Wer ist JESUS wirkl...
 

Wer ist JESUS wirklich?  

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ATHALJA
(@athalja)

ATTENTION PLEASE!

Unter Einbezug nachfolgender Bibeltexte muss einiges berücksichtigt werden. Alles ist, wie allgemein üblich, eine Auslegungssache jedes Einzelnen!


„Wie einzigartig ist das Geheimnis, auf das sich unser Glaube gründet!“ (1. Tim. 3:16 NGÜ)

Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung.“ (2. Tim. 3:16 EÜ 2016)

„Menschen haben, vom Heiligen Geist geleitet, im Auftrag Gottes geredet (von mir eingefügt „geschrieben“).“ (2. Pet. 1:21 NGÜ)


Es geht mir in meinem Aufruf um die Frage JESUS – wer ist Er wirklich?

Dazu ist es zunächst erforderlich eine Analyse von den beiden ersten Kapiteln der Genesis (1. + 2. Mose) vorzunehmen. Anfangen möchte ich gleich mit den Versen 1 bis 25 aus Kapitel 1. Achtet bitte einmal darauf „Wer spricht?“ (Schaut euch die Verse bitte zunächst einmal an.)

Fakt ist:

  • Hier spricht (JHWH?) der Schreiber nur von „… und GOTT sprach ...“
  • Der Vers 26 wechselt jetzt auf „...uns...“
  • Ab Vers 27 geht es wieder per Singular-Form weiter (… und GOTT sprach …)
  • (Erst ab 1. Mo. 3: 22 kommt die Pluralform „Uns“ wieder ins Spiel.

********

Jetzt kommen zwei wichtige Aspekte ins Dasein, zunächst mit Vers 7 aus dem 2. Kapitel.

„...da bildete Gott, der HERR, den Menschen ...“

Hier wurde der ERSTE MENSCH geschaffen/geformt.

Im Vers 22 lesen wir jetzt:

„… Gott, der HERR, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau...“

Jetzt war der ZWEITE MENSCH gemacht/gebaut worden (Die Frau)

Fakt ist:

Hier ist bisher nur die Rede von geschaffen/geformt und gemacht/gebaut. (Ohne Anhaltspunkte von „Uns machen...“; jedoch unter der Annahme das noch wer dabei war.)

********

Jetzt kommt gleich eine Brücke ins Spiel, doch vorher ist der folgende Text als Bezug zu sehen.

Joh. 1:1 besagt

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“

Und in Joh. 3:16 ist zu lesen

„Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.“

Jetzt baue ich die (Gedanken)Brücke zwischen Joh. 1:1 und Joh. 3:16.

Ergo: GOTT JHWH gebar GOTT JESUS.

Dieser GOTT (Jesus) wurde bekanntlich als "einzig geborener", "eingeborener", "einzig in seiner Art" GEZEUGT.

Zu Joh. 1:1 müssen wir einen wichtigen Inhalt „andocken“, der sich in Joh. 20:28 befindet. Dort ist zu lesen:

»Mein Herr und mein Gott

Der Text von Joh. 20:28 stellt Fragen:

  1. Hatte sich Jesus exakt so anreden lassen - ohne Widerrede?
  2. Welchen Grund könnte Jesus wohl damit gehabt haben?
  3. Wenn Jesus das so stehen liess – weshalb tun wir uns denn damit so schwer, das zu akzeptieren?
  4. War Jesus sich nicht stets bewusst, dass JHWH/Vater gösser als Er ist?
  5. Dennoch gestattete Jesus sich als ein GOTT bezeichnen zu lassen.

FAZIT:

Wir haben uns bisher mit a)geschaffen/geformt“ sowie b)"einzig geborener", "eingeborener" befasst.

Welche Beziehung gibt es jetzt zwischen a und b? Hast du es nicht schon erkennen können?

Etwas besonderes verbindet sich hiermit – und mit der o.g. Erklärung – wie aus Joh. 3:16 entnehmbar ist. Ich gebe den Text nochmals an und markiere eine Eigenschaft, bzw. ein entscheidendes Element.

„Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab.“ Es ist die Liebe!

Es gilt hiermit festzuhalten: Die LIEBE verbindet JHWH mit JESUS vorrangig und danach auch mit der gesamten Schöpfung!

Nachfolgende Bibeltexte sollen den Roten Faden der Liebe anzeigen.

Rö. 8:39 NEÜ „Weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten – nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.“

Joh. 13:1 GNB „Jesus hatte die Menschen, die in der Welt zu ihm gehörten, immer geliebt. Jetzt gab er ihnen einen letzten und äußersten Beweis seiner Liebe.“

Joh. 14:21 NGÜ „Wer sich an meine Gebote hält und sie befolgt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben; und auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.“

Mit der Liebe wurde steuernd entschieden und folgendes u.a. bewirkt:

  • die „Solo Schöpfung bis zum Mensch“
  • die „Uns Schöpfung“ (Pluralförmige Schöpfung ab dem Mensch)
  • die Unikat Geburt Jesu
  • die Mission des von JHWH gesandten Messias
  • die Heimkehr Jesu zur Rechten JHWH‘s

Was hat es also mit dieser Liebe an sich?

Die Liebe ( im weiteren „sie“) ist eine mächtige Einheit JHWH‘s und Jesu‘. Sie kann nicht ersetzt oder aufgehoben werden und ist somit ein fest verbundenes Element (z.B. eine Brücke), welches unseren beiden Höchsten miteinander verbindet. Sie selber ist eine Macht und eine Steuereinheit unserer beiden Götter. Diese göttliche Liebe, wird durch den Hl. Geist nicht nur zwischen JHWH und Jesus delegiert, sondern auch zu uns Menschen. Da der Hl. Geist ebenfalls eine energiegeladene Steuereinheit JHWH‘s war und ist, so ist sie es dann zu Jesus geworden und somit auch ein s.g. Festkörper. Eine Trennung der beiden Steuereinheiten ist ebenso unmöglich wie die Trennung Jesus von JHWH (und vice-versa). Die Liebe und der Hl. Geist können somit als zwei Einheiten die göttlich sind, deklariert werden.

An dieser Stelle halte ich fest: JHWH und Jesus sind genauso eine Einheit wie der Hl. Geist und die Liebe. (Eine Brücke ist hier bildlich auch ganz sicher passend.)

Hierzu können wir uns ebenfalls (als bildlichen Vergleich) jetzt den Atom-Aufbau vorstellen. (Ohne Grössenangaben!)

JHWH = Gesamtatom | Jesus = Atomkern | Hl. Geist & Liebe = Elektronen & Protonen

Neue Fragen müssen gestellt werden:

  1. Ist somit Jesus – irgendwie – JHWH gleich?
  2. Was ist darüber in Phil. 2:6 zu erfahren?

Er (Jesus), der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht nicht zu seinem eigenen Vorteil aus.“

Überbrücken wir hierzu nun Joh. 14:10

„Glaubst du nicht, dass ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.“

Frage: Ist hier nicht sehr deutlich die Steuereinheit "Liebe" zu erkennen? Sie ist doch ein FESTES STEUERELEMENT zwischen JHWH und Jesus, nicht wahr?

Es kann auch sehr gut sein, dass JHWH mit Jesus einen s.g. „Klon“ erzeugt hat. Eine andere passende Bezeichnung ist auch DUPLIKAT GOTT. (Eine Definition, z.B. aus der Digi-Welt, zu Klon lautet: „...bei der sämtliche Attribute tatsächlich tief „kopiert“ werden“.)

Damit wäre Jesus tatsächlich „ein GOTT“ – etwas „kleiner“ jedoch als sein Vater JHWH! Quasi ein echtes Duplikat. Jesus besitzt ausserdem sämtliche Attribute seines Vaters JHWH. Und damit darf Jesus auch mitangebetet werden, da er doch auch an seinem Vater „angedockt“ ist.

Die Frage war „JESUS – wer ist Er wirklich?

Meine Antwort ist

„Glaubt es mir, dass ich (DUPLIKAT GOTT) im Vater (JHWH GOTT) bin und dass der Vater (JHWH GOTT) in mir (DUPLIKAT GOTT) ist. (Siehe Joh.14:11) Und „Ich (DUPLIKAT GOTT) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (JHWH GOTT) als nur durch mich (DUPLIKAT GOTT). (Siehe Joh. 14:6)

Tatsächlich: Jesus ist die Liebe Gottes in göttlicher Form!


PS: Jemand meinte einmal „Die Gefahr eines Gespräches ist, dass der andere Recht haben könnte.“

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Noch einen Nachtrag habe ich, der ist nicht so ganz ohne! Schau mal selbst…

>>>So machte man den Versuch, das Geheimnis Jesu zur entgegengesetzten Seite hin aufzulösen, Jesus also ganz der göttlichen Seite zuzuordnen. Da musste man freilich alle menschlichen Wesenszüge Jesu leugnen, von denen uns die Evangelien berichten, und alles bestreiten, was nicht zu Gott zu passen schien. So lehrte man dann, Christus habe nur zum Schein einen menschlichen Leib gehabt, er habe auch nur zum Schein Zorn, Trauer, Hunger und Verzweiflung gezeigt – und vor allem habe er am Kreuz nicht wirklich gelitten und sei nicht wirklich gestorben, sondern nur scheinbar, weil Gott von Natur aus gar nicht leiden und sterben könne. Auch das klang vernünftig und ging den Leuten zunächst gut ein. Doch wieder kamen Zweifel auf. Denn wenn Gott nur zum Schein Mensch geworden ist, wenn er nur so tat, als wolle er unser Bruder sein, ohne sich wirklich die Finger schmutzig zu machen – stellt das dann nicht unsere Erlösung in Frage? Ja. Denn wenn Gott nur scheinbar leidet und nur scheinbar für uns stirbt, dann hat er uns auch nur scheinbar erlöst – nicht wahr? Wenn Gott den Weg vom Himmel bis zur Erde nur halb gegangen wäre, und sich gescheut hätte, den Fuß in unseren irdischen Schlamm zu stellen, dann wäre er nicht wirklich bei uns angekommen, und wir wären immer noch allein in Gottverlassenheit und Schuld.

Nun, das alles war jahrhundertelang umstritten, bis sich die Kirche entschloss, mit ihrer Lehre von der Person Jesu Christi weder links noch rechts vom Pferd zu fallen. Man hat irgendwann begriffen, dass ein Mensch, der nicht wirklich Gott war, uns ebensowenig erlösen konnte wie ein Gott, der nicht wirklich Mensch wurde. Und man fand schließlich den richtigen Weg darin, die Menschheit und die Gottheit Christi gleichermaßen festzuhalten, und hat dies in der sogenannten „Zwei–Naturen–Lehre“ dogmatisch festgeschrieben.

Das ist freilich schon lange her. Und das Verständnis für die alten dogmatischen Formeln ist so sehr geschwunden, dass viele Christen sie als Belastung empfinden, als etwas Verstaubtes, Lebensfremdes und Entbehrliches. Doch ist das ein großer Irrtum. Denn Christus ist unsere Brücke zu Gott – und wie das bei Brücken so ist: Sie nützen nur, wenn der Brückenbogen, der sich auf einem Flussufer erhebt, auch auf dem anderen Ufer wieder niederführt. Eine halbe Brücke, eine unvollständige Brücke, die in der Mitte des Flusses zu Ende ist, ist nicht zu gebrauchen, weil sie die Ufer nicht verbindet. Und genauso wäre Christus zu nichts zu gebrauchen, wenn er nur Mensch oder nur Gott wäre. Er stünde dann nur auf der Seite der Geschöpfe, oder nur auf der Seite des Schöpfers, er würde aber keine Verbindung herstellen, könnte also auch nicht unsere Brücke zu Gott sein. Und das wäre tragisch für uns. Denn eine andere Brücke, die Himmel und Erde verbindet, gibt es nicht. Wir sind darauf angewiesen, dass an einer Stelle in unserer Welt Himmel und Erde sich verbinden. Darum hat der Glaube vitales Interesse am Geheimnis Christi und freut sich der Einheit von Göttlichem und Menschlichem in seiner Person – selbst wenn diese Einheit nicht in Lehrsätzen einzufangen ist. Entscheidend ist nämlich nicht, dass wir das Wunder der Menschwerdung bis ins letzte verstehen. Entscheidend ist, dass es geschah. Verlieren wir uns also nicht in Spekulationen über das Geheimnis der Person Christi. Denn schließlich hat Gott die Brücke zwischen Himmel und Erde nicht geschlagen, damit wir sie als Bauwerk bestaunen, sondern damit wir hinübergehen…<<< ( https://www.evangelischer-glaube.de/jesus-christus/58-christi-zwei-naturen/ )

 

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Zitat
Veröffentlicht : 17. November 2019 12:30
Meereswoge, RoKo, Christian und 1 weiteren Personen gefällt das
ATHALJA
(@athalja)

An die lieben "Jesus interessierten".

Da es sehr viele diverse Informationsquellen gibt, die für jeden eine Argumentationsgrundlage bedeuten, gebe ich eine weitere an. Damit ist aber nicht gesagt, dass sie auch meinen Standpunkt entspricht!

Die jeweilige Ansichten sind - wie soll's auch anders sein - kommentierbar.

Es handelt sich in diesem Fall um eine weitere Aussage zu "Wer ist JESUS wirklich".


Trinität – Bibel-Lexikon

Dies ist ein Wort, das ausschließlich verwendet wird, um den Gedanken der Pluralität der Personen der Gottheit wiederzugeben. Diese Wahrheit wurde bei der Taufe des Herrn Jesus geoffenbart. Der Heilige Geist kam auf ihn hernieder „wie eine Taube" und Gott der Vater erklärte: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe" (Mt 3,17).

Dass der Vater eine eigene Person und Gott ist, wird in Johannes 20,17 deutlich zum Ausdruck gebracht.

Viele Stellen belegen, dass der Herr Jesus Gott ist. Eine Stelle wird hier ausreichen: „... in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" (1. Joh 5,20).

Dass der Heilige Geist eine Person und Gott ist, beweisen die folgenden Stellen eindeutig: 1. Mo 1,2Mt 4,1Joh 16,13Apg 10,19; 13,2.4; 20,28Rö 15,301. Kor 2,10.

Die drei Personen werden auch in der Formel aufgeführt, die Christus bei der Taufe einführte (Mt 28,19).

Dennoch gibt es nur einen Gott (1. Tim 2,5).

Satan wird die Trinität durch das Römische Tier, den falschen Propheten und sich selbst imitieren (Off 13,4.11; 20,10).

Entnommen von: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1045

... Unt so waita...

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 12:00
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @athalja

Dass der Vater eine eigene Person und Gott ist, wird in Johannes 20,17 deutlich zum Ausdruck gebracht.

Viele Stellen belegen, dass der Herr Jesus Gott ist. Eine Stelle wird hier ausreichen: „... in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" (1. Joh 5,20).

Dass der Heilige Geist eine Person und Gott ist, beweisen die folgenden Stellen eindeutig: 1. Mo 1,2Mt 4,1Joh 16,13Apg 10,19; 13,2.4; 20,28Rö 15,301. Kor 2,10.

An eines müssen wir uns gewöhnen, meine Beobachtung seit vielen Jahren: wer einmal von der Trini infiziert wurde, kommt nie mehr davon los. Wenn diese Sicht stimmen würde, na welch ein Segen wird sich auf diese Erleuchteten nach der schlimmen Jehovaalleingott-Zeit senken... 👻

Ich Klon meines Vaters (hier gelernt) sage euch... DAS:

1.Joh 5,20 Dieser ist der wahrhaftige Gott

Wer ist damit gemeint, wer ist der wahrhaftige Gott? Ist es der Sohn Gottes, Jesus Christus, oder ist Gott selbst der Wahrhaftige Gott und Jesus Christus somit der Sohn des wahrhaftigen Gottes? Der ganze Vers lautet:

Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1.Joh 5,20)

Hier geht es besonders um den letzten Satz: Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Bezieht sich das hier verwendete "Dieser" auf "den Wahrhaftigen" oder auf "seinen Sohn Jesus Christus"?

Einer von beiden ist der wahrhaftige Gott. "Dieser" ist exklusiv EINER. Einer der beiden hier genannten ist der wahrhaftige Gott, der andere nicht. Es heißt in diesem Vers nicht ...diese beiden sind zusammen der wahrhaftige Gott. Es heißt auch nicht ...sein Sohn ist auch der wahrhaftige Gott. Nein, nur dieser eine ist der wahrhaftige Gott. Der Vater oder sein Sohn Jesus Christus.

Ich selbst war lange Zeit auch der Meinung, dass in diesem Vers eindeutig gesagt werde, dass Jesus Christus der wahrhaftige Gott sei. Dabei habe ich nicht bemerkt, dass ich damit dem Vater unbewusst sein Gottsein abspreche und zugleich Jesus Christus zum Lügner gemacht habe, denn er sagte in Joh. 17,3, dass der Vater allein wahrer Gott sei. Es tut mir zutiefst leid, dass ich so gedacht und geredet habe.

Normalerweise bezieht sich ein "Dieser" auf den zuletzt genannten, aber bei weitem nicht immer. Gleich im nächsten Kapitel, dem zweiten Brief des Johannes, steht in Vers 7:

Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.

Ganz sicher ist Jesus nicht der Antichrist.

Ein weiteres Beispiel ist in Apg 4,10-11 zu finden:

...so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist.

Wer ist der Stein, der verworfen wurde? Der zuvor Gelähmte? Oder Gott selbst?

Nicht Gott war es, der wieder gesund vor dem Volk stand, sondern der zuvor Gelähmte. Und nicht dieser, sondern Jesus Christus ist der Stein, der von den Bauleuten verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist.

Ein drittes Beispiel sei erwähnt:

Apg 7,18-19 ...bis ein anderer König über Ägypten aufstand, der Josef nicht kannte. Dieser handelte mit List gegen unser Geschlecht und misshandelte die Väter, so dass sie ihre Säuglinge aussetzen mussten, damit sie nicht am Leben blieben.

Josef handelte mit List an seinen Brüdern, bevor er sich ihnen zu erkennen gab, aber ohne Zweifel ist nicht er gemeint mit dem "Dieser", sondern der Pharao, obwohl Josef der Letztgenannte ist... usw.... http://www.trinitaet.com/kommentare/alle-kommentare/90-1joh520

Was lernen wir im Forum seit vielen Tagen? U.a. das:

"Gott Vater" klonte den "Gott Sohn" und beide klonten den "Gott Geist" und adoptierten Ihn in Sich hinein. So wurde die Familie GOTT gegründet! Die Drei wundern sich, dass einige kirchlich/katholisch gesteuerte Menschen, das seit 1694 Jahren verbreiten, aber Familie GOTT hat es noch immer nicht bemerkt und begriffen...

٩(͡๏̯͡๏)۶  ٩͡[๏̯͡๏]۶ ͡  ๏_͡๏ 

 

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Wochen zuvor von Gerd
AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 14:07
ATHALJA gefällt das
ATHALJA
(@athalja)

Und noch eine Variante die einen "anderen Standpunkt" vertritt.

Damit ist auch nicht gesagt, dass sie auch meinen Standpunkt entspricht! Interessant kann der Inhalt dennoch wirken... 😉 


AUSZUGSWEISE von https://www.brugees.org

(Hervorhebungen von mir)

1. Johannes 5,7-8, sollte richtig lauten „Denn drei sind es, die bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind einig." Diese Version ist in Handschriften vor dem vierzehnten Jahrhundert gefunden worden. Beide, die weltlichen und theologischen Quellen, stimmen darin überein, dass diese Fassung verbindlich ist (Metzger, 1994). In der Tat, in einigen älteren Bibel-Versionen, die, die überarbeitete Version enthalten, geben in der Fussnote die richtige Originalversion an. Auch auf diese Information wird in den meisten heutigen Bibelversionen verzichtet.


Auch für Matthäus 28,19 gibt es keinen Beweis für die Richtigkeit des Taufverses vor der trinitärischen Kontroverse aus dem vierten Jahrhundert unterstützend zum Trinitätskonzepts (Ploughman, 1962; Hughes, 2000). Eusebius (zirka 260-340 AD), der Bischof von Cäsaria ist bekannt als „Vater der Kirchengeschichte“. In all seinen Schriften über die Geschichte der Kirche von der Zeit der Aposteln bis 325 AD hat er nie Matthäus 28,19 in seiner jetzigen Form erwähnt „...im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes...", sondern als „in meinem Namen", wie er insgesamt 17 mal in seinen Schriften vor dem Konzil von Nicäa gebraucht. Er wurde gezwungen, in seinen nachfolgenden Werken die trinitärische Taufversion aufzunehmen. Diese neue Version kommt danach aber nur 5 mal nach 325 AD vor. Dies zeigt, dass das ursprüngliche Verständnis „in meinem Namen" wahrscheinlich die richtige Form ist (Besagt der Missionsauftrag in Matthäus 28,19, dass „Gott" Einer in Dreien ist ?, 2015).

 

Wir zitieren J. N. Andrews, ein Mitbegründer, einer namhaften, protestantischen Kirche, die wirklich nach dem Wort „sola scriptura" ihre Doktrinen ausgerichtet hat. Er schrieb: „Die Lehre von der Trinität...wurde 325 AD, auf dem Konzil zu Nicäa von der Kirche festgelegt. Diese Lehre zerstört die Persönlichkeit Gottes und seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Die Schandtaten, durch welche sie der Gemeinde aufgezwungen wurde, sind in der Kirchengeschichte niedergeschrieben. Sie sollten jedem, der an diese Lehre glaubt, die Schamesröte ins Gesicht treiben." (Andrews, 1855). Warum hat er so wirksame Worte benutzt? Siehe 1. Johannes 4,1-3 und 1. Johannes 2,22-23. Hast du gemerkt der Heilige Geist ist überhaupt nicht erwähnt? Andrews, der in der Lage war aus dem Gedächtnis das Neue Testament zu rezitieren wusste sicherlich die Auswirkungen dieser Verse. Wir glauben, dass die Trinitätslehre ein gewaltiger Angriff auf das biblische Modell war und tatsächlich die traurige Wahrheit ist, die ganze Christenheit folgt heute einem anti-biblische Modell.


Wie sagte treffend jemand: "

"Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen."

Also waita suacha...

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AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 18:00
RoKo
 RoKo
(@roko)

Danke Gerd und Athalja. Und Danke für den Link. Ich habe aus Neugierde einmal eine Bibelübersetzung aus der spanischen Sprache gesucht und maschinell übersetzt. Ich möchte Euch teilhaben lassen:

Nueva Biblia Viva (NBV) Mateo 7,21 »No todos los que se dirijan a mí llamándome “Señor, Señor”, entrarán en el reino de los cielos. Allí sólo entrarán los que obedezcan a mi Padre que está en el cielo.«

zu deutsch: »Nicht jeder, der mich anspricht, indem er mich "Herr, Herr "nennt, wird in das Himmelreich eintreten. Nur diejenigen, die meinem Vater im Himmel gehorchen, werden eintreten.«

Noch eine Übersetzung:

Nueva Traducción Viviente (NTV) Mateo 7,21 »No todo el que me llama: “¡Señor, Señor!” entrará en el reino del cielo. Solo entrarán aquellos que verdaderamente hacen la voluntad de mi Padre que está en el cielo.«

zu deutsch: »Nicht jeder, der mich ruft:" Herr, Herr! ", Wird das Himmelreich betreten. Nur diejenigen, die wirklich den Willen meines Vaters tun, der im Himmel ist, werden eintreten.«

...zu allen guten Dingen gehören DREI (wo dieses Sprichwort wohl herkommt?)

Palabra de Dios para Todos (PDT) Mateo 7,21 »No todo el que afirma que yo soy su Señor entrará en el reino de Dios. Sólo entrará el que obedezca a mi Padre que está en el cielo.«

zu deutsch »Nicht jeder, der behauptet, ich sei sein Herr, wird in das Reich Gottes eintreten. Nur wer meinem Vater gehorcht, der im Himmel ist, wird eintreten.«

Also mind. 2. Personen. Interessant auch, jene Menschen Jesus ansprechen/anbeten. 

Ich schrieb schon einmal das Verständnis zum Willen des Vaters.

 

P.S. noch eine Übersetzung:

Traducción en lenguaje actual (TLA) Mateo 7,21 ¡Cuidado!
21 »No todos los que dicen que yo soy su Señor y dueño entrarán en el reino de Dios. Eso no es suficiente; antes que nada deben obedecer los mandamientos de mi Padre, que está en el cielo.«

zu deutsch

Vorsicht!
21 »Nicht jeder, der sagt, dass ich sein Herr und Eigentümer bin, wird in das Reich Gottes eingehen. Das ist nicht genug; Zuallererst musst du die Gebote meines Vaters befolgen, der im Himmel ist.«

Die Gebote des Vaters befolgen - die Interpretation wie Jesus sie tat "beleuchten" wir unserem derzeitigem Verständnis nach hier: https://www.bruderinfo-aktuell.org/forum/fragen-zur-bedienung/bergpredigt-grundstein-neuer-lehren-oder-alte-lehren-anders-ausgelegt/

Thema Inspiration der Ursprache: Aus Gründen etwaiger Übersetzung"fehler", egal wie genau sie der Übersetzer selbst auch bezeichnet, lege ich nicht unbedingt Wert auf eine einzige Übersetzung der Bibel, sondern lese gern verschiedene Übersetzungsschriften. Das Verständnis wird m.M.n. umfassender und der Aha-Effekt gewaltiger im Vergleich einzelner Textstellen.

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 18:51
ATHALJA gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)

Lieber RoKo & Ähnlichvermuter,

Veröffentlicht von: @roko

Thema Inspiration der Ursprache: Aus Gründen etwaiger Übersetzung"fehler", egal wie genau sie der Übersetzer selbst auch bezeichnet, lege ich nicht unbedingt Wert auf eine einzige Übersetzung der Bibel, sondern lese gern verschiedene Übersetzungsschriften. Das Verständnis wird m.M.n. umfassender und der Aha-Effekt gewaltiger im Vergleich einzelner Textstellen.

...das ist doch mit allen Vermutungen und -mutern ab dem 1. Jh. aufgehoben worden, sondern es besagt etwas neues, dass der GOTT aus der Unendlichkeit her, von Seinem Eigenen Sohn an Ewigkeit und Mächtigkeit eingeholt wurde. Oder klare 3E-Variante ab 325: sie waren es i m m e r schon.

Das sagt die Trini, bestätigt ihr diese Idee, oder distanziert euch von dieser Theorie?

Danach wissen wir/ich  hier Bescheid, lassen euch ungeschoren, wenn ihr diese Zusatzerklärung als annehmbar akzeptiert!

Dann können wir endlich ausschlafen gehn 😴 und Jeden in seiner (neuen) Überzeugung glücklich sein lassen.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 20:46
RoKo
 RoKo
(@roko)

Lieber Gerd, wie lautet Deine Frage konkret? Ich kann sie nicht identifizieren.

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2019 21:04
Rotkehlchen und Christian gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

Lieber Gerd, wie lautet Deine Frage konkret?

Vielleicht wird die Frage an Ex-ZJ hier etwas verständlicher, Auszug:

Ist es denn für mein Glaubensleben/Erlösung wichtig, ob ich an einen dreieinigen Gott oder an den Allmächtigen Vater und an Seinen Sohn glaube?

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 24. Mai 2019

Wenn du über die Trinitätslehre nachdenkst, wenn du versuchst, zu ergründen, wer dieser Gott in dreien ist, verwirrt dich das denn nicht? Erscheint dieser Gott nicht etwas mysteriös und unbegreiflich? Dieser Gott sagt, Er liebt dich so sehr, dass Er Seinen eingeborenen Sohn für dich gab, damit du von Sünde erlöst werden kannst, um ewiges Leben zu erhalten. Am Kreuz sollst du Seine Liebe erkennen. Gleichzeitig aber bekommt man den Eindruck, dieser Gott hat nicht wirklich einen, sondern entweder hat er sich selbst geopfert (wie soll das funktionieren?) oder einer der „drei Gottpersonen“ der Dreieinigkeit hat irgendwann die Rolle des Sohnes angenommen. Wo ist nun das große Opfer, das Er für dich darbrachte? Was für eine Art Liebe ist das?

„Denn so sehr hat Gott [JaHuWaH] die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richte, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet werde. Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. […]Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,16-18.36)

JaHuWaH liebt die Menschen so sehr und doch kann Er niemanden in Seine himmlische Regierung aufnehmen, der sich nicht durch das Blut Seines geliebten Sohnes reinwaschen lässt. Warum enttäuschen wir JaHuWaH immer wieder und fallen in Sünde, obwohl wir doch das Verlangen danach haben Ihn zu verherrlichen? Kann es sein, dass wir Ihn nicht genug lieben, weil wir Seine Liebe gar nicht verstehen? Denn Er hat uns zuerst geliebt. Wenn wir diese Liebe, die Er uns entgegenbringt, nicht verstehen, wie können wir Ihn zurücklieben? „Lasset uns ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt.“ (1. Johannes 4,19) Unsere Erkenntnis der Liebe JaHuWaHs scheint nicht stark genug, uns vom Sündigen (= Gesetzesübertretung, 1. Johannes 3,4) abzuhalten.

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott [JaHuWaH], und den Du gesandt hast, ... [Jahuschuah, den Messias], erkennen.“ (Johannes 17,3)

„Wir wissen aber, dass der Sohn … [JaHuWaHs] gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in Seinem Sohn … [Jahuschuah, dem Messias]. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1. Johannes 5,20-21)

„damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewissheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters, und des Messiasin welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind.(Kolosser 2,2-3)

Zum einen ist es die unendliche Liebe des Vaters, die zuließ, dass Sein einziggeborener Sohn – die Person, die Er am meisten liebte - Mensch wurde, um für die Menschheit zu sterben. Zum anderen ist der Sohn freiwillig in den Tod gegangen, um für unsere Sünden zu bezahlen.

Wenn wir den allein wahren Gott, den Vater, und Seinen einzigartigen, wahren, buchstäblichen Sohn Jahuschuah, den Messias, nicht erkennen und stattdessen den von Satan inspirierten menschlichen Philosophien der Papstkirche folgen und an die Dreieinigkeit glauben, dann gilt auch für uns:

„Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass … [Jahuschuah der Messias] ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Was ihr nun von Anfang an gehört habt, das bleibe in euch! Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet auch ihr in dem Sohn und in dem Vater bleiben. Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben.“ (1. Johannes 2,22-25)

Für die Erlösung scheint es also unabdingbar an den einen allmächtigen Gott, den Himmlischen Vater, und an Seinen Sohn zu glauben, den Er gesandt hat.  Sollten wir nicht die alleinige Oberhoheit des Himmlischen Vaters als wahren Gott anerkennen und die Einzigartigkeit Seines göttlichen Sohnes? Wir müssen erkennen, dass von beiden die Geisteskraft, der „Geist JaHuWaHs“ ausgeht. Leider ist ...

„... aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen …[JaHuWaH] eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit.“ (2. Thessalonicher 2,10-12)

“Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass … [Jahuschuah, der Messias], der Sohn … [JaHuWaHs] ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in Seinem Namen.“ (Johannes 20,31)....

https://www.bibel-offenbarung.org/trinitaet-antitrinitaet-welchen-gott-betest-du-an/dreieinigkeitsdogma-und-persoenliche-erloesung/237-ist-es-denn-fuer-mein-glaubensleben-erloesung-wichtig-ob-ich-an-einen-dreieinigen-gott-oder-an-den-allmaechtigen-vater-und-an-seinen-sohn-glaube.html

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 1:32
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @roko
Veröffentlicht von: @roko

Lieber Gerd, wie lautet Deine Frage konkret?

Vielleicht wird die Frage an Ex-ZJ hier etwas verständlicher, Auszug:

 -langer Auszug -

Lieber Gerd, auch wenn schon spät ist, bzw früh - Wie lautet Deine Frage?

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 3:45
RoKo
 RoKo
(@roko)

... ist es diese Frage?

Ist es denn für mein Glaubensleben/Erlösung wichtig, ob ich an einen dreieinigen Gott oder an den Allmächtigen Vater und an Seinen Sohn glaube?

Kann ich Dir nicht beantworten. Liegt m.E. im Ermessen des Richters Jesus Christus, welcher die Schafe von den Böcken trennt. Vielleicht ist die Vergebung so groß, dass ein Irrtum eines Menschen, hier zur angenommenen Trinität (je nach Definition und Sichtweise), vergeben werden kann.

Mich lehrt ein quer Beet lesen der Schrift, dass ich einen solchen Menschen nicht richten soll. Sondern, einer, der an Jesus Christus glaubt, mein Bruder/Schwester ist.

Ich denke, nicht ein Detail das Glaubens ist hierbei entscheident was einander trennt oder verbindet, sondern vielmehr, welche Früchte ein Mensch infolge seines Glaubens hervorbringt. 

Auf deutsch:
Ein Mensch, der an die Trinität glaubt, kann sehr herzlich sein und den einen oder anderen Menschen in Not uneigennützig helfen. Eine solche Tat, so nennt es Christus, wird nicht in Vergessenheit geraten.

Ein anderer Mensch, der statt an Trinität an mehrere Personen im Himmel glaubt, ist vielleicht so sehr von seinem Glauben überzeugt, dass er fast hochnäßig durch die Welt läuft und die Blicke verschließt, einander zu helfen.

Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter gibt hier ein unüberlesbares Autobahn-Wegweisschild. Wer latschte alles am Opfer vorbei? Wer half?

Darum nannte Jesus Christus, es werden zwei Männer auf dem Feld arbeiten, einer wird mitgenommen, der andere zurückgelassen werden. Es werden zwei Frauen an der Mühle mahlen, eine wird mitgenommen, die andere zurückgelassen werden. Mat 24,40-41

Meiner Interpretation nach ist weniger entscheident, welcher Mensch lediglich "wachsam" war und auf die Rückkehr des Herrn wartete, sondern das Gleichnis der Talente betrachtet, welcher Sklave "im Herrn" in dieser Zeit hilfsbereit und "gottergeben" tätig war und in Liebe christliche Werke tat. Was das genau ist, das muss jeder selbst für sich entscheiden. 1.Kor 7,7

LG RoKo

 

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Wochen zuvor 2 times von RoKo
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Veröffentlicht : 22. November 2019 4:09
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Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

Das sagt die Trini, bestätigt ihr diese Idee, oder distanziert euch von dieser Theorie?

So lautete sie gestern schon im ersten Beitrag, oben nun größer wiederholt 👁

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 5:03
RoKo
 RoKo
(@roko)

Lieber Gerd. Vielleicht hast Du die vielen Antworten die dazu bereits gegeben wurden einfach überlesen.

Meine eigene Wertung:
Ich mache den Ausdruck Trinität von der Art der Definition abhängig. Ich denke nicht, dass die "Personen" Vater Gott, Sohn und heiliger Geist eine einzige Person sind.

Ich denke aber, dass sie zusammen wirken und denken und handeln, wie eine Person und nicht wie drei Personen.

Wiki schreibt:

Triqueta:
In der christlichen Ikonographie bedeutet die Triqueta die Dreifaltigkeit (oder Dreieinigkeit, Trinität, lat.: trinitas), also die Einheit aus Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist.

Dreifaltigkeit:
DreieinigkeitDreifaltigkeit oder Trinität (lateinisch trinitasaltgriechisch τριάς Trias ‚Dreizahl‘, ‚Dreiheit‘) bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden „Vater“ (Gott der VaterGott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus ChristusSohn Gottes oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ (Geist Gottes) genannt. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt.

Eine Einheit/Wesenseinheit. Das sehe ich auch so. Nur nicht eine Person. Das hat uns die WTG so erzählt. Muss man aufpassen...!!!

Eine Familie besteht meist aus Vater, Mutter, Kind. Diese Familie spricht man mit Familie Mustermann an. Man meint alle. Spricht man nur eine Person an, dann halt nur die.

Das "sie sollen ein-Fleisch-werden" für Eheleuten/Partnern beschreibt die Bibel. https://www.bibleserver.com/SLT/Markus10,7-9 Warum? Sind wir im Bilde Gottes erschaffen? Passiert mit Menschen die sich innig lieben gleiches wie im Himmel? Kann man mal nachdenken.

Ich denke, der Schöpfer ist nicht JHWH allein, sondern alle drei Personen wirkten bei der Schöpfung zusammen. Der Schöpfergott ist die Einheit aller Drei zusammen (früher dachte ich Jehova ist der Schöpfer allein, heute denke ich da anders).

So ist mein derzeitiges Verständnis dazu.

Wie ich schon schrieb: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

So, jetzt Du.

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 15:24
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

So, jetzt Du.

LG RoKo

Magst du etwa  eine selbstgebastelte "Westentaschen-Trinität", frei nach:

"Man nehme den schon immer existierenden Vater, dann nehme man den schon immer existierenden Sohn und ergänzend nehme man den schon immer existierenden Geist - ein Mix daraus ergibt: 'Einen wahren GOTT'?

Oder passt dir besser die Version, wie sie Iris hier kundtat?

Meine Option bleibt die Version aus 1Kor 8:5+6, die war für die Urkatholiken samt Cäsar korrekturbedürftig, hatten die dann das WAHRE Ergebnis heraus gefunden?

○| ̄|_ = 3 (○ = Cäsar)

Now ur turn!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 17:52
ATHALJA
(@athalja)

Ist dir das Folgende schon einmal aufgefallen? Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas verwenden in ihren ersten Kapitel lediglich die Formulierung "...dein/deinem Vater", "euer Vater" oder "wenn ihr...". Das Beispiel aus Matt. 6:9, 12 zeigt auch etwas an: "Ihr sollt so beten: Unser Vater... vergib uns unsere Schuld".

Hier frage ich mich: Weshalb bezieht Jesus sich selbst nicht mit ein? Zu erkennen ist, dass Jesus eine Gebetsvorlage (Mustergebet) gab, die ihn jedoch wohl nicht inkludierte. Oder benötigte Jesus auch Vergebung seiner Schulden? Das wäre mir jetzt neu...

Wie kannst du das erklären?


"Wisst ihr, wem der gleicht, der zu mir kommt, meine Worte hört und danach handelt? Ich will es euch sagen. Er gleicht einem Mann, der ein Haus baut und dabei tief ausschachtet und das Fundament auf felsigen Grund legt."

Die ^ Worte sagte sagte Jesus auch lt. Luk.6:47,48

"Jeder versuchte, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle gesund machte."

Der Gedanke aus Luk. 8:19 beschreibt die Kraft, die von Jesus ausgeht. Lassen wir uns doch davon steuern und  heilen - selbst wenn es nur "kranke Gedanken" sind...


Wer ist Jesus wirklich?

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 18:25
Iris, Rotkehlchen und Christian gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

Ich mag so, wie ich infolge meinem Verständnis erfassen kann. 

Die Trinität wie sie hier diskutiert wird liegen m.E.n. der Fassung nach zwei andere Definitionen im Verständnis zu Grunde und führt zu pro und kontra.

Die Bibel nennt es so: Des Büchermachens ist kein Ende und sich mühseelig damit zu beschäftigen macht müde. Freie Wiedergabe á la RoKo nach Pre 12,12

Hebräer sagt: Gottes Wort deckt auf, wer wir wirklich sind. Ein tarnen oder verstecken oder schön drumrum reden ist dann unmöglich. Alles kommt klar auf den Tisch. Bam, bam, bam. Die Frage ist die, ist man dazu bereit?

Ich plädiere für den wahren großen Vater Gott. Insbesondere seinen Sohn, in der Bibel selbst Gott genannt (Jes9,6,  Joh1,1, 18, Phi2,6). Und dem heilgen Geist. Diese sind Bestandteil der wahren Anbetung. Die Bibel sagt, wer sich zum Sohn Christus bekennt und vor ihm beugt (Frage: Wer ist Jesus wirklich?), der hat auch den Vater. - Andere Götter kommen in meiner Anbetung nicht vor. Wer sich so äußert, sollte darauf achten, ob er der Verleumdung nachgeht. Das mag Vater Gott gar nicht.

Wer denkt, Vater Gott war im AT der alleinige Herr, der irrt und lese einmal Ps 110,1. Der angekündige Messias war damals schon populär.

Die Zeit (es sind Stunden) die hier investiert wird zum schreiben und widerlegen und hin und her, könnte man auch gewinnbringender einsetzen. Bin ich ehrlich. Vielleicht liegt aber auch ein kleiner Gewinn darin, Lesern die sich hier her verirren, das Wow Erlebnis zu spendieren, so wie ich es einst erlebte, wie ich zu BI hinzukam. Denn was ich auf BI einst quer durch den Gemüsegarten las, waren vielfach meine Gedanken, die ich damals nicht in Worte fassen konnte. Weil als ZJ soll man bekanntlich nicht selbst denken...

Ich meine, es macht einen Unterschied, ob man Christus als Herrn bekennt, so ist man im Vater.

oder

Ob man sich zu Jehova bekennt, hierbei muss man noch immer nicht sich zu seinem Sohn bekennen. So taten einst die Juden. Damit beleidigten und verwarfen sie Gottes fürsorglichen Rettungsplan des Messias. Die Bibel bezeichnet ein solches Verhalten auch als Murren.

LG RoKo

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2019 18:36
Iris, Rotkehlchen, Fred und 2 weiteren Personen gefällt das
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