Gedächnismahl 27.3....
 
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Gedächnismahl 27.3.201

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(@emet-esra)
Neuer Gast

Die LK sagt ja bekanntlich, nur die "geistgesalbten" nehmen vom Brot und Wein beim Abendmahl. Jesus sagte jedoch: "...nehmt immer wieder ...bis ich komme..." und schloss niemanden von seiner Herde aus. Darum: Suchen wir doch alle am 27.3.21 einen Kingdom Hall (oder Zoom-Raum KDH) auf und nehmen zu ehren Jesu von den Symbolen. Stellt euch nur die Freude der LK (und natürlich aller Anwesenden) vor, dass sich so viele berufen fühlen 🤣 😎. 

Liebe Grüsse Emet Esra

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 10. Februar 2021 15:27
Schlagwörter für Thema
José
(@aljanah)
Veröffentlicht von: @emet-esra

Darum: Suchen wir doch alle am 27.3.21 einen Kingdom Hall (oder Zoom-Raum KDH) auf und nehmen zu ehren Jesu von den Symbolen. Stellt euch nur die Freude der LK (und natürlich aller Anwesenden) vor, dass sich so viele berufen fühlen 🤣 😎

.....und du findest das lustig? Was ist deine Frage zum Thema Abendmahl?

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Februar 2021 15:58
José
(@aljanah)

Ja, der Apostel Paulus bezeichnete als das "Abendmahl des Herrn". Paulus berichtete unter göttlicher Inspiration, dass Jesus seinen bei diesem Anlass anwesenden Jüngern das Gebot gab: "Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich" 1. Korinther 11:24.

Es war der 14. Nisan nach dem jüdischen Mond-Kalender. (Vollmond)

1. Kor. 11:23-25

Das Folgende hat der Herr selbst gesagt, und ich gebe es euch so weiter, wie ich es empfangen habe: In der Nacht, als er verraten wurde, nahm Jesus, der Herr, einen Laib Brot,
und nachdem er Dank gesagt hatte, brach er ihn und sprach: »Das ist mein Leib; euch ist er zugedacht. Tut das zur Erinnerung an mich.«
Ebenso nahm er nach dem Abendmahl den Weinkelch und sprach: »Dieser Kelch ist der neue Bund zwischen Gott und euch, besiegelt durch mein Blut. Wann immer ihr daraus trinkt, tut es zur Erinnerung an mich.«

Bald ist es soweit, nächtens wenn es Vollmond wird.

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. März 2021 9:13
Gerd
 Gerd
(@gerd)

@aljanah

Und w i e machen wir's?

Google: Eucharistie oder Abendmahl:

Der katholischen Eucharistie darf nur ein geweihter Priester vorstehen. Nur er kann im Namen Jesu Brot und Wein in Leib und Blut Christi verwandeln. ... Für evangelische Christen wird mit dem Abendmahl lediglich an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert.

Geht die Teilnahme auch ohne Berufung "von oben"?

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=3949 (Auszug):

  • Gottes Ruf an Einzelne, wenn er sie gleichzeitig willig macht, ihm zu gehorchen, so wie zum Beispiel Abraham berufen wurde, sein Land und seine Verwandtschaft zu verlassen (Heb 11,8),
  • Berufung in einem absoluten Sinn für die Errettung: „Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt" (Rö 8,30; vgl. Rö 11,29). Die Heiligen sind Heilige durch Berufung, die Apostel waren Apostel durch Berufung (Rö 1,1.7). Der Christ wird ermahnt, allen Fleiß anzuwenden, um seine „Berufung und Erwählung" fest zu machen (2. Pet 1,10), offensichtlich nicht in den Gedanken Gottes, sondern in seinem eigenen Bewusstsein.
  • Wir lesen auch von der hohen „Berufung Gottes nach oben" (Phil 3,14), dem „heiligen Ruf" (2. Tim 1,9) und „der himmlischen Berufung" (Heb 3,1).
AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. März 2021 10:07
José
(@aljanah)

Ja, wie machen's wir?

Gute Frage.

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2021 15:18
Omma
 Omma
(@omma)

@aljanah

Lieber Jose,

bevor ich auf deinen Kommentar eingehe, möchte ich die Begebenheit aus Johannes 6 zitieren:

Johannes 6:51-57   (Hoffnung für alle)

51 Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt. Wer von diesem Brot isst, wird ewig leben. Dieses Brot ist mein Leib, den ich hingeben werde, damit die Menschen leben können.«

52 Nach diesen Worten kam es unter den Juden zu einer heftigen Auseinandersetzung. »Will dieser Mensch uns etwa seinen Leib zu essen geben?«, fragten sie.

53 Darauf erwiderte Jesus: »Ja, ich versichere euch: Wenn ihr den Leib des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

54 Nur wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ihn werde ich am letzten Tag auferwecken.

55 Denn mein Leib ist die wahre Nahrung und mein Blut der Leben spendende Trank.

56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

57 Ich lebe durch die Kraft Gottes, des lebendigen Vaters, der mich gesandt hat. Ebenso wird jeder, der meinen Leib isst, durch mich leben.

Jetzt möchte ich auf deinen Kommentar zurückkommen. Ich zitiere deinen Text aus Matthäus:

Matthäus 26:26-28   (NGÜ)

26 Im weiteren Verlauf des Essens nahm Jesus Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst, das ist mein Leib.«

27 Dann nahm er einen Becher ´mit Wein`, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: »Trinkt alle daraus!

28 Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird.

Natürlich stand auf dem Tisch Brot und Wein, dennoch waren diese Dinge so wichtig, auch dass die Jünger buchstäblich davon aßen und tranken, so als ob sie buchstäblich Jesu Blut und Leib zu sich nahmen.  Nur so waren sie mit Jesus verbunden und konnten auch das ewige Leben bekommen.

Es war keine Umwandlung, aber es zeigte, nur durch das Essen vom Brot und dem Trinken vom Wein, gibt Jesus ihnen und uns ewiges Leben. Wenn wir die Aufforderung Jesu beachten, "tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich", zeigen wir die Verbundenheit mit ihm, wenn wir Brot und Wein an uns vorübergehen lassen, ohne davon zu nehmen, wie die Zeugen, zeigen wir, dass wir nicht mit ihm verbunden sind.

Wir werden unsere Verbundenheit mit unserem Herrn Jesus so zeigen: Wir werden passende Bibeltexte lesen, für Brot und Wein danksagen, daran denken, dass wir ganz fest mit Jesus verbunden sein möchten, als Zeichen dafür werden wir vom Brot und vom Wein nehmen.

56 Wer meinen Leib isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

Ganz liebe Grüße Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2021 19:19
José gefällt das
Omma
 Omma
(@omma)

@gerd

Lieber Gerd,

zu deinen Stichwörtern: Berufung und Erwählung, hier ein Aufsatz von mir.  Ich werde ihn in zwei Teilen senden, sonst wirds zuviel.

Teil 1

Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!

(Matthäus 22:14   Schlachter 2000)

 

Wenn wir im Duden nach der Bedeutung von dem Begriff „Auserwählt“ suchen, finden wir folgende Erklärung:

...... die zu etwas Bestimmtem, zu Besonderem ausersehen sind;  Auswahl;  Selektion.

 

Das Volk Israel

Von dem Volk Israel wird folgendes gesagt in

1. Petrus 2:9 (Schlachter 2000)

9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.

Petrus bezog sich dabei auf die Verheißung, die diesem Volk am Berg Sinai gegeben wurde.

2. Mose 19:3-6 (Schlachter 2000)

3 Mose aber stieg hinauf zu Gott; denn der HERR rief ihm vom Berg aus zu und sprach: So sollst du zum Haus Jakobs sagen und den Kindern Israels verkündigen:

4 Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlers Flügeln getragen und euch zu mir gebracht habe.

5 Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde gehört mir,

6 ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein! Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst.

 

In diesen beiden Bibeltexten erkennen wir auch, wofür Israel ausgewählt wurde, sie sollten ein heiliges Volk, ein Königreich von Priestern sein, oder wie Petrus es schreibt, ein königliches Priestertum.

 

Jesus stellt sich als König dar

Als sich Jesus seinem Volk als künftigen König dieses Königreiches darstellte, waren sie außer sich vor Freude und hießen ihn Willkommen.

Matthäus 21:1, 2, 4-11   (Hoffnung für alle)

1 Jesus war mit seinen Jüngern inzwischen in die Nähe von Jerusalem gekommen. Kurz bevor sie Betfage am Ölberg erreichten, schickte Jesus zwei Jünger

2 mit dem Auftrag voraus: »Geht in das Dorf da vorne! Gleich am Ortseingang werdet ihr eine Eselin mit ihrem Fohlen finden, die dort angebunden sind. Bindet sie los und bringt sie zu mir.

4 Damit sollte sich erfüllen, was Gott durch seinen Propheten angekündigt hatte:

5 »Sagt den Menschen auf dem Berg Zion: ›Euer König kommt zu euch. Und doch kommt er nicht stolz daher, sondern reitet auf einem Esel, ja, auf dem Fohlen einer Eselin.‹«

6 Die beiden Jünger gingen los und führten aus, was Jesus ihnen aufgetragen hatte.

7 Sie brachten die Tiere zu ihm, legten ihre Mäntel über sie, und Jesus setzte sich darauf.

8 Viele Leute breiteten ihre Kleider als Teppich vor ihm aus, andere rissen Zweige von den Bäumen und legten sie auf den Weg.

9 Vor und hinter ihm drängten sich die Menschen und riefen: »Gelobt sei der Sohn Davids, ja, gepriesen sei, der im Auftrag des Herrn kommt! Gelobt sei Gott hoch im Himmel!«

10 Als er so in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in helle Aufregung. »Wer ist dieser Mann?«, fragten die Leute.

11 »Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa«, riefen die Menschen, die ihn begleiteten.

 

Aber schon bald zeigte sich Widerstand.  Jesus hatte einige Gleichnisse erzählt, die den führenden Priestern und Pharisäern gar nicht gefielen.

 

Matthäus 21:45+46   (NGÜ)

45 Als die führenden Priester und die Pharisäer diese Gleichnisse hörten, war ihnen klar, dass sie damit gemeint waren.

46 Sie hätten Jesus am liebsten festgenommen, aber sie hatten Angst vor dem Volk, weil es ihn für einen Propheten hielt.

 

Dann erzählte er ihnen ein Gleichnis, auf das wir etwas mehr eingehen möchten.

 

Das Gleichnis vom Hochzeitsfest

Matthäus 22:1-6   (Hoffnung für alle)

1 Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis:

2 »Mit Gottes himmlischem Reich ist es wie mit einem König, der für seinen Sohn ein großes Hochzeitsfest vorbereitete.

3 Viele wurden zu der Feier eingeladen. Als alles fertig war, schickte der König seine Diener, um die Gäste zum Fest zu bitten. Aber keiner wollte kommen.

4 Da schickte er andere Diener und ließ den Eingeladenen nochmals ausrichten: ›Es ist alles fertig, die Ochsen und Mastkälber sind geschlachtet. Das Fest kann beginnen. Kommt doch zur Hochzeit!‹

5 Aber den geladenen Gästen war das gleichgültig. Sie gingen weiter ihrer Arbeit nach. Der eine hatte auf dem Feld zu tun, der andere im Geschäft.

6 Einige wurden sogar handgreiflich, misshandelten und töteten die Diener des Königs.

 

Aber, wer waren denn diese Diener des Königs, die immer wieder zu seinem Volk geschickt wurden, um es zum Hochzeitsfest einzuladen, aber misshandelt und teilweise getötet wurden?    Das sprach Jesus ganz deutlich aus:

 

Matthäus 23:29-32   (Hoffnung für alle)

29 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Heuchler! Den verstorbenen Propheten baut ihr Denkmäler, und die Gräber derer, die nach Gottes Willen lebten, schmückt ihr.

30 Dazu behauptet ihr noch: ›Wenn wir damals gelebt hätten, wir hätten die Propheten nicht umgebracht wie unsere Vorfahren.‹

31 Damit gebt ihr also selbst zu, dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid.

32 Ja, weiter so, macht das Maß eurer Väter nur voll!

 

Was meinte Jesus mit den Worten: „32 Ja, weiter so, macht das Maß eurer Väter nur voll!“ Sie waren im Begriff, sogar den Sohn zu töten, wie er es in dem Gleichnis von den Weingärtnern angekündigt hatte.

 

Matthäus 21:37-39   (NGÜ)

37 Zuletzt schickte er seinen Sohn zu ihnen, weil er sich sagte: ›Er ist mein Sohn, vor ihm werden sie Achtung haben.‹

38 Doch als die Pächter den Sohn sahen, sagten sie zueinander: ›Das ist der Erbe. Kommt, wir bringen ihn um, dann gehört das Erbe uns!‹

39 Und sie packten ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und brachten ihn um.

Teil 2  im nächsten Kommentar

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2021 19:41
Omma
 Omma
(@omma)

@Gerd

Teil 2

Die Reaktion des Königs

Wie reagierte nun der König, der mit sehr viel Liebe dieses Hochzeitsfest für seinen Sohn bereitet hatte? Was machte er mit diesen Mördern?

 

Matthäus 22:7   (Hoffnung für alle)

7 Da wurde der König sehr zornig. Er sandte seine Truppen aus, ließ die Mörder umbringen und ihre Stadt in Brand stecken.

 

Diese Prophezeiung erfüllte sich buchstäblich im Jahre 70, als die Römer ganz Israel einnahmen und Jerusalem mitsamt des Tempels zerstörten. Die Überlebenden wurden gefangen genommen, und Unzählige wurden als Sklaven verkauft.  So hatten sich die Geladenen, durch ihre mehrfache Ablehnung und ihr brutales Verhalten, das Gericht Gottes auf sich gezogen.

Wie sehr Jesus, den Sohn Gottes, die Ablehnung durch die Geladenen und das Schicksal, das sie auf sich zogen, bewegte, sehen wir in:

 

Lukas 19:41-44   (NGÜ)

41 Als Jesus sich nun der Stadt näherte und sie vor sich liegen sah, weinte er über sie

42 und sagte: »Wenn doch auch du am heutigen Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringen würde! Nun aber ist es dir verborgen, du siehst es nicht.

43 Es kommt für dich eine Zeit, da werden deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und dich von allen Seiten bedrängen.

44 Sie werden dich zerstören und deine Kinder, die in dir wohnen, zerschmettern und werden in der ganzen Stadt keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit, in der Gott dir begegnete, nicht erkannt hast.«

 

Erneute Einladung, aber an andere Gäste

Matthäus 22:8-10   (Hoffnung für alle)

8 Dann sagte er zu seinen Dienern: ›Die Hochzeitsfeier ist vorbereitet, aber die geladenen Gäste waren es nicht wert, an diesem Fest teilzunehmen.

9 Geht jetzt auf die Landstraßen und ladet alle ein, die euch über den Weg laufen!‹

10 Das taten die Boten und brachten alle mit, die sie fanden: böse und gute Menschen. So füllte sich der Festsaal mit Gästen.

 

Jetzt erging die Einladung zum Hochzeitsfest an die Nationen, also an alle Menschen.

 

Das Hochzeitskleid

 

Matthäus 22:11-13   (Hoffnung für alle)

11 Als der König kam, um die Gäste zu sehen, bemerkte er einen Mann, der nicht festlich angezogen war.

12 ›Mein Freund, wie bist du hier ohne Festgewand hereingekommen?‹, fragte er ihn. Darauf konnte der Mann nichts antworten.

13 Da befahl der König seinen Knechten: ›Fesselt ihm Hände und Füße und werft ihn hinaus in die tiefste Finsternis, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern1 gibt!‹

 

Es war also nicht nur die Bereitschaft wichtig, die Einladung anzunehmen, sondern um an einem solchen Hochzeitsfest teilnehmen zu können, musste man in dem Kleid erscheinen, das der einladende König jedem Gast mit der Einladung zugehen ließ. Nur in diesem, vom König selbst ausgewählten Kleid, durfte man auf der Feier erscheinen.  Es war sozusagen die „Einlasskarte“.

Was war das Besondere an diesem Kleid?  Eine Erklärung finden wir in der Offenbarung, denn dort wird auch von bestimmten Gewändern gesprochen.

 

Offenbarung 7:13+14   (NGÜ)

13 Einer der Ältesten wandte sich zu mir und sagte: »´Weißt du,` wer diese Menschen in den weißen Gewändern sind und woher sie kommen?« –

14 »´Sag du es mir,` mein Herr«, erwiderte ich; »du weißt es.« Da sagte er: »Diese Menschen sind durch die größte Bedrängnis gegangen, die es je gegeben hat. Ihre Gewänder sind deshalb so weiß, weil sie sie im Blut des Lammes gewaschen haben. 

 

Ja, das Anziehen des „Hochzeitskleides“ hat mit der Annahme des Opfers Jesu zu tun, denn wer im Kleid seiner eigenen Gerechtigkeit oder aufgrund seiner eigenen „guten“ Werke zu Gott kommen möchte, der wird erleben, wie er nach dem richtigen, dem hochzeitlichen Kleid gefragt werden wird und anschließend die Festgemeinschaft verlassen muss. Wer aber anerkennt, dass er selbst gar nichts bringen kann, das ihn vor Gott angenehm macht, dem verleiht Gott als Gnadengeschenk dieses Hochzeitskleid.

 

Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt

 

Der Herr Jesus Christus schließt das Gleichnis mit einer Aussage, die oft missverstanden und missbraucht wurde.  Doch ist dieser Vers wirklich so schwer zu verstehen?

 

Matthäus 22:14   (Schlachter 2000)

14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!

 

Israel war als Volk berufen, das Königreich Gottes zu ererben, Doch nur die, die dem Messias glaubten, und sein Opfer annahmen, machten auch ihre „Berufung und Erwählung“ fest.

 

2. Petrus 1:10+11 (Hoffnung für alle)

10 Deshalb, meine lieben Brüder und Schwestern, sollt ihr euch mit aller Kraft in dem bewähren, wozu Gott euch berufen und auserwählt hat. Dann werdet ihr nicht vom richtigen Weg abkommen,

11 und die Tür zum ewigen Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus wird euch weit offen stehen.

 

Dieser christliche Grundsatz gilt auch für uns.

 

Ganz liebe Grüße Omma und Oppa

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2021 19:47
José und RoKo gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @omma

Lieber Gerd,

zu deinen Stichwörtern: Berufung und Erwählung, hier ein Aufsatz von mir.  Ich werde ihn in zwei Teilen senden, sonst wirds zuviel.

Teil 1

Die ursächlichste Berufung haben die Nachkommen Abrahams bis in die Zeit hinein als Jesus für die Erlangung auch die Bergpredigt nannte, dort ist auch eine Landverheissung. Dies ist nicht abgeschafft worden!

Mit der Berufung zu himmlischem Leben, beginnt, noch verhalten, das Johannes-Evangelium. Deutlich wird es, als Christus dem Paulus die Erweiterung ab Pfingsten kundtat, wie es speziell der Epheserbrief zeigt. Da wird oft das Vorherwissen Gottes genannt. Bibellexikon dazu:

Vorkenntnis

Griechisch πρόγνωσις. Die Kenntnis über Personen und Ereignisse, bevor diese existieren oder geschehen. Vorkenntnis ist eine der Eigenschaften Gottes, wodurch Gott Personen zuvorerkannt und Ereignisse vorher bestimmt hat. Dabei handelt es sich um eine Fähigkeit, die den menschlichen Verstand vollkommen übersteigt (Apg 2,231. Pet 1,2). Das zugehörige Verb wird mit „vorher wissen" (2. Pet 3,17) und mit „zuvorerkennen" übersetzt (Rö 8,29; 11,21. Pet 1,20) .

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. März 2021 6:38
José
(@aljanah)
Veröffentlicht von: @omma

Es war keine Umwandlung, aber es zeigte, nur durch das Essen vom Brot und dem Trinken vom Wein, gibt Jesus ihnen und uns ewiges Leben. Wenn wir die Aufforderung Jesu beachten, "tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich", zeigen wir die Verbundenheit mit ihm, wenn wir Brot und Wein an uns vorübergehen lassen, ohne davon zu nehmen, wie die Zeugen, zeigen wir, dass wir nicht mit ihm verbunden sind.

Ja, liebe Omma ich weiss noch als ich das erste Mal bei Zeugens das Abendmahl mitfeierte, verwunderte ich mich warum man von den Symbolen (ungesäuertes Brot und Wein) nicht nehmen durfte! Nur rumreichen ausser einer gehörte zu den Gesalbten 144'000. Ich empfand es jedesmal komisch und die Stimmung im Saal etwas betrübt. Etwa 8-mal in den 9 Jahren bei Zeugens wurde es mir entzogen 😯 . Gott und vorallem Jesus mögen mich verzeihen dafür.

Ich finde deine Begründung mit den Bibelstellen Johannes 6 und Matthäus 26 sehr passend und selbsterklärend. Ich danke dir für diese Gegenüberstellung. Für Neue muss es einleuchtend sein. Ja die Heilige Schrift die Bibel übermittelt es uns Menschen auf eine verständliche Weise und nicht wie andere mit versteckten Botschaften oder (Falsch-)Deutungen.

Ich werde es mit meiner Frau genauso machen und nehme sehr gerne diese zwei von dir gezeigten Bibelstellen vorher zum lesen, und zwei kleine Gebete bevor man das ungesäuerte Brot und der Bio-Wein zusammen nehmen.

Bald ist es Vollmond! 

 

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. März 2021 8:09
Omma gefällt das
Omma
 Omma
(@omma)

@aljanah

Lieber Jose, und alle, die es interessiert,

Am 27. März 2021 ist es wieder soweit, denn am 14. Nisan (nach jüdischem Kalender) jährt sich wieder der Tag, an dem sich Jesus mit seinen Jüngern, abends zu Tische legte, um das Passahfest mit ihnen zusammen zu feiern.

Für ihn war es ein ganz besonderes Passah, denn nicht nur sein Opfertod rückte immer näher, sondern er wollte auch eine neue Feier, eine Gedenkfeier, eine Feier, die seine Verbundenheit mit seinen Jüngern zeigte, einführen.

Lukas 22:14-16   (Elberfelder Bibel)

14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm.

15 Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide.

16 Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht mehr essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.

Der 14. Nisan war der Vorbereitungstag, an dem auch die Jünger alles für die Passahfeier vorbereiteten. Der erste Tag des Passahs war der 15. Nisan. Bei den Juden begann der neue Tag immer am Abend nach Sonnenuntergang, daher versammelten sich die Jünger mit Jesus am Abend des 14. Nisan nach Sonnenuntergang.

In diesem Jahr fällt, wie oben schon erwähnt, der 14. Nisan auf den 27. März 2021.  Somit beginnt das jüdische Passahfest an diesem Tag nach Sonnenuntergang. Der Sonnenuntergang ist ja in den verschiedenen Regionen unterschiedlich. Man kann ganz einfach bei Google folgendes eingeben:

Sonnenuntergang - 27. März 2021 - dann den eigenen Wohnort eingeben, und schon zeigt Google an, wann bei uns der Sonnenuntergang ist und wir mit der Feier beginnen können.

Obwohl es sehr einfach ist, das Brot selbst zu backen, hier noch eine Anregung dafür:

https://www.kidsweb.de/religionen_spezial/judentum/matzen_backen.html

Ich hoffe, dass ich euch hiermit etwas helfen konnte.

Ganz liebe Grüße Omma und Oppa

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Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. März 2021 18:18
José
(@aljanah)

Ja, bald ist es soweit, der 14. Nisan das Abendmahl des Herrn. Morgen am Samstag nach Sonnenuntergang bei Vollmond.

"Erlöst … mit dem kostbaren Blut Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken; der zwar zuvor erkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber offenbart worden ist am Ende der Zeiten um euretwillen" (1. Petr. 1:18–20).

Mit diesen Worten führt uns der Geist Gottes zurück in die Ewigkeit, um uns hineinblicken zu lassen in die wunderbare Geschichte des Lammes. Christus als das Lamm Gottes war kein nachträglicher Gedanke Gottes, Er war "zuvor erkannt vor Grundlegung der Welt". Und sobald die Sünde in die Welt gekommen war, begann auch in der Zeit die Geschichte des Lammes. Abel, obwohl er schon vor Tausenden von Jahren gestorben ist, redet noch heute von der Notwendigkeit des Opfers des Lammes. Indem er Gott den Erstling seiner Herde opferte, offenbarte er die erste grosse Wahrheit, die jeder arme Sünder, der zu Gott kommt, lernen muss: dass es ohne Blutvergiessen keine Vergebung gibt.

Abraham führt die Geschichte des Lammes in dieser wunderbaren Szene fort, in der sein Glaube erprobt wurde (1. Mose 22). Gott sagt gleichsam: "Ich werde den Glauben Abrahams offenbar machen, den ich schon lange in seinem Herzen gesehen habe. Er ist vor mir gerechtfertigt worden durch Glauben, jetzt soll er durch Werke gerechtfertigt werden, die die Echtheit seines Glaubens an mich beweisen werden" (Jak. 2:21). Mit Sicherheit wurde keiner so geprüft wie Abraham. Hiob wurde durch den Verlust seiner Kinder, seines Besitzes und seiner Gesundheit geprüft, aber Abrahams Prüfung war tiefer. Von Hiob wurde verlangt, sich in einen Verlust zu fügen; von Abraham wurde verlangt, ein Opfer zu bringen. Das eine war passive Unterwerfung, das andere aktiver Gehorsam. Und wie weit ging die Aufforderung: "Nimm deinen Sohn", und das Schwert durchdrang seine Seele noch tiefer, denn es musste sein "einziger" Sohn sein; und noch tiefer, denn es musste "Isaak" sein, auf dem alle Verheissungen ruhten, und als das Tiefste von allem musste es auch der sein, "den du lieb hast" (1. Mose 22:2)

Hier einige Bibelstellen zum Nachdenken..... 🤔 

"Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben." (Markus, Kapitel 10 Vers 45)

 

"Durch ihn, der sein Blut für uns vergossen hat, sind wir erlöst; durch ihn sind uns unsere Verfehlungen vergeben. Daran wird sichtbar, wie gross Gottes Gnade ist." (Epheser, Kapitel 1, Vers 7)

 

"Denn mit diesem einen Opfer hat er alle, die sich von ihm heiligen lassen, völlig und für immer von ihrer Schuld befreit." (Hebräer, Kapitel, 10, Vers 14)

 

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht." (Johannes, Kapitel 3, Vers 16)

Shalom José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. März 2021 14:19
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(@ottonio)

Wieso ahmt ihr eigentlich weiterhin die WTG nach?

Gibt es im Neuen Testament irgendwo einen Beweis, dass die ersten Christen das Abendmahl ("das Brot brechen") nur 1 x im Jahr feierten?

Die WTG übt immer noch einen großen Einfluss auf euch aus.

Befreit euch doch endlich davon.

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. März 2021 9:38
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Gerd
 Gerd
(@gerd)

WTG-geschulte ZJ sehen das Gedächtnismahl oft nur als ein Bekennungsereignis für das Leben nach dem Tode.

Entweder im Himmel oder (seit 1935) auf der paradiesischen Erde, wird weiter gelebt werden. Dass beim Gedächtnismahl mehr als die Hoffnungsrichtung dahinter steckt, zeigt ein Artikel von E.F.:

Ist das NT nur für die 144000?

Ist ein Teil der griechischen Schriften, ja der größte Teil dessen, was gemeinhin Neues Testament genannt wird, nur für die 144000 bestimmt?

Auch mir ist diese Lehre bekannt, und ich muss gestehen, dass selbst in der Zeit, als ich die Organisation rückhaltlos bejahte, ich diese Aussage nie annehmen konnte. Ich finde in der ganzen Schrift keine Begründung dafür. Jesus spricht immer zu seinen Nachfolgern und zu denen allen, die durch ihr Wort an ihn glauben (Joh. 17:20). Jesus ist gekommen, um aus allen seinen Schafen eine Herde zu machen, nicht wieder zwei oder mehrere; wir aber machen ein Zwei-Klassen-System aus den Nachfolgern Jesu.

In Johannes 10:16 spricht Jesus davon, dass er andere Schafe habe, die nicht aus dieser Hürde seien, und er würde sie bringen und aus ihnen eine Herde unter einem Hirten machen. Da wird gesagt, diese anderen Schafe seien die Menschen mit irdischer Hoffnung, die aus ‘dieser Hürde’ dagegen jene mit himmlischer Hoffnung. Selbst in der leitenden Körperschaft stieß diese Auslegung auf Widerspruch; allerdings gab es keine Zweidrittelmehrheit für eine Lehränderung.

Aber betrachte doch einfach die biblische Situation: an wenn richtete Jesus seine Worte? Der Bericht beginnt in Johannes 11:40; Jesus sprach dort zu Pharisäern, von denen er sogar sagte, dass ihre Sünde bliebe (Vers 41). Sind das die Glieder der ‘himmlischen Klasse’? Gewiss nicht! Doch wenn er sagt, er habe andere Schafe, die nicht aus der Hürde stammten, zu denen die Pharisäer gehörten, dann entsteht die Frage: zu welcher Hürde gehörten sie denn? Nun, zu den Menschen in der Hürde des Gesetzes! Die Heiden hatten überhaupt keine Hürde. Aber Jesus zeigte ihnen, dass er Menschen zu sich ziehen würde, die sowohl aus der Hürde Israels kämen wie auch aus ganz anderen Bereichen, nämlich aus den Heiden. Das geschah ja auch mit Beginn der Bekehrung des Cornelius. Und es stimmt völlig mit anderen biblischen Aussagen überein, wie zum Beispiel mit Epheser 2:15-18; 3:4-6. So sind – und das bestätigen alle Bibelkommentatoren – die anderen Schafe die Christen aus den Nationen, die mit denen aus den Juden nun eine Herde bildeten; das geschah unter der Leitung des Heiligen Geistes, zwar nicht ohne Schwierigkeiten, wie uns die Apostelgeschichte berichtet, und auch in den Briefen von Paulus wird immer wieder deutlich, wie manche durch Rückfall ins Gesetz die alte Hürde gern wieder aufgerichtet hatten; aber die eine Herde kam zustande! Und in keiner Weise bezieht sich die Bibelstelle auf die künftige Hoffnung von Christen, sei sie himmlisch oder irdisch, und nirgendwo finden wir den Gedanken, dass das Wort Gottes nur für einen winzig kleinen Teil der Jünger Jesu gelten solle.

Dazu noch folgendes: wenn man z.B. Römer 8 liest, dann findest Du zwei Gruppen von Menschen, nämlich jene, die sich vom Geist leiten lassen, die den Geist haben (Röm. 8:9) und jene, die dem Fleische folgen. "Wer den Geist Christi nicht hat, ist nicht sein", sagt die Schrift; die im Fleisch wandeln, können Gott nicht gefallen. Findest Du eine Gruppe, die nicht den Geist hat und dennoch Christus angehört? Nicht im Römerbrief und nicht in der ganzen Schrift! Übrigens gehört auch die große Volksmenge Christus an (Offb. 7:14). Es gibt nach der Schrift tatsächlich zwei Klassen: solche, die Christus angehören, und solche, die ihm nicht angehören, aber keine dritte Klasse.

Was sagt die Bibel über Jesu Jünger? ‘So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden’ (Joh. 1:12) Und wir sind es (1.Joh. 3:1)! ‘So viele’, das heißt alle, die ihn aufnahmen; und diese wurden durch den Glauben aus Gott geboren (Joh. 1:13). Das ist das Geheimnis der Wiedergeburt: von Gott durch seinen Geist bewirkt an denen, die Glauben haben, die Jesus als Herrn angenommen haben (1.Petr. 1:3,23); auch Paulus spricht von dieser Wiedergeburt (Titus 3:4-5).

Man sagte uns: nur die 144000 sind wiedergeboren und Kinder Gottes, alle anderen sind nur Freunde Gottes. Aber wessen Wort zählt mehr? Das Wort von Menschen oder das der Bibel? Lass uns doch kurz in Johannes, Kapitel 3 schauen; den Vers 36 wenden wir an auf die himmlische und die irdische Klasse; auch der berühmte Vers 16 einschließlich der folgenden Verse wird immer wieder auf beide Klassen bezogen. Aber gerade der Vers 16 ist ja Bestandteil des Gesprächs Jesu mit Nikodemus, dem Mitglied des Hohen Rats. Jesus sprach mit ihm über die Möglichkeit, in das Reich Gottes zu gelangen, es ‘zu sehen’; Nikodemus als Jude dachte hier nicht an eine himmlische Hoffnung, sondern durchaus an eine irdische; und was sagte nun Jesus in diesem Gespräch über jene, die in das Königreich gelangen wollen – sei es im Himmel oder auf Erden? Er sprach: ‘...wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen’ (Vers 3); ‘wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen’ (Vers 5); ‘wundere dich nicht, dass ich dir sagte, ihr müsst von neuem geboren werden’ (Vers 7). Diese Verse gehören mit Vers 16 zusammen; und was sagt Jesu damit? ‘Wenn jemand nicht ... dann nicht’; ‘alle, die ... haben das Recht’! Jesus spricht über die Wiedergeburt im Glauben; er sagt: ‘wenn ... dann’; ‘wenn nicht ... dann nicht’! Es ist ein entweder - oder; aber es gibt keine Gruppe, bei der es heißen könnte: ‘wenn nicht ... dann doch ...’; die nicht wiedergeboren ist, aber dennoch in das Königreich eingehen wird, sei es im Himmel oder auf der Erde; denn dass Menschen auf der Erde leben werden unter der Herrschaft Christi, das zeigt die Bibel deutlich; doch das ist jetzt nicht das Thema, sondern vielmehr, dass wir alle eine Herde Christi sind, wo immer auch wir in Gottes Vaterhaus wohnen werden (Joh. 14:2).

Es ist ja ähnlich wie beim Abendmahl oder Gedächtnismahl: Rutherford hat 1935 entschieden, nur die Personen mit himmlischer Hoffnung dürften die Symbole nehmen; doch lies einmal alle 4 Berichte über die Einsetzung dieses Mahls in Matthäus, Markus, Lukas und in 1.Korinther 11: es geht hier nicht um künftige Hoffnungen – davon wird überhaupt nicht gesprochen -, sondern um die Erinnerung an das Blut Jesu, das für uns zur Vergebung der Sünden vergossen wurde, es geht um Annahme des Opfers Jesu, und Paulus fügt noch hinzu, dass wir durch die Teilnahme den Tod des Herrn verkünden, bis er kommt. Und hat nicht auch die große Volksmenge ihre Gewänder gewaschen und weiß gemacht im Blut des Lammes?
Wenn heute die Gesellschaft ihre Meinung revidieren würde, dann nähmen plötzlich alle Zeugen wieder die Symbole; aber was zählt denn? Das Wort Jesu oder das Wort eines Menschen?

Wenn es Manchen passt, dann heißt es: auch die anderen Schafe können daraus Nutzen ziehen, und man wendet die Texte beliebig auch auf sie an; zum Beispiel Matthäus 28:19-20! Da sollen nicht nur die Gesalbten predigen, sondern auch die fälschlich so genannten ‘anderen Schafe’, sogar die Frauen; aber taufen dürfen sie wiederum nicht, obwohl das Taufgebot im gleichen Vers enthalten ist, und obwohl das biblische Beispiel zeigt, dass man die Taufe nicht von über 100 Fragen oder von der Zustimmung von Ältesten abhängig machte; Philippus taufte allein, wie auch Petrus, und Paulus berichtet, dass er in Korinth nur wenige Personen taufte, die meisten wurden von anderen Christen getauft. Der zu Taufende war wichtig, nicht der Täufer! Auch Römer 10:9-10 oder Hebräer 13:15 oder Römer 12:1 sind Texte, die beliebig nicht nur auf Gesalbte angewandt werden. Irgendwie ist das nicht folgerichtig, wohl aber zweckbedingt.

Deshalb sei dies gewiss: alles, was Gottes Wort sagt, ist für alle Jünger Jesu, - es gibt nur eine Herde Jesu - und wir dürfen dankbar sein, dass wir aus Glauben in Gnade gerettet und wiedergeboren sind zu der lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi. Wie traurig, dass so viele Brüder sagen: das ist alles für den Überrest, wir müssen uns das Leben und die Gerechtigkeit selbst erarbeiten; doch damit stünden sie in der Gefahr, das Blut Jesu gering zu achten und den Geist der Gnade zu schmähen (Heb. 10:29); hat doch Jesus mit seinem Opfer alles erfüllt, und wir dürfen im Glauben annehmen, was Gott der Vater uns in ihm geschenkt hat.

E.F.

 

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Veröffentlicht : 27. März 2021 9:58
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(@ottonio)

E.F.   Gott hab ihn selig.

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

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Veröffentlicht : 27. März 2021 10:28
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