Christsein  

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Jurek
(@jurek)

Hallo Pit,

ja, es wäre Sinnvoll was zu erklären, was ein anderer denkt. Denn ich weiß nicht, was anderer sich genau bei was selber vorstellt, wenn ich mir womöglich darunter was anderes vorstelle, was offenbar hier der Fall wäre.

Hast du dir nie die Frage gestellt: "Was ist mit denen, die nicht in den Genuss des Christseins kamen, sei es durch Orts- oder Zeitdifferenz?"

Doch. Das hat aber mit JUDEN nichts zu tun, sondern gilt allgemein.
Aber da kam ich dabei auf die Antwort aus Röm 1:19,20.
Dazu muss man diese Aussage nicht kennen, sondern Augen für Natur haben und Hirn um darüber nachzusinnen...

Und dann kommt nach dem Vers 20 naturgemäß Vers 21 = sprich: Heute wird auch den Juden (wie vielen anderen auch) das Evangelium Weltweit verkündet. Wenn sie dieses dann bewusst ablehnen, wie das auch Menschen aus anderen Nationen tun, dann ist das unentschuldbar!

Daher KEIN UNTERSCHIED ob Jude oder kein Jude!
Was hat das also mit dem zu tun, was du davor mir damit mitteilen wolltest?
Juden sind doch nicht besser gestellt als andere.
Nur über Juden (weil speziell nur um sie damals ging) schreibt Paulus, dass sie nicht bei GOTT abgeschrieben sind, sondern haben Möglichkeiten gerettet zu werden (wie anderen auch).
Aber sie werden NICHT gerettet wegen ihrer Vätern, oder weil sie Juden sind.
Das möchte ich klar stellen und würde mich auf deine Meinung dazu freuen.

Danke und Gruß

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 13:05
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @jurek

Bitte klare Fakten auf den Tisch! 😎 
Beweist das, dass die Israelische Staatsbürgerschaft ausreicht um gerettet zu werden? Oder konkret WAS?

Es ist erstaunlich, wie manche gute Bibelkenner so völlig seltsame Fragen stellen...

Gab es vor über 2000 Jahren schon eine "Israelische Staatsbürgerschaft"? Wird ein israelischer Staatsbürger heute automatisch als Christ "Berufen und Erwählt", wenn er dem Christus seinen israelischen Pass samt Visum vorlegt, werter Jurek?

pit stellt daher die naheliegende Frage an einen scheinbar Kurzsichtigen:

Soll ich dir das wirklich erklären?????????????

Hast du dir nie die Frage gestellt: "Was ist mit denen, die nicht in den Genuss des Christseins kamen, sei es durch Orts- oder Zeitdifferenz?"

Sag uns wenigstens: WAS geschieht wenn in naher Zukunft dem "Israel" die von Gott auferlegte "Decke" weggenommen wird - eines verrate ich gleich, nach meiner Sicht werden sie nicht alle in den Ölbaum eingepflanzt, oder in den Leib Christi, diese Chance hatten sie und andere israelitischen Vorfahren 2000 Jahre lang, genauso wie Russen, Schweizer, Polen oder Österreicher usw.

WAS kann ihnen dann nur b l e i b e n, wenn sie lt. Römer 11 weiter: "Geliebte um der VÄTER willen" sind?

Vielleicht  öffnet sich jetzt der Knopf, weil wie gewünscht: "Bitte klare Fakten auf dem Tisch! 😎 " vorgelegt sind

o(≧口≦)o

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 14:34
Jurek
(@jurek)

Hallo Gerd,

vor über 2000 Jahren gab es durchaus „Israelische Staatsbürgerschaft“.
Es gab Registrierungslisten (auch Staatlich, wegen Steuern) wurden geführt, wer zu welchem Stamm gehörte, seine Verwandtschaft… etc., oder nur, wer dazu als Ausländer kam und zum Judentum konvertierte.
Das war alles nachweisbar und musste auch, da damaliger Staat Israel hatte auch Staatsgrenzen. Und da konnte sich nicht wer beliebiger als „Jude“ bezeichnen, nur weil der Aramäisch konnte!

Und eben Gerd, es spielt doch KEINE ROLLE, ob jemand heute Jude, Pole, Deutscher, Amerikaner, Österreicher, Palästinenser… ist oder nicht!
Aber oft wird von manchen so getan als ob das GROSSE Rolle spielen würde! …

pit stellt daher die naheliegende Frage an einen scheinbar Kurzsichtigen:
Soll ich dir das wirklich erklären?????????????

JA, soll er das bitte machen. Weil es doch klar ist, wie oft wer was anders versteht als andere, ja die gleichen Texte!
Wäre dem nicht so, dann gebe es über ISRAEL heute übereinstimmend NUR EINE Meinung! Dem ist aber nicht so. Deswegen!
Kannst und willst du das nachvollziehen?

Sag uns wenigstens: WAS geschieht wenn in naher Zukunft dem "Israel" die von Gott auferlegte "Decke" weggenommen wird - eines verrate ich gleich, nach meiner Sicht werden sie nicht alle in den Ölbaum eingepflanzt, oder in den Leib Christi, diese Chance hatten sie und andere israelitischen Vorfahren 2000 Jahre lang, genauso wie Russen, Schweizer, Polen oder Österreicher usw.

Wie kommt es, dass viele Juden trotz „Decke“ sich zum CHRISTUS des ersten Jahrhundert bekennen und Christen werden? Und zwar nicht weniger, als in anderen Staaten durchschnittlich auch.
Mir kommt vor, dass nicht nur Teil der Juden „Decke“ über sich hat.

WAS kann ihnen dann nur b l e i b e n, wenn sie lt. Römer 11 weiter: "Geliebte um der VÄTER willen" sind?

EWIGER TOD - unter umständen!  Weil das alleine reicht es nicht aus!
Denn es wird ihnen NICHTS nützen, dass sie ALLE „Geliebte um der VÄTER willen“ sind und sich als „Juden“ ansehen (Offb 2:9), wenn sie sich CHRISTUS verweigern! < DAS, wird sie nicht retten! Aber > 1.Joh 5:12 und das gilt ALLEN Menschen, auch den Juden, welche auch nur Menschen sind.

Vielleicht öffnet sich jetzt der Knopf, weil wie gewünscht: "Bitte klare Fakten auf dem Tisch! 😎 " vorgelegt sind

Du hast nur Fragen gestellt aber nichts anderes wirklich begründet noch klar meine Aussagen widerlegt.

Gruß

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 15:41
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @jurek

Hallo Gerd,

vor über 2000 Jahren gab es durchaus „Israelische Staatsbürgerschaft“.
Es gab Registrierungslisten (auch Staatlich, wegen Steuern) wurden geführt, wer zu welchem Stamm gehörte, seine Verwandtschaft… etc., oder nur, wer dazu als Ausländer kam und zum Judentum konvertierte.

Und jetzt bist du endlich dort wo ich dir die Frage stellen kann:

Was sagst du deinen Damen in deinem Hauskreis wenn die fragen:

"Jurek, w o werden denn diese Juden, wie du meinst mit "Israelischer Staatsbürgerschaft", damals in Israel lebend und gestorben, künftig auferweckt werden?" 

Wohin wird ein Hosea, Micha, Nahum, Haggai... usw. auferweckt werden?

Deine Antwort wird pit, u.a.L. auch mir, das Signal geben, ob eine weitere Israel-Analyse sinnvoll wäre.

Vielleicht hast du es mit anderen Diskutanten und -onkeln leichter 😉

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Wochen zuvor von Gerd
AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 18:10
Jurek
(@jurek)

Guten Morgen Gerd,

ich darf dich nochmals darauf erinnern, dass hier geht es um CHRISTSEIN, und nicht um AT-Judentum. = Nein, die waren keine Christen.

Wenn dir am AT-Judentum so viel liegt wie in meinem Forum, dann mache bitte ein neues Thema dazu auf, denn dieses ist nicht dafür gedacht.
Und dort kannst du mit anderen hier diskutieren, weil wir haben schon sehr viel darüber diskutiert.

Und auch wenn ich mich inzwischen „100x“ wiederhole (Israel-Thema hat in meinem Forum mit dir sage und schreibe über 2690 Beiträge, neben einzelnen Beiträgen sonst, die wo verstreut auch darauf verweisen), dann am Rande hier nur so viel: Die AT-Juden werden keine ERSTE Auferstehung haben, sondern werden auf der neuen Erde dort auferstehen wo sie begraben wurden. Weil wie ich schon auch hier geschrieben habe (22. November 2019, 15:15h) hatten die AT-Juden Irdische Verheißungen und Hoffnung…

 

Deine Antwort wird pit, u.a.L. auch mir, das Signal geben, ob eine weitere Israel-Analyse sinnvoll wäre.

Nochmals:  HIER geht es um CHRISTSEIN.
Du wirst bestimmt die Bedeutung des Begriffes auch aus meinem Forum kennen. 😉
http://197610.homepagemodules.de/t12f5-Das-CHRIST-SEIN.html

Gruß

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 3:10
Iris gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)

Guten Morgen Jurek,

zeigt dir deine eigene Antwort nicht, welche Verheissung die Kinder Abrahams haben werden, somit wird klar, dass Israel eine LAND-Zukunft hat, auch die von denen Paulus als "Geliebte um der Väter" schreibt. Großen Raum nimmt ein, dass du wie ein Admin immer darauf pochst hier nicht über Israel zu schreiben, bemerkst aber nicht dass du das Thema hier aufgerührt hast, Beispiel eines gewissen Jurek über israelische Staatsbürger:

Das ist ein GENERELLER GRUNDSATZ an dem NIEMAND vorbeigehen kann, auch nicht die, bei denen die Eintragung im Pass lautet „Israelischer Staatsbürger“.

Es geht um CHRISTSEIN und CHRISTUS, in dem wir (auch die Juden – ohne Ausnahme!) gerettet werden können.
Die Juden haben keinen „Sonderstatus“!
Das was Paulus in Röm 9-11 schreibt, trifft doch in gewisser Weise in Bezug auf die Rettung auch auf andere zu.
Denn Juden sind genauso Geliebte um derer Väter Willen wie die, welche sich aus dem Bund mit Abraham heute segnen, als Kinder Abrahams (Gal 3:26-29)

Es gab und gibt genug Nachkommen Abrahams, die nicht aus dem natürlichen Ölbaum ausgerissen wurden und Christen wurden. WAS geschieht mit Juden die keine Christen wurden? Dass im NT auch Petrus von der Wiederherstellung spricht, sei hier erinnert, Apg. 3:

21 welchen freilich der Himmel aufnehmen muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von welchen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat.

Ich spare es mir, die unzähligen Voraussagen Jahwes über die Wiederherstellung aus dem AT zu zitieren. Als "geistigen Israeliten" steht dir nun der Himmel offen? Eine Antwort würde wieder zu deinem begehrten Thema passen...

Sonntagsgrüße!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 6:19
Jurek
(@jurek)

Guten Morgen Gerd,

ich könnte mich noch weitere 100x damit wiederholen, dass die, welche an der ersten Auferstehung teilhaben werden, das sind nur wahre Christen (bestehend auch aus Juden und eben Nichtjuden), und diese haben himmlische Hoffnung und diese EINE Berufung (Eph 4:4-6).

Und die AT-Juden, hatten eine Irdische Hoffnung, später einmal im Reich GOTTES auf der neuen Erde. Nicht jetzt.

Sonntagsgrüße von West nach Ost! 😉

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Veröffentlicht : 24. November 2019 7:17
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(@meereswoge)

Christ sein........wir in den europäischen Ländern verstehen vielleicht etwas anderes darunter, als die Länder, in denen auch jetzt gerade Verfolgung, oft bis ins Gefängnis, oder sogar Tod ist. Wenn man sich nicht selbst bemüht, etwas von verfolgten Christen zu erfahren, dann weiß man nicht, das sich die Worte erfüllen: "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen"

Nun ist das nicht gerade die schönste Seite vom Christsein. Und doch bringt diese Erfahrung innere Freude mit sich, sowie Kraft, da man für Christus Schmach erduldet hat (APG 5:41) Hier sind auch Leser aus der ehem.DDR. Es gab Verfolgung, Druck, Haft usw, doch ertrugen wir es gerne, in dem Bewusstsein, Gott und Jesus zu gefallen

Die Apostel schrieben in ihren Briefen, das das Leiden nur von kurzer Dauer ist, im Vergleich zur Ewigkeit und das Jesus zusammen mit seinem Vater uns über diese schwere Zeit helfen.

So ist der Weg eines Christen vorgezeichnet, dem Herrn zu folgen und zu siegen OFFB. 2:7, 11.

Wenn wir Christi Weg beleuchten, hat er aber mehr von Liebe Frieden, Freude, Vertrauen, Glaube,

Gemeinschaft mit Vater, Sohn und Mitbrüdern gesprochen......Von Vergebung, von seinem erlösenden Reich, von Auferstehung usw. Diese Früchte sollte das Christsein auszeichnen und  dadurch kann das Licht eines Christen leuchten, welches wir von dem gr Licht, unseren Herrn erhielten und jederzeit erneuern können und die ganze Welt kann es sehen. 

Christsein bedeutet auch frei sein unter unserem Herrn, der uns frei gemacht hat, mit der Warnung, uns nicht wieder versklaven zu lassen von einem anderen Herrn. 

So stelle ich mir Christ sein vor und bemühe mich, so zu leben und das Herz unsere Höchsten zu erfreuen.

Auch liebe Sonntagsgrüße......Meereswoge

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 13:45
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Jurek
(@jurek)

Die Frage welche ich mir zum Thema Christ-sein stelle ist auch die, ob der Mensch oft nötig hat, dass ihn welcher schlimmer „Schicksal“ trifft, damit der nachdenklich wird und nach GOTT fragt und erst dann Christ wird?
Manche sagten, dass auch die größten Atheisten hatten in Schützengräbern, als die Kugeln um ihre Ohren flogen, nach GOTT gerufen.
In gewisser weise erinnert mich das an Hiobs Worte aus Hiob 2:10, obwohl er damals keine Vorstellung von dem was dahinter sich alles abspielte, hatte.
Aber anders ausgedrückt: Sollen wir zur GOTT flehen, nur wenn es uns schlecht geht?
Und wiederum denke ich da auch an die Worte aus Luk 17:11-19 = https://www.bibleserver.com/ELB/Lukas17%2C11-19
Ja, wo sind die 9 geblieben?
Gebettelt haben sie alle 10 wegen Heilung, aber gedankt hat von denen nur einer = 10%!

Ein Armutszeugnis auch HEUTE, wenn Vielen einfach „zu gut geht“, um an GOTT zu denken und auch mit IHM seine Zeit zu verbringen.

Viele verfolgte Christen in der Welt, bedürfen auch unserer Fürbitte!
https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

Mir kommt auch vor, dass im Urchristentum und danach (die ersten 3 Jahrhunderte), war die Verfolgung der Christen „nicht so schlimm“ für ihr Christsein (man glaub das kaum! In Arena etc.!), wie danach, als das Christentum legalisiert wurde.
Die Mehrung trotz Verfolgungen war einst gewaltig! Danach in der „Freiheit“, war das die größte Schlinge für das ursprüngliche Christentum.
Neue Strukturen, „Oberhochheiten“, Konzilien und Synoden, allzu tolerante „Verchristianisierung“ der Heidenvölker, welche ihres mitbringen konnten…, das und mehr, hat mehr den Christen geschadet als genützt.

Heute ist die „christliche“ Kirche völlig zersplittert, weil immer mehr Leute meinen, was es noch alles Heilsnotwendig ist, und nicht selten wegen Meinungsverschiedenheiten, tun sie sich bekämpfen, Exkommunizieren, früher eben auch enthaupten, zersägen, auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Alles in Namen GOTTES!


AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 16:51
Meereswoge gefällt das
Jurek
(@jurek)

Übrigens zu meinem Vorbeitrag und den gezeigten zwei Bildern:  In der Altstadt der Landeshauptstadt Tirols ist der berühmte "goldenes Dachl".  Gleich links daneben auf der Mauer war diese Tafel befestigt, welche zur Erinnerung daran dort hängt, dass genau dort auf dem Platz davor, ein Christ für seinen Glauben als christlicher Märtyrer gestorben ist.

Wer würde heute von uns bereit sein für seinen tiefen Glauben (wenn man den wirklich hat) tatsächlich zu sterben?

Wie tief ist unser Glaube, wenn wir solche Vorbilder betrachten?

Und Glaube ist nicht bloß rein persönliche Sache, und "dich geht das nix an was ich glauben will!"...

Über GEMEINSCHAFT in CHRISTUS und CHRISTLICHE VERSAMMLUNGEN gibt es viel im biblischen Sinn zu berichten, was nach wie vor auch heute für Christen wichtig ist und gilt.
Die Meinung, dass man diese heute nicht mehr braucht und man ist nicht dazu da um Erklärungen zur Bibel anderen zu liefern, u. ä., ist dem biblischen Christ-sein entgegengesetzt.

Aus der reformierten freien evangelikalen Versammlung in Hamburg werden oft auch gute biblische Vorträge gebracht, wie nachfolgende Serie:
https://www.arche-gemeinde.de/predigten/?mid=2085&cat=&cid=0&tx_archetoolsmedia_pi1%5Baction%5D=feshow&tx_archetoolsmedia_pi1%5Bcontroller%5D=Media&cHash=7a8455f7c40090ca83f3b655d80b6b8a
und weitere Folgen, welche zeigen, wie wichtig eine christliche Gemeinschaft für Christen ist.

Gemeinschaft von Gläubigen, echte Liebe und Verbundenheit, das Miteinander und Füreinander, das ist das, was heute oft leider fehlt.
Die Leute sind anscheinend „aufgeklärter“ und damit kritischer gegenüber Gemeinschaften und Prediger, und wollen selber bestimmen was in ihren Augen Gut und Böse ist, und verlieren oft das Wesentliche vor ihren Augen.

Es gibt auch heute nichts Neues unter dem Himmel – 1.Mose 3:5.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Dezember 2019 5:55
Meereswoge gefällt das
Jurek
(@jurek)

Meine persönlichen Gedanken zum dem Artikel von Bert https://www.bruderinfo-aktuell.org/glauben-und-leben-als-zeuge-jehovas/ :

Ist derjenige, der jemanden auf einen Irrweg aufmerksam macht, gleichzeitig verpflichtet, ihm den richtigen Weg zu weisen? 

Nein.
Aber Christen sind nicht irgendwer! Wenn sie nicht einmal wissen, was der richtige Weg ist, dann sind sie keine Christen!
Christen sollen doch gerade den richtigen Weg kennen und diesen anderen sagen.

Wie lebten die ersten Christen im ersten und zweiten Jahrhundert? Ist uns aus der Bibel oder sonst wie überliefert, dass die Menschen, die sich zu diesem „neuen Glauben“ bekehrten, deshalb zu Wanderpredigern wurden?

Es ist schon bekannt, dass viele zu Wanderpredigern wurden. Und etliche davon starben den Martyrertod – und zwar nicht, weil sie sich passiv verhalten haben!
Wie sollte sich sonst das Wort JESU erfüllen aus Mat 28:19?
Da haben nur die 12 Apostel…, (ach ja, auch Paulus gab es und so) und als sie gestorben sind, gab es dann niemanden mehr, außer lauter Passiver?

Gibt es nicht heute auch viele Menschen, welche sich gesellschaftlich vorbildlich verhalten, karitativ beteiligen und anderen helfen wo es geht?
Sind diese deswegen Leute, welche anderen erklären könnten, wie man auch ewiges Leben erlangt?

Die Menschen bekannten sich zu ihrem Glauben, die versammelten sich in Gruppen und lebten ihren Glauben im Alltag.

Eben, sie versammelten sich in Gruppen! WELCHEN Gruppen und zu was haben sie sich versammelt?

[Von JESUS]

War sein Vater Joseph ein Pionier? Oder seine Mutter Maria? Oder die Tausende, die mit Heiligem Geist gesalbt wurden: nahmen sie den Vollzeitdienst auf? Darüber sagt die Bibel gar nichts. Diese Menschen lebten in ihrem Alltag als Christen. Selbst Angehörige des römischen Militärs bekehrten sich – wechselten deshalb aber nicht ihren Beruf.

Josef und Maria waren doch dazumal (zumind. noch) keine Christen.

Sagt die Bibel dazu aber wirklich „gar nichts“ über das Verkünden des Evangeliums? WIESO haben z. B. die ca. 120 überhaupt den Heiligen Geist erhalten?
Hat JESUS denen nie den Auftrag erteilt Zeugen von Ihn zu sein? (Apg 1:8; Kol 1:23 etc.).
Wie war es überhaupt möglich, dass im ersten Jahrhundert so eine Mährung gab und viele neue Versammlungen entstanden sind?

Die christliche Religion ist weltweit verbreitet worden.

Durch was denn? Durch ihr passives Verhalten unter sich und einfach „christlich“ leben?
Gerade DURCH derer Missionare, Prediger, Verbreitungsmedien hat sich das Wort weltweit verbreitet!

Christ sein heißt Teilen!  Und zwar nicht nur Materielles.

Für einen Christen muss es heute nicht mehr darum gehen, zu missionieren, sondern es muss darum gehen, seinen Glauben als Christ zu bekennen und durch seinen Lebenswandel und sein Bekenntnis den christlichen Geist in die Welt zu bringen.

Wie kann man es BEKENNEN? Vor sich selber? Oder nur Gleichgesinnten?
Wenn man vor anderen Leuten bekennt, dann tut man auch ein Stück missionieren. 😉

Jesus verhielt sich nicht taktisch – er tat nicht gute Werke, um die Menschen zu Gott zu bekehren. Er half und heilte jeden.

JESU Auftrag war NICHT primär sozial anderen zu helfen und jeden materiell zu helfen! Er wollte nicht, dass man das weiter trägt was Er tat (Mat 9:30 u. ä.). Er brauchte keine Werbung und dadurch Hindernisse auch für seinen primären Auftrag, die gute Nachricht vom VATER den Menschen weiter zu erzählen. Ja, das verlorene Volk wieder zur JEHOVA zurückzuführen!
JESUS war und ist uns Vorbild darin (ja, auch und primär durch sein Verkünden) - für jeden Christen. 🙂

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Tagen zuvor von Jurek
AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. Dezember 2019 10:20
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