“Lass dich von Gottes Geschenk motivieren”

Ein Kommentar zum Studienartikel des Wachtturms vom 15. 01. 16

 

Nutzen wir die Zeit des Gedächtnismahls um unseren Kleiderschrank durchzusehen?

Der Artikel beginnt mit einer für Christen selbstverständlichen Feststellung: Das Opfer Jesu für unsere Sünden ist das größte Geschenk Gottes an uns“.

Wie wahr, doch dann wird weiter ausgeführt: „Welche Gefühle sollte es in uns wecken? Wozu sollte es uns motivieren? Diese Fragen sind eine gute Möglichkeit, sich auf das Gedächtnismahl einzustimmen, das wir am Mittwoch, den 23. März 2016 feiern werden.“

Ich muss gestehen, dass mir diese Fragen nicht unbekannt ist, denn die Schreiber solcher Artikel verfolgen immer einen ganz bestimmten Zweck. Man braucht dann gar nicht weiter zu lesen, weil man schon weiß, um was es in der Hauptsache gehen soll. Das Opfer Jesu sollte ein Gefühl der Dankbarkeit bei uns auslösen und uns zu bestimmten Taten anregen.

Wer bisher diese Dankbarkeit noch nicht empfunden hat, kommt reichlich spät dazu, wenn er durch den Wachtturm-Artikel dazu gebracht werden soll. Denn schon unsere Taufe hatte Dankbarkeit zum zentralen Motiv. Wenn es aber nicht so war, was dann?

Aus diesem Grund scheinen folgende Fragen für mich angebrachter zu sein: erreicht meine Dankbarkeit immer erst zum Gedächtnismahl einen Höhepunkt?  Sollte sie nicht das Grundgefühl für jeden sein, der die Liebe des Christus ein wenig verstanden hat?

Ist Dankbarkeit nicht jeden Tag meine Haltung?

Aber es scheint, dass man mir dieses Grundgefühl nicht zutraut. Es muss immer wieder angespornt werden, als wäre man ein Reitpferd, das nur läuft, wenn es angespornt wird. Es ist nichts gegen eine Ermahnung zu sagen, die sich auf die wesentlichen Dinge unseres Glaubens bezieht, aber es wird peinlich, wenn man kleinlich wird, wie im Absatz 10: Nutzen wir die Zeit des Gedächtnismahls doch dazu, unseren Kleiderschrank und unsere Film- und Musiksammlung durchzusehen. Wir könnten auch überprüfen, was sich auf unserem Computer, Smartphone oder Tablet angesammelt hat. Wenn du deinen Kleiderschrank durchforstest, könntest du dich fragen: „Würde man erkennen, dass ich Christus nachfolge, wenn ich das trage? Oder wäre es mir peinlich, Jesus so zu begegnen?“

Schauen Jehova und Jesus Christus in meinen Kleiderschrank? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, denn ich weiß, wohin sie tatsächlich sehen: In den inneren Menschen! (Ps. 139)

Und was soll ich einer Schwester sagen, die vielleicht eine Hose im Schrank hängen hat und weiß, dass die sieben Weisen in Brooklyn das nicht mögen? Ich würde sagen: “Du hast nichts zu befürchten, wenn du daran denkst, was Jesus bei seiner angeblichen Besichtigung des “Überrests” 1919 gesehen hat! Was musste er nicht alles sehen! Und was sieht er heute noch und immer wieder! Und dir sollte er vorwerfen, du würdest eine Hose tragen? Das ist nur noch lächerlich! Das traust du ihm doch hoffentlich nicht zu.”

Es wird dann weiter auf Computer und Smartphone hingewiesen. Da könnten ja Dateien zu finden sein, die uns persönlich peinlich wären, wenn sie an die Öffentlichkeit gelangten. Ja, das mag sein, aber dann ist nicht die Festplatte das Problem, sondern mein innerer Mensch! Dann genügt es nicht, diese Dateien zu löschen. Dann ist es für mich an der Zeit, das zu ändern, was mein Denken beherrscht; dann ist es Zeit, Jesus um Hilfe zu bitten, um die falschen Gedanken gefangen zu nehmen. Dazu haben wir nämlich den Geist Gottes und sein Wort (Hebr. 4:12)! Dann brauche ich nicht die Erinnerung an das Opfer Jesu, um zu wissen, dass Jehova alle meine Gedanken lesen kann und alles sieht. Dazu reicht das Bewusstsein meiner eigenen Verantwortung vor Gott. Das Löschen von bestimmten Dateien von der Festplatte ist zwar gut gemeint, aber wenig hilfreich im Kampf gegen die Sünde, denn mein “Pöbel” wohnt in meinem Kopf und die Sünde auch.

Es beschleicht mich das Gefühl, dass man hier wieder nur das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigen soll, wie es Jesus den Pharisäern vorgeworfen hatte und nicht unbedingt das Innere (Mat. 23:25 – 28). Im Absatz 10 heißt es dann noch: Wenn wir Jehova wirklich lieben, trennen wir uns von allem, was für einen Jünger Christi nicht angebracht ist — ganz gleich, wie viel uns das kosten mag (Apg. 19:19, 20).“

Das ist gut! Und da denke ich doch gleich daran, was man noch so alles über Bord werfen sollte: Falsche Bibelinterpretationen, unseriöse Geschäftspraktiken, Mitgliedschaften in politischen Organisationen, staatliche Anerkennung, Doppelzüngigkeit und Heuchelei. Das alles tut JW.ORG vor unseren Augen! Das ist doch der eigentliche Ballast, der uns wirklich behindert! Aber statt dessen wird der Blick auf die „Mücken“ fokussiert, wobei das Kamel geschluckt wird. Kleinigkeiten verstellen den Blick auf das Wesentliche! Was sagte Jesus dazu?

„Wie schrecklich wird es für euch Schriftgelehrte und Pharisäer sein! Ihr Heuchler! Denn ihr gebt Gott sogar den zehnten Teil von Gewürzen, wie Minze, Dill und Kümmel. Gleichzeitig beachtet ihr nicht, was im Gesetz viel wichtiger ist: die Gerechtigkeit, die Barmherzigkeit und den Glauben. Dies solltet ihr tun, ohne das andere zu lassen. IHR WOLLT ANDERE FÜHREN UND SEID SELBST BLIND. Eine kleine Mücke fischt ihr aus dem Becher, aber Kamele trinkt ihr mit.“

Im Artikel kommt man dann im Absatz 11 auf den Hauptpunkt, und hier wird die eigentliche Absicht des Artikels deutlich: „Wer Jesus liebt, setzt sich auch gern voll und ganz beim Predigen und Jüngermachen ein (Mat. 28:19, 20; Luk. 4:43). In der Zeit um das Gedächtnismahl besteht die Möglichkeit für 30 oder 50 Stunden als Hilfspionier im Dienst zu stehen. Könntest du dir das einrichten? Ein 84-jähriger Witwer dachte, …“ (Absatz 11)

Das mit dem 84-jährigen Witwer braucht man nicht auszuführen. Das ist immer dasselbe. Da werden Menschen benutzt, um anzuspornen. Was soll mein Motiv sein? Ein alter Mann, der „dachte“, oder sollte es die Liebe des Christus sein, die uns motiviert, gute Taten zu vollbringen? Handeln wir nur dann gut, wenn uns ein alter Mann, der „dachte“, als vermeintliches Vorbild hingestellt wird? Was soll das nur? Ich bin bei dieser Argumentation einfach nur frustriert und denke an Oberflächlichkeit und Propaganda. Das soll Christentum sein? Nein, das ist es nicht! Das ist Management und Motivationstraining einer großen Firma.

Es fällt mir immer wieder auf, dass viele Sätze so beginnen: “Wenn du Jehova liebst, dann wirst du …”, “Wenn du Jesus liebst, dann …” Hier wird die Liebe zu Gott und seinem Sohn dazu benutzt, gewisse Tätigkeiten und Verhaltensweisen zu fordern. Die Liebe zu Gott und Christus wird von Tätigkeiten abhängig gemacht, die sich Menschen ausgedacht haben! Wer also den Pionierdienst nicht aufnimmt, obwohl er es doch könnte, liebt Gott nicht! Das ist doch die Schlussfolgerung, die man aus solchen Sätzen ziehen muss – oder ziehen sollte. Ich war also in den letzten vierzig Jahren nicht Pionier. Ich hätte es tun können, aber ich sah keinen Grund darin, durch diese Aktivität meine Liebe zu Gott zu BEWEISEN. Meine Liebe zu Gott und Christus treibt mich dazu an, mit meinem ganzen Leben zu zeigen, wem ich gehöre! Und das ist so viel, dass ich ganz und gar damit beschäftigt bin. Mein Leben soll doch ein einziger heiliger Dienst für Gott sein:  Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll wie ein lebendiges und heiliges Opfer sein, das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen.” (Rö. 12:1)

Was beweist da noch der Pionierdienst? Er beweist gar nichts, was mit Liebe zu Gott zu tun haben MUSS. Ein biblisches Erfordernis ist jedenfalls der vielgerühmte Pionierdienst nicht!

Der zweite Teil des Artikels behandelt die Bruderliebe und die Barmherzigkeit. Das sind alles gute Gedanken, die man nicht nur vor dem Gedächtnismahl haben sollte, sondern immer. Für einen Christen sind sie eigentlich Selbstverständlichkeiten, die er verinnerlicht haben sollte. Und wenn ich an mein eigenes Leben denke, dann habe ich oft genug Gelegenheit, mich zurechtzurücken, wenn ich wieder einmal mit meinem Tun und Denken vom rechten Weg abgewichen bin. Dann weist mich mein Gewissen zurecht, dann ist es die leise Stimme Gottes, dann ist es sein Wort, das mich ermahnt. So liebe ich es, und so soll es für mich tägliche Praxis sein.

Wer so lebt, und die Bibel hat dafür viele Beispiele, der braucht keinen “Frühjahrsputz” kurz vor dem angeblichen Gedenktag an Jesu Liebestat. Aber dafür war der Artikel wohl nicht gedacht. Er ist hauptsächlich geschrieben worden, um zum Dienst “anzuspornen”. Schade!

 

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Edelmuth

Guten Abend unbekannter Autor.

Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.

Zur Liebe und zum Pionierdienst möchte ich noch ergänzend erwähnen, dass der Pionierdienst sehr viel mit der Eigenliebe zu tun hat. Ob man viele oder wenige Stunden im Dienst für Gott verbringt, erst durch den Bericht bekommt man in der Versammlung Anerkennung dafür. Der Pionier wird außerdem noch namentlich von der Bühne gelobt.

Das Lob aber, das Jehova gibt, gebührt dem, der sich von ganzem Herzen selbstlos ohne Anerkennung von Menschen für Jehovas Interessen einsetzt.

Ede

Tschango

Sehr gut heraus gearbeitet, und es gibt für mich nichts mehr hinzufügen! Danke, es ist immer wieder eine Freude für mich zu sehen dass ich nicht alleine bin mit meinen Gedanken. Ich lasse mal meine Rhetorikkünste bei Seite, denn es wiederholt sich schon alles. Ich sage nur , die WTG ist einfach nur peinlich! Es gibt keine wahre Religion, sondern es gibt nur einen wahren Glauben.
Lg schönen Tag noch an alle Erwachten

Jochen Mann aus den Bergen n

Hallo zusammen und guten Morgen Ich habe mir mal den Wachtturm vom 15.01.16 angeschaut, worum geht’s denn eigentlich in den Artikel um meinen Kleiderschrank oder um in den Dienst rennen ?nun ich hab die Sachen ja bewusst gekauft die in meinen Kleiderschrank sind,und wenn man schaut wie kurz oder eng die Röcke der Schwestern oft sind wenn sie in die Versammlung kommen muss man schon mal schlucken.noch dazu wenn es die Frauen von Ältersten sind es juckt kaum einen ob wohl die Röcke schon sehr sehr kurz sind wenn sie unter den Bauchnabel aufhören und das Handtuch vom Gäste WC… Weiterlesen »

Täter des Wortes

..Wer so lebt, und die Bibel hat dafür viele Beispiele, der braucht keinen “Frühjahrsputz”… Glückwunsch an den Autor, daß er immer 100% perfekt die christlichen Maßstäbe auslebt und sich nie korrigieren muss. Ich sehe mich dagegen als unvollkommenen Menschen, der sich gelegentlich korrigieren muss und dafür mal in den Spiegel schaut. (Jakobus 1:23, 24) . . .so ist dieser wie ein Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel beschaut. 24 Denn er beschaut sich und geht dann weg und vergißt sogleich, was für ein Mensch er ist. 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz, das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich… Weiterlesen »

Ron West

Hallo Ihr Lieben, stellt Euch vor was ich heute von einer sehr lieben JZ erfahren habe. In unserer Nähe hatte eine Versammlung die sogennannte Dienstwoche. In einem der Vorträge des Kreiaufsehers äußerte er sich scheinbar zu dem “Spenden”. Er sprach über die arme Witwe die im Tempel laut Jesu Aussage mehr gespendet hatte als alle anderen und meinte, das wir daraus lernen sollten. Jedoch was wir daraus lernen sollten ist sehr interessant. Die Witwe hatte gespendet ohne nachzufragen oder zu hinterfragen was mit den Spenden geschieht. Durch dieses Argument, wurde den Brüdern und Schwestern in der Versammlung klargemacht nichts zu… Weiterlesen »

Klaus Karl@Alle

Hallo, ganz klar gesagt;ich brauche keine 7Typen mit Goldarmbanduhren und(wenn er keine engen Hosen mag) Pluderhosen,dir mir sagen was ich zu tun und zu lassen habe.Nicht einer von denen hat auch nur ein Grashalm grün gemacht,ihre Überlappungsphatasien können sie für sich behalten. Ich verlasse mich auf Christus,der aus Liebe zu Menschen die an ihn glauben gestorben ist.Wenn einer meint ere braucht einen Spiegel,den man ihm vorhält ist das sein Problem,sowas brauche ich nicht,Christus wird mich auch ohne soetwas oder ähnlichem retten.Von einenr Organisation brauche ich keine Rettung,ich brauche Jesus Christus(und den von ihn gegebene Weg) Was da möchtegern Heilige und… Weiterlesen »

Weißnochnichtsgenaues

Hallo, lese jetzt seit einiger Zeit im Stillen mit. Habe hier wirklich sehr interessante Abhandlungen und Meinungen gefunden. Vieles scheint wirklich gut durchdacht zu sein ohne dabei Absolutheits – Anspruch zu erheben. Auch mein Mann und ich gehen seit einiger Zeit mit den Lehren der ORG nicht mehr konform. Die neue Kindertaufe lässt uns sauer aufstoßen, über 1914 und die Generation muss man inzwischen wohl herzhaft lachen. Wir sind gerade dabei uns auch von anderer Seite zu informieren und denken über Konsequenzen nach, besuchen aber derzeit noch Zusammenkünfte, auch wenn diesen Akkordwahnsinn schon seit einiger Zeit nicht mehr mitmachen. Manchmal… Weiterlesen »

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Fanny

FANNY@Sanda alias blau blau blau…..
Da wirst du wohl ein Weilchen brauchen um in den Dienst gehen zu können zumal du hier auf Bi bist.
Bereue bereue bereue ansonsten wird das nix mit dem gemütlichen Spaziergang mit der Bibellehrerin!

turtle

Ich weiss nicht, wie ihr das seht, aber ich finde, hier trollt jemand auf eine noch ganz andere Art und Weise herum, wie bisher Sandra & Co, vielleicht ist es sogar dieselbe Person. Einen Schreiber(in) hier persönlich anzugreifen und verbal fertig zu machen, finde ich, geht gar nicht!!!! Seine Ausdrucksweise, wie er hier gegen jworg schreibt, entspricht dem Bild, das innerhalb der Versammlung von “Abtrünnigen” gezeichnet wird. Wenn jemand hier das erste Mal liest, fühlt er sich wahrscheinlich sofort bestätigt, dass Abtrünnige frustriert sind und alles was mit Jehovas Zeugen zu tun hat, schlecht machen. Ich bin dafür, dass so… Weiterlesen »

Argentum an alle

Ich habe mir gerade gedacht: kann ein sogenannter Troll in einem Board nicht auch eine gewisse Funktion erfüllen? Aus psychologischer Sicht übernimmt er sogar einen Teil des Befreiungsprozesses. Er fungiert gewissermaßen als Boxsack, als Schaumstoffgegenüber, den der Gebeutelte und Traumatisierte als Projektionsfläche nutzt, um hier gezielt und stellvertretend seinen Frust ablassen zu können. Eine bewährte Therapie! Denn durch einen gezielten Agressionsabbau kann endlich wieder Ruhe in die verbitterte Psyche einkehren. Und der Gesundungsprozess nimmt seinen Lauf. Danke lieber Troll.

stoertebeker

Liebe Lili, Omma, Argentum u. s. w. , danke für Eure guten Kommentare. Ich persönlich verstehe alle die mit der gr…. Schnau…. sowieso nicht. Wer sind wir denn? Sind wir denn nicht alle nur ganz kleine Würstchen. Wenn ich die Bücher von Raymond Franz lese, und den Geist der aus ihnen spricht vernehme, dann erkenne ich, dass dieser Mann in einer ganz anderen Liga gespielt hat, als in der in der manche hier zu spielen versuchen. Ich versuche jedenfalls ganz kleine Brötchen zu backen. Mehr steht mich garnicht zu. Ich hoffe nur, dass die Qualität o. k. ist. Immer wenn… Weiterlesen »

Argentum an Lili

Liebe Lili,
ja Du hast recht, wir sollten uns hier wirklich die Zuneigung und den Trost schenken, den wir verdient haben.

Fühl Dich auch ganz lieb und schwesterlich umarmt und ihr anderen lieben ebenso. 🙂

Liebe Grüße
Argentum

M.N.

Ihr Lieben, betreffs des dritten “Studienartikels” des wt vom 15.1.16 hier noch einige Anmerkungen betreffs der in diesem Machwerk von der JW.ORG fabrizierten “Hammer-Eisegesen”: (1) Abs. 4 Ende: ” … ganz gleich ob wir die Hoffnung haben, mit Jesus im Himmel zu sein oder für immer im Paradies auf der Erde zu leben.” Abs. 8: “Von Anfang an hatte Jehova für die Menschen vorgesehen, für immer auf der Erde zu leben (1. Mo. 1:28; Ps. 37:29). Es ist daher die Ausnahme und nicht die Regel, dass einige ausgewählt werden, im Himmel als Könige und Priester zu amtieren.” Behauptet die JW.ORG.… Weiterlesen »

Bernhard Schüler

Hallo Bruderinfo und allesamt,

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Sind es die 40er oder 50er Jahre des 20. Jahrhunderts oder ist es vielleicht das 19. Jahrhundert, wie die Amish-People meinen, als die “züchtigste” Mode herrschte?
Oder sollten Jehovas Zeugen nicht eher barfuß oder in Sandalen und Männerkleidern herum laufen, wie damals Jesus?

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