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"AUSLEGUNGSSACHE": Bibel | Einstellung | Erklärung  

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ATHALJA
(@athalja)

Habe wieder etwas, was Aufklärung bedaf: Matt. 22:37. Da gibt es abweichungen und die können die Bedeutung verfälschen.

Der Text wird in den Übersetzungen so wieder gegeben a) ELB  b) GNB

a) Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand."

b) Jesus antwortete: »›Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!‹

Wie im Hauptartikel mit dem Thema ("Bist du nur Jehova allein ergeben – oder auch einer Organisation?") so ist hier auch eine Abweichung erkennbar und damit kann auch die Aussage einen anderen Ihnhalt bekommen.

Was nun?

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Januar 2020 18:34
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Lieber RoKo, ich kann mir aus der Genesis sehr wohl ein sehr feuchtes Treibhaus-Klima ohne regen vor der Flut vorstellen, denn es befanden sich riesige Wassermengen ähnlich einer 'Schale' hoch über der Erde, die dann im natürlichen Lauf der Erdgeschichte einmal herunter kamen. Ort und Zeit dafür mag Gott beeinflusst haben. 1.Mose 1:6 Und Gott sprach: Es werde eine Wölbung mitten im Wasser, und es sei eine Scheidung zwischen dem Wasser und dem Wasser!
7 Und Gott machte die Wölbung (Schale) und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung, von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung war. Und es geschah so.
8 Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein zweiter Tag. 9 Und Gott sprach: Es soll sich das Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. 
Keine "Quellen" oder Geysire konnten von unten die Wassermengen der Flut liefern.
Das Flut-Wasser kam erstmals von OBEN, was die Menschheit damals nicht für möglich hielt. 
Muss es denn immer nur danach gehen, was Menschen für möglich halten?
Außerdem, wenn die Bibel über den Ursprung des "Flusses" in Eden schweigt, muss dessen Quelle ja nicht unbedingt irgendwelchen Dauer-Wunderkräften Gottes zugeschrieben werden, so lange wir die Quelle noch nicht verstehen und auch da einiges wieder nicht für möglich halten. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. Januar 2020 13:17
Hugo
 Hugo
(@hugo)
Veröffentlicht von: @opa-klaus

Keine "Quellen" oder Geysire konnten von unten die Wassermengen der Flut liefern.

"Es brachen alle Quellen der großen Tiefe* auf und die Schleusen des Himmels öffneten sich. (1. Mo 6,11).

"Und die Quellen der Tiefe* und die Schleusen des Himmels wurden verschlossen und der Regenfall gestoppt. (1. Mo 8,2).

*Tiefe (hebr. t'hom), das selbe Wort wie in 1. Mo 1,2. Das waren offensichtlich keine kleinen sprudelnde Rinnsale.

 

Diese r Beitrag wurde geändert 8 Monaten zuvor von Hugo

„Was offenbart Zensur? Sie offenbart Angst!“ - Julian Assange

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. Januar 2020 13:52
RoKo
 RoKo
(@roko)

Es ging m.E. nicht um die Flut in der Frage von Silver, mehr woher das Wasser im Fluss kam.

Dennoch hast Du Recht mit Deiner Aussage zur Flut. Und in einem Vers steht auch, Gott lies es noch nicht regnen. LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. Januar 2020 14:59
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Wie sieht das zum Thema "Auslegungssache" aus z. B. mit den "Strafen Gottes"? 
Viele sehen eine "Strafe Gottes" in: Eden, Sintflut, Sodoom, Ägypten, . . . und in Harmagedon. 
Da ich über 50 Jahre gründlich darüber nachdenke und Forsche, lege ich nicht alles als "Strafe" aus. 
Wenn Gott z.B. seinen Schutz oder Vorrechte zurück zieht - darf man das nicht als "Strafe" bezeichnen. 
Sowas wäre höchstens eine "Sanktion, Maßnahme", wie die 40 Jahre Wüstenwanderung Israels, weil sie auf die falschen Kundschafter mehr hörten und nicht das verheißene Lande erobern wollten. == oder die 70 Jahre babylonische Gefangenschaft, weil sie taten, was in ihren eigenen Augen recht war. 

Auslegungssache betreff Eden: Welchen dringenden Rat zur Vorsicht wird wohl Gott in Fürsorge und Liebe dem neu geschaffenen Adam sofort mitgeben wollen?  Ich habe dazu herausgefunden: 
Der Umgang mit unserem Geiste (Fantasie) kann wie bei Feuer Segen wie auch Fluch werden.
Bei Schadenfeuer fix und bei schädlichen Gedanken sehr verspätet >>nach 930 J.<< wie bei Adam! 
Wegen dieser Verzögerung der Folgen schädlicher Gedanken meint der kurzsichtige, geistig blinde Mensch: >> seine Gedanken und seine Meinung seien vogelfrei und könnte niemals Schädlich für ihn und andere sein. Also waren die Gedanken Hitlers und anderer allezeit niemals? schädlich. 

So - dazu habe ich in ca. 25 Jahren Beteiligung an Foren den ablehnenden Vorwurf bekommen - solche logischen Überlegungen wären nur meine subjektive, philosophische private Meinung ohne Wert. 
Nun bin ich ja gespannt, wie die User hier von BI auf Wahrheitssuche & Wahrheitsfindung reagieren. 
Für die "Endzeit" sagt die Bibel viele voraus, die sich um die reine Wahrheit Gottes kümmern, (nicht "ALLE" Wahrheit aber) soweit sie sich finden lässt >> und Gott verspricht, dass es nicht wenig ist!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 11:58
(@milan)
Neuer Gast

@opa-klaus

Lieber "opa-klaus" lieber "störti"

obwohl ihr mit den Gedanken über den biblischen Bericht über eine weltweite Sintflut nicht mehr bei der Fragestellung des Forums-Beitrags geblieben seid möchte ich doch hierzu (zur Sintflut) noch etwas beitragen. Mich wundert sowohl, dass opa.klaus  n o c h  n i e (!) Zustimmung zu seiner Auffassung über den biblischen Bericht über die Sintflut bekommen hat, als auch die "Antwort" von störti der zum Beleg seiner differgierenden Meinung lediglich das "Zeugnis" des in der Bibel niedergelegten Berichtes darüber zitiert. Ich bin wie offenbar auch opa-klaus der (mittlerweile ziemlich gefestigten) Meinung, dass es ein Fehler sein kann  j e d e n  Bericht in der Überlieferung des uns vorliegenden Bibeltextes wortwörtlich zu verstehen. Gerade die Sintflutgeschichte ist hierfür ein gutes Beispiel.

Ein wörtliches Verständnis des Textes liefert keinerlei Erklärung für das Vorkommen der verschiedenen endemischen Tierarten (Madagaskar, Australien, Südamerika, Pazifik-Inseln usw). Auch der opa-klaus Einwand über den Hinweis die (damals) höchsten Berge seien soundsoviel Ellen mit Wasser bedeckt gwesen, ist meines Wissens nach gerechtfertigt, weil dieser Hinweis weder geologisch noch logisch begründbar ist, daher für eine  Verifizierung ungeeignet. Auch der Bericht, dass Noah von den "reinen" Tieren (wohl zur Opferung gedacht?) statt eines Päarchens sieben Exemplare mitgenommen hätte ist wohl deutlich als ein Zusatz viel späterer Zeit zu erkennen.

In dem Bemühen, biblische Texte, ganz gleich welcher Aussage (Geschichtsbericht, Poesie, Prophetie, Biographie) quasi sakrosank zu erklären (eigentlich zu tabuisieren), begeht man den Fehler, den alle Fundamentalisten machen. Auch ZJ gehören hierzu, drehen und wenden sich aber wenn es ihnen in einer speziellen Text-Interpretation notwendig erscheint. Ein kleines Beispiel hierzu: die sieben Schöpfungs-Tage. Für "echte" Fundis wörtlich, für die WTG-Org etwas länger (vielleicht 7000 Jahre oder auch nicht), darf sich dann jeder selbst zusammen basteln.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 15:46
Opa Klaus gefällt das
ATHALJA
(@athalja)
Veröffentlicht von: @opa-klaus
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 11:58


Wie sieht das zum Thema "Auslegungssache" aus z. B. mit den "Strafen Gottes"? 

So - dazu habe ich in ca. 25 Jahren Beteiligung an Foren den ablehnenden Vorwurf bekommen - solche logischen Überlegungen wären nur meine subjektive, philosophische private Meinung ohne Wert. 
Nun bin ich ja gespannt, wie die User hier von BI auf Wahrheitssuche & Wahrheitsfindung reagieren. 
Für die "Endzeit" sagt die Bibel viele voraus, die sich um die reine Wahrheit Gottes kümmern, (nicht "ALLE" Wahrheit aber) soweit sie sich finden lässt >> und Gott verspricht, dass es nicht wenig ist!

Hallo Klaus,

deine Feststellungen in Ehren, die haben viele andere hier ebenfalls. Du solltest nicht übersehen, dass nicht jeder ein ernsthaftes Interesse hat, deine etwas "überbetonte Wahrheitsfindung" nach zu empfinden. Du kennst bestimmt auch viele Ansichten diesbezüglich: "Der/mein Glaube reicht völlig aus. Die Wahrheit können wir nicht richtig erfahren, die werden wir erst bei Jesu Wiederkommen lernen."

Nun habe ich eine Aufgabe für dich. Der Text aus 2. Thess. 2:2 - 8 ist eine "Auslegungssache" für dich jetzt. Dort gibt es zu lesen:


"Lasst euch nicht so schnell durcheinander bringen oder gar in Angst und Schrecken versetzen durch die Behauptung, der Tag des Herrn habe schon begonnen  – ganz gleich, ob diese Behauptung sich auf eine vermeintliche Eingebung des Heiligen Geistes stützt oder auf eine fälschlich uns zugeschriebene mündliche Äußerung oder auf einen Brief, der angeblich von uns stammt. Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise irreführen! Denn ´vor dem Tag des Herrn` muss es zuerst noch zur großen Auflehnung gegen Gott kommen, und jener Mensch muss in Erscheinung treten, der alle Gesetzlosigkeit in sich vereinigt und der zum Verderben bestimmt ist. Er wird sich allem widersetzen und sich über alles erheben, was Gott genannt wird und Gegenstand der Verehrung ist. Mehr noch: Er wird seinen Thron im Tempel Gottes aufstellen und sich selbst als Gott ausgeben. Erinnert ihr euch nicht, dass ich immer wieder von diesen Dingen sprach, als ich noch bei euch war? Dann wisst ihr doch auch, was ´das Auftreten jenes Menschen` vorläufig noch verhindert, bis er schließlich zu der ihm ´von Gott` bestimmten Zeit in Erscheinung treten wird. Im Verborgenen ist die Gesetzlosigkeit zwar schon jetzt am Werk, aber ´offen zeigen wird sie sich erst,` wenn der, der das bisher noch verhindert, nicht mehr da ist. Dann allerdings wird der Gesetzlose in Erscheinung treten. Doch Jesus, der Herr, wird ihn mit dem Hauch seines Mundes töten; sein Auftreten in Macht und Herrlichkeit wird ihn vernichten. Hinter dem Auftreten des Gesetzlosen steht der Satan mit seiner Kraft, was sich in allen möglichen machtvollen Taten zeigen wird, in Wundern und außergewöhnlichen Geschehnissen – allesamt Ausgeburten der Lüge – , in Unrecht und Irreführung aller Art. Damit wird es dem Gesetzlosen gelingen, die zu verführen, die ihrem Verderben entgegengehen. Sie gehen verloren, weil sie die Wahrheit, die sie hätte retten können, nicht geliebt haben. Deshalb schickt Gott ihnen einen Geist der Verblendung, der sie dazu bringt, der Lüge Glauben zu schenken. So kommt es dann, dass ´im Gericht Gottes` alle verurteilt werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern am Unrecht Gefallen fanden."


Mit der Hilfe deiner jahrelangen Bibelforschung hast Du doch sicher eine gute Erklärung für obige Ausführung. Zeige sie einmal und beschreibe, wie deine Auslegung hierzu ausschaut, bitte.

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 17:30
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

@Athalja, 2. Thess. 2 habe ich neugierig komplett bis Ende Vs.17 gelesen. Ab Vers 8 geht es erst richtig los: 8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; (Hi 4,9; Jes 11,4) 9 ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge (2Mo 7,22; Mt 24,24; Offb 20,3) 10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. (Spr 1,29; 2Kor 4,3; 2Tim 4,4) 11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft[5] des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, (1Kön 22,22) 12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit 
Durch die neuen digitalen Medien kann Satan mit "seiner Wirksamkeit, Betrug, Lüge, Irrwahn, usw. noch mehr "Machttaten" als je zuvor in der Menschheitsgeschichte verüben und die Liebe der vielen zu unseren beiden Höchsten erkalten lassen. Das ist meine "Erklärung & Auslegung"!
Na gut, Dein Versuch, das auf mich zu beziehen "in allen Ehren"!  Das mag Dir selbst genügen, sich der üblichen Ablehnung meiner Gedanken anzuschließen. Eine pauschale Ablehnung oder Verunsicherung nützt aber niemanden etwas. Jegliche christliche Liebe mir gegenüber würde mir helfen, meine Gedankengänge in Richtung Wahrheit richtig zu stellen. 
Ich stelle energisch jedes schräge Bild wieder gerade, dass in 2000 Jahren über unseren Schöpfer entstanden ist.

Somit rufe ich Jeden dazu auf, mir nachzuweisen, wo ich unsere beiden Höchsten in schlechtes Licht stelle! Dann werde ich mich schnellstens korrigieren. 
Klaus, Jg.1934  WT-Sklave von 1951 - 1979. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 18:28
ATHALJA
(@athalja)

Es ist doch generell wie immer: Reine "Auslegungssache".

Ein neues Beispiel dafür gefällig? Bitte sehr!

Das stärkste Bier der Welt:"Snake Venom" hat

67,5 % Alkohol

Welches wird somit übertroffen? Dieses hier:

"Das Snake-Venom-Starkbier löst damit das bisherige Weltrekord-Bier aus dem eigenen Haus ab. Brewmeisters "Armageddon"schlägt mit 65 % Alkohol zu. "

Schon mal was von "Armageddon" gehört? 

Bildergebnis für wieviel prozente hat ein bockbier maximal Dann Prost - oder wie das dann heisst...

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 20:02
ATHALJA
(@athalja)

@opa-klaus

Bitte kein Missverständnis aufkommen lassen, liebe Klaus. Mein Kommentar an dich war nicht als Abwertung deiner hier veröffentlichten Kommentare zu verstehen.

Meinen gut gemeinten Rat stammt von Paulus, der schrieb:

"Was ist nun, Brüder? Wenn ihr "hier schreibt", so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (1. Kor. 14:26)

Ja, die Auslegung macht es aus: Daraus sollte Erbauung entstehen. An dem "wie" müssen wir wohl noch a bissrl "(P)feilen"... Nichts für ungut. Bitte weiter machen, ok?

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Januar 2020 20:12
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @athalja

An dem "wie" müssen wir wohl noch a bissrl "(P)feilen"

Am "wie" der Auslegung kollektiv zu feilen meinst Du sicher richtig. Auslegung scheint nicht so im Fokus zu stehen. Bei mir waren Lehrpunkte immer im Fokus und der Einstiegsgrund zu J.Z. als ich 17 war und später, als 45 jähriger auch der Ausstiegsgrund. Wenn jemand auch über 50 Jahre an Bibelauslegung 'feilt' würde ich gern seine Ergebnisse mal kennen lernen. Vom "breiten Weg" rät Jesus dringend ab. Er tadelte:Mk 7,8 Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest.
Mk 7,9 Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr das Gebot Gottes auf, damit ihr eure Überlieferung haltet.
Mk 7,13 indem ihr das Wort Gottes ungültig macht durch eure Überlieferung, die ihr überliefert habt; und Ähnliches dergleichen tut ihr viel. Auch Stephanus tadelte: Apg 7,51 Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr.  
Ganz Israel wurde von Gott oft getadelt, weil es lieber tat, was in den eigenen Augen Recht war. 

Veröffentlicht von: @athalja

Ja, die Auslegung macht es aus: Daraus sollte Erbauung entstehen.

Wie soll es der Erbauung dienen, wenn unser Schöpfer immerzu als strafender Befehlsgeber hingestellt wird? Wie "treibt vollkommene Liebe da jegliche Furcht aus"? Satan mischt in der "Auslegung" doch auch stark erfolgreich mit. Jede Aufdeckung von Irrlehren begründe ich ausführlich. 
Falls jemand immer noch meint, der "Baum" in Eden war ein "Baum des Gehorsams" der muss das auch ausführlich begründen und nicht einfach nachplappern. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Januar 2020 10:09
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @athalja
  • Hier soll Aufschluss gesucht & gefunden werden zu diversen Themen der unterschiedlichsten Bibelübersetzungen und unseren Ansichten.

Im Thread "Nutzt ihr noch die NWÜ?" wurde abschliessend der Text aus Joh. 1:1 beleuchtet. Hier kann u.a. damit weitergehen. 

Das war der Eröffnungstext für diesen Thread, wobei Joh. 1:1 ins Hintertreffen kam. Mich fasziniert als "diverses Thema" die Eden-Story ganz besonders, denn trotz ihres sehr alten Ursprungs beleuchtet sie die Tiefen unserer Psyche bis heute. Die Mehrheit glaubt, dass der durchs Naschen angekündigte Tod von Gott als Strafe herbeigeführt wurde (bei Adam nach 930 Jahren). Nach längerem (verbotenen) intensiven Nachdenken kam ich zu der Ansicht:
dass für Gottes Zweck der Baum nur ein ganz gewöhnlicher Obstbaum wie alle anderen ohne besondere Wirkung ungefährlich war! Jegliche Gefahr ging einzig von der Gesinnung des Menschen aus! Sobald Menschen von Früchten eines gewöhnlichen Obstbaums Wunderwirkungen im Kopf und Geist erwarten > über den Verdauungskanal ?! < dann stimmt mit der Gesinnung etwas nicht = was den Menschen dann langfristig untauglich macht für ewiges irdisches Leben >>und naturgemäß langfristig zum Tode führt >> ohne Eingreifen Gottes!
Warum das fast alle Glaubenden nicht so sehen wollen und da eher Strafe als Liebe Gottes 'auslegen', das kann nur von Satans Gehirnwäsche kommen! 
Dieser markierte ganz gewöhnliche Obstbaum diente als Test+Signal der geistigen Sehkraft, Gesinnung und Beginn von langfristig schädlichen Hirngespinsten! Jede andere "Auslegung" verunglimpft den Schöpfer! 
Soweit mein Kampf gegen Irrlehren Satans. 

Einwände?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. Januar 2020 11:29
(@milan)
Neuer Gast

Ich habe meinen Kommentar (etwas weiter oben) bereits verfasst, nachdem erstmalig das Thema Sintflut erwähnt würde. Spätere Kommentare habe ich erst heute gelesen. Sie sind der Anlass meinen Beitrag noch etwas zu erweitern. Es wurde daüber spekuliert, ob der im Schöpfungsbericht erwähnte "Dunst" in der Lage gewesen wäre, die "Ströme" u.a. den "Euphrat" mit Wasser zu versorgen.

Ich habe mir erlaubt in meinem vorigen Kommentar davor zu warnen  a l l e  Texte des Bibelkanons, primär aber der Hebräisch-Aramäischen Schriften,  w o r t w ö r t l i c h  verstehen zu wollen. Bibelexegeten erklären glaubhaft, dass es nicht nur einen sondern zwei Schöpfungsberichte gibt. Zu unterscheiden als "Elohist" und "Jahwist", je nachdem ob der Schöpfer nur mit seinem Titel oder mit seinem Namen erwähnt wird. Warum sollte die Frage nicht erlaubt sein, ob nicht die vorsintflutlich erwähnten 4 Ströme, darunter der "Euphrat" und (vermutlich) auch der "Tigris" durch die Wassermassen der Flut verschwunden sind. Die Schlußfolgerung daraus wäre, die Angaben hierzu haben keine geographische Relevanz. Daraus folgt, die Erwähnung der beiden Ströme im vorsintflutlichen Bericht ist ein Anachronismus.

Die Angaben der Geologie zur Abfolge der erdgeschichtlichen Zeitalter dürfte stimmen. Die hierzu gemachten Zeitangaben sind sehr hoch. Hier reicht die Geologie der Evolutionstheorie die Hand. Ohne die phantasievollen Millionen-Zeitangaben der Geologen würden sich verschiedenen primäre Dankansätze der Evolutionslehre ad absurdum führen. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass die höchsten Erhebungen und die tiefsten Täler (incl. Canyons) nicht erst im Zusammenhang mit dem Flutereignis entstanden sind.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Januar 2020 11:19
pit
 pit
(@pit)

@milan

Lieber milan.

Über die ersten 1500 Jahre ist die Textgrundlage so löchrig wie ein schweizer Käse.

Daraus lässt sich wenig ableiten. Die Textkritiker sind sich, so gut wie, einig, dass der Jahwe-Text der Ältere ist.

Nach 2. Mo 6, 3 komm ich zu einem anderen Schluss. Ob richtig, ob falsch, weiss ich nicht.

Passt aber gut in mein Gesamtbild. Was in Babylon passiert ist, wird wohl niemand ergründen können. Aber vielleicht ist es eine Folge der Gefangenschaft und des Schocks.

Jedenfalls gibts keine älteren Texte, soweit mir bekannt. Was sie retten konnten und wie es abgelaufen ist? Wer weiss das schon.

Friede pit

PS: Ich lese die Texte von Klaus alle. Auch da passt vieles in mein Bild. (Nebenbei: Man sollte bei der Auslegung der Texte den historisch-sozialen Aspekt nicht aus den Augen verlieren.)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Januar 2020 15:34
ATHALJA
(@athalja)
Veröffentlicht von: @pit

Über die ersten 1500 Jahre ist die Textgrundlage so löchrig wie ein schweizer Käse.

 Man sollte bei der Auslegung der Texte den historisch-sozialen Aspekt nicht aus den Augen verlieren.

Eine Auslegung ist wie eine Münze: Sie hat immer zwei Seiten. Der Schweizer Käse hat ebenfalls viele Seiten, doch wie viele Löcher hat er? Damit auch die Löcher ihre Bedeutung beibehalten gibt es ein Hilfsmittel: siehe Bild-

@200.jpg" alt="de" /> Eh... Alles Käse oder wie?

Nun ja - eben Auslegungssache...

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Januar 2020 18:48
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