»Für wen halten mic...
 

»Für wen halten mich die Leute?«  

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ATHALJA
(@athalja)

In Lukas 9:18 stellte Jesus einmal die Frage: »Für wen halten mich die Leute?«

Ich finde, diese Frage ist auch heute noch SEHR AKTUELL

Viele Kommentare der Vergangenheit haben eher für Konfusion als für echte Klarheit gesorgt.

Wie seht ihr das? Was bedeutet Jesus für DICH heute - im Digitalen Zeitalter?

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

Zitat
Veröffentlicht : 21. Oktober 2019 8:45
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Jurek
(@jurek)

JESUS bedeutet für mich persönlich, dass Er der HERR und mein HERR ist (Gal 2:20)
(Nebenbei: Ich missachte hier bewusst das Brauchtum, nur „JHWH“ als „HERR“ zu bezeichnen!).
Für mich ist dieses Wort „HERR“ nicht ein flüchtiges Wort wie der „Herr“ Mayer von nebenan!
JESUS ist mein Gebieter und Gott! -(nicht aber der GOTT).
Er ist mein Retter und DIE Türe zur meinen und seinen GOTT.

Digitales Zeitalter verhilft mir pers. mehr Informationen auch zu diesem Thema leichter und kostenlos zu erhalten, aber ist nicht darin hinderlich, im Sinn: „weit vorgeschrittene Erkenntnisse und Aufklärung = damit weniger alte Mythen“…

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Monaten zuvor 2 times von Jurek
AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Oktober 2019 9:26
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(@noomi)

@jurek

An Athalia: Habe Kein Antwort-Kästchen gefunden und setze es deshalb unter Jurek ein

Athalia das ist eine gute Frage. Darüber nachzudenken ist jedermanns Pflicht. So wie Jurek es schreibt ER ist mein HERR und Begründer des ewigen Heils, wie es Hebräer 5:9 schreibt. Das zu erkennen war für mich ein weiter Weg und ist mir erst gelungen, als ich mich der Bibel ausgesetzt habe. Das heisst, ich habe beim Lesen vom Johannesevangelium erkannt, dass Jesus ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben sein soll. Daraufhin habe ich das ganze NT durchgelesen mit dem Fokus Jesus Christus. Das war für mich das EVANGELIUM. Ein totales Umdenken hat bei mir im Herzen stattgefunden. Ich bin in eine gutgläubige JZ-Familie hineingewachsen. Für mein Vater und deren Generation war Jesus ebenfalls der HERR. Trotzdem habe ich dies nicht so intensiv erlebt, wie es jetzt der Fall ist. Es ist wahrscheinlich, das geschehen, was Tilo einmal schieb im BI Archiv 22.5.16 „Der verdrängte Christus“ Ich sagte zwar immer, die anderen Religionen haben von Jesus zu viel, wir jedoch haben zu wenig. Umso mehr bin ich sehr dankbar, dass ich durch meinen himmlischen Vater zu Jesus geführt wurde. Er hat mir die Türe geöffnet zu der Erkenntnis zu kommen, wie wichtig Jesus von jetzt an in meinem Leben sein wird.

Das schmälert die Liebe und das Vertrauen zu meinem himmlischen Vater, dem heiligen, allmächtigen Gott, dem allein Anbetung gebührt, keinesfalls. Aber es hat mich auch gelehrt, dass ich ZU meinem Herrn beten und mit ihm reden darf.

Schliesslich ist er, mein Hohepriester, mein Ewigvater, mein Mittler, DIE TÜRE zu meinem Gott und seinem Gott. Er ist es, der mir einmal Leben gibt. Mindestens 1000 Jahre ist er sowieso mein Ansprechpartner für alle Dinge. Warum nicht schon heute? Ich möchte doch, dass ER die Türe aufmacht und meine Gebete zu meinem und seinem Vater gelangen.

Das alles zu verstehen hat etwas gedauert. Es war ein längerer Weg und ist eigentlich dadurch entstanden, dass ich mich von der WT-Literatur abgekoppelt habe und mich nur noch mit der Bibel beschäftigte. Ich wollte mir nie wieder von menschlichen Philosophien etwas über den Kopf stülpen lassen. Trotzdem haben mir auch die vielen Kommentare hier im BI geholfen. Denn sie haben mir jeweils die Bestätigung gegeben, dass meine Gedanken sich mit deren von anderen decken.

So gebe ich heute jedem JZ den Rat, setzt euch endlich der Bibel aus, lest nicht nur Schriftstellen, sondern ganze Kapitel, weil immer der Kontext sagt was gemeint ist. „Gottes Geist wirkt durch Gottes Wort“ Das habe ich besonders durch das Thema JESUS CHRISTUS UNSER HERR erfahren!

LG Noomi

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Oktober 2019 10:32
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Wildblume
(@wildblume)

Lieber Athalia,

so eine große Frage.....

"Du bist Christus, der von Gott gesandte Retter" antwortete Petrus. 

Jesus Christus ist in mein Leben getreten. Einfach so, und alles war plötzlich anders.

Ich bin fast 41 Jahre getauft, aber es ist erst 1 Jahr her, dass ich ihn plötzlich erkennen durfte.

Seitdem wächst die Zuneigung stetig. Ich habe nur die Oberfläche bisher angekratzt, da ist noch so vieles zu lernen. Aber ich weiß, er ist mein König, mein Retter und mein Hirte. DIE Tür zum Vater. NUR ER.

Er ist so viel mehr, als man uns bei all den Versammlungs- und Kongressbesuchen glauben machen wollte.

Dass er die zweite Autorität im Universum ist, aber wie der Vater so mitfühlend und barmherzig ist, hatte ich doch immer eher Angst vor Jehova und vor dem Gericht (Schafe, Böcke).

Ich habe verstanden, was sein Leiden und Sterben für mich bedeutet. Was mir das über den Vater sagt, können viele Worte nicht beschreiben.

Auf einmal ist Bibellesen etwas schönes und das Gebet etwas, auf das ich mich freue und die Bitte, dass überall der Wille des Vaters geschehen soll und Christus wiederkommen soll kann ich ohne Angst vor Armageddon haben zu müssen, aussprechen weil ich weiß, dass mein himmlischer Vater mich in der Schafherde haben will und mich deshalb beim Christus gut "untergebracht hat".

Für mich bedeutet Jesus eine ganz neue Sicht auf den Vater, Platz für Vergebung und Barmherzigkeit und mehr Verstehen, die Befreiung von einer schweren Last, zugunsten eines leichten Jochs, aber auch: meine Mitmenschen anders wahrzunehmen.

Denn zum Christus dürfen ALLE kommen, so sie dies wollen.

Ich "weiß" einfach, dass ich zum Christus gehöre. Was das bedeutet, kann ich nicht so genau sagen und auch nicht so ganz definieren, wie das funktioniert. Geht Euch das genauso?

Tja, und das digitale Zeitalter? Das ermöglicht mir eine Onlinegemeinde. Einen Austausch mit Geschwistern, die mich weiterbringen.

Liebe Grüße von Eurer

Wildblume 🌺 🌺 🌺 

@Noomi

Ja, Du hast Recht. Ganze Kapitel in der Hl. Schrift lesen, den Kontext beachten. Dann fallen Schuppen von den Augen und der Hl. Geist kann wirken. ❤️ 

 

 

 

 

 

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Oktober 2019 18:48
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 Fox
(@fox)

Guten Abend Athalja,

danke für die Frage. Für mich war Jesus lange Zeit ein Widerstand. In meiner Jugend wurde ich von einem christlich orientierten Menschen regelrecht traktiert mit seiner Aussage "Du MUSST doch Jesus lieben". Hä??? Warum??? Mein Leben war zu diesem Zeitpunkt schon eine Katastrophe, herumgereicht wie einen Wasserschlauch für die Feuerwehr. In ein sog. "geteiltes Haus" hineingeboren (oh wie wahr, da war mehr als nur die Religion geteilt), in ein evangelisches Heim, wo wir als ungetaufte Kinder natürlich immer Sünder waren, dann wieder Richtung ZJ, denen ich nicht gut genug war.... Und dann sitzt da jemand mit dem Weinglas in der Hand und schreit "Aber du MUSST doch Jesus lieben". Da war ich ganz froh, dass Jesus nicht mehr auf der Erde war, es ersparte mir eine Rechtfertigungspflicht wie sie bei den Zeugen in bezug auf Jehova immer nötig war. In späterer Schulzeit eine streng katholische Klassenkameradin. Als Erstgeborene war sie für das Kloster bestimmt, da wollte sie auch hin. Dieses schlichte glauben, diese von Herzen kommende Bescheidenheit kann man nicht beschreiben. Von ihr lernte ich, warum sich Katholiken beim beten bekreuzigen. Die Bewegung von oben nach unten bedeutet Jesus kam vom Himmel auf die Erde und von links nach rechts heißt um die Menschen von der Seite der Böcke auf die Seite der Schafe zu bringen. So erinnert jedes Gebet an Jesu Großtat und Barmherzigkeit. Gasthörer auf einer theologischen Uni. Frage: Was bedeutete es, dass Jesus zu Petrus sagte `Tritt hinter mich Satan´? Könnte das ein Hinweis sein, dass Jesus nicht vollkommen war? Okay, Urlaub für die Ohren! Ich kam nie auf die Idee, dass man eine solche Frage tatsächlich im Hirn zusammenkriegen könnte! Glaube oder nicht, so ein Studium zielt ja nicht auf das Kaufverhalten des Nachbarn und wenn es um Jesus geht muss man einfach über verschiedenem Denken stehen, dachte ich. Das alles machte Jesus noch nicht zu jemanden für mich. Der religiöse Unmus begleitete mich durch die kurze Ehe und später wieder bei den Zeugen. Jehova war ein Gott, welcher im Himmel sitzt und wacht, wann jemand sündigt und Jesus hat dann den Genickfangschlag auszuführen. Da müht man sich halt zu gehorchen. Liebe? Nö, vermeintliches Wissen, das war es, was die Beziehung zu der Himmelsgemeinschaft und mir ausmachte. Bei Manitu hat man wenigstens ewige Jagdgründe.

Die Jahre zahlreicher Konfrontationen bei den Zeugen brachten sehr viel Leid, aber auch das Gefühl - ich möchte nicht Einsicht sagen - egal, was wir gesagt bekommen, wir sind nicht allein. Etliche Monate versuchte ich mich im Trösten verwaister Eltern, welche Kinder durch ein Verbrechen verloren haben. Erzählungen, wie oberflächlich von vielen Seiten, auch von der Kirche, mit ihrem Verlust umgegangen wurde. Das kannte ich von ZJ auch - bloß nicht trauern, Weltmenschen könnten ja denken, wir hätten keine Hoffnung. Als würde der geliebte Mensch nicht jetzt fehlen. Es überforderte mich, denn innerhalb kürzester Zeit kam ich kaum zum essen, das schlafen war eingeschränkt und die Gedanken in den Familien. Es war eine Zeit, in der mir Jesu Barmherzigkeit bewusster wurde. Etwas, das in der Versammlung zwar erwähnt, aber nie erlebt wurde. Als ich dann ausgetreten bin gab ich mir allein die Schuld an allem. Alle anderen hatten ja verstanden und kein Problem damit, was Jehova erwartet, nur ich hatte unendlich viele Fragen. Aber die Worte Jesu, wie er zu seinen Jüngern spricht, "Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin."/Joh. 14/Schl. Ich bin nicht mehr am zweifeln, ob ich genug weiß um ewig leben zu dürfen. Ich hoffe, genug zu glauben. Jesus hat die unmöglichsten Leute geheilt und gerettet, mit ihnen diskutiert. Für die Gesellschaft Wertlose holte er ins dauerhafte Bewusstsein und Selbstherrliche wurden gestutzt. Da kann Jesus auch mit mir, kein Zweifel. Der Blick für das Teilen der Hoffnung wurde freier und ermöglichten wunderbare Erfahrungen.

Für die Einen ist Jesus jemand, der respektiert werden muss weil er Gottes Sohn ist. Für viele andere wie auch für mich ist Jesus jemand, der darum wirbt, geliebt zu werden. All das, was er selbstverständlich für die Menschen tat, weil es persönlichen Frieden bringt wenn nicht "du musst" das Leben bestimmt sondern die Liebe, das Miteinander, das behüten, das immer für uns da sein, all das tat Jesus völlig freiwillig. Er ist ein Wegbegleiter, bei dem ich mir nicht überlegen brauche, was ich sage, es gibt kein "das darf man nicht sagen", denn er weiß wie mir zumute ist. Nicht verurteilen ist sein Programm sondern helfen und retten. Ganz Menschensohn unkompliziert, aber ganz Gott, wenn er für uns einsteht. Wie gut, dass er, Jesus, der Christus ist.

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Veröffentlicht : 24. Oktober 2019 23:02
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RoKo
 RoKo
(@roko)

Lieber Athalja. Zu Deiner Frage fällt mir Jesu Gleichnis zu den Arbeitern am Weinberg ein. Der Herr macht mit jedem Arbeiter einen Lohn aus. Fertig. Unterhalten sich dann die Arbeiter, entsteht streit. Und das stelle ich auch oft bei Gläubigen fest. Sie streiten dann über Details. Wichtig? 

Der Herr kennt doch die Arbeiter und ihr Wissen und Können. Und der Herr setzt sie dort ein, wo sie sich eignen. Und wenn einer denkt, das ist so und so, dann denkt er das eben. Er ist aber ein guter Arbeiter. Und denkt ein anderer Arbeiter an einem völlig anderem Ort am Weinberg, es ist anders... Dann denkt er das eben. Die großartige Liebe sollte diese Meinungsverschiedenheiten ab können und mit Liebe überdecken. Liebe rechnet dies und das nicht an. Und als guter Arbeiter wird man m.E., wenn man diesen Gedanken Raum gibt.

Darum erklärte mir die Spanierin einmal zu Mat 7,21, sehr eindrucksvoll, "die, die Gottes Willen tun" sei vergleichbar wie Feuerwehrmänner. In der spanischen Sprache ist der Wortstamm "volunta_" vielseitig einsetzbar. Ähnlich in deutscher Sprache Wille (Gottes) und freiwillig-keit, bereitwillig-keit, inbrünstig, Liebe zur Tätigkeit und viele Synonyme mehr. Ein Berufsfeuerwehrmann hilft gern und rettet und macht es auch gut, er tut dies des öfteren für einen Sold. Der freiwillige Feuerwehrmann aber tut alles in seiner Freizeit und im Ehrenamt. Als Liebe zum Job, Menschen zu helfen. "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr". In deutscher Sprache müsste Mat 7,21 eindrucksvoller so heißen, "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters [bereitwillig mit viel Inbrunst und Liebe], tut.

Sieht der Gläubge den Lohn als Geschäft? Er tut gegenwärtig etwas für Gott, damit er dann etwas empfängt? Das künftige Leben? Oder tut er es aus freien Stücken, aus innerer Überzeugung, aus Antrieb der Liebe... Und wie die Spanierin mir das so sagte, fiel der Groschen. Ja genau... Darum ist die Bibel so geschrieben wie sie ist. Derjenige, der den Lohn darin sieht, jetzt sein Bestes geben zu müssen um sich als bewährte Person darzustellen, wird ein Geschäft darin sehen und am wirklichen Christ-sein vorbeileben. Und dieser wird immer und stets prüfen, was gebe ich und was bekomme ich und dies abwägen. Der andere aber, der in Liebe aufgeht, dem ist das Invenstment egal. Er gibt bereitwillig ohne auf den Wert der Gabe zu achten und ständig zu berechnen. Diese Gaben sind liebevoller, offener und herzlicher. Darum wird das zweischneidige Schwert in Heb 4,12 wirklich aufdecken, was jeder Mensch in seinem Herzen denkt und sein Antrieb ist. Liebe zu Gott (und seinem Sohn) oder Liebe zu seinem persönlichem Geschäft mit Gott.

So auch die Frauen, die Christus mit Öl benetzten. Einmal die Sünderin, und einmal Maria. Sie taten es als gute Gabe. Und anderen passte es nicht, seht wie verschwenderisch... Kann jeder nachlesen. Luk 7,36ff und Joh 12,2ff.

So prüfe auch ich, "Für wen halten mich die Leute?" Bin ich auf der Straße als zankbereiter Verfechter der Wahrheit bekannt? Oder als hilfbereiter Nachbar. Denn christlich zu sein ist man weniger mit Namen, sondern mehr durch Taten.

LG

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Veröffentlicht : 25. Oktober 2019 22:33
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 Fox
(@fox)
Veröffentlicht von: @roko

Der Herr kennt doch die Arbeiter und ihr Wissen und Können. Und der Herr setzt sie dort ein, wo sie sich eignen. Und wenn einer denkt, das ist so und so, dann denkt er das eben.

Guten Morgen RoKo,

das ist ein guter und interessanter Gedanke.

Was mich bei diesem Gleichnis bewegt hat, war, dass der Hausherr Arbeiter einstellte, die offenkundig über keine besondere Qualifikation verfügten (Matth. 20:3,6/Schl.), die jedoch gern bereit waren, sich an der Arbeit zu beteiligen. Er versprach ihnen Lohn. Was niemand von den Arbeitern wusste: Er hat für alle  den gleichen Lohn geplant (Matth. 20:12,13).

Insofern widerspricht auch dieses Gleichnis einer Mehrklassenhoffnung. Vor dem Herrn Jesus sind alle Gläubigen gleich - seine Brüder und Schwestern (Joh. 1:12) Es ist ein von ihm verliehenes Recht, in Absprache mit seinem und unserem Vaters. Wer unterschiedliche Hoffnungen lehrt gleicht denen, die um die erste Stunde eingestellt wurden. Anstatt froh zu sein, Arbeit für diesen Tag bekommen zu haben, mit dem Verdienst der Familie Brot für mehrere Tage kaufen zu können. 1 Denar war viel Lohn, mit Sicherheit wesentlich mehr als für einen Tagelöhner üblich. Bedenken wir, dass die Jünger Jesu bei der Weisung Jesu, die 5.000 Mann sich lagern zu lassen um Speise zu bekommen, ihn fragten, ob sie für 200 Denare einkaufen sollten um alle satt zu bekommen. Somit wären 0,04 Denar der Lohn für 1 Mann gewesen. Jesus kam in seinem Gleichnis mit jedem Arbeiter um 1 Denar überein, also dem 25fachen Wert.

Die Arbeit enthielt somit nicht nur den eigentlichen Lohn, sondern eine zusätzliche Belohnung. Der Gedanke an die Bezahlung (Belohnung) ist eng mit dem Vertrauen auf das Verheißene verbunden (Hebr. 11:6: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird."/Elb.) Durch die Großzügigkeit des Hausherrn und seines Verwalters ist jeder Mitarbeiter überbezahlt, ungeahnt wertvoll für diese beiden Höchsten. In dem Gleichnis vom guten Samen aus Matth. 13 lässt Jesus uns wissen, dass auf seinem Boden nicht alle in gleicher Form Frucht tragen. Einer 100fach, ein anderer 60fach und solche, die 30fach tragen. Alle stehen im Feld des Sämans auf dem guten Boden, auch jene, welche aus menschlicher Sicht unzureichend sind, die 30fachen. Aber dem Herrn Jesus genügt jeder "Halm", er hält alles für wertvoll und erhaltenswert, was gewachsen ist. Wobei dies keine Einwilligung zur Minimierung der eigenen menschlichen Möglichkeiten ist, sondern das Verständnis um die Güte Jesu, wie er es auch den ersten Mitarbeitern des Weingartens sagt. Es ist NICHT seine Erwartung, dass alle Arbeiter für 1 Denar die gleiche Leistung bringen, sondern es ist seine Güte, alle gleichzusetzen. Er, Jesus, hat für alle Menschen sein Opfer gegeben. Es gibt keine "mehr- oder weniger Sünder" - jede Sünde bedarf seiner Vermittlung beim Vater.

Diese Gleichheit bei allen Unterschieden zwischen Menschen sehe ich in Offb. 21: 24 bestätigt. Die "Nationen" und die "Könige der Erde" wandeln gemeinsam im Licht des neuen Jerusalem. Das Licht entfaltet sich aus der Herrlichkeit unseres himmlischen Vaters (Strom), welche durch die Lampe "Lamm" zum Ausdruck gebracht wird (Offb. 21: 23), ein Licht ohne Schatten. Das sind wir unserem himmlischen Vater und unserem Bruder, dem großen König und Herrn Jesus Christus wert.

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Veröffentlicht : 27. Oktober 2019 11:33
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Omma
 Omma
(@omma)

@fox

Liebe Fox,

du schreibst:

"Es ist NICHT seine Erwartung, dass alle Arbeiter für 1 Denar die gleiche Leistung bringen, sondern es ist seine Güte, alle gleichzusetzen. Er, Jesus, hat für alle Menschen sein Opfer gegeben."

Dazu eine kleine Geschichte:

Was ist dein Leben wert? 

Ein bekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 50 EURO-Schein hoch hielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute.

Er fragte: Wer mochte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen hoch.

Er sagte: Ich werde diesen 50 EURO-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er, Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hände waren immer noch alle oben.

Also, erwiderte er: Was ist wenn ich das tue? Er warf ihn auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob ihn auf, den Schein; er war zerknittert und völlig dreckig.

Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben? Es waren immer noch alle Arme in der Luft. Dann sagte er: Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.

Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 EURO wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, wir werden niemals an Wert verlieren.

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, du bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST.

Jeder Mensch, ist ein eigenständiges Individuum. Jeder Mensch ist etwas Wertvolles und besonderes!

Ja, jeder Mensch ist etwas Wertvolles und besonderes, für unsere Beiden Höchsten!

Johannes 3:16+17   (Hoffnung für alle)

16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

17 Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.

Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Oktober 2019 17:59
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ATHALJA
(@athalja)

»Für wen halten mich eigentlich die Leute?« Diese Frage stellte Jesus nicht umsonst, wie u.a. die Verse aus Luk. 9:18 - 19 zeigen. Die sehr interessanten Kommentare hierzu, von euch Lieben "Zeugen Jesu Christi" zeigen auch wie ihr Jesus seht. 

Mir ging damit auch ein weiterer Gedanke durch den Sinn: Die Bedeutung des Namens "Jeschua"! (Jesus ist die aus der Septuaginta verwendetet Namensform - die heute gebräuchliche.) Dazu ist u.a. folgende Erklärung vorhanden (auszugsweise):

Jeschua (hebräisch יֵשׁוּעַ ješûa‘) ist die nachexilische (Kurz-)Form des Männernamens --> Josua (hebräisch יְהוֹשֻׁעַ jəhôšua‘; griechisch jeweils Ἰησοῦς iēsous). Es handelt sich um einen typischen Satznamen: Die erste Silbe des Gottesnamens JHWH und ein Substantiv der Wurzel ישׁע jš‘ „Hilfe / Rettung“ bilden einen Nominalsatz: „JHWH ist Retter / Rettung / Hilfe”.

Somit kam ich zu folgender Erkenntnis: Jesus und JHWH sind Eins! Wie in einem Atom, wozu es u.a. folgende Definition gibt:

Atome setzen sich aus einem Atomkern und einer Atomhülle zusammen. Der Aufbau ist mit einem Planetensystem vergleichbar: Eine Sonne, das soll der Atomkern sein, um die sich die Planeten drehen (Atomhülle).

Du kennst ebenfalls die Passagen in denen es heisst "Der Vater und ich sind ich sind Eins" nicht wahr? Also hat Jesus nicht nur die Macht sondern ebenfalls den Namen JHWH's erhalten. Damit kann berechtigter Weise gesagt werden, dass Jesus heute, der sozusagen "Gültige Gott" ist. Es wird nachfolgend auch biblisch bestätigt. 

Vater, du heiliger Gott, der du mir deine Macht gegeben hast, die Macht deines Namens, bewahre sie durch diese Macht, damit sie eins sind wie wir. (Joh. 17:11 NGÜ)

Die Bibeltexte können letztlich nicht alle hier gelistet werden, die Jesus im Besitz der Macht eines Gottes und in der Herrlichkeit eines rechtmässigen Gottes, bestätigen.

Das Atom und Jesus können durchaus jeden Vergleich standhalten. Beide haben jede menge power und sind allgegenwärtig.

Jesus ist aber derjenige, der Rettung und Leben gibt.  

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Oktober 2019 18:42
stoertebeker
(@stoertebeker)

Lieber Athalja,

du schreibst:

„Somit kam ich zu folgender Erkenntnis: Jesus und JHWH sind Eins! Wie in einem Atom, wozu es u.a. folgende Definition gibt:

Atome setzen sich aus einem Atomkern und einer Atomhülle zusammen. Der Aufbau ist mit einem Planetensystem vergleichbar: Eine Sonne, das soll der Atomkern sein, um die sich die Planeten drehen (Atomhülle).“

Dazu zunächst mal Atome setzen sich aus einem Atomkern (Protonen, positiv geladene Teilchen und Neutronen, wie der Name schon sagt neutrale Teilchen, also ohne pos./neg. Ladung) zusammen. Die Atomhülle besteht aus Elektronen. Diese sind negativ geladene Teilchen und können deshalb mit dem Atomkern (weil er positiv geladene Protonen enthält), Verbindungen eingehen! O.k. Ich will deinen Vergleich nicht schmälern.

Dann schreibst du: „Du kennst ebenfalls die Passagen in denen es heisst "Der Vater und ich sind ich sind Eins" nicht wahr? Also hat Jesus nicht nur die Macht sondern ebenfalls den Namen JHWH's erhalten. Damit kann berechtigter Weise gesagt werden, dass Jesus heute, der sozusagen "Gültige Gott" ist. Es wird nachfolgend auch biblisch bestätigt. 

Vater, du heiliger Gott, der du mir deine Macht gegeben hast, die Macht deines Namens, bewahre sie durch diese Macht, damit sie eins sind wie wir. (Joh. 17:11 NGÜ)

Und: „Das Atom und Jesus können durchaus jeden Vergleich standhalten. Beide haben jede menge power und sind allgegenwärtig. Jesus ist aber derjenige, der Rettung und Leben gibt.“

Ich denke, wir müssen gar nicht solche spitzfindigen Überlegungen anstellen. Jesus sagte, dass Gott die Wahrheit sogar Unmündigen offenbart hat (Matth 11:25,26)

Das JHWH und Jesus Christus „Eins“ sind bezweifelt ja hier niemand. Nur manche vertreten vehement die Ansicht, dass sie „Derselbe“ sind, und das ist definitiv falsch. Deshalb sollten wir etwas vorsichtig sein in dem was wir hier so schreiben. Ich denke mal, dass du in deinen Überlegungen nicht zum Ausdruck bringen wolltest, das sie „Derselbe“ sind. Aber manch einer/eine kann da schon mal durcheinander kommen.

Vor einiger Zeit schrieb ich schon mal zu diesem Thema:

„... ja es stimmt, dass es in den christlichen Schriften Textstellen gibt, in denen auf Jesus das angewendet wird, was in den hebräischen Schriften über JHWH (ich sag hier jetzt mal „Jehova“) gesagt wurde. Siehe Hebr. 1:10-12 im Vergleich mit Ps. 102:1,25-27, oder vergleiche Joel 2:32 mit Röm. 10:13.

 

Für mich beweist das aber lediglich, dass alle Verheißungen Gottes die die Erlösung zum Inhalt haben in Jesus Christus gipfeln. 2.Kor. 1:20 „Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn (oder in ihm) zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen (gewiss, wahrhaftig) gesagt, Gott zur Herrlichkeit durch uns.“

 

Der Name „Jesus“ (hebräisch Jeschua) bedeutet Jah ist Rettung. In dem in dem Tetagrammaton zum Ausdruck kommenden Namen ( JHWH, Jahwe oder Jehova), der ja in etwa bedeutet: „Er veranlasst zu werden, oder er bringt ins Dasein“, werden Gottes Vorsätze für sein Volk betont und die eigentliche Erfüllung der Bedeutung dieses Namens geschieht in und durch Gottes Sohn. In ihm und durch ihn werden alle Vorsätze Gottes in Verbindung mit der Menschheit endgültig erfüllt.

 

Der Vater ist sozusagen in der Person Jesu Christi gegenwärtig, deshalb wurden einige Textstellen aus den hebräischen Schriften, die sich dort auf „Jehova“ beziehen in den christlichen Schriften auf den Sohn angewendet, auf Grund der Tatsache, dass der Vater ihm die volle Gewalt und Befugnis gegeben hatte in seinem Namen zu sprechen und zu handeln. Jesus Christus gab als Sohn in jeder Hinsicht vollkommen über die Persönlichkeit und über das Vorhaben des Vaters Aufschluss. Er ist der königliche und rechtmäßige Erbe seines Vaters. Deshalb gab Jehova ihm die Befugnis in seinem Namen zu handeln, Joh. 1:14,18; 16:27: 17:5; Kol. 1:15; Hebr. 1:3 u.s.w.

 

Jesus zitierte selbst Texte aus den hebräischen Schriften, in denen mit diesem Namen eindeutig der Vater gemeint ist, z.B. Jes. 61:1,2, vergleiche mit Luk. 4:18,19 oder Ps. 110:1, vergleiche mit Matth. 22:41-45.

 

Wenn Jesus Christus „Jehova“ wäre, dann wären wir mit unsinnigen Beschreibungen konfrontiert, in denen sich Jehova selbst „salbt“ und zum Predigen „aussendet“. In denen Jehova zu sich selbst „spricht“. In denen Jehova zu sich selbst sagt, er solle sich zu seiner eigenen Rechten „setzen“ u.s.w.

 

Diese Überlegungen sind für mich unsinnig. Für mich ist das eher verwirrend, als dass es mir hilft mein Verhältnis zu meinem Gott und Vater und dem Gott und Vater Jesu Christi sowie zu Jesus selbst zu festigen und zu vertiefen.“

 

Soweit meine Gedanken zu diesem Thema, sind auch nicht neu.

 

 Störti

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Oktober 2019 20:14
Mario Enge gefällt das
Edelmuth
(@edelmuth)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Guten Abend Athalja

Du kennst ebenfalls die Passagen in denen es heisst "Der Vater und ich sind ich sind Eins" nicht wahr? Also hat Jesus nicht nur die Macht sondern ebenfalls den Namen JHWH's erhalten. Damit kann berechtigter Weise gesagt werden, dass Jesus heute, der sozusagen "Gültige Gott" ist.

Der Vater und ich sind eins..“ bedeutet, das sie einer Meinung aber nicht eine Person sind.

(Johannes 17:20-23) 20 Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien, damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast. 22 Auch habe ich ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir eins sind, 23 ich in Gemeinschaft mit ihnen und du in Gemeinschaft mit mir, damit sie vollkommen eins gemacht werden, auf daß die Welt Kenntnis davon habe, daß du mich ausgesandt und daß du sie geliebt hast, so wie du mich geliebt hast. (NWÜ)

Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben[a],   a) Röm 10,17

21 damit sie alle eins seien[a], wie du, Vater, in mir und ich in dir[b], daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.   a) V. 11  b) Kap. 10,38

22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben[a], daß sie eins seien, wie wir eins sind[b]   a) 2Thes 2,14  b) V. 11; Apg 4,32

23 - ich in ihnen[a] und du in mir[b] - daß sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast[c], wie du mich geliebt hast[d].   a) Kol 1,27  b) Kap. 14,20  c) 1Jo 3,1  d) Kap. 3,35    (Elberfelder Bibel 2003)

Jesus hat alle Gewalt aber nicht alle Macht bekommen. Nur der Vater hat alle Macht, die ihn dazu befähigt, aus dem Nichts Leben zu erschaffen. Es gibt nur einen Schöpfer, den Vater, den  Höchsten, und einen Werkmeister, Jesus, zu seiner Rechten sitzend.

Unter Joh. 11:17 hat die Elberfelder Bibel etwas ganz anderes stehen. Bitte überprüfe dein Zitat.

Jesus ist aber derjenige, der Rettung und Leben gibt.

Nein, es ist der Vater, der ewiges Leben gibt

(Johannes 3:16) 16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Oktober 2019 22:34
 Fox
(@fox)
Veröffentlicht von: @edelmuth

Es gibt nur einen Schöpfer, den Vater, den  Höchsten, und einen Werkmeister, Jesus, zu seiner Rechten sitzend.

Guten Tag Ede,

ja nee, ist klar! Für Ede wird nun die Bibel umgeschrieben. Es kann doch wohl unmöglich sein, dass Jesus als "Werkmeister" in einigen Übersetzungen bezeichnet wird, obwohl er an gar nichts beteiligt war. Er hat als Sohn Gottes auf seinem Platz neben dem Vater sitzen zu bleiben und ruhig zu sein, oder wie? Dann muss auch der Kolosserbrief aus der Bibel entfernt werden, da steht es doch gleich im ersten Kapitel, dass alles durch Jesus und zu ihm hin erschaffen wurde und ohne ihn auch nicht ein Ding ins Dasein kam. Wenn nun aber Jesus nicht an der Schöpfung beteiligt war, die Bibel fälschlicherweise behauptet, nicht ein Ding sei ohne Jesus, den Werkmeister, ins Dasein gekommen, dann gab´s ja auch keinen Baum, keinen Strauch und damit auch keinen Garten Eden. Dann waren auch die Weisungen von Gott, nicht vom Baum der Erkenntnis zu nehmen, eine reine Sinnestäuschung, denn es gab ja keine Bäume. Fragt sich nur, wer denn dann getäuscht wurde.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Oktober 2019 14:10
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Edelmuth
(@edelmuth)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Hallo Fox

Es gibt noch mehr Schriftstellen als nur den Kolosserbrief

(Sprüche 8:22-31) . . .Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. 24 Als es keine Wassertiefen gab, wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, als es keine Quellen gab, wasserschwer. 25 Ehe die Berge selbst eingesenkt worden waren, vor den Hügeln wurde ich wie mit Wehen hervorgebracht, 26 als er die Erde und die offenen Räume und den ersten Teil der Staubmassen des ertragfähigen Landes noch nicht gemacht hatte. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da; als er einen Kreis über der Fläche der Wassertiefe festsetzte, 28 als er die Wolkenmassen droben festigte, als er die Quellen der Wassertiefe stark werden ließ, 29 als er dem Meer seine Verordnung festsetzte, daß die Wasser selbst seinen Befehl nicht überschreiten sollten, als er die Grundfesten der Erde verordnete, 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders liebhatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen. (NWÜ)

Und weil du der NWÜ sowieso misstraust, zitiere ich noch die Elberfelder Bibel 2003, extra für dich.

22 Der HERR hat mich geschaffen als Anfang[A] seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.[a]   A) o. hat mich geschaffen im Anfang; o. hat mich erworben im Anfang   a) Hi 28,27; Joh 1,1.2; Offb 3,14

23 Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor[A] den Uranfängen der Erde[a].   A) o. In der Urzeit wurde ich eingesetzt, im Anbeginn, in   a) Mi 5,1

24 Als es noch keine Fluten[A] gab, wurde ich geboren, als noch keine Quellen waren, reich an Wasser.   A) o. Tiefen; vgl. V. 27

25 Ehe die Berge eingesenkt wurden[a], vor den Hügeln war ich geboren,[b]   a) Ps 104,8  b) Hi 15,7; Ps 90,2; Kol 1,17

26 als er noch nicht gemacht die Erde und die Fluren, noch die Gesamtheit der Erdschollen des Festlandes.

27 Als er die Himmel feststellte, war ich dabei[A]. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe[B],   A) w. dort  B) o. der Flut; vgl. V. 24

28 als er die Wolken droben befestigte[a], als er stark machte[A] die Quellen der Tiefe[Bb],   A) so mit den alten Üs; Mas. T: als stark waren  B) o. der Flut; vgl. V. 24   a) Hi 26,8  b) 1Mo 7,11

29 als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl[A] nicht übertraten,[a] als er die Grundfesten der Erde abmaß:[b]   A) o. seinen Rand; d.h. den Rand des Meeres   a) 1Mo 1,9; Hi 38,10.11; Ps 136,5  b) Kap. 3,19.20

30 da war ich Schoßkind bei ihm[A] und war <seine> Wonne[a] Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit,   A) w. Liebling an seiner Seite. - Andere üs: Werkmeister bei ihm   a) Joh 17,24

31 spielend auf dem <weiten> Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern[A].   A) o. und meine Wonne <war es,> bei den Menschenkindern <zu sein> (Elberfelder Bibel 2003)

Wenn du der Elberfelder Bibel auch nicht traust, kann ich dir auch nicht helfen.

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Oktober 2019 17:26
ATHALJA
(@athalja)

Hallo Ede,

dein Zitat war:

Jesus hat alle Gewalt aber nicht alle Macht bekommen. Nur der Vater hat alle Macht, die ihn dazu befähigt, aus dem Nichts Leben zu erschaffen.

Dem widerspreche ich mit deiner Bibel - in diesem Fall die NWÜ - wo exakt folgendes in  1. Joh. 5:19 geschrieben wird:

"...die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist..."

Viele Bibelübersetzungen geben den Text aus Matt. 28:18 entweder mit "Gewalt" oder "Macht" wieder. Wer hat da die richtige Wortwahl? 

Wenn schon ...die Ganze Welt in der Gewalt/Macht des Bösen (Satan) liegt... dann hat Jesus ganz sicher noch mehr Macht als der Teufel!

Allgemein wird einem Herrscher auch die Macht zugesagt. Kannst Du dir Jesus also ohne Macht vorstellen?

Nachfolgende Aussage von dir, beame ich dir zurück. Schau sie dir mal genau an und vergleiche deinen angeführten Bibeltext mit dem von mir angegebenen! Liegt das etwa an deiner "Spezial Bibel"?

Unter Joh. 11:17 hat die Elberfelder Bibel etwas ganz anderes stehen. Bitte überprüfe dein Zitat.  

Hiermit ist's genug...

 

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Oktober 2019 18:45
 Fox
(@fox)

@edelmuth

Guten Abend Ede,

das finde ich jetzt wirklich lieb von dir, weitere Übersetzungen belegen zu lassen, dass Jesus sehr wohl tätig war an und in der Schöpfung. Das war meine Kernaussage in meiner Antwort an dich. Denn du zweifeltest doch daran, dass Jesus Leben geben kann. Aber die Schöpfung lebt (noch, der Mensch unternimmt ja vieles dagegen), alles in der Schöpfung lebt und somit lebt alles durch Jesus Christus.

Durch sein Christuswerden ist Jesus aber nicht "nur" befähigt, neues Leben zu schaffen, sondern auch das vergangene Leben zu erneuern. "Es wird gesät in Verweslichkeit, auferweckt in Unverweslichkeit" ist eine der obersten Maxime, vom himmlischen Vater dem Herrn Jesus zugesprochen. "Wundert euch nicht", sagte dieser, "die Stunde kommt, in der alle, die meine (Jesu) Stimme hören, herauskommen werden" .

Wenn Athalja also Jesus als denjenigen beschreibt, von dem Leben kommt (mit Sicherheit meinte er das ewige Leben), weil nur der Glaube an den Sohn Gottes die Möglichkeit zu diesem Leben ermöglicht, dann ist das völlig korrekt. Das hat Jesus bereits vor seiner Zeit der Offenbarung als Menschensohn gehandhabt, das macht er als Sohn Gottes wieder. Dann für ein Leben in Ewigkeit. Dieses Leben gibt es nur durch Jesus Christus.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Oktober 2019 19:49
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