Neueste Kommentare

  • From waytodawn on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

    Eigentlich ist ja alles, was ich hier beitragen könnte schon aufgeschrieben worden.

    Aber es ist ein “tolles” Thema… ein wichtiges Thema, welches aufgegriffen werden muss.
    Angst ist nun mal das Hauptmittel, mit dem der Zeuge.. mit dem jedes Mitglied eines Kults bei der Stange gehalten wird.

    Meine Angst lag damals weniger darin, ob ich Gott wohlgefällig sein würde – diesen Punkt habe ich bis zu meinem “freiwilligem” Ausschluss bereit lange hinter mich gebracht. Meine Angst begleitete mich eher auf dem Weg bis zu meinem Entschluss die Gemeinschaft zu verlassen, weil ich nie sicher sein konnte, ob meine Schwächen innerhalb der Versammlung so akzeptiert werden würden.

    Während einer Depression sprach mein Onkel, Ältester und nicht über meine Depression informiert, darüber, dass ich Gott auf die Probe stellen sollte. Er meinte natürlich, ich könnte mehr “Königreichsinteressen” verfolgen und dann die Segnungen “verspüren”. Wir alle wissen, was sowas bedeutet: “Tu mehr und wenn du dann nicht glücklich bist, hast du nicht genug getan… oder gebetet.”

    Als ich die Depression hinter mich gebracht hatte, hatte ich längst nicht das Gefühl, dass mir Gott dabei geholfen hatte… zumindest nicht der Wachtturm-Gott, dem ich meine Zeit gewidmet habe… Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinem meiner Glaubensbrüder und Freunden – bis auf einem – von meiner Gefühlswelt erzählt… aus Angst die Ältesten … die Versammlung würde Wind davon bekommen und ich hätte “weniger Vorrechte”… wäre gekennzeichnet… Wer will schon als “geistig schwach” bezeichnet werden?

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    2014/10/12 at 3:05 am
    • From Nachdenker on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Hallo Waytodawn,
      sind das nicht zu Herzen gehende Kommentare aus dem täglichen Leben in den Versammlungen. Diese Zustaende sind keine Ausnahme, nein sie sind mittlerweile der Normalfall. Daran sollt ihre die wahre Religion erkennen: Das ihr Angst ,Depressionen und Cliquenwirtschaft untereinander habt. Spass beiseite. Du bist nur ein guter ZJ wenn du funktionierst und willenlos und ohne Murren das tust was dir die WTG vorschreibt. Welch ein Elend und im Widerspruch zu unserem Schoepfer der uns als denkende Wesen erschaffen hat.

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      2014/10/12 at 10:01 am
  • From weiss-nicht-recht on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

    lieber freigeist, Matthäus und BenKenobi,

    voll lieb von euch, dass ihr euch anbietet. Ich denke ich werde mich auch in Kürze bei euch melden.
    Ich verfolge diese Internet Seite schon seit längerem, allerdings als stiller Mitleser. Gestern, das war mein erster Kommentar, weil mich der Artikel über die Angst einfach angesprochen hat. Daher nochmal ein großes Dankeschön.

    Viele Gedanken die hier vermittelt werden, sind wirklich sehr nützlich und hilfreich. Allerdings bin ich nicht von der Sorte, der jetzt alles schlecht redet, und nur noch die Fehler der Organisation sucht. Die Brüder sind fehlerhaft, die Organisation, und ich auch. Und die, die nach Fehlern suchen, sind selbst auch nicht ohne. Ich meine, es gibt ja auch noch anderes im Leben, als die Geschichte der ZJ zu durchforsten, um alle Fehler zu finden. Was wird irgendwann auf diesem Grabstein stehen? Ich habe alle Fehler der ZJ aufgedeckt? Wie sinnlos. Aber andererseits kann es auch ganz interessant und wichtig sein, und so manches fehlende Puzzleteil darstellen. Man ist dabei, sein Leben neu zu sortieren, und vieles zu hinterfragen. Man hat sich schließlich durch die Jahre ein Lebensbild geschaffen, das nahezu perfekt war. Man gehört zu den bevorrechtigten, die die “Wahrheit” verstehen dürfen, zu den wenigen Menschen die Gott wirklich kennen, man ist Teil einer internationalen Bruderschaft, man hat die wunderbare Hoffnung, man plant bereits sein Leben in der neuen Welt, … und auf einmal … steht man da, und überlegt, was da eigentlich los ist. Ja und dann fängt man an in seinem Geiste aufzuräumen, und ist dankbar für so manche Nachforschungen.

    Der Glaube soll doch etwas Gutes sein, etwas Schönes, etwas Beruhigendes, etwas was dir Stabilität gibt, Freude, Ausgeglichenheit, etwas was dein eigenes Ich stärkt, was dich glücklich und zufrieden macht. Du kommst gestresst von der Arbeit, und setzt dich in die Versammlung um gestärkt zu werden, um dich emotional zu entspannen. Aber dann hörst du, was wir alles noch nicht gut genug machen, worin wir uns verbessern müssen. Wir müssen unser Bestes geben, Opfer bringen. Es sei alles für Jehova. Du hörst von Gottes dynamischen Wagen, der an Fahrt aufnimmt, und wir alle Schritt halten müssen. Du hörst was du alles noch tun solltest, noch mehr Dienst, noch mehr studieren, noch mehr Einsatz. Nach dem Treffpunkt keine Zeit verlieren, am Besten am Telefon beginnen. Die Zeit läuft. Hänge am Schluss auch noch eine halbe Stunde dran. Plane den Sonntagsdienst, und auch den Hilfspionierdienst. Sei Vorbild. Geh voran. Schule andere, mehr Rückbesuche, mehr Studien, mehr Literatur abgeben. Nur so kannst du von Jehova gesegnet werden. Und du gehst nach Hause, fix und fertig. Bemühst dich das umzusetzen, aber merkst, dass es zuviel ist. Du willst es gut machen, erreichst vielleicht das eine oder andere Ziel. Aber sofort bekommst du das nächste Ziel an dem du arbeiten sollst. Es gibt nie eine Phase der inneren Ruhe und Erholung. Darum auch kein Wunder, dass so überdurchschnittlich viele in der Organisation an psychischen Problemen leiden. Und das schlimme ist, sie trauen sich oft nicht um Hilfe zu suchen, weil sie Angst haben. Angst vor irgendwelchen Folgen und Sanktionen. Angst sich jemand anzuvertrauen, und zu sagen, die Organisation ist Schuld. Nur wirst du das nie bestätigt bekommen. Die Organisation kann nicht Schuld sein, weil sie ist ja von Gott geleitet. Also bist du Schuld. Du hast eine falsche Einstellung. Und so fühlst du dich noch schlechter. Außerdem, hast du als Zeuge glücklich zu sein! Weil Freude ist ja eine Frucht des Geistes. Und hast du die Freude nicht, hast du vermutlich auch den Geist Gottes nicht. Aha! Das tut ja so gut, so ein Glaube, so richtig erfrischend und erholsam…

    Dann wird dir gesagt, je größer deine Liebe zu Jehova ist, um so mehr tust du auch. So empfindest du einen ständigen Druck, Jehova nicht enttäuschen zu wollen. Du denkst, Organisation und Jehova, das ist eins, das ist gekoppelt. Vor allem brennt es sich in das Gewissen der ZJ, dass Jehova nur zufrieden mit uns sein kann, wenn wir Schritt mit seiner Organisation halten, und das tun was sie uns vorgibt. Wer nicht Schritt hält, warum auch immer, ist kein Vorbild, wird als fleischlich bezeichnet, schwach im Glauben.

    Es folgen seitens der Organisation Kursänderungen und Glaubenskorrekturen im Monatstakt. Es ist alles das hellere Licht. Obwohl das vorherige Licht ja auch auch schon von Jehova war, aber jetzt wohl falsch ist. Ähm Moment, wie kann das sein, hat Jehova uns da ein falsches Licht gegeben? Aber jetzt ist es richtig? oder ist es nächstes Jahr wieder alles ganz anders? Dann kommen seitens der Organisation unendliche Regelwerke, die an den Haaren herbeigezogen sind, und nichts mit der Bibel zu tun haben.

    kein unnötigen Kontakt zu Weltmenschen
    keine außerschulischen Aktivitäten
    am Besten keine Vereinsteilnahme
    Achtung vor weltlicher Literatur, Filme, Internet
    die äußere Erscheinung muss würdevoll sein. (Frisur, keine Tatoos, kein Piercing, Schwestern keine Hosen, Brüder kein Bart, keine enge Kleidung)
    Bildung ja, aber kein Studium.
    Neutral sein bei Sportveranstaltungen. Keine Fähnchen am Auto. Kein Autokorso.
    Kein Hupen bei Hochzeiten
    Nicht schwarz tragen bei Todesfällen, weil wir trauen ja nicht wie die Welt
    nicht Gesundheit wünschen, wenn jemand niest
    Zu keiner Hochzeit gehen, wenn ein Ausgeschlossener anwesend ist
    Keine Poster im Zimmer aufhängen
    Nicht zweifeln am Sklaven
    Schritt halten mit der neuen Erkenntnis
    kein Geburtstag, weil 2 Geburtstage in der Bibel im “negativen Licht” erwähnt werden
    kein frohes neues Jahr wünschen, das ist heidnisch
    kein Anstoßen von Gläsern
    Missetaten melden, selbst wenn es Familienangehörige sind. Blutschuld vermeiden.
    Den Ausschluss unterstützen, es ist eine Erziehungsmaßnahme der Organisation
    Die Liste könnte man beliebig fortsetzen.

    Ausschlussgründe können sein: Extreme Unordentlichkeit, unmäßiges Essen, Selbstmordversuch… natürlich auch Rauchen, Unmoral usw.

    Wer fragt und hinterfragt, das ist im Ansatz ja noch ok. Doch wer öfters fragt, und nachhakt, ist ein Rebell. Man traut sich gar nicht, offen seine Meinung zu sagen, weil man ständig Furcht vor Sanktionen hat. Jeder Jugendliche wird aufgefordert, seinen Glauben zu prüfen. Das ist auch richtig. Doch die Prüfung muss ausschließlich anhand der WT Publikationen stattfinden, alles andere ist tabu. Das ist doch keine ehrliche objektive Prüfung. Und wer sich aus irgendeinem Grund dagegen entscheidet, den hat der Teufel überlistet. Die Folge, ach ja, er verliert ja nur seine Freunde, und seine Familie.
    Da muss ich doch glatt kurz aus dem Fragen-junger-Leute Buch ein Satz zitieren. Band 1.

    “Man kann seine Kinder ruhig dazu anregen, zu hinterfragen, warum sie dieses oder jenes glauben.
    Übt aber nicht Druck auf ihn aus, indem ihr ihm Schuldgefühle einredet.”

    Nein ist ja auch kein wirklicher Druck, wenn man einem Jugendlichen sagt, er könne im dümmsten Falle alles verlieren.

    In wünsche allen Lesern hier von Herzen, ihren Frieden zu finden, und Gott ohne Schuldgefühle und ohne Angst zu dienen und zu lieben. Ich bin selbst dabei… einiges neu zu sortieren.

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    2014/10/11 at 3:08 pm
    • From Papillon on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Gerne könnt ihr auch mit mir Kontakt aufbehmen . Würde mich freuen :magda.papillon@gmx.de

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      2014/10/13 at 9:57 pm
    • From Horst on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Lieber Weiss-Nicht-recht und alle anderen,
      auch wenn es vielleicht der ein oder andere als unpassend ansieht, aber aufgrund der Bemerkung ..nicht unmäßig essen” muss ich einfach mal etwas loswerden:
      Ich habe in ca. 50 Jahren schon viele ausgemergelte Vollzeitdiener gesehen und wir haben sie auch verköstigt.
      Aber wenn ich das Bild der LK-Mitglieder, des “treuen und verständigen Sklaven”, der angeblich den von Gott gewünschten Lebenswandel durch diesen einzigen Kanal an die Menschheit weitergibt, anschaue,
      muss ich sagen, ich habe noch NIE so viele Männer, die angeblich nichts von Völlerei halten und die ganze Welt diesbezüglich belehren sollen, mit so einer WAMPE gesehen !

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      2014/10/13 at 12:25 am
      • From Papillon on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

        Du sprichst mir aus der Seele. Dann sieht man sie noch im Bethel mit tollen Karren fahren. Nicht die vollzeitdiener Opel. Und im gleichen Atemzug bitten Sie um Spenden und fordern uns auf ein bescheidenes Leben zu führen. Da könnte man noch soviel anführen , aber ich will mich über sowas nicht mehr aufregen

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        2014/10/13 at 9:42 pm
      • From Matthäus@weisnichtrecht on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

        Deine Einschätzung, schau dir doch die meisten Bischöfe und Kardinäle an
        und vergleiche! Ich kenne Älteste die nicht nur mehr als reichlich essen sondern auch beim trinken, bis hin zum Besäufniss nicht zimperlich sind.
        Aner dann über den einfachen Verkündiger zu Gerichte sitzen.

        LG. Matthäus

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        2014/10/13 at 9:14 am
    • From Neoveritas on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Hallo ich-weiss- nicht-recht,
      ich möchte Dich herzlich in diesem Forum begrüßen. Nach längerer Abstinenz möchte ich wieder einen Kommentar abgeben. Deine Erfahrungen sind sicher von vielen anderen auch gemacht worden. Zu der Liste kann man vielleicht noch folgende Punkte hinzufügen:
      -keine Teilnahme an Klassenfahrten (schlechter Umgang)
      -keine Gartenzwerge im Vorgarten (heidnischen Ursprungs)
      -in meinem Beisein wurden von meiner Mutter die Plastikcowboys aus der Wundertüte mit der Nagelschere “entwaffnet” (als ZJ hat man ja eine friedliche Gesinnung)
      -vor dem Verzehr einer Currywurst musste vorher genau überlegt werden, ob da evtl. Blutplasma drin ist
      -Fasching war auch nicht drin (heidnisches Fest)
      -kein unabhängiges Denken (der Sklave denkt schon für dich mit)

      Wer über diesen ganzen Klamauk nicht verrückt geworden ist, ist zu bewundern. Ich bin meinen Eltern trotzdem dankbar, da sie mir ein Studium ermöglicht haben und für die Chance einen akademischen Grad zu erwerben. Obwohl mein Vater Ältester war und meine Oma ebenfalls eine ZJ war. Im Jahr 2011 war dann Schluss. Nach der Lektüre des apokryphen Buchs “Hütet die Herde Gottes” traf kurz danach mein Austrittsschreiben bei einem Ältesten ein. Das Maß war voll und ich bereue die Entscheidung bis heute nicht. Letztlich ist entscheidend, wie in einer Familie der Glaube ausgelebt wird. Da gibt es halt große Unterschiede.
      Mein Vater hing bis zu seinem Tod an seinem Ältestenamt, obwohl er schon längst nicht mehr in Entscheidungsprozesse eingebunden war. Er quälte sich trotzdem ab, um die idiotischen Stundenvorgaben der Ältestenschaft zu schaffen. Was ihm zunehmend mehr Probleme bereitete. Zum Glück bin ich nie in die Führungshierarchie aufgestiegen; meine Predigtdienststunden hatte ich bewusst klein gehalten. So ist mir vieles erspart geblieben. Ich freue mich sehr, wenn Du hier Deine Erfahrungen berichtest. Meinen Glauben habe ich trotz all dieser Erfahrungen nie verloren. Die Bibel ist vielmehr nur noch wertvoller geworden und ich lese sie mit anderen Augen.Wie Du das ja auch berichtet hast. Wenn Du möchtest, so können wir uns auch privat austauschen.

      Sei herzlich gegrüßt aus dem norddeutschen Raum.

      Neoveritas

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      2014/10/12 at 2:14 pm
    • From Barnabas on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Lieber weiss-nicht-recht,

      jede deiner Gedanken sind absolut nachvollziehbar. Zumal mein/unser Leben ganze 40 Jahre einen sehr ähnlichen Verlauf hatte. Im Moment bin ich mit meiner Frau in der Lage ein zufriedenes, freudiges Leben frei von Angst zu führen. Habe deine Zeilen gestern Abend auch meiner Frau vorgelesen.
      Wir waren uns sofort einig. Wir möchten dir gerne unsere Hilfe anbieten.
      Ich möchte Bruderinfo bitten, meine Mailadresse an dich weiter zu geben.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

      von Barnabas und Frau

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      2014/10/12 at 10:38 am
    • From Nachdenker on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Hallo weis-nicht-recht,
      vielleicht magst du uns moch sagen in welche Ecke von Deutschland wur dich stecken koennen. Aber nur so ungefaehr. Du weist ja, der Feind liest mit.
      Gute Nacht
      Nachdenker

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      2014/10/11 at 8:45 pm
    • From Nachdenker on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Hallo weis-nicht-recht und Artikelschreiber,
      zunächst einmal vielen Dank dem Kommentarschreiber fuer den tollen Artikel, der die perfide Vorgehensweise und Taktik der WTG bloss stellt und das Dilemma und Unheil ihrer Mitglieder anspricht.Hab diese Problematik auch in mehreren Kommentaren auf der BI Hauptseite versucht darzustellen. Moegen diese ganze Problematik noch viele betroffene Mitglieder dieser in meinen Augen gefährlichen, weil mit versteckten Mitteln arbeitenden Gesellschaft, erkennen.
      Dir weis-nicht-recht vielen Dank fuer deine offenen Worte, die wieder aufzeigen, was in Wirklichkeit und im alltaeglichen Leben der WTG abgeht. Ich wuensche dir fuer die Zukunft einen klaren Kopf und mach dich von dem Druck und den Zwängen der WTG frei. Nur dann kannst du ein friedliches und gluecklich machendes Verhaeltniss zu dem Schoepfer aufbauen. Sicher nicht leicht, aber es lohnt sich und es ist nie zu spaet dafuer.
      Gruesse
      Nachdenker

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      2014/10/11 at 8:38 pm
    • From Hans2 on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Lieber weiss-nicht-recht,

      vor einigen Jahren hatte ich genau den Stand, den Du jetzt hast und den wohl alle durchmachen. Viele werden Dich verstehen und ins Herz schließen. Ich hatte nach 40 Jahren Mitgliedschaft angenommen, daß an den Zuständen mit Geist und Gottes direktem Wort etwas zu verbessern ist. Das haben die Aufseher mir mit deutscher Gründlichkeit (Hörigkeit) schnell ausgetrieben. Die schrägen Verleumdungen sind allen bekannt. Es blieb nur die völlige Neuordnung, der harte Schnitt, um nicht zu zerbrechen. Austritt auf dem Standesamt. Alles weitere war Segen und Leitung unseres Vaters und seines Sohnes. Alle Familienmitglieder (7) haben diesen Weg nach und nach beschritten. So blieb uns die Familienspaltung erspart. Die Reaktion der falschen “Freunde” hat bestätigt, daß der Weg zu Christus der einzig gangbare ist. Auf seinem Weg, in seiner Wahrheit, ist das wirkliche Leben. Jetzt und auf ewig. Wir machen weder von der Welt Satans vollen Gebrauch, noch haben wir unser Gelübde (alte Tauffragen) gebrochen. Einfach nur Wahrheit, die frei macht. Die “Genesung” braucht Zeit. Zeit, für Bibellesen anhand von richtigen Bibeln. Unter Gebet, mit Gottes Geist. Und das erkennen, daß die Wüstenwanderung bis zum Herausruf eben so lange gedauert hat. Eine Zeit der Zubereitung, keine nur verlorene Lebenszeit. Und die Erkenntnis, daß die Bedrückten mit leeren Händen und allen Fehlern zu Jesus kommen dürfen, ohne ein „Gespräch“ zu fürchten.
      Matth. 11:28-30: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und unter Lasten stöhnt! Ich werde euch ausruhen lassen. Nehmt mein Joch auf euch, und lernt von mir! Dann findet euer Leben Erfüllung, denn ich quäle euch nicht und habe ein demütiges Herz. Und mein Joch drückt nicht, meine Last ist leicht.“
      Das kann ich aus eigenem Erleben bezeugen!

      Ich wünsche Dir allen Segen Gottes und Christi bei der „Neusortierung“
      Liebe Grüße Hans2

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      2014/10/11 at 8:27 pm
      • From Omma@Hans2 on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

        Lieber Hans2,

        du erzählst, dass bei euch nach und nach 7 Familienmitglieder diesen Weg gegangen sind. Wie kann ich mir das vorstellen? Wer hat damit angefangen? Hatten die Anderen auch schon eine kritische Haltung? Oder wodurch sind sie zum Nachdenken gekommen? Ich hoffe, dass ich nicht zu neugierig bin. 🙂

        Aber, wenn mann als älteres Ehepaar diesen Weg geht, hofft man dass evtl. auch Andere in der Familie aufwachen.

        Ganz liebe Grüße sendet dir

        Omma

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        2014/10/12 at 7:42 am
        • From Nachdenker on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

          Hallo omma,
          ihr werdet es schon schaffen, da bin ich mir sicher und ihr werdet die Hilfe unseres Schoepfers bekommen.
          Ich habe auch erst alle Kontakte, auch die familiären verloren weil ich der erste ZJ in der Familie war. Nun habe ich bzw. wir alle Kontakte in der Versammlung verloren weil wir uns komplett zurueck gezogen haben und auch dank BI erkannt haben das die WTG nicht das ist als was sie sich ausgibt. Und o Wunder, wir knuepfen gerade wieder Kontakte zu Menschen in der boesen Welt und diese Kontakte sind zum Teil ehrlicher und schoener als alle Kontakte die wir in der Versammlung bzw. in 30 Jahren Versammlungsbesuch hatten.
          Ich wuensche euch viel Kraft.
          Nachdenker

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          2014/10/13 at 6:45 pm
          • From Omma@Nachdenker on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

            Lieber Nachdenker,

            ganz, ganz lieben Dank für deine einfühlsamen Worte!!! Ja, wir verspüren wirklich die Hilfe unseres Schoepfers und seines lieben Sohnes, denn den Frieden, den wir in uns haben kann nur von diesen Beiden kommen.

            Wir hatten damit gerechnet, dass diese Woche evtl. Älteste mit uns reden würden (war Dienstwoche), aber nichts ist geschehen. Dann hatten uns unsere Kinder eine ganze Zeit lang mehr als frostig behandelt, obwohl wir immer lieb und nett waren. Wir dachten schon, jetzt fangen sie an uns zu ächten. Heute zeigten sie wieder menschliche Züge. Wir wissen einfach nicht woran wir sind, denn wir können ja nicht in ihr Herz sehen. Vielleicht ist ihnen ja auch alles zu viel.

            Auf jeden Fall haben wir alles bereit liegen, was wir für einen Austritt benötigen. Jehova und Jesus Christus werden uns schon zeigen, wie und wann wir handel sollen. Wir sind bereit ihnen zu folgen, mit oder ohne Familie.

            Auch wir sind dabei, Kontakte in dieser “bösen Welt” zu knüpfen. Diese Woche sind wir z.B. bei meiner Cousine eingeladen, es ist ihr Hochzeitstag. Für derartige Dinge hatten unsere Kinder keine Zeit, sie mussten ja predigen gehen ….

            Danke noch einmal für deine lieben Wünsche, und sei lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma und Ehemann

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            2014/10/13 at 8:17 pm
        • From hans2@Omma on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

          Liebe Omma,

          Ich bin in 3. Generation in die „Wahrheit“ hineingeboren. Mein Glaubensleben bestand aus der Erfüllung von Forderungen und Erwartungen, die mit Furcht und Angst erpreßt wurden. Angst vor Dämonen, dem Satan, den Weltmenschen, der Hure Babylon, zu wenig Predigtdienst, Harmargedon, die kleine und die größere Erfüllung richtig zu wiederholen, usw. Ich habe mich taufen lassen, weil ich 1975 nicht sterben wollte. Als Lohn winkte das baldige Paradies.

          Irgendwann habe ich mich gefragt, was das für ein Gott ist, der laufend neues Licht senden muß, weil sein voriges Licht nicht richtig ist? Wo ist im direkten Mitteilungskanal zu Jehova das Leck? Heute ist gegenüber den Lehren, die ich gelernt habe, kaum noch etwas richtig. Eine neue Religion ist inzwischen von Menschen geformt worden. Den Mitteilungskanal zu den „geistigen Israeliten“ gibt es nicht. Nur 7 Leuchte, die die Deutungshoheit mit Macht verteidigen.

          In meinen Zweifeln wurde ich schwach im Glauben und verlor alle „Vorrechte“. Welcher Glaube eigentlich? Mit Gott oder gar Christus hatte der nichts zu tun! Das sollte sich ändern. Ich habe gebetet, daß Christus mir den zugesicherten Beistand von seinem Vater zu senden soll. Ich habe mich auf alle seine Zusicherungen berufen. Was einsetzte war eine sanfte Führung, damit ich die biblischen Fakten im Zusammenhang verstand. Man sagt: „Dem geht ein Licht auf.“ Und so war es auch. Natürlich habe ich heute nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und bin noch genau so unvollkommen, wie alle. Aber ich habe Kontakt zu Jesus, der mein Mittler zum Vater ist, dem ich gern folge. Mit Jesus zu gehen führt sicher zum Vater. Alle Spitzfindigkeiten und Fragestellungen, die ich eben nicht begreife muß ich nicht klären. Dreieinigkeit ist so ein Ding. Ich weiß, daß sich Vater-Sohn-Heiligen Geist einig sind. Von mir aus dreieinig. Der Eine kommt nicht ohne die Anderen aus. Man kann keinen weglassen. Mein Glaube ist recht einfach geworden. Ich nehme Christus beim Wort! Er hat die ganze Familie ins Licht gebracht und uns gezeigt, daß wir in der Gnade leben und nicht in der Furcht der Verdammnis wenn wir nicht …..

          Sei ganz lieb gegrüßt von
          Hans2

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          2014/10/12 at 6:41 pm
          • From Omma@Hans2 on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

            Lieber Hans2,

            danke für deinen ermunternden Kommentar. Ich erkenne viele Gemeinsamkeiten zwischen dir und uns. Nur werden wir wohl unseren Weg, so wie es bis jetzt aussieht, allein, ohne unsere Familie gehen müssen. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.

            Es grüßen dich von ganzem Herzen

            Omma und Ehemann

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            2014/10/12 at 9:54 pm
  • From freigeist on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

    Lieber weiss nicht recht,

    über Matthäus kannst Du auch gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Er hat meine Klaradresse als Mail.

    Ich würde mich sehr freuen von Dir zu hören.

    Geh mal bitte oben auf diesen Kommentar, dann weisst Du etwas mehr von mir.
    Kommentar zur Ablehnung der Beschwerde des „Abtrünnigen“ Herrn Bernd Bochow

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    2014/10/11 at 12:08 pm
  • From weiss-nicht-recht on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

    Ich war Ältester, regelmäßiger Kongressredner, Pionier, Sonderpionier, stellvertretender Kreisaufseher…. das war mein Leben. Ich war wirklich mit Herz und Seele dabei. Bis vor einem Jahr. Da kam der Bruch. Zweifel wurden immer größer, wie ein Riss in einer Wand. Es folgten etliche Gespräche. Ich suchte und suchte und suchte. Und war immer mehr verwirrt, und auch unglücklich. Kein Ältester wollte auf meine Fragen eingehen. Man verwies immer wieder auf die Treue und Loyalität zu Jehova, bzw. zum Sklaven. Und man braucht Vertrauen. Ich könnte ein Buch schreiben, was ich erlebt habe. Heute fühle ich genau das was in diesem Artikel steht. Als ob mir jemand aus dem Herzen spricht. Die Kindheit, die endlosen Erwartungen. In der Versammlung, immer tun tun tun, mehr mehr mehr, besser besser besser. Fortschritte machen, Ziele setzen. Nicht stehenbleiben. Man wird regelrecht getrieben. Bis man nicht mehr kann. Ich erlebte so etwas wie ein geistigen Burnout. Bis mir klar wurde, dass das Jehova niemals wollen würde. Und dass im System da was nicht stimmt.
    Wie kann man z.B. behaupten, die Bibel sage, man dürfe mit ausgeschlossenen Familienangehörigen keinen Kontakt pflegen? Der ausgeschlossene Teil braucht nicht mal gesündigt zu haben. Sagen wir mal, er tritt aus, weil er nicht mehr glaubt. Und allein deswegen soll er gemieden, geächtet werden? Wo steht, dass die die mit einem Ausgeschlossenen Kontakt haben, selbst ausgeschlossen werden können? Wo steht denn in der Bibel dass das ausgeschlossene Kind, wenn es zu Hause wohnt, noch Kontakt mit den Eltern haben darf, wenn es aber auszieht, dann nicht mehr? Wieso um Gottes Willen, kommt man nicht “ohne Schaden” aus der Organisation raus? Vor der Schranke stehe ich. Familie, Freunde, alles zu verlieren. Wie kann eine Religion einem vor solch eine Entscheidung stellen, entweder du wählst die Organisation, oder du verlierst alles? Dies macht mir wirklich Angst… mehr als man glaubt. Zeugen Jehovas sind glücklich, ja, solange sie gehorsam sind, nichts anzweifeln, und einfach folgen, was der Sklave sagt. Sie bekommen eine Aufgabe, ein Ziel, bekommen eine familienartige Gemeinschaft, und ihr Leben verbessert sich in vielen Bereichen. Aber es wird ihnen ihr eigenes ICH geklaut. Es wird ihnen die Angst eingepflanzt, und die Möglichkeit, selbst zu denken. Sie werden Teil eines Systems, welches doch stark an eine Firma erinnert, die ständig mehr Leistung fordert. Hauptsache Predigtdienst. Das Markenzeichen der Zeugen. Wehe du gehst nicht. OhOh wenn du nicht dein Gebiet durchgearbeitet hast. Da kommen doch glatt welche auf die Idee, dir die gelbe und dann die rote Karte zu zeigen. Dann wird mit der Blutschuld-Fahne geschwenkt. Und immer tief ins Gewissen rein gebohrt. … Ich würde mich freuen, mit irgendjemand hier Kontakt zu bekommen…

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    2014/10/10 at 7:50 pm
    • From BenKenobi on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Lieber weiss-nicht-recht,
      ich weiss ganz genau was du empfindest, mir ging es so ähnlich. Ich war 33 Jahre in der Organisation, davon 17 Jahre Ältester, habe immer mehr den Konflikt zwischen Anspruch und Wirklichkeit gespürt, das führte mich fast ins Burnout. Ich und meine Frau sind vor 11/2 Jahren ausgestiegen, und haben unseren Glauben auf festere Grundlagen gestellt als auf eine menschliche Organisation. Wenn du willst kannst du mir schreiben unter benkenobi1965@gmail.com

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      2014/10/10 at 10:46 pm
    • From Matthäus@Nemo on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      Lieber “weiß nicht recht!”

      …deine Zeilen haben mich sehr berrührt, es fehlen einem die Worte das wirklich nachzuvollziehen. Bis auf den SoPio und der Vetretung des KA, verbinden uns viele Details. Ich hatte sogar schon die Einladung zum SoPio, meine Frau konnte sich
      (mittlerweile sind es über 40 Jahre her) mit dem Gedanken einfach nicht anfreunden, so haben wir “in letzter Minute” diesen Schritt abgelehnt. Heute bin ich froh, bin bereits in Rente und denke oft mit schaudern daran wie es uns heute gehen würde. Ich kenne einen Ex KA der hat sich schon unter der Brücke gesehen, weil er auch nach Jahrzehnten das Lügengebäude und die Falschheit erkannte und ausgeschieden ist. Du kannst mir gerne schreiben, würde mich auf eine Nachricht freuen: zeugejesus@gmail.com
      LG. Matthäus

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      2014/10/10 at 9:31 pm
  • From Matthäus on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

    Sehr wertvolle und zutreffende Gedanken – in der Hoffnung das Betroffene, die in Angst und mit ständig schlechten Gewissen, ihr Leben fristen, darüber nachdenken. Das es genauso ist soll auch dieser Aufruf zusätzlich belegen:

    WT 15.1.2013, S. 26, Abs 14 Zitat:
    “Diene ich Gott weiterhin treu, damit ich mir künftig nichts vorzuwerfen habe? Da die große Drangsal nahe ist, möchten wir nicht von Fragen gequält werden wie: Hätte ich im Dienst Gottes nicht mehr tun können? Warum habe ich nicht den Pionierdienst aufgenommen, als ich die Gelegenheit dazu hatte? Was hat mich zurückgehalten, mich darum zu bemühen, ein Dienstamtgehilfe zu werden? Habe ich mich wirklich angestrengt, die neue Persönlichkeit anzuziehen? Bin ich die Art Mensch, die Jehova in seiner neuen Welt haben möchte? Statt nur über solche ernüchternden Fragen zu grübeln, sollten wir sie nutzen, um uns selbst zu prüfen und sicherzustellen, dass wir jetzt im Dienst für Jehova unser Bestes geben. Sonst könnten wir weiter einen Weg verfolgen, auf dem wir uns schließlich noch mehr vorzuwerfen hätten.

    Obige Belehrung ist ein Hohn wenn ich nur die Bibel als Maßstab zur Verfügung habe.
    Wozu es nachfolgende biblische Lehransichten gibt, diese Frage muss jeder selbst sich beantworten:

    Gal. 2:16 Trotzdem wissen wir inzwischen sehr genau, dass wir nicht durch Taten, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir allein durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch durch gute Werke Gottes Anerkennung.
    Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Niemals werde ich dieses unverdiente Geschenk Gottes ablehnen. Könnte ich nämlich durch das Befolgen des Gesetzes von Gott angenommen werden, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen.

    Für ein Geschenk musste man noch nie eine Leistung erbringen, wenn doch, dann war es kein Geschenk!
    LG Matthäus

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    2014/10/10 at 6:46 pm
    • From Glasperlenspiel 238 on Ein Aufruf für ein „Leben ohne Angst“.

      hallo an Alle,
      schreibe hier zum 1. Mal. Lese schon seit längerem eure Kommentare und die Artikel. Erstmal vielen Dank für eure offenen Stellungnahmen und klaren Beiträgen. Bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben. Ich besuche seit okt 2007 die Vers nicht mehr, für mich besteht kein Grund für einen Ausschluß und ich denke, wenn man nicht mehr hinter ihren ganzen Regeln und ihrem verdrehten Glaubensgebäude steht, ist es überhaupt nicht nötig mich noch unter das Regelwerk des Ausschlusses zu stellen.
      Ich lebe mein Leben frei und so wie ich es mit meinem eigenen geschulten Gewissen vereinbaren kann. Drei meiner Kinder sind zum Glück auch nicht mehr dabei und so habe ich im Gegensatz zu vielen Anderen doch noch die Möglichkeit eines Gedankenaustausches diesbezüglich.
      Trotzdem lese ich sehr gerne hier, bestätigt es doch meine Gedanken und persönlichen Eindrücke nach 20 Jahren in dieser Glaubensgemeinschaft, nennen wir sie mal kulanterweise so.
      Ich wünsche allen ein glückliches und zufriedenes Leben und freue mich auf weitere interessante Beiträge, danke und herzliche herbstliche Grüße, ein Nordlicht 😉
      P.S. Hallo Matthäus, vielen Dank für Deinen wunderbaren Rat aus Gal. 2:16 !!

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      2014/10/12 at 1:56 pm
  • From Horst on Welche Generation kann Jesus in seiner Endzeit-Prophezeiung gemeint haben?

    Hallo zusammen,
    die oben erwähnte These, dass nichts dagegen spricht, dass Jesus die Zeitspanne einer Generation als die Dauer des Gerichtes bezeichnete und nicht als die Zeit vom “Beginn der großen Drangsal” bis zu Harmageddon, erscheint mir vor dem erwähnten Hintergrund als sehr logisch.
    Der LK-Spagat mit der “Generationen-Übergabe” ala Staffellauf ist es dagegen in keinster Weise.
    Es dürfte allerdings für viele schwierig sein, sich nach Jahrzehnten gegenteiliger Indoktrination gedanklich umzustellen.
    Wurde uns doch als erstes vermittelt, die “Generation”, welche das “Ende dieses Systems der Dinge” erleben würde, bezöge sich auf Menschen, die das Jahr 1914 “mit Bewusstsein” erlebt haben. Daraus ergab sich eine Diskussion darüber, ab welchem Alter man denn ungefähr seine Umwelt “bewusst” erlebt, und der Lehrkörper legte sich so auf ein Alter von ca. 14 Jahren fest. Bezogen auf die biblische Angabe, dass ein Mensch ca. 70, wenns hoch kommt, etwa 80 Jahre alt wird, wurde die unterschwellige Erwartung auf Mitte der 70er Jahre gefestigt.
    Nachdem dies nicht zutraf, gab es bereits die erste “Generationenverlängerung” mit dem WT-Argument, dass ja durch den medizinischen Fortschritt heute eine Generation älter werde und somit auch länger dauern würde als zu biblischer Zeit. Das war ein richtiger Schlaukopf, dem das eingefallen ist, aber mein Vater z.B. verwendete dieses Argument noch auf seinem Sterbebett.
    Eine weitere Verlängerung wurde vom “Mitteilungskanal Gottes auf Erden” erreicht, indem man die Auslegung des “bewussten Erlebens” von 1914 korrigierte auf eine Geburt vor 1914.
    Also eine Geburt 1914 plus 80 Jahre plus medizinische Verlängerung – und immer hauts noch nicht hin.
    Deswegen auch die neue WT-Definition der “Generation”, über die Jehova Gott seinen “verständigen” Sklaven ungefähr 50 Jahre lang falsch informiert haben soll ? Wäre ja beliebig verlängerbar. Die erste Gesalbten-Generation übergibts an die zweite und diejnige dann an die dritte und dann…
    Allerdings denke ich, daß im Gegensatz zu Deiner Annahme die Menschen nicht von selbst auf Harmageddon warten. Harmageddon wird seit -zig Jahren in ihre Köpfe gehämmert.

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    2014/10/10 at 12:29 am
    • From Tommy on Welche Generation kann Jesus in seiner Endzeit-Prophezeiung gemeint haben?

      Ich hoffe man haelt mich jetzt nicht fuer einen Verschwoerungsanhaenger aber auch die WTG eroeffnet (aehnlich der Nachrichten und der Presse) gerne viele Nebenkriegsschauplaetze mit denen man sich dann intensivst befassen soll.
      Dabei sind die meisten Aussagen des Herrn sehr, sehr einfach.
      Bleibt wach,…Ihr wiaat nicht wann aber bleibt wach…. und noch ein paar mehr.
      Also, lasst uns Wache halten Schwestern und Brueder.
      Tommy

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      2014/10/10 at 10:11 am
  • From Tommy on Welche Generation kann Jesus in seiner Endzeit-Prophezeiung gemeint haben?

    Hi Ben,
    bedenke bitte dabei, dass viele die Schrift lesen und viele davon auch um Gottes Geist bitten.
    So mancher kam schon auf die Idee, dass Jesus schon damals wieder kam da die Bibel sehr oft von der baldigen Wiederkunft Christi spricht.
    Lasst uns also wach bleiben. Der Herr ist sowieso schon da!
    Dein Schueler Luke (sorry Ben, der musste sein)
    Tommy

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    2014/10/09 at 10:11 am
  • From BenKenobi on Welche Generation kann Jesus in seiner Endzeit-Prophezeiung gemeint haben?

    Ich persönlich bin jetzt ziemlich ernüchtert über meine Annahme ich würde Gottes Wort genau lesen. Als ich alternative Erklärungen zur “Zeit des Endes” las, dachte ich es fällt mir wie Schuppen von den Augen, als ich zum ersten Mal wirklich las was geschrieben stand: Alles was in der Zeit der Drangsal passiert ist kein Zeichen für die nahende Wiederkunft Christi, sondern dann, danach …..die Zeichen an Sonne Mond Sterne usw. diese würden anzeigen das Christus wiederkommt. Ich habe noch nie bewusst gelesen, dass “die Generation die nicht vergehen wird” sich eigentlich in allen drei Evangelien wo diese Rede Jesu erwähnt wird, auf die Zeit der Wiederkunft Christi bezieht.
    Auf “nach der Bedrängnis jener Tage” (Matth. 24,29),
    “und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen” (Luk. 21,27), “aber in jenen Tagen nach der Bedrängnis” (Mark. 13,24)
    Für mich ist es wunderbar diesen neuen Blick auf die Prophezeiungen Jesu zu haben. Ich habe beschlossen in Zukunft das Wort Gottes viel aufmerksamer und mit möglichst eingeschaltetem Gehirn zu lesen und möchte mich herzlich für diese wertvollen Hinweise bedanken.

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    2014/10/08 at 11:32 am
  • From Mitleser on Das Frauenbild der leitenden Körperschaft

    Hallo Brüder und Schwestern,
    Das habe ich heute über whatsapp von einem Betheliten bekommen :
    Zur alljährlichen Mitglieder Versammlung heute wurden einige Neuigkeiten bekannt gegeben.
    Hier ein paar Neuigkeiten:

    – neues Licht über die Bedeutung des Gog von Magog
    – die neue Bibel wurde als TaschenAusgabe vorgestellt
    – es gibt insgesamt 10 neue königreichslieder : wir haben drei davon jetzt gerade schon gesungen und gespielt, wunderschön.
    – es wird ein jw.org Fernseh Sender ab Montag Online gehen, mit verschiedenen Nachrichten und Erfahrungen aus aller Welt, die morgendliche Anbetung aus dem Bethel soll wohl übertragen werden, und einmal im Monat wird es einen Vortrag von einem Mitglied der leitenden Körperschaft geben.
    Die website lautet dann tv.jw.org

    Ist nur eine grobe Zusammenfassung von dem was ich aus dem englischen verstanden habe
    Jahreshauptversammlung 2014

    Höhepunkte:

    Neues Video mit Philipp und Sofia.

    Eine neue App “JW Language” wird veröffentlicht, zum erlernen einer neuen Sprache

    tv.jw.org: Videos und Ansprachen der LK einmal pro Monat, und die tägliche Morgenanbetung

    Neues Liederbuch mit dem gleichen silbernen Cover wie die Bibel, mit 15 neuen Liedern, wird online veröffentlicht werden

    Gleichnisse aus Matthäus 25 wurden betrachtet

    Betrachtung der vorausgesagten Attacke auf Gottes Volk. Gog von Magog ist nicht Satan, sondern eine Koalition von verschiedenen Nationen

    Neue englische Bibel im Taschenformat

    Audioaufnahmen der neuen Bibelübersetzung

    Jahrestext 2015: Psalm 106:1
    Preiset Jah!
    Dankt Jehova, denn er ist gut;
    Denn seine liebende Güte* währt auf unabsehbare Zeit
    Keine Garantie für alles im Bethel werden wir erst in 2 Wochen diese Vers. haben.
    Lg.

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    2014/10/05 at 7:48 pm
    • From Anna on Das Frauenbild der leitenden Körperschaft

      Lieber Mitleser,

      vielen Dank dir für die Information. Lass mal wieder von dir hören.

      Herzliche Grüße an alle
      Anna

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      2014/10/06 at 8:29 am
      • From Florian on Das Frauenbild der leitenden Körperschaft

        Liebe Brüder, die ihr noch in die Versammlung geht.

        Gestern wurde wieder einmal das sogenannte „geistige Israel“ dem fleischlichen Israel gegenübergestellt.

        Zitat S. 9, Abs. 17: „Durch dieses Wunder am Pfingsttag zeigte Gott, dass er von da an
        nicht mehr das abtrünnige Israel unterstützte, sondern das „Israel Gottes“, das aus Männern und Frauen besteht (Gal. 3:28; 6:15, 16).

        Diese Behauptung versucht man mit Galater 3:28, und 6: 15,16 zu belegen. Lesen wir diese Verse so erkennt jeder unvoreingenomme Bibelleser das hier die Worte von Paulus für die eigen Glaubensansichten mal wieder missbraucht wird, ja noch schlimmer, man die Bibel entstellt wiedergibt.
        Luther sagt: Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnitten sein etwas, sondern eine neue Kreatur. Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten – Friede und Barmherzigkeit über sie UND über das Israel Gottes!
        Oder Hfa.
        Vor Gott ist es vollkommen gleichgültig, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Wichtig ist allein, dass wir durch Christus neue Menschen geworden sind.
        Wer sich daran hält, dem möge Gott seinen Frieden und seine Barmherzigkeit schenken – ihm UND ALLEN, die zu Gottes auserwähltem Volk gehören.

        Die Neue Welt-Übersetzung ist hier wieder sehr ungenau um den wahren Sinn zu verschleiern und den Gedanken eines „geistigen Israel“ und die endgültige Verwerfung Israels zu belegen, wenn sie sagt: “Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes“.
        Mit dieser Formulierung möchte man sagen dass nur die, die nach den Regeln Gottes wandeln, also Jehovas Zeugen, das Israel Gottes sind und das fleischliche Israel endgültig verworfen sei. Doch Paulus spricht hier nicht von einer Trennung sonder einer Vereinigung zwischen den Beschnittenen und Unbeschnittenen wenn er sagt: Friede und Barmherzigkeit über SIE (die Heiden) UND über das Israel Gottes (Die Juden)!
        Diese Aussage deckt sich voll und ganz mit weiteren Aussagen des Paulus zu diesem Thema.

        Das Jehovas Zeugen so was wie das neuzeitliche oder geistige Israel seien ist ein Märchen, dem auch auf Bruderinfo einige noch erlegen sind. Besonders jene von uns, die versuchen alle Prophezeiungen, die eindeutig nur für das buchstäbliche Israel eine Bedeutung haben, immer wieder gerne auf Jehovas Zeugen anwenden möchte.

        Es mag zwar gewisse Parallelen zu erkenne sein was die Handlung der Zeugen betrifft und die man mit den Handlungen der buchstäblichen Juden und Israeliten vergleichen kann. Aber die Prophezeiungen des Alten Testaments haben wenig mit den Zeugen Jehovas zu tun, auch wenn sie sich gerne in der Nachfolge der buchstäblichen Juden sehen.
        Ein geistiges Israel wird nirgends in der Bibel erwähn, es geht nur darum das die beschnittenen Juden durch die Beschneidung keinen alleinigen Anspruch auf Errettung mehr haben.

        Liebe Grüße
        Florian

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        2014/10/06 at 10:41 am
    • From Bruderinfo1 on Das Frauenbild der leitenden Körperschaft

      Lieber Mitleser,

      über englische Seiten war das seit heute bekannt. Vielen Dank für Deine Zusammenfassung. Das waren die wichtigsten Punkte.

      Wie stehst Du dazu wenn ich fragen darf? Bist Du ein aktiver ZJ? Gibt es bei Dir Fragen und Zweifel in Bezug zur WTG?

      Lg
      Bruderinfo1

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      2014/10/05 at 8:02 pm
  • From Refugio on Habe Mut zur Wahrheit!

    Liebe BI,

    Mir grossem Interesse habe ich das Buch: “Habe Mut zur Wahrheit” gelesen und werde es nochmals tun.
    Gleich das 1. Kapitel: “Die Wahrheit wird euch freimachen”, hat mir gezeigt, dass ich selbst bei scheinbar einfachen Texten, der Gehirnwäsche der Zeugen Lehre auf den Leim gegangen bin.
    Wie oft hatte ich diesen Text im H zu H den Leuten vorgelesen um ihnen zu zeigen, das das was die ZJ lehren die Wahrheit sei, weil sie ja alle so fleissig studieren.
    Der Zusammenhang zeigt ja dass es um eine andere Art von Versklavung geht.

    Beim lesen von Kapitel 2 ist mir aufgefallen, dass wir im PD immer betonten, dass es bei den ZJ keine Titel oder Klassenunterschiede gäbe. Immer wieder ist mir das unangenehm aufgefallen, wenn dann bei KA Besuchen immer so ein Kult gemacht wurde. Vieles über das man wegsah wurde mir durch das Buch von Euch klar und ich verstehe mich selbst nicht, warum ich das einfach so hingenommen habe.

    IN Kapitel 11 wird so klar dargelegt, warum jemand, der hinter die Kulissen der WT Doktrin schaut, dem “Sklaven” nicht mehr vertrauen kann.
    Das Kapitel 22: “Was ist Sünde “, ist für mich eines der glaubensstärksten.
    Wirklich gut dargelegt.
    Auch das Thema:” Sexuelle Verfehlungen- wie werden sie von Gott beurteilt”, ist lesenswert.

    Wo ich meine Probleme hatte, das war das Thema: “Wo hin sollen wir gehen”.
    Omma hatte mir ja einen ermunternden Kommentar gepostet und ich denke, dass ich da noch sehr an mir arbeiten muss, um Eure Gedanken diesbezüglich zu verstehen.
    Auch die Anrede:” Unser treuer Sklave, unsere ORG”, damit werde ich nicht ganz klar.

    Trotz allem, möchte ich Euch danken für dieses Buch und werde es auch anderen empfehlen.

    In brüderlicher Liebe
    Refugio

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    2014/10/02 at 9:40 pm
    • From Obadja on Habe Mut zur Wahrheit!

      Hallo,
      wer von Geburt an als ZJ aufgewachsen ist der kann gar nicht raus da, das ist mit einer engen Einbahnstraße die dann noch in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit endet. Da wieder rauszukommen ist sehr schwierig man muss rückwärts raus und aufpassen das man nirgens aneckt. das ist das Problem. Denn wenn man mal draußen ist kann man die Organisation 3 Dimensional betrachten da sieht das schon ganz anders aus.

      Viele Grüße
      Obadja

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      2015/01/01 at 11:57 am
      • From Matthäus on Habe Mut zur Wahrheit!

        Ja mich würde auch interessieren: Wo, wie wurde Gott verspottet?

        Vokalem würde ich mal über diese Worte deines Herrn nachdenken:

        Joh. 5:38

        Ihr lebt nicht nach dem, was er gesagt hat; sonst würdet ihr den nicht ablehnen, den Gott zu euch gesandt hat. 39 Ihr lest die Heilige Schrift gründlich, um ewiges Leben zu finden. Und tatsächlich weist sie auf mich hin. 40 Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um ewiges Leben zu haben. 41 Ich suche nicht die Anerkennung von Menschen! 42 Ich kenne euch und weiß genau, dass ihr Gottes Liebe nicht in euch habt. 43 Mein Vater hat mich zu euch geschickt, doch ihr lehnt mich ab. Wenn aber jemand in eigenem Auftrag zu euch kommt, den werdet ihr aufnehmen. 44 Kein Wunder, dass ihr nicht glauben könnt! Denn ihr seid doch nur darauf aus, voreinander etwas zu gelten. Aber euch ist völlig gleichgültig, ob ihr vor dem einzigen Gott bestehen könnt.

        Du willst offenbar lieber Menschen folgen, doch auch vor ihnen hat Jesus deutliche Worte geäußert. Und sagte er nicht: ICH bin der Weg, ICH bin die Wahrheit und ICH bin das Leben. Wenn du von IHM das Leben möchtest, oder denkst du dass einer der LK dir das Leben schenken kann, dann solltes du auf Jesus hören!?

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        2015/04/08 at 10:27 am
      • From Bird an Lonesome on Habe Mut zur Wahrheit!

        Hallo Lonesome,

        bin verwundert, das edu als ZJ so etwas schreibst! Traurig wenn jemand solche verbalen Ausdrücke verwendet! Zeugt von wenig Bildung.

        Wenn du etwas als Schmarrn bezeichnest, dann sei so ehrlich und sprich es an was nicht stimmt! Und denke daran, wenn du es nicht gelesen hast und davon gehe ich aus du vor dem höchsten gelogen hast. Denn Lüge bleibt Lüge auch wenn sie gut gemeint war.

        In dem Sinne bin ich auf deine Fakten gespannt!
        LG
        Bird

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        2015/04/07 at 10:49 pm
      • From Omma@Obadja on Habe Mut zur Wahrheit!

        Lieber Obadja,

        auch wir sind von Geburt an als ZJ aufgewachsen. Jetzt sind wir 66 und 63 J. waren 50 und 49 J. getauft. Mein Mann war 24 J. Ältester. Wir haben 2 Kinder in der Org. großgezogen, und werden nun nach unserem offiziellen Austritt (6.11.14) von ihnen und ihrer ganzen Familie geächtet.

        Auch, wenn es schwer ist, man kann da raus!!! Bei unserem himmlischen Vater und seinem Sohn sind alle Dinge möglich. Ich gebe dir aber Recht, wenn man sich dem Einfluss der Org. immer wieder aussetzt, Versammlungsbesuch und Lesen der Literatur, ist es um so schwerer. Viele unterschätzen die Wirkung, die das hat. Aber jeder muss seinen Weg finden.

        Für dich alles Gute, und sei ganz lieb gegrüßt von Omma

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        2015/01/01 at 2:55 pm
    • From Omma@Refugio on Habe Mut zur Wahrheit!

      Liebe Refugio,

      gehe ich Recht in der Annahme, dass du weiblich bist? Ich meine so etwas gelesen zu haben. 🙂

      Ich habe noch einmal über deinen Kommentar nachgedacht, und über deine Gefühle, die du geäußert hast. Ich musste an eine kleine Begebenheit denken, und an meine Gefühle.

      Wir sind zwar NOCH nicht offiziell ausgetreten, gehen aber nicht mehr in die Versammlung. Ich merke an mir, dass ich sage: “DIE Zeugen Jehovas” und nicht mehr: “WIR Zeugen Jehovas” . Und wenn jemand sagt: WIR … , in mir unangenehme Gefühle aufkommen. Ja, liebe Refugio, ich glaube so macht jeder SEINE “Entwicklung” durch. (Beispiel: Schmetterling!)

      Jeder hat ja seine pers. Erfahrungen mit der Org. gemacht, und da ist die Reaktion auf bestimmte Dinge sehr unterschiedlich. Manchmal können sie recht heftig sein. Ich freue mich immer wieder deine Kommentare zu lesen!!! Ich sehe, wie du deinen pers. Kampf führst. Lass dich nicht unterkriegen. Wir lieben dich, wie du bist!!!

      Sei ganz lieb gegrüßt von deiner Schwester Omma

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      2014/10/05 at 12:05 am
      • From Refugio on Habe Mut zur Wahrheit!

        Liebe Omma!

        Ja, Du hast recht, ich bin eine Frau. Es stimmt auch, dass ich am kämpfen bin.
        Manchmal bin ich emotionell sehr geladen und verstehe mich selbst nicht, warum ich mich von dieser ORG so habe einlullen lassen.
        Es bewegt mich auch immer wieder, wenn ich die Berichte von Neuen lese, wenn ich aus ihren Zeilen die Hilflosigkeit spüre und da könnet ich schreien, denn ich denke dann daran, was ich selbst mitgemacht habe.
        Keiner von den Schreibern auf diesem Forum möchte aufs Neue den gleichen Fehler machen.
        Es ist klar, jeder von uns muss seinen Weg finden und ich weiss und bin überzeugt, dass wir da nicht alleine sind.
        Mit Interesse verfolge ich das Thema über die Frau aus 1. Mose 3:15, bin mir aber noch nicht sicher, ob sie Israel darstellt.
        Der Kommentar von Elfi hat mir sehr gut gefallen, aber ich möchte darüber einfach noch mehr nachlesen. Der Schmetterling ist noch nicht ganz entwickelt.
        Was das Thema Jesus anbeten oder nicht, da habe ich schon meinen Weg gefunden.

        Auf alle Fälle freut es mich, wenn Du mir schreibst.

        Grüsse

        Refugio

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        2014/10/07 at 1:05 am
    • From Bruder on Habe Mut zur Wahrheit!

      Hallo Refugio,
      es freut uns, dass dir das Buch “Mut zur Wahrheit” geholfen hat, einige Dinge mit anderen Augen zu sehen.
      Es tut uns gut, wenn wir Rückmeldung erhalten, dass unsere Arbeit hier auf Bruderinfo nicht umsonst ist.
      Dass das Thema “Wohin sollen wir gehen” dir noch etwas Probleme bereitet, mag daran liegen, dass jeder so seine eigenen Vorstellungen hat.
      Der Eine sucht doch noch irgend wie eine Gruppe, der er sich anschließen möchte, und andere wieder möchten sich keiner Organisation mehr anschließen.
      Der Gedanke, dass man auch ohne Organisation ein Verhältnis zu Gott und Christus haben kann, ist uns Zeugen aberzogen worden.
      Dir weiter alles Gute und herzliche Grüße
      Bruderinfo

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      2014/10/04 at 9:17 am
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