Jesus Christus der “einzigartige” Sohn Gottes.

Gedanken aus dem Artikel “Jesus der Hauptvermittler” von E.E. (Die Nachfolgenden Erörterungen entsprechen unserer Erkenntnis und unserem derzeitigen biblischen Verständnis, und erheben nicht den Anspruch in allen Punkten richtig zu sein. Sie möchten zum Nachdenken anregen. (Für Fehler in Wortgrammatik, Wortbildung, Satzgrammatik und, Rechtschreibung möchten wir uns entschuldigen. Wir hoffen dennoch, dass die Gedanken verstanden werden)

Christ_9“Jehovas Zeugen glauben nicht an Jesus Christus”; diese Aussage hört man immer wieder von außenstehenden Personen. Wie kommen sie zu dieser Ansicht? Jesus Christus wird doch in unseren Veröffentlichungen mehr als zu genüge erwähnt. Auch das Lösegeld und die damit verbundene Erlösung durch unseren Glauben an Christus wird in unseren Veröffentlichungen immer wieder betont. Dennoch haben viele Außenstehende; aber auch immer mehr Brüder in unseren Versammlungen, das Gefühl, das uns durch die Organisation ein verfälschtes Bild von Jesus Christus gezeigt wird. Welche Rolle spielt Jesus Christus in unserem Glaubensgebäude wirklich?

Tatsächlich ist nicht von der Hand zu weisen, das die Person Jesus Christus bei uns in vielerlei Hinsicht anders gesehen wird, als in den anderen christlichen Religionen. Eine exemplarische Aussage finden wir in der Broschüre “Höre auf Gott und Lebe für immer”, eine mit bunten Bildern naiv aufgemachte Broschüre für Menschen die schlecht oder überhaupt nicht lesen können. Schon der Titel dieser Broschüre suggeriert dem Leser, das es auf das “Hören” im Sinne von gehorchen, sprich dem einhalten der Gesetze Gottes ankommt, um ewig zu Leben.

Der Titel dieser Broschüre ist an Jesaja 55:3 angelehnt. Doch wenn wir diese Verse im Zusammenhang lesen, wird ein ganz anderer Sinn vermittelt. Gott fordert hier die Israeliten, aber ach alle anderen Menschen auf: “Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! …… Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben. Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.”

Der Sinn dieser Aufforderung besteht also darin, den Ruf Jehovas zu hören; sich der Rettungsvorkehrung durch Jesus Christus zu zuwenden, der beständigen Gnade durch den Bund mit David, dessen Erfüllung in Christus zu sehen ist. Auf diese Botschaft der Gnade Gottes sollen alle Menschen Hören! Von dieser Gnadenvorkehrung ist in dieser Broschüre so gut wie nichts zu lesen. Auf Seite 6 dieser Broschüre wird auf Jesus Christus hingewiesen,Zitat:
“Zuerst machte Gott einen besonderen Engel, dieser Engel kam später auf die Erde und wurde Jesus Christus genannt” Kein Wort davon, das es sich bei Jesus Christus um den einzig gezeugten Sohn Gottes handelt. Lediglich ein besonders von Gott gemachter Engel wurde; wie später gesagt wird, dazu benutzt, um uns von der Sünde zu erlösen. Zitat Seite 16: “Jehova schickte diesen (besonderen) Engel auf die Erde. Jesus war genau so lieb wie Jehova. Mutig erzählte (predigte) er anderen die Wahrheit über Gott.” 

Weiter auf Seite 18, Zitat: “Jehova hat ihn wieder lebendig gemacht. Er sollte wieder als Engel im Himmel leben. Später hat Jehova diesen Engel dann zum König gemacht.”

Diese vereinfachte Darstellung über das Wesen Jesu macht deutlich, wie Jesu Christus nach Ansicht des “treuen und verständigen Sklaven” von uns gesehen werden soll. Ein von Gott erschaffener besonderer Engel, nur um sein Leben für die Menschheit zu opfern und so den Namen Gottes zu rechtfertigen. Und so ist es auch nicht verwunderlich, das wie es scheint, die “Organisation” eine wichtigere Bedeutung im Leben eines Zeugen Jehovas spielt, als der Sohn Gottes. Die Organisation ist die Mutter wahrer Christen! So steht es im WT 1. Juli 1957. Diese Ansicht wird auch heute noch vertreten. Man meint hier natürlich die “himmlische Universalorganisation” die man als die Mutter Jesu sieht. Diese geistige Mutter hat einen angeblichen “sichtbaren Mitteilungskanal”, der für alle Glieder der Versammlung Verantwortung trägt. Dieser Mitteilungskanal ist der angeblich “sichtbaren Teil der Universalorganisation”. Wenn dieser sichtbare Teil der Organisation oder Mutter zu uns spricht, spricht Jehova. Gemäß ihrem Selbstverständnis ist ohne sie die Bibel nicht zu verstehen.

Man kann sich gut vorstellen, wie diese Ansicht die Rolle Jesu Christi und des heiligen Geistes bei denen abmindert, die diesem Anspruch folgen; und das ist der schwer wiegende Aspekt an dieser Sache.

Wenn die “Mutter” mit Unterstützung des Vaters spricht, so muss man sich fragen; welche Rolle spielt dann noch der Sohn? Es ist auffallend, das in dem angeführten Artikel zu diesem Thema im Wachtturm vom 1. Juli 1957, Jesus Christus und der heilige Geist überhaupt nicht erwähnt werden.

Lässt die Bibel den Schluss zu, Jesus Christus sei nur ein “besonderer Engel”?

Der Apostel Paulus schrieb an die Hebräerchristen: “Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name. Der Sohn höher als die Engel. Denn zu welchem Engel hat Gott jemals gesagt (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum (2.Samuel 7,14): »Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein«? Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.« Von den Engeln spricht er zwar (Psalm 104,4): »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«, aber von dem Sohn sagt er “Gott”, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.« Hebr. 1:1-10
Luth.

Die Aussage des Paulus Jesu betreffend ist deutlich; er ist das Ebenbild im Wesen Gottes, er ist um vieles höher und mächtiger als Engel, ja er ist “Gott” wie sein Vater ein Gott ist. Jesus Christus als einen besonderen Engel zu bezeichnen ist eine Beleidigung Gottes.

Ist Jesus der “Hauptvermittler”?

Ein weiterer Beweis, dass die Rolle Jesu Christi bewusst herunter gespielt werden soll, findet sich schon in der Neuen Welt-Übersetzung. Warum wohl haben die Herausgeber der von der Wachtturm-Gesellschaft verbreiteten “Neuen-Welt-Übersetzung” Christus in mehreren Textstellen als “Hauptvermittler” bezeichnen.

So wird Jesus zum Beispiel in dem bekannten Text aus Hebräer 12:2 NW genannt: “während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten”. Alle anderen Übersetzungen sprechen ähnlich wie die Luther-Übersetzung vom “Vollender” unseres Glaubens: ” und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens”
Der Ausdruck erscheint dann noch in Apostelgeschichte 3:15 und 5:31 sowie in Hebräer 2:10. Wie gesagt, andere Übersetzungen gebrauchen an diesen Stellen die Worte Anfänger, Urheber, Führer, Anführer oder Vollender.

Was mag also der Grund für den Gebrauch des Begriffes “Hauptvermittler” sein, zumal doch in 1.Timotheus 2:5 Jesus als der eine Mittler, ja als der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen kundgetan wird. An dieser Stelle sagt das übrigens auch die Neue-Welt-Übersetzung. Warum spricht sie an den o.a. Stellen von Jesus als dem “Hauptvermittler”? Wenn wir uns andere Begriffe vor Augen führen, die mit der Silbe “Haupt-” verbunden sind, dann ist eine Sache auffallend; einige Beispiele! Spreche ich von einer Hauptstadt, dann deshalb, weil es “Nebenstädte” gibt; spricht man von einer Hauptsache, dann gibt es Nebensachen. Allen gemeinsam ist, dass dann, wenn von einem Begriff oder einer Sache als “Haupt-”‚ gesprochen wird, immer der Gedanke eingeschlossen ist, dass es entsprechend davon auch “Neben-” Dinge gibt. Sollte also bei der Verwendung des Wortes “Hauptvermittler” der Gedanke an eine Art von “Nebenvermittler” mitschwingen?

In diesem Zusammenhang war das von Edmond C. Gruss, ehemaliger Professor am Master’s College in Santa Clarita, Kalifornien, im Jahre 2003 in Englisch veröffentliche Buch “Die vier Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft” aufschlussreich. Im Anhang C dieses Buches berichtet und unterrichtet der Autor über eine lange Jahre von der Organisation vertretene Lehre, die sogenannte Mystery Doctrine, zu deutsch etwa “die Lehre des Geheimnisses”. Diese Lehre des Geheimnisses erinnert stark an die Lehre der Dreieinigkeit, die ja von ihren Vertretern auch gerne als eine “Lehre des Geheimnisses” bezeichnet wird.

Die Lehre des Geheimnisses? Was besagt diese “Lehre des Geheimnisses”, die schon C.T. Russell vertreten hatte? Sie besagte: der Christus besteht aus Haupt und Gliedern, das heißt aus der Person Christi und seinen 144.000, die dann mit ihm als Mittler dienen. Im (englischen) Wachtturm vom 15.07.1916 (Reprints S. 5928) wurde gesagt (Übersetzung von mir): Von den Tagen Jesu an befand sich der Mittler des neuen Bundes in einem Auswahlprozess… Der Mittler selbst war in einem Entwicklungsprozess… Keine Mittlertätigkeit kann verrichtet werden, bis der Mittler aus “vielen Gliedern” sich für das Amt qualifiziert hat. …Der Christus, bestehend aus Kopf und Leib, bildet
deshalb den Mittler für die Welt in einem potentiellen Sinn.
 Im englischen Wachtturm vom 15.12.1927 war zu lesen:
“Die Heiligen, die mit Christus während seiner Herrschaft Gemeinschaft haben sollen, werden in gleicher Weise “Retter” genannt”. In dem o.a. Buch von E. Gruss wird berichtet, dass ein Bethelmitarbeiter den damaligen Präsidenten Knorr nach der Lehre über dieses mystery, dieses Geheimnis, befragte; er wurde an den damaligen Vizepräsidenten Fred Franz verwiesen; dieser erwiderte auf die Anfrage: “Gehörst Du zu den Gesalbten?” Das musste der Fragesteller verneinen. “Dann ist das nicht Deine Angelegenheit” , beschied ihn Fred Franz. Der Anfragende bekam keine Antwort.

Im englischen Wachtturm vom 15.11.1979 wird hervorgehoben, dass Christus nur der Mittler für die 144.000, für die Klasse der Gesalbten, sei. Sollte man daraus schließen, dass die sogenannten anderen Schafe keines Mittlers bedürfen, oder sind, wie die Lehre von dem Geheimnis anzudeuten scheint, die 144.000 ihrerseits Mittler für die anderen gläubigen Menschen? Wird deshalb betont, dass diese “anderen” mit den Gesalbten zusammenarbeiten, das heißt sie anerkennen und ihnen als Klasse gehorchen müssen, weil davon ihre Rettung abhängt? In dem Buch von E. Gruss werden noch zahlreiche Textstellen angeführt, die zeigen, dass zumindest in den Tagen von Russell und Rutherford eine solche Lehre bestand. Heute kann man sie allenfalls “zwischen den Zeilen” erkennen, so etwa, wenn eben Jesus der “Hauptvermittler” genannt wird. Es ist dann auch kein Wunder, dass viele Zeugen den “Sklaven” als “Nebenvermittler” sehen, als wäre ihre Rettung von ihrer Einstellung und ihrem Gehorsam dem Sklaven gegenüber abhängig.

Was sagt uns die Bibel über Jesus Christus, dem “einzig gezeugten Sohn Gottes”?

Ein Wort vorab. Das Wesen Gottes völlig zu erfassen und zu verstehen ist für uns Menschen nicht möglich. Auch das, was hier an Hand der Bibel versucht wird aufzuzeigen, soll nicht den Eindruck erwecken, es wäre alles richtig erkannt. Würden wir das Wesen Gottes verstehen, wäre er nicht “Gott”. Die Frage ob Gott ein dreieiniger Gott ist oder, wie genau Jesus ins vormenschliche Dasein kam, und welche Substanz er besaß während seinem vormenschlichen Dasein, alle versuche diese Fragen zu klären führen nur zu Streitdiskussionen. Wir können uns nur an dem halten, was wir an Hand der Bibel schlussfolgern können, und es mit unseren menschlichen Veranschaulichungen versuchen vorzustellen.

Die Bibel offenbart uns; wie wir bereits gelesen haben, an Hand vieler Stellen eindeutig das Jesus eine besondere Nähe zu Gott hat, die nicht mit der eines Engels gleichzustellen ist, auch nicht mit der eines “besonderen Engels”.. Siehe Hebr. 1 1-12. Jesus nennt Gott seinen Vater, nicht nur im “Vaterunser”. “Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden, niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.”
Matthäus 11:27 Was soll diese Bezeichnung “Sohn” genau umschreiben? Bezeichnet sich Jesus als wirklichen Sohn, der mehr ist als ein besonders geliebtes Geschöpf Gottes oder ist er von Gott adoptiert? “Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.” Dieser Vers ausPsalm 2:7 besagt, dass mit der “Inthronisation Jesu durch Gott, den König Jesus Christus zu seinem Sohn erhebt. Bedeutet dies nun das “mein Sohn” nur eine Art Titel ist. Als Jesus lebte und predigte, entstand bereits die Frage welche Rolle er einnimmt. Als er öffentlich bei der Heilung eines Gelähmten sagte: “deine Sünden sein dir vergeben”, stutzen die jüdischen Schriftgelehrten: “Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?”
Markus 2:7

Im griechischen Kulturraum konnte die Frage noch präziser gestellt werden. Wird Jesus nur als Sohn Gottes bezeichnet, weil er von Gott quasi adoptiert wurde, oder ist er nach seiner “Natur” nach seinem “Wesen” wirklich Gottes Sohn? Wir wissen, das Jesus vom Hohen Rat wegen Gotteslästerung verurteilt wurde, sie sagten: Wenn du der Messias bist, dann sag es uns! Er antwortete ihnen: auch wenn ich es euch sage – ihr glaubt mir ja doch nicht. Von nun an wird der Menschensohn zur Rechten des allmächtigen Gottes sitzen. Da sagten alle: du bist also der Sohn Gottes. Er antwortete ihnen: Ihr sagt es, ich bin es. Da riefen sie: Was brauchen wir noch Zeugenaussagen? Wir haben es selbst aus seinem eigenen Mund gehört. Luk.22:67-71

Als Jesus Maria von Magdala am Ostermorgen begegnet sagte er zu ihr: “Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

Jesus nennt “Gott” ausdrücklich Vater. Jesus ist kein Geschöpf sonder von Gott gezeugt das heisst, aus dem Vater hervorgegangen und damit Gott wesensgleich. Wie können wir dieser Aussage mit den biblischen Schriften stützt. Matthäus überliefert das Bekenntnis des Petrus, der auf die Frage Jesu “Ihr aber, für wen haltet ihr mich?” antwortet: “Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.”
Matthäus 16:15-17
Diese Erkenntnis; dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist, ist Petrus nicht in diesem Moment eingefallen, er hat dies am Sprechen und der inneren Beziehung Jesu zu Gott abgelesen.

Ist Jesus und Gott als eine Person zu sehen?

Ist Gott und Jesus Christus zusammen mit dem Heiligen Geist eine Person, gleich an Macht und Herrlichkeit, wie es die Lehre der Dreieinigkeit aussagt? Die Bibel lässt diesen Schluss nicht zu. Jesus ist der Anfang “vor aller Schöpfung”, aber kein Geschöpf wie alle anderen Geschöpfe die nach und durch ihn ins Dasein kamen. Vor allen Geschöpfen, als Anfang, hat Gott aus sich heraus eine vernunftbegabte Kraft erzeugt, welche “Logos” genannt wird. Im Anfang war das Wort (Logos), und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Johannes 1:1 Luther Dieser Text wird von den Dreieinigkeitsverfechtern gerne als Beweis angeführt, Gott und Christus sind in einer Person vereinigt. Und das Wort (Logos) war Gott. Doch ist dies wirklich die Aussage? Andere Bibelübersetzungen verhelfen uns zu einer genaueren Erkenntnis, zum Beispiel die “Schlachter-Übersetzung”. Im Anfang war das Wort, und das Wort (Logos) war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Johannes 1:1 Schlachter

“Zu Anfang war das Wort, und das Wort war zu Gott hingewandt, und wie Gott war das Wort.”KNT

Jesus oder das Wort (Logos) ist demnach wie Gott in allen seinen Eigenschaften, aber nicht Gott selber. Das Wort war “göttlich, oder göttlicher Natur”, es war wie Gott. Diese Übersetzung “wie Gott” ist noch genauer als “ein Gott”, wie es die NW-Übersetzung sagt. “Ein Gott” impliziert schnell den Gedanken, das Wort sei ein Gott von vielen Göttern, nein es war “wie Gott” der Vater. Man kann auch sagen; Jesus ist auch wie Gott, weil er der Sohn Gottes ist, genau so wie du Mensch bist, weil dein Vater Mensch war. Die Aussage ist also deutlich und klar: Jesus ist der Sohn von Gott, Gott ist der Vater!

Nun wissen wir, dass die Bibel von vielen “Söhnen Gottes” spricht. Auch die Engel werden als “Söhne Gottes” bezeichnet, ja sogar Adam der erste Mensch. Daran sehen wir, dass der Ausdruck “Sohn Gottes” vielfältig gebraucht wird. Der Ausdruck Sohn oder Söhne wird oft auch in Verbindung mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe gebraucht. Zum Beispiel die “Söhne Israels” die “Söhne des Lichts” oder der Finsternis. Doch weder die Engel noch Adam der erste Mensch wurden von Gott direkt gezeugt, sprich, sind aus Gott hervorgegangen, und damit wie Gott. Sie sind nicht als ein Teil Gottes zu sehen, sonder sie sind erschaffen worden. Von einem menschlichen Sohn sagt man, er sei ein Teil seines Vaters, er ist aus ihm hervorgegangen, obwohl der Sohn natürlich eine eigenständige Person ist.

Warum ist “das Wort” oder “Logos” eine passende Bezeichnung für Jesus Christus?

Der griechische Ausdruck lógos (der; gr. λόγος; lat. verbum, hebr. davar) verfügt über einen außerordentlich weiten Bedeutungsspielraum. Er wird unspezifisch im Sinne von Wort und Rede sowie deren Gehalt (“Sinn”) gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige Vermögen und was dieses hervorbringt (z.B. “Vernunft”) wie auch ferner ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns der Wirklichkeit.

Logos oder Wort ist deshalb eine passende Bezeichnung, weil er dem väterlichen Willen dient, und weil er aus dem Vater durch dessen Wollen oder Willen zu einem bestimmten Vorhaben erzeugt worden ist. Vor dem Wort steht der Wille oder der Gedanke an ein Vorhaben. Mit dem Wort beginnt der Gedanke Wirklichkeit zu werden. Es ist deshalb von in diesem Zusammenhang für uns von besonderer Bedeutung, wenn wir in Schöpfungsbericht immer wieder lesen: “und Gott sprach, es werde Licht” u.s.w.

Ähnliche Vorgänge sehen wir auch bei uns? Wenn wir nämlich ein Wort aussprechen, erzeugen wir ein Wort, ohne damit etwas zu verlieren, ohne dass also die Vernunft in uns weniger wird, aber wir setzen etwas in Bewegung. Auf Grund dessen, was wir also aus der Bibel über das Wesen Gottes und das Wesen Jesu Christi erfahren, könnte man folgendes formulieren. “Ich glauben an den einen Gott, den Vater, den allmächtigen, den Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge, und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, gezeugt aus dem Vater als Einziggeborener, aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens (homoousios) mit dem Vater, durch dem alles geworden ist, sowohl was im Himmel als auch auf der Erde ist.

Demnach gab es einmal eine Zeit, da er, Jesus Christus der Sohn Gottes als Person nicht war, aber in Gott und durch Gott sozusagen mit ihm existierte, so wie ein menschlicher Vater schon den Samen seiner Kinder in sich trägt, aber diese Kinder als Person noch nicht existieren. Dieser Vergleich ist aber nur als ein Versuch zu sehen, diese Erklärung für uns verständlich zu machen. Bevor er gezeugt wurde, war er nicht, und er ist auch nicht aus dem Nichts geworden sondern aus Gott. Da er aus Gott ist, hat er die gleiche Hypostase (Substanz) oder Wesenheit wie Gott. In diesem Sinne lässt sich Johannes 1:1 erklären.

So ist auch die Aussage Jesu zu verstehen, wenn er sagt, “ich und der Vater sind eins, oder wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen”.

Er sagt “ich und der Vater sind “eins”, und nicht “einer”. Als Neutrum bezeichnet “eins” die Wesensgleichheit und Harmonie in einer Gemeinschaft und nicht die Einheit in einer Person. Die Aussage ‚eins’ sollte auf den Einklang untereinander und die Übereinstimmung im Denken und die Verbundenheit in der Liebe gehen.

Deshalb bilden Vater und Sohn eine Einheit durch ihre Wesensgleichheit, Einmütigkeit, Zuneigung und Liebe”.

Jesus ist der Sohn Gottes, aber nicht der “Erstgeborene” im Sinne von viele nach ihm aus Gott geborenen. Das Wort “erstgeboren” impliziert eine hierarchische Abstufung. Nach einem “Erstgeborenen” folgtder Zweitgeborene”. Aber nach Jesus Christus gibt es keinen, der in gleicher Weise aus Gott hervorging. Jesus ist vielmehr der “Eingeborene” Sohn Gottes. Dies bezieht sich aber lediglich darauf, dass Jesus in diese Welt als Mensch hineingeboren wurde.

Er bestand schon vor aller Schöpfung als das Wort, das Gott war und bei Gott war. Diese vorder Schöpfung geschehene Geburt drückt keinen Beginn einer Existenz aus, sondern das Heraustreten Jesu aus Gott. So wie sich jemand äußert und das Wort aus seinem Mund kommt, trat Jesus in Erscheinung. Doch existiert hat er schon vorher in Gott. Um beim “Wort” oder “Logos” zu bleiben: Er existierte in Gott als Gedanke, Gefühl, als Plan, als Wille und Geist schon lange, bevor er als “Wort” oder “Logos” in Erscheinung trat.

Es wird Zeit, das auch der treue und verständige Sklave Jesus Christus so sieht, wie es uns durch das Wort Gottes gezeigt wird, als “einzigartigen Sohn Gottes” und nicht als einen besonderen Engel. Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat. Joh. 1:14 NeÜ

So ist Jesus Christus nicht als hierarchisch untergeordnetes Halbgott-Wesen zu betrachten, das nur die Rolle eines besonders kostbaren Besitzes Gottes darstellt, sondern er ist nach der Bibel Gott selbst, der sich uns in Wort und Fleisch mitgeteilt hat. Gott tritt in unserem Wahrnehmungsvermögen auf als das “Wort”.

Jesus ist nicht sozusagen das erste Geschöpf Gottes, so wie es uns mit Bezug auf Kolosser 1:15 von der Organisation gelehrt wird. Lesen wir die Verse aus Kolosser 1:15 genau, so erfahren wir das er schon vor aller Schöpfung existierte, und nicht als Anfang der Schöpfung, wie es in der Neuen- Welt-Übersetzung gesagt wird.
Luther übersetzt diesen Vers: “Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborenevor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Kolosser 1:15 Luther

Die Neue Weltübersetzung lässt das kleine Wort “vor” einfach weg, indem sie sagt: “Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene (….) aller Schöpfung.

Gemäß der Übersetzung von Luther, und auch aller anderen Übersetzungen, kam Jesus als Erstgeborener direkt aus Gott, noch bevor die Schöpfung überhaupt begonnen hatte. Wer behaupten will, dass Jesus auch nur ein Geschöpf sei, tritt diese biblische Aussage mit Füßen. Eine Schöpfung kann nicht erst beginnen, nachdem schon ein Geschöpf geschaffen wurde. Wenn Jesus als der Erstgeborene vor aller Schöpfung bezeichnet wird, schreibt ihm die Bibel alles zu, aber niemals das Wesen und die Natur eines Geschöpfs. Jesus ist kein Geschöpf! Fakt: Jesus ist Gott, da er aus Gott ist, so wie der Sohn eines menschlichen Vaters ein Mensch ist. “aber von dem Sohn »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.« Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk”. Hebräer Kapitel 1

Der Begriff “Erstgeborener aller Schöpfung” lädt zu der Sichtweise der unserer Organisation ein, Jesus sei als das erstes Geschöpf anzusehen. Natürlich reiten Jehovas Zeugen gemäß dieser Belehrung genau auf dieser Auslegung von Kol. 1:15 herum, um Jesus als unterqualifizierten Gott erscheinen zu lassen. Doch diese Auslegung ist nur mit der Neuen Welt-Übersetzung möglich. Diese Herabstufung ziehen sie durch bis hinab zu der Behauptung, Jesus sei nur ein besonderer Engel.

Ist Jesus als “Werkmeister” Gottes zu sehen?

Gerne wird auch Sprüche 8:30 angeführt, wo die Neue Welt-Übersetzung das vormenschliche Dasein Jesu in der Rolle eines “Werkmeister” beschreibt. Doch auch hier hat das hebräische eine vielfache Bedeutung, die nicht mit der Tätigkeit eines Werkmeisters im heutigen Sinne zu tun hat. Hier nur einige mögliche Übersetzungen: “Da war ich Schosskind (eigentlich Pflegling, Liebling, Künstler oder Lehrling oder Werkmeister.)

Schnell wird man erkennen, das die Bezeichnung Werkmeister im heutigen Sinn nicht gemeint sein kann. Ein Werkmeister spielt nicht wie ein kleines Kind zur Freude eines Beobachters.

Bevor alles anfing, besaß mich Jahwe, vor seinen Werken, vor aller Zeit. Schon ewig war ich eingesetzt, von Anfang an, noch vor Beginn der Welt. Als noch keine Meere waren, wurde ich geboren, als es noch keine wasserreichen Quellen gab. Noch vor den Hügeln wurde ich geboren; die Berge waren noch nicht eingesenkt, die Erde hatte er noch nicht gemacht, das feste Land und seine Felder. Als er den Himmel wölbte, war ich dabei, als er den Kreis des Horizonts abmaß über dem Meer, als er die Wolken hoch oben zusammenzog und die Quellen aus der Tiefe sprudeln ließ; als er das Meer in seine Schranken wies, die es nicht überschreiten darf, als er die Fundamente der Erde abmaß, da war ich als geliebtes Kind bei ihm. Ich war seine Freude Tag für Tag und spielte vor ihm allezeit. Ich spielte auf dem Rund seiner Erde, und es war meine Freude, bei den Menschen zu sein.
Sprüche 8: 24-30 NeÜ Neue evangelische
Übersetzung

Wie bereits gesagt, wenn wir hier auch nur einen Versuch wagen das Wesen und die Person Gottes und seines Sohnes etwas für uns begreiflich zu machen, so sollten wir uns dessen Bewusst sein, das ein Mensch das Wesen Gottes so wie das seines Sohnes nie vollständig und absolut erklären und erfassen kann.

Doch eines sagt die Bibel klar und deutlich aus, Jesus Christus ist nicht nur ein besonderer Engel, geschaffen um eine besonderen Zweck zu erfüllen, nämlich die Erlösung des Menschen, sondern er ist Gott gleich in seinem Wesen. Es ist richtig, Jesus sagt “mein Vater ist größer als ich”, es ist aber auch richtig, das ihm alle Macht gegeben wurde. Matth. 28:18, was besagt, das er die gleiche Macht hat wie der Vater, aber der Vater hat sie ihm gegeben, deshalb ist der Vater “Größer” als der Sohn.

Zu wem sollten wir nun beten?

Jesus lehrte uns zum Vater zu beten, ist es aber dann verkehrt unsere Bitten auch an Jesus zu richten?
Ich glaube davon sollte man keine Streitfrage machen, denn ob ich meine Gebete im “Sinne von Bitten” an Jesus Christus oder Jehova richte, sie werden erfüllt werden.

Die Bibel ist voll von Beispielen die zeigen, das sowohl die Jünger als auch die Apostel ihre “Bitten” an Jesus richteten. Apostelgeschichte 7:56
und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Oder 1. Korinther 1:1-3
“Paulus, den Gott zum Apostel Jesu Christi berufen hat, und sein Mitarbeiter Sosthenes schreiben diesen Brief an die Gemeinde Gottes in Korinth, an alle, die durch Jesus Christus zu Gott gehören. Gott hat euch dazu berufen, so zu leben, wie es ihm gefällt. Unser Brief richtet sich auch an alle anderen, die Jesus Christus auf der ganzen Welt als unseren gemeinsamen Herrn anbeten. Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus.

Jesus sagt gemäß Joh. 14,13-14:
“Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.”

Doch was die “Anbetung” und die “Heiligung seines Namens” betrifft, so gilt sie für uns Menschen nur dem Vater. Matth. 6:9

Wenn in Hebräer 1:6 gesagt wird: “Wenn er (Gott) aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: “Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!, dann geschieht dies im Sinne von sich hinwerfen oder unterwerfen, unterwürfig nähern. (Siehe Konkordantes Neues Testament)

Es wird Zeit, dass auch der treue und verständige Sklave Jesus Christus so sieht, wie es uns durch das Wort Gottes gezeigt wird, als “einzigartigen Sohn Gottes” und nicht als einen besonderen Engel. “Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat.
Joh. 1:14 NeÜ

[Gesamt:6    Durchschnitt: 5/5]

Ähnliche Artikel

5
Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentar Themen
2 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
4 Kommentatoren

  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei
Annie

Hallo E.E., Ich freue mich zu lesen dass Du Jesus als Gott anerkennst. Ich habe keine Ahnung ob Du diesen Kommentar noch lesen wirst weil der Artikel schon so alt ist, aber ich versuche es einfach mal. hoffentlich wird er freigeschaltet. Ich habe noch einige ergänzende Verse zu dem Thema Jesus und Gebet, und zwar aus denen hervorgeht dass Jesus Anbetung empfängt, zu Lebzeiten auf der Erde und auch im Himmel. “Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale… Weiterlesen »

Annie

Danke!
ich habe schon viel hilfreiches gefunden in den paar Tagen die ich hier mitlese.
Vielen Dank den Betreibern und Kommentatoren von BI!

Huseyn Qurbanov

Logically complete cosmological concept. /due to lack of knowledge of the English language was not able to correct the translation Implemented by Google/ In order to present the unlimited space originally: 1. homogeneous – enough to postulate the presence in it of two elements with Simple and Complex /closed systematically/ 2. heterogeneous – enough to postulate the presence in it of one more element – the Most High and Almighty God – with open systematically. It is easy to assume that even at the lowest possible deployment of the intangible component of the essence of God – the Spirit of… Weiterlesen »