Die Gnade Jesu Christi sei mit Eurem Geist

Die Gnade Jesu Christi sei mit Eurem Geist (Philemon 25)

Gottes Wort, die Bibel, schließt ab mit einem Wunsch an ihre Leser: Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! (Offenbarung 22:21)

21574-ErlösungDas Ende der ganzen Bibel umfasst also 2 Wörter: Gnade und Jesus! Zwei Säulen! Das Ende des Alten Testaments sprach vom Gesetz und vom Schlagen des Landes mit dem Banne, also einem Fluch (Maleachi 4:4-6); das Gesetz Gottes war zwar vollkommen und gerecht, aber es kannte keine Gnade; es verurteilte uns. Doch am Ende der Bibel steht das Wort Gnade!

Die Bibel ist ein Buch der Gnade, und sie spricht von ihr öfter als von Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung, nämlich über 500 Mal in den Wörtern Gnade, gnädig usw. Und Johannes 1:17 bestätigt diesen Gedanken, wenn es dort heißt, dass Moses das Gesetz gegeben hat, die Gnade und die Wahrheit aber durch Jesus Christus geworden sind. Die Gnade ist das Schlusswort der Bibel, gleichsam Gottes Unterschrift am Ende der Offenbarung, die Er ja seinem Sohn gegeben hat (Offenbarung 1:1), und die er ja schon mit dem Gruß seiner Gnade beginnen lässt (Offenbarung 1:4). Auch fast alle Briefe der Apostel Paulus und Petrus (einschließlich Hebräerbrief) enden mit dem Gnadengruß. (Wann haben wir das in den Zusammenkünften schon einmal gehört, ja uns gegenseitig gewünscht: Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, wie es in Philemon 25 z.B. heißt?). Ja, die Bibel ist ein Gnadenbuch, ihre Botschaft der Gnade Gottes eine gewaltige Botschaft. Doch was versteht sie unter dem Wesen der Gnade?

Die Gnade kommt immer zuerst!

Sie wird nicht durch unser Verhalten bewirkt, ist nicht von Dir oder mir abhängig, von unseren Werken (Römer 11:6; 4:4); Gnade, die von etwas abhängig ist, die ist keine Gnade mehr, sondern in irgend einer Weise ‘Verdienst’, Lohn, Anerkennung.

Die Bibel gebraucht in bestimmter Hinsicht das Beispiel der Geburt; nehmen wir ebenfalls dieses Beispiel. Kein Mensch hat je etwas zu seiner Geburt getan, hat sie bewirkt, hat sein Leben verursacht! Keiner! Erst nach seiner Geburt lernt er Dinge tun, lernt zu wollen, zu entscheiden, Gutes zu tun usw. Wenn die Bibel vom geistigen Leben eines Christen unter diesem Bild als von einer Wiedergeburt spricht, dann zeigt sie, dass auch hier zuerst Gottes Gnade wirksam ist; der Mensch kann seine .Wiedergeburt’ nicht bewirken, verursachen, veranlassen oder gar verdienen; sie ist nur möglich durch Gottes Gnade; erst danach kann er bewusst und gewollt Jesus nachfolgen.

Die Gnade ist souverän, frei!

Die Gnade liegt nicht in Dir oder mir; selbst unser Wollen, unser Laufen wird uns gewährt von unserem gnädigen Gott, sonst wäre Gnade nicht mehr Gnade. In Philipper 2:13 lesen wir: ‘denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen’! So ist auch unsere Bereitschaft und unsere Freude, Jesus als Herrn angenommen zu haben, unsere Entscheidung für ihn, nicht Verdienst, sondern Auswirkung der Gnade, die bereits in uns wirkte.

Johannes sagt zwar in Johannes 1:12, dass Jesus allen, die ihn annahmen, das Recht gab, Kinder Gottes zu werden, aber in Vers 13 kennzeichnet er diese Gläubigen schon als solche, die ‘aus Gott geboren sind’, das voraus laufende Ergebnis der Gnade. Wir empfingen die Gnade nicht, weil wir nach Gott fragten, Buße taten, glaubten, Jesus annahmen, uns um gute Werke bemühten, sondern dies alles taten und tun wir, weil die Gnade Gottes in uns wirkte und wirkt. Und gerade die Fragen eines Menschen nach Gott und Christus, sein Forschen, sein Suchen, seine Unruhe des Herzens zeigen ja, dass und wie die Gnade unseres Gottes und unseres Herrn in Menschen wirkt. Gott sei Dank dafür! Glaube an Jesus bedeutet nicht Mitgliedschaft in einer bestimmten Kirche oder Konfession oder Gemeinschaft – sonst hätte man ja Glauben durch Mitgliedschaft -, sondern Glaube an Jesus ist Wiedergeburt durch den Heiligen Geist, ist Gnade.

Gott schenkt Gnade ohne Vorbedingung, frei, unabhängig, ohne ansehen der Person, nicht nach Verdienst. Warum kam der Steuereinnehmer in Lukas 18:13 zum Tempel? Weil Gottes Gnade bereits in ihm wirkte, ihn dorthin trieb, um Vergebung zu suchen. Der Grund für Gottes Gnade liegt nie im Menschen oder seinen ‘Qualitäten’ oder auch in seinem Verdienststreben, sondern im dem Gnade gewährenden Gott. Darum ist die Botschaft der rettenden Gnade auch für jeden Menschen, wie immer sein Leben war oder ist, auch wenn er nichts Positives an sich haben mag.

Was will die Bibel mit diesen deutlichen Worten? Sie will, dass wir Nachkommen Adams, Sünder und Verlorene, die Illusion verlieren, durch Verhalten, Leistung oder Opfer einen wenn auch noch so geringen Anspruch auf Rettung erwerben könnten, so als ob Gott uns dann etwas – selbst nur ein bisschen – schuldete! (Opfer des Lobpreises und der Dankbarkeit, das ist etwas anderes, aber nicht Opfer als Verdienst!) Das anzuerkennen fällt Menschen schwer; sie sind dem Verdienstdenken verhaftet, wollen immer gern ein wenig besser sein als andere, meinen ein ‘Verdienstkonto’ anzusammeln wie der Pharisäer in Lukas 18. Aber das Evangelium treibt eine solche Denkweise aus! Nur aus Gnaden werden wir errettet (Epheser 2:8-9)! Nur wenn wir dies verstehen, schauen wir nicht mehr auf uns, auf unsere Leistung, fragen nach dem ‘Vielleicht’ der Rettung, sondern schauen stets und unablässig auf unseren Herrn (Hebräer 12:2). Nur in diesem Wissen können wir ganzherzig in das Gebet des Steuereinnehmers in Lukas 18 einstimmen; nur dann können wir uns nicht nur den Friedensgruß, sondern den Gnadengruß des Buches der Gnade zusenden: Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen (Offenbarung 22:21)

Aber dieser letzte Vers der Bibel enthält außer den beiden Wörtern Gnade und Jesus auch noch das Ziel der Gnade: sie sei ‘mit allen’, nämlich mit allen, die sie annehmen, mit dir und mit mir; wir werden gleichsam von der Gnade getragen, und sie wirkt zweierlei:

  1. sie zieht den Gläubigen heraus aus seinem verlorenen Zustand, errettet ihn, wirkt in ihm Glaube, Buße und Bekehrung;
  1. darüber hinaus aber bleibt sie bei ihm, begleitet ihn während seines Lebens, bringt ihn zurecht, erzieht ihn, bringt ihn letztlich zur Vollendung, ans Ziel. Wie Paulus in Philipper 1:6 sagt: ‘ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu’. Gott macht ‘keine halben Sachen’! Er rettet uns immer wieder, denn nach Römer 5:20 ist seine Gnade ‘überreich’ geworden, weit über jedes Gesetz hinaus, und seine Zusagen – auch und besonders jene, die er in Seinem Sohn gegeben hat – sind unwiderruflich oder unbereubar (Römer 11:29). Darauf kann der Glaube vertrauen, ruhen! Und diese Gnade sei mit euch! In Gottes Reich wird keiner sein, weil er auf seine ‘eigene’ Treue oder Leistung vertraute, sondern weil jeder dort auf Gottes Gnade vertraute! Darum sagt auch Petrus in 2.Petrus 3:18: ‘Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus’; Paulus beleuchtet diesen Gedanken, indem er zeigt, wie das möglich ist, ja wo selbst die Grundlagen unserer ‘Werke’ zu finden sind: ‘denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen’ (Epheser 2:8-10).

Das hilft uns, wegzuschauen von uns selbst, von unseren oft so verkrampften Anstrengungen und Bemühungen, weg von einer sogenannten ‘christlichen Religiosität’ der äußeren Formen und des Verdienstdenkens, und hinzuschauen auf Jesus, der ja nicht nur der Anfänger, sondern auch der Vollender unseres Glaubens ist, wie sich die meisten Bibelübersetzungen in Hebräer 12:2 ausdrücken.

Unseren Glauben vollendet also Jesus Christus, und das ist wiederum das Ergebnis der Gnade, seiner Gnade! Meine Buße, meine Treue, mein Dienst ist nichts zum Rühmen; es ist letztlich Gottes Werk, eine Frucht des Geistes Gottes, der in uns wirkt. Aber ist da Paulus nicht widersprüchlich, wenn er in 1.Korinther 15:10 sagt: ‘…ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle…? Nein, das ist er nicht, wenn du den ganzen Text liest, denn er fährt fort: …nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist!’ Und zu Beginn des Verses sagt er noch: ‘… aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen!’ Dreimal Gnade in einem Vers! Paulus wusste, wovon er sprach! Die Gnade stand immer vor ihm! Er war auch nicht Christ geworden – und auch kein anderer Mensch wurde es – weil er so intelligent, gelehrt, demütig und fleißig war, sondern durch Gottes Gnade!

Doch wie war sein und ist unser weiterer Weg? Müssen wir uns Gottes Billigung erarbeiten durch Buße, Gehorsam, Treue? Die Motivation zu all unserem Tun kommt allein aus Gottes Gnade, eine Gnade, die allerdings nicht zur Untätigkeit, sondern zur Tätigkeit antreibt. Aber vergiss nicht: wir müssen uns nicht durch unsere Anstrengungen die Gnade sichern, sondern die Gnade sichert uns unsere Anstrengungen! Wenn wir durch unser ‘Fleisch’ die Gnade Gottes bewegen wollen, dann stellen wir das Evangelium auf den Kopf! Nicht wir treiben den Heiligen Geist, sondern der Heilige Geist treibt uns! ‘Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes’ (Römer 8:14)! Nicht wir leiten den Geist durch unsere Anstrengungen! Und mit dem Heiligen Geist ist die Gnade.

Doch magst du einwenden: hat nicht Paulus gesagt: ‘…bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern’? Ich frage zurück: willst du schon wieder ein ‘Mensch der eigenen Leistungen’, ein ‘Werkmensch’ werden? Paulus fährt doch fort: ‘denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken (oder Vollbringen) zu seinem Wohlgefallen’ (Philipper 2:12-13). Paulus begründet hier das Wollen und Vollbringen mit dem Wirken Gottes, mit seiner Gnade. Der Antrieb zu deinem Tun darf nicht aus dir, deinem ‘Fleisch’, kommen, sondern durch den Geist Gottes, damit sich vor Ihm kein Fleisch rühme! Ein Beispiel: wenn du einem Menschen siehst, der nur mühsam laufen kann, dann aber einen anderen in perfektem Lauf, wen würdest du loben? Den guten Läufer oder den Schöpfer und Gott, der ihm die Fähigkeit gab? Das soll nicht heißen, dass wir Mühen und Anstrengungen von Menschen nicht gebührend anerkennen; auch Jesus sagte wiederholt: ‘wohlgetan, du treuer Knecht!’. Aber dass der Knecht dienen durfte, das war Gnade!

Die Gnade ist mit uns, wenn wir der Zusage unseres Herrn vertrauen, wenn wir uns auf sie verlassen; dann haben wir die Ruhe und den Frieden, der eine Frucht des Geistes ist. Fehlt es dir dabei an Glauben? Dann bitte wie jener Mann, von dem in Markus 9:24 geredet ist. Jesus hat ihn nicht für seine Bitte getadelt. Vielmehr ist es uns eine große Hilfe, unsere völlige Abhängigkeit von Gott und von Jesus Christus zu erkennen.

Das trifft auch auf unsere Gebete zu. Betest du aus Pflicht oder Pflichtgefühl? Selbst das wäre dann ein Denken in ‘Leistungskategorien’, ein ‘ Denken in Werken’. Wir sollten beten, weil das Herz uns drängt, aus dem Bewusstsein unserer Abhängigkeit. Hier sollen nicht wieder und vielleicht in anderer Form Regeln zum Beten aufgestellt werden; doch wenn das Beten bei einem gläubigen Christen fehlt – eigentlich ein Widerspruch -, dann müsste und sollte er sich fragen, ob er die Gnadenlehre der Bibel überhaupt verstanden hat. Wir leben aus der Gnade Gottes, nicht aus unserer Kraft, unserer Mühe, unserem Vermögen, unserer Anstrengung, auch wenn wir alle diese Eigenschaften in unserem Leben anwenden, zum Guten unseres Nächsten und unseres eigenen Lebens. Vergessen wir nicht: ‘ein Mensch kann nichts empfangen, auch nicht eins, es sei denn aus dem Himmel gegeben’ (Johannes 3:27).

Darum spricht die Bibel wiederholt davon, dass sich vor Gott kein Fleisch rühme. Vielleicht rühmst du dich nicht vor Gott selbst – manche tun es wie der Pharisäer in Jesu Gleichnis, indem sie auf ihre Leistungen verweisen -, aber du könntest dich z.B. unbewusst rühmen, indem du auf andere herabschaust, sie gering achtest oder gar verachtest, Menschen, für die Christus gestorben ist, auch wenn sie ihn nicht annehmen mögen (1.Johannes 2:2). Gott gibt seine Ehre keinem anderen (Jesaja 42:8); seine Ehre ist auch die Ehre Jesu (Johannes 5:23). Und wir können Gott dafür danken, denn nur auf dieser Voraussetzung wird einmal ein brüderliches Leben der Menschen miteinander möglich sein, weil wir erkennen, dass wir nur in der Gnade leben; ohne Gnade sind wir tot (Epheser 2:1). Und wir können von Herzen sagen: ‘Gepriesen sei der Herr, denn durch seine Gnade sind wir, was wir sind’ (1.Korinther 15:10). Die Gnade hilft uns in unserem Leben (Titus 2:11-12). Und diese Gnade – wie auch der Glaube – macht nicht fatalistisch, sondern aktiv (Galater 5:6), weil wir wissen, dass Gott uns beisteht selbst in unserem Wirken, ja dieses Wirken in uns schafft (Hebräer 13:21).

Haben wir den Geist der Kindschaft durch Jesus Christus (Epheser 1:5), der Sohnschaft in Gott, in welchem wir nicht (nur) Freunde, sondern Kinder Gottes sind, und in welchem wir rufen können: ‘Abba, Vater’ (Römer 8:15; Galater 4:6)? Gott gibt ihn gern – jedem, der an Christus glaubt!

Wie die Schrift sagt: wir sollten Gott danken für alles (Epheser 5:20; 1.Tessalonicher 5:18), damit wir uns stets unserer völligen Abhängigkeit von Ihm, aber auch Seiner Gnade in Christus Jesus bewusst sind. Dann können auch wir von Herzen sagen:  Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!”

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Tommy

Wieder mal Respekt fuer die Arbeit und die Muehe.
Man kann jetzt nur hoffen, dass diese Abhandlung die richtigen Menschen erreicht.
Was noch fehlt (ist aber nur meine Meinung), dass wir einzig und allein mit unserem Willen Gott dienen wollen sollten. Denn diesen hat er uns gelassen. Aber es ist allein Gottes Gnade. Als Suender koennen wir uns nichts mehr verdienen. Und wir sollten versuchen zu vermeiden absichtlich Gottes Gebote zu umgehen.
Sehr guter Artikel.
Tommy

Matthäus @ Mag ich nicht !

Da gibt es doch tatsächlich einen der “MAG ICH NICHT” angeklickt hat!

Wie leid kann einem der doch tun, er oder sie lehnt die Gnade Gottes ab, ist sich die Person eigentlich bewußt was sie tut? Vielleicht hilft ja diese Aussage:

Röm. 10:3 Sie haben nämlich nicht erkannt, wie sie Gottes Anerkennung finden können, und versuchen immer noch, durch eigene Leistungen vor ihm zu bestehen. Deshalb lehnen sie ab, was Gott ihnen schenken will.

Traurig! Oder nicht?
LG Matthäus

Denker

An den Schreiber dieses Artikels, ein wirklich schöner Artikel, so einen würden wir nie in der Vers. hören (leider) denn ich gehe noch regelmäßig hin wegen meiner Frau. Etwas ist mir wieder einmal ins Auge gestochen: Offenbarung 22:21 wird in der NW wie folgt wiedergegeben “Die unverdiente Güte (Gnade kennen die ZJ nicht) des Herrn Jesus Christus sei mit den Heiligen.” Warum nur mit den Heiligen? Habe die Stelle in verschiedenen Übersetzungen nach geschlagen auch in Englische , überall Heist es “Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!“ Vielen dank auch an Matthäus für diese gute Anregung diesen Artikel… Weiterlesen »

Nick

Gleichgültigkeit überall, auch in der Versammlung.
Kein das Jesus nicht als Vorbild genommen wird.
Viele Älteste sind nur auf Macht erhalt aus um
nicht Jesus nachahmen zu müssen in Demut.

LG Nick

kritikus

Auch ich möchte mich ausdrücklich für diesen gut fundierten Aufsatz bedanken! Ich denke, dass dieser Artikel am Ende nur von jenen Lesern gewürdigt werden kann, die schon selbst auf den Gedanken gekommen sind, dass mit dem “Leistungsevangelium” der WTG etwas grundlegendes nicht stimmt. Wer noch nicht diese Einsicht durch den Geist erhalten hat, wird mit “Gefällt mir nicht” stimmen. Noch ein kleiner HInweis: Lukas 17:7-10. Da heißt es im letzten Vers des Gleichnisses: “Wir sind unnütze Sklaven. Was wir getan haben, ist das, was wir zu tun schuldig gewesen sind.” Ein Verdienst erwächst also nicht aus unserem Tun, schon gar… Weiterlesen »

Boas

Das sind Artikel, die mir gut tun. Positiv und den Glaube stärkend. Wie Honig nach einem anstrengenden Tag . Wie Öl auf einen ermatteten Körper. Worte des Lebens und des Trostes.

PS: Lieber Matthäus, erst zum Wochenende, werde ich hoffentlich etwas Zeit finden um mich der Diskussion von Dir und den Anderen anzuschließen. Bitte nicht böse sein, ich habe euch nicht vergessen. Der Tag hat leider nur 24 Stunden.

Boas

Klaus Karl@Alle

Hier mal ein Lied zu diesem Thema,

https://www.youtube.com/watch?v=04hBQv-v2DQ

Paul & Martin Z21

607 v. u. Z. – chronologisch-historisch versus theologisch-biblisch (Nachtrag zum Novemberthema) Bei meinen Nachforschungen komme ich derzeit zu folgendem Zwischenergebnis: Historisch mögen die Quellen und möglichen Beweise für das Jahr 587/86 als das Jahr der Zerstörung Jerusalems streiten, biblisch-theologisch jedoch eher für das Jahr 607. Liest man die einschlägigen Werke von Jonsson, Furuli, den Artikel „Chronologie“ im ersten Band der Einsichten-Bücher und die entsprechenden Bibelstellen aufmerksam und kritisch, bietet sich ein uneinheitliches Bild. Während Jonsson an 587/586 ohne wenn und aber festhält, versucht Furuli Argumente für 607 zu liefern. Darüber hinaus stellt das Einsichten-Buch fest: „Von 607 v. u. Z. bis zur… Weiterlesen »

Jens

Ein toller Artikel der zeigt, dass Leistung und Einsatz nicht zur Errettung führt und einzig das Geschenk der Gnade – wenn wir es annehmen – uns erettet . Das schließt natürlich mit ein, Jesus aus Überzeugung zu folgen. Zu meiner aktiven ZJ-Zeit unterhielt ich mich mit einem Mann, der in Köln einen Stand von der Freien Christengemeinde betreute. Ich war erstaunt über seine fundierten Bibelkenntnisse (es predigen nicht nur ZJ 😉 ). Ich entgegnete, wenn allein der Glaube rettet, kann ich im Prinzip tun was ich will und so leben wie ich will, ich habe ja immer das Geschenk der… Weiterlesen »

Schäfchen

Liebe Brüder, der Vortrag hat mich begeistert! Zeigt er doch, das mit kleinen Änderungen in der Schrift, der Sinn entstellt werden kann. *** NWÜ *** (Offenbarung 22:21) Die unverdiente Güte des Herrn Jesus Christus [sei] mit den Heiligen. Fußnote: „Mit den Heiligen. Amen!“, א; Syh: „mit allen Heiligen. Amen!“; Vgc: „mit euch allen. Amen!“; AVg: „mit allen“. 21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen! Lutherbibel, revidierter Text 1984, 21 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen18! Andere Handschr. lesen: mit den Heiligen, o. mit allen Heiligen Revidierte Elberfelder Bibel (Rev. 26) 21 Die Gnade unseres Herrn Jesus… Weiterlesen »

pit

Liebe Geschwister,
weiss vielleicht jemand, was es mit den 1290 Tagen und 1335 in Daniel 13:11/12 auf sich hat?
Und wann die anfangen und enden?
Friede Pit

Ron West

Liebe Kommentarschreiber, ich persönlich finde es sehr interessant und aufschlußreich zu sehen, wie einige immer noch sich mit Jahreszahlen und Berechnungen beschäftigen um Dinge zu beweisen, die für den Glauben an Christus zweitrangig sind. Unser Herr Jesus sagte selbst: ” Nicht Euch kommt es zu, Zeit und Stunde zu wissen, die der Vater in der ihm eigenen Vollmacht festgesetzt hat.” (Apostelgeschichte 1:7) Das viele nicht von diesen Zeitberechnungen wegkommen oder es sein lassen können ehrt nicht unseren Herrn Jesus und unseren Vater Jehova. Nein, es ehrt ganz besonders die Wachtturmgesellschaft. Sie hat es doch tatsächlich geschafft, das die Zeitberechnungen so… Weiterlesen »

pit

Liebe Geschwister. Ich habe ja leider nur noch Kontakt zu einem ZJ, meiner Mutter. Alle anderen mussten ja den Kontakt abbrechen. Ich habe sie gefragt, ob sie mir die neue Lehre der Generationenüberlappung erklären kann. Sie sagte, dass sie das nicht kann, da sie sie selbst nicht versteht. Ob ich zu ihrer Generation gehöre war meine zweite Frage. “Nein. Bestimmt nicht.” Ich hab dann nicht mehr weiter gedrängt, denn ich spürte schon, dass ihr dieses Thema sehr unangenehm war. Und es führt zu nichts. Aber ich kanns halt nicht lassen, den Finger immer wieder in die Wunden zu legen. Vielleicht… Weiterlesen »

pit

Lieber Ron.
Ich respektiere deine Meinung und sehe es doch etwas anders, als du.
Jeder Irrtum, den die WTG begeht, ist eine Gefahr für jeden Menschen, besonders für die, die Gott suchen und noch nicht viel Bibelerfahrung haben.
Und jeder dieser Irrtümer, der bekannt gemacht werden kann, kann auch eine Hilfe für alle sein, die in diesem System gefangen sind.
Daher meine ich hat es wohl seine Berechtigung sich auch mit diesen Themen zu befassen.
Friede pit

erwachter Sünder an Bruder+Alle

Lieber Bruder, liebe Geschwister zu:“­Sie wird nicht durch unser Verhalten bewirkt, ist nicht von Dir oder mir abhängig, von unseren Werken (Römer 11:6; 4:4); Gnade, die von etwas abhängig ist, die ist keine Gnade mehr, sondern in irgend einer Weise ‘Verdienst’, Lohn, Anerkennung.“ Die unverdiente Gnade Gottes ist ein Geschenk von JHWH, aber wir müssen dieses Geschenk auch annehmen wollen, somit spielt m.E. unser Verhalten schon eine Rolle. Der Grund für die Gnade Gottes liegt hauptsächlich in der Liebe und Gerechtigkeit JHWH´s ( natürlich auch in Seiner Barmherzigkeit, Güte……). Wenn ich den allmächtigen Gott JHWH erkannt habe, nämlich als liebevollen… Weiterlesen »

Nick

Schade!

Ich merke das Ihr nicht anders seid wie die Brüder in meiner Versammlung.

Wenn man nicht nach Eurem Mund redet wird man einfach ignoriert.
Da ist ja genauso.

Kotzt mich an mit den Defamierungen, seids genauso falsch wie die in der Versammlung!!!
Viel Spass mit Eurer Verlogenheit. Vor allem an die Ältesten hier auf diese Webseite.

Argentum an Nick

Mein letzter Post ging an Dich Nick

ManfredF

Einer der wichtigsten Artikel hier bei Bibelinfo. Sollte sich jeder ZJ und auch jeder andere “Leistungschrist” einmal in Ruhe durchlesen. Auf der anderen Seite ernte ich oft Kritik, wenn ich sage, ich weiss, dass ich gerettet bin, weil Gott hat mir das leben geschenkt aus Gnade und ich musste es mir nicht verdienen. Dann kommt immer der Wink auf Jakobus und die Werke….. Manche verstehen nicht, dass die Errettung mit den Werken nichts zu tun hat. Wer errettet ist aus Gnade und wem das bewusst ist, der wird aus DANKBARKEIT und LIEBE Werke tun. Aber ohne Zwang, ohne Druck und… Weiterlesen »

xandel

Hallo liebe Bruderinfo Könntet ihr versuchen mir die verschiedenen Angaben über Jesu Begräbnis zu erklären? Wenn doch die ganze Bibel von Gott inspiriert ist,müsste ja bei allen Evangelien das gleiche stehen.Habe schon bei vielen Zeugen gefragt,aber keine für mich zufriedenstellende Antwort bekommen. Wichtig ist Stein vor Grab Unterschiedliche Angaben der Personen oder Engel vor oder im Grab Bin dadurch ein Zwefler an der Echtheit der Bibel,aber nicht das es Gott und Jesus gibt. Ich hoffe ich mache euch nicht zu viele Umstände und wünsche euch allen Jehovas Segen. Matthäus 28 Nach* dem Sabbat, als es am ersten Tag der Woche… Weiterlesen »

Gerd

Danke Störti, für die Auffindungshilfe! Du schriebst:

Hallo Gerd,
es war das 2. Kapitel, Matth. 2:15, er zitierte Hos. 11:1.
Also, ich habe damit kein Problem.
Liebe Grüße Störteber

Was mich in Hosea 11 nur irritiert, ist die Vergangenheitsform des Berichtes. Zur Harmonisierung:
Es war für Matthäus eine historisch-parallele Vorzukunft 😉

Ich habe auch kein Problem damit.
Guten Morgen!
Gerd

galaxylove

Hallo,habe seit einiger Zeit Kontajt mit Zeugen Jehovas, bin also Interessierter. Finde das sie sehr oft von Leistungen sprechen allerdings haben auch sie mir gesagt, das man aus Gnade errettet ist. Habe folgendes gefunden: Jw.org Errettung durch Predigtdienst? Absolut nicht. Wir gehen zwar regelmäßig mit der biblischen Botschaft zu den Menschen, glauben aber nicht, dadurch einen Anspruch auf Rettung zu erwerben (Epheser 2:8). Dazu ein kleines Gedankenspiel: Jemand möchte anderen etwas Gutes tun und verspricht, jedem ein wertvolles Geschenk zu geben, der zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort kommt. Ist man davon überzeugt, dass der Mann es ernst… Weiterlesen »

erwachter Sünder an galaxylove

Hallo galaxylove, die WTG schreibt zwar richtigerweise:“Errettung durch Predigtdienst? Absolut nicht. Wir gehen zwar regelmäßig mit der biblischen Botschaft zu den Menschen, glauben aber nicht, dadurch einen Anspruch auf Rettung zu erwerben (Epheser 2:8).“ „Aber wir glauben nicht, uns durch unser Predigen die Rettung verdienen zu können (Römer 1:17; 3:28). Kein Mensch auf der Welt könnte sich so ein großzügiges Geschenk je irgendwie verdienen — und wenn er sich noch so sehr anstrengt.“ Sie (die WTG) macht aber auch folgende Aussagen. UNSER KÖNIGREICHSDIENST Oktober 2014 Seite 3 Wir müssen immer daran denken, dass Predigen Vorrang hat. Nur so können wir… Weiterlesen »

galaxylove

Hallo erwachter Sünder

Vielen Dank für die Informative Antwort. Werde bald einen ZJ um Antwort bitten.
Ein ziemlicher Widerspruch,
Zu der Sache mit dem allein Glauben. Ist es nicht so das die Bibel uns ermuntert
die Zusammenkünfte aufzusuchen?
In einer wahren Gemeinde, ist dies doch zur gegenseitigen Erbauung.
Außerdem bin ich ziemlich alleine und brauche gute Geschwister.

Lieben Gruß und alles Gute.

galaxylove

Heute Morgen war es ziemlich schwer meine leitende Körperschaft aus dem Bett zu bekommen,
da sties ich bei Jw.org auf folgende Zeilen die ich gern zur Ergänzung schreiben will.
Anderen die biblische Wahrheit zu vermitteln ist die Voraussetzung für die eigene Rettung und die der anderen (1. Tim. 4:16)
Gib beständig acht auf dich selbst und auf dein Lehren. Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, daß du dies tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich hören.

Lieben Gruß an alle hier und Gottes Segen.
Ein Interessierter.

galaxylove

Gruß an alle,speziell Matthäus.

Hatte gerade ein langes Telefonat mit einer Zeugin der ich meine skeptischen Argumente darlegte,
Sie meinte das Gott ein Gott der Ordnung ist und die ersten Versammlungen auch
Organisiert waren.
Das man für das Geschenk des Glaubens und des ewigen Lebens auch Glaubenswerke vollbringen sollte,
wozu das Predigen gehört.Sie war sehr freundlich und lud mich ein zu prüfen.
An dieser Stelle wollte ich mich mal für eure Antworten bedanken.
Laßt uns gemeinsam wachsen.

galaxylove

Zur Errettung aus Gnade schrieb mir ein wirklich lieber Zeuge gerade einen sehr Interessanten Text. Dazu sollte ich noch sagen das ich mich intensiv mit dem Glauben befasse und mich für uns alle freue über den Weg der Wahrheit in Christus. Lieber Andre, interessante Frage. In Hesekiel 3:18-20 kommt tatsächlich ein Grundsatz zum tragen: Wenn wir wissen, dass das Leben unserer Mitmenschen bedroht ist und wir sie nicht davor warnen, laden wir Blutschuld auf uns. Auch wenn wir heute nicht die Wächter unserer Mitmenschen sind, gilt dieser Grundsatz. Dazu ein Vergleich: Was würden wir tun, wenn wir nachts ein Haus… Weiterlesen »

galaxylove

Habe mal nachgefragt wegen Hesekiel und der Blutschuld daraufhin gab man mir
Die Bibelstelle aus Apg: 20,26,27
Darum bezeuge ich euch am heutigen Tage, dass ich rein bin vom Blut aller;
27 denn ich habe nicht unterlassen, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen.

Alles Liebe für Tom und alle anderen.
Der Interessierte oder das konfuse Schaf(HiHi?).

erwachter Sünder an galaxylove

Hallo galaxylove,(lieber Andre), zur Schriftstelle 1Ti 4:16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; bleibe dabei! Denn wenn du solches tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche dich hören. 1Ti 4:16 Pass immer gut auf dich auf und auf das, was du lehrst. Wenn du das tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, die auf dich hören. 2Ti 3:14 Du aber bleib bei dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist! Du weißt ja, wer deine Lehrer waren, 2Ti 3:15 und bist von frühester Kindheit an mit den… Weiterlesen »

Frank & Frei

liebe Brüder & Freunde es obliegt mir hier eine traurige Mitteilung bekannt zu geben. Unser Bruder Lep (leprechaun) ist seinem Krebsleiden in der Uni Klink Göttingen erlegen. Die Palliativmedizin hatte ihn noch weiter geschwächt, er konnte kaum noch reden. einst dachte er, der Krebs ist besiegt. Doch der kam wieder. Noch vor nicht all zu langer Zeit saßen wir zusammen mit Störtebecker und ihm bei Heibea. Lep war gut drauf und wir alle schätzten sehr seine authentischen Kommentare hier bei BI-aktuell. Er hatte noch viel vor. Ich hatte noch vor einigen Tagen zu ihm telefonischen Kontakt, wo er sich sehr… Weiterlesen »

Jürgen Kausmann

Oh Mann, das schockt mich jetzt aber wirklich das zu hören…das über Lep. Ich war immer sehr gespannt auf seine Kommentare, da sie sehr fundiert, auf den Punkt und direkt waren. Auch ich kannte ihn nicht persönlich, aber seine Persönlichkeit spiegelte sich so sehr, so authentisch in seinen Kommentaren, dass man den Eindruck hatte direkt vor ihm zu stehen. Ich hätte sehr gerne mal persönlich mit ihm gesprochen…nun, die Gelegenheit besteht gegenwärtig leider nicht mehr, aber ich bin mir ganz sicher – in Zukunft schon. Jedenfalls…ein großer Verlust ihn hier nicht mehr in der Runde zu haben. Ich werde ihn… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber Gerd

Ich glaube, wir können den falschen Propheten heute noch nicht genau erkennen. Seine 3 wichtigen
Merkmale sind: 1. Der Gesetzlose, 2. Der Antichrist, 3. Der falsch Prophezeiende.

Ich denke, es muss eine herausragende, öffentliche, religiöse, bekannte Persönlichkeit sein.

VIELLEICHT VOM ISLAM HER?

Die WTG ist offiziell ein amerikanischer Konzern, eine Aktiengesellschaft. Obwohl die 3 Merkmale
auch auf sie zutreffen. Ich würde eher sagen, dass sie am 14. Nisan, zur gegebener Zeit gerichtet
werden.

Herzliche Grüsse Sylvia