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"Welche Gründe hast D U überhaupt für deinen Glauben?"  

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ATHALJA
(@athalja)

Viele beteuern ja, dass sie einen Glauben haben. Doch es darf einmal gefragt werden:

Warum glaube ich? (Welche Gründe hast du dafür?)

Aus was setzt sich dein Glaube überhaupt zusammen?

Was glaubst du überhaupt - ganz genau genommen? (Z.B. das, was du bei den Z.J. gelernt hast; was du aus deiner Bibel für dich & deinen s.g. Glauben entnimmst oder etwas, was du aus sonstigen Quellen entnimmst?)

Womit identifizierst du dich & deinen Glauben? (Bist du ein neutraler Christ oder keiner; bist du noch ein Z.J.; oder bist du ein anders gläubiger Mensch?

(Dieser Thread, wurde ebenfalls auf Wunsch von Omma und Oppa beantragt.)

Wir freuen uns auf eure Kommentare. 

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

Zitat
Veröffentlicht : 21. Februar 2020 22:34
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Jurek
(@jurek)

Dieser Thread war von mir unter DAS CHRIST-SEIN begonnen worden…

Aber das sind sehr wichtige Fragen die hier gestellt wurden, auf welche ich hier gerne eingehen möchte, da ich mich dazu öffentlich bekenne (als eben ein Bekennender Christ):

Warum glaube ich? (Welche Gründe hast du dafür?)

Der sozusagen Beginn meiner Gründe ist verankert in Heb 3:4.
Mein „erster“ Grund (bewusster Kontakt mit dem Glauben. Denn als reingetauftes Baby in die römische Kirche und da nur traditionell…, das war nicht bewusstes Glauben aus Überzeugung), ist auch eine Auseinandersetzung mit Naturalismus und Wahrscheinlichkeiten.
Erst in Folge dessen dann Auseinandersetzung mit (auch) der Bibel …
Ein seeeehr breites Thema um hier annähernd genauer darüber zu schreiben.
(Wer aber was von mir dazu wissen will, kann gezielte Fragen stellen).

Aus was setzt sich dein Glaube überhaupt zusammen?

Aus den fundamentalen Dingen welche zusammengesetzt sind mit dem Blicken in die Schöpfung und die christlichen Grundlagen in der Bibel.

Was glaubst du überhaupt - ganz genau genommen? (Z.B. das, was du bei den Z.J. gelernt hast; was du aus deiner Bibel für dich & deinen s.g. Glauben entnimmst oder etwas, was du aus sonstigen Quellen entnimmst?)

Durch MEIN Forschen habe ich AUCH die „ZJ“ angesprochen (nicht umgekehrt) so wie das mir DAMALS am Anfang der 80ger möglich war =(Erreichbarkeit; ohne Internet…) und ich habe von denen vieles über den Glauben gelernt, welches ich damals als Katholik, revidieren musste.

Für mich gibt es bei der Fragestellung nicht ENTWEDER/ODER sondern SOWOHL-ALS-AUCH. Denn auch die „ZJ“ lehren in vielen bestimmten Punkten die Wahrheit!
Und ich pers. halte es für ein parteiischen Unsinn, dann sich von der JW.org zu trennen und damit auch von ALLEN derer Lehren und irgendwo wieder zu schlittern und dort wieder alles aufzusaugen, weil das die Mehrheit dann so glaubt, also muss es stimmen! Das ist unlogisch und falsch, denn Wahrheit ist die Wahrheit, egal ob sie von der einen oder anderen Gruppe kommt.

Weiterhin – ich unterscheide mich offenbar von Vielen hier, weil ich immer eigentlich Selbstdenker war und bin. Ich war nie ein Mitläufer. Ich habe mich bei meiner Wassertaufe 1984(!) nie welcher Organisation hingegeben. Ich war bei meiner Gemeinschaft mit den „ZJ“ (ca. 11 oder 12 Jahre? Mit Pause, da ich 2x zwischenzeitlich ausgeschlossen wurde!) auch nie was Besonderes bei denen geworden (Ältester, geschweige DAG). Genau wie hier, eher ein eher unliebsamer Außenseiter.
Und ich bin auch insofern anders als die allermeisten hier, weil ich nie Sklave von Menschen war – ergo: NICHT die WTG ist Schuld…, sondern ICH mach(t)e in meinem Leben viele Fehler, da und dort. Würde ich wo anders sein, würden die ach was falsch lehren was ich übernehmen würde, bis ich dann merke, dass ich mich damit irrte. Und das ist auch HIER so.
Also nicht die anderen sind schuld, sondern ICH mache Fehler, wenn ich welche falsche Ansichten übernehme, oder sonst auch Fehler in meinem Leben mache. Oder hat von euch niemand in seinem Leben falsch Entscheidungen getroffen? Und da sollen immer nur die anderen Schuld sein, weil man selber so naiv war?
Ich habe dann die Möglichkeit später aus den Fehlern zu lernen und sich zu korrigieren, ohne sich einzubilden, dass an meinen Fehlern nur die anderen schuld sind, weil sie haben Jahre meines Lebens gestohlen und solche Dinge, welche man oft hier zu lesen bekommt. – Also mein Glaube ist anders und hat andere (eigenständige) Basis als die allermeisten von hier, die dann die schlimmsten Opfer, der anderen sind, welche nur klagen aber sich kaum erholen können und Bibel zur Basis haben (Mt 5:38ff u.v.a.m.)

Natürlich wurde dann aus eigenständiger Überzeugung für mich persönlich dann die Bibel die Grundlage meines Glaubens. Und nicht weil andere…

Womit identifizierst du dich & deinen Glauben? (Bist du ein neutraler Christ oder keiner; bist du noch ein Z.J.; oder bist du ein anders gläubiger Mensch?

Ich bekenne mich zum Glauben der BIBEL und damit zum biblischen Christsein aus meiner persönlichen Überzeugung.
„Neutraler Christ“? Was ist damit gemeint?
Ein Christ ist parteiisch und folgt dem CHRISTUS und der Lehre der Apostel.
Aber „neutral“ in dem Sinn, dass ich nicht sage wie die „ZJ“ = „Es gibt nur eine Wahrheit und von daher wir glauben, dass auch nur unsere Gemeinschaft alleine diese eine Wahrheit vertritt“.
Das nicht!

Ob ich „noch“ Zeuge JEHOVAS bin? Selbstverständlich! (Das hat aber nichts mit den WT-Zeugen was zu tun! Die können diese Bezeichnung nur für sich nicht patentieren!).
Ein Mensch welcher meint, dass er nur ein „Zeuge JESU“ gemäß Apg 1:8 ist und kein Zeuge des AT-GOTTES der Juden, ist m. E. kein Christ.
Man kann NICHT den CHRISTUS bekennen, ohne JEHOVA GOTT zu bekennen und auch Zeuge für IHN zu sein! Das eine kann das andere nicht ausschließen oder ersetzen.
Zum Christsein gehört nicht bloß Zeugnis über JESUS abzugeben, sondern natürlich AUCH über JEHOVA GOTT!
Zeuge JEHOVAS zu sein ist mir eine Ehre! (Deswegen im Unterschied dazu bezeichne ich die WT-Zeugen immer in Anführungszeichen als „ZJ“, oder als „Zeugen Jehovas“ – „Jehova“ in dem Fall kleingeschrieben UND in so einer Reihenfolge, und nicht wie sie sich selbst nennen: „Jehovas Zeugen“, weil JEHOVAS Zeugen sind sie nicht wirklich oder primär, sondern sie bezeichnen sich bloß so, also sind sie den Namen nach „Zeugen Jehovas“…).

Und nebenbei: "JEHOVA" oder "JAHWE" ist egal, aber sicher nicht "HERR"!  (Apg 5:29)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 6:51
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Wildblume
(@wildblume)

Lieber Athalja, liebe Omma!

In den Diskussionen mit meinen agnostischen  Kindern wurde mir die Frage um die Ohren gehauen:

Was wäre, wenn Du in einem anderen Land geboren wärst?

Du wärst vll. Moslem,  Hindu, Buddhist.....oder gar Atheist....

Irgendwie gehört diese Frage, zumindest für mich, auch hierher.

Ich glaube, weil ich etwas von vorne herein eingepflanzt bekommen habe von meinen Eltern/Vorfahren.

Dann ist irgendwann der Punkt gekommen, wo man das hinterfragt und für sich begründet oder auch nicht..... Haben wir von vorne herein einen Vorteil durch die Geburt in ein christliches Umfeld?

Also, ich meine schon.

Dies ist erst mal ein Gedankensplitter von mir.

Grüße

Wildblume 🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 8:35
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ATHALJA
(@athalja)

Dieser Kommentar von Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ  wurde in diesen Thread gebeamt. 🤠 


Was glaubst du überhaupt - ganz genau genommen? (Z.B. das, was du bei den Z.J. gelernt hast; was du aus deiner Bibel für dich & deinen s.g. Glauben entnimmst oder etwas, was du aus sonstigen Quellen entnimmst?)


Am Ende meiner Nachdenkpause komme ich zu dem Schluss, wir müssen trachten die geheim-symbolische Bibelsprache (auch die von Jesus) richtig einzuordnen. Wir müssen z. B. den Verlust von Hand und Auge, um des Königreichs Gottes willen, richtig verstehen und nicht anfangen uns selbst zu verstümmeln, weil das Gottesreich höher zu bewerten ist, als unsere Hand oder Auge. Das Jesuswort wird schon gemeinverständlicher, nämlich die Errettung durch unserer Bereitschaft zu ermöglichen, Matth. 11:

12 Aber von den Tagen Johannes' des Täufers an bis jetzt wird dem Reiche der Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reißen es an sich.

Das "ich will" ist wichtig! Luk 13 zeigt, was w i r tun sollen, besser: müssen

23 Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind derer wenige, die errettet werden? Er aber sprach zu ihnen:
24 Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden es nicht vermögen.

Jeder von uns ist Knecht/Sklave der den Herrn sehnsüchtig erwartet... oder es leider nicht tut, Matth. 24:

42 Wachet also, denn ihr wisset nicht, zu welcher Stunde euer Herr kommt.
43 Jenes aber erkennet: Wenn der Hausherr gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb komme, so würde er wohl gewacht und nicht erlaubt haben, daß sein Haus durchgraben würde.
44 Deshalb auch ihr, seid bereit; denn in der Stunde, in welcher ihr es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen. -
45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen die Speise zu geben zur rechten Zeit?
46 Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, also tuend finden wird!

So sind wir auch hier im Forum verpflichtet, unseren Beitrag für Suchende oder Ex-Zeugen so zu gestalten, dass diese dem Feuer entgehen, das dem Teufel und seinen Engeln vorbehalten ist (Matth. 25,41)!

Das genügt völlig, wir brauchen keine Höllendebatte weiter durchführen!

Meint, mit Gute Nacht-Wunsch verbunden

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ


Lieber Gerdie,

ich nehme einmal die von dir hervorgehobenen Begriffe heraus:

  • Ringet danach
  • seid bereit
  • tuend

Diese "action words" erinnern mich a bisserl an einen Catcher. Oder auch an einen Ringer. Egal welcher.

Beide Kämpfer (Sportler?!?) müssen die von dir hervorgerufenen Attribute sehr gut aufbringen, wenn sie siegen wollen. Mit deiner Aussage stimme ich komplett überein: Das "ich will" ist wichtig!

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

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Veröffentlicht : 22. Februar 2020 9:57
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Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @athalja

Beide Kämpfer (Sportler?!?) müssen die von dir hervorgerufenen Attribute sehr gut aufbringen, wenn sie siegen wollen. Mit deiner Aussage stimme ich komplett überein: Das "ich will" ist wichtig!

Genau Athi, wir müssen auf den Zuruf Gottes HÖREN!

Wenn uns eine Org einredete, der Ruf Gottes ist abgeschlossen, dann gehört das untersucht. Frei von jeder Chronologie oder von einem Abschlussdatum, ist Paulus in Römer 8:

14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.

Jeder prüfe sich selbst mit der Frage: "Ruft Gott nach mir?"

Bedenkt: der Ruf geht vertikal, von oben nach unten und nicht horizontal von Kirche X, oder Gemeinde XYZ aus - Gott selbst erwählt Seine Kinder, klappt der Kontakt, dann trifft auch das alles zu, Römer 8:

16 Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.

24 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch?
25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich's gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.
27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

Spürt ihr diese Impulse?

Bei ZJ hat uns niemand danach gefragt, sondern u.a. Brot und Wein an uns vorbeigeschleust, wir gehör(t)en nicht dazu... 😪

 

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Veröffentlicht : 22. Februar 2020 10:17
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ATHALJA
(@athalja)

Veröffentlicht von: @gerd

Bei ZJ hat uns niemand danach gefragt, sondern u.a. Brot und Wein an uns vorbeigeschleust, wir gehör(t)en nicht dazu... 😪

Das besagte Brot von der damaligen WTG war mit schlecht verdaubaren Zutaten bereitet. Die "Auswahl" war nicht gut, die "Haltbarkeit" war sehr schlecht und die "Bekömmlichkeit" hatte massive Nachwirkungen. Manche leiden daher auch noch heute darunter...

Und vom Wein wollen wir besser erst gar nicht reden, denn der war vergoren. Die damit verbundene "Gärung" war typisch WTG verordnet. Schliesslich waren dann auch jeweils der WTG-Typische "Abstrich", "die Reifung" und "die Lagerung" mikro bakteriell verdorben.

Was war das denn nur für ein Glaube, den wir damals hatten? Weshalb haben wir ihn angezogen? Waren wir geblendet worden? Oder wollten wir nichts anderes glauben? (Ein bequemer Glaube ist ja für viele auch ein Glaube...) 

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 10:39
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Für mich ist „Glaube“ das geistige Sehen!

Warum „Gaube“ ich, weil ich nicht gerne geistig blind wie ein Tier durchs Leben gehen will >>
und mein ‚Horizont und Lebensinhalt‘ dann größer, menschenwürdiger und hoffnungsvoller wird.

Deshalb finde ich durch die Bibel auch eine Erweiterung des geistigen Blicks, wenn es mir gelingt mit JHWH‘s Hilfe die „Puzzlesteinchen“ des Bibeltextes zum JHWH’s gewolltem BILD zusammen zu setzen.

Die 29 Jahre Lehrzeit bei der WTG-Gemeinschaft haben mich vor einem falschen Bild abgeschreckt.
Deshalb bleibe ich lieber als Einzelgänger auf einem sehr schmalen Weg ohne Einfluss von anderen Menschen.
Von anderen Menschen lasse ich mir wohl gerne die geistigen Augen für das richtige ‚Puzzlebild‘ öffnen.
Leider bekomme ich auf viele meiner Fragen keine konkrete Antwort – oder nur Ablenkung.
So ist z. B. meine Frage vom 20.02. um 19:49 unter: „wer ist Jesus wirklich?“ noch nicht beantwortet,
https://www.bruderinfo-aktuell.org/forum/austausch/wer-ist-jesus-wirklich/paged/6/#post-3223  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 11:28
pit
 pit
(@pit)

Lieber Opa Klaus.

Warum machst du dazu nicht einfach ein eigenes Thema auf und erklärst uns darin deine Sicht, an Hand der Schrift?

Am Besten, Schritt für Schritt, damit es jeder nachvollziehen kann.

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 12:26
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @pit

Warum machst du dazu nicht einfach ein eigenes Thema auf und erklärst uns darin deine Sicht, an Hand der Schrift?

Lieber pit, in dem Thread, den Du meinst, habe ich alles deutlich genug geschrieben:
https://www.bruderinfo-aktuell.org/forum/austausch/wer-ist-jesus-wirklich/paged/6/#post-3223
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nun hier zum Thread.
Bereits ab Eden hat ein Störenfried und Feind Gottes den Glauben manipuliert und fehlgeleitet beginnend durch Fehlinterpretationen über die Bedeutung und Zweck des "Baumes der Erkenntnis" und die Lebensgefahr.
Alle Fehlinterpretationen haben eine Sucht-Wirkung auf die Menschen und sie kommen nicht los davon um zur reinen Wahrheit Gottes und Realität zurück zu kehren.
Da versteckt man sich hinter der Vorwand: "die ganze Wahrheit können wir nie erkennen";
stattdessen sollten wir aber zumindest die ganzen Lügen, Irrlehren Satans restlos erkennen!

Genau vor der Gefahr von Realitätsverlust wollte ja Gott bereits schon Adam gleich zu Anfang mit diesem markierten Obstbaum warnen und ein Naschen vom "Baum" sollte Alarmsignal für Fehlinterpretationen und Realitätsverlust sein - was langfristig dann lebensuntauglich macht.
Was beobachten wir nun seit Menschengedenken? Zersplitterung, Streit und Blutvergießen um tausende widersprüchlichen Fehlinterpretationen und Illusionen.
Die allerhöchste Autorität und Kompetenz des Schöpfers wurde selten respektiert und ernst genommen; stattdessen hat der verhärtete Eigensinn der Menschheit nur Leid+Elend gebracht.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Februar 2020 17:59
ATHALJA
(@athalja)

Ja - warum glaube ich überhaupt? Gute Frage, nicht wahr...

Nun, ich glaube weil ich Jesus kennen lernen durfte. Jawohl, ich durfte Jesus kennen lernen! Und ich lerne Jesus immer weiter und noch besser kennen. Dafür möchte ich auch eine Begebenheit vortragen. Sie hat meinen Glauben ganz sicher tief geprägt und geformt!

Jesus war auf dem Weg nach Kafarnaum, als er von einer Gruppe Älteste angesprochen wurde. Ein Hauptmann hatte sie gebeten, dass Jesus doch seinen Diener sein Leben rette. (Diese Begebenheit kann in Lukas 7:1 - 10 nachgelesen werden.)

Mich hatte aber die Reaktion Jesu' fasziniert: "Jesus staunte über den Mann, als er das hörte. Er wandte sich um und sagte zu der Menge, die ihm folgte: »Ich versichere euch: Solch einen Glauben habe ich in ganz Israel nicht gefunden

Für meinen Glauben bedeutet das: Jesus sieht auch den Glauben, der nicht im Rampenlicht gestellt wird. (Wie z.B. bei den ZJ!)

Mein Glaube setzt sich u.a. mit Heb. 11:1 (GN) zusammen: "Glauben heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst."

Als ein Zeuge Jesu Christi, ist mein Glaube auf das Zentrum des Reiches JHWH's und seines Sohnes, gerichtet. Nur Jesus kann unsere Erde von all den Problemen der Menschheit befreien. Und diese Probleme werden stetig mehr. Verankert ist dieser Glaube mit den Worten aus Offb. 22:12 --->

 »Ja, ich komme bald«, ´sagt Jesus,` »und bringe jedem den Lohn mit, den er für sein Tun verdient hat.

Oh yeah - Jesus is great!

Bildergebnis für glaubens emoticons und smileys 

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Februar 2020 16:36
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Omma
 Omma
(@omma)

@athalja

Lieber Athalja,

obwohl diese Fragen, die wir gemeinsam aufgeworfen haben, jetzt hier als Thema stehen, ist es gar nicht so leicht, herauszufinden, wie es in einem selbst so aussieht.  Ich habe erst einmal abgewartet, was unsere Geschwister zu diesem Thema zu sagen haben.  Dabei sind sehr interessante Gesichtspunkte angesprochen worden, die mich jetzt angeregt haben, es auch mal zu versuchen.

Glauben, in den man hineingeboren wurde:

Viele sagen, ich habe meinen Glauben, aber was meinen sie oft damit?  Wenn jemand sagt, ich bin Evangelisch, Katholisch, Jude, Moslem, oder auch ZJ, muss es dann automatisch so sein, dass er einen tiefen, von Herzen kommenden Glauben an den allmächtigen Gott hat?  Oder wie ist es, wenn jemand sagt, ich bin ein Christ, wie zeigt sich dieser Glaube an Christus?

Ja, lieber Athalja, du hast Recht, egal in welcher Religionsorganisation sich jemand befindet, überall kann es auch Menschen geben, die einen tiefen, festen, von Herzen kommenden Glauben haben.  Aber auch Menschen, die scheinbar „keinen Glauben“ haben, also keiner religiösen Gruppe angehören, können einen sehr tiefen und lebendigen Glauben haben.

Die Frage war aber, warum glaube ICH?

Tja, jetzt wird’s schwierig!  Ich kann mich noch gut daran erinnern, weil ich keine gute Kindheit hatte (bin bei den Zeugen hineingeboren), dass bei mir das Gefühl vorhanden war: „Wenn mich auch kein Mensch verstehen kann, so kann mich mein lieber Vater im Himmel verstehen, ihm kann ich alles anvertrauen.“ 

Ja, ich war in eine Religion hineingeboren worden, aber mein Glaube sah ganz anders aus, er gab mir Halt um mit den schlimmen Dingen fertig zu werden. Ich hatte das feste Gefühl, nicht allein zu sein, mein Lieber Vater im Himmel war immer bei mir.

Trotzdem glaubte ich auch, alles was ich bei den Zeugen lernte, war die Wahrheit, und ich versuchte meinem lieben Vater im Himmel eine Freude zu machen, wenn ich mich anstrengte alles zu erfüllen, was man von mir erwartete.

Jetzt mache ich einen Sprung in die Zeit, als bei mir Zweifel aufkamen, ob es wirklich die Wahrheit war, die wir lernten.  Die Antwort, die wir in der Bibel bekamen, musste ich erst einmal verdauen.  Es brachte mein ganzes Leben durcheinander.  Ich fühlte mich, wie im freien Fall, ohne Halt.  Die ernüchternden Gedanken waren: „Wir sind belogen und betrogen worden!!!“  Diese Wahrheit löste bei mir Weinkrämpfe aus.  Aber zugleich erkannten wir die erhabene Stellung unseres Herrn und Erlösers, Jesus Christus.  Jetzt hatten wir zwei, an die wir uns wenden konnten, unsere Beiden Höchsten. Alles war so neu für uns, wir tasteten uns ganz vorsichtig an alles ran.

Jeden Tag lasen wir in der Bibel, nicht so, wie bei den Zeugen, sondern wir wollten unsere Beiden Höchsten immer besser kennen lernen, ihnen ganz nahe sein.  Und sie haben sich von uns finden lassen, wir durften spüren, wie unsere Liebe zu ihnen immer tiefer wurde.  So konnten wir es einfach nicht mehr ertragen, wie sie in der Org. dargestellt wurden, ja, wir wurden sogar richtig wütend.  Jetzt mussten wir handeln, wir wollten unseren inneren Frieden nicht wieder verlieren. 

Für uns bedeutete das – AUSTRITT – aus der Org. der ZJ.

Wir sind zwar aus unserem „Glauben“ ausgetreten, aber unser Glaube und Vertrauen, in unsere Beiden Höchsten sind dadurch immer fester und liebevoller geworden.

Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

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Veröffentlicht : 23. Februar 2020 19:42
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Wildblume
(@wildblume)

@omma

Liebe Omma,

der Oppa und Du, Ihr seid ein DreamTeam. Immer geradlinig geradeaus und konsequent.

Die Kindheit in der Org bringt Bibelkenntnis und das gesamte tägliche Leben ist glaubenbestimmt.

Natürlich kann man die fragwürdige Handhabung und Bibelauslegung  bemängeln, sollte man auch... Dennoch ist ein gewisser Grundstock gelegt worden. 

Warum glaube ICH?

Nun, ich weiß, dass mein himmlischer Vater auch bei mir war und mir in vielen Situationen half. Es fehlte jedoch oft das innige Vertrauen, denn es wurde mir ja ein zürnender, fordernder Gott vermittelt. So glaubte ich natürlich immer mit der Angst im Hintergrund. 

Seine Existenz ist für mich klar, weil ich ihn in allen seinen Werken sehe, die Schönheit und die Weisheit in der Natur und in der Kreativität des Menschen.

Das ist alles sehr sinnbezogen bei mir, daher  habe ich den Glauben an ihn auch beim Aufwachen nicht verloren.

Ich suchte ihn, denn ich verlor den Halt, wie Du, Omma. 

Er ließ sich auch von mir finden, indem er mich dem Christus an die Hand gab. Ich gewann eine ganz neue Sichtweise auf den Vater, denn ich nehme  nun all seine Liebe und Fürsorge wahr. Da ist Barmherzigkeit und Wärme. Da ist kein Platz für Angst, jedoch für Gottesfurcht schon. Denn dies steht für Respekt. 

Mein Weg wird nicht leicht, weil er mich durch den Sohn herausführen wird aus Zweifel, Lügen und falschen Denkmustern. Das wird Konsequenzen haben. Das bedeutet wieder Angst, die er mir aber nehmen wird, wenn es soweit ist. Davon  bin ich überzeugt, denn das tat er ja schon

früher für mich. Beim Vater ist Licht und das Gesetz des Christus macht gesund, es führt zum Leben, auch wenn wir jetzt leiden.

Das gibt mir Kraft,  Sinn und Vertrauen und darum glaube ICH!

Das ist ganz subjektiv gesehen

von Wildblume 🌸🌸🌸

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Februar 2020 21:04
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Omma
 Omma
(@omma)

@wildblume

Liebe Wildblume,

da du ja nicht durch den Bildschirm sehen kannst, möchte ich dir kurz beschreiben, was gerade geschehen ist.

Ich hatte deinen Kommentar gerade auf dem Monitor, als der Oppa mir über die Schulter schaute.  Als er ihn las, sagte er: "Und das zeigst du mir nicht?"  Er las weiter, immer wieder kam ein zustimmendes: "Genau!" oder: "Genauso denke ich auch." oder: "Das sind genau meine Gedanken."

Du siehst also, auch in einem "DreamTeam" können Zwei unterschiedlich empfinden. Aber das Wichtigste ist doch das Ziel.  Ursprünglich hatte der Oppa diese Frage (Thema) in einem Telefongespräch aufgeworfen, im anschließenden Gespräch unter uns Zwei merkten wir schon, dass bei uns gewisse Unterschiede waren, auf dem Weg zu unserem persönlichen Glauben.

Ganz liebe Grüße, jetzt ganz besonders vom Oppa, aber auch von mir, der Omma (viele liebe Grüße auch an deinen lieben Mann)

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Februar 2020 22:47
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ATHALJA
(@athalja)

Liebe @omma & @wildblume,

was ihr (3 - Omma, Oppa & Wildesblümerl)) dort oben scher schön beschrieben habt, verdient den Zuspruch eines echten Christes. Jesus würde staunen über eure Einstellung und euren Glauben, denn das tat er bereits, während seiner Tage auf der Erde. Und ich wünsche euch von Herzen den reichen Segen unseres Herrn Jesu Christi weiterhin.

Jetzt möchte ich a bisserl von mir und meinem Glauben berichten, OK?

Mich hatte niemand gefragt, ob ich Evangelisch getauft werden möchte, es wurde einfach "gemacht". Das geschah im Alter von ca. 1 - 3 Monate! Kurz nach meiner Geburt wurde ich von meinen Grosseltern "übernommen", denn meine Mutter war mit ihren knapp 17 Jahren, noch nicht reif für eine Mutterrolle. Ein Paar Jahre später liessen sich meine Eltern scheiden und jeder ging "seinen" Weg. Da mein Vater das Sorgerecht für mich hatte und er im gemeinsamen Haus mit meinen Grosseltern wohnte, kam ich immer mehr unter der "Zucht der Zeugen Jehovas", denn meine Grossmutter war eine von ihnen. Sie nahm mich öfters mit in den KS, aber mir langweilte sehr...

Dann ist mein Vater nach Canada ausgewandert und meine damalige Stiefmutter hat mich dorthin entführt (gekidnappt). Ich war zu dem Zeitpunkt knapp 9 Jahre alt und musste fortan ein Leben als "Aschentrottel" führen. Ja, ich durfte in Canada bereits mit 14 Jahren zum Unterhalt der neuen Familie meines Vaters beitragen - der hatte ja nur 7 Kinder bis dahin. Nach vielen Jahren haben mich dann meine Grosseltern - im Gegenwert meines Erbteils (das oben besagte Haus) - wieder zurück gekauft und ich durfte mein Leben zum 3. Mal bei NULL beginnen.

Was macht ein/der Glaube jetzt mit so einem Menschen? Ist da überhaupt Raum für den Glauben?

Doch! Ich war schon als Jugendlicher "Jesus angehaucht" gewesen und diese, von Jesus ausgehende Kraft, zog mich durchs weitere Leben. Wieder bei meiner Grossmutter, bin ich dann ein s.g. Zeuge Jehova geworden. Es waren dir Lehren und die damalige "Atmosphäre" gewesen, die mich in diesen Bann zogen. Aber so richtig wohl fühlte ich mich irgendwie nie...

Seit 1992 bin ich kein Zeuge Jehovas mehr, denn ich habe mich ausgemustert. (Diese Gruppe wird Abtrünnige genannt!) Und wisst ihr Lieben was? Ich wurde ein freier Christ und befasste mich erst etwas später so richtig mit der Bibel. In diesem Zeitraum passierte dann folgendes: Ich durchstreifte diverse Glaubensgemeinschaften, ich nahm an diversen Bibel-Studien teil und prüfte und analisierte. Fündig wurde ich erst, als ich JHWH und Jesus bat mir das Licht und die Zuordnung zu ihnen, zu bieten.

Berufsbedingt war ich ja in der technischen Wissenschaft tätig gewesen. Mein Forschergeist ist mir bis zum heutigen Tag geblieben und ich lasse mir kein Zebra für ein Pferd mehr verkaufen. Ich habe Jesus so richtig kennen gelernt und prüfe die Bibeln nach deren bester Wahrheit! Manches ist schwer verdaulich und manches schmeckt vielleicht nicht so ganz. Dennoch betrachte ich die wesentlichen Inhalte der Hl. Schrift mit grossem Respekt. 

Meinen Glauben prüfe ich kontinuierlich. Es gibt leider dabei auch mal einige "Unfälle"; die muss ich dann aber schnellstens wieder korrigieren (lassen). Einige Fragen hierzu stelle ich mir selber: Was würde Jesus an meiner Stelle heute tun? Wie würde Jesus dies & das heute betrachten und bewerten? Bin ich flexibel genug um Jesus begegnen zu können? 

Ja, es gibt immer wieder "Gegenwind", aber wenn mein (glaubens) Haus auf einem soliden Sockel gebaut wird/wurde, dann widersteht es auch die stärksten Stürme. Meine "Wohnungseinrichtung" (Bestandteile meines Glaubens) besteht u.a. aus tiefgründigem Forschen und Hinterfragen. Stabilisatoren sind mir dabei u.a.: 1Thess 5,21;1Joh 4,1

Für mich liegt die Belohnung in Jesu Worten von Joh 3,16 . Es gibt für mich auch nur eine Richtung und die hat ihre Gültigkeit mit Joh 14,6!

Den Frieden und Segen unseres Gottes und Königs Jesu Christi wünsche ich euch allen, die ihr ebenso euren Glauben vertretet. Ja - zeigt her euren Glauben. 

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Februar 2020 10:30
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Wildblume
(@wildblume)

@athalja

Lieber Athalja,

hier gibt es so viele , die es nicht leicht hatten im Leben. Wenn ich Deine Geschichte lese, überkommt mich so ein Gefühl des Erbarmens.....

Du bist aber eine "wetterfeste Pflanze", die Hagel, Sturm, Kälte Hitze, Trockenheit und Überschwemmungen trotzt.

Und wenn ich dies schreibe, habe ich noch einige andere hier im Sinn, die ebenfalls hart im Nehmen

geworden sind.

Und vergessen wir nicht diejenigen die gerade mitten im Ausstieg sind und das sehr schmerzhaft erfahren.

Wir sollten für alle beten, auf dass sie ihren Glauben AUFBAUEN können und nicht verlieren!

Und bei diesem Gedanken wechselt bei der gefühlsdusseligen Wildblume das Erbarmen in eine warme Zuneigung für meine Geschwister.

Gemeint ist jeder, der sich angesprochen fühlt!

Es umarmt Euch

die Wildblume 🌺 🌺 🌺 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. Februar 2020 12:09
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