Rechtskomitee-Verhandlung gegen einen Abtrünnigen Ältesten

Sie reagierten zunächst beide offen auf den Vorschlag, doch einen Tag später waren sie der Meinung, dass ich geistige Hilfe, gemäß Jakobus 5, benötigte und informierten einen Ältesten. 
Diese „geistige Hilfe“ wurde mir in einem Telefongespräch zuteil, indem man mir  vorwarf, eine Reihe Falschaussagen gemacht zu haben, welche nicht belegt werden  konnten. Am Ende des Gespräches stellten sie mich vor das Ultimatum, zukünftig mit keinem Zeugen über problematische Themen zu sprechen – selbst wenn es um wahrheitsgetreue Fakten – bzgl. der Wachtturmgesellschaft geht. Bei Nichtbeachtung drohten sie mir mit Gemeinschaftsentzug wegen Abtrünnigkeit.
Link zum 1. Brief (Auf Grund dieses Briefes haben 3 langjährige Verkündiger ihren schriftlichen Austritt erklärt) https://www.bruderinfo-aktuell.org/brief-eines-ehemaligen-aeltesten-an-einige-familien-seiner-versammlung/

Außerdem wurde aufgrund dieses Briefes eine Ansprache gehalten, in der vor dem Inhalt gewarnt wurde. Dieser würde angeblich „abtrünniges“ Gedankengut enthalten und man solle ihn nicht lesen.
Dann informierten mich Älteste der Versammlung …………….. dass aufgrund meines Briefes ein Rechtskomitee beschlossen wurde. Ich fragte nach der biblischen Begründung, mit der sie ein Rechtskomitee rechtfertigten wollten. Sie konnten oder wollten mir keinen Grund mitteilen. Ich erklärte ihnen, dass ich ohne einen biblischen Grund zu keinem Verfahren erscheinen würde.
Einige Tage später teilte man mir mit einem weiteren Anruf mit, dass mein Brief Spaltung verursachen würde und nannte dies, mit Verweis auf Römer 16:17, als Grund für das Rechtskomitee. Zitat aus der NWÜ:

„Nun bitte ich euch dringend, Brüder, die im Auge zu behalten, die Spaltungen hervorrufen und andere in Gefahr bringen, zu Fall zu kommen — im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt. Meidet sie.“

 
Daraufhin sagte ich zu, den Termin wahrzunehmen. Der Grund für meine Zusage, ich wollte sie mit der Realität konfrontieren und ihnen zeigen, auf wessen Seite sie wirklich stehen, sowohl das Komitee, als auch alle die, die durch meine Briefe davon Kenntnis hatten. All das wäre durch einen stillen Austritt nicht möglich gewesen. Allerdings macht man es der Organisation und den Ältesten damit leicht, jemanden vor den Verkündigern als Schuldigen dastehen zu lassen.
 
Ich fasse nun den Ablauf dieser Komitee-Verhandlung zusammen:
 
Zu Beginn wurde mir Römer 16:17 gelesen: „Nun bitte ich euch dringend, die im Auge zu behalten, die Spaltungen hervorrufen und andere in Gefahr bringen, zu Fall zu kommen – im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt.“

Ich: „Inwiefern trifft der Text auf meinen Brief zu?“

De Vorsitzende: „Das haben wir doch gelesen, es ist hier von Spaltungen die Rede. Dein Brief hat zwei Brüderbeunruhigt, die eh schon schwach sind.“

Ich: „Römer 16:17 spricht von Spaltungen, die im Widerspruch zu der Lehre stehen, die wir gelernt haben. An welcher Stelle schreibe ich etwas gegen diese Lehre?“ 

Komitee: schweigt

Ich (wiederhole die Frage): „An welcher Stelle schreibe ich etwas gegen diese Lehre?“

Komitee (keine Antwort … etwas Zeit vergeht) dann antwortet einer: „Jesus hat den treuen Sklaven eingesetzt und was dieser vorgibt, machen und lehren wir und du säst Zweifel.“

Ich: „Du weißt schon, dass der Text vom treuen Sklaven keine Prophezeiung, sondern ein Gleichnisist?“ Ich zitiere aus dem Einsichten Buch,Band 2, Seite 1158, Zitat: 
 
„ … in seine Antwort auf die Frage bzgl. des Abschlusses des Systems der Dinge flocht Jesus ein Gleichnisein, das von einem treuen und einem übelgesinnten Sklaven handelt.“

Komitee:schweigt dazu

Ich: „Du behauptest also, dass Paulus in Römer 16:17 sagen möchte, dass man einem treuen und verständigen Sklaven folgen soll? Das steht dort aber so nicht.  Er spricht von Spaltungen, ja das stimmt, aber von Spaltungen die entstehen, wenn sie im Widerspruch zu der gesunden Lehre stehen! Wo bitte steht mein Brief im Widerspruch zur gesunden Lehre?“

Komitee: schweigt
 
Ich: „Im Gegenteil, ich verfechte und stütze damit die gesunde Lehre!“ 

Einer vom Komitee gibt zu, dass dies auf meinen Brief nicht zutrifft, die beiden anderen schweigen. 
 
An diesem Punkt hätte die Verhandlung beendet sein müssen, doch es ging noch zwei Stunden weiter. Ich kürze auf das Wesentliche:

Vorsitzender  (liest Joh. 17:21 vor, in dem die Einheit erwähnt wird, ich würde gegen diese Einheit vorgehen)

Ich: „Ist euch die Aussage „Reinheit geht vor Einheit“ bekannt? Dies wird auf Pionierschulungen gelehrt. Es geht bei diesem Punkt darum, Missetäter zu melden, falls sie es nicht selbst tun. Gilt das nur für Verkündiger?“

Komitee: schweigt

Ich: „Einheit ist die Folge der gesunden Lehre, wenn man diese beachtet. Man ist, gemäß der Schrift, sogar verpflichtet, auf Fehler aufmerksam zu machen. In Galater 2 wird von Paulus und Petrus berichtet. Gemäß der Lehre des Sklaven gehörte Petrus zur damaligen Leitenden Körperschaft, aber diese Begrifflichkeit gibt es in der Schrift übrigens nirgendwo. Paulus gehörte nicht dazu (Galater 1:18) und dieser Paulus weist ein Glied der LK zurecht! Er hat ihn nicht einmal beiseite genommen, sondern sagte es ihm vor allen Anwesenden. Weshalb? Weil es alle anging: „… denn auch die übrigen Juden schlossen sich Petrus in seiner Heuchelei an …“ (V. 13).  Hättet ihr Paulus auch vor ein Rechtskomitee gebracht? “

Komitee:schweigt

Ich (lese Epheser 5:10,11): „Vergewissert euch immer, was für den Herrn annehmbar ist und beteiligt euch nicht mehr an den fruchtlosen Werken, die zur Finsternis gehören; deckt sie vielmehr auf.“

Komitee (schweigt und wechselt dann das Thema): „Du hast bei deiner Taufe deine Verbundenheit mit der Organisation bekräftigt. (Die zweite Tauffrage wird mir vorgelesen.) „Ist dir bewusst, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom Geist geleiteten OrganisationGottes verbunden ist?“

Ich:  „Auf diese Frage habe ich nie mit ‚ja‘ geantwortet.“
 
Komitee: (der Vorsitzende schaut verdutzt)
 
Ich: „Die Tauffragen wurden im Laufe der Zeit immer wieder geändert.“                   
(der Vorsitzende wusste es nicht)

Ich: „Meine Tauffrage lautet: ‚Hast du dich, aufgrund deines Glaubens an Gott und seine Rettungsvorkehrung, Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willenzu tun, wie er ihn dir durch JesusChristus und durch sein Wort, unter der erleuchteten Kraft desheiligen Geistes, offenbart?'“
Zusätzlich zitiere ich den Wachtturm vom 01.09.1967, Seite 529: „Wir haben uns Jehova – nicht einer Organisation hingegeben.“
“Wie kommt es also, dass ihr mir solch eine Frage stellt?“ 

In einem Briefverkehr mit Selters wurde mir ähnliches gesagt. Ein Auszug daraus:          
 „Ich habe meine Situation in meinem ersten Brief ausführlich dargelegt. Leider wurde darauf nur mit der Antwort reagiert, dass das Vorgehen der Gesellschaft rechtlich in Ordnung sei und ich mit meiner Taufe der Präambel Abs. 1- 5 StRG zugestimmt hätte. 
Bei meiner Wassertaufe habe ich meine persönliche Hingabe an Jehova! öffentlich gemacht. Zu keiner Zeit habe ich einer Präambel zugestimmt, einer Organisation zu folgen; ich habe sie noch nicht einmal gesehen. Ich kenne auch keinen einzigen Zeugen Jehovas, bei dem das anders war. In eurem Antwortschreiben zu behaupten, ich hätte das bei meiner Taufe freiwillig anerkannt, ist eine Unverfrorenheit. Hier geht es nicht allein um meinen persönlichen Status, den die Religionsorganisation mir zuweist. Dies betrifft alle ca. 8 Millionen Verkündiger, die ebenfalls „freiwillig“ einer Präambel zugestimmt haben, die sie nicht kennen. 

In der Regel werden von Seiten des Rechtskomitees die Fragen gestellt. Im Folgenden stelle ich eine Frage an das Komitee.
Ich: „Habt ihr die aufgeführten Punkte im Brief nachgeprüft?“ 

Komitee: schaut verwirrt
Ich: „Wenn ich Lügen und Verleumdungen verbreite, hätte dieses Komitee eine Berechtigung, wenn meine Aussagen aber der Wahrheit entsprechen, ist es unrecht mich anzuklagen.“

Komitee: schweigt

Ich: „Also – habt ihr meinen Brief einem Faktencheck unterzogen?“

Komitee: Betretenes Schweigen.(nach etwas Wartezeit)
Zweites Komiteemitglied: „Nein habe ich nicht. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich da suchen sollte.“ *

Drittes Komiteemitglied: „Nein habe ich auch nicht. Dafür ist keine Zeit gewesen. Das würde ja Wochen dauern und du hast doch geschrieben, es wäre nur die Spitze des Eisberges, was du im Brief anführst.“ *

Vorsitzender: „Nein habe ich nicht. Ehrlich gesagt, habe ich auch gar keine Lust dazu.“ *

Ich: „Wie könnt ihr es vor eurem eigenen Gewissen verantworten, ein Komitee gegen mich zu bilden, ohne die Sachverhalte nachgeprüft zu haben?“

Komitee: schweigt
 
Nach ca. zwei Stunden Diskussion drei gegen einen, wird das Urteil verkündet: Gemeinschaftsentzug.
 
Meine Schlussworte in der Komiteesitzung: 
„Ich habe euch biblisch bewiesen, dass euer Beweistext (Römer 16:17), für die Komitee-Verhandlung, auf mich und meinen Brief nicht zutrifft. Ihr musstet dem sogar zustimmen.                                                                                                                               
Ich habe euch versucht zu erklären, dass es biblisch korrekt ist, solche Missstände aufzudecken (Gal. 2:11-14, sowie Eph. 5:10,11).
Kein einziger von euch hat die Faktenlage nachgeprüft. Ihr verlangt von mir alles totzuschweigen. Ihr nennt euch Rechtskomitee, aber ihr seid in Wirklichkeit ein Unrechtskomitee. 
 
Ihr werdet euch dafür vor Jehova und Jesus verantworten müssen. Ich las ihnen dann noch Jesaja 59:14-16 vor: 

„So wurde das Recht verdrängt und die Gerechtigkeit zog sich zurück. Die Wahrheit kommt auf dem Marktplatz zu Fall, die Redlichkeit ist nicht mehr gefragt. So wird die Wahrheit bei uns vermisst. Das alles hat Jehova gesehen und ihm missfällt, dass es kein Recht mehr gibt. Er sieht, dass niemand sich regt und wundert sich, das keiner dazwischentritt.“

 
Das Urteil wäre in jeder anderen Versammlung genauso gefällt worden; es gehört zu der Systematik der WTG. Wer Missstände aufdeckt, wird unter Druck gesetzt und falls diese Einschüchterung nicht funktioniert, wird derjenige zum Schweigen gebracht. 
Falls du meine Zeilen gelesen hast, kennst du nun die Hintergründe, zu der Bekanntmachung, die demnächst erfolgt. Du bist gewohnt zu hören, dass die Ältesten gerecht richten und alle in der Versammlung völlig darauf vertrauen können. In biblischer Zei wurde die Rechtsprechung öffentlich in den Stadttoren abgehalten. Da brauchte niemand etwas glauben oder blind vertrauen. 
 
Noch ein Wort zu den Aussagen des Komitees, sie hätten keine Zeit gehabt, die Fakten zu prüfen oder sie hätten nicht gewusst wie: Es wäre ein Zeitaufwand unter zehn Minuten, mittels Google, gewesen. Ich habe in meinem Brief CESNUR erwähnt. Einer der Gründer ist Massimo Introvigne, der von der WTG mehrmals beauftragt wurde, ihre Rechte zu vertreten. Aktuell verfasst er eine Expertise, die JZ, wegen des Umgangs bzgl. Kindesmissbrauch, in den Niederlanden verteidigen soll. 
Gleichzeitig ist M. Introvigne Verteidiger von Scientology, der Moon Kirche und Gründer der Transylvanian Society of Dracula, sowie Autor von Büchern, die sich mit Satanismus beschäftigen (siehe Amazon oder Anhang).
 
Die Bibel lehrt, auf Jehova zu vertrauen, statt bei Menschen Hilfe zu suchen, geschweige bei solchen, die mit der Gegenseite in Verbindung stehen. „Welche Gemeinschaft gibt es zwischen Christus und dem Teufel?“ (2.Kor. 6:15) 
 
Immer wieder wird behauptet, dass Jehova diese Organisation segnet. Doch wie ist das möglich, bei all dem Schmutz hinter den Kulissen? Wie passt diese Behauptung zu den versteckten dämonischen Abbildungen in den Publikationen?
 
Zitat, „Späte Lebenserkenntnis“ von Albert Speer: „Die Intensität meiner Ausflüchte, sowie den Grad meiner Unwissenheit bestimmte am Ende doch immer ich selbst. Wieviel oder wie wenig ich gewusst habe, wird ganz unerheblich, wenn ich bedenke, was ich an Furchtbaren hätte wissen müssen und welche Konsequenzen schon aus dem wenigen was ich wusste, selbstverständlich gewesen wäre.“  *
 
Mit brüderlichen Grüßen       Name und Telefonnummer 

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Bei jeder Ethikschulung lernt man, dass eine Firma Lieferanten, Subfirmen usw. – selbstverständlich auch Rechtsvertreter – mit denen sie eine Zusammenarbeit eingeht, einem Ethik-Check unterwerfen muss. Selbst eine Privatperson fragt sich beim Einkauf eines einfachen Kleidungsstücks: „Woher kommt es? Stammt es aus Kinderarbeit?“ etc. Je größer die Firma, desto mehr wird eine entsprechende due diligence erwartet. Was hat der Ethik-Background-Check im Fall Introvigne ergeben? Auf Unwissenheit kann man sich wohl kaum berufen. Sich bewusst von so einem Anwalt vertreten zu lassen, zeigt, wes’ Geistes Kind man ist. Man proklamiert, eine vom „Geist geleitete Organisation“ zu sein. Es fragt sich nur… Weiterlesen »

Lieber Bruder, herzlichen Dank, dass du uns an deiner ernüchternden Erfahrung hast teilhaben lassen. Wir möchten dich speziell dafür loben, dass du nicht einen stillen Abgang gewählt hast. An deinem Beispiel zeigt sich sehr gut, aus welchem Grund die aktuelle 2. Tauffrage der JW.Org so formuliert ist, wie sie formuliert ist. Nämlich, um sie bei Bedarf gegen einen verwenden zu können, der nicht organisationskonform spurt. Du hast ihnen ja klare Fakten aufgetischt und biblisch völlig korrekt argumentiert. Da konnten sie nur schweigen. Schon Jesus, der Herr, sagte in Johannes 18:23: „Wenn ich ungehörig geredet habe, so weise mir das Ungehörige… Weiterlesen »

Last edited 20 Tage zuvor by www.Christusbekenner.de

Jedes „Rechtskomitee“, das eine Anklage wegen Abtrünnigkeit erhebt, hat die „Beweisaufnahme“ bereits abgeschlossen, noch bevor diese überhaupt offiziell stattfindet, denn das erwartende Urteil und das Strafmaß werden vom „Ältestenbuch“ festgeschrieben. Die Mitglieder eines solchen Rechtskomitees haben nicht den offiziellen Auftrag, die Argumente des Beschuldigten auf ihre schriftgemäße Richtigkeit zu überprüfen sondern sie müssen, wie ein schützendes Bollwerk, die Leitende Körperschaft und die von ihr erstellten Doktrinen um jeden Preis verteidigen. Die Personen, denen der Beschuldigte gegenübersitzt, sind gewiss nicht seine Rechtsanwälte, sondern, in symbolischer Hinsicht, seine potentiellen Richter und Henker. Es ist natürlich eine ganz persönliche Entscheidung, ob man die… Weiterlesen »

Last edited 20 Tage zuvor by Silver

Chapeau MEIN … chapó kurz um und … ein/mein postuliertes: … bewundernswert! gedanklich folgt ein, mein: mein jottnee, …hat der Kerl Nerven …die müssen jaa soo dick wie 100´ Stahlseile sein! was hatte der denn da vor? …spannend! oder war es … wie soll Ick sagen … Naivität? macht nix: DIE Naivität war auch Teil MEINES …“ ZJˋs dabei seins“ ABER Hallöchen! ………… ………… sagt mir was … ob Nord … weiß Ick nicht mehr auf jeden Fall: Ein Schulfreund … aus der esbZ war in …… bis vor ca 8/9 Jahren dort sehr rührend mit seiner Frau aktiv Sein… Weiterlesen »

Lieber Autor!
Ich habe dein Protokoll deiner Verhandlung gern gelesen, denn es zeugt von Mut, Anständigkeit, Klarheit und Menschenadel. Du hast dich mannhaft geschlagen und den „bedauernswerten“ Mitgliedern des Komitees nachgewiesen, dass sie nur die Erfüllungsgehilfen der Org sind und Dinge durchsetzen müssen, die sie selbt weder verstehen noch überzeugt glauben. Sie haben sich zu einem Werkzeug einer bösen Führung machen lassen. Und das, so hoffe ich, sollten sie ahnen. Jedenfalls wird deine Erfahrung auch anderen nützlich sein und so manche Augen öffnen, wie ich es schon in einem Fall bemerkt habe.
Liebe Grüße! Tilo

Ja, Dank für den wirklich interessanten Bericht.
Von Zeugenseite her vermute ich wieder mal, dass das Wort Lüge fällt etc. Und ich befürchte es auch. Tatsächlich isses so wie Silver sagt denke ich in der Hoffnung, dass es doch mindestens einer liest und dann nachdenkt.
Grüsse
Tommy

Was würde eigentlich passieren, wenn man zum Termin ganz kurzfristig mit einem Anwalt erscheint:)?

Hallo zusammen!
Kann mir da jemand was zu sagen?
…..versteckten dämonischen Abbildungen in den Publikationen
Habe ich da was verpasst?

Vielen Dank vorab für eine Antwort!😊
Gruß niky

Hallo Bruderinfo 1 Mit großem Interesse habe ich dienen Artikel gelesen, und es tut mir aufrichtig leid, was man mit dir gemacht hat. Etwas Ähnliches mussten andere Brüder in dieser oder ähnlicher Form auch erleben. Bedeutsam ist die Tatsache, dass man dir wegen eines Schreibens, das sie selber nicht gelesen haben, die Gemeinschaft entzogen haben. Es war also nicht ihr Urteil. Sie haben nur das vollsteckt, was an höher Stelle anhand der Aktenlage beschlossen wurde, ohne Anhörung und Aussprache mit dem Beschuldigten. So haben sie nicht einmal Jesus behandelt, als sie ihn zum Tode verurteilten. Du hast sehr gut argumentiert.… Weiterlesen »

Ich habe nur einen Kritikpunkt zu diesen ansonsten sehr aufrüttelnden Ausführungen: Dass Russel Freimaurer wahr, ist eine so abstruse und unwahre Behauptung. Er hielt dort EINMAL als GAST einen Vortrag und wurde als GAST eingeladen und auch als solcher behandelt. Das ist historisch verbürgt. Alles andere sind wilde Spekulationen, die einer Faktengrundlage entbehren. Die Beweisführungen für das Gegenteil finden sich ausschließlich auf unseriösen Quellen. Eine journalistisch faktenbasierte Betrachtung sieht anders aus. LG

Ihr Lieben, als Ergänzung und „Fortsetzung“ dieses Artikels nachfolgende, auf der Grundlage einer am 18.9.20 von Beroean Pickets (Meleti Vivlon) veröffentlichten Besprechung erstellte Abhandlung betreffs sog. „Berufungskomitees“, die den Irrsinn und das Hanebüchene von WTG-interner „(Un-)Rechtsprechung“ noch weiter herausstellt: Als „Berufungskomitees“ wird ein aus drei WTG-approbierten „Ältesten“ gebildetes Komitee bezeichnet, welches das zuvor von einem WTG-konformen „Rechtskomitee“ getroffene Verdikt, einen „Sündigen“ „Reuelosen“ „Zeugen Jehovas“ zu exkommunizieren, auf Ersuchen desselben verifizieren soll. Diese „Vorkehrung“ des „Berufungskomitees“ soll dem „rechtlichen“ WTG-„Ausschluss“-Prozedere einen Anschein von Legitimität und „Rechtsstaatlichkeit“ verleihen und ist (wie auch im Fall von „Rechtskomitees“) angesichts des seine Vorgehensweise genau festlegenden… Weiterlesen »

Vereinzelt bemerkte ich Verwunderung bzgl. meiner Entscheidung zu der Komiteeverhandlung zu gehen. Das hat weder etwas mit Naivität noch dem Glauben zu tun, die Ältesten durch meine Argumente zu einem „Freispruch“ zu überzeugen. Ich hatte eh vor meinen Austritt zu erklären. Doch ich fragte mich, weshalb ich das in aller Stille, ohne jegliches Zeugnis und Stellungnahme tun sollte? Die Verkündiger sollten wissen, was meine Gründe sind, das ich weder Jehova verlassen, noch meinen Glauben verloren habe. Jeder der meinen ersten Brief gelesen hat, konnte die Behauptungen selbst nachprüfen. Jeder von Ihnen weiss, weshalb ich später ausgeschlossen wurde. Damit habe ich… Weiterlesen »

Ist es nicht so, dass allein die Tatsache, dass man sich wehrt und Berufung einlegt, das Berufungskomitee davon überzeugt, dass man nicht bereut und ein Rebell ist, und somit es als „erwiesen“ gilt, dass der Ausschluss „zu Recht“ erfolgte?

Was passiert bei der Wiederaufnahme? Muss man dann beweisen, dass man nicht nur die ursprüngliche „Sünde“ bereut, sondern dass man auch bereut in Berufung gegangen zu sein?

Last edited 18 Tage zuvor by Ottonio

Kann eine getaufte Minderjährige, 15, vor solch eine Komiteeverhandlung kommen? Müssen/dürfen dann ihre Eltern dabei sein?

Dieses Ältestenbuch, Hütet die Herde Gottes, finde ich weder auf JW.org noch sonst in irgendwelchen Mediatheken. Ist das einem bestimmten Personenkreis vorbehalten? Gibt es dann Bücher auch für entsprechend höhere Instanzen?

Grüße
Jacky

Lieber Bruder( für mich immer noch ) Dein Zitat aus dem WT. 1.09.1967 wo steht das wir uns jehova hingegeben haben und nicht einer Organisation ist richtig. Ich zitierte einmal einen WT aus dem Jahre 1973 bezüglich ausgeschlossenen Kindern wo eben steht das es Angelegenheit einen Familienoberhauptes ist , ob jemand Kontakt zu seinem Kind pflegt und nicht Angelegenheiten von Ältesten. Darauf erhielt ich die Antwort das ist doch alter Schmarrn. Kein alter Schmarrn ist deine Angelegenheit, im Arbeitsheft von August 2016 heißt es : Die Hingabe gilt Jehova-nicht einen Menschen ,einem Werk oder einer Organisation. Deswegen müssen Bibelschüler Jehova… Weiterlesen »

Was für ein Irrsinn! das Komitee hatte nichts in der Hand, außer eine interne Präambel, die praktisch keiner der Brüder kennt und von der praktisch niemand gehört hat. Das ist deren Vorstellung von der wahren Anbetung, die vom heiligen Geist geleitet wird. Die Brüder vom Komitee sollten sich in Grund und Boden schämen

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