“Bist du auf dem Weg zum ewigen Leben?”

Kommentar zum “Sondervortrag” der  Jehovas Zeugen

Weg .001

Am Sonntag d. 3. April 2016 wird es wieder einen Sondervortrag geben, der den Titel trägt: “Bist du auf dem Weg zum ewigen Leben?” Beim ersten Lesen der Disposition kam ich nicht umhin, daran zu denken, wie dürftig und einseitig dieses Thema abgehandelt wird. Eigentlich wollte ich mich nicht weiter damit befassen, weil das Niveau so niedrig und der Stoff so zweckgerichtet im Sinne von Propaganda angewendet wird. Aber nun. Es sei! Die erste Frage, die der Vortrag beantworten soll, lautet: 

“Was ist der Weg zu ewigem Leben?” Jemand, der sich nur ein wenig in der Bibel auskennt, wird spontan antworten: Das ist Jesus Christus! Von “was” kann doch zuerst keine Rede sein, denkt man sich, und wird die Worte Jesu aus Johannes 14:6 zitieren: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.”

Von dieser Aussage Jesu ausgehend, müsste man sagen, dass die Nachfolge Jesu ins ewige Leben führen kann, wenn man Jesus als Führer hat. Man kann diesen Weg der Nachfolge als “Weg” bezeichnen, wie es in Apg. 2:9; 9:19 und 22:4 geschehen ist, aber damit meinte man zuerst nur den christlichen Lebensweg eines Nachfolgers Jesu. Der Weg war noch nicht das Ziel, denn das ewige Leben ist das Ziel. Und dieses Ziel wird nur durch und über Jesus Christus erreicht. Und dann wäre nicht mehr viel hinzuzufügen. Das Wesentliche wäre dann schon gesagt.

Aber was soll der Vortragsredner seinen Zuhörern nahe bringen?

Er soll zuerst sagen, dass Jehova das ewige Leben denen in Aussicht stellt, die sich anders verhalten als die Masse und dass man aus der Bibel erfährt, was Gott von uns erwartet. Das ist sehr allgemein. Gut, wenn das die Einleitung sein soll, dann wird die Frage ja noch beantwortet werden. Wir sehen weiter.  Die zweite Frage, die der Redner beantworten soll, lautet:

“Wie man auf den “Weg zum ewigen Leben” gelangt”.

Der Redner muss dann ausführen, dass am Anfang eine genaue biblische Erkenntnis steht, dass man der Bibel unbedingt vertrauen muss, die eigenen Glaubensansichten damit überprüfen soll und sie notfalls aufzugeben hat, wenn sie nicht mit der Bibel übereinstimmen sollten. Diese Erkenntnis sollte dann zur Änderung unserer Persönlichkeit führen und dazu, sich am Jüngermachen zu beteiligen. Und am Schluss dieser Gedankenkette kommt dann die Aufforderung, sich Gott hinzugeben und sich taufen zu lassen. Dadurch würde man auf den Weg zum ewigen Leben kommen.

Ein “Ansporn”, sich unverzüglich taufen zu lassen.

Nun darf man dabei nicht übersehen, dass der Redner gehalten ist, eine ganz spezielle Zuhörerschaft anzusprechen: Die Interessierten und jene, mit denen noch “studiert” wird. So entsteht der Eindruck, dass sie dazu gebracht werden sollen, sich doch endlich taufen zu lassen. Sie sollen aufgefordert werden “unverzüglich zu handeln”, so jedenfalls steht es im Hinweis für den Redner. Und bei schwindenden Mitgliederzahlen muss jetzt eine “Reserve” (die noch nicht getauften Interessierten) aktiviert werden.

Aber zurück zur Disposition: Wieder ist die eigentliche Frage nicht beantwortet worden! Es sind nur Dinge beschrieben worden, die mit dem inneren Menschen und seinem Glauben wenig zu tun haben. Es sind in der Regel Verfahrensweisen: Studieren, die neue Persönlichkeit anziehen, an Erkenntnis und Glauben zunehmen, sich am Verkündigen beteiligen und sich dann unverzüglich taufen lassen. 

Aber kommt man damit auf den Weg des Lebens?

Welche Rolle spielt Jesus dabei? Und welche Arbeit leistet der heilige Geist? Und unter welchen Bedingungen bekommt man den Geist Gottes? Man kann es hier nicht erkennen! Diese Formalien kann man abarbeiten, wie es viele Zeugen Jehovas ja auch tun, aber ohne Jesus Christus kommt man nicht zu Gott und nicht zum ewigen Leben!

(Es bleibt noch anzumerken, dass die Empfehlung, die eigenen Glaubensüberzeugungen mit der Bibel zu überprüfen und für den Fall, dass sie nicht mit ihr übereinstimmen, aufzugeben, nicht mehr für die getauften Zeugen Jehovas gilt! Für sie ist es schlichtweg verboten, selbst nachzuforschen. (Siehe Brief der Leitenden Körperschaft im km September 2007 unter: Fragekasten)

“Der ‘Weg zum ewigen Leben’ ist nicht zu beschwerlich”,

lautet der nächste Punkt in der Disposition. Der Redner wird den Zuhörern vermitteln, dass der Weg eines Christen schmal und eingeengt ist, er aber trotzdem frei und glücklich mache, weil Gott seinen Geist gibt, wir zu ihm beten können, er uns in Notsituationen beisteht, und wir in Zusammenkünften “wohltuende Gemeinschaft” haben. Das ist alles richtig, wenn es auch pauschal klingt, und man möge mir verzeihen, wenn ich sage: selbstverständlich. Doch für einen Sondervortrag, der weltweit angekündigt und gehalten werden soll, dürfte man ein wenig mehr erwarten.

Damit kommen wir schon zum Schluss der Disposition. Sie ist wie immer ein Ansporn zur Tat. Ich stelle sie wörtlich hierher:  WEITERHIN GEISTIGE FORTSCHRITTE MACHEN (5 Min.) Unser Leben umzustellen, damit wir Gottes Erfordernissen entsprechen, erfordert Zeit und Geduld, ist aber dringend.  Die Segnungen und Freuden im Dienst für Jehova sind alle Mühe wert. Lassen wir uns nicht durch Hindernisse oder Rückschläge entmutigen (Mark. 4:26-29; w14 15. 12. 12-13 Abs. 4-8). Lassen wir uns nicht täuschen von den Glücksversprechen der Welt und ihrem Herrscher (1.Joh. 2:17; 5:19).Die „letzten Tage“ des gegenwärtigen Systems dauern nicht ewig (2.Tim. 3:1; 2.Petr. 3:4, 9, 10).

Jetzt ist es an der Zeit, Gottes Einladung anzunehmen, den „Weg zum ewigen Leben“ zu gehen.

Wieder finden wir die allzeit bekannte Anspielung auf die “letzten Tage”, und weil diese Tage nicht ewig dauern, ist JETZT die Zeit, den “Weg zum ewigen Leben” zu gehen! Dabei soll man sich nicht durch “Glücksversprechen” der Welt täuschen lassen. Denkt man vielleicht, dass der Zuhörer erpressbar sei, weil man die “letzten Tage” ins Spiel bringt? Oder ist ein ehrlicher, gottesfürchtiger Mensch nicht von sich aus bereit, das Richtige zu tun, ohne dass er unter Druck gesetzt wird? Welche Rolle spielt die Zeit und ihre Verhältnisse, wenn es um Glauben, Hoffnung und Liebe geht? Welche Rolle spielt die Zeit, wenn es um das eigene Verhältnis zu Gott geht? Sie ist völlig unwichtig in dem Verhältnis zwischen Gott und dem Menschen. Zeit spielt hauptsächlich für jene eine Rolle, die durch “Dringlichkeit” Druck erzeugen wollen.

Nun kann der Zuhörer getrost nach Hause gehen. Vielleicht denkt er über den Vortrag nach und stellt sich die Frage, ob das alles war. Wenn er nicht weiter nachdenkt, wird er sich sagen: “Der Weg zum ewigen Leben ist die Mitgliedschaft in der “wunderbaren Organisation” der Zeugen Jehovas. Diese Mitgliedschaft rettet.” Und wenn er ein Interessierter ist, dann wird er denken: “Ich muss mich wohl taufen lassen, weil die Zeit drängt, und damit ich in der Organisation gerettet werde.” Kann man es ihm verübeln, wenn er so denkt? Genau das soll der Vortrag anregen: Es geht nicht um die Liebe zu Jehova, das eigentliche Motiv für eine Hingabe an Gott und der Nachfolge Jesu, sondern um einen “vorteilhaften Handel” der durch Hingabe an Gott die Rettung einfordert.

Jesus als der eigentliche Weg wurde übergangen.

Dabei hat der Vortrag kein Licht auf den eigentlichen Weg zum Leben geworfen! Im ganzen Vortrag fällt in dieser Hinsicht kaum ein Wort über Jesus Christus! Er wird erwähnt, wenn es darum geht, zu predigen und auch seine Eigenschaften nachzuahmen. Man kann das nicht genug betonen, wenn er selbst sagte, dass er “der Weg, die Wahrheit und das Leben” sei! Diese einfache, schlichte Wahrheit wurde völlig unterschlagen. Statt dessen wird sehr viel Wert auf das eigene Bemühen gelegt. Es ist ungefähr so, wie bei einer Bastelanleitung: Klebe dies und das zusammen und am Ende hast du das Ziel erreicht.

Aber Glauben, wie ihn die Bibel definiert,

ist anders! Er ist zuerst ein Geschenk Gottes an den Menschen, und niemals die Frucht eigener Arbeit! Wie viel näher an der Wahrheit ist der Psalm 127:1, 2! Oder nehmen wir die Apostel, die Jesus darum baten: “Gib uns mehr Glauben!”

Im ganzen Vortrag ist kein Hinweis auf die Rolle Jesu zu finden,

wenn es um den Weg zum Leben geht. Sein Opfer, seine Mittlerrolle und seine Hirtenarbeit werden ausgespart. Und wenn das ausgespart wird, ist der Rest sinnlos. Denn durch seinen Tod hat er den Weg zum ewigen Leben eröffnet und möglich gemacht, durch seine Mittlerrolle werden die Menschen mit Gott versöhnt und durch seine Hirtenarbeit werden wir auf den Weg zum ewigen Leben geführt!

Der Vortrag hat sein Thema verfehlt.

Es hätte lauten sollen: “Was muss man tun, um ein Mitglied der Organisation der Zeugen Jehovas zu werden?” Aber steckt dahinter vielleicht ein “tiefer Sinn”? Warum ist der Sondervortrag so gestaltet worden, warum soviel Dünnbrettbohren und Dünnschliff? Warum keine feste, geistige Speise, die das Herz brennen macht? Warum so gefühlsarm, wo es doch um Jesus Christus, um die Liebe und nochmals um die Liebe geht?

Die Organisation hat sich einfach die Stellung Jesu angemaßt,

und sie kann deshalb gar nicht mehr anders reden. Sie hält sich für einen Gott, und sie spricht mit einer solchen Autorität, ohne einen Widerspruch zu dulden. Sie ist von sich so sehr überzeugt, dass sie sich als “Mitteilungskanal Gottes” versteht. Was sie sagt, ist in ihren Augen DAS WORT GOTTES! Sie allein maßt sich die Deutungshoheit der Bibel an; nur sie versteht angeblich die Bibel. Und sie behauptet allen Ernstes: Wer der Organisation widerspricht, redet gegen Gott und Christus. Wer das tut, verliert das ewige Leben; außerhalb der Organisation gibt es kein Leben. Nur die Organisation führt zum ewigen Leben!

Das sind keine Erfindungen!

Das braucht man nicht zu erfinden, das kann man immer wieder in den Veröffentlichungen lesen. Und das ist viel zu oft geschrieben und gesagt worden, um es zu übersehen. Wer diesen Anspruch erhebt, kann ja nicht mehr sagen, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, denn er stellt sich ja selbst als “Weg” dar! Genau so macht es die “JW.ORG”! Sie ist in ihrem Sinne der Weg, denn wie sonst wäre es zu erklären, dass vor der Taufe eine Prüfung stattfindet, die zeigen soll, inwieweit der Taufanwärter mit den Lehren der “Organisation” übereinstimmt? Und danach muss er eine Karte unterschreiben. Diese Unterschrift macht ihn in Verbindung mit der Taufe zu einem Mitglied der Organisation. Ohne Unterschrift wird kategorisch niemand getauft! Und dann ist da noch ein Taufgelöbnis, das es in der Bibel nie gab. Mit diesem Gelöbnis wird die Organisation vom Täufling anerkannt. Wer sich weigert, darf nicht “auf den Weg treten, der zum Leben führt“. Mit diesen Formalien macht sich JW.ORG eigentlich zur Tür, die den Eingang auf den Weg versperren will. Aber wer ist die Tür? Gemäß Johannes 10:7 ist es ausdrücklich Jesus Christus. Wer sich selbst als Tür sieht, trennt damit Menschen von Jesus Christus! Das ist ein Verbrechen!

Und auf ihn könnte das zutreffen, was Paulus an die Thessalonicher schrieb: Lasst euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde offenbart  Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so dass er sich in den Tempel des Gottes niedersetzt und sich öffentlich darstellt, dass er ein Gott sei.  … 

Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern  und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden.  

Und darum lässt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben,  so dass sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.” (2. Thess. 2:3-12)

Der Mensch der Gesetzlosigkeit

ist kein einzelner Mensch. Hier bezeichnet Paulus das Wirken von Menschen, die Jesus Christus und Gott widerstehen, indem sie sich deren Autorität anmaßen: Sie setzen sich im Tempel Gottes [seiner Versammlung] nieder und erklären, dass sie Gottes Stellvertreter sind. Damit setzen sie sich an die Stelle Gottes. Das hat Satan nicht anders gemacht! Die Mittel dafür stammen aus dem Repertoire Satans: Lüge, Täuschung und erpresserische Drohungen. Durch sein Machtstreben (er will sich ja Gott gleich machen) gibt er sich als ein Sohn Satans zu erkennen.

Wie kommt man zu Jesus?

Dafür gibt es in der Bibel Beispiele von Menschen, die sich ihm angeschlossen haben. Ich greife eins heraus: Es ist der äthiopische Beamte, der uns in der Apostelgeschichte vorgestellt wird. Aus dem Bericht in Kapitel 8:26-39 geht hervor, dass er auf dem Weg in seine Heimat war. Er kam von Jerusalem, wo er im Tempel war. Hieraus dürfen wir schlussfolgern, dass er ein Proselyt (also ein Beschnittener) war. Er wird sich einige Tage in Jerusalem aufgehalten haben und hat vermutlich von Jesus gehört. Und er muss Fragen gehabt haben, die ihn beschäftigten.

Jedenfalls bemerkt ihn Jesus Christus und schickt den Jünger Philippus zu dem Mann, der auf seinem Wagen sitzend den Propheten Jesaja liest. Er liest das Kapitel 53, das vom Messias, seiner Rolle als Opfer und seiner Auferstehung handelt. Den Text liest er laut. Und als Philippus ihn fragt, ob er verstehe, was er lese, bittet der Mann um Anleitung. Mit wenigen Worten klärt Philippus, was dem Mann unklar war. Er versteht! Und wir müssen davon ausgehen, dass er die Rolle Jesu und ihre Bedeutung für sein Leben verstand! Man kann sich an dieser Stelle fragen, was alles in diesem Mann vorging, als er die Bedeutung des Todes Jesu für sein eigenes Leben begriffen hatte. Normalerweise benötigt ein Zeuge Jehovas dafür einige Jahre ‘Bibelstudium‘. Und hier, wie in anderen Fällen, fährt es wie ein Blitz in das Bewusstsein und er weiß: “Gott ruft mich zu seinem Sohn Jesus Christus! Jesus erlöst mich von meiner Sündenschuld! Er ist mein Führer, mein Mittler und mein Hirte! Jetzt will ich getauft werden.”

“Halt! Zuerst eine Unterschrift!”

Und nun stelle man sich vor, wenn Philippus gerufen hätte: “Halt! Halt! So schnell geht das nicht! Zuerst musst du in den Predigtdienst gehen, dann musst du mir viele Fragen beantworten und dann musst du auch noch diese Karte unterschreiben. Erst danach kann ich dich taufen”. Das mag lustig klingen, bringt aber die ganze Ungerechtigkeit ans Licht, die auf diesem Gebiet von JW.ORG verübt wird. Denn zwischen den Täufling und Jehova Gott drängt sich eine menschliche Einrichtung. Sie spielt sich als Mittler für die Rettung auf.

Wir aber müssen die Tatsache anerkennen, dass JEHOVA Menschen zu seinem Sohn zieht; nicht andere Menschen oder eine “Organisation” ziehen, sondern der Himmel!  “Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.” (Joh. 6:44) 

„Darum habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, es werde ihm vom Vater gewährt.” (Joh. 6:65)

Voraussetzung dafür muss sein, dass sich ein Mensch seiner Lage als Sünder bewusst wird und bereit ist, sich mit Jehova versöhnen zu lassen. Auf diese Rolle Jesu hätte ein Sondervortrag eingehen sollen und müssen, denn erst, wenn man mit Gott durch das Opfer Jesu versöhnt ist, kann man ewig leben. Stattdessen aber werden wir oft gesagte Selbstverständlichkeiten hören und von menschlichen Bemühungen, aber nicht von der Arbeit und der Bedeutung Jesu Christi für das ewige Leben. Wir werden, wie schon einige Jahrzehnte lang, mit dürren und leblosen Worten dasselbe hören, was wir schon immer gehört haben. Warum ist das Leben aus den meisten Vorträgen gewichen? Das Wort Gottes ist doch selbst lebendig und machtvoll! Ja, das ist es. Es ist machtvoll, weil es durch den Geist Gottes im Menschen lebendig gemacht wird. Aber dieser Sondervortrag zeigt nur zum wiederholten Male, dass das Feuer des Geistes in unseren Versammlungen (fast) erloschen ist. Wir sind auch hier zur Kirche geworden.

 

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Noomi

An Tilo
Danke für deine so geniale Abhandlung über die grosse Bedeutung von Jesus Christus in Bezug auf das Ewige Leben. Vielleicht kann ja der eine oder andere Vortragsredner das kleine, in ihm innewohnende Flämmchen, wieder zu einem Feuer anfachen – und er lässt den Morgenstern in seinem Herzen aufgehen.

Petrus111

Liebe Freunde, “Bist Du auf dem Weg zum ewigen Leben?” Die Antwort von JZ lautet: wenn man das glaubt, was JZ glauben, seine Glaubensansichten dann so ändert, wie es das jeweilige “hellere Licht” vorgibt und außerdem missioniert und die Mission durch Spenden und Hand- und Spanndienste unterstützt, dann ist man Christ – dann wird man gerettet. Jesus bietet jedem Menschen ewiges Leben, der – an ihn glaubt – anerkennt, dass er ein sündiger Mensch ist – und die Rettung durch das Opfer Jesu für sich annimmt – und sich im Übrigen bemüht, als Christ zu leben. Wie Christus die Menschen… Weiterlesen »

Vivildropine

Die Vorstellung, dass Philippus von dem Mann auf dem Wagen erst eine Unterschrift verlangt hätte… :-)))) der Vergleich ist sehr gut ! Einfach irre , was bei den Zeugen läuft!

ManfredF

Ich möchte einfach nur DANKE sagen. Mit diesem Artikel hast du ALLES beschrieben, was nötig ist um zu zeigen, dass die Organisation auf der Seite des Widersachers, des Teufels steht. Denn so wie der Teufel die Menschen vom Leben wegziehen will, so macht es die Organisation. Menschen, die aufrichtig Gott suchen werden solange mit geistigem Müll bombardiert bis sie sogar glauben, sie müssten mit ihrer Unterschrift den Weg zum Leben besiegeln.

Naara Schemat

Hallo, welche Karte muss denn ein Täufling unterschreiben und was steht darauf? Den Rtikel finde ich übrigens toll. Die Ansprache des Gedächtnismahles beinhaltete auch nur 10% das Leben und Wirken Jesu und die Bedeutung seines Opfers für alle Menschen.

ManfredF

Wie krank ist das denn? https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/familie/kinder/werde-jehovas-freund/mitmachseiten/etwas-fuer-jehova-geben/ Da werden kleine Kinder animiert, zu spenden, angeblich für Jehova. Damit programmiert man diese unschuldigen Wesen zu glauben, Gott kann man mit Geld freundlich stimmen und man kann sich das leben erkaufen. Wofür das Geld ist, wird in Bildern gezeigt. Für Gebäude, Bücher und Trollys …. Als wenn Gott diese Dinge braucht. Wenn ich nicht schon längst raus wäre würde mir jetzt wirklich übel werden. Ein Spiel, ein Irrgarten um den Kindern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie war das noch mal im Mittelalter? Wenn das Geld im Kasten klingt die Seele… Weiterlesen »

Omma@Tilo

Lieber Tilo, wieder einmal hast du uns mit deinen Ausführungen gestärkt. Wir möchten dir von ganzem Herzen dafür danken. Bei deinen Worten: „Und bei schwindenden Mitgliederzahlen muss jetzt eine “Reserve” (die noch nicht getauften Interessierten) aktiviert werden.“, mussten wir an den „Deutschen Volkssturm“ zum Ende des zweiten Weltkriegs denken. Wie wahr!!! Die Organisation hält sich für einen Gott, und sie spricht mit einer solchen Autorität, ohne einen Widerspruch zu dulden. Als ich in deinem Artikel von der Unterschrift auf einer Mitgliedskarte las, war ich nicht überrascht, denn schon vor etlichen Monaten ging ein GERÜCHT um, dass alle getauften ZJ irgendwann… Weiterlesen »

Ichbins

Ja ja, schimpft nur über alles. Macht es doch besser. Gründet doch eure eigene Sekte. Und macht euren Kram in eurem Sinn. Mal sehen was dabei rauskommt.
Und up to date seid ihr auch nicht. Die Karte muss schon seit über einem Jahr nicht mehr unterschrieben werden. Und es diente der Anerkennung des Datenschutzes. Habt ihr online bestimmt schon 100 Mal bestätigt.
Schon mal dran gedacht, dass nicht alle Menschen so “gebildet” seit wie ihr alle, sondern dass sie sich über einfache biblische Erklärungen freuen. 8 Millionen ZJ haben nicht unrecht.
Ihr seit auf dem Holzweg, weil ihr nichts Besseres habt.

waytodawn

Irgendwie steigt die Qualität der “Vorträge” hier von mal zu mal.

Hervorragend herausgearbeitet!

Vielen Dank

Schneeflocke

Vielen Dank lieber Tilo, ein wunderbarer Artikel, der es einfach auf den Punkt bringt. Mein Vorschlag: Man sollte diesen Artikel von Dir als Sondervortrag vorlesen, das würde bestimmt einigen helfen den Weg zum Leben zu finden! 😉 Ich habe in den letzten Gesprächen mit aktiven Zeugen (einem Ältesten und einem sehr langjährigen org-treuem Bruder) festgestellt, dass sie sich zum Teil gar nicht so bewusst sind, dass die Org. wirklich so krass lehrt, dass es außerhalb der Organisation keine Hoffnung / Rettung gibt. Als ich ihnen dann einen Ausschnitt aus der Studienausgabe des Wachtturms Juni 2016 gezeigt habe waren sie erstaunt.… Weiterlesen »

Ichbins

Wollte bloß mal sehen wie ihr reagiert. Genauso habe ich es mir gedacht.
Ihr seid die Erfüllung von 2. Petrus 2:1-3. Und er wusste was er sagte, war er doch mit Jesus zusammen.
Und einig seid ihr euch auch nicht.
Ist wie in der Politik, haltloses Gelaber.

Dann lieber in der Versammlung mit netten Menschen, die eben Fehler machen. Macht sie sympatisch.

Sich selbst nichts wichtig nehmen das ist die Lösung.

Und welche Charade kommt jetzt?

Bye

Anna

Lieber Tilo, liebe Brüder und Schwestern, danke , für diesen Artikel. “Bist zu auf dem Weg zum ewigen Leben”: Diese Formulierung suggeriert, dass man scheitern könnte. Wenn ich mich auf den Weg mache bedeutet dies noch lange nicht, dass ich auch ankomme. Daher wird den Zuhörern vermittelt, dass sie sich eng an jw.org halten müssen um entweder diesen Weg überhaupt zu gehen oder auf diesem zu bleiben. Wir alle sind unvollkommen und JHWH und Jesus rechnen damit, dass wir auch mal stolpern. Nur finde ich der Christus reicht jedem von uns die Hand und hilft uns wieder auf. Wir brauchen… Weiterlesen »

Edelmuth

Guten Abend Du hast wieder einmal einen interessanten Beitrag veröffentlicht, der es in sich hat. » Damit kommen wir schon zum Schluss der Disposition. Sie ist wie immer ein Ansporn zur Tat. Ich stelle sie wörtlich hierher: WEITERHIN GEISTIGE FORTSCHRITTE MACHEN (5 Min.) Unser Leben umzustellen, damit wir Gottes Erfordernissen entsprechen, erfordert Zeit und Geduld, ist aber dringend. Die Segnungen und Freuden im Dienst für Jehova sind alle Mühe wert. Lassen wir uns nicht durch Hindernisse oder Rückschläge entmutigen (Mark. 4:26-29; w14 15. 12. 12-13 Abs. 4-8). Lassen wir uns nicht täuschen von den Glücksversprechen der Welt und ihrem Herrscher… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Zu Eurer Information: Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der Passahfeier im April/Juni 2016 und das Pfingstfest im Juni Das Neujahrfest (1.Nisan – Neumondfest) beginnt um 18.00 h am 8. April (Freitag), es dauert bis zum Abend des 9. April (Samstag). Versammlung: Samstag 09.00-11.00 anschliessend Mittagessen (respektive 15.00-17.00 und Abendessen) (4.Mo 28:11-15; Jes 66:23). Das Abendmahl (14. Nisan) ist am Abend 21. April (Donnerstag), Versammlung und Abendmahl 20.00-ca 23.00 (3.Mo 23:5, 6) Das Fest der Passahwoche (15.-21. Nisan) beginnt am Abend des 22. April (Freitag) um 18.00 Uhr und dauert bis zum Abend des 29. April 18.00 (Freitag). Erster… Weiterlesen »

Jochen

Jochen@An den Klugen oder die Kluge Ichbins! Mal allererstes das was sie hier alles von sich geben ist das alles auf ihren Mist gewachsen???? Dann Hut ab vor soviel Schwachsinn den Sie schreiben.Bruderinfo hat recht was suchen Sie hier ?nur Stress und Unruhe reinbringen und Brüder und Schwestern beleidigen?es kommt mir vor als wenn Sie von der Spionageabwehr der jworg sind!!! Und nach jedem Satz warten das die Ältersten ihnen auf die Schulter klopfen und sagen brav gemacht.oder wissen die gar nicht das sie bei Bruderinfo sind? Den das wäre ja ne große Sünde mit den Abtrünnigenpack zu Kollaborieren ganz… Weiterlesen »

Mozzel

Hallo an Alle
Ich lese nun schon längere Zeit hier mit und in den letzten Monaten kann man vermehrt die Aktivitäten dieser “Trolle” beobachten.
Das Problem, das ich hierbei sehe ist nicht, dass es diese Individuen gibt und diese hier ihre Probaganda verbreiten. Das Problem ist, dass jeder direkt darauf anspringt und damit diese tolle Plattform des Austausches von Erkenntnis und glaubensstärkender Worte nicht mehr für dieses benutzt sonder nur noch um diese Trolle in die Schranken zu weisen.
Damit ist diesen ihr Job hervorragend gelungen .
Denkt mal drüber nach.

Treuer Zeuge

Wie seid Ihr bloß tief gesunken!

stoertebeker

Störtebeker@Omma, ihr “Bibellehrer” ist Urs Martin Schmid. Sie hatte meine E-Mail- Adresse ohne mich zu fragen auch schon mal an diesen sogenannten “Bibellehrer” weitergegeben. Daraufhin bekam ich dann einen umfangreichen Artikel gepostet. Bei dem Artikel ging bei mir aber sofort die rote Lampe an ( dunkelrot ). Daraufhin habe ich dann zurück gepostet, dass ich von dieser Art Material nichts wissen will. Er hat dann noch einen zweiten Versuch bei mir gemacht. Ich erspare Euch hier die Einzelheiten. Für mich absolut jenseits jeder Diskusison. Danach bin ich noch mal etwas deutlicher geworden. Dann war Ruhe. Eigentlich wollte ich um 15.00… Weiterlesen »

ManfredF

Mal eine Frage
Wie kommt man an das Manuscript von solchen Vorträgen als normaler Mensch?
ManfredF

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠STREITFRAGE ZUM „MOSAISCHEN GESETZ“

Ein sehr weiser Sprücheschreiber schrieb einst in Prediger 8:16,17 folgende Worte: Als ich mein Herz darauf richtete, Weisheit zu erkennen und das Treiben zu besehen, das auf Erden geschieht – denn weder bei Tag noch bei Nacht sieht man Schlaf mit seinen Augen -, da sah ich am Ganzen des Werkes Gottes, dass der Mensch das Werk nicht ergründen kann, das unter der Sonne geschieht. Wie sehr der Mensch sich auch abmüht, es zu erforschen, so ergründet er es nicht. Und selbst wenn der Weise behauptet, es zu erkennen, er kann es doch nicht ergründen. Hier zeigt Salomo bereits, dass… Weiterlesen »

Ron West@Sylvia und Jochen und Boas und alle

Hallo liebe Sylvia, danke für Deine Antwort. Selbstverständlich kenne ich das Gesetz des Christus und was es alles einschließt. Du hast ja, bestimmt die vielen Kommentare gelesen und gesehen das es da Unterschiede in den Meinungen gibt. Im Großen und Ganzen kann ich mich den Ausführungen unseres Bruders Boas anschließen. Die Bibelverse die ich anführte zeigen, das natürlich jeder selbst Entscheiden kann was für Tage usw. er für wichtig hält. Niemand darf jemanden anderen dafür verurteilen. Doch muß jeder Gläubige auch bedenken, das ein bestimmtes Verhalten auch Folgen hat. Wenn ich mich an das mosaische Gesetz halte, indem ich auf… Weiterlesen »

Tommy

Lieber Brueder und Schwestern bei Bruderinfo und lieber Pit,
ja, Kommentar is von mir und habe einfach mal alle dazu passenden (wie ich meine) Stellen aus der Schrift zitiert. Sorry, ist mir klar, dass das ewig viele Stellen sind. Aber einfach nur zu schreiben, dass man nicht einverstanden waere haette m. E. nicht genuegt. Wollte es untermauern.
Und Pit, die ersten drei Saetze waren ja von mir, also nicht ganz unkommentiert.
Nein Bruderinfo, bin nicht boese.
Tommy

Ron West@Omma

Hallo liebe Omma,

Danke für den Hinweis wegen Urs Martin Schmid.

Gruß Ron

Max@Matthäus

Hallo Matthäus,
ja, so ging es mir auch als ich mir das Video anschaute.
Es war zwar gut gemeint und sicherlich ein Thema das angesprochen werden sollte.
Aber ich denke das ein Zeuge der sich dies angeschaut haben sollte auch sehr schnell abschaltete.
Man muss auf die Seriosität achten, sonst geht der Schuss nach hinten los.
Liebe Grüße Max

Täter des Wortes

Wieder ein sehr ermunternder Sondervortrag. Speise zur rechten Zeit. Hoffen wir die Interessierten, die anwesend waren, haben die Wahrheit erkannt und finden den Weg zum ewigen Leben.

Neuer

Bildest Du Dir ein, DU wärst derjenige, der “ewiges Leben” verkaufen könnte? Oder gar schenken? Bist DU die Schlange? Der Satan, der immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts annimmt? Bist Du der, der sagt “stürze Dich von diesem Felsen hinab, denn es steht geschtieben….” wenn Du fordest, man solle sich Dir und Deiner JW.ORG “hingeben”? Mit ganzem Sinn und ganzen Herzen (und ganzem Vermögen)? Bist DU auf dem Weg in die ewige Vernichtung? Und soviele wie Dir möglich mit in den Abgrund ziehen? Weil Du weisst, dass Dein Ende Nahe ist? Und es FÜR DICH keine Rettung gibt?… Weiterlesen »

haraschmi

Hallo zusammen, ich habe mir mal die Mühe gemacht und das April JW.Borg Video angesehen. Mühe deshalb, weil es mal wieder typische Propaganda ist. Es ist einfach nur einschläfernd und manipulativ. LANGWEILIG. Die “tollen” Erfahrungen sind auch absolut unbrauchbar. Folgendes ist mir besonders aufgefallen: 1. Es hieß in einem Satz: “um sich für die neue Welt zu qualifizieren”. (habe ich mir extra aufgeschrieben). Für mich absolut unpassend. 2. Ein Junge der das Bethel besuchte hatte einen blauen “jw.borg” Anstecker am Hemd 3. Musikvideo und Werbung für den Kongress. Erinnert mich an einen Kino-Trailer…wofür Spendengelder alles genutzt werden…. Also es lohnt… Weiterlesen »

erwachter Sünder an Pit

Lieber Pit, ich hatte folgende Bibelstellen genannt: Apg 13:42 Als sie aber aus der Versammlung gingen, bat man sie, daß ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat gepredigt werden möchten. Apg 13:43 Nachdem aber die Versammlung in der Synagoge sich aufgelöst hatte, folgten viele Juden und gottesfürchtige Proselyten dem Paulus und Barnabas nach, welche zu ihnen redeten und sie ermahnten, bei der Gnade Gottes zu beharren. Apg 13:44 Und am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort Gottes zu hören. Apg 16:13 Am Sabbat gingen wir vor das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine… Weiterlesen »

erwachter Sünder an Sylvia

Liebe Sylvia,

danke mir geht es relativ gut, Du brauchst Dir also keine Gedanken zu machen, aber lieb von Dir.
Ich hoffe, daß es Dir auch gut geht, trotz Hitze.
Über Deine genannten Punkte werde ich nachdenken.
Was das Halten des Sabbats betrifft, da werden wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Die Begründung warum der Eintrag in das „Buch des Lebens“ nicht am Tag unserer Taufe erfolgt, konntest Du aber nachvollziehen, oder nicht?

LG vom e.S.