Beweise allein genügen nicht

„Wir alle mussten schon erkennen, dass es sehr schwer ist, eine feste Überzeugung aufzugeben. Selbst wenn die Beweise, die gegen unsere Überzeugung sprechen, erdrückend sind, wir wollen sie dennoch nicht aufgeben.

Angenommen: Jemand glaubt von ganzem Herzen und lebt in seinem Glauben [das tun die Zeugen] und du legst ihm eindeutige und unbestreitbare Beweise vor, dass sein Glaube auf einer Lüge beruht, was passiert dann? Diese Person wird häufig nicht nur unerschütterlich daraus hervorgehen, sondern sogar noch mehr davon überzeugt sein, dass sie den wahren Glauben hat.

JEHOVAS Zeugen sind mit dem oben genannten Phänomen erfahrungsgemäß vertraut. Sie haben es oftmals selbst in ihrem Haus-zu-Haus-Dienst und bei Bibelstudien beobachtet, wenn sie versuchten, eine feste Überzeugung bei anderen Personen zu ändern. Was sie aber nicht bemerkt haben, ist, dass andere das gleiche Phänomen erlebten, wenn sie versuchten, die feste Überzeugung bei einem Zeugen zu ändern.

Ich hatte vierzig Jahre damit verbracht, das, was ich fälschlich für „die Wahrheit“ hielt, mit Menschen zu studieren, ihnen zu erklären und zu vermitteln. In meinem letzten Jahr als Zeuge versuchte ich dann, einigen meiner Mitältesten vorsichtig zu zeigen, dass die Wahrheit, an die wir glaubten, nicht die Wahrheit ist. Es erstaunte mich damals sehr, dass kein Ältester sich damit auseinandersetzen wollte.

Die persönliche Erfahrung belehrte mich, dass eindeutige und unbestreitbare Beweise nicht der entscheidende Faktor dafür sind, ob Menschen, die fest von einer Illusion überzeugt sind, in der Lage sein werden, zu begreifen, was mit ihnen geschehen ist.

Eindeutige und unbestreitbare Beweise (Jehovas Zeugen und die mexikanische Armee)

Ich konnte jedem Ältesten in meiner Versammlung Kopien offizieller Briefe der Wachtturm-Gesellschaft an das Zweigbüro in Mexiko vorlegen, die zeigten, dass Präsident Knorr den Zeugen in Mexiko erlaubt hatte, Regierungsbeamte auf ungesetzliche Weise zu bestechen, damit diese ihnen eine Bescheinigung ausstellten, nach der sie als Reservisten in der mexikanischen Armee eingetragen waren. Aus dieser Bescheinigung ging hervor, dass sie angeblich ein Jahr militärische Grundausbildung mit Erfolg absolviert hatten und nun den Status des Reservisten der mexikanischen Armee innehatten.

(Für Zeugen Jehovas, in allen anderen Teilen der Welt, war ein solches Verhalten inakzeptabel.)

Ich versuchte den Ältesten zu erklären, dass ich auf diese Information gestoßen sei und bat sie, an die Leitende Körperschaft zu schreiben und anzufragen, ob an diesen Briefen etwas dran sei. Ich wusste, dass die  Leitende Körperschaft auf diese berechtigte Frage keine Antwort geben würde, aber die Ältesten weigerten sich, allein schon diese Anfrage zu stellen.

Sie hatten nicht das geringste Interesse daran, zu erfahren, ob die Briefe echt waren. Ihnen bereitete nur Sorge, dass ich diese Briefe hatte. Sie fragten: „Woher hast du diese Briefe?“ Ich sagte, sie seien in einem Buch enthalten, das Raymond Franz, ein ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft, geschrieben hatte. Darauf stellten sie mir die Frage: „Und warum liest du ein Buch, das ein Abtrünniger geschrieben hat?“ Das war ihre einzige Reaktion auf die Briefe.

Später hatte ich die Möglichkeit, mich mit einem Ältesten der Versammlung zusammenzusetzen und die Briefe sorgfältig durchzugehen, damit er verstand, was sie besagten. Seine einzige Reaktion war: „Wenn die Gesellschaft nicht Gottes Organisation ist, dann kann ich eben so gut essen, trinken und fröhlich sein. Ich gehe lieber betrogen ins Grab, als herauszufinden, dass die Gesellschaft nicht das ist, was sie von sich sagt.“

„Mir ist egal, ob jedes Mitglied der Leitenden Körperschaft manchmal unehrlich ist. Ich tue, was sie sagen, weil ich weiß, dass Jehova diese Organisation gebraucht, egal was passiert.“

Diese Aussagen stammen von den „geistig reifen“ Männern, die die Leitende Körperschaft, „unter der Leitung des Heiligen Geistes“, zu Hirten der örtlichen Versammlung ernannt hat. Dies sind die Männer, von denen die Mitglieder der Versammlung Schutz vor Personen erwarten, die sie täuschen und in die Irre führen möchten.

Aber wie kann ein Ältester seine Versammlung vor Täuschung schützen, wenn er sich selbst lieber täuschen lassen möchte, als sich der Wahrheit zu stellen? Die Antwort lautet natürlich: Das kann er nicht.

Wenn Loyalität zur Organisation – egal was geschieht – wichtiger wird, als Loyalität zur Wahrheit, werden die Führer ihre Anhänger irreführen.

Nach einiger Zeit geschah Folgendes: Ein ehemaliger Ältester beklagte sich mir gegenüber, wie die Ältesten ihn vor einer gewissen Zeit, auf unfaire Weise, des Amtes enthoben hatten. Ich empfahl ihm, er möge das Buch „Der Gewissenskonflikt“, von Ray Franz, lesen. Ich sagte ihm, dass es ihm  vielleicht helfen könne, zu verstehen, warum Älteste so denken und handeln, wie sie es tun.

Am darauffolgenden Tag gab er mir das Buch zurück ohne etwas daraus gelesen zu haben und zeigte mich bei den Ältesten unserer Ortsversammlung an, die mich daraufhin wegen Abtrünnigkeit ausschlossen. Offenbar glaubten sie, dadurch die Organisation Gottes rein zu halten.

Wenn zehntausend Worte nichts ausrichten können, aber ein Wort alles …

Ein paar Tage bevor sie meinen Gemeinschaftsentzug bekannt gaben, überreichte ich etwa hundert Kopien eines zehnseitigen Briefes an Mitglieder der Versammlung, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich meine Seite anzuhören und einige Beweise anzuschauen, von denen ich wusste, dass ihre Ältesten nicht beabsichtigten, sie ihnen zu zeigen. Soweit ich weiß, zeigte kein einziger dieser Briefe bei jemandem Wirkung.

Ich traf auf eine Redensart, die vielleicht den grundlegenden Faktor erklären kann, der eindeutige und unbestreitbare Beweise null und nichtig macht. Sie lautet etwa so:

Wenn man mit jemandem zu tun hat, der bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen, kann ein Wort alles ausmachen. Wenn er aber nicht dazu bereit ist, werden zehntausend Worte nichts ausrichten.

Meine zehntausend Worte richteten nichts aus. Und es hatte den Anschein, als sei der Grund dafür, dass niemand sonst in meiner Versammlung bereit oder fähig war, sich der Wahrheit zu stellen. Ich möchte jedoch noch einmal auf das zurückkommen, was der Apostel Paulus den Thessalonichern erklärte:

Natürlich dachte Paulus dabei nicht an die Wachtturm-Gesellschaft, aber der Grundsatz, den er aufstellte, trifft auf jeden zu, wenn es um die Wahrheit über Gott geht. Er bezog sich auf gewisse Leute und sagte über sie:

„ … [weil] sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, […] darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben.“

Nach diesem Text können sich einige Zeugen deshalb nicht der Wahrheit stellen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben. Es ist offensichtlich, dass diese Ältesten sie nicht angenommen hatten, als sie mir sagten, dass es ihnen gleichgültig sei, ob sie belogen und betrogen würden. Damals war eine Menge Irrtum in ihrem Denken wirksam.

Sie „glaubten weiterhin der Lüge“, dass die Wachtturm-Gesellschaft die Organisation Gottes sei. Da es das war, was sie glauben wollten, ließ Gott sie es glauben. Soweit ich weiß, lässt Gott sie es immer noch glauben.

Diese Erklärung liefert eine mögliche Antwort auf die Frage, warum einige Zeugen Jehovas sich an dem, was in ihrer Organisation geschieht, stören, während andere, die dieselben Dinge sehen, sich nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Sie können so oft: „Ich bin in der Wahrheit,“ sagen, wie sie wollen, erst wenn sie mit der Wahrheit konfrontiert werden, wird ersichtlich, ob sie „die Liebe zur Wahrheit“ angenommen haben oder nicht.

Die verschiedenen Arten von Zeugen Jehovas

Da gibt es die Zeugen, die besorgt sind über das, was sie vor sich gehen sehen und die in der Lage sind, die Propaganda und ihre vorsätzliche Blindheit beiseite zu lassen – sie sind bereits dabei, die Beweise für sich selbst zu untersuchen. Viele von ihnen suchen im Internet nach Antworten (üblicherweise anonym).

Einige sind sogar bereit, sogenannte Abtrünnigen-Literatur zu lesen, aber sie wissen, dass sie sich auf dünnem Eis bewegen. Wenn jemand in der Versammlung, vielleicht sogar die eigenen Familienmitglieder, herausfinden, dass sie „Gottes Organisation“ einer Prüfung unterziehen, kann es sein, dass sie den Ältesten gemeldet werden, damit diese „ihr Denken zurechtbringen“.

Dieses Zurechtbringen durch Älteste läuft oft auf folgende zwei Fragen hinaus: „Glaubst du, dass die Gesellschaft Gottes Organisation ist?“ und: „Bist du bereit, darauf zu warten, dass Jehova seine Organisation berichtigt, falls sie im Irrtum ist?“ Ein „Nein“, auf eine der beiden Fragen, führt zu einem Ausschluss wegen Abtrünnigkeit.

Es gibt Zeugen, die sich entweder keiner Probleme bewusst sind (gewöhnlich Neugetaufte) oder die ganz und gar bereit sind, „darauf zu warten, dass Jehova seine Organisation berichtigt“, gleichgültig wie lange das dauert. Sie bleiben trotz der Probleme, die sie erkennen, dabei, weil sie nichts Besseres sehen können. Sie glauben immer noch: „Wir können nirgendwo anders hingehen.“

Andere bleiben, damit ihnen nicht die Gemeinschaft entzogen wird, denn das könnte ihre Beziehung zu Familienangehörigen, die nicht bereit sind, mit ihnen zusammen die Gemeinschaft zu verlassen, zerstören.

Andere wiederum bleiben, weil sie es sich gemütlich eingerichtet haben und nicht wollen, dass irgend etwas das stört. Möglicherweise ist es ihnen sogar gleichgültig, ob die Wachtturm-Gesellschaft wirklich Gottes Organisation ist oder nicht.

Es mag viele unglückliche Zeugen Jehovas geben, die entweder nicht wissen, was sie tun sollen oder nicht wagen, etwas zu unternehmen.

Einige Zeugen sind an dem Punkt angelangt, ab dem sie nur noch pro forma mitmachen, weiter auf „eine neue Welt“ hoffen und für sie beten – eine Welt, die binnen kurzem das gegenwärtige böse und gesetzlose System der Dinge ablösen wird und in der Frieden und Sicherheit herrschen werden.

Und dann gibt es noch solche, die sich trotz ihrer Zugehörigkeit zur „Organisation Gottes“ nicht allzu sehr anstrengen, nach biblischen Grundsätzen zu leben. Jedes Jahr werden Tausende von Zeugen wegen irgendeiner Art Unmoral ausgeschlossen.

Es ist nicht immer leicht, die verschiedenen Typen von Zeugen zu erkennen, besonders wenn mehr als einer anwesend ist. Beispielsweise unterhalten sich zwei Zeugen, die von Haus zu Haus, über ernsthafte Fragen oder Zweifel an Wachtturm-Lehren oder deren Verfahrensvorschriften, aber sie wagen es nicht, ihre Sorgen deutlich vor dem anderen Zeugen zu äußern. Unter sich neigen sie dazu, ihre Loyalität  gegenüber der Organisation Gottes, zeigen zu wollen. Erst wenn man privat mit ihnen redet, mögen sie bereitwilliger sein, ihre wahren Gefühle oder Sorgen zu äußern.

Egal, wie sehr sie in ihrer Vorstellung von der Organisation gefangen sind und welcher Druck auf sie ausgeübt wird, damit sie in ihr bleiben, die Gefangenschaft ist nicht so stark und der Druck nicht so groß, dass Gott ihnen nicht helfen könnte, zu entkommen. Und gleichgültig, wie lange sie schon in ihrer Illusion leben, es ist nicht so lange, dass Gott ihnen nicht helfen könnte, die Wirklichkeit zu erkennen. Mit anderen Worten: Ungeachtet dessen, wie unmöglich es vom menschlichen Standpunkt aus scheinen mag, dass Jehovas Zeugen in der Lage sind, zu erkennen, was mit ihnen geschehen ist, es ist nicht unmöglich, wenn Gott ihnen helfen will.

Welchen Personen möchte Gott helfen?

Wenn Gott Personen, die die Liebe zur Wahrheit nicht annehmen, die Lüge glauben lässt, dann hilft er vielleicht denen, die diese Liebe haben, damit sie aufhören, der Lüge zu glauben. Dieser Gedanke wird durch die Anweisungen  nahegelegt, die Paulus dem Timotheus gab und die ihm helfen sollte,  Personen, die der Lüge glauben, auf die Wahrheit aufmerksam zu machen.

Umschreibung von 2. Timotheus 2:23-26

Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig, mit Jehovas Zeugen zu streiten, sondern muss gegen sie sanft sein, der sie mit Milde unterweist, da Gott ihnen vielleicht Reue gewährt, die zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit über die Wachtturm-Gesellschaft führt, und sie wieder zur Besinnung kommen mögen.

Es ist zwar gut, wenn man Beweise hat, die die Zeugen Jehovas kennenlernen müssen und wenn man in der Lage ist, sie in sanfter und freundlicher Weise darzulegen, aber ob sie dann fähig sind, ihre Bedeutung zu erkennen, hängt letztlich davon ab, was Gott tut. Man beachte, dass es nicht die Beweise sind, die sie zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit über ihre Religion führen. Vielmehr bewirkt dies Gott, der ihnen Reue gewährt. Und nach den Worten des Paulus in 2. Thessalonicher 2:10, 11 scheint sie Gott nur denen zu gewähren, die „die Liebe zur Wahrheit annehmen“.

Es ist nicht möglich, jemanden dazu zu zwingen, diese Art von Liebe anzunehmen oder einen Zeugen, der nicht bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen, dazu zu bringen, dies zu tun. Aber vielleicht ist es möglich, verschiedenen Zeugen zu helfen, einige interessante Aussagen ihres Verkündiger-Buchs zu erkennen und es dann Gott zu überlassen, ob er sie  über die Bedeutung dessen zu Begreifen befähigt.

 

 

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Ulla

Lieber Bruder Lupo, deine Gedanken treffen voll zu auf die unterschiedlichen Reaktionen, die wir machten, wenn wir mit Fakten konfrontiert wurden! Für mich ist es die Fähigkeit, persönlich INNENSCHAU zu halten und Konsequenzen zu treffen. Danke für deine Ausführungen, ja, so schauts aus: Es hat mit der eigenen inneren Wahrhaftigkeit zu tun, wenn wir das, was wir in der Bibel lesen mit dem vergleichen, was “blinde Leiter” von uns fordern und wie wir was umsetzen. Wenn wir wie die Beröer Informationen sammeln, sie abgleichen und entsprechend handeln. Jak. 1:23-25:  “Wer Gottes Botschaft nur hört, sie aber nicht in die Tat… Weiterlesen »

ATHALJA

Oha, wie waren doch die Worte, die Jesus einst an die Gesetzeslehrer & Pharisäer  richtete: “Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!” (Matt. 11:28 GNB) “Sie schnüren schwere, kaum tragbare Lasten zusammen und laden sie den Menschen auf die Schultern, aber sie selbst machen keinen Finger krumm, um sie zu tragen.” (Matt. 23:4 GNB) Das trifft doch sicher auf die Führer der JW.ORG zu, nicht wahr? Ich finde dass es keine Schande ist, ein Ausgeschlossener von der JW.ORG oder Zeugen Jehovas zu sein, wenn ich… Weiterlesen »

Andre

Hallo Lupo, ich stimme deinen Ausführungen voll zu. Ja, genau so ist es. Hast du die Briefe der WTG über die Mexiko Geschichte selber oder “nur” aus dem Buch von R.F. kopiert ? Ich vermute zweiteres. Denn das ist das eigentliche Problem. Viele Info`s über die ZJ, über internes, über Sachen die aufgedeckt werden, erscheinen nur auf “Abtrünnigenseiten”. Und damit, dank der Indoktrination von jedem treuen ZJ als unwahr, falsch und vom Teufel kommend abgestempelt. Das wird einfach nicht geglaubt. Die sind ja soweit, dass eine Tageschau Meldung als falsch hingestellt wird, geschweige, wenn du mit einem Buch von R.F… Weiterlesen »

Bernhard Schüler

Hallo,

letztendlich werden alle “Zeugen Jehovas” und alle Menschen überhaupt die Wahrheit nicht mehr verleugnen und verdrängen können.

Spätestens dann, wenn die Führer der Wachtturm-Gesellschaft in allen Ländern wegen ihres Verhaltens bei Kindesmissbrauchsfällen und wegen ihres Kritikverbotes öffentlich staatlich zur Rede gestellt werden, so dass dies jeder loyale Mitläufer mitbekommt, kann die Wahrheit nicht mehr unterdrückt und verschwiegen werden.

Dann muss jeder Farbe bekennen und dann ist die Organisation entlarvt und ihrer eigenen Moral beraubt. Das ist das Ende der Organisation, wonach jeder selbst nach seinem Gewissen handeln muss.

Zuversichtlich christliche Grüße von Bernhard

Noomi

  Hallo Bernhard Schüler   Spätestens dann, wenn die Führer der Wachtturm-Gesellschaft in allen Ländern wegen ihres Verhaltens bei Kindesmissbrauchsfällen und wegen ihres Kritikverbotes öffentlich staatlich zur Rede gestellt werden   Glaubst du wirklich daran?? Australien ist nicht die ganze Welt   Nimm das Beispiel von Kanada über das Ausschlussverfahren!!   https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/jw/region/kanada/oberster-gerichtshof-entscheidet-ueber-gemeinschaftsentzugsverfahren/   Auszug:  Im Gerichtsfall Versammlung Highwood von Jehovas Zeugen (Rechtskomitee) gegen Wall entschied der Oberste Gerichtshof von Kanada am 31. Mai 2018 einstimmig, dass „Religionsgemeinschaften die Freiheit haben, festzulegen wer ihr Mitglied sein kann und unter welchen Voraussetzungen.“   In seinen Ausführungen über die Gründe für die Entscheidung erklärte Richter… Weiterlesen »

Andre

Hallo Bernhard,

ist das Wunschdenken von dir ? Ich glaube viel, das aber nicht. Nein, nicht im entferntesten.

Du weißt doch, wie sie jetzt darauf reagieren – siehe den Kommentar von Nordisch by nature.

Genau so ist es. Du hoffst dich zu freuen und wirst enttäuscht sein. Und die lieben ZJ leben weiterhin brav in ihrem geistigen Paradies.

Andre

Meereswoge

Guten Abend, lieber Bruder Lupo, vielen Dank für Deine Mühe! Bei meinem Versuch, die mir lieb gewordenen Brüdern und Schwestern und meine Familie zu “untersuchen” in welche Kategorie ich sie einordnen würde, werde ich echt traurig. Du hast es so treffend beschrieben. Und das Hamsterrad dreht sich auch mit dem Wissen weiter, das sehr vieles unserem Vater und seinen Sohn keine Ehre macht, sondern Schmach auf sie bringt. Zum Glück gibt es noch die beruhigende Wahrheit, das unsere Höchsten im Herzen sehen, wer Liebe zur Wahrheit hat, und sie im rechten Augenblick befreien können. Diese Gewissheit bringt die Hoffnung, den… Weiterlesen »

Frank&frei

Lieber Wolf alias Lupo, wie Recht du hast.

Die Zeugen sind seit Russel “in der Wahrheit”, die seither eine Metamorphose nach der anderen durchmacht. Mit dem “neuen Licht” formen sie ihre Doktrin beliebig um. Ich habe ähnliche Erfahrung gemacht. Die vom WT ernannten Ältesten kleben an ihrer Nomination wie die Fliegen auf dem Fladen.

Satan ist der Gott der Welt, er hat alle Religionen ausgehöhlt .ein ehemaliger Jesuit, ein Alberto, hat berichtet, dass ihr SJ Unterweiser das zugeben. Alberto wurde umgebracht.

Der Misscondukt der AG wird zu deren völligen Entkleidung und Konfistörung ihres Habens führen. Warten wir es ab, große Entwicklungen nahen

Anna

Lieber Lupo

Liebe Schwestern und Brüder

Sich einzugestehen,  dass man mit der Organisation einer Fata Morgana nachgelaufen ist mag schmerzhaft sein.

Die Befreiung jedoch tut gut. Es scheint mir allerdings schwierig die Brüder mit Beweisen zu konfrontieren. Sie wollen es nicht wissen.

DON Cameron beschreibt dies.

Lg Anna aus der Sonne im Ausland

Heinz G.

Es gibt wohl mehr Menschen als wir für möglich halten, die gerne andere für sich denken lassen. Das ist viel bequemer, als selbst nachzforschern, zu hinterfragen, Schlussfolgerungen zu ziehen, eigene liebgewordene Ansichten zu korrigieren etc.

Hinzu kommt ein Elitedenken, ganz nach der pharisäischen Einstellung “Herr, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie diese da”.

Da wirken Fakten, die diese Einstellung stören, einfach lästig. Das muss man sich nicht antun, “man ist schließlich in der Wahrheit”.

Niemand ist so blind, wie jemand, der nicht sehen will.

Georg Markowitz

….. ich war dabei ….. ….. 1995 ausgeschlossen  …. ….. suche seit vielen vielen Jahren …. ….. bin überzeugt von “intelligent design” …. ….. hat diese Intelligenz tatsächlich einen Plan? …. ….. wenn ja, wie kann ich diesen Plan erfahren? …. ….. durch die Bibel oder andere religiöse Schriften? …. ….. würde diese Intelligenz ein Buch inspirieren, wäre es dann nicht einfach, logisch, ohne Widersprüche und vor allem ohne Interpretationsspielraum verfasst?  … …. es gibt tausende Bücher die sich nur mit der Interpretation dieses einen Buches befassen …. …. ich werde meine Suche fortsetzten … …. ob die Zeit die… Weiterlesen »

Noomi

Herr Markowitz Demjenigen, der eingerichtet hat, dass jeden Tag die Sonne aufgeht haben Abel, Henoch, Noha, Abraham, Isaak,Jakob u.s.w. geglaubt. Ihr Glaube war auf einem tiefen Vertrauen ihrem Gott gegenüber gegründet. Ohne je, von einem Plan zu erfahren? Ohne Bibel oder andere religiöse Schriften? Ohne tausende Bücher die sich nur mit der Interpretation dieses einen Buches befassen Nur durch ihren Glauben und durch tiefes Vertrauen in ihren Schöpfer und Gott sind sie zum Ziel gebracht worden. 22 Nein, ihr seid zu dem Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem,herangetreten und zu vielen Tausenden von Engeln, zu einer… Weiterlesen »

Noomi

  Hallo Georg Markowitz Habe soeben ein Buch von Pinchas Lapide gelesen und  ein paar Sätze daraus möchte ich noch meinem letzten Kommentar hinzufügen. Der Glaube ist nicht Wissen, wohl aber Gewissheit, die nur echte Gläubigkeit zu schenken vermag.  (kennen wir ja aus Hebräer 11) Weder das Geheimnis Gottes noch der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung lässt sich durch Rechenaufgaben lösen – eine Unmöglichkeit, die gläubige Menschen mit ganzem Herzen bejahen, denn das Sichvergewissernwollen und Sicherstellen des Glaubens ist doch nichts als Unglaube, der sich an irdische Greifbarkeiten klammert. Aber du bist nicht alleine, auch ich gehöre zu denjenigen, die… Weiterlesen »

Noomi

 
Halöchen Meereswoge Danke für deine lieben Worte, sie sind Labsal auf meine müde Seele. Sie haben mir echt gut getan. Du musst wissen, dass auch ich Deine Kommentare immer sehr gerne lese. Sie sind immer sehr liebevoll, stimmen versöhnlich und glätten die Wogen schön aus, wenn die Stürme etwas rau geworden sind. Dasselbe wie du möchte ich auch Boas sagen. Es ist wundeschön, wenn wir den Geist des Christus in dieses Forum einbringen zur gegenseitigen Ermunterung und zur Stärkung unseres Vertrauens. Ich wünsche Allen eine gute Nacht, seid unseren unsere beiden Höchsten anbefohlen.
LG Noomi
 

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

M.N., du hast ein hochernstes und -aktuelles Thema angeschnitten: …Erzählung des Korans von denen des Alten Testaments, müssen berücksichtigt werden. Jene Erzählungen wurden mehr als ein Jahrtausend später verfasst…  Der Koran übernahm vergangene Historie, plus religiösen Hintergrund, veränderte ihn etwas, oder schmückte ihn aus. Viele Namen wurden für den Eigenbedarf geändert: aus Abraham wurde zu Ibrahim u.v.a.m., wie M.N. zeigte, so wurde aus Noah der Nuh – diese Neuanpassung geht bis zu Jesus, dem billigte man zwar noch die Rolle eines Propheten zu, aber er wurde durch Mohameds Prophetentum weit übertroffen. So macht man sich selbst zur Kernreligion, wo deren… Weiterlesen »

Opa Klaus

Die beschriebene Unvernunft suche ich schon lange zu analysieren:   Warum sind Vernunft und Verstand des Menschen oft so schwach oder versagen völlig?   Beim total gesunden Menschen ist das eigentlich überhaupt nicht der Fall.     Was schwächt denn erfahrungsgemäß schnell Vernunft und Verstand beim Menschen?   Außer Krankheit, schwächen besonders Drogenkonsum, Sucht, Wahn, Gier, Illusionen, Hirngespinste, Lug+Trug stark Vernunft u. Verstand.     Frage dann mal einen Drogensüchtigen, ob er aus seiner Erfahrung lernt und die Schädlichkeit erkennt!   Der wird damit überfordert sein, wegen stark geschwächtem Verstand u. Vernunft.   Er kann nur seine eingeschlagene „Rutschbahn“ weiter… Weiterlesen »

Opa Klaus

In den Kommentaren wurde ja auch Noah’s Zeit angesprochen. Welche BEWEISE hätten damals die Menschen bewegt, an eine kommende Sintflut zu glauben, trotz völlig unbekanntem ‘Wassers von oben > Regen’. Der Archenbau war ganz gewiss eine riesige Sensation, die schnell damals allen als stets begehrte Neuigkeit bekannt wurde, so ähnlich wie heute der Twin-Tower Angriff/Einsturz Globales aufsehen erregte. Gemäß meinem ‘Kopfkino’ dürfte es eine Art “Wallfahrten” von Neugierigen zur Baustelle gegeben haben, die um näher an Noah heran zu kommen, ihm Baumaterial als Gabe mitbrachten. Ich glaube, dass Tiere vor einer Katastrophe sonderbares Verhalten >versammeln vor der Arche, zeigen. Noah… Weiterlesen »

Wildblume

Liebe Geschwister,
dieser Bericht hier im Archiv berührt mich sehr. Mache mir Gedanken darüber, wie es kommt/beginnt, dass jemand aufwacht. Viele Mitzeugen sind viel bessere Menschen als ich, eifriger im Bibellesen, demütig und sanft, aufopferungsvoll…..Warum bin ich dann würdig
aufzuwachen, sie aber nicht?
Streng genommen, war es ja etwas negatives, was mich bewog, “aufsässig” zu werden, mich nicht mehr verbiegen zu wollen/können.
Ich verstehe es nicht….und es bekümmert mich sehr!
Liebe Grüße
Wildblume