Kein Größenuntersch...
 

Kein Größenunterschied/ Machtunterschied zwischen GOTT JaHWeH und seinem Sohn?  

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Jurek
(@jurek)

Hallo Altor,

ich glaube dir aufs Wort, dass es dir nie in den Sinn käme mir das Christ-Sein abzusprechen.
Aber alle Kontakte mit anderen christl. Gemeinschaften die eventuell für mich in Frage kämen (so meine bisherige Erfahrung) verliefen so, dass sie wegen dem mir das Christ-Sein absprachen, weil eben sie der Meinung sind, ich kann doch kein Christ sein, wenn ich nicht einmal weiß, wer GOTT oder CHRISTUS ist, und sie wüssten es (bis man sie genauer danach fragt)…
Das sonderbare nur daran, dass kaum einer der Mitglieder mir dann wirklich meine Fragen dazu beantworten konnte (ähnlich wie hier) und oft flüchtete man zu der Aussage: „Wenn man GOTT erklären könnte, wäre GOTT nicht mehr GOTT“ – obwohl sie wissen, dass mir um was anderes ging…
Viele von denen wissen doch selber nicht! Noch dazu in dem Wirr der Auslegungen…

Aber noch was entscheidendes (und das meine ich eben allgemein hier): Wenn die Trinität soooowas von Grundlegendwichtig wäre, wieso lehrt die Bibel diese nicht EINDEUTIG, als den Kern des Evangeliums?

Wenn ich nur daran denke wie es mir nach der Phase des „Aufwachens“ erging. Ich war so sicher, die WT.org liegt in vielen Dingen falsch, aber dass Jesus von Jehova erschaffen wurde, da war ich 100i%ig sicher, dass diese Lehre stimmt. Aber es dauerte gar nicht lange, bis ich die Schriftstellen über unseren Herrn Jesus für mich richtig verstand, weil ich sie auf einmal ohne die WT-Brille las und studierte.

Die Frage ist für mich (OHNE WT-Brille!), wo steht es wirklich so EINDEUTIG in der Bibel, dass der vormenschlicher JESUS nicht erschaffen wurde!?
Ich meine, dass es rein von der Logik aufgrund der überwiegender Mehrheit von Zusammenhängen her (mehr für als dagegen) hervorgeht, dass der SOHN einen Anfang hatte.
Ich finde aber keine EINDEUTIGE Beweise dazu in der Bibel, aber genauso auch keine gegen dem! Ich lasse das also einfach mal so stehen, wenn ich nicht DEFINITIV (oder wie du ausdrückst „100%tig“) das behaupten kann, aber für mich spricht eben mehr dafür den Existenzbeginn des SOHNES, als dagegen. Denn das „dagegen“ kenne ich schon, aber das erscheint mir sehr philosophisch zu sein und nicht wirklich definitiv Eindeutiges.

Aber nun zu den „Korrekturen“ wie du sie nennst. Darf ich sie als „Anregungen“ bezeichnen?

N a t ü r l i c h !  😉
Was ich meine, sind gut gemeinte (aus echter Liebe wirklich helfenwollende) konstruktive Kritiken oder Korrekturen, und keine Dogmatik von oben herab, und Verurteilungen.
Ich kritisiere konstruktiv auch andere Ansichten, und bin aber auch dankbar für Umgekehrtes in gleicher weise. Aber die gleiche Weise wird oft auch da anders gedeutet.
Jemand der nur andere kritisiert (also nicht nur die Aussagen) aber selber keine konstruktive Kritik verträgt, ist m. E. nicht auf dem richtigen Weg.

Daniela hat ja schon fleißig eine Antwort auf das „Ist Jesus allmächtig?“ gegeben.

WAS soll konkret mich daraus aufgrund von was, überzeugen?
Hat sie auch nur etwas NEBEN geschrieben, oder hat sie meine Fragen dazu biblisch beantwortet, aus denen ich eine überzeugende biblische Antwort bekommen hätte?
Das ist als „Antwort“ für mich biblisch nicht verwertbar noch überzeugend.
Z. B. was soll diese Aussage: „Aber dass, wie du hier Jurek, gegen argumentierst errinnert mich sehr starkt an meine Zeit bei den Zeugen. Genausso haben die immer gegen geantwortet: "WAS GENAU hatte JESUS damit gemeint, und nicht einfach pauschal dem einen eigenen Sinn, ...?" Mit solchen Argumenten säht man Zweifel in den Aussagen Jesu.
Soll diese meine gestellten Fragen beantworten oder nachweisen, dass das was ich schrieb, wirklich falsch ist?
Wenn jemand was ANALYSIERT der tut m. E. ZU RECHT solche Fragen stellen und genauer betrachten/untersuchen!  Hier sollte man m. E. endlich mal die „Anti-WTG-Brille“ ablegen und fair wie objektiv sich mit THEMA beschäftigen und nicht meine, was da aus Erfahrungen und so ein Zeug, was hier von gar keinem Nutzen ist, geschweige, was etwas aus Bibel zum Thema erklärt.
Mir hatte schon einst die (S.g.) Aussage von C.O. Jonsson wegen Diskussion mit der WTG gefallen: „Da werden die Personen, statt sachlich die Argumente angegriffen“.
Und daraus sollte man auch bei Diskussionen miteinander – auch hier – was lernen, wie ich meine.

Kann dem nur zustimmen, möchte aber dazu ergänzen, da du geschrieben hast: »Denn wenn jemanden was GEGEBEN wurde, kann er diese nicht die ABSOLUTE Allmacht besitzen.« Das ist richtig! Während seines irdischen Dienstes war Jesus nicht allmächtig, er hatte nicht alle Macht und Gewalt zu seiner Verfügung. Aber Jesus hatte alle Macht vor seinem Erdenleben (Phil 2,6) – dann legte er sie ab (2,7) – und sie wurde ihm dann vom Vater im Himmel wiederum gegeben (2,9).

Für mich ist das nur INTERPRETATION welche du hier machst, aber kein wirklich sachlicher und eindeutiger Beweis. 😉
Wo steht in diesen oder auch anderen Bibelstellen wie Heb 1:1-4 etc., dass JESUS ein (im absoluten Sinn) Allmächtiger war, oder auch heute ist?

Jesus hatte keinen Anfang, er war bereits vor allem Anfang. Von einem „Anfang“ kann man im Grunde erst im Bereich von Raum und Zeit sprechen. Vorher war nur die Ewigkeit.

Nach wie vor meine ich, dass du hier was vermischt. Du implizierst die materielle Schöpfung in geistiges Bereich und machst du daraus eins.
Natürlich gab es Raum und Zeit im geistlichen Bereich, bevor dieses dann im materiellen Bereich erschaffen wurde. Denn wenn GOTT überhaupt noch was tat vor seiner materiellen Schöpfung, war z. B. die Erschaffung der Engel. Und diese taten auch was. Da gab es ein zeitliches Geschehen in einem Raum, bevor dieses in der materiellen Welt entstanden ist.
Wie kann man da geistlichen Bereich gleich mit materiellem Bereich gleichsetzen?
Das ist so wie von Stephen Hawking Beweis, dass es GOTT gar nicht gibt – denn vor der Entstehung von Raum und Zeit (durch Quantenfluktuation), konnte doch niemand was wirken noch was tun. Im schwarzen Loch steht die Zeit auch still, also da kann nix passieren!? 😵

Noch vor Grundlegung der Welt hatte Jesus göttliche Herrlichkeit, „denn du hast mich geliebt, – schon vor der Gründung dieser Welt.“ (Joh 17,24).

Auch das entspringt m. E. dem Fehler, die Vorstellung des Menschen von Sein von allen Ebenen auf gleiche Stufe zu stellen. Ist aber eben meine bisherige Meinung dazu.

In Johannes Kapitel 1, Vers 3 steht: „Ohne das WORT entstand nichts von dem, was besteht.“ Das heißt der Logos (Jesus) ist der Schöpfer. Es steht da nicht GOTT, sondern das WORT.

Jedenfalls ich verstehe daraus offenbar ganz was anderes.
Um mal wieder den abgelutschten Beispiel für die Mitleser zu nehmen: Ich schlage mit dem Hammer Nagel in die Wand ein. Wer ist der, der diesen Nagel einschlug, ich (in meinem Sein, vielleicht mit meiner Faust oder so), oder der Hammer, durch dessen mir das möglich war?
Ich meine (bzw. das entnehme ich pers. aus der Bibel): JEHOVA ist der Schöpfer und Initiator! ER bedient sich des HG, SOHNES, und anderer seiner Söhne.
Ohne JEHOVA ist alles NICHTS! Selbst das Opfer JESU wäre bedeutungslos, ohne dem VATER!
JEHOVA ist der absolute Dreh und Angelpunkt von allem. Und das ist das Problem daran, dass die Trinität JESUS über alles erhebt, aber den VATER irgendwo dazwischen, oder in Pension geschickt…
Wir als Sünder können nicht einfach zur JEHOVA, und da müssen wir also zur JESUS, was besonders im NT hervorgehoben wurde (weil GOTT bräuchte man damals den Juden nicht zu erklären, dass es Den gibt). JESUS ist die einzige Tür und Weg zur >>> JEHOVA.
Die Trinitarier blocieren diesen, weil JESUS wird zu diesem allmächtigen und ewigen JAHWE des ATs und da starb nur ein fleischlicher Ableger (denn als GOTT konnte Er für die Menschheit NICHT sterben!), wessen Seele wanderte u.s.w.
Auf der Grundlage von so was, meinen die Leute gerettet zu sein und meinen mir das Christ-Sein abzusprechen, wenn ich das anders aus der Bibel verstanden habe?

Gerade das NT macht deutlich, dass der präexistente Jesus als Schöpfer an der Schöpfung des Himmels und der Erde wirkte.

Kommt darauf an wie man das sieht, aber trinitarisch ist das m. E. falsch!

Der „Witz“ ist, dass auch (neben anderen Unitariern) ich, dem die Bibel nicht so ganz unbekannt ist, und ich auch die Aussagen der Trinitarier i.d.R. kenne und derer Bücher darüber habe.., dass ich bis heute noch keine wirklich substantiell überzeugende Bibelstelle fand, welche eindeutig (ohne da was hineinzuinterpretieren) besagen würde, dass JESUS der Schöpfer und damit auch Initiator der Schöpfung GOTTES wäre.
Dass Er dabei maßgebend mitgewirkt hat, das ist mir klar.

Was im AT von Gott bekannt wird, wird im Neuen Testament auf Jesus erweitert. „Denn durch ihn wurde alles erschaffen, alles im Himmel und auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare, Thronende und Herrschende, Mächte und Gewalten. Alles ist durch ihn geschaffen und alles hat sein Ziel in ihm. Vor allem, was es gibt, war er da, und alles hat in ihm Bestand“ (Kol 1,16-17).

In CHRISTUS ist die Erfüllung und wurde zu einem Ja… Aber was ändert das an dem, was ich dazu hier geschrieben habe?

Ich habe dieses Zitat, „Ehe Abraham war, bin ich“ nicht gebracht wegen der „ICH BIN-Lehre“, sondern die Betonung lag auf „Ehe Abraham war,…“ auf die Vorexistenz des Logos. Jesus war schon da - er existierte schon vor Abraham.

In dem Fall habe ich dich missverstanden.
Aber weil man schon dabei sind, da sieht man am Beispiel von „ICH BIN“-Lehre, was daraus gemacht wird!

Lieber Jurek, ich wiederhole es gerne wieder, vielleicht hast du es überlesen. Ich bin kein Verfechter der Trinität und Elohim (Gott) ist auch keine absolute Einheit von nur einem Gott, sondern eine dynamische Familieneinheit, die es ermöglicht, dass vom Geist geborene Gläubige einst ebenfalls zu wahrhaftigen Kindern Gottes werden.

Das habe ich zwar nicht überlesen, aber ich schrieb schon von Anfang an, dass ich das eher allgemein für die Mitleser darauf antworten möchte und nicht nur in Bezug auf dich.
Auch hier nicht nur rein Persönliches, sondern auch Öffentliches zu der Thematik, zu dem sich z. T. auch Trinitarier melden.

1. Joh 3,2; Kol 3,4 sind schöne Aussagen dazu. 🙂

Danke und ❤liche Grüße!

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 8:47
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @altor

Jesus Christus ist „der Erstgeborene“ in dem Sinne, dass er als unerschaffener Sohn Gottes einzigartig ist. Christus ist über der Schöpfung, nicht der erste Teil in ihr.

Worauf beziehst du dich, wenn du sagst, dass Jesus geschaffen wurde?

Schon wieder die typische Irreführung!

Welcher Nichttrinitarier hier im Forum behauptet, dass der S O H N Gottes erschaffen wurde? Sagt dir gennao etwa übersetzt: geschaffen? Ich bin VATER einer Tochter, nie würde ich sagen ich habe meine Tochter erschaffen!

Ihr seid ganz einfach Nachfolger der "Zentrallehre der christlichen Religion", die Bibeltexte so veränderte, wie es ab  325 mit Sonnengotteinfluß des Konstantin eingeflößt wurde. Aus "Anfang" (wie es Johannes bezeichnete) wird dann eben "ungezeugt", weil ja ein i m m e r schon existierender SOHN Gottes, in dieser "Theologie" weder aus GOTT gezeugt noch geboren werden darf 🤥

Johannes schrieb sein Evangelium weder an Altor,  Gerd, Fred, oder Blume im 21. Jahrhundert, seine Adressaten lebten zu s e i n e r Zeit.  Sollten die das philosophische Gedeute der Frühkatholiken dort schon hinein-verstanden haben? Warum nur nehmt ihr Kirchenleute den Gottvater eines Sohnes nicht soo wahr, wie es Paulus in 1. Kor. 8, 5+6 definiert, der war genau beim Stichwort "Götter", also exakt beim Thema? Er hatte keine Ahnung von einem Gott aus drei Göttern verschmolzen...

Somit ist für dich der vormenschliche Jesus eigentlich ein Drittel eines  immer schon existierenden Gott-Drillings?

Nun definiere mich um und mache, mit biblischen Belegen(!) untermauert, w i e die B i b e l eure Philosophie stützt, danke!

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 9:40
stoertebeker gefällt das
(@passionsblume)
Aktiver Gast

@altor

Guten Tag Altor

Das sehe ich genau so. Der Logos war seit jeher: Johannes 1:1 "Im Anfang WAR (Durativ) das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." 

Den Durativ gibt es ja im Deutschen nicht. Vielleicht könnte man es besser verstehen, wenn man sagte: das Wort war seit jeher...

Was ich sagen wollte ist, in Johannes ist von Jesus Christus als dem Gesalbten die Rede. Und dieser wurde natürlich ALS MENSCH gezeugt. Ich wollte lediglich die Begriffe klären, dass er eben als Logos (oder wie er eben später genannt wird als DER Sohn Gottes) seit jeher existiert hat und somit ebenfalls JHWH ist.

Gott ist Zeit und Raum nicht unterworfen so wie wir, deshalb ist dies für uns schwer zu verstehen. 

In Sprüche 8:22-24 wird ja zum Beispiel die Weisheit personifiziert. Dort wird aber in Poesie geredet "ich war geboren..", die alte, unrevidierze Elberfelder gibt diesen Vers so wieder: "der Herr besass mich im Anfang" kana kann eben besitzen, erwerben oder erschaffen bedeuten. Es bedeutet also aus Gott hervorgegangen, der Ursprung ist bei Gott.

"Und das Wort war Gott." wenn im Urtext stehen würde: und das Wort war DER Gott, dann wäre es ein und dieselbe Person. Deshalb fehlt dort der Artikel. Johannes 10:30 sagt dann auch "Ich und der Vater sind EINS." nicht EINER. 

Tertullian, ein Jurist, hat das so formuliert: Deus unum est, non unus. Gott ist eines aber nicht einer. Eins - totale Einheit. Im Johannesbrief wird auf die ganz besondere Beziehung vom Vater zum Sohn hingewiesen. 

Jesus ist der "Seiende" (seit ewig ohne Anfang und Ende), deshalb ist er auch der Quell des Lebens und des Lichts gemäss Johannes 1:4 und 9.

Liebe Grüsse

Passionsblume

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 11:18
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Daniela
(@daniela)

Es ist wirklich schwer vorstellbar, ewig dazu sein. Im Predigtdienst habe ich das häufig gehört, wenn uns die Leute mit der Floskel abwiesen, dass sie gar nicht ewig leben möchten, weil es ihnen dann ja auf einmal langweilig wird. Unser begrenzter Horizont kann sich nun mal ewiges Glück und Leben nicht so recht vorstellen.

Jesus ist vor seiner Menschwerdung als der priesterliche König Melchisedek erschienen (vgl. dazu Hebräer 7), der „weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens“ hat (Hebräer 7:3).

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 12:00
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Altor
(@altor)

Jurek!

Nach wie vor meine ich, dass du hier was vermischt. Du implizierst die materielle Schöpfung in geistiges Bereich und machst du daraus eins.
Natürlich gab es Raum und Zeit im geistlichen Bereich, bevor dieses dann im materiellen Bereich erschaffen wurde. Denn wenn GOTT überhaupt noch was tat vor seiner materiellen Schöpfung, war z. B. die Erschaffung der Engel. Und diese taten auch was. Da gab es ein zeitliches Geschehen in einem Raum, bevor dieses in der materiellen Welt entstanden ist.
Wie kann man da geistlichen Bereich gleich mit materiellem Bereich gleichsetzen?

Nein, mein Lieber ich vermische nichts ich unterteile. Denn in der Schöpfung gibt es einen geistigen Bereich und einen sichtbaren Bereich. Dem geistigen Bereich (dem Himmel) gehören die Engel und Dämonen an und der sichtbare Bereich (Weltall) ist uns vorbehalten. Gott hat durch Seinen Sohn unter Mitwirkung des heiligen Geistes die sichtbare und die unsichtbare Welt geschaffen. Kurz gesagt: Gott schuf das Sichtbare und Unsichtbare. Vor diesem gab es nichts, außer Gott!

„So spricht Jahwe: Der Himmel ist mein Thron und die Erde meine Fußbank. Was für ein Haus wollt ihr da für mich bauen? Welcher Ort könnte dort mein Ruheplatz sein? Ich habe das alles (d. h. den Himmel und die Erde) ja selber gemacht, alles entstand durch mich, sagt Jahwe“ (Jes 66,1-2).

Zu dem Anderen greife ich nur noch folgendes heraus:

Für mich ist das nur INTERPRETATION welche du hier machst, aber kein wirklich sachlicher und eindeutiger Beweis.

Für mich sind die angeführten Bibelstellen keine Interpretationen, sondern Dinge die uns Gott als sein Wort offenbart hat. Aber vielleicht ist es vergebliche Liebesmühe. Wir werden nie wirklich eindeutige Beweise über Gott und seine Natur finden, sondern wir können sie nur im Glauben annehmen oder eben nicht.

Genauso kann man Gott nicht Dingfest machen, - sozusagen festnageln. Man findet ihn nicht an einer einzigen Stelle, er entzieht sich allem naturwissenschaftlichen Zugriff. Daraus schließen die Atheisten, dass er nicht existiert. „So bleiben Glauben, Hoffnung und Liebe, diese drei. Und die größte davon ist die Liebe“ (1. Kor 13,13).

In Hebräer, Kapitel 1, Vers 2 und 3 steht über den Sohn Gottes: „Jetzt, am Ende dieser Zeiten, sprach er durch den Sohn zu uns. Ihn hat er zum Erben über alles eingesetzt, ihn, durch den er das ganze Universum erschuf. Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm, und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt. Durch die Macht seines Wortes trägt er das All.“

Ein jüdisch-messianischer Freund von mir sagte dazu einmal. »Er wurde zum Erben aller Dinge eingesetzt. Damit wird gesagt, dass er der Brennpunkt der Schöpfung ist, denn er ist das Ziel der Geschichte. Er ist das Ende aller Dinge. Ein Erbe zu sein bringt absolute Herrschaft mit sich. Er übt die Autorität des Vaters aus, somit kann er nicht weniger machtvoll sein als der Vater«

Ich bilde mir nicht ein die richtige Erkenntnis zu haben, aber heute (also bis zu diesem Zeitpunkt) sind diese Dinge über Gott und seinem Sohn für mich schlüssiger als am Anfang meines Glaubenslebens und wer weiß wie ich in Zukunft so manches vielleicht anders sehen werde. Aber ich stehe zu meinem gegenwärtigen Erkenntnisstand und gestehe das jeden anderen Glaubensbruder/schwester auch zu, egal ob Unitarier, Arianer oder Trinitarier. Denn unsere Erkenntnis ist nur Stückwerk. 

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Monaten zuvor von Altor

„Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 17:15
pit, Iris und RoKo gefällt das
Jurek
(@jurek)

"... durch den er das ganze Universum erschuf."

Danke, das habe ich auch gemeint.  😉

Zumindest ich verstehe eben das so wie ich es verstehe und ich finde noch keinen ausschlaggebenden Grund es anders zu verstehen.

Und ich meine, dass in Apg 16:31 steht nicht:  Glaube erst an JESUS als den allmächtigen und ewigen Schöpfer-GOTT.

Das andere glaube ich eh was in der Bibel steht, aber verstehen tue ich eben so manches anderes als andere.  🙂  Schlimm, oder?

Schlimm finde ich es aber, dass wegen meinem persönlichen Glauben, wollen mich manche anderen Leute in gewisse Schublade stecken...

 

Beste Grüße!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 18:21
Altor gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

Ich zitierte gestern 2 Schriftstellen, auf die du dich zu beziehen scheinst, Joh. 1 wiederhole ich:

12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern a u s Gott geboren sind.

Wo besagt diese Stelle, dass diese Geburt nicht "aus Gott" erfolgen wird? Das ist ja der Unterschied zu Israel in den Jh. zuvor, die wurden als Kinder Abrahams geboren, was oben das Wort "Geblüt" zeigt. Nun erweitert Gott seine Familie und schenkt Jesus weitere Geschwister = Geistsöhne! Was durch die andere Stelle bestätigt wird, die ich auch zitierte, Römer 8:

29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

WIE und warum soll man diese Stelle anders verstehen, als sie von Paulus geschrieben wurde? Es gibt auch noch diese Stelle, 1. Joh.3:

1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Ich wiederhole: GOTT der Vater erweitert seine göttliche Familie durch weitere Geburt Seiner Kinder, sie sind die Fortsetzung von dem, Zitat: "...er der Erstgeborene ..." - eine Bestätigung der "Zeugung" durch Gott ist hier, Apg. 13, Hebr. 1 und 5:

33 daß Gott dieselbe u n s, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesum erweckte; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«.

5 Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein«?
6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt...

Dass Jesus gezeugt und geboren wurde ist belegt, warum darf das bei seinen künftigen Geschwistern nicht so sein?

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

Lieber Jurek,

wenn du auch nicht zum Engel wurdest, nimmst du scheinbar an, deine Eltern haben dich erschaffen und nicht geboren. Nahmen die "Lehm vom Erdboden" dazu? Von Jesus heißt es an manchen Stellen so:

6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten«. 👻

Du meinst keiner antwortet dir, mir geht es ja auch so 😉 also wie stehst du zu meinen überfälligen Sätzen oben?

 

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Monaten zuvor von Gerd
AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Dezember 2019 7:34
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @jurek

Das andere glaube ich eh was in der Bibel steht, aber verstehen tue ich eben so manches anderes als andere.  🙂  Schlimm, oder?

Schlimm finde ich es aber, dass wegen meinem persönlichen Glauben, wollen mich manche anderen Leute in gewisse Schublade stecken...

 

Beste Grüße!

Es ist nicht das was Du glaubst, sondern wie Du "andersgläubigen Mitschreibern" begegnest.

Der Tonfall macht die Musik.

RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Dezember 2019 23:52
Jurek
(@jurek)

Und mit welchem Tonfall machst du die Musik, RoKo?

Gerade das ist wichtiger, was zur Bibel geschrieben wird!  DARAUF solltest du dich bitte mehr konzentrieren und sich auch NUR DAMIT auseinander setzen und nicht mit welchen "Tonfällen" oder sowas, als ob primär darum hier wirklich gehen würde und das das Allerwichtigste dabei wäre, und was UNS die Bibel mitzuteilen hat, ist völlig nebensächlich.  🙁

Lerne mal bitte endlich MIT Menschen statt ÜBER Menschen, KONSTRUKTIV zu diskutieren. 👍  ICH bin hier nicht so wichtig!  Und du?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Dezember 2019 2:50
Seite 13 / 13
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