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Kein Größenunterschied/ Machtunterschied zwischen GOTT JaHWeH und seinem Sohn?  

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Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @altor

Jesus Christus ist „der Erstgeborene“ in dem Sinne, dass er als unerschaffener Sohn Gottes einzigartig ist. Christus ist über der Schöpfung, nicht der erste Teil in ihr.

Worauf beziehst du dich, wenn du sagst, dass Jesus geschaffen wurde?

Schon wieder die typische Irreführung!

Welcher Nichttrinitarier hier im Forum behauptet, dass der S O H N Gottes erschaffen wurde? Sagt dir gennao etwa übersetzt: geschaffen? Ich bin VATER einer Tochter, nie würde ich sagen ich habe meine Tochter erschaffen!

Ihr seid ganz einfach Nachfolger der "Zentrallehre der christlichen Religion", die Bibeltexte so veränderte, wie es ab  325 mit Sonnengotteinfluß des Konstantin eingeflößt wurde. Aus "Anfang" (wie es Johannes bezeichnete) wird dann eben "ungezeugt", weil ja ein i m m e r schon existierender SOHN Gottes, in dieser "Theologie" weder aus GOTT gezeugt noch geboren werden darf 🤥

Johannes schrieb sein Evangelium weder an Altor,  Gerd, Fred, oder Blume im 21. Jahrhundert, seine Adressaten lebten zu s e i n e r Zeit.  Sollten die das philosophische Gedeute der Frühkatholiken dort schon hinein-verstanden haben? Warum nur nehmt ihr Kirchenleute den Gottvater eines Sohnes nicht soo wahr, wie es Paulus in 1. Kor. 8, 5+6 definiert, der war genau beim Stichwort "Götter", also exakt beim Thema? Er hatte keine Ahnung von einem Gott aus drei Göttern verschmolzen...

Somit ist für dich der vormenschliche Jesus eigentlich ein Drittel eines  immer schon existierenden Gott-Drillings?

Nun definiere mich um und mache, mit biblischen Belegen(!) untermauert, w i e die B i b e l eure Philosophie stützt, danke!

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 9:40
stoertebeker gefällt das
(@passionsblume)

@altor

Guten Tag Altor

Das sehe ich genau so. Der Logos war seit jeher: Johannes 1:1 "Im Anfang WAR (Durativ) das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." 

Den Durativ gibt es ja im Deutschen nicht. Vielleicht könnte man es besser verstehen, wenn man sagte: das Wort war seit jeher...

Was ich sagen wollte ist, in Johannes ist von Jesus Christus als dem Gesalbten die Rede. Und dieser wurde natürlich ALS MENSCH gezeugt. Ich wollte lediglich die Begriffe klären, dass er eben als Logos (oder wie er eben später genannt wird als DER Sohn Gottes) seit jeher existiert hat und somit ebenfalls JHWH ist.

Gott ist Zeit und Raum nicht unterworfen so wie wir, deshalb ist dies für uns schwer zu verstehen. 

In Sprüche 8:22-24 wird ja zum Beispiel die Weisheit personifiziert. Dort wird aber in Poesie geredet "ich war geboren..", die alte, unrevidierze Elberfelder gibt diesen Vers so wieder: "der Herr besass mich im Anfang" kana kann eben besitzen, erwerben oder erschaffen bedeuten. Es bedeutet also aus Gott hervorgegangen, der Ursprung ist bei Gott.

"Und das Wort war Gott." wenn im Urtext stehen würde: und das Wort war DER Gott, dann wäre es ein und dieselbe Person. Deshalb fehlt dort der Artikel. Johannes 10:30 sagt dann auch "Ich und der Vater sind EINS." nicht EINER. 

Tertullian, ein Jurist, hat das so formuliert: Deus unum est, non unus. Gott ist eines aber nicht einer. Eins - totale Einheit. Im Johannesbrief wird auf die ganz besondere Beziehung vom Vater zum Sohn hingewiesen. 

Jesus ist der "Seiende" (seit ewig ohne Anfang und Ende), deshalb ist er auch der Quell des Lebens und des Lichts gemäss Johannes 1:4 und 9.

Liebe Grüsse

Passionsblume

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 11:18
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Daniela
(@daniela)

Es ist wirklich schwer vorstellbar, ewig dazu sein. Im Predigtdienst habe ich das häufig gehört, wenn uns die Leute mit der Floskel abwiesen, dass sie gar nicht ewig leben möchten, weil es ihnen dann ja auf einmal langweilig wird. Unser begrenzter Horizont kann sich nun mal ewiges Glück und Leben nicht so recht vorstellen.

Jesus ist vor seiner Menschwerdung als der priesterliche König Melchisedek erschienen (vgl. dazu Hebräer 7), der „weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens“ hat (Hebräer 7:3).

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 12:00
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Hugo
 Hugo
(@hugo)

Jurek!

Nach wie vor meine ich, dass du hier was vermischt. Du implizierst die materielle Schöpfung in geistiges Bereich und machst du daraus eins.
Natürlich gab es Raum und Zeit im geistlichen Bereich, bevor dieses dann im materiellen Bereich erschaffen wurde. Denn wenn GOTT überhaupt noch was tat vor seiner materiellen Schöpfung, war z. B. die Erschaffung der Engel. Und diese taten auch was. Da gab es ein zeitliches Geschehen in einem Raum, bevor dieses in der materiellen Welt entstanden ist.
Wie kann man da geistlichen Bereich gleich mit materiellem Bereich gleichsetzen?

Nein, mein Lieber ich vermische nichts ich unterteile. Denn in der Schöpfung gibt es einen geistigen Bereich und einen sichtbaren Bereich. Dem geistigen Bereich (dem Himmel) gehören die Engel und Dämonen an und der sichtbare Bereich (Weltall) ist uns vorbehalten. Gott hat durch Seinen Sohn unter Mitwirkung des heiligen Geistes die sichtbare und die unsichtbare Welt geschaffen. Kurz gesagt: Gott schuf das Sichtbare und Unsichtbare. Vor diesem gab es nichts, außer Gott!

„So spricht Jahwe: Der Himmel ist mein Thron und die Erde meine Fußbank. Was für ein Haus wollt ihr da für mich bauen? Welcher Ort könnte dort mein Ruheplatz sein? Ich habe das alles (d. h. den Himmel und die Erde) ja selber gemacht, alles entstand durch mich, sagt Jahwe“ (Jes 66,1-2).

Zu dem Anderen greife ich nur noch folgendes heraus:

Für mich ist das nur INTERPRETATION welche du hier machst, aber kein wirklich sachlicher und eindeutiger Beweis.

Für mich sind die angeführten Bibelstellen keine Interpretationen, sondern Dinge die uns Gott als sein Wort offenbart hat. Aber vielleicht ist es vergebliche Liebesmühe. Wir werden nie wirklich eindeutige Beweise über Gott und seine Natur finden, sondern wir können sie nur im Glauben annehmen oder eben nicht.

Genauso kann man Gott nicht Dingfest machen, - sozusagen festnageln. Man findet ihn nicht an einer einzigen Stelle, er entzieht sich allem naturwissenschaftlichen Zugriff. Daraus schließen die Atheisten, dass er nicht existiert. „So bleiben Glauben, Hoffnung und Liebe, diese drei. Und die größte davon ist die Liebe“ (1. Kor 13,13).

In Hebräer, Kapitel 1, Vers 2 und 3 steht über den Sohn Gottes: „Jetzt, am Ende dieser Zeiten, sprach er durch den Sohn zu uns. Ihn hat er zum Erben über alles eingesetzt, ihn, durch den er das ganze Universum erschuf. Seine Herrlichkeit leuchtet aus ihm, und sein Wesen ist ihm völlig aufgeprägt. Durch die Macht seines Wortes trägt er das All.“

Ein jüdisch-messianischer Freund von mir sagte dazu einmal. »Er wurde zum Erben aller Dinge eingesetzt. Damit wird gesagt, dass er der Brennpunkt der Schöpfung ist, denn er ist das Ziel der Geschichte. Er ist das Ende aller Dinge. Ein Erbe zu sein bringt absolute Herrschaft mit sich. Er übt die Autorität des Vaters aus, somit kann er nicht weniger machtvoll sein als der Vater«

Ich bilde mir nicht ein die richtige Erkenntnis zu haben, aber heute (also bis zu diesem Zeitpunkt) sind diese Dinge über Gott und seinem Sohn für mich schlüssiger als am Anfang meines Glaubenslebens und wer weiß wie ich in Zukunft so manches vielleicht anders sehen werde. Aber ich stehe zu meinem gegenwärtigen Erkenntnisstand und gestehe das jeden anderen Glaubensbruder/schwester auch zu, egal ob Unitarier, Arianer oder Trinitarier. Denn unsere Erkenntnis ist nur Stückwerk. 

Diese r Beitrag wurde geändert 10 Monaten zuvor von Hugo

„Was offenbart Zensur? Sie offenbart Angst!“ - Julian Assange

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 17:15
pit, Iris und RoKo gefällt das
Jurek
(@jurek)
Aktiver Gast

"... durch den er das ganze Universum erschuf."

Danke, das habe ich auch gemeint.  😉

Zumindest ich verstehe eben das so wie ich es verstehe und ich finde noch keinen ausschlaggebenden Grund es anders zu verstehen.

Und ich meine, dass in Apg 16:31 steht nicht:  Glaube erst an JESUS als den allmächtigen und ewigen Schöpfer-GOTT.

Das andere glaube ich eh was in der Bibel steht, aber verstehen tue ich eben so manches anderes als andere.  🙂  Schlimm, oder?

Schlimm finde ich es aber, dass wegen meinem persönlichen Glauben, wollen mich manche anderen Leute in gewisse Schublade stecken...

 

Beste Grüße!

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Veröffentlicht : 10. Dezember 2019 18:21
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Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

Ich zitierte gestern 2 Schriftstellen, auf die du dich zu beziehen scheinst, Joh. 1 wiederhole ich:

12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern a u s Gott geboren sind.

Wo besagt diese Stelle, dass diese Geburt nicht "aus Gott" erfolgen wird? Das ist ja der Unterschied zu Israel in den Jh. zuvor, die wurden als Kinder Abrahams geboren, was oben das Wort "Geblüt" zeigt. Nun erweitert Gott seine Familie und schenkt Jesus weitere Geschwister = Geistsöhne! Was durch die andere Stelle bestätigt wird, die ich auch zitierte, Römer 8:

29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

WIE und warum soll man diese Stelle anders verstehen, als sie von Paulus geschrieben wurde? Es gibt auch noch diese Stelle, 1. Joh.3:

1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Ich wiederhole: GOTT der Vater erweitert seine göttliche Familie durch weitere Geburt Seiner Kinder, sie sind die Fortsetzung von dem, Zitat: "...er der Erstgeborene ..." - eine Bestätigung der "Zeugung" durch Gott ist hier, Apg. 13, Hebr. 1 und 5:

33 daß Gott dieselbe u n s, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesum erweckte; wie auch in dem zweiten Psalm geschrieben steht: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«.

5 Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein«?
6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt...

Dass Jesus gezeugt und geboren wurde ist belegt, warum darf das bei seinen künftigen Geschwistern nicht so sein?

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

Lieber Jurek,

wenn du auch nicht zum Engel wurdest, nimmst du scheinbar an, deine Eltern haben dich erschaffen und nicht geboren. Nahmen die "Lehm vom Erdboden" dazu? Von Jesus heißt es an manchen Stellen so:

6 Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten«. 👻

Du meinst keiner antwortet dir, mir geht es ja auch so 😉 also wie stehst du zu meinen überfälligen Sätzen oben?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Dezember 2019 7:34
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @jurek

Das andere glaube ich eh was in der Bibel steht, aber verstehen tue ich eben so manches anderes als andere.  🙂  Schlimm, oder?

Schlimm finde ich es aber, dass wegen meinem persönlichen Glauben, wollen mich manche anderen Leute in gewisse Schublade stecken...

 

Beste Grüße!

Es ist nicht das was Du glaubst, sondern wie Du "andersgläubigen Mitschreibern" begegnest.

Der Tonfall macht die Musik.

RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Dezember 2019 23:52
Jurek
(@jurek)
Aktiver Gast

Und mit welchem Tonfall machst du die Musik, RoKo?

Gerade das ist wichtiger, was zur Bibel geschrieben wird!  DARAUF solltest du dich bitte mehr konzentrieren und sich auch NUR DAMIT auseinander setzen und nicht mit welchen "Tonfällen" oder sowas, als ob primär darum hier wirklich gehen würde und das das Allerwichtigste dabei wäre, und was UNS die Bibel mitzuteilen hat, ist völlig nebensächlich.  🙁

Lerne mal bitte endlich MIT Menschen statt ÜBER Menschen, KONSTRUKTIV zu diskutieren. 👍  ICH bin hier nicht so wichtig!  Und du?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Dezember 2019 2:50
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