Erwacht, um den Tag zu sehen

Nun bin ich aufgewacht. Der lange Traum ist ausgeträumt, vorbei, aber nicht vergessen. Er hat mich lange beschäftigt, denn er war ein Teil meines Lebens geworden. Jetzt habe ich dieses vom Traum bestimmte Leben beendet, ohne mein Christsein aufzugeben.

Um welchen Traum geht es? Es geht um den Traum von der „einzig wahren Religion“. Er begann für mich, als ich noch jung, unerfahren und arglos war. Da hatte ich mich den Zeugen Jehovas angeschlossen, aus Überzeugung und mit Aufrichtigkeit.

Was ich mitunter für Überzeugung hielt, habe ich später durch Erfahrung erkannt: Es waren Trugbilder, die jugendliche Menschen durchaus beeindrucken. Es waren auch noch andere Dinge, die mit mir zu tun hatten und die mich in der Organisation festhielten. Aber ich bin aus ihr befreit worden! Davon soll im Folgenden die Rede sein.

Die Bibel

Es begann mit der Bibel, die mir ein gleichaltriger Zeuge Jehovas verkauft hatte. Angeregt durch einen Lehrer, begann ich mich mit diesem Buch zu beschäftigen. Beim Lesen wurde mir bewusst, dass es sich hier nicht um Philosophie oder allgemeine Lebensweisheit handelt, sondern um etwas Außergewöhnliches. Und ich muss sagen, dass mich dieses Buch buchstäblich ergriffen hatte! Damals begann es auf mich zu wirken, und ich war glücklich damit. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Und dieses Buch hat mitgewirkt, dass mein Traum enden musste.

Selbstbetrug

Wenn ich heute zurück blicke, dann kann ich gewisse Muster erkennen, die alle dazu beigetragen haben, dass ich mich täuschen ließ und mich selbst betrog. Manches habe ich früh erkannt, aber ich zog keine Konsequenzen daraus. Schon am Anfang war für mich der Begriff „Organisation“ unbequem, ja störend. Und ich bemerkte an meinen Glaubensgeschwistern, dass sie diese Organisation vergötterten! Alles, ja auch alles, schrieben sie dieser Organisation zu! Ich erinnere mich an einen prominenten Bethelmitarbeiter, der behauptet hatte, dass sogar der morgendliche Weckruf im Bethel von Jehova „durch seine Organisation“ angeordnet sei. Ich erwähne dies nur als Beispiel, um zu zeigen, welchen Stellenwert die Organisation im Leben der meisten Zeugen Jehovas hat: Sie meinen tatsächlich, dass nichts ohne die Organisation geht, denn sie ist das Sprachrohr Gottes und das Werkzeug in seiner Hand!

Ich ging mit diesem Zweifel ebenso um, wie viele andere auch: Ich hielt es mit der Organisation so, wie mir ein Bruder einmal schrieb: Sie ist ein Werkzeug, dessen man sich bedient. Dass sie aber im Denken und Fühlen meiner Geschwister einen viel größeren Raum einnahm, wurde mir erst später klar. Ich habe manchmal versucht, diese Organisation begrifflich zu fassen und fragte mich: Was ist sie eigentlich? Mir fiel auf, dass sogar die Mitglieder der Leitenden Körperschaft  so redeten, als sei die Organisation etwas, was weit über ihnen stand, was ihnen die richtigen Anweisungen gab und mit der nötigen Autorität redete, obwohl sie doch genau wussten, dass nur ihre persönliche Meinung in ihr Gewicht hatte. Sie sprachen wie alle anderen auch von „Jehovas Organisation“ und machten dies mit Bibelstellen deutlich. Ich war aber dadurch nicht vollständig zufrieden gestellt und unterdrückte meine Zweifel aus Furcht vor der Haltung der Masse.

Wir sind als Zeugen Jehovas dazu erzogen worden, keine Kritik an der Leitenden Körperschaft laut werden zu lassen. Man hat uns eingeschärft, dass Gott durch den „Sklaven“ spreche und man Gott widerspreche, wenn man dem „Sklaven“ widerspreche. So behielt man vieles für sich und schläferte sein Gewissen mit dem Gedanken ein, dass man nicht alles über die Hintergründe wüsste, man nicht vorschnell urteilen soll und es immer gut wäre, darauf zu warten, bis Jehova uns das Verständnis dafür öffnete oder Unrecht beseitigen würde.

Der größte Betrug: Die Organisation

Heute muss ich sagen, dass der größte Betrug die Organisation ist und die Zeugen Jehovas durch Dauerpropaganda dazu verleitet werden, sie zu verherrlichen, ja geradezu anzubeten! Diese Organsisation erinnert mich stark an einen Götzen. Sie ist durch Menschen geschaffen worden und wird durch Menschen beherrscht. Das Ganze unterscheidet sich nicht wesentlich von dem, was in Jeremia 10:14-16 über Götzenbilder gesagt wird: „Dumm steht da der Mensch mit seinem Können, jeder Goldschmied mit dem Götzenbild. Denn diese Bilder sind Betrug, sie haben kein Leben. Sie sind Nichtse, Figuren zum Spott.“ Aber so, wie es damals war, als der Prophet das aufschrieb, so ist es auch heute: Die Organisation ist ein Götze, der in der Bibel nicht erwähnt wird! (Weiterführende links am Ende des Aufsatzes)

Es gibt durchaus Parallelen zwischen dem Götzendienst Israels und dem Götzendienst der Zeugen Jehovas: Die Juden glaubten an die rettende Macht ihrer Götzen (und beteten Jehowah an!). Die Zeugen Jehovas glauben an die rettende Macht ihrer Organsiation, denn sonst könnte man im Wachtturm nicht immer wieder lesen, dass man nur in der Organisation gerettet werden könnte, dass nur die „Organisation Gottes“ uns auf den richitgen Weg führt, dass nur sie die Bibel richtig auslegen kann usw. Aber was wäre, wenn die Organisation schon morgen nicht mehr da wäre? Wie groß wäre die Verunsicherung und die Hilflosigkeit bei vielen Zeugen Jehovas? Plötzlich ist niemand mehr da, der sagt, wo es hingeht, was man zu tun hat, was man zu glauben hat, wofür man leben soll und welchen Sinn es hat. Niemand hält sie auf Trab. Plötzlich gäbe es keinen Wachtturm mehr, keinen Tagestext, keine vorgeschriebenen Zusammenkünfte,  keine Kongresse, keine Ansprachen der LK.

Es fiele ja mit einem Schlag alles weg, was das Leben eines Zeugen Jehovas strukturierte, denn es drehte sich ja alles um die Organisation. Wie groß wäre wohl die Ratlosigkeit bei Menschen, die daran gewöhnt wurden, die Aussagen des Wachtturms über die Bibel zu stellen? Wird man dann endlich zur Bibel greifen und selbständig darin lesen? Würde man sich endlich diesem Buch ausliefern und nicht mehr versuchen, eine menschliche oder seine eigene Meinung darin bestätigt zu finden? Würde man sich endlich beim Lesen betend der Weisheit Gottes zuwenden und nur noch wollen, durch den heiligen Geist befruchtet und zur Liebe geführt zu werden? Würde man dann endlich das Verbot des eigenen Nachforschens in der Bibel (Königreichsdienst September 2007) missachten? Aber dem steht der Götze im Weg! Der Götze duldet keine Konkurrenz. Solche Überlegungen gingen mir durch den Sinn und sie halfen mir, die Organisation zu entmythifizieren.

Es lohnt sich, noch einen Blick auf alle jene zu werfen, die diesem Götzen Leben einhauchen.  Er „lebt“ nur, weil man ihm alle jene Fähigkeiten zuschreibt, die man als Christ nur Jesus Christus zuerkennen kann. Natürlich wird immer im Nebensatz gesagt, dass Christus durch „die Organisation“, also mit ihr handelt. Aber welchen Beweis gibt es dafür? Ändert Jesus seine Meinung immer wieder, wie sich die Meinung des Wachtturms ändert? Weiß Jesus tatsächlich, wann er wiederkommt, wenn er doch selbst sagte, dass nicht einmal er den Zeitpunkt wisse? Wie kommt er also dazu, durch die Organisation zu behaupten, dass er 1914, 1925 oder 1975 wiederkommen würde?

Und wie steht es mit der Bedeutung vieler seiner Gleichnisse, die fast in jeder Dekade anders „erklärt“ werden? Weiß er denn nicht mehr, was er gemeint hatte? Wie ist der Widerspruch zwischen seinen klaren Worten und den Lehren der Organisation zu erklären? Weiß er nicht mehr, was er gesagt hat? Er hat doch erklären lassen, was er z. B. unter „anderen Schafen“ versteht. Wieso sagte er angeblich später durch die Organisation etwas ganz anderes? (Man vergleiche in dieser Sache Joh. 10:6-16 mit Eph. 2:11-22.) Weiß Jesus das alles nicht mehr? Undenkbar! So kam für mich eins zum anderen.

Böse Früchte durch mangelhafte Moralität

Was mir aber am meisten zu denken gab, war das Verhalten der Organisation in moralischen Fragen. Was inzwischen in der Allgemeinheit bekannt ist, war früher unbekannt. Durch Nachforschungen aber kam ich auf verschiedene seltsame Dinge, die mich befremdeten. Da waren die verschiedenen Mitgliedschaften in politischen und weltanschaulichen Organisationen, die Habgier („Geld! Geld! Geld!“) und die dubiosen Geldgeschäfte. Da war die Geldvermehrung durch ausgedehnte Immobiliengeschäfte auf der Grundlage freiwilliger Mitarbeit an Bauprojekten der Gesellschaft, der rigorose Umgang mit dem Gewissen und die unbiblische Ächtung der Kritiker. Man könnte fortfahren, denn es hat sich viel angesammelt im Laufe der Zeit, was berechtigte Kritik verdiente.

Was ich fand, war dies: Auf der einen Seite gute Gedanken zum Leben eines Christen und auf der anderen Seite unterweltliche Sitten! (Mat. 23:3) Und wenn ich den Mut hatte, offen nachzufragen, dann wurde ich angelogen! „Nein, wir waren nie in der UN als Mitglied registriert!“ Dumm nur, dass die Auskunft des Büros für Öffentlichkeitsarbeit der UN ganz anders lautete. „Nein, mit Kindesmissbrauch haben wir nichts zu tun! Das sind Verleumdungen von Abtrünnigen und Gegnern!“ Dumm nur, dass die staatliche australische Untersuchungskommission haarklein das Gegenteil bewies und es veröffentlichte.

Dieser Widerspruch zwischen Worten und Taten ist typisch für Götzenanbeter! Es ist auch typisch, dass klare Aussagen der Bibel mit Menschengeboten verfälscht oder durch „Erklärungen“ ungültig gemacht werden. Ich möchte an Jeremia erinnern. Er sah in seiner Zeit, wie angebliche Propheten mit der Wahrheit umgingen:

„Verlasst euch nicht auf solche Lügenworte wie: „‚Das hier ist der Tempel Jahwes! Es ist der Tempel Jahwes! Der Tempel Jahwes ist das!’“ (Jer. 7:4) (An die Stelle von „Tempel“ kann man ruhig „Organisation“ einsetzen.)

Damit beruhigte man die Israeliten, die am Horizont den Untergang heraufkommen sahen. Damit brachte man sie dazu, auf ein Gebäude zu vertrauen und eben nicht auf Gott! Und man brachte sie durch geschickte Propaganda wieder auf „Linie“. Und Gott ließ durch Jeremia fragen:

„Wie könnt ihr sagen: Wir wissen Bescheid, wir haben doch Jahwes Gesetz! Gewiss! Aber deine Gelehrten haben es völlig verfälscht. … Sie haben Jahwes Wort verworfen, und was für eine Weisheit haben sie?“ (Jer. 8:8) Und er fragte sich: „Weshalb halten sie am Irrtum fest?“ (Jer. 8:5)

Ja, warum hielten sie am Irrtum fest? Warum ließen sie sich so in die Irre führen? Warum lebten sie gegen ihre eigenen Interessen? Es lag wohl an den falschen Propheten: „Da sagte Jahwe zu mir:

„Was die Propheten in meinem Namen verkünden, sind Lügen. Ich habe sie nicht geschickt, sie nicht beauftragt und nie zu ihnen gesprochen. Sie verkünden euch erfundene Visionen, Götzenorakel, selbst erdachten Betrug.““ (Jer. 14:14)

Das hätten die Juden selbst erkennen können, wenn sie ehrlich genug gewesen wären. Aber der Prophet Jeremia musste sehen, dass sie nicht einmal Scham empfanden über das, was sie taten! Fleißig ignorierten sie ihr Gewissen und das Wort Gottes. (Jer. 8:12)

Verblendung

An dieser Stelle bin ich gezwungen, in mich zu gehen. Denn auch ich habe in dieser Hinsicht jahrelang mein Gewissen und das Wort Gottes überhört! Wie war das möglich? Ich wollte es doch eigentlich nicht! Habe ich denn niemals gelesen, dass Jesus sagte: „Wer Gott zum Vater hat, hört auf das, was Gott sagt.“? (Joh. 8:47) Doch, das war mir bekannt, aber das bezog ich auf andere Menschen und meinte, selbst dem Wort Gottes doch zu gehorchen. Das war die Folge einer geschickten Verblendung durch die WTG. Unentwegt ließ ich mir einreden, in der einzig wahren Religion zu sein und hatte nicht den Mut, mich selbst zu hinterfragen, weil ich mir mangelnden Glauben vorwerfen ließ.  Mir fehlte es – so muss ich heute sagen – an innerer Wahrhaftigkeit. Und noch etwas stellte ich fest: Ich war weit von der Gerechtigkeit Gottes entfernt, wenn ich manchmal Gutes für böse erklärte und Böses für gut.

Es begann ja schon in den 60er Jahren, als der deutsche Zweig einen  Millionenbetrag an Steuern nachzahlen musste. Dasselbe wiederholte sich in den 80 Jahren. Man hatte Steuern auf Kongressverpflegung nicht bezahlt, obwohl die Bibel das eindeutig gebietet (Rö. 13:6) Und ich könnte noch mehr aufzählen! Das alle schob ich beiseite und meinte, es sei schon richtig so! Dazu war ich also erzogen worden! Ich war dazu erzogen worden, das Recht zu beugen, die Bibel bei Bedarf außer Acht zu lassen und mein Gewissen zu überhören! Diesen Vorwurf muss ich der WTG machen, aber ein anderer Vorwurf trifft auch mich: Ich habe es zugelassen!

Mein Selbstbetrug

Ich habe es zugelassen, weil ich mich selbst betrog! Ich folgte meiner menschlichen Neigung. Diese Neigung hat auch mit unrechten Begierden zu tun. Um sie zu stillen ist man bereit,  sich zu verbiegen. Und wenn einem angeblich biblische Begründungen dafür geliefert werden, ist es zum Fehlverhalten nicht mehr weit. Damit kann man sein Gewissen einlullen und sich einreden, dass alles seine Richtigkeit habe. Es ist genau der Prozess, der in der Bibel dem verräterischen Herzen zugeschrieben wird: Jakobus 1:13-15.

„Abgründig ist das menschliche Herz, beispiellos und unverbesserlich. Wer kann es durchschauen?“ (Jer. 17:9)

Ich ließ mich von der Organisation ködern, indem ich nach meinem falschen Bibelverständnis nach „Vorrechten strebte“ und sie auch bekam! Zuerst waren es ganz kleine „Vorrechte“, dann größere, bis ich Bethelmitarbeiter und Ältester war. Das machte mich in gewisser Weise stolz, aber ich war geschickt genug, es nicht so dick aufzutragen. Ich wusste wie man es macht, um vor den Menschen als groß und gut dazustehen, ohne als Prahlhans aufzufallen. War ich ein Pharisäer geworden? Ich genoss den Beifall! Ich fühlte mich gehoben! Und schließlich hatte ich Angst davor, dass der Glanz verblassen könnte.

Menschenfurcht war immer in mir vorhanden. Ich zitterte förmlich, wenn ein Kreisaufseher mich nur missbilligend anschaute. Sofort kamen Gewissensbisse, und die Dauerbelehrung durch die Organisation wirkte. Ich wollte tatsächlich jedermanns Freund sein! Hätte ich damals einen Aufsatz über mein Problem geschrieben, ich hätte gut Bescheid gewusst! Ich hätte die Menschenfurcht anderer Menschen kritisiert und verurteilt – und vielleicht auch ein ganz klein wenig, nur so am Rande, an mich gedacht. Natürlich wäre das Heuchelei gewesen!

Was tun Heuchler eigentlich? Sie lügen wider besseren Wissens. Im Grunde ihres Herzen wissen sie, dass sie lügen, aber die Lüge hat eine furchtbare Macht über sie erlangt: Sie verstrickt und versklavt sie. Wer einmal angefangen und sich daran gewöhnt hat, kann kaum damit aufhören, denn es sitzt einem die Furcht im Nacken, Ansehen bei den Mitmenschen zu verlieren. Dann will man sein Gesicht wahren. Dadurch kann man für Änderungen unzugänglich werden, denn wer aus Angst nicht auf die Stimme seines Gewissens hört, hört auch nicht auf Gott. Zum Glück für mich ist es nicht ganz so schlimm gekommen.

Denn irgendwann spürte ich den wissenden Blick Gottes (Psalm 139) und ich war gezwungen, über mich nachzudenken. Anfangs fürchtete ich die Konsequenzen, wenn ich mit Hilfe der Bibel und des Gebets zu Einsichten gelangte. Was würden meine Geschwister in der Versammlung denken? Was würde aus meinen „Dienstvorrechten“?  Und könnte nicht eine Art Erdrutsch meinen Glauben und meine Hoffnung zerstören? Und dann fühlte ich Verantwortung für andere Menschen. Sollte ich dazu beitragen, dass sie so stark erschüttert würden, dass sie den Glauben verlören? Aber wie konnte ich meinem Gewissen ausweichen? Ich sah schließlich keinen Weg und betete, dass Jehowah mich auf festen Grund stellen möchte.

Ängste und Zweifel rissen mich eine ganze Zeit lang hin und her. Ich hatte Angst davor, als „Abtrünniger“ gebrandmarkt zu werden, ich hatte Zweifel, wenn ich im Wachtturm richtige und gute Gedanken entdeckte. Sollte ich etwa doch im Irrtum sein? Aber haben das die Pharisäer nicht ebenso gemacht? Worauf kommt es an? Kommt es auf ein paar richtige Lehren an oder auf das richtige Verhalten? Sind die Worte wichtiger als die Früchte? Den Ausschlag gaben die Früchte! Jesus sagte vorausblickend über die schlechten Früchte einiger seiner Nachfolger: „Geht von mir weg, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!“ (Mat. 7:23) Und vorher sagte er noch, wie man zu ihm sprechen würde: „Herr, haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen Wunder getan?“ Wenn ich ein Mensch sein wollte, der es mit der Gerechtigkeit Gottes ernst nimmt, dann musste ich es zeigen! Schließlich habe ich meine Zweifel besiegt.

Mit der Zeit stand ich dann auf festem Boden! In der Bibel fand ich Menschen wieder, die in einer ähnlichen Situation waren. Ich musste an Paulus denken. Auch er ein Pharisäer, aber ein echter. An dieser Religion war später nichts mehr gut, wenn es um Moralität, Anständigkeit, Barmherzigkeit und Treue ging (Mat. 23). Aber Paulus war von seiner Rechtgläubigkeit so überzeugt, dass er die ersten Christen verfolgte. Das tat er mit aller Aufrichtigkeit! Es machte ihm tatsächlich nichts aus, am Tode von Stefanus mitschuldig zu werden! Er war der festen Meinung im Recht seines Glaubens zu sein. So verblendet war er durch die Heuchelei und die falschen Lehren der Pharisäer! Und bestimmt hat er durch Selbstbetrug selbst dazu beigetragen.

Wie das Aufwachen beginnt

Aber auch Paulus hatte ein Gewissen – und hier wurde er gepackt! Auf dem Weg nach Damaskus sieht er ein sehr helles Licht, das ihn blind macht. Und dann hört er eine schlichte Frage: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ Ja, warum? Warum denn nur? Er erfährt, das Jesus zu ihm spricht.  Das Licht, die Blindheit und die Stimme gehören zusammen. Hätte diese mächtige Person ihn nicht töten können? Aber warum tat sie es nicht? Das erfährt er im Verlauf der nächsten Tage.

Paulus lässt sich als Christ taufen und muss mit einem Schlag sein Leben als geachteter Pharisäer aufgeben! Wie mögen die Verwandten und seine Glaubensbrüder wohl darüber gedacht haben? Würde er die radikale Ächtung als Abtrünniger aushalten können? Wie konnte er mit der Tatsache leben, dass sein Tod von seiten seiner früheren Glaubensbrüder eine beschlossene Sache war? Aber das scheint den Apostel Paulus nicht sonderlich berührt zu haben. Später wird er schreiben, dass dies alles nur ein Haufen Dreck war (Phil. 3:8). Und dann wird auch lernen, was es bedeutet, die Leiden Christi am eigenen Leib zu erfahren.

Was für ein „Erdbeben“ muss das für ihn gewesen sein! Dagegen mussten meine Bedenken verblassen. Paulus stand nach seiner Bekehrung auf festem Boden, weil er nicht sich selbst überlassen war! Fortan war sein einstiger Feind, den er mit Aufrichtigkeit verfolgt hatte, sein Bruder im Himmel! Jesus hat in Paulus die Liebe geweckt (Phil. 1:8) und den Hass besiegt. Wenn ich mir das bewusst mache, dann könnte ich weinen. Ich bin überwältigt von der Barmherzigkeit Gottes, die einen Weg fand, um diesen irrenden Menschen auf den rechten Weg zu bringen. Und ich bin aufgefordert, ebenso zu handeln wie Paulus. So kann ich an mir erleben, wie es ist, Barmherzigkeit zu erfahren!

Was Gott in uns sucht

Paulus hätte die Freiheit gehabt, auch anders zu entscheiden. Was mag ihn bewogen haben, es nicht zu tun? In seinem Gewissen kann sich so einiges abgespielt haben. Man kann sich kaum vorstellen, dass ihn die Rede des Stefanus und sein Sterben unberührt gelassen haben. Jesus spielte sicher darauf an, wenn er zu Paulus sagte: „Du wehrst dich vergeblich gegen den Stachelstock!“ (Apg. 26:14) Hat Paulus versucht, seine Gewissensbisse zu übergehen? Hat Jesus das bemerkt, als er vom „Stachelstock“ sprach?

Ich denke, es muss auch etwas gewesen sein, was Gott in uns sucht. Und wenn er es findet, dann geschieht es, dass „ein Kamel durchs Nadelör kommt“. Es könnte mit dem Streben nach innerer Wahrhaftigkeit und Gottesfurcht zu tun haben (Ps. 15:2; 24:3, 4). Dass Paulus diese Wahrhaftigkeit später in seinen Briefen offenbarte, ist deutlich zu sehen. Er schonte sich selbst nicht, wenn es um seine Sünden, um seinen Irrtum und seinen Fanatismus ging.  Sein Respekt vor Gott machte es dem Himmel möglich, ihn auf festen Boden zu stellen.

Da wir gerade bei Paulus sind, muss ich noch auf ein Thema hinweisen, das ihn lange Zeit beschäftigt hat. Sein Pharisäertum hatte ihn dazu erzogen, eine schlimme, kalte Werksgerechtigkeit zu pflegen. Er war vor seiner Bekehrung tatsächlich der Ansicht, durch Halten der Gesetzesvorschriften das ewige Leben zu erlangen. Danach erkennt er deutlich die Rolle Jesu als Erlöser und Sündensühner. Wie oft hat er wohl gesagt, dass damit alle eigenen Bemühungen durch Werke gerecht zu werden, dahin sind?  Allein den Brief an die Galater widmete er diesem Thema.

„Wenn ihr durch das Gesetz [oder Werke] vor Gott bestehen wollt, habt ihr euch von Christus getrennt und die Gnade verloren. … Das Einzige, was zählt, ist der Glaube, der durch Liebe wirkt.“ (Gal. 5:4, 6b)

Die christusfeindliche Werksgerechtigkeit

Es hat eine ganze Zeit lang gedauert, bis mir das bewusst wurde. Gerade die Tretmühlentheologie, das Predigtdientshamsterrad, die puritanischen Pflichtmoral haben ja unser Denken und Fühlen als Zeugen Jehovas geprägt! Wie sind wir in die Irre gegangen! Und ich staune, wenn ich immer noch erlebe, wie man sich „Pluspunkte machen kann“ um gerettet zu werden. Nachdem ich das eingesehen hatte, galt für mich nur noch dies: „So soll es auch bei euch sein. Wenn ihr alles getan habt, was euch aufgetragen war, dann sagt: „Wir sind unnütze Sklaven. Wir haben nur unsere Pflicht getan.““ (Luk. 17:10) Ich habe nichts gegen gute Werke, die Ausdruck des Glaubens sind, aber ich kann sie nicht als billigen Ersatz für Gottes Gnade sehen. Ich kann nicht mehr zulassen, dass durch diese Werksgerechtigkeit nur meine Gerechtigkeit zum Ausdruck kommt und eben nicht die Gerechtigkeit Gottes und seine GNADE. Und die Aussage des Neuen Testaments ist eindeutig: Gott hat uns Sünder ohne Vorleistung, ohne eigenes Verdienst als seine Kinder angegommen! Ich muss mir seine Liebe nicht „verdienen“! Ich muss ihm nur mein Herz schenken, damit er den Brief seiner Liebe darauf schreiben kann! Ich brauche das Opfer Jesu wirklich und kann es nicht durch Werke und Verdienste ersetzen oder „verdienen“ wollen. (Ein Kreisaufseher sagte einmal zu mir, als wir über einen Bruder sprachen: „Wenn der ins Paradies kommt, krieg ich meine Krise!“. Der Bruder machte in seinen Augen nicht genug Predigtdienst! Sonst hatte er ihm nichts vorzuwerfen.)

Die Werksgerechtigkeit ist weit verbreitet, sie findet sich nicht nur bei den Zeugen Jehovas. Aber wenn man meint, dass die rettende Gerechtigkeit aus den Werken kommt, dann ist man deutlich im Irrtum! Gute Werke machen einen bösen Menschen nicht gut! Zuerst kommt die Bekehrung des inneren Menschen, dann der Glaube und dann die entsprechenden Werke. Wenn der innere Mensch nicht glaubt, nützen seine Werke nichts. Und dann ist da noch die Liebe: Ohne sie ist sogar der bergeversetzende Glaube nutzlos! (1. Kor. 13:2) Das kann man nicht wie J. F. Rutherford sehen, der meinte, dass „Charakterentwicklung“ Unsinn sei und es nur darauf ankäme, viel zu predigen. Mit dieser Meinung machte er Christus überflüssig.

Ich möchte mit meinen Ausführungen zum Thema „Aufwachen“ und „Ausstieg“ Mut machen. Was ich erfahren habe, haben andere auch erlebt. Daran wäre nichts Besonderes. Entscheidend ist die Einsicht und das Erlebnis, dass Jesus Christus uns beisteht, dass er Mut gibt und die Kraft, sich gegen den Widerstand einer ganzen Welt durchzusetzen. Es ist wie das Erwachen nach einem schlechten Schlaf, wenn man endlich voller Freude den neuen Tag begrüßen darf. Dieses Erlebnis kann man nur allein machen. Nötig ist dazu allein das Vertrauen zu Jehowah und Jesus Christus. Und dann kommt die Liebe Gottes in uns an ihr Ziel. 

Links zum Thema „Organisation“ 

http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/vom-gruendungsmythos-der-organisation/

http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/in-uebereinstimmung-mit-gottes-wort-organisiert/

http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/unterwegs/

http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/gottes-organisation-eine-organisation-im-geiste/

 

 

Mag ich nicht (160)

85 Kommentare zu “Erwacht, um den Tag zu sehen

  1. Wintereimer

    Fazit: Folgt nicht den unwahren Geschichten der leitenden Körperschaft ! Mit ihre Irrlehren, Täuschungsmanövern und erdichteten Geschichten geben sie sich als "Engel des Lichts" aus. Ihre zutiefst falschen Lehren - wie die überlappende Generation, die 607/1914-Rechnerei, das Auseinanderreißen von Familien durch angebliche biblische Kontaktverbote, die Anwendung der Zwei-Zeugen-Regel bei Opfern sexuellen Missbrauchs, das angebliche biblische Verbot von lebensrettenden Bluttransfusionen, der im Mittelalter falsch gebildete Name "Jehova", die endlose Liste an falschen  Daten (1780, 1789, 1799, 1829, 1840, 1844, 1846, 1873, 1880, 1881, 1874, 1878, 1906, 1910, 1914, 1915, 1917, 1918, 1920, 1921, 1925, 1932, 1975)  - sind durchsetzt mit Lügen, Falschzitaten und Märchen der Wachtturmquatschgesellschaft. Unübersehbar wie nie, dass diese Organisation ihr teuflisches Handwerk meisterhaft beherrscht und mit der hinterlistigen Taktik Satans agiert. 

    Jens

     

     

  2. Schröder

    Ja, erwachet alle, um den Tag zu sehen. Ich bin erst sehr spät erwacht. Trotz meines vorgerückten Alters richte ich meine Augen nun nur noch auf Jesus unseren Herrn. In der Versammlung sitze ich und kann es nicht glauben, was ich geglaubt habe. Ich bedauere sehr, dass ich mich jahrelang für die falsche Religion eingesetzt habe und als Ältester für falsche Dinge eingetreten bin. In den zurückliegenden Jahren konnte ich als Ältester deutlich beobachtet, wie Satans Geist auf die Organisation einwirkt. Aber erst seit der Überlappungen der Generationen ist mir erst das helle Licht aufgegangen. Wie die Bibel über die Organisation richtig vorausgesagt hat, sind ihre Wasser in vielen Teilen der Welt vertrocknet. Stillstand, verkaufte Gebäude, ständige Spendenaufrufe, Verheimlichungen. Die biblische Prophezeiungen erfüllen sich.
     
    Liebe Grüße
    Gerdi 
     

    1. Omma@Schröder

      Lieber Gerdi,

      zunächst einmal ein ganz   HERZLICHES WILLKOMMEN   von uns, der Omma (noch 66 Jahre), und dem Oppa (70 Jahre).

      Es gibt ein Sprichwort:  Lieber spät als gar nicht!   Sei also nicht traurig, dass du erst im vorgerückten Alter aufgewacht bist, und dass du dich jahrelang für die falsche Religion eingesetzt hast und als Ältester für falsche Dinge eingetreten bist. Glaub mir, es gibt sehr viele hier auf dieser Seite, die ähnliches erlebt haben, wie du.

      Wir, der Oppa und ich sind durch unsere Eltern, also von Kindheit an, in die Org. hineinerzogen worden, wir kannten unser Leben lang nichts anderes, und dachten, das ist die Wahrheit.  Der Oppa war 24 Jahre Ältester, ganz oben an der dänischen Grenze, aber auch bei ihm kamen immer mehr Zweifel auf.  Als eine längere Zeitspanne auf ihn zukam, gefüllt mit sehr vielen und schweren (teils lebensbedrohlichen)  Krankheiten, nahm er nur die Bibel mit ins Krankenhaus (und in die Rehas), denn er wollte endlich wissen, wie es bei den Urchristen zuging, wie sie Jesu Anweisungen umgesetzt hatten.  Ohne WT-Brille!!!

      Diese gute Gewohnheit haben wir zu Hause dann fortgesetzt.  Als wir erkannten, wie unser lieber Herr Jesus, der so viel für uns getan hat, beiseitegeschoben wurde, und unser lieber Himmlischer Vater völlig falsch dargestellt wurde, stieg ein gerechter Zorn in uns auf.  Gleichzeitig wurde unsere Liebe zu unseren Beiden Höchsten immer stärker.  Wir spürten immer mehr den inneren Drang zu Handeln.  Das taten wir dann auch, als wir am 6.11.2014 auf dem Standesamt in Flensburg, unseren Austritt aus JW.ORG. offiziell erklärten.  Wir haben es keine Sekunde bereut, sind wir doch dadurch unseren Beiden Höchsten weiter immer näher gekommen, ja unser Glaube und unser Vertrauen zu unseren Liebsten im ganzen Universum ist immer größer und größer geworden.

      Wenn du uns schreiben möchtest, hier unsere Mail-Adresse:     wegsucher51@web.de

      Es grüßen dich ganz lieb  Omma und Oppa

  3. franz

    Hallo Ede,Markus und Peter,

    das ihr eure meinung u erfahrung geschrieben habt.

    so aussagen, wie das andre recherchiert haben und beweise gefunen haben, lese ich hier oft.

    aber wie kann ich diese beweise finden?

    wo gibt es stichfeste handfeste zuverlässige quellen für diese behauptungen wg dem geld v der lk?

    also die frage ist lieb gemeint, und ist eine bitte 🙂

    ich habe auch viel nachgeforscht aber habe nie was gefunden was ich mir glaubten traute..

     

    das wg versammlungen zusammenlegen,

    kann gut sein weil einige gestorben sind einige rausgingen, und evtl zu wenig nach kamen,

    das es ermunternder ist, wenn mehr in einer versi sind. evtl auch mehr gespart dadurch.

    kenne sogar eine versammlung die echt froh war mit anderen zusammengeschlossen zu werden.

    klar in den heutigen zeiten wer geht da von den jüngeren noch in die versammlung und wer hat lust sich an die grundsätze jehovas halten...

    die angebote sind viel und verlockend das sich menschen lieber zu viel vergnügen statt bibel zu lesen.

    schönen abend allen

    lg franz

    1. Ede an Franz

      Guten Abend Franz

      wo gibt es stichfeste handfeste zuverlässige quellen für diese behauptungen wg dem geld v der lk?

      Vielleicht liest du hier! Kannst es auch downloaden.

      http://www.antichrist-watchtower.org/download/WTGFin.pdf

      oder hier:

      https://www.sektenausstieg.net/sekten/20-zeugen-jehovas/finanzen

      oder vielleicht hier:

      https://www.wahrheitenjetzt.de/jehovas-zeugen/die-wachtturm-gesellschaft-und-ihre-aktiengewinne/

      oder auch hier:

      http://wtg-immobilien.blogspot.com/2017/01/

      Ede

    2. Markus

      Hallo Franz

      Du kannst zb Informationen über die Finanzen der Zeugen Jehovas bekommen und wo ,in welcher Firma sie mit drinnen stecken über das Netzwerk Sektenausstieg oder auch infolink ist das selbe erhalten das mal zum Anfang

      Die Auflistungen die das Netzwerk Sektenausstieg hat sind real und fair,sie haben zwar noch nicht alles aufgelistet aber doch schon einiges das Netzwerk ist seriös und gehört keiner Konfessionsgruppe an,Du kannst Netzwerk Sektenausstieg in Googel eingeben,und wenn Du die Startseite hast gehe auf Seite 2 Mit der Überschrift Was Sie alles über Zeugen Jehovas wissen sollten

      dort ist dann auch aufgelistet über die Finanzen usw

      das wäre dann mal ein Anfang, Einen Rat von mir arbeite Dich langsam in die Thematik ein,Du wirst staunen was da alles zu tage kommt

      Gruss Markus

    3. FDS

      Hallo Franz

      Meiner Mutter(Zj), hatte ich vor Wochen die Frage gestellt was zb die IBSA ist und inwieweit die WTG damit zu tun hat. Die Antwort:, IBSA? ...hab ich noch nie was von gehört, da haben wir nichts mit zu tun.' Ich warte noch auf die Antwort.

      http://ibsaproperty.com

      Wenn du ein schickes Auto vom Kreisaufseher brauchst:

      http://used-tools-equipment.com/circuit-vehicles/

      Was ist das?

      https://www.totalgiving.co.uk/charity/the-european-association-of-jehovahs-witnesses

      https://www.grainger.com/content/clp-Watchtower

      Tabak?

      https://www.watchtowerlies.com/the_watchtower_is_earning_money_from_the_tobacco_industry.html

       

      ...usw usw usw...

      Es gibt doch einiges was man mal hinterfragen könnte.

      Einen lieben Gruß

      Frank

      1. FDS

        Nochmal der letzte Link...sorry

        https://www.watchtowerlies.com/the_watchtower_is_earning_money_from_the_tobacco_industry.html

         

    4. FDS

      Hallo Franz

      Vielleicht könntest du mir noch eine Frage beantworten.

      Basierend auf diesem Bibeltext:

      http://www.schlachterbibel.de/de/bibel/1_timotheus/2/5/?hl=1#hl

      Frage:

      Ist Jesus auch dein Mittler ?

      Kann Jesus auch mein Mittler sein ?

      Freue mich auf eine Antwort.

      Lg Frank

    5. Peter@Franz

      Lieber Franz,

      es freut mich, dass Du aufrichtig nachfragst. Grundsätzlich ist es eine Bringschuld der Organisation, den Nachweis für die Verwendung und Veranlagung der ihr anvertrauten Gelder zu erbringen. Es ist der fehlenden Transparenz zu verdanken, dass Du jetzt überhaupt Nachforschungen anstellen musst. Wünsche Dir viel Erfolg dabei.

      herzliche Grüße, Peter

    6. Jens

      Hallo Franz,

      was man z.b gut beweisen kann, ist die Tatsache, dass Jerusalem nicht 607.v.Chr. zersört worden, sondern 586/587 v.Chr...

      Die historischen Beweise dafür sind erdrückend. Ich habe das Buch

      " Die Zeiten der Nationen näher betrachtet" gelesen..

      https://www.amazon.de/Die-Zeiten-Nationen-n%C3%A4her-betrachtet/dp/3000239529/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1535706084&sr=8-1-fkmr0&keywords=die+zeiten+der+nationen+n%C3%A4he+betrachtet

      Die Keilschriften, Tontafeln, Chroniken etc... (das Buch ist fast schon eine "Doktorarbeit" ) beweisen unumstößlich, dass Jerusalem 586 oder 587 v.Chr. zerstört wurde und dennoch beharrt die WTG auf 607, da mit diesem Jahr 1914 steht und fällt und somit die Glaubwürdigkeit des "Kanals Gottes" in Gefahr wäre...

      Raymond Franz bestätigt in seinem Buch " Der Gewissenskonflikt " (kann ich dir wärmstens empfehlen), dass er und noch ein Bruder die Aufgabe hatten, Beweise für 607 v.Chr zu finden.. R.Franz und Co haben mit diversen Experten zu dem Thema gesprochen.. Das Ergebnis war ernüchternd: Keine Beweise für 607 v.Chr.. Also sollten Sie in Artikeln etc.. die Beweise für 586 / 587 abschwächen bzw. kritisieren..

      Wie findest du dass, Franz wenn eine Organisation die sich der "einzige Kanal Gottes" nennt, bewusst ein falsches Datum für die Zerstörung nennt, für die es keinerlei archeologische und historische Beweise gibt?

      Ich empfehle nachzuforschen Franz...

      Auch "Barbara Anderson" hat Beweise für einige unglaubgliche Dinge zusammengetragen.. Ein toller Artikel erschien hier auf Bruderinfo.

      http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/das-leben-und-die-entdeckungen-der-barbara-anderson-aus-der-machtzentrale-der-wtg-in-brooklyn/

      Da gibt es bestimmt noch jede Menge andere Beweise..

      Ich bin froh, dass ich dieser Organisation nicht mehr angehöre und ich mit anderen Christen Jesus nachfolgen kann und darf und einzig und allein die Bibel die Richtschnur ist und nicht eine religiöse Ideologie wie der WTG...

      Ich drücke dir die Daumen Franz dass du die Wahrheit erkennst und sie dich eines Tages frei macht...

       

       

    7. Janus@Franz

      Hallo Franz,

      ich schreibe nur noch selten hier, daher erst einmal ein herzliches Willkommen von mir. Ich verstehe dich, denn "Es kann doch nicht, es darf doch nicht wahr sein." Dieses Gefühl hatten wir alle mal.

      Natürlich muss man Mythen und Fakten trennen. Dazwischen gibt es noch belegte Vermutungen und Analysen. Warum? Aussteiger versuchen Informationen zu erarbeiten, welche auf Recherche externer Quellen beruhen, da keine internen Quellen veröffentlich werden.

      Nehmen wir einfach mal dein Argument als ein Beispiel, dass es vernünftig ist, Versammlungen zusammenzulegen wenn die Leute wegbleiben um Geld zu sparen. Jetzt nimm mal die Jahrbücher und schau dir die Zahlen an. Wie kann es sein, dass Deutschland 0-Wachstum hat. Entweder stimmen die Mitgliederzahlen nicht, oder die Saalverkäufe sind nicht logisch. Ich tendiere zum Ersten, da es eines der Vorraussetzungen der KdöR ist.

      Dann kann man auch nach 1914 schauen. Die Veröffentlichungen zeigen Oktober 1914 als Termin der Inthronisierung Christi (Anfang Oktober bzw. 1. Oktober, je nach Veröffentlichung.) Der 1.WK begann davor. Ist das logisch?

      Schauen wir weiter: 607 v.u.Z., selbst der Artikel der WTG von 2011 nutzt Expertenaussagen, welche alle 607 v.u.Z. ablehnen. (Siehe Fußnote.) Auch die dritte Wegführung der Juden lt. Jer. 52:30 macht dann wenig Sinn, da sie den Aussagen der WTG zuwiederläuft. (auf oliverwolschke.de findest du einen sehr guten Artikel über 607 v.u.Z.)

      Auch die Berechnung der 7 Zeiten - verweist die Bibel wirklich darauf?

      Nimmt man diese Punkte, so stellt sich die Frage: Wenn der, der es interpretiert nur dadurch seine Interpretationsberechtigung hat, wieso sollte man dann dieser Interpretation vertrauen?

      Doch, gesetzt dem Fall, das stimmt. So sollte man die Lehren prüfen. Wenn Gott etwas an Wissen geben würde, wäre es unscharf, nicht falsch. Die Vorhersagen über 1975 kannst du einfach selbst prüfen.

      Warum wurde die Generationslehre immer dann angepasst, wenn sich die letzte Vorhersage als falsch erwies? Hätte Gott nicht eine logischere Erklärung als eine überlappende Generation?

      Ebenso kritisch sollte man natürlich auch mit Quellen von Aussteigern umgehen. Für mich zählt da Freimaurerei, Rothschilds und der ganze Unsinn mit dazu.

      Es grüßt

      Janus

       

  4. franz

    Hallo erstmal, und vielen Dank für die Zeit und die Beantwortung.

    Ich empfinde das nicht so, das sich die LK da was ausdenkt um Menschen zu lenken, sondern man kann ja in allem in der Bibel nachlesen, und das auch immer in einer Übersetzung die man möchte.

    Ich persönlich habe noch nie erlebt das ich nicht fragen dürfte, wenn ich was nicht verstehe.

    Aber da die Menschen sehr verschieden sind, kann ich mir gut vorstellen, das in der ein oder anderen Versammlung, man nicht günstig oder gar entmutigend reagiert worden ist.

    Alles über einen Kamm zu scheren ist für mich persönlich nicht richtig. Die Menschen wie die LK machen Fehler, weil es einfach Menschen sind. Aber sie bemühen sich so gut wie möglich, an Hand von der Bibel, den Menschen zu helfen, sich an Jehovas Maßstäbe zu halten. So sehe ich das. In einem Broadcast ich glaub März 2018 war das, sagte LK selber, das sie nicht vollkommen sind und durchaus auch Fehler passieren. Das fand ich toll, obwohls mir logisch war.

    Ich hatte auch mal Probleme mit Älterste, aber da gibt es auch solche und solche, aber dennoch sind viele sehr bemüht ihr Bestes zu geben, davon bin ich überzeugt und manchmal muss man denen meiner Meinung nach auch mal vergeben können, so wie in der Bibel das Jesus gesagt hat.

    Mit Liebe hat Jesus gesagt, Liebe deckt ne Menge zu. Und ich rede hier nur von zwischenmenschlichen Schwächen, und nicht das zudecken von Strafsachen, was Jehova ja auch nicht will das man zudeckt.

     

    Es tut mir sehr leid das es einige hier gibt, denen evtl Unrecht getan wurde, und wünsche mir für alle das sie Ihren Weg mit Jehova gehen. Evtl tut ein Versammlungswechsel gut...

    Wenn man so wie ich in den *unteren* Stühlen sitzt, kann man leicht schimpfen und reden... aber wer Verantwortung hat, der hats oft nicht leicht.

    Meiner Meinung nach gibt es sehr viele Zeugen die wirklich von ganzem Herzen so wie ich mich sehe, sich bemühen Jehova zu gefallen. Schwarze Schäflein, die warum auch immer bei ZJs sind, gibt's leider überall.

    Ich kann nur Ermuntern dennoch täglich in der Bibel zu lesen, weil das uns Jehova geraten hat, und aus eigener Erfahrung sagen,

    das als ich weg war von der "Wahrheit" und wieder dazukam, ich vieles kritisch überprüft habe und umso mehr ich prüfte umso mehr hab ich festgestellt, dass ZJ zumindest am allernähersten Bemüht sind und dran sind an der Wahrheit mit ihren Erklärungen.

    Wir sind alle unvollkommen und brauchen dennoch einander, drum ist für mich der Weg zur Versammlung, auch wenn es manchmal nicht so leicht war, der richtige Weg. Zusammenkommen nicht aufgeben, heißt für mich dennoch in die Versammlung zu gehen oder in eine andere.

    Ich danke für eure Aufmerksamkeit und wünsche jedem hier vielleicht darüber nachzudenken, ob wir nicht doch bei ZJ, Jehova noch besser schätzen lernen können. Jünger machen.... wie soll das funktionieren wenn man nicht dabei ist?

    Entschuldigung für die Schreibfehler, ich war etwas in Eile

    IN LIEBE FRANZ

     

     

    1. Ede an Franz

      Hallo Franz

      Meiner Meinung nach gibt es sehr viele Zeugen die wirklich von ganzem Herzen so wie ich mich sehe, sich bemühen Jehova zu gefallen.

      Das ist wirklich sehr zu loben. Doch bemühen sich viele Zeugen nicht gemäß genauer Erkenntnis, sondern gemäß genauer Anweisungen des Sklaven.

      Du sagst, dass du die Ältesten alles fragen kannst. Dann probiere es doch einmal damit.

      (Lukas 12:41-42) . . .Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle?“?42 Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?

      Du siehst selber, dass die Sache mit dem Treuen und Verständigen Sklaven ein Gleichnis Jesus ist, das Jesus gebrauchte, um seinen Jüngern die Belohnung für treue Dienste zu vermitteln.

      Frage die Ältesten doch einmal, welcher treue und verständige Sklave ihnen in den Sinn kommt, der über die ganze Habe seines Herrn gesetzt wurde?

      Mir kommt dabei Joseph, der Sohn Jakobs in den Sinn, der der in den Diensten Pharaos stand und über Pharaos ganze Habe gesetzt wurde.

      Weiter kommt mir unser Herr Jesus in den Sinn.

      (Philipper 2:5-11) . . .Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war,?6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.?7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich.?8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.?9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist,?10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind,?11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

      Jesus war seinem Herrn und Gott, seinem Vater, bis zum Tod am Pfahl treu und wurde dafür über des Vaters gesamte Habe einschließlich eines Heiligen Geistes gesetzt. Mehr geht nicht.

      Dir fällt kein treuer und verständiger Sklave unseres Herrn Jesus ein?

      Teilt man die Menschen in Sklaven und Nichtsklaven und die Slaven in untreue und treue Sklaven des Herrn Jesus ein, so arbeitet unser Herr natürlich nur mit treue und verständige Sklaven zusammen. Man konnte dies an den von Jesus verliehenen Sonderkräften erkennen, mit denen sie ausgestattet waren und unter Leitung des Heiligen Geistes die Bibel schrieben, Kranke heilten oder/und die Gute Botschaft predigten, wo immer der Herr es wollte. Alles, was sie sagten hat sich stets bis auf den heutigen Tag erfüllt.

      Frag doch die Ältesten einmal, wie es um den treuen und verständigen Sklaven in Warwick und seiner Glaubwürdigkeit bestellt ist.

      Ich glaube, dass du dich scheust mit den Ältesten darüber zu sprechen.....!!!

      Ede

    2. Markus

      Lieber Franz

      Zu Deinem Kommentar kurz eine Erklärung

      Du siehst dieses Thema noch durch ein Zeugen Jehovas Brille,ich war über 30 Jahre dabei und habe auch so gedacht,da ich ,dies für die Wahrheit hielt,bis sich ein Freund von mir das leben nahm,weil ihm unterstellt wurde ein Verhältniss mit einer anderen Frau zu haben,was ich zu 100% aber verneinen kann,denn er war seiner Ehefrau treu und hatte 2 kleine Kinder,

      Er hat seinem Leben ein Ende gesetzt und hat sich von einen Zug überfahren lassen,übrigens ein Qualvoller Tod

      Was dann innerhalb der Versammelung abging und das ist bis nach Selters getragen worden,war an Übelkeit und Gemeinheit nicht mehr zu übertreffen,er der Tod war hat man noch im Anschluss behandelt als ob er ein Schwerverbrecher wäre.

      Danach fing ich an über Jehovas Zeugen Weltweit zurecherchieren und ich kann Dir mit Gewissheit sagen,das die Organisation Wachturmgesellschaft oder jetzt JW.Org das bei weitem nicht ist,was sie vorgeben zu sein

      Zuerst mal eine Gretchenfrage Wer hat zu Gott Jehova direkten Kontakt gehabt nach Jesu Tod ,also vom Menschlichen Standpunkt aus gesehen,soviel ich weiss kein einziger Mensch mehr

      Wieso erdreistet sich eine Organisation zu behaupten,das sie Ihre Insperation von Gott erhält und in Wirklichkeit 1000te Fehler macht,zb Harmagedonankündigungen die nie eingetreten sind und auch nie eintreffen werden,denn das haben ja schon andere Religionen auch gehabt,Nur das die mit der Hölle und dem Fegefeuerm kommen,Zeugen Jehovas kommen halt mit Harmagedon,

      Eines von vornherein,jede Religion,egal welche hat irgendwo ein Druckmittel um die Leute hörig zu machen

      Die Katholiken haben die Hölle und das Fegefeuer und ZJ Harmagedon,

      Wenn man mal seinen Kopf anstrengt und mal alles richtig Revue passieren lässt,dann ist die Bibel ein Buch das geschrieben wurde um den Menschen ein einigermaßen verträgliches Leben auf dieser Welt zu gestalten

      Mehr nicht

      Fanatiker wozu auch Zeugen Jehovbas gehören machen was gamnz anderes daraus,die machen ein Machtkampf daraus,und das ist bestimmt nicht,das was Gott will

      Denke an die kath Kirche mit der Inquistation Hexenverbrennung usw,denke an den 30 Jährigen Krieg der ausgelöst wurde durch Glaubensfragen und noch 1000te Beispiele könnte ich bringen,wo schwere Blutschuld aufgeladen wurde durch Falschlehren der Religionen um Macht und Machtpositionen zu erhalten

      Nichts witer ist das Gehabe von Zeugen Jehovas,der kleine Verkündiger weiss über die Struktur der Organisation noch nicht mal richtig bescheid

      Ich kann nicht die Bibel erklären und in einem Atemzug die Leute animieren zu spenden bzw das sind ja Zwangsspenden was da vollzogen wird,und zb Königreichssääle enteignen die vom Geld und von der Arbeitskraft von Brüdern und Schwestern errichtet worden sind,da kommen Milliardenbeträge zusammemn

      Ich kann nicht die Bibel erklären und in einem anderen Atemzug Aktienanteile und Inverstmentfonds von Firmen ordern und kaufen,die mit der Vernichtung von Menschen zu tun haben zb Firmen die Waffensysteme herstellen,gehe mal  bei Sekteninfo rein und schau Dir an wo die Wachturmgesellschaft überall ihre Finger im Spiel hat,

      Das ganze wiederspricht sich doch

      In einer Hinsicht heilig tun und in anderer Hinsicht dem Teufel ,Satan dann die Sachen zuspielen,auch ungeachtet der Kinderschändereien die im laufe der Jahre vollzogen worden sind,klar gibt es auch ander Religionen die das am Hut haben ,aber Prozentual gerechnet auf die Mitgliederzahl der Zeugen ist die JW.Org damit an der Spitze der Verfehlungen angelangt

      Und eines kann ich Dir sagen ,ich war bis vor zwei Jahren als Jurist beschäftigt bin jetzt in Pension,das was ich hier geschrieben habe ist kein Humbug das ist alles bis aufs kleinste recherchiert

      Du wunderst Dich bestimmt das laufend   Versammelungen zusammen gelegt werden,Frage Dich doch mal warum,weil es so schön ist das statt 10 Personen ,dann aufeinmal 30 Personen anwesend sind aus 3 Versammelungen,die Versammelungen sind stark am schrumpfen,die alten sterben weg und Junge kommenm kaum nochj dazu

      In ca 10 Jahren, jetzt hochgerechnet von mir ,wahrscheinlicher ist es noch viel früher,hat die Ära Zeugen Jehovas hier in Europa keinen Fortbestand mehr

      Das zu deinem Kommentar

      Gruss Markus

      1. RoKo

        Lieber Markus, die tragische Entwicklung Deines Freundes berührt mich sehr. Er hielt dem gewaltigen Druck der massenhaften Bedrängung nicht mehr stand sich dem entgegenzustellen. Echte Hirten tun so etwas nicht. Sie umsorgen ein verletztes krankes Schaf. Die Hirten dieser Versammlung agierten wie in Hes 34 notiert.

        Das macht mich so unendlich traurig, zornig und wütend. Diese Hirten klopfen sich noch auf die Brust, sie haben die Versammlung "gereinigt" von einem sehr üblen "Missetäter". Diese Familie hat so viel Unrecht ertragen, dies kann man gar nicht in wenige Worte fassen. In der schweren Tragik der Ausgang dann, dass Du dadurch die Sachverhalte zur Liebe für Dich geprüft hast.

        Frage an Franz: Was denkst Du? Kann es so sein, wie ZJ lehren, dass ein Selbsttöter künftiges Leben verwirkt hat? Oder müssen nicht jene zur Rechenschaft gezogen werden, die Verleumdungen und Fehlanklagen die größere Wertung zugebilligt haben? Der Hulk, dem die Zeugen Jehovas nachjagen ist keineswegs christlich, sondern meiner eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen abgrundtief teuflisch. Der Teufel beherrscht sie.

        Johannes 16:1 Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. 2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. 3 Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. (Einheitsübersetzung)

        Warum tun sie das? Weil sie einem Götzen hinterherjagen, einer JW.org, die Jesus Stellung direkt neben dem Vater am Stuhlbein sägt und als untreuer und verständisloser Sklave selbst seine Position beim himmlischen Vater innehaben wollen. JW.org sagt (Broadcasting, Publikationen, Vorträge, Kongressprogramme... ): Die LK erhält ihre Anweisungen direkt von Jehova!

        Diese Lehrmeinung ist absolut unbiblisch! Weil Jesus sagte, nur einer ist der Mittler. Jesus Christus selbst. Keiner kommt zum Vater, außer durch wen?

        Noch eine Frage Franz: Die Zeugen Jehovas haben in Amerika ein neues Bauprojekt. Dortige Säle und Anbetungsstätten werden nicht mehr wie üblich errichtet. Bei Zusammenlegungen und frei werdenden dann leer stehender Sälen lassen diese sich nur schlecht verkaufen wegen dem Grundriss der Immobilie und allem drumherum. Darum war man dort pfiffig und meint, man muss solche Sonderimmobilien von Anbeginn anders konstruieren, planen und bauen. Nämlich für eine Nachnutzung! Also plant man nun, dass, muss ein Saal irgendwann man verrubelt werden, der neue Nutzer diese Immobilie bestens nutzen kann. So sind da also nicht nur Sanitäranlagen vorgesehen wie in einer Anbetungsstätte üblich, sondern Wasser, Abwasseranschlüsse und elektrische Anlage auch für größere Verbrauchskennzahlen. Der Grundriss wird abgewandelt, dass so ein Saal künftig auch optimal als Schnellrestaurant oder eine Tankstelle genutzt werden kann. Damit erhoffen sich sie Erbauer mehr Erlös und schnellere Verkäufe.

        Frage an Dich als Anbeter Jehovas. Kann Gott DAS gefallen? Ist er nicht ein eifersüchtiger Gott? Er duldet keine anderen Götter neben sich. So würdest Du doch einem Interessierten im HB belehren. Frage Dich, wie denkt Gott darüber? Eine Anbetungsstätte für den wahren Glauben sollte doch nur für den Glauben konzipiert sein oder? Kann darauf Segen liegen? Ist denn der Schöpfer auf die Dinge, die auf dieser Welt Wert haben, überhaupt angewiesen? Auf Gold, Edelsteine? Er, der diese Dinge erschaffen hat? Die Vulkane Gold spucken lässt, unter gewaltiger Hitze und Druck Kohlenstoff zu schimmernden Edelsteinen pressen kann? Wenn Gott wollte, könnte er es über Warwick Edelsteine regnen lassen, dass dort die Dachrinnen und die gesamte Kanalisation verstopft... Wenn seine Anbeter Geld brauchen sollten, wäre das einfacher möglich...

        Mehr möchte ich gar nicht beitragen. Ein Pflänzchen muss man behutsam gießen und darf es nicht mit Infos überfordern. Und ich denke, Du bist eine sehr wertvolle junge Pflanze hier auf BI.

        Liebe Grüße RoKo

      2. Störtebeker

         
        Er hat seinem Leben ein Ende gesetzt und hat sich von einen Zug überfahren lassen,übrigens ein qualvoller Tod.
        Hat er sich denn vorher gar nicht gefragt wie qualvoll das wohl für den Lockführer und für dessen weiteres Leben sein könnte?

        Störtebeker

        1. Störtebeker

           
          Lieber M. N.,
          danke für deine sehr vernünftige und auch faktisch korrekte Abhandlung zur NWÜ.
          Du schreibst: „Obgleich ich auch kein Fan der NWÜ (mehr) bin, halte ich dafür, trotz aller Ablehnung und Kritik auf dem Teppich zu bleiben und keine Panikmache zu betreiben... da sollte man sich doch lieber von kühlen Fakten als von "Teufelswerk"-Gefühlsausbrüchen leiten lassen. Aber wie gesagt: "Jeder sei in seinem Sinn überzeugt", und "beauty (or ugliness) is in the eye of the beholder".
          Genauso sehe ich das auch! Meine Hauptstudienbibel ist die Elberfelder Studienbibel, mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz.
          Ich persönlich halte für mich nicht so viel von „freien Übersetzungen“, wie „Die gute Nachricht“ und ähnlichen. Ich habe sie alle (oder zumindest die bekanntesten). Da kann der Übersetzer noch am ehesten seine persönlichen Ansichten hineininterpretieren.
          Natürlich benutze ich auch viele andere Übersetzungen und interlinear Übersetzungen sowohl in deutsch, als auch in englisch.
          Das die NWÜ tendenziös übersetzt ist, ist völlig klar. Genauso wie die katholische Pattloch Bibel, die hier auch gerade vor mir liegt.
          Nur, dass ich vom „Deubel“ umzingelt bin wenn ich die NWÜ oder die Patlloch Bibel zum vergleichen heranziehe, das halte ich für nonsense!
          Diese Vergleiche sind natürlich für uns alle interessant. Und wie ich schon mal schrieb, kann man dann schon mal verschiedenes feststellen. Z.B., dass die Pattloch Bibel im laufenden Text weitestgehend korrekt ist, aber in ihren Fußnoten, den Text der Lehre der röm. kath. Kirche anpasst. In der NWÜ mit Studienverweisen ist es genau umgekehrt. Der Text ist tendenziös und verfälscht, aber die Fußnoten sind weitestgehend Korrekt.
          Ich könnte hier Beispiele dafür anführen, aber ich will es nicht zu lang machen.
          Also, vergleichen lohnt sich. Und keine angst vor´m „Deubel“. Wenn wir nicht vergleichen, dann lernen wir auch nichts mehr hinzu, oder werden nur einseitig informiert. Und das hatten wir doch all die Jahre (Jahrzehnte), oder...?

          Euer Störti

        2. David

          "Hat er sich denn vorher gar nicht gefragt wie qualvoll das wohl für den Lockführer und für dessen weiteres Leben sein könnte?"

          Vielleicht hat er sich das vorher gefragt? Wir können ihn nicht mehr fragen!

          Vielleicht hat er sich das vorher, im Prozess des Reifens dieses Gedankens sogar gefragt, und er hat deshalb, aus Gewissensgründen davon Abstand genommen. Aber irgendwann war er nicht mehr in der Lage dazu, sich um die Gewissens- und anderen Nöte des Lokführers zu kümmern, sondern im Moment der Entscheidung keinen anderen Ausweg mehr gesehen?

          Wir wissen das nicht. Solange wir noch leben können wir gut 'moralisieren'. Er muss sich das aber auch nicht mehr anhören.

          Dem Lokführer wünsche ich eine gute, professionelle Unterstützung, sofern er die benötigt. Er bekommt solche auch von der Deutschen Bahn. Und ich wünsche ihm, dass er einsieht und daher unbelastet weiterleben kann, dass IHN keine Schuld trifft, sondern sein Zug lediglich als Werkzeug benutzt wurde.

          Wahrscheinlich wurde der Selbstmörder selbst zu lange nur instrumentalisiert, manipuliert, ausgenutzt, zum nützlichen Werkzeug degradiert, MISSBRAUCHT. Als Mensch nicht erkannt oder wert geschätzt.

          Ich denke, man sollte einem Toten keine Vorwürfe mehr machen!

          Die Zeugen Jehovas Betonschädel wollen ja nicht mal zu Lebzeiten 'umkehren', Erwachen!, oder Buße tun.

          Lassen wir also den echt Toten in Frieden Ruhen - Gott sei seiner Seele gnädig. Und strafe die die Zeugen Jehovas für die Zurückweisung seines Sohnes und das täglich neu und erneute ans Kreuz bringen DURCH DIE ZEUGEN JEHOVAS

      3. Hupsi

        Lieber Markus,
        Danke für Deine Energie. Ich bin ganz bei dir und bin traurig über das was du erleben musstest.

        Genau das was du aufzählst hat mich auch "geweckt".

        Lieber Franz, es ehrt dich, ehrliche Brüder zu verteidigen. Mache ich ebenso. Ist auch wichtig. Doch trenne bitte, was uns instrumentalisiert, und was uns aus freien Stücken bewegt.

        Guten Abend

        Herzlichst Hupsi

         

    3. Boas

      Lieber Franz,

      als erstes möchte ich mich hier öffentlich vor Dir verneigen. Du hast in Deinem letzten Kommentar etwas an den Tag gelegt, was ich mir von der breiten Masse der ZJ wünschen würde. Ein Mensch, der den Dialog sucht und nicht pauschal verurteilt. Dein Kommentar spricht von sehr viel Respekt uns gegenüber. Und das ist es auch, was ich Dir entgegenbringen möchte.

      Deine Frage zu Hebräer 10 ist keine dumme Frage. Im Gegenteil. Ich möchte gerne Auge in Auge erbaut werden durch den Dialog mit meinen Geschwistern. Je mehr Personen, um so besser. Wie gerne würde ich mich mit Gleichdenkenden über die Bibel am gleichen Ort unterhalten. Ja auch mit ZJ, wenn sie es denn zulassen würden. Mit denen, mit denen ich damals gespielt habe oder im Orchester musiziert habe. Mit den Menschen, zu denen ich in den Anfangsjahren meines Lebens als Leitbilder aufgesehen habe.

      Nicht als Streitgespräch. Sondern so wie Du, mit Respekt, die gegenseitige Meinung und Argumente anzuhören und darauf bedacht zu sein, die bestmögliche Wahrheit dahinter zu erkennen. Bedacht eine Lösung zu finden, statt in Angriffsstellung zu stehen.

      Doch gibt es da niemanden außer meinem Vater, den ich in die Augen blicken kann. Viele hier nutzen die Kommentarfunktionen, um sich mitzuteilen. Manche schreiben sich privat. Telefonieren. Mit unter auch mit Video. (Gerade so, wie es die Zeugen in ihren Versammlungen ja seit neuesten auch tun.) Mit dem Unterschied, dass es bei uns keine Einbahnstraße ist, wie bei abgespielten Aufnahmen.

      In der Regel werden wir ausgegrenzt, beschimpft (hinter vorgehaltener Hand), ohne genaueres zu wissen, als Gottlos, Jesusfeindlich und Abtrünnig wahrgenommen. Mir wäre es wirklich lieber, wenn ich zu einer so großen Gemeinde zählen würde, wie die, an die der Hebräerbrief geschrieben wurde. Da liegt der Unterschied zwischen der großen Gemeinde der Hebräer und uns. Wir sind verstreut im Land.

      Dein Kommentar schmeckte in meinem Mund nach Abschied. Das würde ich wirklich schade finden. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du Deinen Weg mit Jehova und Jesus gehst. Das Dir noch vieles Neues in der Bibel begegnen wird. Und das Du Deine positive Einstellung nicht verlierst.

      Der Segen unserer beiden Höchsten sei mit Dir
      Boas

    4. M.N.

      Lieber Franz,

      in Deiner LK- und WTG-Verteidigung verwechselt Du Äpfel mit Birnen.

      Das Problem ist nicht der LK "Unvollkommenheit", sondern ihr maßloser, blasphemischer Anspruch, anderen Menschen ihre - der LK - takesaktuell gültige Meinung als geoffenbartes Gotteswort überzustrippen, unter Exkommunikations-Strafandrohung bei Nichtakzeptanz. Ich erinnere an den berüchtigten SCG:SSF-Brief der WTG - Fettdruck sowie Zusatzbemerkungen in eckigen Klammern und Normaldruck eingefügt:

      "Behaltet im Sinn, daß – um ausgeschlossen zu werden – ein Abgefallener nicht ein Förderer abtrünniger Ansichten sein muss. Wie im Wachtturm vom 1. August 1980, Seite 17 Absatz 2 erklärt, stammt das Wort 'Abfall (English: Apostasy)' von einem griechischen Begriff, der 'ein Abstehen von', 'ein Abfallen von, Abtrünnigkeit', 'Rebellion, Lossagung' bedeutet. Wenn somit ein getaufter Christ [d. h. ein der WTG durch seine "Hingabe und Taufe" verpflichteter Zeuge Jehovas] die Lehren Jehovas, so, wie sie vom treuen und verständigen Sklaven dargelegt werden [d. h. die menschlichen Lehren der WTG] verläßt und damit fortfährt, trotz schriftgemäßer [WTG-direktivengemäßer] Zurechtweisung andere Glaubenslehren für wahr zu halten, dann ist er abtrünnig [von der WTG, aber nicht notwendigerweise von wahrer göttlich/biblischer Lehre]. Es sollten liebevolle Anstrengungen unternommen [massiv Druck ausgeübt] werden, sein Denken richtigzustellen. Wenn er jedoch nach solchen Anstrengungen weiterhin darin fortfährt, seinen abtrünnigen Ideen Glauben zu schenken und das, was ihm durch die 'Sklavenklasse' dargeboten wird, zurückzuweisen, dann werden angebrachte rechtliche Schritte unternommen [d. h. es wird ein 'Rechtskomitee' zwecks Anklageerhebung mit nachfolgendem 'Gemeinschaftsentzug' eingesetzt]."

      Man beachte und staune: DIE LEHREN JEHOVAS, SO, WIE SIE VOM TREUEN UND VERSTÄNDIGEN SKLAVEN DARGELEGT WERDEN.

      Dies ließ das oberste menschliche WTG-Zentraldirektorium betreffs ihrer eigenen Lehren veröffentlichen, und das gilt heute noch.

      Wenn ein Häuflein sich selbst unter Verletzung klarer biblischer Aussagen wie "Nicht als solche, die HERRSCHEN" (1Pet 5,3) als "REGIERENDES" (Governing) oberstes Leitungsgremium eingesetzt habender Männlein von sich behauptet "Gott schenkt uns ein bestimmtes Wissen, das andere nicht haben" (aus dem wt vom 15.1.1981 S. 17 Abs. 1 und 2); "Wir können die notwendige biblische Anleitung nicht außerhalb der Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ finden" (wt vom 15.5.1981 S. 19); "Glaubst du, dass die von Jehova kommende geistige Speise DURCH DEN TREUEN UND VERSTÄNDIGEN SKLAVEN VERMITTELT WIRD, und LEBST DU GEMÄß DEM, WAS ER [der 'Sklave'] LEHRT?" (Frage B.5 des WTG-Formulars A-8-X Ge 10/15 "BEWERBUNG UM AUFNAHME IN DEN WELTWEITEN ORDEN DER SONDERVOLLZEITDIENER DER ZEUGEN JEHOVAS"); etc, ich könnte jetzt hier noch km-weise derartige Zitate bringen - dann gibt es dafür nur einen passenden Ausdruck:

      Megalomanie.

      "Und willst du nicht mein Bruder sein..." - sprich "Beugst du dich nicht dem von uns verabreichten Verständnis... dann gibt's was auf die Schüssel" - sprich "Gemeinschaftsentzug", Ausstoß, Bann und Acht als "Apostat" und Verhängung totaler Kontaktsperre für "liebe" und "gehorsame" ZJ. Hieran ändert auch nichts der LK dann und wann pflichtgemäß zur Schau gestellte Scheindemut à la "Nein, wir sind nicht inspiriert, wir machen auch Fehler" etc. Jedem NORMALEN Menschen, der sich dieser seiner Grenzen bewusst ist, geht es VÖLLIG und KOMPLETT ab, von anderen Menschen totale Akzeptanz seiner gerade gültigen Tagesmeinung als Gotteswort, und totalen Gehorsam und Unterwerfung dieser gegenüber einzufordern und die Chuzpe zu besitzen, sie "zurechtzuweisen", wen nsie nicht spuren. Welcher Gipfel der Anmaßung, der Selbstüberhebung und der Selbstüberschätzung das doch wäre! Genau das tun aber die WTG-Oberen mit an Irrationalität nicht mehr zu überbietender Penetranz, womit sie ihre hin und wieder geäußerte Scheindemut Lügen strafen.

      All das hat nichts mit "Die sind doch auch nur unvollkommen" zu tun. Wenn sich jemand seiner durch diese "Unvollkommenheit" bedingten Grenzen bewusst ist, dann haut er nicht derart auf die Pauke wie es die WTG-Oberbosse tun. Die sind ganz einfach nur anmaßend, größenwahnsinnig, "delusional", ...

      Soweit schon schlimm - dennoch nicht schlimm genug: Nicht nur der LK größenwahnsinniger Anspruch, das alleinige, auserwählte Sprachrohr des Allmächtgen zu sein - hinzu kommen ihre massiven Irrtümer, Irrlehren, Falschbehauptungen, Falschversprechungen, ihre hanebüchen Tricktheologie und theologische Hütchenspielerei, die Art und Weise, wie sich sich auf extrem übergriffige Weise in das Leben von Millionen Menschen einmsicht und es ruiniert (Stichwort "Grußverbot", oder das de facto Verbot von "Höherer Bildung" etc.) - und DAS willst Du uns allen Ernstes empfehlen? Wie blauäugig muss man sein, um solch ein "Angebot" auch nur in Erwägung zu ziehen? Das hat nichts mit "Schwächen zudecken" zu tun. Normale Menschen gestehen sich ihre Schwächen ein und geloben Besserung. Hat man jemals von der WTG eine Entschuldigung dafür vernommen, wie sehr sie das Leben vieler ihrer Bots durch ihre Falschversprechungen eines "nahen Endes", oder durch ihren Missbrauch der Bibel (Stichwort "Ersatzdienstfrage") geschädigt hat? Eine solch gescholtene Org wie die RKK bringt es fertig, mehrere "mea culpa" betreffs ihres Fehlverhaltens vergangener Zeiten zu verüffentlichen - auf etwas Vergleichbares können wir seitens der arroganten, selbstgerechten WTG bis ans Ende aller Zeiten warten - da kommt nix. Statt dessen sitzt sie weiterhin auf dem hohen Roß und schiebt die Schuld an "Mißverständnis" ihrer Befehlsempfängertruppe in die Schuhe, z. B. in puncto 1975 - "war alles nur die Schuld von euch dummen ZJ, die uns mißverstanden haben".

      Sorry, aber mit "menschlichen Schwächen, die zu vergeben sind" kann hier nicht gearbeitet werden. Und was Deine WTG-affinen Worthülsen "Ihren Weg mit Jehova [der WTG] gehen" und "sich bemühen Jehova [der WTG] zu gefallen" anbelangt: Echte Christen wollen nicht einem mit einem Kunstwort etikettierten Organisationspopanz gefallen, sondern sie überlassen sich der Führung dessen, den der Allmächtige, der Wahre Gott, hierfür eingesetzt hat - "Jesus, den Anführer und Vollender des Glaubens", Heb 12,2. IHM wollen wir "gefallen" bzw. wir vertrauen darauf, dass wir auf der Grundlage der von ihm erbrachten Erlösung beim Vater Gefallen finden. Das ist was ganz anderes als dieser platt/hohle, inhaltsleere "sich bemühen Jehova zu gefallen"-Hamsterrad-Aktionismus. Ja, ZJ "bemühen" sich IMMER - tagein, tagaus, von Haus zu Haus, an ihren Trollys, welch ein Graus - sie strampeln, BEMÜHEN sich pausenlos, STRENGEN SICH AN, sich NOCH mehr zu "verbessern", NOCH "mehr zu tun", NOCH "eifriger", NOCH "fleißiger" ... doch diese Reise, ihr "Weg mit Jehova" führt nach Nirgendwo - sie kommen niemals an, nämlich in der "Ruhe Gottes" (Heb 4,10), unter dem "sanften Joch" Jesu Christi. JZ warten auf Godot - doch der kommt bekanntlich nie...

      Der Versuch des Weichspülens der WTG-LK-Verirrungen und -Verwirrungen bringt nichts und führt zu nichts.

      Gruß,
      M.N.

  5. ULLA

    Hallo Klaus,

    danke für die Kino Empfehlungen! Wow!

    Der Trailer zu "Apostasy" gibt schon die Seelenqualen preis, die eine Mutter durchleidet, wenn sie sich zwischen den Anordnungen einer Organisation und ihren von Gott gegebenen mütterlichen Gefühlen entscheiden muss! Hammer! Hammer! Hammer!

    Aber ich fand keinen Hinweis, wann oder wo der Film in den deutschen Kinos ausgestrahlt wird, denn er wurde ja schon 2017 gedreht. Weißt du Näheres?

    Danke!

     

  6. Noomi

    Hallo Nowbody, es ging mir ebenso beim Lesen der Schriftstelle. Es ist ein Schreibfehler, schlage Hebr. 10:24 auf.
    Noomi

  7. franz

    evtl ist meine wichtige frage untergegangen 🙂 Also hier nochmal meine Frage,
    wenn im Hebräer 11:24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken,25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.
    ´steht, wie macht ihr das dann? Wo trefft ihr euch um euch gegenseitig zu ermuntern? Wie läuft sowas ab? Wie kommt ihr der Empfehlung nach? Danke Franz

    1. Giovanni

      ... natürlich gehen wir wie alle in den örtlichen Kö-Saal und lassen uns regelmässig von der geistigen Speise der von Gott indpirierten Lk berieseln ... so das wir geistig immer auf dem neuesten Stand sind - so wie die ganze Bruderschaft.

    2. Nowbody

      Also in Heb 11:24 steht in meinen Bibeln etwas ganz anderes als du meinst!

      Gruss Nowbody

    3. Horst

      Lieber Franz,

      Zu Deiner Frage nach dem "Nichtaufgeben des Zusammenkommens" erlaube mir bitte einen Hinweis: Ergänzend zum Verweis des Admin auf die entsprechenden Ausführungen im Glossar die Frage. WER hat das zu WEM, WANN und WARUM  gesagt ? Ansonsten sieht mir das zu sehr nach "Neuzeitlicher Erfüllung"gemäss  WTG- Sprechgebahren aus. M.E. hat Omma einen guten Gedanken dazu. Ich kann mit meiner Familie zusammenkommen. Ich kann mit Freunden zusammenkommen. Heisst "Zusammen -kommen" wörtlich sich versammeln ? Und woraus leite ich ab, diese Anweisung aus dem Hebräerbrief auf mich persönlich anzuwenden ? Da ergeben  sich wohl neue Fragen.....

      Herzl. Gruss Horst

      1. Ede an Horst und Franz

        Guten Morgen Horst
        Guten Morgen Franz.

        Was erleben wir während der Zusammenkunft in der Versammlung?

        90 Minuten Unterweisung durch den Sklaven.

        Jesus ging sehr oft in die Synagoge. Wollte er sich 90 Minuten lang von den Pharisäern unterweisen lassen? Bestimmt nicht! Was wollte er? Warum ging er in die Synagoge? Was meinte er, als er uns riet unser Zusammenkommen nicht aufzugeben?

        Ede

        1. Ede an Horst und Franz

          Hallo Horst
          Hallo Franz

          Wie mögen die Zusammenkünfte zur Zeit Paulus gewesen sein:

          Apg. 13:13-16
          13 Als aber Paulus und seine Begleiter von Paphos abgefahren waren, kamen sie nach Perge in Pamphylien. Johannes aber sonderte sich von ihnen ab und kehrte nach Jerusalem zurück[a].   a) Kap. 15,38
          14 Sie aber zogen von Perge aus hindurch und kamen nach Antiochia in Pisidien; und sie gingen am Tag des Sabbats[a] in die Synagoge[b] und setzten sich.   a) Kap. 16,13  b) V. 5
          15 Aber nach dem Vorlesen des Gesetzes und der Propheten[a] sandten die Vorsteher der Synagoge zu ihnen und sagten: Ihr Brüder[A], wenn ihr ein Wort der Ermahnung an das Volk habt, so redet!   A) w. "Männer, Brüder" (ein Hebraismus, gew. bei der Anrede verwendet)   a) Kap. 15,21; Lk 4,16.17
          16 Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach[a]: Männer von Israel und <ihr>, die ihr Gott fürchtet, hört:   a) Kap. 21,40; 26,1

          Offenbar kamen nach der Lesung der Schriftrollen die Brüder zu Wort, um ihre Gedanken zu äußern. Was Paulus ihnen zu sagen hatte, konnte den Pharisäern nicht gefallen.

          Apg. 13: 28-30
          28 Und obschon sie keine todeswürdige Schuld fanden, baten sie den Pilatus, daß er umgebracht werde[a].   a) Mt 27,23; Joh 19,15
          29 Und nachdem sie alles vollendet hatten, was über ihn geschrieben ist, nahmen sie ihn vom Holz herab und legten ihn in eine Gruft[a].   a) Mt 27,59.60
          30 Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt[a],   a) Kap. 2,24; 25,19

          Es war offenbar möglich, Gedanken, die den Pharisäern missfielen, im Gebetsraum zu äußeren, etwas, das im Königreichsaal undenkbar wäre.

          Wenn die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas so wie im ersten Jahrhundert durchgeführt werden, will ich der Erste sein, der bei Versammlungsbeginn anwesend ist, und der Letzte sein, der geht

          Ede

  8. tacitus

    Was ich gestern zufällig gefunden habe:

    Am 30.08. kommt der Film "Kindeswohl" in die Kinos... Der Film dreht sich um eine Familienrichterin, die neben privaten Problemen nun auch über den Fall eines 17-jährigen jungen Mannes entscheiden muss, der an Leukämie erkrankt ist und dessen Eltern (und auch er selbst) als 110%ige Zeugen Jehovas strikt jede Bluttransfusion ablehnen.

    Drehbuch kommt Ian Mc Ewan und der Film ist mit Emma Thompson, Stanley Tucci und Fion Whitehead recht hochkarätig besetzt. Die Kritiken fallen auch sehr gut aus. Ich will hier keine Schleichwerbung für den Film machen, aber ich bin natürlich gespannt, was der Film inhaltlich bringt. Vielleicht wird dadurch auch auf das Schicksal der vielen jungen, indoktrinierten ZJ aufmerksam gemacht, die viel eher bereit sind zu sterben als ihr eigenes Denken nochmal zu hinterfragen.

    LG

    1. David

      Hallo Tacitus ,

      vielen Dank für Deinen nützlichen Hinweis. Schön, dass auch dieser Film dazu beiträgt, die durch Zeugen Jehovas verursachten Probleme weiter bekannt zu machen. Und das Bewusstsein unbedarfter, argloser Mitbürger für die Fallensteller der JW.ORG wachsamer wird.

      Aus der obskuren, abstrusen, vor allem aber jannusköpfigen,  doppelzüngigen Betrugs Welt der Zeugen Jehovas gibt es immer wieder auch persönliche Absonderlichkeiten in der Presse zu lesen. Hier z.B. über die Serena William, ein Tennisstar, der dem "Geist des Wettbewerbs, Ruhm und Geldsucht" frönt - und das kurz vor "dem Ende" - zum Zeugnis des obskuren Zeugen Jehovas Jehova.

      https://www.thesun.co.uk/sport/7116773/serena-williams-will-not-celebrate-daughters-first-birthday-jehovahs-witness/

      -----

      Bemerkenswert auch das hier:

      https://www.bild.de/bild-plus/regional/muenchen/muenchen-aktuell/boeses-erwachen-auf-dem-patentamt-unternehmer-trickst-zeugen-jehovas-aus-56904674,view=conversionToLogin.bild.html

      https://www.derwesten.de/panorama/die-zeugen-jehovas-gingen-ihm-auf-die-nerven-jetzt-hat-sich-ein-unternehmer-mit-einem-genialen-trick-geraecht-id215201125.html

      1. Horst

        Hallo David,

        danke für die Links. Offensichtlich ist Serena Williams tatsächlich bei den ZJ. Aufgrund  ihres hohen Spendenvermögens wurde ihr von den zuständigen Ältesten offenbar die Pionierslaufbahn mit entsprechender Lebensvereinfachung noch nicht empfohlen....

        Michael Jackson war ebenfalls Zeuge Jehovas. Dem hat Anthony Morris seine Kritik an engen Hosen aber auch nicht persönlich übermittelt. Ebenso wie Prince......

        Eine Parallele zu Scientologie - berühmte (vermögende) Schauspieler als Mitglieder...

        Ist doch irgendwie total verlogen, Oder ?

        Abgesehen davon: Serena ist eine tolle Tennisspielerin, und die beiden anderen machten eine grandiose Musik.-

        Der Sonderstatus in dieser milliardenschweren Verlagsorganisation mit JW-Org-Kanaldeckeln ist aber doch eine Verhöhnung jeden verarmten Bethel-Mitgliedes oder Sonderpioniers, oder ?

         

    2. K. Seeburger

      Am 30.08. kommt der Film "Kindeswohl" in die Kinos...“

      Danke für die Empfehlung!

      Sehr empfehlen kann ich auch den hochkarätigen und brandaktuellen Film „Apostasy“ von Daniel Kokotajlo.

      Viel Spaß beim Schauen!

      Grüße

      Klaus

      1. tacitus

        Hallo Klaus,

        vielen Dank auch für diese Empfehlung "Apostasy", bei der Schauspielerin, die die Mutter spielt, muss ich immer an Downton Abbey denken... 🙂

        Der Trailer ist super, sehr realistisch und emotional, nur habe ich nirgends finden können, wann der Film denn nun in den Kinos läuft. Premiere hatte der Film wohl im Herbst 2017 auf den Filmfestspielen in Toronto. Weißt du näheres dazu?

        Grüße!

  9. fran

    Hallo, irgendwie ging mein Kommentar vorhin nicht online.

    Also hier nochmal meine Frage,

    wenn im Hebräer 11:24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken,25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

    ´steht, wie macht ihr das dann? Wo trefft ihr euch um euch gegenseitig zu ermuntern? Wie läuft sowas ab? Wie kommt ihr der Empfehlung nach? Danke Franz

     

     

    1. Giovanni

      Deine Frage ist absolut berechtigt
       
      Man müsste einfach diese habgierige von Geld und Macht geleitete und totalitär regierende LK AUSSCHLIESSEN!!!
       
      Dann könnte man als Volk Gottes fortfahren seinen Willen zu tun – ohne den hasserfüllten negativen Einflusse dieser verabscheuungswürdigen LK mit Ihren durch und durch auf ihnen zugestimmten gehorsam getrimmten WT-Studienartikel.

      (von jährlich 52 WT-Studienartikel sind 40 auf Gehorsam (gegenüber IHNEN) gerichtet, 6 auf „Jehova liebt eine fröhlichen Geber“ und der Rest ist tatsächlich mal etwas biblische Erkenntnis – oh Wunder!)
       
      Der geistige Hunger der Brüder bleibt bei soviel Gehorsams-Getrimme seit Jahrzehnten völlig auf der Strecke – ERWACHET endlich!!!
       
      Leider geht das ja nicht, weil die LK die absolute Macht besitzt - niemand kann die Ausschliessen, Sie können jeden verhasst machen mit Ihrer Propaganda aber Ihnen kann niemand zu Leibe rücken!
       
      ICH SITZE ALS KÖNIGIN UND WITWE BIN ICH NICHT, UND ICH WERDE NIE

      1. Omma@Giovanni

        Lieber Giovanni,

        du schreibst: "Man müsste einfach diese habgierige von Geld und Macht geleitete und totalitär regierende LK AUSSCHLIESSEN!!!"

        Ja, lieber Giovanni, das haben wir am 6.11.2014 getan, denn an diesem Tag haben wir, durch unseren Austritt (beim Standesamt), JW.ORG. die Gemeinschaft entzogen.  Jetzt haben sie keine Macht mehr über uns, auch wenn ihre Schäfchen ihnen blind gehorchen und uns ächten.  Jesus Christus, unser großer Hirte hat uns folgendes versprochen:

        Johannes 14:27   (NGÜ)
        27 Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!
        Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

    2. Omma@Franz

      Lieber Franz,

      zunächst zu deiner Frage: ".....  wie macht ihr das dann? Wo trefft ihr euch um euch gegenseitig zu ermuntern? Wie läuft sowas ab? Wie kommt ihr der Empfehlung nach? Danke Franz"

      Wo trefft ihr euch um euch gegenseitig zu ermuntern?:

      Der Oppa und ich kommen, wenn möglich, jeden Tag nach dem Frühstück zu Hause zusammen.  Alle paar Wochen kommt eine ehemalige Schulkollegin von mir zu uns, dann sind wir zu dritt.

      Wie läuft sowas ab?

      Nachdem wir ein Tässchen Kaffee getrunken haben, nehmen wir unsere Bibeln zur Hand, sprechen ein Gebet, und lesen abwechselnd einen gewissen Teil und sprechen dann darüber - auf Augenhöhe! -  Am Ende der Besprechung, und der Vereinbarung eines neuen Termins, bedanken wir uns abschließend im Gebet.

      Matthäus 18:19+20   (NGÜ)
      19 Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei – , dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden.
      20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.«
       

      Wir können uns also jederzeit und überall versammeln.  Was ist aber, wenn wir nur alleine sind? Wir brauchen uns nicht einsam zu fühlen, wir können uns immer und überall mit unseren Beiden Höchsten versammeln.  Lies doch einmal die Zusage, die wir in 1. Johannes lesen:

      1. Johannes 2:20-27   (NGÜ)
      20 Euch aber hat der, der heilig ist, Jesus Christus, seinen Geist gegeben, und durch diese Salbung habt ihr alle die nötige Erkenntnis. 
      21 Ich schreibe euch also nicht etwa deshalb, weil euch die Wahrheit unbekannt wäre. Im Gegenteil, ich schreibe euch, weil ihr sie kennt und weil ihr wisst, dass die Wahrheit niemals eine Lüge hervorbringt.
      22 Und wer ist der Lügner schlechthin? Es ist der, der leugnet, dass Jesus ´der von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist. Genau das tut der Antichrist, und damit lehnt er nicht nur den Sohn ab, sondern auch den Vater. 
      23 Denn wer den Sohn ablehnt, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich jedoch zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.
      26 Ich schreibe euch diese Dinge, um euch vor denen zu warnen, die versuchen, euch irrezuführen.
      27 Denkt daran: Der Heilige Geist, mit dem Christus euch gesalbt hat, ist in euch und bleibt in euch. Deshalb seid ihr nicht darauf angewiesen, dass euch jemand belehrt. Nein, der Geist Gottes, mit dem ihr ausgerüstet seid, gibt euch über alles Aufschluss, und was er euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Darum bleibt in Christus, wie Gottes Geist es euch gelehrt hat!

      Ja, es ist so, wie wir es im Vers 27 lesen, Jesus hat uns (allen seinen Nachfolgern!!!) den Heiligen Geist versprochen (also beten wir darum!), dadurch sind wir auf niemanden angewiesen, der uns belehrt.
      "Nein, der Geist Gottes, mit dem ihr ausgerüstet seid, gibt euch über alles Aufschluss, und was er euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Darum bleibt in Christus, wie Gottes Geist es euch gelehrt hat!"

      ....  um euch gegenseitig zu ermuntern?:

      Hebräer 10:22-24   (Hoffnung für alle)

      22 Darum wollen wir zu Gott kommen mit aufrichtigem Herzen und im festen Glauben; denn das Blut von Jesus Christus hat uns von unserem schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser von aller Schuld reingewaschen.
      23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.
      24 Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.

      Ja, nehmen wir die Bibel in die Hand und bitten aufrichtig um den Heiligen Geist, dann versammeln wir uns mit unseren Beiden Höchsten.  Und was sie uns lehren, ist keine Lüge!

      Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

    3. Peter

      Ich lese mit meiner Frau gemeinsam die Bibel, somit ermuntern wir uns gegenseitig und erfüllen Heb. 10:24,25.

      Es sei noch angemerkt, dass wir uns dadurch ehrlich ermuntert fühlen, im Gegensatz zur gespielten Scheinermunterung diverser Sektenzusammenkünfte. Um Heb 10:24,25 zu erfüllen, ist ein Org-Götze das letzte, das wir brauchen.

  10. Franz

    Hallo ich habe mal ne Frage,

    wenn es in der Bibel heißt wir sollen unser Zusammenkommen nicht aufgeben (Hebräer),

    wo trefft ihr euch dann alle regelmäßig um zu ermuntern?

    Weil Online ist das in der Bibel ja nicht gemeint. lg Franz

    1. Tommy

      Richtig Franz,

      so wird es uns empfohlen.

      Bin auf die Antworten gespannt.

      Tommy

    2. Daniel111

      Hallo Franz, eine sehr interessante Frage.

      Ich habe darüber auch schon mal nachgedacht und bin eigentlich zu keiner Lösung gekommen.

      Denn die einen sagen die Kirche labert nur Zeug, die anderen sagen, dass die Jehovas nur dummes Zeug labern, dann gibt es ja noch Unterschiede zwischen katholisch und christlich.

      Da die NWÜ ja wohl komplett falsch übersetzt sei, fällt diese schon mal weg, von daher weiss ich auch nicht welche Bibel Übersetzung nun die "richtige" sein soll.

      Ganz ehrlich, ich weiss es nicht.

      Eines weiss ich nur, die ganzen lieben Menschen ob es RoKo, Iris Omma und Oppa und viele andere bitte verzeiht mir wenn ich einige vergessen habe, Sie helfen mir gerade richtig durch eine schwere Zeit. . Mit vielen aufbauenden Kommentaren und Berichten .. Und das in Verbindung mit Gesprächen in meiner versammlung wo ich noch bin, bestätigt mir das einiges... Danke BruderInfo.

       

      LG

      Daniel111

      1. Vulkanus

        Es gibt  nicht die "richtige" Übersetzung.

        Eine Übersetzung kann sich mehr am Wortlaut lauten, dann ist sie schwerer lesbar. ( zum Beispiel die Elberfelder )

        Oder sie ist lesbarer übersetzt; dann ist sie nicht immer textgenau ( zum Beispiel Hoffnung für alle ).

        Oder sie geht den Mittelweg.

        Wenn Du www.bibleserver.de aufrufst, kannst du unter elf deutsche Übersetzungen wählen ( neben weiteren in anderen Sprachen ) und diese auch vergleichen.

        PS: wenn Du dort den Cursor an die Fussnoten hältst, siehst Du ggf. Hinweise auf weitere Lesarten oder bei der Hoffnung auf den Urtext etc.

         

         

         

         

        1. Omma@Vulkanus

          Lieber Vulkanus,

          du hast einen sehr wertvollen Kommentar geschrieben, dem ich eigentlich nichts mehr hinzufügen möchte.  Nur noch ein kleiner Tipp:

          Wir haben uns zu unserer Bibelsammlung und dem Bibelserver, das "Münchner Neues Testament" gekauft.  Das Besondere daran wird im Vorwort gut erklärt, besser kann ich es auch nicht.

          Zitat:

          Münchener Neues Testament

          Studienübersetzung

          Die Übersetzung des »Münchener Neuen Testaments« (MNT) entspringt dem an Universitäten und Hochschulen immer drängender werdenden Bedürfnis, all jenen Studierenden, aber auch interessierten Laien, die des Griechischen nicht oder nicht genügend mächtig sind, einen Basistext anzubieten, der das Manko fehlender Sprachkenntnisse ausgleicht.

          Das MNT will also nicht das Original ersetzen, es will auch nicht andere Übersetzungen verdrängen. Aber dadurch, dass das MNT dem griechischen Original seine Eigenart, auch seine Ecken und Kanten belässt nach dem Grundsatz: »So griechisch wie möglich, so deutsch wie nötig«, will es einen Weg zum Original erschließen und schafft es eine gewisse Verfremdung der oft allzu bekannten Texte, so dass eine neue Aufmerksamkeit für den Text gewonnen und zu intensiverer Beschäftigung mit dem Text angeregt wird.

          Als »Studienübersetzung« will das MNT seinen experimentellen Charakter nicht verleugnen, sie glättet und harmonisiert nicht. Die Übersetzung ist an möglichst einheitlicher Wiedergabe des Urtextes interessiert und bemüht sich um konkordante Wiedergabe griechischer Wörter und Begriffe, aber sie ist nicht mit dem Computer angefertigt, sondern in jahrelanger Arbeit im Kreis des »Collegium Biblicum München e. V.« entstanden.

          Ende des Zitats.

           

          Wir haben bei unserem Bibellesen dieses Testament immer griffbereit, um zu vergleichen.  Dabei haben wir schon so manche Ungenauigkeiten anderer Übersetzungen entdeckt.  Aber, wie gesagt, den genauen Urtext gibt es eben nicht mehr.

          Wichtig ist, dass wir um den Heiligen Geist bitten, um das große Ganze (Bergblick!) zu erkennen, was uns unsere Höchsten sagen wollen. Viele, die sich in die sogenannten "Grashalme" verbeißen, schwächen dadurch ihren Glauben und ihr Vertrauen in unsere Höchsten.

          1. Timotheus 1:3-6   (NGÜ)
          3 Als ich nach Mazedonien abreiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben, weil es dort Leute gibt, die falsche Lehren verbreiten, und gab dir den Auftrag, ihnen das zu verbieten. Halte dich auch weiterhin an diese Anweisung!
          4 Denn die Legenden und endlosen Geschlechtsregister, mit denen sie sich befassen, führen nur zu Spekulationen, statt dass sie den Glauben fördern und damit der Verwirklichung von Gottes Plan dienen.
          5 ´Sie bringen auch keine Liebe hervor,` und gerade das muss doch das Ziel aller Verkündigung sein  – Liebe aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem Glauben, der frei ist von jeder Heuchelei.
          6Dieses Ziel haben jene Leute aus den Augen verloren, und daher ist alles, was sie von sich geben, leeres Gerede. 

          Noch einmal vielen Dank für deinen schönen Kommentar und ganz liebe Grüße  von

          Omma und Oppa

        2. pit an Omma & Oppa

          Liebe Omma und Oppa,

          hier gibt es die Bibel: Münchner Neues Testament. NOCH (wer weiss, wie lange; Herunterladen auf eigene Gefahr; Online lesen, kein Problem.) online.

          Sicherheitshalber hab ich mir eine bestellt.

          https://bibel.github.io/

          Friede pit

      2. M.N.

        "...die NWÜ ja wohl komplett falsch übersetzt..."

        Das kann man so nicht stehen lassen. Wer sich eine "komplett falsche" Bibelübersetzung antun möchte, der sollte mal einen Blick in die vom Mormonengründer Jupp Schmidt fabrizierte "Inspirierte Version" der King-James-Bibel werfen - da kriegt er Dinge zu sehen, die das Attribut "komplett falsch übersetzt" bis über die Schmerzgrenze hinaus ausreizt. "Frei erfunden" kommt da schon besser hin. Jupps Märchenstunde...

        Das Problem mit der NWÜ ist nicht, dass sie "komplett falsch übersetzt", oder auch nur eine "schlechte Übersetzung" ist. Im Gegenteil: In objektiven Beurteilungen wird immer wieder zugegeben, dass sie eine "auf weiten Strecken SEHR genaue Übersetzung" ist. Wenn die evangelische Deutsche Bibelgesellschaft in ihrer Bewertung von "sprach- und sinnwidrigen ÜBER-Genauigkeiten" der NWÜ spricht, dann zeigt dies doch, dass die NWÜ "so schlecht" nicht sein kann; im Gegenteil, man fragt sich, inwiefern eine Übersetzung denn "ÜBERgenau" sein kann - würde man denn nicht maximale Genauigkeit wollen? Natürlich bezieht sich die Beurteilung hier auch auf den "unschönen Sprachstil" mit den "bürokratisch gespreizten Wendungen" - Selters- oder Steinfelsdeutsch also, und es ist auch klar warum: Die mit der Weiterübersetzung der engl. "Master"-NWÜ beauftragten Männlein und Weiblein im dt. "Zweigbüro" waren weder Philologen noch Germanisten und "konnten halt nichs anders". Allerdings beziehe ich mich hier nicht auf die "neue" NWÜ von 2013 - DIE ist in der Tat ein anderes Kaliber; deutlich schlechter als die vorhergehende 1984er und davor Ausgaben in Form der Rbi8/der Bi12.

        Das "Problem" mit der NWÜ ist, dass sie an etlichen Stellen im Sinne von WTG-Ideologie "durchwürzt" und hingebogen wird, dass an diesen Stellen der Urtext verschleiert, oder ihm erhebliche Gewalt angetan wird; eines der "berühmtesten" Beispiele ist "von Haus zu Haus" statt "in den Häusern". Für eine Liste mit Textbeispielen siehe im Glossar, Eintrag "Neue-Welt-Übersetzung". In diesem Sinne verstehe ich Bruce Mezgers Wutausbruch "Die NWÜ ist eine Perversion einer Bibelübersetzung. Sie ist eine Vorspiegelung nicht vorhandenen Fachwissens", wobei er sich (und da sind wir bei eine der größten Schwächen der NWÜ angelangt) auf die zugegebenermaßen hanebüchene, auf hochhypothetisch/pseudowissenschaftlicher Spekulation beruhende Praxis der Verwendung der JWHW-Transliteration "Jehova" im NT bezieht. Dadurch hat sich die NWÜ in der Tat in Theologen- und Gelehrtenkreisen lächerlich und stinkend gemacht.

        Wie auch immer: "Komplett falsch übersetzt" ist die NWÜ sicherlich nicht; da sollten wir schon die Kirche im Dorf lassen (oder lieber "Das Bethel auf dem Steinfels? Die 'Weltzentrale' in Warwick?") Dennoch gibt es bessere Ü. Meine persönlich Wahl ist immer noch die gute alte Elberfelder von 1905, aber auch Menge ist nicht schlecht. In Englisch ist es die NET (nicht zuletzt aufgrund ihrer hervorragenden Annotationen) sowie die "Amplified Bible" von Rotherham. Das Beste ist natürlich immer noch der Urtext: Die BHS fürs AT, und das Novum Testamentum Graece von Nestle/Aland. Lieber gleich zum Schmidt als zum Schmitdchen (aber nicht zum Jupp Schmidt - den lassen wir lieber in Salt Lake verschmoren...).

        Gruß,
        M.N.

        1. David

          "Wie auch immer: "Komplett falsch übersetzt" ist die NWÜ sicherlich nicht;"

          Lieber M.N.

          auch diese 'Diagnose' geht am Entstehens- und Intentionsprozess der sog. NWÜ aus folgenden Gründen vorbei:

          1. Die NWÜ ist überhaupt keine "Übersetzung" im eigentlichen Sinne, sondern ein Abschreibeprodukt, d.h. Plagiat

          2. Das Plagiat, abgeschrieben von anderen (echten) Übersetzungen, wurde intentiös mit eigenen Lehren manipulativ verfälscht.

          3. Meist wurde versucht, die Fälschungen und Irrlehren, die mit diesen sinnentstellenden Verfälschungen eingeschlichen wurden, mittels angeblicher 'Übersetzungen' zu kaschieren. Das ist mit den sog.  sprach- und sinnwidrigen Übergenauigkeiten gesehen. Die zurückhaltend diplomatische Umschreibung der Bibelgesellschaft darf nicht über die SCHWERE der Sinnentstellungen hinwegtäuschen. Über den NWÜ -und allen ihren Nutzern- steht ein FLUCH, Gal. 1:7, Off. 22:19

          Die sog. NWÜ kann, Euphemismen vermeidend, glasklar als Bibel-IMITAT und Satanswerk identifiziert und entlarvt werden.

        2. M.N.

          Lieber David,

          vorab dies: Ich bin kein "Verteidiger" der NWÜ. Nur damit das auch klar ist, und ich denke, ich habe das ja auch in meinem vorigen Post deutlich gemacht.

          Deine persönliche Meinung in allen Ehren, doch betreffs Deines Punktes 1 stelle ich mir die Frage: Woher meinst Du dies zu wissen? Warst Du während der Erstellung der NWÜ dabei, oder hat Dir ein Englein geflüstert, wie es anlässlich der Erstellung derselben zuging und dass einfach aus anderen Ü abgekupfert wurde? Durch eine solche Aussage bringst Du ja zum Ausdruck, über eine geballte Portion an Insiderwissen zu verfügen - es sei denn, Du hast diese Behauptung einfach irgendwo abgeschrieben. Vermutlich beziehst Du Dich mit Deiner einfach so dahingeworfenen Behauptung auf den "Entstehungsprozess" aller nichtenglischen NWÜs - die wurden in der Tat von der engl. "Mutter"-NWÜ mehr oder weniger abgeschrieben und in die jeweiligen Landessprachen "übertragen". Von daher also könnte man sagen: Du hast recht - aber das bezweifelte ja auch niemand. Wir reden vom "Entstehungsprozess" der NWÜ "an sich", d. h., der englischen "Mutter"-NWÜ.

          Ich hatte während meines Wirkens für die WTG in den 80ern, als die 1984er Revision der NWÜ im Gange war, Gelegenheit, einigen der "Ersteller" bzw. Revisoren über die Schulter zu schauen - einschließlich jener damals noch lebender, die an der Urversion mitgewirkt hatten - und "technische Dienste" zu leisten und darf deshalb von mir behaupten, zumindest ein Wenig an erste-Hand-Einblick in den "Entstehungsprozess" der NWÜ zu verfügen. Von daher weiß ich z. B. um die an alle "Übertrager" des engl. NWÜ-Mastertextes von ganz oben erteilte Anweisung, immer exakt dem engl. Text zu folgen, selbst wenn in den Zielsprachen sprachlich bessere bzw. den verwendeten Urtexten (BHS und WH) näher stehende Lösungen existieren (Beispiel "Zweig" v. "Rebe" in Joh 15).

          Dass in Einzelfällen aus anderen Ü abgekupfert wurde (und ich rede nun von der engl. "Master"-NWÜ) steht außer Frage; als Bsp. hierzu Johannes Greber und Mat 27,52.53 ("Die Grüfte öffneten sich..."). Hierzu siehe die "Leserfrage" Nr. 3 im "Wachtturm" vom 15.1.1976 S. 63-4.

          Dass aber die GESAMTE NWÜ - samt und sonders - komplett aus anderen Ü plagiarisiert wurde ist ein verschwörungstheoretisches Märchen. Dass dies nicht der Fall ist kann sehr leicht bewiesen werden. Z. B. hat keine andere Ü jemals versucht, den Unterschied zw. hebräischen Perfekt und Imperfekt-Verbformen mit derartiger Insistenz herauszukitzeln wie die (frühere, prä-2013 - in Dt. gibt es derzeit nur diese) NWÜ. Man suche nach der Wendung "Und er ging daran" (engl. "And he proceeded") - hier weist die NWÜ konsistent auf eine Imperfekt-Verbform hin. Das gibt es in keiner anderen Ü. Ob das eine sprachlich gute Lösung ist, wird allenthalben bezweifelt; u. a. ist dies einer der Fälle von "gestelztem Bürostil". Ob es deshalb ist, dass das in der 2013er fallengelassen wurde (Vgl. Gen 27,27 - früher: "And he proceeded to bless him"; jetzt: "Then he blessed him") weiß man nicht. Auch bei den berüchtigen "aufgeschwollenen" Formulierungen zur Betonung des "Aktionsmodus" griechischer Präsensformen ("Fortgesetzt Erkenntnis aufnehmen", "Glauben ausüben") beweist die NWÜ "einzigartige Kreativität", die rein gar nicht mit einem "Plagiarisieren" erklärt werden können.

          Dass der Bibeltext stellenweise, an für die Stützung von WTG-Dogma entscheidenden Schlüsselstellen (aber nicht samt und sonders; das kann jeder mit Hilfe von Interlinearversionen wie z. B. auf biblehub.com nachprüfen) "intentiös mit eigenen Lehren manipulativ verfälscht" wurde - genau das hatten wir ja bereits festgestellt ("durchwürzt" hatte ich geschrieben). Daran besteht kein Zweifel.

          Die NWÜ "ein Satanswerk" und "verflucht" - das erscheint mir sehr polemisch, doch Deine persönliche Meinung sei Dir unbenommen. Obgleich ich auch kein Fan der NWÜ (mehr) bin, halte ich dafür, trotz aller Ablehnung und Kritik auf dem Teppich zu bleiben und keine Panikmache zu betreiben, doch Deine hochemotionale Wortwahl geht doch sehr stark in diese Richtung. Die Bewerter der o. a. ev. Bibelgesellschaft (und es darf davon ausgegangen werden, dass es sich hier um "Fachleute", also Hebraisten und Gräzisten handelt) sind nicht die Einzigen, die die NWÜ recht "differenziert" beurteilen (was ist OK, was nicht). Es geht hier um Wissenschaft - Sprachwissenschaft - und da sollte man sich doch lieber von kühlen Fakten als von "Teufelswerk"-Gefühlsausbrüchen leiten lassen. Aber wie gesagt: "Jeder sei in seinem Sinn überzeugt", und "beauty (or ugliness) is in the eye of the beholder".

          In diesem Sinne wünscht ein fröhliches Bibellesen in der Ü Deiner Wahl, ohne Dich hierfür "verfluchen" zu wollen,

          M.N.

        3. David

          Werter M.N.

          In der Sache möchte ich zu deinem -auch der betreffs der sachlich fachlichen Aspekte Entstehung der NWÜ ambivalent bleibenden- Kommentar nur folgendes anmerken:

          Wenn wir von Bibelübersetzung sprechen, dann meinen wir die Übersetzung aus den Ursprachen aus den "Originaldokumenten" in eine gängige 'moderne/heutige' Sprache wie etwa englisch oder deutsch.
          Lass wir also bitte die profanen "Übersetzungen" von englisch in deutsch oder andere Sprachen, oder vice versa, aus der Diskussion draußen, weil es darum ja nicht geht.
          Wir sprechen also über -um Deinen Begriff zu übernehmen- die "Master-NWÜ" in englisch (aus der alle anderen Sprachen abgeleitet/"übersetzt"  sind).
          Der Entstehungsprozess der Master-NWÜ ist vom Watchtower geheimgehalten! Der Übersetzungsprozess, die Übersetzer, Zielsetzungen, Techniken, Prozedere, wird von seriösen Übersetzern/Institutionen/Wissenschaftlern wissenschaftlichen und Seriositätsanforderungen genügend TRANSPARENT gemacht. Der Watchtower macht mit einer fadenscheinigen Begründung das Gegenteil und hält geheim (die Geheimhaltung der Spendenverwendung erfolgt vermutlich auch aus "Demut" und weil diejenigen, welche das Geld ausgeben nicht geehrt werden wollen).
          Bekannt, und auch im Vorwort der NWÜ selbst eingeräumt ist, dass die NWÜ durch den bekannten Spiritisten Johannes Gerber maßgeblich beeinflusst ist. 
          Dass sich die Watchtower Scharlatane mit gefälschten, nie erlangten, akademischen Graden geschmückt und hochgestapelt haben ist in US-amerikanischen Gerichtsprozessen rechtskräftig festgestellt worden. Über Sprachkenntnisse, gar eine seriöse sprachwissenschaftliche Ausbildung hat kein einziger der Watchtower-Angeber und Hochstapler verfügt (auf die schnelle, zwei links; sonst Nachweise selber recherchieren)

          https://en.wikipedia.org/wiki/Talk%3ANew_World_Translation_of_the_Holy_Scriptures/Archive_6#Testability,_Ray_Franz_and_Watchtower

          http://bibleready.org/NewWorldTranslation.html
          Dass punktuell einzelne Sprachbesonderheiten der Ursprache anders als allgemein anerkannt gehandhabt wurde ist, (a) keine Beweis, dass im übrigen nicht plagiiert wurde, und (b) allenfalls Beweis, das nur lückenhaft, rudimentär vorhandene,  in wenigen Semestern eines abgebrochenen Studiums angeeignete Halbwissen angeberisch zu Profilierungszwecken verwendet wurde. Und darüber hinaus, (c) sinnentstellender Schwachsinn und eigene Meinungen bzw. eine eigene Watchtower Theologie mit angeblichen "Sprachgenauigkeiten" kaschiert wird, obwohl diese allen anerkannten Sprachwissenschaftlern, verschiedenster Nationen und Konfessionen widersprechen. "Übergenauikeiten" ist hier ein Beschönigung von sinnentstellender Fälschung des Urtextes. (Sprachwissenschaftler und Sprachbegabte können sich gern überzeugen - das ist nicht meine Aufgabe, US Gericht haben die Watchtower Scharlatane schon ausreichend als Hochstapler überführt, entlarvt und rechtskräftig verurteilt).

          Zusammenfassend kann festgehalten werden, die Watchtower Scharlatane sich überführte Hochstapler, Wichtigtuer und ihr spiritistisches Machwerk, das Bibel-IMITAT NWÜ, schlicht theologischer Dreck, und übersetzungstechnisch -bis auf wenige Anpassungen zur Einfügung der eigenen Watchtower Theologie und Fälschung der echten Evangeliumsbotscht- ein Plagiat.

          -----

           

          Persönlich -eher unwichtig- kann folgendes angemerkt werden:

          Nicht ich bin es, der -wie du irrig meinst- "Verschwörungstheorien" kolportiert, sondern der Watchtower macht gar kein Hehl daraus, dass er die maßgeblichen Informationen seines Entstehens, Wirkens, Finanzierung, und Geldverbleib geheim hält.
          Seltsamerweise räumst Du selbst ein, dass "abgekupfert" wurde, obwohl Du vorher verneinst? Über den Umfang wirst auch Du keinen abschließende Auskunft geben können, weil Du nicht zur obskuren "Übersetzungsbande" gehörtest (sei froh!).
          Über Deine eigenen Insiderkenntnisse habe ich keine Aussage gemacht. Je umfangreicher sie sind, desto glücklicher und froh bin ich, dass Du solche hast und hier zum Nutzen anderer gewinnbringend einbringst. (Beneiden darum tue ich Dich nicht; bin aber dankbar, wenn Du uns Dein Wissen nicht vorenthältst!)

          Liebe Grüße

          Ps: ich wünsche auch allen fröhliches Bibellesen - empfehle jedoch, keinesfalls das spiritistische NWÜ Bibelimitat zu verwenden, sondern jede andere anerkannte, bekannte Bibelübersetzung.

        4. M.N.

          "Im Vorwort der NWÜ selbst eingeräumt ist, dass die NWÜ durch den bekannten Spiritisten Johannes Gerber maßgeblich beeinflusst ist."

          So ein Quatsch - und noch nicht mal den Namen "Greber" korrekt geschrieben. Ich habe hier sämtliche Versionen der NWÜ vorliegen - Rbi8, Bi12, Taschenformat, in E, Dt, Frz, Sp, Po, Ru, die nur-NT-Erstausgabe in Dt. von Anfang der 70er, die "alte" "Studien"-Ausgabe aus den 60ern bis hin zum "grünen Brocken" der 1950er ... In KEINER EINZIGEN gibt es irgendwo auch nur den geringsten Hinweis auf Greber. Der wurde nur im wt wie den von mir erwähnten der WTG-Gefolgschaft zur Kenntnis gebracht. Solch wilden Spekulationen wie die von Dir vorgebrachten sind Wasser auf die Mühlen und Öl ins Feuer der WTG und von JZ, denn dadurch können sie ZU RECHT hämisch mit dem Finger auf andere (Dich) zeigen und sagen: "Schaut nur, was für einen Nonsense die verzapfen!" Deine o. a. Aussage ist NACHWEISLICH und sehr leicht beweisbar falsch. Wenn Du mir EINE Ausgabe der NWÜ bringst, in deren Vorwort oder sonst irgendwo Greber erwähnt wird, dann reden wir weiter. Da Du das aber nicht wirst tun können, da es eine solche Version nicht gibt, ist das Thema für mich erledigt. Wenn Du dieses tote Pferd weiter prügeln möchtest - nur zu. Für mich gilt: I am OK - you are OK.

          Und Tschüß!
          M.N.

  11. Elfi

    Lieber Daniel 111 !

    Ich habe jetzt schon mehrere Deiner Kommentare mitgelesen. Ich fühle mich gedrängt, Dir zu antworten.

    Unser Sohn heißt übrigens auch Daniel, vielleicht ist es das.( wobei ich weiß, der Name ist  nicht Dein echter Name)

    Ich war von 1951-2004 eine eifrige Zeugin Jehovas und die WTG redete uns ein, dass 1975 Harmagedon kommen sollte. Was ja bekanntlich nicht geschah!

    1987 wurde unser Sohn, ausgeschlossen, obwohl er nie getauft war, weil er sich mit einem ebenfalls ungetauften Freund weiter befasste, obwohl der auch ausgeschlossen war. Unserem Sohn war das wohl recht, denn er hatte sich längst von der WTG innerlich verabschiedet. Zu dem Zeitpunkt war er 18 Jahre alt. Ein halbes Jahr später stand im Wachtturm dass ein ungetaufter Verkündiger NICHT ausgeschlossen werden kann!!!Soviel dazu, dass die WTG ständig ihre Lehren und Ansichten verändert!

    Unser Sohn war weg , denn seinen Glauben an Gott hatte ihm die WTG zerstört, denn sie behauptete ja immer wehement, dass sie von Gottes Geist geleitet ist. Und dann solche Fehler??? Für meinen Mann und mich war das sicher einer der Meilensteine, die uns die WTG im Stillen hinterfragen lies.

    Dennoch erfolgte unser Austritt erst 2004. Aber wir hatten mit Sicherheit  erkannt,  dass die Lehren falsch sind und uns etwas sehr Wichtiges all die Jahre gefehlt hat: Jesus Christus!

    Wir schrieben der Versammlung, dass wir keine Zeugen Jehovas mehr sein wollen, sondern Zeugen Jesu Christi sind! (Apostelgeschichte 1:8) Natürlich erfolgte nun die völlige Ignoranz, ja Ächtung, durch alle ehemaligen Freunde und die hatten wir ewig lange, wie Du Dir denken kannst. Leider auch unsere Tochter, die als Missionarin in Afrika mit ihrem Mann tätig ist. Alle drei Monate eine Mail, und wenn sie in Deutschland ist, einmal im Jahr  1 1/2 Stunden Besuch!

    Warum schreibe ich Dir das? Jesus allen ist mein Nonplusultra! Ihm muss ich gehorchen, auf ihn hören,  so will es Gott, der Vater! ZB Matth. 17:5, Markus 9:7,  Lukas 9:35. Keine Organisation auf dieser Welt rettet mich und eine so verlogene, wie die WTG, die auch noch ständig ihre Lehren ändert,  wie ich ja über 53 Jahre feststellen konnte, schon gar nicht! Leben gibt Jesus Christus allein! Wie es einige der lieben Mitschreiber Dir ja auch schon übermittelt haben. Ich kann das nur unterstreichen!

    In Matthäus 12:21 wird deutlich mit einem Text aus dem AT übermittelt, dass alle Nationen auf den Namen Jesus Christus hoffen werden! Und in Apostelgeschichte 16:31 sagt Paulus zu dem Gefängniswärter: "Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet werden  und deine ganze Familie mit dir."

    Ich kann Dir auch nur empfehlen, lies das Johannesevangelium. Das hilft Dir sicher  weiter, zu erkennen wer Dich rettet: Menschen mit Sicherheit nicht! Das Verlassen einer menschlichen Organisation kann unseren Gott nur erfreuen, denn er hat unseren Herrn Jesus zum Mittel der Rettung von Menschen gemacht!

    ich wünsche Dir und uns allen von Herzen:  Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns allen!" 2. Korinther 13:13

    Elfi

     

     

     

  12. Giovanni

    …. plötzlich finde ich mich wieder in der katholischen Kirche wieder?
    Ich habe doch die Kirche gerade auf Grund des Bibelstudiums und der daraus resultierenden Erkenntnis verlassen, da die Kirche eine Palette von falschen Lehren vermittelt und nun stelle ich fest, dass ich mich wieder in der gleichen Lehre finde?

    Katholische Kirche

    JZ

    Die Verehrung der Mutter Gottes als Mittlerin zwischen Gott und den Menschen

    Die Verehrung der Gesellschaft als Mittlerin zwischen Gott und den Menschen

    Die Lehre vom Fegefeuer und der Hölle

    Die Lehre der grossen Drangsal und Harmagedon

    Der Klerus welcher die Laien belehrt

    Die geistgesalbten welche die grosse Herde belehrt

    Der Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche

    Die leitende Körperschaft als Oberhaupt der gesamten Organisation

    Die Unfehlbarkeit/Unantastbarkeit des Papstes

    Die Unfehlbarkeit/Unantastbarkeit der Gesellschaft (Kritik an der Organisation wird mit Ausschluss geahndet)

    Die Beichte – an den Geistlichen (zur Kontrolle)

    Die Beichte – an die Ältesten (zur Kontrolle)
    … inkl. der Dienstberichte ect. und Verkündigerkarte

    Die Kindertaufe

    Aus der anfänglichen Erwachsenentaufe entwickelt sich allmählich eine Kindertaufe
    Die Gesellschaft drängt die Eltern ihre Kinder zur Taufe zu führen.

    Mit der Taufe wird man in erster Linie an die Kirche gebunden und nicht an Christus.

    Es wird immerhin im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes getauft.

    Mit der Taufe wird man in erster Linie an die Gesellschaft gebunden (insbesondere durch das Bejahen der 2ten Tauffrage) und nicht an Christus.
    Es wird NICHT im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes getauft.

    Die heilige Inquisition – zur Säuberung und reinerhaltung der Kirche

    Das Rechtskomitee – zur Säuberung und Reinerhaltung der Versammlung

    Die Exkommunikation

    Der Ausschluss

    Ächtung und Verbannung der Exkommunizierten – war im Mittelalter ein sehr dunkles Kapitel welches heute der Vergangenheit angehört

    Ächtung und Verbannung der Ausgeschlossenen – absolutes Kontaktverbot in der Familie
    JZ holt hier das nach, was die Kirche im Mittelalter praktizierte!
    (der Apostel Paulus wusste um den Zustand des Ausgeschlossenen und seiner Reue)

    Haufenweise pädophiler Priester welche ihr Unwesen über Jahrzehnte im Versteckten ausübten – und von der Kirche gedeckt wurden.

    Haufenweise pädophiler Ältester welche ihr Unwesen über Jahrzehnte im Versteckten ausübten – und von der Organisation gedeckt wurden.

    Die Kollekte

    Die laufenden Spendenaufrufe – Nein JZ führen keine Kollekte – was ist denn der Unterschied?

    Der Ablass

    „Jehova liebt einen fröhlichen Geber“ - und für den Nachlass hat die Gesellschaft ein sehr umfassenden Schreiben abgefasst, wodurch irgendjemand (auch ein nicht Zeuge – könnte auch ausgeschlossen sein) alles Verwertbare an die Gesellschaft überschreiben kann.

    Weltweiter Kirchenbau in Fronarbeit wobei der Besitztum immer der Kirche überlassen wird.

    Weltweiter Kö-Saal-Bau in Fronarbeit wobei der Besitztum nach und nach an die Gesellschaft übergeht.

    Ein unermesslicher Reichtum über wessen nur Rom genau Bescheid weiss und unter absolutem Verschluss gehalten wird.

    Ein stetig wachsender Reichtum über wessen nur „Warwick“ genau Bescheid weiss und unter absolutem Verschluss gehalten wird.

    Credo: „nur die katholische Kirche besitzt den wahren Glauben“

    Credo: „wir haben die Wahrheit“
    „nur ein aktiver ZJ der mit der vom Geist Gottes geleiteten Organisation verbunden ist, kann Armageddon überleben!“

    Die Heiligenverehrung

    Prominente Brüder - Lebensberichte von „treuen Brüdern“ werden als Propaganda missbraucht

    Die Glaubensgemeinschaft muss immer die Kirche unterstützen – nie umgekehrt

    Die Bruderschaft muss immer die Gesellschaft unterstützen – nie umgekehrt

    Bibellesen wurde im Mittelalter unter Todesstrafe verboten …

    Bibellesen ist erwünscht, aber deren Auslegung ist nur die WTG ermächtigt. Private Auslegung ist absolut nicht erwünscht. Abweichende Bibelauslegung könnte mit dem Ausschluss geahndet werden.

    … die Wahrheit macht Frei – jw.org nicht!
    Sobald Profitdenken (und wenn auch nur in kleinster Form) in einer religiösen Organisation vorhanden ist, wird versucht die Personen an die Organisation zu binden.
    Nachdem Jesus zu den Jüngern sagte, dass diese nur gerettet werden, wenn diese sein Fleisch und Blut konsumierten, und sich danach die meisten von ihm abgewendet hatten, sagte Jesus zu den 12en: und Ihr, wollt Ihr mich nicht auch verlassen?
    Jesus hat niemals irgendjemand an sich gebunden.
    Deshalb versucht JW.ORG nun auch wenn möglich Kinder zu taufen, um sie bereits an die ORG zu binden, und danach bei Ausschluss mit absolutem Kontaktverbot unter Druck zu setzen.

    1. Lusan

      Super geschrieben dieser Vergleich.

      Man hat tatsächlich den Eindruck, man ist in der Kath. Kirche. Amen

  13. Knecht

    Hallo zusammen,

    bei all dem geschriebenen worin viele Wahrheiten enthalten sind. muss ein jeder selbst für sich ersteinmal entscheiden was er will und bereit ist dafür zu tun. Natürlich benötigt Gott keine Organisation, genau so wenig wie Jesu eine neue Kirche gründen wollte wird dies von Gott heute erwartet. Wir Menschen brauchen Sie als organisatorische Leitung, für den jeweiligen Gesetztgeber und vielleicht auch um nach aussen hin zu zeigen wozu ich gehöre. In jeder Organisation arbeiten Menschen. egal mit welchen Namen und Titeln, es sind alles Sünder vor Gott. Fehlbare Menschen die mit ein wenig Macht oft falsche Dinge machen. So wie es zu Urzeiten beim Volke Abrahams, Israel und dem nachfolgendem Juden- und Christentum der Fall ist. Selbst ein Paulus der im Artikel so heroisch dargestellt wird war nicht immer mild und lammfromm. Er wusste darum und konnte so auch demütig vor Gott sein.

    Es sind nicht immer die falschen Lehren, oft nur die falschen Lehrer.

    Gott liebt alle seine Kinder ohne Beschränkung! Da kann kein Mensch sich drüber hinweg stellen und sagen wen Du dies oder jenes tust wird Gott Dich nicht lieben. Soviel Macht hat der Herr dass er hier selbst entscheiden kann.

    Wer "weggehen" will sollte sich vorher fragen vor oder von wem will ich weggehen? Von den Versammlungen, der Gemeinschaft oder von Gott? Als gläubiger Christ halte ich es für Ratsam bei allem den Herrn mit ins Boot nehmen. Er kann die Kraft geben, die für die notwendigen Schritte benötigt werden. Es ist aber nicht imm klug alles in einen Topf zu werfen und zu meinen "Ach Gott gibt es ja dann wohl doch nicht".

    Öffnet die Augen und das Herz für die wahre Jesuliebe. Aus den Beitrgen entnehme ich das noch viel in der "Hauseigenen Bibel" gelesen wird.Es gibt auch viele schöne ander Übersetzungen, die leichter zu verstehen sind und oft dem Urtext näher. Es ist hier und da sinnvoll diese einfach mal im Internet quer zu lesen. (Prüfet ...)

    Wie Paulus auch geschrieben hat werden wir nicht durch unsere Werke gerecht werden, sondern allein durch den Glauben. Durch den Glauben an Gott und die Treue zu ihm können wir gerecht vor Gott werden. Egal wie groß und vielfältig die Werke auch sein mögen. Gott sieht doch dein Bemühen und wird dieses auch anerkennen.

    Und perfekt (wie pit es so schön schreibt) können wir nur durch die Gnade des Herrn werden, nicht durch unser bemühen.

    LG

    Knecht

    1. David

      Knecht,

      "Wer "weggehen" will sollte sich vorher fragen vor oder von wem will ich weggehen?"

      Wie schon in der Bibel im AT ebenso wie im NT KERN und ROTER FADEN ist, führt Gott AUS DER SKLAVEREI.

      "Ihr seid zur Freiheit berufen!" heißt es in Galater 5:13.

      (und nur weil dort im weiteren Text noch vor gewissen Irrtümern, die manche in der Freiheit haben,  gewarnt wird, ist das Wort FREIHEIT von Zeugen Jehovas grundsätzlich mit negativer Konnotation besetzt und jeder sofort verdächtigt, verleumdet und suspekt, wenn er für sich FREIEHEIT reklamiert - weil das IM KERN die JW-Sklaverei bedroht und gefährdet. Eine Sklaverei, die den Zeugen Jehovas EIGNERN unvorstellbaren Dollar Reichtum einbringt. Milliarden von Dollar.)

      ---

      "Von den Versammlungen, der Gemeinschaft oder von Gott?"

      Wir gehen nicht weg - wir gehen HIN in die Freiheit des Christus!

      Die "Versammlungen" sind (im Grunde) keine "Gemeinschaft" oder "Versammlung" sondern das soziale Zuchtmittel und die Mobbingmasse der JW.ORG. Hier hat sich JW.ORG eine 'Gruppe' vereinnahmt und zunutze gemacht, wie die Nazi das Volk. Missbraucht, instrumentalisiert, als 'Kanonenfutter' verheizt, in Schutt und Asche gelegt. Und die JW.ORG Führung wird sich auch genau so aus dem Staub machen, wie die Nazi Elite. Aber auch nicht früher, als diese.

      ----

       

      1. AUS DER SKLAVEREI

         @ AUS DER SKLAVEREI @ DAVID

         

        Was verlieren Sklaven ? 

         

        Alle Menschen verlieren wen sie Sterben, und alle Menschen sterben.

        Wurde ein Sklave beim Tod was anders verlieren wenn er ein freie Mensche wäre ?

        Wenn ein freie Mensche stirbt verliert er die Freude am Leben !

        Ein Sklave verliert den Schmerz !

        Der Tod ist für ein Sklave der weg in die Freiheit !

        !!! Ein Sklave hat kein Furcht vom dem Tod !!!

        Und WIR  werden dieses Kampf  gegen JW.Org gewinnen !!!!

      2. Knecht

        Hallo David,

        Gott mag das Volk Israel aus der Sklaverei geführt haben, aber dies war weder sein Ziel noch der Sinn. Aus der Sünde will er uns führen! Hinweg von Neid, Mißgunst und Lieblosigkeit. Es ist nicht sein Ziel uns von Unterdrückung, Krankheit oder sonstigem irdischen Dilemma zu befreien.  Freiheit von irdischen Zielen, Vorstellungen und Gütern. Hin zu Jesus und seiner Freiheit wie Du schreibst. Aber wer mag dies ohne seine Hilfe erreichen?

        Bei deinen Zeilen musste ich so daran denken, was das Lied "Über den Wolken mag die Freiheit wohl grenzenlos sein" bei manch einem schon für Panikattacken ausgelöst hat.

        Die "JW.ORG" mag nicht alles richtig gemacht zu haben, sondern viele Fehler haben, wie manch andere Glaubengemeinschaft auch. Aber hat Sie nicht auch in vielen Menschen erst den Glauben zu Jesu erweckt? Darauf kann man aufbauen (Das Gute bewahret!) und seinen Weg zu Gott finden.

        "Kommt her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid"

         

        LG Knecht

    2. Ede an Knecht

      Guten Abend, verehrter Knecht

      Wir Menschen brauchen Sie als organisatorische Leitung, für den jeweiligen Gesetztgeber und vielleicht auch um nach aussen hin zu zeigen wozu ich gehöre. In jeder Organisation arbeiten Menschen. egal mit welchen Namen und Titeln, es sind alles Sünder vor Gott. Fehlbare Menschen die mit ein wenig Macht oft falsche Dinge machen. So wie es zu Urzeiten beim Volke Abrahams, Israel und dem nachfolgendem Juden- und Christentum der Fall ist.

      Warum stimmen deine Behauptungen nicht?

      Sowohl nach außen wie auch nach innen – und da sollte es keinen Unterscheid geben – gehöre ich zu Jehova und seinem Sohn Jesus. Wohin gehörten die Menschen als es noch keine Organisation der Zeugen Jehovas gab. Konnten diese Menschen auch ohne Organisation und den TuvS gerettet werden?  (Römer 10:13)

      Eine Organisation, die für sich den absoluten Gehorsam wie für einen Gott verlangt, macht sich selber zum Gott für diese Menschen. Das gleiche Ansinnen hatte auch Satan, als er sich zum Widersacher Jehovas machte.

      Jeus verfügt über den Heiligen Geist, Gottes uneingeschränkte Kraft, mit der er alles tun kann, wie die Berufung des Paulus, die Beauftragung des Petrus und vieles mehr. Der Herr nötigt keine irdischen, fehlbaren Vertreter seines Willens.

      Gottes damaliger Mittler SEINES Willens,Moses, auf den sich der Sklave so gerne beruft, belegt, dass der Sklave nicht in dieser Position sein kann. Zum einen war Moses der Führer der Juden, zum anderen ihr Richter, Dinge, die der Sklave nicht ausüben darf. Als SEINEN Diener, der SEINEN Willen unfehlbar ausführen soll, informierte der Vater, der uns alle genau kennt und weiß, was wir verstehen, Moses unmissverständlich über sein Vorhaben, etwas, das der Sklave bisher stets vermissen lässt.

      Wer "weggehen" will sollte sich vorher fragen vor oder von wem will ich weggehen?

      Richtig! Wir gehen nicht vom Vater und auch nicht vom Sohn, sondern wir trennen uns vom teuren, unverständigen Sklaven.

      Ede

      1. Knecht

        Hallo Ede,

         

        ich habe den Eindruck Du hats mich Mißverstanden. Schrieb ich nicht deutlich das der Herr keine Organisationen braucht? Hat nicht Jesus schon damals den Schriftgelehrten klar gemacht dass Sie nur dem Gesetze nach, aber nicht dem Gebot der Liebe nach dienen? Haben nicht die Apostel einen neuen Weg eingeschlagen und so auch Menschen die nicht zum Volke des Herrn gehörten den Weg geöffnet?

        Welche Organisation will sich über den Herrn stellen? Wer ihm gleich sein?

        Gott weis das wir alle fehlbar sind und auch die Menschen, die er sich zu seinen Dienern und seinem Volk erwählz sind nicht frei von Sünde. Der von Dir angesprochene Moses hat es doch selbst bekannt, dass er nicht für die Aufgabe tauge, die Schriftgelehtten waren oft fehlgeleitet, die Apostel unverständig. Nur Jesus Christus alleine war ohne Sünde. Gott weiss dass wir seine Weisungen nicht unfehlbar ausführen, aber wir können es doch zumindest versuchen?
        1. Joh. 1;8 "So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns."

        Die Juden mussten sich von ihren bisherigem Glauben lossagen und den "neuen Glauben" folgen. Auch heute muss der ein und andere sich "vom vermeintliche wahrem Glauben" lossagen um Gott näher zu kommen.

        LG Knecht

        1. Daniel111

          Hallo Knecht,

          das heißt, dass es früher gar keine Organisation gab?

          Im Wachtturm hab ich aber mal was anderes gelesen, habe diesen Absatz kopiert:
          EINE SICHTBARE KÖRPERSCHAFT UNTER EINEM UNSICHTBAREN FÜHRER

          4. Um welche Aufgaben kümmerten sich die Apostel und andere Älteste im 1. Jahrhundert?
          4 Zu Pfingsten 33 u. Z. übernahmen die Apostel die Führung der Christenversammlung. Bei dieser Gelegenheit „stand [Petrus] mit den Elf auf“ und sprach mit einer großen Menge Juden und Proselyten über lebensrettende Wahrheiten (Apg. 2:14, 15). Viele von ihnen wurden gläubig. Anschließend widmeten sich diese neuen Christen „weiterhin der Lehre der Apostel“ (Apg. 2:42). Die Apostel verwalteten die Geldmittel der Versammlung (Apg. 4:34, 35). Sie kümmerten sich um die geistigen Bedürfnisse des Volkes Gottes, denn sie sagten: „Wir . . . werden uns dem Gebet und dem Dienst am Wort widmen“ (Apg. 6:4). Und sie beauftragten erfahrene Christen, das Predigtwerk in neuen Gebieten zu fördern (Apg. 8:14, 15). Im Lauf der Zeit unterstützten andere gesalbte Älteste die Apostel in Angelegenheiten der einzelnen Versammlungen. Als eine leitende Körperschaft gaben sie allen Versammlungen Anweisungen (Apg. 15:2).

          Da heißt es doch ganz deutlich, dass die Apostel eine Art Organisation gründeten, sie sich also um die Finanzen kümmerten und um die geistigen Bedürfnisse...Also könnte es doch auch auf heute umgewandelt werden, dass die LK für unsere geistigen Bedürfnisse sorgt....

          Ich versteh nichts mehr....

          LG
          Daniel111

        2. Vulkanus

          Als eine leitende Körperschaft gaben sie allen Versammlungen Anweisungen (Apg. 15:2).

          Wenn die Aposteln in Jerusalem wirklich allen Anweisungen hätten geben können, dann hätten sie doch direkt den Beschluss des Apostelkonzils versendet.

          Stattdessen trafen sie sich alle, weil sie  damals nicht per Mail, Telefonkonferenz etc. abstimmen konnten, und berieten gemeinsam. Apg. 15,19

          Aber die Antwort nach Antiochia wird geschrieben von den Aposteln, Ältesten und der ganzen Gemeinde ( Versammlung ). Apg. 15,22

          Und anschliessend haben Paulus und Barnabas verschiedene Ansichten, wie es weiter geht, und ihre Wege der weiteren Mission trennen sich. Apg. 15, 36-40

          Und niemand weist Paulus an, es anders zu machen, sondern er entscheidet selbst.

           

           

           

           

    3. Dominikus KLEIN

      Hallo Knecht,
      Du schreibst u.a.: "Wie Paulus auch geschrieben hat werden wir nicht durch unsere Werke gerecht werden, sondern allein durch den Glauben. Durch den Glauben an Gott und die Treue zu ihm können wir gerecht vor Gott werden."
      Hm...was lehrt Jesus gem. Matthäus 25:31-46 ?
      Bitte unterscheide, Paulus schreibt über GESETZESWERKE (z.B. Galater 2:15-16) und nicht über Werke der Nächstenliebe; vergleiche es bitte auch mit den JAKOBUSbrief!!
      Gruß Domi

    4. Johnny@Knecht

      Hallo Holzknecht, wir brauchen keine Organisation, sondern Jesus. Wer glaubt, eine Organisation zu brauchen, könnte sich genauso gut einen Götzen aus Holz schnitzen.

  14. ULLA

    Lieber RoKo,

    das ging mir ganz tief ins Herz, was du schriebst: Zeit und Aufwendungen, die nicht in der "Akte" stehen:

    Denn dann müßte unser lieber Boas zum Beispiel als XXXXXXL-Pionier gelten, so lieb wie er sich TAG UND NACHT um seinen Vater kümmert!

    Auch fällt mir gerade Jesus ein, als er kurz vor seinem Tod seinen Lieblingsjünger Johannes ansah, dann seine Mutter und mit nur EINEM Blick und Satz ("Siehe, deine Mutter, siehe, dein Sohn") ausdrückte:

    "Kümmere dich bitte um sie, wenn ich nicht mehr da bin."

    SO SCHAUTS AUS!

    LG Ulla

     

  15. ULLA

    Lieber Tilo,

    wir alle waren mal mehr, mal weniger "Saulus" und durften dann zum "Paulus" werden!

    Wie kommt es, dass man anderen in den H......... kriecht, um Anerkennung zu erhalten?

    Das liegt zu 99 % an den sog. Glückshormonen, am Belohnungssystem im Gehirn! Jeder Mensch braucht halt die Anerkennung, schon von klein auf...so sind wir geschaffen.

    Aber der FEIND der Gnade, Satan, hat unser natürliches Bedürfnis nach Anerkennung und Zustimmung TOOOTAAAAL ausgenutzt für seine Zwecke: Werksgerechtigkeit statt Herzensliebe ! Unter dem Vorwand "Die Versammlung rein erhalten" hat der Feind aus vielen gutgläubigen Menschen Spione und Hetzer und Ketzer und Verräter gemacht.

    Das sich gegenseitige Beobachten und Bespitzeln gibts halt nicht nur in der Wirtschaft, Politik, sondern am meisten in den "Werksgerechtigkeits-Katalogen" der Religionen!

    Nach dem Aufwachen kommt das Schämen, die Wut, der Frust, das Bereuen, dass man AUCH so ein kleines Rädchen im System des Feindes war....aber wenn man diese Phasen durch hat, kann man mit der Zeit auch Worte im Gebet finden, die all das beschreiben, was wir heute nicht mehr machen würden. "Bitte, lieber Vater, lass das wunderbare Opfer, das dein Sohn für uns Menschlein gebracht hat, auch auf MICH Anwendung finden. Verzeiht mir den Saulus, der in mir war und seht den Paulus in mir."

    Tilo, am besten hat mir der Satz in deinem Artikel gefallen, wo du schriebst:

    "Ich kann nicht mehr zulassen, dass durch diese Werksgerechtigkeit NUR MEINE GERECHTIGKEIT zum Ausdruck kommt und eben nicht die Gerechtigkeit Gottes und seine GNADE."

    Und GNADE brauchen wir doch alle! Sonst sind wir verloren!

    GNADE und FRIEDEN allen hier Mitschreibenden und -lesenden!

    LG Ulla

     

     

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Nach Tilos "Lebensbeichte" taucht wieder Mal die Frage auf: Waren wir zu blöd, um den Schwindel zu erfassen? Sind wir Gauklern aufgesessen, die es nur auf unser Geld abgesehen hatten?

      Meine Antwort nach über 40-jähriger Erfahrung: NEIN!

      Schon in Ray Franz' "Gewissenskonflikt" wurde klar, wir waren Verführte von verführten Werkzeugen, wo in 1Tim 4 zu lesen ist, w e r dahinter steckt:

      Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen...

      Ein Beispiel: Ende der 1960-er Jahre landete der Zweigdiener von Österreich in meiner Abteilung, der einige Jahrzehnte den Zweig in Wien leitete. 1924 wurde er von Brooklyn als Pilgerbruder zu uns entsandt. Dann stieg er mit 68 Jahren vom Bethel aus, aus später Überzeugung einem Irrtum aufgesessen zu sein. Ich hörte bei ihm und seiner Frau oft die Frage, "warum nur haben wir das geglaubt"?

      Bei Rutherford begannen manchmal ihre Fragen, schon allein wegen dessen Liebe zum Bourbon und zu seiner rothaarigen Sekretärin. Als dieser 1937 nach Wien kam und sich intensiv erkundigte, was die Ziele vom Adolf seien, wurde ihm berichtet was aus D damals bekannt war. Auf die Frage warum er das so genau wissen wolle, kam vom Judge die Antwort, er nimmt an, mit dem Reichskanzler erfülle sich Hes. 38, als der "Gog von Magog". So wurde "Bibelstudium" vom Boss der "Org Jehovas" betrieben und der nahm das sicher, mit viel Sendungsbewusstsein, ernst. Auch dieser Präsi war nur Werkzeug der dunklen Geister...

       

      Manchmal kommt mir der Gedanke: dient so eine Org nicht gut als (göttlicher?) Katalysator, um das zu diagnostizieren, 2Thess 2:

      9 ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben...

      Vielleicht begann da schon u n s e r e Matura, das Vorspiel zu "Unkraut und Weizen" ?

      Und leider besteht nicht jeder diese Test-Abitur..., da hilft meist kein guter Wille - aber auch keine Gewalt ~~~❥

       

      1. David

        Gerd,

        "Sind wir Gauklern aufgesessen, die es nur auf unser Geld abgesehen hatten?"

        Man wird (eventuell) die Zeiten differenzieren müssen. Obwohl nicht sicher ist, ob nicht von Anfang an ein gewisser "Investor" genau das auch beabsichtigte, als er sein Geld investierte (es gibt auch Investoren{Gruppen} die generationenüberlappend denken und investieren).

        HEUTE jedenfalls sind die Zeugen Jehovas ein Milliardengeschäft! Das steht zweifelsfrei fest. Und das ist dem "inner circle" mehr als klar und bewusst. Auch wenn das ("geistig gesinnte") wie Du nicht wahr haben wollen.

        Denkst Du etwa 30 Silberlinge könnten korrumpieren, aber 30 Millionen oder Milliarden nicht???

        ---

        Ps:

        Vieles ist viel profaner und ungeistlicher als man denkt.

        Lies mal Hesekiel 23

         

  16. Lieber Tilo,

    mit immer wieder zustimmenden Gedanken und Gefühlen habe ich Deine Beschreibung gelesen. Du hast das alles sehr verständlich und anschaulich geschildert.

    Es ist wirklich sehr schade, dass so viele aufrichtige Menschen in dieses Fahrwasser geraten sind. Es braucht viel Kraft, um da wieder rauszukommen. Aber es ist möglich! Mit der Kraft, die über das Normale hinaus geht. Und die erhält man, wenn man sich zum Herrn Jesus wendet bzw. zu ihm umkehrt (2. Kor 3:16-17).

    Ich selber habe diese Prozesse auch durchlebt und würde mich freuen, mich mal mit Dir per Mail auszutauschen. Wenn Du das auch willst, kannst Du mich unter vjb@pistis.org anschreiben.

    Liebe Grüße

    Volker J. Blockhaus

  17. Daniel111

    Ich kann dem Tilo voll und ganz zustimmen, jeder Buchstabe stimmt.

    Und das was Iris in Ihrem Kommentar schreibt, kann ich ebenfalls bestens zustimmen.

    Die einzig wahre Religion...tja, in meinem Kopf bricht sie wie ein Spiegel... Glassplitter für Glassplitter fallen auf den Boden.

    Ich weiss das auch dieser Kommentar von mir sehr wahrscheinlich nicht veröffentlicht wird, egal, ich hab es zumindest mir vom Herzen geschrieben...

    Ich kann sagen, dass ich für mich innerlich das Thema Religion abgeschrieben habe, denn wenn ich von den Zeugen Jehovas weg gehe, gehe ich von Jehova weg. Das heißt, ich werde in Gottes Augen nicht mehr rein und sauber sein, da ich ein abtrünniger bin.

    Und was haben wir gelernt auf dem Kongress "Sei Mutig!" Es werden nur Jehovas Anhänger gerettet werden "ihr seit meine zeugen, ist der Ausspruch Jehovas" es wurde knallhart in Frankfurt auf dem Kongress gesagt, wer kein Zeuge Jehovas ist, wird auch das Paradies nicht erleben.

    So das heisst, egal welche Religion ich annehmen würde, es wäre sinnlos, weil keine Aussicht auf das Paradies besteht und... Möchte ich wirklich in einem Paradies leben? Zumal ja nach tausend. Jahren Satan noch mal frei gelassen wird für eine kleine Weile, dann gibt es noch mal einen test, einen test wie wir ihn jetzt haben... Hm... Ob die Religion das wahre ist? Das kann jeder ja selbst überprüfen...

     

    1. Susanne

      Lieber Daniel,

      Ich gehöre hier meistens zu den stillen Mitlesern und schreibe sehr selten. Aber dir möchte ich gerne ein paar Gedanken auf den Weg geben, weil es mich sehr berührt was du schreibst und mir deine Unsicherheit sehr bekannt ist.

      Wer sagt denn, dass du Jehova verlieren wirst, wenn du die Organisation verlässt? Die Organisation. Warum sagen sie das? Weil sie dich ganz dringend als williges, untertäniges, widerspruchsloses Mitglied behalten möchten. Sie halten mit diesem Argument die Käfigtür zu. Im NT steht klar und deutlich:

      Joh 11:25

      Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;

      Es steht nicht, wer einer bestimmten Glaubensgemeinschaft angehört wird leben! Versuch' dir die Zeit zu nehmen unseren Herrn Jesus kennenzulernen. Abseits von den unbiblischen Auslegungen der Organisation. Lass' "der größte Mensch der je lebte" bitte auf der Seite. Du wirst sehen, du wirst Jesus ganz anders erfahren und kennenlernen, sein wahres Wesen, und er wird dich frei machen.

      Du wirst nichts verlieren, wenn du gehst. Du kannst nur gewinnen. Du wirst ein Kind Gottes werden und nicht nur ein Freund Gottes, du wirst frei von "dies und das MUSS ich noch tun, sonst verliere ich meine Rettung" werden, du wirst das tiefe Vertrauen in unseren Herrn kennenlernen, und du wirst eine große Befreiung in Jesus erleben. Das alles durch unseren Herrn und nicht durch blinden Gehorsam eines selbsternannten treuen und verständigen Sklaven,

      Und nein, man muss kein Zeuge Jehovas sein um gerettet zu werden. Der Weg geht einzig und allein über Jesus Christus und nicht darüber, dass du einer menschlichen Führerschaft folgst. Menschen können irren, Jesus Christus irrt sich nie!

      Ich hoffe ich darf hier einen Literaturtipp reinpacken? Falls nicht, bitte löschen.

      Ein guter Einstieg Jesus kennenzulernen ist meiner Meinung nach folgendes Buch:

      https://clv.de/Buecher/Evangelistisches/Denkanstoesse/Jesus-unser-Schicksal-SpecialEdition.html

      Insgesamt möchte ich dir das Johannesevangelium empfehlen, es wird dir sehr helfen unseren Herrn zu entdecken. Bitte nicht in der NWÜ.

      Gottes Segen

      Susanne

    2. Iris

      Lieber Daniel 111

      Du schriebst, wenn du von den ZJ weggehst , gehst du von Jehovah weg und wirst in Gottes Augen nicht mehr rein und sauber sein , weil du ein ,, Abtrünniger " bist und wenn du kein Zeuge Jehovas bist , kannst du das Paradies nicht erleben .

      lieber Daniel , daß ist das , was du lange Zeit eingeimpft bekommen hast . Diese Denkweise ist nicht das , was in der Bibel steht . Du brauchst auch keine Religion dazu , um die Bibel zu lesen .

      Wir haben zuerst das Buch von Ray Franz ,, Der Gewissenskonflikt " gelesen . Das Buch ist sehr aufschlussreich. Raymund Franz war ein Mitglied der leitenden Körperschaft, bis er das wahre Gesicht von JWOrg erkannte . Es wird dir helfen , diese Org im richtigen Licht zu sehen , daß sie nämlich nicht das ist , was sie vorgibt .

      Und wir , die wir weggegangen sind , fühlen uns nicht ,, unrein " . Wir haben unseren Herrn Jesus Christus gefunden , daß heißt das wir jetzt Christen sind und uns von ihm und seinem Geist unterweisen lassen . Im Gegensatz zu denen , die zu hoch von sich denken und sich als ,, Kanal Gottes " aufspielen . Ihre Überheblichkeit ist ihnen hinderlich , um wahre Einsicht und Erkenntnis bei Jesus  Christus zu finden . Den Geist Christi zu haben , bedeutet leben . Entweder man ist ein Christ mit dem Geist Gottes in sich , oder man ist ein Mensch ohne den Geist .

      Du wirst zwar ,, abtrünnig " genannt , das mussten wir auch hinnehmen . Aber wir haben einen Schatz gefunden , ( wie auch Omma sagte ), der weit mehr wert ist , als alles andere vorher . Darum gib nicht auf , nach diesem Schatz zu suchen . Du wirst ihn finden , wenn du das willst .

      Viele liebe Grüße

      Iris

       

       

    3. Omma@Daniel111

      Lieber Daniel,

      warum sollte dein Kommentar nicht freigeschaltet werden?  Wie du schreibst, hast du dein Herz hier vor allen ausgeschüttet, das zeigt doch deine Aufrichtigkeit. Aber nicht nur wir haben dir gern zugehört, sondern auch unsere Beiden Höchsten haben dir nicht nur zugehört, sondern auch dein aufrichtiges Herz gesehen.

      Du schreibst: "Ich kann sagen, dass ich für mich innerlich das Thema Religion abgeschrieben habe, denn wenn ich von den Zeugen Jehovas weg gehe, gehe ich von Jehova weg. Das heißt, ich werde in Gottes Augen nicht mehr rein und sauber sein, da ich ein abtrünniger bin."

      Diese Worte von dir zu lesen, bricht einem das Herz.  Ich glaube, ich spreche jetzt für Viele, wenn ich sage: "Du hast nicht einen Weg weg von den Höchsten beschritten, sondern sie ziehen dich zu sich. Und gerade dadurch, dass du dich von ihnen ziehen lässt, erscheinst zu in einem strahlend reinen und sauberen Gewand, denn du nimmst das Opfer Jesu an.

      Ich möchte dir einen Mann zeigen, der auch an Jesus glaubte.  Es war ein Blindgeborener, den Jesus geheilt hatte, der aber nicht wusste, wie Jesus aussah.

      Johannes 9:11-13, 16-22,
      11 Er gab ihnen zur Antwort: »Da ist doch dieser Mann, der Jesus heißt. Er hat einen Brei gemacht und ihn auf meine Augen gestrichen und gesagt: ›Geh zum Teich Schiloach und wasch dir das Gesicht!‹ Ich bin dorthin gegangen und habe mir das Gesicht gewaschen – und da konnte ich sehen!« –
      12 »Und wo ist dieser Mann jetzt?«, fragten sie. »Ich weiß es nicht«, erwiderte er.
      13 Sie brachten den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern.

      Warum brachten sie diesen Mann zu den Pharisäern?  Könnte es sein, weil er den Namen Jesus nannte?  Die Antwort erhalten wir, wenn wir weiterlesen.

      Nachdem der Mann auch den Pharisäern erklärt hatte, wie es kam, dass er wieder sehen konnte, sagten diese:

      16 »Der, der das getan hat, kann unmöglich von Gott kommen«, sagten einige der Pharisäer. »Er hält ja den Sabbat nicht.« Andere aber meinten: »Wie kann ein Mensch, der sündigt, solche Wunder tun?« So kam es unter ihnen zu einer Spaltung.
      17 Schließlich wandten sie sich wieder an den, der blind gewesen war. »Was sagst du über ihn?«, fragten sie. »Dich hat er ja von deiner Blindheit geheilt.« – »Er ist ein Prophet«, antwortete der Mann.
      18 Aber die ´führenden` Juden wollten nicht glauben, dass er überhaupt blind gewesen und nun sehend geworden war. Deshalb ließen sie die Eltern des Geheilten rufen
      19 und fragten sie: »Ist das euer Sohn? Ihr behauptet, er sei blind geboren worden. Wie kommt es dann, dass er auf einmal sehen kann?«
      20 Die Eltern antworteten: »Wir wissen, dass das unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde.
      21 Aber wie es kommt, dass er jetzt sehen kann, wissen wir nicht, und wer ihn von seiner Blindheit geheilt hat, wissen wir auch nicht. Fragt ihn selbst! Er ist alt genug, um über sich selber Auskunft geben zu können.«
      22 Sie gaben ihnen diese Antwort, weil sie Angst vor ihnen hatten. Denn die ´führenden` Juden hatten bereits beschlossen, jeden aus der Synagoge auszuschließen, der sich zu Jesus als dem Messias bekannte.

      Ja, das war der Punkt, jeder der sich zu Jesus bekannte, wurde aus der Synagoge ausgeschlossen.  Und wie ist es bei den Zeugen?  Ist es da nicht genauso?  Wenn wir uns zu Jesus bekennen, unserem einzigen Retter, den Gott gesandt hat, was passiert dann mit uns?

      Dann wurde der Mann weiter unter Druck gesetzt, und der Ton des Verhörs wurde schärfer, ließ er sich aber einschüchtern?  Schließlich waren die Pharisäer doch Autoritätspersonen in der jüdischen Gemeinschaft.
      24 Die führenden Juden ließen den Mann, der blind gewesen war, ein zweites Mal rufen. »Bekenne dich vor Gott zur Wahrheit!«, forderten sie ihn auf. »Wir wissen, dass jener Mensch ein Sünder ist.« –
      25 »Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht«, erwiderte der Geheilte. »Aber eins weiß ich: Ich war blind, und jetzt kann ich sehen.« –
      26 »Was hat er denn mit dir gemacht?«, wollten sie noch einmal genau wissen. »Wie hat er dich von deiner Blindheit geheilt?« –
      27 »Ich habe es euch doch schon gesagt«, entgegnete er, »aber ihr habt wohl nicht zugehört. Warum wollt ihr es noch einmal hören? Wollt ihr etwa auch seine Jünger werden?«
      28 Da wurden sie wütend. »Du bist sein Jünger!«, schrien sie ihn an. »Wir dagegen sind Jünger von Mose.
      29 Wir wissen, dass Gott zu Mose geredet hat. Aber von diesem Menschen hier wissen wir nicht einmal, woher er kommt.«
      30 »Das ist doch wirklich sonderbar!«, meinte der Mann. »Er hat mich von meiner Blindheit geheilt, und ihr wisst nicht, woher er kommt.
      31 Wir alle wissen, dass Gott einen Sünder nicht erhört; er erhört den, der gottesfürchtig ist und das tut, was Gott will.
      32 Hat man denn, solange die Welt besteht, je schon gehört, dass jemand einen Blindgeborenen von seiner Blindheit geheilt hat?
      33 Wenn dieser Mann nicht von Gott käme, könnte er solche Dinge nicht tun.«
      34 Darauf antworteten sie nur: »Du bist ganz und gar in Sünden geboren. Wie kannst du es wagen, uns zu belehren!« Und sie warfen ihn hinaus.

      Ja, der Geheilte ließ sich nicht einschüchtern und trat offen für Jesus ein.  Das war zuviel für sie, und sie warfen ihn aus der Synagoge raus - GEMEINSCHAFTSENTZUG!!! -

      Doch wie reagierte Jesus, als er davon hörte?  Er suchte nach ihm und machte ihm Mut!

      Auch heute sind Jesus und sein Vater bei uns, und sie geben uns einen Helfer:

      Johannes 15:26+27   (Hoffnung für alle)

      26Wenn ich beim Vater bin, will ich euch den Helfer senden, von dem ich gesprochen habe, den Geist der Wahrheit. Er wird vom Vater kommen und bezeugen, wer ich bin.
      27Und auch ihr werdet meine Zeugen sein, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.«

      So, wie seine Jünger damals, so sollen wir auch heute Zeugen Jesu sein.

      Es grüßen dich ganz lieb  Omma und Oppa
       

      1. RoKo an Omma, Daniel111

        Liebe Omma, lieber Oppa. Meinen Daumen hoch. Super Erklärung! Als gut geschulter ZJ kennt man die Textstellen, aber sie fallen einem manchmal nicht ein. Das Problem mit den Synapsen und der Vergessenskurve. So schätze ich sehr viele Antworten auf BI von vielen Kommentatoren, weil man damit selbst weiterwächst.

        Aber ich möchte Daniel auch Mut zusprechen. Beim lesen seiner Kommentare merkt man, er ist wie ein kleines Auto mit einem riesen Motor, dem es beim Gas geben die Karosserie verzieht... so viel Power steckt in ihm. Aber die WTG hält ihn eingebunden in einem Geschirr fest verankert. Bei ihm drehen die Reifen durch, aber er kommt nicht vom Fleck.

        Ist man jahrelang der Lehre der Wachturmgesellschaft ausgesetzt gewesen, kennt man das natürlich nur so wie Daniel schreibt. Wenn man lange die Augen geschlossen hat, und plötzlich in helles Licht blickt, tun einem die Augen regelrecht weh, so schmerzt der Reiz, das Licht.

        Aber Daniel, alles in Ordnung.

        Gott und Christus ziehen Dich. Lass Dich ziehen. Und wenn sie Dich aus der WTG herausziehen, ist diese Kraft mächtiger. Dann ist es eben so. Bei nahezu jedem hier kam einmal dieser Tag.

        "Ich kann sagen, dass ich für mich innerlich das Thema Religion abgeschrieben habe, denn wenn ich von den Zeugen Jehovas weg gehe, gehe ich von Jehova weg. Das heißt, ich werde in Gottes Augen nicht mehr rein und sauber sein, da ich ein abtrünniger bin."

        Was sagt die Bibel? Die im Blut des Lammes ihre Sünden rein gemacht haben. In Christus! In seinem Blut. Sein Opfer. Nicht im organisiert sein einer Organisation.

        Daher hat Gott die Welt geliebt, das er seinen einzig gezeugten Sohn gab, damit jeder, der glauben an ihn (den Sohn!!!) ausübe, nicht vernichtet werden... (Texte nach Erinnerung, ich mag eben nicht nachschlagen)

        Wenn Du von den Zeugen Jehovas weggehst... ja was passiert? Sie sagen und unterstellen Dir, damit machst Du Dich als Abtrünniger offenkundig. Sie betiteln Dich als ein bösen Menschen*. Ja und? Abtrünnig von falschen Lehren ist doch was Gutes. Selbst Jesus Christus haben die Religionsführer der damals wahren Religion aus der Synagoge ausgeschlossen, weil er zum Guten strebte und mit falschen Ansichten aufräumte. Schlussendlich hat Gott das Volk dafür verworfen. Christus war der erste Abtrünnige wie mal Ede schrieb. Christus selbst sagte allen, folge mir nach. So kann man seine Kleider nur im Blut des Lammes rein machen. Innerhalb der WTG beschmutzt man seine Kleider wieder an all dem falschen Handlungen, wozu man vom Sklaven verleitet und genötigt wird.

        Vielleicht bekommst Du noch das eine oder andere Ältestengespräch. So könnte man sie fragen: Wie finde ich zu Christus? Darf man darum beten? Wie nehme ich sein Opfer an? Wie kann ich mich an seinen Weinstock anpfropfen? Thema hatten wir kürzlich vor wenigen Wochen, weiß nicht ob Du da schon mitgelesen hast? Wenn nicht, nochmal melden.

        Bei Gott sind alle Dinge möglich, auch die menschlich gesehen keinen Sinn ergeben. Warum nicht auch so, dass man Abtrünnig werden muss, um zu Jesus Christus zu finden und dann so Gott zu gefallen? (...über die Antwort Deiner Ältesten wäre ich echt gespannt..., nur mal am Rand.)

        Nichts kann und darf zwischen einem echten Christen und Jesus Christus stehen. JW.org hat es sich zum Ziel gemacht, sich dort geschickt dazwischen zu schieben und die Menschen auf dem Weg umzuleiten. Über die Organisation! Sie nutzt dafür Älteste, diesen Weg niemals zu verlassen. Ihr Wert liegt nicht mehr bei Christus, dem Messias, der verheißen wurde und dann durch Jesu Wirken tatsächlich eintraf. Ihr Wirken stellt vielmehr eine Parallelwelt zum Weg zu Gott her. Direkt zu Jehova, durch seine Organisation. Aber bedarf es DAS? War DAS vorgesehen im Vorhaben Jehovas? Gott hat doch seinen Sohn hergegeben, damit sich alles an ihm erfüllt? ALLES! Christus ist der Mittler. Der einzige wahre Mittler. (Viele werden aufstehen und sagen, ich bin der Christus - GLAUBT IHNEN NICHT! Mat 24:23,24) Nur Christus, keine Leitende Körperschaft. Sie nehmen vielmehr seinen Platz ein und ziehen einen Verkündiger von Christus weg. Genau wie in Mat. vorhergesagt. Die LK sagt, nur innerhalb der Organisation findet man Rettung... Du selbst sagst, zum Kongress in Frankfurt habe es die Wortwendung gegeben. 'Nur Zeugen werden Harmargedon überleben!' Sie gehen noch einen Schritt weiter und sagen vielerorts, nur aktive ZJ, die 2x wöchentlich in die Zusammenkunft gehen... und ihre Berichtszettel einreichen mit genug Zahlen... nur die! Andere... da sieht es schlecht aus... Sie laufen Gefahr... Ist das nicht Hochmut? Woher nehmen diese Leute die Gewissheit? Ihnen trifft die Wortwahl zu, "Vielleicht können sie gerettet werden?"

        1. Kö 20:31...Vielleicht wird er deine Seele am Leben erhalten.
        Jona 3:9 Wer weiß, ob sich der [wahre] Gott umwenden und tatsächlich Bedauern empfinden und von seiner Zornglut umkehren mag, so daß wir nicht zugrunde gehen?

        Nein, für einen tief gläubigen Christen, der seine Hoffnung einzig auf Jesus Christus setzt, gibt ihm die Bibel eine Zusicherung!

        Die Männer der LK sagen, nur JW.org führt zum wahren Gott. Damit machen diese Leute und alle die ihnen folgen JW.org zum Götze. So krass ist das. Götzendienst vom Allerfeinstern.

        Und wenn sich das Gespräch mit den Ältesten erhitzen sollten, werden sie dienstbeflissen Publikationen der Druckerei ob Pennsylvania hernehmen und dort Anweisungen zitieren. Sie werden nie, sie werden nie die Bibel hernehmen, geschweige denn verschiedene Bibelübersetzungen, um deren Wortlaut in Gottes heiligem Geist zu erschießen. Sie sind Verrichtungsgehilfe des Sklaven und damit Gefolgschaft einer Drückerkolonne. Und mit diesem Gedanken im Hinterkopf bekommt man Kraft, solche Termine zu überstehen. Menschenfurcht? Oder Gottesfurcht!

        Ich bin mir sicher. Der eine oder andere Älteste, dem schlackern bestimmt die Ohren, mit wieviel Mut und Wahrheit ein Verkündiger Jesus Christus vertritt. Aber sie können nicht anders als das Urteil im Ansinnen der JW.org zu fällen. Darum legen auch viele Älteste ihr Amt nieder. Einige geben an, aus gesundheitlichen Gründen, um selbst nicht hinterfragt zu werden. Und z.T. haben sie ja auch recht. Durch psychologische Manipulation wird man krank. Gesundheitliche Gründe sind also korrekt vorgetragen.

        * Sie stellen sich schützend vor ihre Org um alle Angriffe abzuwehren. Je deutlicher man das wahrnimmt, desto offenbarer werden einem verschiedene Textstellen, was Jesus mit den Warnungen vor falschen Lehrern ausdrücken wollte. Mit Herde hüten hat das nur noch wenig zu tun.

        Daniel, Du steckst in einem Dilemma, was auch Raymond Franz in seinem Buch Gewissenkonflikt beschreibt. In diesem steckst Du gerade. Du kannst Dir das Buch bei amazon kaufen, oder übers Internet per PDF downloaden. Hab den Link eben nicht. Pass auf, ich schick es Dir per Email mit den PDFs. Deine Adresse hast Du vor 8 Tagen genannt. Dauert paar Minuten, muss es auf meiner Festplatte suchen.

        LG RoKo

  18. Nachdenker an Lusan

    Hallo Lusan,

    ja ein Fahrplan wäre super, oder??

    Nein, ich denke ein von wieder von Menschen verfasster Fahrplan wäre nicht das Richtige. Dafür ist jeder Mensch und seine Lebensumstände zu verschiedenen und vielschichtig. Jeder hat doch z.B. unterschiedliche familiäre und persönliche Umstände und Verhältnisse. Da gibt es kaum einen allgemein passenden Fahrplan auch wenn dies super praktisch wäre. Aber wir haben uns doch gerade von solchen von Menschen aufgestellten Fahrplänen befreit oder wollen dies tun und dann wieder von Menschen aufgestellte Fahrpläne beachten?? Besser nicht.

    Aber ich möchte dir sagen was uns geholfen hat und vielleicht kannst du da was von anwenden.

    Also, zuerst Mal die fundierten biblischen Grundsätze unseres Schöpfers im Auge behalten und sich an sein Wort halten, aber bitte mit einer richtigen Bibel und nicht der NWÜ.

    Dann langsam sein familiäres und privates Umfeld beleuchten und auf einen Ausschluss aus der Organisation vorbereite.

    Dann sich Hobbies oder ähnliches suchen, sich ein neues Umfeld mit neuen, wahren Freunden suchen.

    Vielleicht eingeschlafene oder abgebrochene alte Kontakte wieder aufleben lassen.

    Kurzum such ein neues Leben mit neuen Inhalten und Personen außerhalb der Organisation aufbauen. Das verhindert das man in ein tiefes Loch fällt, alles verliert.

    Dies nur Mal als Anregung von mir.

    Grüße

  19. RoKo

    Lieber Tilo,

    Vielen Dank für die Ausarbeitung Deines Lebensweges bei den Zeugen Jehovas. Vielleicht helfen sie dem einen oder anderen neuen Mitleser in seinem eigenem Prozess, den wir Aufwachen nennen.

    Mir gefiel besonders Deine Nennung im Absatz Christusfeindliche Werksgerechtigkeit. Die Organisation drängt und erwartet von den Verkündigern, dass sie sich im Predigen der Guten Botschaft verausgaben. Viele Verkündiger sind mit diesem Druck mehr als überfordert. Die WTG lehrt, nur so könne man das künftige Leben verdienen. Das ist aber ein großer Selbstbetrug, denn nicht das Predigen der Botschaft als solche im Sinn der WTG steht im Vordergrund, sondern das Bekehren, interessierte Personen zu Zeugen Jehovas zur Taufe zu führen, damit auch diese das Hamsterrad weiterdrehen und so die Spenden multipliziert werden. Die Wortwendung "Mehrung" verdeutlicht dies.

    Die Bibel spricht hingegen vom Jüngermachen, indem jemand den Opfertod Jesus Christus als Loskauf von Sünde und Tod annimmt und fortan christliche Werke und Früchte hervorbringt, ohne irgendwo eine Religionszugehörigkeit mit der Taufe einzugehen. Die Taufe ist ein Bekenntnis zum Annehmen Jesu Opfer in der Öffentlichkeit. Entsprechend findet man in Offenbarung die Worte: "Und jeder der es hört sage komm." Die unendlich große Gnade und die unverdienbare Güte. Keiner kann sie je selbst durch eigene Werke verdienen.

    Darum finde ich den Satz, den Du "nur" als Nebensatz angeführt hast, als sehr wertvolle Information, was für Denkweisen bei Zeugen Jehovas vorherrschen. Wenn schon ein Kreisaufseher sagt... (ein besonders biblisch geschulter Mann der andere Älteste anleitet um viele Herden von Schafen zu führen, viele Versammlungen)  -  „Wenn der ins Paradies kommt, krieg ich meine Krise!“. Der Bruder machte in seinen Augen nicht genug Predigtdienst! Sonst hatte er ihm nichts vorzuwerfen.  -

    dann muss man sich als Zeuge Jehovas und bibelkundiger Christ wirklich ernsthaft fragen, wie der Kreisaufseher auf diese so unbiblische These kommt!? Was lehrt denn die Wachturmgesellschaft? Ist die vermittelte Lehre richtig? Wer definiert denn genug? Was ist denn Nicht genug Predigtdienst... Auch ich habe diese Wortwendung selbst zu hören bekommen und mein eigener Glauben wurde von Ältesten hinterfragt. Bin ich lau? Ich empfand diese Worte als Angriff auf meine individuelle Persönlichkeit und meine Lauterkeit. Man unterstellt dem Verkündiger Untreue. Diese Lehrmeinung ist flächendeckend in allen Versammlungen weltweit vorzufinden. Als Verkündiger benötigt man ein Gemüt und eine Einreibung aus Lotusblütenextrakt, an dem solche verbale Angriffe schier abperlen. Anders geht man vor die Hunde.

    Dieser Kreisaufseher hat Jesu Gleichnis von den Arbeitern am Weinberg mit NICHTEM inhaltlich und vom Sinn und dessen Bedeutung erfasst. Mat 20 1-16 und einige andere Textstellen. Anstatt er sich als Hirte über andere Schafe erfreut zeigt, dass sie Jesu Opfer annehmen, entbrennt er in Zorn. Weil er in seinen Augen viel tut, jener Bruder weniger.

    In dieser klitzekleinen Begebenheit wird deutlich, wer der Blinde Lehrer ist. Diese Begebenheit offenbart mir, wer wirklich geistig gesinnt ist und wer nicht.

    Um christliche Früchte eines Verkündigers allumfassend zu erkennen und zu würdigen, müsste der Berichtszettel viele Positionen mehr aufweisen, als auf diesen kleinen Schnipsel zu notieren passen. Viele Zeilen mehr zum eintragen der Stundenzahl zum christlichen Wirken müssten angehängt werden, damit sich ein Kreisaufseher aus Aktenlage ein Bild vom Verkündiger erlauben kann. Akten nennen eben nur zusammengefasste Sachverhalte. Das wirkliche Leben weicht oft von denen der Aktenlage ab.

    So wären unter anderem Zeilen hinzuzufügen über Zeiten und Aufwendungen für:

    die Familie mit Lebensunterhalt versorgen
    Kinder in Gottes Liebe zu erziehen und ihnen eine angemessene Bildung ermöglichen und dabei Talente und Vorlieben respektieren und fördern
    der Familie Zeiten für gesunde Entspannung zu bieten, damit sich die Familienmitglieder körperlich, physisch, psychisch und geistig regenerieren können
    die eigenen Eltern zu lieben, Gemeinschaft zu pflegen und im Alter pflegebedürftige Eltern nach den eigenen Möglichkeiten und Umstände zu umsorgen
    den Nächsten zu lieben und dessen Aufgaben in wahrer christlicher Form auszuleben
    minderbemittelte Menschen zu unterstützen die aufgrund von Alter, Behinderung, Schicksalsschlägen, gesellschaftlichen oder anderen Gründen an einer Benachteiligung leiden, dessen Ausmaß auf den ersten Blick oftmals übersehen werden
    christliche Liebe in allen Dingen und Bereichen des Lebens wachsen zu lassen
    meine Aufzählung ist bestimmt nicht vollständig

    Der eine oder andere Verkündiger könnte damit Unmengen an Berichten hinzufügen, dass der Berichtszettel durch aufrollen oder aufklappen von -zig weiteren Seiten um ein vielfaches länger wird als die WTG vom Verkündiger abfordert. Jenem Kreisaufseher würde sicher das Gesicht einschlafen und die Brillengläser aus dem Okular herausfallen, wenn sie wüssten, dass der vereinzelte Verkündiger leistet. Dies ist aber vom untreuen und unverständigen Sklaven nicht gewollt, sichtbar werden zu lassen.

    Ihr lieben fleißigen Brüder und Schwestern. Seid gewiss! Im Himmel sieht und zählt man Eure Opfer. Wer dort Schätze anhäuft, ist auf einen guten Weg.

    Ich würde gern noch mehr niederschreiben, möchte aber meinen Beitrag erst einmal posten, sonst wird er wieder viel zu lang.

    Liebe Grüße RoKo
    👍

     

    1. Omma@RoKo

      Lieber RoKo,

      ich werde gleich Tilos Artikel lesen, bin schon vom Oppa darauf hingewiesen worden.  Doch zunächst habe ich deinen Kommentar gelesen, dazu musste ich an einen Bibelvers denken, den wir heute gerade gelesen haben:

      Sprüche 30:11-14   (Hoffnung für alle)
      11 Was müssen das für Leute sein, die ihren Vater verfluchen und ihre Mutter missachten!
      12 Was müssen das für Leute sein, die sich selbst für untadelig halten und doch besudelt sind mit ihrer Schuld!
      13 Was müssen das für Leute sein, die hochmütig und überheblich auf andere herabschauen!
      14 Was müssen das für Leute sein, die alle Armen und Hilflosen rücksichtslos ausbeuten und von der Erde vertilgen!

      Ja, was sagte Jesus:

      Johannes 9:39-41   (NGÜ)

      39 Daraufhin sagte Jesus: »Dadurch, dass ich in diese Welt gekommen bin, vollzieht sich ein Gericht: Die, die nicht sehen, sollen sehend werden, und die, die sehen, sollen blind werden.«
      40 Das hörten einige Pharisäer, die bei Jesus waren. »Sind wir etwa auch blind?«, fragten sie.
      41 Jesus gab ihnen zur Antwort: »Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Schuld. Doch ihr sagt: ›Wir können sehen.‹ Darum bleibt eure Schuld bestehen.«

      Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

  20. pit

    Lieber Tilo,

    vielen Dank. Wieder ein weiterer Artikel auf BI-aktuell, dem ich voll zustimmen kann.

    Kleine Anmerkung: Die innere Wahrhaftigkeit habe ich bei meinem Ausstieg noch nicht als wichtig erkannt.

    Das kam erst später (als ich nach und nach alle Systeme hinterfragt habe, einschliesslich meinen eigenen Anteil daran: anerzogen, angelernt, einpropagandiert) in mein Bewustsein und ich erkannte mich besser, als all die Jahre zuvor.

    Und komplett frei vom Selbstbetrug bin immer noch nicht, da bin ich mir sicher.

    Die echte Wahrhaftigkeit werde ich wohl erst bei meinem Weggehen oder beim Kommen des Herrn erlangen.

    Damit will ich aber Niemanden verunsichern. Es ist ein Reifungsprozess und bedarf der Zeit.

    Durch den Glauben an unseren Herrn hat jeder zwar das Anrecht ein Kind Gottes zu werden, aber das heisst ja nicht, dass man dadurch automatisch sofort perfekt wird.

    Friede pit

  21. Iris

    Lieber Tilo ,

    vielen Dank , für deine offene , sehr persönliche Abhandlung dieses aktuellen Themas .

    Den Traum von der einzig wahren Religion hatten wir auch , genauso wie viele andere . Das erste Mal eine Bibel zu bekommen , deren Wahrheiten auch noch erklärt wurden , war damals phantastisch . Endlich am Ziel der jahrelangen Suche angekommen , haben wir voll Stolz alle unsere Ängste überwunden und uns über den heimlichen Spott und Verwunderung unserer Verwandten hinweggesetzt . Wir waren ja die besonders von Gott begünstigten , im Gegensatz zu den ,,Weltmenschen ". Was könnte uns schon ein Mensch antun . So dachten wir gutgläubig und naiv .

    Jetzt nach fast 41 Jahren wissen wir , daß wir , wie viele andere , auf eine schöne Kulisse hereingefallen sind . Hoffentlich kommt mal ein so großer Sturm , so daß die Kulisse umfällt und alles , was dahinter ist , sichtbar wird .

    Viele liebe Grüße

    Iris

     

    1. Taube

      Liebe Iris, du schreibst: "Jetzt nach fast 41 Jahren wissen wir , daß wir , wie viele andere , auf eine schöne Kulisse hereingefallen sind . Hoffentlich kommt mal ein so großer Sturm , so daß die Kulisse umfällt und alles , was dahinter ist , sichtbar wird ."  Ja, das wäre gut. Es gibt ja auch das schöne Sprichwort vom Krug, der solange zum Brunnen geht, bis er bricht.  Wer weis.

      Wir selbst waren auch über 35 Jahre dabei und haben - im Nachhinein muss ich das mir eingestehen - schon lange Zweifel gehabt, uns oft gewundert und waren nicht mit allem einverstanden. Aber deshalb weggehen? Jehowah wird es schon zu seiner Zeit richtig stellen! Wohin sollen wir gehen, die Anderen machen viel mehr falsch ... Es hat gedauert und wir hatten geduldige Hilfe, bis wir begriffen, Nicht Wohin sondern zu Wem ...

      Lieber Tilo, das ist ein Artikel von der Art, das ich mir wünsche, alle ZJ würden das lesen und begreifen. Und wenn es nur Einzelne sind, die dadurch "aufwachen", wäre schon was erreicht.  Und auch die, die schon am aufwachen sind, sie werden durch den Artikel bestätigt - wir sind nicht alleine, Andere erleben ähnliches ...

      "Durch den Glauben an unseren Herrn hat jeder zwar das Anrecht ein Kind Gottes zu werden, aber das heisst ja nicht, dass man dadurch automatisch sofort perfekt wird." - lieber Pit, wie recht du hast! Wir sind auf einem Weg, jeder an einer anderen Stelle, das gleiche schöne - für mich immer noch nicht wirklich fassbare, unverdiente, geschenkte Ziel vor Augen. 

      Lieber Pit, entschuldige, wenn ich dir so lange nicht geschrieben habe! Ich hoffe, es geht dir soweit gut.

      Euch allen noch einen gesegneten Tag! Liebe Grüße - Taube

  22. Lusan

    Toller Artikel:

    Es wäre gut, wenn bruderinfo mal einen Fahrplan aufstellen könnte, wie man die Organisation mit geringsten Blessuren verlassen kann.

     

     

    1. Petrus111

      Liebe Freunde,
      lieber Lusan,

      einen solchen Fahrplan zum Verlassen der Org gibt es leider nicht.

      Das liegt nicht daran, dass es keine Wege gäbe - aber für einen Fahrplan braucht man erst mal ein paar Haltestellen. Die muss man dort einrichten, wo die Leute sich aufhalten... also bedarfsgerecht.

      Und da liegt das Problem: die Standorte der Leute sind komplett unterschiedlich - somit sind ihre Wege aus der Org ebenfalls völlig unterschiedlich. Man müsste jeden da abholen, wo er ist - aber dafür braucht es keinen Fahrplan, sondern jeweils ein Taxi - will sagen: Einzelbetreuung.

      Dieses Forum ersetzt das nicht - aber zeigt doch eine Menge Wege...

      Ein Fahrplan: wo kommst Du her - und wo willst Du hin?

      Die Menschen, die einen Ausweg aus der Org suchen, haben auch nicht alle das gleiche Ziel - nicht die gleichen Bedürfnisse.

      Nicht nur die Haltestellen, wo man die Menschen abholen muss, sind somit weit verstreut, sondern auch die Zielstationen.

      Basis für ein Leben außerhalb der Org:

      - Aktivitäten in der Org reduzieren
      - Geldhahn an die Org zudrehen
      - Zeitgewinn durch Einstellung der Aktivitäten für die Org nutzen, um
      - Hobbys zu pflegen
      - Kontakt mit Nachbarn, Arbeitskollegen.... aufzunehmen
      - diese anlass - los einladen; sich in Aktivitäten im Umfeld einklinken

      Es ist wichtig, sich neue eigene soziale Strukturen aufzubauen. Es kann hierbei sehr helfen, einer konfessionslosen Hilfsorganisation (Sozialverband, Arbeiterwohlfahrt, Hausfrauenbund...) oder einem anderen Verein (Kultur, Heimat, Kunst, Musik) beizutreten und auf diese Weise Menschen kennenzulernen.

      Von dieser neuen Basis aus lässt es sich noch besser sich zurückziehen - sonst ist der soziale Bruch zu groß.

      Wenn Familie eine Rolle spielt: ist das immer ein sehr großes Problem... Man muss sich fragen, wieviel einem der totale Ausstieg wert ist - und wie viel Schuld man auf sich lädt, wenn man trotz besserem Wissen drinbleibt. Aber ein völlig inaktives Mitglied, das aber nicht ausgetreten ist, wird nicht geächtet, kann weiter Kontakt in der Familie haben...

      Jeder muss sich fragen: warum war und bin ich in der Org - was werde ich vermissen, wenn ich da raus bin. Und dann muss man sich "Ersatz" suchen - denn kein Mensch ist emotional bedürfnislos!

      Aber bitte: Gott kann nichts dafür - an Gott ändert sich nichts, nur weil man verstanden hat, dass man über ihn ein Leben lang belogen wurde.

      Gott offenbart sich allen, die ihn suchen - die Bibel hilft dabei durchaus!

       

      beste Grüße

      Petrus111

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