Aus der Enge in die Weite

Enge Weite .001Die Psalmen Davids handeln auffallend oft von den großen Schwierigkeiten aus seinem Leben. Es häufen sich Ausdrücke wie Tränen, Schreien, Flehen und Bitten. Er spricht oft von Bedrängnis, Einengung und Not. Wir finden Verlassensein und Einsamkeit. Nichts vom ganzen Alphabet der Glaubensprüfungen scheint zu fehlen. Und doch bezeugt dieser Mensch immer wieder die Befreiung aus der höchsten Not: Aus der Enge kam er in die Weite.

Liest ein Christ diese erschütternden Erfahrungen Davids, dann denkt er an sein eigenes Leben. Er fühlt sich mit ihm in guter Gemeinschaft. Alles das ist ihm vertraut! Und er bemerkt, dass sich nur die Zeit geändert hat, aber nicht die Bedrückung durch andere Menschen, die das Leben recht sauer machen kann. David wurde nicht nur von Saul verfolgt; seine Feinde waren zahlreich. Und überblickt man sein Leben, dann scheint es kaum eine längere Zeit gegeben zu haben, in der er befreit aufatmen konnte. Und der Leser seiner Psalmen denkt bei sich: So ist das Leben?

Und ist es ein ehemaliger Zeuge Jehovas, der sich unter vielen Schmerzen von seiner Kirche getrennt hat, dann wird man genau das nachempfinden, was einmal ein Kommentarschreiber auf Bruderinfo-aktuell geschrieben hat:  “Nur wer das alles einmal aufrichtig geliebt hat, versteht den “irrsinnigen” Trennungsschmerz und kann die schrecklichen Verlustängste nachempfinden. Für uns als Vollblut-Vollzeit-Diener war der ganze jw.org Zinnober einmal unser gesamtes Leben, unser ganzes Sein, unser vollständiger und einziger Daseinszweck! Das macht es so ungemein aufarbeitungsintensiv, so quälend und so langatmig.”

Kann man ermessen, in welcher geistigen und gefährlichen Enge man sich befunden hat? Kann man nachfühlen, welche Leiden durchschritten worden sind? Kann man sich die vielen schlaflosen Nächte vorstellen, das Grübeln und die Angstanfälle?

Hat man das aber überstanden, dann wird daraus eine überwältigende Erfahrung, weil man weiß, dass man nicht sich selbst überlassen war und nicht allein diesen notwendigen Kampf ausgefochten hat. Danach weiß man mit dem Herzen, dass Jesus uns aus der Enge in die Weite führt.

Ein christliches Lehrstück

Der 118. Psalm, der den Weg aus der Enge in die Weite beschreibt, wird durch diese Worte eingerahmt, sie stehen am Anfang und am Ende: “Dankt Jehowah! Denn er ist gut. Für immer bleibt seine Güte (oder Gnade) bestehen.”

Das kann man so dahin sagen- und das wird es ja auch so oft. Aber hier steht eine tiefe Erfahrung dahinter; hier redet der Psalmenschreiber nichts nach; er hat seine Worte aus eigener Erfahrung geboren: “Man hatte mich in die Enge getrieben. Da schrie ich zu Jah.  Jah gab mir Antwort und verschaffte mir weiten Raum. 

Jehowah ist für mich, ich fürchte mich nicht! Was können mir Menschen schon antun? Jehowah ist für mich, er steht mir zur Seite! So kann ich denen, die mich hassen, unerschrocken in die Augen blicken.” (V. 5 – 7)

Man muss dabei bedenken, dass hier ein Mensch große Furcht durchlebt hat. Er gebraucht Bilder, um seine beengende Angst zu beschreiben. Er vergleicht seine Feinde mit fremden Völkern, die einen immer enger werdenden Kreis um ihn ziehen.

Seine Einengung durch die feindlichen Angriffe vergleicht er mit dem Angriff durch Bienen und mit Feuer, das einem leicht entflammbaren Dornengestrüpp immer näher kommt. (Verse 10 – 12). Das ist äußerst bedrohlich und Angst einflößend. In diesem Kampf hat er nur eine einzige Hilfe: “Beschützt vom Namen Jehowahs konnte ich ihren Angriff abwehren.” (Vers 12) 

“Man stieß mich hart, um mich zu Fall zu bringen. Doch Jehowah stand fest an meiner Seite. Meine Kraft und meine Stärke ist Jehova. Er ist mir zum Retter geworden.” (Verse 13, 14)

Diese persönliche Erfahrung macht man nur, wenn man durch Gott befreit worden ist. Man kann diese Erfahrung nicht ohne Prüfungen im Leben machen. Auch daran denke ich, weil ich als Zeuge Jehovas in Gewissensnöte und Ängste geraten bin, die von der JW.Org verursacht worden sind: Nach bestandener Prüfung konnte ich befreit aufatmen und war mir sicher, dass “meine Kraft und Stärke Jehowah ist”. Auch ich bin durch “Feuer und Wasser gegangen und wurde in die Freiheit geführt” (Ps. 66:10-12).

Zu den Kämpfen gegen äußere Bedrohungen und Versuchungen kommen noch die Kämpfe, die uns durch die JW.Org aufgedrängt werden. Die Organisation der Zeugen Jehovas treibt uns in die Enge, weil sie Gedanken- und Gewissensfreiheit nicht dulden will! Wer sich ihr nicht unterwirft, muss mit Maßnahmen rechnen. Diese Organisation fordert den ganzen Menschen. Sie erhebt Anspruch auf etwas, was nur Gott zusteht! Sie will, dass man ihr unter allen Umständen die Treue hält. Sie propagiert, Gottes “Mund” zu sein. Und sie will, dass ihre Mitglieder jeden ihrer Aussprüche als Äußerungen Gottes annehmen.

Sie fordert völligen Gehorsam und duldet es nicht, dass sich jemand auf Jesus Christus als alleinigen Mittler zwischen Gott und Menschen beruft. Sie ersetzt Gewissensentscheidungen des Einzelnen durch ihre Anordnungen und erlaubt es nicht, selbst die Bibel zu studieren, ohne sich von ihren vorfabrizierten Auslegungen leiten zu lassen. Sie erlaubt es ihren Mitgliedern nicht, selbst zu denken. So ist man bestrebt, eine totale Gedankenkontrolle auszuüben.

Das Leben ihrer Mitglieder hat sie durchorganisiert. So leben diese größtenteils fremdbestimmt. Dabei bleibt dann wenig Raum für das eigene, dem Individuum gemäße Leben, das zum Glauben ebenfalls dazu gehört. Fast jede normale Freude, jedes Ausweichen in das eigene private Leben, soll auf später verlegt werden.

Die Zeugen Jehovas sollen alle Menschen außerhalb ihrer Gemeinschaft als “Weltmenschen” sehen und keinen Umgang mit ihnen pflegen, es sei denn, man spricht im offiziellen Predigtdienst mit ihnen. So werden die Zeugen von anderen isoliert. Ihre Welt wird dadurch noch kleiner und enger. Gleichzeitig betont man den elitären Charakter dieses Glaubens, wodurch der Abstand zu den Mitmenschen noch größer wird. Diese werden als Objekt zur Bekehrung gesehen, nicht als Nächste im Sinne der Bergpredigt.

Dieselbe Enge offenbart sich auch in einer oft kleinlichen Auslegung der Bibel. Wo sie den Christen Freiheit verheißt, versucht man zum mosaischen Gesetz zurückzukehren, indem man eine legalistische Sicht auf das Christentum favorisiert. Wenn die Bibel allen Christen die Kindschaft Gottes anbietet, sperrt man hier die meisten davon aus, indem man behauptet, dass nur ein kleiner Kreis zur Familie Gottes gehören darf. Wenn die Bibel allen Christen Gewissens- und Gedankenfreiheit verspricht, unterdrückt man gerade diese fundamentalen Rechte eines Menschen in der Organisation. Und dies alles wird durch Bibelverse “bewiesen”, die man aus dem Zusammenhang reißt oder einfach falsch interpretiert.

Die Organisation hat ein so starkes Gewicht, dass Gott und Jesus Christus den Einzelnen zwar bekannt, aber nicht immer von ihm erkannt sind. Der persönliche Glaube entartet bei vielen zur spitzfindigen Theologie mit einer Zugehörigkeit zu einer Kirche. Ein persönliches Verhältnis zu Gott und seinem Sohn ist, wenn vorhanden, eher blass. Er mangelt an der Erfahrung der Gnade Gottes, des Kerns der guten Botschaft; es fehlt vielen die persönliche Wahrnehmung Gottes. Aber über diese Defizite hilft man sich mit einer “schlauen Theologie” der Organisation hinweg.

Ich weiß, dass dies harte, von Emotion begleitete Worte sind. Aber von den Gefühlen abgesehen, sind meine Ausführungen und meine Sicht auf die Zeugen Jehovas durch über fünfzig Jahre Erfahrung hindurch immer wieder bestätigt worden. Es ist leider für mich zur Tatsache geworden, dass diese Religionsgemeinschaft Menschen in die Enge führt. Und jedes Loslösen von ihr ist mit Kampf und Schmerz verbunden.

Während ich das so hinschreibe, habe ich das unheimliche Gefühl von Verwandtschaft mit der Scientology Church und anderen einengenden Gemeinschaften. Auch diese Organisationen nehmen ihre Mitglieder voll in Beschlag und erlauben auch keine Gedanken- und Gewissensfreiheit! Und genauso haben auch sie für die Probleme der ganzen Welt eine handliche Lösung parat und manipulieren ihre Mitglieder mit Angst und psychologischer Raffinesse.

Und ich will auch sagen, was ich als Enge erfahren habe: Es war nicht die moralische Belehrung, es war nicht die Forderung nach Anständigkeit und Rechtschaffenheit. Nein- es war das Auflegen eines Jochs, das Christen nicht tragen sollten.

Einengung durch Angst

Ja, es wird ständig Angst erzeugt: Es ist die Angst vor Harmagedon, die Angst es nicht geschafft zu haben, die Angst, in der Gemeinschaft nicht beachtet zu werden, die Angst verleumdet und diskriminiert zu werden, die Angst ausgeschlossen zu werden usw. Ich habe im Forum auf BI viele Ängste kennengelernt. Ich habe von Selbstmordgedanken gelesen, von Verlassensein, Verzweiflung, Ratlosigkeit und Entwurzelung. Es ist erschreckend, was die JW.ORG den Menschen antut, um Macht über sie auszuüben!

Unter den Zeugen Jehovas gibt es auffallend viele “Angstkranke”. Und es sind vielfach psychosomatische Leiden, die oft nur Ausdruck einer unnennbaren Angst sind. Dadurch werden Menschen in eine bedrohliche, fürchterliche Enge getrieben.

Der Ausweg

Weite 2 .001Ein Christ, der die Verse 19 bis 26 des Psalms 118 liest, wird sofort bemerken, dass hier von Jesus Christus die Rede ist. Jesus und die Apostel zitierten hieraus. In den Versen 19, 20 heißt es im Hinblick auf den Messias: “Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit! Ich möchte durch sie hindurchgehen und Jah danken. Dies ist das Tor, das zu Jehowah führt. Nur die Gerechten gehen hindurch.”

Weil Christus “unsere Gerechtigkeit” ist, ist er auch das Tor oder der Weg zu Gott! (1. Kor. 1:30; Joh. 14:6) Durch Jesu Opfer können wir vor Gott als Gerechte stehen. Und es gibt keine andere Möglichkeit, um als Gerechter zu Gott zu kommen, als durch Jesus Christus! Es gibt keine Organisation, die das leisten könnte. Ein Christ muss immer daran denken, dass Jesus für ihn der Führer ist, der ihn aus jeder geistigen Gefangenschaft befreien kann. Nur er kann unseren Horizont weit machen, er kann unser Herz ansprechen und uns helfen, die Wahrheit über Gott und damit den Höchsten selbst zu erkennen. Es kommt tatsächlich darauf an, die Worte Jesu zu verinnerlichen und mit dem Herzen zu wissen, dass niemand zum Vater kommt, außer durch ihn (Joh. 14:6). Damit scheidet jede menschliche Organisation in dieser Hinsicht aus. Es ist eher so, dass Kirchen und Organisationen Menschen gefangen nehmen und sie versklaven. (Beweisen muss ich das hier nicht; die Geschichte hat dies getan.)

Die anschließenden Worte können Christen dann auf sich beziehen, wenn sie durch Jesus aus der Enge in die Weite ihres Glaubens geführt worden sind: “Ich will dir danken, weil du mir Antwort gabst. Du bist für mich zum Retter geworden. Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Grundstein geworden. Von Jehowah wurde dies bewirkt. Es ist ein Wunder in unseren Augen. Dies ist der Tag, den Jehowah gemacht hat. Lasst uns jubeln und uns freuen über ihn! Ach, Jehowah, bringe doch die Rettung! Ach, Jehowah, bringe alles zum guten Ende!  Gesegnet sei, wer im Namen Jehowahs kommt!  Vom Hause Jehowahs aus segnen wir euch.” (V. 21-26)

So wollen Christen ihren Retter und Befreier willkommen heißen. Es ist der Christus, der uns aus der Enge von Sünde und Tod, von Lüge und Täuschung in die Weite des ewigen Lebens führt! Es ist Jesus Christus, der uns die Freiheit des Gewissens und der Gedanken gewährt. Und niemand sollte so frech sein, und das ändern wollen!

Die JW.Org hat sich Jesus in Weg gestellt, sie hat ihn verdunkelt, sie hat gerade den verdunkelt, der Licht auf das ewige Leben und die christliche Freiheit geworfen hat. Doch der Christus ist und bleibt unsere Freiheit! Nur er führt uns aus der Enge in die Weite. Und deshalb danken wir dem himmlischen Vater, weil er uns befreit hat:  “Jubelrufe und Siegeslieder erklingen in den Zelten der Gerechten:  “Die starke Hand Jehowahs wirkt mit Macht!  Die starke Hand Jehowahs ist hoch erhoben! Die starke Hand Jehowahs wirkt mit Macht!” Ich werde nicht sterben, sondern leben und erzählen, was Jehowah getan hat! Mit harter Hand hat Jehowah mich erzogen, aber dem Tod hat er mich nicht ausgeliefert.” (V. 15-18)

Ich möchte noch einmal auf den Vers 18 hinweisen: “Mit harter Hand hat Jehowah mich erzogen“. Die Befreiung aus der Enge der Organisation kann schmerzhaft sein. Es werden Erfahrungen berichtet, die einen langsamen und schmerzhaften Prozess aufzeigen, in dem ein Weltbild zusammenstürzt, weil man feststellt, welchen Irrtümern und Lügen man aufgesessen ist. Es kann sehr schmerzhaft sein, wenn man auf die vielen Jahre zurückblickt, in denen man ein “vorbildlicher Zeuge Jehovas” war, in denen man seine Lebenszeit in den Dienst eines Verlages gestellt hat.

Es kann sehr weh tun, wenn man liebgewordene, aber falsche Glaubensinhalte wegwerfen muss, weil sie sich als Lügen und Täuschungen herausgestellt haben und im ehrlichen Licht der Bibel nicht bestehen können. Und es kann ungeheuer schmerzhaft und anstrengend sein, wenn man versucht, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Aber es gibt keine Heilung ohne Schmerzen, wenn die gütige Zucht Gottes uns befreien will. Um befreit zu werden ist Mut erforderlich. Es ist der Mut, die Worte Gottes in der Bibel verstehen zu wollen und mit christusähnlicher Konsequenz diesen Worten zu vertrauen!

Man muss nicht mit großem Bedauern zurückblicken und glauben, alles sei falsch gewesen. Eins bleibt: Wir haben unseren Vater im Himmel gefunden, weil sein Sohn uns dahin geführt hat. Auch wenn man meint, einen Umweg gegangen zu sein, ist der Weg doch erfolgreich gewesen. Unter der Führung des Himmels kamen wir frei, um endlich die Freiheit zu erleben, die Christus uns Menschen bringen wollte, die uns aber machtgierige Menschen immer wieder nehmen wollen. Es ist die kostbare Freiheit des Gewissens und die Freiheit, Gott mit gutem Gewissen, ungeheucheltem Glauben und aufrichtiger Liebe, in eigener Verantwortung zu dienen.

Es ist die Freiheit, nun ohne Angst vor Gott zu stehen und zu wissen, dass wir durch Christus mit Gott versöhnt worden sind. Es ist die Freiheit, ohne menschliche Mittler und Mittel, nur durch Jesus Christus, mit Jehowah Frieden zu haben. Das hat Jesus uns gebracht, damit wir im Herzen und im Glauben weit werden.

 

 

 

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ManfredF

Das Paradoxe daran ist, dass man die Angst vor der Hölle gegen die Angst vor Harmagedon eingetauscht hat. Und die Freiheit in Jesus gegen die Gefangenschaft durch den Sklaven. Ich habe in den letzten Tag mal versucht mit einem eingeschworenen ZJ zu diskutieren. Es ist unglaublich wie man als Zeuge lernt, auszublenden. Da zeigt man Römer 8 wo Paulus ganz klar sagt, wer den Geist hat ist ein Kind, ein Erbe und Miterbe Jesu, wer den Geist nicht hat ist des Todes. Und fragt sind ZJ alle Kinder oder nicht? Dann kommt als Antwort, wir sind alle Kinder aber erst… Weiterlesen »

Tom zu FREIHEIT

Lieber Tilo,
vielen Dank für diese gute Abhandlung.
Ich möchte gern hinzufügen:

Phil.:7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!

Unser Herz und unser Sinn werde auf direktem Wege behütet IN unserem Herrn IN dem wir sind, sein dürfen!
Dann sind wir IN der wirklichen Wahrheit und ohne Furcht.
Wir werden nicht eingeengt sondern geöffnet, für jedes gute Werk welches uns gegeben wird.

Es ist nicht länger ein Un-Verstand am wirken sondern der Geist Gottes selbst der alles übersteigt wirkt in uns mit der Weisheit unseres lieben Vaters.
Amen und Danke

Wahrheit

Lieber Tilo , Vielen Dank für deine ERMUNTERDEN WORTE ,du hast mir aus meinen HERZEN gesprochen! “JA” Es ist leider WAHR das man nicht die WAHRHEIT sagen darf ,man darf nicht die IRRELEHRENDE LEHREN der ORGANISATION wie bspw. ( das 1914, das Wiederkommen unseren Retters Jeshua ,die Überlappende GENERATION usw.) Man darf NICHT NACH DEM CHRISTLICHEN GEWISSEN HANDELN ,den die ORG bestimmt was WIR DENKEN SOLLEN UND WIE WIR HANDELN SOLLEN! In anderen Worten gleicht es den Tagen als unser HERR JESHUA hier auf ERDEN wahr, die Volksmenge wahr gefangen in einen PHARISÄRHAFTEN SYSTEM ,wo das GESETZ von den SCHRIFTGELEHRTEN… Weiterlesen »

nada

Sorry, liebe unbekannte, aber das ist nicht wahr.
Ich kenne sehr viele brüder und schwestern in unserem kreis persönlich recht gut, und auch in anderen teilen deutschlands und österreich.
Alle, ausnahmslos Alle, die ich kenne, haben zumindest einen mittleren bildungsabschluss und eine berufsausbildung im handel oder handwerk. Viele haben abitur mit einer anschliessenden berufsausbildung.
Und ich kenne auch akademiker, die langjärige zeugen sind.
Wäre bildung ein schutz gegen wtg-lehren, dann wäre mit einem schlag -geschätzt- 2/3 aller zeugen in meinem ausgedehnten bekanntenkreis weg.
Auch ich habe einen hohen bildungsgrad. Das hat mich nicht daran gehindert, über jahrzehnte der org zu folgen
nada

Anna

Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder, herzlichen Dank für die Einblicke in dein Glaubensleben in Verbindung mit David und den Psalmen. Das ist schön, dass dich Jesus schon in die Weite geführt hat. Ich hoffe, die gefangenen Geschwister lesen das. Freiheit bedeutet einfach Kampf. Zunächst ja mit sich selber. Sich eingestehen, dass man jahre-/jahrzehntelang Gefangen war. Zunächst ist ja jeder Mensch durch die Sünde gefangen durch Krankheiten und den Tod. Und mancher will die Zeit auskosten und lebt daher rücksichtslos und lieblos. Das Wissen um den unausweichlichen Tod hält uns gefangen. Wäre das Leben aller Menschen unendlich so denke ich,… Weiterlesen »

Matthäus

Lieber Tilo, auch ich möchte nur danke sagen für deine sehr zutreffenden Gedanken. Es bleibt nur die Hoffnung dass viele diesen Inhalt verstehen und damit ihrem Leben den nötigen Freiraum schaffen was natürlich auch persönliche Entscheidungen fordert. Zu deinem Satz: “Ich weiß, dass dies harte, von Emotion begleitete Worte sind.” …möchte ich sagen, Emotionen dieser Art können nicht deutlich genug sein und du hast sie sehr schön verpackt. Mich erinnert es an einen Ausspruch von Paulus der den Korinthern schrieb: 2. Kor. 6: 6 Wir lassen uns nichts zuschulden kommen und erkennen Gottes Willen; wir sind geduldig und freundlich, Gottes… Weiterlesen »

de facto

Hallo Ihr Lieben,

Unabhängig des obigen Themas möchte ich alle Kommentarschreiber einfach mal loben.
Seit circa einer Woche fällt der friedliche und zuvorkommende Unterhaltungston sehr positiv auf.
Manchmal ist das nämlich nicht so und man fühlt sich durch das verbale Gehacke eher unwohl.
Als Christen wachsen wir besser in der Agape wenn es so bleibt wie es derzeit ist.
Habt also nochmals vielen Dank für Eure netten,informativen und stets liebevollen Artikel oder Kommentare.
Eine friedliche Gute Nacht wünscht Euch
de facto

Argentum an Tilo

Lieber Tilo, auch von mir herzlichen Dank für diesen wundervollen Artikel. Ja, diese Religion schnürt unmerklich eine Schlinge um die Seele, indem sie versucht das eigene Gewissen zu drangsalieren. Gerade auch Menschen mit psychischen Problemen, die sehr gewissenhaft und sensibel sind, nehmen sich die Belehrungen in der sogenannten Speise sehr zu Herzen und verhungern nach und nach spirituell, weil sie in eine Enge getrieben werden, die die Luft zum atmen nimmt und die Weite des Herzens mit dem Zentimetermaß festlegen will. Da kann die Liebe nur verkümmern. Aber Düse Enge ist auch immer ein sicheres Indiz, das man falsch ist.… Weiterlesen »

Horst

Au Backe, liebe Unbekannte,
hier legst du Dich womöglich mit hei-bea an, siehe ihren Kommentar vom 29.7. an mich.
Könnte aber sein, dass sie Dir gegenüber die milden Nordharz-Töne anschlägt…

Frdl. Gruss Horst

unbekannte

bitte

löschen sie meine adresse
danke

********
Welche Adresse?

notator

Hallo ihr Lieben, ich lese hier schon eine ganze Zeit mit. Würde sagen mein Horizont hat sich erheblich erweitert. Geh schon seit fast 10 Jahren nicht mehr in die VS. Das Berichtewesen und andere Mißstände widerten mich an. Bin nicht ausgeschlossen, hab aber noch eine große Zeugen-Familie; Frau,Kinder und Eltern; dass hielt mich bisher ab einen knackigen Cut zu machen. Meine Familie ist seit Bibelforscherzeiten dabei, von der Lehren zur Zeit meiner Taufe in 1970 ist nur noch herzich wenig übrig geblieben. Mal ne Frage, weil mich das Thema Abendmahl interessiert. Wie händelt ihr das? Hab gelesen, dass einige von… Weiterlesen »

nada

Nada@bruderinfo, ihr lieben, wenn ich über letzte kommentare gehe, kann ich keinen kommentar, der sich mit der WS-HER sache beschäftigt, mehr aufmachen. Auch meinen eigenen an WS nicht. Auch wenn ich in den artikel hinein gehe finde ich diese kommentare nicht, obwohl sie unter letzte kommentare erscheinen. Alles andere funktioniert einwandfrei.. Was ist da los? Ich finde es wichtig, dass WS-HER, diese kommentare lesen kann. Ich zittere innerlich bei dem gedanken, wie er sich grad fühlt… Zweimal in den staub getreten. Vielleicht ist das auch nur ein problem mit MEINER hardware.. Eine kurze info von euch wäre toll.. Auch eine… Weiterlesen »

Ömmelchen @ O.W.Schön

Lieber O.W.
Den Ausdruck geistesgestört meinte ich eher wortwörtlich : der Geist des Menschen in seiner Gesamtheit; die Wahrnehmung und deren Interpretation – das Denken, Fühlen, Bewerten; einfach alles ist bzw. wird in seiner Funktion nachhaltig gestört oder behindert.
Okay, ich weiß, der Begriff wird normalerweise anders verwendet, insofern Tschuldigung. Wollte niemanden als behindert abstempeln.
Sag mal, was ist denn das für ein Buch ? Hört sich irgendwie nach “Der Fanatiker ” an …

Dominikus

Zu wörtlich genommen? Jakobus 5:13-15 13Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten! Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen! 14Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen; und sie sollen für ihn beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn. 15Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden. Oh Nein! Im US-Bundesstaat Idaho sind “echte Christen” entsetzt weil man den 4 Absatz von Idaho Statute 18-1501 ändern will! Was sagt… Weiterlesen »

Alveradis

Hallo Sylvia Geiser,
Danke das ist sehr interessant und hilft mir meine Vorstellung zu realisieren. Wenn auch nur ganz langsam und Schrittweise fange ich doch an mich in diese Richtung zu bewegen.
Ich möchte einfach ein Christ werden und es gibt so viel von den Lehren der wtg zu hinterfragen.
Wenn es um das Thema Juden geht bin ich noch sehr unwissend.
Es interessiert mich alles was ihr Brüder und Schwestern auf BI dazu sagen könnt.
Danke, eure alveradis.

O.W.Schön@Ueli

“… FRAGEN SIE IHREN ARZT ODER APOTHEKER!”

Lieber Ueli,

leider vergaß ich vor meiner Taufe vor 36 Jahren den Beipackzettel der jw.org zu lesen. Außerdem hätte ich meinen Arzt oder besser noch meinen Psychiater auf die Nebenwirkungen der jw.org Lehren ansprechen sollen.

Gruß
O.W.S.

Annie

Liebe Geschwister, ich werde unruhig… Bitte lasst mich das sagen, liebes Team von BI: Die liebe Schwester Jolanta hat den Infokrieger MCM empfohlen. Ich habe mir seine Videos bis vor Kurzem auch gerne angesehen. Bis mein Bruder mich vor Kurzem darauf hinwies, dass er falsche Lehren verbreitet, und ich daraufhin genauer hinhörte. Er zitiert aus einem Buch Henoch parallel zur Bibel, das eindeutig nicht zu dem biblischen Kanon gehört. Er behandelt es jedoch wie Gottes Wort selbst, so wie ich das beurteilen konnte. Und er vermischt Gnade und Gesetz, genau das, wovor die Apostel im NT immer wieder warnten. MCM… Weiterlesen »

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