Gehorsam und dein Gewissen

Vor einigen Monaten erhielt ich die Nachricht, dass mein Vater bald sterben werde, sein Gesundheitszustand hatte sich rapide verschlechtert und für meine Frau und mich war klar, ihn auf jeden Fall noch einmal zu besuchen, um Abschied zu nehmen. Wir fuhren also zu ihm, und auch die gesamte Familie kam. Mein Vater konnte alle seine Kinder noch einmal sehen und Abschied nehmen. In der Nacht darauf ist er gestorben.

 

Uns war bei dieser Entscheidung klar, dass wir gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen würden. Zu viele Haushalte kamen hier für einen Tag zusammen. Doch das haben wir für diesen Anlass in Kauf genommen. Nein, das war nicht nur ein Inkaufnehmen. Das war eine klare Entscheidung – nach einem doch schweren Abwägen. Das war vielleicht ungehorsam, gegenüber dem Staat, aber ich musste und wollte meinem Gewissen folgen.

Es gibt Fälle, die einem größeren Gehorsam unterliegen. Mit dem Begriff Gehorsam haben viele Menschen heute ein Problem, und ich gebe es offen zu: Ich habe damit ab und zu auch so meine Probleme. Ich versuche zu ergründen, woran das wohl liegt. Grundsätzlich bin ich ein auf Harmonie ausgerichteter Zeitgenosse.

Vielleicht liegt es daran, dass ich fast mein ganzes Leben, von Kindheit an, als Zeuge Jehovas erzogen wurde. „Gehorsam“ ist für einen Zeugen ein geflügeltes Wort. Ein Blick ins Glossar von „Bruderinfo“ (siehe Reiterleiste auf dieser Website) zeigt, welche große Bedeutung Gehorsam im Leben eines Zeugen Jehovas zu haben hat.

Unter dem Begriff: „Gehorsam; gehorchen; gehorsam sein“ wird dort gezeigt, dass es hier, bei der WTG, um puren Aktionismus geht. Gehorsam ist für sie zu einer jeder Zeit einsetzbaren Worthülse verkommen. Ein synonymer Begriffe ist auch: “Anweisungen befolgen”, ein bedingungs- und kritikloses Befolgen jeglicher Anweisungen der Organisation. Es handelt sich hier um ein außerordentlich wichtiges Konzept der WTG-Ideologie.

Wer sein Leben lang unter dieser Ideologie lebt, wird entweder sein eigenes Urteilsvermögen verlieren oder ein problematisches Verhältnis zum Gehorsam entwickeln. Ich jedenfalls verband als Zeuge Jehovas mit Gehorsam auch das Befolgen von Auflagen oder das Erfüllen von Anweisungen, bzw. übernehmen von Glaubensinhalten, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Und nicht selten pflege ich einen notorischen Ungehorsam, weil ich mich in meiner persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlte.

Mir ist bewusst, dass Regeln und Gesetze notwendig sind und das Befolgen von Ge- und Verboten grundsätzlich erst einmal sinnvoll ist. Und auch die Schutzauflagen einer Regierung, zum Schutze der Bevölkerung vor einer Seuche, sind sinnvoll – keine Frage.

So wird derzeit ein gemeinschaftliches Zusammenwirken, mit all den unterschiedlichen Interessen, die manchmal auch ganz entgegengesetzt sein können, erst ermöglicht.  Schon die ersten Christen kannten den Konflikt, der durch Gehorsam entstehen kann. Deshalb prägte der Apostel Paulus den Grundsatz: „Gehorcht den Obrigkeiten, denn dies ist Gottes Wille“. Doch dem gegenüber prägte Petrus den Grundsatz: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen,“ als ihnen vom Hohen Rat verboten wurde, nicht mehr von Jesus und seiner Lehre zu erzählen.

Rede- und Denkverbote wollten und sollten Christen also auch schon zu damaliger Zeit nicht hinnehmen. Das hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn es innerhalb vieler Religionsgemeinschaften erwartet wird, wie gesagt: Besonders als Zeuge Jehovas habe ich das erfahren. Das führte auch dazu, dass die Stimme des eigenen Gewissens unterdrückt wurde.

Für die selbsternannte Organisation Gottes steht der Gehorsam ihr gegenüber mit dem Gehorsam gegenüber Gott auf gleicher Stufe, und in ihrer “theologischen (Schein-) Begründung” ihres Anspruchs scheuen die Verantwortlichen sich nicht davor, überzogene Vergleiche mit biblischen Begebenheiten heranzuziehen, Beispiel: “Der Wachtturm” vom 15.5.2005 S. 18. Zitat:

“Mephiboscheth wusste Davids liebende Güte wirklich zu schätzen. Er beugte sich bereitwillig der Entscheidung des Königs in Verbindung mit Ziba. Wertschätzung für Jehova und seine Organisation sollte auch uns veranlassen, gehorsam zu sein.”

Hier stellt sich die WTG, mit einer falschen biblischen Parallele, mit dem von Gott persönlich eingesetzten und inspirierten König David gleich, von dem sie behauptet, er sei “der damalige Repräsentant der „Organisation Gottes“ gewesen, so, wie sie es heute sei. Ein solcher Anspruch muss als krass blasphemisch und grenzenlos überheblich zurückgewiesen werden.

Aber wer sagt uns heute, was Gott will? Darüber gibt es natürlich Streit. Viele Zeitgenossen beanspruchen für sich, dass der Heilige Geist durch sie  wirkt und spricht. Naja – ich wünsche natürlich allen, dass der Geist Gottes zu ihnen spricht, aber die Bibel fordert uns auf zu prüfen, von welchem Geist diese selbsternannten Hirten tatsächlich geleitet werden. In 1. Johannes 4:1 spricht die Bibel vom „Geist der Wahrheit“ und dem „Geist des Irrtums“:

„Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn viele falsche Propheten sind hinausgegangen in die Welt. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott“.

Die Unterscheidung der Geister bezeichnet die kritische Differenzierung von Gedanken, Gefühlsregungen und Prophetien, im Hinblick auf die Frage, inwieweit sie von Gott stammen oder nicht. Johannes führt als Erkennungsmerkmal das „Bekenntnis zu Jesus Christus“ an, indem er erklärt:

„Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott“.

Zugegeben, das hört sich einfach an, denn es gibt viele, die sich heute zu Christus bekennen. Es bleibt uns also nicht erspart, selbst dieses Bekenntnis zu Christus zu prüfen. Ich für mich habe erkannt, dass es dreierlei Gedanken und Geister gibt, die mich beeinflussen können: Solche, die meine eigen sind und allein meiner Freiheit und meinem Willen entspringen, während die beiden andern von außen kommen, der eine vom guten, der andere vom bösen Geist.“ Dies zu unterscheiden, ist wirklich wichtig.

Vielleicht kann ein entscheidendes Kriterium, zum Befolgen oder sich Widersetzen einer Vorschrift oder Anweisung, die Frage sein, ob ich durch mein Handeln jemand anderem schade oder ob ich ihm dadurch helfe. Auch beim Befolgen von Anweisungen und Gesetzen, bzgl. der Corona-Maßnahmen, ist unter Umständen mein Gewissen gefragt.

Verkehrsregeln und Gebote sind natürlich nicht zu hinterfragen, sie dienen eindeutig dem Schutz des Lebens und der Gesundheit der Allgemeinheit, auch meines Lebens. Also, Ungehorsam gegenüber den Verkehrsregeln ist rein egoistisch motiviert und schadet anderen? Ich weiß, es gibt Zeitgenossen, die auch das Befolgen aller Corona-Maßnahmen als Schutz für die Allgemeinheit sehen. Für mich ist diese Einstellung jedoch nicht so eindeutig, denn es zeigt sich, das mehr Menschen an den Folgen der Maßnahmen leiden, als an einer eventuellen Erkrankung. Kann man das Leid des Einen gegen das Leid des Anderen aufrechnen?

Im Nachhinein betrachtet war es für mich, angesichts des Sterben meines Vaters, die richtige Entscheidung, diesen Verstoß gegen geltendes Recht in Kauf zu nehmen. Es half ihm, aus dieser Welt zu scheiden und half ihm auf seinem letzten Weg, auch wenn die Minuten an seinem Sterbebett für uns sehr hart und emotional waren.

Wie viele Menschen mussten im letzten Jahr alleine aus dieser Welt scheiden, weil ihre Angehörigen, aufgrund fragwürdiger Gesetze, daran gehindert wurden, sich zu verabschieden. Und wie viele werden später mit einem schlechten Gewissen leben müssen, weil sie einemGesetz folgten, unter dem mehr Menschen gelitten haben als das es nützlich war. Die Zukunft wird es zeigen.

Ich will mit der Geschichte nicht zum Corona-Regelbrechen aufrufen. Aber ich werbe dafür, genauer hinzusehen und auch diese Regeln zu hinterfragen und gegebenenfalls eine persönliche Entscheidung zu treffen, soweit es möglich ist. Und sich bei jeder Entscheidung zu fragen: Wem nützen diese Erlasse und Gebote, sind sie sinnvoll und nachvollziehbar?

Und die wichtigste Frage: Wem helfe ich durch das Befolgen dieser Maßnahmen, außer mir selbst? Geht es mir nur um meine Rechte? Ja, es gibt Situationen, in denen ich meine persönlichen Rechte einschränken muss oder wo der Staat diese einschränken kann. Doch wenn die Freiheitsrechte der Bürger so massiv abgebaut werden, wie in dieser Corona-Zeit, dann muss die Begründung hinterfragt werden können.

Natürlich ist es sinnvoll in dieser Situation Hygienevorschriften befolgen, auch wenn ich es absurd finde, eine Maske im Freien zu tragen, die obendrein nach Meinung vieler Experten nutzlos ist. OK, ich gehorche, solange meine Gesundheit nicht groß beeinträchtigt wird. Gehorsam ja, wenn es vertretbar ist, ungehorsam dann, wenn mehr Schaden als Nutzen durch mein Handeln verursacht wird.

Eine Regierung, die glaubt verantwortlich für die Gesundheit des Einzelnen zu sein, begibt sich auf den Weg der Entmündigung des Einzelnen. Und eins hat diese Krise auch gezeigt, es gibt immer solche, die sich als Hüter des Gesetzes sehen und ihre Mitmenschen Gassi führen wollen, indem sie in ihren Firmen und Behörden Rundmails mit Handlungsanweisungen für die Krise verteilen, ihre Nachbarn anschwärzen oder im Supermarkt die Maskenpflicht durchsetzen wollen. Es gibt die, die glauben, als verlängerter Arm des Gesetzes für Recht und Ordnung sorgen zu müssen.

Hinzu kommt, dass diese Anweisungen täglich, zum Teil stündlich spezifiziert und vor allem verschärft werden – stets unter Berufung auf höhere Mächte. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, wenn Gehorsam erschwert wird.

Hier eine Geschichte welche ich heute selbst erfahren habe: Meine Enkeltochter, 11 Jahre, wollte von ihrem Recht Gebrauch machen, im Schulunterricht keine Maske mehr tragen zu müssen. Ab dieser Woche ist dies in Niedersachsen wieder erlaubt. Es gibt für Schüler keine Maskenpflicht mehr in der Schule, toll.

Was passierte daraufhin? Von der Schulleitung wurde beschlossen, die Maskenpflicht weiter beizubehalten, einige Lehrer befürchten, zu erkranken (obwohl sie fast alle geimpft sind und sich eigentlich sicher fühlen sollten).

Meine Enkeltochter wurde von ihrer Lehrerin daraufhin gezwungen, entweder die Maske aufzusetzen oder sich vor die Tür des Klassenraums zu setzen und während der Schulzeit mit keinem Mitschüler zu sprechen. Meine Enkeltochter gab nach und setzte die Maske, gegen ihren Willen und obwohl das Gesetz auf ihrer Seite war, auf. Diese Lehrkräfte sollten sich schämen. Anstatt sich zu freuen, dass die Kinder wieder frei atmen können, stellen sie ihre Angst über die Gesundheit der Kinder, die sich kaum wehren können.

Es soll hier gar nicht diskutiert werden, welche der vielen Ge- und Verbotsmaßnahmen unsinnig sind. Es soll nur eine Einladung sein, den menschlichen Gehorsam einmal global zu sehen. Jeder erwachsene Mensch, aber auch Kinder, sollten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, allein Kraft des eigenen Denkens, Entscheidungen treffen und dementsprechend handeln dürfen.

Leider scheint dies in dieser Corona-Zeit nicht mehr wirklich möglich zu sein. Nicht weil die Menschheit, historisch gesehen, kein einziges Beispiel für eine globale einheitliche und gleichwohl richtige Handlungsweise zu bieten hätte, sondern vielmehr, weil es gar keine Diskussionen gab, weil kollektiv aufs Denken, zugunsten einer Expertenhörigkeit, verzichtet wird. Weil es gar keinen Versuch gibt, Kosten und Nutzen zu benennen und eine demokratische Abwägung zu ermöglichen. Weil Nebenwirkungen, die durch das Befolgen dieser Maßnahmen entstehen, wie so oft komplett ausgeblendet werden. Rationale öffentliche Entscheidungen, auf Basis aufgeklärten Denkens, sind schlicht unmöglich.

Die Forderung der Regierung: „Gehorchen ohne zu Hinterfragen“ machte mich sprachlos, erinnerte mich dies doch an das, was schon die WTG von mir erwartete: „Gehorchen ohne zu Hinterfragen“.

Eines der abstrusesten Beispiele für “Gehorsams-Forderung der WTG, ist ihre offene Ermahnung, ihren “Anweisungen Gesetze und Lehren“ kritik- und widerstandslos zu folgen, auch wenn sie in unseren Augen sinnlos erscheinen mögen. Ähnlich äußerten sich auch Bundeskanzlerin Merkel und Lothar Wieler vom RKI.

„Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler, „die dürfen nie hinterfragt werden“. Das sollten wir einfach so tun , und zwar alle 83 Millionen Bundesbürger.

Auch wenn er diese Forderung vordergründig auf die „AHA-Regeln“ bezog, so werden sie von den Meisten als verbindlich für alle Corona-Maßnahmen gedeutet.

Zwischen Gehorsam und dem eigenen Willen besteht eine Differenz, die nicht leicht zu überwinden ist. Es ist die Differenz zwischen meinem eigenen Willen und dem Anspruch eines fremden Willen auf mein Handeln, Denken und – wenn es ganz hart kommt – gar noch Fühlen und mein Gewissen.

Diese Differenz ist an sich und in der menschlichen Wirklichkeit unvermeidlich. Das Problem ist, wie man mit dieser Differenz umgeht und wer, wann, wie und warum Anspruch auf Gehorsam erheben darf – oder eben nicht. Und da sind wir wieder bei dem Grundsatz vom Apostel Paulus: „Wir müssen Gott mehr gehorchen als Menschen“. Als Christ werde ich diesen Grundsatz nicht nur auf den Missionsauftrag für Christen begrenzen.

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@Lupo, es ist erschütternd, was hier Menschen abverlangt wird, die einfach nur den Geboten der Nächstenliebe nachgehen möchten. Umso dankbarer bin ich dafür, dass es Menschen wie Dich und Deine Familie gibt, die zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können und ich meine für diese Unterscheidungsvermögen brauchst Du dich nicht rechtfertigen und entschuldigen. Die Bibel spricht von Obrigkeiten und Gewalten denen man sich unterordnen muss, dass ist richtig, denn sie soll ja Gottes Dienerin sein, dazu: Die Guten zu loben und die Bösen zu bestrafen. Röm 13 Und nun kommt das Gewissen ins Spiel, dem man so wie Gott gehorchen muss,… Weiterlesen »

Moin ,
Du begibst dich mit deinen Ausführungen auf dünnes Eis!!
Wir leben in einer völlig durchgeknallten Welt und das in jeglicher Hinsicht.

Und bedenkt, die Religionen und damit meine ich alle sind Menschengemacht.
Es gibt keine wahre Religion , alles Irrsinn!!
Die Party ist vorbei.
Game over!

Es kommen noch viele Dinge auf uns zu wo wir uns nur noch die Augen reiben werden. Der Anfang ist gemacht.

Doch wer sich ein wenig in der Bibel auskennt sollte und wird sich nicht wundern.

Ich wünsche allen die hier lesen weiterhin alles Gute und bleibt besonnen .

Na denn,………………

Ein hilfreicher inspirierter Grundsatz:
“Du selbst handle so, dass du es allein vor Gott verantworten kannst, und übertrage deine Ansichten nicht auf andere Menschen. Glücklich ist der, der sich nicht selbst für etwas verurteilen muss, das er für sich gutheißt.
Aber wenn jemand unsicher ist, ob er etwas essen darf, und es trotzdem tut, der ist damit verurteilt. Es geschieht nicht im Glauben an Gott und was nicht im Glauben geschieht, ist Sünde”
(Römer 14:22, 23, Neues Leben Bibel).

Was sich bewährt hat bei strittigen Themen/Gewissensfragen:
Nicht sprechen — einfach machen und schweigen; die persönliche Entscheidung für sich behalten.

Lieber Lupo Am 25. Dez. hast Du in Deinem Artikel ” Macht Angst dumm? “schon einmal die Gehorsamsfrage anklingen lassen. Dabei kamst Du auf Korona zusprechen. Deine Gedanken hatte ich zwei Tage später in einem etwas lang geratenen Kommentar versucht zu verteidigen und habe dafür Kritik einstecken müssen von einigen, die Dich und mich einfach nicht verstanden haben. Dein Artikel von heut triff voll und ganz meine Zustimmung und ich danke Dir dafür. Meinen Kommentar vom 27.Dez. gebe ich hier noch einmal auszugsweise zur Diskussion und hoffe, diesmal richtig verstanden zu werden: Ja Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid das ist… Weiterlesen »

Ihr Lieben, zwecks Durchdrückens ihrer unbotmäßig überzogenen “Gehorsams”-Forderung und Verbot eigenen Denkens kommt die WTG traditionsgemäß mit den folgenden “biblischen” Keulen: “Stütze dich nicht auf deinen Verstand!” – Spr 3,5b laut ELB “Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?” – Jer 17,9 laut EÜ Was? Euren EIGENEN VERSTAND wollt ihr benutzen? Pfui Teufel, wie könnt ihr nur, ihr stolzen, eingebildeten Rebellen! Was bildet ihr euch in eurer Verblendung ein? Euer Verstand ist vernebelt und unbrauchbar, euer Herz ist NUTZLOS und VERRÄTERISCH! NUR WIR vom Zinnenturm können euch RICHTIG anleiten; NUR WIR wissen, was gut für euch… Weiterlesen »

Es kann auch sein, dass ich manches in den falschen Hals bekomen habe. In diesem Fall will ich mich entschuldigen.

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