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Wie kann man den Heiligen Geist unterdrücken (auslöschen oder dämpfen)?  

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(@ottonio)

Wenn man sich Selbstzweifeln hingibt, und dadurch an der bedingungslosen Liebe Gottes zu seinen Kindern zweifelt, und sich diese Liebe durch Werke zu verdienen sucht, beginnt man, sich in seinem Glauben zu verkrampfen. Man fürchtet, die Liebe Gottes zu verlieren, und das wirkt hemmend auf die freie Entfaltung des Geistes in seinem Innern. Man hindert so den Heiligen Geist, an und in einem zu arbeiten.

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 9:00
Silver und Iris gefällt das
Silver
(@silver)

@ottonio

Veröffentlicht von: @ottonio

Man fürchtet, die Liebe Gottes zu verlieren, und das wirkt hemmend auf die freie Entfaltung des Geistes in seinem Innern. Man hindert so den Heiligen Geist, an und in einem zu arbeiten.

Der Gläubige gerät so zu sagen in einem "Teufelskreis", gerade weil und obwohl er an Gott glaubt und sich seine Liebe erhofft? 

Wow! 

Silver

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 9:52
Opa Klaus
(@opa-klaus)

Wenn man wissen will, wie der Geist Gottes wirkt, dann könnte ein Gleichnis Jesu helfen.

Zitat aus Wiki >>Das Gleichnis wird mit Markus[1], Matthäus[2] und Lukas[3] von allen drei Synoptikern wiedergegeben. Jesus spricht vor einer großen Volksmenge, bei Markus und Matthäus setzt er sich dazu in ein Boot, während die Menge am Ufer zuhört. Die Version aus dem Markusevangelium lautet: „Hört! Siehe, der Sämann ging hinaus, um zu säen. Und es geschah, indem er säte, fiel das eine an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf. Und anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es nicht tiefe Erde hatte. Und als die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen sprossten auf und erstickten es, und es gab keine Frucht. Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht, indem es aufsprosste und wuchs; und es trug eines dreißig-, eines sechzig- und eines hundertfach. Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ Markus 4 3-ff
Als seine Apostel (nach Markus auch „die, die um ihn waren, samt den Zwölfen“) fragen, weshalb er in Rätseln rede, antwortet er, er tue dies, da die Botschaft Gottes nur wenige verstehen wollten oder könnten. Nach der Version des Matthäus fügt er hinzu, dass bereits Jesaja geweissagt habe, dass die übrigen Leute sie zwar sähen, aber nicht erkennten, sie hörten, aber nicht verstünden und ihre Herzen verschlössen. Über seine Jünger dagegen sagte er: Glückselig aber eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören; denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschaut, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.[5]  Ende Zitat aus Wiki über Gleichnisse Jesu.

13 Und er spricht zu ihnen: Begreift ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie wollt ihr all die Gleichnisse verstehen? 14 Der Sämann sät das Wort. 15 Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt, das in sie hineingesät worden ist. 16 Und ebenso sind die, die auf das Steinige gesät werden, die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden aufnehmen, 17 und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks; wenn nachher Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen entsteht, ärgern[2] sie sich sogleich. 18 Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die das Wort gehört haben, 19 und die Sorgen der Zeit[3] und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht. 20 Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: eines dreißig- und eines sechzig- und eines hundertfach. 

Dieses WORT Gottes enthält 100% Geist Gottes. 
Es liegt an uns, wie wir es aufnehmen und in uns wachsen lassen. 
Es ist auch ein Feind des Wortes Gottes Aktiv.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 11:16
José gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)

Darf ich einige meiner Analysen und Überlegungen über Gottes Geistesrichtung hier mitteilen?

Sobald der Schöpfer erstmals geistbegabte, intellekte Personen (Engel, Menschen) erzeugt, dann (muss nicht) kann ein mehr oder weniger starker Konflikt der Interessen, Geistesrichtungen entstehen.
Da so was nun leider passiert ist, entsteht die Frage, wie der Schöpfer damit umgeht und ob Gott das irgendwie hätte bei seiner Schöpfungsaktion verhindern können

und wie das dann aussehen könnte um die freie Entscheidungsfähigkeit der Geschöpfe beizubehalten. Überhaupt interessiert die Lösung des Problems, wie sie der Schöpfer überhaupt gefunden hat.
Ein Interessenkonflikt mit dem Schöpfer wirkt obendrein sehr trennend von diesem,
dabei entsteht die weitere Frage, wie weit u. lange die Unabhängigkeit vom Schöpfer möglich oder geduldet wird.

Gemäß der Bibel gab es vor der Erzeugung des Menschen in sehr langer Zeit nie einen Interessenkonflikt zwischen dem Schöpfer und seinen intellekten Geschöpfen um IHN herum; alles war in Harmonie.

Was hat nun so spät in der Schöpfungsgeschichte überhaupt einen Konflikt ausgelöst, der mit einem Engel begann? Welche Motive und Interessen bewegten diesen Engel dazu?
Auch über solch wichtige einschneidende Motiv-Frage gibt die Bibel Auskunft.
Das ist im Klagelied über den König von Tyrus verpackt. (hier sind doch Bibelkenner?)

Daran erkennt man, dass es bei dem Konflikt des Satans mit Gott um mehr als nur Erdenherrschaft über Menschen geht. Wir hier auf Erden sind sozusagen Satans Geiseln oder Sabotage-Opfer womit Satan dem Schöpfer einen Schöpfungsfehler (=Erbsünde, Unvollkommenheit) zu unterstellt.

So hat leider Satan mit seiner Art von Liebe den Schlüssel zu den Herzen der riesigen Mehrheit der Menschenherzen gefunden. . . .  Durch begehrenswerte Köder erschlichen.

Aber man lese dazu mal, was die Bibel an Kritik gegenüber den Menschenherzen übt!

Dazu in den BibleServer Suchwort „Herz“ eingeben.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 13:57
Omma
 Omma
(@omma)

@ottonio

Lieber Ottonio,

du schreibst: „Wenn man sich Selbstzweifeln hingibt, und dadurch an der bedingungslosen Liebe Gottes zu seinen Kindern zweifelt, und sich diese Liebe durch Werke zu verdienen sucht, beginnt man, sich in seinem Glauben zu verkrampfen. Man fürchtet, die Liebe Gottes zu verlieren, und das wirkt hemmend auf die freie Entfaltung des Geistes in seinem Innern. Man hindert so den Heiligen Geist, an und in einem zu arbeiten.“

Dein Kommentar hat mich neugierig gemacht (du sprichst von Selbstzweifeln), und ich habe in Wikipedia herumgeschnuffelt (hier das Ergebnis, Zusammenfassung):

Wikipedia

Als Selbstzweifel bezeichnet man in der Psychologie die Zweifel an der eigenen Person (an einem selbst). Betroffene befinden sich in einer inneren Unzufriedenheit und Unsicherheit darüber, was sie selbst tun, können oder wollen....... Die eigene Person wird subjektiv wahrgenommen und Positives wird daher meist übersehen. Die Gegenteile sind Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstgewissheit.

Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht die Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. ...... Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. ...... Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, ...... sicher oder fragil ist. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Selbstwert auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Der Selbstwert steht in Beziehung zum Ego.

Unter Selbstbewusstsein wird das aktive, durch innere Denkvorgänge herbeigeführte, Erkennen der eigenen Persönlichkeit verstanden.  Die Frage: „Wer oder was bin ich?“ kann als Ergebnis dieses Denkvorgangs beantwortet werden. Zum anderen beschreibt Selbstbewusstsein etwas, was im Englischen self-confidence oder self-assurance heißt. Confidence heißt „Vertrauen, Zuversicht“; assurance heißt „Gewissheit, Sicherheit, Vertrauen“. Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht, also mit einem gut entwickelten Selbstvertrauen.

Ja, lieber Ottonio, nachdem ich über alles nachgedacht habe, kann ich folgendes über uns sagen: Wir empfinden keine innere Unzufriedenheit und Unsicherheit darüber, was wir selbst tun können und wollen! Ich möchte mich daher als selbstbewussten Menschen bezeichnen, und ich erkenne auch meinen persönlichen Selbstwert.

Das war nicht immer so, denn bevor der Oppa und ich die Org. verlassen hatten, plagten uns tatsächlich Selbstzweifel. Es erging uns so, wie oben beschrieben: „ Die eigene Person wird subjektiv wahrgenommen und Positives wird daher meist übersehen.“

Aber endlich haben uns unsere Beiden Höchsten gezeigt, welche Rechte wir als Einzelne haben, und zwar aus der Bibel:

1. Thessalonicher 5:20-22 (Elberfelder Bibel)

20 Weissagungen verachtet nicht,

21 prüft aber alles, das Gute haltet fest!

22 Von aller Art des Bösen haltet euch fern!

Ja, Vertrauen, Zuversicht, Gewissheit und Sicherheit, sind keine „Worthülsen“ mehr für uns. Wir entsprechen eher dem oben beschriebenen Menschen: „Ein selbstbewusster Mensch verspürt diese vier Dinge in so starkem Maße, dass er seiner Zukunft relativ optimistisch, angstfrei, sorglos und unbekümmert entgegengeht, also mit einem gut entwickelten Selbstvertrauen.“

Diesen Stand haben wir aber nicht aus eigener Kraft erhalten.  Wir durften spüren, wie lieb uns unsere Beiden Höchsten haben, wie sie uns immer und immer wieder an die Hand nahmen, uns beschützen, uns den Weg zeigten und Kraft gaben. Ja, bei ihnen fühlen wir uns sicher und geborgen, und wir lieben sie über alles. Wenn wir in der Bibel lesen dürfen, ist es für uns so, als wenn wir nach Hause kommen, alles ist so vertraut.

Psalm 143:5-8   (NGÜ)

5 Ich denke zurück an die früheren Tage, sinne nach über all dein Tun; meine Gedanken richten sich auf das, was deine Hände geschaffen haben.

6 Ich strecke meine Hände zu dir aus, meine Seele dürstet nach dir wie dürres Land nach Wasser.

7 Erhöre mich rasch, Herr, ich verzehre mich vor Verlangen nach deiner Hilfe! Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, sonst gleiche ich denen, die ´sterben und` unter die Erde kommen.

8 Lass mich schon früh am Morgen deine gnädige Antwort hören, denn auf dich vertraue ich. Lass mich den Weg wissen, den ich gehen soll, – meine Seele sehnt sich nach dir.

 

Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 26. November 2020 16:01
José gefällt das
José
(@aljanah)

@omma

Liebe Omma

Das hast Du so weise beschrieben und ich bewundere Euren Lebensweg! Das habt ihr sehr gut gemacht.

Veröffentlicht von: @omma

Wir empfinden keine innere Unzufriedenheit und Unsicherheit darüber, was wir selbst tun können und wollen! Ich möchte mich daher als selbstbewussten Menschen bezeichnen, und ich erkenne auch meinen persönlichen Selbstwert.

....macht weiter so! Ihr seid ein gutes Beispiel für uns alle hier!

Gottes Segen weiterhin auf euren Lebensweg!

Gruss José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 16:14
Omma gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Veröffentlicht von: @ottonio

Wenn man sich Selbstzweifeln hingibt, und dadurch an der bedingungslosen Liebe Gottes zu seinen Kindern zweifelt, und sich diese Liebe durch Werke zu verdienen sucht, beginnt man, sich in seinem Glauben zu verkrampfen. Man fürchtet, die Liebe Gottes zu verlieren, und das wirkt hemmend auf die freie Entfaltung des Geistes in seinem Innern. Man hindert so den Heiligen Geist, an und in einem zu arbeiten.

Lieber Ottonio, sofern man die Liebe Gottes mal mit der ständigen Sonnenwärme vergleicht,
dann passen die Begriffe "verdienen, zweifeln, glauben, verkrampfen, verlieren, hemmend überhaupt nicht dazu. Man kann der ständigen Liebe Gottes aus dem Wege gehen und in den Schatten flüchten. Oder für die ständig strömende Liebe Gottes kann man "ein Fass ohne Boden" werden. So ähnlich ist es mit dem Strom, Kraft, Wärme des Geistes Gottes, den Gott nicht individuell dosiert, verteilt. 
Auch Gottes Natur spendet uns ständig herangereifte Früchte ohne nach unserem Verdienst zu fragen. Aber klettern zum Pflücken müssen wir sehr wohl, keine wächst uns in den Mund - auch wenn wir es noch so "verdient" hätten.
Merkst Du nicht den Unterschied zum Einfluss traditioneller Religionslehren, die schon Jesus tadelte? 
Noch ist der Feind Gottes mit seinen traditionellen Irrlehren aktiv. 
Alle Ratschläge, Bitten, Gebote und Warnungen gibt uns Gott zu unserem Wohlergehen und nicht als Schikane oder Gehorsams-Exempel. Als Erfinder des Menschen gibt er uns gewisse Gebrauchsanleitungen, damit es uns gut geht. 

~~~~~~~~~~~~

Liebe Omma, Du hast bei Deiner Recherche zum Begriff "Selbst..." noch Selbstbetrug vergessen, darübersteht sehr aufschlussreiches. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. November 2020 17:07
Seite 2 / 2
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