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"AUSLEGUNGSSACHE": Bibel | Einstellung | Erklärung  

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(@noname)
Neuer Gast

Guten Morgen, 

Mir ging es jetzt erstmal nur um die grammatikalische Korrektheit von Joh. 1:1. 

 

@Jurek

wenn die Sache so klar wäre, dann gebe es nicht etliche verschiedene Auslegungen und Interpretationen  der Bibel. Die einen sagen, Jesus ist Gott einer Dreieinheit, die anderen behaupten Jesus sei ein Geschöpf, dann sagen andere Jesus sei aus Gott geboren, Jesus hatte gar keine Existenz und war nur ein Mensch und kam eben durch das WORT ins Dasein etc. irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit und tatsächlich kommen die oben genannten Auslegungen und Interpretationen irgendwo in Betracht, denn Verse die man so verstehen könnte gibt es, aber nur eine davon stimmt. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 5:43
Jurek
(@jurek)

Hallo NoName,

wenn die Sache so klar wäre, dann gebe es nicht etliche verschiedene Auslegungen und Interpretationen der Bibel.

Doch, ich meine, dass die Sache ist so klar und einfach. Man braucht sich nur objektiv die ganze Bibel ansehen und auch die Urchristliche Kirchengeschichte.

Warum das aber HEUTE nicht so klar ist, hängt mit der Kirchengeschichte zusammen, welche gleich nach den Aposteln begann und durch Konstantin in Konzilien festgelegt wurde.  Und dass so manche Leute meinen "Kanal GOTTES" zu sein, mit besonderen Offenbarungen aus der Bibel, die sonst kein einfacher Mensch kapieren kann, an die gerade die Bibel gerichtet ist!  (Mak 1:22; Mat 11:25)
Was daraus dann entstanden ist, davon sollte man wegkommen und zurück zur Bibel gehen.

Welcher Prophet (AT) oder Jünger JESU (NT) lehrte je Trinität!? (ohne dass man da was hineindeutet was da nicht wirklich steht!). = KEINER!

Was aus dem NT hervorgeht:
JESUS hatte nie gesagt, dass Er der GOTT sei!
JESUS hatte aber gesagt, dass Er der SOHN von dem und seinem GOTT sei, der Ihn gesandt hat und aufgetragen hat…… (Mat 26:63,64; Joh 7:16 u. ä.), Der für Ihn selber auch der alleinwahrer GOTT ist (Joh 17:3; 20:17 u. ä.).

Die Sache wäre gemäß der Bibel (und zwar SOLA SCRIPTURA!) doch so einfach, wenn nicht welche „Theologen“ das verkomplizieren würden und was da aus der kirchlichen Tradition her reininterpretieren würden á la „ich bin“ und so einen Unsinn, was da NUR eine (Hinein-)INTERPRETATION ist, aber nicht klare Botschaft der BIBEL!

Ganz einfach => Apg 16:30,31 = und nicht: Glaube an die Trinität oder nur Spur wo was davon!
Frechheit, wenn deswegen heute z. B. mir welche das Christsein absprechen, weil sie das zum FUNDAMENT des christlichen Glaubens machen, was es aber nach der Bibel NICHT ist!

Also bitte zurück zur Bibel und biblischer Geschichte, und nicht der nachchristlichen Kirchengeschichte!  (Eph 4:14ff)

Gruß

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 9:39
Hugo gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @noname

...irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit und tatsächlich kommen die oben genannten Auslegungen und Interpretationen irgendwo in Betracht, denn Verse die man so verstehen könnte gibt es, aber nur eine davon stimmt. 

Wer Gott auf "zu-dritt" einebnet, hat offenbar noch nie auf das Bekenntnis seines  erhöhten Gottessohnes geachtet, Off 3: 

12 Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

Grüß ண!

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 10:09
Hugo gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @athalja

Hier soll Aufschluss gesucht & gefunden werden zu diversen Themen der unterschiedlichsten Bibelübersetzungen und unseren Ansichten.

Im Thread "Nutzt ihr noch die NWÜ?" wurde abschliessend der Text aus Joh. 1:1 beleuchtet. Hier kann u.a. damit weitergehen. 

So wurde dieser Thread am 11.1. um 20°° eröffnet. Mit Joh.1:1 wird gerne die Trinität gestützt. So gleitet die Diskussion hier in die unendliche Geschichte der Trinität ab. 
Ich schreibe zum 3.Male meine Ansicht zur Trinität: Diese Lehre schaltet Vernunft, Verstand und Logik aus - dafür öffnet sie Scheunentore für weitere mystische unbiblische Lehren und Hirngespinste. Leider haben seit Eden Hirngespinste große Beliebtheit und Vorfahrt. Kein Wunder, dass Wahrheitssuche belächelt wird.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 10:43
ATHALJA
(@athalja)

Nochmal etwas zu Joh. 1:1 und von der „Gott Familie“.

Wenn wir aus 1. Joh. 5:20 das hier lesen „Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“ dann haben wir ein Fundament für die Auslegung von Joh. 1:1. Logisch gedacht, muss ich es so betrachten: Mein christlicher Glaube beruht doch genau auf den hier erwähnten Sohn Gottes. Wie kann ich somit annehmen, dass Jesus dann DER Gott JHWH selber sein könnte???

Noch eine Tatsache muss bedacht werden: „Vater GOTT“ hat seinen „Sohn Gott“ hervorgebracht. Dieser „Sohn Gott“ wurde auf die Erde gesandt, lebte und starb hier als Mensch (bedenke: ein echter Gott kann nicht sterben) und begab sich wieder an die Seite seines „Vater Gott“ und wurde damit wieder „Sohn Gott“.

Noch etwas gilt zu bedenken: Zunächst galt die Ansage mit „Ich bin der Weg …“ für die Zeit des irdischen Aufenthaltes des „Sohn Gottes“. Nach seiner Rückkehr in den Himmel, bekam diese Aussage des „Sohn Gottes“ mit der Formel aus Joh. 14:6, eine Aufwertung. Schauen wir einmal genauer hin.

»Ich bin der Weg«, antwortete „Jesus Gott“, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum „Vater Gott“ kommt man nur durch mich.

Da der Zugang zum „Vater Gott“ nur durch/über „Sohn Jesus Gott“ möglich wurde, nachdem „Sohn Gott“ wieder im Himmel und erhöht war, ist dieser Zugang der Einzige, um zum „Vater Gott“ zu gelangen. Genau auf diese Aussage berufen wir uns doch alle, die sich „Christ“ nennen, nicht wahr?

Wir stimmen bestimmt dem Petrus zu, wenn er in 2. Pet. 1:1 schrieb:

Simeon Petrus, Diener und Apostel Jesu Christi, an alle, die den gleichen kostbaren Glauben empfangen haben wie wir – einen Glauben, der uns aufgrund der Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus geschenkt ist.

Übrigens geben alle heute verfügbaren Bibel-Übersetzungen den Johannitischen Text weitestgehend so wieder:

  • The Word was with God, and the Word was God
  • In the beginning [ 1:1] ·there was the Word [the Word already existed; C the Word refers to Christ, God’s revelation of himself]. The Word was ·with [in the presence of; in intimate relationship with] God [C the Father], and the Word was [fully] God.
  • das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott

Meiner Überzeugung nach fehlt jedoch das Bindewort „Ein“. (Das ist nicht zu verwechseln mit der Passage aus „Ich und der Vater sind eins“.)

Folgende Aussage findet auch meine Zustimmung:

2316 theós (of unknown origin) – properly, God, the Creator and owner of all things (Jn 1:3; Gen 1 - 3).

[Long before the NT was written, 2316 (theós) referred to the supreme being who owns and sustains all things.]

Schliesslich müssen wir gestehen, dass zu viele Varianten von Auslegungen in Umlauf sind. Wie bereits mehrfach hier beschrieben, ist zu vieles verfälscht worden ab 325 n.C. "Viele Köche" lassen grüssen...

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 12:26
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Lieber Athalja, Deinen Gedankengang finde ich nicht schlecht. 
Da wir "nach dem Bilde und Gleichnis Gottes erschaffen" sind, könnten wir uns auch Gottes Kinder nennen, als weitere Mitglieder der "Familie Gottes" JHWH. 
Klarheit über für & wider der Trinität zu schaffen, gehört zur weiteren Wahrheitssuche. 
Eine intensive Wahrheitssuche beschäftigt mich schon über 50 Jahre. 
Die beiden Höchsten haben ihre Hilfe dabei fest zugesagt. Wir sind nicht mit Unsicherheit auf uns alleine angewiesen
BI hat im Statement "Über Uns" Wahrheitssuche u.a. deutlich gemacht: 

Der „Bruderinfo-Arbeitskreis“ setzt sich aus ehemaligen sowie aktiven Zeugen Jehovas zusammen. Er befasst sich zum einen kritisch mit den Lehren und den Praktiken der so genannten „Organisation Jehovas“ und dessen Leitungsgremium, den so genannten „treuen und verständigen Sklaven“, und bemüht sich zum anderen darum, die biblische Wahrheit zu erforschen und zu vertreten.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 13:36
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Bei meiner Wahrheitssuche
stehen das Ansehen und der gute Ruf eines liebenden, fürsorglichen Gottes JHWH an erster Stelle.
Alles was solches Ansehen Gottes JHWH herabsetzt, >>>auch was in die Bibel hineingelesen wird<<<
sehe ich sehr skeptisch.
So finde ich z.B. keinen strafenden, tötenden Gott >> . . . 
in der Eden-Story, in der Flut-Story noch in der Harmagedon-Vision.
Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich die bisherigen religionistischen Versionen dazu.
Verstehen kann ich auch nicht die ‚Begeisterung‘ von Gläubigen für diese Versionen, wo Gott JHWH in ungünstiges Licht gestellt wird.
Gott hat in Offb. versprochen „jede Träne von den Augen ab zu wischen“.
Dazu gehört die Wahrheit – die Frei macht.

Offb 7,17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.
Offb 21,4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Die Offb.16 warnt davor, dass Satan (Drache) mit 3 unreinen Äußerungen/Geistern gründlich die Liebe zu Gott zerstören und Tränen verursachen will. Satan benutzt dabei intensiv mit Freunden die neuesten digitalen Medien gegen Gott JHWH. für seinen geistigen kalten verstärkten Angriffskrieg gegen Gott JHWH. 
Warum erreicht Satan mit seinen Trix ewig die Herzen Mehrheit der Menschheit zu deren Verderben? 
Die Bibel warnt: Spr 4,23 Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.  Über das Herz, den Sitz der Beweggründe sagt die Bibel vieles:
1.Mose 6:5 Und Jehova sah, daß des Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
Ps 64,7 Sie denken Schlechtigkeiten aus: "Wir sind fertig. Der Plan ist ausgedacht. Und das Innere eines jeden und sein Herz ist unergründlich." Spr 6,18 ein Herz, das heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilig dem Bösen nachlaufen, Spr 18,12 Vor dem Sturz will das Herz des Mannes hoch hinaus, aber der Ehre geht Demut voraus. Pred 8,11 Weil der Urteilsspruch über die böse Tat nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder davon erfüllt, Böses zu tun, Pred 9,3 Das ist ein Übel in allem, was unter der Sonne geschieht, dass einerlei Geschick allen zuteil wird. Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihrem Herzen während ihres Lebens; und danach geht es zu den Toten. Jes 1,5 Wohin wollt ihr noch geschlagen werden, die ihr eure Widerspenstigkeit nur vermehrt? Das ganze Haupt ist krank, und das ganze Herz ist siech. Jes 6,10 Mache das Herz dieses Volkes fett, mache seine Ohren schwerhörig und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht einsichtig wird und es nicht umkehrt und Heilung für sich findet! Jer 17,9 Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 14:38
pit
 pit
(@pit)

Liebe Geschwister,

ich seh das Herz als Charakter des Menschen.

Aus dem eigenen Charakter heraus formt sich die Zielrichtung unserer Gedanken.

Drum soll man es nicht zulassen, wenn einem "böse" Menschen eine neue Zielrichtung geben wollen, die nicht den Geboten der Liebe entspricht.

Friede pit

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 16:12
pit
 pit
(@pit)

Ich seh grad, es ist ja das richtige Thema. Deshalb möchte ich dazu mehr sagen.

Die Zielrichtung der Übersetzer hat eine immense Auswirkung auf alle Texte. Da kommt auch keiner drum rum.

Nehmen wir nur die Feindesliebe. Unser Herr sagte: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun".

Er sagte nicht: "Die haben mir so übel mitgespielt. Bestraf sie."

Er sagte auch nicht: "Bestraf sie, denn sie sind schlimmer als die Ungläubigen."

Was also auch immer in den späteren Texten diesem Grundtatbestand widerspricht, kann unmöglich im Sinne des Herrn sein.

Die späteren Texte sind für mich entweder falsch übersetzt oder reine Fälschungen.

Denn wo kann völlige Vergebung denn noch deutlicher gesagt werden, als von dem gegeisselten, bespuckten, verhöhnten, geschlagenen, gepeitschten, angenagelten Sohn unseres himmlischen Vaters, kurz vor seinem gepeinigten Tod?

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 16:30
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Was also auch immer in den späteren Texten diesem Grundtatbestand widerspricht, kann unmöglich im Sinne des Herrn sein.

Dann wird die Feindesliebe den wiederkommenden Herrn also daran hindern, "den Kopf der Schlange" zu zertreten?

Wie angekündigt, haben nach dem Tode der Apostel Kirchenlehren Einzug gehalten und die sich "geistlich" wähnten, haben dann Lehren aus ihrem Herz erfunden und per Dogma den Schäfchen eingepflanzt. D i e legten dann Stellen des AT, später Sätze der Evangelien und Episteln aus und legten gleich fest was wahr, lieb und tugendhaft sei. Manche Kirchen, bis hin zu den ZJ, befehlen (als ein Beispiel) Frauen sollen keine Hosen zu tragen, aufgrund dieser ↓ Gebote und dazugehörender Auslegung, aus 5. Mose 22:

5 Es soll nicht Mannszeug auf einem Weibe sein, und ein Mann soll nicht das Gewand eines Weibes anziehen; denn wer irgend solches tut, ist ein Gräuel für Jahwe, deinen Gott.

Von weiteren Strafen für Fehlverhalten im gleichen Kapitel mit Steinigungen u. dgl., nehmen Geistliche oder Älteste natürlich Abstand, auch das im nächsten Kapitel, wird in den Versammlungen nicht realisiert:

23: 2 Es soll keiner, dem die Hoden zerstoßen sind oder der Harnstrang abgeschnitten ist, in die Versammlung Jahwes kommen.
3 Es soll kein Bastard in die Versammlung Jahwes kommen; auch das zehnte Geschlecht von ihm soll nicht in die Versammlung Jahwes kommen. -

Das Wunschdenken der Kirchenlehrer, oder auch unseres, ist nicht relevant, oder wie sich das Opa Klaus so vorstellt:

So finde ich z.B. keinen strafenden, tötenden Gott >> . . .
in der Eden-Story, in der Flut-Story noch in der Harmagedon-Vision.
Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich die bisherigen religionistischen Versionen dazu...
Gott hat in Offb. versprochen „jede Träne von den Augen ab zu wischen“.
Dazu gehört die Wahrheit – die Frei macht.

Das Wort mit den roten ↑ Buchstaben, d a s  hat Vorrang!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 17:44
stoertebeker und ATHALJA gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Herz, Charakter, Tugend, Motivation, Beweggründe formen sicherlich unsere Gedanken und Zielrichtung. 
Das müssen wir selbst dann gut überwachen. Gott wollte sofort ab Adam schon den Menschen davor warnen, dass gewisse menschliche Gedanken langfristig Schaden anrichten können für sich und andere. 
Da meistens so ein Schaden sehr verspätet eintritt, geht er aus den Augen verloren: Pred 8,11 Weil der Urteilsspruch über die böse Tat nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder davon erfüllt, Böses zu tun, 
Gott hätte auch dafür sorgen können, dass Dummheit sofort weh tut bevor Schaden entsteht. 
Ich finde es besser, dass er uns statt dessen einen geistigen Weitblick, Voraussicht gegeben hat. 
So können wir manches Pro & Kontra besser ungestört abwägen. Allerdings tut es die Mehrheit nicht. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 17:47
(@noname)
Neuer Gast
Hallo,
 
Veröffentlicht von: @jurek

Doch, ich meine, dass die Sache ist so klar und einfach

Und doch entstanden, neben der Trinitätslehre, noch andere Lehren über Jesus (ein Gott, nur Mensch, keine Präexistenz, Erzengel Jesus Michael, Abaddon, Apokalyptischer Reiter usw.)

Veröffentlicht von: @jurek

Was daraus dann entstanden ist, davon sollte man wegkommen und zurück zur Bibel gehen.

Ich denke was die Botschaft Betrifft (Joh. 14,6; Römer 10,9 und dein erwähnter Vers Apg 16:30,31) sind sich alle Christen einig 🙂 

Veröffentlicht von: @jurek

Frechheit, wenn deswegen heute z. B. mir welche das Christsein absprechen

Finde ich auch nicht in Ordnung, aber das tun ja nicht nur die Trinitarier, sondern andere Gemeinden/Organisationen ebenfalls. 

Veröffentlicht von: @jurek

weil sie das zum FUNDAMENT des christlichen Glaubens machen, was es aber nach der Bibel NICHT ist!

Ich weiß nicht ob die Trinitätslehre biblisch ist oder nicht.

Ich beschäftige mich zur Zeit sehr Intensiv mit dieser Lehre, aus folgendem Grund: Ich habe letztes Jahr angefangen mich intensiver mit der Bibel zu beschäftigen und bin durch diese Welle an Lehren erschlagen worden, so,  dass ich an die Grenze gestoßen bin, wo mir alles zu viel wurde, ich war verunsichert, sehr verunsichert, es gibt soweit, dass ich die Bibel sogar in Frage gestellt habe, am Ende wusste ich gar nix mehr, also bin ich wieder ein paar Schritte zurück und hab mir vorgenommen, die für mich relevanten Themen rauszusuchen und diese nach und nach abzuarbeiten. Ich werde sehen wie und wo sich das ganze hinentwickelt. Ich lese Bücher, schaue und höre Vorträge und mache mir Notizen und schaue einfach was dabei rauskommt.

Wenn man die Trinität widerlegen möchte, dann muss man sie erstmal in ihrer Ganzheit verstehen, kompliziert ist sie im Grunde nicht, aber komplex.

Wenn die Antitrinitarier die Lehre widerlegen möchten, dann widerlegen sie höchstens den Tritheismus, aber keine Trinität, des Weiteren fällt auf, dass bei Diskussionen nie die Verse abgearbeitet werden, sondern, die Antitrinitarier sich Verse rauspicken, die die Trinität augenscheinlich widerlegt, aber die Verse weglassen, die sie begünstigt, die Trinitarier tun es ebenfalls, so ist keine Diskussion möglich und endet nie (deswegen diskutiere ich bei solchen Themen eher weniger mit). 

Ob ich die Trinität nur beim Lesen der Bibel rausgelesen hätte? Weiß ich nicht, ich denke nicht, bin ich ehrlich, aber früher oder später hätten sich fragen in Bezug auf "Jesus GOTT" aufgetan, da bin ich mir sicher, meine Erkenntnisse sind bis jetzt, dass die Dreieinheit (trifft es eher zu) durchaus ihre Berechtigung haben könnte. 

Es gibt in der tat Bibelverse die näher untersucht werden müssen um Klarheit zu bekommen. Da gibt es Bibelverse die lauten, Jesus sei von Gott gezeugt und hätte somit ein Anfang. Johannes 1:1 "Und das Wort war ein Gott", logisch zu ende gedacht führt das ganze zum Polytheismus, Griechische Göttermythologie und Hinduismus lassen grüßen, aber wir Christen glauben an den Monotheismus (und das lehrt auch die Trinität, wenn sich auch viele dagegen sträuben, aber es ist so). Gott duldet keinen anderen Gott neben sich. 

Die Bibel ist kein Roman, dass man einfach liest und für beendet erklärt, die Heilige Schrift muss studiert werden, leider ist das Problem, dass sie Raum für Interpretationen und Auslegungen offen lässt, dazu kommt noch, dass es Verse gibt die die eine Lehre untermauert, aber auch Wiederrum Verse die diese widerlegt, kein leichtes unterfangen. Themen wie Was kommt nach dem Tod?, Himmel, Hölle, Seele usw. sind auch Themen, wofür es auch "es gibt etwas nach dem Tod" als auch, "es gibt nichts nach dem Tod" Verse gibt, aber ich denke Jesus war ziemlich deutlich in Johannes 5, 24 und Lukas 23,43. 

Und zu den "Ich bin" Deutungen und Auslegungen, ich sage es mal so.. Jesus war sehr Wortgewand und wahrlich nicht auf den Kopf gefallen, er hätte sich sicherlich auch anders ausdrücken können.. wenn er gewollt hätte.. nur mal so als Gedankengang.. 

Karl Barth schrieb in seinem Buch "Kirchen Dogmatik": Wer zum Vater betet, wer an den Sohn glaubt, wer vom Heiligen Geist getrieben ist, dem Tritt entgegen, dem verbindet sich der eine Herr.

oder  

Martin Luther (Von den letzten Worten Davids,1543): Wir werden etwa in der Geschichte von der Taufe Jesu zwar den in Gestalt der Taube erscheinenden nicht den Vater oder den Sohn, sondern den Heiligen Geist, die vom Himmel schallende Stimme nicht die Stimme des Sohnes oder des Geistes, sondern die Stimme des Vaters, den im Jordan getauften Menschen, nicht der fleischgewordener Vater oder Geist, sondern eben den fleischgewordenen Sohn nennen, ohne doch zu vergessen oder zu leugnen, dass alles: das Reden vom Himmel, der fleischgewordene und die von oben kommender Gabe das Werk des einen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes ist.

Gruß

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 19:07
ATHALJA
(@athalja)
Veröffentlicht von: @gerd
Veröffentlicht von Opa Klaus : 14. Januar 2020 13:36

Das Wunschdenken der Kirchenlehrer, oder auch unseres, ist nicht relevant, oder wie sich das Opa Klaus so vorstellt:

Dazu gehört die Wahrheit – die Frei macht.

Veröffentlicht von: @gerd

Veröffentlicht : 14. Januar 2020 17:44

Das Wort mit den roten ↑ Buchstaben, d a s  hat Vorrang!

Die s.g. "Wahrheit" wird doch stets in verschiedene Deutungsrichtungen verschoben. Von sämtlichen Kirchen, Glaubensgeminschaften und sonstigen religiösen Gruppierungen.

Dazu gebe ich ein neues Beispiel vor, das hier gerne diskutiert werden kann. Es geht ja schliesslich um "AUSLEGUNGSSACHE": Bibel | Einstellung | Erklärung

Benennen möchte ich den Bibeltext aus Joh. 14:2, 3

Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

Mit diesem Text wird u.a. behauptet, dass "wir alle in das Haus von Jesu' Vater kämen", denn "Jesus wird ja alle zu sich nehmen".

Wie ist - gemäss deiner Einstellung - das biblisch zu erklären? Welche Auslegung vertritst du hier?

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 19:27
pit
 pit
(@pit)

Ich habe nicht behauptet, dass unser Herr das Böse nicht besiegen wird, werter Bruder Gerd.

Er wird das sicherlich schaffen, da sonst sein Opfer zwecklos gewesen wäre.

Das ist aber nicht das Thema "Auslegungssache".

Die Gerechtigkeit Gottes ist oberstes Grundgesetz. Und Wahrheit gibt es nur eine.

Unser Herr hat dieses ausser Kraft gesetzt. Damit steht die Liebe Gottes über dem Gesetz, nach dem jeder Mensch den Tod verdient hat. JEDER, ob er glaubt oder nicht.

Paulus hat die Liebe über die Wahrheit gestellt; er schloss Kompromisse, um der "Schwachen" Willen. Kompromisse sind immer Lügen.

 

 

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 19:55
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
röffentlicht von: @athalja

Die s.g. "Wahrheit" wird doch stets in verschiedene Deutungsrichtungen verschoben. Von sämtlichen Kirchen, Glaubensgeminschaften und sonstigen religiösen Gruppierungen.

Muss eine Vielzahl von widersprechenden als "Wahrheiten" vorgegebene Behauptungen
denn einen Menschen verunsichern? 
Doch nur dann, wenn die Schwäche zur Widerlegung eine Behauptung zur "Wahrheit" macht. 
Echte Wahrheit beruht aber auf der Stärke eines Beweises und nicht auf der Schwäche von Widerlegung! 
Ist von Gott keine Hilfe zu erwarten, frage ich schon zig Mal?

Was Jesus nun mit "den vielen Wohnungen in seines Vaters Hause" gemeint hat, erklärt Offb.21:15.
In dem riesigen Neuen Jerusalem sind diese "vielen Wohnungen" zu finden. Das Neue Jerusalem kommt sogar auf die Erde zu uns herunter und TRENNT nur schlicht gewaltfrei die Bösen von den Guten. Die Bösen draußen werden sich noch mit üblicher Lebenslänge begnügen müssen und die Guten drinnen werden besondere tröstende Zuwendungen von Gott erhalten. Damit ist auf jeder Seite eine Chance für Seiten-/Gesinnungswechsel gegeben. Gott ist kein Gewalttäter - das stellt nur Satans religiöse Seite so hin. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14. Januar 2020 21:52
Seite 3 / 8
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