PROVOKATION - oder ...
 
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[Gelöst] PROVOKATION - oder doch nicht...  

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(@ottonio)

Wenn man zufällig als Sklavenhalter (Mann) geboren wurde, ist es ganz natürlich, sich über den Wunsch der Sklaven (Frauen) nach Befreiung (= Emanzipation) zu mockieren.

Die Emanzipation durch Jesus und Paulus fand längst statt, da es “weder Frau noch Mann“ im Herrn gibt.

1.Kor 11, die Verse bis 9, sind voller Gehässigkeiten, die man als Mann leicht übersieht, da es ja nicht ihn betrifft, sondern die Frauen.

Diese Verse sind gehässig, unlogisch, unbiblisch und erst recht unchristlich.

Wo sonst in der Bibel werden solche wirren Behauptungen aufgestellt?

Wo sonst findet ihr in der Bibel, dass der Mann keine langen Haare tragen darf?

Wo sonst, dass Jesus es befürworten würde, dass man der Frau zur Strafe die langen Haare schneiden sollte? Vielleicht euer Jesus, aber ganz bestimmt nicht meiner.

Wo sonst, dass der Mann nicht mit Kopfbedeckung beten darf? Bitte auf die Suche begeben.

Auf welche Sitte bei den Christen wird denn genau Bezug genommen? Eine Sitte, die sonst nirgendwo im NT auftaucht oder beschrieben wird?

Natürlich werden solche Fragen, und besonders die Antworten, peinlichst gemieden. Würde doch dadurch ein Unterdrückungsargument wegfallen, auf das die Männer auf keinen Fall verzichten wollen.

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Mai 2020 18:44
Wildblume
(@wildblume)

@athalja

Hör auf Deine Frau, mein Lieber....

Das sagte der Herr schon zu Abraham 😉

🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Mai 2020 20:25
Silver gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @ottonio

Wenn man zufällig als Sklavenhalter (Mann) geboren wurde, ist es ganz natürlich, sich über den Wunsch der Sklaven (Frauen) nach Befreiung (= Emanzipation) zu mockieren.

Die Emanzipation durch Jesus und Paulus fand längst statt, da es “weder Frau noch Mann“ im Herrn gibt.

1.Kor 11, die Verse bis 9, sind voller Gehässigkeiten, die man als Mann leicht übersieht, da es ja nicht ihn betrifft, sondern die Frauen.

Diese Verse sind gehässig, unlogisch, unbiblisch und erst recht unchristlich.

Wo sonst in der Bibel werden solche wirren Behauptungen aufgestellt?

Wo sonst findet ihr in der Bibel, dass der Mann keine langen Haare tragen darf?

Wo sonst, dass Jesus es befürworten würde, dass man der Frau zur Strafe die langen Haare schneiden sollte? Vielleicht euer Jesus, aber ganz bestimmt nicht meiner.

Wo sonst, dass der Mann nicht mit Kopfbedeckung beten darf? Bitte auf die Suche begeben.

Auf welche Sitte bei den Christen wird denn genau Bezug genommen? Eine Sitte, die sonst nirgendwo im NT auftaucht oder beschrieben wird?

Natürlich werden solche Fragen, und besonders die Antworten, peinlichst gemieden. Würde doch dadurch ein Unterdrückungsargument wegfallen, auf das die Männer auf keinen Fall verzichten wollen.

 

Ich habe auch lange im dunkeln gelebt und etwaige Verse nicht wirklich verstanden. Ich habe den Sinn überhaupt nicht aufgenommen und mich gefragt, was will Paulus damit sagen? Sind es Gehässigkeiten, weil er selbst keine Partnerin hatte? Fehlt ihm da ein bestimmter Einblick im Umgang mit Frauen?

Dann sah ich den TV-Bericht, ich habe weiter vorn dazu verlinkt. https://www.bruderinfo-aktuell.org/forum/postid/4497/   Die Beiträge bauen einander auf. Im letzten Beitrag kommt die Pointe.  Haare und Haarschmuck geht tiefgreifend in die Seele dem Schicklichkeitsempfinden einer durchschnittlichen Frau. Weiblichkeit ist etwas anderes als Männlichkeit.

Angenommen ein Gewinnspiel gewinnt einer Durchschnittsmann 10.000 Euro und kann sie in 4 Wochen verballern. Er soll nichts zurücklegen oder dergleichen, er soll sich eigene Wünsche erfüllen. Für sich, nicht für seine Familie. Was macht der Mann? Zu einem neuen Auto reicht das Geld nicht. Aber vielleicht für extreme Alufelgen und fetten Reifen. Ein kleines Motortuning ist auch noch drin. Dazu noch eine neue Bohrmaschine und vielleicht einen neuen Mixer für die Küche, weil er gern mal Mixgetränke trinkt. Geld alle.

Eine Frau würde von diesem Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit erst einmal eine Shoppingtour machen. Ein Friseurbesuch mit einer neuen Frisur, Tönung, Kosmetikbesuch und Wellnesswochenende fühlt sie sich wie neu gebohren. Sie gönnt sich ihrem Körper von oben bis unten eine komplette Verwöhnung. Vielleicht ist noch Geld übrig für ein Satz neuer Haushaltsgeräte. Und ist noch etwas Geld übrig, mal einen teuren ausgesuchten Wein, den man sich sonst nicht kaufen kann. Geld alle.

Auf diese Dinge geht Paulus ein. Dass Frau sich hübsch macht gab es damals schon, aber vor Gott komplett aufzubräzeln besser mit gesundem Sinn den Schminkstift und Farbnuancen wählen.

Ich kenne in den Versammlungen beide extreme. Die einen Schwestern rennen rum wie ein Kartoffelsack. Andere Schwestern donnerns sich auf was das Zeug hält und sie mit Damen von der Reeperbahn kaum zu unterscheiden. Ist beides in Gottes Augen wohlgefällig? 

Ich denke so ist es gemeint.

Es gibt sicherlich genug Männer, die irgendwelche persönlichen Defizite haben und ihre vermeintliche Stärke nur an einem noch Schwächeren erleben können. Arme Säcke kann ich da nur sagen. 

RoKo

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Monaten zuvor von RoKo
AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 5:54
Iris gefällt das
ATHALJA
(@athalja)

Liebe@wildblume,

deine Aussage ist richtig. Aber - sie kam viel später (???) erst auf die Bildfläche und sollte frühestens dann die Rolle (von der Du sprichst) erfüllen. Z.Zt. des "Sündenvorfalls" hatte JHWH eine andere Vorkehrung diesbezüglich verordnet. Dafür gab es keine berechtigte gegen Argumentation; die sollte erst durch den Neuen Bund abgelöst werden.

Paritätische Grüsse an alle Frauen...

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 10:02
ATHALJA
(@athalja)

ADDITIV

Da sich im Zusammenhang mit 1. Mose 3:16-b ein weiteres Fenster der Betrachtung anbietet, gebe ich entsprechend meine Erkenntnisse kund. Da es sich um einen Teil des Schöpfungsverlaufes handelt, ist (m.M. nach) der beschriebene Ablauf nicht zu missachten. (Chronologischer Verlauf)


Teil 1

In 1. Mo. 1:26 wird uns folgendes geboten: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich. Und sie sollen herrschen über…“

Eine Bestätigung bietet 1. Mo. 1:27: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn.“

Und 1. Mo. 1:31 sagt: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

Teil 2

Beachte 1. Mo. 2:7 „…da bildete Gott, der HERR, den Menschen…“

Nun folgt (chronologischer Bericht!) 1. Mo. 2:8;15 „Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden“.

Bemerkenswert ist jetzt der weitere Verlauf, den ich zusammenfasse = 1. Mo. 2:18 – 22

„Gott: plant eine Hilfe, bildete alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, baute die Rippe zu einer Frau, brachte sie zum Menschen“

Teil 3

Der Sündenfall und die Konsequenzen, die Gott zur Aussage von 1. Mo. 3:22,23 veranlasste:

„Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und Gott, der HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus.“


Wer jetzt aufmerksam war, kann diverse Ablaufunterschiede zu diversen Ablaufzeiten, erkennen. U.a. fällt auf: Der Mensch (Singular) wurde erschaffen und erst dann in einen Garten gesetzt. Danach wurden die Bäume des Gartens erschaffen. Es folgte die Schaffung der Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels. Zum Abschluss wurde die Frau (eine Hilfe des Menschen) geschaffen.

Dann kam der Sündenfall samt Folgen…

Was später folgte, beschreibt 1. Mo. 6:6 „Und es reute den HERRN, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte.“

Viele stellten hierzu die Frage: „Hatte JHWH einen Fehler gemacht, da doch der Mensch in „seinem Bild“ geschaffen wurde?“ (Gott soll doch ein Gott der Liebe sein, nicht wahr? Lt. Kommentatoren hier.)

Eine weitere Frage ergibt sich: „Warum hatte JHWH überhaupt den Fluch/Bann (u.a. aus 1. Mo. 3:16-b) ausgesprochen?“

Fazit: Die Ereignisse aus der „Eden-Epoche“ sind eine Sache für sich. Die Bedeutung der Frau, muss wie bei einer Münze, von 2 Seiten betrachtet werden: Die Ursprüngliche und die Neuere, die durch den Neuen Bund ratifiziert wurde.

Noch was: Wer hier "Gegen Argumente" zum Schöpfungzeitverlauf anbringt, muss ebenfalls selbige Argumente für sonstige Bibel-Zeitverläufe gelten lassen! (Gemeint ist der s.g. Chronologische Verlauf.)   

 

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 11:53
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Iris
 Iris
(@iris)

@roko

Lieber Roko ,

habe mir den Link angesehen und festgestellt , daß im Bibelsever.de genau das wiedergegeben wurde , was ich versucht habe zu sagen . 

Es ist in der heutigen Zeit nicht leicht nachzuvollziehen, was zur Zeit des Paulus in der Christenversammlung in Bezug auf Unterwerfung verlangt wurde . Wir leben in einer Zeit , in der die biblische Sicht bezüglich der Stellung der Frau immer weniger beachtet wird .

Heutzutage wird alles gleichgebürstet . Egal ob Religion , Politik oder Gesellschaft . Ja sogar die Geschlechterunterschiede der Ehe sollen in Partnerschaften umgewandelt werden , so daß man nicht mehr Ehemann und Ehefrau sagt , sondern Partner . Die soziale Ungerechtigkeit der Geschlechter soll überwunden werden und ein neutraler Begriff dafür gefunden werden .

Natürlich gab es auch im Mittelalter Unterdrückung und Verachtung der Stellung der Frauen und in manchen Kulturen ist es immer noch so .

Wir Christen möchten aber nicht von einem Extrem ins andere verfallen . Wie ich in meinem letzten Kommentar schon geschrieben habe , waren die Anweisungen in 1 Kor 11 für die Gemeindeversammlungen gedacht . Es waren doch keine Gehässigkeiten .Das sind göttliche Schöpfungsordnungen , die man nicht einfach außer Kraft setzen kann , weil man den Sinn dahinter noch nicht verstanden hat .

Liebe Grüße

Iris

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 12:17
RoKo gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @athalja

ADDITIV

Da sich im Zusammenhang mit 1. Mose 3:16-b ein weiteres Fenster der Betrachtung anbietet, gebe ich entsprechend meine Erkenntnisse kund. Da es sich um einen Teil des Schöpfungsverlaufes handelt, ist (m.M. nach) der beschriebene Ablauf nicht zu missachten. (Chronologischer Verlauf)


...

Teil 2

Beachte 1. Mo. 2:7 „…da bildete Gott, der HERR, den Menschen…“

Nun folgt (chronologischer Bericht!) 1. Mo. 2:8;15 „Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte. Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden“.

Bemerkenswert ist jetzt der weitere Verlauf, den ich zusammenfasse = 1. Mo. 2:18 – 22

„Gott: plant eine Hilfe, bildete alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, baute die Rippe zu einer Frau, brachte sie zum Menschen“

...

Noch was: Wer hier "Gegen Argumente" zum Schöpfungzeitverlauf anbringt, muss ebenfalls selbige Argumente für sonstige Bibel-Zeitverläufe gelten lassen! (Gemeint ist der s.g. Chronologische Verlauf.)   

 

VETO

1.Mo 2,7 da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.Und Gott, der HERR, pflanzte einen Garten in Eden[4] im Osten, und er setzte dorthin den Menschen, den er gebildet hatte.

9 Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 10 Und ein Strom geht von Eden[5] aus, den Garten zu bewässern; und von dort aus teilt er sich und wird zu vier Armen[6]. 11 Der Name des ersten ist Pischon; der fließt um das ganze Land Hawila, wo das Gold ist; 12 und das Gold dieses Landes ist gut; dort gibt es Bedolach-Harz[7] und den Schoham-Stein[8]. 13 Und der Name des zweiten Flusses ist Gihon; der fließt um das ganze Land Kusch. 14 Und der Name des dritten Flusses ist Hiddekel[9]; der fließt gegenüber von[10] Assur. Und der vierte Fluss, das ist der Euphrat.

15 Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. 16 Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben! 18 Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht[11]. 19 Und Gott, der HERR, bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und genau so wie der Mensch sie, die lebenden Wesen[12], nennen würde, so sollte ihr Name sein. 20 Und der Mensch gab Namen allem Vieh und den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber für Adam[13] fand er keine Hilfe, ihm entsprechend[14]. (ELB)

Lieber Athalja. Du jetzt wieder... Meiner Interpretation nach und ich bitte dies nicht als Provokation zu lesen, handelt es sich bei der Erzählung und Wiedergabe des Schöpfungsberichts nicht immer um einen chronologischen Ablauf, sondern in Vers 15 - 20 mehr um eine Wiederholung der Verse 8 - 14.

Ich mache es darin fest: Für mich ist es undenkbar, dass Gott Bäume wachsen lies (Vers 9) und Adam erst "chronologisch später" wie in Verse 16-17 angegeben Informationen zu den Bäumen gab. Ebenso kann Gott den vom Erdstaub erschaffenen Menschen nicht zwei Mal in den Garten setzen. (Vers 8 und Vers 15) Erzeugt Irritationen in mir. 

Für mich ist der Abschnitt literarisch eine Wiederholung bzw. eine nähere Erläuterung, mit Komma getrennt. Ein Nebensatz. Oder menschlich als Fußnote benannt. Gibt es im Schöpfungsbericht der Bibel nicht, darum als Vers und Nummer deklariert. Fortlaufende Nummern sind hierbei nicht als chronologischer Ablauf zu sehen, zumindest im o.g. Fall. 

Es lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Ich will hier nicht er Krümelkacker sein. Da die Gegebenheiten aber thematisiert, will ich sie nicht unkommentiert lassen.

Um diese Dinge geht es aber im Thema nicht, sondern eher darum, männlich und weiblich erschuf Gott die Menschen. Beide sind im Abbild Gottes erschaffen. Also sind in Gott männliche Wesenszüge und auch weibliche Wesenszüge vereint, andernfalls wäre nur ein Mensch im Bilde Gottes und der andere nicht. Alle Schöpfung (Pflanzen, Tiere und Menschen) bestehen aus männlichen und weiblichen Spezien. Der genaue Beobachter erkennt in Pflanzen, Tiere und Menschen kleine Unterschiede, die sich zusammen ergänzen und einander brauchen zum Fortbestand der Art. Da ist der eine nicht besser als der andere. Einige Männer missverstehen das. Häufiger sind es Männer. Manchmal auch Emanzen, wie ich schon erklärte.

Darum steht. Vers 23 Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin[15] heißen, denn vom Mann ist sie genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. (ELB)

Ein Fleisch ist, wenn sich zwei Halbkugeln zu einer runden Kugel zusammenfügen. Nur dann kann die Kugel den Lebensweg hinrollen.

Gibts noch ein Veto?

Dann können wir weiter forschen.

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 14:57
Iris gefällt das
(@ottonio)

Es ist interessant, was weggelassen wurde.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Mann und Frau bilden den Menschen, nicht nur der Mann.

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 16:15
(@ottonio)

Die Gehässigkeiten in 1.Kor 11, die ich ansprach, wurden zwar von Paulus wiedergegeben, sind aber nicht seine Meinung. Nach dem Vers 9, also ab Vers 10, nimmt er sich das Gesagte zur Brust, und widerlegt sie, angefangen mit dem letzten Argument, und er arbeitet sich nach und nach durch (in der umgekehrten Reihenfolge). Last in, first out, sozusagen.

Ich werde ein neues Thema diesbezüglich aufmachen, und es Schritt für Schritt durchgehen.

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 16:27
RoKo
 RoKo
(@roko)

Lieber Ottonio, vielleicht kannst Du im neuen Thema den Gedanken mit einarbeiten, dass Gott den Juden vieles durchgehen lies, weil ihre Herzen verhärtet waren. Unter diesem Punkt wird die göttliche Liebe deutlicher hervorkommen die keine Gehässigkeiten beinhalten. LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 17:21
ATHALJA
(@athalja)
Veröffentlicht von: @ottonio

Es ist interessant, was weggelassen wurde.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Mann und Frau bilden den Menschen, nicht nur der Mann.

 

Da MUSS ich Widersprechen: "Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau[22 w. männlich und weiblich] schuf er sie." 

(Der 2. Teil bezeugt die damit entstandenen, beiden Gattungen, an.)

Es ist ein Unterschied, ob ein Mann erschaffen wurde oder ob nur männliches erschaffen wurde! (Selbiges gilt für die Frau.)

Fakt ist: Nach dem Bild Gottes wurde nur der eine Mensch = Adam erschaffen. Die Frau wurde zwar nach dem Konzept Gottes geschaffen, aber mit Komponenten des Mannes.  

Noch was hierzu: Dieser Teil des Berichts spricht davon dass nur Gott den Menschen erschuf! Steht ja hier so beschrieben. Ja aber... !!! ???

Jetzt fängst erst so richtig an, diffus zu werden. Da wird der Bibelbericht (von einigen) so hingedreht, dass er jedem passen soll. 

Wenn hier u.a. von diversen Fernsehpredigern u.ä. geredet wird, dann muss mir auch die Zuspielung des folgenden Artikels gestattet werden, der hier zu finden ist:

https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkommentar/beitraege-im-obk/detailansicht/ch/b4e2327ffa355e3584ca41786fb09b61/?tx_gbbibelkommentar_main%5Bcomment%5D=35&tx_gbbibelkommentar_main%5Baction%5D=show&tx_gbbibelkommentar_main%5Bcontroller%5D=Comment

Einen Auszug davon vorweg: 

2.2 AUFBAU

Zu Beginn des zweiten Schöpfungsberichts erschafft Gott Himmel und Erde, wobei letztere noch trocken und unbewachsen ist (Gen 2,4b-6). Anschließend formt JHWH den Menschen aus der Ackererde (Gen 2,7). Daraufhin entstehen Pflanzen und Sträucher. In den Versen 8-14 werden die Bepflanzung des Gartens, sowie die ihn bewässernden Flüsse beschrieben.

In diesen Garten setzt Gott nun den Menschen, damit er ihn bebaue und bewahre (Gen 2,15). Dabei erlaubt Gott dem Menschen, von allen Früchten zu essen außer von denen des Baumes der Erkenntnis, denn sonst müsse der Mensch sterben (Gen 2, 16-17).

Der Mensch soll aber nicht alleine bleiben und so erschafft JHWH die Tiere und führt diese zum Menschen, damit er ihnen Namen gebe (2,18-20). Doch da der Mensch auch unter den Tieren kein ihm ebenbürtiges Gegenüber findet, wird er in einen Schlaf versetzt, damit Gott aus seiner Seite eine Frau baue. Diese erkennt der Mensch als seinesgleichen. Der Mann bindet sich an die Frau und wird mit ihr ein Fleisch (21-25).

...

Adam steht somit nicht nur für einen Menschen oder den Mann, sondern vielmehr für die Menschheit, die erschaffen wurde und der Erde verbunden ist. Es geht nicht um ein Einzelwesen, sonst wäre die Frau, die nicht aus Erde, sondern aus der Rippe des Adam geschaffen wurde der Sterblichkeit entzogen...

Der gesamte Artikel findet durchaus meine Zustimmung.

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 18:31
Aljanah gefällt das
 M.N.
(@m-n-2)

Ihr Lieben,

es sei mir verziehen, wenn ich mich hier kurz einklinke.

Grundsätzlich gilt für eine (biologische) Gattung oder Art, dass diese die Art bezeichnet, unabhängig vom biologischen Geschlecht. Ein Hund und eine Hündin gehören beide der Gattung "Hund" an, ein Kater und eine Katze der Art "Katze", ein Vogelmännchen und ein Vogelweibchen der Art "Vogel" usw. Ein Männchen der jeweiligen Gattung oder Art gehört aufgrund seines andersartigen Geschlechts nicht einer anderen Art an als das Weibchen. Ich bin sicher, hier bei niemandem ein Aha-Erlebnis auszulösen.

Jetzt zur Genesis. Man muss den V. 27 in einen größeren Rahmen einordnen, um zu erkennen, was mit "schuf er IHN ... schuf er SIE" gemeint ist.

V. 26: "Lasset uns Menschen (adam, Singular, ohne Artikel, also Gattungsbegriff) machen." Obgleich hier "adam" im Singular steht, übersetzen alle mit dem Plural "MenschEN" - warum wohl? Weil es hier ganz klar um die biologische Art oder Gattung "Mensch" geht, unabhängig vom biol. Geschlecht - also um MenschHEIT. Die NET-Bibel kommentiert wie folgt:

The Hebrew word is ‌אָדָם‎‏‎ ('adam), which can sometimes refer to man, as opposed to woman. The term refers here to humankind, comprised of male and female. The singular is clearly collective (see the plural verb, "[that] they may rule" in v. Gen 1:26) and the referent is defined specifically as "male and female" in v. Gen 1:27. Usage elsewhere in Gen 1-11 supports this as well. In Gen 5:2 we read: "Male and female he created them, and he blessed them and called their name 'humankind' (‌אָדָם‎‏‎)." The noun also refers to humankind in Gen 6:1, Gen 6:5-7 and in Gen 9:5-6.

(Zitatende)

Vor diesem Hintergrund, sowie der Aufsplittung der geschlechtsneutralen Gattung "Mensch" in m und w im V. 27b kann das "Gott schuf den Menschen in seinem Bilde" in 27a NICHT auf den Mann Adam eingeschränkt werden, trotz des hier stehenden Artikels, siehe wiederum die NET-Bibel:

The Hebrew text has the article prefixed to the noun (‌הָאָדָם‎‏‎, ha'adam). The article does not distinguish man from woman here ("the man" as opposed to "the woman"), but rather indicates previous reference (see v. Gen 1:26, where the noun appears without the article). It has the same function as English "the aforementioned."

(Zitatende)

Ab V. 28 geht es um beide Gattungs-Geschlechter m und w, an die BEIDE SIMULTAN der Gottesauftrag ergeht; der Mann erhält keinen anderen Auftrag als die Frau, sondern BEIDE erhalten ZUSAMMEN den GLEICHEN Auftrag, woraus ebenfalls deutlich wird: M und F sind - gattungsspezifisch betrachtet - "ein und dasselbe" - Mensch, MenschHEIT. Deshalb ist es ein Irrtum, zu behaupten, "Der 2. Teil bezeugt die damit entstandenen, beiden Gattungen, an." Eva repräsentiert eben NICHT eine NEUE Gattung, weshalb Adam ja auch gemäß Gen 2,23 sagen konnte:

"Diese ist Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische (d. h. von der gleichen Gattung oder Art); diese soll Männin (Ischschah, weiblicher Mann) heißen, denn vom Manne (Isch) ist diese genommen."

Deutlicher geht's nicht.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder jemandes Gefühle durch "Besserwisserei", "Welterklärung" usw. verletzt. Falls doch, bitte ich (1) untertänigst um Verzeihung; (2) darum, diesen Beitrag als nie erfolgt zu ignorieren.

Gruß,
M.N.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 20:03
Gerd, Iris, RoKo und 2 weiteren Personen gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

Mag sein dass Athalja Recht in der Annahme hat, dass der Mann im Bilde Gottes erschaffen wurde. Wir lesen aber wie der Vater zum Sohn dem Werkmeister und dem heiligen Geist sagt, Lass(e)t uns Menschen machen (Plural). Wie wir in den Aufzeichnungen Mose lesen, wurde erst ein Mensch gemacht, dann die Menschenfrau. Ich nehme an, dass die Rippe aus dem Mann, aus welcher Gott die Männin formte, auch in ihrem nun weiblichen Bild, ebenso in göttlichen Abbild gemacht wurde. Sonst ergibt es mir keinen Sinn.

Als Organismus ist der Mann zu diesem Zeitpunkt vollkommen und vollends. Er ist lebensfähig. Doch etwas fehlt. Ein Gegenstück für alle Facetten der Liebe. Erst damit war die Schöpfung Mensch abgerundet. Die Frau ist also nicht das fünfte Rad am Wagen, sondern sie ist notwendig zur Erfüllung. Denn so ist weder der Mann ohne der Frau etwas, noch die Frau ohne dem Mann, schrieb Paulus. Zur Erfüllung des Planes Gottes "Füllt" die Erde, sind beide notwendig. 

Geht man in die Erblehre hinein, ist den Wissenschaftlern bekannt, das der Bauplan eines Menschen aus 23 Chromosomenpaaren besteht. 22 Paare sind gleich. Nur ein Paar ist verschieden. Es besteht entweder aus XY Chrosmosom, was den Embryo zu meinem Jungen und Mann heranwachsen lässt, oder einem XX Chromosom, was den Embryo zu einem Mädchen und Frau heranwachsen lässt. https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/chromosom-und-genanomalien/überblick-über-anomalien-der-geschlechtschromosomen

 

+++

M.N. war schneller 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 20:07
Iris, pit und Omma gefällt das
Omma
 Omma
(@omma)

@m-n-2

Lieber M.N.,

ich bin, wie man so schön sagt: "Von den Socken!"  Du hast mal wieder ins "Schwarze" getroffen!

Bei deiner Erklärung hatte ich ein richtig gutes Gefühl.

D.A.N.K.E!!!

Ganz liebe Grüsse von der Omma und ihrem Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 20:49
Omma
 Omma
(@omma)

@roko

Auch dir, lieber RoKo,

vielen Dank!  Vier Minuten Unterschied, und dann diese Übereinstimmung, war das Zufall???

Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2020 20:58
Seite 4 / 6
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