Unser Leben als Diener Jehovas 

von Nestor und Toni Kuilian, 2014  https://ad1914.com/the-jw-experience-of-nestor-and-toni-kuilan/

Ich wurde 1961 in Puerto Rico und Toni, meine Frau, 1958 in Brooklyn, New York, getauft. Wir nahmen uns die neuen “Wahrheiten” sehr zu Herzen und ließen uns aus voller Überzeugung taufen. Unser Leben und Dienst für „Jehova“ begann in der Stadt Humacao, Puerto Rico, als Sonderpioniere. Das war unsere erste große Aufgabe, die wir zusammen meisterten.

Heute wissen wir, dass wir indoktriniert wurden und wundern uns nachträglich über unsere damalige Leichtgläubigkeit. Wir haben unsere Familien verlassen, als sie uns am meisten gebraucht haben, um im Pionierdienst stehen zu können.

Auch gab ich mein Universitätsstudium auf und damit eine gute Grundlage für unsere Zukunft. Ja, wir waren jung und leichtgläubig. Ich erinnere mich noch, dass mein Vater mich fragte, warum ich Toni heiraten wolle, obwohl ich doch auf die Universität und damit auf eine gute Basis, eine Familie ernähren zu können, verzichtet hatte.

Als wir mit unserem Pionierdienst begannen, hatten wir keine eigene Bleibe und da die Zulage – 32,50 $ pro Monat für jeden – die uns von der Wachtturmgesellschaft gezahlt wurde, nur für eine Wohnung in einem Bezirk mit schlechtem Ruf, die von der Regierung für Leute mit niedrigem Einkommen gedacht war, reichte, verschlug es uns genau dorthin. Wir waren 23 Jahre, jung verheiratet, hatten keinen vernünftigen Platz zum Leben und mussten 150 Stunden im Monat leisten. Hinzu kam, dass wir uns auch noch um eine problematische Versammlung kümmern mussten.

Nach drei Jahren in Humacao haben wir uns für die “Gilead School of Missionaries” (Gileadschule) beworben. Wir waren das erste Paar aus Puerto Rico, das dort angenommen wurde. Auf dem Weg dorthin mussten aber zunächst viele Hindernisse überwunden werden. Aber aufgrund unseres tiefen Glaubens an die Wachtturm-Lehren haben wir unsere Familie, Freunde und eine gute Zukunft aufgegeben.

Wir waren sehr aufgeregt, wegen unserer Zulassung zur Gileadschule und nahmen an, dass wir dort viel über die Bibel lernen würden. Irgendwie hatten wir die Vorstellung, dass wir in Vorbereitung auf Gilead, die Bibel von Anfang bis Ende studieren und vollständig lesen müssten. Aber zu unserer Enttäuschung wurden wir dort hauptsächlich über die Geschichte und Geographie des Alten Testaments belehrt. Wir mussten uns Daten und Ereignisse merken, die wir nie wieder verwenden würden. Überhaupt bestand der Lehrplan hauptsächlich aus einer Wiederaufbereitung von altem Wachtturm-Material.

Tatsächlich durchliefen wir einen Indoktrinationsprozess. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem Nathan H. Knorr vor uns Schülern eine Rede hielt und uns versicherte, dass wir die “Creme” der menschlichen Gesellschaft seien, weil wir entschlossen waren, als Missionare, für Gottes Organisation auf Erden, zu dienen. Wow, Toni und ich waren schockiert, über diese Bemerkung und bemerkten, wie die Organisation Einfluss auf unser Ego ausübte. Wir hatten Glück, dass wir einen speziellen Kurs mit dem Titel: “Ministeriale Probleme” besuchen durften. Zwanzig Studenten wurden für diesen Kurs ausgewählt und wir gehörten dazu. Diese Belehrung war sehr praktisch und richtete sich an die Aufseher der Versammlungen, einschließlich Kreis-, Bezirks- und Zweigaufseher. Der Kurs hatte zum Inhalt, wie man die Anweisungen der Wachtturmgesellschaft, in den Gemeinden, anwendet und umsetzt.

Während unserer Zeit des Sonderpionierdienstes, in Humacao, P. R., war es mir, aufgrund meiner Psyche und meiner eigenen Sensibilität, möglich, zu  erkennen, wie viel Leid die Mitglieder der Versammlung erleiden mussten, einzig aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur “Organisation Jehovas”. Die meisten Aufseher verstanden nicht, wie Menschen denken und fühlen und wie sie Hilfe leisten konnten. Sie wurden daher von der WTG geschult, Regeln und Vorschriften anzuwenden, um das gute Image der Organisation zu bewahren. Zu Beginn des “Ministral Problems Course” hatte ich die Illusion, dass ich viel darüber lernen würde, wie man biblische Prinzipien in unserem Leben anwendet und anderen dabei hilft, dasselbe zu tun. In Wirklichkeit ging es aber im gesamten Kurs darum, wie man die Regeln der Wachtturm-Gesellschaft umsetzt.

Wiederum war es nur Indoktrination, weil es keinen Raum dafür gab, unsere eigenen Erkenntnisse, Erfahrungen, Argumentationen und unsere eigene Spontaneität anzuwenden. Die Studenten, die keine Erfahrung in Rechtsausschüssen hatten, freuten sich sehr über diese Regelungen, weil sie nicht nachdenken mussten, sondern nur die Informationen in den internen Publikationen finden und anzuwenden brauchten. Die Gesellschaft hat viele interne Schriften, für den Umgang mit Problemen in den Versammlungen, herausgegeben.

Eine Reise mit Umwegen

Im Oktober 1967 wurden wir beauftragt, in Spanien als Missionare zu dienen. Um Ausgaben zu vermeiden, schickte uns die Gesellschaft von New York über Island nach Spanien. Zwischenstation machten wir in Luxemburg, wo wir spät in der Nacht ankamen. Jemand aus der Zweigstelle eskortierte uns zum Bahnhof, von dort ging es weiter nach Frankreich, Paris. Nach zwei Tagen in der französischen Niederlassung, fuhren wir mit dem Zug weit über 12 Stunden nach Barcelona, ​​Spanien. Hier kamen wir zunächst in einem kleinen Hotel unter, das uns als Bleibe von der Gesellschaft organisiert worden war, unter.

Später wurden wir dann einem Missionar-Heim zugewiesen und blieben für mehrere Monate in Barcelona. Dort lernten wir, wie die Predigtarbeit im Untergrund funktioniert. Diktator Francisco Franco war immer noch an der Macht und unter seiner Herrschaft wurden Zeugen Jehovas geächtet und verfolgt. Also führten wir den Dienst auf eine ganz besondere Art und Weise durch. Wir predigten in Hochhäusern immer von den oberen Stockwerken nach unten, für den Fall, dass jemand wütend auf uns wurde und die Polizei anrief. In diesem Fall war es einfacher, das Gebäude schnell zu verlassen. Manchmal gingen wir  dann zügig einfach in ein anderes Gebiet, wenn Polizei auftauchte. Wir lebten in ständiger Unsicherheit, mit der Angst erwischt zu werden. Im Falle einer Festnahme, hätte man uns deportiert oder ins Gefängnis geschickt und unsere Partner hätten es erst viel später erfahren.

Diese ständige Bedrohung des Freiheitsentzuges machte es für die Spanier zu jener Zeit besonders schwer. Nach und nach hatten wir uns jedoch daran gewöhnt. Wir wurden für den Kreisdienst in Palma de Mallorca und Barcelona ausgebildet und später nach Madrid versetzt. Unser Predigtdienstgebiet bestand aus der Hälfte von Madrid, der südwestlichen Region Extremadura und dem Großteil von Castilla la Vieja. Die Gebiete erreichten wir mit Zügen und Bussen. Es war ein harter Job, aber wir versuchten, das Beste daraus zu machen und genossen es.

Nach einigen Jahren wurden wir für den Bezirksdienst eingeteilt. Zu dieser Zeit bestand Spanien aus einem Gebiet, das die gesamte spanische Halbinsel, die Balearen und die Kanarischen Inseln umfasste. Das bedeutet, dass wir das Land sehr gut kennengelernt haben. Während meiner Besuche kümmerte ich mich um die Brüder, die aufgrund ihrer christlichen Neutralität inhaftiert waren. Ich hatte die Gelegenheit, mehrmals mit diesen Brüdern im Gefängnis zu sprechen. Es war immer eine sehr harte emotionale Erfahrung. In Spanien wurden die Zeugen, die sich weigerten, Militärdienst zu leisten, ins Gefängnis geschickt und aufgrund der Belehrung durch die Gesellschaft, wählten viele junge Spanier diesen Weg. Einige von ihnen haben über 11 Jahre im Gefängnis verbracht.

Das Thema Wehrdienstverweigerung in Spanien wurde von der Gesellschaft anders gehandhabt, als z.B. in Mexiko. Dort hatte die Wachtturm-Gesellschaft den Zeugen erlaubt, sich mit Geld und einigen unterzeichneten Papieren vom Militärdienst freizukaufen. Kein Bruder in Mexiko wurde deshalb inhaftiert.

Im Gegensatz dazu, mussten die Brüder in Malawi, die auf Anweisung der Gesellschaft nichts unterschreiben durften, viel Leid ertragen und bezahlten mit ihrem Leben. Das ist uns schon als sehr widersprüchlich aufgefallen. Jedes Mal, wenn ich das Gefängnis besuchte, musste ich Beschwerden und Probleme anhören und einen Bericht an die Wachtturm-Gesellschaft senden. Aufgrund ihres Fleißes und guten Benehmens verdienten die Brüder den Respekt anderer Häftlinge und Wärter und durften zumindest zusammen sein. Es waren Männer mit Prinzipien, die bereit waren, ihre Freiheit zu verlieren, weil sie dachten, sie würden es für Gott tun.

Für die Bezirksversammlungen wurden wir Toulouse, Frankreich zugeteilt oder reisten nach Belgien, Deutschland und Rom. Wir arbeiteten sehr hart, um die ganzen Aktivitäten, während der Zeit der Diktatur, zu organisieren und mussten viele Schwierigkeiten ertragen, taten dies aber mit Liebe in unseren Herzen. Zu dieser Zeit war die Lebenssituation in Spanien ziemlich schlecht. Wir mussten in Häusern ohne Heizung wohnen und das Wetter war oft auch in Spanien sehr kalt. Viele Häuser besaßen kein Badezimmer oder WC.

Nach mehreren Jahren im Bezirksdienst wurde ich beauftragt, die “Kingdom Ministry School” zu leiten. Hierbei handelte es sich um einen  zweiwöchigen Kurs für die Ältesten. Dieser fand in mehreren großen Städten statt und die Ältesten der nahegelegenen Gemeinden reisten an, um den Kurs zu besuchen. Später, als Francisco Franco starb und uns die Freiheit gegeben wurde, wurde diese Schulung in der Niederlassung, in Barcelona, durchgeführt. Dort leitete ich die Schule und arbeitete auch in der Serviceabteilung der Niederlassung. Toni arbeitete in der Zweigstelle und half bei der Entwicklung von Systemen, für die Arbeit in der neu gegründeten Niederlassung.

Wir beide hatten die Möglichkeit, direkt mit den Brüdern und Schwestern vor Ort zu arbeiten und haben immer versucht, sie zu ermutigen, Liebe und Mitgefühl untereinander zu entwickeln, im Gegensatz zum legalistischen Ansatz der Wachtturm-Gesellschaft. Wir konnten wundervolle Beziehungen zu den Mitgliedern und Ältesten der Gemeinden, zu Kreisaufsehern, Pionieren und zu den Mitgliedern des Zweiges aufbauen, und so konnten wir mit Berechtigung sagen, dass wir mit an einem “geistiges Paradies“ gebaut hatten, in dem wir lebten.

Als wir 1967 in Spanien ankamen, gab es dort 4.644 aktive Zeugen. Als wir das Land 1977 verließen, waren es 34.954. Wir waren froh, einen Beitrag zu diesem Wachstum in Spanien geleistet haben zu dürfen. Dann kam die Nachricht, dass die Gesellschaft unsere Arbeit von Spanien, nach Brooklyn,  ins Bethel New York, verlegen wollte. Dort sollten wir in der spanischen Abteilung der Fabrik arbeiten. Wir waren nicht glücklich, Spanien verlassen zu müssen.

Unser Umzug, in einen “geistigen Dschungel”

1977 begann für uns in Brooklyn, New York, eine neue Etappe unseres Lebens. Was für ein Schlag! Was für eine Umstellung. Oft verglichen wir die Umgebung unserer früheren Aufgabe in Spanien, mit der Umgebung im Bethel Brooklyn. Es war wie ein Umzug, von einem “spirituellen Paradies”   in einen “spirituellen Dschungel”. Diese schwierige Veränderung hat uns aber auch die Augen geöffnet. Die Realitäten, die wir vorfanden, unterschieden sich erheblich von dem, was wir früher geglaubt haben.  Im Bethel, New York herrschte viel Gleichförmigkeit und Stereotypisierung vor. Es war ein Ort, an dem es keine Individualität gab. Alles wurde nach Regeln gemacht. Obwohl die Brüder im Bethel keine buchstäbliche Uniform trugen, erkannte man sie leicht durch Kleidung, Laufweise und Aussehen im Allgemeinen als Bethel-Brüder.

Jeder beobachtete jeden – ständig. Wir sahen Rassismus, Elitismus, Alkoholismus und Unmoral. Wir haben von Sexskandalen und Selbstmorden gehört und einer dieser Fälle war mir sogar persönlich bekannt. Wir haben bemerkt, dass im Brooklyn Bethel nicht vernünftig gehandelt wurde; es wurde nur Politik gemacht, Leute strebten nach einer Position und viele büßten ihre Menschlichkeit ein, weil sie wussten, dass Aufseher sie beobachteten. Ich dachte, das wäre der “Weg der Welt”, nicht der des Heiligen Geistes, aber genauso sah es dort aus.

Tonis Gefühlen im Bethel

Am Ende von drei Jahren hatte ich gerade besonders mit der Situation im  Bethel zu kämpfen. Viele der Bethel-Frauen vertrauten sich mir an, um sich von einer Last zu befreien und erzählten von der harten Arbeit und dem leeren Gefühl, das sie bei ihnen hinterließ. Sie fühlten sich einsam, verängstigt und nutzlos. Manche von ihnen wandten sich dem Alkohol zu, um ihre Gefühle zu beruhigen. Einige erwähnten, wie sehr sie sich gewünscht hätten, sie hätten eine Familie, wie “normale” Leute gegründet, als es noch Zeit dazu war. Ich erfuhr, dass einige dieser Frauen von Psychiatern behandelt wurden und andere wegen ihrer Alkoholabhängigkeit in Rehabilitationszentren aufgenommen wurden.

Dies schockierte mich, weil die Gesellschaft doch immer empfahl, keinen Psychiater aufzusuchen, sondern stattdessen lieber mit den Ältesten zu  reden. Eine junge Frau lud mich in den Sonnenbereich, auf dem Dach des Bethel-Gebäudes, ein. Ich traute meinen Augen nicht: Viele hochrangige Aufseher saßen sonntagsmorgens, während sie eigentlich in der Versammlung sein sollten, dort und entspannten sich. Sie entschuldigten sich damit, dass sie zu viel Arbeit im Bethel hätten. Für die einfachen Verkündiger war die Anwesenheit in der Versammlung und der Haus-zu-Hausdienst, mit möglichst vielen Stunden Predigtdienst, Pflicht und einige der Bethel-Aufseher, Elite-Mitglieder, verbrachten ihre Zeit auf dem Sonnendach, um sich zu erholen. All dies wurde jedoch verschwiegen.

Viele Betheliten kannten dieses kleine Geheimnis gar nicht. Ich habe mit Nestor gesprochen und ihn gebeten, in Erwägung zu ziehen, das Bethel zu verlassen, weil ich dort nicht glücklich war. Für mich war es wie ein Gefängnis. Seltsamerweise war es früher mein Ziel gewesen, eines Tages den Betheldienst aufzunehmen. Von außen sah alles so nett und ordentlich aus. Doch nun war ich durch und durch enttäuscht worden.”Nach reiflicher Überlegung entschieden wir, das Bethel zu verlassen. Wir dachten daran, nach Spanien zurückzukehren und überlegten verschiedene Möglichkeiten. Ich erinnere mich, dass ich mit Chris Sanchez und Rene Vazquez über meinen Eindruck gesprochen habe, dass ich die Anwesenheit des Heiligen Geistes im Bethel nicht gespürt habe.

Meine Kontakt mit Ray Franz, damals Mitglied der leitenden Körperschaft

Chris riet mir, mit Rene über Dinge zu sprechen, die Ray Franz, ein Mitglied der leitenden Körperschaft, ihm gegenüber erwähnt hatte. Das tat ich und er erzählte mir, Ray Franz hätte gesagt, dass die Gesellschaft einige Bibeltexte falsch interpretiert hatte. Ich hatte eine gute Beziehung zu Ray Franz, weil er ein Missionar in Puerto Rico gewesen war. Wir trafen ihn im Bethel, während wir in der Gileadschule für Missionare waren und er besuchte Spanien als Zonenaufseher.

Aufgrund unserer guten Beziehung, kontaktierte ich Ray, lud ihn und seine Ehefrau Cynthia in unser Zimmer ein und wir diskutierten heimlich über verschiedene biblische Themen. Wir untersuchten Bibeltexte der “Neuen-Weltübersetzung”, die von der Gesellschaft manipuliert worden waren, um ihre Lehren und Aktivitäten zu stützen. Auch was in der sogenannten Schreibabteilung vor sich ging, war ein Thema unserer Gespräche. Ray ermutigte mich, bestimmte Bibelstellen unvoreingenommen zu lesen. Ich sollte vermeiden, sie zu benutzen, um einen bestimmten Glauben zu unterstützen. Er versuchte nicht, mir eine neue Lehre beizubringen.

Die ersten beiden Lehren, an die ich nicht mehr glauben konnte, waren die, dass Gott eine Organisation hatte und die, dass nur 144 000 für den Himmel vorgesehen waren. Ich war in höchstem Maße verstört, als mir klar wurde, dass dieser Glaube, den ich verteidigt und selber gelehrt hatte, gemäß der Bibel unwahr ist. Ich erinnere mich an das Leid, das ich meiner Familie zufügte, als ich beschloss, dem Wachtturm zu gehorchen und erkannte, dass die Autorität, die ich ihnen über mich gegeben hatte,  überhaupt keine biblische Grundlage besaß. Zu dieser Zeit planten wir einen Urlaub, mit meiner Familie in Puerto Rico und ich nahm die Bibel, die ich in Gilead benutzt hatte und in der ich viele Notizen gemacht hatte, mit.

Ich studierte sie während der Ferien nochmals und erkannte die Falschheit der Wachtturm-Lehren. Toni sah jetzt genauso klar. Wir beschlossen, ein neues Leben zu beginnen. Wir würden im Bethel unseren Rücktritt bekanntgeben und nach Puerto Rico zurückkehren. Als wir im Bethel ankamen, waren wir nicht mehr dieselben Menschen. Wir wussten, dass die „Wahrheit“ der Zeugen nicht in Übereinstimmung mit der Bibel war, dass es ein erfundener Plan war. Die leitende Körperschaft war nicht der “treue und verständige Sklave”, wie er behauptete.

Das Bethel zu verlassen ist nicht einfach

Wir erkannten, dass wir für eine unehrliche Organisation arbeiteten, die nichts mit Gott zu tun hatte und die die Bibel nach ihrem Geschmack veränderte. Nach unserer Rückkehr, schickten wir eine Nachricht an das Bethel-Büro, dass wir das Bethel verlassen und nach Puerto Rico zurückkehren wollten. Da es bis zu unserer Abreise noch ein paar Wochen dauern sollte, wurde unser Besitz in Kisten verpackt. Wir hatten vor, etwas Zeit mit Tonis Schwester, in Long Island zu verbringen und wollten dann noch Tonis Eltern und Bruder in Atlanta, Georgia, besuchen. Allerdings erhielt ich eine Benachrichtigung von der leitenden Körperschaft. So einfach war es also nicht, das Bethel zu verlassen.

Es erfolgte eine intensive Befragung durch die übermächtige Leitende Körperschaft, die ständig irgendwo Abtrünnigkeit wittert und diese Treffen waren wirklich unangehm, denn sie behandelten uns sehr hart. Sie verlangten, dass ich ihnen den vollen Inhalt meiner Gespräche mit Ray Franz erzähle. Mindestens ein Mitglied des Leitungsgremiums war immer bei diesen Treffen anwesend. Sie waren wütend und beharrten darauf, dass ich verpflichtet wäre, mit der Leitenden Körperschaft zusammenarbeiten. Ich erzählte ihnen wiederholt, dass meine privaten Gespräche, mit meinen Freunden, meine eigenen Angelegenheiten wären. Alle unterhielten sich, versuchten mich auszutricksen und wollten wissen, was Franz gesagt hatte.

Am Ende jedes Treffens drohten sie uns: “Wenn ihr nicht kooperiert, werdet ihr Probleme bekommen.” Nach diesen Treffen waren Toni und ich sehr nervös und alle schauten uns ständig misstrauisch an. Diese Tage waren wirklich schwierig. Irgendwann sagte ich ihnen schließlich, dass ich ihnen weiter für Gespräche zur Verfügung stehen würde, aber sie sollten Toni da rauslassen. Sie fragten mich, wann wir Ray Franz und seine Frau Cynthia zum Abendessen in unser Zimmer geladen hatten. Ich sagte, dass wir bei einem zwanglosen Essen über viele Dinge gesprochen hätten. Sie sagten, sie wüssten alles darüber, auch dass wir Steaks und Wein gehabt hätten. Ich war empört, weil sie mich über Rays Glauben und Einstellung ausfragten und sagte: “Fragt ihn selber, was er glaubt. Ich kann euch nicht sagen, was Ray denkt. Ich werde euch sagen, was ich glaube, wenn ihr es wissen wollt.”

Ich hielt es nicht für richtig, auszuplaudern, was mein Freund mir erzählt hatte. Beim letzten Treffen sagten sie mir, wenn ich so weitermachen würde, würde ich auch in der Straße vor dem Bethel mit Plakaten und Schildern gegen den Wachturm demonstrieren und so Mitglied des bösen Sklaven werden.

In diesem Moment wurde ich wütend und sagte: “Ich bin Ältester hier, wie ihr und ihr solltet mich respektieren, also redet nicht so mit mir.” Das Treffen endete; in dieser Nacht schlossen sie mich aus, indem sie eine Nachricht in unser Zimmer schickten. Wir wurden aus dem Bethel geschmissen und obdachlos, mittellos und ohne Freunde zurückgelassen.

Chris Sanchez, Rene Vazquez, ihre Frauen und ich wurden alle ausgeschlossen. Toni wurde nicht ausgeschlossen. Ich schickte ihnen sofort eine Nachricht zurück, dass ich nichts falsch gemacht hatte und bat nicht um Vergebung, nur darum, meinen Fall zu überprüfen. Am nächsten Morgen bekam ich einen Brief, in dem ich ausgeschlossen wurde, weil ich eine Abtrünnigkeitsbewegung decken würde. Wenn ich Buße tun oder beichten wollte, könnte ich dies nicht durch ein Versammlungskomitee tun, ich würde den Weg direkt über die Leitende Körperschaft gehen müssen. Da sie Angst hatten, dass ich Leute in Spanien und Puerto Rico beeinflussen würde, schädigten sie meinen Ruf, indem sie viele Lügen über mich in die Welt setzten. Keine Scharade mehr spielen zu müssen, war eine große Erleichterung, aber wir wussten auch, dass es große Probleme mit Tonis Eltern geben würde. Ihr Vater war im Kreisdienst gewesen und nun waren sowohl er, als auch ihre Mutter Pioniere. Ich fragte Toni, ob sie bereit sei, durch diese ganzen Unannehmlichkeiten zu gehen, obwohl sie nicht ausgeschlossen worden war. Sie stimmte mit mir in allem überein, sie hatte genug gesehen, um zu wissen, dass sie kein Teil dieser Organisation mehr sein wollte.

Seit über 30 Jahren sind wir von unserer Familie gemieden worden.
Wir begannen ein neues Leben in Puerto Rico. Heute haben wir ein Immobiliengeschäft, außerdem arbeite ich als Lebensberater und führe Seminare durch. Als wir nach Puerto Rico zurückkehrten, erkannten wir in der Konfrontation mit der Realität der Situation, dass es nicht einfach war. Wir hatten keine Freunde und die Familie, die Jehovas Zeugen angehörten, mieden uns. Wir waren beide 40 Jahre alt, hatten kein Geld, keine Arbeit und keine Wohnung. Aber was wir besaßen, war ein großer Mut und ein  starkes Vertrauen in uns selbst. Wir waren uns sehr sicher, dass wir das Richtige getan hatten.

Wir wollten keine Satelliten des Wachtturms sein, die sich um die Vergangenheit drehten. Du kannst nicht ständig über diese Ereignisse reden, sie immer wieder durchleiden und an ihnen festhalten. Wir lassen unsere Familie ihre Religion ausüben – wenn sie uns meiden wollen, ist es ihre Entscheidung – es liegt an uns, dies zu akzeptieren und sie gehen zu  lassen. Wir haben unser Leben selbst in die Hand genommen und erinnern uns an die Zeit in der Organisation als an etwas, dass nun abgeschlossen ist und zu unserer Vergangenheit gehört. Es liegt an uns, welche Bedeutung wir dieser Erfahrung beimessen. Wir betrachten es als eine Lektion und nun fließen wir weiter im Strom des Lebens. Jetzt sind wir beide 73 Jahre alt und wir fühlen uns gut, glücklich und vor allem frei von dem Virus Religion, vor allem frei von dem Einfluß der WTG. Wenn du ein neues Leben beginnst, dann hast du ein neues Leben. Willst du ein Zeuge sein? Nein? Dann sei kein Zeuge mehr. Lass alles hinter dir. Du kannst es schaffen.

Mag ich nicht (7)

129 Kommentare zu “Unser Leben als Diener Jehovas 

  1. Noomi

     
    Danke lieber M.N. für deine Antwort und den Hinweis auf den Glossar. Diesen zu benützen vergesse ich meistens. Habe mir vorgenommen ihn öfter zu benützen. Es ist eine wertvolle Einrichtung und wahrscheinlich steckt eine immense Arbeit dahinter.
    LG Noomi
     

  2. Noomi

     
    Hallo lieber M.N.
    Dein Statement hat mich sehr angesprochen. Ist es dir möglich über den Begriff "Erde" ("Land", äräz/gē) näher einzugehen.?
    Es ist ein Thema, dass mich seit langem beschäftigt. Im Moment habe ich mir wieder mal den Hebräerbrief vorgenommen, weil ich mich mit dem Thema „In die Ruhe Gottes eingehen“ beschäftige. Deine angegebenen Schriftstellen habe ich nachgeschlagen und sind für mich sehr wichtig in diesem Zusammenhang.
    Aber auch die Stellen in Heb. 6:19-20 und 7:8 geben mir dabei zu denken.
    6:19  In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet.
    20 Dorthin ist Jesus bereits vorausgegangen, er, der unser ewiger Hoher Priester geworden ist, ein Hoher Priester nach der Art des Melchisedek.
     
    7:8  Im Fall der Leviten nehmen sterbliche Menschen den Zehnten entgegen, doch im Fall von Melchisedek einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt. (Wo lebt er???)
     
    Darf ich noch eine Bitte anbringen: Deine Kommentare schätze ich immer sehr. Wenn jedoch zuviel Sarkasmus darin enthalten ist, besonders wie du den Namen Jehova benützt, bekomme ich immer ein ungutes Gefühl. Bitte denke doch auch daran, dass viele JZ, die sich hier im BI einmal umsehen, dadurch abgestoßen fühlen und es dabei bewenden lassen. Es wäre aber doch wünschenswert, dass sie noch weitere wichtige Informationen bekommen.
    LG Noomi

    1. M.N.

      Liebe Noomi,

      "Kritik" ist angekommen; ich habe mich mit dieser Verballhornung auf die hier mal angesprochene (weiß nicht mehr von wem) "Seltersdeutsche"/Steinfels-Aussprache der "Jehova"-Transliteration des Tetragrammatons beziehen wollen, sehe aber, dass dies Überdruss hervorruft und falsch verstanden werden kann. Ich hatte diesbezüglich selbst bereits ein ungutes Gefühl. Deshalb werde ich das ab sofort unterlassen, denn ich will mich schließlich nicht ebenfalls eines Missbrauchs von HaSchem, des göttlichen Names, schuldig machen - die gedankenlos/leichtfertig/inflationäre Verwendung seitens JZ der von der WTG zu ihrem Markenzeichen erhobenen Transliterationsversion ist bereits schon schlimm genug.

      Betreffs "Erde" darf ich aufs Glossar, Einträge "Erde", ferner "Neue Erde" sowie "Paradies" verweisen; dort steht alles, was mir persönlich derzeit betreffs dieses Themas bekannt ist, was aber nicht heißt, dass dies der Weisheit letzter Schluss ist und es diesbezüglich nicht noch mehr zu wissen gäbe.

      Gruß,
      M.N.

      1. RoKo

        Ihr Beiden,

        mir ist es auch Zuwider, immer und ewig die Lehrmeinung der WTG zu hören, Jehova hier und da. Sie vergöttern ihn als Schöpfer nicht in der Ehre, die ihm zu Recht zusteht, sie verhätscheln ihn. Das ist m.E. das Gegenteil von wahrer Anbetung. Die, die ihn anbeten sollen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten.

        Was sie dabei sehr außer Acht lassen, ist, dass er seinen Sohn eingesetzt hat, dies alles zu tun. Nur nehmen sie diesen Fakt nicht soooo ernst. Bringen zwar Bücher über ihn heraus, dann allerdings mit subliminaren Bildern gespickt. Den Großteil der zeit sprechen sie aber wie immer nur vom Sklaven, und wie toll und gut. Christus fällt hinten runter.

        Als wahre Anbeter müssten sie also sagen, Christus. Nein, sie rufen wegen jeden Pups Jehova. Beten 'Ich bin so genügsam und arbeite nicht und wenn nur 1 Stunde für meinen Lebensunterhalt, drum fülle den Tank im Auto, dass ich morgen ins Ferngebiet fahren kann damit der Stundenzettel voll wird' usw. Was für ein Irrsinn. Was ich schon alles für Gebete meiner damaligen Brüder mitgehört habe. Wirklich fern von dem, was Jesus lehrte. Aber sie hören immer nur, sie müssen mehr tun... sie können aber nicht noch mehr tun. Ein Pferd was immer nur getrieben wird bricht irgendwann tot zusammen.

        Ich denke nicht dass M.N. sich an Gottes Namen vergangen hat. Er hat in einer Art der künstlerischen Benennung á la Till Eulenspiegel die Ursache und den Quell aufzeigen wollen. Es gibt manche Brüder die lachen. Und anderen ist nicht wie lachen, die sind zornig. Ist vielleicht auch ein Ablauf der einzelnen Gefühle, wenn man nach und nach erkennt, was der Sklave da den Verkündigern antut.

        Wollen wir weitere Verkündiger erreichen, muss man ein alles mal machen. Gleich Prediger, alles hat seine Zeit, eine Zeit zum Herumhüpfen und keine Zeit zum Klagen...

        LG RoKo

  3. Lieber M.N.

     

    ich danke für deine Offenheit, mit der du mich ansprichst. Nein, du resigniertest nicht, nach all den Erlebnissen in einer Endzeitsekte, und läßt nun deine Wut raus, weil du als Intellektueller (=keine Ironie!) geistig verbaut wurdest und dich dort als Berater noch mißbrauchen ließest. Das Öffnen der  👀 löste bei dir eher Zorn als Resignation aus - gut so, jeder Psychologe wird dir raten, lasse deine Wut richtig raus, das ist Therapie! Ich gebe heute wieder mal den Link zu meinem Buchinhalt unten rein, du wirst staunen, wie viele Parallelen du finden wirst.

     

    Nun, wie siehst du deine (biblisch beeinflusste) Zukunft, desillusioniert und daher abweisend? Im 1997-er Jahr versuchte ich beim ersten Ex-ZJ-Forum, das der mir gut bekannte Stephan Wolf mit "Infolink" gründete, meine Gründe für die Beibehaltung des Glaubens an die Aussteiger kund zu tun und wurde verdächtigt, eine Ersatz-Org zu gründen zu wollen, glaubet mir: Nichts lag und liegt mir ferner als das!

     

    Blödsein muss enden und darf nicht kontinuiert werden! Dann kamen die Treffs der Ex im Schwarzwald, trotz langer Anreise aus Wien, bin ich fast jedes Jahr dorthin. Ich war dort kein Guru, auch der in den letzten Tagen genannte "E.F." war eine große geistige Stütze, ohne irgendwelche Gelüste zu haben, dort den geistig-weisen Mann zu spielen. Waren wir doch alle "gebrannte Kinder" und in Gefahr, wie die meisten Poster im gegenwärtigen "Infolink" zu -> ...... (anstelle der Punkte setze das Wort ein, das dir passender erscheint).

    Da die Thematik und Antwort auf 1. Pet. 3, 15b hier nicht sehr gefragt erscheint, ende ich nun damit, dass ich eine Antwort von "Barbara" von verg. Woche hier wiederhole, ich kenne sie nicht, schätze aber den Inhalt den sie uns kund tat:

    Barbara
    3 Tagen zuvor Antworten
    Hallo Ron West
    Das hat nicht Pit geschrieben, das war ich.
    Du fragst, warum ich überzeugt bin, dass die Entrückung der Gemeinde vor der grossen Drangsal stattfindet.
    Jesus verspricht in Johannes 3:15, dass kein Gläubiger verloren geht.
    Im Sendschreiben an die Gemeinde Philadelphia sagt Jesus: "Weil du das Wort vom ausdauernden Warten auf mich bewahrt hast, will ich dich auch vor der Stunde der Versuchung bewahren, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen." Offenbarung 3:10
    Die Heiligen werden Jesus bei seiner Wiederkunft begleiten.
    Sacharja 14:5b verheisst: "Dann wird der HERR, mein Gott, kommen, und alle Heiligen mit dir."
    1. Thess. 3:13 sagt: "damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig seien in Heiligkeit vor Gott, unserem Vater, bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen."
    Und in 1. Thess. 4:15 heisst es: "Denn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Wiederkunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind..."
    Im 2. Thessalonicher wird dann in Kap. 1:10 gesagt: "an jenem Tag, wenn er kommen wird, um in seinen Heiligen verherrlicht und in allen Gläubigen bewundert zu werden....(12) damit in euch der Name unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht wird, und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus." Das ist die Entrückung.
    Im Kapitel 2:6 spricht er davon, dass der Antichrist (oder der Sohn des Verderbens/der Gesetzlose) jetzt noch aufgehalten wird. Vers 7 sagt: "Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Gesetzlosigkeit; nur dass der, der es jetzt noch aufhält, aus der Mitte weggenommen werden muss; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, ..."
    Der, der es jetzt noch aufhält, ist der Heilige Geist. Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist immer bei uns bleiben wird, Johannes 14:16. Der Geist geht mit den Entrückten weg.
    Dann sagt 2. Thess. 2:ab Vers 9: "ihm, dessen Ankunft nach der Wirkung des Satans geschieht mit jeder Art von Kräften und Zeichen und Wundern der Lüge und mit jeder Art von Verführungen zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angeommen haben, um gerettet zu werden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern an der Ungerechtigkeit Gefallen fanden."
    Das ist die andere Gruppe, die, die verloren gehen.
    Liebe Grüsse
    Barbara

    Das nenne ich christliches Bekennertum, was du und die Betreiber hier anders sehen mögen, daher werde ich die Varianten der Möglichkeiten, w o uns der Vater durch seinen Sohn einordnen könnte, nicht mehr strapazieren, mir sagt der nachfolgende Vers einiges, aber ich dränge meine Empfindungen dazu nicht mehr auf.

    8, 28

    Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

    Viel Segen wünsche ich diesen: Gott-> SUCHERN!

    Noch ein Köpfchen für RoKo...

    (unverhofftes kommt manchmal, oder auch nicht): 🤴

     

    1. Störtebeker

       
      Störti an Gerd und M.N.

      Danke für eure Kommentare. Ich lese euch sehr gerne (besonders wenn es nicht zu lang wird, ha, ha).
      Lieber M.N. du hast sehr schön und aufrichtig erklärt wie die Entwicklung der Befreiung und des Aufwachens, bei dir war. Mehrfach hast du den Ausdruck „den Kopf nicht in den Sand stecken“ erwähnt. Richtig so!
      Bei diesem Ausdruck kam mir der Gedanke, dass das was die WTG, und auch alle anderen Religionssysteme machen, genau umgekehrt ist. Sie stecken sich den Sand in den Kopf!
      Und Gerd, dir möchte ich sagen, dass ich persönlich deine tiefgehenden biblischen Gedanken und Abhandlungen sehr, sehr schätze. Auch wenn das von Bi-aktuell oft so ein wenig als überflüssige Wiederholung gesehen wird.
      Ich sehe das nicht so. Ich halte diese fundamentalen Überlegungen anhand der Schrift für weitaus wertvoller als all die immer wiederkehrenden Überlegungen in Bezug auf Kindesmissbrauch in der WTG oder auch sonst wo (wobei die natürlich auch ihre Berechtigung haben), aber so wichtig ist die WTG für mich überhaupt nicht mehr, oder die Frage ob ich nun, nachdem ich meinen „Kopf nicht mehr in den Sand stecke“ und aufgewacht bin, zur Feuerwehr gehen sollte, oder in einen Verein, oder in den Tierschutz...oder, oder oder. Kann man ja alles machen, ist ja nicht verkehrt.
      Aber mit dem Fundamentalen sprich, Sola scriptura, kann ich das von der Wichtigkeit her nicht gleichsetzen.
      Also, nicht „Kopf in den Sand“ aber auch nicht „Sand in den Kopf“ stecken.
      Übrigens Gerd, danke für deine letzte Mail an mich. Ich habe sie mit großem Interesse gelesen. Die Sache mit Daniel davor auch, hatte aber kein Problem damit. Kannte das teilweise, war nicht uninteressant. Aber wenn der Christus sich darauf bezieht, wer bin ich denn...? Du weist schon was ich meine.

      Also ganz liebe Grüße an euch beide und an alle, die sich nicht mehr „den Sand in den Kopf“ stecken lassen!
      Euer Störti

    2. M.N.

      Lieber Gerd,

      "Zorn, Wut" - na na, ganz so schlimm war und ist es natürlich nicht. Klar doch, es gibt Emotionen, aber die sind doch eher positiver Natur. Wie ich bereits sagte: "Befreiung" ist das passende Wort; das Eingehen unter das "sanfte Joch" Christi und in die "Ruhe Gottes"; meine Zukunft sehe ich so, wie o. a.: Im Lichte der Aussagen von Luk 16,9; Joh 14,2.3; 17,24; 1Kor 15,51-53; Eph 4,4; 1Joh 3,2, Offb 21 und 22 et al. Da ist von "Desillusionierung" im Sinne von "Frust" keine Spur, im Gegenteil. "Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit." Wir deuteten bereits früher an: Unser Weg unter JW.Org-Ägide ist lediglich ein Teilabschnitt unseres notwendigen Lebensganges, ein (vielleicht notwendiger) Lernprozess - kein Verlust, sondern ein Gewinn, da er uns weitergebracht hat. "Desillusioniert" fühle ich mich ganz und gar nicht. Erst war man GE-täuscht - nun sind wir ENT-täuscht, d. h. nicht mehr GE-täuscht - DES-illusioniert heißt, man ist von Illusionen - Täuschungen, Fata Morganas - befreit und schaut nun REALITÄTEN und WAHRHEITEN ins Auge, soweit wir sie erfassen können, und das ist was Gutes und Erstrebenswertes. Von hier ab kann es nur noch besser werden. In diesem Sinne:

      Fröhliche Grüße in der EINEN christlichen Hoffnung -
      M.N.

  4. Bruder

    Hallo ihr Lieben

    zu dem Thema leben im Himmel oder auf Erden und der Göttlichkeit Jesu, Geschöpf oder Schöpfergott, oder Jesus anbeten oder um etwas bitten,

    sind die Argumente mal wieder ausgetauscht worden.

    Es wiederholt sich und keiner gibt seinen Standpunkt auf.

    Jeder kann in dieser Frage denken was er möchte.

    christus braucht keinen Menschen der seine Göttlichkeit verteidigt. Bitte deshalb diese Diskussion zu beenden im Sinne des Kommentars von M. N.

    LG

  5. ULLA

    Lieber Boas,

    nach zwei Stunden Gassi um einen See bei diesem Wetter sind bei mir schon viele Glückshormone freigesetzt worden. Herrlicher Sonnenschein in Nürnberg!

    Und jetzt auch noch dein Kommentar (irgendwann müssen alle mal mit Jesus reden)!

    Ich stelle mir vor, dass du damit viele Leser erreicht hast! Und unser "direkter Vorgesetzter" (Christus) und seine Engel sich ebenfalls gefreut haben!

    Der perfekte TAG !   * froi froi

    Bitte lasst euch habakukken, dein Papa und du! Ich denke oft an euch, seit ich nun auch meinen Vater (Gott sei Dank ist er kein Zeuge Jehovas, sondern "nur" evangelisch, somit dürfen wir Zeit miteinander verbringen....    ; )  im Pflegeheim begleite.

    SERVUSLI

    ULLA

    1. RoKo an Boas

      Lieber Boas, Dein Link ist eine Granate. Eine wirklich tolle Predigt. So viel wichtiger Inhalt in so wenig Zeit. Können sich so manche Vorträge aus den Reihen der ZJ mal eine Scheibe abschneiden. Denn in ihren Vorträgen und Lehrinhalten wird oft der Wert, den das Lösegeld doch inne hat, überhaupt nicht vermittelt. Der überwiegende Anteil der Lehre ist: Du musst mehr tun für Jehova, du musst dich im Dienst verausgaben, mehr spenden, mehr leisten. So wie jetzt ist dein Leben arg in Gefahr. Alles Bullshit.

      Diese Predigt bringt es auf den Punkt. Nicht nur die Dinge der falschen Lehren aus damaliger Zeit. Eben auch die der Neuzeit. Egal in welche Religion man blickt. Nicht nur in die oder die. Alle. Echt gut.

      LG RoKo

  6. Ron West

    Hallo Barbara,

    danke für Deine Antwort auf meine Frage, warum Du davon überzeugt bist das Jesu vor der Drangsal kommt.

    Auch die Mühe die Du Dir gemacht hast, die Bibelstellen herauszusuchen.

    Allerdings sind alle angeführten Bibelstellen für mich kein Hinweis oder Beweis dafür das Jesus vor der Drangsal kommt. Ich möchte jetzt auch nicht jeden angeführten Bibelvers hier einzeln erklären, denn das würde einfach hier diesen Rahmen bei Bruderinfo sprengen.

    Doch bitte ich Dich, unter Gebet nochmals die Bibelstellen zu lesen, natürlich im Kontext. Du wirst bestimmt erkennen, das diese Bibeltexte genau das Gegenteil von dem beweisen was Du über das kommen Jesu geäußert hast.

    Gerne können wir uns darüber austauschen, jedoch nicht hier über Bruderinfo-aktuell. Du kannst mir jederzeit eine Nachricht per Mail senden, wenn Du möchtest.

    Gruß

    Ron

    glaube.bibel@gmail.com

  7. Ron West

    Liebe Leser,

    in Jesaja 9:6 heißt es:

     Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber[3], starker Gott, Ewig-Vater[4], Friedefürst.

    Hier wird voraussagend von unserem Herrn Jesus Christus gesprochen. Interessant ist, das er Ewig-Vater genannt wird.

    Wer nennt ihn so. Sehen wir Jesus als unseren Vater an? Andere Bibelübersetzungen sagen "Vater der Ewigkeit". Wenn Jesus ein Vater - genauer gesagt - unser Vater ist, dann sollten wir auch mit unserem Vater sprechen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, das Jehovas Zeugen Jesus Christus nicht als Vater sehen oder akzeptieren.

    Doch er ist Vater in dem Sinn, das er durch seinen Erlösungstod am Holz, es ermöglicht hat, das Menschen Leben erhalten.

    Wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt ist Jesus Christus laut der Bibel unser Vater und somit wäre der Vater von Jesus unser Großvater.

    Warum dürfen wir dann den allmächtigen Gott im Himmel auch Vater nennen? Weil hier das patriachalische Prinzip in Kraft tritt.

    Zur Zeit der Patriarchen wurde der Großvater immer als Vater angesehen.

    Der Unterschied für uns heute ist, das Jesus niemals darauf pochte für diejenigen die an ihn glauben oder glaubten, als Vater angesprochen zu werden. Nein, vielmehr sprach er davon, das sie Kinder Gottes sein würden. Denn er wußte das sein Vater der allmächtige Gott, alle Kinder Jesu auch als seine betrachtet.

    Zusammenfassend kann daher gesagt werden, das wir berechtigt sind mit Jesus und dem allmächtigen Gott zu sprechen. Man könnte noch mehr dazu erklären, warum wir mit Jesus sprechen und ihn bitten dürfen. Doch einiges hat auch schon Boas kommentiert.

    Gruß

    Ron

    1. Boas

      Lieber Ron,

      ergänzend zu Deiner guten Erklärung über den Großvater, möchte ich diesen Gedanken biblisch stützen. "Hört, oh ihr Söhne Israels..." Wie oft liest man diese Worte in der Bibel.

      Israel war der zweite Name von Jakob. Also steht dort: "Hört, oh ihr Söhne Jakobs..." Auch hier wird der Stammvater (Ur, Ur, Ur... Großvater) als Vater bezeichnet. Und die Israeliten als seine Söhne, statt Ur, Ur, Ur... Enkel. Deshalb trifft hier Deine Erklärung den Nagel auf den Kopf.

      Jesus war weder überheblich, noch ein Dummschwätzer, als er uns allen das (An)gebot aus Mat. 11:25-30 machte, mit unseren Bürden und Lasten doch direkt zu ihm zu kommen. Jesus hatte auch keine Alzheimer, weil er dieses wunderbare Geschenk nicht auf 3,5 Jahre zeitlich begrenzte, bis zu seiner Himmelsfahrt.

      Nein er bekräftigte seine zukünftige Hilfe durch die Worte aus Mat. 28: 20. "Jesus wird bei uns sein, bis zum Abschluss des Systems der Dinge." Welches zeitlich unbegrenztes Gewicht doch sein Angebot aus Mat. 11 durch Mat. 28 erhält, vertrauensvoll bis zum Abschluss des Systems der Dinge mit unseren Lasten AUCH zu ihm kommen zu dürfen. AUCH Jesus unser Herz auszuschütten. Wenn mein Haus brennt rufe ich ja auch nicht die Feuerwehr in Hamburg an, wenn ich in Stuttgart wohne.

      Noch auf einen ganz besonderen lesen- und sehenswerten Beitrag von heute Morgen möchte ich hinweisen.

      Besonders an die gerichtet, die sich fragen, ob sie mosaische Gebote, wie z. B. den Sabbat halten müssen, um gerettet zu werden (z. B. für Sylvia). Um den Vergleich mit dem neuesten Artikel auf Bi-Aktuell aufzugreifen, das Netz mit den Fischen hat viele Zonen. Und man findet Söhne und Töchter Gottes an den unterschiedlichsten Stellen auf der Welt.

      Hier meine Top-Empfehlung für den Sonntag. 30 Minuten als Video.
      "Das Apostelkonzil – durch Glauben allein Teil I"
      www.arche-gemeinde.de/predigten/

      Das Video zur Predigt (besonders sehenswert):

      www.arche-gemeinde.de/predigten/?mid=1802&cat=&cid=0&tx_archetoolsmedia_pi1%5Baction%5D=feshow&tx_archetoolsmedia_pi1%5Bcontroller%5D=Media&cHash=b98e65526f15085875d6c05c88f338b9

      An dieser Predigt gibt es m. E. keinen einzigen biblischen Kritikpunkt.

      Allen einen wunderschönen Sonntag
      Boas

  8. Ron West

    Hallo Pit,

    da ist wohl etwas bei mir falsch gelaufen. Nicht Du hast den Kommentar gegeben sondern jemand anders. Ich entschuldige mich für meinen Fehler.

    Liebe Grüsse

    Ron

  9. ULLA

    Lieber Nachdenker, liebe Iris,

    danke für eure brüderliche, schwesterliche Solidarität...

    Wenn ich nun mit einem sauberen fränkischen Dialekt weiterschreiben darf: * kicher

    "A wenns manche Laid gibt, die wo a "SOANHALS" kräing und "SOAWOUT" im Kupf hom, dasst song kännerst, Allmäääächd, woher kommtn däi Wout her....?"

    (hochdeutsch: "Auch wenns es manche Leute gibt, die "so einen Hals" kriegen und "so eine Wut" im Kopf haben, dass man sagen möchte: "Allmächtiger, woher kommt wohl diese Wut...?")

    wollen wir als Christen doch für solche beten, dass Gott sie rausreißen möge aus dem Feuer, indem sie nicht aufhören, hier bei BI mitzulesen...     ; )

    LG die Fränkin ULLA

    1. Meereswoge

      Liebe Ulla, Unsere Höchsten haben Dich schon weit gebracht auf dem Weg eines Jüngers Jesu.

      Sofortige Vergebung verletzender Worte des Mitchristen, nicht Gleiches mit Gleichem vergebend, in Liebe einander ertragend, auch für uns Leser entspannend durch Deine fränkischen Worte

      Danke Dir und sei weiter in Deiner lieben Art gesegnet. Ein herzliches Drücki   Meereswoge

    2. Iris

      Liebe Ulla ,

      es hat mir richtig wehgetan , was man dir an den Kopf geworfen hat . Gerade du , wo deine Kommentare immer Hand und Fuß haben . Ich freue mich immer , wenn ich etwas von dir höre . Das wollte ich so nicht stehenlassen . Wenn ich das auch  mal in meinem Dialekt wiedergeben darf : i hob ma denkt , des gibt's do goaned , sowos kaun ma do ned schreim . ( österreichisch ) Auf deutsch : das gibt es doch garnicht, so etwas kann man doch nicht schreiben .

      Der Ton auf Bruderinfo ist ein anderer . Wir wollen weder kritisieren , noch zurechtweisen , auch wenn es uns gegen den Strich geht , wie man so schön sagt . Auf Schriftstellen hinweisen , ist schon besser . Auf liebevolle Art , denn jeder denkt anders und hat nicht den gleichen Erkenntnisstand wie man selbst . So sind wir das hier gewöhnt und so soll es bleiben .

      Liebe Grüße aus Heidelberg

      Iris

       

  10. Iris

    Möchte noch etwas hinzufügen bezüglich unserer Gebete :

    Die Gläubigen im Alten Testament kannten nur den einen wahren Gott . Durch das Kommen des Herrn Jesus , des Sohnes Gottes auf der Erde , änderte sich das . Die ersten Christen konnten jetzt ohne Furcht zu Gott als ihren Vater beten , denn Jesus war der Mittler zum Vater ( Eph 2:18 ) .

    Nach der Himmelfahrt beteten die ersten Christen wie bisher zu Gott , aber sie begannen auch bald , direkt zum Herrn Jesus zu beten ( z.b. Stephanus Apg 3:14 Matt 9:38 zu Jesus als Herr der Ernte )  Auch in Offenbarung 5:9 und 10 wird Jesus mit Herrlichkeit , Anbetung und Ehre gewürdigt .

    Gebete zum Vater wurden auch in vielen Briefen der Apostelgeschichte erwähnt , aber auch in Briefeinleitungen ( Eph 1:3 und 3:14 ) .

    Viele Aufforderungen zum Gebet in den Briefen enthalten keine genauen Hinweise , an wen wir die Bitten richten sollen . Grundsätzlich wird sicher jedes Gebet ankommen , wenn wir es an Gott und an Jesus Christus richten . Da Jesus ins Herz sehen kann , wird er unsere aufrichtigen Beweggründe erkennen und wird sich auch freuen wenn wir mit unseren Danken und Bitten zu ihm kommen .

    Viele liebe Grüße an alle

    Iris

     

    1. RoKo

      Liebe Iris, Noomi, Ulla und alle Mitleser. Ihr habt schon viele Gedanken zusammengetragen. Ich möchte an Iris Gedanken noch hinzufügen: Die Christen damals hatten auch weitere Vorgaben "ihre" Anbetung durchzuführen. Nicht nur beten. So wurde von ihnen abverlangt, Opfer darzubringen. Ein Merkmal im AT, um auf das Kommen des Messias hindeutend im tiefen Vertrauen zu warten.

      Mat 5:22 Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Mitmenschen zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu ihm sagt: ›Du Schwachkopf!‹, der gehört vor den Hohen Rat, und wer ihn verflucht {Fußnote: Wörtlich: und wer sagt: ›Du (gottloser) Narr!‹}, der verdient es, ins Feuer der Hölle geworfen zu werden. 23 Wenn du also deine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt dort ein, dass jemand dir etwas vorzuwerfen hat, 24 dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Mitmenschen und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar.  (HFA)

      Gilt heute im übertragenem Sinn auch noch.

      LG RoKo

  11. Noomi

    Sorawout  Wie kommt es, dass Du dich auf diese Seite verirrt hast? Hier bewegen sich Menschen, die sich der grossen Bedeutung des Opfers von Jesus bewusst sind und es im tiefen Vertrauen und mit Dankbarkeit annehmen in dem Bewusstsein, dass es, wenn er als Richter erscheint, seiner Gnade bedarf, ewiges Leben zu erhalten. Jesus Christus hat den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät. (Hebr. 1:3, 2:9) Er wurde mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Er ist auch unser Richter, Hohepriester und steht für unser Bitten und Flehen vor seinem und unserem Vater ein. Nur durch ihn können wir überhaupt zu seinem Vater gelangen. 
    Sicherlich hast du Ulla gründlich missverstanden; denn sie spricht nicht von Anbetung sondern von BETEN ZU… beten, anrufen, ansuchen, bitten, ersuchen 
    Das ergibt sich doch ganz deutlich aus der Schriftstelle, die sie auswählte. Kann man aus dieser Stelle etwas missverstehen??  
    Möchte dir sehr ans Herz legen, dich einmal mit dem Hebräerbrief auseinander zu setzen, um die Grösse und Erhabenheit von Jesus Christus zu erfassen.
    Es wäre auch heilsam 1.Korinther 1:2-9 zu lesen
    2 Paulus, Apostel Jesu Christi, von Gott selbst berufen und beauftragt, an die Gemeinde Gottes in Korinth. Zusammen mit dem Bruder Sosthenes grüße ich euch, die ihr durch Jesus Christus Gottes Eigentum geworden seid. Gott hat euch berufen, und ihr gehört zu seinem heiligen Volk, genauso wie an jedem anderen Ort alle dazugehören, die den Namen Jesu Christi im Gebet anrufen, den Namen ihres und unseres Herrn. 
    3 ´Ich wünsche` euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn..
    4 Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus geschenkt hat.
    5 Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht – reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis.
    6 Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt,
    7 dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint.
    8 Gott wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann.
    9 Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.
     
    Viele, die hier schreiben, haben sich den liebevollen und versöhnlichen Ton, den Jesus auszeichnet, angeeignet. Es wäre schön und wünschenswert, wenn auch du eines Tages auf diesen Level kommst; wenn du hier schreibst.
    Sei mir für diese offenen Worte nicht böse – aber ich hatte eine schlaflose Nacht hinter mir, nachdem ich deinen Kommentar an Ulla gelesen hatte.
    LG Noomi
     

  12. ULLA

    Hallo liebe/r Sorawut,

    dein Kommentar zeugt von großem Eifer. Und ja, vor Jahren hätte ich wohl an der Wohnungstüre eines Christen genauso argumentiert wie du. Du hättest gerne einen biblischen Beweis, dass Jesus angebetet werden darf, kommt gleich...

    Bitte unterstelle mir jedoch nicht, dass da Satan mit am Werk ist, wenn ich außer zu unserem lieben himmlischen Vater Jahweh auch zu Jesus spreche und ihm meine Bitten und Sorgen vortrage. Unterstellungen haben oftmals dünnes Eis... hat man Jesus nicht auch unterstellt, er würde nur mit Hilfe des Teufels Dämonen austreiben?...Du weißt, was ich meine....

    Du führst richtigerweise Matthäus und Markus an, Worte, die Jesus als MENSCH auf Erden bekanntgab. Er hat uns auch das "Vaterunser" mitgeteilt. Und wie er auch in Joh. 17 im sog. "hohepriesterlichen Gebet" noch zu seinem Vater betete.

    Damals war aber Jesus noch nicht gestorben, auferweckt und verherrlicht. Damals konnte er noch nicht sagen: "Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden."

    Was war also DANN dazugekommen? Was wünscht der Vater, was ließ er niederschreiben?

    Wie sieht es nun aus, wenn wir 1. Kor. 1:2 lesen, dass damals schon von "allen anderen" die Rede ist, die Jesus Christus auf der ganzen Welt als unseren gemeinsamen Herrn anbeten." ?

    Bitte beachte, dass es dem Vater gefällt, was auch noch künftig kommen wird:

    Off. 4:10 "Und jedesmal fallen die 24 Ältesten dabei vor ihm nieder und beten DEN an, DEM ALLE MACHT GEGEBEN ist und der ewig lebt."

    Off. 5:12, 13  Allein dem Lamm. das geopfert wurde, gehören alle Macht und aller Reichtum. Ihm allein gehören Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung...Lob und Ehre, alle Herrlichkeit und Macht gehören DEM, der auf dem Thron sitzt, UND DEM LAMM für immer und ewig."

    Hier auf BI wurde mal ein wunderbarer Vergleich geschrieben: GOTT VATER JAHWEH hat die ALLMACHT, der Sohn hat die VOLLMACHT.

    Bitte bleib nicht im AT stecken oder in den irdischen Tagen Jesu vor seinem Tod. Mach den Sprung ins NT und bleib den Schritten auf der Spur, die nach und nach das Geheimnis der Rolle Christi und seine jetzige Stellung lüfteten.

    Jesus leitet unsere Bitten an den Vater weiter, denn wir kommen nur zum Vater DURCH DEN SOHN.

    "Im Namen Jesu Christi" nur als Gebetsfloskel hintanzufügen, ist (nach meinem jetzigen Verständnis) dasselbe, wie "HERR, HERR, haben wir nicht in deinem Namen....." Nützt uns nichts mehr, wenn Jesus sichtbar wiederkommt und dann diese Worte vorgejammert werden...

    Wenn wir kein persönliches Verhältnis (durch Beten und Bitten) zu Christus aufbauen, schaffen wirs nicht, ganz oben beim Vater anzukommen. Es ist kein "geflügeltes Geschöpf" mehr nötig, um Worte zu übermitteln. Jesus hat nun die Mittlerrolle inne.

    Die Hervorhebungen sind von mir...so sehe ich dieses Thema "Jesus im Gebet um etwas bitten" nach meinem jetzigen Verständnis. Es bleibt ja jedem frei, eigene Vergleiche anzustellen und wie die Beröer zu prüfen.

    Grüße an alle anderen Beröer hier

    Servusli ULLA

     

    1. Ede an Ulla

      Guten Morgen Ulla

      (Offenbarung 4:9-11) . . .Und wann immer die lebenden Geschöpfe demjenigen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung darbringen, der auf dem Thron sitzt, der da lebt für immer und ewig,?10 so fallen die vierundzwanzig Ältesten vor dem nieder, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt für immer und ewig, und sie werfen ihre Kronen vor den Thron hin und sagen:?11 „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existierten sie und wurden sie erschaffen. . .

      Wer lebt für immer und ewig? Jesus, das WORT, hat einen Anfang (Joh. 1:1). Wie der Kontext zeigt beten sie Jehova an.

      Ede

  13. Ron West

    Hallo   Sorawout,

    Deine Antwort an Ulla über Bitten und Beten ist nicht korrekt. Obwohl auch ich die deutsche Sprache beherrsche, kenne ich die Grundformen dieser Worte. Doch geht es nicht um die deutsche Sprache sondern um die Ursprache der Bibel. Ich bin davon überzeugt Du kannst beim Forschen hierüber noch viel lernen.

    Gruss Ron

  14. Barbara

    Zuerst, herzliche Dank Horst, ich hätte es nicht besser ausdrücken können.

     

    Hallo Ron West

    Das hat nicht Pit geschrieben, das war ich.

    Du fragst, warum ich überzeugt bin, dass die Entrückung der Gemeinde vor der grossen Drangsal stattfindet.

    Jesus verspricht in Johannes 3:15, dass kein Gläubiger verloren geht.

    Im Sendschreiben an die Gemeinde Philadelphia sagt Jesus: "Weil du das Wort vom ausdauernden Warten auf mich bewahrt hast, will ich dich auch vor der Stunde der Versuchung bewahren, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen." Offenbarung 3:10

    Die Heiligen werden Jesus bei seiner Wiederkunft begleiten.

    Sacharja 14:5b verheisst: "Dann wird der HERR, mein Gott, kommen, und alle Heiligen mit dir."

    1. Thess. 3:13 sagt: "damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig seien in Heiligkeit vor Gott, unserem Vater, bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen."

    Und in 1. Thess. 4:15 heisst es: "Denn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch als ein Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Wiederkunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind..."

    Im 2. Thessalonicher wird dann in Kap. 1:10 gesagt: "an jenem Tag, wenn er kommen wird, um in seinen Heiligen verherrlicht und in allen Gläubigen bewundert zu werden....(12) damit in euch der Name unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht wird, und ihr in ihm, nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus." Das ist die Entrückung.

    Im Kapitel 2:6 spricht er davon, dass der Antichrist (oder der Sohn des Verderbens/der Gesetzlose) jetzt noch aufgehalten wird. Vers 7 sagt: "Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Gesetzlosigkeit; nur dass der, der es jetzt noch aufhält, aus der Mitte weggenommen werden muss; und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, ..."

    Der, der es jetzt noch aufhält, ist der Heilige Geist. Jesus hat vesprochen, dass der Heilige Geist immer bei uns bleiben wird, Johannes 14:16. Der Geist geht mit den Entrückten weg.

    Dann sagt 2. Thess. 2:ab Vers 9: "ihm, dessen Ankunft nach der Wirkung des Satans geschieht mit jeder Art von Kräften und Zeichen und Wundern der Lüge und mit jeder Art von Verführungen zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angeommen haben, um gerettet zu werden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern an der Ungerechtigkeit Gefallen fanden."

    Das ist die andere Gruppe,die, die verloren gehen.

    Liebe Grüsse

    Barbara

     

     

     

     

     

     

  15. ULLA

    Hallo Ede,

    ich bete zum Herrn Jesus und werde ihn bitten, dass er deine ORG. anerzogene "NICHT-ZU-JESUS-SPRECHEN/BETEN-Phobie" heilen möge.

    Die NWÜ gibt es wieder nicht genau wieder, was wir in Joh. 14:14 lesen und anwenden dürfen, aber man DARF ECHT!

    Luther 2017:  "Was ihr MICH bitten werdet..."

    Elberfelder:  "Wenn ihr MICH etwas bitten werdet in meinem Namen..."

    HFA: "Was ihr MICH in meinem Namen bitten werdet..."

    Einheitsübersetzung 2016: "Wenn ihr MICH um etwas in meinem Namen bitten werdet.."

    Gute Nachricht Bibel:  "Ja, wenn ihr MICH um etwas bittet und euch dabei auf mich beruft, werde ICH eure Bitte erfüllen."

    Neue Genfer Übersetzung:  "Wenn ihr MICH in meinem Namen um etwas bitten werdet..."

    Das könnte in etwa so lauten: "Herr Jesus Christus, bitte sende deinen Helfer, den heiligen Geist, aus, damit X in seinem Herzen von dir und deiner Botschaft berührt werden möge..."

    Servusli ULLA

     

    1. Störtebeker

       
      Störti an Alle!
      Hier einige Gedanken, (die nicht neu sind) zu der Frage ob wir mit Jesus im Gebet sprechen dürfen.
      Ich bete nicht statt zum Vater, zu Jesus, sondern ich spreche in meinen Gebeten auch zu ihm. Schließlich ist er mein Mittler, der zwischen mir und dem Vater vermittelnd eintritt. Sollte ich zu meinem Mittler nicht sprechen dürfen, und ihn nicht bitten dürfen meine Gebete zu erhören, und sie an den Vater weiter zu vermitteln?

      Durch ihn habe ich aber auch das Recht mich direkt an den Vater zu wenden, und zwar persönlich. Ich darf sogar Abba, „Pappa“ zu ihm sagen (Mark. 14:16, Röm. 8:15, Gal. 4:6). Ist das nicht großartig?

      Hier einige Texte (aus der Elberfelder) die beweisen, dass wir uns im Gebet auch an Jesus wenden dürfen
      Apg. 9:14 Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen...

      Apg. 9:21 Alle aber, die es hörten, gerieten außer sich und sagten: Ist dieser nicht der, welcher in Jerusalem die zugrunde richtete, die diesen Namen anrufen, und dazu hierher gekommen war, dass er sie gebunden zu den Hohenpriestern führe?

      Apg. 22:16 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!
       

      Röm. 10: 12-14 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden". Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht...
      1.Kor. 1:1,2  Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder,  an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, ihres und unseres Herrn samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen,

      Man kann das auch alles in der NWÜ lesen und es den Zeugen in ihrer eigenen Übersetzung zeigen.
      Die Schriften sind einfach zu verstehen mit einem aufrichtigen Herzen und wenn man gewillt ist „die Liebe zur Wahrheit“ anzunehmen (2. Thess. 2:9-12). Zuviel Spekulation ist überhaupt nicht notwendig!
      Selber die Bibel lesen. Unter Gebet und mit der Bitte um den hl.Geist in die Tiefe gehen. Den Gott und Vater unseres Herr Jesus Christus und auch den Sohn ernstlich suchen (Hebr. 11:6), anhand der Schrift, sola scriptura eben, in Wahrhaftigkeit!
      Dann brauchen wir keine Prof. Dr. Dr., denn da können wir genauso betrogen werden wie überall...
      Wobei ich nicht sagen will, dass die alle überall falsch liegen! Die WTG liegt ja auch nicht immer und überall falsch...
      Was ich sagen will ist, was das persönliche Bibellesen (Bibelstudium) betrifft: selbst ist der Mann oder eben die Frau 1. Joh. 2:22-27.

      Ganz liebe Grüße an alle, die in dieser Hinsicht bemüht sind
      von Störti

       

       

      1. Ede an Störti

        Guten Abend Störti

        Ganz liebe Grüße an alle, die in dieser Hinsicht bemüht sind

        Vielen Dank für deinen Gruß. Ich fühle mich angesprochen dir auf ein deiner Zitate zu antworten.

        Römer 10:13  "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden."[a]   a) Joe 3,5; Apg 2,21  (Elberfelder Bibel 2003)

        Die angegebenen Paralleltexte lauten:
        (Joel 3,5) Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird errettet werden

        Welcher Herr ist gemeint?

        Zur Zeit Joels (ca. 400 Jahre v.Chr.) war ausschließlich der Vater als Herr bekannt. Sein Sohn Jesus, den die Israeliten immer noch nicht als Messias akzeptieren, war ihnen als Herr völlig unbekannt.
        Tatsächlich werden die Menschen aufgrund Gottes unverdienter Güte (Liebe) gerettet.

        Es kann nicht sein, dass die Rettung und die Anbetung ohne Grund und ohne Anweisung des Vaters nun auf Jesus, der inzwischen ein Geschöpf des Vaters ist, bezogen werden und damit den Worten des Vaters im 2. Gebot sowie den Worten Jesus in Matthäus 4:10 widersprechen.

        Ede

        1. Störtebeker

           
          Störti an Alle,

          Es stimmt, dass es in den christlichen Schriften Textstellen gibt, in denen auf Jesus das angewendet wird, was in den hebräischen Schriften über JHWH (ich sag hier jetzt mal „Jehova“) gesagt wurde. Siehe Hebr. 1:10-12 im Vergleich mit Ps. 102:1,25-27, oder vergleiche Joel 2:32 mit Röm. 10:13.

          Für mich beweist das aber lediglich, dass alle Verheißungen Gottes die die Erlösung zum Inhalt haben in Jesus Christus gipfeln. 2.Kor. 1:20 „Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn (oder in ihm) zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen (gewiss, wahrhaftig) gesagt, Gott zur Herrlichkeit durch uns.“

          Der Name „Jesus“ (hebräisch Jeschua) bedeutet Jah ist Rettung. In dem in dem Tetagrammaton zum Ausdruck kommenden Namen ( JHWH, Jahwe oder Jehova), der ja in etwa bedeutet: „Er veranlasst zu werden, oder er bringt ins Dasein“, werden Gottes Vorsätze für sein Volk betont und die eigentliche Erfüllung der Bedeutung dieses Namens geschieht in und durch Gottes Sohn. In ihm und durch ihn werden alle Vorsätze Gottes in Verbindung mit der Menschheit endgültig erfüllt.

          Der Vater ist sozusagen in der Person Jesu Christi gegenwärtig, deshalb wurden einige Textstellen aus den hebräischen Schriften, die sich dort auf „Jehova“ beziehen in den christlichen Schriften auf den Sohn angewendet, auf Grund der Tatsache, dass der Vater ihm die volle Gewalt und Befugnis gegeben hatte in seinem Namen zu sprechen und zu handeln. Jesus Christus gab als Sohn in jeder Hinsicht vollkommen über die Persönlichkeit und über das Vorhaben des Vaters Aufschluss. Er ist der königliche und rechtmäßige Erbe seines Vaters. Deshalb gab „Jehova“ ihm die Befugnis in seinem Namen zu handeln, Joh. 1:14,18; 16:27: 17:5; Kol. 1:15; Hebr. 1:3 u.s.w.

          Das ist meine Sichtweise zu Röm. 10:13, denn da bezieht sich der Text eindeutig auf Jesus Christus.
          Etwas anderes gibt der Kontext da nicht her.

          Liebe Grüße
          Störti

        2. RoKo an Störti

          So wie Störti es ausdrückt denke ich auch.

          P.S. Deine/Eure Grüße via Autobahn sind bei mir angekommen. Will die Chance nutzen um dafür Dank zu sagen. Hab mich gefreut.

          LG RoKo

        3. FDS

          Hallo Ede

          Du schreibst ,,ohne Grund und ohne Anweisung des Vaters“.

          Der Grund steht in Philpper 2,5-8. Das ist der Grund.

          Weiter heißt es ja ab Vers 9: Darum hat Gott ihn(Jesus) erhöht,.......und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist,.... 

          Dazu noch Apostelgeschichte 2,36:

          ,,So soll nun das ganze Haus Israel mit Gewißheit erkennen, daß Gott Ihn sowohl zum Herrn (=Herr=gr.kyrios ist ein wichtiger Titel Jesu Christi,gleichbedeutend mit dem at.Titel adon,und umfaßt die Bedeutungen, Herrscher/Gebieter/Besitzer/oberster Machthaber.) als auch zum Christus gemacht hat.......“

          Gott tat dies. 

          Philipper stammt aus dem Alten Testament. Jesaja 45:22-23.

          Wie Störti schrieb. Viele Aussagen, die sich im Alten Testament auf Jahwe beziehen, werden im Neuen Testament auf Jesus bezogen.

          Gott macht seinen Sohn zum ,,Herrn“.

          Dazu braucht er auch keinen Ede fragen.

          Lg Frank

        4. Ich bin gleicher Meinung wie Störti.

          JESUS ist deswegen nicht JEHOVA!

        5. Ede an FDS

          Hallo FDS

          Bitte vollständig!

          (Philipper 2:11) . . .jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters. . .

          Selbstverständlich anerkenne ich, dass Jesus unser Herr ist, um damit unseren Gott zu verherrlichen.

          Gott macht seinen Sohn zum ,,Herrn“.

          Stimmt!

          (Johannes 20:17) . . .Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “?

          (Offenbarung 3:12) . . .Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben.?

          Es hat sich nichts geändert.

          Ede

        6. Störtebeker

           
          Störti an Jurek,

          deiner richtigen Aussage: „JESUS ist deswegen nicht JEHOVA!“, möchte ich noch ein paar Überlegungen hinzufügen.
          Wenn Jesus Christus „Jehova“ wäre, dann wären wir mit unsinnigen Beschreibungen konfrontiert, in denen sich Jehova selbst „salbt“ und zum Predigen „aussendet“. In denen Jehova zu sich selbst „spricht“. In denen Jehova zu sich selbst sagt, er solle sich zu seiner eigenen Rechten „setzen“ u.s.w.
          Diese Überlegungen sind für mich unsinnig. Sie helfen nicht das Verhältnis zu unserem Gott und Vater, und dem Gott und Vater Jesu Christi, sowie zu Jesus selbst zu festigen und zu vertiefen.
          Liebe Grüße an dich und an alle die sich bemühen das zu tun was in Joh. 17:3 (Elb.) steht:

          "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

          von Störti

        7. Boas

          Als die Israeliten ihren Königen zugejubelt haben, war das Götzendienst?
          Als die Volksmenge Jesus mit ihren Palmzweigen zugejubelt hat, war das Götzendienst?
          Wer will mich daran hindern meinem Erlöser und König des Königreiches lautstark zuzujubeln:

          "Hier kommt mein König des Königreiches. Vor ihm beuge ich meine Knie, und seinem Willen (Worten) folge ich bereitwillig. Denn er ist der Weg. Er ist mein direkter Vorgesetzter."

          Unser aller Vater hat Jesus Christus in diese Stellung gestellt. Es war des Vaters Wunsch. Und jedes Knie, (ob es denn dann will oder nicht), ob im Himmel, ob auf der Erde, oder auch unter der Erde, muss vor IHM knien (proskeneo). Alle, Böse und Gute, müssen mit ihm sprechen, wenn sie z. B. Fragen, "Herr Jesus, wann sahen wir dich nackt und bekleideten dich..." Und die Bösen werden zu ihm schreien: "Herr Jesus, Herr Jesus, haben wir nicht in deinem Namen (im Namen Jesus) gepredigt?"

          Spätestens dann müssen alle mit ihm sprechen, denn er ist der Richter der Lebenden und der Toten, so wie es der Vater bestimmt hat. Da kann keiner kommen und sagen, "Ich spreche nicht mit Dir, Jesus, ich spreche nur mit dem Vater."

          Wohl dem, der sich heute bereits daran gewöhnt hat, AUCH mit Jesus Christus zu sprechen. Und dem es nicht fremd ist, mit seiner Last und Bürden zu ihm zu kommen. "Kommt zu mir, alle die ihr beladen seid, und ich (Jesus Christus) will euch erquicken."

        8.  
          Hallo Störtebeker,
           
          vielen Dank für deine zusätzlichen Gedanken.  Ich habe dazu auch einige Gedanken, die ich gerne äußern würde, aber bevor das nicht freigeschaltet wird (ohne dass ich das nachvollziehen kann wieso), erspare ich mir im Vorfeld die Mühe was Konstruktives hier dazu zu schreiben.
           
          Wie schon einst der leider seit langem verstorbener Bruder "E.F.", welchen ich persönlich kannte, schrieb (auch in dem veröffentlichten Beitrag hier), sollte man dürfen seine Gedanken frei äußern dürfen, auch wenn sie mal falsch wären, was man in Diskussion korrigieren könnte und so einander helfen könnte.
           
          Hier möchte ich mich nur für deine Gedanken bedanken, welche ich - mit gewissen weiteren erweiterten Gedanken dazu - teile.

          Danke und beste Grüße,
          Jurek (Briefm@web.de)
           

    2. Sorawout

      Hallo Ulla,

      ich nehme an, dass du auch eine deutsche Schulausbildung genossen hast, so, wie ich diese auch genießen durfte.

      Daher sollten dir ja die Wortbedeutungen vertraut sein.

      BITTEN bedeutet nicht BETEN!!

      Ja, du kannst unseren Herrn Jesus Christus um etwas bitten, jederzeit, überall und ohne Wartezeit; denn ein geflügeltes Geschöpf wird den Laut übermitteln, so, wie es geschrieben steht.

      Aber Gebete dürfen NUR an Gott allein gerichtet werden; denn das macht den gr0ßen Unterschied aus, der zwischen dem Schöpfer und seinem Werkmeister und allen anderen vernunftbegabten Geschöpfen für IMMER bestehen bleibt.

      Das ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, das die einzigartige Stellung Gottes kennzeichnet.

      Jehova deinen sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.  Lukas 4:8

      Das sagte Jesus Christus ja selber.

      Auch sagt er: Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, MÜSSEN (ihn) mit Geist und Wahrheit anbeten.

      Johannes 4:24

      Zeige mir einen einzigen klaren Beweis in der Heiligen Schrift, wo Jesus Christus auffordert, dass er angebetet werden möchte oder sollte.

      Also verbreite hier nicht solchen Unsinn und mache dich nicht lächerlich.

      Auch wenn du darauf bestehen solltes, dass dir nach deinem Gebet an Jesus Christus klar geholfen wurde, muss ich dich darauf hinweisen, dass auch Satan deinen Frefel hört und er so viel Macht hat dich glauben zu lassen, dass Jesus dein Gebet erhört hätte; denn dieser mächtige Feind Gottes freut sich riesig darüber, dass er dich so leicht austricksen kann und dich - ohne dass du es überhaupt merkst - als williges Werkzeug benutzt.

      Jesus macht also sofort seine Ohren zu, wenn du Gottes Eigentum mit Vorsatz eigenmächtig einfach umlagerst, nur weil du es mal eben willst.

      Denke an Aaron und Moses, die auch Gott beraubt haben.

      Was zog das denn für Folgen nach sich??

      .............denn sie wisen nicht, was sie tun. Oder etwa doch??

       

       

      1. Omma

        Diese Frage meine ich aufrichtig, da ich mir schon lange folgende Frage stelle:

        Worin besteht der Unterschied zwischen anbeten - (an)reden - bitten - ehren - ehrfurchtsvoll danken?

        Wann ist es noch bitten, und wann bete ich an? 

        Bisher habe ich noch keine zufriedenstellende Antwort erhalten, du wirst mir sicher weiterhelfen können.

        Omma

      2. Ede an Storawout

        Guten Morgen Sorawout

        Deinem Beitrag bezüglich des Alleianbetungsanspruches Jehovas kann ich vollumfänglich zustimmen.

        Allerdings verschweigst du, wie man Jesus bitten kann ohne ihn anzubeten. Die Kontaktaufnahme zu Jehova oder zu Jesus geht nur über das Gebet, soweit sie es zulassen.

        Ede

      3. Nachdenker an Sorawout

        Hallo Sorawout,

        Deinen Kommentar an Ulla hätte man auch ein wenig freundlicher gestalten können.

        Ich mache mich ja auch noch über deinen Nicknamen lustig.

         

      4. Befreiter

        Da haben wir es wieder: Die Bibelverfälschung durch die WT-Gesellschaft!

        Gemäß der Neuen-Welt-Übersetzung heißt es in Apostelgeschichte 13:32 in Bezug auf Jesus: "Du bist mein Sohn, heute bin ich dein Vater geworden."

         

        Ganz anders und korrekt die anderen Übersetzungen:

        Luther 2017: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt

        Elberfelder Bibel: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt."

        Einheitsübersetzung 2016: "Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt."

        Menge: "Du bist mein Sohn, ich habe dich heute gezeugt."

        Schlachter 2000: "»Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«.

        Zürcher Bibel: "Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt." (<a href="/text/ZB/Psalm2%2C7" target="_blank">Ps 2,7</a>)

        Neues Leben: "Du bist mein Sohn. Heute habe ich dich gezeugt."

        Neue Genfer Übersetzung: "Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt.‹

        Bibel.heute 2018: "'Du bist mein Sohn; ich habe dich heute gezeugt!"

        Und man beachte:

        Dietzfelbinger (wörtliche Interlinear!): "Mein Sohn bist du, ich heute habe gezeugt dich."

        Münchener Neues Testament ("Interlinear"!): "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt."

        Warum nur sagt die Neue-Welt-Übersetzung nicht ebenfalls "gezeugt"? Ganz einfach, die Zeugen-Leitung möchte Jesus seine echt Göttlichkeit absprechen. Für sie ist Jesus kein Gott, nur Jehova. Jesus soll nur vom Status her als "göttlich" gelten -- wenn überhaupt --, aber nicht von seiner Natur her.

        Das erinnert uns an die geistlichen Führer der Tage Jesu. Auch sie wollten Jesus nicht als Gottes Sohn anerkennen. Sinngemäß sagten sie: "Wenn er sagt, dass er Gottes Sohn ist, dann würde das ja bedeuten dass er selbst auch ein Gott ist. Wir haben aber nur e i n e n Gott. Dieser Jesus lästert Gott, wenn er sich Gott gleich macht. Wir akzeptieren das nicht" (Joh. 10:29-38).

        Sie hatten einfach noch nicht begriffen, dass es im Universum 2 wahre Götter gibt: den Ewigen und seinen Sohn, der einen Anfang hatte. Sie versperrten sich hartnäckig diesem Wissen. Christi Jünger verstanden das auch nicht sofort, aber nach und nach. Sie hatten edle und offene Herzen. Zuerst mussten sie erkennen und glauben, dass Jesus der vorausgesagte Messias ist. Auch, dass er der Retter der Welt ist. Dann, dass er Gottes Sohn ist. Und schließlich fiel der Groschen: "Er ist der Herr und selbst ein Gott."

        Aber von da an war es für sie auch völlig legitim, Jesus im Gebet anzurufen. Denn es spricht nichts dagegen, einen wahren Gott im Gebet anzurufen. Das zu verstehen ist ein geistlicher Reife-Prozess, der eine gewisse Zeit benötigt -- eine verfälschte Bibelübersetzung begünstigt diesen nicht gerade. Aber: Das Vorenthalten der Erkenntnis um die Göttlichkeit Christ ist von der Zeugenleitung ganz bewusst so beabsichtigt -- und DAS ist teuflisch!

         

        EiE (<a href="/text/ELB/Psalm2%2C7" target="_blank">Ps 2,7</a>; <a href="/text/ELB/Hebr%C3%A4er1%2C5" target="_blank">Hebr 1,5</a>)

    3. Iris

      Liebe Ulla ,

      auch ich bete zu Jesus . Er ist derjenige , der uns durch sein Opfer ewiges Leben ermöglicht .  Heißt es doch in Phil 2:9 -11 : Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben , der über jeden Namen ist , auf daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge , der Himmlischen , der Irdischen und Unterirdischen und jede Zunge bekenne , daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes , des Vaters .

      Hebr 1:6 Wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt , spricht er ( Gott ) : Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten .

      Matt 14:33 Da kamen die in den Schiffen waren , warfen sich anbetend vor ihm nieder und sprachen : Wahrhaftig , du bist Gottes Sohn !

      Matt 28:16 ......und alle die ihn sahen , warfen sich anbetend vor ihm nieder ......

      Joh 9:38 Er aber sprach : Ich glaube Herr ! und fiel anbetend vor ihm nieder 

      1 Joh 5:20 Wir wissen aber , daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat , damit wir den Wahrhaftigen erkennen ; und wir sind in dem Wahrhaftigen , in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben . ( Elberfelder )

      Liebe Grüße

      Iris

  16. Hallo Pit,

    Deine Behauptung: "Paulus schreibt in 1. Thess. 4:13-18, dass die durch Jesus Entschlafenen (also Christen) und die dann noch lebenden Christen vor der grossen Drangsal und zeitgleich entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft."

    Wo steht in der Bibel das "die dann noch lebenden Christen vor der grossen Drangsal" entrückt werden?

    Jesus kommt doch nach der großen Drangsal. Es selbst sagt desweiteren auch in einem Bibelvers, das er die auferweckt die er möchte. Somit bin ich bisher davon ausgegangen, das Jesus nach der großen Drangsal - so wie er es im Bibelbuch Matthäus beschrieben hat - kommt und dann die Auferstehung und die Umwandlung der Lebenden Christen geschehen wird.

    Mir geht es bei meiner Frage einzig und allein darum, wieso Du davon überzeugt bist, das dies vor der großen Drangsal geschieht.

    Wenn Du andere biblische Belege als die, welche ich angeführt habe, freue ich mich von Dir zu hören.

    Gruß

    Ron

    1. pit an Ron West

      Lieber Ron.

      Köntest du bitte einen Bezug zu meinem Kommentar herstellen. Ich finde ihn nicht. Wo hab ich das behauptet?

      Friede pit

  17. Befreiter

    Thema: Mit dem Versagen aus der Vergangenheit abschließen  /  Und noch etwas wird deutlich, wenn man sich mit dem Lebensbericht von Nestor und Toni Kuilian beschäftigt: Sie haben mit ihrem schmerzhaftem Versagen aus der Vergangenheit abgeschlossen. Sie schreiben: "Wir wollten keine Satelliten des Wachtturms sein, die sich um die Vergangenheit drehten ... Wir haben unser Leben selbst in die Hand genommen und erinnern uns an die Zeit in der Organisation als an etwas, das nun abgeschlossen ist und zu unserer Vergangenheit gehört."

    Anderen fällt es vielleicht schwerer, die Erinnerungen an ihre Fehler und ihr Versagen aufzugeben. Jesaja 61:3 mag solchen als Zuspruch helfen. Gott ist bereit "Asche" gegen "Kopfschmuck" auszutauschen. Er kann selbst aus unserem Versagen während unserer JW.Org-Zeit etwas Wunderbares machen und unsere damit verbundenen Fehler sogar zu unserem Besten wenden. Lassen wir doch daher unsere JW.Org-Asche los und strecken uns nach Neuem aus. Noch leben wir in der "Gnadenzeit", so dürfen wir Gott um eine zweite, dritte oder vierte Chance bitten - je nachdem, wie viele wir noch brauchen. Gott ist bereit, uns unsere "Asche" aus der JW.Org-Vergangenheit abzunehmen, wenn wir bereit sind, sie loszulassen und sie ihm zu geben; dann können wir uns auf den "Kopfschmuck" freuen, den er uns schenken wird.

  18. sola scriptura

    Im Film "Die Passion Christi" wird die Auferstehung Jesu, wie sie stattgefunden haben könnte, mal sehr anschaulich gezeigt. Ich habe mich gerade daran erinnert. (Der Leib löst sich in den Binden auf ...) ...

     

    https://www.youtube.com/watch?v=PoDBQLHV4Wc

     

    ... ab Minute 5:45

  19. sola scriptura an Horst

    Lieber Horst, du hast du wohl Ede ziemlich missverstanden und tust ihm dadurch unrecht.

    Wenn er schreibt: "Sicherlich hatte Jesus einen menschlichen Leib, nicht einen wie er von einer Frau geboren wurde, sondern wie er von einem Geistwesen gebildet wurde, so wie es auch die abgefallenen Engel vor der Sintflut zur Zeit Noahs getan hatten. Sein Aussehen konnte Jesus daher willkürliche wählen, sodass seine Jünger ihn nicht erkannten. Erst als er sich durch seine Taten zu erkennen gab wussten sie, dass es der Herr ist."

    meint er den Leib nach seiner Auferstehung.

    Er meinte nicht seinen Geburtsleib damit.

    Jesus wurde von einer Frau als richtiger Mensch geboren, Ede weiß das auch.

    LG sola scriptura

     

    1. Nowbody

      also doch ein Gaukler und ein illusionär? wie soll ich das verstehen?

       

      Gruß Nowbody

       

    2. Horst

      Lieber sola scriptura,

      OK und einverstanden in diesem Punkt.

      Grüße Horst

  20. sola scriptura an Ede

    Lieber Ede, ich stimme deinem Kommentar an Barbara grundsätzlich zu.

    Nur schreibst du auch: "Maria hätte ihren Sohn unverzüglich an seinem Aussehen erkannt ...".

    Der Abschnitt in Johannes, Kap. 20 zeigt aber, dass diese erwähnte Maria, nicht die Mutter Jesu war,

    sonder Maria Magdalena. Sie wird im Kontext sogar mehrmals erwähnt.

    Zum Glück ist das Wissen "dieser Leib hin oder dieser Leib her" nicht heilsnotwendig.

    Entscheiden bleibt der Glaube an Jesus Christus und seine Auferstehung.

    Darin sind wir uns ja (Ede, Barbara und ich) auch völlig einig und das zählt.

    Ganz liebe Grüße an euch beide

    sola scriptura

    1. Ede an sola scriptura

      Hallo sola scriptura

      Vielen Dank für die Info. Ich habe nicht gewusst, dass es nicht die irdische Mutter Jesu ist.

      Zum Glück ist das Wissen "dieser Leib hin oder dieser Leib her" nicht heilsnotwendig.

      Bei dieser Diskussion geht es unterschwellig um mehr, nämlich um die Anbetung Jesu und ob Menschen einen Gott töten können. Ist Jesus für uns gestorben, was wir alle hoffen, so ist seine Auferstehung ein Schöpfungsakt des Vaters, was belegt, dass Jesus und Jehova nicht die gleiche Person sind und Jesus jetzt ein Geschöpf ist, das nicht angebetet werden darf.

      Ede

      1. sola scriptura

        Lieber Ede, hab vielen Dank für deine Frage/Schlussfolgerung, ob Jesus ein Gott ist oder nach seiner Auferstehung nur ein Geschöpf Gottes, das daher nicht angebetet werden kann.

        Es sollte möglich sein, biblisch darauf eine Antwort zu finden. Der Reihe nach:

        " Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. ... Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt." (Joh. 1:1, 2, 18).

        Ergo: Jesus als Gottes Sohn war an dessen Seite selbst göttlicher Natur - ein Gott. Dies für lange Zeitalter. Dann wurde er Mensch.

        "Und Jesus rief mit lauter Stimme: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Mit diesen Worten hauchte er den Geist aus." (Luk. 23:46).

        Ergo: Bei seinem Tod kehre Christi Geist zu seinem Vater zurück -- in seinen Vater.

        Und jetzt der Schlüsseltext: "So verkünden wir euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es im zweiten Psalm heißt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt." (Apg. 13:32, 33).
        Ergo: Da der Geist Christi wieder in Gott war, konnte der Apostel Paulus schlüssig unter Inspiration zu unserem Verständnis erklären, dass Gott seinen Sohn bei seiner Auferstehung erneut "gezeugt" hatte. Gezeugt! Gott hatte ihn also nicht einfach im alten Leib auferweckt. Er hat ihn auch nicht als neuen körperlichen Menschen geschaffen. Aber auch nicht als Geistgeschöpf. Nein, er wurde wieder "gezeugt" als sein "Sohn": Er war wieder göttlicher Natur. Und als solcher -- als ein Gott -- konnte Christus einen menschlichen Leib annehmen, den er benötigte, um seine Jünger von sich und seiner Auferweckung zu überzeugen. Dürfen wir Jesus also anbeten?

        Letzte Stelle: "Er war genauso wie Gott / und hielt es nicht gewaltsam fest, Gott gleich zu sein.
        7Er legte alles ab / und wurde einem Sklaven gleich. / Er wurde Mensch / und alle sahen ihn auch so. 8Er erniedrigte sich selbst / und gehorchte Gott bis zum Tod – zum Verbrechertod am Kreuz.
        9Darum hat Gott ihn über alles erhöht / und ihm den Namen geschenkt, / der über allen Namen steht: 10Denn vor dem Namen Jesus wird einmal jedes Knie gebeugt; / von allen, ob sie im Himmel sind, auf der Erde oder unter ihr. 11Und jeder Mund wird anerkennen: / "Jesus Christus ist der Herr!" / So wird Gott, der Vater, geehrt." (Php. 2:6-11).

        Ergo: Unser himmlischer Vater, zu dem wir nach wie vor täglich beten, möchte, dass wir unsere Knie vor Jesus beugen. Sollen wir das stumm tun? Wohl kaum. Schließlich hat er ihn zum "Herrn" gemacht. Er ist sozusagen sein Verwalter. Als Sklaven und Diener dürfen wir uns somit auch an ihn wenden mit unserem Dank, Lobpreis, unseren Huldigungen und unseren Bitten. Wir dürfen unseren "Mund" gebrauchen. Im Wort "anbeten" steckt auch der Gedanke des Bittens. Gott wünscht es, dass wir Jesu neue Rolle anerkennen, denn er hat seinen Sohn damit belohnt und erhöht. Damit ehren wir ihn und seinen Sohn. Das ist gewollt und findet Gottes Wohlgefallen. Und da Jesu selbst wieder nach seiner Auferstehung ein Gott ist, darf er rechtmäßig angebetet werden. Wir dürfen mit ihm sprechen und mit seinem Vater.

        LG sola scriptura
         

         

         

         

         

  21. Sylvia Geiser

    Lieber Edelmuth

    Was für ein schöner Kommentar hast Du an Barbara geschrieben. Er hat mich sehr berührt. Normalerweise bekomme ich von Pastoren solch differenzierte Briefe.

    Danke Dir, dass Du das Schreiben bei Bruderinfo noch nicht aufgegeben hast. Du bist eine grosse Bereicherung.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüssen

    Sylvia

  22. Befreiter

    Thema: unerschrockene Herausforderungs-Meisterer /   Der veröffentlichte Lebensbericht von Nestor und Toni Kuilian führt uns eine weitere nachahmenswerte Einstellung oder innere Haltung der beiden vor Augen: Sie meisterten unerschrocken Herausforderungen, denen sie aufgrund ihrer veränderten Sicht zur JW.Org entgegentreten mussten. Sie wurden angesichts von Widerständen nicht schwach, was die Umsetzung ihrer aufgestellten Ziele betrifft.

    Jeder von uns muss mit Widerständen rechnen, wenn Gott uns auffordert, bestimmte Schritte zu gehen. Manche dieser Schritte sind groß und entscheidend, andere erscheinen uns eher klein und unbedeutend. Doch eines sollte uns klar sein: In solchen Momenten, in denen wir Schritte wagen, werden wir auch verschärft Widerstand vom Teufel und seinen Helfershelfern zu spüren bekommen. Wenn sich uns weit und wirksam eine Tür öffnet, wird es nicht an Gegnern fehlen! (vergleiche 1. Kor. 16:9, Einheitsübersetzung).

    All jenen, die momentan noch große Herausforderungen bei ihrer Ablösung von der JW.Org zu meistern haben, rufen wir zu: "Je größer der Widerstand, desto größer die Chance, die vor dir liegt! Bei Gott ist nichts unmöglich, ihn überrascht nichts und nichts macht ihm Angst. Mit ihm zusammen musst du dich nicht fürchten, sondern kannst neue Schritte wagen. Deshalb gib nicht auf, sobald du auf Herausforderungen stößt. Sei mutig und lass dir vom Heiligen Geist Unerschrockenheit schenken."

    Danke für den Lebensbericht von Nestor und Toni Kuilian: zwei unerschrockene Herausforderungs-Meisterer!

    1. Schneeflocke@Befreiter

      Lieber Befreiter,

      ich kann gut verstehen, dass man als Befreiter und Erwachter solche Gedanken fühlt und auch äußert.

      Ich denke auch, dass Du einigen bestimmt Mut machst Vertrauen zu haben und sich unserm Schöpfer (unseren Schöpfern?!) anzubefehlen.

      Es stimmt, das ist NIE, ALSO wirklich NIEMALS verkehrt.

      Aber was, wenn es nicht so leicht ist, wie es klingt?

      Ein paar Sätze sind mir aufgefallen,  die mich stark an die Org erinnerten (Propaganda) :

      "Jeder von uns muss mit Widerständen rechnen, wenn Gott uns auffordert, bestimmte Schritte zu gehen."

      - also Märtyrertum?! zu welchen Schritten fordert Gott uns denn auf?

      "Sie meisterten unerschrocken Herausforderungen, denen sie aufgrund ihrer veränderten Sicht zur JW.Org entgegentreten mussten. Sie wurden angesichts von Widerständen nicht schwach, was die Umsetzung ihrer aufgestellten Ziele betrifft."

      Das stimmt natürlich. ABER etwas tiefer spürt man doch ihren Schmerz, der sie deswegen traf, weil sie wünschten es wäre alles wahr gewesen, was sie so innig geglaubt hatten und wofür sie ihr Leben und ihre Träume bereits (auf)gaben.

      Nach dem wirklich äußerst ergreifenden Bericht, für den ich sehr dankbar bin, dass er hier veröffentlicht wurde!, habe ich den Eindruck bei den beiden, dass sie nicht "ein Ziel erreichen" müssen oder wollen,  sondern dass ihr Herz sie zu allem gedrängt hat, inklusive aller Konsequenzen.

      Deine mutige Aufforderung zum Schluss, lieber Befreiter, kann ich zwar sehr unterstützen, aber es gibt auch andere, filigrane Wege, die ebenso oder an manchen Stellen noch wirkungsvoller sind als die "hau - ruck- Methode" wirken und sich zu gehen nicht weniger gut sind

      Die Musik spielt vielfältig 😉

      Ganz liebe Grüße an Dich

      Schneeflocke

  23. ULLA

    Hi Giovanni,

    tolles "Zeugen-Schutz"-Programm !

     

    ; )

     

  24. Giovanni

    Zukunftsvision - Das Kleingedruckte für Personen welche irgendeiner Religionsgemeinschaft beitreten wollen (lach):

    Wichtiger Hinweis für Personen welche sich für eine Mitgliedschaft in irgendeiner religiösen Organisation entscheiden wollen:

    Beachten Sie dass Sie bewusst oder unbewusst in meist mündlicher oder auch schriftlicher Form eine Verpflichtung gegenüber der religiösen Organisation eingehen könnten, insbesondere in Verbindung mit der Taufe oder anderen Aufnahmeritualen.

    Diese Verpflichtung kann dazu führen, dass sie zu finanziellen Abgaben (z.B. der 10te) oder anderweitigen Spenden und Zeitopfern verpflichtet werden.

    Die religiöse Organisation kann von Ihnen einschneidende Massnahmen im Umgang mit andersdenkenden Menschen verlangen – insbesondere ehemaligen Mitgliedern der gleichen Religionsgruppe.

    Die religiöse Organisation kann ohne Ihr Wissen Informationen über Sie und Ihr Leben sammeln und verwahren.

    Seien Sie sich bewusst, dass eine religiöse Organisation von Ihnen einschneidende Massnahmen in ihrem täglichen Leben fordern kann, das Einhalten von religiösen Vorschriften, welche Auswirkung auf Ihre finanzielle, zeitliche und moraliche Lebensweise haben kann, insbesondere Auswirkungen auf die Zwischenmenschliche Beziehungen.

    Vergewissern Sie sich im Voraus der Konsequenzen welche FÜR SIE UND IHRE ANGEHÖRIGEN bei einem Austritt bestehen.


    Es lohnt vor einem Beitritt, sich umfassende Informationen einzuholen, wenn möglich nicht nur von den aktiven Mitgliedern – sondern von aussenstehenden Personen oder Beratungsstellen!

    Es wird empfohlen nur zertifizierten religiösen Organisationen beizutreten welche:
    - einen offenen Informationsfluss ausweisen
    - einen transparenten Geldfluss ausweisen
    - eine Vereinsähnliche Struktur mit Statuten aufweisen
    - über sämtliche organisatorischen Regelungen welche insbesondere persönlich betreffen offen informieren

    Bei Fragen wenden Sie sich an die neutrale ?Beratungsstelle.

  25. sola scriptura

    Wie der interessante Lebensbericht von den Kuilians hier zeigt, gehen vielen Brüdern erst nach Jahrzehnten Wachtturm-Zugehörigkeit die Augen nach und nach auf und schöpfen sie Verdacht, dass "irgendetwas mit der Organisation nicht stimmt".

    Auch Monika Deppe und ihrem Mann erging es so. In Youtube fand ich gestern ihren Lebensbericht, der ähnlich gelagert ist wie bei den Kuilians.

    https://www.youtube.com/watch?v=qJW-3oQcTQU

  26. Barbara

    Hallo Pit

    Beginnen wir mit "solo scriptura":

    Lukas 24:36-43:"Jesus trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch. 37..sie erschraken und wurden mit Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist." Jesus fordert sie daufhin auf: "Rührt mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich habe. 41 Als sie aber noch nicht glaubten, sagte er zu ihnen: "Habt ihr etwas zu essen?" 42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch und ein Stück von einer Honigwabe vor. 43 Er nahm es und ass vor ihnen."

    Johannes 20:27 "Danach sagte er zu Thomas:"Reiche deine Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite..."

    Somit ist Jesus Christus mit seinem Körper, den er hatte als er starb, auferstanden.

    Zu 2. Johannes 1:7 sagt Dr. Roger Liebi (Sprach- und Bibelwissenschaftler), dass die Übersetzung "gekommen ist" falsch sei; es müsse heissen: "im Fleische kommend".

    Ich weiss, dass das viele irritiert. Aber vergiss bitte mal die JZ-Lehren und das JZ-Denken!, die besagt dass mit dem Tod alles vorbei ist.

    Prediger 12:7 sagt: "Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, UND DER GEIST WIEDER ZU GOTT, der ihn gegeben hat."

    Genau das sagt Jesus auch, wnn er in Lukas 23:46 sagt: "Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist." In Ap.ges 7:59 sagt Stephanus, der Got anrief: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!"

    Paulus schreibt in 1. Thess. 4:13-18, dass die durch Jesus Entschlafenen (also Christen) und die dann noch lebenden Christen vor der grossen Drangsal und zeitgleich entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft.

    Paulus schreibt, er seiin den dritten Himmel entrückt worden und auf diesen dritten Himmel (also das Paradies) nimmt auch Lukas 16:19-31 Bezug. Da wird von Abrahams Schoss gesprohen: so nannten die Juden das Paradies. Und hier wird gezeigt, dass man getröstet wird, es wird geredet, also ist man bei Bewusstsein! Im Gegensatz dazu gibt es auch das Totenreich, wo sich der Reiche in dieser Erzählung (kein Gleichnis!!!) befindet. Den Begriff Totenreich gibt es mindestens 74 mal in der Bibel!

    Johannes nimmt ebenfalls auf dieses Paradies bezug, als er Einblick in den Himmel hatte Offb. 6:10,11. Die Ermordeten müssen dort noch warten. Also ist dieses Paradies (Abrahams Schoss) eine Zwischenstation bis zur Auferstehung auf der Erde. Daniel 12:2, sowie Matth. 13:42, 43

    Alle werden hier auf der Erde auferstehen gemäss Offenb. 20. Und wenn das ewige Leben in Matth. 25:46 ewig sein soll, so muss auch die ewige Pein ewig sein, denn es ist dasselbe Wort.

    Roland Hardmeier schreibt in seinem Buch "Der Triumph des Königs" zu Römer 8 folgendes:

    "Bei der neuen Schöpfung handelt es sich vermutlich nicht um etwas vollkommen Neues, sondern um etwas völlig Erneuertes. In diese Richtung weist auch die Lehre von der Auferstehung. Die Tatsache, dass die Auferstehung Jesu eine leibliche war, hat Konsequenzen für die Eschathologie. Sein Auferstehungsleib war ein wirklicher Leib. Weil der Auferstehungsleib Christi schon ein Teil der neuen Schöpfung ist, kann man sich die Neuschöpfung nicht als rein geistige, gestaltlose Schöpfung denken. Die Auferstehung beinhaltet sowohl Kontinuität als auch Diskontinuität. Der Körper muss durch die Katastrophe der Todes hindurch. Er vergeht und dennoch bleibt der Mensch jenseits der Auferstehung erkennbar. Unser Körper ist vergänglich, der neue Körper existiert ewig. Dazwischen steht die Katastrophe des Todes. Doch es ist derselbe Mensch, der aufersteht. Unser Auferstehungsleib ist nicht ein Körper, der noch nie existiert hat, sondern unser zur Herrlichkeit verwandelter Leib. Verweslichkeit wird zur Unverweslichkeit, Schwachheit zur Stärke, Armseligkeit zu Herrlichkeit. ...

    Nicht wir gehen in den Himmel und lassen diesealte Erde hinter uns, sondern Gottes neue Welt kommt zu uns. Es ist DIESE ERDE, die wir in ihrem erneuerten Zustand bewohnen werden. Offb 21:2-3: .."seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen."

    ..so wie Babylon die alte Welt mit ihren ungerechten Strukturen symbolisiert, so symbolisiert Jerusalem die neue Welt der Gerchtigkeit. Das neue Jerusalem kommt aus dem Himmel herab zu uns. Gott kommt und nimmt auf der erneuerten Erde Wohnung mitten unter seinem Volk!

    Die Bitte "dein Reich komme" wird sich erfüllen. Und die Verheissung "du hast sie für unsern Gott zu Königen und Priestern gemacht; und sie werden auf der Erde herrschen" wird Wirklichkeit sein (Offb. 5:9, 10).

    Ich wünsche Dir aus der Ferne einen gesegneten Abend!

    Babs

     

     

     

     

    1. Ede an Barbara

      Nein, Barbara

      Somit ist Jesus Christus mit seinem Körper, den er hatte als er starb, auferstanden.

      Wäre Jesus mit dem Körper, mit dem er gestorben ist, wieder auferstanden, hätten die Jünger Jesus sofort erkannt.

      Die Bibelberichte sprechen davon, dass seine Jünger Jesus nicht sofort an seinem Aussehen, sondern erst an seinen Geesten erkannt haben, als er z.B. das Brot brach. Auch berichtet die Bibel davon, dass Jesus überraschend in einem geschlossenen Raum stand.

      Das konnte Jesus nicht mit dem Leib machen, mit dem er gestorben ist. Jesus, nun ein Geistgeschöpft, materialisierte sich zu einem Menschen seines Willens und gab sich seinen Jüngern mit unterschiedlichem Aussehen zu erkennen.

      Ede

      1. Nowbody

        Normal
        0

        21

        false
        false
        false

        DE
        X-NONE
        X-NONE

        /* Style Definitions */
        table.MsoNormalTable
        {mso-style-name:"Normale Tabelle";
        mso-tstyle-rowband-size:0;
        mso-tstyle-colband-size:0;
        mso-style-noshow:yes;
        mso-style-priority:99;
        mso-style-parent:"";
        mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
        mso-para-margin-top:0cm;
        mso-para-margin-right:0cm;
        mso-para-margin-bottom:8.0pt;
        mso-para-margin-left:0cm;
        line-height:107%;
        mso-pagination:widow-orphan;
        font-size:11.0pt;
        font-family:"Calibri",sans-serif;
        mso-ascii-font-family:Calibri;
        mso-ascii-theme-font:minor-latin;
        mso-hansi-font-family:Calibri;
        mso-hansi-theme-font:minor-latin;
        mso-bidi-font-family:"Times New Roman";
        mso-bidi-theme-font:minor-bidi;
        mso-fareast-language:EN-US;}

        Bedeutet das dann, das die Wundmahle, die Jesus seinem Jünger Thomas zeigte, gar nicht dieselben waren, als die, die er bei seiner Hinrichtung an seinem Fleischesleib erlitten hatte? Hatte Jesus seinem Jünger etwas gezeigt, was tatsächlich gar nicht vorhanden war? Sozusagen Verletzungsspuren nachgestellt, um Thomas zu überzeugen, dass er derjenige ist für den er sich ausgab?
        Nowbody

      2. Barbara

        Guten Tag Ede

        Sei mir nicht böse, aber mir fehlen bei Deinen Einwänden die Schriftstellen..

        Die Jünger erkannten Jesus zuerst nicht, weil sie erst gar nicht glauben konnten, dass er auferstanden ist und meinten, sie sähen einen Geist. Zudem erwähnt Lukas (24:16): "Aber ihre Augen wurden gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten." Unser Herr Jesus wollte nicht, dass sie ihn sofort erkannten.

        Und dass er erplötzlich mitten im verschlossenenen Raum bei ihnen stand, heisst nicht, dass er nicht im Fleisch gekommen ist.

        Als die Juden Jesus vom Berg stossen wollten, ging er auch einfach mitten durch sie hindurch (Lukas 4:30). Er ging auf dem stürmischen galiläischen Meer den Jüngern entgegen, als diese mitten auf dem See waren. Und sie glaubten einen Geist zu sehen und erkannten ihn nicht. Und als sie ihn ins Boot nehmen wollten, war das Boot am anderen Ufer, wo sie hinfahren wollten, angekommen. Johannes 6:19-21. Das und vieles mehr hat unser Herr Jesus Christus mit einem fleischlichen Leib gewirkt.

        Kolosser 1:16 und 17: "Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Mächte; es ist alles durch ihn und zu ihm hin geschaffen. (17) Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm." Jesus Christus hält alles zusammen.

        Jesus sagt selber:"Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben." Matth. 28:18

        Wären die Wunden, die Jesus Thomas gezeigt hat, nicht die von seinem Martyrium gewesen, wäre er ein Gaukler und die Hoffnung aller Gläubigen eine Illusion.

        Johannes 20:29b: "Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!"

        Ich wünsche Dir und allen anderen Lesern eine friedsame, gesegnete Woche.

        Liebe Grüsse

        Babs

        1. Ede an Barbara

          Guten Abend Barbara

          "Aber ihre Augen wurden gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten." Unser Herr Jesus wollte nicht, dass sie ihn sofort erkannten.

          Das ist doch wohl mehr als an den Haaren herbeigezogen. Wohl dem, der noch welche hat.

          Schau dir einmal die Erlebnisberichte an!

          (Johannes 20:14-16) . . .Nachdem sie diese Dinge gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war.?15 Jesus sprach zu ihr: „Frau, warum weinst du? Wen suchst du?Da sie meinte, es sei der Gärtner, sagte sie zu ihm: „Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wohin du ihn gelegt hast, und ich will ihn wegnehmen.“?16 Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Sich umwendend, sagte sie auf Hebräisch zu ihm: „Rabbuni!“  (was „Lehrer!“ bedeutet).?

          Maria hätte ihren Sohn unverzüglich an seinem Aussehen erkannt, wenn Jesus den Leib gehabt hätte, mit dem er am Pfahl gestorben ist. Welches Interesse sollte Jesus gehabt haben seine irdische Mutter daran zu hindern ihren Sohn zu erkennen, um sich dann selber zu erkennen zu geben.

          (Johannes 20:19) . . .Als es nun an jenem Tag, dem ersten der Woche, spät war und die Türen, wo sich die Jünger befanden, aus Furcht vor den Juden verschlossen worden waren, kam Jesus und trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“?

          (Johannes 20:26) . . .. Jesus kam, obwohl die Türen verschlossen waren, und er trat in ihre Mitte und sprach: „Friede sei mit euch!“. . .

          (Johannes 21:4-7) 4 Indes, als es gerade Morgen wurde, stand Jesus am Strand, doch erkannten die Jünger natürlich nicht, daß es Jesus war.?5 Da sprach Jesus zu ihnen: „Kindlein, habt ihr nichts zu essen?“ Sie antworteten ihm: „Nein!“?6 Er sprach zu ihnen: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet [welche] finden.“ Da warfen sie es aus, konnten es aber wegen der Menge der Fische nicht mehr einziehen.?7 Daher sagte jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Es ist der Herr!“. . .

          Als die Juden Jesus vom Berg stossen wollten, ging er auch einfach mitten durch sie hindurch (Lukas 4:30).

          Stimmt! Aber wenn ich durch eine Menschenmenge hindurch gehe bedeutet es nicht, dass ich durch Menschen hindurch schreite, sondern ich gehe durch die Menge von Menschen hindurch indem ich sie zur Seite schiebe.

          Sicherlich hatte Jesus einen menschlichen Leib, nicht einen wie er von einer Frau geboren wurde, sondern wie er von einem Geistwesen gebildet wurde, so wie es auch die abgefallenen Engel vor der Sintflut zur Zeit Noahs getan hatten. Sein Aussehen konnte Jesus daher willkürliche wählen, sodass seine Jünger ihn nicht erkannten. Erst als er sich durch seine Taten zu erkennen gab wussten sie, dass es der Herr ist. Ebenso erkennen seine Diener ihren Herrn bereits heute schon.

          Ede

        2. Horst

          Horst an Ede, zu Deinem Kommentar an Barbara:

          Nun Ede, Du enttäuscht mich mit Deiner Antwort. Also Maria aus Magdala (Maria Magdalena), die an seinem Grab stand, war doch nicht die Mutter von Jesus !!

          Es war eine Nachfolgerin von ihm. Dein Argument, dass seine "Mutter" ihn doch sofort erkannt hätte, ist damit hinfällig. Du segelst nicht mehr ganz auf dem ZJ-Dampfer, aber Dein Schiff ist immer noch ähnlicher Bauart......

          Dann bist du der Ansicht, dass Jesus nicht als normaler menschlicher Embryo im Leib seiner Mutter heranwuchs, sondern als quasi materialisiertes Geistgeschöpf. Dann wäre es aber richtig "Essig" mit dem "Loskaufsopfer" , oder ?

          Um das Ganze noch biblisch zu belegen, lies bitte auch Joh. 20:20: " Dann  zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite..."

          Ferner Vers 27: "...leg Deine Finger auf diese Stelle hier und sieh meine Hände an..."

          Und bitte als Abschluss und Quintessenz Verse 30 und 31:

          "Er tat in Gegenwart seiner Jünger noch viele andere Wunder, durch die er seine Macht bewies, die aber nicht in diesem Buch aufgezeichnet sind.

          Was hier aufgeschrieben ist, wurde aufgeschrieben, damit Ihr glaubt, das Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen Leben habt" 

          Vor dieser Aussage erübrigen sich doch alle anderen Mutmassungen und Auslegungen.

          Gruss Horst

  27. Befreiter

    Thema: Selbstmitleid-Verweigerer / Der eingestellte Bericht über Nestor und Toni Kuilian zeigt, dass die beiden trotz ihrer schlimmen Erfahrungen mit der JW.Org Selbstmitleid-Verweigerer waren.

    Außerdem gilt: Wer ein "Zeugnis" über sein Leben für Jesus geben will, muss zuvor "Zeug" erlebt haben (Offb. 12:11; 20:4).

    Mir ist klargeworden, dass Selbstmitleid im Grunde eine Form von Götzendienst ist; es ist eine auf die Spitze getriebene Ichbezogenheit. Denn durch diese Haltung weise ich im Grunde Gottes Liebe und seine Fähigkeit zurück, etwas an einer schlimmen Situation zum Guten hin zu verändern. Er ist größer als unsere Schwierigkeiten und hält gute Pläne für unsere Zukunft bereit (Jer. 29:11).

    Nestor und Toni ließen sich nicht durch Selbstmitleid blind für das Gute in ihrem Leben und die Möglichkeiten, die noch vor ihnen lagen, machen.

    Das können auch wir, du und ich: Schauen wir auf Jesus und vertrauen ihm; wir werden nach unserer JW.Org-Zeit viele großartige Dinge mit ihm erleben!

    Liebe Grüße

     

  28. Sliva

    Danke Markus für dein Kommentar. Es ermutigt mich meine Meinung zu äußern. Viele sprechen über Nächstenliebe aber einige leben Nächstenliebe in ihrem Alltag. Ohne aufzufallen. Ohne bemerkt zu werden. Sind sie religiös?  Sind sie Christen,  Muslims,  Atheisten?  YHWH weiß es uns sieht was sie machen und denken. Wir danken diesen Menschen für ihre  Taten, wenn wir sie entdecken. Und YHWH und Jesus entscheiden über ihre Zukunft. Und wir , Christen, sollten diesen Menschen achten und sie respektieren. Und von ihnen lernen und unser Teil machen.

    Ich weiß nicht ob ich gerettet werde. Ich weiß nur eines: YHWH hat mir das HEUTE und JETZT geschenkt. Heute und jetzt will ich etwas machen für mein Mitmensch. Die Zukunft gehört nicht mir. Ich weiß nicht einmal ob ich morgennoch lebe!

    Lebe deinen Glauben und strenge dich ein. Liebe deinen Gott und folge ihm und seinem Sohn. Mache was gerecht ist. Der Rest überlasse YHWH.

    Das ist meine heutige Einstellung. Oder vielleicht ist es auch schon wieder nicht das Richtige?

    Mag sein. Aber ich kann es nicht besser.

    Ganz liebe Grüße Markus.

     

     

     

    1. Sorawout

      Hallo Sliva,

      was soll das denn hier mit YHWH, das ist ja in unserer Sprache voll ecklig auszusprechen!!

      Hör mit diesem Unfug auf, wir sind hier im deutschsprachigen Raum; denn dann solltest du bitte auch den anderen Schritt tun und Jesus in hebräisch ausschreiben - wenn schon denn schon!!

      Wenn du dich für die deutsche Sprache schähmst, dann wandere doch aus nach Israel, da kannst du dann auch die Landessprache sprechen.

      Der Name Jesus ist nämlich auch eingedeutscht, genau so wie JEHOVA, und das ist seit mehreren Jahrhunderten in den germanischen Gebieten wissenschaftlich bewiesen.

      Dämonen fliehen, wenn der Name JEHOVA ausgesprochen oder ausgeschrieben wird - weltweit klar bewiesen!!

      Noch dazu klingt keine noch so ausgeklügelte Namensverballhornung für Gottes Namen so wohlklingend, harmonisch und wunderschön erhaben wie JEHOVA - kein anderer Gottesname ist so voll von melodischem Wohlklang.

      Also Sliva, Schach MATT!!

      Beste christliche Grüße

      1. Sliva

        Sliva@ Sorawut

        Liebe Sorawut,

        Bitte entschuldige falls ich dich gekränkt habe, es war absolut NICHT meine Absicht.

        Erstens, Deutsch ist für mich eine Fremdsprache.

        Zweitens, YHWH ist der Tetragram, der KEIN Mensch genau weisst, wie er sich WIRKLICH AUSSPRICHT.:Jehovah, Yahwe, ...? YHWH ?

        Israel ist ein Land, wo Jesus (oder Issa, oder Yehoshua) lebte. Er gehörte zum Volk Israel, also er war Jude. ...? Damit habe ich kein Problem.

        Drittens, warum sollte ich mit dir darüber streiten? Ich habe keinen Problem mit dem Namen Jehova. Hauptsache, wir sprechen da von dem Allmächtigen Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Dieser Name kenne ich seit dem Gymnasium; schließlich sprach Victor Hugo schon von Jéhovah in seinem Buch  "Les comtemplations".

        Viertens, was soll Schach Matt? Obwohl ich auch gern Schach spiele... 😊

        🌝Herzliche Grüße Sliva

  29. ULLA

    Hallo Giovanni,

    die GRETCHEN-FRAGE zum zweiten Teil der Tauffragen, die seit 1985 so formuliert werden, sollte doch eigentlich lauten:

    "Von WELCHEM Geist wird diese Org. geleitet???"

    "WESSEN GEISTES KIND IST SIE?"

    Dieses verrät die oberste "Loge" der alten Freimaurer nicht, das ist die sog. ARKAN-Disziplin.. Die Unteren erfahren es nie!!!

    *augenzwinker   ; )

    Servusli

     

     

  30. Barbara

    Hallo zusammen
    Wo werden wir leben?
    Im letzen Kapitel der Bibel schliesst sich der Kreis: wir schlage sozusagen wieder die erste Seite auf. In Offenbarung 22 (wie in Genesis) ist die Rede von Wasser, von Bäumen, von köstlichen Früchten und von Gott, dessen Angesicht die Menschen sehen werden. Es geht also gewissermassen zu einer Rückkehr zu den Anfängen. Trotzdem ist die Story nicht rüchwärtsorientiert, denn aus dem Garten des Anfangs wird auf den letzten Seiten eine blühende Stadt. Es geht also nicht um die blosse Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustandes. Es geht um ein Überstreffen dieses Urzustandes und somit um eine Vorwärtsentwicklung.

    Gemäss Apostelgeschichte 1:11 wird unser Herr Jesus Christus so wiederkommen, wie ihn die Jünger haben zum Himmel auffahren sehen, also im Fleische..

    Johannes warnt in seinem 2. Brief: "Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische KOMMEND bekennen...." (Elberfelder)

    Die Menge Bibel schreibt: "..die Jesus Christus nicht als den im FLEISCH ERSCHEINENDEN Messias bekennen.."

    Gott ändert sich nicht, sein Wort kehrt nicht ergebnislos zu ihm zurück.

    Die Entrückung der Gemeinde, um sie vor der grossen Drangsal zu bewahren, und das Paradies im dritten Himmel sind andere Themen.

    Liebe Grüsse Babs

     

    1. pit an Barbara

      Liebe Barbara,

      "im Fleische gekommen ist" übersetzen andere.

      Parallel dazu 1. Joh 4, 2

      Bevor Er in den Himmel aufstieg, ist Er auferstanden. Mit welchem Leib?

      Friede pit

      1. sola scriptura

        Lieber Pit,

        Normal
        0

        21

        false
        false
        false

        DE
        X-NONE
        X-NONE

        /* Style Definitions */
        table.MsoNormalTable
        {mso-style-name:"Normale Tabelle";
        mso-tstyle-rowband-size:0;
        mso-tstyle-colband-size:0;
        mso-style-noshow:yes;
        mso-style-priority:99;
        mso-style-parent:"";
        mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
        mso-para-margin-top:0cm;
        mso-para-margin-right:0cm;
        mso-para-margin-bottom:10.0pt;
        mso-para-margin-left:0cm;
        line-height:115%;
        mso-pagination:widow-orphan;
        font-size:11.0pt;
        font-family:"Calibri","sans-serif";
        mso-ascii-font-family:Calibri;
        mso-ascii-theme-font:minor-latin;
        mso-hansi-font-family:Calibri;
        mso-hansi-theme-font:minor-latin;
        mso-fareast-language:EN-US;}

        Christus wurde auferweckt  – als Unverweslicher, also mit einem herrlichen Auferstehungsleib.
        Das steht auch den verstorbenen Christen bevor, denn 1. Korinther 15:52 sagt:
        „plötzlich, in einem Augenblick, beim letzten Posaunenschall. Die Posaune wird erschallen, die Toten werden als Unverwesliche auferweckt, wir aber werden verwandelt werden.“
        Lebende Christen hingegen werden „verwandelt“ werden. Das ist nötig, weil unser jetziger
        Leib („Fleisch und Blut“) nicht Gottes Königreich erben kann (1. Korinther 15:50).
        So war auch für Christus ein anderer, ein verherrlichter Leib nötig, um zu seinem Vater zurückkehren zu können. Sein anderer Leib war für die Menschheit geopfert worden.
        LG sola scriptura

        1. pit an sola scriptura

          Lieber sola,

          ist der Leib, den Adam erhalten hat, derselbe des Herrn?

          Ich denke, dass das nicht so ist und dann ist er auch nicht auf Adam zurückzuführen.

          Friede pit

  31. Daniel111

    ... Ich schaue mir gerade das Video "Die Führer der WTG - Wasser predigen, Wein trinken" von BruderInfoaktuell auf Youtube an.

    Ich schüttel einfach nur den Kopf.

    Woher hat man für dieses Video die Quellen? Können diese nachverfolgt werden? Das wäre gut für mein persönliches Studium.

    Gern auch per Mail an Bruderdaniel0818@web.de

    LG

    Daniel111

    1. sola scripture an Pit

      Lieber Peter, kurze Kommentare finde ich super. Deine Frage ist allerdings so kurz - ich verstehe sie einfach nicht. Sorry. Ich begreife nicht, um was es dir geht und was du sagen möchtest.

      Auch Friede!

      sola scriptura

      1. pit an sola scriptura

        Lieber sola,

        wenn der Leib des Herrn ein Anderer ist, als der Leib Adams, würde das die These, dass der Mensch schon von Anfang an, für den Himmel bestimmt war, stützen. Oder auch für beide "Welten".

        Friede pit

         

         

  32. Aesculap

     Als wir im Bethel ankamen, waren wir nicht mehr dieselben Menschen. Wir wussten, dass die „Wahrheit“ der Zeugen nicht in Übereinstimmung mit der Bibel war, dass es ein erfundener Plan war. Die leitende Körperschaft war nicht der “treue und verständige Sklave”, wie er behauptete.
    Das Bethel zu verlassen ist nicht einfach. Wir erkannten, dass wir für eine unehrliche Organisation arbeiteten, die nichts mit Gott zu tun hatte und die die Bibel nach ihrem Geschmack veränderte.
    nach diese abschnitt in der Erzählung kommt erst recht das böse Erwachen, wenn man sieht wie der Führung wie die Stasi vorgeht, aber eigentlich sieht man das gleiche Muster und Geisteshaltung welche Christus selbst auch wiederfahren ist bei das religiöse jüdische Führungsgremium.

    Auch hatte er gewarnt das uns ähnliches passieren könnte.  Für viele ein böses erwachen dass diese bösartige Weingärtner aus der Gleichnis immer noch dar sind.

    Der böse elitäre Sklave welche auf der „einfachen“ Verkündiger herunterblicken.

    Auch für mich ein böses Erwachen zu merken wie bösartig und hinterhältig gehandelt wird durch der „Hirten“ welche nur Ausführer von Protokollen sind.

    Zum Glück bin ich nicht in diese Org. aufgewachsen aber trotzdem erschütternd.

    Was ich am meisten schade finde , ist das ein erhebliche Anzahl von Ex Zeugen ihr Glauben völlig verlieren, und oft nur noch alles schlechtreden können.

    Nicht alles ist schlecht gewesen, und nicht alle Lehren sind völlig daneben. Ja dar sind einige sehr störende Irrlehren. Aber bei welche christliche Institutionen und Konfessionen und Gruppen gibt es die nicht🤔❓

    Das ist eben der Einfluss von das Unkraut unter dem Weizen 🌾.

    Alles läuft eigentlich wie Christus vorhergesagt hat, wir brauchen uns deswegen nicht wundern... Aber wundern das sich dies alles so erfüllt tun wir uns trotzdem wenn wir aufwachen. Wenn wir aufwachen, gibt es eigentlich tatsächlich kein Weg mehr zurück, und plötzlich bekommt man verstärkt zu spüren wie bösartig und böse dieses Führungsgremium eigentlich ist.

    Dann sieht man erst recht was für Wölfe 🐺 in Schafskleider das eigentlich sind.

    Hesekiel 34 ist ein Kapitel was diese Zustand von der WTG ist.

    Ein (ex) Bruder hat dieses Prozess im biblischen Perspektive gebracht in der Link hier unter:

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/3-zusammenbruch-des-wachtturm.html

    Ich finde dass er das gut hinbekommen hat. Erstaunlich wieviele Ähnlichkeiten es gibt mit das Bundesvolk Israel im alten Testament was auch heute völlig zutrifft‼️ Röm 15:4

    Schalom

    Aesculap

  33. Samuel

    Hallo, ich bin bald ein Jahr ausgeschlossen und habe mich damit arrangiert. Gehe in die Versammlung wenns mir passt und hab meine Ruhe. Ich habe selbst die Ignoranz gegen Ausgeschlossene nie praktiziert weil es nicht mit dem Gebot Jesus vereinbar ist. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hatte vor Jahren mit einem angesehenen Ältesten gesprochen das ich diese Leistungs Gesellschaft nicht aushalte. Guter Zeuge schlechter Zeuge. So quasi wenn du immer in die  VS gehst 10h oder mehr predigst bist a guter und hast glauben. Wenn du dies nicht erfüllst dann bist eher am Abstellgleis. Das ist stures Leistungsdenken. Mein Leben ist so eine Art Leben in einer Zwischen Welt geworden .

    das sogenannte weltliche Leben juckt mich nicht wirklich aber das Leben als funktionierender ZJ auch nicht mehr. wobei mein Glaube an JHWH und Jesus darunter nicht leidet.

    tja was solls frettet man sich halt iwie durch

    1. Peter@Samuel

      Wie viele Menschen in deiner Versammlung, lieber Samuel, stellen die Liebe über den Hass und sprechen mit Dir?

    2. Petrus111

      Hallo Samuel,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Du musst psychisch sehr robust sein, wenn Du es Dir antust, als Ausgeschlossener hin und wieder in die "Versammlung" zu gehen, obwohl Du dort nur Ächtung erfährst.

      Ich möchte darauf eingehen, dass Du sagst: das "weltliche Leben" juckt Dich nicht...

      Was meinst Du damit? Meinst Du das, was JZ stets als "weltlich" darstellen, dass nämlich alle außer sie selbst egoistisch, unehrlich, stolz, unmoralisch, eigennützig, gewalttätig .... sind? Meinst Du damit Drogen, Partys und hemmungsloses Vergnügen?

      Oder meinst Du die ehrenamtlich tätige Hospizhelferin, die in Krankenhäusern den Patienten die letzten Tage ihres Lebens angenehm gestaltet? Meinst Du den Feuerwehrmann, der allzeit bereit ist, sein Leben für die Rettung anderer Menschen einzusetzen? Oder meinst Du den Kunst - und Kulturverein, der für andere Menschen eben dies: Kunst und Kultur in die Ausstellung, auf die Bühne bringt? Meinst Du den Schulförderverein, der das Theaterprojekt für die 4-klässler organisiert und finanziert? Oder eher die Arbeiterwohlfahrt, die nach dem Motto: Gemeinsam statt Einsam die Seniorennachmittage mit Skat, Kniffel, Kaffee und Kuchen organisiert; Fahrdienste für die weniger mobilen Menschen durchführt?

      Oder meinst Du die Theater, die Museen, die Zoos und die Events, die man heutzutage in jeder Klein - und Großstadt angeboten bekommt?

      Oder doch eher den Sportverein mit seinen 3000 Mitgliedern und 50 verschiedenen Sparten: von den Allerkleinsten bis zu den Senioren; von der Gymnastik über diverse Mannschaftssportarten - Freizeitsport, Leistungssport, Liga und Bezirks - und Landesmeisterschaft?

      Oder meinst Du den sonntäglichen Kirchgang und die Veranstaltungen von Kirche und Diakonie, bei der hauptsächlich die Bibel gelesen und darüber gesprochen wird? Ich habe an der evangelischen Akademie mehrfach "weltliche" Seminare besucht - dabei jeweils die Morgenandacht aufgesucht. Diese Viertelstunde hat mehr Spiritualität als ein 3-tägiger Kongress von JZ, wo die Menschen zwar nebeneinander sitzen, aber außer ihrer Arbeit für die WTG keine anderen Themen haben - und letztlich auch nicht miteinander reden und in Kontakt kommen...

      Das Leben als Christ bedeutet nicht: der Christus zu sein und als Wanderprediger das Evangelium zu verkünden. Das Leben als Christ bedeutet, seinen Glauben zu bekennen (und ggf. auch zu verkünden), aber im Übrigen im Alltag, da wo man geht und steht, seinen christlichen Glauben zu leben, indem man dem, der Hilfe braucht, seine helfende Hand entgegenhält.

      Es gibt in dieser Welt so viel zu tun - es gibt christlich orientierte Menschen, die sich von ihrem Glauben und ihrer Spiritualität tragen lassen; es gibt auch andere Religionen, die ähnliche humanitäre Ansprüche haben; es gibt auch Atheisten, die keinen Glauben haben, sich jedoch von ihrer humanitären Gesinnung tragen lassen.

      Ich kenne von allen Sorten welche - ich kann mit allen gut auskommen - und ich überlasse Gott, über die Menschen zu urteilen. Manche müssen früher gehen; manche dürfen länger bleiben, aber ihr Abgang ist wenig erfreulich.

      Ein über 80-jähriger Freund, der an einer Krankheit leidet, die ihn langsam zerfrisst, wird morgen bei mir zu Besuch sein. Er ist dankbar für sein Leben, dankbar, als Christ gelebt zu haben - und er hat die Gespräche mit JZ an der Haustür eingestellt, weil JZ mich (nach meinem Ausschluss vor 3 Jahren) so behandeln, wie sich mich behandeln - mit dem Hinweis: liebe Freunde, so weltoffen und tolerant, wie Ihr Euch gebt, seid Ihr gar nicht... so, wie Ihr meinen Freund behandelt, können wir leider die Gespräche über Gott und die Bibel nicht fortsetzen...

      Ist das weltlich?

      Ich denke, als JZ fehlte Dir bislang die Perspektive und der Blick, in "die Welt" zu schauen: eine pluralistische Gesellschaft, in der (jedenfalls in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum) ein hohes Maß an persönlicher Freiheit es einem jeden erlaubt, seine christliche Persönlichkeit zu entfalten und sich vor Gott als ein Nachfolger Jesu Christi darzustellen.

      Du hast Dir Deinen Glauben bewahrt. Das ist gut. Nun lebe als Christ - gehe in die Welt und wirke dort mit christlichem Geist. Sei offen für neues - probiere Dinge aus.

      Der Besuch der Versammlung wird Dir nicht weiterhelfen - aber auch das steht Dir natürlich frei.

      JZ sind Verführte - sie sind keine Nachfolger Christi - machen seine Rolle klein und die Org groß.

      Für einen persönlichen Austausch stehe ich Dir zur Verfügung - meinen Kontakt findest Du über die Kontakte bei BI (sind nicht so viele - Du findest mich im norddeutschen Raum).

      beste Grüße

      Petrus111

      1. Lieber Petrus111,

        danke für Deinen Bericht dem ich nur zustimmen kann. Nach dem verlassen der ORG bin ich diesen Weg auch so gegangen und dann mit meinen jetzt 76 Jahren endgültig im Leben angekommen. Lieber spät als nie.

        Deine Kommentare lese ich besonders gerne und einige beschäftigen mich weiterhin. Bei Gelegenheit werde ich Dich persönlich anschreiben.

        Liebe Grüße

        TRISTAN

         

      2. Django

        Lieber Petrus 111, danke, diese Blickwinkel-Änderung bezüglich der "bösen Welt" ist so wichtig, sonst verliert man total die Perspektive, wenn man die ZJ verlässt. Man wurde dahingehend manipuliert, dass Nächstenliebe ausschließlich im Predigtdienst erwiesen werden kann. Aber wie du zeigst gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten christliche Nächstenliebe auszuleben.

        Es wäre für mich und vermutlich auch andere sehr interessant zu erfahren, wie denn nun andere hier vertretene Ex-ZJ ihre Nächstenliebe praktisch zum Ausdruck bringen. Das könnte, glaube ich, für viele Suchende sehr ermunternd sein ...

         

         

        1. Markus

          Hallo Django

          Meine Nächstenliebe zeige ich, in dem ich 1 freundlich und Aufmerksam zu meinen Mitmenschen bin,das ich hilfsbereit bin,und soweit es mir möglich ist helfen kann ,egal ob das beim Nachbarn der über 70 ist den Rasen zu mähen oder bei anderen Sachen,ferner bin ich ehrenamtlich Sterbebegleiter in einem Hospitz seit gut 2 einhalb Jahren

          Man braucht nicht wunders für ein Ehrenamt  einzunehmen um seine Nächstenliebe zu zeigen,alleine schon wenn Du bei einem Nachbarn oder Nachbarin fragst die zb fortgeschrittenen Alters sind ub Du beim Einkaufen was mitbringen könntest für Sie oder wenn jemand mal nicht gut drauf ist,und jemanden braucht zum reden,mal einfach zu einem Kaffee einladen usw,das ist gelebte Nächstenliebe,  nicht wie bei den Zeugen,das man dann Gewbetsmühlenartig den ganzen Stoff abrollt um die jenigen zu bekehren

          Gruß Markus

        2. Petrus111

          Hallo Django,

          ja, gern geschehen.

          Deinem Hinweis folgend, möchte ich dann allerdings noch einen Gedanken hinzufügen:

          Es ist richtig, dass JZ es als einzig zielführend darstellen, andere Menschen zum "wahren Glauben" zu führen - jede andere Bemühung sei zwecklos, da man ohne diesen wahren Glauben und die dann damit verbundene Missionstätigkeit (Schneeballsystem) eben nicht gerettet werden kann (und so weiter und so weiter... ist hinlänglich bekannt).

          Christ zu sein ist keine Tätigkeit, die sich in Stunden von bestimmten Aktivitäten misst.

          Christ zu sein ist eine Haltung, ein inneres Wertesystem.

          Christ zu sein bedeutet, sich von Gott und Christus führen zu lassen.

          ABER: jeder Mensch ist individuell. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat unterschiedliche Neigungen, Fähigkeiten, aber auch unterschiedliche Bedürfnisse. Und natürlich hat jeder Mensch auch andere Unvollkommenheiten, Schwächen, Krankheiten; ein unterschiedliches Werte - und Normensystem, das ihm eigen ist.

          Gott hat die Menschen so geschaffen, dass sie eben nicht gleichförmig, physisch und psychisch uniformiert sind.

          Deswegen ist es wenig zielführend, darauf zu sehen, was und wie viel jemand tut - und was er stattdessen nicht tut.

          Alle Dinge wollen in Relation zu anderen Dingen betrachtet werden - dann ändert sich der Blick darauf und es ändert sich dann auch die Bewertung.

          Betrachte den Sinnspruch: "Wo nichts ist, ist wenig viel!"

          JZ können eine solche Betrachtung kaum anstellen. Für sie muss alles geregelt und geordnet sein, sonst fühlen sie sich nicht wohl. Maßstäbe können sie nicht selbst entwickeln; diese werden vorgegeben und gelten dann für alle. Hinzu kommen die sehr starren Wertevorstellungen, die sich ebenfalls extrem langsam und mit deutlicher zeitlicher Verzögerung entwickeln - und manchmal auch wieder zurückentwickelt werden. Das alles liegt daran, dass die Org kein System für Menschen ist, sondern die Menschen sollen für das System sein. Also muss das System die Menschen unterwerfen - und dies tut es mit diversen Methoden (auch darauf will ich hier nicht weiter eingehen). Aber da das so ist, ist doch völlig klar, dass das System JZ eben nicht im christlichen Geist am Nächsten orientiert ist, sondern es ist nur an der eigendienlichen Entwicklung der Org interessiert.

          Wer das verstanden hat, stellt in Bezug auf JZ als Menschen und in Bezug auf die Org seine Fragen ganz anders.

          beste Grüße

          Petrus111

        3. RoKo

          Markus hat es schon treffend formuliert.

          Nächstenliebe wird auch auf Wikipedia gut veranschaulicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Nächstenliebe

          Es ist aber auch unter dem Wort "Gemeinnützig" wieder zu finden. Damit bringt man auch Liebe zum Nächsten hervor.

          Ich kannte mal ehemalige Vollzeitdiener, die standen auch vor genau diesem Problem. Was jetzt tun mit seiner Zeit. Und ich empfahl ihnen, sich einem Verein für gemeinnützige Tätigkeit anzuschließen und mal zu schauen, was ihnen da liegt. Nicht jeder kann alles. Ist auch gar nicht notwendig. Solche Dinge können je nach eigenem Umständen verschiedenes sein, z.B. die Ausgabe der örtlichen Tafel von gespendete Lebensmittel an Bedürftige, oder beim Roten Kreuz, da gibt es so viele Bereiche ehrenamtlich mitzuwirken. Es gibt viele Sozialdienste, die Ausfahrer für Essen auf Rädern suchen. Wäre für Vorruheständler eine Möglichkeit, 3 - 4 Stunden am Tag etwas sinnvollen zu machen. Nicht jeden Tag, vielleicht nur 2 mal in der Woche. Oder kleine Vereine oder Selbsthilfegruppen zu den verschiedensten Themen. Ist man topfit mit viel Tatendrang, ist vielleicht auch die Freiwillige Feuerwehr, die Wasserwacht der DLRG wenn Gewässer in der Nähe sind, an der Küste die DGzRS oder Katastrophenschutz etwas um sich zu entfalten. Ich selbst habe z.B. oft im Tierheim mitgeholfen zum Reinemachen und großen Putzaktionen. Dort wird auch jede Hand gebraucht. Einmal 3 Stunden aktiv sein hilft ihnen sehr viel. Dann kam dort die Chefin und fragte, ob 2 oder 3 Männer auch dies oder das machen können, nicht sofort, aber in der Saison. So lernt man schnell andere neue Leute kennen, die vielleicht die gleichen Interessen haben. Kann Kontakte knüpfen. Auch wenn man da vielleicht ängstlich ist und sich nicht traut andere anzusprechen. Man wird angesprochen. Solche Kontakte passieren dann automatisch. Und so kommt eins ins andere und kann der Beginn von etwas Großem und Schönen werden...

          Auch wenn man noch in der Versammlung integriert ist, gibt es dort bestimmt viele ältere Brüder oder Schwestern, die auch mal die eine oder andere Hilfe benötigten. Ich half früher beim Umzug, beim Neukauf und wegfahren ihrer alten Polstermöbeln, die haben wir nicht entsorgt sondern anderen Bedürftigen ohne Kosten übergeben oder kleinen Reparaturen im Haushalt. Ist so einfach. Kurz, all das, was man nicht auf den Berichtszettel notieren kann, Zeiteinsatz und Arbeiten die anderen aber enorm hilft.

          Oder wie der Komiker aus Berlin sagt. Nicht quatschen - Machen!   https://images.vinted.net/thumbs/f800/02670_Q8Lg5qHqA1EsTnCCpXbd9HNC.jpeg?11520065839

          Wenn man gar nichts weiß: Amtsblatt aufschlagen. Dort wird immer mal die eine oder andere Sache in der eigenen Umgebung vorgestellt wo man sich bestimmt anschließen kann. Es hilft auch die Augen aufzumachen. Manchmal passieren anderen Missgeschicke oder Unfälle, wo man mit kleinen Dingen helfen kann. Ich kam letztes zu einem kleinen Unfall dazu. Es war eine Mopedfahrerin verwickelt. Weil eine Sitzgelegenheit fehlte ging ich in den nächsten kleinen Laden, war zufällig ein Blumengeschäft, und habe dort die Frauen nach einem Stuhl gefragt. Sie kamen dann sofort mit einem Suhl und haben ihn zum Sitzen zur Verfügung gestellt. Denn nach so einem Fall bekommt man sicher "weiche Knie". Das war es schon. Man muss nicht immer riesengroß helfen. So klitzekleine Dinge im Alltag machen es auch schon.

          Ein anderes Beispiel. Laufe ich zum Auto um wegzufahren, steht dort der Lastwagen und holt die Glasflaschen ab. Die Container die überall aufgestellt sind... Ich wäre beim ausparken nicht herausgekommen, so die Situation. Der Fahrer rief zu, er brauche noch 3 Minuten. Ich ging hin und sagte nur: "Kein Problem." Mehr sagte ich nicht. Nur das. Der Fahrer fing ein Gespräch an. Ich sei seit 2 Jahren der erste Mitmensch, der sich nicht aufregt! Alle fangen zu diskutieren an. Alle anderen haben keine Zeit, setzen sich ins Auto, wollen sich dann irgendwie vorbei drängen, machen vielleicht noch einen Schaden oder fangen an sehr wild zu hupen. Aber er holt doch nur die Glasflaschen ab und ist gleich wieder weg. Und wenn sie hupen, lasse er sich gerade noch Zeit... Es gäbe nur nur Hornochsen auf der Welt. Ich musste lachen, weil er das so forsch sagte. Ich sagte fast nichts. Er scheint bestimmt Recht zu behalten...

          Nächstenliebe...

          LG RoKo

        4. Iris

          Lieber Django ,

          wie du sagst , haben auch wir den ,, Blickwinkel " ändern müssen . Plötzlich waren die so genannten,, Weltmenschen " nicht mehr die bösen . Bis dahin wurde ja immer gesagt , daß unsere Nächstenliebe die größte ist , wenn wir predigen gehen . Manchmal habe ich mich wirklich beherrschen müssen , um mein Mitleid mit manchen Menschen , denen ich spontan helfen wollte , zu unterdrücken. Wir sollten ja nur predigen und möglichst viele Stunden machen , die praktische Nächstenliebe hatte da keinen Platz .

          Natürlich haben wir jahrelang alte Schwestern mitgenommen , sind mit Ihnen zur Bank , zum Arzt , zum Einkaufen usw. Doch die übrige Zeit , die wir hatten , brauchten wir für Familie und Versammlungsaktivitäten .

          Jetzt haben wir viel Zeit . Wir gehen ganz locker auf Menschen zu , unterhalte uns mit ihnen , ohne das Gefühl zu haben , predigen zu müssen . Es ist einfach schön , zu allen denen wir begegnen , freundlich und hilfsbereit zu sein , wenn einer Hilfe braucht .

          Wir hatten ja ganz verlernt , unsere Mitmenschen , die außerhalb waren, zu lieben , dabei ist es eines der größten Gebote Matt.22:39 oder 1 Kor 16:14 : ,, alles was ihr tut , soll von der Liebe bestimmt sein . "

          Wenn wir liebevoll mit Menschen umgehen , denen wir im täglichen Leben begegnen , dann wird es auch erwiedert werden . Und wie ROKo schon sagte , gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten unsere Liebe zu zeigen . Aber es kommt auf uns an , wie wir auf Menschen zugehen . Und es gibt viel mehr freundliche und liebenswerte Menschen , als man uns das immer weißmachen wollte .

          Viele liebe Grüße

          Iris

      3. Samuel

        danke für deinen Aufsatz🤣

        ich habe natürlich das Leben wie ein Rockstar gemeint  sicha zog ich nach ein paar Monaten von Bar zu Bar (Kneipe) aber es interessiert mich nicht mehr. Das hab ich gemeint!! interessant ist das ich genau diese Meinungen die hier auf Bruderinfo vertreten werden ich schon für mich persönlich schon jahrelang hatte. Ich dachte bei mir selbst: muss ja nicht alles Glauben was die mir sagen oder vorschreiben. Beispiel 👉 Ich trage sehr gerne einen Bart. vor x Jahren hätte ich ne Ansprache halten müssen. durfte ich wegen dem Bart nicht. Ich fragte ob ein Schnauzer in Ordnung ist, Antwort ja. Nächstes mal kam ich mit einem Schnauzbart. Die ganze Versammlung lachte da ich so lächerlich bzw witzig aussah. Aber den Regeln nach in Ordnung. Ich ging zum Stammesführer und verlangte eine biblische Erklärung das ich keinen Bart tragen darf.  Konnte er nicht... da er Herz und Verstand hatte war dieses Thema fortan erledigt und siehe da, plötzlich hatten wir viele Bartträger. Gruss Samuel

  34. Giovanni

    Wie alles für den Einzelnen beginnt
    Ausgangslage sind Bürger welche um ihr SEELENHEIL besorgt sind.
    Diese werden von „getäuschten Brüdern“ (die Bruderschaft ist selbst getäuscht) belehrt.
    - Der Grundsatz der Täuschung liegt bei der Taufe wo der getäuschte Täufling nicht in erster Linie an Gott und Christus gebunden wird sondern in erster Linie ganz unbewusst an die Gesellschaft durch die mündliche Zustimmung der 2ten Tauffrage.
    Durch die 2te Tauffrage wird der Betreffende ein Mitglied ohne Stimmrecht, und kann deshalb auch wenn nötig wieder ausgeschlossen werden.
    Die Täuschung liegt darin, dass gerade diese Information von niemandem weitergegeben wird, da es auch niemand in der Versammlung weiss.
    Die Taufe ist gar nicht im biblischen Sinne durchgeführt worden, es wurde nicht im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes getauft = die Taufe ist biblisch gesehen ungültig.

    -Eine weitere Täuschung ist der Predigtdienstbericht. Der Dienstbericht wird angeblich für Statistik verwendet, es wird aber bald klar, dass dieser Bericht als Kontrollorgan missbraucht wird um die Betreffenden zu Höchstleistungen zu „Ermuntern“ um weitere „Getäuschte“ in die ORG zu ziehen.
    -----
    Eine der grössten Täuschungen ist die „Überlebensformel“ der JW.ORG:
    „nur ein aktiver ZJ der mit der vom Geist Gottes geleiteten Organisation verbunden ist, kann Armageddon überleben!“
    - Diese Aussage ist absolut unbiblisch und das aus mehreren Gründen:
    1.     die Bibel nennt keine von Gott geleitete neuzeitliche Organisation! (wer ist der treue und verständige Sklave ist eine Frage … bleibt unbeantwortet)
    2.     ein aktiver ZJ ist nicht biblisch getauft, sondern nur an die Organisation gebunden!
    3.     die alleinige Rettung durch Jesus wird glattwegs verkannt!
    Diese Aussage verrät alles über JW.ORG – und auch die versteckten Absichten. Sie ist quasi ein Eigengoal:
    1.     Die Organisation will also von Gott geleitet sein
    2.     Sie nimmt quasi die Stelle von Jesus ein
    3.     Nur wenn er mit der Organisation verbunden ist und aktiv für die Organisation arbeitet kann er gerettet werden – Rettung ist also quasi nur via Organisation möglich und auch nur wenn man aktiv tätig ist
    4.     Der Glaube wird nicht erwähnt, nur die Verbundenheit und Tätigkeit.
    Man könnte also sagen: Nur wer stets predigt und neue Mitglieder bringt oder an Bautätigkeiten beteiligt ist oder kräftig spendet und die Organisation rückhaltlos und aus voller Kraft unterstützt, kann Armageddon überleben – so sieht’s aus !!!
    Dank JW.ORG kann auf Jesus locker verzichtet werden, JW.ORG genügt offenbar.
    Profitdenken – Bindungsklausel – Angstmache – Leistungsdruck
    Der Zweck heiligt die Mittel: „Weil die Organisatin ja schliesslich dafür gesorgt hat, dass man die biblische Wahrheit (nur durch sie) verstehen kann, hat sie auch das Recht Auflagen zu setzen und sich als Heilsbringer zu stellen.“
    … weil alleine kann und darf er die Bibel nicht verstehen, sondern nur via WT, Bibelstudien auf eigene Faust sind absolut nicht erwünscht.
    … ich sitze als Königin und Witwe bin ich nicht und ich werde nie Trauer sehen …

    1. Lusan

      Diese Antwort gefällt mir besonders, weil einfach und klar erklärt. Danke.

    2. Nowbody

      Giovanni du schreibst:
      -Eine weitere Täuschung ist der Predigtdienstbericht. Der Dienstbericht wird angeblich für Statistik verwendet, es wird aber bald klar, dass dieser Bericht als Kontrollorgan missbraucht wird um die Betreffenden zu Höchstleistungen zu „Ermuntern“ um weitere „Getäuschte“ in die ORG zu ziehen.
      Diesen Missbrauch kann ich voll umfänglich bestätigen.
      Als meine Ehefrau und ich in ein Gebiet sogen „wo Hilfe Not tut“ waren wir noch voll Elan und gut motiviert. Wir versuchten uns nach unseren Möglichkeiten einzubringen und die Versammlung zu unterstützen. Ich merkte jedoch recht bald, dass mir gewisse Denkweisen äußerst zuwiderliefen und auch meinem Verständnis, das ich aus der Bibel kannte, wiedersprach.
      Ein Ältester meiner damaligen Nachbarversammlung erzählte mir, dass er gefragt wurde, warum er das Studium mit seinem Sohn nicht auf dem „Monatlichen Berichtszettel“ anführte. Er erklärte dann warum er das nicht machte, und das wurde so akzeptiert. Ich dachte da bei mir selbst, aha, interessant, man kann sich also aussuchen, was man auf dem Berichtszettel angibt und was nicht. Das wollte ich wissen, wie das dann bei uns in der Versammlung so gehandhabt wird.
      Außerdem dachte ich an Luk 21:1-4
      1 Nachdem Jesus das gesagt hatte, blickte er zum Opferkasten im Tempel hinüber und schaute zu, wie die Reichen ihre Gaben einwarfen.
      2 Er bemerkte aber auch eine arme Witwe, die zwei der kleinsten Münzen hineinwarf.
      3 »Eins ist sicher«, meinte Jesus, »diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen.
      4 Die Reichen haben nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben, aber diese Frau ist arm und gab alles, was sie hatte – sogar das, was sie dringend zum Leben gebraucht hätte.«“

      Es gab dann mal einen Monat, wo ich einen Berichtszettel abgab, wo aber nur mein Name draufstand aber keine Zahlen. Es gab auch einen Monat, wo ich nur zwei Stunden („zwei kleine Münzen“) aufschrieb obwohl ich wesentlich mehr gemacht hatte. Ich wollte das Ganze einfach mal austesten und merkte dabei sehr schnell, dass dieses Instrument buchstäblich missbraucht wurde. Wer viel auf dem Berichtszettel stehen hatte wurde mit Vorrechten gesegnet wer wenig berichtete war „nicht Vorbildlich“. Einmal wurde ich vom VA angesprochen mit den Worten: „Ich weiß, dass du im Predigtdienst warst“ und ich freute mich für Ihn, dass er davon Kenntnis hatte.  Jedoch konnte er nicht nachvollziehen, wieviel Stunden ich im Predigtdienst verbracht hatte, und das war ihm ein Dorn im Auge.
      Ich hatte auch tatsächlich mehrere „Heimbibelstudien“, die ich natürlich nicht Berichtete, aber mit in die Versammlung zum öffentlichen Vortag brachte.  Man hätte also, wenn man gewollt hätte und mit mir gesprochen hätte, durchaus herausfinden können, welchen geistigen Gesundheitszustand ich gehabt hätte, aber das wäre ja mit Anstrengungen und Zeitaufwand verbunden gewesen und die hatte man offensichtlich nicht. Die Hirten der Herde Gottes hatten offensichtlich viel wichtigeres zu tun. Z.b. den Versuch zu unternehmen, dass eines meiner „Heimbibelstudien“ von einer anderen Glaubensschwester übernommen wird, ohne dass ich daraufhin angesprochen wurde. Meine Bemühungen, im Predigen erfolgreich zu sein, wurden behindert und sabotiert.
      Das gipfelte darin, dass ich als ich mich mit einem Bruder ich für den Predigtdienst verabreden wollte kein Predigtdienst Gebiet zugeteilt bekam. Mit der Begründung: „Wer keinen Bericht abgibt, bekommt auch kein Gebiet zum Predigen zugeteilt“. Auf die Frage, „wo ich denn dann von Haus zu Haus predigen soll“, denn das sei ja „ein biblisches Gebot, dem ich nachkommen müsste“, meinte er, das könne ich machen wo immer ich will. Mit anderen Worten, ich könne Rumwildern wo ich möchte.
      Ich habe aus gutem Grunde diesem falschen Verein den Rücken zugekehrt. Es gibt für mich keinen Weg zurück, sondern nur nach vorne.

      MfG
      Nowbody

    3. Täter des Wortes

      Herr Giovanni, hätten Sie eine Quelle für Ihre Behauptung: „nur ein aktiver ZJ kann Armageddon überleben!“

      Es gibt viele Brüder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr "aktiv" sein können. Also weder die Versammlung besuchen können noch in den christlichen Predigtdienst gehen können. Warum sollen diese nicht gerettet werden ?

      Für unsere Rettung ist unser Glaube an Jesus entscheident: (Johannes 3:16) Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. . .

      Natürlich zeigt sich unser Glaube auch in Taten. (Galater 5:22, 23) Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung. . .

      Wer Armageddon überlebt entscheiden Jehova und Jesus. Nicht Menschen.

       

      1. Daniel111

        Hallo Täter des Wortes,

        Ich bin zwar nicht Giovanni, aber ich habe Ihre Frage gelesen.

        Eine Quelle kommt vom Kongress "Sei Mutig", diesen habe ich in Frankfurt in der Commerzbank Arena diesen Jahres verfolgt.

        Am Freitag im Nachmittags Programm, gab es die Vortragsreihe

        "Muträuber oder Mutmacher" - da war das unterthema: Verzweiflung oder Hoffnung (Psalm 27:13,14)

        Ich habe nur stichpunkte, gleich zu Anfang wurde die Frage gestellt was uns den Mut raubt.

        Dann wurde der oben genannte Bibeltext angeführt - psalm 27:13 und 14 aus der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift herausgegeben von Jehovas Zeugen.

        Hier heisst es ganz stark auf Jehova zu hoffen.

        Der Vortragsredner stellte dann noch die Frage:"muss ich ein Zeuge Jehovas sein um in das Paradies zu kommen?"

        Dies wurde so stehen gelassen.

        Sonntag Vormittag gab es dann die Vortragsreihe "zukünftige Ereignisse die Mut erfordern" hier im unterthema "die Vernichtung von Babylon der Großen" wurde dann NACH dem einspieler gesagt "lass dich nicht täuschen von "der welt"

        GOTTES KÖNIGREICH SOLL DIE LÖSUNG SEIN

        Jetzt kommt der Beweis:

        "NUR JEHOVAS KÖNIGREICH KANN DIE PROBLEME LÖSEN"

        Das heisst, man muss ein Zeuge Jehovas sein um in das Paradies zu kommen, denn wenn Armageddon kommt, wird ja die falsche Religion zerstört.

        Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

        LG

        Daniel111

      2. M.N.

        Ich bin ebenfalls nicht Giovanni, kann aber folgende Quellen beisteuern - Fettdruck, Großschreibung sowie Anmerkungen in eckigen Klammern und Normaldruck in allen Zitaten hinzugefügt:

        "Der Wachtturm" vom 15.2.2015 S. 16:

        "Uns am Predigtwerk zu beteiligen bewahrt uns vor Blutschuld (Hes. 3:18) Anderen die biblische Wahrheit [die rein menschlichen, großenteils nichtbiblischen WTG-Dogmen] zu vermitteln ist die VORAUSSETZUNG für die eigene Rettung und die der anderen (1. Tim. 4:16)" (D. h., wenn wir nicht "predigen", gibt's keine Rettung von Jeehoofaa.)

        Kommentar des "Tagestextes" vom 25.4.2016:

        "[Wir können] zu denen gehören, die „die Erde erben“ und ewig darauf leben. ...NATÜRLICH ERHALTEN WIR DAS NICHT AUTOMATISCH. JEHOVA MÖCHTE, DASS WIR ETWAS DAFÜR TUN (1. Joh. 5:3, 4). Es lohnt sich auf jeden Fall, ihm [der WTG] heute treu zu dienen [d. h. Volleinsatz beim Abarbeiten des WTG-Forderungenkataloges zu erbringen]!" (D. h., wenn wir nicht "etwas tun", gibt's kein Paradies von Jeehoofaa.)

        Kommentar des "Tagestextes" vom 13.3.2015:

        "Der Segen Jehovas — er macht reich (Spr. 10:22) In unserem Dienst für Jehova SETZEN WIR SO VIEL ZEIT, KRAFT UND MITTEL EIN WIE MÖGLICH. ...Vertrauen in Jehovas weise Anleitung — das entsteht nicht von allein, sondern DAS MUSS MAN SICH ERARBEITEN. ...stärke dein Vertrauen, indem du deinem Glauben entsprechend HANDELST. w13 15. 9. 2:20, 21" (D. h., wenn wir nicht "ZEIT, KRAFT UND MITTEL" lockermachen, gibt's keinen "Segen" von Jeehoofaa.)

        "Der Wachtturm" vom 15.4.2015 vierter "Studienartikel" S. 28 Bild und Abs. 17:

        "PREDIGEN WIR FLEISSIG und zeigen wir so unser Vertrauen zu Jehova... WENN WIR wie Paulus FLEISSIG PREDIGEN, können wir darauf vertrauen, dass Jehova alles, was wir brauchen, hinzufügen wird (Mat. 6:33)." (D. h., wenn wir nicht "predigen", gibt's nix von Jeehoofaa.)

        Im "Leben und Dienst-Arbeitsheft" für Oktober 2017 S. 6 gab es eine ominöse "Gib Jeehoohaa (also der WTG) Dein Bestes", wo das krass unbiblische "sich seine Rettung durch Maloche verdienen"-Selbsterrettungs-Werkheiligungsdogma der WTG sogar graphisch als "ewiger Kreislauf" dargestellt wurde, wo am Anfang immer unsere Leistung steht, aufgrund deren Jeehoofaa uns unsere Sünden vergibt und "seine Anerkennung und Freundschaft schenkt", wodurch wir NOCH mehr gehypt werden und uns NOCH MEHR "verausgaben" und Jeehoofaa uns NOCH MEHR liebt etc.

        Soll ich weitermachen? Werden NOCH MEHR Quellen benötigt?

        BTW: Es gibt da so etwas wie ein "Glossar". Da kann man solche Quellen sehr leicht finden.

      3. Giovanni

        Betrifft die Aussage: „nur ein aktiver ZJ der mit der vom Geist Gottes geleiteten Organisation verbunden ist, kann Armageddon überleben!“
        Die 2te Tauffrage welche die meisten mindestens einmal (am Kongress schon gehört haben) spätestens bei der eigenen Taufe:
        „Bist du dir im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?
        Ein Beispiel wo Rettung durch die Organisation Jehovas geäussert wird:

        Km 11/90: 

        Studierende zur Organisation Jehovas führen
        1 Personen, die die Bibel studieren, müssen die Organisation der ‘einen Herde’ kennenlernen, von der Jesus in Johannes 10:16 sprach. Sie müssen erkennen, daß es für ihre Rettung unabdingbar ist, sich mit der Organisation Jehovas zu identifizieren (Offb. 7:9, 10, 15). Daher sollten wir damit beginnen, Studierende zur Organisation zu führen, sobald ein Bibelstudium eingerichtet ist.

      4. RoKo an TdW

        Oh ohhh. Also diese Frage und Anforderung von Quellen erübrigt sich doch für einen Zeugen Jehovas. Klar werden nur Zeugen gerettet. Hallo? Wer sonst? Und nur, die es bewiesen haben mit viel Engagement, ausreichend Stunden auf dem Zettel, dass sie es ernst meinen auch gerettet werden zu wollen. Zum Glück, bzw, ich hoffe sehr, liest eine Schwester die mir sehr am Herzen liegt Deine Frage nicht, sie dreht durch.

        Warum vermischt Du deutsche und englische Wörter in einem Satz? Ist das neues Licht?

        Deutsch: https://www.jw.org/de/publikationen/bibel/bi12/bibelbuecher/offenbarung/16/#v66016016

        Englisch: https://www.jw.org/en/publications/bible/study-bible/books/revelation/16/#v66016016

         

        Zurück zur Frage:

        Nur Zeugen leben den wahren Glauben aus. Wer denn sonst? Wäre das nicht so, würden sie sich anderen Religionen zuwenden.... Die Grundlehre der ZJ! Hast Du nicht aufgepasst? Sind Grundsatzfragen, um überhaupt zur Taufe zugelassen zu werden. Entscheiden bekanntlich Älteste, ob ja oder nein. Es entscheiden Älteste, ob jemand getauft werden darf oder nicht...!!! Ist das Biblisch? Diese erste Hürde ist zu nehmen, ob man dazuzählen kann oder nicht. Also, dass nur Jehova uns Christus entscheiden, stimmt nicht. Bei den ZJ entscheiden das Menschen, wer zur Org zählt oder nicht. Auch wer ausgeschlossen wird oder bleiben kann, entscheiden sie. Muss nicht mal rechtlich Hand und Fuß haben wie bei mir. Wer nicht passt, fliegt raus. Notfalls wird dann auch mal das Rechtskomitee anders besetzt, damit der Beschluss durch geht. Ist man ausgeschlossen, sieht es ganz schlecht aus...

        Wenn Du aber hier solche Fragen stellst, bist Du vom Ausschluss nicht mehr fern. Beachte dies! Geht ratzfatz. Weg bist Du... Man soll den Mitmenschen ja warnen vor seinen Taten.

         

        Quellen? Hier:

        https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wer-gerettet/

        Die hochmanipulierte Antwort muss man mit ZJ Intellekt und dessen Brille lesen, sonst versteht man sie nicht. Nur Zeugen werden gerettet. Es geht in der Frage um die, die leben. Die, die tot sind, können nicht gerettet werden. Sie sind ja tot. Sie haben die Hoffnung der Auferstehung, aber nicht der Rettung, diese Dinge darf man nicht vermischen! Wird hier aber gezielt getan, um die Antwort vollmundig zu formulieren. Meister der Buchstaben, sind meiner Erfahrung alle Ältesten... Meister im Tun (Galater 5:22, 23), die wenigsten.

        Sich auf Gottes Seite zu stellen, ist, ein ZJ zu werden! Warum wohl alle HBs? Sich auf Gottes Seite zu stellen setzt dann fort, dem Sklaven zu gehorchen. Denn Gott vertraut dem Sklaven! Broadcasting März glaube ich 2018 vom lieben Gerrit. So schnell gesprochen, dass einem schwummrig wird, was alles aufgezählt wird. Also mitschreiben kannst Du das nicht. Aber so funktioniert die Belehrung. Nur so! Der Wagen Jehovas fährt eben schnell. Sogar im Zickzack! Vor, zurück, zur Seite ran - und 1, 2, 3... Wegen der Räder. Kennst Du sicher. Bild davon? http://www.manfred-gebhard.de/Wagen20Gottes202.jpg

        Kannst Du nicht mitlaufen und aufspringen, zermalmt Dich der Wagen wie eine matschige Tomate. Flup, weg. Der zweiter Tod, sicher schon mal gehört. Bye bye.

        Insofern auch der Grund, warum jenes Buch wie viele andere (aber nicht alle!) bei den Russen verboten wurden, weil fundamentalistischer Inhalt. Eigentlich ist das die Antwort. Alle Bücher von JW.org, die bei den Russen auf die Verbotsliste gekommen sind, dort findest Du die Antworten.

        Noch eine Quelle:

        https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/wahre-religion/

        Dir übermäßig wohlwollend zu antworten habe ich aufgegeben, bei der Konnotation den Du ständig und fortlaufend in Deinen Aussagen eingräbst. Gruß RoKo

         

  35. Jehu

    Bethel war ab der Zeit Jerobeams das Zentrum des antiken Götzendienstes. Der eigentlich gute Name „Haus Gottes“ konnte nicht darüber hinwegtäuschen, was aus dieser Stätte geworden war.

    Psalm 122:3 
    Jerusalem ist gebaut, daß es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll.

    Niemals war es der Wille Gottes, dass Bethel den Platz Jerusalems einnehmen sollte. Damals wurden die Israeliten getäuscht und entschieden sich für die billige Kopie vor den Toren Jerusalems. Interessanterweise hatte ich bereits in meiner Aktivzeit als ZJ immer wieder dieses Gefühl in der Versammlung, statt echter Spiritualität einer Surrogatreligion zu begegnen.

  36. Giovanni

    Totalitäres System
    … hier eine allgemeine Definition für ein totalitäres System welche man im Netz findet:
    Die einfache und übliche Verwendung von totalitär ist wenn der Mensch zum Zweck des Systems dient und nicht umgekehrt.
    Die Herkunft und Verwendung des Begriffes geht aber weiter:
    Totalitarismus ist ein bestimmtes politisches Herrschaftsprinzip das im Gegensatz zum dem des autoritären Staates nicht nur eine diktatorische Regierungsform beinhaltet sondern darüber hinaus auch noch den Anspruch hat in seinem Herrschaftsbereich einen "neuen Menschen" gemäss einer bestimmten religiösen oder weltanschaulichen Ideologie zu erschaffen.
    Zu diesem Zwecke versucht der totalitäre Staat durch Propaganda und Erziehung die unter seiner Herrschaft lebenden Menschen einer ständigen Indoktrination dieser herrschenden Ideologie auszusetzen so dass nicht nur deren äusserlicher formaler Gehorsam dem Staat gegenüber sichergestellt ist sondern auch innerlich die herrschende Ideologie enthusiastisch aus vollstem Herzen bejaht wird was eine Politisierung auch der privatesten Lebensbereiche mit sich bringt denn Gedanken und Gefühle eines jeden Menschen sollen faktisch "von der Wiege bis zur Bahre" manipuliert werden um diese innere Bejahung der herrschenden Ideologie zu erzeugen.
    Um jedes geringste von der herrschenden Ideologie abweichende Denken schon im Keime zu ersticken sind die Bürger des totalitären Staates einer ständigen Kontrolle durch Spitzel und Geheimdienste und auch oft willkürlichen Repressionen wie etwa spontaner Verhaftung ausgesetzt was nicht selten von längerer Haft begleitet wird um die betreffenden Menschen wieder auf die ideologische Linie zu zwingen.“
    … man vergleiche und staune …

    1. Markus

      Hallo Gioavani

      Das ist ganz einfach gesagt,bei diesen Systemen wird ein Gottesstaat aufgebaut,siehe IS und ähnliche.desgleichen ist auch auf Glaubensgemeinschaften und Sekten zu sagen die zwar Christlich agieren,bzw angeblich Christlich zb wie Zeugen Jehovas ,aber im Grunde nichts anderes vorhaben ,als einen  Gottesstaat aufzubauen und mit eiserner Macht die Menschen darunter zu halten,es sei gesagt,das diese Art der Macht dazu führt,das wiederum sehr viel Blutvergiesen vorprogrammiert ist,Also um frei und auch so christlich zu leben wie es uns Jesus geboten hat,sollte man tunlichst die Finger von solchen Machtstrukturen  lassen

  37. Noomi

     

    Hallo Daniel 111 Lies bitte mal den Leitartikel vom 21.11.2017 STELL MICH BITTE AUF FESTEN GRUND von Tilo. Es ist begreiflich, dass du enttäuscht bist, nach dem du all die schlechten Erfahrungen liest oder auch teilweise selbst erlebst. Sicher ist dir auch aufgefallen, dass viele, die hier schreiben trotz ihrer Enttäuschungen, ihren Glauben nicht verloren, sondern er wurde vertieft, indem sie vermehrt in der Bibel lasen und damit ihrem Glauben Vertrauen und Zuversicht hinzufügten. „Gottes Geist wirkt durch Gottes Wort“, ist meine Devise. Öffne dein Herz und lass den guten Geist hineinfliessen, er wird dir den richtigen Weg zeigen!!

    LG Noomi

     

  38. ULLA

    Hallöchen Bernhard Schüler,

    na die Bibel sagt doch nicht, dass es NUR noch in den Himmel geht! Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen! Neue Himmel, neue Erde! Jesus wird die Nationen (auf Erden) mit eisernem Stabe hüten! Die Trennung der Schafe und der Böcke aus Mat. 25 wird nicht im Himmel, sondern auf der Erde stattfinden, wenn Christus wiederkommt.

    Es gibt aber auch das Leben im Himmel! Das NT spricht fast nur davon!

    Polarisieren ist nicht so optimal.

    Das Versprechen Jahwehs Abraham gegenüber wird doch in Erfüllung gehen! Nachkommen wie Sand am Meer (nix von wegen Sandburg wieder einschmeißen).

    Auf der (neuen) Erde werden sowohl Abrahams Nachkommen als auch Auferstandene aus den Nationen leben, die den Christus und seine Herrschaft annehmen.

    Es wird für jeden passen!

    LG ULLA

     

  39. Daniel111

    ..... Bevor ich diesen Kommentar schrieb, musste ich kurz durchatmen. Ich hoffe, ich hoffe so sehr, daß dieser Artikel "wahr" ist, das da nicht etwas reingeschrieben wurde etc.

    Phu, das bestärkt mich indem was ich selbst so erlebe.. Da bekommt eine interessierte keine DVD vom Kongress programm (sie konnte ihn nicht besuchen wegen privater Umstände) weil sie noch keine Schwester ist, die regeln der WTG verbieten also der interessierten das Kongress Programm so nachzuschauen.

    Also dieser Bericht ist echt Gänsehaut erregend.

    Ich kann leider keine Roman ähnliche Kommentare schreiben, entschuldigt bitte 🙂

    Ich kann nur sagen, dass bei mir das Glaubensgerüst langsam zusammen fällt... Wie ein Glasturm wo man immer ein Glas nach dem anderen raus nimmt und irgendwann bricht der Turm in sich zusammen weil keine Stabilität mehr da ist.

    Das ist ein aufweckender Artikel...

    Vielen Dank an das Ehepaar für die Erfahrung und vielen Dank BruderInfo, für die Veröffentlichung.

    LG Daniel111

    1. Meereswoge

      Hallo, lieber Daniel, gerade las ich Deinen von Herzen kommenden und verzweifelten Kommentar. Nun sage ich PUH, heftig.! Unser gr Vater und unser Herr Jesus, dem wir gehören braucht keinen Roman, um Dich zu verstehen,sondern ein ehrliches HERZ und das hast Du. Ähnliche Worte sprach David in PS 18:7 "In meiner Not betete ich zum HERRN, ich schrie zu meinem Gott um Hilfe"...Und für Dich, lieber Daniel möchte ich die Bitte an Jehova richten: " Behüte ihn wie deinen Augapfel, gib ihm Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel" PS 17:8.....

      Muß der Glaube an unseren Gott Jehova enden, an die Gnade, an das Geschenk Jesu an Dich, wenn der Glaube an eine menschliche Org zerbricht??? Beides hat nichts, gar nichts miteinander zu tun. Wir lernten und glaubten es, da wir nicht auf die Worte achteten, keinem Menschen zu vertrauen. Jesus sagte: "Komm, Folge MIR nach".Ich tat es auch Jahrzehnte nicht, obwohl ich in der Annahme war, die Wahrheit zu haben und zu predigen.

      Die Jünger sagten: "Herr, gib mir mehr Glauben, bete es auch, alles was Du denkst, fühlst,Deine Ängste,den Glauben zu verlieren, lade es Christus auf, er will DIR helfen. Gib ihm bitte die Gelegenheit. Er hat für DEIN LEBEN mit Schmerzen bezahlt, nimm ihn bitte an! und laß Dir seinen inneren Frieden schenken.

      Es ist verständlich, lieber Daniel, das Du gerade unter Schock stehst, durch das, was Du in den letzten Tagen, oder Monaten erfahren hast, komm erst zur Ruhe, um weiter voller Vertrauen in Deine Zukunft blicken zu können. Du sitzt nicht im Glashaus.Durch Jesus stehst Du auf festem Grund. Vielleicht auch erstmal den Glauben nur durch Gebet um Geist und Gottes Wort stärken. Nicht noch mehr Schwertstiche, durch negative Erfahrungen mit der Org. Noch mehr Wunden verträgst Du im Moment nicht und es gibt im Kampf für die Wahrheit gewiß noch mehr. Überdenke Dir die Waffenrüstung. Paulus sagt in Eph 6: Werdet stark durch den Herrn und durch die mächtige Kraft seiner Stärke!Legt die komplette Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt.........wir kämpfen gegen die bösen Geister in der Himmelswelt...... Jesus gibt uns die Kraft,.....

      Das Ehepaar im Artikel hat alles Schöne und vor allem alle Enttäuschungen! Ungerechtigkeiten, Ängste mit dem , Vertrauen zu Gott, ertragen.....bis Jesus ihnen den Weg hinaus zeigte. Der Glaube an Jehovas ist nicht zerbrochen.....

      Ich wünsche Dir den Frieden Gottes, der auch DEIN Denken übertrifft..

      Sei behütet von unseren Höchsten, das wünscht von Herzen,  Meereswoge

       

       

       

       

    2. Befreiter

      Lieber Daniel111,

      gestern bin ich in Youtube auf ein Video gestoßen, dass auch für dich von sehr großem Interesse sein dürfte. Ein junger Bruder (vielleicht in deinem Alter) berichtet dort kurz von seinem Ausstieg.

      Gib in Youtube folgendes Thema ein:

      Von "Zeugen Jehovas" zum Zeugen Jesu - Mein Zeugnis    Paul Pol

      Mich hat das Video sehr berührt. Der junge Bruder strahlt ein solches Glück und eine solche Zufriedenheit nach seiner Befreiung aus der JW.Org aus - trotz allem, was er dafür aufgeben musste. Er spricht authentisch und ist voll mit Heiligem Geist erfüllt.

      EIN    SEHR   EMPFEHLENSWERTES   VIDEO   FÜR   JEDEN   ZEUGEN   JEHOVAS !

  40. Ingolf Mann

    Wenn ich das so lese, bin ich froh, dass meine Bewerbung für Selteres abgelehnt wurde. Damals, bei der Bewerbungsabgabe, sagte der Sekrtär meiner Versammlung, dass die ordensähnliche Gemeinschaft nicht jedermanns Sache sein. Jede Lebenssituation war geregelt.

    Nach der Absage war ich enttäuscht. Mit dem damaligen Kreisaufseher erörterte ich die Gründe. Das Ergebnis war ernüchternd:

    ES LAG WAHRSCHEINLICH AN DEINER KÖERPERBEHINDERUNG (die im übrigen nicht auffält). Damals musste ich aber noch jedem "Arbeitgeber" schreiben, dass ich mit einem Schwerbehinderten glechgestellt bin. Leider kann ich nicht sagen, ob im Bewerbungsformular von damals 1998 ein Bereich zu solchen Angaben vorgesehen war.

    Was bei mir hängenblieb war: DU BIST KÖERPERBEHINDERT und DAHER BRAUCHEN wir dich NICHT. Und das von der Religion, für die angeblich alle Menschen gleich sind!!!

    Pscychologen haben mir mitgeteilt, dass 50 % der Ursache für meine emotionelle Störung ich der Religon zu bedanken habe.

    Wie schlimm sehe es um mich aus, wenn die Bewerbung geklappt hätte?

  41. M.N.

    Hervorragend, dass immer wieder immer neue solcher Berichte von Aussteigern veröffentlicht werden, denn dadurch wird klar, dass es sich bei uns - bei der "BI-Gemeinde", bei Cedars, bei Meleti Vivlon, Barbara Anderson, Bill Bowen, Howard Tran, Misha Anouk  etc. nicht nur um ein Häuflein "verbitterter Abgefallener" handelt, die schlecht gelaunt sind und nur rumjammern wollen. Noch dazu, dass es sich hierbei nicht um "normale" Feld- Wald- und Wiesen ZJs aus Hintertupfingen handelt, sondern um ehemalige "hochrangige Org-Leistungsträger" (die "Crème de la crème", wie der ansonsten knochentrockene und völlig humor- und poesielose Knorr sie so blumig umschrieb), die "im Herzen der Org" wirkten und dort mit für Normalo-ZJ nicht sichtbaren und für sie unvorstellbaren Vorgängen konfrontiert wurden, Vorgänge, die das völlige Fehlen auch nur eines Hauches des Wirkens an Heiligem Geist beweisen. Die Nicht-"Bethel"-Verkündigerschaft, in Selters-"Betheliten"-Jargon ob ihres bei "Bethel"-Führungen offenkundigen "Staunens" mit offenem Mund ob der im "Bethel" so greifbaren göttlichen Epiphanien abschätzig als "Staunis" belächelten Besucher glauben ja allen Ernstes, "Betheliten" lebten heute bereits im "Paradies". Wehe, wenn dann einer von diesen im Zustand höchsten Idealismus und himmelstürmender Erwartung tatsächlich eine "Bethel"-Laufbahn antritt und von etwas sensiblerer Konstitution ist: Das Erwachen kann brutal sein und zu einem totalen nervlich-/seelischen Zusammenbruch führen. U. a. plaudere ich hier - wie angedeutet - aus dem Nähkästchen.

    Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, und so pflanzt sich dieser machiavellische Ungeist an Härte, Kälte und dem völligen Fehlen an Menschlichkeit, geschweige denn an Christentum - vom obersten "Superbethel" bis ins kleinste "Bethel" in der Südsee fort. Meine Wenigkeit hatte das unvergleichlich erhabene "Vorrecht", in mehreren dieser WTG-Landeszentralen quer durch die halb Welt hindurch "dienen" zu "dürfen" (bei der WTG "darf" man ja alles nur und muss sich ob dieser "unverdienten Vorrechte" vor Dankbarkeit im Staub wälzen), und so kann ich aus eigener Erfahrung mitteilen: It's not pretty; was ich dort erlebt habe - an den verschiedensten Orten der Welt - hört sich großenteils wie ein Kriminal- oder Science Fiction-Roman an, wobei mir die Vorkommnisse der letzteren Kategorie noch etwas lieber waren. Aber betreffs Mekkas - pardon: Des "Bethels aller Bethel" in unschönen Brooklyn kann ich - obgleich mir diese Erfahrung erspart blieb - mitteilen, dass mir folgender Fall aus erster Hand bekannt ist: Das Söhnchen eines eng befreundeten Ehepaares in den U.S. of A. entschloss sich zu dieser "Vollzeitdienstlaufbahn", wurde "akzeptiert" (in BRK) und schmiss bereits vor Ablauf der ein-Jahres-Mindest-"Dienst"-Frist das Handuch - völlig entsetzt, außer sich und traumatisiert ob der in dieser kurzen Zeit dort erlebten und durchlittenen Übelstände. Und das war's dann auch schon für ihn - "Wahrheit" adé, nichts wie weg und zwar für immer. Das ist jetzt 20 Jahre her, und das Söhnchen will von ZJ und Reli i. A. nichts mehr wissen. Den "treuen" und "ergebenen" ZJ-Eltern brach es das Herz.

    So sieht's aus in "Gottes eigener Org". Wie es ein (im übrigen innerhalb der Org) sehr "respektierter" "Ältester" so treffend auf den Punkt brachte: "Das Bethel kann eine der größten Glaubensprüfungen sein." "Kann"? Mir scheint eher, daran führt kein Weg vorbei. Entweder gehst Du vor die Hunde, oder Du wirst zu einem "Bethel"-Zombie, einer seelenlosen Drohne, die nur noch wie  in Trance vor sich hin existiert und die bereits (wie von Nestor so treffend charakterisiert) an ihrer Körperhaltung, ihrem Gang und ihren Klamotten 10 Meilen gegen den Wind zu riechen sind. Betreffs echter Steinfels-"Betheliten" würde ich noch hinzufügen: An ihrer zum Himmel stinkenden, versnobbten "Wir sind ja soooviel besser als Ihr Fußvolk"-Arroganz. Wie es da aber hinsichtlich des großkotzigen Anspruches der Org, die "einzig wahre Religion" auf diesem Planeten zu sein und über megatonnenweise "Beweise des Segens Gottes" zu verfügen - DAS ist das große Rätsel. Cognitive dissonance komm raus, du bist umzingelt.

    Gruß,
    M.N.

  42. Petrus111

    Liebe Freunde,

    solche Lebensberichte gibt es wohl nicht wenige...

    Man fragt sich: wie kann es angehen?!

    Der Versuch einer Erklärung:

    Junge Menschen werden auf irgendeine Weise (darauf will ich hier nicht näher eingehen) mit den Lehren der JZ vertraut gemacht und "fallen darauf herein". Die Lehren der WTG sind in sich sehr versponnen und verwoben - wer sich religiös nicht auskennt, der kann ohne weiteres und problemlos darauf hereinfallen. JZ sind eine fundamentalistische Endzeitsekte - das Fundamentalistische ist aber was zum Anfassen, etwas, was man sich konkret vorstellen kann, wofür man wenig Fantasie und noch weniger Spiritualität braucht. JZ behaupten von sich, sie seien keine "Materialisten", aber genau das sind sie: sie appellieren an das irdische, das greifbare, das konkrete statt an das Geistliche, Geistige, Spirituelle.

    Wer bei JZ einsteigt, steigt beim Rest der Welt aus. Es ist eine Parallelwelt, die es bestens versteht, sich als solche zu tarnen und so zu tun, als sie sie keine eigene in sich geschlossene Welt, also sei man weltoffen, tolerant, frei.

    Und nun kommt das besondere: nicht jeder hat die gleichen Informationen. Zunächst hat man so gut wie überhaupt keine Informationen, wie die Org funktioniert. Und sobald man höher steigt, sind Informationen etwas elitäres, was man vor den anderen bewahren muss; man hat nun eine besondere Stellung, die einen berechtigt, bestimmte Informationen zu haben, die anderen aber nicht.

    Bei den meisten verfängt das - sie behalten die Informationen für sich und betrachten sie nun aus der gehobenen Perspektive heraus, nicht aus der Perspektive darunter.

    Was führt zum Ausstieg?

    Wie in diesem Lebensbericht, sind es oftmals äußere Umstände, die die Gläubigen nachdenken lassen. Also sie sehen, was geschieht, fragen sich mit gesundem Menschenverstand, ob das denn wohl angehen kann - und in diesem Moment hinterfragen sie zum einen das System, zum Zweiten ihren fundamentalistischen Glauben.

    JZ sind eine fundamentalistische totalitäre Endzeitsekte; sie sind verfassungsfeindlich (jedenfalls was die deutsche Verfassung betrifft) und sie halten ihre Mitglieder in einer gut getarnten Parallelwelt.

    Die soziale Isolierung ihrer Mitglieder macht die Mitgliederschaft erpressbar - jeder Einzelne hat Angst vor dem Ausstieg und dem daraus resultierenden Verlust seiner Freunde und seiner Familie.

    Erst kürzlich sprach ich mit einem Freund, der noch bei JZ ist (der Einzige, der noch mit mir redet ...). Ich sagte ihm, dass er nur deshalb nicht hinterfragt, weil seine ganze Familie dranhängt - und auch die Arbeitsstelle, wo viele JZ arbeiten. "ja, so ist es" - war die Antwort. Ich behaupte: mindestens die Hälfte der "tätigen JZ" würde aussteigen bzw. untätig werden, wenn es die Doktrin von der Ächtung Ausgeschlossener nicht gäbe.

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Bernhard Schüler

      Hallo Petrus 111,

      die Frage ist, weshalb so viele gutmütige Menschen auf Jehovas Zeugen hereinfallen und dann von denen immer weiter in die Inhumanität hineingeführt werden können.

      Es hat etwas damit zu tun, dass es keine sozial engagierte, humane christliche Bewegung gibt, die Paradies gläubig ist.

      So lange alle anderen Religionsgemeinschaften meinen, die Menschen werden auf der Erde geboren, um in den Himmel zu kommen, bleibt normal empfindenden und logisch denkenden Christen keine andere Wahl, als sich Jehovas Zeugen anzuschließen, um nicht sozial isolierte Christen zu bleiben.

      Deshalb halte ich es für verheerend, wenn sogar auf Bruderinfo immer mehr Leute an die Himmelfahrt glauben.

      Fast alles, was in Bruderinfo geschrieben wird, kann ich voll unterschreiben. Aber dieser Himmelfahrtsglaube befremdet und schockiert  mich und irritiert Andere, die von Jehovas Zeugen weg sind vielleicht so sehr, dass sie ganz vom christlichen Glauben weg kommen.

      Liebe Grüße von Bernhard

       

       

       

      1. Omma@Bernhard Schüler

        Lieber Bernhard,

        der Oppa und ich sind heute auf folgenden Bibeltext gestoßen:

         

        Prediger 6:10-12   (Elberfelder Bibel)

         
        10 Was geschieht, schon längst ist sein Name genannt, und bekannt ist, was ein Mensch sein wird. Darum kann er nicht mit dem rechten, der stärker ist als er.
        11 Denn da sind viele Worte, die die Nichtigkeit nur größer machen. Welchen Nutzen hat der Mensch davon?
        12 Denn wer erkennt, was für den Menschen im Leben gut ist, die Zahl der Tage seines nichtigen Lebens, die er wie ein Schatten verbringt? Denn wer kann dem Menschen mitteilen, was nach ihm sein wird unter der Sonne?

         

        Ja, nur unsere Höchsten wissen, was für uns gut und richtig ist, und nur sie wissen, was mit uns nach unserem Tode geschieht.  Jeder von uns kann sich etwas ganz fest vorstellen, und von Herzen wünschen, und es auch mit Bibeltexten belegen.

        Wir, die Omma und der Oppa, haben seit unserem Erwachen, verschiedene Phasen in unserem Glauben durchlebt, auch was unsere Hoffnung betrifft.  Bevor ich verrate, wie wir jetzt denken und fühlen, möchte ich dir und den Anderen hier auf BI, einen Einblick in unser Gefühlsleben geben, das wir auf unserem Weg in die Freiheit hatten.

        Ja, die Org. hatte ganze Arbeit geleistet, denn wir ließen keine anderen Gedankengänge zu, als die, die wir gelehrt worden sind. Wir malten uns das Paradies in den schönsten Farben aus.  Doch es kamen auch Fragen auf:

        Was würde mit unserem geliebten Ehepartner geschehen, wenn er vor uns sterben würde, Jesus sagte doch, in der Auferstehung wären sie wie die Engel, und würden nicht mehr heiraten.  Würden wir uns vielleicht nach unserem Liebsten sehnen, er aber würde keine Empfindungen mehr für uns haben?

        Viele sind bereits lange Tod, wir die Lebenden, sind weiter gealtert.  Würden wir uns überhaupt wiedererkennen.  Hätte ich als älterer Mensch, plötzlich ganz junge Eltern?

        Dann stießen mir Überlegungen eines Bruders sauer auf. Er sah ein wunderschönes Haus und sagte, da werde ich schon mal mein Liederbuch drauf legen, und es fürs Paradies reservieren.  Das war kein Scherz von ihm, er meinte es ernst.  Wir dachten: "Was macht die Hoffnung auf ein irdisches Paradies nur aus den Menschen?"

        Ach, lieber Bernhard, das sind nur drei von sehr vielen Fragen, die in unserem Kopf kreisten, und ich muss zugeben, mir kräftig Angst machten.  In mir und dem Oppa war der Wunsch, in so einem Paradies zu leben, abhandengekommen.  Der Oppa sagte mal zu mir, wenn er sterben sollte, dann möchte er ein Schild um den Hals haben: "Bitte keine Auferstehung!!!"

        Aber in den Himmel ....?  Was soll ich da?  Ich konnte mir eine solche Hoffnung einfach nicht vorstellen.  Und dann stießen wir noch auf Bibeltexte, die von einem neuen Himmel und einer neuen Erde sprechen, wäre das vielleicht die Erfüllung der Worte: "Siehe ich mache alles neu?"

        FRAGEN ÜBER FRAGEN!!!

        Wie denken wir heute? -  Es ist nicht unsere Angelegenheit, zu bestimmen, wo wir einmal leben werden, denn das liegt in der Hand unserer Höchsten.  Es ist eine Gnade Gottes!  Schauen wir mal, ob und wo sie uns brauchen können.  Dieses offen sein für alles hat unseren christlichen Glauben sehr gestärkt, und uns einen großen inneren Frieden verliehen.

        Ganz herzliche Grüße von Omma und Oppa

        1. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma und Oppa.

          Ich wollte auch keine neue Diskussion lostreten. Ich wollte nur zeigen, dass die Bibel verschiedene Szenarien zulässt. Dabei kommt es bei den Menschen, je nach religiöser Vorbelastung zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die Bibel vorbehaltlos lesen zu können ist ein weiterer Schritt in die christliche Freiheit.

          Wo unser Herr auch immer hingeht, die Schafe werden ihm folgen.

          Was unser eigentliches Ziel liegt, dass leg ich vertrauensvoll in seine Hände.

          Da muss sich auch keiner drum Sorgen machen, es wird sehr gut sein.

          Friede pit

      2. Markus

        Lieber Berhard

        Ich verstehe Deinen Einwand,aber wenn Du kein Träumer bist und auch kein Fanatist bist,sondern mal ganz real denkst

        Keiner weiss was nach dem Tod kommt,keiner weiss was nach dem angeblichen Harmagedon kommt,ob wir nach Harmagedon auf der Erde bleiben oder eine Himmelfahrt machen oder nur die 144000 eine Himmelfahrt machen oder wenn wir sterben ,das ist erwisen unser Körper verwest,oder bei einer Einäscherung bleibt genau die Asche übrig ,wie unser Geburtsgewicht war,da kannst Du jeden Bestatter fragen

        Alles andere sind vage Vermutungen und Spekulationen

        Wir werden es dann erfahren wenn es soweit ist,einige Geheimnisse können wir ja Gott gönnen

        1. Bernhard Schüler

          Hallo Markus, Omma und allesamt,

          die grundsätzlichen Fragen für mich persönlich sind die:

          Weshalb hat Gott vielfältiges irdisches Leben und Menschen  erschaffen und unzählige Lebensarten in der Arche überleben lassen, wenn er die Menschen wie die Engel im Himmel haben will?

          Diese Fragen hat mir noch kein Himmelfahrt-Gläubiger beantwortet.

          Rottet Gott seine irdische Schöpfung, mit Ansage, wieder aus, wie die Kinder am Strand ihre Sandburgen wieder platt machen? Das kann ich nicht glauben.

          Liebe Grüße von Bernhard

           

        2. Daniel111

          Hallo Markus,

          Ja auch da habe ich mir schon oft Gedanken gemacht.

          Man wird dann immer damit abgespeist, was in der Bibel für Prophezeiungen stehen und die sich schon erfüllt haben sollen. Gern wird auch immer die Stadt erwähnt wo bis heute tatsächlich keiner mehr wohnt, hab den Namen vergessen..

          Ja und es heisst ja auch, dass Gott all die Namen kennt, die in den Gedächtnisgruften sind, hoffen wir also das Gott in seinem Alter keine Demenz bekommt.

          Ne, ich denke da genauso wie du .. Deswegen ich will im hier und jetzt leben und eigentlich kein zeuge Jehovas mehr sein

           

      3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Tun wir suchenden ZJ etwas Gutes, wenn wir, vielleicht dem eigenen Wunschdenken folgend, nie in die Lage kamen, über die "Berufung und Erwählung" Gottes und die Erwählung durch den hlg. Geist, nachzudenken?

        Als einstiger "Jonadab" sah ich über die förmlich untersagte Zielsetzung, nämlich zur Familie Gottes berufen zu sein, hinaus und nahm diese Möglichkeit der Zugehörigkeit unter gebetsvolle Betrachtung.

        Um der eingelernten, rein irdischen Ziele, die ab Pfingsten, durch die himmlische Zielsetzung für Gottgezeugte erweitert wurde, objektiver zu beleuchten, ist die Erklärung im Einsichtenbuch über "Sohn Gottes" für uns Ex-ZJ vielleicht vertrauter. Das darf natürlich, in hier gewohnter Manier, widerlegt werden, aber bitte mit biblischen Argumenten! Der erklärende Teil: *** it-2 970-3  Sohn (Söhne) Gottes *** beginnt so und weiterer Auszug:

        Christliche Söhne Gottes. Wie Johannes 1:11, 12 deutlich macht, erhielt nur ein Teil der Israeliten die „Befugnis, Kinder Gottes zu werden“...

        Allerdings handelt Gott mit den Christen, wenn er sie in diesen Bund aufnimmt, als einzelnen. Weil sie auf die gute Botschaft hören und Glauben ausüben, werden sie zu Miterben des Sohnes Gottes berufen (Rö 8:17; Heb 3:1), aufgrund ihres Glaubens an das Lösegeld von Gott „gerechtgesprochen“ (Rö 5:1, 2) und auf diese Weise „durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht“ (Jak 1:18), indem sie als getaufte Christen „wiedergeboren“ werden, d. h. durch Gottes Geist als seine Söhne gezeugt oder hervorgebracht werden mit der Aussicht auf geistiges Leben im Himmel (Joh 3:3; 1Pe 1:3, 4).

        Eventuelle Widerlegungen, oder Bestätigung, wäre hilfreich! Es soll, wieder einmal, bekräftigt werden:

        Die irdischen Verheissungen, all das was wir aus Jes. 65, oder Ps. 37 usw. predigten, ist ja nicht obsolet geworden! Hier trifft wieder der Begriff "Unterscheidungsvermögen" zu!

        Genug -

        Guten Morgen!

        Gerd

         

         

      4. Johnny

        Lieber Bernhard, ganz egal, was Menschen glauben, Gott macht sowieso, was er will. Also einfach entspannt bleiben und alles in Gottes Hand legen.

        Herzliche Grüße, Johnny

         

      5. M.N.

        Lieber Bernhard,

        "Himmelfahrtsglaube" klingt in der Tat sehr "kirchlich", so wie die U. S.-amerikanische "Rapture" (nicht zu verwechseln mit "Raptor") -Ideologie, die auf einer fundamentalistisch/missbräuchlichen Usurpation von 1Thess 4,17 beruht: Flugzeuge fallen vom Himmel, Autos fahren gegen Ampelmasten etc., weil deren Insassen "nach oben entrückt" wurden. "If this car is without driver, it's because the rapture has begun." So etwas kann in der Tat sehr abschreckend wirken.

        Betreffs der christlichen Hoffnung sollte man sich - wie auch betreffs anderer Themenbereiche - immer von "sola scriptura" leiten lassen. Und gemäß "sola scriptura" gilt nun mal Eph 4,4-6 - Großschreibung von mir hinzugefügt:

        "Da ist EIN Leib und EIN Geist, wie ihr auch berufen worden seid in EINER Hoffnung eurer Berufung. EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe, EIN Gott und Vater aller..."

        Von all den hier aufgelisteten "Dingen" gibt es jeweils nur eins, und Eins = 1 - nicht 2 ("Himmlisch/Irdisch" wie bei ZJ), oder 3 ("Celestial/Terrrestial/Telestial" wie bei LDS).

        In was genau diese EINE Hoffnung besteht hat Jesus Christus über jeden zweifel erhaben kenntlich gemacht:

        "In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und WERDE EUCH ZU MIR NEHMEN, AUF DASS, WO ICH BIN, AUCH IHR SEIET. Und wo ich hingehe, wisset ihr, und den Weg wisset ihr." - Joh 14,2-4

        "Vater, ich will, daß die, welche du mir gegeben hast, AUCH BEI MIR SEIEN, WO ICH BIN (hópou eimì egō, "zeitloses" duratives Präsens, auf Christi in-der-Gegenwart-Gottes-sein weisend), auf daß sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt." - Joh 17,24

        Vgl. mit 1Joh 3,2.3: "Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der DIESE HOFFNUNG ZU IHM hat, reinigt sich selbst, gleichwie er rein ist."

        Davon sollte man sich leiten lassen, ohne versuchen zu wollen, über Einzelheiten und Details des genauen "Modus" der Realisation dieser Hoffnung spekulieren zu wollen. Paulus, der anlässlich seiner "Paradies"-Himmelsvision Einblick in den Bereich erhielt, in dem sich die EINE christliche Hoffnung "materialisieren" wird sagte: "[Ich hörte] unaussprechliche Worte, welche der Mensch nicht sagen darf" (2Kor 12,4). "Unaussprechlich" = unsagbar, weil es in unserer Begriffswelt keine Begriffe und somit auch keine Worte für das gibt, die Paulus erblickte, und die Offb, die diese "unsagbaren" Dinge vermittels Symbolen in für Menschen "erahnbare", vergleichende Bilder und Metaphern brachte, war noch nicht geschrieben.

        Was in traditionell kirchlichem "Kinderglauben" aus der EINEN Hoffnung gemacht wird (harfespielende Puttenengel, auf güldenen Wölkchen einherschwebend und verklärt lächelnd) ist natürlich Nonsense. Eine bessere Ahnung des "himmlischen Wirkens" erhält man, wenn man sich die Beschreibungen des "Neuen Jerusalems" in Offb 21 und 22 zu Gemüte führt, wobei natürlich auch hier gilt, dass dies nur einem "Schauen in verschwommenen Umrissen" (1Kor 13,12) gleichkommt.

        Ich denke, wir dürfen uns freuen auf das, was Gott - durch die Liebe Jesu Christi - für die Erlösten vorbereitet hat (wie, wo und wann auch immer), denn "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben." - 1Kor 2,9. Aufgrund unserer Teilhaberschaft am "Leib Christi" in verschiedenen "Organ"-Funktionen (Auge, Hand, Fuß, ...) steht es jedem von uns frei, sich die Erfüllung der EINEN christlichen Hoffnung in ihren spezifischen Details auf sich selbst bezogen auszumalen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, the sky (heaven) is the limit.

        Gruß,
        M.N.

        1. Bernhard Schüler

          Hallo M. N.,

          ich bin Dir sehr dankbar, dass Du mich nochmals zum Nachdenken bräuchtest.

          Wenn Christen alle in den Himmel kommen, dann bin ich definitiv kein Christ.

          Aber was bin ich dann? Ein Mensch, der vernichtet wird?

          Ich (64) wohne seit meiner Kindheit in unerträglichen Lebensverhältnissen (habe darüber auch eine Horror- Dokumentation geschrieben), und ich habe keine Möglichkeit, da auszubrechen. (Es ist viel zu umfangreich, um dies hier zu erklären)

          Meine Hoffnung war schon immer, dass Jehova und Jesus mich und alle unschuldig gequälten Menschen, auf einer paradiesischen Erde, vom Himmel aus, beschützen und anleiten.

          Niemals habe ich das Bedürfnis oder den Wunsch gehabt, Jehova und Jesus von Angesicht zu Angesicht kennen zu lernen. Denn meine Welt ist Gottes Erde, auf welcher er mich geboren werden ließ.

          Die Frage ist nun, wenn ich kein Christ bin, weil ich auf der Erde dankbar von Gott beschützt und geführt werden möchte, weil mich Gott hier geboren werden ließ und er mich hier, als Erdenmensch, sozialisierte, wie nennt man denn solche Menschen?

          Liebe Grüße von Bernhard

        2. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          PAULUS präzisiert die Zukunft derer, die von Gott gezeugt werden, aus 1Kor 15: Elbf-Üb.:

          ...12  Wenn aber Christus gepredigt wird, daß er aus den Toten auferweckt sei, wie sagen etliche unter euch, daß es keine Auferstehung der Toten gebe?...

          35  Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leibe kommen sie? ...

          40  Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen...

          46  Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige.

          47  Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel.

          48  Wie der von Staub ist, so sind auch die, welche von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen.

          49  Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

          50  Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes n i c h t ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt.

          51  Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu,

          52  in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. ...

          P. v. T.

           

        3. Meereswoge

          Guten Morgen Bernhard

          Wie wäre es mit dem Vaterunser: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde."

          Du fragst, wer Du bist? Du, wir alle sind ChristenAlle die Christus folgen, sind es, und allen hat unser Herr das Leben versprochen. In Joh 5:24 steht: "Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, h a t  das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinüber gegangen"  Hören wir und tuen wir, was ER gesagt hat. Dann brauchen wir uns nicht sooo viele Gedanken zu machen

          Im Übrigen, Du bist nicht der Einzige, der auf der Erde bleiben möchte. Ich auch.....keinerlei Vorstellung vom Himmel. So wie Omma und viele Andere schrieben, mal sehen wo wir gebraucht werden, und er macht es sowieso, wie er möchte, und lieber Bernhard....es wird schöner, als wir uns vorstellen können...

          Tut mir sehr leid, mit Deiner misslichen Lebenssituation. Du wirst weiter Kraft erhalten. Das haben unsere Höchsten versprochen.

          Viel Lebensmut und reichen Segen wünsche ich Dir für jeden Tag...

          Christliche, Grüße... Meereswoge

           

        4. M.N.

          Hallo Bernhard,

          Deine Worte haben mich sehr betroffen gemacht und mir einmal mehr gezeigt, wie wenig wir voneinander und von anderen Menschen i. A. wissen. Während wir uns hier austauschen, fliehen im Nahen Osten und anderswo Hunderttausende von Menschen vor dem Horror von Krieg und Elend, ertrinken elendiglich im Meer - Hunderttausende, Millionen von Einzelschicksalen, denkende, fühlende Menschen, Kinder ... und nicht nur jetzt, heute - das geht schon seit Jahrtausenden so. Und nicht nur das - woanders gibt es häusliche Gewalt, wird das Leben von Menschen durch Verbrechen zerstört ... es ist nicht auszumalen und nicht auszuhalten.

          Betreffs der präzisen Details und Einzelheiten der christlichen Hoffnung ist es genauso wie mit der Frage nach der "Natur Gottes, Christi, des Heiligen Geistes", der Frage nach einer wie auch immer gearteten Weiterexistenz nach dem physischen Tod, der "unlösbaren" Theodizeefrage, an der sich die größten Geister der Menschheit zuschanden gedacht haben, oder der hier derzeit losgetretenen Frage nach der Natur des Auferstehungsleibes Jesu Christi u.v.a.: "Wir sehen in verschwommenen Umrissen." Wir kennen ganz einfach die genaue Antwort auf viele Fragen nicht, und was die Aussagen der Bibel in einem strikten Rahmen von "sola scriptura" anbelangt, so scheint mir die Äußerung des Theologen Hardmeier mehr als zutreffend - von mir durch Ellipse und Einfügung in eckige Klammern leicht abgewandelt:

          "Wir müssen damit rechnen, dass selbst im Rahmen eines bibeltreuen Schriftverständnisses unterschiedliche Auffassungen bestehen bleiben. Wer Respekt vor der Aufgabe der Auslegung hat, wird anerkennen, dass es in gewissen Fragen unterschiedliche Auffassungen gibt, und er wird nicht der Versuchung nachgeben, schwierig zu interpretierende Texte in einen ... [vorgefassten theologischen Rahmen] zu pressen." (Aus seinem "Endzeitmodelle"-Buch S. 97)

          Warum nicht auf das vertrauen, was Gott selbst uns laut Eph 3,20 sich betreffend mitteilt:

          "Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als was wir erbitten oder erdenken, nach der Kraft, die in uns wirkt...".

          Trotz aller Unschärfen und Ambiguitäten, was die GENAUE Realisation der EINEN Hoffnung anbelangt - es steht außer Frage, dass es Erlösung und Rettung gibt - WIE, WANN und IN WELCHER FORM AUCH IMMER. "...daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe" (Joh 3,16). DAS ist fundamental und eindeutig, daran gibt es nichts zu deuteln und zu tüfteln. M. E. deckt dies Deine Äußerung "dass Jehova und Jesus mich und alle unschuldig gequälten Menschen ... vom Himmel aus, beschützen und anleiten" vollkommen ab, wobei ich bewusst offenlasse, wo und wie sich "auf einer paradiesischen Erde" realisieren wird, denn wir wissen, dass der Begriff "Erde" ("Land", äräz/gē) in der Bibel mehr als eine Bedeutung hat und eher NICHT auf den Planeten Erde bezogen wird.

          Des Weiteren sollten wir uns von der Frage der Zugehörigkeit zu irgend einer Gruppe von Menschen, ganz gleich ob sie "Christen" oder sonstwie genannt werden freimachen. Dieses Schubladendenken ist menschlich/begrenzt. Es gibt laut NT die "Enklesia", den "Leib Christi", und der setzt sich aus Menschen jeglicher Provenienz zusammen und lässt sich nicht durch von Menschen festgelegte "Organisations"-Grenzen bestimmen oder sich in die Konstrukte menschlichen Denkens pressen.

          "Glauben" (Pistis) ist in der griechischen Sprache gleichbedeutend mit "Vertrauen". Wenn Jesus daher sagt "Wer an mich glaubt" wie z. B. in Joh 7,38 oder 12,44, dann meint er damit auch "Wer mir vertraut". Warum sich also nicht (um diese etwas abgegriffene Wendung zu gebrauchen) "vertrauensvoll in die Arme" Gottes und Christi "fallen lassen"? Warum uns nicht mit diesen fundamentalen Wahrheiten zufriedengeben und den genauen Modus der Verwirklichung unserer Hoffnung getrost Gott und Christus überlassen, die das am Besten können und wissen, was für jeden Einzelnen von uns das Beste ist?

          Ich kann nur hoffen, Dir mit diesen Gedanken wenigstesn ein Wenig Mut zugesprochen zu haben. Es gibt so viele unbeantwortete und derzeit unbeantwortbare Fragen. Freuen wir uns an dem, was gesichertes Wissen ist: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." - Joh 3,16.

          Gruß,
          M.N.
          👍👍👍

        5. RoKo zu -Erde-

          Ja. So gesehen hat -Erde- verschiedene Deutungen. Stimmt schon. Dennoch existieren Visionen von Propheten z.B., wo ein Knabe auf dem Loch der Cobra spielen wird, der Löwe und das Lamm eine Zeitlang (Wortlaut aus NWÜ) zusammen weilen.

          https://www.bibleserver.com/text/ELB.LUT.HFA.ZB.GNB/Jesaja11.6-8

          Wo sonst als auf Erden kann das vorkommen? Oder sind diese Visionen nur sinnbildlich zu verstehen?

          Mehr noch, ich überlege, die Tierwelt wird kein ewiges Leben haben. Tiere werden also verenden. Kadaver? Wird dies in einer ausgeglichenen Population genug Nahrung für Fleischfresser sein? Denn vom Gebiss und vom Magen-Darm und deren Unterschiede zu reinen Grasfressern sind nun mal gegeben. Ich kenne auch Hunde, die Gras, Kartoffeln und Möhren fressen. Eine zeitlang okay. Dauerhaft aber ungesund, nach den uns heute bekannten Maßstäben. Darum kann ich etwaige Lehren der ZJ dazu auch nicht vollends teilen.

          Der hier benannte Frieden innerhalb der Tierwelt wird sich bestimmt darin ergeben, dass Aasfresser sich dann gegenüber anderen "Leckerbissen" friedfertig benehmen wie ein gut erzogener Hund. Meine persönliche Meinung.

          LG RoKo

           

           

        6. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Lieber RoKo,

           

          natürlich können wir friedevoll feststellen: "Es wird schon alles gut werden!" Reicht das? Klingt etwas nach Resignation. Denn diese Aussicht, als ein Beispiel...:

          65, 19  Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen; und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird nicht mehr darin gehört werden.

          20  Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden.

          21  Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.

          22  Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen.

          23  Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten Jahwes, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.

          ...bleibt die klare Zielrichtung, sie soll doch nicht als obsolet betrachtet werden, weil nach dem Tod Jesu, eine weitere gezielte Verheissung HINZU kam. Diese löst doch nicht die Erwartung die z.B. Israel hatte und hat, auf. Wie hier auf BI ersichtlich, wollen viele Ex in dieses Paradies, keiner macht ihnen diese Hoffnung streitig!

           

          Aber die Verheissungen, die Christus via Paulus kundtat, ist doch nicht eine Konkurrenz zur neuen Erde! Eines von vielen Beispielen, 2Kor. 5:

          1 Denn wir wissen, daß, wenn unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges, i n den Himmeln.

          2 Denn in diesem freilich seufzen wir, uns sehnend, mit unserer Behausung, die aus dem Himmel ist, überkleidet zu werden;

          3 so wir anders, wenn wir auch bekleidet sind, nicht nackt erfunden werden.

          4 Denn wir freilich, die in der Hütte sind, seufzen beschwert, wiewohl wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

          5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns [auch] das Unterpfand des Geistes gegeben hat.

          Zwei Ziele, aber ein Gott, ein Herr, ein Geist!

          Wir hörten oft das Wort "Unterscheidungsvermögen", aber die uns diesen Begriff einpaukten, machten es uns auch schwer, diese Unterscheidung zu treffen. Das ist ein spezieller Makel bei ZJ, bei Baptisten und Freikirchlern, gibt es nur die Hoffnung "nach oben"...

          So gesehen, bleibt natürlich der einfache Trost: "Es wird schon alles gut werden!" - wem diese Zusage g e n ü g t, wird kaum nach einer Alternative suchen 🤷‍♂️

          Nächtliche Grüße der Verbundenheit -

          (so oder so)!
          Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        7. RoKo an Gerd

          Lieber Gerd, es wird bestimmt schöner werden als wir uns vorstellen. Und dann werden wir auch die Aufzählung der Auferstehung verstehen, wie sie Johannes in Off in seiner Vision sah. Im Moment klafft da bei mir noch eine Lücke. Wie kommst Du auf resignieren? Das ist Hoffen, wie ich Dir Heb 11:1 nannte. Ein Wissen in Grenzen und was darüber hinausgeht erhoffen im tiefen Vertrauen. Lieb zurückgefragt, was ist daran Resignation?

          Thema Erde: Er macht die Erde neu. Wie ist das zu verstehen? Sinnbildlich oder tatsächlich? Werden wir teleportiert? Gebeamt gemäß Science Fiction? Oder reinigt er die Erde "nur"? Sind wir dabei? Oder müssen wir in dieser Zeit weg, in Sicherheit? Wie ist gemeint, dass die Elemente vor Gluthitze zerschmelzen? War der Vorgang auf dem Berg Karmel eine Demonstration für künftig viel größeres? Passierte dort auf dem Berg zu biblischer Zeit eine atomare Reaktion? Es ist aufgezeichnet, dass das Feuer sogar die Steine aufleckte. Normales Feuer kann das nicht. Die größten uns heute bekannten Kräfte von gespaltenen Atomen können das. Damit würde aber ringsum alle und alles verstrahlt. Die Menschen standen bei Elia neben seiner Opfergabe. Ihnen passierte nichts. Gott kann also anders als Menschen große Kräfte walten lassen und 2 Meter neben den Gewalten Menschen in Sicherheit halten. Für mich beeindruckend. All das ist jedoch nur ein Fragment von vielen in meinem Kopf.

          Die andere Überlegung zum Thema Hoffnung: Wer sind die Personen mit Palmzweigen? Wenn in der geschilderten Szene von Braut und Lamm wirklich alle Nachfolger [entsprechend einigen Ansichten] Christi zur Braut zählen, sie alle von der Erde erkauft werden und sie vor den Altar treten (wenn, dann treten alle dort vor, nicht nur eine Delegation) um mit Christus das Gelöbnis abzulegen. Wer jubelt dann?

          Ich schrieb schon mal. Wenn ich einer Ansicht, die ich durchaus verstehen kann und nicht abspreche, gedanklich folge, entstehen erneut viele weitere neue Fragen, die man dann auch beantworten muss, um den Kreis rund zu machen. Gelingt mir im Moment nicht. Dafür ist mein Kopf zu eckig. Du setzt immer so viele lustige Köpfe unter Deinen Kommentaren, so ein Kopf bin ich auch. Vielleicht kann es ein anderer erklären? Ich leider nicht.

          Weil die unterschiedlichen Themen so tief gehen, kann man dies nicht oberflächlich tangieren.  LG RoKo

        8. M.N.

          Lieber Gerd,

          Resignation ist, wenn man angeblich "biblische", zweifelhafte Dogmen, denen die biblische Grundlage fehlt, dennoch unverdrossen als "Die Wahrheit" schluckt, weil es ein oberstens menschliches Leitungsgremium so befohlen hat, da "sie schon wissen, was richtig ist und wir die Bibel ohne deren Hilfe nicht verstehen können." Resignation ist, wenn man trotz aller Zweifel sein Denken auf Aus stellt und den Kopf in den Sand steckt und weiter immer nur weiter macht, weil eine von Menschen gemachte Org es so will. DAS ist bequem, weil schmerzfrei, und klingt daher für mich viel mehr nach "Resignation" als "HAAALT! Stop! Was glaube und tue ich da überhaupt?"

          Als ich noch klein war und bevor meine Eltern "in die Wahrheit" kamen, betete meine Mutter jeden Abend folgendes Gute-Nacht-Gebet mit uns Kindern:

          "Lieber Gott, mach mich fromm,
          dass ich in den Himmel komm."

          Ein anderes Gebet war dieses:

          "Ich bin klein, mein Herz mach rein,
          soll niemand drin wohnen als Jesus allein."

          Und so hegten wir diesen "Kinderglauben" gemäß unseren damaligen geistig/mental/intellektuellen Möglichkeiten:

          Wenn wir lieb sind, lebt Jesus MIT und IN uns, er ist wie ein guter Freund. Er war real für uns, wir fühlten uns ihm nah. Und wenn wir lieb sind, dann kommen wir zum lieben Gott. Den Himmel malten wir uns so aus, wie es kindlicher Märchenphantasie entspricht: Schweben auf blendendweißen Zuckerwattewolken, voller Leichtigkeit von Wolke zu Wolke hüpfen, mit Engelsflügeln durch sonnige Lüfte sausen und mit dem lieben Papa Gott, Jesus und den sanften Englein parlieren ... wie man sich das als Kind halt so ausmalt.

          Und dann kam die WTG-Artillerie angedonnert wie ein Schützenpanzer - der theologische Rammbock, der all diesen kindischen Unfug, diese "falschen Lehren der böööösen Christenheit" zerlegte und in Grund und Boden stampfte. "In den Himmel wollt ihr? Groß-babylonischer NONSENSE! Macht euch mal von dieser Illusion schnellstens frei. Das gibt es nur für GAAAANZ Wenige Erlauchte. Jesus BEI und IN euch? UNFUG! Könnt ihr vergessen! Jesus ist nicht bei Menschen, und schon gar nicht euer Bruder, der ist gaaaanz weit weg, mit dem stehen nur die '144000' auf Augenhöhe, aber auch die reden nicht MIT, sondern nur DURCH ihn - alles was zählt ist JEEHOOFAA JEEHOOFAA JEEHOOVAA, aber zu dem kommt ihr nur durch die Org, also heißt es zunächst einmal 'Die Org die Org die Org', und am besten bleiben wir auch gleich dabei, denn nur Zugehörigkeit zur Org rettet euch!"

          Und nach kurzer Zeit kamen die Zweifel: Ps 37,11.29; Kap 72; 115,16; Spr 2,21f; Eccl 1,4; Jes 11,6-9 et al reden von "ewigem Leben im Erdparadies"? Da steht doch nichts vom PLANETEN Erde, sondern es geht um "Land/Erd-BODEN", und diese Aussagen decken sich mit den "Verheißenes Land"-Prophezeiungen des AT, und das NT redet nicht von einem "irdischen Paradies", auch in Mat 5,5 ("Land", nicht Erd-PLANET) und in Luk 21,43 nicht (trotz WTG-Kommaverschiebe-Hütchenspielerei). Nur 144000 kommen in den Himmel, obgleich die Zahl aller Christen seit dem 1. Jhdt durchs gesamte MA hindurch diese Zahl wahrscheinlich übersteigt? Seit 1914 in der "Zeit des Endes"? Laut Geschichte hat es zu allen Zeiten der Menschheit "Letzte Tage/Endzeiten" gegeben; ganze Weltreiche sind in "Letzte Tage/Endzeiten" verlöscht. Der "tuvS" ein oberstes Leitungsgremium einer Religionsorganisation? JEDER Christ wird doch als ein "Sklave Gottes" bezeichnet, der mit seinem ihm von Gott gegebenen Möglichkeiten klug haushalten soll. Nur die WTG wurde/wird "verfolgt"? Gibt es da nicht noch viele andere Gruppen, denen es ebenso ergeht? Und und und ... die Liste ist lang, AAAABER ... je mehr sich diese Überlegungen regten, umso schuldiger fühlte man sich, weil "wer sind wir, dass wir 'Die Wahrheit' anzweifeln; wenn der tuvS uns es so sagt, dann wird es schon seine Richtigkeit haben. " Und dann kamen all die kognitiven Dissonanzen angesichts der immer weiter klaffenden Lücke zw. Anspruch und Wirklichkeit - dem Anspruch der WTG, die "einzig wahre, erleuchtete Religion aller Zeiten" zu sein, ein "geistiges Paradies", so voller Liebe und Sonnenschein, die "Einzigen, die wahre Liebe untereinander" haben - doch dann manifestierten sich Ältesten-Machtmissbrauch, Härte, Strenge, Fehlurteile, menschliche Niedertracht und Gemeinheiten unter sog. "Glaubensbrüdern", wieder und wieder, immer mehr - doch was tat man? Kopf in den Sand, weiter, weiter, ohne nachzudenken - man trat die Flucht nach vorn an durch immer "MEEEEEHR TUN", noch hektischeren Aktionismus, denn "wohin könnten wir sonst gehen? Sonst hat doch keiner 'Die Wahrheit', es gibt nichts anderes...". Kopf in den Sand, Denken auf Aus, das Denken anderen überlassen, immer nur schön denkfaul weiter malochen...

          DAS, Ihr Lieben - DAS nenne ich "Resignation".

          Das GEGENTEIL hiervon ist: Die Irrtümer, denen man aufgesessen ist, klar erkennen, was zuallererst einmal erfordert, sich selbst einzugestehen, dass man Irrtümern aufgesessen ist und für lau malocht hat; dass man einem falschen Propheten nachgefolgt ist. DAS ist schmerzlich, macht aber frei. Und dann ZUR BIBEL kommen - nicht diesem Monsterkonstrukt, das die WTG daraus gemacht hat, nein - SOLA SCRIPTURA, ohne wt und "bibelerklärende Schriften", ohne die Bibel heute so, morgen anders zersemmelnde "Regierende Körperschaft". RICHTIG nachforschen, das Wagnis und Abenteuer eingehen, Dinge neu zu lernen mithilfe von nicht-WTG-approbierten Quellen, Konkordanzen, Nachschlagewerken, die sich exaktwissenschaftlich an sola scriptura orientieren - nicht an der Meinung sich selbst als einzig erleuchtete Führer ernannt habender Quacksalber, die zu ihrem Selbsterhalt und ihrer Daseinsberechtigung die rein menschlichen Organisationsinteressen eines von ihnen gelenkten Medienkonzerns forcieren. DAS ist das Ende von "Resignation", von Kopf in den Sand stecken.

          Christus wirklich zu VERTRAUEN und sich als Kind Gottes zu fühlen; der Verheißung "Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort bewahren, und mein Vater wird ihn lieben, und WIR WERDEN ZU IHM KOMMEN UND WOHNUNG BEI IHM MACHEN" für bare Münze zu nehmen - das hat nichts mit Resignation zu tun, sondern ist das Gegenteil hiervon. Da muss man aber nach Jahrzehnten von WTG-Indoktrination erst mal hinkommen. Das bedeutet Loslassen. Und darauf zu vertrauen, dass "alles gut" werden wird (da die Bibel es selbst so sagt, siehe die Schilderungen in Offb 21 und 22), ohne zu meinen, sich hierfür "anstrengen", "sich einsetzen", "sich verausgaben", "MEEEEEHR TUN" zu müssen, einzig auf der Grundlage, dass "jeder - JEDER! - der ihm vertraut, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat"? Das war eine regelrechte Erlösung - "Die ECHTE (nicht WTG-) Wahrheit wird euch frei machen!" Für mich persönlich war dies das Ende von Resignation, der resignierenden Denk-Stop-Geisteshaltung "Ich muss halt immer so weitermachen, wohin sollen wir sonst gehen, es gibt nichts Besseres als die WTG, niemand sonst hat 'Die Wahrheit'" ... PENG! Diese Seifenblase zerplatzte; anfänglich war's ein Schock, doch jetzt: Freiheit in dem Bewusstsein, dass so, wie Gott es "richten" wird, es am Besten sein wird. Es gibt nur einen Kosmos - den, den der Allmächtige geschaffen hat. Darin wird sich alles erfüllen, was Gott will - wie, wo und wann auch immer. Nochmals: In dieser Erwartung zu leben hat nichts mit Resignation zu tun, sondern bedeutet, sich ECHT biblischen (nicht WTG-pseudo-"biblischen") Fakten zu stellen. Das ist meine persönliche, bescheidene Meinung.

          Gruß,
          M.N.

  43. ULLA

    Herzlich willkommen,

    Nowbody und Udo!

    Ja, spannend, hier mitzulesen, gel?

    Wie heißt es in einer deutschen Doku? "Wissen macht aaaaahhhhhh!"

    Ich habe mir gestern den Kinofilm "Kindeswohl" angesehen und es nicht bereut. Ich kenne zwar das Buch des atheistischen Schriftstellers Ian Mc Ewan nicht, aber der Film ist einfühlsam und sehenswert.

    Wünsch euch allen einen schönen Sonntag

    Servusli

    ULLA aus Nürnberg

  44. Nowbody

    Ein herzliches „Hallo“
    an alle hier schreibenden und im Stillen mitlesenden. Ich bin ein Neuer, aber nicht mehr ganz taufrischer. Nachdem ich von klein auf in dieser „Religionsgemeinschaft“ aufgewachsen bin, und mich im Jugendalter habe Taufen lassen,  habe ich vor ca. 14 Jahren diesen Pfad wieder verlassen und bin im Alter von 39 Jahren ausgetreten, und erstmal sozusagen in ein leeres Loch gefallen. Wie bei vielen anderen auch blieb mir die Erfahrung nicht erspart, geächtet zu werden.  Da viele meiner Familienangehörigen dieser „Religionsgemeinschaft“ angehören, weiß man, was das für mich bedeutete und auf mich zu kam.  Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber grob gesagt, wurde  die Situation in meiner damaligen Versammlung für mich einfach unerträglich (z.b. mitanzusehen, dass viele Brüder einer nach dem anderen die Versammlung verließen und keinem wirkliche Hilfe von den Hirten angeboten wurde) und ich hatte es einfach nicht noch länger unter bestimmten religiösen Ansichten und dogmatischen Verhaltensregeln ausgehalten, und hab mich bewusst gegen diese Religionsgemeinschaft und für einen neuen Lebensweg und Lebensort entschieden. Was natürlich nicht so einfach war.
    Die liebe zu unserem himmlischen Vater und seinem Sohn habe ich nie in Frage gestellt, und das lesen in der Bibel war für mich auch immer eine Quelle der Ermunterung. Dennoch wäre es auch schön gewesen, wenn man jemand gehabt hätte, mit dem ich mich nach wie vor über geistige Dinge unterhalten hätte können. Hatte ich aber nicht.  Damals gab es noch kein BruderInfo, oder ähnlich gelagerte Foren, wo ich mich mit gleichgesinnten Austauschen hätte können. Zumindest habe ich nichts ansprechendes für mich gefunden.
    Nachdem ich vor kurzem durch Zufall erfahren habe, dass es die Versammlung, der ich damals angehörte, heute gar nicht mehr gibt, (Ältestenschaft entbunden, Königreichssaal verkauft, nach meinem Weggang noch viele weitere damalige Brüder inzwischen ebenfalls „die Wahrheit“ verlassen), habe ich mich wieder aufgemacht und versucht, an weitere Informationen zu kommen.
    Durch Zufall bin ich vor kurzem über diese Plattform gestolpert und bin sehr angetan. Ich kann euch nur meinen von „Herzen kommenden Dank“ zum Ausdruck bringen, und euch ermuntern: „Macht weiter so“. Das ist für mich ein Hilfsmittel um wieder mit gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Auch wenn ich gedanklich noch nicht mit allem Konform gehe, was ich hier gelesen habe, kann ich doch auch vieles bestätigen und Unterschreiben. Ich bin offen und ich denke, das es noch vieles gibt, was ich zu lernen habe. Ich werde hier die Beiträge durcharbeiten und an Erkenntnisse gewinnen.
    So kannte ich z.b. die Bücher von Raymond Franz, die hier immer wieder gern zitiert werden, gar nicht, und habe sie regelrecht verschlungen. Aber auch diverse Lebensberichte und Erfahrungen, z.b. von Barbara Anderson, die hier veröffentlich wurden sind für mich immer wieder eine Quelle der Ermunterung und Bereicherung. Hut ab, lasst euch nicht unterkriegen und macht weiter so. Und verzeiht mir meiner defizite in der Rechtschreibung.
    GLG
    Nowbody

    1. Iris

      Hallo Nowbody ,

      auch ein herzliches Hallo und herzlich willkommen hier auf Bruderinfo .

      Dir ist es so ergangen , wie vielen anderen hier auch . Aber wie du sagst , haben wir ja die Liebe zu unserem himmlischen Vater und seinen Sohn nie aufgegeben . Wir sind wahre Christen geworden und keine ZJ mehr . Wir alle haben diese Organisation durchschaut . Sie hat uns mit ,, Milch " abgespeist und die ,, Tiefen Dinge Gottes " die wir erhofft hatten , für uns blockiert , da wir nur das glauben sollten , was wir vorgesetzt bekommen haben .

      Jetzt haben wir noch viel zu lernen , und mit Hilfe des Heiligen Geistes wird uns das gelingen . Heißt es doch in 1 Johannes 2:27 : Denkt daran ,, Der heilige Geist , mit dem euch Christus gesalbt hat , bleibt in euch . Deshalb seid ihr nicht darauf angewiesen , daß euch jemand belehrt . Nein , der Geist Gottes , mit dem ihr ausgerüstet seid , gibt euch über alles Aufschluss und was er euch lehrt , ist wahr und keine Lüge . Darum bleibt in Christus , wie Gottes Geist euch es gelehrt hat .

      Brauchen wir solche Lehrer , die uns durch ihre Lehren in die Irre geführt hat ? Auf gar keinen Fall ! Egal welche Religion !

      Liebe Grüße

      Iris

    2. Ede an Udo und Nowbody

      Hallo Udo und Nowbody

      Seid herzlich willkommen.

      Hier gibt es viele Brüder, eingeschlossene und ausgeschlossene, die, wie ihr, den gleichen Leidensweg gegangen sind. Einig besuchen mehr oder weniger die Zusammenkünfte, andere distanzieren sich vollständig von den Lehren des Sklaven. Jeder hat seinen persönlichen Level, auf dem er steht, und das ist auch gut so.

      Selbstverständlich müssen die Lehren des Sklaven hier erwähnt werden, um diskutiert werden zu können. Andere Autoren und Mitleser, die sehr negative Erfahrungen gemacht haben, fühlen sich dann doch etwas angefressen. Die Diskussion erfordert also von allen Seiten sehr viel Rücksichtnahme auf die Gefühle des Anderen.

      Es soll auf jeden Fall alles besprochen werden, was euch auf dem Herzen brennt.

      Ede

  45. Udo

    Liebe Autoren und Betreiber dieser Seite,
    danke für diesen interessanten Lebensbericht, der auch meinen Erfahrungen entspricht. Endlich einmal ein Seite, die aufrichtig bemüht ist zum Thema WTG Kommentare und Beiträge zu bringen, und zwar ohne Hetze und Dogmatismus. Ich lese mich schon viele Monate hier durch die Artikel und ich muß allen ein Kompliment machen, wie sachlich, gut recherchiert und mitfühlend Ihr mit dem Thema (LK, tuvS usw.) umgeht. 
    Ihr habt mein Interesse an der Bibel und am christlichen Glauben wieder geweckt. Danke! Ich bin vor 6 Jahren freiwillig ausgetreten und habe mich erst seit zwei Jahren wieder mit ZJ beschäftigt, weil meine verbliebenen eingeschlossenen schlagartig jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen haben. Wir hatten jahrzehntelang gemeinsame Urlaube verbracht und uns gegenseitig respektiert, das heißt wir haben offen über unseren Glauben oder Nicht-Glauben gesprochen. 
    Das geht jetzt nicht mehr, weil die Regeln so verschärft wurden, dass meine ZJ-Verwandten damit rechnen müssen ausgeschlossen zu werden, wenn man ihnen nachweist, dass Sie mit mir ohne Vorwand in Kontakt getreten sind. Es ist tatsächlich so wie in dem letzten Video von euch beschrieben. 
    Nach einiger Zeit der Enttäuschung, und auch Wut habe ich jetzt Mitleid mit Ihnen. Sie glauben fest daran mich zu retten, indem sie mich zur Besinnung bringen wollen. Eigentlich machen sie das, weil sie mich lieben. Das Problem ist nur, dass ich ein Leben in Freiheit und damit meine ich die Freiheit des Denkens gewohnt bin und zum Glück einen großen Freundeskreis habe und nicht auf ZJ-Freunde angewiesen bin.
    Die Vorstellung mit so geprägten Menschen ewig in einem Paradies zu leben, in dem einer auf den anderen aufpasst und beobachtet, wäre für mich die Hölle. Ich habe mich von der “Wahrheit” freigemacht und bin glücklich darüber. Mit Abstand betrachtet muß ich aber auch zugeben, dass die Schule der ZJ, die ich zwischen 15 und 25 Jahren durchlebt habe nicht schlecht war und zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hat. Ihr verdanke ich mein Wissen und auch mein Interesse an Jesus und unserem Schöpfer. Auch wenn die WTG zum Hass auf ausgetretene Abtrünnige, wie mich aufruft, so bin ich mir sicher, dass dies nur von einem kleinen orthodox agierenden Teil dieser Zeugen umgesetzt wird. 
    Leider befinden sich letzgenannte in einer Funktion als Aufseher und Vertreter von law and order (=Reinheit der Organisation)
 Am Ende habe ich nur noch eine Frage. Wie kann ein Ältester, der noch im Amt ist und die Lehren der LK, sowie viele unverständliche Lehren der letzten 100 Jahre (Pädophilie, UNO, gemeinsame Anwälte mit Scientology, Zivildienst und Regeln zur Blutfrage) über Jahre in Zweifel zieht bzw. ablehnt, gleichzeitig in der Lage sein seinen Dienst tun. Zum Einen, sicherlich um nicht als Abtrünniger erkannt zu werden zum anderen aber auch eifrig mitzuhelfen seine ihm anvertrauten Schafe innerhalb eines geistigen Gefängnisses ruhig zu stellen. Ich könnte das nicht. Nochmals vielen Dank für Eure Bemühungen, auch für das tolle Buch. 

    Das wollte ich euch einfach mal sagen, bitte weiter so Udo
    Udo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieses Captcha bewahrt uns vor Spam. *

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.