Raffinierte Gesprächs – und Vortragstechnik

Das es möglich ist, allein mit raffinierter Gesprächs- oder Vortragstechnik Menschen zu manipulieren zeigt das folgende Beispiel einer Ansprache. Wöchentlich werden Zeugen Jehovas in ihren Versammlung in dieser Form manipuliert.

Die erste Regel der Manipulation lautete: Gebe vor, die gleichen Meinungen und Interessen wie deine Zuhörer zu haben, dies erzeugt Sympathie – und die Bereitschaft, deinen Aussagen zuzustimmen. Versuche von Anfang an Zustimmung zu erzeugen indem du Behauptungen aufstellst, von denen du überzeugt bist, das der Zuhörer dem Zustimmen wird. Zum Beispiel:

„die Welt ist böse, in der Welt wirst du nur belogen und betrogen“.

Stelle dann Begriffe und deren Definition die er akzeptiert in einen ander Zudammenhang.

Zum Beispiel: „nur Gott können wir bedingungslos vertrauen“.

Tausche dann “Gott” mit  “Gottes Organisation” aus, und schon hast du ein leichtes Spiel deine Zuhörer davon zu überzeugen das dich die “Organisation Gottes” nicht betrügt.

Als Beispiel diene diese Tonaufzeichnung einer Ansprache, die im Rahmen der “örtlichen Bedürfnisse”, in einer Versammlung der Zeugen Jehovas, gehalten wurde.

Link zum Video: HIER

Mag ich nicht (20)

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18 Kommentare zu “Raffinierte Gesprächs – und Vortragstechnik

  1. Ella@Jens

    Hallo Jens,

    aufgrund Deiner Empfehlung habe ich mir das Buch einmal im Netz angeschaut.

    Das scheint ja ein sehr umfassendes Werk zu sein und wie Du schon erwähnst um Neutralität bemüht.

    Auch wenn ich zur Zeit noch einige andere Bücher lese möchte ich Dir vielen Dank für den Hinweis sagen.

    Lieben Gruß

    Ella

    1. StillesWasser

      Hallo Ella, hallo Jens. Habe das erwähnte Buch vor über einem Jahr gelesen und kann es ebenfalls absolut weiterempfehlen. Es ist nicht an jeder Stelle leicht zu verstehen, aber trotzdem absolut hilfreich in die echte Geschichte des frühsten Christentums einzusteigen. VG StillesWasser

      1. Ella@Stilles Wasser

        Hallo liebes Stilles Wasser,

        das ist wirklich schön zu hören, denn auch gestern konnten beim Lesen eines Buches über Christus, dem Nachforschen der entsprechenden Stellen der Bibel und dem Nachsinnen sich ein paar weitere kleine Bausteine im Verstehen ins gesamte Ganze einfügen.

        Einen lieben Dank an Dich und auch die vielen anderen Kommentareschreiber, die sich sehr bemühen oft sehr liebevoll formuliert, und mit zahlreichen hilfreichen Bibelstellen bestückt dazu beizutragen, Klarheit in manchen Nebel zu bringen.

        Und schon die Beschäftigung mit Glaubensfragen bringt oft einen tiefen Frieden über mich.

        Schön, dass es diese Gelegenheit des Austausches gibt. Danke!!!

        Liebe Grüße

        Ella

         

        1. StillesWasser

          Hallo Ella, das ist großartig. Immer weiter forschen - nie aufhören 🙂 Es gibt viel gute Literatur zu dem Thema und auch sonst. LG StillesWasser

  2. M.N.

    Ihr Lieben,

    auch das gestern zum "Studium" anstehende wt-"Studienartikel"-Machwerk fällt in die Kategorie "Raffinierte Gesprächs– und Vortragstechnik" (in diesem Falle sollte man von "Indoktrinationstechnik" reden) angesichts der Fülle seiner rabulistischen Begriffsumdeutungen und des geballten Missbrauchs biblischer Aussagen zur eigenzweckdienlichen Interessenförderung seitens der JW.Org. Hier sind meine 3 Cent dazu.

    Vorab: Bei der nichtbiblischen Wendung "Mit Jehova zusammenarbeiten" handelt es sich um eine Worthülse zur Bezeichnung des von der WTG verordneten Hamsterrad-Aktionismus des sich in WTG-zentrischem "Einsatz" zwecks Förderung der rein menschlichen Organisationsinteressen der WTG "Anzustrengen", "Einzusetzen" und "Sich zu verausgaben" und dabei immer "Mehr zu tun" und "Opfer zu bringen". De facto muss das "Jehova" in dieser Wendung durch "WTG" (oder mit "Leitende Körperschaft" der WTG) ersetzt werden, um der tatsächlichen Bedeutung dieser Worthülse gerecht zu werden und diese wie folgt zu entschlüsseln: "Für die WTG gemäß ihren Arbeitsanweisungen arbeiten."

    Dieser wt-Artikel enthält eine beredte Zusammenschau aller Aspekte und Bereiche des "Mit Jehova (der WTG) Zusammenarbeitens" gemäß der wahren Bedeutung dieser Wendung, zu deren Stützung 1Kor 3,9 als "Leittext" missbraucht und zweckentfremdet wird, denn in diesem Text bezieht sich der Apostel Paulus laut Kontext auf sich selbst und die anderen, von Gott inspirierten urchristlichen Evangelisten, die tatsächlich ein göttliches Mandat empfangen hatten und "echte" Propheten Gottes waren. Deshalb ist die WTG-Anwendung dieses Verses als auf das "Mitarbeiten" mit ihr – der WTG – zur Förderung ihrer rein menschlichen Interessen als eigenzweckdienliche Usurpation der Bibel und als Schriftverdrehung zurückzuweisen.

    Wie auch überall sonst in WTG-"Belehrung", steht auch in diesem Artikel der von der WTG eigenmächtig als wichtiges göttlich/christlich/biblisches Gebot deklarierte "Predigtdienst" an oberster Stelle – S. 23 Abs 1; Großschreibung zur Hervorhebung, sowie Anmerkungen in eckigen Klammern und Normaldruck in allen Zitaten hinzugefügt:

    "Wir werden ...zu „Gottes Mitarbeitern“, WENN WIR DIE GUTE BOTSCHAFT VOM KÖNIGREICH [WTG-Dogmen] PREDIGEN und Menschen helfen, Jünger [WTG-Befehlsempfänger] zu werden (1. Kor. 3:5-9)."

    Dies ist als anmaßend/eigenmächtige Behauptung der WTG zurückzuweisen. Gemäß der Bibel unterstellen sich Menschen Gott, indem sie sich an SEINE in der Bibel geoffenbarten Willensäußerungen halten wie z. B. der in Mi 6,8 ("Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert JHWH von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Gott?"), oder der "Goldenen Regel", den "zwei größten Geboten" laut Mat 22,37-40; dem Liebesgebot aus Joh 13,34.35; den Richtlinien christlichen Miteinanders aus Röm 12; dem sich-Unterstellen der Wirksamkeit des Heiligen Geistes (Gal 5,22.23) et al.

    Sodann behauptet die WTG in der ihr eigenen Weise, immer genauestens über Gottes momentane Präferenzen und Empfindungen bis ins Kleinste Bescheid zu wissen:

    "Stell dir vor: Du darfst den allmächtigen Schöpfer des Universums bei etwas unterstützen, was ihm am Herzen liegt!"

    De facto behauptet hier die WTG: "Das Predigtwerk ist 'Wichtig' FÜR UNS, weil es unsere Interessen bedient – ergo ist es 'Wichtig' für Gott." Eine solche Behauptung aufzustellen zeugt von maßloser Arroganz bzw. von pathologischer Megalomanie und erinnert an die jüdischen Rabbis, die behaupteten, Gott wiederhole ihre Gebete, die er von ihren Lippen ablese.

    Nachfolgend eröffnet die WTG in dem, was der Historiker Prof. Penton in seinem "Apokalypse delayed"-Buch als "relentless pushing for increased activity", das"unerbittliche Eintreiben von immer mehr Leistung" der WTG bezeichnete, einen wahren Reigen all ihrer Forderungen von "Mehr tun" auf allen Ebenen ihres Organisationsgefüges, wobei selbst die Bereiche "Mitmenschlichkeit" und "Gastfreundschaft" nicht vor ihrem machiavellisch/eigenzweckdienlichen, die Bibel und Grundsätze des gesunden Menschenverstandes eisegetisch verdrehenden bzw. ignorierenden Zugriff verschont bleiben:

    Unter dem Unterthema "Für die Familie und Glaubensbrüder da sein" wird auf S. 24 Abs 3 sogleich die Marschrichtung vorgegeben. Es geht der WTG nicht um echte Sorge für die Familie, sondern um das "Problem", aufgrund der Sorge um die Familie nicht mehr "so viel Zeit für die Theokratie [für die WTG] einsetzen [zu können], wie [man] gern möchte... " – offensichtlich ein "wahrhaft schwerwiegendes Problem" für die WTG.

    Sodann werden Eltern im Abs. 4 angewiesen, "mit Jehova [der WTG] zusammenarbeiten, INDEM IHREN KINDERN HELFEN, SICH THEOKRATISCHE ZIELE [von der WTG gewünschte und als 'anzustrebend' festgelegte Zielvorgaben] ZU STECKEN", so dass diese ihr gesamtes Leben dazu verwenden, im "Vollzeitdienst… als Missionare, im Bethel oder als Pioniere" ausschließlich für WTG-Interessenförderung zu leben. Auch hier wieder schreckt die WTG nicht vor der gröbsten Bibelverdrehung zurück, indem das Beispiel Hannas aus 1Sam 1,28 ("Ich habe ihn [Samuel] JHWH geliehen; alle die Tage, die er lebt, ist er JHWH geliehen") dazu zweckentfremdet wird, eine unzulässige Parallele zu Kindern heutiger "Zeugen Jehovas", die von ihren Eltern in den von der WTG glorifizierten "Vollzeitdienst"-Klinkenputz-Drückerkolonnen-Dogmen- und Produktvertriebsaktionismus gepusht werden, herzustellen, obgleich es sich bei Samuel um eine der tatsächlich von Gott inspirierten und zu einer "Spezialmission" ausersehenen Gestalten biblischer Zeit handelt, was auf heutige "Zeugen Jehovas" nicht zutrifft (vgl. Jer 14,14; 23,21). Auch 3Joh V. 4 ("Ich habe keine größere Freude als dies, daß ich höre, daß meine Kinder in der Wahrheit wandeln") wird in diesem Zusammenhan völlig aus seinem Kontext gerissen, denn hier bezieht sich Johannes nicht auf seine buchstäblichen Kinder, die er in eine von den Bossen einer menschlichen Organisation zum Maß aller Dinge erhobenen Produktvertriebstätigkeit gedrängt hätte, sondern auf zum Christentum konvertierte Mitgläubige, die er aufgrund seines vorgerückten Alters auf "väterliche" Weise als seine "Kinder" bezeichnete.

    Bei den in Abs 5 gelisteten Dingen ("Glaubensbrüder unterstützen, die krank oder älter sind oder sonst irgendwie Hilfe brauchen – die entlasten, die sich um sie kümmern – einer Schwester, die einen Elternteil pflegt, beistehen" etc.) handelt es sich um Dinge, die EIGENTLICH bei solch einer Betrachtung an oberster Stelle stehen sollten, aber durch die Wortwahl "könntest du/kannst du" betreffs ihrer "Wichtigkeit" im Vgl. zu der an allererster Stelle stehenden "Predigttätigkeit" auf die hinteren Ränge verwiesen wird, womit der machiavellisch/utilitaristische, einzig auf das Durchsetzen ihrer eigenen Organisationsinteressen ausgerichtete Ungeist der WTG zum Ausdruck kommt.

    Auch beim Thema "Gastfreundschaft" dreht sich für die WTG alles wieder nur um das  Fördern ihrer Interessen. Sollte der Leser hier etwa an "Gastfreundschaft" gegenüber Bedürftigen oder gar Flüchtlingen u. a. bedürftigen Personengruppen denken, so wird man von der WTG auf S. 25 Abs. 7 eines Bessern belehrt:

    "Mit Gott zusammenarbeiten kannst du auch, wenn du VOLLZEITDIENERN, DIE ZU BESUCH KOMMEN, GASTFREUNDSCHAFT ERWEIST. (Lies 3. Johannes 5, 8.) Das tut beiden Seiten gut und führt zu einem „Austausch von Ermunterung“ (Röm. 1:11, 12)." (Nachfolgend wird das Beispiel eines WTG-"Kreisaufseher"-Hierarchiefunktionärs angeführt, dem WTG-willensgemäß "Gastfreundschaft" erwiesen wurde.)

    Sodann soll laut Abs. 8 "Außenstehenden" im "Predigtdienst" "Gastfreundschaft" erwiesen werden (eine merkwürdige Verdrehung des "Gastfreundschafts"-Begriffes) mit dem Ziel, ihr "Interesse" an der WTG zu erwecken, um sie "Zur Organisation zu führen" und aus ihnen ebenfalls der WTG unterstellte Befehlsempfänger zu machen:

    "[Zwei 'Zeuginnen Jehovas'] stellten... ihr [einer Frau names Yesica] einen Korb mit Lebensmitteln vor die Tür. Jetzt, beim Bibelstudium, wurde Yesica bewusst: Gott hatte ihr Gebet erhört... Nun war sie entschlossen, Jehova [der WTG] zu dienen. Wie gut sich diese großzügige Geste auf sie auswirkte! (Pred. 11:1, 6)."

    Sodann geht es um "Freiwillige Mitarbeit bei theokratischen Projekten". Es werden aufgelistet:

    □ "Nach Vorrechten streben" beim  Einsatz als ernannter WTG-Hierarchiefunktionär in der Lokalgemeinde – Abs. 10:

    "...SICH UM EIN DIENSTAMT... BEMÜHEN und so mit Jehova [mit der WTG] zusammenzuarbeiten (1. Tim. 3:1, 8, 9; 1. Pet. 5:2, 3). Wer das tut, möchte anderen helfen...mithelfen... beim ORDNUNGSDIENST, bei der LITERATUR, den GEBIETEN, der INSTANDHALTUNG oder anderswo".

    □ Mitwirkung beim WTG-Immobilienschaffen, vermittels derer sich die WTG der unentgeltlich erbrachten Arbeitsleistung ihrer Befehlsempfänger bedient, um ihren Immobilienpark auf kostengünstigste Weise zu vergrößern.  - Abs 11:

    "...beim BAU VON KÖNIGREICHSSÄLEN... auf BAUPROJEKTEN... Hast du schon einmal BEI EINEM BAUPROJEKT MITGEARBEITET? Stell dich einfach zur Verfügung..."

    □ "Unter Ferner Liefen" finden sodann auf S. 26 Abs. 12 und 13 Mitwirkung bei Katastrophenhilfe sowie der Unterstützung internationaler Flüchtlinge Erwähnung, wobei die WTG auf die ihr typische Weise diese Gelegenheit nicht auslässt, sich selbst zu loben – Abs. 13:

    "„Was wir erlebt haben — die Liebe, die Einheit, der Glaube und das Vertrauen auf Jehova [i. e. die WTG] —, hat unsere Liebe zu Jehova [zur WTG] wirklich vertieft. Wir schätzen jetzt viel mehr, was wir DURCH SEINE ORGANISATION alles bekommen.“"

    Ab S. 27 singt sodann die WTG ihr Hohelied der ewigen "Mehr mehr immer mehr und NOCH mehr im Dienst für Jehova tun"-Leistungssteigerung und wiederholt einmal mehr ihr "Opfer bringen"-Mantra, indem sie in Abs. 14-17 im Schnellfeuermodus die gesamte Palette aller ihrer eigenorganisationszentrischen Arbeitsbereiche und Leistungsforderungen herunterrattert:

    "Würdest du gern noch enger mit Jehova [mit der WTG] zusammenarbeiten? Wärst du vielleicht bereit, UMZUZIEHEN und DORT MIT ANZUPACKEN, WO IN JEHOVAS ORGANISATION NOCH MEHR ZU TUN IST? Man muss nicht weit weg ziehen, um SICH EINZUSETZEN. Aber einigen Brüdern und Schwestern ist das möglich. Sie haben die gleiche Einstellung wie der Prophet Jesaja. Auf Jehovas Frage: „Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen?“, antwortete er: „Hier bin ich! Sende mich“ (Jes. 6:8) [Betreffs des WTG-Missbrauchs dieser Bibelstelle siehe im Glossar unter 'Hier bin ich! Sende mich']. Möchtest auch du DICH SO ZUR VERFÜGUNG STELLEN und erlauben es deine Umstände, BEI THEOKRATISCHEN PROJEKTEN MITZUHELFEN? Wo werden denn HELFER gebraucht?

    Jesus sagte über DAS PREDIGTWERK: „Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende“ (Mat. 9:37, 38) [Betreffs der WTG-Falschauslegung dieser Bibelstelle zur Stützung ihres 'Predigtauftrag'-Dogmas siehe diesen Eintrag im Glossar]. Kannst du IN EINEM GEBIET HELFEN, wo die Ernte besonders groß ist, vielleicht ALS PIONIER? Oder kannst du es jemand anders ermöglichen? ALS PIONIER IN EINEM SOLCHEN GEBIET ZU HELFEN, sehen viele Brüder und Schwestern als hervorragende Gelegenheit, Jehova [der WTG] und ihren Mitmenschen Liebe zu zeigen [ihnen die 'Segnungen' von WTG-Sklaverei schmackhaft zu machen]. Fallen dir noch andere Möglichkeiten ein, wie du IM DIENST FÜR JEHOVA [für die WTG] MEHR TUN kannst? Wofür auch immer du dich entscheidest — es wird dich glücklich machen [was sich in vielen Fällen als Falschversprechung erwiesen hat].

    Wäre DAS BETHEL oder EIN THEOKRATISCHES BAUPROJEKT etwas für dich? Vielleicht für eine gewisse Zeit am Stück oder für einen oder mehrere Tage pro Woche ALS PENDLER? Es werden ständig Brüder und Schwestern gesucht, die JEHOVA [der WTG] VORBEHALTLOS DIENEN, WO IMMER SIE EINGESETZT WERDEN — vielleicht auch außerhalb ihres Fachgebietes. Jehova [die WTG] schätzt jeden, der bereit ist, OPFER ZU BRINGEN und dort MITZUMACHEN, wo Not am Mann ist (Ps. 110:3).

    Wünschst du dir MEHR SCHULUNG, UM JEHOVA [der WTG] NOCH BESSER ZU DIENEN? Dann ist vielleicht die SCHULE FÜR KÖNIGREICHSVERKÜNDIGER etwas für dich. Sie rüstet reife [WTG-hörige] Brüder und Schwestern aus, die bereits im VOLLZEITDIENST sind, damit sie sich NOCH MEHR IN JEHOVAS ORGANISATION EINSETZEN können. [Man beachte: Selbst 'Vollzeitdiener' sind von der WTG dazu angehalten, sich 'NOCH mehr' einzusetzen. Even the sky is no limit.] Wer sich für diese Schule bewirbt, ist BEREIT, JEDE ZUTEILUNG ANZUNEHMEN. Siehst du hier eine Möglichkeit, MEHR FÜR JEHOVA [für die WTG] ZU TUN? (1. Kor. 9:23)."

    Angesichts dieser an offensichtlicher Eigennützigkeit nicht mehr zu überbietenden, und nach Gutdünken herausgepickte Aussagen der Bibel krass missbrauchenden "Immer MEEEHR für uns tun!"-Direktiven der WTG verschlägt es einem die Sprache ob ihres völligen Mangels an Gottausgerichtetsein, an biblisch/christlicher Orientierung, an Spiritualität und der Förderung eines christlich/ethisch hochstehenden Menschentums. Alles, was für die WTG zählt, ist völlige Selbstaufgabe und das totale Aufgehen im Klein-Klein des Getriebes all ihrer rein menschlichen, auf sich selbst zentrierten Organisationsinteressen und im angestrengten  Abarbeiten ihrer als "Gottes Wille" verkauften Hochleistungsaktionismen. Es ist nur zu bezeichnend, dass es in einem solchen "Studienartikel"-Machwerk wie dem o. a., in dem der WTG-typische Dauergebrauch der "Jehova"-Vokabel und das penetrant anmutende, Mantra-artige "Mit JEHOVA zusammenarbeiten"-Reiterieren hervorsticht, nur zu einer einzigen, nebensächlichen Erwähnung auf Jesus Christus kommt, um auf dessen angeblich an die WTG/an "Jehovas Zeugen" erteiltes "Predigtgebot" Bezug zu nehmen. Mit einem echt biblisch/christlichen, an Heb 12,2 orientierten Weltbild hat diese menschliche "Mit Jehova zusammenarbeiten"-Organisationsdirektive, die die rein menschlichen Interessen der mit allen Mitteln auf das Durchsetzen ihrer eigenen Geschäftsinteressen bedachten WTG bedient, nichts zu tun.

    Gruß,

    M.N.

  3. Nicht Geheim

    @Lehabim

    Er heißt mit nachname  " Müller " und kommt aus Freistaat Bayern. Er war oder ist Kreiaufseher.!!

     

  4. Christsein

    Hallo Ihr Lieben,

    diese Strategien und Konzepte sind alles ausgefeilte Marketing-Strategien.

    Die Amerikaner sind schon immer sehr gute Verkäufer gewesen und sind es heute in einer sehr speziellen Weise und damit auch sehr erfolgreich.

    Das Problem in der ORG. ist nur wenn es für eine

              schlechte Sache

    ist, dann hat das sehr negative Auswirkungen.

    - auf die Opfer

    - für die Aufrichtigen und 

    - auf die Zukunft

    D.h. die Probleme werden nur zeitlich verschoben, der Ballon wird immer mehr und mehr aufgeblasen,  bis er platzt.

    Ich denke wir werden in nicht so weiter Zukunft dieses sehen.

    Ehrlichkeit, sprich Wahrheit währt am längsten.

    Die die nicht mehr „eingeschlossen“ sind in dieser

    LÜGEN - Organisation können

    wirklich froh sein.

    Und die Die noch im geistigem Gefängnis der WTG sind kann man nur empfehlen

    „ Geht hinaus, wenn Ihr kein Teil an Ihren Sünden haben wollt“.

    Viele liebe Grüße

    an Alle Befreiten aus der Sklaverei der

    Amerikanischen WTG of  Pensylvania“

    Euer

    Christsein

    aus Niedersachsen

     

     

     

     

     

  5. Schneeflocke

    Die Entlarvung!

    Liebe Freunde der Wahrheit: das neuste BI Video zeigt deutlich wie Psychologie und Manipulation ihre Wirkung zeigt. Mehr noch, wie sie gezielt eingesetzt wird. Für solch deutliche Worte und Offenlegung der gewievten (abgezockten) Praktiken der jw.Org bin ich einfach dankbar!

    Morgen muss mein Mann geschäftlich in die USA reisen. Er kommt in einem Hotel unter, das nur 35 Minuten von Warwick entfernt ist. Natürlich haben wir unsere Scherze darüber gemacht.... Bis mein Schwager, der kein Zeuge ist und nie war fragte, was mit Warwick gemeint ist. Er kennt Warwick. Wowww hey!

    Bitte googelt es, wenn möglich mit Google Bilder, Warwick als Figur, der keine Gnade kennt und Blut braucht. Ich kenne dieses Comuper Spiel nicht, aber der wörtliche Zusammenhang ist prägnant, oder?!

    Jw. Org, geschwängert mit dem bösen Wolf im Schafspelz! Klar, es ist wahrscheinlich alles Zufall....

     

     

  6. Lehabim

    Hallo BI!

    Wisst Ihr, wo der Redner herkommt?

    ich hab das Gefühl, ich kenn den! Ist das in der Versammlung Immenstadt?

    Falls ihr mir nicht hier antworten wollt, dann bitt auf meine E-Mail.

    Es grüßt Euch Lehabim

  7. ULLA

    An ALLE,

    ja, dass unser Vater und sein Sohn Jesus Christus dabei sind, diese Organisation (von eigenen Gnaden) mit Hife der Engel blosszustellen, um aufrichtigen Menschen da raus zu helfen, ist sicherlich in dieser Zeit deutlich zu sehen!

    Das Schlimme an dem Inhalt des Videos ist in meinen Augen, dass aufrichtige Beröerchristen angehalten werden, diese Org. zu unterstützen. Um Gott Ehre zu geben??? Ist JHWH nicht ein Gott, der ausdrücklich von seinen Anbetern fordert, nach Witwen und Waisen IN IHRER DRANGSAL zu sehen?

    Kinder und ihren Glauben zu schützen? Wieviele Kinder haben durch den erlittenen Missbrauch das Vertrauen in Gott verloren? Wieviele ihrer Angehörigen sind dadurch in tiefe Zweifel gekommen?

    Luk. 17:2 "Denn wer in einem Menschen den Glauben, wie ihn ein Kind hat, zerstört, für den wäre es noch das Beste, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden." HFA

    Ist die Aufforderung, diese Org zu decken und zu schützen, nicht Gotteslästerung? Aufforderung zum Wegschauen und Dulden? Anstiftung zur Unwahrheit? Unterstützung für ein totaitäres System?

    Sicher macht der Allmächtige da NICHT mit! So wird ein Schuh draus! (Die Engel lesen alles heraus, was Anlass zum Straucheln gibt).

    Eph. 5:11 "Lasst euch auf keine finsteren Machenschaften ein, die keine gute Frucht hervorbringen; im Gegenteil: HELFT SIE AUFZUDECKEN."   HFA

    Deshalb darf getrost davon ausgegangen werden, dass "Gottes Dienerin"( Röm. 13) diesem Treiben einen Riegel vorschieben wird.

    Dadurch werden noch viele Schafe unseres Herrn Christus erwachen und lernen müssen, nur auf GOTT und Christus zu vertrauen! Dabei werden sie Hilfe brauchen. Ich weiß selbst zu gut aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, seinen Glauben ( ohne eine Org.) wieder aufzubauen und zu bewahren.

    Lassen wir doch unsere geistigen Ärmel hochgekrempelt...

    Einen schönen Sonntag euch allen und servusli

    Eure Schwester Ulla

  8. Ella

    Einen schönen Guten Morgen, liebe Gleichgesinnte,

    und ein herzliches Dankeschön für dieses aufklärende Video. Ich hoffe sehr, dass es dem ein oder anderen mutigen und schon zweifelnden Zeugen innerhalb der Organisation gelingt mit diesen Informationen noch besser aufmerken zu können.

    Es lohnt sich gerade, wenn man unsicher geworden ist, was man glauben soll und was nicht, sich mit Kommunikationstechniken und den vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten zu beschäftigen.

    Das Ausmaß der Wirkung ist viel größer, als man denkt, so meine Erfahrung.

    Denjenigen, die sich noch in der Organisation befinden, möchte ich mein tiefes Mitgefühl aussprechen, denn Ihr seid noch gelähmt und habt so viele Faktoren und Konsequenzen zu bedenken. Ich wünsche Euch, dass Ihr die tiefe Liebe unseres Schöpfers und seines Sohnes spüren könnt.

    Aus meiner Geschichte kann ich sagen, dass es liebe Menschen um mich gab, die mich am liebsten rausgeholt hätten, weil ich die Realität, weil sie für mich zu dem Zeitpunkt zu schmerzhaft war, nicht sehen wollte. Immer wieder habe ich mich in einen Zustand einer Scheinwelt begeben, die heile sein sollte, aber nicht war. Erst als ich das nicht mehr vor mir selbst verleugnet habe und den Schlüssel in mir gesucht habe, denn ich habe ja von Gott das ganze Rüstzeug mitbekommen, und zwar immer im Abgleich mit seinem Wort, nicht dem von Anderen, konnte ich den Weg der Befreiung und Heilung gehen.

    Wer jahrelang oder jahrzehntelang von frühester Kindheit oder auch später diese Verdrehung gehört, gelesen und vorgelebt bekommen hat, der darf sich doch alle Zeit, die er benötigt nehmen und prüfen,

    so wie "Christsein" es kürzlich in einem Kommentar schrieb.

    Und wo immer Hilfe, Begleitung oder Verständnis nötig sind, wird jeder Unschlüssige, Anfragende hier bestimmt Menschen finden, die gerne und bereitwillig weiterhelfen, auf ganz unterschiedliche Art und Weise, jeder, wie er es braucht.

    Mit besten Wünschen für einen liebe- und friedvollen Sonntag

    Ella

     

     

  9. Nucnuc

    Hervorragender Kommentar genau auf den Punkt gebracht ----danke---

  10. Petrus111

    Liebe Freunde,

    ich habe mir das Video angesehen... ja, die Vortragstechniken bei JZ sind manipulativ - aber das ist bei JZ nun wahrlich nichts besonderes.

    In einer Religionsgemeinschaft, die nicht für ihre Mitglieder da ist, sondern deren Mitglieder für die Gemeinschaft dienen sollen, ist es völlig normal, dass die Mitglieder permanent beeinflusst und für die eigene Sache vereinnahmt werden sollen.

    Also: Kirche ist grds. dafür da, Spiritualität zu vermitteln, den Menschen aufzuzeigen, wie sie ein gottesfürchtiges Leben führen und sich von Gott behüten lassen können. Jeder Mensch hat seinen eigenen Zugang zu Gott - findet seine eigene Spiritualität. Und natürlich muss Kirche sich auch finanzieren - ohne die Mitglieder geht es nicht...

    Bei JZ hingegen sollen die Mitglieder im Schneeballsystem hauptsächlich neue Gläubige werben. Das ist ihr Kerngeschäft, welches sie damit begründen, dass sie das wahre Christentum verkünden müssten (als ob das Christentum nicht bereits seit 2000 Jahren erdenweit verkündet und allseits bekannt sei).

    ALLE - aber wirklich alle Darbietungen haben somit einen ähnlichen Aufbau:

    - die Welt ist schlecht
    - wir sind die Guten
    - Gott macht bald alles besser
    - daher: braucht uns diese Welt nicht zu kümmern - es ist ein untergehendes Schiff
    - rette Dich in die Arche - in "Gottes Organisation"
    - lebe nicht dein Leben als Christ, sondern lebe ein Leben als Zeuge Jehovas - predige, predige, predige - leben kannst Du später "im neuen System"

    So geht das seit 140 Jahren - und alle gläubigen JZ, die das Zeitliche segnen, sterben in der Erwartung, im Paradies wieder aufzuwachen. Sie verschwenden ihr Leben damit, von Tür zu Tür zu laufen und eine pseudo-christliche Botschaft zu verkünden, fühlen sich dabei als Märtyrer, als Opfer - und sie versäumen es, ihren Mitmenschen wirklich im Hier und Jetzt Gutes zu tun. Und nicht nur das: sie lehnen dies aktiv ab - sie erklären, wer in dieser Welt etwas verbessern wolle, der wolle quasi das, was Gott in seinem "neuen System" vorgesehen habe, vorwegnehmen - so jemand bekämpfe daher Gottes Königreich, um das im Vater-Unser gebetet wird. So nachzulesen im "Frieden-Buch":

     

    Frieden – Buch – 1986 – Kap 11 Abs. 26
     
    Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Ede an Petrus 111

      Nee, Petrus 111

      Sie verschwenden ihr Leben damit, von Tür zu Tür zu laufen und eine pseudo-christliche Botschaft zu verkünden, fühlen sich dabei als Märtyrer, als Opfer...

      Jesus und seine Jünger u.v.a. gingen auch von Ort zu Ort und von Haus zu Haus, um die gute Botschaft von der Rettung der Menschen zu predigen, so wie Jesus es seinen Jüngern geboten hat. Nicht das Predigen, sondern die Inhalte der Predigt sind maßgeblich, und wenn ich mir das Wort zum Sonntag ansehe, überzeugt mich das auch nicht.

      Was bei anderen Kirchen einschließlich der Zeugen Jehovas falsch läuft, müssen wir besser machen, aber wir müssen es machen, sonst sind wir genauso wie sie.

      Ede

      1. Petrus111

        … gut, Ede, das kann man so sehen.

        JZ erklären aber, die einzige Aufgabe eines Christen sei die Mission.

        Es ist wichtig, seinen Glauben ZU BEKENNEN, es ist aber ebenso wichtig, seinen Glauben im Alltag zu leben.

        Und die Aussage, dass derjenige, der nicht missionieren geht, kein Christ sein kann, ist m.E. nicht zutreffend.

        Epheser 4:11 ff

        In unseren Breitengraden ist das Christentum vorherrschend - da braucht es also keine Mission mehr, sondern es braucht nur ein Bekenntnis zum Christsein.

        Praktische Frage: wie soll ein Katholik in Polen einen angeblichen Missionsauftrag innerhalb seiner Religion praktizieren, wenn 97 % seiner Landsleute bereits "bekehrt" sind - also der gleichen Religion angehören?

        Andere Frage: Jesus … seine Jünger... das Urchristentum. Das war damals.

        Heute gibt es viele Ausprägungen der christlichen Religion. Ist es notwendig, passend, richtig, dass ein Christ den anderen davon zu überzeugen sucht, eher seiner Richtung zu folgen?

        Ich meine, dass man die Religiosität des Einzelnen anerkennen sollte; wer den Dialog wünscht, kann sich austauschen - aber es ist nicht nötig, dass der Christ der einen Richtung den Christen der anderen Richtung zu bekehren sucht. Wir sind alle erwachsen - wir entwickeln uns - und wenn dann jemand meint, er muss die Gemeinschaft verlassen oder wechseln, in der er sich befindet: gerne.

        Aber den Missionsauftrag, wie ihn JZ leben, hat Jesus in der Form für seine Gemeinde nicht gegeben. Das wollte ich hauptsächlich aussagen.

        Noch mal zur Klarstellung: bei JZ werden die Kleinsten mit von Haus zu Haus geschleppt - es ist für diese Religion elementar, dass sie nichts anderes tun, als zu missionieren und dass sie meinen, das mache den wahren Christen aus - deshalb nennen sie sich ja auch "Zeugen" - und geben Zeugnis etc etc. Es ist eine Firmenphilosophie - es ist ihr Markenzeichen - aber es ist eben so, wie sie es leben, nicht christlich - sondern das genaue Gegenteil.

        Sie üben enormen Druck auf ihre Mitglieder aus - und wer gar nicht predigen gehen will, der kann bei JZ auch nicht getauft werden. So etwas lesen wir aber nicht in der Bibel: sie studierten mit ihnen mehrere Monate die heiligen Schriften und brachten ihnen bei, wie man missioniert. Nachdem die so Bekehrten also begonnen hatten, ebenfalls fleißig zu missionieren, wurden ihnen ca. 200 Glaubensfragen als Prüfung gestellt. Da sie diese richtig beantworteten, wurden sie zur Taufe zugelassen und 4 Monate später auf einer Massenveranstaltung getauft...……….

        Das ist nicht biblisch.

        Biblisch ist, Menschen, die sich zum Glauben bekennen, in die Gemeinde der Christen aufzunehmen. Das ist alles.

        beste Grüße

        Petrus111

        1. M.N.

          Ganz davon abgesehen, dass der von der WTG als heilsnotwendig angeordnete, und von ZJ fanatisch durchgeführte "Haus-zu-Haus"-Klinkenputz-Drückerkolonnen-"Dienst" auf einer NWÜ-Falschübersetzung von Apg 5,42 und 20,20 beruht. Weder Jesus und die Apostel, noch die später speziell für die "Heidenmission" exklusiv beauftragte Handvoll Missionare gingen "von Haus zu Haus", sondern "von Dorf zu Dorf" und sprachen dort, den Gepflogenheiten gemäß, in den Synagogen oder auf Plätzen, an Hügeln und Flußufern, in Gemeindehallen etc. Man lese einfach nur die Evangelien und die Apg GENAU - ohne WTG Brille -, und dann wird das sonnenklar. Im Glossar unter "Haus-zu-Haus-Dienst" gibt es eine lange Liste mit diesbezüglichen Bibelversen. Das ist hier auf dieser Plattform aber bereits bis zum Abwinken analysiert und durchexerziert worden und hat soooo einen Bart ...

          Gruß,

          M.N.

        2. Ede an Petrus 111

          Hallo Petrus 111

          Praktische Frage: wie soll ein Katholik in Polen einen angeblichen Missionsauftrag innerhalb seiner Religion praktizieren, wenn 97 % seiner Landsleute bereits "bekehrt" sind - also der gleichen Religion angehören?

          Deine Frage möchte ich einmal dreist auf die Zeugen Jehovas beziehen:

          wie soll ein Zeuge Jehovas in der Versammlung einen angeblichen Missionsauftrag innerhalb seiner Religion praktizieren, wenn 97 % seiner Brüder bereits "getauft" sind - also der gleichen Religion angehören?

          Das ist echt schwierig, denn wenn er sich an Gottes Wort hält, so wie er es versteht, gilt er wohlmöglich unter die Katholiken wie auch unter Zeugen Jehovas als Abtrünniger. Er kann sich aber wortlos an die Bibel halten und Gottes Wort nach bestem Wissen und Gewissen vorleben.

          Ein Bayrischer Katholik mag vielleicht einen Asylsuchenden freundlich begrüßen und ihm nach besten Kräften helfen. Er kann diesem Moslem erklären, dass es sein Glaube ist, der ihn dazu bewegt, und welche Hoffnung ihm sein Glaube gibt.

          Ein Zeuge Jehovas kann ohne eigene Kommentare bei passenden Gelegenheiten die richtigen Bibelstellen vorlesen, auch wenn etwas anderes aussagen, als der Sklave lehrt. Wer kann ihm dann sagen, dass dies falsch ist.

          Weil man ihn inzwischen kennt, lässt man ihn in der Versammlung nicht zu Wort kommen, dann kann er passende Bibelstellen an den Haustüren vorlesen. Die Brüder, die nach ihm kommen, werden es bemerken. Hält er die Filme des Sklaven für manipulativ und schädlich, verzichtet er darauf sie an den Haustüren abzuspielen.

          Heute ist es aufgrund der Entwicklung in Bezug auf den Christlichen Glauben mehr den je wichtig, die Trennung von Glauben bzw. Anbetung und organisierter Religion zu predigen. Jehova hat nichts, aber auch gar nichts mit den Schandtaten, die von den Religionen an ihren Gläubigen wie auch an anderen Menschen im Namen Gottes verübt werden, zu tun.

          Ede

        3. Jens

          http://www.utb-shop.de/autoren/schnelle-udo/die-ersten-100-jahre-des-christentums-8680.html

          Hallo,

          ich habe ein sehr interessantes theologische und geschichtliche Buch gekauft und kann das allen, die sich für das frühe Christentum interessieren, empfehlen.. Das Buch stützt sich sehr oft auf die Bibel und andere Quellen.. Hoch interessant und informativ.. Der Theologe Schellen vertritt dabei keine spezielle Lehrmeinung oder christliche Strömung, alles sehr objektiv und mit Quellen belegt..

          Grüße Jens

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