„Ohne Vertrauen in Jehovas Organisation und den Sklaven, ist keine Errettung möglich.“

So oder ähnlich, tönt es immer wieder auf den Kongressen der Zeugen Jehovas durch die Lautsprecher. Es ist eine erstaunliche Aussage, für eine angeblich christliche Religion. Denn der Name Jesu spielt hier im Zusammenhang mit dem Thema Errettung kaum eine Rolle. Die christliche Botschaft dagegen ist unmissverständlich: „Errettung ist ausschließlich und nur im und mit dem Namen Christi möglich“, ohne Wenn und Aber.

Link zum Video: HIER 

Leider wird die Leitende Körperschaft diesen eindeutigen Satz so nicht gerne aussprechen.

„Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen: „Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.“„Vertraut euch dem Licht an, solange ihr es habt, dann werdet ihr im Licht leben.““  Johannes 8:12

Weitere Behauptungen der WTG,

mit denen sie ihre Machtausübung über ihre Anhänger festigen möchten, sind:

„Ein Christ muss den treuen und verständigen Sklaven anerkennen und sich von ihm korrigieren lassen.“

„Wir müssen den Sklaven, Jesus Christus und Jehova unterstützen“.

„Kritik am Sklaven zeigt mangelndes Vertrauen in den Sklaven und bedeutet Kritik an Jehova und Jesus Christus“.

„Der Sklave fordert unbedingten Gehorsam und Unterwürfigkeit“.

„Vorbehalte gegenüber bestimmten Erklärungen unserer Schriften sind nicht erwünscht und sollten sofort abgestellt werden!“

Die Antwort zu diesen Behauptungen aus der Bibel!

Gott und Christus benötigen nicht unsere Unterstützung, um ihr Rettungswerk zu vollenden. Sie haben schon alles getan, ohne unsere Unterstützung. Das Einzige, was wir zu tun haben und was Gott von uns erwartet, ist es, dankbar und demütig anzunehmen.

Wenn Religionsführer uns zur Unterstützung Gottes auffordern, denken sie immer an unser Geld, unsere Kraft und unsere Zeit für ihre Ziele.

„Willst herausfinden, wer dich beherrscht, so frage dich, wen du nicht kritisieren darfst“.
Wer sich Kritik verbietet, will dich beherrschen.

Christen müssen nicht auf die Brüder Christi hören, sondern NUR AUF Christus. Wer sollen diese Brüder Christi sein? Es ist natürlich die WTG -Führung, die Gruppe des treuen und verständigen Sklaven, die behauptet, „Wir sind die wahren Brüder Christi und ihr habt zu gehorchen.“

Aber Jesus sagte: „Ihr alle, die ihr mir folgt und an mich glaubt, seid Brüder.“ Keiner sollte sich Lehrer oder Führer nennen, denn nur einer ist unser Führer  – der Sohn Gottes. Die „Brüder Christi“ dienen einander.

Gehorsam und unterwürfig – ja, aber wem?

Die WTG fordert auf der Grundlage von Hebräer 13:17 für sich absoluten Gehorsam ein. Eine genaue Analyse von Hebräer 13:17 zeigt jedoch, dass der Gehorsam, gegenüber den Leitern der Gemeinde, ein abgeleiteter Gehorsam ist, der an Bedingungen hängt.  Ja, es gibt die biblische Ermahnung zum Gehorsam, auch Menschen gegenüber, aber diese Ermahnung ist ein Sonderfall, der der allgemeinen Aufforderung: „Ordnet euch einander in der Furcht Christi unter“, untergeordnet ist. (Epheser 5,21)

Blinder Gehorsam ist schädlich und zerstörerisch. Uneingeschränkten Gehorsam kann nur Gott fordern, kein Mensch – auch kein geistlicher Vorgesetzter. Paulus sagte in Hebr.13 nicht: „Seid ihnen bedingungslos unterwürfig“, wie es die Neue-Weltübersetzung suggeriert. Vielmehr sagte er „Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen“.

Wer keine Vorbehalte hat und diese nicht ausräumen darf, bevor er etwas glaubt, wird wohl nie zu einem persönlichen und überzeugten Glauben gelangen können.

Wer Vorbehalte von seiner Gemeinde nicht akzeptiert, spielt sich als Herr über den Glauben seiner Brüder auf. So eine Aussage wäre den Aposteln und selbst Jesus nicht in den Sinn gekommen.

„Wir sind nicht die Herren eures Glaubens. Nicht dass wir über euren Glauben herrschen: sondern wir arbeiten mit an eurer Freude; ihr steht ja im Glauben“. 2.Korinther 1:24 

„Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesum Christum, dass er sei der HERR, wir aber eure Knechte um Jesu willen.“ 2.Korinther 4:5

 

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