Gregorianische Kale...
 
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Gregorianische Kalender oder jüdischer Kalender , welcher ist wichtiger ?  

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peter steffen
(@peter-steffen)
Aktiver Gast

Hallo ,

da ich hier euch teihaben lass an meiner israel reise 2019 , versuche einiges zuerklären was ich weiss über das land und deren heutigen bevölkerung .

gestern hatte ich über den jahresbeginn im jüdischen kalender geschrieben, gestern begann  das jahr 5781 nach dem jüdischen Kalender .

Um 1966 (unserm gregorianische Kalender nach ) lehrte man das 1975 eine epoche von 6000 jahren menschheitsgeschichte zuende gehen würde . man  brachte sogar ein buch heraus ... Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes .. 1966 Tabelle Seite 36 ... mit einer zeittafel von adam bis 1975 den ende der menschheitsgeschichte

grafik

sinn gemäss sagte damals der leiter der WTG in deutschland konrad franke das sich der TuvS nicht irren könnte , den dann würde bald das ende eintreten . es sind seitdem viele jahre vergangen und es geschah nichts , alle änderungen wurden als neues licht erklärt. Änderung der generatonslehre , etc .

da ja das gedächnissmahl immer am 14 nissan nach dem jüdischen kalender abgehalten wird in den versammlungen ... dieses jahr per internet wegen corona ... wird sich an diesem kalender gehalten.

nach dem jüdischen kalender meiner meinung nach sind es noch 261 jahre bis die jahreszahl 6000 erscheint. Endet dann die 6000 jahre menschheitsgeschichte ?

nach unserem heutigen kalender ( 2020 )  sind wir 45 jahre weiter geschritten .

fragt sich der geneigte leser welcher kalender ist wichtiger bei den zeugen der gregorianische Kalender oder der jüdische kalender  ? oder wird der kalender benötigt welche am besten im lehrschema passt ?

 

ich hoffe ihr könnt mir eine erklärung geben .

Zitat
Veröffentlicht : 19. September 2020 11:34
José
(@aljanah)

Lieber Peter

Da Du fragst, was die Zeugen hier welchem Kalender sie glauben wollen oder tun, ist es mir persönlich völlig egal. Sie lagen schon immer falsch mit seinen Vermutungen und Vorausprophezeiungen, sodass ich hier über sie gar nichts kommentieren will.

Frag uns lieber als Christen, was wir eher glauben.

Naja, wir können das mit der heutigen gregorianischem Kalender nichts mehr ändern. Historiker behaupten sogar, dass sich dieser Kalender um ca. 7 Jahre nicht stimme. Wie auch immer, was man mehr vetrauen kann, ist das jüdische Mond-Kalender! Welche Jahreszahl schlussendlich ist, ist, für mich persönlich, von keinem Belang!

Shalom José

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. September 2020 12:13
peter steffen
(@peter-steffen)
Aktiver Gast

lieber José,

obwohl ich seit 1988 kein Zj mehr bin , so wie ich auch einmal geschrieben an eine macht glaube die ich nicht benennen kann da man  zuviele enttäuschungen erlebte . aber jeden respekt zolle jeden der  ein christ in seinem herzen zusein .

aber restbestände von fragen bleiben immer noch . auch wenn vieles gedankengut auf meiner kopffestplatte gelöscht wurde.

1914 u.Z.... , die deutung der sieben zeiten , der 2520 tage , die von dem jahr 607 v.u.Z gerechnet wurden

1925 u.Z ....,

1975 u.Z ..... , das 1969 dies mit der berühmten Erwachtausgabe untermauert wurde

grafik

 2000 u.Z ..... war auch ein jahr wo kein termin genannt wurde , gedanken gestreut wurden ohne es schriftlich nieder zulegen  , aber der beginn einer auslegung der gummilehre der generation von 1914 , die personen die zu diesem zeitpunkt max 86 jahre alt geworden wären ,  ein richtungswechsel .

es geht auch darum das sich die israelisch / jüdische  geschichte eng an der bibel wieder spiegelt . denken wir an das danielbuch ,  dieses ist ein somit meiner meinung nach auch ein einfluss auf die lehren der der zeugen erkennbar. auch sie warten auf den messias , auf Armagedon , auf die 1000 jahre regierung jesus .

 

darum die frage welcher zeitrechnung wird angewandt ?

 

 

 

 

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. September 2020 14:39
RoKo
 RoKo
(@roko)

Warum sollte überhaupt eine Zeit "wichtig" sein, um eine Zeitrechnung wichtiger anzusehen als eine andere? Wenn doch nur der Vater den Zeitpunkt kennt? Das wollten schon Jesu Jünger wissen... Denn letztlich geht es doch darum und ich meine Deine Frage zielt darauf ab, irgendwie in Erfahrung zu bringen, wann kommt der Herr?

Im übrigen haben sich schon andere Leute darüber den Kopf zerbrochen. 
https://silo.tips/download/der-jdische-kalender

LG RoKo

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. September 2020 8:52
stoertebeker
(@stoertebeker)

@peter-steffen

Hallo, lieber Peter Steffen,

 

du schreibst, dass du nach wie vor an eine höhere Macht glaubst und, dass du Enttäuschungen erlebt hast. Nun, Enttäuschungen haben wir alle hier mehr oder weniger erlebt. Aber das muss nicht zwangsläufig unseren Glauben zerstören.

 

Dann erwähnst du „Restbestände von Fragen“? Eine davon: „1914 u.Z.... , die Deutung der sieben Zeiten , der 2520 tage , die von dem Jahr 607 v.u.Z gerechnet wurden“?

 

Dazu habe ich 2014 oder 2015 schon mal einen kleinen Aufsatz bei BI eingestellt. Vielleicht beantwortet er ja deine Frage?

 

 

Hier kommt er:

 

Störtebeker zum Thema 1914,

Wurde das Königreich mit Jesus Christus als König im Jahre 1914 im Himmel, unsichtbar für Menschen auf der Erde aufgerichtet? Ist das wirklich biblisch zu beweisen?

Das Problem fängt schon mit dem Ausgangsjahr für die Prophezeiung in Daniel Kapitel 4, über den Traum Nebukadnezars an. Die WTG sagt, dass diese „sieben Zeiten“ in der größeren Erfüllung, (zuerst erfüllte sich der Traum ja an Nebukadnezar selbst), 2520 Jahren entsprechen, die von 607 v. u. Z. bis zum Jahre 1914 u. Z. zählen. Man wendet für die Berechnung dieser Zeitspanne eine Regel an die besagt, dass ein Tag dieser Prophezeiung einem buchstäblichen Jahr entspricht. „Sieben Zeiten“ = 7 Jahre mal 360 = 2520 Jahre, dabei wird ein Jahr mit 12 Monaten a. 30 Tage vorausgesetzt.

 

Den Ausdruck „ein Tag für ein Jahr“ finden wir in der Bibel genau 2 Mal, und zwar in 4. Mose 14:34 u. in Hesekiel 4:6. Es gibt nirgendwo in der Bibel einen Hinweis, dass man diese Texte so anwenden kann, oder daraus die oben genannte Regel ableiten könnte. Carl Olof Jonsson, ein Ältester aus Schweden, schickte schon 1977 umfangreiches Material an die Weltzentrale der Zeugen Jehovas, in dem er aufzeigte, dass die willkürliche Anwendung der Regel „ein Tag für ein Jahr“ auf verschiedene Prophezeiungen der Bibel, sich bis auf jüdische Rabbiner des ersten Jahrhunderts zurückverfolgen lies.

 

Auch bewies er mit diesem Material anhand vieler voneinander unabhängiger historischer Beweisketten, dass Jerusalem im Jahre 587 v. u. Z. von Nebukadnezar zerstört wurde. Carl Olof Jonssen hat darüber ein Buch geschrieben, in dem er über 20 von einander unabhängige Beweisketten zusammen gestellt hat, die alle das Jahr 587 v. u. Z. belegen. Als er, bevor er das Buch schrieb das Material der WTG vorlegte, haben sie ihm nach einigen hin und her schlussendlich die Gemeinschaft entzogen.

 

 

Gemäß der WTG soll der Zeitpunkt der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar 607 v. u. Z. gewesen sein, und die 2520 Jahre sollen 1914 u. Z. geendet haben. Das Jahr 1914 u. Z. markiert gemäß den WT Schriften das Ende der „Zeiten der Nationen“, Lukas 21:24.

 

Das Jahr 607 v. u. Z. kommt in dieser Bedeutung nur in den Schriften der WTG vor. Wie schon gesagt, alle Historiker verweisen auf das Jahr 587 v. u. Z. (also 20 Jahre später), als das Jahr, in dem Jerusalems durch die Babylonier zerstört wurde.

Während der Zeit Rutherfords sah man nicht das Jahr 607 v. u. Z. als den Beginn der 2520 Jahre an sondern das Jahr 606 v. u. Z., und zwar 60 Jahre lang bis 1942. Man merkte dann, oder man gab dann zumindest zu, dass 2520 Jahre ab 606 v. u. Z. gerechnet eigentlich bis 1915 u. Z. dauern. Ohne irgendeine Begründung wurde nun die Zerstörung Jerusalems um ein Jahr zurück verlegt, auf das Jahr 607 v. u. Z. Es war der Wunsch der Organisation, dass Jahr 1914 u. Z. als Schlüsseldatum beizubehalten.

 

Beunruhigend ist auch die Tatsache, dass die WTG von ihren Anhängern nachdrücklich verlangt felsenfest an ihre Interpretation zu glauben, während über all die Jahre Männer in leitender Stellung Zweifel an dieser Lehre äußerten.

 

Ein Beispiel. Während der Sitzung der leitenden Körperschaft am 19. Februar 1975 meldete sich Nathan Knorr als damaliger Präsident der WTG, mit folgenden Beitrag zu Wort: „Bei manchen Dingen bin ich mir sicher. Ich weiß, dass Jehova unser Gott ist, dass Christus Jesus sein Sohn ist, dass Jesus sein Leben als Lösegeld für uns gab, dass es eine Auferstehung gibt. Bei anderen Dingen bin ich mir nicht so sicher. Zum Beispiel bei 1914. Davon reden wir schon sehr lange. Es mag sein, dass wir recht haben. Ich will es hoffen.“

 

Das war vor ca. 40 Jahren. Nachzulesen in dem Buch „Der Gewissenskonflikt“ von Raymon Franz, S.245. Heute halten sie noch immer daran fest, es hängt für sie zu viel davon ab.

 

Viele, sehr viele falsch ausgelegte Prophezeiungen und Jahreszahlen kann man in der Literatur der WTG finden. Vorausgesetzt diese Literatur ist einem zugänglich. Von der WTG wird sie heute nicht mehr aufgelegt oder veröffentlicht. Es ist auch nicht der Wunsch der L.K., dass JZ oder andere sich damit befassen. Was wir heute in den Publikationen der WTG vorgesetzt bekommen vertuscht und verschleiert die Tatsachen.

 

Noch ein Beispiel. 1920 wurde eine Broschüre veröffentlicht mit dem Titel „Millionen jetzt lebender Menschen werden nie sterben“, der Schreiber war J. F.Rutherford. Aus den alten Publikationen geht hervor, dass man damals auf 1925 als den Beginn der Tausendjahrherrschaft hinwies. Heute wird dieser aufrüttelnde Aufruf, in der von Rutherford geschriebenen Broschüre immer noch gerne als eingängiger Slogan verwand, allerdings ohne auf die Entstehung und die tatsächlichen Hintergründe hinzuweisen. Dennoch ist es eine Tatsache, dass die Menschen, an die er gerichtet war und die daran geglaubt haben heute alle gestorben sind.

 

Bei der Frage wie die WTG die Bedeutung der Ereignisse um das Jahr 1914 interpretiert geht es immer um unsichtbare Dinge. Daher ist sie sehr geschickt darin ihren Auslegungen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber biblisch belegbar macht das die Sache nicht. Kann die WTG biblisch beweisen, dass die „letzten Tage“ von denen

Petrus in Apostelgeschichte 2:17 spricht und die er auf Pfingsten 33 u. Z. bezog, nicht auch die „letzten Tage“ sind auf die Paulus in seinen Brief an Timotheus hinwies, 2.Tim. 3:1? Oder kann die WTG biblisch beweisen, dass Jesus Christus 1914 als König über die ganze Erde inthronisiert wurde und, dass er jetzt seit nunmehr über 100 Jahren in dieser Position gegenwärtig ist und seine Herrschaft, so wie sie von der WTG dargestellt wird innehat?

 

Das kann sie nicht beweisen. So wie sich die vielen, vielen Voraussagen der WTG in der Vergangenheit als falsch erwiesen haben, wird sich auch jetzt, das was sie in Verbindung mit dem Jahr 1914 propagiert, als falsch erweisen.

 

1914 ist das einzige Datum an dem sie noch festhält. Die Organisation hat ihre Voraussagen in der Vergangenheit gerne als absolut biblisch fundierte Tatsache, oder ähnlich bezeichnet. Auch jetzt stellt sie die Sache als unumstößlich dar. Sie muss an 1914 festhalten sonst bricht ihr Glaubensgebilde zusammen.

 

Aber auch hier wird irgendwann die Illusion der Wirklichkeit begegnen.

 

 

Viele liebe Grüße an euch alle von Störtebeker

 

Soweit diese Abhandlung von damals. Wie gesagt vielleicht hilft dir das ja etwas weiter?

Nochmals liebe Grüße

Störti

 

 

 

 

Diese r Beitrag wurde geändert 4 Wochen zuvor von stoertebeker
AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. September 2020 16:25
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