„Die Karawane zieht weiter!“

Als die australische Untersuchungskommission (The Royal Commission) in ihrem Abschlussbericht der Wachtturm-Gesellschaft (WTG) den Rat gab, die Zwei-Zeugen-Regel  auf Fälle von Kindesmissbrauch nicht anzuwenden, tat man es im Hinblick auf das Kindeswohl, auf Gerechtigkeit und Transparenz. Obwohl die staatliche Kommission eine gute biblische Begründung gegeben hatte, folgte von der WTG kein Einlenken! Stur wurde behauptet, man sei im Recht und man würde daran festhalten. Um das Ganze noch zu verfestigen, wurde die absurde Behauptung erhoben, dass „Abtrünnige“ das mediale Interesse auf die Sache gelenkt hätten. Man verstieg sich sogar zu der Behauptung, dass die ganze Affäre auf „fake news“ beruhen würden. Dass dies eine Lüge ist, kann jeder feststellen, der die Wahrheit wissen will!

(https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/wachtturm-gesellschaft-verteidigt-die-zwei-zeugen-regel/)

Warum man sagen muss: „Wir bleiben dabei!“

Ja, warum versteift sich die WTG darauf, die Wahrheit umzulügen? Welches Interesse kann sie haben, an dieser sturen Einstellung festzuhalten und sich einer weiteren Lüge zu bedienen? Das Problem ist ja nicht die Zwei-Zeugen-Regel an sich, sondern die WTG selbst. Nachdem sie über 100 Jahre lang behauptet hat, Gottes einziger Mitteilungskanal zu sein, kann sie nicht mehr zurück, ohne ihr Gesicht zu verlieren, ihre Glaubwürdigkeit und ihre Macht.

Was würde wohl geschehen, wenn die WTG den Mitgliedern ihrer Religionsgemeinschaft gestehen müsste, sich in dieser lebenswichtigen Sache geirrt zu haben? Man würde ganz klar den „Sklaven“ infrage stellen, denn die Lüge vom „treuen und verständigen Sklaven“, der die alleinige Deutungshoheit für die Bibel beansprucht, ist die Urlüge der WTG.  Also bleibt nur die Flucht nach vorn, und das bedeutet: “Wir bleiben dabei!“

Von der Katholischen Kirche ist bekannt, dass sie sich anfangs auch weigerte, Schuld einzugestehen. Auch sie hat noch in den 90er Jahren und danach Archive „bereinigt“, d. h. Akten vernichtet. Heute sieht man es anders: Man entschuldigt sich in Australien bei den Opfern, man zahlt ihnen Entschädigungen und man tut, was man tun kann, um solche Skandale für die Zukunft zu verhindern. Man denkt ernsthaft über eine Lockerung des Beichtgeheimnisses nach, wenn es um Kindesmissbrauch geht. Hier zeigt man zumindest den guten Willen, wenn es auch in Amerika andere Bestrebungen gibt, die dem entgegenstehen.

Und wie ist es bei der WTG? Sie ist nicht dazu bereit, sich bei den Opfern öffentlich zu entschuldigen. Sie ist auch nur halbherzig dazu bereit, die Zwei-Zeugen-Regel intern abzuschwächen (Brief an die Ältesten vom 01. 09. 17).

Wie ist so ein Verhalten zu bewerten?

Ich fürchte, die biblische Bewertung fällt nicht gut aus. Dazu ist es nötig, sich mit dem Schuldbewusstsein zu befassen. Was ist das im Sinn der allgemeinen Zeugenschar? Ich habe viel zu oft hören müssen, dass man sich damit entschuldigt, indem man sagt: „Tut mir leid, ich bin unvollkommen.“ Und das sagt man auch vom „Sklaven“, wenn die Sprache auf Ungereimtheiten kommt. Man tut Vieles mit dem Hinweis auf die Unvollkommenheit ab, man verniedlicht die Sünde, man findet für die unangenehme Wahrheit eine zweite Ebene. Das ist Zeitgeist reinsten Wassers, der ja immer wieder sagt: „Ich bin unschuldig, ich kann nichts dafür!“

Wozu führt uns Schuldbewusstsein?

Und wie sieht es bei Christen aus, die es auch wirklich sein wollen? Schuldbewusstsein entsteht bei einem Christen dann, wenn er ehrlich und mutig über sich selbst nachdenkt, Fragen stellt und sein Gewissen beachtet. Und dann kann es sein, dass er zur Einsicht in seine eigene Schuld kommt. Erst dann kann es sein, dass er sagt: „O Gott, sei mir, einem Sünder gnädig!“ Auf diese Weise – und nicht anders – kommt man mit Jehowah ins reine. Aber ist die WTG jemals auf diesem Weg der Selbsterkennung gewesen? Hat sie sich jemals geschämt und entschuldigt?

Wenn ich 60 Jahre in die eigene Erfahrung zurückblicke, dann habe ich große Mühe, Beweise dafür zu finden. Um nicht ganz so streng zu sein, könnte ich anmerken, dass es im Hinblick auf das Debakel um 1975 eine ganz lahme, halbherzige Entschuldigung gegeben hat. Was ich aber zu oft vernahm, war die Behauptung: „Nein, der Sklave muss sich  nicht entschuldigen!“  Und wenn irgendjemand als schuldig gesehen wurde, dann waren es in der Regel die Betroffenen, die den Behauptungen der WTG geglaubt haben.  Soviel zur Haltung der WTG in  dieser Hinsicht.

Soll man Sünden öffentlich bekennen?

Nun fordert Jakobus uns dazu auf, unsere Sünden einander zu bekennen: „Bekennt also einander offen eure Sünden.“ (Jak. 5:16) Dieser Text wird von der WTG strikt auf die Versammlungsältesten angewendet. Sie sind die Anlaufstelle, wenn es um Sündenbekenntnisse geht. Aber dieser Text wendet sich an jeden Christen! Das öffentliche Bekennen bedeutet nicht, alles vor der Versammlung auszubreiten. Wer sich entschuldigen kann und es tut, macht seine Schuld schon dadurch öffentlich. Er wird sie Jehova bekennen und seinem Nächsten, gegen den er schuldig geworden ist. Anders ist es bei schweren Verstößen gegen die Gerechtigkeit Gottes. Dann kann es nötig sein, ein Bekenntnis vor allen abzulegen, gegen die man sich vergangen hat, denn es gibt Sünden, die eine ganze Gemeinschaft betreffen.

Dieses öffentliche Bekennen hat Tradition. Schon im AT wurde gefordert, seine Sünden öffentlich zu bekennen. Das konnte dadurch geschehen, dass man es sagte (3. Mo. 16:21) oder ein Sündopfer brachte (3. Mo. 4:1-35). Auch die Opferung eines Sündopfers war für alle Anwesenden im Tempel sichtbar. Es war ein öffentliches Eingeständnis der eigenen Schuld.

Gerichtsverhandlungen wurden in Israel öffentlich abgehalten, weil die Rechtspflege eine Sache aller war, auch wenn Priester und ältere Männer den Vorsitz hatten!  Durch den Bannfluch am Beginn des Prozesses (3. Mo. 5:1; Spr. 29:24)) wurden alle Zeugen unter den Anwesenden aufgerufen, wahrheitsgemäß auszusagen und nichts zu verschweigen. Wer aus Sympathie mit dem Angeklagten schwieg, machte sich schuldig.  Dasselbe wird auch für Entlastungszeugen gegolten haben.  Und in der Christenversammlung wird es nicht anders gewesen sein.

Es gibt Beispiele für öffentliche Schuldbekenntnisse im NT. Johannes der Täufer forderte seine Zuhörer auf, ihre Sünden zu bereuen und umzukehren. Matthäus schreibt dazu: „Sie ließen sich im Jordan taufen und bekannten dabei ihre Sünden.“ Der Kontext zeigt, dass dies in der Öffentlichkeit geschah.

Als der Obersteuereinnehmer Zachäus Jesus bei sich zu Gast hatte, sagte Zachäus vor allen Anwesenden: „Was ich unrechtmäßig genommen habe, erstatte ich vierfach!“ Er hatte keine Angst, sein Gesicht zu verlieren. Er hatte verstanden, was es bedeutet, die Gerechtigkeit Gottes zu suchen – und er tat es, ohne Rücksicht auf sein Schamgefühl. Er tat es, weil er Gott  ehren wollte.

Ein anders Beispiel ist die Befragung von Ananias und Saphira:  Sie wurden vor der ganzen Gemeinde von Petrus befragt. Sie gaben zu, ein falsches Spiel mit Gott und den Menschen getrieben zu haben. Eine andere Begebenheit spielte sich in Ephesus ab und findet sich in Apg. 19:18, 19:

„Nun traten viele von denen, die zum Glauben gekommen waren, vor die Gemeinde und bekannten, sich auch mit okkulten Praktiken abgegeben zu haben. Eine ganze Anzahl von ihnen brachte ihre Zauberbücher und verbrannten sie öffentlich.“

Diese Epheser bekannten ihre Sünde vor der ganzen Gemeinde und zeigten so, dass sie ihre Einstellung geändert hatten. Und durch ihre Tat machten sie diese Änderung auch glaubhaft – glaubhaft für die ganze Gemeinde. Das öffentliche Bekenntnis mag wichtig gewesen sein, weil diese Sünde ja allgemein bekannt war. Magie hat ja Wirkungen nach außen. So wusste die ganze Gemeinde, dass eine Umkehr erfolgt war. Auf diese Weise wurde Sicherheit geschaffen und es gab keinen Raum für Gerüchte, Misstrauen und Befürchtungen.

Aber es ging ja nicht nur um die Öffentlichkeit  der Versammlung. Durch ein öffentliches Bekenntnis ehrt man zuerst Gott, der ja ohnehin alles weiß (Ps. 139). Man  beweist seine Gottesfurcht, seinen Respekt vor dem Höchsten. Und man schont sich selbst nicht, weil man Gott durch innere Wahrhaftigkeit ehren möchte und es mit der Reue ernst nehmen will. Auf diesem Gebiet ist eigentlich kein Platz für den schönen, aber falschen Schein, sondern hier geht es um Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes.

„Wir wollten keine Schmach auf den Namen Gottes bringen!“

Aber die WTG versuchte, durch Verschweigen und Vertuschen Gott einen guten Dienst zu erweisen! Wie absurd dieses Verhalten ist, wurde vor der Royal Commission in Australien sichtbar. In der ganzen Heiligen Schrift ist nicht ein Zeugnis dafür zu finden, dass man durch Verheimlichung einer Straftat Gott ehren könnte! Das mussten Achan und seine Familie erfahren, als sie bekennen mussten, doch etwas vom Banngut beiseite geschafft zu haben. Die Familie meinte wohl auch, Gott belügen zu können. Oder war sie vielleicht der Meinung, sie dürfe „keine Schmach auf den Namen Gottes“ bringen?

Kann die Wahrheit verunsichern?

Die WTG hat eine panische Furcht davor, dass ihre Mitglieder durch die nackte Wahrheit „verunsichert“ werden könnten. Ist diese Furcht echt? Ich bezweifle es! Wenn unangenehme Tatbestände ein schlechtes Licht auf die WTG werfen, dann verhindert man das Bekanntwerden eben dieser Tatsachen. Wer etwas erfahren hat, was das Bild von der „ewigen Organisation“ beschädigen könnte, wird zum Schweigen verurteilt! Wer das Schweigen bricht, wird ausgeschlossen. Es ist so absurd! Da wird der verurteilt, der etwas Unangenehmes bekannt macht, aber die Verursacher des Unrechts beanspruchen Schonung! Es geht zuerst nicht darum, dass Menschen beunruhigt werden könnten, es geht um den schönen Schein der WTG, die sich fast gottgleich in einem Zustand sieht, der alles andere als vernünftig und wahr ist.

Der  Götzendienst um die Organisation verträgt sich nicht mit der Wahrheit! Und dann wäre noch zu bedenken, wie man Menschen einschätzen soll, welche die Wahrheit fürchten: Wer die Wahrheit fürchtet, hat sie nicht verdient! Und wenn die Wahrheit mich verunsichert, weil sie mein Weltbild beschädigt, dann muss ich wissen, dass sie immer noch tausendmal besser ist, als die in Sicherheit einlullende Lüge.

Statt Öffentlichkeit ein Dreierkomitee

Jakobus 5:16 wird von der WTG auf Älteste bezogen. Dadurch ist die christliche Rechtspflege in die Hände weniger Männer gelegt worden, die durch diese Machtfülle  auch zu Missbräuchen verführt werden können. So gibt es kein Korrektiv durch das öffentliche Bewusstsein und das Gewissen aller Beteiligten. Auf diese Weise entsteht eine Schattenjustiz, die sich immer weiter von Gottes Gerechtigkeit entfernen kann. Öffentliche Gerichtsbarkeit bietet auch jedem die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den moralischen Qualitäten der Versammlungsältesten zu machen. Wenn man noch bedenkt, dass in den frühchristlichen Versammlungen  die Ältesten durch Handheben gewählt wurden, dann kann man ermessen, unter welch hoher Verpflichtung alle standen: Die Pflege der göttlichen Gerechtigkeit war eine Angelegenheit aller! Auch hier hat die WTG die Menschen entmündigt, ihnen die Verantwortung abgenommen und sich selbst einen großen Machtzuwachs gesichert.

Wie soll ein Christ zur Sünde und dem Bekennen stehen?

Die Antwort ist schnell gegeben. Im 1. Johannesbrief, Kapitel 1 Vers 8 bis 10 steht unmissverständlich dies:

„Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit. Wenn wir unsere Sünden eingestehen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem begangenen Unrecht. Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott zum Lügner. Dann lebt sein Wort nicht in uns.“

Durch das Bekennen seiner Sünde bestätigt ein Christ, dass er das Opfer Jesu braucht, dass er sich vor Gott demütigt, dass ihm die Ehre Gottes wichtiger ist, als seine eigene. Er zeigt dadurch auch die Ernsthaftigkeit seiner Reue und sein Streben nach innerer Wahrhaftigkeit. Und schließlich beweist er einen großen Sieg über sich selbst. Aber wer seinen Weg nicht ändern will, beweist nur seine erbärmliche Charakterschwäche. Er ist ein moralischer Zwerg. Und genau an dieser Stelle sehe ich die WTG! Sie behauptet indirekt nicht gesündigt zu haben, und sie macht damit Gott zum Lügner, und die Schlussfolgerung ist dann: Gottes Wort lebt nicht in den Führern der WTG!

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Jurek

  Ich selbst als Betroffener, der nicht über andere Betroffene hier schreibt noch urteilt, sondern aus eigener erlebter Praxis selber das empfinde, siehe ich die pauschale Behauptungen der JW.ORG, dass sie nur (neben Versammlung auch) im Interesse des Sünders handelt, indem sie alle Details die zum Ausschluss führten, vor der Versammlung verschweigt, weil sonst würden dann keiner (damit auch ich – bei dieser Pauschalierung!) sich mehr trauen zu den Ältesten zu gehen um zu beichten, als reine Willkür und Menschenrechtsverletzende Handlung an!   Ich habe das Anrecht darauf, dass meine SCHWEREN SÜNDEN in der Versammlung (von mir aus überall) offen… Weiterlesen »

Jurek

  Hallo Edelmuth,     Was immer der Grund seines Ausschlusses gewesen sein mag, muss der Sünder darüber informiert werden, damit er bereuen kann. Alles Andere ist organsiertes Mobbing.   Aber wie kann man gegen dieses „organsierte Mobbing“ so (aus christlicher Sicht und Vorgangsweise) vorgehen, damit sie die Sache ernst nehmen?  Denn die nehmen mich (so m. E.) doch gar nicht ernst.   Im meinem Fall:   Ich hatte nur mal einige FRAGEN einem ÄLTESTEN (schon lange in Pension, weil nur der hätte noch Zeit, sonst niemand) wegen Chronologie und Bibel/Geschichte contra 1914, gestellt …   Offenbarungs-Buchstudium bei Senioren: Ausgerechnet… Weiterlesen »

ProJesus

Ede schreibt: “Alles Andere ist organsiertes Mobbing.” Das ist wahr. Wer selbst schon einmal Opfer von Mobbing bei den ZJ war, weiß, wie verbreitet, diese üble Methode unter ihnen ist. Sie wird regelrecht “zelebriert” und bewusst auch von Ältesten eingesetzt. Ich wünsche allen, die hier derzeit nur stille Mitleser sind, aber in der Organisation gemobbt werden, weil sie mutig sind, viel, viel Kraft. Was raten Experten? Auch in einem “Arbeitsheft  der Leben-und-Dienstzusammenkunft”/Video wurde Kindern geraten: “Wenn du gemobbt wirst, bringe alles ans Licht!” Damals war ich noch ZJ und wurde schwer gemobbt, weil ich eine Irrlehre der ZJ nicht akzeptierte und… Weiterlesen »

ProJesus

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Gesichtspunkt — gerade in Bezug auf langjährigen, wiederholten Kindesmissbrauch und Vergebung — der nicht übersehen werden sollte: In Matthäus, Kapitel 18, der Rede Jesu über die christliche Vergebung, wird Folgendes erwähnt bzw. nicht erwähnt: 1. 60 000 000 Denare — also eine überaus große Sünden-Schuld (der Sklave fällt nieder, zeigt also Einsicht. Dennoch vergibt Gott (=König) diesem letztlich doch nicht: Vers 34.) 2. 400.000 bzw. 30.000 — sehr große Sünden-Schuld (werden nicht genannt im Gleichnis!) 3. 100 Denare (3 1/2 Monatslöhne in der damaligen Zeit!!) — ernsthaftere Sünden-Schuld (auch hier fällt der Sklave nieder… Weiterlesen »

Elfi

Mann, oh Mann, Leute, wen ich Euch hier so Eure Kommentare lese, wird mir schlecht!

Was gibt es da zu lamentieren? Die WTG ist ein s***********, freimaurerischer, verlogener Verein, den man unter keinen Umständen , weder von innen noch von außen reformieren kann!!!

Und vor eines ihrer kompitenzlosen Komites ließ ich mich niemals  zitieren, ergo bin ich nach 53 Jahren ausgetreten! Mit Austritts-Schreiben, natürlich!  Weil ihre Lehren NICHT der Bibel entsprechen!

Das sage und schreibe ich gerne immer und überall, auch wenn es mich meine Kinder gekostet hat, die immer noch diesem unwürdigen Verein folgen!

Liebe Grüße. Elfi

 

David

JW Opfer Hilfe,

euch unendlichen Dank für Euere Initiative, Gründung, Engagemet und Hilfsangebote! Insbesondere auch die Aufnahdeme juristischer Hilfe!!

@BI Danke für den ausgezeichneten Artikel “Karawane …”!!!

@BI und ProJesus
ich möchte keine “fruchtlose Diskussion” weiterführen; erlaubt eine letzte Bemerkung dazu: die WTG hat das Vergebungsgebot bzw. die “Pflicht” zu vergeben und sogar das vater unser dazu missbraucht ein faktisches Anklageverbot, ja sogar Beschwerdeverbot zu

Timotheus

Was ist das für ein im Artikel erwähnter Brief an die Ältesten vom 01. 09. 17 die Zwei-Zeugen-Regel intern abzuschwächen ? Kann man den irgend wo online sehen ? Würde mich sehr interessieren 

Elfi

Sorry, ich möchte mich entschuldigen, weil mein Kommentar wohl etwas unglücklich formuliert war.

Ich wollte nur sagen, dass man besser diesem Verein den Rücken kehrt.

Ich bin sicher sehr sauer auf die WTG und das kommt bei mir dann wohl durch. Schließlich habe ich meine Kinder an sie verloren!

Liebe Grüße. Elfi

Susanne

Um das Ganze noch zu verfestigen, wurde die absurde Behauptung erhoben, dass „Abtrünnige“ das mediale Interesse auf die Sache gelenkt hätten. Man verstieg sich sogar zu der Behauptung, dass die ganze Affäre auf „fake news“ beruhen würden

Da stellt sich doch mir die Frage, wem ich eher glauben kann. Einem Zeugen Jehovas, der mich (und natürlich andere) nach Strich und Faden belügen darf und das Ganze ist durch die theokratische Kriegslist gedeckt. Oder den Opfern, die unglaublich gelitten haben und leiden.

Was für eine verlogene Organisation.

heiopei

Ich habe auch manchesmal so eine eiseskälte wahrgenommen. Einmal von einem höher gestellten und dann noch mehrfach von kleinen leuten. Unfassbar sowas, wenn erstmal die maske fällt.  Eine Kombination aus Arroganz und extremer sturheit.

O.W.Schön@WT-Next

WT-Next: Mit der Karawane Gottes weiterziehen, über alle Berge Jehovas! Frage zu Absatz 5: Warum sind die sexuellen Missbrauchs-Vorwürfe gegen Zeugen Jehovas eine abtrünnige Lüge des Teufels? Veranschauliche es! Absatz 5: Jehovas Zeugen lieben die Wahrheit, lieben die Organisation Gottes und lieben ihre Kinder! Manche treue Älteste, Dienstamtgehilfen und fleißige Verkündiger unter uns lieben Kinder auf eine ganz besonders intensive Art und Weise. Sie empfinden tiefe innige und leidenschaftliche Gefühle für Kinder und wollen ihnen stets körperlich und geistig Gutes tun. Sind sie deshalb pädophil oder gar kriminell? Auf gar keinen Fall! So über unsere treuen Brüder zu denken würde… Weiterlesen »

Heiopei

Super formuliert. Wenn es nur nicht so traurig wäre. . .