ERKENNTNIS: Wie kom...
 
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ERKENNTNIS: Wie kommt sie wohl zustande?  

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ATHALJA
(@athalja)

Es gibt einige bemerkenswerte Bibeltexte, die eine Erklärung bedürfen.

Zunächst: 1. Mose 3:22b Dort ist geschrieben (ELB):

"Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!" (Siehe 1. Mo. 2,9)

Stellt sich hier nicht Frage, ob JHWH der Aussicht auf "Ewiges Leben", nicht ein vorzeitiges Ende bereitet hat?


Weiter muss die Frage nach "Erkenntnis" gestellt werden mit 1. Mose 2:25:

"Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht."

und 1. Mose 3:7: 

"Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren."

Also - sie "erkannten..." - nachdem ihre Augen aufgetan wurden!

Gott sprach "ihn" daraufhin an mit 1. Mose 3:11:

"Wer hat dir erzählt, dass du nackt bist?"

  • Was ist aus der "ersten Erkenntnis", der ersten Menschen damals, geworden?
  • Welche "Erkenntnis-Relation" gewinnen wir heute, aus der damaligen Situation, mit dem Baum der Erkenntnis und dem ewigen Leben?

(Beachtet bitte diverse Kommentare hier im Forum mit Aussagen wie "JHWH wird alles zu seiner Zeit machen und nach seinem Zeitplan".)

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

Zitat
Veröffentlicht : 25. Mai 2020 11:00
Schlagwörter für Thema
José
(@aljanah)

Lieber Athalja

Eine Erkenntnis über etwas ist nicht ganz so einfach. Was ist Erkenntnis? Erkenntnis beinhaltet auch die Einsicht in die Bedeutung eines Sachverhalts, ob z.B. eine Information wichtig ist für eine Problemlösung. Einsicht bedarf hingegen nicht zwingend einer Begründung, z.B. wenn man einsieht, dass etwas Gewünschtes sich nicht realisieren lässt, aber den Hinderungsgrund dafür nicht erkennt. Ähnlich wie Wissen ist Erkenntnis mit dem Anspruch der Richtigkeit verbunden. Erkenntnisse sind immer wahre Erkenntnisse. Dabei ist aber der Grad der Begründung nicht zwingend wie beim Wissen an logische Wahrheit und an einen intersubjektiven Nachweis gebunden. Im Erkannten hat man noch den subjektiven Entstehungsprozess des Wissens vor Augen, auch wenn dieser abgeschlossen ist. Erkenntnis muss nicht intersubjektiv nachprüfbar sein. Sie beschränkt sich nicht auf nachprüfbare Fakten, sondern beinhaltet das Verstehen von Zusammenhängen.

In Wikipedia steht über Erkenntnis, Zitat: "Für den Begriff Erkenntnis existiert keine einheitliche Definition. In einer ersten Annäherung kann man Erkenntnis als den Prozess und das Ergebnis eines durch Einsicht oder Erfahrung gewonnenen Wissens bezeichnen."

Darum wird es schwierig hier eine zufriedenstellende Antwort herauszufinden. Aber wir werden es versuchen. Ein bisschen zu philosophieren kann nicht schaden. So wie Platons Dialoge die nahe legen, dass hier eine zwischen den Menschen bestehende Vernunft es ermöglicht, vernünftige von irrigen Ideen zu trennen. Seine Dialoge führten gleichzeitig in einen Dualismus zwischen einer Welt der Ideen und der faktisch bestehenden Welt, in dem diese hinter den Idealen zurückbleibt, nur eine zufällige und sich dauernd verändernde Realität anbietet, der mit der Sprache gerade deshalb so sicher begegnet wird, da die Sprache und die eigenen Erwägungen eher zum Bereich der Konzepte und Ideen gehören.

Okay, deine beiden letzten Fragen können wir zumindest es zu versuchen irgendwie zu erklären.

Werde mich in dieses Thema noch vertiefen, dies braucht Zeit. Ich bin dennoch zuversichtlich das andere hierbei einige Beispiele und gute Argumenten parat haben.

Shalom 

Aljanah

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Mai 2020 11:52
ATHALJA gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Hallo Athalja, "Erkenntnis" ist was anderes als "Kenntnis". 
Erkenntnis ist Unterscheidungsvermögen. 
Kenntnis ist Wissen. 
Wieso >> ein spät Erblindeter erkennt Farben nicht mehr, obwohl er sie kennt und nennt.
Wer die ersten Texte der Genesis schon Wort-wörtlich nimmt, mag es tun.
Wie weit er damit kommt, ist eine andere Frage.

Athalja Du machst Dir nicht allein als erster Gedanken über die Eden-Story.
Die Exegese (Auslegung) in einschlägigen Foren nimmt sie überwiegend ziemlich wörtlich.

Veröffentlicht von: @athalja

 

  • Was ist aus der "ersten Erkenntnis", der ersten Menschen damals, geworden?
  • Welche "Erkenntnis-Relation" gewinnen wir heute, aus der damaligen Situation, mit dem Baum der Erkenntnis und dem ewigen Leben?

 

Meine Antwort dazu habe ich im Thread: " Welche Relation besteht - lt. 1. Moses 2:9 – zwischen den „speziellen Bäumen“?  bereits geschrieben.  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Mai 2020 12:04
José und ATHALJA gefällt das
(@ottonio)

“Erkenntnis“ im Sinne von “erfahren“? Mehr als blosses theoretisches Kopfwissen, würden sie die Auswirkungen des Bösen am eigenen Leib erfahren. So wie das Wort “Schmerz“. Man weiss es muss was Unangenehmes sein, wenn alle einen davor warnen, aber wirklich Erkenntnis davon hat man erst, wenn man sich mit dem Hammer auf den Finger haut.

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Mai 2020 16:54
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Ottonio, nach dem Erkennen, Erfahrung, Lernen kommt das Wissen=das Kennen.
Man sagt, dass Die Erfahrung nicht immer die beste Lehrmeisterin ist.
Im Gegensatz zu Tieren, können wir mit geistigen Augen etwas voraus sehen = erkennen
>> auch schädliches, >um es zu vermeiden, >um keine Erfahrung machen zu müssen. 

Erkenntnis = Unterscheidungsvermögen = geistiges Sehen! Das verschafft und schon Wissen=Kennen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. Mai 2020 10:30
ATHALJA
(@athalja)

Liebe Forum-Gemeinde,

zum o.g. Thread stellte ich folgende Frage:

  • Was ist aus der "ersten Erkenntnis", der ersten Menschen damals, geworden?

Nun wandle ich diese Frage um zu:

  • Was ist heute aus der "ersten Erkenntnis", der ersten Menschen, geworden?

Es ist passend, wenn ich den Text von 1. Mose 1:28, ein bisserl spiegel. Es soll ja ein gutes Verständnis der Hl. Schrift entstehen, oder?

Dort ist bekanntlich (auszugsweise) zu lesen (Beachtung der Unterschiedlichen BÜ's!):

ELB: "...füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über..."

GNB: "Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz![7]"

Jetzt wird es erst so richtig interessant, das wird zunächst durch die [7] bestätigt. Dort findet sich dieser Hinweis:

"nehmt sie in Besitz: Die herkömmliche Übersetzung macht sie euch untertan hat oft Anlass gegeben zu dem Missverständnis, die Schöpfung sei der Willkür des Menschen ausgeliefert. Nach hebräischem Verständnis gehören Herrschaft und Fürsorge zusammen; die Könige und Fürsten im Alten Orient galten als »Hirten« des Volkes. Deshalb wird die Fortsetzung, die wörtlich lautet Herrscht über (die Fische usw.), wiedergegeben durch Ich setze euch über ... und vertraue sie eurer Fürsorge an."

Viele Ex-ZJ (auch einige Noch ZJ) monierten ja die Thematik mit dem Begriff "Erkenntnis" aus Joh. 17:3. Weil ja die Bibel nicht immer "die" Bibel ist, werden andere Übersetzungen aufgeführt. Die Erkenntnis erhält somit ein Update.

Nun nehme ich nochmals 1. Mo. 1:28 her (gehe nachher näher darauf ein)

»Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz![7] Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

und vergleiche diesen Text mit 1. Mo. 9:1

"Gott segnete Noach und seine Söhne und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt die ganze Erde!"

Da ergeben sich Fragen:

Ist die Sache/Anweisung mit "...macht sie euch untertan; und herrscht über..." somit hinfällig?

Oder kann sich dass, mit dem "Herrschen & in Besitz nehmen", auf den Text von 1. Kor. 15:27 beziehen? Ps. 8:7 wird ebenfalls als Brücke für diese Annahme gesehen...

Nun aber zu 1. Mose 1:26, 28 zurück. Hierzu gibt es einige interessante Aussagen, die ich nachfolgend einbinde. M.N. macht ja auch guten Gebrauch von solchen Quellen... Das finde ich auch sehr gut!

Ellen F. Davis, eine Professorin von Bible and Practical Theology bei der Duke University Divinity School, schreibt dazu:

The common translation “have dominion over” is problematic, above all because “dominion” is so readily confused with “domination.” Since the Renaissance, Gen 1:26 has frequently been invoked in the West to support the project of “conquering,” “commanding,” or “enslaving” nature through scientific and technological means. Another difficulty with the common translation is that the Hebrew phrase (radah b-) includes a preposition that is in most cases not equivalent to the English preposition “over.” A more satisfactory translation of that crucial verse might be “Let us make humankind in our image, according to our likeness, so they may exercise skilled mastery among [or, with respect to] the fish of the sea and among the birds of the air.”  These are the same creatures that were specially blessed by God—“Be fruitful and multiply” (Gen 1:22)—on the fifth day of creation, before humans were created. We fulfill our role in the created order only when we recognize our responsibility to help perpetuate other creatures’ fruitfulness.

Although Genesis does not specify what exactly the exercise of skilled mastery entails, an important clue appears in the immediately following verses (Gen 1:29-30). The chapter is otherwise terse, but it goes into surprising detail as God describes the ample food available for every living being. There are grains and fruit trees for humans and herbage for the nonhuman creatures—vegan food chains in a world where no blood has yet been shed! We can infer that the human role is to live in such a way as to honor this divinely ordained, secure food supply. This is a sobering view of human “dominion,” in this age of habitat destruction and extinction, when countless species are dying off precisely because human activity has disrupted their food chains.

Ellen F. Davis, "Meaning of Dominion", n.p. [cited 31 May 2020]. Online: http://bibleodyssey.com/passages/related-articles/meaning-of-dominion

Auch nachfolgend wird eine Authentische Aussage zum Begriff "Herrschen" gemacht. Sie kann nachgelesen werden unter der URL https://www.ancient-hebrew.org/definition/subdue.htm

"While the word kavash means to subdue, there is another word with a similar meaning. The words "have dominion" are the Hebrew verb radah. Our normal understanding of "having dominion" over another is to rule over them but this idea is found in the Hebrew verb malak. The Hebrew verb radah is related to other words which have the meanings of descend, go down, wander and spread. This verb literally means to rule by going down and walking among the subjects as an equal.

The use of the two Hebrew verbs malak and radah imply that that man is to rule over the animals as his subjects, not as a dictator, but a benevolent leader. Man is also to walk among and have a relationship with his subjects so that they can provide for man and that man can "learn" from them."

Dem Sinne nach, wird in den o.g. Texten eine andere Form von "herrscht über sie" beschrieben. Wenn ich diese Aussagen mit so mancher, gegenwärtigen BÜ'S vergleiche, dann erkenne ich eine etwas andere Bedeutung. Ähnlich wie mit den "ZJ-Joh.17:3-Erkenntinis". Die Version soll ja auch keine Gültigkeit haben - für viele. Und genauso verstehe ich auch obige Ausführung.

Auch wenn jetzt keine übereinstimmende Meinungen zustande kommen, so erweitern wir hiermit unsere Erkenntnis und lassen sie zu Kenntnis bzw. Wissen, gelangen. Gut so?

Nicht zu missachten sind die Worte aus 2Petr 3,18 

"Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit!"

 

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Mai 2020 12:58
RoKo
 RoKo
(@roko)

Bin ich noch im richtigem Film?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Mai 2020 18:10
Wildblume gefällt das
Wildblume
(@wildblume)

Was für ein Thema.....

keine Ahnung, was für Erkenntnisse Adam im Laufe seines Lebens ansammelte. Am Anfang jedenfalls hatte er einen schlechten Start. Ich frage mich bei der ganzen Sache, wo ist das HERZ....

Liebte Adam seinen himmlischen Vater? Vertraute/glaubte er?

Jahwe kümmerte sich um ihn, jeweils in der Abendbrise sprach er zum Menschen.

Er lebte sozusagen in völliger Harmonie mit Schöpfer und Schöpfung, aber erkannte Adam mit dem Herzen?

Sammelte er aus Erfahrung Einsicht, Glauben und Liebe an....folgend Dankbarkeit?

Lernte er, sich um die Schöpfung liebevoll zu kümmern, wie Gott es mit ihm tat?

So wird der Baum der Erkenntnis für mich auch ein Ausdruck der Bedeutung, was passiert, wenn man keine/zuwenig Liebe und Vertrauen in den Vater hat. Jeder Zuschauer im unsichtbaren Bereich konnte sehen/erkennen, was nun die Folge davon war.

Das Herz ist für jeden Christen von immenser Bedeutung.

Es kann verräterisch sein, böse....aber auch rein/unschuldig, ungeteilt, man kann auch damit (geistig) sehen

Darum auch das Gebot " du sollst Gott, den Herrn lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst"

Wir sammeln auch Erkenntnis über Jesus Christus, indem wir mit ihm gehen, seine Leitung spüren, nicht nur mit Fakten sammeln, so wie die WTG das lehrt.

Wir erkennen seine Bedeutung in unserem Leben. Und was "nach oben" der Idealfall wäre, würde "nach unten" (Erde, Tiere, Pflanzenwelt)  dann ganz von selber funktionieren.

So leben wir mit der sog. WTG-Delle....also die vererbte Fehlerhaftigkeit.

Wobei ich immer das Gefühl habe, die WTG haut da noch zusätzlich Kerben rein, mit denen wir leben müssen....😉😏

🌸🌸🌸

 

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Mai 2020 19:07
Iris und Omma gefällt das
Iris
 Iris
(@iris)

@wildblume

Liebe Wildblume ,

ich denke schon , daß Adam einen guten Start hatte . Er war als Stellvertreter Gottes auf der Erde vollkommen gemacht und hatte alle guten Eigenschaften für das Leben auf der Erde . Hätte er nicht gesündigt , dann währe der Opfertod des zweiten Adam nicht notwendig geworden . 

So wie Jesus liebte er seinen Vater sicher auch und war über den Auftrag , den Tieren Namen zu geben , bestimmt froh und dankbar . Solange er nicht gesündigt hatte , könnte er so wie Jesus gewesen sein , ohne Makel . Gott sagte ,,und siehe es war sehr gut " am Ende des sechsten Tages .

Liebe Grüße

Iris

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 10:30
ATHALJA
(@athalja)

@roko

Die Antwort zu "Bin ich noch im richtigem Film?" musst du dir selber geben, lieber Roko. Du hast doch ein Ticket erworben für eine Vorstellung, der du beiwohnen möchtest. Ob du aber in das richtige bild wiedergebende Institut gegangen bist, kannst du nur anhand der Überprüfung deines Tickets, mit dessen Berechtigung, abgleichen.

Apropos Prüfung/Überprüfung: In einem Artikel, hier unter https://www.bruderinfo-aktuell.org/besser-und-gezielter-studieren-die-bibel-oder-die-wtg-literatur/ zu finden, wurde auszugsweise geschrieben: 

Sicherlich ist es gut und nützlich, regelmäßig in der Bibel zu lesen und wer Lust und Freude daran hat, sich mit der Bibel profund zu befassen, wird ohne Zweifel einen großen Nutzen haben. Ein tiefgehendes Studium der Bibel wird helfen, die eigene Glaubensüberzeugung zu festigen. Doch nicht jedem liegt diese Art der eingehenden Bibelbetrachtung gleichermaßen und nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen in seinem täglichen Umfeld, die ihm das gestatten.

Ja, wirkliches Studieren ist harte Arbeit, es bedeutet, alle zur Verfügung stehenden Informationen, zu einem Thema oder zur Klärung einer Frage, zu benutzen, nicht nur die von der WTG mit Nachdruck vorgeschriebene selbst produzierte  Literatur. 

Auch wenn Wissen und Erkenntnisse über biblische Zusammenhänge unseren Glauben stärken können, so ist unser Glaube nicht von genauer Erkenntnis abhängig, sondern von Erkennen, von Einsicht und Reue.

Zum o.g. Artikel hast auch du lieber Roko, einen Kommentar abgegeben, der sich wie folgt liesst:

>>Ich möchte dazu etwas schreiben: Liebe Claudia, hier im Blog schrieben in der Vergangenheit einige Menschen, und hier schreiben Gläubige, also in der Vergangenheit schrieben einige Gläubige, die in ihrem Ausdruck viele Zweideutigkeiten mitschwingen haben. Physikalisch gibt es in Schwingungen Verstärkung und Auslöschung. Das hängt mit der Resonanz von (Schall)Wellen zusammen. Und manchmal erzeugt das eine Riesenwelle. Sie schaukelt sich hoch. Infolge vielen kleinen Energieeintragungen. Jede Kleinigkeit ist nicht schlimm. Manchmal banal. Die Summe dann ist es… Lass es mich so erklären: Wenn ein Leser, der länger die vielen Antworten mitverfolgt, einen Kommentar liest, setzt dieser im Kopf viele Puzzlesteine zusammen. Eben auch die Puzzlesteine aus der Vergangenheit. So ergibt sich ein Bild. Man muss nicht Tiefenpsychologe sein um das zu erkennen. Die Bibel nennt den Sachverhalt auch, “eine spitze Zunge kann Schaden anrichten”. Schärfer ist allerdings Gottes Wort. “Es deckt auf, wer wir wirklich sind.” Und dieser Vers ist mir ein Schlüsseltext. Wir können einander nicht in den Kopf schauen, nur vor den Kopf. Das kann nur Gott und sein lieber Sohn. Weil sie allmächtig sind. Ich glaube tief daran und denke immer an die Anweisung unserer Höchsten an uns Menschen, wir sollen uns einander in Liebe ertragen. Liebe deckt eine Menge von Sünden zu. Und eine spitze Zunge ist eine große Sünde, egal in welcher Religion. Ich denke an die Textstelle, “verleumde einen Sklaven nicht vor seinem Herrn…” und einige mehr. Die Macht, die manche Worte haben, sollte man sich bewusst sein wenn man hier etwas eintippt. Das betrifft jeden, mal mehr mal weniger. Infolge der eigenen Erlebnisse die jeder von uns hat, puzzelt man sein Bild zusammen und manchmal setzt man Puzzlesteine auch falsch zusammen. Ich und vielleicht auch andere Mitschreiber verstanden Luises Worte mit “Diesen Wachtturmartikel vom Okt 2019 sollte man sich merken und aufmerksam lesen.” anders. Daran lag es wohl. Ist auch nicht tragisch, wenn man gemeinsam den Grund einer Differenz erörtern kann. Und selbst dadurch entstehen manchmal innige Freundschaften. Großartig, wie Gottes Geist wirkt. Nun traf es Luise ausgerechnet in ihrer ersten Wortmeldung. Wie auch in der Vergangenheit andere Kommentargeber. Sorry Luise. In einer Familie kennt man nach einer Zeit die Geschwister mit ihren persönlichen Stärken und auch ihren Schwächen. Das macht das Gesamtbild wie Iris schrieb farbenfroh. Liebe Grüße RoKo<<

Nun ist das "prüfen" eben für viele so eine Sache: der eine nimmt Dinge wie sie kommen, der andere schaut genauer. Ein Puzzle muss auch erst zusammen gesetzt werden, damit es ein richtiges Bild ergibt. Fehlen einige Stücke, dann klappt es nicht mit der Bild-Gebung.

Noch etwas: Wenn du lieber Roko, eine Erklärung verstanden haben möchtest, dann machst du das u.a. am Beispiel eines Textes aus dem "Spanischen Text in den Deutschen Text" bekannt. Oder wenn ein fremdsprachiger Text (z.B. aus dem Englischen) übersetzt werden soll, dann ist die EXAKTE ÜBERSETZUNG oft nicht korrekt. Was dann? Dann haben wir eine ungenaue Wiedergabe, nicht wahr?

Wenn jemand hier im Forum aus dem "Glossar" zitiert, wird das allgemein akzeptiert. Wenn jemand aus einer gleichwertigen oder besseren Quelle zitiert, wird das schief betrachtet. Wer hat also Recht?

Hier müssen wir alle bedenken, dass jeder aus irgendeiner Quelle/Referenz/Show/Werk etc., etwas vorträgt! Mit Worten wie "dazu sagt/schreibt xyz folgendes" wird hier stets agiert. 

Wenn somit aus Erkenntnis Kenntnis wird und daraus wieder Erfahrung wird, dann kommen wir dem Sinn von Heb. 11:1 gewiss sehr nahe.

"Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht."

Das ist also der Prozess in seiner Vollendung heute. Aus dem Versagen der beiden ersten Menschen ist bis heute Erfahrung, sprich Wissen, geworden. Das zu erkennen, erfordert sehr oft tiefes Recherschieren. Und das sollte gestattet sein...

Der (richtige) Film darf somit beginnen. Viel Freude damit!

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 10:37
(@ottonio)

Sagte Gott nicht hinsichtlich des Menschen incl. Adam, dass er “Vater und Mutter verlassen wird und fest zu seiner Frau halten wird“?

In Adams Fall war Gott selbst „Vater und Mutter“, und Adam hielt (zunächst einmal) zu seiner Frau. Liegt also alles innerhalb des Vorsatzes Gottes. What's the problem? 😉

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 11:41
Wildblume
(@wildblume)

@iris

Liebe Iris,

ist da nicht ein gewisser Unglaube seitens Adam, bzw. hing er nicht mehr an Eva, als an Jahwe?

Solche Dinge gehen vom Herzen aus....

Oder Neugierde?

Also wo war jetzt der Fehler? Adam hätte Eva fallen lassen müssen.

Das wiederum hat er nicht übers Herz gebracht. Das Opfer war für ihn zu groß?

Wobei wir wieder bei der Pumpe sind.....und beim Vertrauen....

Wildblume 🌸🌸🌸

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 13:10
Iris
 Iris
(@iris)

@wildblume

Liebe Wildblume ,

wahrscheinlich liebte er seine Frau so sehr , daß er mit ihr die Strafe für den Ungehorsam tragen wollte . Warum die beiden trotz Vollkommenheit auf die List Satans hereingefallen sind , verstehe ich auch nicht ganz . Sicher haben sie lange Zeit in Ruhe und Frieden gelebt , bevor sie Satan verführt hat .

Jesus ist nicht auf Satan hereingefallen . Als Satan Jesus in der Wüste verleiten wollte , etwas zu tun , was falsch war , konterte er geschickt und verwies auf Gottes Wort . Er als Schöpfer kannte ihn ja von Anfang an . Diesen Vorteil hatten Adam und Eva nicht .

Ich würde sagen , die beiden ersten Menschen waren unschuldig und unerfahren und konnten sich die Folgen ihrer Sünde bestimmt nicht vorstellen . 

Liebe Grüße

Iris

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 13:36
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @wildblume

ist da nicht ein gewisser Unglaube seitens Adam, bzw. hing er nicht mehr an Eva, als an Jahwe?

Welche Art "Unglauben" meinst du? Ein "nichtfürwahr"-halten?

Meinst du es so wie beim sog. "ungläubigen Thomas", der erst glaubt wenn man sieht?

Verzeih, was bin ich heute auch nur für ein aufdringlicher Frageopa ٩͡[๏̯͡๏]۶ ͡

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 13:44
(@empathischer-freigeist)
Neuer Gast
Veröffentlicht von: @iris

Ich würde sagen , die beiden ersten Menschen waren unschuldig und unerfahren und konnten sich die Folgen ihrer Sünde bestimmt nicht vorstellen .

das sehe ich auch so. auch der Vergleich mit Jesus ist gut, da seine Einblick gänzlich anders war. Jesus hatte außerdem ein anderes Verständnis, warum er nun nicht auf Satan eingehen sollte.

@ottonio

ich musste daran auch schon denken... erst heißt es er soll fest zu seiner Frau halten und sie sollen ein Fleisch werden... dann hält er sich daran, geht also durch gute und schlechte Zeiten mit ihr, und da ist das auch wieder falsch.

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und ganz allgemein: warum nannte Gott den Baum "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse". sie haben damit nur einen Bissen zum Erkennen genommen, zum Verstehen...

doch Gott macht nun daraus, das sie so sein wollen und werden wie Gott, und selbst "bestimmen" können oder wollen, was Gut und Böse ist. ( und geschichtlich/biblisch betrachtet, lässt er den Menschen auch dabei keinen Gottgelösten und teufelsgelösten Lauf. er griff immer ein, und gab die Macht dem Teufel und wirkte auch auf die Menschen ein. Die Frage, ob der Mensch also auch ohne Gottes Wertmaßstäbe leben und sich verwalten kann, ist und wird auch mit dem biblischen Erklärungsmythos nicht beantwortet werden)

Wenn man Gott erkennen möchte, nein, wenn man nur nach Gott und seinem Verständnis von GUT und BÖSE fragt, scheint man also jede Vernunft, jedes rationale und logische Denken ablegen zu müssen. sowie alle aufgeklärte Ethik. Und das, obwohl wir ja im Bilde Gottes erschaffen sind. Also ein wenig göttlich ist auch unser Denken, unsere Vernunft. Wenn ich schon als kleiner Mensch reflektieren und erkennen kann, das Gottes Vorgehen eher einer Verzweiflung und Selbsterhöhung mit innerer Grausamkeit gleicht, dann sollte ein allwissender Gott das doch schon im vornherein begreifen. (ein rebellisches Kind wird also für das Kollektiv und dessen scheinheilige Reinheit gesteinigt? nun, man nennt es Pubertät, Selbstfindung, Emanzipation von den Eltern hin zur Eigenständigkeit,... wenn ich als Gott oder Mensch nicht klar komme, das mein Kind eigenständig wird, das es beginnt zu fragen,...dann sollte ich mich selbst einmal beginnen zu hinterfragen, in meinen Wünschen, Bedürfnissen,...)

Man kommt also zu der Frage: was wollte Gott eigentlich? ein Terrarium von Wesen, die er beobachten konnte und die ihre Welt und Existenz niemals wirklich frei erkennen und verstehen dürfen!?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Juni 2020 14:13
Silver gefällt das
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