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Die Chronik der Täuschung und Selbsttäuschung

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RoKo
 RoKo
(@roko)

Du bist gut...

Ich erkläre es mal so. Glaube oder Glauben im weitesten Sinne umfasst jede Art des Fürwahrhaltens, also anzunehmen, dass etwas wahr oder wahrscheinlich ist. Es betrifft eine Person in derem Inneren, geistig gesehen, die Einstellung zum Sein.

Es benennt noch nicht wie jemand ist, ob gut oder böse. Auch Pharisäer waren gläubig.

Humanität ist so definiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Menschlichkeit

Zitat: Unter dieser Voraussetzung bezeichnet das Wort „Menschlichkeit“ in einer engeren Wortbedeutung Züge des Menschen, die objektiv als richtig oder gut gelten, zum Beispiel Mitleid, Nächstenliebe, Güte, Milde, Toleranz, Wohlwollen, Hilfsbereitschaft.

Paulus beschreibt dies in Galater 5 so:

22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Enthaltsamkeit[Selbstbeherrschung]. Gegen diese ist das Gesetz nicht ⟨gerichtet⟩. 24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns dem Geist folgen! (ELB)

Ich ziehe einen Bogen zu Johannes 5

19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn. 20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert. 21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, ⟨der⟩ hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. 25 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben. 26 Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst; 27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist. 28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören 29 und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts. (ELB)

Dies ist mein Motto. Etwas tun.

 

Mir fällt ein Zitat ein. Der Psychotherapeut Steve de Shazer hat eine Überlegung geprägt:

Über Probleme zu sprechen schafft Probleme, über Lösungen zu sprechen schafft Lösungen.

> Lass uns doch mal über eine Lösung sprechen, nicht über das Problem.

 

Ich lese in der Bibel, ich etwas tun muss. 

ZJ lehrten mir, dieses Tun einzig das Predigen sei. Meiner Meinung nach verfehlen ZJ das Ziel dieses Tuns gehörig. Das Gute getan zu haben ist mehr als lediglich zu predigen.

Über geistige Dinge zu schreiben und einander auszutauschen und/oder eine Christenversammlung zu besuchen oder eine Predigt zu hören, dies hilft, sich geistig im Glauben zu festigen und einander zu erbauen. Tun ist etwas mehr. Etwas was darüber hinaus geht. Ich denke, das eine ist die Theorie. Das andere ist aber die Praxis. Glauben in der Praxis.

Ein Prediger kann durchaus befähigt sein, Gottes Lehren zu predigen und ist hierbei besser als ich es je könnte und sein Wirken seinen Einsatz ausfüllt. Gut so. Ein anderer arbeitet im Beruf in einer Wäscherei und sorgt fleißig für Hygiene und Reinlichkeit um Menschen in Betrieben der freien Wohlfahrtspflege mit neuen sauberen Berufskleidung und Bettwäsche zu versorgen sie ihre humanitäre Arbeit machen können. Ein anderer arbeitet bei der Versorgung von Menschen mit leckeren frischen Obst und Gemüse für unsere Ernährung und steht möglicherweise mit Sattelauflieger stundenlang im Stau. Denn nicht nur die Mitarbeiterin im Laden ist in diesem Bereich tätig. Und ein Kapitän eines großen Frachters um Waren von Kontinent zu Kontinent zu bringen kämpft gegen Witterung und Wetter. Und bei Notfällen stehen Küstenwache und Coast Guard einsatzbereit zu Verfügung, das menschenmögliche zu tun um Menschen in Not zu helfen. Landwirte unser Essen produzieren, die Felder bestellen, in vielen Überstunden die Ernte einfahren, vielleicht Vieh halten und sich der Gewinn-optimierten Massentierhaltung entgegenstellen. Oder ein anderer sich im Pannenhilfsdienst verbunden fühlt und gestrandete Reisende nach besten Kräften hilft. Wieder ein anderer steht im Laden mit Kopierer und kopiert Teile der Lehre Gottes um sie Menschen mit interesse zu verteilen. Es gibt so viele Menschen die in verschiedensten Bereichen etwas tun, ich kann sie gar nicht alle aufzählen...

Aus Interesse schaue ich mir gern TV-Serien wie 'Coast Guard  USA - Die Helden der Küstenwache' läuft die Wochen gerade auf Kabel1Doku mit sehr bewegenden Szenen oder die Serie 'Notruf USA - Einsatz in der Nachtschicht' über verschiedenste Einsätze in New Orleans. 

Du siehst, das Tun ist breit gefächert. Paulus schrieb so, 1.Kor 7,7 

Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine eigene Gnadengabe[griech. charisma; d. h. einfach »Gabe« oder »Geschenk«; im NT ist meist eine Gabe Gottes bzw. des Geistes gemeint] von Gott, der eine so, der andere so.

Ich finde, ein Tun zeichnet Christen aus. Jesus Christus verwies oft darauf, etwas zu tun. Die Liebe zu leben. Hilfsbereit und gastfreundlich zu sein. Und vieles mehr. 

LG RoKo

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. August 2021 18:58
José gefällt das
José
(@aljanah)

@roko 

Das ist wirklich so, wie du geschrieben hast. Die Bibel ist da eindeutig: Matthäus 5:22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!
25 Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter ausliefert und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis geworfen wirst. oder auch: "Unterdrückt nicht die Fremden, die bei euch im Land leben, sondern behandelt sie genau wie euresgleichen. Jeder von euch soll seinen fremden Mitbürger lieben wie sich selbst. Denkt daran, dass auch ihr in Ägypten Fremde gewesen seid. Ich bin der Herr, euer Gott!" 3.Mose 19:33-34

Einfach nur Christ sein, aber nicht danach handeln, ist also nicht genug. Die Bibel warnt: "Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen zwar aus wie Schafe, die zur Herde gehören, in Wirklichkeit sind sie Wölfe, die auf Raub aus sind. An ihren Taten sind sie zu erkennen." Matthäus 7:15-16

Gruss José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. August 2021 1:49
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

Das Evangelium des Apostels Paulus 

Der Apostel Paulus schreibt in Römer 16 »Ihm aber, der euch festigen kann gemäß meinem Evangelium und der Heroldsbotschaft von Christus Jesus, gemäß der Enthüllung eines Geheimnisses, das in äonischen Zeiten verschwiegen war [das ist die Versöhnung Gottes mit den Menschen], nun aber offenbar wurde und auch durch prophetische Schriften gemäß der Anordnung des äonischen Gottes für alle Nationen bekannt gemacht worden ist, um Glaubensgehorsam zu wirken — Ihm, dem allein weisen Gott sei durch Christus Jesus Verherrlichung für die Äonen der Äonen!« Noch zwei weitere Male gebraucht der Apostel Paulus die Worte »mein Evangelium«, nämlich in Römer 2:16 — da ist von dem Gericht Gottes über das Verborgene der Menschen gemäß dem Evangelium des Paulus die Rede — und in 2.Timotheus 2:8 — da geht es darum, Jesu Christi dem Evangelium des Paulus gemäß eingedenk zu sein.

Es ist zu prüfen, ob diesem besitzanzeigenden Fürwort »mein« eine Bedeutung zukommt oder Paulus nur schlichtweg das Evangelium, die frohe Botschaft im Allgemeinen meint, das er etwa wie alle andern auch verkündige. Galater 2:7 gibt uns hierzu Auskunft: Jakobus, Kephas und Johannes sahen ein, »dass ich (Paulus) mit dem Evangelium der Unbeschnittenheit betraut bin so wie Petrus mit dem der Beschneidung.« Wir wissen somit nun, dass es damals zwei Evangelien gab. Jakobus, Kephas und Johannes sahen das ein, denn zwischen Israel und den Nationen besteht ein gravierender Unterschied im Heilsplan Gottes.

Ergänzung obiger Gedanken aus der letzten Ausgabe vom "Mitternachtsruf", August 2021, gewissermaßen ein "Abriss":

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2021 9:41
Seite 23 / 23
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