Warum man „freiwilliges Spenden“ planen soll!

Wie auf r/exjw geleakt wurde bleiben in Bolivien die Spenden aus. 

Bolivien ist eines der ärmsten Länder des Südamerikanischen Kontinents. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass es unseren ca. 20 000 Brüdern in Bolivien finanziell wesentlich besser geht als dem Rest der Bevölkerung. Dennoch wird erwartet, das sie ihre Spendenfreudigkeit überprüfen.

Ohne Zweifel gehören unsere Brüder in Bolivien zu denen, für die die Bruderschaft weltweit an die WTG spendet, damit sie in den Genuss eines Königreichssaals oder sonstiger theokratischer Segnungen kommen können, die Geld kosten.

Da offensichtlich die Spenden der 20 000 Brüder in Bolivien im letzten Dienstjahr nachgelassen haben, sah sich die WTG genötigt, einen Brief an alle Ältesten der Versammlungen in Bolivien zu schreiben.

In diesem Brief wird erklärt, warum die Spendeneingänge ihrer Meinung nach rückläufig sind.

Zitat: Einer der Gründe für diese Abnahme ist, dass die Brüder ihre Spenden nicht im Voraus planen, etwas, was einer Änderung bedarf. In Anbetracht dessen, möchten wir Euch bitten, uns bei der Umsetzung dieser Änderung zu helfen:

Die Ältesten werden also aufgefordert, den Brüdern in ihrer Versammlung zu zeigen, wie man „freiwilliges Spenden“ planen kann, und dies im angemessenen Verhältnis zu ihrem Einkommen.

Hier die Übersetzung des Originalschreibens der WTG

Quelle Übersetzung: JW.Exit. Zeugen Jehovas Aufklärungs-Portal

An alle Ältestenschaften

Betreff: Spenden für das weltweite Werk

 

Liebe Brüder,

mit diesem Brief möchten wir auf etwas hinweisen, dass uns Sorge bereitet. Dies ist die Summe der Spenden für das weltweite Werk, welche in diesem Dienstjahr durch die bolivianischen Versammlungen für das weltweite Werk gespendet wurde und im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen hat.

Einer der Gründe für diese Abnahme ist, dass die Brüder ihre Spenden nicht im Voraus planen, was etwas ist, das einer Änderung bedarf. In Anbetracht dessen, möchten wir Euch bitten, uns bei der Umsetzung dieser Änderung zu helfen:

  1. Nutzt die Gelegenheit, in den örtlichen Bedürfnissen der Woche vom 16.Oktober 2017, eine zweiminütige Demonstration vorführen zu lassen, in der ein verheiratetes Paar darüber spricht, wie wichtig das Planen der Spenden ist. Ohne Zahlen zu nennen, betrachten sie ihre Einnahmen, Ausgaben und unerwartete Kosten der Familie. Abschließend entscheiden sie sich, einen Betrag an Bolivianos für das weltweite Werk zu spenden.
  1. Im selben Programmpunkt werden drei Minuten darauf verwendet, den Charakter von freiwilligen Spenden zu erläutern.
  2. Sie müssen vorgeplant werden und planmäßig erfolgen. (1. Korinther 16:2a )
  3. Sie müssen im Verhältnis zum Einkommen stehen. (1. Korinther 16:2b )

Auch wenn ein Christ wenig verdient, schätzt Jehova eine kleine Spende. (Lukas 21:1–4)

Sie sollten von Herzen kommen und freudig gegeben werden. (2. Korinther 9:7 )

  1. Ergänzend dazu erinnern wir Euch, dass bei jeder zweiten Wochenendversammlung im Monat, ohne Ausnahme, der monatliche Rechnungsbericht vorgelesen werden soll, entsprechend der Vorgabe auf Seite 2 des Formulars S-30. Vergesst dabei nicht, dies mit Begeisterung zu tun und der Versammlung für ihre Großzügigkeit zu danken.
  1. Abschließend ist es sehr wichtig, dass die Ältesten und Dienstamtgehilfen zusammen mit ihren Familien den Versammlungen als ein Beispiel dienen. In Anbetracht dessen empfehlen wir Euch, dass alle ernannten Diener dahingehend eine kurze Beratung abhalten. Dieses Treffen sollte motivieren.

Vielen Dank für Eure Unterstützung in dieser wichtigen Angelegenheit. Empfangt unsere Grüße und christliche Liebe.

Eure Brüder

Quelle Übersetzung: JW.Exit. Zeugen Jehovas Aufklärungs-Portal

 

Hier der Originalbrief der WTG in Spanisch.

Dieser Brief zeigt eindrucksvoll was die WTG unter „freiwilligen Spenden versteht“. Dieses Spendensystem  bringt der WTG mehr ein, als wenn sie ihre Einnahmen über eine Kirchensteuer einziehen ließen. Dieses Spendensystem der WTG bewirkt, dass viele Zeugen sogar mehr spenden, einfach durch den Druck, welcher in diesem Bereich aufgebaut wird.

Um zu ermitteln in wie weit das, was hier in Deutschland als „angemessene Spende“ im Verhältnis zum Einkommen gesehen werden kann, sollte sich jeder von uns hier in Deutschland mal in Ruhe an einen Kirchensteuerrechner setzen, sich die auf ihn entfallende Steuerlast ausrechnen lassen, und das dann mit dem vergleichen, was er spendet. Die Überraschung über das Ergebnis wäre wohl mehrheitlich groß.

Bezeichnender Weise sind es mal wieder die Ältesten, die aufgefordert werden, diesen massiven Druck auch an die armen Brüder unter dem Volk Gottes weiter zu geben.

Gleichzeitig werden aber auch die Ältesten und Dienstamtgehilfen mit ihren Familien aufgefordert, den Versammlungen mit gutem Beispiel voran zu gehen. In Anbetracht dessen werden sie aufgefordert, eine kurze Beratung abzuhalten.

Dieses Treffen sollte „motivieren“, was immer dies auch bedeuten soll. Dieses Schreiben ist mal wieder ein Beleg für gezielte Manipulation.

Auch in der “Leben und Dienstzusammenkunft” in der Woche vom 16.Oktober 2017, wird weltweit unter dem Programmpunkt “örtliche Bedürfnisse” jeder Versammlung mal wieder bezüglich seiner Spendenbereitschaft ein schlechtes Gewissen gemacht.

 

 

Mag ich nicht (29)

27 Kommentare zu “Warum man „freiwilliges Spenden“ planen soll!

  1. FDS

    An die Ältesten in Nigeria

    Auch Euer Geld brauchen wir..... und das von Euren Kindern sowieso.

    Hat die WTG bande auch schon mal was bezahlt ? (Außer Schweigegeld und Strafzahlungen)

    https://drive.google.com/file/d/0B2fYNzAbUpqFdkVkUV81RTRRc1U/view

    Lg

  2. Gerhard Schröder

    Die leitende Körperschaft lässt uns bei den Finanzen ganz im Dunkel und will das wir fleißig spenden und jetzt sollen auch noch die Ärmsten der Ärmsten leiden. Ich habe jetzt aufgehört zu spenden! Ich bin empört über die Missbrauchsfälle und den Umgabg mit den Spendengeldern. Außerdem wird das ganze Finanzsystem nach oben hin immer intransparenter. Warum diese Geheimhaltung? Warum das ganze Getue hinter verschlossenen Türen? Ich kann auch nicht verstehen wie der Sklave in den letzten Tagen überhaupt noch Geld für so viele Bildschirme und die ganze Technik ausgeben kann, deren Bestandteile u.a. von Kindern in Afrika (Minenarbeiter) unter schlimmsten Verhältnissen gewonnen werden. Wie kann die Wahrheit nur dieses perfide weltliche System unterstützen. In der Bibel wird davon nicht gesprochen. Jesus hat das sicher nicht gewollt. Alles was der Sklave in den letzten Jahren getan hat, hat nicht gerade dazu beigetragen das Vertrauen in den Sklaven zu stärken!!! Zu viel läuft verkehrt.

    1. Ernst

      Hallo Gerhard Schröder,

      ja, das hast Du sicher richtig erkannt. Ich spende auch keinen einzigen Cent mehr. Schließlich kann ich nicht wissen ob damit nicht gerade die Anwälte bezahlt werden, die Missbrsuchsopfer zum Schweigen bringen, in den Ruin prozessieren und nochmal niederdrücken. Oder das Geld in Argarfonds bei Goldman und Sachs fliesen die den Hungernden in Afrika das Stückchen Acker zu solch horrenden Pachten verpachten bis die wirklich verhungert oder verschuldet sind dass sie vertrieben werden können.

      Du hast ja einen berühmten Namensvetter. Aber selbst bei dem und hinter den Kremelmauern  sind ja die Verhältnisse im Vergleich zur Wachtturmgesellschaft noch klar und transparent. Wieviel Anteile der Kremel an dem Energiekonzern besitzt ist jedenjalls öffentlich bekannt und die Bilanzen auch!

      Man darf gar nicht dran denken um wieviel dunkler und im Verborgenen da die Dinge bei der Wachtturmgesellschaft bestellt sind.

      Und weißt Du, es ist ja so, die leitende Körperschaft gibt ja überhaupt gar kein Geld aus, das tun ja die Spender, und die LK nimmt nur ein. Und die Einnahmen würden ja wegbrechen wenn sie nicht durch die Bildschirme sicherstellen würden das ihre "geistige Speise" auch wirklich bei allen ankommt. Vor allem in der dritten Welt. U nd wir wissen ja, das die LK nur einen "Kanal" erlaubt, ist ja nicht so dass die viele Fernseh- und Informationskanäle erlauben würden. Eher so wie früher in der Sowjetunion oder der DDR oder in Nordkorea mit nur ein oder zum Alibi zwei Staatsfernsehkanälen.

      Naja, da kann man viel drüber reden. Mein vertrauen in Jesus Christus konnte das aber nicht erschüttern. Wenn ich einem bedürftigen "Nächsten" was gebe oder einer seriösen Spendenorganisation die Rechenschaftsberichte offenlegt und sich prüfen lässt, dann weiss ich das ich was gutes tun konnte.

      Aber in so dunkle Kanäle wie bei der leitenden Körperschaft, da würde ich auch nie ein einzigen Cent geben! Oder mich sogar noch öffentlich für die verbürgen mit meinem Namen und meinem Gesicht! Nein, danke! Da steht man am Ende ja noch als Verbrecher und Unterstützer von Kindersvhändern da!

      Mit sowas will ich auch nix zu tun haben!

      Liebe Grüße und schönen Sonntag.

  3. neo

    die letzten 5j meines lebens sind meine glücklichsten jahre gewesen (nach dem ausstieg 🙂 ).....

    nichtsdestotrotz manchmal passiert mir dass ich schlechte laune bekomme. dann .... dann denke ich immer daran was ich alles hatte als ich noch ein zeuge jehovas war und was ich heute alles habe nachdem ich diese gruppe verlassen habe.

    welches segen doch mir zuteil wurde, auch mir ist die gnade erwiesen worden und ich zu meinem herrn gezogen wurde. und dann geschieht ein "wunder"! aufeinmal kann ich wieder lachen und sich vom herzen freuen, dass ich ein christ werden konnte, dass ich endlich leben darf uvm.! :-))))

    ich wünsche allen hier ein gottes segen und eine gute, erholsame n8. lieben gruß aus rgbg 🙂

    1. Violetta

      lieben gruß aus rgbg Neo...  😀

  4. Nur die Gnade Gottes kann die aus Geistigen Gefangenschaft führen, beten wir das alles

    auf Licht komme und die Blindheit aufhört zu wirken.

    Jesus Christus als Eckstein des Hauses Gottes.

    4. "Da ihr zu ihm gekommen seid, zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen,

    bei Gott aber auserwählt und kostbar ist." 1 Petrus 2:4

  5. Paul.Z21

    Dieser Brief ist ein weiterer Beleg, dass wir es bei der LK  um einen Schalksknecht, falschen Propheten, Wolf im Schafspelz und Antichrist zu tun haben.  Wenn Spenden wirklich freiwillig sind, wie können es zu wenig sein? Wieso muss man dann dazu aufrufen diese Freiwilligkeit zu planen und eine grössere Spendenbereitschaft fordern? Es ist wie immer: der Sklave sagt zum einen: alles ist freiwillig! Zum anderen sagt er: wehe du gehorchst und vertraust mir nicht, denn dann bist Du Jehova gegenüber illoyal! So anmaßend und eingebildet war noch nicht einmal ein Papst wie es LK heute ist. Ihr Ende wird gemäß ihren Werken sein!

  6. Horst

    Lieber M.N.,

    was interessieren uns die Mormonen ?

    Oder was und wen interssiert die Relation, wenn  etwas noch "schlimmer" ist als bei den Zeugen Jehovas ?

    Die Inhalt des Briefes an die bolivianischen Brüder spricht für sich.

    Man könnte hier, wie wir Schwaben sagen,  "mit Eisenbahnschienen dreinschlagen".-

    "Jehova gefällt es", wenn diese armen Menschen zur "Planung" ihrer Spenden gedrängt werden ?

    Ich habe es schon mal gesagt, die offensichtlich materiell orientierten Sekten wie z.B. Scientologie und Konsorten sind arme Lichtlein gegen diese ausgebuffte Abzocke.

    Den Ärmsten der Armen noch etwas herauszupressen mit diesem Psychoterror, dagegen ist die katholische Kirche mit ihren Ablassbriefen und bezahlten Totenmessen ein Laienverein - um mich auf Deine Vergleichsebene zu begeben.

    Für solche Briefe müsste sich die JW.Org bis in den Tod schämen -

    Möge unser Herr,  der ihr Elend sieht, auch den bolivianischen Brüdern trotzdem ihr tägliches Brot geben.

     

    1. M.N.

      Hallo Horst,

      in der Tat: Wen's nicht interessiert, der braucht nicht hinzuschauen. Es hat sich jedoch, was das Verständnis für größere Zusammenhänge betrifft, schon immer als nützlich erwiesen, den Blick von einer eng begrenzten Nabelschau weg zu weiten und auf ein größeres kontextuelles Umfeld zu schauen. So verhält es sich beim Versuch, Aussagen der Bibel zu bewerten als auch, geschichtliche Phänomene im Rahmen des sie umgebenden Umfeldes zu verstehen. Ein solch geschichtliches Phänomen ist das Auftreten von Religionen, Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Sekten, und dazu gehört nun mal die JW.Org. So, wie kein Mensch eine Insel ist, so ist es auch keine Religionsgemeinschaft, mag auch eine jede von diesen lautstark für sich reklamieren, "einzigartig" und etwas noch nie Dagewesenes und von allen anderen Getrenntes zu sein. Sie sind es eben nicht; sie alle sind Kinder ihrer Zeit und folgen den gleichen Strickmustern, die eine früher, die andere etwas später, wodurch klar wird, dass KEINE von ihnen über ein "vom hl. Geist-Geleitetsein" verfügt.

      Die Angelegenheit i. V. mit dem in der JW.Org nun zunehmenden Spendendruck zeigt, das sie alle, egal wie sie auch heißen, aus dem gleichen Holz geschnitzt sind und zum gleichen Haufen gehören. Ich finde es sehr interessant und aufschlußreich, wie sich LDS und JZ im Grunde gleichen; sie sind im gleichen geistigen Klima entstanden ("typisch amerikanische" Religionen), die WTG wohl etwas später, weshalb nun auch der Spendendruck etwas verspätet einsetzt. Beide Gruppen haben ähnliche Organisationsstrukturen mit leitenden Oberbonzen aufgebaut, haben ähnliche "Bibel-Erweiterungsmechanismen (LDS: Buch Mormon plus 2 weitere Kodizes; WTG: wt, ew und breit angelegtes Schrifttum), haben ähnlich abstruse, sich ständig äußeren Zwängen anpassende, mutierende Theologien, die heute als falsch erklären, was gestern noch allerheiligstes Dogma war; haben Spezialriten und -aktionismen, haben mit den gleichen Problemen von Dissidenten- und Aussteigertum zu kämpfen - kurz: Im Grunde alles gleich.

      Mir persönlich haben solche Betrachtungen und Vergleiche sehr geholfen, von einem Starren auf diese JW.Org loszukommen und zu begreifen: Auch sie kocht nur mit Wasser; sie ist nicht so "abgesondert" und "getrennt von der Welt", wie sie das immer behauptet. Nichts an der WTG, an ZJ, ist besonders, im Gegenteil: Gewöhnlicher könnten sie nicht sein.

      Wen so etwas nicht interessiert: Bitte bleiben lassen. Mir scheint aber, man beraubt sich dadurch sehr nützlicher Einsichten.

      Gruß,
      M.N.

      1. pit an M.N.

        Lieber M.N.,

        man könnte auch noch weiter denken.

        Ich behaupte jetzt einfach mal: "Alle vom Menschen hervorgebrachten pyramidalen Systeme, sofern sie hierarchisch aufgebaut sind, sind vergleichbar." (kann jeder prüfen.) (hierarchische Systeme sind natürlich immer pyramidal aufgebaut.)

        Warum sich der Mensch nicht anders organisieren kann, liegt an den fehlenden Geboten der Liebe.

        Unser Herr leitete uns an, dass es bei uns nicht so sein sollte.

        Keiner soll unser Herr sein, nur der Christus. (Kein Christ darf über den anderen herrschen.)

        Lasst euch nicht Lehrer nennen...

         

        Die WTG war eine Totgeburt.

        Schon Russel liebte es, wenn er (verehrt) wurde und hat sich an die Spitze gesetzt.

        Rutherford war schlimmer. Er war auf dem Egotrip.

        Durch die falsche Prophetie, anfangs des letzten Jahrhunderts, und durch das hartnäckige Verleugnen der eigenen Schuld nach der Nichterfüllung, konnten sie nur weiterexistieren, indem sie die Zügel straffer anzogen und die "Abtrünigen" (das waren die Christen, die sie beim Wort nahmen und die eine Lüge nicht mittragen wollten) einfach aus dem Bethel geschmissen haben.

        Gleichzeitig haben sie die Hierarchie der Organisation gefördert (die Versammlungen hatten damals entschieden mehr Eigenverantwortung und waren dadurch viel freier).

        "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht einschätzen und die Zukunft nicht gestalten."

        So in diesem Sinne sagte es ein kluger Kopf.

        Mir hat es jedenfalls auch geholfen, mich mit der Geschichte der ZJ auseinander zu setzen. (nicht nur in ihren eigenen Schriften. Eine andere Meinung zu hören hat noch keinem denkenden Menschen geschadet.

        Friede pit

         

         

         

  7. Florian K.

    Diese Bettelnbriefaktion ist wieder mal typisch. Aber dass hier Menschen abgezockt werden, die fast verhungern, ist Zynismus pur.

  8. RoKo24

    Ihr Lieben. Es geht schon eine lange Zeit lang sehr effektiv darum, für das Werk zu spenden, das ist nichts neues. Neu ist aer, dass sich aktuell zwei dieser „Vorhaben“ kreuzen. Offener kann man keine Irritation erzeugen. Die treuen Verkündiger werden aber sicher auch diese Gegebenheit übersehen.

    Einerseits tut man in der LK so, als gäbe es überhaut keine Unruhe oder Besorgnis, die Brüder spenden wie noch nie, die "Kriegskasse" ist voll, läuft gar über... Andererseits die stetigen Ermahnungen, das bisherige reicht nicht. Es geht doch auch mehr oder? In dieser Überheblichkeit kommt es nun zu einer Kollision und gegensätzliche Aussagen vom Sklaven!  Zum einen das Versammlungsbibelstudium der Woche v. 18-24.09.2017 in ihrer Interpretation sowie parallel der Brief an die bolivianischen Brüder. Das ist schon irre.

    Versammlungsbibelstudium: Gottes Königreich regiert! S. 194 https://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1102014257
    Auszug:
    Wir brauchen nicht „um Unterstützung zu bitten oder zu betteln“
    7, 8. Warum brauchen wir nicht um Geld zu bitten oder zu betteln?

    7 Bruder Russell und seine Weggefährten sträubten sich gegen die in den Kirchen übliche Beschaffung von Spendengeldern. Unter der Überschrift „Möchten Sie gern ‚Zions Wacht-Turm‘ lesen?“ schrieb Russell in der zweiten Ausgabe dieser Zeitschrift: „ ‚Zions Wacht-Turm‘ wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln. Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, dass es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen“ (Hag. 2:7-9). Heute, über 130 Jahre später, sind Der Wachtturm und die Organisation, die ihn herausbringt, immer noch da!

    8 Jehovas Diener betteln nicht um Geld. Sie lassen keine Klingelbeutel herumgehen und verschicken keine Spendenbriefe. Auch veranstalten sie weder Basare noch Tombolas. Sie halten sich an das, was schon vor langer Zeit im Wacht-Turm stand: „Wir haben es noch nie gutgeheißen, für die Sache des Herrn um Geld zu betteln, wie es allgemein üblich ist . . . Nach unserer Beurteilung ist Geld, das auf verschiedene Weise im Namen des Herrn erbettelt wurde, für ihn anstößig und unannehmbar, und es bringt weder dem Geber noch dem vollbrachten Werk Segen ein.“

    ...

    Zum ganzen Inhalt des Versammlungsbibelstudiums hier:

    Wenn er, der sagt: ‚All das Gold und Silber der Berge ist mein‘, nicht mehr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt, nehmen wir an, dass es Zeit ist, ihr Erscheinen einzustellen“

    LG RoKo

    1. Ottonio

      Weder bitten sie, noch betteln sie. Sie gehen davon aus, dass sie das Geld auf jeden Fall bekommen werden.

      Und solange das eingeforderte Geld den Weg zu ihnen findet, solange stellt Jehova die Geldmittel zur Verfügung.

      Wo also siehst du da einen Widerspruch? Man muss nur das, was sie schreiben, richtig einordnen und interpretieren.

      1. RoKo24

        Wir können das richtig einordnen. Ein ZJ da im Saal, der den Brief vorgelesen bekommt und am Programm teilnimmt bestimmt nicht. Im Studierartikel wird behandelt, wie andere geistliche Kirchen handeln. Die ZJ sind so toll, sie tun das nicht! Schreibt man. In Kirchen lässt man den Klingelbeutel ein weiteres mal durch die Reihen gehen, wenn die Einnahmen noch nicht genügen... In den bolivianischen Versammlungen ist nunmehr aller 2 Wochen der Rechenschaftsbericht notwendig, nicht alle 4 Wochen. Die LK erachtet das als wichtig. So kann man 2 mal im Monat prüfen, ob man als ZJ genug in den Kasten geworfen hat. Wenn nicht, kann Gott zornig werden und das ewige Leben verwehren. Das ist nicht nur Betteln und Bitten auf eklatentem Niveau, hier überspannt man (einmal mehr) die Gedult und das Recht der Brüder. Fehlt nur noch der Hinweis, dass man sonst das weltweite Werk einstellen muss. Ich schreibe das nun jede Woche. Jesu Worte, "ich habe euch nie gekannt, weichet von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit" wer mag wohl gemeint sein? LG RoKo

        1. Anna

          Liebe Schwestern und Brüder,

          wer Kindern das Taschengeld für's Eis wegnimmt, der macht auch vor einkommensschwachen Schafen nicht halt.

          Diese Woche hatten wir wie schon in der Vorwoche das Thema Spenden ausführlich in der Leben- und Dienstzusammenkunft in der Festschrift (Buch) zum 100jährigen Königreich.

          An der Beteiligung der Brüder konnte ich erkennen wie überzeugt sie sind, ihre Spenden wären völlig freiwillig. Und es fehlt nicht an einem Bild von 2 kleinen Jungs in Mosambik, die mit strahlenden Gesichtern Geld in einen Spendenkasten werfen. Und das Beispiel von Jesus mit der armen Witwe und den kleinen Münzen wurde auch verwendet.

          Eine Woche vorher war ja im Abschnitt 8 des Buches folgendes zu lesen:

          ZITAT Kapitel 18, Abs. 8
          8 Jehovas Diener betteln nicht um Geld. Sie lassen keine Klingelbeutel herumgehen und verschicken keine Spendenbriefe. Auch veranstalten sie weder Basare noch Tombolas. Sie halten sich an das, was schon vor langer Zeit im Wacht-Turm stand: „Wir haben es noch nie gutgeheißen, für die Sache des Herrn um Geld zu betteln, wie es allgemein üblich ist . . . Nach unserer Beurteilung ist Geld, das auf verschiedene Weise im Namen des Herrn erbettelt wurde, für ihn anstößig und unannehmbar, und es bringt weder dem Geber noch dem vollbrachten Werk Segen ein.“*  Fußnote= WT engl. 1. Aug. 1899, S. 201
          ENDE ZITAT

          Die meisten meiner Brüder merken nicht wie geschickt sie manipuliert werden.

          Vielen fehlt es am Selbstwertgefühl und daher wird dies mit Leistung und Spenden für die Organisation aufgewertet. Auch fehlt ja die Zeit in sich zu gehen um zu reflektieren. Zeit für sich selbst in der Ruhe und Stille, um die innere Kraft aufzubauen. Und raus in die Natur! Damit kann man der Fremdbestimmung entgegenwirken.

          Herzliche Grüße Anna

           

        2. Argentum@Anna

          Liebe Anna,

          ähnliche Gedanken hatte ich auch. Die Manipulation ist viel subtiler und appelliert an den eigenen Anstand und die Freiwilligkeit. Und das gesunde Gefühl, dass da etwas nicht stimmt, wird verdrängt.

           

          Liebe Grüße

          Argentum

  9. M.N.

    Liebe Mitleser und -schreiber,

    zur "Ehrenrettung" der JW.Org (ohne sie entschuldigen zu wollen) sei aber auch festgestellt, dass andere Gruppen schon seit langem massiven Spendendruck auf ihre Schäfchen ausüben und dies auf perfide Weise mit deren ewigem Seelenheil verknüpfen.

    Das Beispiel der LDS/Mormonen verdeutlicht das auf höchst anschauliche Weise:

    10% vom Einkommen sind vorgeschrieben. Jetzt rechne sich mal jeder aus, wieviel das bei ihm wären. Laut www.lecturio.de lag in 2016 das dt. Durchschnitts-Jahresgehalt im Westen bei 44436 Euro, das wären 3703 pro Monat. Ergo müsste jeder treue Durchschnittsverdiener-Mormone Monat für Monat über 370 Euro an seine Kirche abdrücken. Das ist nicht gerade wenig. Ich kenne keinen ZJ persönlich, der auch nur Vergleichbares an die Org lockermacht.

    Nun ist es in der LDS-Kirche so, dass niemand umgebracht wird, wenn er seinen Obulus nicht, oder nicht in korrekter Höhe entrichtet. Doch hier das große Aaaaber:

    Es gibt in mormonischer Theologie 3 zukünftige Welten, in denen jeder Mensch landen kann. Obgleich die beiden weniger guten auch nicht gerade schlecht sein sollen, ist die höchste und beste dieser Welten das sog. "Celestiale (himmlische) Reich", und nur, wer es DORTHIN schafft (das bezieht sich jetzt auf Männer), wird zum Gott, dessen im Tempel "auf Zeit und Ewigkeit" besiegelte Ehe besteht ewig, er kriegt seinen eigenen Planeten, darf seinen eigenen Kosmos erschaffen und mit Planetensystemen füllen, um diese sodann mit seiner ihm ewig Angetrauten (früher, zur Zeit der Polygamie, waren das VIIIIIELE Frauen - Mohammeds 70 Jungfrauen lassen grüßen), die dann sozusagen als "ewige Gebärmaschine" Kinder am Fließband produziert (ewiger celestialer Sex, ewig schwanger sein ... puuuh, mir ist schwül. Frauen: Wie steht Ihr dazu???) diese Planetenwelten zu bevölkern.

    Dies kriegt aber nur, wer in einem Mormonentempel schön brav und immer wieder sog., vom Freimaurertum abgeleitete "heilige Bündnis- und Besiegelungszeremonien" ableistet. Waren diese früher streng geheim und von der Außenwelt abgeschirmt, kann man sich diese jetzt auf Youtube anschauen, denn sie sind von "bösen" Mormonen verbotenerweise per Handy insgeheimt gefilmt und geleakt worden, siehe z. B. www.youtube.com/watch?v=EpTrNXQXChI.

    Und jetzt kommts: Um einen solchen Tempel betreten zu dürfen, bedarf es eines sog. "Tempel(berechtigungs)scheins", der von einem Mormonenbischof ausgestellt wird, und diesen Wisch (einsehbar z. B. auf http://www.mormonentum.de/kirchen/hlt/tempel/tempelschein2001engl.jpg; siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Tempelempfehlungsschein) kriegt nuuuuuur .... BINGO! wer immer schön brav, regelmäßig und zuverlässig SEINEN ZEHNTEN ENTRICHTET HAT. Ob das der Fall war, weiß der jeweilige Bischof aufgrund der ihm von der obersten LDS-Behörde zur Verfügung gestellten Daten. In anderen Worten: Nur, wer seine Fahrkarte ins celestiale Reich auch bezahlt, darf dorthin. Man bezahlt also mit schnödem Mammon seinen Eintritt ins Himmel- (ewiges Sex-) Reich.

    Wow - vermittels des Manipulierens "niederer Triebe" das Bankkonto abzocken. Das ist doch recht geschickt. "Und willst du ewig Freude haben, dich an der Fraue Körper laben, verspüren heißer Liebe Glück - dann immerzu dein Geld rausrück!" Soweit ist selbst die JW.Org noch nicht gediehen.

    Aber das Grundschema bleibt gleich: Dem regelmäßigen Ableisten dieser LDS-Tempelzeremonien entspricht das "regelmäßige von Haus zu Haus-Predigen" der JW.Org, welches ja auch per "PD-Bericht" kontrolliert, und welches aus den eigenen Taschen der ZJ-Verkündigerherde finanziert wird (KFZ-, Spritkosten, zusätzlich zu den immer unverschämter eingeforderten "freiwilligen Spenden"), und diese Kosten sind ja auch nicht unerheblich. Der einzige Unterschied ist der, dass die LDSler ihre Leutchen nicht von "höhere Bildung" abhalten, sondern diese geradezu dorthin drängen - BYU, eine mormonische Uni, gilt als eine der besten in den U.S.A. So erklärt sich, dass nicht wenige Mormonen sehr lukrative Posten (siehe Mitt Romney) und entsprechend fette Bankkonten haben, von denen dann SO RICHTIG VIEL KOHLE nach Salt Lake City fließt - von wegen "10% von einer Million". Schlau gemacht also; alles passt zusammen. Die "Propheten und Apostel" der Kirche residieren demgemäß in wirklich standesgemäßen Prunkschlössern vor grandioser Utahkulisse, wobei etliche unter ihnen CEOs ihrer eigenen Firmen, Banken, Medien- und Versicherungskonzerne etc. sind. Nur die obersten Präsidenten sind voll von der Kirche bezahlt, damit sie sich ausschließlich den "geistigen Belangen" ihre Kirche widmen können wie z. B. dem Erschauen neuer göttlicher Offenbarungen im Allerheiligsten des Tempels zu SLC. Wie deren Protzschuppen aussehen, kann man sich unschwer ausmalen.

    "Religion und Geld" - ein wahrlich unappetitliches Thema. Dies zeigt aber auch: Religion - bzw. welche man hat - ist nicht eine Sache von Intelligenz. Sage mir keiner, all diese finanzkräftigen, gut "höher gebildeten" LDSler (und ich rede jetzt nicht von deren Oberbossen; dass diese AUSSERORDENTLICH intelligent sind, sieht man ja anhand des oben Erläuterten) seien mit dem Klammersack gepudert. Und dennoch machen sie diese Charade mit und halten das Ventil der Standleitung von ihrem Konto nach SLC geöffnet, machen geheime Handzeichen im Mormonentempel und tragen mormonische Unterwäsche mit Schutzfunktion vor dem bösen Blick und freimarerischen Symbolen darauf, mit der Aussicht auf ewigen celestialen Sex.

    Gruß,
    M.N.

    1. Gerechtigkeit

      M.N.

      Was soll der Fingerzeig eines Vergewaltigers auf den Kinderschänder aussagen?

      Sorry, aber da komm ich echt nicht ganz mit was Du sagen willst?!

       

      1. M.N. @ Gerechtigkeit

        Und ich verstehe Deine Frage nicht. Ich bin kein Vergewaltiger - allerdings haben auch die Mormonen ihre Missbrauchsskandale, bis dahin kann ich Dir also folgen.

  10. Johann

    Danke für diese Info und Danke an denjenigen der dieses Brief zugespielt hat.

    Ich schäme mich das ich 40 Jahre zu diesem Geldeintreiber-Verein gehört habe,

    und hoffe das noch viele aufwachen.

    Leider wird es aber immer wieder welche geben, die das nicht berührt.

    LG

    Johann

     

     

    1. Otto

      Jesaja 3:14 folgende
      Er macht den ..,, Führern ....,den Prozess. »Ihr habt meinen Weinberg geplündert«, klagt er sie an. »Eure Häuser habt ihr vollgestopft mit dem, was ihr den Armen weggenommen habt.
      15 Mit welchem Recht unterdrückt ihr mein Volk und nutzt die Wehrlosen aus?« Das sagt der Herr, der Herrscher über die ganze Welt.

      16 Der Herr sagt: »Seht doch, wie hochnäsig sie sind, die Frauen Jerusalems! Sie recken ihre geschmückten Hälse, werfen aufreizende Blicke nach allen Seiten und trippeln......
      17 Deshalb werde ich ihnen den Kopf entblößen und sie öffentlich der Schande preisgeben.«

  11. Jens

    Hat die WTG kein Geld, um für die ZJ in Bolivien einen ordentlichen Betrag zu spenden ? Oder sind die Kosten für die Prozesse wegen Kindesmissbrauch in den eigenen Reihen zu kostspielig und verschlingen große Summen ?

    Zu meiner aktiven Zeit haben viele lieber für die eigene Versammlung (Renovierungs- und Stromkosten etc.. ) gespendet, als fürs "weltweite Werk", wo man letztendlich nicht weis, für was das Geld eingesetzt wird.

     

  12. Ömmelchen

    Erschütternd find ich auch, dass in diesem bettelarmen Land mehr als ein Fünftel der bolivianischen Geschwister Pionier sind. Wovon leben die bloß ? Was sollen die denn bitte noch spenden ? Die Gesellschaft kennt die Zahlen doch. Und dann so  eine perverse Forderung ? Die verlieren wirklich jede Hemmungen. Ich frag mich nur, wenn schon die Brüder in so einem armen Land so einen Brief bekommen, gibt es solche Schreiben auch in anderen Ländern ?

  13. Butterblume

    Vielen Dank für den Artikel!

    Das ist sowas von beschämend! Denen, die nichts haben, nimmt man das Letzte noch weg. Alles übers Gewissen gesteuert, ist das widerlich.

    Ich weiss schon, warum ich in keinem Gespräch und bei keiner Gelegenheit mehr erwähne, dass ich (noch) ein Zeuge Jehovas bin. Ich schäme mich dazuzugehören. Und so lange ich noch einer bin, gehöre ich auch zu dieser Bande. Auch wenn mir alles zuwider ist und wenn ich deren Meinung nicht teile.

    1. RoKo24

      Ich tat ebenso*. Aber was ich immer blieb, war, ich bin immer und weiterhin ein Christ. Ich sehe mich weiterhin als Verkündiger der Guten Botschaft, aber eben nicht mehr als Zeuge Jehovas.

      *Der eine oder andere Bruder oder Schwester hat mit einem Austritt etwaige Probleme. Und wenn die Zeit dafür noch nicht reif ist, ist sie eben noch nicht reif. Einer studiert ½ Jahr, ein anderer 25 Jahre (das längste mir bekannte HB). Manchmal muss ebenso gut organisiert der Abgang erfolgen, um keine psychologischen Nachteile zu ertragen. Und manchmal gibt es einen Knall und alles regelt sich wie von selbst. NWÜ Ps 37:5  Wälze deinen Weg auf Jehova, Und verlaß dich auf ihn, und er selbst wird handeln. i.V.m. Ps 55:22

      NeÜ Ps 37:5: Lass Jahwe dich führen! / Vertraue ihm, dann handelt er.

      LG RoKo

  14. Gerechtigkeit

    Auch von mir vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Beweisstücks.

    Ich war schon in Bolivien und weiss aus eigener Anschauung dass die Menschen dort leben wie vor 2000 Jahren, in Lehmhütten, oft auch Hunger leiden müssen falls eine Ernte schlecht ist.

    Für mich ist nicht entscheidend wie dieser erneute Angriff der Zeugen Jehovas auf die ärmsten der Armen dieser Welt auf mich wirkt!

    Für mich ergibt sich aus der Zeugen Jehovas Aggression gegen die äemszen der Armen die Pflicht gegen die Zeugen Jehovas Aggressoren etwas zu unternehmen und den ärmsten der Armen schützender Hirte zu sein.

     

  15. Tilo

    Vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Bettelbriefes!

    Und wie wirkt das auf mich? Es ekelt mich einfach nur an!

    Seit über 50 Jahren kenne ich viele meiner Geschwister unter den Zeugen Jehovas. Ich kenne ihre Spendenfreude, ihre Aufrichtigkeit, ihr Glaubenwollen. Und ich sehe, wie sie ausgebeutet und betrogen werden. Ich sehe aber auch die Verblendung der Herzen, die von der Propaganda vollzogen worden ist. Und ich hoffe und bete, dass Jesus Christus noch bei vielen den teuflischen Schleier der Verblendung zerreißt.

    Wir waren früher stolz darauf, keinen Spendenaufruf zu hören, keine Bettelei um Geld zu sehen, keine Kollekte zu haben. Jeder gab, was er für richtig hielt und damit war es genug. Heute wird man sogar unverschämt wie die Söhne Elis: Man fordert! Man tut gerade so, als hätte man ein Recht dazu. Die Apostel dachten ganz anders, und Jesus Christus auch. Aber gerade diese unverschämte Forderung nach Geld und nochmal Geld, entlarvt die WTG.

     

     

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