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"AUSLEGUNGSSACHE": Bibel | Einstellung | Erklärung  

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ATHALJA
(@athalja)

Hier soll Aufschluss gesucht & gefunden werden zu diversen Themen der unterschiedlichsten Bibelübersetzungen und unseren Ansichten.

Im Thread "Nutzt ihr noch die NWÜ?" wurde abschliessend der Text aus Joh. 1:1 beleuchtet. Hier kann u.a. damit weitergehen. 

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(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

Zitat
Veröffentlicht : 11. Januar 2020 20:00
ATHALJA
(@athalja)

EIN STATEMENT

"Die Bibel ist eine Sammlung von Texten und Texte sind grundsätzlich auslegungs- oder interpretationsbedürftig: Ein Text hat nie nur einen Sinn, der unmittelbar erkennbar ist („Das steht doch da.“), sondern umfasst eine Fülle von Sinnpotentialen, die im Lesen erschlossen werden können und müssen. Dieser Prozess des Erschließens oder, bildlich gesprochen, des ‚Herausführens‘ (griech.: exegeomai) eines Sinns aus dem Text heißt Interpretation, Auslegung oder – bei besonders wichtigen Texten – Exegese. Aus der Bedeutungsvielfalt eines Textes ergibt sich also einerseits, dass man, wenn man einen Text verstehend liest, in einem weiten Sinn immer schon interpretiert / auslegt / Exegese betreibt."

Mit o.g. Statement möchte ich eine Vorlage für Diskussionen hiermit bieten:

Was ist der Unterschied zwischen einem Gleichnis und einer Parabel?

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ
(Esra 8:7) Athalja = Ein Benjaminiter aus dem Stamm Benjamins

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 10:01
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Gleichnis Wiki:
Abgrenzung von anderen Textarten

Bei der formgeschichtlichen Analyse von Bibeltexten versuchte man, Gleichnisse nach unterschiedlichen Kategorien (Gleichnis, Parabel, Bildwort, Vergleich …) einzuteilen. Joachim Jeremias hält diese Unterscheidung für „ein unfruchtbares Bemühen“.[3]

Oft wird der Unterschied zwischen Gleichnis und Parabel betont: das Gleichnis sei kurz, ohne selbständige Handlung, mit Deutung; die Parabel sei lang, mit selbständiger Handlung, ohne Deutung. Die Sinnhaftigkeit dieser Unterscheidung wird bestritten. Sie ließe sich nicht konsequent durchführen und solle aufgegeben werden, da die Übergänge fließend seien und in der Literatur der Begriff Gleichnis oft synonym für Parabel, Abbild, Bild, Beispielerzählung und sogar für Fabel und Metapher benutzt werde. Die Differenzierung zwinge dem Textbefund eine „sachfremde Logik“ auf. Ruben Zimmermann plädiert deshalb dafür, als Gattungsbegriff nur noch „Parabel“ zu benutzen.[4]

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 10:38
Wildblume
(@wildblume)

Guten Morgen,

da gibt es aber noch den Bezug zu den Zuhörern. Viele Gleichnisse sind aus deren Alltag gegriffen (Sämann, Fischer, Sklaven usw.) 

Genau solche hörten ihm zu.

Irgendwelche verschnörkelte, abgehobene Geschichten hätten das Ziel verfehlt, das Herz der Zuhörer.

Wildblume 🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 10:52
Silver und Ulla gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Jesus zog eine Parabel/Brücke: Mt 24,38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: - sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging Mt 24,39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
Hier ist dringend zu beachten, dass Jesus nur allein auf das Verhalten der Menschen Bezug nahm! Aus meiner Jahrzehnte langen Bibelforschung habe ich verstanden, dass die Flut eine normale fällige Erdgeschichtliche Naturkatastrophe und keine extra "Strafe" Gottes war. Durch ihren Unglauben und Ignoranz haben sich die Menschen damals selbst 'bestraft'! Sie machten damals einen Denkfehler: weil es bis Dato nur Dunst statt Regen zum Bewässern gab, meinte die damalige gesamte besserwissende Menschheit (ausser Noah) es würde nie Wasser von oben kommen. Zum Überleben brauchten sie keine großen Archen bauen - sondern nur Flöße mit Unterschlupf hätten genügt. 'Abholzen von Wäldern' wäre angesagt - die Flut täte es sowieso. 
Dass der gesamte Planet Erde bis zu den Bergspitzen unter Wasser gesetzt wurde, zweifle ich stark an, wo hätte es denn dann ablaufen/hinlaufen sollen, dass trockenes Land frei wurde. Große Wassermengen stauen sich bekanntlich örtlich eine Weile auf bei solchen Niederschlagsmengen. 

Übrigens gibt es Religionisten, die einen erneuten anderen Gewaltakt Gottes in Armageddon erwarten. 
Diese Religionisten vergessen aber, dass schnell nach der Flut das Böse wieder aufblühte >>> und kein Gewaltakt Gottes dagegen etwas nützt. Deshalb wird in der Bibel oft von Trennung/Quarantäne zwischen Guten und Bösen als zukünftige Lösung durch Gott gesprochen. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 11:04
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Wildblume schrieb: "Irgendwelche verschnörkelte, abgehobene Geschichten hätten das Ziel verfehlt, das Herz der Zuhörer."
Dazu eine Frage: "Wieso hat Satan weit mehr "Zugang" zu den Herzen vieler Menschen erreicht, als Gott, seine Propheten und Jesus?" >>> finde den Fehler!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 11:45
Wildblume
(@wildblume)

Hat er das?

Satan appeliert immer an die niederen Beweggründe, an die Selbstsucht, die Bequemlichkeit und gibt sich aber selbst nicht zu erkennen. Lüge und Täuschung, oder auch Drohung zum Zweck der Einschüchterung.

Diesen Zugang kann er nur haben, wenn wir das zulassen.

Der Christus appeliert an die hohen, edlen Beweggründe. Liebe, Opferbereitschaft, Vergebung, Gerechtigkeit usw.

Die Welt liegt in der Macht des Bösen. Wir werden vom Vater gezogen, wenn wir es zulassen, d.h. uns nicht anpassen wollen (gelingt natürlich nicht immer). Darum wird uns der Christus auch mitnehmen, wenn er wiederkommt.

Wo ist also der Fehler, den ich nicht erkennen kann?

Wildblume 🌺 🌺 🌺 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 12:47
Hugo
 Hugo
(@hugo)
Veröffentlicht von: @opa-klaus

"Wieso hat Satan weit mehr "Zugang" zu den Herzen vieler Menschen erreicht, als Gott, seine Propheten und Jesus?"

Jeremia gibt uns einen kleinen Hinweis: „Abgründig ist das menschliche Herz, beispiellos und unverbesserlich.“ (Jer 17,9). Wir haben durch den Fall unserer Ureltern einen Hang zur Sünde. Das Herz, das Innere von uns unvollkommenen Menschen ist verdorben. Und da Gott niemanden zu Bösem verführt, bleibt nur Satan übrig (Jak 1,13-14). Er appelliert an die Charakterzüge, die in der Welt wichtig sind, wie z. B. Selbstbestimmung, Stolz, Selbstsucht, Ansehen, alles Eigenschaften die von ihm kommen.

In Jesus war kein Prinzip des Bösen vorhanden. Bei ihm gab es keine sündige Schwäche, die Satan ausnutzen konnte, wie er es bei uns unvollkommenen Menschen tun kann (Hebr 2,14-15).

„Was offenbart Zensur? Sie offenbart Angst!“ - Julian Assange

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 12:53
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Wo ist also der Fehler, den ich nicht erkennen kann?

Wildblume 🌺 🌺 🌺 
Wäre denn das Leid+Elend der Menschheit seit dem Sündenfall überhaupt kein "Fehler"? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 13:17
Wildblume
(@wildblume)

@opa-klaus

Nein, es ist: was der Mensch sät (A und E durch den Betrug Satans) wird er auch ernten.

Oder: der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod

Wir sind da reingeboren und müssen eine Entscheidung treffen.

Wildblume 🌸🌸🌸

P.S. Deine Erkenntnisse bezüglich der Flut finde ich etwas befremdlich. Wozu die Tiere in der Arche?

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 14:06
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @wildblume

Wozu die Tiere in der Arche?

Die Sintflut war ja weit mehr als ein regionales Unwetter. Wie groß die Fläche war, auf der Tiere durch die Flut verloren gingen verschweigt die Bibel.
Menschen UND Tiere sollten ja nach der Flut sich gleich wieder ausbreiten. In der Arche waren sichere auch eine Reihe domestizierte Tiere. 
Was die Angemessenheit einer Flut als "Strafe" anbetrifft, so "schießt Gott nicht mit Kanonen auf Spatzen".  Gottes Weisheit hätte mit Sicherheit ausgereicht, für die paar sündigen Menschen gezieltere Mittel zu verwenden, als Tiere und Vegetation auch zu "bestrafen". 
Ist es so schwer, sich auch mal auf Gottes Seite und Standpunkt zu versetzen? 
Dass alles Böse nach so einem 'Gewaltakt' schnellstens wieder kam - darf man ja nicht vergessen. 
Somit wird ein Gewaltakt in Armageddon auch nichts gegen das Böse ausrichten. Deshalb spricht die Bibel von Trennung der lebenden Guten von den lebenden Bösen, wobei die Guten dann besondere Zuwendung Gottes erhalten und die Bösen normal dahinsterben.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 14:50
stoertebeker
(@stoertebeker)

@wildblume

Ihr Lieben,

zu Aussagen wie:

Aus meiner Jahrzehnte langen Bibelforschung habe ich verstanden, dass die Flut eine normale fällige Erdgeschichtliche Naturkatastrophe und keine extra "Strafe" Gottes war.“

Jahrzehnte lange Bibelforschung??? Keine „Strafe“ Gottes???

 

1. Mose 6: 1-8 (Elb.): „1 Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, 2 da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten. 3 Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er ja auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. 4 In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer. 5 Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 6 Und es reute den HERRN, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein. 7 Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. 8 Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.“

 

1. Mose 9:8-16„Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm: 9 Und ich, siehe, ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren der Erde bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, von allen Tieren der Erde. 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. 12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke, und der Bogen in den Wolken erscheint, 15 dann werde ich an meinen Bund denken, der zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen unter allem Fleisch besteht; und nie mehr soll das Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu vernichten. 16 Wenn der Bogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um an den ewigen Bund zu denken zwischen Gott und jedem lebenden Wesen unter allem Fleisch, das auf Erden ist.

 

 

2.Petr. 2:5 (Elb.): „4 Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, 5 und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern [nur] Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, 6 und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte,...“

 

Das ist das was ich in der Bibel lese. Es gibt ja den Spruch: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“.

 

Liebe Grüße

Euer Störti

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 15:39
Meereswoge, Silver, ATHALJA und 2 weiteren Personen gefällt das
Wildblume
(@wildblume)

@stoertebeker

Lieber Störti!

Ich grüße Dich.

So ist es, natürlich hast Du Recht mit den Bibelpassagen.

Ich kann da Opa Klaus auch nicht verstehen. Muss ich auch nicht.

Wir sind nur vom Thema abgekommen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gleichnis und einer Parabel?

Das war Athalias Frage.

Was meinst Du?

Wildblume 🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 16:06
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

"Unser Störti" bedenke - ich schreibe seit 23 Jahren in Foren über mein Bibelverständnis. Noch NIE hat mir jemand zugestimmt, was ich zur angeblichen "Strafe" in Form der Flut geschrieben habe. 
Bisher hat keiner nach der Gesinnung Gott des Schöpfers gefragt. Eher schlägt man Gott uralt überlieferte Texte "um die Ohren" und dichtet Gott unzureichende Weisheit und blinde Machtwütigkeit an. Da müsst ihr selbst sehen, wie ihr damit zurechtkommt. Ich bin schon lange aus diesem "Trend" raus.  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 16:09
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @wildblume

Was ist der Unterschied zwischen einem Gleichnis und einer Parabel?

Das war Athalias Frage.

Was meinst Du?

Wildblume 🌸🌸🌸

Über diesen Unterschied habe ich sofort am 12. Januar 2020 10:38  geantwortet! Ich sehe nichts davon, dass es gelöscht wurde. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2020 16:14
Seite 1 / 8
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