Warum ich stolz bin ein “Abtrünniger” zu sein

Wer von uns, der sich von der Wachtturmgesellschaft abgewandt hat und nun als „Abtrünniger“ gilt, hat nicht schon erfahren, wie es ist, wenn sich ehemalige „Glaubensbrüder“, egal ob Freunde oder Familienmitglieder, demonstrativ abwenden. Zugegeben, es ist eine schmerzliche Erfahrung  zu erleben, wie sie die Straßenseite wechseln oder angestrengt bemüht sind, dich zu übersehen. Für sie bist du ein Niemand.

Wie sollst du reagieren? Mit Wut, oder doch eher mit Mitleid? Du bist dir zwar im Klaren darüber, dass sie in der Regel nicht aus persönlicher Überzeugung so reagieren, sondern sich an eine kollektiv verordnete Vorgabe halten, was aber den Schmerz, den du verspürst, nur noch vertieft. Sie wissen nichts oder nur wenig über deine Gründe, warum du der WTG den Rücken gekehrt hast – sie wurden nicht offen über die Gründe deines Austritts informiert – dennoch tun sie so, als hätten sie Grund genug, dich so behandeln zu dürfen. Hinzu kommt, dass sie auch nicht bereit sind, die Gründe zu erfahren oder zu akzeptieren.

In ihren Augen hast du Sie verlassen, du bist schuld an dieser traurigen Situation, unter der sie oft auch selber leiden. „Warum hast DU uns das angetan, wo du doch genau wusstest, was passiert“.  Warum konntest DU nicht, wie wir, einfach deinen eigenen Weg in der Organisation gehen und so tun, als ob alles in Ordnung ist? Warum musst DU die Fehler und Versäumnisse der WTG so hoch hängen? Warum überlässt DU die Probleme nicht Jehova? Es könnte alles weiterhin so schön sein, aber nein, DU bist der Quertreiber, der Verräter und Gegner der Organisation geworden.

Diese Überlegungen scheinen allzu menschlich zu sein. Ich komme aus der ehemaligen DDR und habe ähnliche Gedanken gehört, wenn Menschen ihre Freunde und Familien verlassen haben, um in den freien Teil Deutschlands zu gelangen, weil sie, aufgrund ihrer Kritik an diesem System, verfolgt wurden. Wurden sie eingesperrt oder an der Grenze erschossen, gab es nicht wenige, die dachten: „Selber schuld. Arrangiert euch mit dem System dann geht es euch gut.“

An dieser Stelle möchte ich sagen: „Nein! So wollte ich nicht sein.“ Ich habe Hochachtung vor Menschen, die gegen Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Lügenpropaganda vorgehen und dies offen ansprechen. Ich bin stolz darauf, von der WTG als ein „Abtrünniger“ bezeichnet zu werden.

Was die WTG unter einem „Abtrünnigen“ versteht

Erstaunlich, was die Organisation in ihrem Buch: „Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1“ zu dem Thema „ABFALL, ABTRÜNNIGKEIT“ selber sagt, Zitat:

Das griechische Wort (apostasía) stammt von dem Verb aphístēmi, das wörtlich „[von etwas] abstehen“ bedeutet. (Wer von einer Sache, die er als falsch erkennt, Abstand nimmt, ist demnach schon ein Abtrünniger). Weiter heißt es: Das Substantiv bedeutet auch „Abtrünnigkeit“, „Abtreten“ oder „Aufstand (Rebellion)“ mit Verweis auf Apg 21:21,

wo interessanterweise auf Paulus als Abtrünnigen verwiesen wird:

„Da sie aber das hörten, lobten sie Gott und sprachen zu ihm: Bruder, du siehst, wie viele Tausende unter den Juden gläubig geworden sind und alle sind Eiferer für das Gesetz. Ihnen ist aber berichtet worden über dich (Paulus), dass du alle Juden, die unter den Heiden wohnen, den Abfall von Mose lehrst und sagst, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und auch nicht nach den Ordnungen leben“. Apg 21:21

Weiter lesen wir im Einsichtenbuch:

In den Christlichen Griechischen Schriften bezeichnet er jedoch hauptsächlich den religiösen Abfall, das Sich distanzieren von der eigentlichen Sache Gottes, von der Anbetung, und das Abtreten als Diener Gottes, und die vollständige Aufgabe von Grundsätzen oder Glaubensansichten. Die geistlichen Führer Jerusalems warfen Paulus Abfall vom mosaischen Gesetz vor.“ 

Ja, ich habe mich von der angeblichen Organisation Gottes distanziert, aber nicht von der eigentlichen Sache Gottes. Für mich ist es offensichtlich, dass sich diese „Organisation Gottes“ selbst von der eigentlichen Sache Gottes entfernt hat und ihre eigenen Interessen verfolgt. So, wie die geistlichen Führer Jerusalems Paulus Abfall vom mosaischen Gesetz vorwarfen, so wirft die WTG nun denen Abfall vom Gesetz Gottes vor, die sich von ihr distanzieren.

Und so werden einem „Ex-Zeugen Jehovas“ von seinen ehemaligen Mitbrüdern Boshaftigkeit und schlechte Beweggründe unterstellt. Und wenn solche Ex-Zeugen auch noch aktiv gegen die WTG vorgehen, um die Unehrlichkeit dieser Organisation bloßzustellen, handeln diese, nach Einschätzung ihrer ehemaligen Brüder, absichtlich böse und verräterisch, nur um der Organisation zu schaden.

War Jesus Christus ein Abtrünniger?

Im Sinne der Bedeutung des Begriffs „abtrünnig“, wie er im Allgemeinen verstanden wird, sicherlich: Nein! Synonyme für Abtrünnigkeit sind:  abgefallen, flatterhaft, ketzerisch, verräterisch oder wortbrüchig. Und dennoch wurde er von der geistigen Führung seiner Zeit, den Pharisäern, mit diesen Synonymen bedacht. In ihren Augen war er ein Ketzer und Übertreter des Gesetzes Gottes. Sie selbst sahen sich als die Bewahrer des Gesetzes Gottes, und Kritik an ihren Lehren und Handlungen wurde von ihnen schnell als Abtrünnigkeit gebrandmarkt.

Sie erkannten nicht, dass sie die eigentlichen Abtrünnigen waren, sie – die das Gesetz Gottes missbrauchten und entstellten, indem sie den Sohn Gottes verwarfen und sich auf den Stuhl Moses setzten. Zu diesen sagte Jesus:

„Warum versteht ihr denn nicht, was ich sage? Weil ihr unfähig seid, mein Wort aufzunehmen. Ihr seid Kinder des Teufels, der ist euer Vater, und ihr wollt nur ausführen, wonach ihm der Sinn steht. …“ Johannes 6:44

War Jesus ein Abtrünniger, weil er so zu den Pharisäern sprach? In ihren Augen ja und in ihren Augen verdiente Jesus den Tod. Wir sehen also: Nur, weil man jemanden als abtrünnig bezeichnet, muss er noch lange kein Abtrünniger sein. Die ausschlaggebende Frage ist, von was und wem man sich trennt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass, wann immer man sich gegen Missstände einer Gruppe, der man selbst einmal angehörte, wendet, man „abtrünnig“ wird. Wer Missstände ignoriert oder nicht sehen will, weil er seine Wohlfühlzone nicht gefährden möchte, ist ein Ignorant oder Heuchler. In diesem Fall bin ich lieber ein Abtrünniger, als ein Ignorant.

Warum das System der WTG funktioniert

Das System der WTG funktioniert nur deshalb so perfekt, weil die große Mehrzahl ihrer Verantwortlichen mehr an ihre Stellung und ihre Sicherheit denkt, anstatt die Dinge beim Namen zu nennen. Nicht nur die Erkenntnis, dass der Wachtturm Irrtümer lehrte berührte mich, mitentscheidend war auch der Geist, der sich in den Handlungen der gesamten Ältestenschaften zeigte. Ich beobachtete, dass man mehr „an Macht, auf Kosten von Wahrheit interessiert“ war. Das Interesse an Stellungen und Posten stellte eindeutig das Interesse an Menschen, aber auch an aufklärender Kritik, in den Schatten. Nur nicht auffallen, immer alles abnicken und schönreden, hin bis zur Selbstverleugnung, um seine Position nicht zu verlieren.

Ich will hier nicht pauschalieren, denn unter den mir bekannten Zeugen Jehovas gibt es auch Menschen, denen ich aufrichtige Zuneigung entgegenbringen konnte. Darunter sind auch Personen, die noch zu dieser Organisation gehören und die ich sehr schätze. Doch ich mochte und mag sie aufgrund ihrer menschlichen Eigenschaften. Ich bin überzeugt, dass sie das, was sie sind, nicht wegen, sondern trotz der Organisation sind. Ihre Eigenschaften und ihr Geist spiegeln nicht das wider, was die Organisation offiziell verlautbaren lässt. Doch diese Menschen werden innerhalb der Organisation immer weniger.

Ihr gewissenhaftes Bemühen, biblische Grundsätze und christliche Eigenschaften vorzuleben, lässt in diesen Menschen oft innere Spannungen aufkommen. Ich glaube, wann immer sie sich zu bestimmten Fragen kritisch äußern, werden sie aus der Organisation gedrängt und als Abtrünnige gebrandmarkt. Ich bezweifle nicht, dass die meisten Ältesten der Zeugen glauben, wie Hirten zu sein und fraglos auch so sein möchten. Doch die Tatsachen zeigen leider etwas anderes. Die vielen Vorschriften der Organisation schaffen Verhältnisse, unter denen die Schafe ständig von ihren Hirten, die selbst unter Druck stehen, unter Druck gesetzt werden. Um in dieser Tretmühle bestehen zu können, flüchten sich viele in Krankheit oder gar in Heuchelei – Hauptsache die Zahlen stimmen.

Die Person statt das Argument angreifen

Zu den Taktiken, die von der WTG angewandt werden, um „die Abtrünnigen“ lächerlich zu machen, gehört die Tyrannei der Autorität. Ex-Zeugen werden beschimpft, verleumdet, verunglimpft und als „Küchenhelfer Satans“ bezeichnet.

Für die Behauptung, dass „Abtrünnige“ über die Organisation Gottes Lügen verbreiten, erbringen sie keine Beweise. Sie kehren nur ihre Autorität heraus und präsentieren ihre Lehren und Meinung als unfehlbar, auch wenn sie den Anspruch der Unfehlbarkeit immer wieder verneinen.

Nach meiner Erfahrung sind Personen, die nicht alle Lehren der Organisation mit ihrem Gewissen vereinbaren können, vorbildliche Menschen, oft langjährige Mitglieder und sehr aktiv im Dienste der Versammlung. Daher muss man der Versammlung einen Grund benennen, um den harten Schritt des Ausschlusses zu rechtfertigen. Das erreicht man, indem man die Beweggründe der Ausgeschlossenen verunglimpft und sie als „Abtrünnige“ brandmarkt. Wohlgemerkt: Nur, weil sie sich gedrängt fühlen, dem Worte Gottes mehr Achtung entgegenzubringen, als dem Wort einer Organisation.

Sie werden grundsätzlich als Menschen dargestellt, die selbstsüchtig, anmaßend und egoistisch sind. Ihre Beweggründe kämen aus einem rebellischen Geist und es fehle ihnen Achtung und Wertschätzung für Gott und Christus. Die Literatur der WTG ist voll von Aussagen dieser Richtung. Man geht auf keinerlei Beweise und Argumente Andersdenkender ein. Stattdessen konzentriert man die gesamten Bemühungen auf Angriffe gegen Personen.

Stolz durch Gruppendenken

Der Fallstrick „Gruppendenken“ ist besonders daran zu erkennen, wie die Organisation sich selbst als Zentralgestalt der Errettung versteht. Die ständige Erwähnung ihrer angeblich zentralen Rolle, die sie im Leben eines Zeugen zu spielen meint, sowie die Aufforderung an die Mitglieder, als Zeuge Jehovas stolz auf die Zugehörigkeit zu dieser Organisation zu sein, zeigt die Gefahr, die im Gruppendenken steckt.

Stolz ist eine gefährliche Einstellung, das ist richtig. Stolz mit Überheblichkeit wird auch von Gott verurteilt, denn er erwartet Bescheidenheit. Die WTG jedoch verurteilt Stolz vorwiegend dann, wenn sie ihre Stellung in Gefahr sieht. Sie braucht Menschen ohne Selbstwertgefühl und Kritikfähigkeit. Sie fordert aus eigennützigen Gründen Demut und Bescheidenheit von ihren Anhängern. Die Folge ist, dass eine große Anzahl der Zeugen gezwungen wird, gegen ihre innere Überzeugung zu handeln, was sie auf die Dauer seelisch krank macht.

Eine kurze Erfahrung, die ich kürzlich erleben durfte. Eine eifrige Zeugin Jehovas sprach mich in einem Park an, um mir „Gelegenheitszeugnis“ zu geben. Ich sagte ihr direkt, dass ich ein Zeuge Jehovas war und ihre Botschaft kenne, doch nun sei ich ein sogenannter Abtrünniger, mit dem sie nicht mehr sprechen dürfe.

Nachdem sie den ersten Schock verdaut hatte, behauptete sie, dieses Kontaktverbot sei nicht so konkret. Jeder habe die Freiheit, zu denken und zu glauben, was sein Gewissen zulässt. Ich bemerkte, dass es ihr peinlich war, das Kontaktverbot der WTG offen zu verteidigen. Sie versuchte es zu relativieren, weil sie selbst mit dem, was die WTG verlangte, nicht einig ging. Ihr Herz und ihr Gewissen wehrte sich dagegen.

In der Versammlung oder vor ihren Brüdern wäre der Gruppenzwang so stark gewesen, dass sie es nicht gewagt hätte, ihrem Gewissen zu folgen –  sie hätte es vergewaltigt. Dieses Schönreden von Dingen, denen man  nicht zustimmen kann, kenne ich selbst aus eigener Erfahrung.

Bei aller Bescheidenheit, ich bin stolz darauf, dass es mir gelungen ist, diese Heuchelei zu überwinden. Ich bin stolz darauf, mit einem guten Gewissen in den Spiegel schauen zu können, wohl wissend, dass dieser Stolz nicht dazu führen darf, mich über jene zu erheben, die es noch nicht geschafft haben, den Wert ihrer Persönlichkeit und ihres eigenen Gewissens zu erkennen und die sich selbst verleugnen. Es gibt nur einen, in dessen Namen wir uns selbst verleugnen sollten: Jesus Christus. Er sagte: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“

Ich bin stolz darauf, nicht mehr einer Organisation zu folgen und ich bin stolz darauf, von ihr als Abtrünniger bezeichnet zu sein. Ich bin stolz darauf, mich offen zu Jesus Christus als meinen Herrn zu bekennen, etwas, was man als Zeuge Jehovas nicht kann, ohne geistig gesteinigt zu werden.

Paulus sagt: „Niemand kann sagen: „Herr Jesus!“ außer im Heiligen Geist.“ Niemand kann sich zu Christus bekennen, oder sagen: „Mein Herr ist Jesus“, außer im Heiligen Geist. Als Zeuge Jehovas konnte dies für mich nur ein stummes Lippenbekenntnis sein. Bekenne dich als Zeuge Jehovas zu Jesus als deinen Herrn und du wirst als ein Abtrünniger bezeichnet.

In diesem Sinne bin ich stolz darauf, ein Abtrünniger zu sein.

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Schneeflocke

Welch ein leidenschaftliches Statement, dieser Artikel! Die selbstbewusste Stellungnahme als Nachfolger und Anhänger Christi in aufrechtem Gang und mit erhobenem Haupt, dabei aber nicht überheblich. Sehr gut gelungen, meiner Ansicht nach. Ein Buch, das nach meinem Geschmack auch sehr sehr gut gelungen ist, ist das Buch “Jehovas Gefängnis” von Oliver Wolschke. Ich hatte vor einigen Tagen mal einen kurzen kritischen Kommentar hier zu diesem Buch gelesen, der vor allem seine Weltanschauung heute betrifft und nun habe ich mir mein eigenes Bild machen können, indem ich es gelesen habe. Zu leicht wird ein Mensch abgestempelt als Zeuge oder Nichtzeuge, Abtrünniger, Antichrist,… Weiterlesen »

Physialis

Ich stimme  mit diesen Gedanken überein. Auch wir sind langjährige “treue”ZJ gewesen. Haben es uns nie leicht gemacht. Besonders ich habe es sehr ernst genommen, und habe “geschuftet” als Pionier. Habe geholfen wo es ging.  Habe mein Leben total zurückgestellt und still gelitten. Wegen vielem. Habe alles was ich nicht “verstand” in mir in einen imaginären Raum gepackt , und dachte es wird mir sicher irgendwann klar. Bin psychisch sehr krank geworden. Habe nicht verstanden warum. Bin körperlich krank geworden.  Habe es immer noch nicht verstanden. Habe die Liebe meines Herrn Jesus weggedrückt. Obwohl das Herz anders empfand. Aber das… Weiterlesen »

Heinz G.

Ich würde nicht mehr das Vokabular dieser fundamentalistischen Sekte (so sehe ich die JW.org heute) benützen und deshalb nicht von “Abtrünnigen” sprechen sondern von “Aussteigern”. Soweit meine Vorrede. Ein Problem, das wahrscheinlich die meisten Aussteiger haben ist: Was mache ich mit der religiösen Indoktrination, die vielleicht schon – da sehr prägend – im Kindesalter erfolgte. Die einfachste Lösung: Ich werfe sie auf den Müll und werde Atheist oder Agnostiker. Was mache ich, wenn ich nach einer neuen Glaubensbasis suche. Da wären die beiden “Volkskirchen” evangelisch/katholisch.  Da kannst du unverbindlich Mitglied werden und keiner fragt, warum du nicht den sonntäglichen Gottesdienst… Weiterlesen »

Anna

Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder, welch ein wunderbares Statement dafür, zu sich selber zu stehen. Ich kenne wirklich viele die es aufrichtig meinen, jedoch alles was vom Sklaven kommt abnicken. Zu viel steht auf dem Spiel. Das Dienstamt, die Verwandten, Freunde innerhalb der Versammlung. Da wird ein Doppelleben geführt. Mit dem Versammlungsgesicht 🙂 Und privat machen viele was sie wollen. Dank sozialen Medien sind die “vorbildlichen” Brüder dann plötzlich mit einem kurzen Röckchen zu sehen. Und in der Zusammenkunft sind sie vorbildlich gekleidet. Es ist wie du schreibst lieber Autor Heuchelei. Nur sie merken es nicht. Oder mit anderen… Weiterlesen »

freel

Bekenne dich als Zeuge Jehovas zu Jesus als deinen Herrn und du wirst als ein Abtrünniger bezeichnet.. Das kann ich nicht glauben .

RoKo

Lieber Bruder, beim Lesen des Absatzes Warum das System der WTG funktioniert dachte ich unweigerlich an das Märchen “Des Kaisers neue Kleider”. Diese Leute sagten auch nur das, was man geübt war, einander zu Hören zu bekommen. Zu mehr trauten sich die Leute nicht… Auch wegen dem persönlichem Ansehen. Damals – wie heute. LG RoKo

Ella

Lieber Bruder und liebe Mitleser, seit der Artikel erschienen ist und die vielen interessanten Kommentare dazu geschrieben wurden, frage ich mich, was mich stört. Denn in vielen Bereichen bewundere ich die Schreibeweise, Schlussfolgerungen, stimme mit weiten Teilen der Aussagen überein und doch stört mich etwas und es hat wohl mit meiner ganz persönlichen Sichtweise zu tun. Zum Einen hat es mit der individuellen Assoziation des Wortes “stolz” zu tun, die hier ja eher als Provokation gemeint ist, da der Artikel in seiner Aussage ja eher hervorhebt, dass er die verdeckten von der WTG geförderten elitären Eigenschaften kritisieren möchte und sie… Weiterlesen »

Ella

Lieber Bruder,

ich danke Dir für den schönen Artikel. Womöglich habe ich bei meinen nachdenklichen Überlegungen vergessen zu sagen, dass ich Eure unermüdliche Aufklärungsarbeit sehr bewundere und sie sehr wichtig finde.

ich stelle es mir nicht leicht vor, die Wortwahl so abzuwägen, dass es einem gelingt, soviele Menschen wie möglich zu erreichen, denn wir sind ja alle unterschiedlich.

Ich denke lediglich, dass ein zutiefst verunsicherter Mensch, der eben nicht mehr weiß, was er glauben soll oder darf oder kann, womöglich bei zu harter Wortwahl irritiert sein könnte.

Also vielen lieben Dank.

Lieben Gruß von

Ella

 

 

Bernhard Schüler

Hallo,

ich weiß nicht, ob ich das hier erwähnen darf, aber ich möchte mal darauf hinweisen, dass ich sehr oft mit Jehovas Zeugen, mit Evangelikalen und anderen Gläubigen spreche.

Ich habe alle auf die Abtrünnigen- Problematik angesprochen. Leider ist es so, dass alle Glaubens-Gemeinschaften sich von sogenannten Abtrünnigen und sogar von Andersgläubigen distanzieren. Ich selbst werde generell von Evangelikalen beschimpft und energisch mit Vernichtung durch Gott bedroht, weil ich nicht daran glaube, dass alle Christen in den Himmel kommen.

Es ist also nicht nur ein isoliertes, spezielles Problem der Zeugen Jehovas, sondern aller ernsthaft Glaubenden.

Liebe Grüße von Bernhard

 

 

Omma@Ede

Lieber Ede, du schreibst:  (Fett hervorgehoben von mir) Das Bestreben von BI ist es aufzuklären und damit Suchenden zu helfen. Die Aufklärung beinhaltet die Warnung vor den Lehren und den Handlungsweisen der LK und deren Älteste und Kreisaufseher. Das Ziel scheint dann erreicht, wenn der Bruder oder die Brüderin die Gemeinschaft verlassen hat. Ich habe jetzt mehrmals “über uns” FAQ durchgelesen, und kann dieses “Ziel” nicht erkennen.  Damit es jeder noch einmal überprüfen kann, hier eine Kopie. Fragen und Antworten Frage: Warum wird hier nicht gesagt, wer wirklich die Schreiber der Themen sind? Antwort: Die Schreiber der Themen sind auch aktive… Weiterlesen »

Wahrheit

Ist es nicht so das viele von UNS noch DABEI SIND ??? Weil es anders nicht MÖGLICH IST??? Ist es nicht so das die ORG , die ERPRESSUNG immer dabei hat??? Ist es nicht so , das die noch dabei SIND , ist wegen IHRER FAMILIE??? Weil Sie , auch tiefe FREUNDSCHAFTEN zu Ihren Brüdern und Schwestern entwickelt haben??? Ist es nicht so das wir FROH , SEIN KÖNNEN , EINE PLATTFORM WIE BI ZU HABEN!!!! Sein wir dich Froh , daß sowohl Ehemalige, wie auch Aktive hier SCHREIBEN!!! Ich wüsste gar nicht was ich tun würde wenn es BI… Weiterlesen »

Horst

Lieber Autor, liebe Kommentatoren und Leser, der Gedankenaustausch zum letzten Artikel zeigt unterschiedliche Auffassungen zu den dort verwendeten Begriffen “abtrünnig” und ‘”stolz”. Nun, der “Abtrünnige” in diesem Sinn, nämlich das verwerflichste Wesen, weil er die “Wahrheit erkannt und dann verlassen hat”, ist eine reine Wort- und Begriffsschöpfung  der Zeugen-Jehovas-Führung. Hier kann man schon mal über die Begriffe “Wahrheit”, “Erkennen”, “Verlassen” unendlich verschiedener Meinung sein. Wenn ich den Bericht des Artikels mit meinem Status vergleiche, berührt mich mein von den Zeugen Jehovas verliehener Status als “Abtrünniger” in keinster Weise.  Von einer falschen Lehre, von Dogmen, Unterdrückung und Psychoterror sich verabschiedet habend,… Weiterlesen »

Boas

Es gibt viele Arten von Abtrünnigkeit. Dieses Wort kann auf viele Situationen und Handlungsweisen angewendet werden und muss nicht immer etwas mit Glaube und Religion zu tun haben. Jemand war vielleicht einer Sache, einer Leidenschaft oder einer Gruppe zugehörig. Und distanziert sich von diesem. Ein Verbrecher, der sein früheres Leben aufgegeben hat, ist Abtrünnig gegenüber seinem früheren Lebenswandel. Ein ehemaliger Alkoholiker ist Abtrünnig gegenüber seiner früheren Abhängigkeit. Somit kann das Wort Abtrünnigkeit auch etwas Gutes beschreiben. Das Wort Abtrünnigkeit hat im religiösen Sinn leider meistens einen schlechten Ruf. Aber es sagt nur aus, dass sich etwas geändert hat. Zum Guten… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag Bruder, ganz herzlichen Dank für diesen Artikel. Dafür, dass du dich sehr weit geöffnet hast. Nun las ich, dass Zweifel in dir aufkamen wegen des Begriffes “Stolz”. Stolz, ein Abtrünniger in den Augen einiger Menschen zu sein, hier benannt die jw.org. Das tut mir wirklich sehr leid, da blutet mein Herz. Es gibt durchaus Stolz in positivem Sinn. Bitte lass mich etwas davon beweisen, alle Zitate sind der Elb. entnommen: Ps. 47:5 “Er erwählte für uns unser Erbe, den Stolz Jakobs, den er geliebt hat.” ER- Gott – erwählte diesen Stolz Israels Jes. 4:2 “An jenem Tag wird… Weiterlesen »

Ella

Lieber Roko, welch ein schöner Kommentar, hab Dank dafür. Ich verstehe gut, was Du mir sagen möchtest und in dem Aufbau, der feinfühligen Wortwahl und der Argumentation schlüssig und es machte mir große Freude ihn zu lesen. Auch der Link zu dem bewegenden Beitrag war sehr wertvoll und wirkt noch in mir nach. Ich möchte ihn bis auf eine Anmerkung so stehen lassen. Rein persönlich betrachte ich weniger eine Instituionen als den einzelnen Menschen mit seinen individuellen Facetten und wie er sie ins Außen trägt, jeder anders, auch bei den Christen innerhalb der Organisation. Ein in sich ruhender Christ trägt… Weiterlesen »

Ingolf Mann

Ich wuchs bei meinen Großeltern auf, bei denen ich die sogenannte “Wahrheit” erfuhr. Je mehr ich die Bibel verstand, schätzte ich sie. Sie ist das Wort Gottes und ich verwende sie  bis heute im Geiste von 2.Timotheus 3:16,17. Schon als Jugendlicher erkannte ich, dass Wirklichkeit und Lehre nicht übereinstimmen. In der wahren Religion darf es keine Vetternwirtschaft oder Simoie geben. Letzteres wird von der Bibel auf schärfste verurteilt. Und doch waren gerade in meiner Versammlung nur Männer für ein Dienstamt “geeignet”, die zum führenden Familienclan unserer Versammlung gehörten. Und dann gab es da noch einen Kreisaufseher, der regelrecht “angebetet wurde”.… Weiterlesen »

Untätiger

Hallo Wildblume,ich hatte neulich ähnliche Gedanken mit der “Lampe” ,auf dem letzten Kongress ,das man mal sehen könnte wer nicht mehr Linientreu ist. Wäre mal ganz interessant. Wir waren 1800 Anwesende, aber nur 4 Kinder ließen sich taufen. Eine Mehrung sieht eigentlich anders aus. Zum Glück……

freel

Es tut mir leid dass ich hier eine Frage stelle  die nichts mit dem Thema zu tun hat aber ich weiß nicht wo ich es sonst fragen soll bzw kann sonst niemanden fragen…Ich suche ein text von den ZJ bzw wt wo drin stand dass es möglich sei bzw nicht ganz ausgeschlossen ist dass schon zu Zeiten der Apostel die gute Botschaft schon in der ganzen Welt verkündet worden ist. Vlt kennt jemand diesen Text. Danke

Boas

Umgang mit Abtrünnigen Man wird als Ehemaliger von der WTG als Pharisäer bezeichnet. Als Otternbrut. Küchenhelfer Satans. Die Pharisäer gehörten zum damaligen Volk Gottes. “Wie wollt ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen.” sagte Jesus einst zu den Pharisäern. Also kann man damaligen Pharisäer, einige Ausnahmen vorhanden, sehr wohl als Abtrünnige bezeichnen. Sie lehnen Jesus direkt ab. Waren seine Feinde. Versuchten ihn zum Straucheln zu bringen. Planten seinen Mord und zogen das auch durch. Da muss doch jeder Zeuge zugeben, dass jeder heutige Ehemaliger nur ein Weißenkind gegen einen Pharisäer sein kann. Und wie gingen Jesus und die Apostel mit diesen… Weiterlesen »

Noomi

  Wie recht du hast lieber Boas       In Jakobus 2:13 steht: Denn das Gericht wird keine Gnade haben mit jemanden, der keine Gnade zeigt; die Gnade aber triumphiert über das Gesetz.   Wie löste Jesus das Problem mit der Ehebrecherin in Johannes 8 ???   »Ich verurteile dich auch nicht«, entgegnete ihr Jesus. »Du kannst gehen, aber sündige nun nicht mehr!« Hat Jesus das mosaische Gesetz gebrochen? JA. Zu Gunsten der Gnade.   Indem er Barmherzigkeit vor dem Recht geltend machte!!   Außerdem wie soll das geschehen, wenn man nicht mit ihm reden darf??   2.Thessalonicher 3:6 … Weiterlesen »

Fox

Guten Morgen Jurek, vorab bitte ich dich um Entschuldigung, dass ich meine Antwort leider nicht so koordiniert abfassen kann. Die Zeit schiebt schon wieder. Du sagst: “Zu anderem Punkt: Das Bekennen zum JESUS reicht nicht, wenn man sich auch nicht zur JEHOVA bekennt. …   JESUS ist nicht das Endziel, sondern „nur“ die „Türe“…” Bitte lass mich die Frage aufwerfen, warum Jesus gesagt hat, dass niemand zum Vater kommt außer durch ihn. Er ist auch nicht nur die Türe, er ist der Weg UND die Türe des Lebens, denn er ist König und Hohepriester. Aber gehen wir ruhig mal den… Weiterlesen »

Fox

Guten Morgen Jurek, den in deinem Kommentar an RoKo – dem ich sehr danken möchte – genannten Link habe ich kurz zuvor zufällig entdeckt und einiges davon gelesen. Nun verstehe ich viel besser, warum du hier so gegen die “Gleichberechtigung” Jesu argumentierst. Du kritisierst einen Pastor, welcher Jesus schriftgemäß, nämlich nach Joh. 1:1-3 als Gott bezeichnet. Lieber Jurek, wir könnten es hier dabei belassen, dass ich dir schreibe, so steht es eindeutig – das ist mir wichtig – in der Bibel und dann ist es halt so. Ich könnte dich darauf verweisen, dass dieses Thema schon oft hier behandelt wurde.… Weiterlesen »

Untätiger

Hallo Diener Jehovas ,gestern im Wachturm lasen wir doch das in den Versammlungen nur glückliche Menschen sind. Das muss das deine Versammlung sein…. Wo bist du her ? Ich würde euch gern mal besuchen!

Noomi

  Nein liebe Fox, deine Worte sind kein Monolog, zumindest nicht für mich. Ich habe schon sehr viele Gedanken von dir mit den meinen verknüpfen können. Das heisst ich habe mich bestätigt gefühlt, dass meine Nachforschungen nicht umsonst waren. Sie mit anderen zu teilen ist eine grossartige Sache. Diese Gedanken in Worte zu fassen und erst noch aufs Papier zu bringen ist eine grosse Gabe, die du offensichtlich hast. Mir fällt dies sehr schwer, deshalb bin ich meistens nur am Lesen und selten am Schreiben. Da ich am Gelehrten oder Anerzogenem nicht kleben bleiben möchte ist mir BI eine grosse… Weiterlesen »

milan

Liebe Geschwister, liebe(r) Fox, liebes BI-Team, bitte nach den Eingangs-Bemerkungen weiterlesen, denn dann folgt eine Frage, die mich schon längere Zeit beschäftigt, ohne dass ich zu einem Ergebnis gekommen wäre. Zunächst aber auch meinen Dank für den fundierten Artikel. Die hierzu erfolgten Kommentare und ich habe besonders jene von Fox (4, 5, und 6 Tage zuvor!) im Visier, zeigen mir deutlich, warum man vielleicht nicht “stolz” aber recht froh sein kann der JW.ORG entkommen zu sein. Insbesondere, weil die erhabene Stellung des Herrn Jesu, die ihm gemäß dem “Neuen Testament” zusteht bei den ZJ permanent klein und immer noch kleiner… Weiterlesen »

Noomi

  Hallo Milan Auf deine Frage habe ich das ganze Kapitel Römer 2 und 3 durchgelesen und habe gemerkt, dass sich das alles bis zu uns heute weiterzieht. Also die Juden hatten das Gesetz und sie waren recht stolz darauf – eben weil sie Juden waren und sich als Gottes Volk betrachteten. In den Versen 14-14 Gesetz sagt.   14 Wenn nun Menschen, die nicht zum jüdischen Volk gehören und mit dem Gesetz Gottes daher nicht in Berührung gekommen sind, von sich aus so handeln, wie es das Gesetz fordert, dann ist dieses Gesetz, auch wenn sie es nicht kennen, offensichtlich… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Milan, solche Fragen wie du hier stellst, gingen mir auch lange Zeit im Kopf herum. Das ist einige Zeit her, aber meine Tagebücher sind voll von solchen Schwarz-weiß-Fragen, Polarisierungen, die in meinem Kopf kreisten. Die typische “WAS-WÄRE-WENN”-Spirale…ich wurde ironisch und dachte u.a. “Was wäre wenn Kaiser Nero ein Ehrenamt bei der freiwilligen Feuerwehr gehabt hätte, anstatt “irrenamtlich” einen ganzen Stadtteil niederzubrennen?” – “Wieso durfte Moses, der als der sanftmütigste Mensch beschrieben wurde, nicht in das verheißene Land und Manasse, diesem grausamen Mörder, wurde von Gott vergeben?” – “Wieso auferweckte Jesus den Lazarus und ließ andererseits zu, dass Johannes der… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag Milan, noch ein kleiner Gedanke zur Rettungsfrage: Es ist keine Frage, dass mit Adam und Eva die Sünde in die Welt kam. Richtig? Es ist weiterhin keine Frage, dass mit Mose das GESETZ kam, dessen bestmögliches Befolgen (was immer unvollständig war), Gottes Wohlwollen nach sich zog. Es ist weiterhin unbestritten, dass Christus das GESETZ erfüllte und das Opfer ein für allemal für jeden gab, der an ihn glaubt. Richtig? Wie kommt es dann aber, dass Abel, Noah, Henoch, Abraham und viele andere VOR der Zeit Jesu und auch vor der Zeit Mose als Vorbilder unseres Glaubens im Wort… Weiterlesen »

Noomi

 
Zu deine guten Gedanken kommt mir noch DAVID in den Sinn. Er musste zumindest eine Ahnung von Christus gehabt haben, wenn er in Psalm 110:1-2 sagt:“ So spricht Jahwe zu meinem Herrn: / “Setz dich zu meiner Rechten hin,“ bis ich deine Feinde zum Schemel für dich mache, auf den du deine Füße stellst. 2 Von Zion breitet Jahwe deine Königsmacht in alle Richtungen aus. / Inmitten deiner Feinde herrsche du. (NeÜ)
Noomi
 

milan

Liebe Geschwister, es wäre zu umfangreich alle namentlich aufzuzählen, die sich die Mühe gemacht haben mir auf meine Frage zu antworten

Das Fazit: Ihr habt mir sehr geholfen. Sofern es ein geistiger “Nebel” war, der mir die rechte Sicht auf mein “Problem” verstellt hat, so hat sich dieser gelichtet. Wieder einmal ein Beleg dafür, dass hier auf BI (aktuell) tiefgläubige aber auch im Schatz des Wortes Gottes tiefschürfende Menschen in der Lage sind ihren Glaubensgenossen konkret zu helfen.

Nochmals vielen Dank

Euer milan

Wüstenwanderer

Der beworbene „Stolz“ eines „Abtrünnigen“ und die bestätigenden Kommentare hinsichtlich Ausbruch aus dem „Gefängnis“ sind ein durchaus zweischneidiges Schwert. Richtungsweisende Aussteiger gab es über die verflossenen 6 Jahrtausende zur Genüge. Die Frage ist, ob sie sich damit objektiv auf der richtigen Seite positionierten, oder sie sie von subjektiven Beweggründen treiben ließen. Das Gefängnis „GOTT“ wurde zuerst dem einstigen Mitstreiter Luzifer / Teufel  zu eng, der sich unter Berufung auf sein Recht zur freien Selbstverwirklichung von Gottes „Einmischung“ in seine Persönlichkeitsrechte „befreit“ hat. Irgendwie hat er es geschafft, ein paar Millionen weiterer Geistwesen zu bequatschen, die sich infolge seiner Agitation auch… Weiterlesen »

Noomi

  Ja Wüstenwanderer, du hat vollkommen recht: Wo es kein Gesetz gibt herrscht Anarchie eben weil es noch ein Gott dieser Welt gibt. Und du hast auch recht wenn du schreibst: Man bemüht sich in den Gemeinden der Zeugen Jehovas intensiv darum, diesen biblischen Lebensstil / die göttliche Ethik den Gläubigen ans Herz zu legen.   Und viele die genau diese Ethik zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben, fühlen sich in dieser Gemeinschaft nicht mehr wohl, weil dort eben nicht nach dieser göttlichen Ethik gehandelt wird; sondern Wasser gepredigt und Wein getrunken wird.   Du musst uns nicht weis machen wollen,… Weiterlesen »

Noomi

 
Hallo Peetha und Wüstenwanderer
Peetha hat es vorausgesehen, es wird regnen, stark regnen in der Wüste! Es hat geregnet und wie! Aber die Sonne kam heraus (viele grossartige Kommentare) Jetzt können wir nur hoffen, dass die Wüste blühen wird wie in Jesaja 35:1-3. Mögen unserem Wüstenwanderer doch die Sonnenstrahlen das Herz erwärmen!!!
Noomi