Der freie Wille und die eigene Entscheidung – eine Sünde?

In religiösen Organisationen läuft alles in eine Richtung: Man will den Verstand und das selbständige Denken beherrschen und ausschalten. Und so wird in den Publikationen und Videos der Wachtturmorganisation auf JW-Broadcast immer wieder, mit Bezug auf die Bibel, vor den Folgen „unabhängigen Denkens” gewarnt.

Aber der Gebrauch des eigenen Verstandes, ja selbst unabhängiges Denken, werden  in der Bibel durchaus positiv gesehen. Beides steht oft im Zusammenhang mit Weisheit und diese wird als Gottesgabe verstanden.

Aber während der ganzen Zeit, in der ich mit ZJ zu tun hatte, hat sich in dem Zusammenhang nur eine Bibelstelle eingeprägt und zwar Sprüche 3:5. Dieser Vers liest sich in der NWÜ folgendermaßen:

„Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand“.

Gemäß dieser Übersetzung wird dem Leser der Gedanke vermittelt, dass er seinem eigenen Verstand nicht vertrauen kann, aber denen, die im Namen Jehovas sprechen oder schreiben schon, denn die WTG ist ja die “Organisation Gottes”. Und Vertrauen zu Jehova ist gleichbedeutend mit Vertrauen zu seiner Organisation.

„Freiheit im Denken“

Zum Thema, „Freiheit im Denken“ konnte man im Wachtturm Mai 1955, s. 101 folgendes interessante Zitat lesen:

„Die führenden protestantischen Religionsorganisationen kamen zu einem geistigen Stillstand, weil die Geistlichkeit ihre Macht über die Gläubigen festigte. Diese Ausübung größerer Autorität über die Herden durch die Geistlichen bedeutete für die Massen der Namenchristen einen Schritt rückwärts von der Freiheit christlichen Denkens.“ (WT 1955, 5.101)

Hier ein weiteres Beispiel, wie die von der Wachtturmorganisation verfassten Publikationen, als vom Geist Gottes geleitet gesehen werden sollen, Zitat: w92 15.3. S.22 Abs. 16:

„Die uns von Gott gegebene Freiheit bringt Freude, wenn wir das vom Geist inspirierte Wort Gottes und die unter der Leitung des Geistes verfassten christlichen Veröffentlichungen studieren“.

Die Veröffentlichungen der WTG und das inspirierte Wort Gottes – die Bibel – sind für einen Zeugen Jehovas gleich wichtig zu betrachten. Und noch ein Zitat aus dem  w 15.2. 2009, S. 27, Abs. 11:  

 „Jehova vertraut der Organisation – wer sind wir, dass wir denen nicht vertrauen denen Jehova vertraut. Wie können wir Jehovas Organisation unterstützen? Nicht zuletzt dadurch, dass wir stets denen vertrauen, denen auch Jehova und Jesus vertrauen und die sie mit der Leitung des Predigtwerks beauftragt haben.“

Unabhängig zu entscheiden und zu urteilen – eine Sünde?

Eine der größten Sünden, die ein Zeuge Jehovas begehen kann, besteht darin, der Organisation Jehovas nicht zu vertrauen oder deren Lehren und Handlungen zu hinterfragen. „Wer bist du, dass du denen nicht vertraust, denen Jehova vertraut“? lautet die ultimative Frage, mit der er dann konfrontiert wird.

Unterschiedliche Auslegungen der Bibel finden wir auf der ganzen Welt. Was aber ist der universelle Kritikpunkt, der den geistlichen Abfall markiert? Wo beginnt die Herrschaft Satans? Woran macht sich das Böse fest, das oft so subtil aus den Wachtturm-Publikationen herausschaut?

Bei Jehovas Zeugen entwickelt sich, unter der geistigen Ernährung durch den „treuen und verständigen Sklaven“, ein Gefühl, welches den Impuls des Nachdenkens und Prüfens, so wie die kritische Selbsteinschätzung überschattet. Er kommt zu der Überzeugung: Wenn die Wachtturm-Gesellschaft mit ihren Lehren falsch liegt, dann trägt sie die Verantwortung – nicht ich!

Wie kann es zu einer solchen Entfernung von jeder Realität kommen? Wieso entwickeln besonders Jehovas Zeugen diesen Gedanken, ohne dass er jemals in der Wachtturm-“Literatur” so direkt ausgesprochen wurde? Wo liegt der Knoten, der diese, allen Zeugen Jehovas gemeinsame Haltung, verursacht? Bei Prüfung der Wachtturm-Theologie ist es wichtig, den Kernpunkt der Wachtturmlehren zu erkennen, den zentralen Schalter zu finden, von dem die gesamte geistige Versorgung des Wachtturm-Systems abhängt.

Das Auffinden und Erkennen dieses zentralen Schlüssels, zu den konkreten Zielen der Wachtturm-Religion, ist nicht nur für Kritiker der WTG schwer. Ein zentraler Durchbruch könnte sein, endlich selbst zu erkennen, an welchem geistigen Haken man als Zeuge Jehovas aufgehängt wurde und welcher Nasenring unser Denken und Handeln bestimmt.

Ein Weg könnte sein, auf die versteckten Hinweise in ihrer Literatur zu achten, welche das Wesen ihres geistigen Gefängnisses verraten, ohne das sie Jehovas Zeugen nicht in ihrer Gewalt halten könnten. Aber die Verantwortlichen der WTG wissen, dass die viele ihrer Anhänger ihre Literatur nur oberflächlich lesen, so dass sie diesen Schlüssel nicht so schnell erkennen.

Ein versteckter Hinweis könnte sein, dass die Wachtturmorganisation es verstanden hat, die Ursünde des ersten Menschen als Beweis anzuführen, dass die freie Wahl und das Streben nach Unabhängigkeit unweigerlich zur Sünde und Trennung von Gott führt. Doch im Fall der Ursünde geht es um das Streben nach Unabhängigkeit von Gott, nicht um Unabhängigkeit von einer Religionsorganisation.

Diese, auf Grundlage der „Ursünde“, verordnete Kritiklosigkeit und Aufforderung zu blindem Gehorsam ist die Wurzel des Irrtums und wir sehen, dass in fast allen fundamentalistischen Religionsorganisationen aufgerufen wird, kritiklos zu folgen. Christen werden jedoch geradezu aufgefordert, alles kritisch zu prüfen! Wie umgeht nun die Wachtturm-Gesellschaft diese christliche Grundbedingung – das Prüfen aller Fakten?

Wie umgeht der Wachtturm-Jehova das Prüfen aller Fakten? Zu erkennen, was der Schlüssel der Organisations-Ergebenheit eines Zeugen Jehovas ist, führt dazu, den Kern alles Bösen, das von der Organisation ausgeht, zu erkennen.

Die immer wieder von der Wachtturm-Gesellschaft für sich eingeforderte Loyalität, auf Berufung des Namens „Jehova“, soll, anstelle des Glaubens an Jesus Christus, den Zeugen Jehovas vor Gott rechtfertigen. Die Wahl für die Entscheidungsfreiheit wird als Sünde abgestempelt.

Während der Christ in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus auf den lebendigen Gott der Bibel vertraut, kann der Zeuge Jehovas lediglich auf seine Loyalität, gegenüber dem universellen Souverän Jehova und dem sichtbaren Teil seiner Organisation, hoffen. Auflehnung und Kritik, ja schon stilles Murren gegen die Organisation werden als „schwerwiegende Sünde“ gewertet, Zitat Wt 15.8.1976 S. 490:

„Es ist eine schwerwiegende Sünde, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, dass das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen“.

Wt 15. 6. 1996, S. 21 Abs. 14:„Segnungen oder Flüche — Vorbilder für Heute.

„Heute werden einige zu Murrende, weil sie zulassen, dass sich in ihrem Herzen eine geistig zersetzende Einstellung entwickelt. … Das Murren und Klagen kann bei ihnen sogar so weit gehen, dass sie Veröffentlichungen des ‘treuen Sklaven’ kritisieren.“

Loyal, in tiefster geistiger Umnachtung, zu verharren, ist für einen Zeugen Jehovas der einzige versprochene Heilsweg. Jesus hat nie von Loyalität geredet, sondern immer von Liebe und Vertrauen auf seine Kraft. Die Wachtturm-Gesellschaft stellt das eigene Denken als Sünde dar, weil sie nicht retten kann und will, sondern nur Macht anhäufen und Menschen vernichten.

Menschen, die auf “heilige” Ergebenheit hereingefallen sind, finden wir im Islam, im Nationalsozialismus und in der Katholischen Kirche. Der Kult der Loyalität als Heilsweg ist jedoch als Ideologie in den Aktionen der Wachtturm-Gesellschaft noch am deutlichsten abgebildet. Loyalität gegenüber Jehova, bedeutet für einen Zeugen, bereit zu sein, eine medizinische Behandlung mit Blut für sich abzulehnen und selbst seine Kinder für Jehova verbluten zu lassen.

Sie stimmen solchen absurden Loyalität-Bekundungen zu und geben ihr eigenes Denken auf. Eine Rückkehr ist in den seltensten Fällen möglich, und selbst wenn Menschen aus dieser menschenverachtenden Organisation ausscheiden, haben sie das Wählenkönnen bzw. das Wählenwollen noch nicht als Notwendigkeit erkannt, um in eine persönliche Beziehung zum Vater, durch Jesus Christus, eintreten zu können. Unter den Zeugen Jehovas gibt es das geflügelte Wort:

“Wie weit bist du in der Wahrheit?”

Soll heißen: Was hast du auf deinem Weg ins Paradies, in der Organisation, erreicht? Es gibt für die Zeugen Jehovas keine Ruhe. Sie befinden sich permanent auf dem Weg des Strebens und Trachtens und haben ihre liebe Mühe, sich auf dem geforderten Level der Wahrheit zu befinden. Eifrige und vorbildliche Zeugen haben den Leistungsdruck der schnöden Welt stark zurückgefahren (Zufriedenheit mit einer schlechten Berufsausbildung), um den Leistungsdruck der Wachtturm-Gesellschaft möglichst in hohem Umfang auf sich wirken lassen zu können. Sie haben sich ein Joch aufgelegt, das sie zu extrem besseren Menschen macht, doch haben sie nicht beachtet, dass Jesus gesagt hat: Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

So sind sie als bessere Menschen unterwegs und setzen ihre ganze Hoffnung auf ein Konzept, das ihre leitende Körperschaft aus der Bibel saugt. Der Rückhalt, den sie in der Wachtturm-Gesellschaft finden, macht sich an dem gnadenlosen Leistungsdruck der Wachtturm-Gesellschaft fest und verhindert das eigene tiefere Nachdenken und Nachempfinden der Realität.

So haben Jehovas Zeugen, unter der Führung der Wachtturm-Gesellschaft, die eigene Verantwortung und Entscheidungsfreiheit aufgegeben und ihre ganze Kraft unter die alles beherrschende Fahne der Organisation Jehovas gestellt. Sie lassen sich kritiklos führen.

Aber diese kritiklose Führung durch eine menschliche Organisation hat Gott niemals propagiert. Jesus Christus fordert uns immer wieder auf, ihm selbst nachzufolgen und seine Führung im Glauben anzunehmen, der uns in unnachahmlicher Weise vorgelebt hat, was für ein Gott sein Vater ist. Jesus ist der Weg, der uns Menschen Gott tatsächlich so nahebringt, dass er in uns ist und wir in ihm.

Dazu hat der Vater beschlossen, dass wir seinem Sohn folgen. Doch Jehovas Zeugen wollen von ihm nichts wissen. Sie machen den direkten Informationsaustausch mit Jesus zu einem Tabu, indem sie behaupten, Jesus sei nur der Erzengel Michael und nicht Gottes Sohn. So haben sie keinen Zugang zu ihm. Sie beteuern permanent, sie würden an Jesus glauben. Doch ist ihr “Glaube an Jesus” nur das Für-wahr-Halten der Wachtturm-Thesen, über einen Menschen, der wegen seines besonderen Gehorsams zum Oberengel befördert wurde.

Dieser Oberengel, reduziert auf seinem beispielhaften Jehova-Gehorsam hat für Zeugen Jehovas keine göttliche Macht und kann so auch niemandem wirklich helfen. Seine Macht ist ihm nur verliehen und hat eher eine dekorative Funktion. Zu ihm zu beten, bedeutet für einen Zeugen Jehovas Vielgötterei und Gotteslästerung.

Damit wird Jesus aus dem Gesamtzusammenhang herausgelöst und auf ein Abstellgleis gestellt, wo er als Führer der Organisation Jehovas noch eine “gute Figur” machen darf. Dass aber Gott uns im Korintherbrief mitteilt, dass seine Ansprechadresse für uns Jesus ist, wird runtergespielt. Für die leitende Körperschaft ist Jesus Christus ein Teil, wenn auch der wichtigste Teil, der von der WTG propagierten Organisation.

Die leitende Körperschaft beansprucht die Entscheidungsgewalt über den Menschen für sich, im Namen Jehovas.

Im Gegensatz dazu schert Jesus niemals Menschen über einen bestimmten Kamm, sondern kommt auf jeden einzelnen ganz persönlich und rücksichtsvoll zu, lässt ihm aber dennoch die Möglichkeit der freien Entscheidung. Er überlässt dir die Verantwortung für dein Leben, vor den Menschen und vor Gott, und dennoch begleitet dich Jesus so nah und so liebend, wie es sein Vater selbst tun würde.

In Jesus ist die von Jehova beschlossene Rettung. Zeugen Jehovas weigern sich, diesen Entschluss Jehovas zu befolgen und schauen sich lieber manipulative Bildersequenzen im Wachtturm oder auf JW Broadcasting an. Sie vertrauen auf das, was sie sehen. Sie beschließen in ihrem Herzen nur das, was sie durch Manipulation oder in ihrer fleischlichen Schlichtheit einsehen können, und werden so nie erfahren, welche ungeheure Entdeckungsreise dem Menschen offensteht, wenn er sich an Jesus wendet.

Sie haben sich auf den Wachtturm eingelassen und auf die menschliche Schutzgemeinschaft der Gleichrichtung, unter der Manipulation der Leitenden Körperschaft. Sie sind wie Heringe im Schwarm, immer mit dem Gedanken: Hoffentlich triffts nicht mich! Sie werden niemals die göttliche Sicherheit der Rettung in Jesus erfahren.

 

 

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“Sie werden niemals die göttliche Sicherheit der Rettung in Jesus erfahren.” Zitat von Bruder. Genau und wie vermessen sie sind, wenn sie meinen man könne ihren selbst benannten und inthronisierten “Treuen und Verständigen Sklaven” ja nicht kritisieren. Was für eine Gehirnwäsche. Mir kommt das folgende in den Sinn und es passt zu dieser Org. Prediger 8:9 Dies alles habe ich begriffen, als ich beobachtete, was auf dieser Welt geschieht – einer Welt, in der einige Menschen Macht besitzen und die anderen darunter leiden müssen. Mehr kann ich dazu nicht mehr hinzufügen, diesen von Gott inspirierte Vers sagt schon alles. Diese… Weiterlesen »

Last edited 4 Monate zuvor by José

Zum Thema: Erzengel Michael/ Jesus und Abendmahl Die Identitätsfrage : Ist der Erzengel Michael gleich Jesus? Lt. der Edenprophezeiung 1. Mose 3:15 wird von einem Samen gesprochen, der der Schlange den Kopf zermalmen wird. In Offb. 12:9 ist es Michael und seine Engel die den Drachen u. seine Engel auf die Erde schleuderten. In Hebr. 2:14 wird von Jesus gesagt, dass er den zunichte macht, der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel. Meine Schlussfolgerung ist, dass in den obigen Texten hervorgeht, dass Jesus auch der Erzengel Michael ist. Bedeutung der Namen und ihre Aufgaben /… Weiterlesen »

Thema Blutgenuss Wenn der Mensch das Blut nehmen würde, welches das Leben darstellt, würde er das Eigentum Gottes antasten. Deshalb legte das Gesetz, das Moses den Israeliten gab, die Todesstrafe für Blutgenuss fest (3Mo 7:26-27; 3Mo 17:10, 14). Auch bei den ersten Christen war Blut heilig. Sie stellten den Blutgenuss auf eine Stufe mit Götzendienst und Hurerei (Apg 15:28-29). Berichte über die ersten Christen zeigen, dass sie lieber gestorben wären, als Blut zu essen. Götzendienst wird in der Bibel mit Hurerei verglichen, weil dies eine unerlaubte Beziehung zu anderen Göttern ist (Hos 4:12-13; Hes 16:16-19). Dementsprechend könnte man den Genuss… Weiterlesen »

Christen — und Menschen überhaupt — haben die göttliche Erlaubnis, nachzuforschen, zu prüfen, sich zu vergewissern, selbst zu überzeugen und den Dingen nachzugehen. Dieses Recht darf einem keine JW.Org absprechen und einen als rebellischen Sünder hinstellen, wie sie es tut. 2.Korinther 13:5 Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid, stellt euch selbst auf die Probe! 1.Johannes 4:1 Geliebte, schenkt nicht jedem Geist Glauben, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt gegangen Römer 12:2 Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens,… Weiterlesen »

Die von Ihnen zitierte Publikation ist keine klinische prospektive Studie, sondern lediglich eine retrospektive Registerauswertung von grade mal 123 Patienten. Es liegt auf der Hand, dass die Aussagekraft minimal ist und damit wissenschaftlich gesehen, nichts bewiesen werden kann. Ich hab mir trotzdem die Zusammenfassung der Autoren durchgelesen und doch immerhin eine relative Risikoerhöhung von 65 % detektiert: „Von 4 % auf immerhin 6,6 %“ Zitat: „Die Letalität von ZJ-Patienten nach Eingriffen mit statistischem FB-Transfusion-Risiko war am Krankenhaus Nordwest mit 6,6 % – verglichen mit der allgemein in Europa nach Operationen beobachteten Letalität (ca. 4 %) – … erhöht“ Also diese Publikation zeigt… Weiterlesen »

Gott hat dem Menschen den freien Willen geschenkt. Der Mensch kann sich frei entscheiden was er tun und lassen will. Aber Gott weiss auch schon, wie wir Menschen uns entscheiden. Ist also der freie Wille doch nicht so frei? Hätte Gott dem Menschen keinen freien Willen gegeben, so wäre der Sündenfall im Paradies nie passiert. Gott verbot den Menschen vom Baum in der Mitte des Gartens zu essen (1. Mose 3:3). Trotzdem konnten sich die Menschen frei entscheiden gegen Gottes Verbot zu handeln. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden (Matthäus 28:18-20), aber wegen dem freien Willen, welchen er den… Weiterlesen »

Was ich noch sagen wollte ist, dass die Zeugen Jehovas durch die vorherrschende Leitung der sog. “Treuen und verständigen Sklaven” dieser Freie Geist und Wille mit ihrer doktrinischen Lehren keinen Raum geben wollen. Ja, die Wahl für die Entscheidungsfreiheit wird bei den ZJ als Sünde abgestempelt, wenn man nicht strikte deren Organisationsgesetze folge leistet.

Zum Glück haben einige dies richtig erkannt, und sind von dieser Org. ausgetreten. Also liebe ZJ-mitgefangenen, befreit euch von dieser Geisel mit euren freien Willen und Entscheidung, denn sie richtig zu erkennen ist keine Sünde!

Gruss José

Hallo zusammen! Wie hier schon gesagt, könnte das Thema Bluttransfusion ein eigenes Thema sein. Mal eine Erfahrung: Wie jeder gute Zeuge stellt man ja keine Fragen wenn neues „Licht“ kommt. Das mit der Wichtigkeit des Blutes hatte ich im Bibelstudium soweit verstanden und auch für mich akzeptiert. Da wusste ich allerdings noch nicht, das vieles was als „Beweis“ angeführt wird, einer unbedingten Recherche unterzogen werden sollte. Mit den neue Bestimmungen durch die FIRMA, jetzt doch mehr Gewissensfreiheit zuzulassen, war das mit den Fraktionen für viele eine tolle Sache und auch da schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Stundenlang… Weiterlesen »

“Sapere aude!”, auf Deutsch: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!” Diese Aussage von Voltaire war der Leitspruch der Aufklärung. Scheint heute jedem einleuchtend, aber auch erst seit dem 18. Jahrhundert. Davor hatte die Kirche die Deutungshoheit. Die Zeugen von heute verharren immer noch in diesem rückständigen Weltbild. Anfänglich war das aber anders. Wie die Zitate im Artikel zeigen, herrschte bis in die 50er Jahre eine andere Grundstimmung. Das kritische Hinterfragen religiöser Inhalte wurde als Tugend gesehen (auch nicht immer natürlich). Das Unabwendbare traf dann aber ein, jede religiöse Bewegung die zur Religion mutiert muss die Zügel anziehen. Das… Weiterlesen »

Liebe Freunde, ich habe die Diskussion mit Josef Moosbrugger verfolgt – komme leider erst jetzt dazu, mich dazu zu äußern: Ohne sachlichen Anlass verbrät Josef M. zu irgendeinem Thema konkrete Sonderlehren der JZ: “Erzengel Michael”; “Verbot von Bluttransfusionen” etc. Abgesehen davon, dass diese Themen auf diesem Forum systematisch behandelt und diskutiert wurden, äußere ich mich jetzt auch mal allgemein: JZ sind eine fundamentalistische und totalitäre Endzeitsekte. Sie zeichnen sich durch diverse Sonderlehren aus, die sie allerdings seit ca. 1870 erst im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben. Dazu gehört: die “Zwei-Klassen-Lehre” i.V. mit der Sonderlehre über die 144.000 ihre Auffassung zur… Weiterlesen »

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