Unser Leben als Diener Jehovas 

von Nestor und Toni Kuilian, 2014  https://ad1914.com/the-jw-experience-of-nestor-and-toni-kuilan/

Ich wurde 1961 in Puerto Rico und Toni, meine Frau, 1958 in Brooklyn, New York, getauft. Wir nahmen uns die neuen “Wahrheiten” sehr zu Herzen und ließen uns aus voller Überzeugung taufen. Unser Leben und Dienst für „Jehova“ begann in der Stadt Humacao, Puerto Rico, als Sonderpioniere. Das war unsere erste große Aufgabe, die wir zusammen meisterten.

Heute wissen wir, dass wir indoktriniert wurden und wundern uns nachträglich über unsere damalige Leichtgläubigkeit. Wir haben unsere Familien verlassen, als sie uns am meisten gebraucht haben, um im Pionierdienst stehen zu können.

Auch gab ich mein Universitätsstudium auf und damit eine gute Grundlage für unsere Zukunft. Ja, wir waren jung und leichtgläubig. Ich erinnere mich noch, dass mein Vater mich fragte, warum ich Toni heiraten wolle, obwohl ich doch auf die Universität und damit auf eine gute Basis, eine Familie ernähren zu können, verzichtet hatte.

Als wir mit unserem Pionierdienst begannen, hatten wir keine eigene Bleibe und da die Zulage – 32,50 $ pro Monat für jeden – die uns von der Wachtturmgesellschaft gezahlt wurde, nur für eine Wohnung in einem Bezirk mit schlechtem Ruf, die von der Regierung für Leute mit niedrigem Einkommen gedacht war, reichte, verschlug es uns genau dorthin. Wir waren 23 Jahre, jung verheiratet, hatten keinen vernünftigen Platz zum Leben und mussten 150 Stunden im Monat leisten. Hinzu kam, dass wir uns auch noch um eine problematische Versammlung kümmern mussten.

Nach drei Jahren in Humacao haben wir uns für die “Gilead School of Missionaries” (Gileadschule) beworben. Wir waren das erste Paar aus Puerto Rico, das dort angenommen wurde. Auf dem Weg dorthin mussten aber zunächst viele Hindernisse überwunden werden. Aber aufgrund unseres tiefen Glaubens an die Wachtturm-Lehren haben wir unsere Familie, Freunde und eine gute Zukunft aufgegeben.

Wir waren sehr aufgeregt, wegen unserer Zulassung zur Gileadschule und nahmen an, dass wir dort viel über die Bibel lernen würden. Irgendwie hatten wir die Vorstellung, dass wir in Vorbereitung auf Gilead, die Bibel von Anfang bis Ende studieren und vollständig lesen müssten. Aber zu unserer Enttäuschung wurden wir dort hauptsächlich über die Geschichte und Geographie des Alten Testaments belehrt. Wir mussten uns Daten und Ereignisse merken, die wir nie wieder verwenden würden. Überhaupt bestand der Lehrplan hauptsächlich aus einer Wiederaufbereitung von altem Wachtturm-Material.

Tatsächlich durchliefen wir einen Indoktrinationsprozess. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem Nathan H. Knorr vor uns Schülern eine Rede hielt und uns versicherte, dass wir die “Creme” der menschlichen Gesellschaft seien, weil wir entschlossen waren, als Missionare, für Gottes Organisation auf Erden, zu dienen. Wow, Toni und ich waren schockiert, über diese Bemerkung und bemerkten, wie die Organisation Einfluss auf unser Ego ausübte. Wir hatten Glück, dass wir einen speziellen Kurs mit dem Titel: “Ministeriale Probleme” besuchen durften. Zwanzig Studenten wurden für diesen Kurs ausgewählt und wir gehörten dazu. Diese Belehrung war sehr praktisch und richtete sich an die Aufseher der Versammlungen, einschließlich Kreis-, Bezirks- und Zweigaufseher. Der Kurs hatte zum Inhalt, wie man die Anweisungen der Wachtturmgesellschaft, in den Gemeinden, anwendet und umsetzt.

Während unserer Zeit des Sonderpionierdienstes, in Humacao, P. R., war es mir, aufgrund meiner Psyche und meiner eigenen Sensibilität, möglich, zu  erkennen, wie viel Leid die Mitglieder der Versammlung erleiden mussten, einzig aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur “Organisation Jehovas”. Die meisten Aufseher verstanden nicht, wie Menschen denken und fühlen und wie sie Hilfe leisten konnten. Sie wurden daher von der WTG geschult, Regeln und Vorschriften anzuwenden, um das gute Image der Organisation zu bewahren. Zu Beginn des “Ministral Problems Course” hatte ich die Illusion, dass ich viel darüber lernen würde, wie man biblische Prinzipien in unserem Leben anwendet und anderen dabei hilft, dasselbe zu tun. In Wirklichkeit ging es aber im gesamten Kurs darum, wie man die Regeln der Wachtturm-Gesellschaft umsetzt.

Wiederum war es nur Indoktrination, weil es keinen Raum dafür gab, unsere eigenen Erkenntnisse, Erfahrungen, Argumentationen und unsere eigene Spontaneität anzuwenden. Die Studenten, die keine Erfahrung in Rechtsausschüssen hatten, freuten sich sehr über diese Regelungen, weil sie nicht nachdenken mussten, sondern nur die Informationen in den internen Publikationen finden und anzuwenden brauchten. Die Gesellschaft hat viele interne Schriften, für den Umgang mit Problemen in den Versammlungen, herausgegeben.

Eine Reise mit Umwegen

Im Oktober 1967 wurden wir beauftragt, in Spanien als Missionare zu dienen. Um Ausgaben zu vermeiden, schickte uns die Gesellschaft von New York über Island nach Spanien. Zwischenstation machten wir in Luxemburg, wo wir spät in der Nacht ankamen. Jemand aus der Zweigstelle eskortierte uns zum Bahnhof, von dort ging es weiter nach Frankreich, Paris. Nach zwei Tagen in der französischen Niederlassung, fuhren wir mit dem Zug weit über 12 Stunden nach Barcelona, ​​Spanien. Hier kamen wir zunächst in einem kleinen Hotel unter, das uns als Bleibe von der Gesellschaft organisiert worden war, unter.

Später wurden wir dann einem Missionar-Heim zugewiesen und blieben für mehrere Monate in Barcelona. Dort lernten wir, wie die Predigtarbeit im Untergrund funktioniert. Diktator Francisco Franco war immer noch an der Macht und unter seiner Herrschaft wurden Zeugen Jehovas geächtet und verfolgt. Also führten wir den Dienst auf eine ganz besondere Art und Weise durch. Wir predigten in Hochhäusern immer von den oberen Stockwerken nach unten, für den Fall, dass jemand wütend auf uns wurde und die Polizei anrief. In diesem Fall war es einfacher, das Gebäude schnell zu verlassen. Manchmal gingen wir  dann zügig einfach in ein anderes Gebiet, wenn Polizei auftauchte. Wir lebten in ständiger Unsicherheit, mit der Angst erwischt zu werden. Im Falle einer Festnahme, hätte man uns deportiert oder ins Gefängnis geschickt und unsere Partner hätten es erst viel später erfahren.

Diese ständige Bedrohung des Freiheitsentzuges machte es für die Spanier zu jener Zeit besonders schwer. Nach und nach hatten wir uns jedoch daran gewöhnt. Wir wurden für den Kreisdienst in Palma de Mallorca und Barcelona ausgebildet und später nach Madrid versetzt. Unser Predigtdienstgebiet bestand aus der Hälfte von Madrid, der südwestlichen Region Extremadura und dem Großteil von Castilla la Vieja. Die Gebiete erreichten wir mit Zügen und Bussen. Es war ein harter Job, aber wir versuchten, das Beste daraus zu machen und genossen es.

Nach einigen Jahren wurden wir für den Bezirksdienst eingeteilt. Zu dieser Zeit bestand Spanien aus einem Gebiet, das die gesamte spanische Halbinsel, die Balearen und die Kanarischen Inseln umfasste. Das bedeutet, dass wir das Land sehr gut kennengelernt haben. Während meiner Besuche kümmerte ich mich um die Brüder, die aufgrund ihrer christlichen Neutralität inhaftiert waren. Ich hatte die Gelegenheit, mehrmals mit diesen Brüdern im Gefängnis zu sprechen. Es war immer eine sehr harte emotionale Erfahrung. In Spanien wurden die Zeugen, die sich weigerten, Militärdienst zu leisten, ins Gefängnis geschickt und aufgrund der Belehrung durch die Gesellschaft, wählten viele junge Spanier diesen Weg. Einige von ihnen haben über 11 Jahre im Gefängnis verbracht.

Das Thema Wehrdienstverweigerung in Spanien wurde von der Gesellschaft anders gehandhabt, als z.B. in Mexiko. Dort hatte die Wachtturm-Gesellschaft den Zeugen erlaubt, sich mit Geld und einigen unterzeichneten Papieren vom Militärdienst freizukaufen. Kein Bruder in Mexiko wurde deshalb inhaftiert.

Im Gegensatz dazu, mussten die Brüder in Malawi, die auf Anweisung der Gesellschaft nichts unterschreiben durften, viel Leid ertragen und bezahlten mit ihrem Leben. Das ist uns schon als sehr widersprüchlich aufgefallen. Jedes Mal, wenn ich das Gefängnis besuchte, musste ich Beschwerden und Probleme anhören und einen Bericht an die Wachtturm-Gesellschaft senden. Aufgrund ihres Fleißes und guten Benehmens verdienten die Brüder den Respekt anderer Häftlinge und Wärter und durften zumindest zusammen sein. Es waren Männer mit Prinzipien, die bereit waren, ihre Freiheit zu verlieren, weil sie dachten, sie würden es für Gott tun.

Für die Bezirksversammlungen wurden wir Toulouse, Frankreich zugeteilt oder reisten nach Belgien, Deutschland und Rom. Wir arbeiteten sehr hart, um die ganzen Aktivitäten, während der Zeit der Diktatur, zu organisieren und mussten viele Schwierigkeiten ertragen, taten dies aber mit Liebe in unseren Herzen. Zu dieser Zeit war die Lebenssituation in Spanien ziemlich schlecht. Wir mussten in Häusern ohne Heizung wohnen und das Wetter war oft auch in Spanien sehr kalt. Viele Häuser besaßen kein Badezimmer oder WC.

Nach mehreren Jahren im Bezirksdienst wurde ich beauftragt, die “Kingdom Ministry School” zu leiten. Hierbei handelte es sich um einen  zweiwöchigen Kurs für die Ältesten. Dieser fand in mehreren großen Städten statt und die Ältesten der nahegelegenen Gemeinden reisten an, um den Kurs zu besuchen. Später, als Francisco Franco starb und uns die Freiheit gegeben wurde, wurde diese Schulung in der Niederlassung, in Barcelona, durchgeführt. Dort leitete ich die Schule und arbeitete auch in der Serviceabteilung der Niederlassung. Toni arbeitete in der Zweigstelle und half bei der Entwicklung von Systemen, für die Arbeit in der neu gegründeten Niederlassung.

Wir beide hatten die Möglichkeit, direkt mit den Brüdern und Schwestern vor Ort zu arbeiten und haben immer versucht, sie zu ermutigen, Liebe und Mitgefühl untereinander zu entwickeln, im Gegensatz zum legalistischen Ansatz der Wachtturm-Gesellschaft. Wir konnten wundervolle Beziehungen zu den Mitgliedern und Ältesten der Gemeinden, zu Kreisaufsehern, Pionieren und zu den Mitgliedern des Zweiges aufbauen, und so konnten wir mit Berechtigung sagen, dass wir mit an einem “geistiges Paradies“ gebaut hatten, in dem wir lebten.

Als wir 1967 in Spanien ankamen, gab es dort 4.644 aktive Zeugen. Als wir das Land 1977 verließen, waren es 34.954. Wir waren froh, einen Beitrag zu diesem Wachstum in Spanien geleistet haben zu dürfen. Dann kam die Nachricht, dass die Gesellschaft unsere Arbeit von Spanien, nach Brooklyn,  ins Bethel New York, verlegen wollte. Dort sollten wir in der spanischen Abteilung der Fabrik arbeiten. Wir waren nicht glücklich, Spanien verlassen zu müssen.

Unser Umzug, in einen “geistigen Dschungel”

1977 begann für uns in Brooklyn, New York, eine neue Etappe unseres Lebens. Was für ein Schlag! Was für eine Umstellung. Oft verglichen wir die Umgebung unserer früheren Aufgabe in Spanien, mit der Umgebung im Bethel Brooklyn. Es war wie ein Umzug, von einem “spirituellen Paradies”   in einen “spirituellen Dschungel”. Diese schwierige Veränderung hat uns aber auch die Augen geöffnet. Die Realitäten, die wir vorfanden, unterschieden sich erheblich von dem, was wir früher geglaubt haben.  Im Bethel, New York herrschte viel Gleichförmigkeit und Stereotypisierung vor. Es war ein Ort, an dem es keine Individualität gab. Alles wurde nach Regeln gemacht. Obwohl die Brüder im Bethel keine buchstäbliche Uniform trugen, erkannte man sie leicht durch Kleidung, Laufweise und Aussehen im Allgemeinen als Bethel-Brüder.

Jeder beobachtete jeden – ständig. Wir sahen Rassismus, Elitismus, Alkoholismus und Unmoral. Wir haben von Sexskandalen und Selbstmorden gehört und einer dieser Fälle war mir sogar persönlich bekannt. Wir haben bemerkt, dass im Brooklyn Bethel nicht vernünftig gehandelt wurde; es wurde nur Politik gemacht, Leute strebten nach einer Position und viele büßten ihre Menschlichkeit ein, weil sie wussten, dass Aufseher sie beobachteten. Ich dachte, das wäre der “Weg der Welt”, nicht der des Heiligen Geistes, aber genauso sah es dort aus.

Tonis Gefühlen im Bethel

Am Ende von drei Jahren hatte ich gerade besonders mit der Situation im  Bethel zu kämpfen. Viele der Bethel-Frauen vertrauten sich mir an, um sich von einer Last zu befreien und erzählten von der harten Arbeit und dem leeren Gefühl, das sie bei ihnen hinterließ. Sie fühlten sich einsam, verängstigt und nutzlos. Manche von ihnen wandten sich dem Alkohol zu, um ihre Gefühle zu beruhigen. Einige erwähnten, wie sehr sie sich gewünscht hätten, sie hätten eine Familie, wie “normale” Leute gegründet, als es noch Zeit dazu war. Ich erfuhr, dass einige dieser Frauen von Psychiatern behandelt wurden und andere wegen ihrer Alkoholabhängigkeit in Rehabilitationszentren aufgenommen wurden.

Dies schockierte mich, weil die Gesellschaft doch immer empfahl, keinen Psychiater aufzusuchen, sondern stattdessen lieber mit den Ältesten zu  reden. Eine junge Frau lud mich in den Sonnenbereich, auf dem Dach des Bethel-Gebäudes, ein. Ich traute meinen Augen nicht: Viele hochrangige Aufseher saßen sonntagsmorgens, während sie eigentlich in der Versammlung sein sollten, dort und entspannten sich. Sie entschuldigten sich damit, dass sie zu viel Arbeit im Bethel hätten. Für die einfachen Verkündiger war die Anwesenheit in der Versammlung und der Haus-zu-Hausdienst, mit möglichst vielen Stunden Predigtdienst, Pflicht und einige der Bethel-Aufseher, Elite-Mitglieder, verbrachten ihre Zeit auf dem Sonnendach, um sich zu erholen. All dies wurde jedoch verschwiegen.

Viele Betheliten kannten dieses kleine Geheimnis gar nicht. Ich habe mit Nestor gesprochen und ihn gebeten, in Erwägung zu ziehen, das Bethel zu verlassen, weil ich dort nicht glücklich war. Für mich war es wie ein Gefängnis. Seltsamerweise war es früher mein Ziel gewesen, eines Tages den Betheldienst aufzunehmen. Von außen sah alles so nett und ordentlich aus. Doch nun war ich durch und durch enttäuscht worden.”Nach reiflicher Überlegung entschieden wir, das Bethel zu verlassen. Wir dachten daran, nach Spanien zurückzukehren und überlegten verschiedene Möglichkeiten. Ich erinnere mich, dass ich mit Chris Sanchez und Rene Vazquez über meinen Eindruck gesprochen habe, dass ich die Anwesenheit des Heiligen Geistes im Bethel nicht gespürt habe.

Meine Kontakt mit Ray Franz, damals Mitglied der leitenden Körperschaft

Chris riet mir, mit Rene über Dinge zu sprechen, die Ray Franz, ein Mitglied der leitenden Körperschaft, ihm gegenüber erwähnt hatte. Das tat ich und er erzählte mir, Ray Franz hätte gesagt, dass die Gesellschaft einige Bibeltexte falsch interpretiert hatte. Ich hatte eine gute Beziehung zu Ray Franz, weil er ein Missionar in Puerto Rico gewesen war. Wir trafen ihn im Bethel, während wir in der Gileadschule für Missionare waren und er besuchte Spanien als Zonenaufseher.

Aufgrund unserer guten Beziehung, kontaktierte ich Ray, lud ihn und seine Ehefrau Cynthia in unser Zimmer ein und wir diskutierten heimlich über verschiedene biblische Themen. Wir untersuchten Bibeltexte der “Neuen-Weltübersetzung”, die von der Gesellschaft manipuliert worden waren, um ihre Lehren und Aktivitäten zu stützen. Auch was in der sogenannten Schreibabteilung vor sich ging, war ein Thema unserer Gespräche. Ray ermutigte mich, bestimmte Bibelstellen unvoreingenommen zu lesen. Ich sollte vermeiden, sie zu benutzen, um einen bestimmten Glauben zu unterstützen. Er versuchte nicht, mir eine neue Lehre beizubringen.

Die ersten beiden Lehren, an die ich nicht mehr glauben konnte, waren die, dass Gott eine Organisation hatte und die, dass nur 144 000 für den Himmel vorgesehen waren. Ich war in höchstem Maße verstört, als mir klar wurde, dass dieser Glaube, den ich verteidigt und selber gelehrt hatte, gemäß der Bibel unwahr ist. Ich erinnere mich an das Leid, das ich meiner Familie zufügte, als ich beschloss, dem Wachtturm zu gehorchen und erkannte, dass die Autorität, die ich ihnen über mich gegeben hatte,  überhaupt keine biblische Grundlage besaß. Zu dieser Zeit planten wir einen Urlaub, mit meiner Familie in Puerto Rico und ich nahm die Bibel, die ich in Gilead benutzt hatte und in der ich viele Notizen gemacht hatte, mit.

Ich studierte sie während der Ferien nochmals und erkannte die Falschheit der Wachtturm-Lehren. Toni sah jetzt genauso klar. Wir beschlossen, ein neues Leben zu beginnen. Wir würden im Bethel unseren Rücktritt bekanntgeben und nach Puerto Rico zurückkehren. Als wir im Bethel ankamen, waren wir nicht mehr dieselben Menschen. Wir wussten, dass die „Wahrheit“ der Zeugen nicht in Übereinstimmung mit der Bibel war, dass es ein erfundener Plan war. Die leitende Körperschaft war nicht der “treue und verständige Sklave”, wie er behauptete.

Das Bethel zu verlassen ist nicht einfach

Wir erkannten, dass wir für eine unehrliche Organisation arbeiteten, die nichts mit Gott zu tun hatte und die die Bibel nach ihrem Geschmack veränderte. Nach unserer Rückkehr, schickten wir eine Nachricht an das Bethel-Büro, dass wir das Bethel verlassen und nach Puerto Rico zurückkehren wollten. Da es bis zu unserer Abreise noch ein paar Wochen dauern sollte, wurde unser Besitz in Kisten verpackt. Wir hatten vor, etwas Zeit mit Tonis Schwester, in Long Island zu verbringen und wollten dann noch Tonis Eltern und Bruder in Atlanta, Georgia, besuchen. Allerdings erhielt ich eine Benachrichtigung von der leitenden Körperschaft. So einfach war es also nicht, das Bethel zu verlassen.

Es erfolgte eine intensive Befragung durch die übermächtige Leitende Körperschaft, die ständig irgendwo Abtrünnigkeit wittert und diese Treffen waren wirklich unangehm, denn sie behandelten uns sehr hart. Sie verlangten, dass ich ihnen den vollen Inhalt meiner Gespräche mit Ray Franz erzähle. Mindestens ein Mitglied des Leitungsgremiums war immer bei diesen Treffen anwesend. Sie waren wütend und beharrten darauf, dass ich verpflichtet wäre, mit der Leitenden Körperschaft zusammenarbeiten. Ich erzählte ihnen wiederholt, dass meine privaten Gespräche, mit meinen Freunden, meine eigenen Angelegenheiten wären. Alle unterhielten sich, versuchten mich auszutricksen und wollten wissen, was Franz gesagt hatte.

Am Ende jedes Treffens drohten sie uns: “Wenn ihr nicht kooperiert, werdet ihr Probleme bekommen.” Nach diesen Treffen waren Toni und ich sehr nervös und alle schauten uns ständig misstrauisch an. Diese Tage waren wirklich schwierig. Irgendwann sagte ich ihnen schließlich, dass ich ihnen weiter für Gespräche zur Verfügung stehen würde, aber sie sollten Toni da rauslassen. Sie fragten mich, wann wir Ray Franz und seine Frau Cynthia zum Abendessen in unser Zimmer geladen hatten. Ich sagte, dass wir bei einem zwanglosen Essen über viele Dinge gesprochen hätten. Sie sagten, sie wüssten alles darüber, auch dass wir Steaks und Wein gehabt hätten. Ich war empört, weil sie mich über Rays Glauben und Einstellung ausfragten und sagte: “Fragt ihn selber, was er glaubt. Ich kann euch nicht sagen, was Ray denkt. Ich werde euch sagen, was ich glaube, wenn ihr es wissen wollt.”

Ich hielt es nicht für richtig, auszuplaudern, was mein Freund mir erzählt hatte. Beim letzten Treffen sagten sie mir, wenn ich so weitermachen würde, würde ich auch in der Straße vor dem Bethel mit Plakaten und Schildern gegen den Wachturm demonstrieren und so Mitglied des bösen Sklaven werden.

In diesem Moment wurde ich wütend und sagte: “Ich bin Ältester hier, wie ihr und ihr solltet mich respektieren, also redet nicht so mit mir.” Das Treffen endete; in dieser Nacht schlossen sie mich aus, indem sie eine Nachricht in unser Zimmer schickten. Wir wurden aus dem Bethel geschmissen und obdachlos, mittellos und ohne Freunde zurückgelassen.

Chris Sanchez, Rene Vazquez, ihre Frauen und ich wurden alle ausgeschlossen. Toni wurde nicht ausgeschlossen. Ich schickte ihnen sofort eine Nachricht zurück, dass ich nichts falsch gemacht hatte und bat nicht um Vergebung, nur darum, meinen Fall zu überprüfen. Am nächsten Morgen bekam ich einen Brief, in dem ich ausgeschlossen wurde, weil ich eine Abtrünnigkeitsbewegung decken würde. Wenn ich Buße tun oder beichten wollte, könnte ich dies nicht durch ein Versammlungskomitee tun, ich würde den Weg direkt über die Leitende Körperschaft gehen müssen. Da sie Angst hatten, dass ich Leute in Spanien und Puerto Rico beeinflussen würde, schädigten sie meinen Ruf, indem sie viele Lügen über mich in die Welt setzten. Keine Scharade mehr spielen zu müssen, war eine große Erleichterung, aber wir wussten auch, dass es große Probleme mit Tonis Eltern geben würde. Ihr Vater war im Kreisdienst gewesen und nun waren sowohl er, als auch ihre Mutter Pioniere. Ich fragte Toni, ob sie bereit sei, durch diese ganzen Unannehmlichkeiten zu gehen, obwohl sie nicht ausgeschlossen worden war. Sie stimmte mit mir in allem überein, sie hatte genug gesehen, um zu wissen, dass sie kein Teil dieser Organisation mehr sein wollte.

Seit über 30 Jahren sind wir von unserer Familie gemieden worden.
Wir begannen ein neues Leben in Puerto Rico. Heute haben wir ein Immobiliengeschäft, außerdem arbeite ich als Lebensberater und führe Seminare durch. Als wir nach Puerto Rico zurückkehrten, erkannten wir in der Konfrontation mit der Realität der Situation, dass es nicht einfach war. Wir hatten keine Freunde und die Familie, die Jehovas Zeugen angehörten, mieden uns. Wir waren beide 40 Jahre alt, hatten kein Geld, keine Arbeit und keine Wohnung. Aber was wir besaßen, war ein großer Mut und ein  starkes Vertrauen in uns selbst. Wir waren uns sehr sicher, dass wir das Richtige getan hatten.

Wir wollten keine Satelliten des Wachtturms sein, die sich um die Vergangenheit drehten. Du kannst nicht ständig über diese Ereignisse reden, sie immer wieder durchleiden und an ihnen festhalten. Wir lassen unsere Familie ihre Religion ausüben – wenn sie uns meiden wollen, ist es ihre Entscheidung – es liegt an uns, dies zu akzeptieren und sie gehen zu  lassen. Wir haben unser Leben selbst in die Hand genommen und erinnern uns an die Zeit in der Organisation als an etwas, dass nun abgeschlossen ist und zu unserer Vergangenheit gehört. Es liegt an uns, welche Bedeutung wir dieser Erfahrung beimessen. Wir betrachten es als eine Lektion und nun fließen wir weiter im Strom des Lebens. Jetzt sind wir beide 73 Jahre alt und wir fühlen uns gut, glücklich und vor allem frei von dem Virus Religion, vor allem frei von dem Einfluß der WTG. Wenn du ein neues Leben beginnst, dann hast du ein neues Leben. Willst du ein Zeuge sein? Nein? Dann sei kein Zeuge mehr. Lass alles hinter dir. Du kannst es schaffen.

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Udo

Liebe Autoren und Betreiber dieser Seite, danke für diesen interessanten Lebensbericht, der auch meinen Erfahrungen entspricht. Endlich einmal ein Seite, die aufrichtig bemüht ist zum Thema WTG Kommentare und Beiträge zu bringen, und zwar ohne Hetze und Dogmatismus. Ich lese mich schon viele Monate hier durch die Artikel und ich muß allen ein Kompliment machen, wie sachlich, gut recherchiert und mitfühlend Ihr mit dem Thema (LK, tuvS usw.) umgeht.  Ihr habt mein Interesse an der Bibel und am christlichen Glauben wieder geweckt. Danke! Ich bin vor 6 Jahren freiwillig ausgetreten und habe mich erst seit zwei Jahren wieder mit ZJ… Weiterlesen »

Nowbody

Ein herzliches „Hallo“ an alle hier schreibenden und im Stillen mitlesenden. Ich bin ein Neuer, aber nicht mehr ganz taufrischer. Nachdem ich von klein auf in dieser „Religionsgemeinschaft“ aufgewachsen bin, und mich im Jugendalter habe Taufen lassen,  habe ich vor ca. 14 Jahren diesen Pfad wieder verlassen und bin im Alter von 39 Jahren ausgetreten, und erstmal sozusagen in ein leeres Loch gefallen. Wie bei vielen anderen auch blieb mir die Erfahrung nicht erspart, geächtet zu werden.  Da viele meiner Familienangehörigen dieser „Religionsgemeinschaft“ angehören, weiß man, was das für mich bedeutete und auf mich zu kam.  Ich möchte nicht zu… Weiterlesen »

Ulla

Herzlich willkommen,

Nowbody und Udo!

Ja, spannend, hier mitzulesen, gel?

Wie heißt es in einer deutschen Doku? “Wissen macht aaaaahhhhhh!”

Ich habe mir gestern den Kinofilm “Kindeswohl” angesehen und es nicht bereut. Ich kenne zwar das Buch des atheistischen Schriftstellers Ian Mc Ewan nicht, aber der Film ist einfühlsam und sehenswert.

Wünsch euch allen einen schönen Sonntag

Servusli

ULLA aus Nürnberg

Petrus111

Liebe Freunde, solche Lebensberichte gibt es wohl nicht wenige… Man fragt sich: wie kann es angehen?! Der Versuch einer Erklärung: Junge Menschen werden auf irgendeine Weise (darauf will ich hier nicht näher eingehen) mit den Lehren der JZ vertraut gemacht und “fallen darauf herein”. Die Lehren der WTG sind in sich sehr versponnen und verwoben – wer sich religiös nicht auskennt, der kann ohne weiteres und problemlos darauf hereinfallen. JZ sind eine fundamentalistische Endzeitsekte – das Fundamentalistische ist aber was zum Anfassen, etwas, was man sich konkret vorstellen kann, wofür man wenig Fantasie und noch weniger Spiritualität braucht. JZ behaupten… Weiterlesen »

M.N.

Hervorragend, dass immer wieder immer neue solcher Berichte von Aussteigern veröffentlicht werden, denn dadurch wird klar, dass es sich bei uns – bei der “BI-Gemeinde”, bei Cedars, bei Meleti Vivlon, Barbara Anderson, Bill Bowen, Howard Tran, Misha Anouk  etc. nicht nur um ein Häuflein “verbitterter Abgefallener” handelt, die schlecht gelaunt sind und nur rumjammern wollen. Noch dazu, dass es sich hierbei nicht um “normale” Feld- Wald- und Wiesen ZJs aus Hintertupfingen handelt, sondern um ehemalige “hochrangige Org-Leistungsträger” (die “Crème de la crème”, wie der ansonsten knochentrockene und völlig humor- und poesielose Knorr sie so blumig umschrieb), die “im Herzen der… Weiterlesen »

ingolf-mann

Wenn ich das so lese, bin ich froh, dass meine Bewerbung für Selteres abgelehnt wurde. Damals, bei der Bewerbungsabgabe, sagte der Sekrtär meiner Versammlung, dass die ordensähnliche Gemeinschaft nicht jedermanns Sache sein. Jede Lebenssituation war geregelt. Nach der Absage war ich enttäuscht. Mit dem damaligen Kreisaufseher erörterte ich die Gründe. Das Ergebnis war ernüchternd: ES LAG WAHRSCHEINLICH AN DEINER KÖERPERBEHINDERUNG (die im übrigen nicht auffält). Damals musste ich aber noch jedem “Arbeitgeber” schreiben, dass ich mit einem Schwerbehinderten glechgestellt bin. Leider kann ich nicht sagen, ob im Bewerbungsformular von damals 1998 ein Bereich zu solchen Angaben vorgesehen war. Was bei… Weiterlesen »

Daniel111

….. Bevor ich diesen Kommentar schrieb, musste ich kurz durchatmen. Ich hoffe, ich hoffe so sehr, daß dieser Artikel “wahr” ist, das da nicht etwas reingeschrieben wurde etc. Phu, das bestärkt mich indem was ich selbst so erlebe.. Da bekommt eine interessierte keine DVD vom Kongress programm (sie konnte ihn nicht besuchen wegen privater Umstände) weil sie noch keine Schwester ist, die regeln der WTG verbieten also der interessierten das Kongress Programm so nachzuschauen. Also dieser Bericht ist echt Gänsehaut erregend. Ich kann leider keine Roman ähnliche Kommentare schreiben, entschuldigt bitte 🙂 Ich kann nur sagen, dass bei mir das… Weiterlesen »

Ulla

Hallöchen Bernhard Schüler, na die Bibel sagt doch nicht, dass es NUR noch in den Himmel geht! Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen! Neue Himmel, neue Erde! Jesus wird die Nationen (auf Erden) mit eisernem Stabe hüten! Die Trennung der Schafe und der Böcke aus Mat. 25 wird nicht im Himmel, sondern auf der Erde stattfinden, wenn Christus wiederkommt. Es gibt aber auch das Leben im Himmel! Das NT spricht fast nur davon! Polarisieren ist nicht so optimal. Das Versprechen Jahwehs Abraham gegenüber wird doch in Erfüllung gehen! Nachkommen wie Sand am Meer (nix von wegen Sandburg wieder einschmeißen). Auf… Weiterlesen »

Noomi

 

Hallo Daniel 111 Lies bitte mal den Leitartikel vom 21.11.2017 STELL MICH BITTE AUF FESTEN GRUND von Tilo. Es ist begreiflich, dass du enttäuscht bist, nach dem du all die schlechten Erfahrungen liest oder auch teilweise selbst erlebst. Sicher ist dir auch aufgefallen, dass viele, die hier schreiben trotz ihrer Enttäuschungen, ihren Glauben nicht verloren, sondern er wurde vertieft, indem sie vermehrt in der Bibel lasen und damit ihrem Glauben Vertrauen und Zuversicht hinzufügten. „Gottes Geist wirkt durch Gottes Wort“, ist meine Devise. Öffne dein Herz und lass den guten Geist hineinfliessen, er wird dir den richtigen Weg zeigen!!

LG Noomi

 

Giovanni

Totalitäres System … hier eine allgemeine Definition für ein totalitäres System welche man im Netz findet: „Die einfache und übliche Verwendung von totalitär ist wenn der Mensch zum Zweck des Systems dient und nicht umgekehrt. Die Herkunft und Verwendung des Begriffes geht aber weiter: Totalitarismus ist ein bestimmtes politisches Herrschaftsprinzip das im Gegensatz zum dem des autoritären Staates nicht nur eine diktatorische Regierungsform beinhaltet sondern darüber hinaus auch noch den Anspruch hat in seinem Herrschaftsbereich einen “neuen Menschen” gemäss einer bestimmten religiösen oder weltanschaulichen Ideologie zu erschaffen. Zu diesem Zwecke versucht der totalitäre Staat durch Propaganda und Erziehung die unter… Weiterlesen »

Jehu

Bethel war ab der Zeit Jerobeams das Zentrum des antiken Götzendienstes. Der eigentlich gute Name „Haus Gottes“ konnte nicht darüber hinwegtäuschen, was aus dieser Stätte geworden war.

Psalm 122:3 
Jerusalem ist gebaut, daß es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll.

Niemals war es der Wille Gottes, dass Bethel den Platz Jerusalems einnehmen sollte. Damals wurden die Israeliten getäuscht und entschieden sich für die billige Kopie vor den Toren Jerusalems. Interessanterweise hatte ich bereits in meiner Aktivzeit als ZJ immer wieder dieses Gefühl in der Versammlung, statt echter Spiritualität einer Surrogatreligion zu begegnen.

Giovanni

Wie alles für den Einzelnen beginnt Ausgangslage sind Bürger welche um ihr SEELENHEIL besorgt sind. Diese werden von „getäuschten Brüdern“ (die Bruderschaft ist selbst getäuscht) belehrt. – Der Grundsatz der Täuschung liegt bei der Taufe wo der getäuschte Täufling nicht in erster Linie an Gott und Christus gebunden wird sondern in erster Linie ganz unbewusst an die Gesellschaft durch die mündliche Zustimmung der 2ten Tauffrage. Durch die 2te Tauffrage wird der Betreffende ein Mitglied ohne Stimmrecht, und kann deshalb auch wenn nötig wieder ausgeschlossen werden. Die Täuschung liegt darin, dass gerade diese Information von niemandem weitergegeben wird, da es auch… Weiterlesen »

Samuel

Hallo, ich bin bald ein Jahr ausgeschlossen und habe mich damit arrangiert. Gehe in die Versammlung wenns mir passt und hab meine Ruhe. Ich habe selbst die Ignoranz gegen Ausgeschlossene nie praktiziert weil es nicht mit dem Gebot Jesus vereinbar ist. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Hatte vor Jahren mit einem angesehenen Ältesten gesprochen das ich diese Leistungs Gesellschaft nicht aushalte. Guter Zeuge schlechter Zeuge. So quasi wenn du immer in die  VS gehst 10h oder mehr predigst bist a guter und hast glauben. Wenn du dies nicht erfüllst dann bist eher am Abstellgleis. Das ist stures Leistungsdenken. Mein… Weiterlesen »

Aesculap

 Als wir im Bethel ankamen, waren wir nicht mehr dieselben Menschen. Wir wussten, dass die „Wahrheit“ der Zeugen nicht in Übereinstimmung mit der Bibel war, dass es ein erfundener Plan war. Die leitende Körperschaft war nicht der “treue und verständige Sklave”, wie er behauptete. Das Bethel zu verlassen ist nicht einfach. Wir erkannten, dass wir für eine unehrliche Organisation arbeiteten, die nichts mit Gott zu tun hatte und die die Bibel nach ihrem Geschmack veränderte. nach diese abschnitt in der Erzählung kommt erst recht das böse Erwachen, wenn man sieht wie der Führung wie die Stasi vorgeht, aber eigentlich sieht man… Weiterlesen »

Daniel111

… Ich schaue mir gerade das Video “Die Führer der WTG – Wasser predigen, Wein trinken” von BruderInfoaktuell auf Youtube an.

Ich schüttel einfach nur den Kopf.

Woher hat man für dieses Video die Quellen? Können diese nachverfolgt werden? Das wäre gut für mein persönliches Studium.

Gern auch per Mail an Bruderdaniel0818@web.de

LG

Daniel111

Barbara

Hallo zusammen Wo werden wir leben? Im letzen Kapitel der Bibel schliesst sich der Kreis: wir schlage sozusagen wieder die erste Seite auf. In Offenbarung 22 (wie in Genesis) ist die Rede von Wasser, von Bäumen, von köstlichen Früchten und von Gott, dessen Angesicht die Menschen sehen werden. Es geht also gewissermassen zu einer Rückkehr zu den Anfängen. Trotzdem ist die Story nicht rüchwärtsorientiert, denn aus dem Garten des Anfangs wird auf den letzten Seiten eine blühende Stadt. Es geht also nicht um die blosse Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustandes. Es geht um ein Überstreffen dieses Urzustandes und somit um eine… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Giovanni,

die GRETCHEN-FRAGE zum zweiten Teil der Tauffragen, die seit 1985 so formuliert werden, sollte doch eigentlich lauten:

“Von WELCHEM Geist wird diese Org. geleitet???”

WESSEN GEISTES KIND IST SIE?”

Dieses verrät die oberste “Loge” der alten Freimaurer nicht, das ist die sog. ARKAN-Disziplin.. Die Unteren erfahren es nie!!!

*augenzwinker   ; )

Servusli

 

 

Sliva

Danke Markus für dein Kommentar. Es ermutigt mich meine Meinung zu äußern. Viele sprechen über Nächstenliebe aber einige leben Nächstenliebe in ihrem Alltag. Ohne aufzufallen. Ohne bemerkt zu werden. Sind sie religiös?  Sind sie Christen,  Muslims,  Atheisten?  YHWH weiß es uns sieht was sie machen und denken. Wir danken diesen Menschen für ihre  Taten, wenn wir sie entdecken. Und YHWH und Jesus entscheiden über ihre Zukunft. Und wir , Christen, sollten diesen Menschen achten und sie respektieren. Und von ihnen lernen und unser Teil machen. Ich weiß nicht ob ich gerettet werde. Ich weiß nur eines: YHWH hat mir das… Weiterlesen »

Befreiter

Thema: Selbstmitleid-Verweigerer / Der eingestellte Bericht über Nestor und Toni Kuilian zeigt, dass die beiden trotz ihrer schlimmen Erfahrungen mit der JW.Org Selbstmitleid-Verweigerer waren. Außerdem gilt: Wer ein “Zeugnis” über sein Leben für Jesus geben will, muss zuvor “Zeug” erlebt haben (Offb. 12:11; 20:4). Mir ist klargeworden, dass Selbstmitleid im Grunde eine Form von Götzendienst ist; es ist eine auf die Spitze getriebene Ichbezogenheit. Denn durch diese Haltung weise ich im Grunde Gottes Liebe und seine Fähigkeit zurück, etwas an einer schlimmen Situation zum Guten hin zu verändern. Er ist größer als unsere Schwierigkeiten und hält gute Pläne für unsere Zukunft… Weiterlesen »

Barbara

Hallo Pit Beginnen wir mit “solo scriptura”: Lukas 24:36-43:”Jesus trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch. 37..sie erschraken und wurden mit Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist.” Jesus fordert sie daufhin auf: “Rührt mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass ich habe. 41 Als sie aber noch nicht glaubten, sagte er zu ihnen: “Habt ihr etwas zu essen?” 42 Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch und ein Stück von einer Honigwabe vor. 43 Er nahm es und ass vor ihnen.” Johannes 20:27… Weiterlesen »

sola scriptura

Wie der interessante Lebensbericht von den Kuilians hier zeigt, gehen vielen Brüdern erst nach Jahrzehnten Wachtturm-Zugehörigkeit die Augen nach und nach auf und schöpfen sie Verdacht, dass “irgendetwas mit der Organisation nicht stimmt”.

Auch Monika Deppe und ihrem Mann erging es so. In Youtube fand ich gestern ihren Lebensbericht, der ähnlich gelagert ist wie bei den Kuilians.

https://www.youtube.com/watch?v=qJW-3oQcTQU

Giovanni

Zukunftsvision – Das Kleingedruckte für Personen welche irgendeiner Religionsgemeinschaft beitreten wollen (lach): Wichtiger Hinweis für Personen welche sich für eine Mitgliedschaft in irgendeiner religiösen Organisation entscheiden wollen: Beachten Sie dass Sie bewusst oder unbewusst in meist mündlicher oder auch schriftlicher Form eine Verpflichtung gegenüber der religiösen Organisation eingehen könnten, insbesondere in Verbindung mit der Taufe oder anderen Aufnahmeritualen. Diese Verpflichtung kann dazu führen, dass sie zu finanziellen Abgaben (z.B. der 10te) oder anderweitigen Spenden und Zeitopfern verpflichtet werden. Die religiöse Organisation kann von Ihnen einschneidende Massnahmen im Umgang mit andersdenkenden Menschen verlangen – insbesondere ehemaligen Mitgliedern der gleichen Religionsgruppe. Die religiöse Organisation kann ohne Ihr Wissen Informationen über… Weiterlesen »

Ulla

Hi Giovanni,

tolles “Zeugen-Schutz”-Programm !

 

; )

 

Befreiter

Thema: unerschrockene Herausforderungs-Meisterer /   Der veröffentlichte Lebensbericht von Nestor und Toni Kuilian führt uns eine weitere nachahmenswerte Einstellung oder innere Haltung der beiden vor Augen: Sie meisterten unerschrocken Herausforderungen, denen sie aufgrund ihrer veränderten Sicht zur JW.Org entgegentreten mussten. Sie wurden angesichts von Widerständen nicht schwach, was die Umsetzung ihrer aufgestellten Ziele betrifft. Jeder von uns muss mit Widerständen rechnen, wenn Gott uns auffordert, bestimmte Schritte zu gehen. Manche dieser Schritte sind groß und entscheidend, andere erscheinen uns eher klein und unbedeutend. Doch eines sollte uns klar sein: In solchen Momenten, in denen wir Schritte wagen, werden wir auch… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber Edelmuth

Was für ein schöner Kommentar hast Du an Barbara geschrieben. Er hat mich sehr berührt. Normalerweise bekomme ich von Pastoren solch differenzierte Briefe.

Danke Dir, dass Du das Schreiben bei Bruderinfo noch nicht aufgegeben hast. Du bist eine grosse Bereicherung.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüssen

Sylvia

sola scriptura an Ede

Lieber Ede, ich stimme deinem Kommentar an Barbara grundsätzlich zu.

Nur schreibst du auch: “Maria hätte ihren Sohn unverzüglich an seinem Aussehen erkannt …”.

Der Abschnitt in Johannes, Kap. 20 zeigt aber, dass diese erwähnte Maria, nicht die Mutter Jesu war,

sonder Maria Magdalena. Sie wird im Kontext sogar mehrmals erwähnt.

Zum Glück ist das Wissen “dieser Leib hin oder dieser Leib her” nicht heilsnotwendig.

Entscheiden bleibt der Glaube an Jesus Christus und seine Auferstehung.

Darin sind wir uns ja (Ede, Barbara und ich) auch völlig einig und das zählt.

Ganz liebe Grüße an euch beide

sola scriptura

sola scriptura an Horst

Lieber Horst, du hast du wohl Ede ziemlich missverstanden und tust ihm dadurch unrecht. Wenn er schreibt: “Sicherlich hatte Jesus einen menschlichen Leib, nicht einen wie er von einer Frau geboren wurde, sondern wie er von einem Geistwesen gebildet wurde, so wie es auch die abgefallenen Engel vor der Sintflut zur Zeit Noahs getan hatten. Sein Aussehen konnte Jesus daher willkürliche wählen, sodass seine Jünger ihn nicht erkannten. Erst als er sich durch seine Taten zu erkennen gab wussten sie, dass es der Herr ist.” meint er den Leib nach seiner Auferstehung. Er meinte nicht seinen Geburtsleib damit. Jesus wurde… Weiterlesen »

sola scriptura

Im Film “Die Passion Christi” wird die Auferstehung Jesu, wie sie stattgefunden haben könnte, mal sehr anschaulich gezeigt. Ich habe mich gerade daran erinnert. (Der Leib löst sich in den Binden auf …) …

 

https://www.youtube.com/watch?v=PoDBQLHV4Wc

 

… ab Minute 5:45

Befreiter

Thema: Mit dem Versagen aus der Vergangenheit abschließen  /  Und noch etwas wird deutlich, wenn man sich mit dem Lebensbericht von Nestor und Toni Kuilian beschäftigt: Sie haben mit ihrem schmerzhaftem Versagen aus der Vergangenheit abgeschlossen. Sie schreiben: “Wir wollten keine Satelliten des Wachtturms sein, die sich um die Vergangenheit drehten … Wir haben unser Leben selbst in die Hand genommen und erinnern uns an die Zeit in der Organisation als an etwas, das nun abgeschlossen ist und zu unserer Vergangenheit gehört.” Anderen fällt es vielleicht schwerer, die Erinnerungen an ihre Fehler und ihr Versagen aufzugeben. Jesaja 61:3 mag solchen… Weiterlesen »

Ron West

Hallo Pit, Deine Behauptung: “Paulus schreibt in 1. Thess. 4:13-18, dass die durch Jesus Entschlafenen (also Christen) und die dann noch lebenden Christen vor der grossen Drangsal und zeitgleich entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft.” Wo steht in der Bibel das “die dann noch lebenden Christen vor der grossen Drangsal” entrückt werden? Jesus kommt doch nach der großen Drangsal. Es selbst sagt desweiteren auch in einem Bibelvers, das er die auferweckt die er möchte. Somit bin ich bisher davon ausgegangen, das Jesus nach der großen Drangsal – so wie er es im Bibelbuch Matthäus beschrieben hat – kommt… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Ede, ich bete zum Herrn Jesus und werde ihn bitten, dass er deine ORG. anerzogene “NICHT-ZU-JESUS-SPRECHEN/BETEN-Phobie” heilen möge. Die NWÜ gibt es wieder nicht genau wieder, was wir in Joh. 14:14 lesen und anwenden dürfen, aber man DARF ECHT! Luther 2017:  “Was ihr MICH bitten werdet…” Elberfelder:  “Wenn ihr MICH etwas bitten werdet in meinem Namen…” HFA: “Was ihr MICH in meinem Namen bitten werdet…” Einheitsübersetzung 2016: “Wenn ihr MICH um etwas in meinem Namen bitten werdet..” Gute Nachricht Bibel:  “Ja, wenn ihr MICH um etwas bittet und euch dabei auf mich beruft, werde ICH eure Bitte erfüllen.” Neue… Weiterlesen »

Barbara

Zuerst, herzliche Dank Horst, ich hätte es nicht besser ausdrücken können.   Hallo Ron West Das hat nicht Pit geschrieben, das war ich. Du fragst, warum ich überzeugt bin, dass die Entrückung der Gemeinde vor der grossen Drangsal stattfindet. Jesus verspricht in Johannes 3:15, dass kein Gläubiger verloren geht. Im Sendschreiben an die Gemeinde Philadelphia sagt Jesus: “Weil du das Wort vom ausdauernden Warten auf mich bewahrt hast, will ich dich auch vor der Stunde der Versuchung bewahren, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.” Offenbarung 3:10 Die Heiligen werden Jesus… Weiterlesen »

Ron West

Hallo   Sorawout,

Deine Antwort an Ulla über Bitten und Beten ist nicht korrekt. Obwohl auch ich die deutsche Sprache beherrsche, kenne ich die Grundformen dieser Worte. Doch geht es nicht um die deutsche Sprache sondern um die Ursprache der Bibel. Ich bin davon überzeugt Du kannst beim Forschen hierüber noch viel lernen.

Gruss Ron

Ulla

Hallo liebe/r Sorawut, dein Kommentar zeugt von großem Eifer. Und ja, vor Jahren hätte ich wohl an der Wohnungstüre eines Christen genauso argumentiert wie du. Du hättest gerne einen biblischen Beweis, dass Jesus angebetet werden darf, kommt gleich… Bitte unterstelle mir jedoch nicht, dass da Satan mit am Werk ist, wenn ich außer zu unserem lieben himmlischen Vater Jahweh auch zu Jesus spreche und ihm meine Bitten und Sorgen vortrage. Unterstellungen haben oftmals dünnes Eis… hat man Jesus nicht auch unterstellt, er würde nur mit Hilfe des Teufels Dämonen austreiben?…Du weißt, was ich meine…. Du führst richtigerweise Matthäus und Markus… Weiterlesen »

Noomi

Sorawout  Wie kommt es, dass Du dich auf diese Seite verirrt hast? Hier bewegen sich Menschen, die sich der grossen Bedeutung des Opfers von Jesus bewusst sind und es im tiefen Vertrauen und mit Dankbarkeit annehmen in dem Bewusstsein, dass es, wenn er als Richter erscheint, seiner Gnade bedarf, ewiges Leben zu erhalten. Jesus Christus hat den Ehrenplatz im Himmel eingenommen, den Platz an der rechten Seite der höchsten Majestät. (Hebr. 1:3, 2:9) Er wurde mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Er ist auch unser Richter, Hohepriester und steht für unser Bitten und Flehen vor seinem und unserem Vater ein. Nur… Weiterlesen »

Iris

Möchte noch etwas hinzufügen bezüglich unserer Gebete : Die Gläubigen im Alten Testament kannten nur den einen wahren Gott . Durch das Kommen des Herrn Jesus , des Sohnes Gottes auf der Erde , änderte sich das . Die ersten Christen konnten jetzt ohne Furcht zu Gott als ihren Vater beten , denn Jesus war der Mittler zum Vater ( Eph 2:18 ) . Nach der Himmelfahrt beteten die ersten Christen wie bisher zu Gott , aber sie begannen auch bald , direkt zum Herrn Jesus zu beten ( z.b. Stephanus Apg 3:14 Matt 9:38 zu Jesus als Herr der… Weiterlesen »

Ulla

Lieber Nachdenker, liebe Iris,

danke für eure brüderliche, schwesterliche Solidarität…

Wenn ich nun mit einem sauberen fränkischen Dialekt weiterschreiben darf: * kicher

“A wenns manche Laid gibt, die wo a “SOANHALS” kräing und “SOAWOUT” im Kupf hom, dasst song kännerst, Allmäääächd, woher kommtn däi Wout her….?”

(hochdeutsch: “Auch wenns es manche Leute gibt, die “so einen Hals” kriegen und “so eine Wut” im Kopf haben, dass man sagen möchte: “Allmächtiger, woher kommt wohl diese Wut…?”)

wollen wir als Christen doch für solche beten, dass Gott sie rausreißen möge aus dem Feuer, indem sie nicht aufhören, hier bei BI mitzulesen…     ; )

LG die Fränkin ULLA

Ron West

Hallo Pit,

da ist wohl etwas bei mir falsch gelaufen. Nicht Du hast den Kommentar gegeben sondern jemand anders. Ich entschuldige mich für meinen Fehler.

Liebe Grüsse

Ron

Ron West

Liebe Leser, in Jesaja 9:6 heißt es:  Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber[3], starker Gott, Ewig-Vater[4], Friedefürst. Hier wird voraussagend von unserem Herrn Jesus Christus gesprochen. Interessant ist, das er Ewig-Vater genannt wird. Wer nennt ihn so. Sehen wir Jesus als unseren Vater an? Andere Bibelübersetzungen sagen “Vater der Ewigkeit”. Wenn Jesus ein Vater – genauer gesagt – unser Vater ist, dann sollten wir auch mit unserem Vater sprechen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, das Jehovas Zeugen Jesus Christus nicht als… Weiterlesen »

Ron West

Hallo Barbara, danke für Deine Antwort auf meine Frage, warum Du davon überzeugt bist das Jesu vor der Drangsal kommt. Auch die Mühe die Du Dir gemacht hast, die Bibelstellen herauszusuchen. Allerdings sind alle angeführten Bibelstellen für mich kein Hinweis oder Beweis dafür das Jesus vor der Drangsal kommt. Ich möchte jetzt auch nicht jeden angeführten Bibelvers hier einzeln erklären, denn das würde einfach hier diesen Rahmen bei Bruderinfo sprengen. Doch bitte ich Dich, unter Gebet nochmals die Bibelstellen zu lesen, natürlich im Kontext. Du wirst bestimmt erkennen, das diese Bibeltexte genau das Gegenteil von dem beweisen was Du über… Weiterlesen »

Ulla

Lieber Boas, nach zwei Stunden Gassi um einen See bei diesem Wetter sind bei mir schon viele Glückshormone freigesetzt worden. Herrlicher Sonnenschein in Nürnberg! Und jetzt auch noch dein Kommentar (irgendwann müssen alle mal mit Jesus reden)! Ich stelle mir vor, dass du damit viele Leser erreicht hast! Und unser “direkter Vorgesetzter” (Christus) und seine Engel sich ebenfalls gefreut haben! Der perfekte TAG !   * froi froi Bitte lasst euch habakukken, dein Papa und du! Ich denke oft an euch, seit ich nun auch meinen Vater (Gott sei Dank ist er kein Zeuge Jehovas, sondern “nur” evangelisch, somit dürfen wir… Weiterlesen »

Bruder

Hallo ihr Lieben

zu dem Thema leben im Himmel oder auf Erden und der Göttlichkeit Jesu, Geschöpf oder Schöpfergott, oder Jesus anbeten oder um etwas bitten,

sind die Argumente mal wieder ausgetauscht worden.

Es wiederholt sich und keiner gibt seinen Standpunkt auf.

Jeder kann in dieser Frage denken was er möchte.

christus braucht keinen Menschen der seine Göttlichkeit verteidigt. Bitte deshalb diese Diskussion zu beenden im Sinne des Kommentars von M. N.

LG

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

Lieber M.N.   ich danke für deine Offenheit, mit der du mich ansprichst. Nein, du resigniertest nicht, nach all den Erlebnissen in einer Endzeitsekte, und läßt nun deine Wut raus, weil du als Intellektueller (=keine Ironie!) geistig verbaut wurdest und dich dort als Berater noch mißbrauchen ließest. Das Öffnen der  👀 löste bei dir eher Zorn als Resignation aus – gut so, jeder Psychologe wird dir raten, lasse deine Wut richtig raus, das ist Therapie! Ich gebe heute wieder mal den Link zu meinem Buchinhalt unten rein, du wirst staunen, wie viele Parallelen du finden wirst.   Nun, wie siehst… Weiterlesen »

Noomi

  Hallo lieber M.N. Dein Statement hat mich sehr angesprochen. Ist es dir möglich über den Begriff “Erde” (“Land”, äräz/gē) näher einzugehen.? Es ist ein Thema, dass mich seit langem beschäftigt. Im Moment habe ich mir wieder mal den Hebräerbrief vorgenommen, weil ich mich mit dem Thema „In die Ruhe Gottes eingehen“ beschäftige. Deine angegebenen Schriftstellen habe ich nachgeschlagen und sind für mich sehr wichtig in diesem Zusammenhang. Aber auch die Stellen in Heb. 6:19-20 und 7:8 geben mir dabei zu denken. 6:19  In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums… Weiterlesen »

Noomi

 
Danke lieber M.N. für deine Antwort und den Hinweis auf den Glossar. Diesen zu benützen vergesse ich meistens. Habe mir vorgenommen ihn öfter zu benützen. Es ist eine wertvolle Einrichtung und wahrscheinlich steckt eine immense Arbeit dahinter.
LG Noomi