Was ist Glaube
 
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Was ist Glaube

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(@linndoor)
Aktiver Gast

Unser Herr Jesus Christus sagte während seiner Zeit auf Erden: 

Was immer ihr glaubt und ihr zweifelt nicht in euren Herzen, so wird es. 

Hier die Ausarbeitung zu diesem Thema von einem Christen, der die Wiedergeburt im Geiste am eigenen Leib erfahren hat.

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Was ist Glaube?

von I.I.

Version 2022/1

Das Geheimnis

Wenn wir uns diese Frage stellen, sollte uns sofort die Bibelstelle einfallen: Der Glaube ist ein Geheimnis (1.Tim.3:9,16). Deshalb bleibt unser Wissen vom Glauben immer „Krümelglaube“. Aber durch diesen Krümelglaube geschehen große Wunder (Mt.15:27,28). Gott gab uns keinen anderen Glauben als den Senfkornglauben und wenn dieses Senfkorn lange genug wächst, können wir alles erleben (Mt.17:20; Lk.13:19). Dieses Maß des Glaubens können wir selbst nicht produzieren, sondern bleibt ein wachsendes Geschenk1 und immer ein Geheimnis (1.Kor.13:2b). Trotzdem sollten wir uns die Frage stellen:was ist eigentlich „Glaube“?

Die Frage wird oft mit „Vertrauen“ beantwortet: Glaube ist Vertrauen. Aber dafür hat der Grieche ein anders Wort: πεποιθησις. Das finden wir z.B. in 2.Kor.1:15; 3:4; 8:22. Was der Glaube ist oder besser, was er wirkt, definiert uns der Heilige Geist selbst:

Die Definition

des „Glauben“ finden wir in Heb.11:1. Das haben auch einige Übersetzungen gleich zum Ausdruck gebracht:
Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf... (Neues Leben)

Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung... (Neue evang. Übers.)

Die Fragen stehen nicht im Grundtext.

Machen wir uns mal die Mühe den Grundtext so genau wie möglich aus dem Griechischen zu übersetzen, ohne dass wir die Reihenfolge der Wörter vertauschen:

 

Es ist aber der Glaube angesichts der Erwartenseinede Dinge, ein Unterstehen von

Εστιν δὲ πίστις ελπιζομένων, υπόστασις

 

Tatsachen, ein Überführtwerden von nicht Erblickseineden...

πραγμάτων, ελεγχος ου βλεπομένων

 

Es ist der Glaube...
Hier geht es nicht um eine theologische und damit theoretische Definition des Glaubens, sondern um das, was der Glaube selbst bewirkt, nämlich drei Dinge:
1.) der Glaube macht mich zu einen Erwarteten.

2.) der Glaube bewirkt eine Unterstehung von Tatsachen.

3.) der Glaube bewirkt ein Überführtwerden oder Überführtsein von nicht Sichtbaren.

 

1.) der Glaube wirkt eine Erwartung

Die meisten deutschen Übersetzungen übersetzen <<Hoffnung>> anstatt <<erwarten>>.

Im Deutschen unterscheiden sich aber diese beiden Wörter sehr. Während das Wort „hoffen“ zum Ausdruck bringt: ich bin mir nicht sicher, ich weiß es nicht genau, bedeutet z.B. erwarten: ich erwarte ein Paket, also eine objektive Tatsache.

Wir verbinden den Glauben oft mit der Vergangenheit. Was geschah! Die Glaubensbekenntnisse der Kirchen bekennen vorwiegend die Vergangenheit! Aber das Bekenntnis des Glaubens der Apostellehre betrifft die Gegenwart und die Zukunft:

 

Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus Herr ist...

...mit dem Munde bekennt man zur Rettung.
Denn die Schrift sagt: Jeder, der an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.

(Rö.10:9ff)

 

Mögen wir nun das Bekenntnis der Erwartung ohne Wanken festhalten; denn der Verheißende ist glaubwürdig. (Hb.10:23)

Während die „Hoffnung“ im Deutschen etwas ungewisses beinhaltet, besitzt die Erwartung, die Gewissheit des Empfangens (Kol.1:5). Der Glaube, der überwindet, steht auf zwei Beinen:
Er steht auf den Tatsachen der Vergangenheit und bekennt erwartetes Heil in unseren irdischen Leben (2.Kor.6:2).

 

2.) der Glaube wirkt ein Unterstehung von Tatsachen.

Das griech. Wort υπόστασις (hypo-stasis) kommt nur 5x im NT vor2 und wird in der EÜ mit „Zuversicht“ übersetzt.

Das GOW3 schreibt zu dem gr. Wort υποστασις, wörtlich: Der darunter-Gestellte.
Der Glaube befähigt uns, sich unter etwas zu stellten, nämlich unter Tatsachen.

 

Welche Tatsachen? Z.B. Hb.6

damit ihr darin nicht schwerfällig werdet, sondern Nachahmer derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen als Erbe erhalten.

 

Wodurch erhält wer, was?

die durch Unterstellen und Geduld die Verheißungen als Erbe erhalten.

 

Gottes Verheißungen sind Tatsachen.

Der Gläubige unterstellt sich also den Verheißungen Gottes. Er erwartet sein Erbe, in dem er sich unter die Verheißungen Gottes stellt.

 

Der Glaube ist eine Eigentumsurkunde

Das GOW schreibt als zweite Übersetzungsmöglichkeit für υπόστασις:

die Eigentumsurkunde.
Der Glaube ist eine "Eigentumsurkunde der erwarteten Dinge"

Der Glaube ist eine Eigentumsurkunde! Idealer kann man den Glauben gar nicht beschreiben.
Christus ist unser Erbe! Er wurde für uns gemacht! (1.Kor.1:303:21b,23) Nun stelle ich mich unter mein Erbe, in dem ich mich unter sein Testament stelle. Sein Testament offenbart mir mein Erbe. Wenn ich mich unter seine Wort stelle, stelle ich mich unter Tatsachen und damit nehme ich diese für mich in Anspruch und das ist Glaube! (Ap.2:41a 4:4)

 

3.) der Glaube bewirkt ein Überführtwerden oder Überführtsein von nicht Sichtbaren.

Dieses Überführtwerden, oder Überführtsein geschieht in der Einheit des Wortes Gottes mit dem Geist Gottes (2.Tim.3:16).

Wohin führt das Überführtsein? Zu dem noch nicht mit unseren irdischen Augen sichtbaren Erbe. Aber mit den erleuchtenden Augen meines Herzen, erkenne ich MEIN Erbe:

nachdem die Augen eures Herzens erleuchtet wurden,
damit ihr wisst, was das Erbe Seiner Berufung ist, was der Reichtum der Herrlichkeit Seines Erbes inmitten der Heiligen ist

(Eph.1:18)

 

 

Das Überführtsein durch Wort und Geist macht aus dem Gläubigen einen Wissenden:

damit ihr wisst! (vergl. 1.Kor.2:12). Was ich weiß, davon bin ich auch überzeugt! (Ap.17:4; 18;4; 28:23,24)4.

 

 

Was ist Glaube?
Glaube überschreibt Gottes Eigentum zu meinem Eigentum und bringt es in meinen Besitz.

3Das Griechische Online Wörterbuch von Strong

4In diesen Bibelstellen steht das gr. Wort πειθω. Kommt über 30 mal im NT vor und wird oft mit „überzeugen“ oder „vertrauen“ übersetzt. Bedeutet soviel, wie „sie fügen sich“ , „jemanden auf seine Seite ziehen“. Auch in Ap. 19:8; und 1.Jh.3:19.

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Allen hier ein schönes Wochenende und Gottes Segen

LG

Linndoor

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. September 2022 10:58
José gefällt das
Selberdenker
(@selberdenker)

Ich mach das mal etwas kürzer:

„Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht“ (Heb 11:1) 

Nun zu Markus 11:23 (Elb)

Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. 

Wir müssen natürlich dabei berücksichtigen, daß von Jesus prophezeit wurde und es sich auch so erfüllte, daß er in Gleichnissen sprach. Und auch bei ungewöhnlichen Aussagen müssen wir das immer im Hinterkopf haben. Gewöhnlich hat Jesus da Dinge im Sinn, die Grundlage für diese Aussagen sind, auch wenn er sie nicht immer dabei zum Ausdruck bringt.

Denken wir nur an die Aussage "Wenn ihr nicht mein Fleisch esst und mein Blut trinkt..." Die Pharisäer wendeten sich entrüstet ab. Hätten sie nachgefragt, hätte Jesus ihnen sicher die gleichnishafte Aussage näher erklärt. Und das mit den "Berge versetzen" hat auch einen biblischen Hintergrund. Denken wir an die bergesgleichen Probleme, die im AT berichtet werden, von denen die wahren Anbeter betroffen waren. "Wer bist zu Berg vor Serubbabel...."

Auch bei dem Text Markus 11:23 müssen wir den unmittelbaren Kontext beachten

McDonald sagt dazu:

Am Morgen nach deer Verfluchung des Feigenbaumes kamen die Jünger dort auf ihrem Weg nach Jerusalem vorbei. Er war von den Wurzeln bis in die Spitzen verdorrt. Als Petrus das vor dem Herrn erwähnte, sagte dieser einfach: "Habt Glauben an Gott". Aber was haben diese Worte mit dem Feigenbaum zu tun? Die folgenden Verse zeigen, daß Jesus den Glauben der Jünger stärken wollte, damit sie ein Mittel hätten, Schwierigkeiten zu überwinden. Wenn Jünger an Gott glauben, dann können sie das Problem der Unfruchtbarkeit beseitgen und berghohe Hindernisse überwinden.

Dennoch gegen uns diese Verse nicht die Vollmacht, um Wunderkräfte zur eigenen Selbstdarstellung oder Bestätigung zu bitten. jeder Glaubensakt muß in den Verheissunen Gottes begründet sein. Wenn wir wissen, daß es Gottes Wille ist, eine bestimmte Schwierigkeit wegzunehmen, dann dürfen wir im Gebet darauf vertrauen, daß es geschieht. Wir  können voller Gewißheit alles erbitten solange wir sicher sind, daß es dem Willen Gottes wie er in der Bibel oder durch das innere Zeugnis des Geistes offenbart ist, entspricht.

Meines Erachtens ist dieser verdorrte Ölbaum auch ein Sinnbild für Israel. Israel wurde zwar gezüchtigt, aber zum Beispiel Sacharja spricht davon und Paulus wiederholt es in Römer 11, daß das buchstäbliche Israel dennoch nicht endgültig verworfen ist und auf diese Weise "der Feigenbaum wieder mit Lebenskraft erfüllt sein wird". (Lukas 21:29-33 HFA). Wenn in höchster Bedrängnis ein reumütiger Überrest "zurückkehrt",  wird "der Feigenbaum wieder Blätter treiben", aber auch alle anderen Nationen (im Millennum) wieder erblühen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Verfluchung_des_Feigenbaums

Und da besonders

Im apokalyptisch-eschatologischen Kontext

Oder "wer mit dem Schwert kämpft wird durch as Schwert umkommen", obwohl Jehova die Kriege Israels führte... Hier ist Hintergrund nicht Früheres, sondern noch Kommendes. Und es erfüllte sich im Jahre 70 als die Zeloten meinten unabhängig von Gottes Verordnung, daß die Juden feindlichen Nationen wegen ihres Ungehorsams dienen sollten,  dieses Joch mit dem Schwert abschütteln zu können.

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. September 2022 20:34
(@linndoor)
Aktiver Gast

@selberdenker :

Ich stöberte gerade im Forum und las den Beitrag des Selberdenkers, dass der Selberdenker nicht glaubt, dass 4 Moslems mit Teppichmessern bewaffnet in die Türme des WTC geflogen sind. Der Selberdenker hält das für eine Verschwörungstheorie. Aber es gibt noch viel schlimmere Verschwörungstheorienn, nämlich die:

In Acharach am Achenbach, da machten achtzig Wachteln Krach Punkt

und dann die

Der dicke Dieterich trug den dünnen Dieterich durch den dicken Dreck. Da dankte der dünne Dieterich dem dicken Dieterich, dass der dicke Dieterich den dünnen Dieterich durch den dicken Dreck getragen hatte Punkt

Glaubst Du das?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. September 2022 20:47
RoKo
 RoKo
(@roko)

@SD, Glaubst Du, dass ZJ den wahren Glauben haben? Man müsste dann weiter schreiben, die LK den Geist besitzt wie sie angeben? Sie die richtige Bibelübersetzung haben? Denn man sieht es ja nicht. Man [er]hofft es in gesicherter Erwartung...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. September 2022 21:35
Linndoor gefällt das
Selberdenker
(@selberdenker)

@roko 

Das ist auch mal wieder so eine "Fangfrage".

Den "wahren Glauben" auch auf Seite der Christen gibt es nicht. Man kann sich nur ernsthaft bemühen, diesem wahren Glauben, dieser wahren Erkenntnis und wahren Exegese  zu nähern.

Wahrheit und Irrtum findet man daher i.d.R. in allen christlichen Gemeinschaften nebeneinander.,

Zur vollen Erkenntnis und Einheit werden wir daher erst unter der Herrschaft Christi im Millenium kommen. Bis dahin müssen wir und als Christen gegenseitig erdulden und ertragen im Geiste der Liebe.

Und bis dahin können wir uns nur bemühen im Geiste gegenseitiger Toleranz der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Insofern weiß ich Foren wie dieses zu schätzen, wo man dieses frei tun kann.

Wobei ich meine, daß gewisse "Grundwahrheiten" allerdings unter allen Christen ziemlich deutlich sind und von allen Christen anerkannt werden sollten, wie z.B. im "Vaterunser" als auch im "apostolischen Glaujbensbekenntnis" zum Ausdruck kommen. (vgl. Hebr. 6:1).

Diese pauschale Verurteilung der Zeugen Jehovas und deren Lehre, wie sie auch einige hier betreiben, trage ich allerdings nicht mit. Ich glaube, daß auch Jehovas Zeugen eine christliche Gemeinschaft sind, die viel gute und richtige Erkenntnis erlangt und verbreitet haben und von Gott auch als wichtige "Arbeiter im Weinberg Gottes" gebraucht werden. Die Entwicklungen in der Leitenden Körperschaft in letzter Zeit bereiten allerdings auch mir Sorgen.

Ein Lob an die Leitung dieses Blogs und Forums.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. September 2022 22:27
José
(@aljanah)

Vielmehr glauben wir einer Person, Jesus Christus, der uns die frohe Botschaft von einem liebenden, verzeihenden und fürsorgenden Gott verkündet hat, einen Gott, für den jeder Mensch einzigartig ist. Einem Gott, der unsere Rettung will, der möchte, dass wir uns ihm aus Überzeugung anvertrauen und unsere ganze Hoffnung auf ihn setzen. Und unser Glaube wird geweckt und gestärkt durch Menschen, die uns ihre Glaubenserfahrungen mit diesem Gott weitergeben, die ihr Leben am Vorbild Jesu ausrichten. Letztlich aber ist Glaube ein Geschenk Gottes, wenn wir uns ihm und seiner Zuwendung zu uns öffnen. Wenn wir bereit sind, ihn zuzulassen und uns als seine geliebten Geschöpfe zu verstehen. Wenn wir mit ihm eine Beziehung eingehen.

Jesus erzählt den Menschen damals Geschichten, Gleichnisse, um ihnen eine Ahnung von diesem gütigen und liebenden Gott zu geben. Er beschreibt Gott in Bildern, um Gott so den Menschen verständlich zu machen. So benutzt er auch das Bild vom Vater. Dieses Bild vom Vater mag nicht für jeden Menschen passend sein, das hängt von seinen Erfahrungen ab, aber es ist nur ein Bild, wir können Gott weder in Worten noch in Bildern ganz fassen, wir können aber vielleicht ahnen, was gemeint ist. Glaubensaussagen sind also der Versuch, die Unbegreiflichkeit Gottes irgendwie zu beschreiben, aber sie bleiben defizitär. Religiöser Glaube, Glaube an Gott, vor allem Glaube an den einen Gott – was ist das nun eigentlich? Wann glaubt ein Mensch, wann ist er gläubig? Letztlich können wir das von aussen nicht wirklich festmachen und erkennen, schon gar nicht bewerten. Denn Glaube im christlichen Sinn ist letztlich Beziehung – Beziehung zu Gott, die sich vielleicht an gewissen Äußerlichkeiten erkennen lässt, deren Intensität wir aber nicht sehen oder wirklich abschätzen können. Glaube ist die feste Zuversicht, letztlich in Gottes Hand geborgen zu sein, gleich, was passiert.

Mir persönlich gefällt was in Römer 5:1-6 über Glaube gesagt wird.

Römer 5:1 Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,

2 durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt,

4 das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;

5 die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.

 

Shalom José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 0:40
Linndoor gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

Darum frage ich ja.schön geschrieben. Jeder ZJ weiß,  mit nebeneinander vertragen ist so eine Sache.. Ich war oft als Zj im Predigtdienst, mit Partnern oder allein. Allein? Würden manche nie gehen und eine Absage des Dienstpartners auch freudig entgegengenommen. Weil oft die Luft raus ist... Ging mir auch manchmal so. Wenn ich mir aber ein Ziel vorgenommen habe, hab ich das durchgezogen.  Andermal nur die obligatorische Pflichtstunde eingereicht. Ich habe allerdings nicht geschummelt. Hatte ich keine Stunde, dann hatte ich auch mal keine Stunde. Na und? SO IST DAS LEBEN... Dann war ich ein unregelmäßige Verkündigen. Und? Kam ein dummer Spruch, gab's ein zurück. Wovor ich mich aber tierisch geschämt habe, wenn die Zeugen predigen, nur in der Org könne man gerettet werden. Wenn das ZJ so sehen, mag sein, aber vor 1870 gab es auch Christen, warum spricht man diesen heute die Überlebensberechtigung ab? Da stimmt was nicht. Von daher kann das nicht so sein. Ich sehe es sehr sträflich, die Kinder als ZJ zu erziehen. Man kennt ja die Lehre, das sei ein Schutz usw... Ne. Ich denke man muss ein Kind in einer christlichen Familie gläubig erziehen, der Sinn des Themas, aber so lehren, damit das Kind in der Welt mit der Welt und den jugendlichen Problemen klar kommt und nicht weg rennt... Das ist der tiefere Glauben. Viele ZJ Kinder wenden sich ab im Erwachsenenalter. Diese Erfahrungen machen andere Christen so nicht. Da treten auch Leute aus der Kirche aus, aber sie glauben dennoch. Das unterscheidet ZJ. Komischer Weise denken ZJ immer, wenn einer die Versammlung verlässt, hat dieser den Glauben verlassen, weil das so gelehrt wird. Ist aber Mumpitz. Ich habe die ZJ auch verlassen und bin im Glauben viel gestärkt als je zuvor. Als ZJ undenkbar... Ich verteufel auch meine Vergangenheit nicht, das alles doof war. Es war eben so. Das war mein Leben bis dahin,  heute anders. Zurück? NIEMALS. Das versteht meine Familie nicht! Sie hoffen inbrünstig, ich zur Besinnung komme und zurück. Denn so wäre ich ja verloren... Nach der Org-Lehre. Ich habe 1. Joh 4  verstanden. ZJ irren dabei, damit ist sehr schwer zu Jesus zu finden. Es gibt viele ehrliche ZJ, es gibt aber auch viele, die ein Geschäft darin sehen. Das sind die gefährliche Wölfe im Schafspelz. Ich wünsche jeden, dieser das erkennt. Die Org macht einen krank schreib Wildblume glaub ich. Kann ich unterschreiben.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 0:46
Selberdenker
(@selberdenker)

@aljanah 

Naja, "Glaube ist der Glaube an eine Person"

wird der Wahrheit und auch der allgemeinen Wahrheit über die Wortbedeutung von "Glauben" nicht gerecht.

Der Einsteller des Themas hat dieses Wort "Glaube" ja ganz offensichtlich auf die verschiedenen Glaubensgemeinschaften angewendet, was ja auch durchaus richtig ist.

Man kann an alles mögliche "glauben". An Organisationen, an Personen, an Ideen...

Die Bibel legt natürlich den Focus auf den Glauben an Gott, seinen Sohn und dann auf die Bibel, also dem, was diese Personen geäußert haben bzw. durch Inspiration dann Gott ergebene Menschen gesagt und aufgeschrieben haben.

Und dieser Glaube ist in der Bibel zusammen gefasst und im Großen und Ganzen gibt es auf diese Weise nur "Einen Glauben". Nach meiner Beobachtung wirkt diese in Richtung Einheit, wenn man sie wirklich beachtet und vernünftige Grundsätze der Exegese anwendet. Und dazu gehört an erster Stelle, sie wenn der Kontext nichts anderes anzeigt, buchstäblich zu nehmen. Dann bleibt kein Raum für unterschiedliche "Auslegung" und alle treuen Menschen kommen auf "einen Nenner". Und deswegen haben biblische "Fundamentalisten", zu denen ich mich auch zähle, oft einen übereinstimmenden Glauben. Und je mehr wir die richtig verstehen und anwenden, gibt es dann auch nur einen wahren Glauben. Nur aufgrund verschiedener Umstände sind wir noch nicht so weit.

Besonders in der Neuzeit hat eine unvernünftige Exegese Eingang gefunden, die zur Beliebigkeit, Willkür und letztendlich zu mehr Verwirrung geführt hat. Denken wir an Westcort und Hort die die These vertraten, wenn es mehrere Möglichkeiten der Übersetzung gäbe, müsse man die unklarere und dunklere wählen... Ja, sie waren eigentlich Atheisten und von dem damaligen Geist der "Evolution" erfüllt, auch die Bibel habe sich "entwickelt". Dann die historisch-kritische Methode, die fälschlich davon ausgeht, man müsse die Bibel wie jedes andere literarische Werk der alten Zeit betrachten. Für Gottes Heiligen Geist, seine Lenkung und Bewahrung bleibt dann kein Raum und auch das führt zu mehr Verwirrung, weil es auch der Beliebigkeit in der Exegese Raum schafft.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 9:01
pit
 pit
(@pit)

@roko 

Die Wölfe könnten auch die sein, die die Macht an sich reissen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 9:11
(@linndoor)
Aktiver Gast

@selberdenker :

Dein Text:

Diese pauschale Verurteilung der Zeugen Jehovas und deren Lehre, wie sie auch einige hier betreiben, trage ich allerdings nicht mit. Ich glaube, daß auch Jehovas Zeugen eine christliche Gemeinschaft sind, die viel gute und richtige Erkenntnis erlangt und verbreitet haben und von Gott auch als wichtige "Arbeiter im Weinberg Gottes" gebraucht werden. Die Entwicklungen in der Leitenden Körperschaft in letzter Zeit bereiten allerdings auch mir Sorgen.

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Nochmal, wir denken mit dem Verstand, mit unsrem EGO. Lies Dir den Text mal genau durch:

Römer 10:9-15 HFA

Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: »Jesus ist der Herr!«, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden. Wer also von Herzen glaubt, wird von Gott angenommen; und wer seinen Glauben auch bekennt, der findet Rettung. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: »Wer auf ihn vertraut, steht fest und sicher.« Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Juden und anderen Völkern: Sie alle haben ein und denselben Herrn, Jesus Christus, der aus seinem Reichtum alle beschenkt, die ihn darum bitten. »Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.« Wie aber sollen die Menschen zu Gott rufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie zum Glauben an ihn finden, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn ihnen niemand Gottes Botschaft verkündet? Wer aber soll Gottes Botschaft verkünden, ohne dazu beauftragt zu sein? Allerdings hat Gott den Auftrag zur Verkündigung bereits gegeben, denn es ist schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt: »Was für ein herrlicher Augenblick, wenn ein Bote kommt, der eine gute Nachricht bringt!«
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Das meinte Isaak in seiner Ausarbeitung, der Glaube wird mit den Herzen ausgeübt - und wenn wir in unseren Herzen nicht zweifeln, dann ist diese Art von Glaube wie eine Eigentumsurkunde und dann ist alles möglich. Darum ging es. 
Aber die Zeugen Jehovas können an Jesus Christus in der Form nicht glauben, weil sie ihn zum Erzengel Michael degradiert haben. Sie haben also den Sohn nicht und wer den Sohn nicht in der Form hat, wie das Neue Testament ihn lehrt, der hat auch den Vater nicht. Deshalb ist Deine Ansicht: Ich glaube, daß auch Jehovas Zeugen eine christliche Gemeinschaft sind, die viel gute und richtige Erkenntnis erlangt und verbreitet haben und von Gott auch als wichtige "Arbeiter im Weinberg Gottes" gebraucht werden. 
schlicht und ergreifender Unsinn. Denn Paulus hat nicht umsonst in Galater 1 Vers 8 deutlich gesagt, dass diejenigen, die etwas anderes verkündigen, als das die direkten Nachfolger von Jesus getan haben, verflucht sind. 
Deine hier kundgetane Auffassung gleicht der pauschalen Ansicht: Alle Wege führen nach Rom. Dem widerspricht Paulus in seinem Brief an die Galater aber in aller Deutlichkeit. Die WTG ist nicht dieser Bote, der eine gute Nachricht bringt. 
 
 
AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 3. September 2022 10:04
(@linndoor)
Aktiver Gast

@selberdenker :

Dein Text:

Und deswegen haben biblische "Fundamentalisten", zu denen ich mich auch zähle, oft einen übereinstimmenden Glauben. Und je mehr wir die richtig verstehen und anwenden, gibt es dann auch nur einen wahren Glauben. Nur aufgrund verschiedener Umstände sind wir noch nicht so weit.

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Die damaligen Urchristenversammlungen hatten den Helfer empfangen, den Jesus vor seinem Weggang versprochen hatte, den heiligen Geist. Sie hatten einen übereinstimmenden Glauben, wie Isaak das in seiner Ausführung klar gezeigt hat. Mit dieser Art von Glauben und dem heiligen Geist hatten sie die Vollmacht, jede Art von Krankheiten zu heilen. Durch das ganze neue Testament zieht sich wie ein roter Faden die biblische Wahrheit, dass die Rettung durch den Glaben an den Christus kommt, nicht durch Werke, sondern durch Gnade. Und was lehrt die WTG? Der Glaube und das nichtanzweifeln der Organisation ist wichtig, denn die WTG handelt im Namen Gottes ?????????? 

Wie schrieb der Selberdenker? Er zählt sich zu den biblischen Fundamentalisten mit einem übereinstimmenden Glauben, aber der Selberdenker leugnet die Präexistenz des Christus, des Sohnes Gottes, des einziggezeugten vom Vater, der von Anfang an mit der Schöpfung betraut war (Johannesevangelium Kap. 1) Dieser Christus war das fleichgewordene Wort und Johannes war einer von denen, die diesen übereinstimmenden Glauben hatten. Das ist sowas von deutlich, aber wie der Selberdenker dann weiter schreibt, nur aufgrund verschiedener Umstände sind wir noch nicht so weit. Lies Dir das nochmal aufmerksam durch

Und deswegen haben biblische "Fundamentalisten", zu denen ich mich auch zähle, oft einen übereinstimmenden Glauben. Und je mehr wir die richtig verstehen und anwenden, gibt es dann auch nur einen wahren Glauben. Nur aufgrund verschiedener Umstände sind wir noch nicht so weit.

Ein eklatanter Widerspruch in sich selber - halt selberdenkend.

Es gibt ein Mittel, diesen Widerspruch zu beseitigen und diesen übereinstimmenden Glauben zu erlangen.

Das erste Thema, was ich eingestellt habe zeigt die Lösung.

Was immer ihr in meinem Namen bittet, das werde ich für euch tun.

Bitte ein seinem Namen um die Erkenntnis, bitte darum, dass er Dir diese Erkenntnis eröffnet und dann bitte in seinem Namen um diesen übereinstimmenden Glauben - aus dem Herzen - nicht selberdenkend - das führt nur zu dem Dir eigenen Chaos.

Lieber Selberdenker, ich wünsche Dir von ganzem Herzen Gottes Segen und hoffe, dass Du die Kurve noch kriegst.

Alles Gute 

Linndoor

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 3. September 2022 10:32
Selberdenker
(@selberdenker)

Ein Text der gerne herangezogen wird, um die Einheit zu betonen - manchmal auch krampf- und zwanghaft - ist Eph 4:5

4ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eurer Berufung; 5ein HERR, ein Glaube, eine Taufe; 6ein Gott und Vater unser aller, der da ist über euch allen und durch euch alle und in euch allen.…

Bei ZJ oft krampf- und zwanghaft. Wenn da nicht alle "im Gleichschritt marschieren", sieht man die Einheit und dammit den Frieden erschüttert. Der einzelne muß dann sein Verständnis und Gewissen unterdrücken, bis der "Sklave" vielleicht irgendwann zur selben Erkenntnis kommt. So erzieht man Heuchler.

In ähnlicher Weise, wie auch Jesu Herzenswunsch war nach Joh 17:21 "...das sie alle eins seien, wie ich und der Vater eins sind"...

Nur wir sehen, sind die Christen, jedenfalls was die Lehre und die Erkenntnis anbelangt, alles andere als "eins" ist Hat Gott das Gebet Jesu nicht erhört?

Ich denke mal, daß man diese Schlussfolgerung nicht ziehen kann. Zum einen weil oft oder meistens durchaus eine Einigkeit in den wichtigsten Dingen besteht. Dann aber müssen wir berücksichtigen, daß Gott ja auf freiwilliger Basis handelt und das schließt den freien Willen ein. Aber auch das geistige Wachstum wie bei einer Pflanze, was dann individuell verschieden ist.

Wenn Jesus davon spricht "damit sie alle eins seien", so ist es das Ziel! Und bis dahin besteht die Einheit allenfalls in grundlegenden Dingen und vor allem in der Gesinnung:

Phil 2:2,3 (Elb)

So erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid, 3 nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht ⟨tut⟩, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst;

Die Einheit besteht in der friedlichen Gesinnung und nichts aus Streit- oder Ruhmsucht tun. Liebe zur Wahrheit, wie wir sie in Gottes Wort finden, und nicht Streitsucht und "immer die Oberhand gewinnen" sollte unser Motiv und Antrieb sein. Leider ist in uns unvollkommenen Menschen oft Neid und Eifersucht der Antrieb, eigentlich ein animalisches Verhalten. Wenn es die Wahrheit des Wortes Gottes zulässt, können wir dann auch mal zurückstecken.

Es wäre allerdings verkehrt, wenn einer tatsächlich großes und gut begründetes Wissen hat, nur deshalb ihn als "Rechthaber", "Besserwisser", "Will immer das letzte Wort haben" titulieren, weil im Grunde genommen Neid und Eifersucht unser Antrieb ist und wir keine Konkurrenz vertragen.

Was für eine ganz andere Geisteshaltung hatte da Paulus z.B. dem Petrus gegenüber, obwohl er diesen durchaus auch mal zurecht weisen mußte. Aber er ehrte und lobte den Petrus auch später indem er Petrus gegenüber davon sprach "...nach der ihm verliehenen Weisheit..."

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 11:18
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @pit

@roko 

Die Wölfe könnten auch die sein, die die Macht an sich reissen.

Für diese Entwicklung gibt es keine beführwortende Texte, eher vielfache Warnungen. Diese Machtgeilheit widerspricht Gott, seiner Liebe, Geduld und Nachsicht. Hirten sollen die Herde hüten und nicht die Schafe verkloppen. Ich sage dazu gern  Mähhhh-Drescher, da ich dies selbst erlebt habe. Der Fernsehfilm "Das Experiment" zeigt diese abgrundtiefen menschlichen Eigenschaften die einige in sich tragen. Diesen Ältestenmentalitäten wurde ein ganzes Kapitel gewidmet in Hesekiel 34. Sie selbst meinen dazu, sie hätten die Aufgabe, Härte zu zeigen zum Schutz der Reinheit. Wie geht das bei unvollkommen Menschen? Da gibt es nie reine Reinheit. Das ist ein unerfüllbares Wunschdenken, da wir alle Sünder sind. Wenn Gott einen Menschen züchtet, tut er das selbst, gibt es viele Bibelzitate. Das Vater-Unser hat zum Inhalt, um die eigene Schuld zu vergeben wie man auch die Schuld anderen Mitgläubigen selbst vergibt und verzeiht. Eine Züchtigung  ist außen vor. Gibt es nicht. 1 Kor 13,1–13 . https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hohelied_der_Liebe_(1._Korinther_13) Andersdenkene Älteste reißen sogar ihre abweichende Denkweise entgegen der Bibel an sich und buttern liebevolle nachsichtige Älteste unter, dass auch sie unter Tyrannen leiden. Siehe Luk 6,43 so erkennt man nach und nach, der Glauben der ZJ vom Evangelium abweicht. Bei mir dauerte dieser Lebensabschnitt 14 Jahre... Und mündete in zwei Rechtskommitees. Es hat zwei Verhandlungen gebraucht mich raus zu werfen. Hätte ich die Rechtslage damals gewusst, hätte ich mein Recht ausgekostet. Man muss den Rechtsweg vollends erschöpfen, um weiter zu gehen. Wusste ich damals nicht. Ihr könnt mir gern ein PN schicken oder mit dem help Verein in Kontakt treten. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 12:42
RoKo
 RoKo
(@roko)

@selberdenker Kennst Du den Lebensbericht von den Youtubern Sechs Paar Schuhe?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 12:45
pit
 pit
(@pit)

@roko 

Einen Text gibt es.

Der Größte unter euch soll euer Diener sein.

Aber das weiter zu vertiefen, geht es am Thema leider vorbei. Ich habs nur als Aspekt zum Glauben gesehen und lass meinen Glauben von niemanden mehr bestimmen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. September 2022 13:31
Seite 1 / 3
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