Verwendung personenbezogener Daten — Deutschland

Auszug JW.Org. Zitat: “Wer Verkündiger wird, anerkennt, dass die weltweite

Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen — einschließlich der örtlichen Versammlung von Jehovas Zeugen, dem örtlich zuständigen Zweigbüro und ähnlichen mit ihm zusammenarbeitenden Organisationen von Jehovas Zeugen — rechtmäßig personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit ihren berechtigten religiösen Interessen verwendet.

Wie in dem Buch Organisiert, Jehovas Willen zu tun beschrieben, stellen Verkündiger ihrer Versammlung bereitwillig personenbezogene Daten zur Verfügung, um an religiösen Tätigkeiten in Verbindung mit ihrer Anbetung einen Anteil zu haben und um geistlichen Beistand zu erhalten (1. Petrus 5:2).

Verkündiger mögen Jehovas Zeugen zusätzliche personenbezogene Daten zur Verfügung stellen, wenn sie an weiteren religiösen Tätigkeiten teilnehmen. Personenbezogene Daten können Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Taufdatum, Kontaktdaten einschließen oder Informationen hinsichtlich des geistigen Standes, des Predigtdiensteinsatzes oder irgendeiner Funktion, die innerhalb von Jehovas Zeugen ausgeübt wird. Die Daten schließen Informationen ein, die die religiösen Überzeugungen des Verkündigers erkennen lassen und können auch andere sensible personenbezogene Daten beinhalten. Verwendung personenbezogener Daten kann das Erheben, Erfassen, Organisieren, Ordnen und Speichern von Daten bedeuten sowie vergleichbare Datenverarbeitungsvorgänge.

In diesem Land findet folgendes Datenschutzgesetz Anwendung:

Datenschutzgesetz (DSGJZ) von Jehovas Zeugen

Verkündiger stimmen auf Grundlage dieses Datenschutzgesetzes der Verwendung ihrer personenbezogenen Daten durch Jehovas Zeugen für religiöse Zwecke zu, einschließlich der nachfolgenden:

  • Beteiligung in Zusammenkünften einer örtlichen Versammlung von Jehovas Zeugen und an freiwilligen Diensten oder Projekten;
  • Entscheidung zur Beteiligung in einer Zusammenkunft, an einem Kreiskongress oder einem regionalen Kongress, wenn das Programm für die geistige Belehrung von Jehovas Zeugen weltweit aufgenommen und ausgestrahlt werden;
  • Übernahme von Aufgaben oder das Erfüllen gewisser Funktionen in der Versammlung, was einschließt, dass der Name des Verkündigers und seine Aufgabe an der Bekanntmachungstafel im Königreichssaal von Jehovas Zeugen ausgehängt wird;
  • Führung derVerkündigerberichtskarten der Versammlung;
  • Hirtentätigkeit durch Älteste von Jehovas Zeugen (Apostelgeschichte 20:28;Jakobus 5:14, 15);
  • Speicherung von Notfallkontaktdaten zur Verwendung im Notfall.

Personenbezogene Daten werden auf nicht näher bestimmte Zeit gespeichert, solange die oben genannten Zwecke oder andere berechtigte Interessen bestehen. Wenn ein Verkündiger das Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten nicht unterschreibt, mögen Jehovas Zeugen nicht in der Lage sein, seine Eignung für gewisse Funktionen in der Versammlung, oder zur Teilnahme an gewissen religiösen Tätigkeiten zu beurteilen.

Personenbezogene Daten können der Notwendigkeit und dem Zweck entsprechend an zusammenarbeitende Organisationen von Jehovas Zeugen weitergegeben werden. Verkündiger verstehen, dass sich manche zusammenarbeitende Organisationen von Jehovas Zeugen in Ländern befinden mögen, deren Gesetze unterschiedliche Datenschutzniveaus haben, nicht immer vergleichbar mit demjenigen des Landes, aus dem sie weitergegeben werden. Allerdings sind sich Verkündiger auch dessen bewusst, dass alle Empfänger ihrer personenbezogenen Daten, die zusammenarbeitende Organisationen in der Weltzentrale von Jehovas Zeugen in den Vereinigten Staaten einschließen könnte, diese Daten nur in Übereinstimmung mit der Weltweiten Datenschutzrichtlinie von Jehovas Zeugen verwenden werden.

Verkündiger haben hinsichtlich ihrer personenbezogenen Daten, die Jehovas Zeugen speichern, das Recht auf Auskunft und Berichtigung unrichtiger Daten sowie um Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung zu ersuchen. Verkündiger können hinsichtlich bestimmter zukünftiger Verwendungen ihrer personenbezogenen Daten ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Falls ein Verkündiger seine Einwilligung in die Verwendung seiner personenbezogenen Daten zurückzieht, mögen Jehovas Zeugen auf Grundlage ihrer berechtigten religiösen Zwecke zur Pflege und Verwaltung der Mitgliederdaten von Jehovas Zeugen weltweit oder eines anderen im Datenschutzgesetz verankerten Rechtsgrundes berechtigt sein, einige dieser personenbezogenen Daten ohne eine solche Einwilligung weiter zu verwenden. Verkündiger sind sich bewusst, dass sie das Recht haben, eine Beschwerde bei der Datenschutzaufsichtsbehörde des Landes, in dem sie gerade wohnen, einzureichen.

Jehovas Zeugen haben in Übereinstimmung mit dem Datenschutzgesetz verschiedene technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um personenbezogene Daten zu schützen. Verkündiger sind sich darüber im Klaren, dass nur einer begrenzten Anzahl von autorisierten Personen zur Erfüllung der oben genannten Zwecke Zugriff auf ihre personenbezogenen Daten gewährt wird.

Anfragen an den zuständigen Datenschutzbeauftragten können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden:

DataProtectionOfficer.DE@jw.org.

Verkündiger verstehen, dass die Identität und Kontaktdaten des für die Datenverarbeitung Verantwortlichen in dem Land, in dem sie wohnen und wo vorgesehen seines Vertreters und Datenschutzbeauftragten, auf der Seite „Data Protection Contacts“ auf jw.org zu finden sind.

Es kann sein, dass sich unsere Vorgehensweisen bezüglich Daten von Zeit zu Zeit ändern mögen aufgrund von Änderungen unserer religiösen Tätigkeiten, des Gesetzes oder der Technik. Sollte es jemals notwendig werden, diese Seite („Verwendung personenbezogener Daten“) zu ändern, werden wir die Änderungen auf dieser Seite veröffentlichen, damit Verkündigern immer bewusst ist, welche Informationen wir erfassen und wie wir sie verwenden. Um von Veränderungen Kenntnis zu nehmen, sollte diese Seite von Zeit zu Zeit wieder besucht werden.

“INTERNE ANWEISUNGEN FÜR DIE VERWENDUNG PERSONENBEZOGENER DATEN”

FEHLENDE EINWILLIGUNG

10. Ein erwachsener Verkündiger mag zunächst das Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) nicht unterschreiben wollen. Ein Ältester sollte sich dann Zeit nehmen, um alle Fragen des Verkündigers zu beantworten. Oft mag eine genaue Erklärung dem Verkündiger helfen, bedenkenlos einzuwilligen. Auf keinen Fall sollte der Verkündiger jedoch das Gefühl haben, unter Druck gesetzt zu werden, das Formular zu unterzeichnen. Wenn der Betreffende in die Verwendung seiner personenbezogenen Daten nicht einwilligt, darf er ein Verkündiger (getauft oder ungetauft) bleiben und die Versammlung seine personenbezogenen Daten hinsichtlich seiner Tätigkeit als Verkündiger aufbewahren, einschließlich der auf der Verkündigerberichtskarte der Versammlung (S-21) vorhandenen Informationen. Allerdings sollte der Betreffende darüber informiert werden, dass die Versammlung oder das Zweigbüro nicht in der Lage sein mag, seine Eignung für gewisse Funktionen in der Versammlung oder zur Teilnahme an vielen Versammlungsaktivitäten zu beurteilen, wie zum Beispiel als allgemeiner Pionier, Dienstamtgehilfe oder Ältester zu dienen. Sein Name oder andere personenbezogene Daten sollten nicht an der Bekanntma-chungstafel ausgehängt werden, auf jw.org eingegeben werden oder in irgendeiner Korrespondenz erscheinen, die über jw.org-E-Mail versendet wird. Jedoch können die auf der Verkündigerberichts-karte der Versammlung (S-21) vorhandenen Daten auf internen Versammlungsdokumenten verwendet werden. Wenn Zusammenkünfte für den Zweck des Hochladens auf JW Stream aufgezeichnet werden, könnte der Verkündiger in solchen Zusammenkünften nicht aufgenommen werden.

11. Für einen minderjährigen Verkündiger mag das Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) von seinen Eltern oder seinem gesetzlichen Vertreter nicht unterschrieben werden. Wenn der Minderjährige ein ungetaufter Verkündiger ist,

sollten keine personenbezogenen Daten über ihn erhoben werden. Auch sollte keine Verkündigerbe-richtskarte der Versammlung (S-21) für ihn aufbewahrt werden. Der Predigtdienstbericht darf von dem Minderjährigen angenommen werden, wenn sein Name nicht auf dem Berichtszettel steht. Dieser kann in den Versammlungsbericht (S-1), der dem Zweigbüro übermittelt wird, einbezogen werden, auch bei der Anzahl der Verkündiger. Wenn der Minderjährige ein getaufter Verkündiger ist, sollten zwei Älteste die Dienstabteilung kontaktieren und um Hinweise bitten.

12. Wenn ein Verkündiger irgendwann die Ältesten darüber informiert, dass er seine Einwilligung zur Verwendung seiner personenbezogenen Daten durch die Versammlung widerrufen möchte, sollten zwei Älteste umgehend in der Dienstabteilung anrufen. Der Sekretär sollte das Datum des Widerrufs oben auf dem Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) vermerken.

Zitat Ende

Übersetzt heißt das: “Alle Vorrechte verlieren und als Skeptiker abgestempelt zu werden, der dem Sklaven misstraut und sich somit schon fast mit Satan gegen Jehovas Volk verbündet hat “

 

Mag ich nicht (86)

66 Kommentare zu “Verwendung personenbezogener Daten — Deutschland

  1. Heiopei

    Habe das Formular auf jworg gesucht aber nicht gefunden. Wo muss man sich das runterladen? Oder teilen die das nur aus? Wollte mal eins zur prüfung nach bonn in die husaren Straße schicken. Einfach mal deren Meinung dazu hören

  2. Wenn man dieses Formular nicht unterschreibt,

    kann man dann seine Daten einsehen und ggf auch komplett löschen lassen?

    Hat man das einklagbare Recht dazu ?

     

    Gruß

     

    Levinia

    1. Johnny

      Ja klar, liebe Levinia, das ist ja gerade der Sinn, der neuen Datenschutz Richtlinie.

      Jetzt was anderes: Ich kenne eine Levinia aus Salzburg, die einen Bruder aus Villach heiratete und im fremdsprachigen Gebiet tätig war. Falls Du es bist: Herzlich willkommen auf BI!

    2. Ede an Levinia

      Hallo Levinia

      Die Organisation der Zeugen Jehovas ist eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts. Damit hast grundsätzlich einmal im Jahr Anspruch auf umfassende Datenauskunft. Sollte dir die Datenauskunft verweigert werden, kannst du dich mit einer Beschwerde an den zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden. (Wenn das jeder machen würde...?) Ob deine Datenauskunft vollständig ist, wirst du nie wissen, denn du weißt nicht, was gespeichert wird.

      Ede

      1.  
        Hallo Edelmuth,
         

         
        du schreibst an Levinia:
         

        Die Organisation der Zeugen Jehovas ist eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts. Damit hast grundsätzlich einmal im Jahr Anspruch auf umfassende Datenauskunft.

         
        Wer wäre hier in Österreich (wo ich wohne) der Datenschutzbeauftragter? Und ob das dann auch das zu meinem Ziel führen würde?  Denn das bringt mich auf eine Idee, aber ich weiß nicht, wie ich praktisch damit umgehen soll.
         
        Ich möchte „zugeben“, dass ich gemäß den Richtlinien der WT-Organisation (als Verein?) ein Abtrünniger bin, weil ich nicht ALLES was die Führung dieser Organisation schrieb und schreibt, als bekennender Christ glauben will.  Nicht einfach nur so, sondern wegen Apg 5:29; 17:11.
         
        Ich habe mit Absicht genau am 31. Okt. 2017 ein 20-Seitigen Brief an Selters geschickt (per Einschreiben – Empfang paar Tage später), in dem ich mich auf Reformation, Luthers (und die von der WTG zitierten Aussagen anderer Reformatoren) Aussagen in Worms und auf Verbot und Umgang mit den „ZJ“ in Russland, Bezug genommen habe, und bat sie, mir BIBLISCH zu begründen, aus welchem biblischen Grund ich ausgeschlossen wurde?  Bis heute nach über einem halben Jahr (!) habe ich immer noch keine Auskunft zu meiner dringlichen Anfrage.  Denn wenn einer die Antwort darauf wissen MUSS, dann bin ICH es.  Denn es ist klar: Ausgeschlossen wird NUR (…) jemand, der SCHWERE Sünde/n begangen hat UND der diese NICHT bereuen will!  = Das setzt also voraus, dass ICH es wissen MUSS, WELCHE schwere Sünde/n ich begangen habe, um diese in Staub und Asche zu bereuen!   Ich weiß aber diese nicht!  Denn wegen Organisationstreue: Ich wurde 1984 getauft, also das letzte Mal vor der Einführung der 2.ten Tauffrage!  Und ich betonte, dass ich mich da nicht der WT-Organisation hingegeben habe, sondern JEHOVA GOTT und JESUS CHRISTUS, was sich bis heute nicht geändert hat.  Nur diese Sache mit der blinden Nachfolge von Menschen mit ALLEN jeweils gültigen Dingen (oder bestenfalls einen Heuchler zu spielen und tun so als ob?), das kann doch gemäß Apg 5:29; 17:11 u. ä. keine SCHWERE Sünde sein!?  Einheit um jeden Preis???
         
        Daher meine Frage:  Hätte ich wo die Möglichkeit (ohne Anwalt…) von der „anerkannten Körperschaft des öffentlichen Rechts“ sanft zu „erzwingen“(?), dass die mir endlich mal mitteilt, welche SCHWERE SÜNDE/n ich NACH DER BIBEL begangen haben soll, damit ich diese endlich mal bereuen kann, da ich JEHOVA GOTT mit Geist und Wahrheit dienen möchte, und selber bin ich mir keiner SCHEREN SÜNDEN gemäß den Aussagen der Bibel bewusst!
         
        Was kannst du oder jemand anderer mir diesbezüglich empfehlen, was der christlichen Wegbeschreitung entspricht?
         
        Diese ganze pauschale Geheimniskrämerei der „ZJ“ in dieser Hinsicht in meinem Fall stört mich. Ich hätte nichts dagegen wenn auch allerwelt davon erfährt, welche SCHWERE Verbrechen ich begangen habe, so dass man mich wie die Pest meiden muss, weil ich das Böse nicht bereuen will! …
         

         
        Beste Grüße!

        1. Ede an Jurek

          Guten Morgen Jurek

          Denn wenn einer die Antwort darauf wissen MUSS, dann bin ICH es.  Denn es ist klar: Ausgeschlossen wird NUR (…) jemand, der SCHWERE Sünde/n begangen hat UND der diese NICHT bereuen will!  = Das setzt also voraus, dass ICH es wissen MUSS,

          Dieses Missverständnis wird auch von anderen geteilt, weil es biblische Grundlagen hat. Ausgeschlossen wird aber nur, wer dem Sklaven schaden kann, ungeachtet ob eine schwerwiegende Sünde und mangelnde Reue vorliegt. Wer dem Sklaven nützen kann und dennoch schwer gesündigt hat empfangt vom Sklaven (automatisch) Vergebung. Der Sklave ist ebenso korrupt wie Babylon die Große und ihre Abspaltungen.

          Und ich betonte, dass ich mich da nicht der WT-Organisation hingegeben habe, sondern JEHOVA GOTT und JESUS CHRISTUS,

          Das ist das Problem. Wenn sie „Jehova“ sagen, meinen sie sich selber, weil sie sich selber (statt Jesus) als das Wort Gottes betrachten. Wer das hinterfragt und einen Unterscheid zwischen Jehova und dem Sklaven macht, wird bereits als Abtrünniger verdächtigt.

          Jehova spielt in ihrer Lehre lediglich die Rolle ihres Erfüllungsgehilfen, der gemäß ihren Lehren schon längst aufgrund mangelnden Gehorsams ausgeschlossen werden müsste, denn sie prophezeien fortlaufend aber es passiert nichts.

          Mach dir deshalb keine Gedanken. Jesus war der größte Abtrünnige der Pharisäer, den sie ermorden lassen mussten, um ihn zum Schweigen zu bringen.

          Sie werden dir nur Auskunft über Dinge erteilen, die für sie ungefährlich und allgemein bekannt sind. Dass sie über weitere Informationen verfügen merkst du daran, wenn du dich ihnen gegenüber als Mitglied ausgeben würdest. Die volle Wahrheit wirst du nie erfahren, weil du keinen Einblick bekommst.

          Ihr Verhalten disqualifiziert sie als eine Organisation Gottes, denn weder benötigt Gottes Organisation diese personenbezogene Daten, noch geht sie derart respektlos mit ihren Mitgliedern um.

          Ede

        2. David

          WoW Ede,

          bei Deinem Kommentar an Jurek fällt man ja rückwärts vom Stuhl so richtig und wahr ist der. Hast den wirklich Du gesvhrieben¿ Kann man kaum glauben. 🙂

          Ein "kleiner" Fehler nur ist noch drin:
          "... disqualifiziert sie als eine Organisation Gottes, denn weder benötigt Gottes Organisation diese ..."

          Gott hat überhaupt keine ORG auf Erden!

          Es gibt nur Jünger Jesu\Christen (und andere die NOCH keine sind).

          Die Eklesia / Versammlung ist die Gesamtheit aller Christen auf Erden - aber die sind nicht (weltlich) organisiert/strukturiert oder einem speziellen.Verbund oder Verein (sichtbar) zusammen geschlossen. (trotzdem "erkennbar").

          Lg

        3.  
          Hallo Edelmuth,

           
          für mich steht hier die Frage nach der Stellung dieses rein privaten Vereins in der Gesellschaft. 
           
          D. h.: Wenn sie nun eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, dann was bedeutet das konkret mit ihren und meinen Rechten und Pflichten?
           
          WARUM hat (vor wem?) die JW.ORG das Recht, AUFGRUND SCHRIFTLICHER und sonstiger Dokumente und Urteile des russischen obersten Gerichts Russlands die in ihrem Besitz sind (denn ohne Fundierter Anklage kein fundierter Widerspruch), das Recht, gegen diese Urteile anzukämpfen (mit welchem Recht!?  Recht ist nur dann, wenn man dieses Recht erstmal selber praktiziert!), aber in ihren eigenen Reihen jemand wird dieser Möglichkeiten beraubt.  Ist das keine Menschenrechtsverletzung?
           
          Ich persönlich empfinde es als ein rechtswidriges Vergehen seitens der „ZJ“, keine klare und schriftliche Begründung dem Betreffendem (mir) zu geben, zu den vermeidlich (angeblichen! Denn dann ist das LÜGE!) BIBLISCHEN Ausschlussgründen, aufgrund meiner wiederholten auffordernden Bitten darum.
           
          Daher meine Frage: Über welchen gesetzlichen Vertreter (außer gleich Anwalt und Gericht, wie die JW.ORG sich das in Russlandsfrage erlaubt, anstatt auch nur einfach Röm 13 und den schon gefällten Urteil demütig zu akzeptieren und Stillschweigen zu bewahren) könnte man sozusagen die schriftliche Begründung für seinen Ausschluss und damit auch Ächtung „erzwingen“!?  Ich habe doch das Recht darauf, schriftlich (denn persönlich meiden sie mich wie die Pest) zu erfahren, welche SCHWERE SÜNDE/N NACH DER BIBEL ich begangen haben soll.
           
          Sonst ich auch die Ächtung Mobbing und Verleumdung…
           
          Begründungen im Ältestenbuch sind in meinem Fall fern von der Realität! (…)
           
          Die JW.ORG sollte da was GUTES daraus lernen und umdenken!  🙂

           
          Die „ZJ“ würden mit eigenen Waffen geschlagen werden, wenn auf einmal jeder Nichtzeuge würde vor ihnen meinen, dass er ein Abtrünniger (von ihren Lehren) ist! …  Zu wem wollen sie dann gehen?  Das würde mal Chaos verursachen!
           
          JESUS ist zu Sündern gegangen (was Pharisäer Ihn vorgeworfen haben)… Und sie halten sich für heiliger als JESUS, um nach Sündern zu suchen und zu helfen?

           
          Du hast angesprochen, dass weil dieses private Verein eine „anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, hätte man grundsätzlich einmal im Jahr Anspruch auf umfassende Datenauskunft.“
           
          Ich, weil ich der „große Verbrecher“ bin, nicht?  Wenn doch, wo und wie?

           
          Gruß

  3. heiopei

    hallo liebe Teilnehmer,

    Eure Ausführungen gefallen mir sehr gut.

    Bringt das eigentlich was sich bei einer Behörde über diese unterschreibe Aktion zu beschweren? wenn man denen so einen zettel Vordruck gibt, müssen die dann nivht tätig werden dagegen?

    Lieben Gruß

    Heiopei

     

     

     

    1. Michaela

      Hallo heiopei.....

      Hallo alle anderen.  .

      Ich weiß nicht,  wie die Gesetze sind, aber ich könnte mir vorstellen, das ist nur meine persönliche Meinung, da Zeugen Jehovas eine anerkannte Religionsgemeinschaft und eben Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, wird da niemand dagegen angehen wollen.

      Natürlich kann man es, wenn man Energie und Zeit und gute Nerven hat, versuchen , bei der Stadtverwaltung nachfragen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass niemand dafür zuständig ist und Wochen und Monate ins Land gehen würden, bis jemand gefunden wird, der sich dafür interessieren würde.

      Da aber ZJ den Anordnungen der Org. gegenüber unterwürfig sind und immer gehorsam sind, auch wenn ihr Bauchgefühl sich dagegen sträubt, in dem Moment wo jemand unterschreibt, hat er dem zugestimmt.

      . Unterschrieben heißt " ich will es so und bin damit einverstanden." Da wird niemand dagegen angehen.

      Und...was kann es schon bringen? .... ob mit oder ohne Unterschrift, die Organisationen  hat bisher alles aufgehoben, im Geheimen oder bekannt, und wenn sie bestimmte  Akten nicht vernichten möchten, werden sie es nicht tun.

      Es hat sich doch gezeigt, dass sie Akten verschwinden lassen, wenn Sie möchten und Aufzeichnungen weitergeben, so wie es Ihnen beliebt. Ich vermute es wird vergebene Liebes Mühe sein.

      Trotzdem habe ich Achtung vor jedem,  der seine Zeit deine Nerven seine Kraft einsetzt, um Gerechtigkeit einzufordern.

      Lieben Gruß

      Michaela

  4. Neumann

    WAS LESE ICH DA?

    „Die Daten schließen Informationen ein, die die religiösen Überzeugungen des Verkündigers erkennen lassen und können auch andere sensible personenbezogene Daten beinhalten. Verwendung personenbezogener Daten kann das Erheben, Erfassen, Organisieren, Ordnen und Speichern von Daten bedeuten sowie vergleichbare Datenverarbeitungsvorgänge.“

    Und...

    „Personenbezogene Daten können der Notwendigkeit und dem Zweck entsprechend an zusammenarbeitende Organisationen von Jehovas Zeugen weitergegeben werden. Verkündiger verstehen, dass sich manche zusammenarbeitende Organisationen von Jehovas Zeugen in Ländern befinden mögen, deren Gesetze unterschiedliche Datenschutzniveaus haben, nicht immer vergleichbar mit demjenigen des Landes, aus dem sie weitergegeben werden.“

    D.h. Alle mögliche sensiblen persönliche Daten und Einschätzungen über einen, die durch Hirtentätigkeit usw. durch Älteste gesammelt werden (u.a. Stärken, Schwächen usw.) können quasi rund um die Welt geschickt werden - sogar zu anderen (zusammenarbeitenden) Organisationen und in Länder, die ausdrücklich niedrigere Standards haben !  Höchst höchst bedenklich! SOWAS würde ich NIEMALS freiwillig unterschreiben. Schon gar nicht in einem so undurchsichtigen und völlig intransparenten Kult. Die WTG scheint tatsächlich einer internationale Daten-Pipeline zu arbeiten. Das passt zu den Leaks von internen Besprechungen zum Publisher-ID bzw. HuB-Projekt, das von der Zeugen Jehovas Führung in naher Zukunft umgesetzt wird! Von alldem bekommt der einzelne gutgläubige Zeuge nichts mit. 

    https://m.youtube.com/watch?v=GUn-DmvinlQ

     

     

     

     

     

     

  5. Aufgewachter

    Hiho aus Tirol!

    Hat jemand von euch zufällig diesen „Ältesten Brief“ mit der vorgehensweise für die jenigen, die nicht dieses Formular unterzeichnen möchten? Möchten uns den gesamten Inhalt durchlesen um vorbereitet zu sein, falls jemand glaubt uns belehren zu müssen. Und als weiteren Schritt wollen bzw. werden wir alte Dienstberichte und andere Daten löschen lassen. Wir brauchen keine Menschen, die unsere „geistige Gesinnung“ anhand von Daten beurteilen. (2. Kor. 9:7)

    Meine Frau und ich werden dies nicht unterzeichnen und dies raten wir auch allen anderen!

    Lg an alle aus Tirol!

  6. Ulla

    Liebes "Foxlein",

    schön, dass du wieder da bist!

    Manchmal gibt es halt triftige Gründe, eine Weile abzutauchen, weil man zuviele andere "Baustellen" hat, um die man sich kümmern kann!

    Ich hab deine schelmische und teils ironische (aber auf den Punkt genaue) Schreibe AUCH vermisst...

    Die bunte Blumenwiese ist wieder um eine Art reicher geworden!   ; )

    LG Ulla

  7. NEU

    nicht unterschreiben, auf keinen Fall...., es sind Eure Daten und die gehören Euch, lasst Euch nicht alles wegnehmen

    1. Johnny

      Wenn es so weitergeht, werden sich die ahnungslosen Verkündiger noch wundern. Viele würden sogar unterschreiben, wenn drin steht, dass sie sich wie ein Hund chippen lassen müssen.

  8. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Datenschutz hin-oder-her... Wie genau wird Datenschutz von jedem einzelnen überhaupt eingehalten?

    Zwei Beispiele sollen angebracht werden (Ja, es wird Widerspruch geben, da bin ich mir sicher):

    Wenn du beispielsweise bei deiner Bank bist, kannst du erleben, dass es eine Diskretionslinie gibt, mit der Bitte "ABSTAND HALTEN". Weshalb eigentlich? Ach so - die Kontodaten sollen geschützt werden, denn die sind "HEILIG"! (Vergleichbar mit der Deutschen Situation "Wie viel verdienst du"; seltsamer weise wird hierüber nicht gerne geredet.)

    Bist du ein fleissiger Smartphone- oder PC-Benutzer? Dann begibst du dich u.a. bei "Facebook, Twitter, Skype, etc." in die grosse freie WWWelt. Hier gibst du Daten frei, die auf Dauer im Internet verewigt sind. Dein "Fingerabdruck" bleibt erhalten; deine Daten sind für jederman abrufbar und dein Widerspruch hattest du vergessen einzurichten...

    Wie siehst du hier den Datenschutz? Es sind deine Daten! Welches Datenschutz-Gesetz kommt hier jetzt für deine Situation zur Geltung?

    Vergiss nicht - du tust das ganz freiwillig. Ohne Wenn & Aber!

    Ob die JW-ORG deine Daten verwendet oder nicht - es gibt keinen absoluten DATEN SCHUTZ!

    »Behandelt eure Mitmenschen in allem so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt. Das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«

    Aus Erfahrung berichtet

    @THALJA

     

  9. D. R.

    Hallo,

    Ich habe mal eine Frage. Warum darf mit mir nicht gebetet werden? Ich habe 2012 die Gemeinschaft verlassen, und überlegt zurückzukehren. Bei einem Gespräch bat ich die Brüder doch mit mir oder für mich zu beten. Nein das sei verboten. Warum? Ich hätte halt gern gewusst wie das biblisch begründet wird. Sie haben mir erklärt, wenn ein Ausgeschlossener auf der Straße sie ansprechen würde und zum Gebet auffordert, dürfen sie das nicht, so gäbe der Sklave das vor. Nur waren sie bei mir und es ging um Wiederaufnahme. Auch würde mit mir nicht studiert. Ich müsste selbstständig regelmäßig alleine zu den Zusammenkünften kommen. Ohne Betreuung.

    Dann einen Brief schreiben mit bitte um Aufnahme und dann würden sie entscheiden. OK dachte ich, ich wusste ja das das nicht einfach ist aber komplett alleingelassen??? Und dann beten sie nicht Mal mit mir. Mit jedem aus der Welt selbst dem schlimmsten Mörder würden sie beten nur mit mir nicht??? Bin ich noch schlimmer?

    Ich bin fassungslos!!!!

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

    Lieben Gruß

    D. R.

    1. RoKo an D.R.

      Ich antworte Dir mal umfangreich und nehme dazu das Ältestenbuch Ausgabe 2015, Zitat:

      Kapitel elf
      Das Wiederaufnahmeverfahren

      Einem Missetäter genügend Zeit einräumen, seine Reue zu beweisen

      Besonders vorsichtig sein, wenn er
      -betrogen hat
      -lange Zeit im Geheimen gewohnheitsmäßig sündigte
      -früher schon zurechtgewiesen oder ausgeschlossen worden war
      -sich mit jemand abgesprochen hatte, um seinen Ehepartner loszuwerden genommen zu werden.

      Ein Wiederaufnahmegesuch geht ein
      1. Die endgültige Entscheidung, einen Ausgeschlossenen wiederaufzunehmen, trifft immer ein Rechtskomitee der Versammlung, in der ihm die Gemeinschaft entzogen wurde. In das Wiederaufnahmekomitee sollten möglichst die Ältesten berufen werden, die dem ursprünglichen Rechtskomitee angehörten. Selbst wenn das Komitee glaubt, es sei für eine Wiederaufnahme viel zu früh, bestätigen zwei Komiteemitglieder den Eingang des Gesuchs und informieren kurz den Ausgeschlossenen, dass noch mehr Zeit vergehen muss.
      Auf ein schriftliches Wiederaufnahmegesuch sollte man immer unverzüglich reagieren.
      2. Das Komitee betet in Abwesenheit des Ausgeschlossenen und bittet ihn dann herein. Es versucht, ihm die Befangenheit zu nehmen, indem es ihn für seine Fortschritte lobt und für seinen Wunsch, wieder aufgenommen zu werden. Der Vorsitzende bittet ihn, sich zu äußern. Das Komitee versucht herauszufinden, wie er sich seit dem Ausschluss verhalten hat und wie er eingestellt ist. Der Ausgeschlossene wird dann gebeten, den Raum zu verlassen, damit das Komitee die Angelegenheit besprechen kann.
      3. Das Komitee sollte vorsichtig sein und dem Ausgeschlossenen genügend Zeit einräumen (vielleicht viele Monate, ein Jahr oder auch mehr), damit er beweisen kann, dass er wirklich bereut (od S. 156; it-2 S. 693). In bestimmten Fällen sollte das Komitee besonders vorsichtig sein. Vielleicht hat der Missetäter betrogen, lange Zeit im Geheimen gewohnheitsmäßig gesündigt oder musste sich wiederholt wegen derselben Missetat oder einer anderen vor einem Rechtskomitee verantworten. Ihn nach kurzer Zeit wiederaufzunehmen ermutigt eventuell andere, eine schwere Sünde zu begehen, weil sie meinen, es würden kaum disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden oder gar keine. Haben sich zwei Personen nachweislich abgesprochen, ihren jeweiligen Ehepartner loszuwerden und einander zu heiraten, dann sollte eine beträchtliche Zeit vergehen, in der sie ihre Reue beweisen können, bevor sie wiederaufgenommen werden (w83 15.6.S.29).
      4. Das Wiederaufnahmekomitee muss ausgeglichen sein. Ausschlaggebend für die Entscheidung, jemand wiederaufzunehmen, ist vor allem echte Reue und dass der Missetäter die verkehrte Handlungsweise aufgegeben hat — nicht, wie andere dar über denken, oder lediglich die verstrichene Zeit (1. Kor. 5:1, 11-13; 2. Kor. 2:6, 7).

      1. Kor. 5:1 Tatsächlich wird von Hurerei [Gr.: pornéia; lat.: fornicạtio.] unter euch berichtet und von einer solchen Hurerei, wie es sie selbst nicht unter den Nationen gibt, daß ein gewisser [Mann] die Frau [seines] Vaters hat.

      Anmerkung von mir: Der Begriff Hurerei wird in der Bibel für folgende Taten verwendet:
      - Sexualverkehr mit einer anderen Frau/ mehreren anderen Frauen (Vielweiberei)
      - Sexualverkehr unter engen Familienangehörigen
      - Ehebruch/ Betrug des Partners durch sexuelle Handlunge mit einer anderen Frau/ Mann
      - Tempelprostitution
      - Homosexualität
      - Vergehen mit dem Vieh
      - Götzendienst

      1. Kor. 5:11  Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12  Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13  während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

      Wir haben schon einige Male auf BI diskutiert inwieweit Paulus hier tatsächlich die Bibel zitiert oder seine eigene Meinung niederschreibt.

      2. Kor. 2:6  Dieser Verweis von seiten der Mehrheit genügt für einen solchen Menschen, 7  so daß ihr im Gegenteil jetzt verzeihen und [ihn] trösten solltet, damit ein solcher nicht etwa von seiner übergroßen Traurigkeit verschlungen werde.

      5. Das Komitee zieht die gesamte Lebensweise des Missetäters in Betracht. Lässt sie jetzt erkennen, dass er bereut? Wenn ja, dann sollten die Ältesten nicht so weit gehen, dass sie ein lückenloses Geständnis über Sünden verlangen, die vielleicht gar nicht eindeutig nachgewiesen werden konnten.
      6. Falls entschieden wird, den Betreffenden nicht wiederaufzunehmen, sollte ihm das Komitee die Gründe erklären und ihm sagen, was von ihm erwartet wird, damit er wieder aufgenommen werden kann. Nachdem er den Raum verlassen hat, betet das Komitee abschließend.
      7. Hat der Ausgeschlossene den Wohnort gewechselt, befasst sich dort, wo er die Zusammenkünfte besucht, ein Rechtskomitee mit seinem Wiederaufnahmegesuch. Falls das Komitee der Meinung ist, er sollte wiederaufgenommen werden, unterbreitet es dem Rechtskomitee der Versammlung, in der ihm die Gemeinschaft entzogen wurde, eine Empfehlung. Dem Ausgeschlossenen sollten sie ihre Empfehlung nicht mitteilen; sonst ist er vielleicht enttäuscht, falls das andere Komitee der Wiederaufnahme nicht zustimmt. Man sollte ihm lediglich sagen, das Komitee müsse mit den Ältesten der Versammlung in Verbindung treten, in der er ausgeschlossen wurde, und er werde zur gegebenen Zeit über die Entscheidung informiert.
      8. Das Rechtskomitee sollte das ursprüngliche Komitee nicht unter Druck setzen, damit es den Betreffenden wieder aufnimmt. Es gibt vielleicht wichtige Gesichtspunkte, die nur den Ältesten des ursprünglichen Komitees bekannt sind. Daher ist es gewöhnlich am besten, ihre Beurteilung zu respektieren. Andererseits sollte das ursprüngliche Komitee die Empfehlung genau ansehen. Womöglich ist genügend Zeit vergangen und der Betreffende hat sich grundlegend geändert, was die Ältesten des ursprünglichen Komitees nicht beobachten konnten. Sie sollten daran denken, dass die Ältesten, die die Empfehlung gemacht haben, mit dem Betreffenden zusammenkamen und sein Verhalten beobachtet haben.
      9. Ist die Entfernung zwischen beiden Versammlungen nicht groß, sollte das Rechtskomitee der Versammlung, in der der Gemeinschaftsentzug ausgesprochen wurde, unverzüglich mit dem Ausgeschlossenen zusammenkommen, nachdem es die Empfehlung des Rechtskomitees erhalten hat, bei dem er sein Wiederaufnahmegesuch eingereicht hat.
      10. Stimmt das Rechtskomitee der Versammlung, in der der Gemeinschaftsentzug ausgesprochen wurde, der Empfehlung nicht zu, sollte es dem anderen Komitee die Gründe deutlich erklären.

      Die Wiederaufnahme wird beschlossen
      11. Soll der Betreffende wiederaufgenommen werden, wird er hereingebeten und darüber informiert. Die Ältesten sollten ihn anhand der Bibel ermuntern und ihm Rat geben, wie er weitere Fortschritte machen kann. Bis seine Wiederaufnahme bekannt gegeben wird, sollte er sich wie ein Ausgeschlossener verhalten. Das Komitee betet abschließend in seiner Anwesenheit. Es sorgt dafür, dass das Zweigbüro wie vorgesehen über die Wiederaufnahme informiert wird.
      12. Einem Wiederaufgenommenen werden vom Rechtskomitee immer Einschränkungen auferlegt, damit er besser erkennt, dass er weiterhin „gerade Bahnen“ für seine Füße schaffen muss (Heb. 12:13).
        und schafft weiterhin gerade Bahnen für eure Füße, damit das Lahme nicht ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werde

      Ein weiterer Grund ist die Rücksichtnahme auf das Gewissen der Versammlung. Mit der Wiederaufnahme darf er sich wieder am Predigtdienst beteiligen. Andere Vorrechte, wie z. B. in den Zusammenkünften Kommentare zu geben und Aufgaben in der Theokratischen Predigtdienstschule zu erhalten, können schrittweise wieder gewährt werden, sofern das Komitee der Ansicht ist, dass die Versammlung keinen Anstoß daran nimmt und der Betreffende entsprechende Fortschritte gemacht hat. Ziehen sich Einschränkungen lange hin, kann das den reuigen Missetäter entmutigen. Daher ist es gut, dass die Ältesten, die ihm die Einschränkungen mitteilen, auch sagen, wann das Rechtskomitee zusammenkommt und mit ihm über seine Fortschritte spricht. Das Komitee kann nötigenfalls auch dafür sorgen, dass ein Bibelstudium mit ihm durchgeführt wird. Dieses kann als Predigtdienst berichtet werden. Nur im Ausnahmefall sollten viele Monate vergehen, bis Einschränkungen aufgehoben werden. (Siehe 7:19.)   { 7:19 ???}

      13. Bekannt gegeben wird die Wiederaufnahme sowohl in der Versammlung, in der der Ausschluss erfolgte, als auch in der Versammlung, in der der Betreffende jetzt die Zusammenkünfte besucht. Der Koordinator der Ältestenschaft genehmigt die Bekanntmachung, bevor ein Ältester sie vorliest. Sie lautet: „... ist als Zeuge Jehovas wiederaufgenommen worden.“ Vom Rechtskomitee auferlegte Einschränkungen werden nicht bekannt gegeben. Das Rechtskomitee in der Versammlung, in der der Wiederaufgenommene die Zusammenkünfte besucht, ist dafür zuständig, nach und nach die Einschränkungen aufzuheben.
      14. Ebenso verfährt ein Komitee mit jemand, der die Gemeinschaft verlassen hat und ein Wiederaufnahmegesuch stellt.
      15. Wer wiederaufgenommen wird, benötigt immer noch viel geistigen Beistand. Das Rechtskomitee sollte weiterhin darauf achten, dass er geistige Fortschritte macht.

      Liebe/r D.R.
      Prüfe die Anweisungen des Sklaven an die Ältesten, insbesondere ob die Anweisungen biblisch sind. Man beachte, dass Paulus zw. seinen 1. Brief an die Korinther und dem 2. Brief eine Zeit von ungefähr einem Jahr vergehen lies. Die Direktive im 2. Brief lautet komplett:
      2. Kor. 2:5  Wenn nun irgend jemand Traurigkeit verursacht hat, hat er nicht mich traurig gemacht, sondern in gewissem Maße  -um in dem, was ich sage, nicht zu streng zu sein- euch alle. 6  Dieser Verweis von seiten der Mehrheit genügt für einen solchen Menschen, 7 so daß ihr im Gegenteil jetzt verzeihen und [ihn] trösten solltet, damit ein solcher nicht etwa von seiner übergroßen Traurigkeit verschlungen werde. 8  Darum ermahne ich euch, eure Liebe zu ihm zu bestätigen. 9  Denn zu diesem Zweck schreibe ich auch, um euch betreffend den Beweis dafür zu ermitteln, ob ihr in allen Dingen gehorsam seid. 10  Wenn ihr jemandem etwas verzeiht, so tue auch ich es. In der Tat, was ich meinerseits verziehen habe, wenn ich etwas verziehen habe, ist um euretwillen vor dem Angesicht Christi geschehen, 11  damit wir nicht vom Satan überlistet werden, denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.

      Aus Paulus Anweisungen nach ca. 1 Jahr geht hervor, dass es jetzt genug sei mit der im 1. Brief verordneten Zuchtmaßnahme. Er schreibt, nicht zu streng zu sein. Jetzt genüge es mit der Zucht. Jetzt gebietet er Einhalt. Jetzt soll die Versammlung dem Missetäter verzeihen und ihn trösten!!!
      Er schreibt auch warum, damit ein solcher nicht von übergroßer Traurigkeit verschlungen werde. Die Liebe zum Missetäter soll nunmehr durch die Versammlung an ihn bestätigt werden. Damit wir (er meint alle) nicht vom Teufel überlistet werden.

      Ich sehe in den Anweisungen Paulus an die Korinther (man prüfe nochmals den Grund für die Aufforderung, weil jemand Verkehr mit der Frau seines Vaters hatte, ein Vergehen das selbst nicht Menschen aus den Nationen zu Tun pflegen!) indirekt keine Erfordernis, dass der Missetäter nunmehr Reue bekundet und diese Reue langezeit infolge Taten unter Beweis stellt. Die Liebe und das Vergeben soll (wie man erkennt nach ungefähr einem Jahr) von der Versammlung ausgehen, damit der gezüchtigte Missetäter [der eine Tat beging nicht nicht einmal unter den Nationen üblich ist] nicht auf neue Abwege gerät. Den kranken Flügel verbinden und heilen ist die Maßnahme.

      Mich würde interessieren, wie das ein Christ interpretiert, dem die Herde anvertraut ist. Ein älterer Mann, der nach 1. Tim 3:1 untadelig, gesunden Sinnes, lehrfähig und vernünftig ist. Wahrscheinlich ist dieser überfordert mit der biblischen Wahrheit und weiß nicht was in Deinem konkreten Fall zu machen ist. Denn durch Prüfung der Angelegenheit mit der Bibel erkennt man, das die Anweisungen des Sklaven an die Ältesten von denen der Bibel erheblich abweichen. Man müsste hinterfragen warum das so ist.

      Liebe Grüße RoKo

      1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Es ist einfach erschreckend, was sich die Staatsanwälte, von der angeblichen "Organisation Jehovas",  alles herausnehmen. Danke RoKo für die Augenöffnung  Ältestenbuch!

        Dabei sprechen sich diese Richter selbst das Gericht, auch aus ihrer eigenen Übersetzung Gal. 4:

        17  Sie bemühen sich eifrig um euch,+ nicht auf vortreffliche Weise, sondern sie wollen euch ausschließen [von mir], damit ihr euch eifrig um s i e bemüht.

         

        Diese selbstgefälligen Richter richten sich mit ihrer eigenen Judikatur ☝☟schon selbst, 1. Kor. 4, NWÜ:

         Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich?+ Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen?+ Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten.+  Denn mir scheint, daß Gott uns, die Apostel, zuletzt zur Schau gestellt hat+ als zum Tod bestimmte Menschen,+ denn wir sind ein Schauspiel*+geworden für die Welt und für Engel+ und Menschen.*+ 10  Wir sind Toren+ um Christi willen, ihr aber seid verständig+ in Christus; wir sind schwach,+ ihr aber seid stark;+ ihr steht in gutem Ruf,+ wir aber sind in Unehre.

        Sollte man sich freiwillig diesen antichristlichen JW-Monstern ausliefern?

        Ich sende Nachtgrüße an alle, auch an die liebe Fox, die ja oft auch eine freiwillige "Nachtwächterin" ist, bin auf ihren Kommentar zu diesem "Theokratischen Rechtsfall" schon gespannt...

        ٩(͡๏̯͡๏)۶ 

         

        1. Fox

          Guten Tag Gerd und guten Tag D.R.,

          Gerd, ich bin noch zu kaputt für "Nachtdienst"! Aber gern antworte ich zu diesem "Rechtsfall", doch voller Dankbarkeit, dass es nicht wirklich einer ist. Jedenfalls nicht für D.R.

          RoKo hat dankenswerter Weise schon viel Denkarbeit abgenommen. Nehmen wir uns doch bitte im "Grundgesetz eines Christen", der Bibel den Passus des Paulus aus seinen Briefen an die Korinther genauer vor. Im 1. Brief, Kap. 5 steht schon im 1. Vers, dass es sich um eine Abscheulichkeit handelte, die es so nicht einmal bei den Heiden gab. Das kann also keineswegs mit den heutigen Urteilen von Ältesten gleichgesetzt werden, die doch leider oft bei der ersten Sünde (was in sich blöd ist, wir sündigen schließlich alle!) zu einem Gemeinschaftsentzug führt. Zudem kennt das Ältestenlehrbuch Zurechtweisungen und Ausschlussgründe die es in der Bibel nicht gibt! Wo steht denn, dass jemand wegen Nichtakzeptanz eines Lehrpunktes als "geistig tot" betrachtet werden soll? Somit ist allein diese Vorgehensweise unbiblisch, ja, die Verwirklung der Veranschaulichung der Hirten aus Hes. 34. Als nächsten Punkt erläutert Paulus zutreffend, keinen UMGANG mehr zu haben mit jemand, der Bruder genannt wird, also eine persönliche Bindung mit Jesus eingegangen ist, aber diesen durch Untaten, schlimmer als ein Heide, Jesus verleugnet. Mit der Aufforderung, den Bösen aus der Mitte zu entfernen sagte er nirgends, keinerlei Gruß zu entbieten, keinerlei möglichen Verantwortung für diesen Menschen mehr nachzukommen und sogar das Gegenteil göttlicher Erwartung, nämlich den Respekt und die Liebe zwischen Familienangehörigen zu torpedieren und somit Gottes expliziter Anordnung, die Eltern zu ehren, zu eliminieren. Damit vergeht sich die WTG-Führung direkt gegen den himmlischen Vater!

          Betrachten wir den 2. Brief, wie Paulus diese Sache wieder aufgegriffen hat: Kap. 2 V. 6 sagt, dass "dieser Verweis von Seiten der Mehrheit" genügt hat um dem Betreffenden sein Unrecht vor Augen zu führen und ihn zur Christengemeinde zurückzuführen. Paulus schrieb seine Briefe für die ganze Gemeinde und diese hatte zu entscheiden und zu verantworten. Da steht nirgendwo was von einem Hinterzimmerhimmelfahrtskommando in Form von drei Personen, die Staatsanwälte, Richter und Henker gleichzeitig verwirklichen wollen! Angestiftet von ihrer Führung und damit sind sie im Widerspruch zur Bibel. Da steht auch nichts von einer Order, dass sich alle am Wegsehen zu beteiligen haben, einen Urteilsspruch zu akzeptieren haben, ohne die Grundlage des Falles überhaupt zu kennen und wehe, es traut sich jemand, das nicht zu akzeptieren, dann wird der auch gleich zur Brieftaube mutiert und darf den Rausflug gleich konkret ausführen!

          So liebe(r) D.R.: Stellt sich nach diesen Fakten wirklich noch die Frage, warum man nicht mit dir betet? JA!!! Aber in Form eines Dankgebetes, wenn du dich nicht wieder in diese unbiblische und damit babylonische Gemeinschaft begibst! Hast du nie gelesen, was unser Herr Jesus Christus, das von Paulus genannte Passahlamm Gottes zur Frage der Vergebung gesagt hat? Wie oft hast du es im Vater-unser gebetet? Hast du es auch geglaubt? Hast du es dir auch visuell herangezogen? So, dass Jesus noch während deiner glaubensvollen Bitte um Vergebung alle deine Sünden wie mit einem großen Schwamm, voll seines Blutes, von der großen Tafel, aufgestellt von unserem Ankläger Satan und dessen Helfershelfern, wegwischen - nie wieder lesbar, nie wieder gibt es eine Erinnerung daran, weder Jesus noch unser himmlischer Vater wollen jemals wieder etwas davon wissen! Sie leiden doch schon so sehr mit uns, wenn wir uns deshalb Selbstvorwürfe machen! Wollen wir ihnen weh tun, indem wir zulassen, dass Sünden stets benannt werden und wir selbst und andere dadurch stets die durch unsere Sünden verursachten Wunden regelrecht infiziert werden oder möchtest du dir und anderen nicht viel lieber durch den Grundsatz der Vergebung Heilung im Namen Christi zuteil werden lassen? Glaubst du an Vergebung? Was hat Jesus dem - tatsächlich heftigen - Sünder neben ihm am Kreuz gesagt? Vielleicht "na gut, da steht mein Jünger, lass dir mal von dem zeigen wo´s lang zu gehen hat?" Hat er ihm nicht wegen seines Glaubens in einem einzigen Moment alle seine Sünden gelöscht und Gemeinschaft in der Ewigkeit zugesagt? Glaubst du das, D.R.? Glaubst du mehr an Jesus und unseren himmlischen Vater oder mehr an eine vermeintliche Liebe der WTG? Ist das eine Suggestivfrage? Ja natürlich, denn unsere beiden Höchsten haben größtes Interesse, uns soweit zu motivieren, dass wir die Zeit des Wartens auf Christi Wiederkunft freudig und voller Mut und Nächstenliebe erleben können.

          Noch Fragen, Euer Ehren Gerd? Mein Antrag: Einstellung des Verfahrens, da die Zeit der Ermittlungen Strafe genug beinhaltet haben. Bewährungsauflage: Vergleich zwischen biblischer Aussagen und Ausleger der Bibel.

  10. whopper

    @alle

    Art. 49 Abs 1 a) DGSVO:

    die betroffene Person hat in die vorgeschlagene Datenübermittlung ausdrücklich eingewilligt, nachdem sie über die für sie bestehenden möglichen Risiken derartiger Datenübermittlungen ohne Vorliegen eines Angemessenheitsbeschlusses und ohne geeignete Garantien unterrichtet wurde,

    Kommentar: Wer unterschreibt gibt eine Blankovollmacht für jede Art der DV.

    1. Anna

      Liebe Schwestern und Brüder,

      es geht ja nicht darum ein Datenschutzgesetz umzusetzen.

      Nur geht die Organisation hier über das hinaus was das EU-Datenschutzgesetz vorschreibt. Wobei für Religionen ohnehin andere Voraussetzungen gelten. Ich kenne keinen Protestanten oder Katholiken etc. der hier etwas unterschreiben muß.

      Die Formulierung ist viel zu weitgehend - insgesondere die Datenübertrragungsrechte an Dritte - sind praktisch unkontrollierbar.

      Herzliche Grüße aus dem Frühling sendet Anna

  11. RoKo24

    Jesus antwortete wie er gefragt wurde, ob man denn dem Cäsar Steuern bezahlen solle: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ (NWÜ)

    »Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, – aber gebt Gott, was Gott gehört!« (Gute Nachricht)

     

    Man beachte den Inhalt genau. Er sagte nicht, zahlt Cäsars Dinge Cäsar zurück und Gott! Sondern Gottes Dinge Gott!!! Ein Unterschied!

    Weltliche Personenbezogene Daten können also nach o.g. Wortlaut niemals konform gehen, dass man nur dann ein wahrer Christ und mit der Organisation verbunden ist, wenn man dem Sklaven seine Einwilligung zu diesen Daten erteilt. So suggeriert es der Sklave aber deutlich. Dies steht meiner Ansicht nach im krassen Widerspruch zu Mat 22:21. Meiner Überzeugung kann dieser Passus auch niemals auch nur entfernt eine Grundlage darstellen, als Christ im Buch des Lebens eingeschrieben zu sein. Dies macht der Sklave aber madig wenn er schreibt:

    Wenn der Betreffende in die Verwendung seiner personenbezogenen Daten nicht einwilligt, darf er ein Verkündiger (getauft oder ungetauft) bleiben...

    Ja was denn sonst? Man sollte sich fragen, ob die Wachturmgesellschaft es wirklich so erst mit der Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen des Cäsars meint, wenn sie die Einwilligung einfordert, damit JW.org rechtstreu agieren kann, denn das gibt sie bekanntlich sehr oft vor.

    Es gibt viele weitere gesetzliche Regelungen, die der WTG sonst wo vorbei gehen, zum Beispiel:

    JW.org hat rechtstreu eine Emailadresse eingerichtet, möchte man als Verkündiger der Erhebung der Daten widersprechen.

    Wo bitte ist der Emailkontakt des Jugendschutzbeauftragten gemäß Jugendmedienstaatsvertrag? Mir fallen da §4 Abs 1 Punkt 1, 5 und 8 JMSTV ein. Genau das hat die russische Regierung beanstandet die ihrerseits Jugendschutzgesetze hat.

    Wo ist das gesetzlich vorgeschriebene Impressum? Die Pflicht der Anbieterkennzeichnung regelt § 5 TMG sowie § 55 RStV, insbesondere der Nennung der verantwortlichen Personen. Demnach benötigt ein Impressum, wer [regelmäßig] journalistisch-redaktionell gestaltete Inhalte online stellt, die zur Meinungsbildung beitragen können. https://www.jehovaszeugen.de/Impressum.24.0.html verfügen über ein Impressum, nicht aber JW.org, die umfassend onlinebasierende Inhalte anbietet.

    Nachdenklich. LG RoKo

  12. Kämpferin

    Kann mir jemand sagen, was dieses Datenschutzgesetz mit Religion zu tun hat? Ist das vom Staat so angeordnet oder gewollt? Oder macht sich die JW Org. das zunutze um mehr Kontrolle über die Einzelnen zu haben?

    Es reicht doch, wenn das eine behördliche Maßnahme ist oder in der Wirtschaft benötigt wird.

    Danke im Voraus

    liebe Grüße

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Frage: Kann mir jemand sagen, was dieses Datenschutzgesetz mit Religion zu tun hat?

      Jedwede Institution, Verein, Kirche u. dgl., wurden längst schon und werden ab Ende Mai  durch diesen Schutz rigoroser erfasst. Auch die JW.org kommt daran nicht vorbei, möglich dass es ihnen sogar willkommen ist. Man denke nur wie bei Facebook Daten missbraucht wurden, die Erkenntnisse eines Edward Snowden zeigten, was auch Geheimdienste mit Daten anfangen.

      Daher:

      Nicht die Daten sollen geschützt werden. Vielmehr sollen die Menschen vor dem Missbrauch ihrer Daten geschützt werden!

      1. Boas@Gerd

        Quelle: www.jehovaszeugen.de/uploads/media/Datenschutzgesetz.pdf

        Datenschutzgesetz (DSGJZ) in der Neufassung vom 1. April 2011

        Präambel (2)

        "... Die Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Einzelnen ist durch einen angemessenen Datenschutz gewährleistet ungeachtet der Tatsache, dass die staatlichen Datenschutzgesetze zum Schutz personenbezogener Daten keine Anwendung auf die Religionsgemeinschaft finden."

        LG Boas

        1. Fox

          Guten Tag Boas,

          das ist ja alles ganz niedlich, die "Datenschutzgesetze Jehovas Zeugen". Frage: Wen interessiert das wirklich? Die "drin" sind werden von ihren Hirten geschlagen und geschlachtet und haben dabei gefälligst zu empfinden, dies als Beweis ihrer christlichen Verfolgung zu empfinden. Die meckern also auch nicht und selbstverständlich fällt ihnen auch nicht auf, dass dies ein weiterer Kontrollmechanismus ihres Denkens ist. Und die "draußen"? Was haben die mit der Zeugensprech-Datenschutzerklärung zu tun? Allein diesen Unterschied überhaupt zu installieren zeigt die Frechheit und Gottlosigkeit dieser Institution, sich wegen der menschlich selbstverständlichsten Angelegenheit mit dem Staat anzulegen und die Grenzen auszutesten. Hierzulande mögen sie noch ein Weilchen Glück haben mit dieser Art der Kriminalität, wenn`s wie in Russland schief geht, dann beklagt sich der reißende Löwe über die Raubtiereinstellung eines Tigers. Na klar doch! Es ist eine Schande, sich überhaupt mit diesen niedrigen Denkstrukturen auseinandersetzen zu müssen und sein Gehirn so weit herunterzuregeln.

        2. Boas@Fox

          Liebe Fox,

          zuerst einmal freue ich mich, dass ich wieder deine Stimme (Kommentare) hören darf. Du hast uns allen sehr gefehlt. Auch über Deinen Kommentar über unsere Lebensgeschichte auf der Schwesterseite haben mein Papa und ich mich sehr gefreut. Vielen Dank.

          Nun, wen interessiert das Datenschutzgesetz? Welches Datenschutzgesetz? Der K.d.ö.R. oder der JW.ORG??? Die sind nämlich bislang unterschiedlich.

          Nun, liebe Fox. Die K.d.ö.R. in Deutschland hat meine personenbezogenen Daten m. E. an eine Schweizer Versammlung weitergeleitet. Die dann diese Daten m. E. an einen ZJ weitergegeben hat. Der hat mir prompt schriftlich mitgeteilt, dass er nun wisse, dass ich ein "Ehemaliger" bin. (Wie naiv, oder sollte ich arrogant sagen, muss man sein, um das auch noch schriftlich festzuhalten.)

          Meines Wissens habe ich der K.d.ö.R. bislang noch nicht die Erlaubnis erteilt, meine Daten einfach so länderübergreifend weiterzugeben. Abgesehen von dem schwammigen Schreiben, welche ich bislang von der K.d.ö.R. erhalten habe.

          Jetzt mal die Frage an Dich: Soll ich bei der K.d.ö.R. mal anfragen (nach dem 25. Mai 2018) ob sie nach den vorliegenden schriftlichen Beweisen Daten über mich länderübergreifend weitergegeben hat? Und ob sie mir freundlicher weiße eine schriftliche Genehmigung solcher länderübergreifenden Datenweitergaben in Kopie mit meiner Unterschrift zeigen kann? Soll ich, oder soll ich nicht?

          Liebe Fox, auch ich umarme Dich ganz herzlich aus der Ferne. Super, dass du wieder da bist.
          Boas

        3. Fox

          Lieber Boas,

          allein dass 2 Vereine ein und derselben Organisation für IHRE Wahrheit 2 unterschiedliche Datenschutzgesetze ausgearbeitet haben zeugt doch von einer Intensität der Verblödungstaktik wie es weit über die Gepflogenheiten der Heiden hinausgeht! Letztere tun wenigstens mal so, als seien sie um einheitliche Umsetzung von Gesetzen bemüht. Darf ich aus diesem Grund deine Frage, nach welchem der unterschiedlichen Datenschutzgesetze dieser Götterhilfstruppe mit dem blau-weißen Fähnchen (und ich meine nicht Bayern!:) ) ich mich gern richten würde, als rein rethorische Frage einordnen?

          Dem von dir beschriebenen Zeugen, der dir sein Wissen, du seist ein Ehemaliger, mitteilt, also ich würde ihn per Postkarte fragen, ob das eine Gratulation darstellen soll, dann kann er gern anrufen. Lieber Boas, ich bin sehr froh, dass du bezüglich der Zeugen Jehovas ein Ehemaliger bist, das zeigt, dass du nicht von gestern bist.

          Das mit dem Anschreiben der selbsternannten Wächtergarde (böse Zungen könnten jetzt annehmen, die hatten ein Söhnchen von Frau von der Leyen als Ausbilder, bei der Bundeswehr funktionieren auch ganz viele Waffen gar nicht) halte ich für eine ziemlich unfruchtbare Sache, aber bestimmt interessant. Danach kannst du sicher auch fragen "Was ist Wahrheit". Und vor allem: WO!

          Bitte grüße deinen Papa ganz lieb und lasst es euch weiterhin gut gehen.

      2. Boas@Gerd

        Quelle: www.jw.org/de/datenschutzerklaerung/weltweite-datenschutzrichtlinie/

        7
        Personenbezogene Daten werden nicht zwischen den Zweigen übermittelt, es sei denn, dies ist für die Erfüllung der religiösen oder dem Gemeinwohl dienenden Zwecke der Religionsgemeinschaft notwendig. Jeder Zeuge Jehovas hat hierzu seine Zustimmung erklärt, indem er sich freiwillig und bewusst dafür entschieden hat, Zeuge Jehovas zu werden und sich als solcher zu bekennen.

        Das Recht des Einzelnen auf Schutz personenbezogener und sensibler personenbezogener Daten sowie auf Korrektur oder Löschung personenbezogener und sensibler personenbezogener Daten wird nach Maßgabe der Verfahrensweisen von Jehovas Zeugen gewährt, die in der Weltweiten Richtlinie hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten unter der Überschrift „Rechte des Nutzers“ dargelegt werden.

        Die vorstehende Weltweite Datenschutzrichtlinie von Jehovas Zeugen fasst zusammen, wie Jehovas Zeugen weltweit mit personenbezogenen Daten verfahren.

        Zweite Quelle: www.jw.org/de/datenschutzerklaerung/weltweite-richtlinie-personenbezogener-daten/

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ >Boas

          Stell dir vor Boas,

          jemand fragt bei google oder Facebook:

          "Kann mir jemand schreiben, ob der Bibelinhalt der Wahrheit entspricht?"

          Ich will das Experiment nicht wagen, bekomme schon so jeden Tag so um die 25 Spams. Liegt da JW.org auf der Lauer, die Adventisten bestimmt, die scheinen darauf gedrillt zu sein?

          Experiment 2: Sag mal Boas, ist das Essen beim Chinesen, der beim Bahnhof von Neunkirchen/Saar, ein Lokal hat, empfehlenswert?

          Wenn du keine Antwort gibst, irgendwer wird es aufgreifen um mir, als Beispiel, die "Nordsee" beim "Gartencenter Saar" in eurer Stadt anzubieten. Wir sind auch hier im Blog nackt wie der Kaiser... du weißt schon wen ich meine 😉

        2. Boas@Datenschutzgesetz

          Hier mal ein Hinweis von der katholischen Kirche

          Quelle:
          www.datenschutz-notizen.de/neues-kirchliches-datenschutzgesetz-kdg-beschlossen-katholische-kirche-goes-dsgvo-0819651/

          Zitat:
          Neues kirchliches Datenschutzgesetz?

          Religionsgemeinschaften in Deutschland dürfen Ihre Angelegenheiten selbständig ordnen und verwalten, bleiben aber den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen (Art. 140 Grundgesetz i.V.m. Art. 137 Abs. 3 Weimarer Reichsverfassung).

          Die Katholische Kirche hat dieses Recht im Bereich des Datenschutzes mit der Anordnung über den kirchlichen Datenschutz (KDO) in Anspruch genommen. Dies führte dazu, dass das BDSG auf kirchliche Einrichtungen keine Anwendung fand. Durch die DSGVO ändert sich an dieser Situation nichts. Nach Art. 91 DSGVO dürfen Kirchen, religiöse Vereinigungen oder Gemeinschaften zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der DSGVO (25. Mai 2018) bestehende Regeln weiter anwenden, sofern diese „mit der Verordnung in Einklang gebracht werden.“ Auf Grund dessen hat die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands am 20.11.2017 das Kirchliche Datenschutzgesetz verabschiedet, das am 24. Mai 2018 in Kraft gesetzt werden soll (ein Tag vor Inkrafttreten der DS-GVO, da Art. 91 Absatz 1 DSGVO verlangt, dass die Kirche die Regeln zum DS-GVO-Inkrafttreten bereits „anwendet“).

          Meine Meinung: Deshalb sollen möglichst viele ZJ dieses Bewilligungsschreiben möglichst schnell, bis zum 24. Mai 2018 unterschrieben haben. Damit das neue Datenschutzgesetz der K.d.ö.R. bereitz vorher anwendung findet.

          PS: Übrigens vielen Dank für das, mir per PN geschickte, Schreiben der ZJ: ERKLÄRUNG UND EINWILLIGUNG HINSICHTLICH DER VERWENDUNG PERSONENBEZOGENER DATEN

    2. Boas@Kämpferin

      Liebe Kämpferin,

      was sie tun, tun sie schon immer. Daten speichern (handschriftlich oder digital, verwalten, weitergeben und veröffentlichen (z. B. Namen an Bekanntmachung - Tafel). Mit dieser Unterschrift wird damit alles legal.

      Überlege mir sogar als Ausgetretener, diesen Wisch zu unterschreiben, damit sie auch weiterhin auf meine Daten zugreifen dürfen, damit ich nicht in Vergessenheit gerate. Denn die Erinnerungen an mich sind ihnen sehr unangenehm. Und sie sollen auch noch lange unangenehm bleiben. (grins) Ob die mir so einen Wisch geben???

    3. Fox

      Guten Morgen Kämpferin,

      deine Fragen 2 und 3 kann man mit einem klaren Ja beantworten! Selbstverständlich sollen sich als gemeinnützig anerkannte (und damit vom Staat erkaufte) Religionen auch den staatlichen Regeln unterwerfen. Dass die Organisation Jehovas Zeugen dies wieder mit der Manipulation "du kannst nur profitieren wenn du deine Daten wie dich selbst uns unterwirfst" widerspricht nicht nur dem Datenschutzgesetz sondern auch dem Strafgesetz unseres Landes, denn es ist untersagt, jemanden mit einem Übel zu bedrohen um ihn zu einer gewünschten Handlung zu veranlassen. Und letztlich: Die WTG IST ein Wirtschaftskonzern.

      Wirksamer Datenschutz ist ein kleiner Anteil zur Verwirklichung menschlicher Würde! Wer einen Menschen würdigt, nimmt selbstverständlich dessen Ängste und Sorgen ernst, zu denen auch ein möglicher Missbrauch seines höchstpersönlichen Lebensumfeldes gehört. Um den himmlischen Vater im Gebet zu kontaktieren ist es nicht wichtig, ob jemand noch nie oder schon 3 mal verheiratet war, ER weiß es. Um Vergebung zu erbitten wird weder ein Geburtsdatum noch die Anzahl Kinder oder Predigtdienststunden benötigt sondern der Glaube an die Installation dieser Vorrichtung durch Jesus, den Herrn aller Herren und König aller Könige. Einem Durstigen zu trinken zu geben erfordert gelegentlich mehr als Daten: Den Willen, Jesus nachzuahmen. Bei Gefangenenbesuchen erübrigt sich das mit dem Datenschutz gründlich, der Grund ist klar, oder?

      "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Diese theoretische Vorgabe des Art. 1 GG sollte für jeden Christen die selbstverständliche Reflexion göttlicher Denk- und Handlungsweise sein. Um Konflikte zu vermeiden erinnerte Paulus daran, dem Staat zu geben, was dem Staat gehört. Für Leiter christlicher Gemeinschaften, welche sich von biblischer Liebe leiten lassen ist diese Erinnerung nicht nötig, sie würde dies umsetzen, BEVOR der Staat irgendetwas zum Schutz der Bürger beschließt. Wie siehst du das?

  13. Ömmelchen

    Das Traurige daran ist, dass fast alle diesen Wisch unterschreiben werden bzw. schon unterschrieben haben. Selbst wenn, wie ich vermute, dem einen oder anderen vielleicht doch ein wenig unbehaglich dabei sein mag. Aber sie tun es trotzdem. Aus Angst. Dieses Papier ist die reinste Erpressung. Kann man nur hoffen, dass wenigstens ein paar Leute auf den Trichter kommen, was hier für ein Spiel gespielt wird. Gerade die in der letzten Zeit immer öfter in die Schlagzeilen geratenen Datenmissbrauchsskandale sollten doch mal langsam für diese Problematik sensibilisieren. Aber vielleicht kriegen viele Zeugen das auch nicht so mit. Welcher Zeuge ist denn schon bei Facebook und Co. Bin ich im übrigen auch nicht; eben weil ich nicht weiß, was dort mit meinen Daten so alles angestellt wird. Wobei ich mich bei den neuesten Nachrichten da auch zwangsläufig bestätigt fühle. Aber als Zeuge hat man ja praktisch gar keine Wahl, wenn man nicht geächtet werden will. Nur in den Dienst rennen, das darf man immer ????.

  14. Freigeist

    also wenn ich das RICHTIG verstehe:

     

    Wie in dem Buch Organisiert, Jehovas Willen zu tun beschrieben, stellen Verkündiger ihrer Versammlung bereitwillig personenbezogene Daten zur Verfügung, um an religiösen Tätigkeiten in Verbindung mit ihrer Anbetung einen Anteil zu haben und um geistlichen Beistand zu erhalten (1. Petrus 5:2).

     

    bekomme ich erst dann geistigen Beistand, wenn ich die neue Datenschutzvereinbarung voll umfänglich akzeptiert habe. Dazu besitzt die WTG auch noch die Frechheit ganz elegant 1.Petrus 5:2 einzubauen:

    Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund.... Lutherbibel

    Das ist die Höhe der Frechheit, die Hl.Schrift derart zu vergewaltigen. Obwohl, die schrecken vor nichts zurück wenn es darum geht, ihren Besitz zu wahren und zu mehren.

    Es bleibt abzuwarten wie die WTG argumentiert wenn Aussteiger darauf dringen, dass ihnen Zugang zu all ihren Daten gewährt wird. Unter anderem MUSS die WTG erklären, weshalb UNSERE Daten bis in die Unendlichkeit aufgehoben werden. Ich kann nur jedem empfehlen sich in die neue Datenverordnung einzulesen, die WTG anzuschreiben und eine Kopie dieses Schreibens an den Datenschutzbeauftragten des Bundes zu senden. Fristsetzung für die WTG ,wie im neuen Gesetz verankert, sind  exakt 20 Tage.

    Alles Wichtige hier:

    https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/die-eu-datenschutzgrundverordnung/#2
    Auskunftsrecht
    Die Betroffenen haben gem. Art. 15 DSGVO ein umfassendes Auskunftsrecht, das mit dem bisherigen § 34 BDSG vergleichbar ist. Neu ist allerdings, dass der Betroffene auch die Auskunft und die Übermittlung der Daten in elektronischer (gängiger) Form und auch eine Kopie der Daten verlangen kann.
    Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
    Art. 17 DSGVO gibt Betroffenen erstmal qua Gesetz ein „Recht auf Vergessenwerden“, also ein Recht auf Löschung der eigenen Daten, wenn:

    die Speicherung der Daten nicht mehr notwendig ist
    der Betroffene seine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen hat
    die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden
    eine Rechtspflicht zum Löschen nach EU- oder nationalem Recht besteht

    Mit diesem Passus werden sie sich herauswinden!

    Das Recht auf Vergessenwerden findet allerdings keine Anwendung, wenn:

    die freie Meinungsäußerung bzw. die Informationsfreiheit überwiegen
    die Datenspeicherung der Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung dient
    das öffentliche Interesse im Bereich der öffentlichen Gesundheit überwiegt
    Archivzwecke, wissenschaftliche und historische Forschungszwecke dem entgegenstehen
    die Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist

    Bitte scheut Euch nicht, Euren ehemaligen Arbeitgeber 🙂 anzuschreiben.

     

    1. M.N.

      "Geistlicher Beistand" - BRÜLL, selten so gelacht.

      Wie generell in WTG-Sprech, so muss auch diese Worthülse betreffs ihrere WAHREN Bedeutung entschlüsselt werden.

      "Geistlicher Beistand" in WTG-Version sieht so aus:

      "Lieber Bruder/liebe Schwester: Hast du Probleme, oder geht es dir nicht gut, dann ist das einzig deine Schuld. Womöglich hast du etwas ausgefressen, aufgrund dessen Jeehoofaa dir nun seinen heiligen Geist entzieht und deine Gebete zurückweist. Stell dich nicht so an, und hör auf zu jammern. Streng dich einfach nur mehr an - geh mehr predigen, studiere NOCH mehr, besuche auch wirklich ALLE Zusammenkünfte - dann geht's dir mit Sicherheit bald wieder besser und du kommst auf die Beine."

      "Geistlicher Beistand". My a..

  15. Bernd

     

    Wenn die WTG meint, das Gewissen des Verkündigers vergewaltigen zu können und mit Repressalien

    droht, kommt das einer Erpressung gleich.

    Biblisch ist dieser Vorgang nicht.

    Wichtig ist, solche Vorgänge der Presse, dpa RND u.s.w. zu melden.

    Die freuen sich über solche Infos.

    Die Verbreitung über das Internet geht dann wie von selbst.

    Wer wäre denn bereit diese Aktion zu starten?

  16. Tom

    Tom@alle Leser

    Ich kann den Bericht von Dagmar voll bestätigen.

    Ich habe es vor 3 Jahren darauf angelegt,  dass alle meine Daten  bei der Org gelöscht werden

    Ein kleiner neuer Aktenordner ist dabei entstanden.

    In Selters Dienstabteilung, Rechtsabteilung, Datenschutzbeauftragter und in Berlin beim Hauptsitz der ZJ in Deutschland.

    Auf Bescheide, die meinem Wunsch nicht entsprachen, Widerspruch eingelegt.

    Beim Datenschutz - Beauftragten des Bundes sowie des Landes Hessen vorgesprochen. Ergebnis: ZJ s haben als Körperschaft des öffentlichen Rechts Kirchenrecht und somit Ihre eigenen Gesetze.

    In der letzten Begründung aus Selters hieß es, und das hat mich dann fast aus die Socken gehauen, :"..unterliegen Sie weiterhin unserer seelsorgerischen Obhut. "

    Das nach meinem Austritt. Hab dann noch hingeschrieben,  das ich da keinen Wert drauf lege und mir das verbitte.

    Resultat für mich :  Es ist einfacher,  einen Wackelpudding an die Wand zu nageln, als aus den Klauen dieser Sekte zu kommen.

    Ein schönes Wochenende an alle! !!

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Mein nochmaliger Hinweis auf das N E U E :

      "EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Rechtsdurchsetzung und Strafen"

      Das Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018 gilt ab 25.5.2018. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Ab diesem Zeitpunkt drohen hohe Geldstrafen!
      Strafen nach der DSGVO
      Bei bestimmten besonders schwerwiegenden Verstößen können Geldbußen von bis zu EUR 20 Mio oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres verhängt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist (z.B. Verletzung der Betroffenenrechte). In sonstigen Fällen beträgt die Strafhöhe bis zu EUR 10 Mio oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 2 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres, je nachdem, welcher Betrag höher ist (z.B. Verletzung der Datensicherheitsvorschriften).
      Wird gegen mehrere Bestimmungen der DSGVO verstoßen, so darf der Gesamtbetrag der Geldbuße nicht den Strafbetrag für den schwerwiegendsten Verstoß übersteigen...
      Zahlt Strafe, wem die Strafzahlung gebührt - Römer 13

      Sklave kann sich nicht drücken - aber wir auch nicht!

      Beispiel aus meinem Bereich (Vorstandssitzung), das wurde gestern erörtert:

      Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren
      o   wird bei der Mitglieder- und Interessentenversammlung am ... Formulare der Einwilligungserklärung für die Anwesenden auflegen [1]
      o   fraglich: ob für die Speicherung von Beratungsgesprächen auch eine Einwilligungserklärung erforderlich ist. Darauf gibt es mehrere Antworten:
      -          Speicherung auf Festplatte ist erlaubt, vor allem dann, wenn der Computer gegen Viren bezw. Trojaner geschützt ist, nicht aber in Clouds
      -          Speicherung auf privaten Computern ist erlaubt
      -          Speicherung besser auf Papier als digital
      -          Man könnte bei Beratung eine Einwilligungserklärung unterschreiben lassen (aber was ist bei telefonischen Anfragen?)
      -          Es könnte sein, dass bestimmte Institute von der Verpflichtung ausgenommen werden.
      -          Fazit: abwarten

      Möglichkeit:

      Die Org nützt gleich die neuen verbindlichen Bestimmungen zur Erkundigung ... ?

  17. Fox

    Guten Tag ihr lieben BI-Leser, -Kommentatoren und fleißigen Schreiber,

    nach langer Zeit wieder ein Blick auf diesen Lesestoff - und die Halsmuskulatur wird durch viel Kopfschütteln gestärkt! Man sorgt sich um DATENSCHUTZ bei Jenen, die Brüder und Schwestern genannt werden? Wie viele von denen - Alleinstehende, Alleinerziehende, Ältere z. B. - wären froh, ihresgleichen hätten sie viel präsenter im Kopf! Da soll sich ganz viel verabredet werden zum "Dienst", aber der andere soll doch bitte erst einmal um eine Adresse bitten?

    Und bedeutet dies jetzt, dass der Datenschutz auch beim Haus-zu-Haus-Dienst angewendet wird und die noch vor wenigen Jahren als unerlässlich bezeichneten Notizen, die richtig vorbildlich sind, wenn sie möglichst auch die Anzahl sichtbarer Schuhe im Hausflur erfasst haben, jetzt alle hinfällig sind und respektiert wird, dass Bürger XY nicht einfach von Datenhaustürdieben überfallen werden will? Jedem sogenannten Interessierten wird eine fiktiv liebende Bruderschaft vorgeheuchelt, aber gleichzeitig wird er animiert, mit seinen eigenen Daten schön vorsichtig zu sein bei den Liebenden? Und nicht zuletzt: Wenn ich heute an Selters schreibe, dass sie meinen Namen, Anschrift und sonstiges zu vergessen haben, niemals mehr meinen Briefkasten zu penetrieren haben und ähnliches, weil SIE den größten Wert auf Diskriminierung (obwohl es dagegen auch ein Gesetz gibt!) und Ablehnung gelegt haben und ich deshalb freiwillig gegangen bin - nur mal angenommen, sie würden das tatsächlich akzeptieren: Wie kommt es dann, dass die in 5 Jahren immer noch wissen, dass ich gegangen bin? Würden sie Datenschutz wahrheitsgemäß akzeptieren - und das Gesetz ist ja wahrhaftig nicht neu - dann könnte theoretisch ein in Hamburg an Liebe gescheiterter Zeuge in München freudig was werden und niemand käme auf die Idee einer Nachfrage! Aber wir wissen "Die Liebe glaubt alles" - nur Älteste der Zeugen nicht! Und daher bedarf auch der Datenschutz in dieser Gesellschaft einer ganz eigenen Auslegung. Und siehe da: DIE klappt! Was jedem tatsächlich wahrheitsliebenden Menschen sagt, wie gut, wenn du in diesem Münchhausenverein nicht mit drinhängst.

    Ganz liebe Grüße von eurer Fox

    1. Meine liebe Fox,

      ich freue mich unendlich????, nach einer gefühlten Ewigkeit, wieder Deine wunderbaren Kommentare zu lesen.

      Sei lieb gegrüßt vom Urmel

      1. Fox

        Guten Abend mein liebes Urmelchen, (und gaaanz viele andere)

        a) Auch ich habe viele von BI sehr vermisst und bin sehr dankbar, Omma und Oppa quasi als "Nabelschnur" zwischen BI und mir zur Verfügung gehabt zu haben. Ob ich es ohne diesen Beistand nochmal geschafft zu haben bezweifle ich. Der Begriff "dunkle Jahreszeit" bekam die vergangenen Monate in vielerlei Hinsicht eine sehr tiefe Bedeutung! Vorbei? Keine Ahnung!

        b) Eure lieben Grüße haben mich erreicht und auch gestärkt. Dass unser lieber Matthäus nun in Gottes liebender Hand ruht bis zum Wiedersehen mit all denen, die ebenfalls Geschwister unseres geliebten Herrn Jesus sein möchten und bei aller gebotenen Ehrfurcht keine Angst haben, Kinder unseres himmlischen Vaters zu sein löste ganz gegensätzliche Emotionen in mir aus, doch bin ich dankbar für diese Information.

        c) du schreibst: "nach einer gefühlten Ewigkeit..." Dankeschön. Sei gewiss, dass dein starker Glaube und deine liebevolle Art des Miteinanders von unseren Schöpfern mit wahrlich wesentlich längerer Ewigkeit belohnt werden (bitte nicht so bierernst nehmen) und das gönne ich wirklich einem Jeden hier (das bitte sehr ernst nehmen).

        d) Welch ein Segen für uns, dass Datenschutz im Himmel einen ganz anderen Stellenwert hat. Im Gegensatz zur Org gibt es dort kein Sündenregister, keinen Stundenzettel. Für Jesus stand das Wohlbefinden eines jeden Menschen im Mittelpunkt. Nehmen wir nur den Aussätzigen, der von einem von Mitleid bewegten Herrn Jesus nach seinem Hilferuf berührt wurde mit den bestätigenden Worten "Ich will es". Er hat ihn damit physisch und psychisch aufgerichtet. Und unser ewiges Leben mit ewiger Wohnung ohne Not realisierte er mit den Worten "Es ist vollbracht". Unser Herr Jesus hat es für uns vollbracht! Für Arme und Reiche, für Obdachlose und Gefangene, für Gesunde und Kranke, Alte, physisch und psychisch Waise. Und er gab Menschen, die Hoffnung weitergeben wie die olympische Fackel - aber öfter. Liebes Ömmelchen, diese gottferne Organisation kann von mir aus meinen Namen, meine Adresse und meinen Lebenslauf an ihre Bethelwände tackern, dann haben sie wenigstens ihre Unbarmherzigkeit direkt vor Augen! Sie dürfen ruhig wissen, dass ich das Gegenteil ihres Hasses zu leben gewillt bin. Wenn sie meinen Namen nicht löschen brauche ich wenigstens nicht per Fax zu erinnern dass ich mit ihrem Tun nicht übereinstimme. Ätzend empfinde ich die Unehrlichkeit, aber letztlich kann das auch nicht überraschen, oder?

        1. RoKo an Fox

          Hallo Fox, ich freue mich auch wieder von Dir zu lesen. Liebe Grüße RoKo

        2. Fox

          Vielen Dank lieber RoKo24

          und auch für dich eine innige Umarmung von einem geschwisterlichen Herzen mit besten Wünschen.

        3. Omma@Fox

          Liebe Fox,

          die allerherzlichsten Grüße von der "Nabelschnur" Omma und Oppa!  😉

          Schön, dass du es wieder geschafft hast.  Du bist wirklich eine Bereicherung hier auf BI.  Solche Kommentare kann einfach nur unser "Füchslein" schreiben.

          Wir sind doch alle hier, wie ein bunter Blumenstrauß, und irgendwie hat da eine wunderschöne Blume gefehlt!

          Keiner von uns kann einen anderen ersetzen, in seiner ureigensten Art zu schreiben, wir brauchen jeden Einzelnen, so gibt es ganz zarte unscheinbare Blümchen, die man kaum wahrnimmt, dann sind da die sogenannten "Urgesteine", auf einen müssen wir leider jetzt verzichten.

          Andere schreiben wohldurchdachte, fundierten Kommentare, die von viel Forschungsarbeit zeugen, und wieder andere haben eine poetische Ader.

          Einige wirken beruhigend auf unser Gemüt, andere lassen unseren Blutdruck ansteigen, aber wollen wir wirklich auf einen verzichten?

          Zu denen, die wir hier nicht brauchen, gehören allerdings TROLLE und SOCKENPUPPEN.

          Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

  18. Dagmar

    Hallo an alle Leser,

    möchte als "Betroffene" - vor Jahren "ausgestiegen" - eine Info bezüglich Daten beider Sekte der J.Z. geben - selbst erlebt mit entsprechendem Schriftwechsel. (Juni 2016)Ich verlangte nach Datenauskunft über meine Person, Löschung aller meiner Daten,Vernichtung aller "meiner" Unterlagen......Die Antwort war ein Brief vom Zweigbüro Selters:"Alle bei uns über Sie gespeicherten Daten unterliegen der Sperrung. Gespeichert sind folgende Daten:Name, Geburtsdatum, Taufdatum, Versammlung, Verlassen der Gemeinschaft, Datum der Bekanntmachung, Grundlage der Entscheidung.Ihrem weitergehenden Wunsch auf Löschung können wir  n i c h t   entsprechen.Sollten Sie wider Erwarten der Ansicht sein dass durch dieses Schreiben Ihren Rechten nichtGenüge getan ist, weisen wir auf die Möglichkeit des &4Abs.1, bzw §5 Abs.3 DSGJZ hin."Die Kopie/Auszug des DSGJZ 1.200 war beigefügt.Dort heißt es u.a.: Daten über den Status der Mitgliedschaft werden dauerhaft gespeichert.Man könne dagegen "klagen"..... Alles klar?Jeder kann sich jetzt selbst einen Reim machen.Aber eines ist klar. Der Sekte geht niemand durch die Lappen.......Nur eines erachten sie nicht für notwendig:  Ihre Werke, Ergüsse und Phantasien aus der Zeit vor dem Jahre 2000  in eineröffentlich zugänglichen Bibliothek zu "speichern" oder zu erfassen. (Gruß an alle ZJ-ler!!)Der Inhalt  ist ihnen schon zu oft um die Ohren geflogen.Dann speichern (und sperren) sie lieber die Daten der Personen, die ihren eigenenMenschenverstand bemüht haben und sich aus den Zwängen dieser Druck- und Immobiliengesellschaft gelöst haben.

    1. Horst

      Hallo Dagmar,

      "Tarnen und Täuschen" - das beherrscht die ZJ-Führung excellent. Jeder Verein, jede Firma löscht Deine Daten auf Wunsch. Aber die ZJ-Führung möchte Dich auch nach Deinem Austritt noch einschüchtern, bedrohen, wozu sollten sie sonst solche juristischen Spitzfindigkeiten äussern ? Warum beschäftigen sie ein Heer von gebildeten Juristen, die nicht wie die einfachen Brüder "ihr Leben vereinfachen" sollen, keine "weltliche Bildung" anstreben sollen, und ihre "ganze Kraft" im "Predigddienst" einsetzen ?

      Aber weisst Du was: Pfeif drauf, mit dem rechnen sie nämlich nicht. Das grösste Probem haben sie, wenn es einem wirklich egal ist, was sie von einem halten, was sie von einem denken und was sie von einem gespeichert haben. Wie wollen sie Dir noch schaden ?

      In diesem Sinn frdl. Gruss Horst

  19. Soundso

    Bitte lesen:

    https://www.bfdi.bund.de/DE/Datenschutz/Ueberblick/Ausnahmen_vom_Geltungsbereich/KircheReligionArtikel/Kirchen_Religionsgemeinschaften.html

    Jehovas Zeugen sind als KdöR eine Kirche und müssen sich an die Gesetze halten.

    Das tun sie auch. Hier sind ihre Gesetze:

    https://www.jehovaszeugen.de/Rechtssammlung.43.0.html

    Wenn man diese Papier nicht unterschreiben will, ist es jedem seine Sache.

    Aber dann dürft ihr auch nicht mehr Google, Facebook und Amazon nutzen, die müssen nämlich auch eure Daten verarbeiten.

    Ob das nun etwas mit christlichem Glauben zu tun hat, das bleibt natürlich fraglich, aber wir leben nunmal in solchen Zeiten.

    Und mitnichten, aber der Staat weiß eh alles über jeden !!!

    1. Jehu

      Ich finde es passend, dass Du die org mit Datenkraken aus dem Silicon Valley vergleichst. Denn mit einer normalen christlichen Kirche hat das nichts zu tun. Ich habe Freunde bei diversen Kirchen (Kath, Evangelisch, Orthodox, freie Christen usw), aber nicht ein einziger musste so ein Formular unterschreiben.

    2. Horst

      Hallo Soundso,

      den Inhalt dieser "Rechtssammlung"-Seiten empfehle ich auch tatsächlich nachzulesen. Wem sich dabei nicht die Nackenhaare sträuben, der muss bereits klinisch tot sein. Spätestens nach dieser Lektüre muss man erkennen, dass jegliche biblische Argumentation (wie hier zum Teil ellenlang praktiziert) gegenüber dieser Sekte vollkommen überflüssig ist, dass die Anbiederung an "weltliche" Vorschriften als "theokratische Kriegslist" eine total ausgebuffte, knallhart pragmatische und verlogene Darstellung zur Unterdrückung ihrer Mitglieder darstellt. Nichts ist entlarvender, als diese Selbstdarstellungen dieser totalitären "Organisation" mit der Realität zu vergleichen.

      Der Rest Deines Kommentares halte ich tatsächlich für Blabla.

      Gruss Horst

       

  20. JW Freimaurer

    Wer ein wenig Grips hat, sollte an folgende Mailadresse DataProtectionOfficer.DE@jw.org schreiben, das man alle seine personenbezogene Daten löschen soll und sein Name nirgendwo aufgeführt werden darf.

  21. Horst

    Liebe Leser,

    Jehovas Zeugen würden diese Datenschutzerklärungen niemals verwenden und einführen, wenn die Gesetzgebung dies nicht vorschreiben würde. Ausserdem ist es für die "Gesellschaft" lediglich Makulatur, denn  sie machen mit den Daten, was sie wollen, worauf der Punkt hinweist, dass "Daten auch an andere Stellen (welche denn ??) weitergegeben werden, die in Ländern sitzen, welche "abweichende" (das heisst, weniger strenge) Datenschutzvorschriften haben".

    Dies ist nur eine extrem lästige Angelegenheit für die Wachtturm-Gesellschaft, da sie allen möglichen Rechtsfällen wegen Datenschutz vorbeugen möchte. Mich wunderts nur immer wieder, dass sie entgegen ihrer Anweisungen über entsprechende Leute mit der ach so verachtungswürdigen "weltlichen Bildung" verfügen....

    Klar, wenn jemand mit der Speicherung seiner Daten nicht einverstanden ist, kann er in diesem Verein natürlich keine "Vorrechte" geniessen.

    Im übrigen kann die WTG beziehungsweise der Ortsverein zur internen Nutzung abspeichern, was sie will. Falsche Angaben über Deine "Verhandlung" und Deinen Austritt oder Ausschluss inclusive. Die können dann künftige "Älteste" nach zig Jahren noch nachlesen, ob sie stimmen oder nicht. Das ist Fakt, denn auf eine diesbezügliche Anfrage erklärte mir der Datenschutzbeauftragte des Bundes, dass ich nachweisen müsse, dass meine gespeicherten Daten von den Zeugen Jehovas in "organisierten Dateien" verarbeitet würden.

    Mir ist es allerdings nach 40 Jahren auch vollkommen wurst, was dieser Verein über mich archiviert hat. Wenn ich hier Kommentare abgebe, dann  nur in der Hoffnung, andere von den Fängen dieser einmalig verlogenen Organisation zu bewahren.

    Gruss Horst

  22. Fritz Klausewitz

    Antwort der Frage: "Was passiert mit Abweichlern?"

    Zitat aus:

    "ANWEISUNGEN FÜR DIE VERWENDUNG PERSONENBEZOGENER DATEN"

    FEHLENDE EINWILLIGUNG

    10. Ein erwachsener Verkündiger mag zunächst das Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) nicht unterschreiben wollen. Ein Ältester sollte sich dann Zeit nehmen, um alle Fragen des Verkündigers zu beantworten. Oft mag eine genaue Erklärung dem Verkündiger helfen, bedenkenlos einzuwilligen. Auf keinen Fall sollte der Verkündiger jedoch das Gefühl haben, unter Druck gesetzt zu werden, das Formular zu unterzeichnen. Wenn der Betreffende in die Verwendung seiner personenbezogenen Daten nicht einwilligt, darf er ein Verkündiger (getauft oder ungetauft) bleiben und die Versammlung seine personenbezogenen Daten hinsichtlich seiner Tätigkeit als Verkündiger aufbewahren, einschließlich der auf der Verkündigerberichtskarte der Versammlung (S-21) vorhandenen Informationen. Allerdings sollte der Betreffende darüber informiert werden, dass die Versammlung oder das Zweigbüro nicht in der Lage sein mag, seine Eignung für gewisse Funktionen in der Versammlung oder zur Teilnahme an vielen Versammlungsaktivitäten zu beurteilen, wie zum Beispiel als allgemeiner Pionier, Dienstamtgehilfe oder Ältester zu dienen. Sein Name oder andere personenbezogene Daten sollten nicht an der Bekanntma-chungstafel ausgehängt werden, auf jw.org eingegeben werden oder in irgendeiner Korrespondenz erscheinen, die über jw.org-E-Mail versendet wird. Jedoch können die auf der Verkündigerberichts-karte der Versammlung (S-21) vorhandenen Daten auf internen Versammlungsdokumenten verwendet werden. Wenn Zusammenkünfte für den Zweck des Hochladens auf JW Stream aufgezeichnet werden, könnte der Verkündiger in solchen Zusammenkünften nicht aufgenommen werden.

    11. Für einen minderjährigen Verkündiger mag das Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) von seinen Eltern oder seinem gesetzlichen Vertreter nicht unterschrieben werden. Wenn der Minderjährige ein ungetaufter Verkündiger ist,

    sollten keine personenbezogenen Daten über ihn erhoben werden. Auch sollte keine Verkündigerbe-richtskarte der Versammlung (S-21) für ihn aufbewahrt werden. Der Predigtdienstbericht darf von dem Minderjährigen angenommen werden, wenn sein Name nicht auf dem Berichtszettel steht. Dieser kann in den Versammlungsbericht (S-1), der dem Zweigbüro übermittelt wird, einbezogen werden, auch bei der Anzahl der Verkündiger. Wenn der Minderjährige ein getaufter Verkündiger ist, sollten zwei Älteste die Dienstabteilung kontaktieren und um Hinweise bitten.

    12. Wenn ein Verkündiger irgendwann die Ältesten darüber informiert, dass er seine Einwilligung zur Verwendung seiner personenbezogenen Daten durch die Versammlung widerrufen möchte, sollten zwei Älteste umgehend in der Dienstabteilung anrufen. Der Sekretär sollte das Datum des Widerrufs oben auf dem Formular Erklärung und Einwilligung hinsichtlich der Verwendung personenbezogener Daten (S-290) vermerken.

    Zitat Ende

    Übersetzt heißt das: "Alle Vorrechte verlieren und als Skeptiker abgestempelt zu werden, der dem Sklaven misstraut und sich somit schon fast mit Satan gegen Jehovas Volk verbündet hat "

    Gruß

    Fritz Klausewitz

    1. O.W.Schön@stille Beobachter

      DATEN-KRAKE: JW.ORG

      Liebe stille Beobachter und stille Mitleser,

      na endlich lässt die JW.Org die Hosen runter und offenbart ihre wahren Motive: Der gläserne Verkündiger und damit die totale Kontrolle und die totale Überwachung.

      Spätestens dann, wenn jemand von seinem Recht auf Privatsphäre Gebrauch macht und seine Unterschrift unter die totale Kontrolle verweigert, ist er für weitere Dienstvorrechte nicht mehr geeignet und für die JW.Org damit mehr oder weniger unbrauchbar.

      Mehr weltlicher Geist und mehr weltliches Streben geht überhaupt nicht mehr! Heiliger Geist: Fehlanzeige! Christi Geist: Fehlanzeige! Frucht des Heiligen Geistes: Fehlanzeige! Keine Unterschrift, keine Vorrechte! Die Kultgemeinschaft JW.Org lässt grüßen.

      Und tschüss

      O.W.S.

       

    2. Stachelbeere

      Einen schönen guten Abend an euch alle.

      Ich habe gerade versucht auf JW.Org die Seite über "fehlende Einwilligung" zu finden. Bin aber nicht fündig geworden, trotz langem suchen????. Kann mir jemand sagen wie ich das bei JW.Org finde oder gleich den passenden Link schicken, falls das geht? Wäre gaaaaaanz lieb und danke schon mal.

      Warme Frühlingsgrüße von der Stachelbeere.

      1. Stachelbeere

        Ich nochmal...

        Habe gerade im Artikel gelesen, das es interne Anweisungen sind. Somit nicht "öffentlich" auf JW.Org zu finden sind? Ist wohl nur für die Ältesten, damit sie "sanften" Druck ausüben können, falls ein Schaf nicht geschoren werden möchte und nicht "nackt" vor den Hirten stehen möchte...

        Stachelbeere

  23. Laura

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    EINWILLIGUNGSVERWEIGERUNG
    10. Ein erwachsener Verkündiger kann sich zunächst weigern, das Formular "Notice and Consent for Use of Personal Data" (S-290) zu unterzeichnen. In diesem Fall sollte sich ein Ältester die Zeit nehmen, alle Fragen des Verkündigers zu beantworten. Oft kann eine klare Erklärung dem Verkündiger helfen, sich mit der Bereitstellung der Inhalte wohl zu fühlen. Der Verkündiger sollte sich jedoch nicht unter Druck gesetzt fühlen, das Formular zu unterschreiben. Wenn keine Einwilligung zur Verwendung personenbezogener Daten erteilt wird, kann die betroffene Person Verkündiger bleiben (getauft oder ungetauft) und die Versammlung kann seine persönlichen Daten im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Verkündiger aufbewahren, einschließlich der auf der Verkündiger-Predigtdienst-Karte der Versammlung (S-21) gespeicherten Informationen. Der Einzelne sollte jedoch darüber informiert werden, dass die Versammlung oder das Zweigbüro möglicherweise nicht in der Lage ist, seine Eignung für bestimmte Vorrechte (Aufgaben) innerhalb der Versammlung zu beurteilen oder an vielen Versammlungsaktivitäten teilzunehmen, wie z.B. dem Dienst als regelmäßiger Pionier, Dienstamtgehilfe oder Ältester. Sein Name oder andere persönliche Daten sollten nicht auf der Informationstafel, auf der Website von jw.org oder in einer Korrespondenz, die über die E-Mail von jw.org gesendet wird, veröffentlicht werden. Seine begrenzten persönlichen Daten aus der Verkündiger-Karte (S-21) können jedoch für interne Versammlungsunterlagen verwendet werden. Wenn die Zusammenkünfte der Versammlungen zum Zweck des Uploads in JW Stream aufgezeichnet werden, kann der Verkündiger in solchen Versammlungen nicht aufgezeichnet werden.

    1. RoKo24

      ...Wenn die Zusammenkünfte der Versammlungen zum Zweck des Uploads in JW Stream aufgezeichnet werden, kann der Verkündiger in solchen Versammlungen nicht aufgezeichnet werden....

      Bedeutet im Umkehrschluss, ich blicke mal in die Zukunft: Der Verkündiger darf sodann keine Antworten mehr geben (wird ja gestreamt und per Telefon und Internetverbindung mitgehört) und auch keine Übungsaufgaben auf der Bühne durchführen (wird ja auch gestreamt). Der Verkündiger wird da sitzen und geführt wie ein Besucher, der kein ZJ ist, also wie ein Ausgeschlossener. Kann derjenige schon mal den Geschmack bekommen wie es dann ist. Nur grüßen wird man ihn noch an der Tür und vielleicht verabschieden. Und zählen. Das wird die Ältestenschaft dem Verkündger eindringlich sagen, dass dann die gestige Gesinnung auf dem Spiel steht und wie jeder weiß, wer kein 100%iger Zeuge ist sich womöglich Gott abwenden wird. Der Schöpfer in Vertretung durch seinen Sohn wird sie nie abwenden, wenn, dann tun es die Menschen. Und der Verkündiger dann auf dem besten Weg dorthin und somit die Rettung in Gefahr ist.

      Bleibt das Problem bestehen, was mit Unmündigen nicht volljährigen Verkündigern machen, die diese Einwilligung nicht geben können? LGRoKo

    1. Horst

      Interessanter Ausblick auf die ZJ-Kongresse 2018. Inhalt: Recycelter Uralt-Wein in neu aufbereiteten Schläuchen unter dem Stichwort "MUT".- Den Rest gabs schon 1969 auf dem Nürnberger Kongress inclusive "Hörspiel-Drama".

      Jetzt gibts halt Videos über die Verfolgung, das Überleben und den Wiederaufbau nach Harmageddon. Neu ist die Einfügung der Rubriken. "Was wir NICHT wissen" - zum Beispiel welche Technik zur "Wiederaufbereitung" der Erde verwendet wird. Aber: Es wird alles "organisiert" von statten gehen, und "Ausruhen" der Zeugen ist keinesfalls angesagt. Sie werden bereits jetzt darauf getrimmt, unter "organisierter" Anleitung viel zu leisten, schwer zu arbeiten, Ihr Äusserstes zu geben,  auf Anleitung zu hören, usw. usw.

      1000 Jahre schuften, und dann noch keine Ruhe: "Wir wissen noch nicht", wie Satan nach den tausend Jahren Schwerstarbeit die "treu Ausharrenden" von Gott wegziehen will etc.

      Armes, geknechtetes ZJ-Volk. Keine Aussicht auf Ruhe und Frieden. Aber einen Trost haben sie, und ein Programmpunkt ist überflüssig: Die Angstmache vor Verfolgung von "Gog von Magog"-

      So sehr sich die Wichtigmacher-LK auch in den Mittelpunkt stellen möchte: In der Vergangenheit und heute sind Millionen Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet worden, aber für die Verfolgung von Jehovas Zeugen interessiert sich die Welt eigentlich nicht. Sie sind ziemlich uninteressant und es gelingt ihnen nicht, sich zu Märtyrern zu machen.

      Für mich sind die Kongressaussagen 2018 ein neuer Höhepunkt, was Vermessenheit und Unterdrückung anbelangt. Und ich freue mich diebisch darüber, dass die Pamphlete schon vorab an die Öffentlichkeit gelangen.

       

       

       

      1. M.N.

        Richtig Horst. Wenn ich mir diesen selbstverliebten, omphaloskeptischen Schwachsinn anschaue von wegen "Bald werden wir der Welt mit unserer 'Gerichtsbotschaft' megamäßig vors Schienbein treten und damit die 'Hagelstein'-Vision aus der Offb erfüllen", oder "Unter UNSERER Anleitung wird die 'Rekonstruktion der Neuen Welt' (hört hört: Neuer WTG-Sprech - die Freimaurer lassen grüßen) organisiert werden und vonstatten gehen", dann schüttelt es mich zeitgleich sowohl vor Lachen als auch vor Grausen. Wieder zementiert die JW.Org ihre Wahnphantasie, dass Menschen bis in alle Ewigkeit unter JW.Org-Diktat "bereitwillig", "demütig", "gehorsam" und "unterwürfig" in "Arbeits-Zuteilungen" unter der Knute von JW.Org-bestallten, teils heute schon aktiven "Aufsehern" malochen werden - welch eine Horrorphantasie! Gemäß diesem JW.Org-Fiebertraum wird "Brave New World" tatsächlich Wirklichkeit werden, nur 1000 Mal schlimmer wie vom alten Huxley beschrieben. Ein Masochist, wer darin leben will.

  24. Laura

    was passiert mit Abweichlern?

  25. Laura

    Man muss ja nicht bescheuert sein und so einen Unsinn auch noch unterschreiben.

     

    Offensichtlich will die WTG den Verkündigern die Hose ausziehen.

     

    1. Jehu

      Wer so dumm ist, das Formular zu unterschreiben, der stimmt seiner eigenen Versklavung zu. Nur leider durchschaut der einfache Verkündiger dieses perfide Spiel nicht.

      1. Peng

        Sich Gedanken darüber machen ist nicht erwünscht!

        Bin gespannt wann die meisten erwachen werden.

        Spätestens wenn ein neues Licht bezüglich der Generationen kommt, weil die Betroffenen irgendwann gestorben sind und nichts passiert ist.

        Ich gehe davon aus, das das Drehbuch eh bereits in der Schublade liegt.

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