Wer sind die Heiligen im Neuen Testament?

Innerhalb der WTG sind diejenigen, die sich zu den „144000“ zählen „heilig, gereinigt, abgesondert, um ausschließlich Gott zu dienen“. Im Buch Einsichten über die Heilige Schrift  wird es so auf Seite 1104 formuliert. Man weist hier darauf hin,  dass christliche Heilige nur Personen sind, die im Neuen Bund stehen.  Weiter wird behauptet, dass nur jene im Neuen Bund sind, mit denen Jesus einen Bund fürs Königreich geschlossen hat. Damit sagt man deutlich, dass nur diese Menschen geheiligt sind und als christliche Heilige gelten! Alle anderen Zeugen Jehovas (und das sind ca. 8 Millionen) sind weder Brüder Christi, noch Kinder Gottes, noch Heilige. Das ist eine der Sonderlehren der WTG.

Was sagt die Bibel dazu?

Was muss ein Zeuge Jehovas denken, wenn er folgende Worte im Brief an die Kolosser liest?

„Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm [Christus] wohnen und durch ihn alles mit sich versöhnen. Durch sein Blut am Stamm schloss er Frieden mit allem, was es auf der Erde und im Himmel gibt.

So steht ihr heilig, unangreifbar, ohne jeden Makel vor ihm, wenn ihr wirklich im Glauben fest gegründet bleibt und euch nicht von eurer Hoffnung abbringen lasst, die euch mit dem Hören des Evangeliums geschenkt worden ist.“  (Kol. 1:19, 20, 22, 23)

Oder wie ist es hiermit?

„Im Gegenteil: Euer Leben soll jetzt ganz  von dem heiligen Geist geprägt sein, der euch berufen hat. Denn die Schrift sagt: Seid heilig, weil ich heilig bin!“
(1. Petr. 1:15, 16)

„Ihr wisst ja, welche Anweisungen wir euch im Auftrag des Herrn Jesus gegeben haben. Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ganz ihm gehört.  Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet, … Gott hat uns nicht dazu berufen,  ein unmoralisches, sondern ein geheiligtes Leben zu führen.“ 1. Thes. 4:2-7

Man muss sich bei diesen Bibelstellen schon fragen, ob das nur auf eine kleine Gruppe von Menschen zutrifft oder auf alle Nachfolger Jesu. Wir sehen, dass Heiligkeit kein Statussymbol, keine „Ernennung“ oder Auszeichnung ist, sondern ein Leben bedeutet, das von Verantwortung und christlicher Moral geprägt ist! Kann jemand Christ sein, ohne in diesem Sinne heilig zu sein?

Das ganze Leben eines Christen ist ein „heiliges, gottgefälliges Opfer“. Somit muss auch der Christ heilig sein! Im Brief an die Römer erläutert der Apostel Paulus die Heiligkeit eines Christen. Er schrieb dazu:

„Weil Gott uns solches Erbarmen geschenkt hat, liebe Geschwister, ermahne ich euch nun auch, dass ihr euch mit Leib und Leben Gott als lebendiges und heiliges Opfer zur Verfügung stellt. An solchen Opfern hat er Freude,  und das ist der wahre Gottesdienst.“ (Rö. 12:1)

Und der Apostel führt dann aus, was alles dazu gehört: Es umfasst das ganze christliche Leben; kein Bereich ist davon ausgenommen, das ganze Leben soll heilig sein, weil der Nachfolger Jesu heilig ist!  Er ist geheiligt durch die Versöhnungstat Jesu, durch die Taufe, durch den Geist Gottes, durch Teilhabe am Neuen Bund. Er ist geheiligt, weil er zur Hausgemeinschaft Gottes gehört, denn alles, was mit Gott zu tun hat, muss heilig sein.

Starke Behauptungen…

Diese einfache Tatsache ist aber durch die Sonderlehre der WTG verfälscht worden. Und zwar zuerst dadurch, dass man den Neuen Bund (Luk. 22:17-20) und den Bund für ein Königreich (Luk. 22:28-30) gleichsetzte. Aber der Neue Bund, der an jenem letzten Passah geschlossen wurde, hat doch nichts mit dem Bund für ein Königreich zu tun, denn dieser Bund wurde deutlich nach dem Abendmahl geschlossen!

Weiter wird behauptet, dass Jesus zuerst der Mittler für die „144000“ ist. Und die „anderen Schafe“ gehören nicht dazu?  Man engt den Kreis derjenigen, denen durch den Neuen Bund die Sünden vergeben sind,  ganz bewusst ein! Man behauptet stur und steif, dass alle anderen Nachfolger Jesu keinen Mittler bei Gott haben, dass das Opfer Jesu „später“ auf sie angewendet werden wird. Das bedeutet also, dass alle, außer den „144000“, nicht im Zustand der Versöhnung mit Gott sind! Sie sind ausgeschlossen und müssen etwas tun, was Christus und seinem Vater nie in den Sinn gekommen ist: Sie müssen sich das Reich Gottes „erarbeiten“.  Sie werden als „Ausländer“ betrachtet.  Sie können „darauf hinarbeiten, Freunde Gottes zu werden“! Ich benutze jetzt eine Frage, die gern von der WTG verwendet wird: „Und was sagt die Bibel?“ Sie sagt dies:

„Meine lieben Kinder, ich schreibe euch das, damit ihr nicht sündigt. Wenn es aber doch geschieht, sollt ihr wissen: Wir haben einen Anwalt beim Vater – Jesus Christus, den Gerechten. Er, der nie Unrecht getan hat, ist zum Sühnopfer für unsere Sünden geworden und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.“ (1. Joh. 2:1, 2)

… und ihre Tragweite

Welche Tragweite diese Lehre hat, kann man ermessen, wenn man dies liest:

„Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz in Gottes Reich haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die in sexueller Unmoral leben, Götzen anbeten oder die Ehe brechen, Lustknaben und Kinderschänder, Diebe oder Habsüchtige, Lästerer oder Räuber  werden keinen Platz im Reich Gottes haben. Und das sind manche von euch gewesen. Aber durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr reingewaschen, seid ihr geheiligt, seid ihr gerechtgesprochen worden.“ (1. Kor. 6:9-11)

Wenn ein Mensch nicht in den Neuen Bund aufgenommen worden ist, kann er nicht „reingewaschen“, „geheiligt“ und „gerechtgesprochen“ werden!

Im Brief an die Hebräer lesen wir:

„Weil Gott viele Menschen als seine Kinder in die Herrlichkeit führen wollte, hat er den Wegbereiter ihrer Rettung durch Leiden vollkommen gemacht. Das war der angemessene Weg für ihn, der Ursprung und Ziel aller Dinge ist. Er [Christus], der heilig macht, und die, die von ihm geheiligt werden, haben nämlich alle denselben Vater. Deshalb schämt er sich auch nicht, sie seine Geschwister [Brüder] zu nennen.“ (Hebr. 2:10, 11)

 

„Und aufgrund seines Willens sind wir geheiligt, weil Christus seinen Leib ein für alle Mal als Opfer gebracht hat. Denn mit einem einzigen Opfer hat er alle, die er für sich ausgesondert hat, völlig und für immer von ihrer Schuld befreit.  Auch der heilige Geist versichert uns das, denn er hat in der Heiligen Schrift gesagt: >Der Neue Bund, den ich dann mit ihnen schließen will, wird so aussehen: Ich werde ihnen meine Gesetzte in Herz und Gewissen schreiben<, spricht der Herr. Und dann fährt er fort: >Nie mehr werde ich an ihre Sünden und ihre Gesetzwidrigkeiten denken.< Wo aber die Sünden vergeben sind, da ist kein Opfer mehr nötig.“ (Hebr. 10:10, 14-18)

Wenn ich das so lese, dann denke ich darüber nach, warum ich Christ geworden bin. Es war das Schuldbewusstsein, das mich in die Arme Gottes gedrängt hat. Ich wollte Barmherzigkeit, ich wollte mit Gott in Frieden sein, ich wollte vor Gott ein gutes Gewissen haben. Ich wünschte, dass Jesu Opfer auch für mich gilt, dass er für mich bittend vor Jehowah tritt. Und dann wollte man mir einreden, das alles gelte nur für den „gesalbten Überrest“?  Man wollte mir einfach den Zutritt zu Gottes Hausgemeinschaft und seiner Gnade verweigern! Mit welchem Recht eigentlich?  Von Recht darf man hier nicht sprechen. Es ist Anmaßung! Es ist Einbildung und Überheblichkeit! Es ist eine scheinbar „genaue Erkenntnis“. Es ist schlaue und verlogene Theologie, denn sie bringt Menschen nicht zu Gott, sondern von ihm weg, wenn man sich auf sie einlässt und alles glaubt, was religiöse Betrüger meinen. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass nur die „144000“ Brüder oder Geschwister Jesu sein sollen! Denn ich lese in Mat. 12:50 die unmissverständlichen Worte Jesu:

„Jeder, der nach dem Willen meines Vaters im Himmel lebt, ist mir Bruder, Schwester und Mutter.“

Und das nehme ich so, wie es da steht. „Jeder“ lässt keine Ausnahme zu. Und wenn ich ein Bruder Jesu bin, dann bin ich auch mit Gott versöhnt, dann bin ich ein Mitglied der Hausgemeinschaft Gottes, dann stehe ich unter dem Neuen Bund. Dann bin ich auf dem Weg der Rettung und genieße alle Wohltaten, die Gott durch seinen Sohn für mich geschehen lässt! Und das will man mir nicht gestatten? Ich kann das immer wieder nur ganz erstaunt feststellen und mich fragen, was solche Menschen bewegt, die mir den Weg ins Reich Gottes versperren wollen. Das erinnert mich unwillkürlich an die Worte Jesu, die er an die Pharisäer und Schriftgelehrten richtete:

„Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr reist über das Land und das Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn ihr ihn gewonnen habt, macht ihr ihn zu einem Anwärter auf die Gehenna, der doppelt so schlimm ist wie ihr.“ (Mat. 23:15)

Ist das Neue Testament nur für ein paar Menschen geschrieben worden?

Nun wird ja von der WTG behauptet, dass das Neue Testament „in erster Linie“ nur für die „Gesalbten“, also für die ominösen „144000“ geschrieben worden ist. Wenn diese Behauptung stimmte, hätte man ein Problem gelöst, denn dann wären tatsächlich nur sie Brüder Jesu und damit im Neuen Bund. Aber für diese kühne Behauptung gibt es keinen einzigen Beweis! Es bleibt doch bei diesen Worten, die deutlich machen, dass die Heilige Schrift für jeden Menschen geschrieben worden ist, der Gott gehört, dem gestattet worden ist sein Kind zu sein (Joh. 1:12):

„Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns, die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg  und erzieht uns  zu einem Leben, wie es Gott gefällt. Mit der Schrift ist der Mensch, der Gott gehört und ihm dient, allen seinen Aufgaben gewachsen und zu jedem guten Werk gerüstet.“ (2. Tim. 3:16, 17)

Was wäre wenn?

Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre, wenn die WTG endlich zugäbe,  sich geirrt zu haben (ich versuche mich zart auszudrücken)? Dann stehen viele Fragen auf: Haben die Verantwortlichen den kritischen Abstand zu sich selbst? Sie haben ihn wohl eher nicht, denn man kann sie alle als Opfer eines Betrügers sehen. Warum ist es ihnen nicht möglich, den Betrug zu durchschauen? Oder haben sie ihn schon längst durchschaut, fürchten aber die Konsequenz? Warum fürchten sie die Wahrheit? Was fürchten sie?

Nun, überlassen wir sie diesen Fragen, überlassen wir sie ihrem Gewissen, überlassen wir sie dem Gericht Jesus Christi! Kehren wir ihnen entschlossen den Rücken, denn es sind machtlose Menschen, und denken wir auch daran, dass sie uns nicht von der Liebe Gottes trennen können, die in Jesus Christus ist, unserem Herrn. Gott sei Dank!

 

 

 

 

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David

Hallo, Habe den Artikel nur überflogen. SEHR GUT. Sehr gut auch, dass Ihr dieses Thema (endlich) behandelt. Und aufzeigt, dass die WTG Menschen weg vom Gnadengeschenk Gottes und Jesus Christus für. WEGFÜHRT in den Tod, nicht hinführt zu Christus und dem Leben. Die WTG raubt den Menschen das jetzige und das ewige Leben!!! Ein paar Anmerkungen noch zur Unterstützung: 1. Petrus 2:9 “ALLE Christen sind ein “heiliges Volk von Priestern” WEIL es gibt seit Jesus nur noch einen König und Hohepriester. Auch die Theorie mit den angeblich zwei Hoffnungen ist antibliblisch, bibelwidrig, und kompletter Unfug! Siehe Ephesser 4:4  Ein Leib… Weiterlesen »

Peter

Mir tun die Eingeschlossenen, die allen Ernstes glauben, nur Freunde Gottes zu sein, unendlich leid. Niemals werden sie erfahren, wie wohltuend und heilsam es ist, ein Kind Gottes zu sein. Danke Jesus, für Deine Liebe! Du hast mich frei und glücklich gemacht.

Fiete Kuddel

Guter und sehr treffend sachlicher Artikel der alles genau auf den Punkt bringt.

Das zu lesen ist sehr beruhigend für echte Christen!

Jurek

 
Der schlechte „Witz“ der WTG zu der Aussage in 1.Joh 2:2 ist der, dass die WTG mal (noch?) das so auslegte, dass dieses „unsere“ bezieht sich auf die „144.000“, während dieses „für die der ganzen Welt“ bezieht sich (nur) auf die „Große Volksmenge“!  😮

Ulla

Hallo Bruder, wie schön, so einen erfrischenden Bericht zu lesen, wenn man müde von der Arbeit heimkommt! Klar sind alle Christen auch Jesu Brüder, Schwestern, Kinder Gottes! Das sehen ja sogar die Kirchen allgemein noch klarer! Mat. 23:13 “Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten! Ihr seid Heuchler! Durch euch wird anderen der Zugang in die neue Welt Gottes versperrt. Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, hindert ihr daran.” Kol. 1:12 “Ihr (wir alle, Anm. von mir) habt wirklich allen Grund, Gott, dem Vater, voll Freude dafür zu danken, dass ihr einmal mit allen anderen Christen bei ihm… Weiterlesen »

Bernhard Schüler

Hallo,

nicht zu vergessen ist, dass gerade die Mitglieder der Leitenden Körperschaft (der so genannte “treue und verständige Sklave”) heilig sein wollen, die es bekanntlich am wenigsten sind, wie es ihre abscheulichen Handlungsweisen aller Welt demonstrieren.

Wer jetzt nicht endlich wach wird, liebt vielleicht die Heiligkeit Christi gar nicht.
Was muss noch alles aufgedeckt werden, dass das jeder erkennt?

Liebe Grüße von Bernhard

 

M.N.

Ihr Lieben, die WTG-Auftrennung der “EINEN Herde unter EINEM Hirten” (Joh 10,16) in “Gesalbte mit himmlischer Hoffnung” und “Andere Schafe”/eine “große Volksmenge” mit nur “irdischer Aussicht” ist einer DER krassesten Irrlehren der WTG. Wieder und wieder wurde hier und auch anderswo darauf hingewiesen, dass es laut Eph 4,4 nur “EINE Hoffnung” gibt, wie es auch nur “EINEN Leib, EINEN Geist, EINEN Herr, EINEN Glaube, EINE Taufe und EINEN Gott” gibt. Wenn “EIN(E/S)” nur EINS — 1 — bedeutet, wie kommt es, dass sich die WTG das “EINE” aus Eph 4,4 greift und daraus 2 macht? 1 = 2? Wo gibt’s… Weiterlesen »

Sarah

Servus alle Biblisch oder unbiblisch? Richtig oder falsch? Wenn wir an Christus glauben dürfen wir alle auf ewiges Leben hoffen. Ewiges Leben kann man nicht topen. Es ist das Maximum! Im Himmel oder auf Erden? Ist doch gar nicht wichtig. Das Leben in einem Paradies wird sich himmlisch anfühlen. Ein Leben im Himmel wird vielleicht auch schöne irdische Komponenten haben. Hat nicht Jesus sich gefreut mit seinen Brüdern wieder einmal Wein zu trinken in seinem Königreich? Wer weiss, wo der Himmel beginnt und wo die Erde endet, wenn Christus alles wieder zurechtgebracht haben wird ? Durch Glauben an das Lösegeld… Weiterlesen »

Gerd

Die Fragen die Horst stellte, die sind nicht unberechtigt. Erst seit Pfingsten b e g a n n der göttlich initiierte Prozess der Herauswahl und Zeugung zur Gotteskindschaft. Ohne die genauen Details, die Paulus durch Eingabe durch Christus erhielt, sie dann als “mein Evangelium” niederschrieb, berichten über die Hoffnung der Gotteskindschaft. Dabei spielt  die von Gott ausgehende Initiative, die Hauptrolle. Nicht wir erwählen Gott und sein Reich, es erfolgt genau umgekehrt, wie es Apg. 13:48 zeigt: “Als aber die aus den Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten so viele zum ewigen… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Horst, “wenn Gott aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt” (Heb 1.6), dann tut er dies, um sein Versprechen an Abraham (1. Mo 12:1-3) zu erfüllen. In Jes. 54:6-9 spricht JHWH davon, dass er Erbarmen mit Israel hat und seine Liebe würde nie mehr aufhören. Erst wenn Christus wiederkommt sichtbar, wird Jerusalem befreit sein: “Die Menschen werden niedergemetzelt oder als Gefangene in die ganze Welt verschleppt. Jerusalem aber wird besetzt und zerstört sein, bis Gott die Herrschaft der nichtjüdischen Völker beendet.” (Luk. 21:24) Deshalb glaub ich persönlich fest daran, dass KEIN heutiger Weltherrscher Jerusalem befreien wird, sondern… Weiterlesen »

Susanne

Lieber Tilo,

Herzlichen Dank für deinen wunderbaren Artikel. Derzeit arbeite ich die Offenbarung durch. Zum ersten Mal ohne irgendwelche wie auch immer geartete Zeugenliteratur. Dadurch sind deine Ausführungen für mich sehr hilfreich, denn ich stolpere immer wieder über Altlasten aus meiner Zeugenzeit.

Wohl war mir klar, dass die 144 000, so wie sie die WTG auslegt einfach nicht stimmen, aber die Untermauerung mit so vielen eindeutigen Bibelstellen hat mir bisher gefehlt.

Danke und Gottes Segen!

David

M.N

SUPER!!!
1A
1+ mit Sternchen

@Horst
vielen Dank fürDeine Frage, die ja eine typische ZJ “Argumentation” und Frage ist. Sie scheint zunächst sehr klug und logisch. Pseudoklug vielleicht auch nur. Wer weiß?

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Mowani

Lieber Tilo
sehr guter Text zu einem wichtigen Thema. Schöne Diskussionsgrundlage zum Thema 2K-Hoffnung.
Danke

Bernhard Schüler

Hallo Horst und alle miteinander, bis auf einen Punkt finde ich diesen Beitrag und alle Beiträge von Bruderinfo 100%-ig biblisch begründet und überzeugend und ich stehe auch begeistert dahinter. Aber in einem Punkt muss ich Horst Recht geben, nämlich seine Sinn gemäße Frage betreffend, welche Christen denn auf der Erde leben sollen, wenn alle Christen heilig sind und im Himmel mit Jesus regieren. Das halte ich für mystisches, evangelikales Denken, was logischem Hinterfragen nicht standhält. Unser Schöpfer hat die Erde, die irdische Natur und die Menschen nicht deshalb erschaffen, damit die Menschen in einen Himmel entrückt werden sollen. Außerdem stellt… Weiterlesen »

Bernhard Schüler

Hallo, ich bin sehr verwundert darüber, dass die hier Schreibenden einerseits so vernünftige christliche Einstellungen haben und unchristliches Verhalten von Religionsführern zurecht aufklären und auch biblisch untermauern, dass aber andererseits immer wieder vom Himmel und vom Herrschen mit Jesus im Himmel geschrieben wird. Es wird nicht verleugnet, dass es ein irdisches Paradies geben wird. Das wäre ja auch offensichtlich unbiblisch und auch unlogisch. Es wird aber vermutet, dass gutmütige Juden und andere gutmütige Menschen im Paradies leben werden, alle Christen aber mit Jesus im Himmel über die Erde und die nichtchristlichen Menschen herrschen werden. Wer sollen denn die Christen sein,… Weiterlesen »

Anonymous

Der treue und verständige Sklave den Jesus sagte , das waren seine Jünger ( 12 Aposteln ) die er ausgewählt hat als er auf der Erde war damit die Speiße geben wird für  die Menschen in den Schriften und deswegen mussten die das auf schreiben für uns in Schriften  . Heute brauchen die Menschen kein führer oder Sklave der die geistige Speiße gibt . Die Menschen haben schon alles bekommen die  geistige Speiße auf der ganze welt von Gott das ist die Bibel und heute kann man überall bekommen  und da muss man glauben, lesen und um heilligen geist bitten… Weiterlesen »

Horst

Lieber M.N.,

man lernt nie aus – vorausgesetzt, man ist offen für bisher nicht bekannte Fakten und Argumente, und vorausgesetzt, jemand kann diese in so hervorragender Weise darlegen wie Du. Ausgezeichnet.  Ich habe verstanden. Danke für Deine Mühe.

Du solltest nach Warwick gehen und dort diese ungebildeten Männer ersetzen.

Thank You from the bottom of my heart.

Herzl. Gruss Horst

Sliva

Lieber Tilo,

Danke für dein Artikel und die perfekte Argumente, nämlich die Versen der Heiligen Schriften. Deine Art zu schreiben richtet den Fokus auf die richtige Auslegung der Bibel.

Lieben grüßen

Sliva

 

Thomas

  Dieser Artikel spiegelt genau das Denken und Formen der ZJ wieder: klare autoritäre Hierarchie und ein gut organisierter Personenkult! Gehorche den Ältesten und den „geistigen Führern“! Der „gewöhnliche Verkündiger“ wird jeden Tag mit den gleichen Lehren und Floskeln „bombardiert“, bis das eigentliche Verständnis für Recht und Unrecht gänzlich außer Kraft gesetzt ist (siehe aktuelle Fälle von Kindesmissbrauch). Soweit ich mich erinnere, lehrte Jesus Christus genau das Gegenteil: Sei ein Diener und kein Herrscher. Wie sonst wäre Jesus Christus DAZU gekommen, SEINEN JÜNGERN die Füße zu waschen? Versuche DAS mal auf die Zeugen zu übertragen, wo es frei nach George… Weiterlesen »

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