Verbotene Gespräche

In vielen Wohnungen, Königreichssälen, in Zweigbüros und selbst im Hauptbüro der Wachtturm Gesellschaft wird die Frage: „Gibt es zwei unterschiedliche Hoffnungen für Christen?“ heimlich diskutiert. Gibt es eine Klasse, die sich nur als „Freund Gottes“ sehen darf und eine andere Klasse, die für sich die „Sohnschaft Gottes“ beanspruchen darf? Aber nicht nur diese Lehre verursacht innerhalb der WTG Unbehagen, auch die kritische Hinterfragung der vielen neuen Erklärungen, wird als Loyalitätsbruch dem Sklaven gegenüber angesehen.

Doch werden alle Brüder und Schwestern diese neuen Lehren einfach akzeptieren? Oder werden sie den Mut haben, sich darüber auszutauschen? Wenn ja – wie werden die Ältesten darauf reagieren? Wie werden die Verantwortlichen mit den Fragen und Bedenken umgehen?

Hier einige nachträglich beschriebene Szenen und Aufzeichnungen derartiger Gespräche:

Erstes Gespräch

In einem gut eingerichteten Wohnschlafzimmer mit moderner sauberer Möblierung, unweit vom Bethel in Brooklyn, New York: Ein kleines Tablett mit zwei Tassen und Untertellern mit Kleingebäck befindet sich auf dem kleinen Tisch gegenüber einer Couch, auf der eine nachdenkliche Schwester – eine Bethelmitarbeiterin – auf ihren geladenen Gast, eine liebe Freundin, wartet.          

Währendessen erinnert sie sich an die gestrige Versammlung im Königreichssaal der Zeugen Jehovas. Eine Bekanntmachung hatte sie geschockt, ratlos gemacht und alte Gedanken und Zweifel, die sie jahrelang unterdrücken konnte, erneut geweckt. Ein weiterer Ältester war von seiner Verantwortung zurückgetreten! Letzten Monat hatte sie von einer Versammlung gehört, die zwei langjährige Älteste verlor und unglaublich war für sie der Rücktritt von drei Bezirksaufsehern. Es war schockierend! (Heute gibt es keine Bezirksaufseher mehr, diese Einrichtung wurde abgeschafft.)

Überall, auch im Hauptbüro, spürte sie eine unterschwellige Unzufriedenheit. In der Nähe vom Schreibbüro hatte sie ein paar hitzige Diskussionen mitbekommen. Selbst Glieder der leitenden Körperschaft wirkten niedergeschlagen und waren beunruhigt über die tiefgehenden Diskussionen, die einige führten. Es wurde so viel geredet, sogar Kritik an alten, aber auch besonders an die neu herausgebrachten Lehren der Organisation wurde laut.

Themen waren u.a.:

Wer bildet den „treuen und verständigen Sklaven“ heute?

Die überlappende Generation

Wer darf sich als Kind Gottes sehen und wer nur als Freund Jehovas?

Der Umgang mit den Kindesmissbrauchsfällen innerhalb der Organisation

Ihre Gedanken werden durch ein leises Klopfen an der Tür unterbrochen. Es ist Schwester Noomi, ihre beste Freundin. Obwohl sie beide über das, was wohl zur Sprache kommen wird, etwas ängstlich besorgt sind, vertrauen sie ihrer Liebe zueinander und hoffen, dass alles gut gehen wird. Der Geist der Wahrheit ist mit diesen Schwestern, weil sie sich im Namen Jesu versammeln. Sie sind dabei ihre Menschenfurcht abzulegen und vertiefen sich vorsichtig in die Schriften, auf der Suche nach Antworten.

Fast sofort verändert sich ihre Unterhaltung, von lockeren Bemerkungen hin zu den mehr ernsten Themen, die die beiden Schwestern zusammenführt. Schwester Noomi beginnt mutig: “Ich kann einfach nicht glauben, dass Bruder Mark A. sein Ältestenamt nach so vielen Jahren aufgegeben hat. Was für ein Schock!” Sie hält einen Moment inne und fragt sich, ob sie fortfahren soll. Schwester Miriam C. lächelt, lässt ihren Kopf sinken und atmet tief durch. Ihre Freundin fährt fort: “Weißt Du, es wird geredet, dass er gesagt haben soll, dass es nur eine Hoffnung gibt. Er spricht von der Sohnschaft Gottes für ALLE, nicht nur für die 144.000. Kannst du dir das vorstellen?”

“Das habe ich auch gehört” wirft Schwester Miriam C. ein, hält aber ihre eigene Meinung darüber, dass sie mit dem Bruder übereinstimmt, zurück. Ihre Freundin weiter: “Was glaubst du, was könnte die Ansicht eines Bruders, der so stark in seinem Glauben und der Organisation so treu ergeben war, derartig verändern? Und dann von dem Kreisaufseher Julius T. zu hören, dass dieser ebenfalls seine Stellung aufgegeben hat und sich als ein Kind Gottes sieht und nicht als ein „Freund Jehovas”! Sie alle sind bewundernswerte und glaubensstarke Brüder und das hat mich nachdenklich gemacht.

Dass diese gewissenhaften Männer und ihre Frauen viele der neuen Lehren des Sklaven nicht mehr vertreten wollen, kann man nicht einfach so schulterzuckend in Kauf nehmen. Und ich sag dir die Wahrheit …”, Schwester Miriam C. hält einen Moment inne, um ihre Gedanken zu sammeln. Ist sie bereit, die vertraulichen Herzensangelegenheiten zu offenbaren? Wie wird ihre langjährige Freundin reagieren?

Nach kurzem Luftholen fährt sie fort: “… ich habe mich sehr mit diesem Thema beschäftigt. Könnte es wahr sein, dass ALLE Söhne Gottes sind und es nur eine Hoffnung für alle gibt?” Ein kurzer Moment von Anspannung liegt in der Luft, aber Schwester Miriam C. antwortet sogleich: “Mach dir keine Gedanken, ich habe selbst etwas nachgeforscht. Ich habe jede Bibelstelle gelesen, jedes Wort und es ist, als wenn plötzlich ein Schleier von meinen eigenen Augen entfernt worden wäre. Offen gesagt, es ist unglaublich wie deutlich das ist! Besonders diese Bibelstelle … ”, sie öffnet die Bibel, die auf dem Kaffeetisch liegt und liest:

“Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.”

“Das ist doch recht deutlich, oder?” Mit mehr Vertrauen fährt ihre Freundin Noomi begeistert fort: “Weißt du, es gibt da eine Webseite, die alle diese Themen behandelt. Ich habe gehört, wie das andere oft erwähnt haben. Ich weiß, wir sollen nicht andere Seiten anschauen, aber offensichtlich machen das viele. Und so mancher unserer Freunde spürt, dass einiges in der Organisation nicht richtig ist und etliche Brüder in verantwortungsvoller Position sind von der Notwendigkeit einer Änderung überzeugt. Sie machen sogar auf diese Seite aufmerksam.” Zögernd fragt sie: “Hmm … möchtest du die Webseite sehen?”

Schwester Miriam C. lehnt sich auf der Couch zurück und lacht, “Ich weiß, welche du meinst, ich habe sie bereits gesehen!”

“Weißt du, ich musste mich einfach informieren!” sprudelt sie hervor, „Ich überlegte: vor was habe ich Angst? Wir raten anderen Menschen, ihre religiösen Lehren zu prüfen, also warum sollten wir nicht das Gleiche tun? Erinnere dich, Paulus schrieb: “Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid.“ 2. Korinther 13:5  Wir prüfen auch nur!“

Erleichtert, dass das Gespräch so gut läuft, gießt Schwester Miriam C. beiden noch eine Tasse Kaffee ein. Jetzt, da die Angst aus dem Weg geräumt ist, können beide gemeinsam Schriftstellen und Artikel teilen und freimütig ihre Gemeinschaft mit Jesus Christus bekennen. Hier sind sie nun und offenbaren sich ihre Überlegungen, die ihr Denken in den letzten Monaten so sehr beschäftigt hatten. Was für eine Erleichterung! In beiden von ihnen wächst eine Nähe zu Gott. Sie empfinden ihn nicht nur als Freund, sondern als ihren himmlischen Vater und Jesus Christus, als ihren einzigen Führer, Retter und Herrscher.

Die Gelegenheit, offen zu sprechen und ehrlich die Lehren der Organisation zu prüfen, ist befreiend – mental, emotional und natürlich geistig! Der Geist der Wahrheit ist an diesem Nachmittag eindeutig in ihrer Mitte und zum ersten Mal spüren beide, in ihrem Glauben und ihrem Verhältnis zu Gott, Frieden.

Als das Treffen sich dem Ende nähert, fragen sich die beiden Schwestern, ob und was die leitende Körperschaft wohl dagegen unternehmen wird. Welche Veränderungen könnten gemacht werden und wie würden ihre Freunde und Familien reagieren? Es war Zeit, die schlichten und einfachen Lehren Jesu offen anzusprechen! Ihre nächste Herausforderung würde sein: Wie können wir diese Informationen teilen?

Ein weiteres Gespräch:

In einem Nebenraum des Königreichssaales: an der Seite eines Tisches stehen zwei Männer – beide Älteste in der Versammlung – offensichtlich in einer ernsthaften Diskussion.

“Ich glaube nicht, dass das eine kluge Idee ist”, sagt der eine, ein sehr  organisationstreuer Älteste, “Denk an deine Familie und was dein Rücktritt der Versammlung antut. Nimm dir Zeit, das, was du sagen willst, zu überdenken. Deine Gedanken sind nicht das, was der Sklave lehrt! ”

Doch der zweite Älteste entgegnet: “Schau, ich habe darüber lange genug nachgedacht, ich habe erkannt, dass viele der neuen Lehren falsch sind. Auch die Lehre der zwei Klassen von Christen ist ohne jeden Zweifel falsch. Der Apostel Paulus sprach nur von einer Hoffnung, einem Glauben und einer Versammlung, einem Gott und Vater ALLER! [Epheser 4: 4-6]

Wir alle kennen diese Schriftstellen, doch uns wurde immer gesagt, dass sie nur den 144.000 gelten. Bruder, sie gelten aber uns allen. Es gibt in den ganzen christlichen Schriften nichts, das uns etwas anderes sagt oder das die Versammlung in eine Klasse von Freunden und Söhnen Gottes einteilt. Ja, die Bibel spricht davon, dass es einige Auserwählte gibt, die von Jesus als Könige und Priester eingesetzt werden, was aber nicht bedeutet, dass es zwei Klassen von Christen mit unterschiedlichen Hoffnungen gibt. Alle Menschen haben die gleiche Chance, nach ewigem Leben zu streben und es zu erreichen. Allein in diesem Gespräch, habe ich dir mehrere Schriftstellen gezeigt, die die eine Hoffnung beweisen.”

“Okay, okay … “, antwortet der organisationstreue Bruder, “… ich verstehe, wie du das meinst. Aber ein Rücktritt als Ältester, in einer Organisation wie der unsrigen, ist das nicht was anderes? Wir brauchen dich hier bei uns. Du glaubst doch noch, dass dies die Organisation Jehovas ist, nicht wahr?”

Sein Mitältester seufzt: “Bruder, schau dir den biblischen Bericht über Jehovas Volk an. Sie wurden oft in die Irre geführt. Sie waren oft ungehorsam. Sie waren abtrünnig. Und letztendlich wurden sie verworfen. Deshalb: ob es sich hier um Jehovas Organisation handelt oder nicht, das bedeutet nicht, dass ihre Lehren nicht falsch sein können.” Er hält einen Moment inne und fährt dann fort: “Es geht nicht nur um falsche Lehren, die ich nicht mehr vertreten kann, sondern auch um den unehrlichen Umgang der Leitenden Körperschaft mit den Fällen von Kindesmissbrauch in unseren Reihen.

Und ja, man könnte wegen seiner Freunde und Familie auf Frieden und Einheit bedacht sein. Doch wir wissen, dass es dem Vater gefällt, wenn wir den Lehren Jesu folgen. Das ist das Wichtigste für uns, als seine Nachfolger. Unser Verhalten kann vielleicht andere bewegen, einen genaueren Blick auf das zu werfen, was die Organisation vertritt und das, was Jesus tatsächlich gelehrt hat.

Christen müssen Stellung beziehen, um die Worte Jesu und seine Autorität zu ehren. Die Leitende Körperschaft ist einfach zu weit gegangen. Das “neue Licht”, das nur die leitende Körperschaft ermächtigt ist zu lehren und dass wir ihren Anweisungen zu folgen haben, “ob sie vom menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheinen mögen oder nicht”, ist einfach zu viel! Es ist falsch, einfach falsch.”

“Moment …”, erwidert der organisationstreue Bruder „ … du betrittst nun gefährlichen Boden, wenn du so gegen die Leitende Körperschaft sprichst. Erinnere dich an die Söhne Korahs!”

“Die Söhne Korahs? Die murrten meines Wissens nach gegen Moses. Willst du damit sagen, die Leitende Körperschaft sitzt auf dem Stuhl Mose? Matthäus 23:2 Wenn ja, wo steht dann Jesus? Bruder, du musst deine Analogien richtig ziehen! Außerdem: ich diene nicht der Leitenden Körperschaft. Wenn sie sich im Irrtum befindet, muss sie sich ändern. Männer wie dir und mir, den “geistig Befähigten”, ist geboten, sie zurechtzubringen. Galater 6:1

Leider kommen wir alle unseren geistigen Verpflichtungen nicht nach. Älteste wie wir schweigen aus Angst unsere Stellung zu verlieren, bezeichnet oder ausgeschlossen zu werden. Ich bin es leid, so weiterzumachen. Ich werde von nun an für die Wahrheit OFFEN und DEUTLICH eintreten.”

Seine Büchertasche packend, fährt er fort: “Nein, nicht ich befinde mich auf gefährlichem Boden, sondern die Leitende Körperschaft. Ich habe mit meiner Familie für sie gebetet, dass sie ihre Fehler erkennen. Wenn sie sich doch nur demütigen und die Änderungen durchführen würden, so würden viele Brüder so erquickt und aufgerichtet werden, wie meine Familie. Aber bis dahin kann ich nicht mehr mitmachen, schon gar nicht in einer Führungsrolle.”

“Hör zu … “, sagt der organisationstreue Bruder, ” … ich verstehe, warum du das tust, ich glaube nur nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist. Warum wartest du nicht auf Jehova, dass er die Dinge richtigstellt?”

“Auf Jehova warten?” fragt der Bruder zurück , “… warten auf was? Jesus hat es bereits klar gesagt: es gibt nur eine Hoffnung für Christen. Auf Jehova warten, bedeutet doch nur, darauf zu warten, dass die LK neues Licht veröffentlicht. Sollen wir so lange einer Lüge folgen, nur um keine Unruhe zu verursachen? Ist die künstlich herbeigeführte Einheit wichtiger, als die Wahrheit?” Zur Tür gehend, fährt er fort: “Weißt du, ich bin in dieser Sache nicht allein, Bruder.

Du wirst sicher von anderen Ältesten gehört haben, die zurückgetreten sind. Es ist jetzt eine Menge los in der Organisation. Der Geist der Wahrheit macht Überstunden, versetzt den unseren Geist in Unruhe, versucht uns aufzuwecken. Es sind große Veränderungen im Gange und meine Familie wird dabei sein.”

Der organisationstreue Älteste packt seine Büchertasche ebenfalls und folgt seinem noch Mitältesten hinaus: “Ich werde ein Treffen mit den anderen Ältesten arrangieren und darüber sprechen. Warte auf meinen Anruf.”

Ein weiteres verbotenes Gespräch:

Die Szene beginnt im Garten, hinter dem Haus einer Zeugen Jehovas Familie. Der Vater, ein Ältester, ist ebenfalls entschlossen, sein Amt abzugeben. Er weiss, dass er das Thema in der Familie ansprechen muss und hält dies für den richtigen Zeitpunkt – sie sind entspannt und genießen den kühlen Abend.

“Ich möchte heute Abend mit euch allen über eine ernste Sache sprechen.” Seine Frau und die Kinder sehen einander an und fragen sich, was Vater ihnen dieses Mal zu sagen hat. In den vergangenen Monaten schien er etwas verändert. Obwohl er der Leiter des Versammlungs-Wachtturm-Studiums ist, hatte in der letzten Zeit des öfteren ein anderer Bruder die Verantwortung übernommen.

Aber das lag nicht daran, dass er geistig schwach geworden war. Am Abend sahen sie ihn stundenlang am Küchentisch sitzen – in die Publikationen vertieft und fleißig Notizen machend. Wenn er nicht studierte, las er lange in der Bibel. Seine Frau zwingt sich, der Kinder wegen, zu einem Lächeln. Sie hatte dieses Gespräch befürchtet. Sie wusste, dass es früher oder später stattfinden würde.

Der Vater lächelt seine Familie an und beginnt: “Nach reiflicher Überlegung werde ich die Brüder davon informieren, dass ich nicht länger der Versammlung dienen kann.” “Was?” fragt der Sohn ungläubig: “Du meinst, du wirst kein Wachtturm-Studien-Leiter und kein Ältester mehr sein?” “Ich werde weder das eine, noch das andere sein,” antwortet ihm der Vater.

“Bist du okay? Wirst du ausgeschlossenen, oder sowas?” will die Tochter wissen. “Nein, nein, nichts dergleichen. Ich habe eine Art Gewissenskonflikt, eine Art geistiges Erwachen und ich denke, es ist für mich besser zurückzutreten, als ein Heuchler zu sein,” entgegnet ihr Vater.

“Was bedeutet das, John? Gewissenskonflikt! Das klingt wie das A-Wort”, sagt die Ehefrau, in Anspielung auf Abtrünnigkeit. Der Vater sieht seine Frau ungläubig an. Dann erinnert er sich an die Anwesenheit der Kinder und fährt fort: “Ihr alle wisst, dass ich bei einigen Lehren der Organisation beunruhigt und unsicher bin. Wir haben einige dieser Themen schon früher diskutiert, so dass ihr meine Ansicht dazu kennt. Nun, ich bin an dem Punkt angekommen, dass ich nicht weiter etwas Falsches predigen und lehren kann. Solange die Leitende Körperschaft ihre Lehren nicht berichtigt, kann ich nicht mehr mitmachen.”

“Warum kannst du nicht einfach auf Jehova warten?” möchte seine Frau wissen.

“Warum …”, fragt der Vater, “… sollte Jehova diese Organisation korrigieren? Es ist nicht seine Organisation. Er hat sie nicht ins Leben gerufen. Er hat keine dieser Religionsorganisationen ins Leben gerufen. Er hat die katholische Kirche 2000 Jahre nicht korrigiert und wird das auch bei der WTG nicht tun. Wenn unser Herr wiederkommt, wird er alles richten, aber dann ist es vielleicht zu spät für diese Organisationen. Sie werden sich nicht korrigieren. Ich aber, ich kann mich genau jetzt korrigieren! War es bei dem alten Volk Gottes – den Israeliten – nicht auch so, dass ihre Führer und Lehrer falsche Dinge lehrten, Dinge, die Jehova ihnen nicht geboten hatte? Sollte das Volk darauf warten, bis Jehova die Dinge regelte? Oder erwartete er nicht von jedem Einzelnen, für die Wahrheit Stellung zu beziehen?

Ich denke da an Jesaja 59:15,16: „Und Wahrheit – die gibt es nicht mehr! Und wer mit all dem Unrecht nichts zu tun haben will, wird angegriffen und ausgeplündert. Er (Jehova) wundert sich, dass kein Mensch einschreitet und etwas dagegen unternimmt. Nun greift er selbst ein, machtvoll und gerecht.” 

“Nun …”, grollt seine Frau, “… es ist ja wirklich keine Überraschung für mich, aber ich bin nicht glücklich darüber. Was werden die anderen denken?” “Ja Papa …”, sagt der Sohn aufgeregt, “… wie sollen wir all die Fragen, wegen deines Rücktritts, beantworten? Zuerst machst du mit und nun trittst du zurück? Sie werden denken, du bist geistig unausgeglichen oder hast etwas zu verbergen!”

Der Vater lacht leise, “Lasst mich euch noch eine Bibelstelle zeigen, Philipper 3:14,15:

“Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft für dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich, das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, für den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat. Ich hoffe, ihr, die ihr glaubt, stimmt darin mit mir überein. Wenn ihr in irgendeinem Punkt anderer Meinung seid, so glaube ich, dass Gott euch Klarheit schenken wird. Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir der Wahrheit, die uns vermittelt wurde, auch gehorchen.” (Neues Leben)

Hier sagt Paulus den Philippern, dass er sich ausstreckt nach dem Preis, den Christus für uns bestimmt hat. Andere Übersetzungen sprechen von „dem Leben in Gottes Herrlichkeit“, oder dem Preis, “der in der Teilhabe an der himmlischen Welt besteht”, oder auch: „Dieser Preis ist das ewige Leben zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat“.

Viele verstehen diesen Text allerdings so, dass es hier nur um das Leben der 144.000 geht, die eine himmlische Hoffnung haben. Tatsächlich geben einige Übersetzungen diesen Vers auch so wieder, als ob es um ein Leben IM HIMMEL geht, was jedoch nicht unbedingt so zu verstehen sein muss.

Aber wie der Preis auch aussehen wird, Tatsache ist: es gibt nur EINE Hoffnung für alle.”

“Moment mal …”, entgegnet Anthony, sein Sohn, “… mein ganzes Leben, hast du uns erzählt, wir hätten die irdische Hoffnung. Wir sprachen immer über das ewige Leben, im Paradies auf Erden. Wir hatten auch lange Diskussionen über das, was wir im Paradies tun wollten und jetzt sagst du, dass daran etwas falsch ist?”

Der Vater, der die Enttäuschung seines Sohnes erkennt, erwidert: “Ich befürchte, so ist es mein Sohn. Ich glaube, dass wir da etwas hineininterpretiert haben, was so nicht in der Bibel steht. Wir können aber von nun an versuchen, gemeinsam eine Antwort zu finden. Und wenn wir auf die FRAGE, wie das ewige Leben aussehen wird, keine eindeutige Antwort finden, verlassen wir uns auf das, was Christus für uns vorgesehen hat. Aber es geht nicht nur um die Lehre der zwei unterschiedlichen Hoffnungen, sondern um viele andere Lehren, die der Sklave in der letzten Zeit manifestiert hat.

Besonders aber auch um die Frage: Werden nur die 144.000 von Gott als seine Kinder anerkannt und können alle übrigen Menschen nur Freunde Gottes werden?” “Das klingt alles schön und gut …”, sagt seine Frau. “… aber ich möchte nicht Jehovas Organisation vorauseilen. Wenn die Leitende Körperschaft sagt, wir hätten alle dieselbe Hoffnung, dann werde ich es glauben!”

„Du denkst also, auf Menschen zu warten, ist das Richtige?” fragt der Vater. Und zitiert: “Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus… ; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.” Hier belegt die Bibel doch eindeutig, dass es nur eine Hoffnung für ALLE gibt.”

“So klar ist es für mich nicht, hier spricht Paulus nur zu den Gesalbten”, antwortet seine Frau, “Ich werde auf Jehova warten!”  “Okay, nun denk mal über folgendes nach: Jesus sagte, dass Du und ich, als Mann und Frau ein Fleisch sein sollen und kein Mensch sollte uns auseinanderbringen. Matthäus 19:6

Paulus schrieb, dass wir einander, in der Furcht Christi, untertan sein sollten. Epheser 5:21  Also, heißt das nicht, dass im Zweifelsfall, wir beide auf der gleichen Seite stehen sollten? Ich habe überhaupt keinen Zweifel. Für mich sind die Schriftstellen alle sehr klar.”

Seine Frau weiss nicht recht, wie sie darauf reagieren soll, sie sitzt ruhig da, während die Kinder schweigend zusehen. Der Vater, der die Ungeschicklichkeit des Gesprächs vor den Kindern erkennt, sagt: “Vielleicht können wir dieses Gespräch heute Abend beenden. Aber ich möchte, dass ihr alle wisst, dass ich nirgendwo hingehe. Dies ist meine Familie und ich liebe meine Familie. Ich will einfach nur ehrlich über meine Gedanken und Ansichten zu euch sein.” Dann beugt er sich vor und küsst seine Frau zärtlich auf die Stirn.

Ein viertes Gespräch:

Im Eingangsbereich eines Königreichssaales der Zeugen Jehovas, nach der Sonntagsversammlung: Einige der Freunde unterhalten sich sehr angeregt, vor allem eine bestimmte Gruppe von Schwestern. In der Nähe stehen zwei Älteste, die unauffällig zuhören. Einer der beiden schüttelt missbilligend den Kopf.

Eine Schwester spricht über ihre Zweifel an einigen neuen Lehren und das im Königreichssaal! Der Älteste bittet sie daraufhin zu einem kurzen Gespräch zu dritt in die Bibliothek. Die Schwester weiß, was jetzt folgen wird, doch sie ist gut vorbereitet und folgt ihm in den Raum. Dann beginnt die Inquisition.

“Schwester”, beginnt der Älteste, “wir haben dich hierher gebeten, um mit dir über deine Kommentare zu sprechen, die du während der Versammlung gibst. Es scheint, dass du möglicherweise Opfer abtrünniger Gedanken geworden bist und wir fürchten, dass du andere in der Versammlung beunruhigst.” “Ja richtig”, stimmt der zweite Älteste zu.

“Und auch nach der Versammlung sahen wir dich in privaten Gesprächen mit anderen schwachen Schwestern, die von jemandem, der so offen spricht, in die Irre geführt werden könnten. Aber bevor wir Maßnahmen ergreifen müssen, möchten wir von dir hören: warum bist du so fest entschlossen, die Lehren des Sklaven anzuzweifeln und Spaltungen in der Versammlung herbeizuführen?“

“Dass Jesus unser einziger Mittler ist und nicht der Sklave verursacht Spaltungen? Wie könnt ihr so etwas sagen?” fragt die mutige Schwester zurück. Der zweite Älteste rutscht auf seinem Sitz hin und her. Er weiss, dass diese Schwester mutig sagen wird, was sie denkt, aber er ist nicht darauf vorbereitet, ihre Fragen zu beantworten. Also blickt er hilfesuchend zu seinem Bruder, damit dieser das Gespräch übernimmt. Der reagiert prompt: “Schwester, du weißt ganz genau: der Sklave ist von Jesus und Jehova Gott eingesetzt worden, um seinem Volk die Speise zur rechten Zeit zu geben.

Nur gehorsame Menschen werden ewiges Leben auf der Erde erhalten, wenn sie dem Sklaven vertrauen und folgen. Deine Kommentare stellen die Lehren des Sklaven und der Leitenden Körperschaft in Frage. Denk daran, sie sind die Einzigen, die befugt sind, die Schafe zu weiden. Nur die Leitende Körperschaft, der “treue und verständige Sklave”, wurde von Christus über seine Dienerschaft gesetzt. Sie sind der Kanal, den Gott heute auf der Erde benutzt.

Wenn du hoffst, Gottes Anerkennung zu haben und Harmagedon überleben zu können, musst du dich der Führung des Kanals, den Gott benutzt, fügen, ob es für dich Sinn macht oder nicht.”

Der jüngere Mitälteste zuckt bei diesen Worte zusammen. Er ist zwar selbst ein treuer Anhänger des Sklaven, aber diese Sätze, aus dem Wachturm vom 15. November 2013, bereiten auch ihm immer noch ein unangenehmes Gefühl.

“Brüder …”, erwidert die Schwester couragiert, ” … Paulus sagte, wir sollten” festhalten an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung und nicht wanken.” Hebräer 10:23

Wenn ich eine öffentliche Erklärung meiner Hoffnung ablege, dann folge ich nur seinem Rat. Wollt ihr mir nun sagen, ich sollte dem Rat des Paulus nicht folgen?” Der jüngere Älteste verändert wiederholt seine Sitzposition und sieht zu seinem Mitältesten hinüber. Dieser sucht nach einer Antwort. Er ist fassungslos. Er sieht zu  seinem jungen Bruder herüber, als wolle er sagen: ” Was denkt sie sich eigentlich, wer ist sie, dass sie so mit uns spricht?” Aber dieser zuckt nur mit den Schultern. Er wusste, worauf sie sich da eingelassen hatten, schon bevor sie die Schwester in die Bibliothek baten.

“Das Bedenkliche sind nicht so sehr deine Zweifel an den Lehren des Slaven, Schwester, sondern viel mehr die Tatsache, dass du andere irreführst, indem du über deine Zweifel sprichst. Weißt du wie viele Brüder und Schwestern beunruhigt sind und uns über deine Zweifel befragt haben? Selbst der Kreisaufseher sagte, dass das Gerede von der Sohnschaft für alle Nachfolger Christi und nicht nur für die 144.000, sowie die Zweifel an dem Sklaven, wie ein Gangrän in den Versammlungen, auf der ganzen Welt, wächst.

Wir müssen das in den Griff bekommen, bevor es außer Kontrolle gerät. Wir müssen die Versammlungen von babylonischen Lehren reinerhalten. Bis der Sklave eine Lehre ändert, müssen wir auf Jehova warten. Denk daran Schwester: Höre, gehorche und sei gesegnet“.

Die Schwester sieht den Ältesten fassungslos an. Sie denkt:”Plappert er tatsächlich nur Wachtturm-Parolen nach? Hat er überhaupt eine eigene Meinung?” Und dann sitzt er stoisch da, als ob er gerade den Rat des Jahres gegeben hätte!

Mutig wendet sich die Schwester dem jüngeren der beiden zu, der seinen Kopf mit hochgezogenen Augenbrauen nach unten gesenkt hält. Selbst ihm ist die Antwort von seinem Mitältesten peinlich.

Sie würde diese Brüder gern Vers für Vers zu den wichtigen Bibelstellen führen, aber sie weiss: es wäre zwecklos. Diese Brüder haben nur ein Ziel: das Gerede über die falschen Lehren des Sklaven und die Zweifel an ihm zu stoppen. Sie sind nicht an der Wahrheit interessiert.

Außerdem empfanden sie sie bereits als unverschämt, da sie als Schwester versucht hatte, sie zu belehren – würde sie weitermachen, würden sie ausflippen! Stattdessen sagt sie: “Brüder, ich respektiere die Leitende Körperschaft als Männer, die die Verantwortung übernommen haben, eine Organisation zu leiten. Aber Dienerschaft einzufordern, dazu ist eine Organisation nicht berechtigt. Die Organisation muss der Bruderschaft dienen, nicht umgekehrt. Ich folge nur Jesus Christus nach und vertraue nur Jehova und seinem Sohn und keiner menschlichen Organisation, welche sich in ihren Lehraussagen fortlaufend korrigiert.

Wenn das ein Problem ist, dann müsst ihr damit selbst fertig werden. Ich muss mit meinem eigenen Gewissen im Reinen sein und auf den Geist hören, der jedem offensteht. Und bei allem Respekt, liebe Brüder, wenn ich vor dem Richterstuhl stehe, werde ich dort alleine stehen. Ich bin für meine Taten verantwortlich. Die Leitende Körperschaft wird nicht da sein, um für mich einzutreten oder mir als Entschuldigung dienen können. Also werde ich mein Leben auf dem aufbauen, was ich durch mein Wahrnehmungsvermögen, mit dem ich das Richtige und das Falsche unterscheide, als das Wahre und Richtige erkannt habe.

“Feste Nahrung ist für die Menschen, die erwachsen und reif sind, die aufgrund ihrer Erfahrung gelernt haben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.” Hebräer 5:14

Und ich werde meine Rettung nicht in die Hände von Menschen legen.”

Sie hält einen Moment inne, dann fährt sie fort: “Ich kann mich dem unbestreitbaren Zeugnis des Geistes nicht verschließen. Aber was ich tun kann Brüder, ist, euch anhand der Bibel zu zeigen, warum ich glaube, dass ich, ja wir alle Kinder Gottes sind und warum ich glaube, dass wir alle, als Söhne Gottes, nur eine Hoffnung haben.”

Der wortführende Älteste beeilt sich zu sagen: “Das ist nicht notwendig, Schwester. Wir sind uns sehr bewusst, was die Bibel lehrt“. Dann wendet er sich seinem Mitbruder zu: “Ich denke, wir haben unseren Standpunkt klargemacht. Meinst du nicht auch?”

Dieser antwortet: “Hm … ja, ja, wir haben unseren Standpunkt gezeigt.”

Als sie ihre Autotür schließt, sieht sie im Rückspiegel, wie beide Älteste ihr nachschauen. Sie weiss, das ist nicht das Ende der Geschichte. Weitere Treffen würden folgen. “Aber …”, denkt sie, “… ich werde über meine Hoffnung reden, solange ich kann.” Sie erkennt, dass ihre Tage als Glied der Versammlung gezählt sind. Aber so lange, wie ihre Beziehung zum Vater in Ordnung wäre, wäre alles gut, was auch immer da noch kommen sollte.

Diese dramatischen Ausschnitte zeigen, wie ein “Einstehen für die Wahrheit” aussehen kann. Sie lassen erkennen, wie man über die Wahrheit, in einer einfachen Art und Weise sprechen, für die Wahrheit einstehen und die Wahrheit leben kann, sogar inmitten von Fehlern. Die einfache Botschaft der Sohnschaft Gottes hat enorme Macht, die Herzen und Sinne derjenigen, die diese freie Gabe annehmen, zu erreichen und zu stärken. Aber wie wird die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas diese Söhne, diese geringsten Brüder Christi, behandeln? Werden sie sie hartnäckig abweisen und verfolgen? Werden sie sich demütigen und “den Sohn küssen” oder werden sie den Weg des Jerusalems des 1. Jahrhunderts beschreiten?

Was geht vor sich, in der geheimen Welt der leitenden Körperschaft? Was denken sie? Was passiert bei ihren Treffen, hinter verschlossenen Türen? In der nächsten dramatischen Präsentation werden wir über einige Möglichkeiten nachdenken.

 

Mag ich nicht (21)

83 Kommentare zu “Verbotene Gespräche

  1. Noomi an Tilo

     
    DANKE LIEBER TILO für diesen wundervollen Artikel. Er ist wie Dorka schreibt „Speise zur rechten Zeit“. Auf so was habe ich seit langem gewartet. Lange Zeit war ich hin und hergerissen, darf ich oder darf ich nicht zu Jesus beten? Gemäss meinen Recherchen war meine Überlegung: Ich darf ZU Jesus beten, aber ANBETUNG GEBÜHRT NUR Jehova. Du hast nun meine Überlegungen erweitert und konkretisiert. Ich glaube, du hast vielen von uns geholfen nun die richtige Einstellung zu diesem Thema zu bekommen.
    LG Noomi
     

  2. Noomi an Dominikus

     

     
    Hallo Dominikus
    Paulus spricht in Athen zu dem Hohen Rat. Er beruft sich
    kein einziges Mal auf die Schrift, denn dies hätte bei diesen hochgebildeten
    Leuten kein Gewicht. Stattdessen zitiert er in Vers 28 griechische Dichter.
    Hingegen im Römerbrief schreibt er an Juden-Christen, die
    die Schriften sehr wohl kannten. Da kommt mir die Stelle: Den Juden ein Jude, den
    Heiden ein Heide…. 1.Kor. 9,20-22
    Gruss Noomi
     

     

  3. Bruder

    Hallo Domi,

    warum versuchst du immer und mit aller Gewalt irgend welche Widerspricht aufzuzeigen wo doch keine sind wenn man genauer liest.

    Zwischen dem was Paulus in Römer sagt und dem was er den Athener sagt besteht kein Widerspruch.

    Man muss nur versuchen zu verstehen was Paulus wirklich meint und zu wem er spricht.

     

  4. Dominikus Klein

    Paulus in einen Brief an die Römer - kontra die Rede Paulus in Athen!

    Auf Bruderinfo könnt ihr unter "Bibelkreis", in erster Linie unter Römer 1:18-32 nachlesen, welche Meinung Paulus gegenüber den Heiden bzw. Ungläubigen vertrat.

    Gelesen? Sehr gut, und jetzt schlagt bitte die Apostelgeschichte 17:22-31 auf...ja dass ist die berühmte Rede die Paulus (jedenfalls nach den Verfasser der Apostelgeschichte) vor den Männern von Athen hielt.

    Paulus beginnt seine Ansprache damit, dass er seine Zuhörer wegen ihrer großen Religiösität lobt aber führt aus das sie sich in einen gewaltigen Irrtum befinden. Ihr Irrtum besteht, nach Paulus, dass sie Idole anbeten während der "wahre Gott" sich sicherlich nicht in diesen von Menschenhand gemachten Tempeln befinded. Der wahre Gott, sagt Paulus, ist der Schöpfer des ganzen Universiums. Bis jetzt, führt Paulus aus, hat der wahre Gott über solche Unwissenheit hinweggesehen, hinweggesehen über ihre falsche Anbetung und Unwissenheit. Aber jetzt ist die Zeit gekommen zu bereuen und die Chance zu nützen zum wahren Glauben zu kommen, zum Glauben an ihm (den wahren Gott) durch Christus der vom Toten auferstanden ist.

    Jetzt wird es Zeit, nochmals Römer 1:18-32 zu lesen!

    So, und jetzt können wir einige Fragen stellen...

    1. Beten die Heiden Idole aus Unwissenheit an? Apostelgeschichte sagt JA, Römer sagt NEIN

    2. Übersieht Gott diese falsche Anbetung? Apostelgeschichte sagt JA, Römer sagt NEIN

    3. Sind sie (die Heiden) verantwortlich für diese falsche Anbetung? Apostelgeschichte sagt NEIN, Römer sagt JA

    4. Ist der Zorn Gottes gegenwärtig (in der Gegenwart) auf ihnen? Apostelgeschichte sagt NEIN, Römer sagt JA

    Gruß Domi

     

    1. pit an Dominikus Klein

      Lieber Domi,

      vergleichst du da nicht Äpfel mit Birnen?

      Die Begebenheit auf dem Aerophag war lange vor dem Brief an die Römer.

      Als Paulus nach Athen kam, waren die Athener noch unwissend.

      Der Brief an die Römer ging ja erst raus, als dort schon Christen waren, eine Gemeinde gegründet war, und unser Herr schon verkündet war. Somit hatten die Römer keine Entschuldigung mehr für ihren Unglauben. Sie waren NICHT unwissend.

      Friede pit

    2. pit an Dominikus Klein

      Lieber Domi,

      Falls du einmal die (Gegenseite) zu Wort kommen lässt, habe ich einen Artikel für dich über IC, der, meiner Ansicht nach, wertfrei geschrieben ist und seine Objektivität auch nicht durch Dogmen verliert.

      http://www.genesisnet.info/pdfs/Irreduzible_Komplexitaet.pdf

      Das ist für mich die Basis, die die grundsätzliche Frage klären muss: Schöpfer oder Evolution!

      Danach kann ich meinen Weg ausrichten. Und meiner ist klar: Zum Herrn hin.

      Friede pit

  5. Zum Diskussion welche hier beim Geheime Gespräche (sehr gut geschrieben Artikel ????) stattfinden sehe ich es als passend hier schon mal ein "geheimes" (noch nicht auf der Startseite zu finden Artikel)in der Artikelreihe über Yahschua (Jesus) zu sagen ist hier schon mal frei zu geben.

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-jahschua-ist-kein-geschoepf-kein-engel.html

    Hoffentlich bringen wir damit auch was extra Hellichkeit......, (oder Verwirrung) ???? Zu dieses Thema.

    Shalom an alle Leser und Verfasser diese Website.

    Aesculap ????  (Jer 8:17)

    Die-vierte-wache.eu

    mit dank an BI

    Ich weiß das es geheim und verboten ist...., es wird nähmlich überall rum erzählt.... ????????

    So was gibt es auch bei Diktatoriale Totalitaire Regierungen auch..... Sagt schon was aus oder.....❓ Bösartige Weingärtner immer noch dar in Gottes Weingarten?

    Ja klar, Unkraut zusammen mit Weizen....

    Unkraut ????zupfen (ERNTE durch ENGELN) hat noch nicht angefangen...., oder⁉️ ????????

  6. Sylvia Geiser

    Lieber Edelmuth

    Vielen Dank für Deinen wichtigen Kommentar an Noomi, er könnte nicht besser ausgedrückt sein.

    Sylvia

  7. Sylvia Geiser

    Lieber Lichtspender

    Du hast Deinen Kommentar in sehr schöne Worte gekleidet, damit es jeder verstehen kann.Vielen Dank!

    Sylvia

  8. noomi an Edelmuth

     

    Lieber Ede
    Habe nicht vergessen, dass wir JZ lehren gemäss Johannes 1:1 Jesus sei göttlich.
    Joh 1:1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott.
    So steht es auch noch in der neuen Studienbibel!
    Hebräer 1:3 Er ist der Widerschein (seiner) Herrlichkeit und der genauer Abdruck seines Wesen selbst (NWÜ 1986)
    Aber er wurde Mensch und konnte sterben!
    Noomi

     
     
     

    1. Edelmuth an Noomi

      Stimmt, Noomi

      Joh 1:1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott.

      Jesus war ein Gott, aber er war mit dem Vater kein gemeinsamer Gott, weder eine Dualität, noch eine Trinität. Woran kann man das zweifelsfrei erkennen?

      Wie du zitierst, hat Jesus eine Anfang, der Vater aber nicht. ER lebt ewig.

      Verstehst du den Begriff "Gott" als Titel für eine höchstgestellte Persönlichkeit, dann wird Joh. 1:1 leicht verständlich.

      Im Anfang war das WORT(Jesus), und das WORT(Jesus) war bei GOTT(dem Vater), und das WORT(Jesus) war ein Gott. Es heißt nicht "der Gott" sondern "ein Gott"

      Ede

  9. Ulla

    NEU! Doku !  Heute, 25.7.17 um 22:30 in BR Fernsehen

    AUSSTEIGEN ! Doku über eine Sektenaussteigerin. Weiß noch nicht, um welche Sekte es sich handelt.

    LG Ulla

     

  10. Was für ein Artikel!!!

    Es zeigt ganz eindeutig das VIELERORTS solche GEHEIME GESPRÄCHE statt finden.

    In vielen Versammlungen tun sich viele Brüder und Schwestern heimlich zusammen um BIBLISCHE WAHRHEITEN AUSZUTAUSCHEN!!!

    Irgendwann muss die LK zurück RUDERN ???? über KURZ oder LANG es ist nur eine FRAGE DER ZEIT!!!

    Ich unterhalte mich oft mit meinen Besten Freund über alle

    Themen die man halt so in GEHEIMEN BESPRICHT!

    Ich denke das es IRGENDWANN,HOFFENTLICH,BALD es in der GANZEN BRUDERSCHAFT EIN ERWACHEN GEBEN WIRD!!!

    Deshalb liebe ❤️ Macher von Bruderinfo Aktuell MACHT ,WEITER SO ich BIN SO DANKBAR ???? DAS DIESES FORUM GIBT!!!

  11. noomi an Ulla

     
    Danke liebe Ulla. Das ist kurz und prägnant erklärt, das was jeder JZ, der erwacht erkennt. Diese Erkenntnis macht manchen lange Mühe. Wenn sie jedoch Fuss gefasst hat – macht sie glücklich und das Verhältnis zu Jehova Gott und seinem Sohn bekommt eine ganz andere Dimension. Mir ging es genauso.
    Liebe Grüsse an dich und alle Aufgewachten
    Noomi
     

  12. Ulla

    Lieber Fragensteller,

    na klar, anerkennen die ZJ an, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Aber im Vergleich zu vielen anderen christlichen Religionen, die sich Jesu GÖTTLICHKEIT bewusst sind, stecken die ZJ immer noch fest, indem sie Jesus als Engel, Erzengel degradieren.

    Du kennst doch sicherlich auch Joh. 17:3, dass es ewiges Leben bedeutet, Gott und Christus zu erkennen, eine GENAUE Erkenntnis zu erlangen...

    Diese GENAUE Erkenntnis wäre, dass Jesus kein Geschöpf wie die Engel ist, da er sie ja selber erschuf, sondern dass "weil Gott nur einen Gott zeugen kann" er ein Gott ist. Jesus ist der Friedensfürst, Ewigvater, starker Gott (Jes. 9).

    Würde die LK diese genaue Erkenntnis predigen, hätten sie Probleme, ihren selbstgeschaffenen Status zu verteidigen, den sie im WT vom 15.7.13 auf S. 20 betonen und damit Jesus auf die Seite schieben:

    "Warum ist es so außerordentlich wichtig, dass wir diesen treuen Sklaven kennen und anerkennen? Weil von diesem Organ unsere geistige Gesundheit, unser gutes Verhältnis zu Jehova, abhängt."

    Damit predigen sie ein anderes Evangelium als es in der Bibel steht. Richtig müßte es nämlich heißen: Unser gutes Verhältnis zu Gott hängt von unserem Glauben an Jesus Christus ab! Apg. 4:12 "Nur JESUS kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie." HFA

    Während der LK im WT vom 15.9.93 S. 22 lehrt: "Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen."......

    .....warnt uns doch Paulus in Eph. 1:6-8 davor, einem ANDEREN Evangelium zu folgen: "Ich sage es noch einmal: Wer euch eine ANDERE Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den wird Gottes Urteil treffen!" HFA

    Lieber Fragesteller, du kannst hier auf BI feststellen, dass die Sonderlehren der JWOrg. mit Hilfe der Bibel entlarvt werden konnten. Weil es augewachte Christen sind, Kommentatoren, die wie früher die Beröer nachforschten, ob sich diese Dinge so verhalten.

    Probiere doch 1. Thes. 5:21 aus, wo wir ermuntert werden: "Prüft alles, behaltet das Gute!"

    Es geht nicht nur darum, zu wissen, dass Jesus Christus der Sohn des Höchsten ist - das haben zu Jesu Erdenleben sogar die Dämonen nicht angezweifelt... es geht vielmehr darum, die Dynamik im NT zu erkennen, wie nach und nach der Vater die "Herrlichkeit, die der Sohn bei ihm hatte, bevor die Welt erschaffen wurde" bekanntmachte in der Welt.(Joh. 17:1-5)

    LG Ulla

     

    1. Edelmuth an Ulla

      Guten Morgen Ulla

      Diese GENAUE Erkenntnis wäre, dass Jesus kein Geschöpf wie die Engel ist, da er sie ja selber erschuf, sondern dass "weil Gott nur einen Gott zeugen kann" er ein Gott ist.

      Wäre Jesus die Leibesfrucht Jehovas, hätte er nie am Pfahl für uns sterben können, denn jemand, der wie Jehova ist, ist unsterblich. Jehova kann man nicht töten.

      Ede

      1. Lichtspender

        Liebe Edelmuth,

        im Himmel ist Jesus ein Gott gewesen. Er kam aus Gott. Stelle dir einfach eine Kugel vor. Langsam stülpt sich da etwas hervor, eine Delle. Sie wird immer größer und größer. Aus der großen Kugel bildet sich eine kleine Kugel, die sich dann abtrennt. So etwas passiert bei Sternen und auch im Tierreich (asexuelle Fortpflanzung). Da Jesus aus Gott kam -- ohne dass eine Frau nötig war, war er göttlich. Ein himmlischer Gott wie sein Vater. Gott aus Gott. Selbst schuf er dann alles andere. (Jesus konnte, wenn nötig, auch Engel werden. Einige vermuten, dass er der Engel war, der Mose am Dornbusch erschien.)

        Und im 1. Jahrhundert, liebe Ede, wurde er Mensch. Sein Vater übertrug das Leben in den Mutterschoß der Maria. Er wurde echter Mensch. Und als solcher wurde er geboren. Ganz als Mensch. Und Menschen sind sterblich. Deshalb konnte Jesus sehr wohl sterben. Und er starb auch für uns. Denn als er auf der Erde lebte war er nicht Gott -- sondern Mensch. Das muss verstanden werden. Und die letzten 3 Johannes-Briefe legen darauf den Nachdruck.

        Danach wurde er von seinem Vater auferweckt zu einem Geistwesen. Im Himmel ist Jesus wieder göttlich -- ein Gott neben seinem Vater. Eigentlich ist es doch ganz einfach, Ede.

        In Liebe

        Lichtspender

         

        1. Edelmuth an Lichtspender

          Hallo Lichtspender

          Wenn du zu recht sagst, dass der Vater das Leben Jesu in den Schoß der Jungfrau Maria gelegt hatte, sodass Jesus als Mensch geboren wurde, musste Jesu Leben in den Himmeln zuvor beendet worden sein. Wäre das möglich, wenn Jesus die Leibesfrucht Jehovas, der nicht sterben kann, gewesen wäre?

          Jesus ist zu für uns am Pfahl gestorben. Nach drei Tagen ist Jesus durch eine neue Schöpfung vom Vater in den Himmel auferweckt worden. Jesus, der auf der Erde ein Mensch aus Fleisch und Blut war, ist nun ein Geistgeschöpf.

          Es gibt Überlegungen, dass eine unsterbliche Seele bei Eintritt des Todes den menschlichen Körper verlassen würde. Das wird gerne auf Jesus übertragen, der zuvor als Geistwesen im Himmel gelebt und bei seinem Tod lediglich den menschlichen Fleischesleib abgelegt haben und wieder in den Himmel zurück gekehrt sein soll.

          Diese Überlegung hat nur einen gravierenden Fehler.

          Unsterbliche Seelen bedürfen keine Rettung und somit auch keinen Jesus und die gesamte christliche Hoffnung wäre ein fake. Jesus wäre auch nicht vom Vater gerettet worden, denn er wäre nicht einmal tot gewesen. Wie sollte er da am Pfahl sterben und für uns das Opfer bringen?

          Nein, verehrter Lichtspender. Jesus war bestimmt tot und hat für uns das Opfer beschafft.

          Ede

        2. Gerd

          Nach folgendem Statement erhebt sich eine Frage, vorher was Ede schrieb:

          Nach drei Tagen ist Jesus durch eine neue Schöpfung vom Vater in den Himmel auferweckt worden. Jesus, der auf der Erde ein Mensch aus Fleisch und Blut war, ist nun ein Geistgeschöpf.

          Oftmalige Schöpfung? Das erinnert an eine Raupe, die durch die Metamorphose zum Schmetterling wird, Gemeindelied Nr. 77: "Jesus our Butterfly".

          Ist es korrekt wenn man das eigene Kind als "erschaffen" bezeichnet? Aber wer "A" sagt, muss auch "limente" sagen können! [/joke]

          Auch die Kirchenväter hielten, in Verbindung mit dem Gottessohn, über den Begriff "gezeugt", oder eher "geschaffen", viele Begriffsdebatten darüber in ihren Konzilien, einige Jahrhunderte lang. Gehen wir zum ersten Glaubensbekenntnis (325), das "Nicänische Bekenntnis", Auszug:

          ...den Sohn Gottes, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist d. h. aus dem Wesen des Vaters vor aller Zeit, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater...

          Und nun muss wegen Ede, das Bekenntnis wieder umgeschrieben werden, oder liegt er gar richtig?

          Dann hätte ich ja eine Tochter geschaffen! Aber auf die Werkstatt und Werkzeug kann ich mich nicht mehr erinnern, sondern nur daran, dass sie "geboren" wurde...

          ...den alten Witz mit dem Bohrer erspare ich mir nun...

          Empfehlungen an Edes Werkstatt!

        3. Gerd

          Nun muss ich mir selber Antwort geben, denn durch's Nachdenken entstehen neue Perspektiven, oder Begrifflichkeiten.

          Jesus wurde durch den hlg. Geist gezeugt, also der himmlische Sohn Gottes wurde i n die Maria hineingezeugt.

          Bei seiner Auferstehung in den Himmel wurde er nicht neu geboren. So ist Edes Wort "Geistgeschöpf" garnicht unrichtig. Auch die Christen werden durch Gott neu geboren (Joh. 3) und sind dann auch 2Kor 5:

          17 Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

          Hier entsteht der Konflikt der Begriffe "geboren" und "geschaffen". Wenn wir schon beim Thema sind: kann David in der Auferstehung mehrmals "geschaffen" werden. Das Original gab es nur einmal, also müsste in "Gottes Gedächtnis" nur e i n David existieren. Weitere Davids wären dann Klone, was ja nicht vorgesehen ist. Wenn wir ein Dokument speichern, dann ist es das Original, jede weitere Kopie ist nicht mehr das Ursprüngliche, obwohl es digital aus den gleichen Bits besteht - kann man das dann als Erschaffenes bezeichnen?

          Genug der Philosophie. Interessant ist die Bezeichnung durch Petrus hier, 2. Brief 1:4

          durch welche er uns die größten und kostbaren Verheißungen geschenkt hat, auf daß ihr durch diese Teilhaber der göttlichen N a t u r werdet,

          Wie das geschieht, zeigt Paulus in Römer 8: 29

          Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erst-g e b o r e n e sei unter vielen Brüdern.

          Kann man die Brüder/Schwestern Jesu als "Geschaffene" bezeichnen? Eher als "Nachgeborene" des gleichen Vaters.

          Das wollte ich durch Nachdenkprozess als Ergänzung los werden, auch für Ede!

  13. Dominikus Klein

    Alle zitieren hier die Bibel aber ...naja, egal, stell nochmals meine Frage an Edelmuth in geänderter Form um bei Bruderinfo akzeptiert zu werden...
    Hallo Edelmuth,
    Du schreibst: "Die Auserwählten bekommen im Himmel einen geistigen Leib, der auf die Erfordernisse im Himmel abgestimmt ist. Dieser Leib braucht keine Nachtruhe, denn Geistgeschöpfe leben von der Kraft des Vaters. Sie benötige auch keine Mahlzeiten, denn sie haben keinen Fleischesleib, sondern einen geistigen Leib ohne Mund, Nase und Magen. Auch gibt es dort oben nichts, was sie essen oder trinken könnten, und Toiletten gibt es dort auch nicht."
    Und sollte sich jemand auf Offenbarung 19:8-9 berufen...

    8 Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
    9 Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes!
    ...ja was dann Edelmuth?
    Gruß Domi

  14. Petrus111

    Liebe Freunde,

    es wurden eine Menge Kommentare gegeben - im Sinne eines religiösen und theologischen Austausches. Das ist gut, das ist richtig und das ist wichtig.

    Bezogen auf den Artikel möchte ich jedoch einen ganz anderen Ansatz wählen:

    JZ sind eine fundamentalistische Endzeitsekte; ihre "religiösen Lehren" geben sich dem Unbedarften, dem Hungrigen, dem Nichtwissenden als sehr fundierte biblische Erkenntnis aus. Auch alle, die in dieser Religion aufgewachsen sind und systematisch von allem anderen ferngehalten wurden, glauben, es sei das einzig Wahre, das Universum, die wahre Welt.

    In Wirklichkeit sind JZ eine totalitäre Sekte, die ihre Mitglieder isolieren, sie in einer Parallelwelt gefangen hält und nachdem ihnen dies gelungen ist, drohen sie ihren Mitgliedern im Falle des religiösen Ungehorsams mit Ächtung, sozialer Isolation.

    Sie schaffen ihren Mitgliedern eine Parallelwelt; ein kleines heimeliges Paradies, malen den Rest der Welt als gefährlich, feindlich, satanisch, böse.

    Sie erklären ihren Mitgliedern, wenn man den Regeln der Org folgt, also missioniert und seine Kraft, Zeit, Geld in die Mission und ihre Nebengeschäfte steckt, dann sei das der einzig wahre Gottesdienst. Wer der Org folgt, der folgt Gottes Willen. In der Zeit des Endes ist dies das einzig Wahre - alles andere ist, als ob man an einem sinkenden Schiff den Schornstein streicht.

    Zentrale Lehre ist die Lehre von der Zeit des Endes, die 1914 mit der unsichtbaren Gegenwart Jesu begann und bald - bald - bald in Harmagedon mündet. Auf dieses Ende warten JZ nun bereits seit 140 Jahren - seit 1975, seit der Generation von... und nun in der überlappenden Generation. Jedenfalls lohnt es sich nicht, in sein eigenes Leben zu investieren - und auch nicht in das seiner Mitmenschen - denn die sind ohnehin alle zum Untergang verurteilt, wenn sie nicht auch der Org von JZ beitreten.

    So - und nun fangen Mitglieder der JZ-Org an, die sogenannte Theologie zu hinterfragen. Sie decken eine Sonderlehre nach der anderen auf - sie beginnen, tatsächlich religiös aufzuwachen.

    Dabei stellen sie nicht als erstes fest, dass sie gar keine Christen sind, weil sie ihren Nächsten ja nicht lieben, sondern diesen lediglich als dem Untergang geweihten Weltmenschen betrachten, den es zu bekehren gilt. Sie stellen auch nicht fest, dass Gott ja diejenigen verderben wird, die die Erde verderben - das Umweltschutz also etwas christliches ist. Nein, sie hinterfragen einzelne Sonderlehren - und stellen fest, dass das theologischer Unsinn ist.

    Das ist aber für die Org auch ein Problem - nachdem sie ihre Mitglieder mit hochkompliziertem Unsinn schwindelig gemacht hat, wehren sich einzelne - stellen Fragen - verursachen Unruhe...

    Das endet relativ schnell mit dem Gemeinschaftsentzug - um diese Mitglieder mundtot zu machen. Es ist die einzige Chance - denn Argumente können mangels Substanz nicht entgegen gehalten werden. Es kommen dann Allgemeinplätze wie: Gehorsam, nicht vorauseilen, Jehova wird zu seiner Zeit..., Einheit der Versammlung, der Sklave tut sein bestes und ist von Gott gesegnet... uvm.

    JZ haben keine Argumente - sie sind theologisch geschulten Menschen - entgegen ihren eigenen stolzen Bekundungen - in keiner Weise gewachsen.

    Im Zuge meines Gemeinschaftsentzuges (mir wurde "Verlassen der Gemeinschaft" unterstellt, obwohl dies Unsinn war), habe ich fast alle Ältesten der Versammlung kontaktiert - und auch weitere erfahrene Brüder. Der Prozeß dauerte ungewöhnlich lange - so konnte ich mit vielen Leuten sprechen. KEINER hatte Argumente - sie konnten nichts von dem, was ich auf ihren Vorwurf der "Neutralitätsverletzung" entgegnete, entkräften. Die Strategie ist: stumpf den Vorwurf behaupten; auf Gegenargumente schweigen.

    Fazit: immer mehr JZ hinterfragen ihre RELIGION - und das ist auch gut so - weil diese in ihren zahlreichen Facetten ein Gebilde ist, dass dazu führt, dass ihre Mitglieder der Org dienen, statt dass die Org ihren Mitgliedern dient.

    Das ist der ganze Zweck der Übung - und zwar spätestens, seit Rutherfort den Verein übernommen hat. Es geht um Machtausübung über die Mitglieder, die an der kurzen Leine gehalten werden sollen, um den Apparat aufrechtzuerhalten.

    Jeder, der sich das Denken, das Reden, das eigene Nachforschen nicht verbieten lässt, ist eine große Gefahr für die Org und wird über den Gemeinschaftsentzug mundtot gemacht. Darauf weist der Artikel hin...

    beste Grüße

    Petrus111

    1. F&F

      Chapeau. Treffend definiert. Vogelfaenger sind sie. Wird Zeit, dass die Vögel ein auf Hitchcock machen.

    2. Lichtspender

      Lieber Peter111,

      vielen Dank für deinen treffenden Kommentar zu dem Artikel. JEDER sollte deinen Kommentar lesen. Manchmal -- auch ich -- scrollt man ja über längere Kommentare schnell hinweg. Deiner ist wirklich LESENSWERT und absolut WAHR!

      1. Hallo lichtspender,

        Ich möchte mich dir anschließen. Petrus111 hat das treffend formuliert.

        Mir persönlich fällt es immer noch schwer meine Gedanken und Gefühle hier zu  äußern.  Ich bin sozusagen in der "wahrheit "( heute kann ich nur den Kopf darüber schütteln ) aufgewachsen.  Ich war so glücklich darüber dem wahren gott dienen zu dürfen und die Wahrheit zu kennen. So was einzigartiges. Ich empfand Mitleid mit meinen Mitmenschen. Der Antrieb zum predigen war anfänglich die liebe.  Doch man wurde älter, Dinge  geschahen,  FamilienAngehörige  verließen die Org.  Und daß "Licht " wurde nicht heller, nein es ging an und aus. Man fing an grundsätzliches zu hinterfragen.  Man gab unbequeme  antworten im wt-Studium.  Wurde nur noch ungern dran genommen.  Trotzdem hielt ich daran fest. Unbeirrt.  Ich kann doch meinen himmlischen Vater nicht enttäuschen.  Ich wurde krank. Immer schlimmer.  Konnte immer seltener in die Zusammenkünftige gehen. Das war im Nachhinein meine Rettung.

        Johannes10:27,28,29:"Denn meine schafe hören meine stimme, und ich kenne sie;und sie folgen mir, und ich gebe Ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen,  und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.  Der vater, der sie gegeben hat, ist größer denn alles; und  niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. "

        Nach dem Schock der Erkenntnis dass die wtg eine Endzeit Sekte ist (hab lange gebraucht das so auszusprechen ) waren mir besonders diese Worte eine große stütze. All die Schafe werden von Ihrem Hirten gerufen.  Sie rennen nicht alle gleichzeitig los. Das eine schneller als das andere. Manche benötigen vielleicht ein paar liebevolle stupste die sie hierauf BI oderall den anderen  tollen Seiten finden. So gerne würde ich meinen Mann an der Hand nehmen und ihn herausführen.  Doch ich muss meinem Hirten vertrauen.  Nur er weiß wer ein Schaf ist.

        Mein Mann hatte vor kurzem dientwoche, die Abschluss ansprache lautete " in der Wahrheit  befestigt bleiben.

        Da musste ich weinen.

        Liebe Grüsse an alle Mitleser und mitleidenden, die noch Angehörige  da drinnen haben.

        Dorkas

  15. noomi an Lichtspender

     
    Lieber Lichtspender – Das finde ich nun wirklich mal eine sehr logische und überzeugende Erklärung!! Gefällt mir sehr!!
    LG Noomi
     

  16. Andre

    "Wo wird dieses ewige Leben sein?? Im Himmel oder auf der Erde. Diese eine grosse Frage beschäftigt mich seit vielen Jahren. Ich habe bis heute keine schlüssige Antwort darauf bekommen."

    "Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! 23 Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?" (Johannes 21,22-23)

    Wo hätten denn Deiner Meinung nach Adam und Eva und Ihre Nachkommen gelebt, wenn diese nicht gesündigt hätten? Wo hätten Sie gelebt, wenn sie vom "Baum des Lebens" gegessen hätten und damit von Gott das ewige Leben erhalten hätten (das hatten sie nämlich vorher noch gar nicht, ist ein Irrtum, den die Menschen einfach hineinlesen, lies Johannes 21,22-23)? Wo würdest Du leben, wenn Adam und Eva nicht gesündigt hätten? Welches Leben haben denn Adam und Eva durch die Sünde verloren? Das ewige Leben auf der Erde als Menschen oder das ewige Leben im Himmel als Geisteswesen?

    Wenn du all diese Fragen mit "auf der Erde" und "als Menschen" beantwortest und anfängst die Bibel zu lesen und vorher zu Gott durch seinen Sohn zu beten mit genau dieser Frage, dann wirst Du mit Sicherheit die richtige Antwort erhalten. Trau Dich, ich habe es ebenfalls gemacht und wurde überrascht, wie einfach auf einmal die Wahrheit zu verstehen ist. Wer die 144.000 sind ist dann ganz einfach zu beantworten, warum Gott den Menschen so wie er heute existiert erschuf eine Antwort, die ein kleines 2 jähriges Kind verstehen würde. Diese ganzen "Streifragen", wie sie auch hier auftreten und mit der Bibel als "Schwert" vehement verteidigt werden, lösen sich dann in Wohlgefallen auf. Man muss dann keine geistigen Verrenkungen mehr anstellen, um das mit den Christen, den Juden und den Heiden unter einen Hut zu bekommen.

    "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist."

    Das "Essen" vom "Baum des Lebens" bewirkt erst die neue Schöpfung (der neue, nicht verwesliche aber immer noch menschliche Leib), den Adam und Eva noch nicht hatten aber den sie als Menschen erhalten hätten, hätten sie nicht gesündigt.

    "Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als E r s t l i n g unter denen, die entschlafen sind."

    Ich wünsche Dir, dass Du und noch möglichst viele andere Menschen, angefangen von Abel über Abrahm, Isaak, Jakob und die ersten Christen und wen Gott noch voraussah zu den "144.000 E r s t l i n g e n" gehören und in die "Ruhe Gottes" eingehen wirst, denn diese Tür steht bis zur großen Drangsal noch allen Menschen offen, denn noch heißt es "Heute". Zu den Erstlingen zu gehören, ist etwas besonderes, aber "Erstling" heißt nachtürlich auch, dass es auch "Zweitlinge" und "Drittlinge" geben wird (unter anderem die große Volksmenge nach der Drangsal, in der Vollendung alle Menschen, die der letzten Verführung Satans wiederstehen werden und sich im Gericht zurechtbringen lassen).

    "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist u n d in der Wahrheit anbeten."

    Satan will natürlich nicht, dass wir Gott in der Wahrheit anbeten. Daher lässt er durch seine Apostel allerlei Irrlehren verbreiten und nutzt dabei auch Gottes Wort. Dies hat er schon im Garten Eden getan und selbst vor Gottes eigenem Sohn schreckte er nicht davor zurück, Gottes Wort zu zitieren.

    Aber was können wir denn von Jesus lernen? Das die Bibel sich nicht widerspricht, und dass einige Bibelstellen aus dem Kontext gerissen einige Lehren der Christenheit (Dreieinigkeit, der Mensch kommt in den Himmel, Höllenlehre) scheinbar unterstützen, aber dass es auch klare, andere Texte gibt, die diese Irrlehren zu nichte machen können:

    "Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind w i e Engel im Himmel." (aber Jesus hatte nicht zu ihnen gesagt, dass sie Engel im Himmel sein werden, sondern nur dass sie w i e Engel im Himmel sein werden.)

    "Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht (2. Mose 3,6): »Ich b i n der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden." (aber Gott sagte nicht zu Mose, ich w a r, sondern ich b i n der Gott...)

    Alles Liebe.

     

     

    1. RoKo24

      Ich teile Deine Wortmeldung. Jesus sprach zum Ganoven, welcher ebenfalls am Marterpfahl hing: Luk 23:43: „Wahrlich, ich sage dir heute**: Du wirst mit mir im Paradies* sein.“

      Diese Übersetzung ist mit anderen Bibelübersetzungen übereinstimmend.

      *Paradies wird hier mit dem Garden Eden vernetzt. „Im Paradies“, אABVgJ11,13,16; gr.: en tōi paradéisōi (sprich: en tō paradéisō); J17,18,22(hebr.): beghan-ʽÉdhen, „im Garten Eden“. Siehe 1Mo 2:8, 10, 15, 16 in LXX.

      **„Heute“. Wenn auch WH, Nestle-Aland u. UBS im gr. Text ein Komma vor das Wort „heute“ setzen, wurden doch in gr. Unzialhss. keine Kommas verwendet. In Übereinstimmung mit dem Kontext lassen wir das Komma vor „heute“ aus. Syc (5. Jh. u. Z.) gibt den Text so wieder: „Amen, ich sage dir heute, daß mit mir du im Garten Eden sein wirst“ (F. C. Burkitt, The Curetonian Version of the Four Gospels, Bd. 1, Cambridge 1904).

      Möglicherweise nahm Jesus hier auch die Aussage zum Zustand der Toten in Anwendung, (Pre 9:5
      was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt). Ist man sich nicht bewußt - und kommt wieder zum Sinn, verging keine Zeit zwischen diesen zwei Gegebenheiten, Tod und Auferstehung. Somit heute. Meine Meinung.

      LG RoKo

       

      1. Lichtspender

        Das mit dem "heute" ist interessant!

        Sagen wir, wenn wir sprechen: "Ich will dir heute mal was sagen"? Nein, normalerweise nicht.

        Wenn ich es heute sage, ist es eigentlich klar, das ich es heute sage. Ich muss es nicht extra erwähnen. Mein Gesprächspartner ist ja gegenwärtig, heute.

        Sieht man sich die Stellen an, wo Jesus sonst noch "heute" verwendet, wird klar:

        Das Komma in der NW-Übersetzung an der Textstelle, wo Jesus mit dem Verbrecher am Holz spricht, ist nicht richtig gesetzt. Man prüfe die Jesus-Heute-Stellen selbst einmal nach! (mit einer Bibel-Konkordanz ganz einfach).

        Und eine weitere Begründung ist: Der Verstorbene wird nach seiner Auferstehung das Empfinden haben, noch "heute" auferstanden zu sein. Die Zeit dazwischen erlebt er ja nicht mit. Er ist tot und hat kein Zeitempfinden. Wenn er auferweckt wird, ist es, als würde er noch am selben Tag auferstehen: heute.

        In Liebe

        Lichtspender
        ????????

         

         

        1. Omma@Lichtspender

          Lieber Lichtspender,

          sehr gut, deine Erklärung!!!

          GLG  Omma und Oppa

        2. Ottonio

          "Wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten empfangen." Matth. 10

          Der Raeuber, der Jesus als Gerechten ansah, wurde von Jesus im Gegenzug zu den Gerechten gezaehlt. In der Auferstehung "der Gerechten und Ungerechten" wuerde der Raeuber nicht zu den Ungerechten zaehlen, sondern zu den Gerechten!

          Zu Jesu Zeit wurde der Bereich des Totenreichs, in dem sich die Gerechten befanden, als "Paradies" bezeichnet. Jesus, der "Gerechte" par eccelance, versprach dem frischgebackenem "Gerechten", Ex-Raeuber, dass sie beide sich noch am selben Tag im Paradies, sozusagen der Aufbewahrungshalle der Gerechten, wiederfinden wuerden.

           

          Tut endlich den Sauerteig der ZJ weg!

    2. Fragensteller

      Hallo an alle Bibelforscher hier,

       

      in 2 Tim. 2:19 lesen wir:

      „Aber das sichere Fundament, das Gott gelegt hat, ist unverrückbar. Es trägt den Abdruck von Gottes Siegel, auf dem zu lesen ist: »Der Herr kennt die, die zu ihm gehören.« Und: »Wer sich zum Namen des Herrn bekennt, muss aufhören, Unrecht zu tun.“ (Gute Nachricht)

       

      Für mich ist die feste Grundlage welche Gott gelegt hat eigentlich Jesus Christus.

      Nun lese ich in der Neuen Weltübersetzung der Zeugen Jehovas aber:

       

       Doch die feste Grundlage* Gottes bleibt bestehen+ und hat dieses Siegel: „Jehova* kennt die, die ihm gehören“+ und: „Jeder, der den Namen Jehovas* nennt,+ lasse ab von Ungerechtigkeit.“+

       

      Wie kommen die Übersetzer der Neuen Weltübersetzung dazu hier von Jehova als feste Grundlage zu sprechen? <kann mir da einer eine Begründung liefern?

      LG

      Fragensteller

      1. Störtebeker

         

        Störtebeker an Fragensteller

         

        Lieber Fragensteller,

         
        Die 237 Mal in denen das Tetragrammaton in der NWÜ der Zeugen Jehovas, in den griechischen Schriften auftaucht haben keine vernünftige Grundlage. Nur die Kurzform „Jah“ finden wir 4 mal in der Offenbarung und zwar in Offb. 19: 1,3,4 u. 6.
         
        In ca. 5000 vorhandenen Kopien der Christlich Griechischen Schriften, die die Grundlage der heute verfügbaren Übersetzungen bilden, findest du das Tetragramm diese 237 Mal nicht, nicht ein einziges Mal.
         
        Ein weiteres gravierendes Beispiel ist 1. Kor. 10:21, NWÜ: "Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am "Tisch Jehovas" und am Tisch der Dämonen teilhaben."
         
        Liest man den Kontext in einer anderen Bibel z. B. der Elberfelder 1. Kor. 10: 14-22, dann wird klar ersichtlich, dass im Vers 21 das Abendmahl gemeint ist. Im Kapitel 11:20-34 bezieht sich Paulus dann noch genauer auf dieses Thema.
         
        Jehova ist  ein Kunstname. Das Tetragramm finden wir in den hebräischen ca. 6800 mal. Wie genau es ausgesprochen wurde weiß heute niemand mit Sicherheit.
         
        Im Übrigen, lehrte uns Jesus beten: „Unser Vater der du bist in den Himmeln...“ (Matth. 6:9).
         
        Durch Jesus hat sich einiges geändert. Joh. 1:12 (Elb.) “...so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben...“
         

         
        Liebe Grüße von Störtebeker
         

         

        1. Fragensteller

          Hallo lieber Störtebeker,

          danke für deine schnelle und gute Antwort. Allerdings ist die Frage warum die WTG hier nicht den Namen Jesu verwendet noch nicht beantwortet. Sie glauben doch auch an Jesus Christus als Grundlage unseres Glaubens oder nicht.

          Liebe Grüße

          Fragensteller

        2. Störtebeker

           
          Lieber Fragensteller,
           

          wenn du hier einige Zeit mitliest, oder in früheren Artikeln und Kommentaren nach Antworten suchst, dann wirst du überwältigende Beweise dafür finden, dass die LK Jesus klein redet. Sie bezeichnen ihn nur als einen Engel. Das tun sie deshalb, weil sie sich auf Jesu Stuhl gesetzt haben. Wie die Pharisäer sich in Jesu Tagen auf Moses Stuhl gesetzt hatten.

           

          Sie sehen sich als Mittler zwischen Gott und den Menschen. Sozusagen als Stellvertreter Gottes auf Erden. Was der Papst für die Katholiken zu sein beansprucht das beansprucht die LK für die Zeugen zu sein. Das Fatale ist, du findest ähnliche Konstellationen auch in jeder anderen Religion.

           

          Es geht immer darum Macht über Menschen auszuüben, sie einzuschüchtern und sie für die Zwecke der jeweiligen religiösen Denomination zu missbrauchen.

           

          Wir brauchen keine Religion. Wir brauchen den Vater, den Sohn, Gottes Wort und den hl. Geist um die Schriften so weit richtig zu verstehen, wie es uns als unvollkommene Menschen irgend möglich ist.

           

          Dann brauchen wir noch Gleichgesinnte, und die finden wir hier.

           

          Liebe Grüße Störtebeker

           

           

      2. Dimitri

        Lieber Fragesteller,

        Ich könnte mir vorstellen, dass dies auf den Zitationsvorschlag der Septuaginta (griechische Übersetzung des AT) zurück zu führen ist.

        Dabei zitiert Paulus nach der Septuaginta den ersten Teil aus 4. Mose 16,5 und den zweiten aus 4. Mose 16,26. Dies wird von einigen Bibelübersetzungen auch so angegeben wie zum Beispiel von der Neuen Genfer Übersetzung. Dabei steht im AT zumindest in 4. Mose 16,5 das Tetragramm, wenn auch in unseren Übersetzungen des AT (die meistens den hebräischen und nicht den griechischen Text als Grundlage haben) die Zitate nicht wörtlich übereinstimmen.

        Nun könnte es sein (und ich glaube die NWÜ rechtfertigt die Einfügung auch so), dass die Übersetzer der NWÜ in 2 Timotheus 2,19 den Namen Jehova einfügten, da dieser im AT (LLX) vorhanden ist.

        Sicher ist auch mit dieser Einfügung 2. Timotheus im grösseren Kontext zu betrachten, so hat der Vater (JHWH) dem Sohn seine Nachfolger gegeben, die aber immer noch dem Vater gehören.
        Vergleiche Bsp: Johannes 17,6 / 17,9 / 18,9

        Ich hoffe das hilft dir etwas.

        Liebe Grüsse,
        Dimitri

  17. Hallo Jurek,

    Hier schicke ich ein Link welche wahrscheinlich das Antwort auf deine Fragezeichen sind.

    Darin wird logisch erklärt wie das mit die Bündnisse gedacht und gemeint ist welche Yahschua (Jesus) mit sein Jünger geschlossen hat.

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/1-ein-abendmahl-zwei-buende-02.html

    Ich habe die Ansicht das nicht alle Irrtümer und verkehre Ansichten  "aus die Welt" geschaft werden bevor Yahschua wieder kommt (Dan 2:42,43).  Satan har der Mensch und die Menscheit so gründlich irregeführt das wir uns Nachhinein uns noch über einiges staunen würden.

    Bete und frage um Einsicht ohne zu zweifeln, und forsch nach in der Schrift, und du wirst nach und nach antworten und immer mehr Deutlichkeit bekommen was dir (uns) jetzt noch nicht ganz klar und deutlich ist.

    Prüfe mit der Schrift, hinterfragt und bitte ???????????? um Anleitung und Geist. Du würdest sehn das macht unheimlich viel Spaß. Ja natürlich Tausch dich auch aus so wie hier auf Brüder Info und andere Sites.

    Internet ist ein große Quelle von Info. Auch viel "Mühl" aber darin versteckt auch schöne Perlen von Wahrheit. Frage und Bete um das richtige Unterscheidungsvermögen und steh offen für eigene Denkfehler und verkehrte Schlüßfolgerungen.

    Bleib nicht starr hängen an etwas wovon immer deutlicher wird das etwas nicht Stimmt und belegt wird mit sehr gute biblisch fundierte Argumente.

    Siehe Joël 2:28,29 (mache Übersetzungen Joël 3) und Daniel 12:4,8-10‼️

    MvG Aesculap

    1.  
      Hallo Aesculap,

      danke für deinen Link und die Infos.

      Ich bin immer über auch und speziell meine Denkfehler und verkehrte Schlussfolgerungen in einem fairen und offenem Dialog offen nachzudenken.

      Zum Glück nicht vieles ist es wirklich nötig um gerettet zu werden. Dazu muss man keine höhere Theologie studieren oder so. 😉

      Gruß von Jurek

  18.  
    Hallo Oma und Opa,

    vielen Dank für die interessanten Aussagen.

    Ich denke dabei, dass es wichtig ist auch persönlich (also nicht von anderen Menschen vorgegebene Richtlinien, also die berühmtberüchtigte "Brille") eine Einstellung und Bereitschaft haben sollte zu dem was man da glaubt, das wirklich objektiv zu überprüfen.  Viele wollen (oder dürfen) das leider nicht, und das stellt m. E. diesen Glauben auf dem Prüfstand, ob dieser wirklich glaubwürdig ist.
    Wer meint schon die volle Wahrheit gefunden zu haben (nur vor der Taufe geprüft?), dann kann das nicht immer die Wahrheit sein.

    Beste Grüße, Jurek

  19. Hallo Boas,

    ich kann deinen Aussagen zustimmen.
    Ein wahrer Diener CHRISTI folgt seinem HERRN ungeachtet
    dessen, wohin Er geht! (Offb 14:4)
    Sie stellen auch keine eigenen Ansprüche!  Auch tun sie sich selber nirgendwo einladen,
    sondern ihr HERR JESUS lädt sie zu sich ein, ohne dass sie das ausschlagen.

    Beste Grüße!
     

  20.  
    Hallo Edelmuth,

    Ich möchte dir paar Fragen stellen:
    Wenn Menschen für die Erde gemacht wurden und fühlen sich dort auch wohl, wieso kommen auch nach der Lehre der WTG solche in der Menge von 144.000(!) in den Himmel (wo sie sich nicht wohl führen?).
    Die WTG kann wohl nix dafür, dass vor vielen Jahren gab es gut 8.000 Abendmahlteilnehmer und die hätten aber auch langsam aussterben müssen (da die Zahl schon längst erreicht war), aber diese Zahl verdoppelt und verdreifacht sich!  Nur, weil die Menschen sich im Himmel dann unwohl fühlen?  😉

    Wo hatte JESUS und Apostel Christen mit zwei getrennten Hoffnungen gesammelt?

    Solche Bezüge der WTG auf Mat 25:40; Joh 10:16; 1.Joh 2:2 u. ä., sind klägliche Versuche um Christen in zwei Gruppen zu trennen! (vgl. aber Eph 4:4).

    Du schreibst was von "adoptierter Sohn Gottes".  Wird man da adoptiert?  Heißt es nicht, dass man von GOTT neu geboren werden muss? (Joh 1:12,13; 3:3,5,7)
    GOTT 'gebiert' einen neuen Menschen und adoptiert ihn nicht einfach nur (2.Kor 5:17)!  Nicht durch eigene Leistung wird man eine neue Schöpfung GOTTES und ein Mitglied der Familie GOTTES…

    So wie du dann die "Regierungsmitglieder" beschreibst, dann sind die sehr arm dran…  ?? Zumindest liest sich das für mich so.

    Gruß, Jurek 😉
     

    1. Edelmuth an Jurek

      Guten Morgen Jurek

      Die Auserwählten bekommen im Himmel einen geistigen Leib, der auf die Erfordernisse im Himmel abgestimmt ist. Dieser Leib braucht keine Nachtruhe, denn Geistgeschöpfe leben von der Kraft des Vaters. Sie benötige auch keine Mahlzeiten, denn sie haben keinen Fleischesleib, sondern einen geistigen Leib ohne Mund, Nase und Magen. Auch gibt es dort oben nichts, was sie essen oder trinken könnten, und Toiletten gibt es dort auch nicht.

      Regierungsmitglieder wären tatsächlich arm dran, wenn sie sich nach der Erde und dem dortigen Leben zurück sehnen würden, wenn sie sich nach der Gesellschaft von Menschen sehnen oder sich als Könige verehren lassen wollen, oder wenn sie Nachkommen haben wollen, denn dieses Bedürfnis hat bereits Geistgeschöpfe dazu bewogen mit Frauen auf der Erde Nachkommen zu zeugen, sodass der Vater eingreifen und sie durch die Sintflut alle vernichten musste.

      Die Erde kann etwa 20 Milliarden Menschen ernähren, etwas so viele, wie vermutlich bereits verstorben sind. Wir hoffen natürlich, dass möglichst alle Menschen zur Auferstehung kommen. Verteilt man 20 Mrd. Menschen auf 144 000 Könige, dann müsste sich jeder König 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und das 1000 Jahre lang um 138 888 Menschen kümmern. Natürlich will kein Mensch von einem König allein beurteilt werden, was die Sache noch schwieriger machen würde. Möglicherweise bedarf nicht jeder Mensch 1000 Jahre lang der Aufmerksamkeit eines Königs, aber über Menschen zu regieren bedeutet eben nicht, Daumen hoch oder Daumen runter, sondern es bedeutet sie anzuleiten, zu beraten, was für jeden Einzelnen das Beste ist, Entscheidungen zu seinem Nutzen zu treffen, denn das Ziel das Vaters und des Sohnes ist es, dass niemand verloren geht, sondern möglichst alle Menschen zu ewigen Leben geführt werden.

      Wie die Dinge im Himmel ablaufen werden kann ich nicht beurteilen, aber die Mitkönige mit Jesus werden über ihre gesamte Regierungszeit viel zu tun haben.

      Es ist natürlich eine Ehre und ein Vorrecht als Mitkönig im Himmel dienen zu dürfen.

      (Lukas 13:23-24) . . .Nun sagte jemand zu ihm: "Herr, sind derer wenige, die gerettet werden?" Er sprach zu ihnen: 24 "Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen,

      Damit sich niemand durch seinen materielle Reichtum bereits auf der Erde Vorteile zu Gunsten seiner Beurteilung erkaufen kann, wird niemand erkennen können, für wen sich der Vater tatsächlich entscheidet. Deshalb werden sich viel mehr Menschen berufen fühlen, als tatsächlich benötigt werden.

      Ede

      1. RoKo24

        Lieber Ede. Dein Ausdruck stimmt leider nicht. Jesus Christus ist DER  K Ö N I G. Es gibt keine KönigE! Es wird so sein, dass 144.000 und die Zahl ist biblisch Mitregenten geben wird. In Off. wird von der Hochzeit gesprochen. Heute kennt man so eine "Regierung" als Fraktion in der Bundesregierung. So und so viele haben an der Regierung teil, sind damit Diener des Königs und erfüllen was dieser tun wird wollen. Sie selbst sind aber kein König. Leider schriebst Du das zu meiner Verwirrung. Ich weiß was Du meinst...

        Das Wort König ist ebenso dem Volkswillen im alten Israel geschuldt. Das Volk wollte einen König! Psychologisch gesehen. So wie auch benachbarte Reiche einen König hatten. Sie hatten immer "nur" einen Anführer. Ich will nicht sagen Führer, weil das zu Verwerfungen mit den 1930er Jahren führt. Moses war kein König in diesem Sinn. So ließ Gott diesem Wunsch zu. König Saul, David, Salomo ... Diesem menschlichem Verständnis nach was ein König ist, wurde auch Jesus der König. Er sagte, mein Königreich ist kein Teil dieser Welt... mit allem was damit verbunden ist... Damit entstand das Wort König lediglich als Synonym für Höchster Herr, gleichwohl es irdisch und himmlisch etwas anderes symbolisiert.

        LG RoKo

  21. Eine Hoffnung ‼️

    nur der Töpfer bestimmt zu was für Gefäß er dich einsetzen, bestimmen wird. Aber wir sind alle Eine Herde unter Christus.

    Der Braut wird von der Erde gekäuften sein..., ein neuer Schöpfung von Menschen die umgewandelt werden zum Geistigen Leib um mit Christus als König und Hohepriester als Könige und Priester über die Erde zu Regieren.

    Sogar Engel sind an diese Regierung und Personen unterworfen weil Paulus sagte das diejenigen sogar Engel richten würden.

    Wie fängt Yahschua sein Regierung an....?

    ‘Während du sie noch anschautest, brach auf einmal ohne Zutun einer Menschenhand ein Stein los.

    Er traf die Füße der Statue, die aus Eisen und Ton bestanden, und zerschmetterte sie.

    Da wurden Eisen und Ton, Bronze, Silber und Gold miteinander zu Staub zermalmt.

    Auf einmal waren sie wie die Spreu auf dem Dreschplatz im Sommer. Der Wind trug sie fort, und es war keine Spur mehr davon übrig.

    ABER DER STEIN, DER DIE STATUE ZERSCHLAGEN HATTE (Menschliche Regierungen gehorsam an Satan) WUCH ZU EINEM RIESEN BERG DER DIE GANZE ERDE AUSFÜLLTE...

    Aber der Stein, der die Statue zerschlagen hatte, wuchs zu einem riesigen Berg, der DIE GANZE ERDE AUSFÜLLTE.

    yahschua ging nach der Himmel um mitunter woningen für sein Braut ???????? vor zu bereiten.

    dies läßt mir daraus schließen das Yahschua schon zum Machtwechsel zur Erde hinabsteigt um Gottes Reich wo er als König und Höhepriester der Haupteckstein vom neue Jerusalem Bildet, und mit der von der Erde gekaufte Braut zusammen nach der Machtwechsel von Himmel aus regieren wird mit natürlich Vertreter auf Erde (Jeremia 23: 4-6) das Himmlische Jerusalem.

    In der Zeit dieser Königreiche wird der Gott des Himmels ein Reich errichten, das niemals untergehen wird. Dieses Reich wird nie einem anderen Volk überlassen werden, im Gegenteil: Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zum Verschwinden bringen, selbst aber ewig bestehen.’                                                  ‭‭Daniel‬ ‭2:34-35, 44‬ ‭NBH‬‬

    ‘Ich werde ihnen Hirten geben, die wirklich für sie sorgen. Sie sollen keine Angst mehr haben, nicht mehr erschrecken und verloren gehen'", spricht Jahwe.

    "Seht, es kommt der Tag", spricht Yahuwah, "da werde ich einen Nachkommen Davids zum König machen ????, der weise und gerecht regieren wird und der im Land für Recht und Gerechtigkeit sorgt.                                                                                 Dann wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit leben. 'Jahwe, unsere Gerechtigkeit' wird man ihn nennen.’                                                                       Jeremia‬ ‭23:4-6‬ ‭NBH‬‬

    Daraus kann man schließen das nach der Machtwechsel auf der Erde abgeschlossen ist das Yahschua mit seine Braut vom Himmel aus Regieren wird, nachdem er hier auf Erde Hirten und Struktur erschaffen hat welche nach der Anweisungen aus der Himmel regieren wird für Tausend Jahre.

    treuen werden auferstehen um eine Grundlage zu bilden (Regierung/"Berg") um der aufstehende Menscheit in Gerechtigkeit zu führen.

    kann sehr gut sein das Jerusalem dafür wieder benützt wird wo der Antichrist auch noch sein "Spielchen" spielen wird in der Drangsal.

    Aber die Hoffnung ist eine Hoffnung für alle Söhne Gottes zu werden unter und durch Christus wo jeder Knie sich für beugen muss.

    das bei viele die liebe für Christus nicht tief steckt geht hervor aus dem Fakt das viele Menschen ( wie Sand am Meer ) sich wieder verführen lassen durch Satan.

    Hoffnung auf ewig leben..., möglich Unsterblichkeit auf Dauer für alle welche Yahuwah treu bleiben ist nicht ausgeschlossen..., vielleicht sogar logisch.

    aber der Stoffliche Mensch ist für der Stoffliche Erde erschaffen, und daran verändert Satan sein Rebellion nichts an.

    so betrachte ich die Sache und kann dies weiter biblisch begründen.

     

    Was der abtrünnige Organisation Gottes betrifft welche ein Totalitaire diktatoriale Herrschaftsform angenommen hat ähnelt immer deutlicher der böse Sklave oder der bösartige Weingärtner der kein andere Standpunkte und Ansichten dulden. Sogar nicht wenn diese richtig, wahr und biblisch sind... Nur wenn man sich nicht "bewegt" und blind ???? diese Blinde Führung ???? folgt, spürt man seine Ketten nicht.....

    bleibt man "eingeschlossen"...., nicht in ein Art Arche Noah, sondern ein Art Titanic... ????

    Wieso Christliche Freiheit der Kinder Gottes?

    Amen

    Aesculap

    (Die vierte Wache)

    http://www.die-vierte-wache.eu/DE/3-zusammenbruch-des-wachtturm.html

     

  22. noomi an Bruder

     
    Lieber Artikelschreiber Bruder.
    Nein, ich bin nicht die Noomi in deinem Artikel, möchte aber trotzdem ein paar Gedanken dazu schreiben.
    Schon als Kind fühlte ich mich als Kind Gottes. Obwohl ich als JZ aufgewachsen bin, und durch deren Belehrung mir das Kind sein abgesprochen wurde, fühlte ich mich immer als Kind Gottes. Erst vor kurzem habe ich das Thema mit Schriftstellen wieder mal aufgearbeitet und bin nach wie vor zum Schluss gekommen, dass ich/wir durch den Glauben an Jesus Christus ein Kind/Kinder Gottes bin/sind.
    Was die Hoffnung betrifft, bin ich auch der Meinung, dass wir ein und dieselbe Hoffnung haben.
     
    Durch den Glauben oder ein tiefes Vertrauen an/in Jesus Christus haben wir die wunderbare HOFFNUNG AUF EWIGES LEBEN.
    Wer Lust hat, kann diese Stellen nachlesen.
    Johannes  3:15-18,   3:36,   5:40,   6:29,   7:37,   12:11,42,44,   14:1
    Apostelg.  11:17,20,   16:31,   19:4-5,   21:25,   24:24,   26:9,18
    Römer  3:25,26,   9:32,   10:4   /   Galater  2:16,17,   3:22,  
    Galater 3:24-26 (Söhne +Töchter durch die Taufe in Christus) 
     
    Wo wird dieses ewige Leben sein?? Im Himmel oder auf der Erde. Diese eine grosse Frage beschäftigt mich seit vielen Jahren. Ich habe bis heute keine schlüssige Antwort darauf bekommen. Auch nicht durch die Stelle in:
    1.Thess.  4:16,17 Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen. Ein Kommando wird gerufen und die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Dann werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.
    17 Danach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft. Und dann werden wir für immer bei ihm sein 
     
    Immer wenn diese Frage in mir auftaucht – kommt mir in den Sinn, was in Offenbarung 3:12 und Offb 21:2, 10 , 16  steht:
     
    12 Wer den Kampf besteht, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen und er wird diesen Platz für immer behalten. Ich werde ihn mit dem Namen meines Gottes kennzeichnen und mit dem Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von ihm aus dem Himmel herabkommen wird. Und mein eigener, neuer Name wird auf ihm geschrieben stehen.
    Offb 21:2   Ich sah, wie die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war schön wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.

    3 Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: "Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie alle werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.
    10 Dann nahm er mich im Geist auf einen sehr hohen Berg mit und zeigte mir die Heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabgekommen war 
     
    16 Die Stadt war quadratisch angelegt, Länge und Breite waren gleich. Als er die Stadt ausmaß, ergaben sich je 2200 Kilometer in Länge, Breite und Höhe. 
     
    Die Stadt wird als Würfel beschrieben. Jeder Würfel steht auf einer Grundlage. Wenn diese Grundlage die Erde (oder eine neu geschaffene Erde) ist – ja dann ist doch Oben mit Unten verbunden. Es wird gesagt, dass Gott bei den Menschen wohnt. Von Christus wird in Apg 3:20 gesagt, dass er wieder in den Erdkreis eingeführt wird.
     
    20  und damit er euch den Messias sende, den er für euch bestimmt hat, nämlich Jesus.
    21 Freilich musste er zunächst in den Himmel zurückkehren, bis wirklich alles wiederhergestellt ist, (oder wie eine andere Übersetzung sagt: Bis er wieder in den Erdkreis eingeführt wird.) 
     
    Das tröstet mich jeweils; denn dann ist es doch egal, ob ich im Himmel oder auf einer Erde bin. Wichtig ist für mich die geistige Verbundenheit mit Oben. Natürlich sagt Jesus, ich bin bei euch alle Tage - bis zum Abschluss. (also heute schon)  Aber wenn Satan und die Dämonen keine Gewalt mehr haben und die Luft rein ist, dann kann diese Verbundenheit frei fliessen. Das ist für mich die Freude aufs wirkliche Paradies!!!
    Ausserdem, wenn mein Glaube ein tiefes Vertrauen beinhaltet, dann sollte es mir auch, ob Kind oder Freund Gottes, gelingen die innere Gottverbundenheit heute schon zu spüren und dann fühle ich mich geborgen im Bewusstsein, dass das EWIGE LEBEN was und wie es immer geschieht, gut ja, sehr gut und zu meinem Besten geschehen wird.
    LG Noomi
     

    1. Omma@Noomi

      Danke, liebe Noomi,

      dein Kommentar ist sehr tröstlich.

      Besonders dieser Satz von dir hat mich tief berührt:

      "Ausserdem, wenn mein Glaube ein tiefes Vertrauen beinhaltet, dann sollte es mir auch, ob Kind oder Freund Gottes, gelingen die innere Gottverbundenheit heute schon zu spüren und dann fühle ich mich geborgen im Bewusstsein, dass das EWIGE LEBEN was und wie es immer geschieht, gut ja, sehr gut und zu meinem Besten geschehen wird."

      In der Hoffnung, dass es dir gut geht, grüßen dich ganz herzlich  Omma und Oppa

    2. Zartbesaitet

      Liebe Noomi,

      es war schön wieder von dir zu lesen.

      Nachdem wir Abstand zur ORG gewonnen haben (jetzt haben wir mehr als ein Jahr keine Zusammenkunft mehr besucht) konnten wir uns geistig auch weiter entwickeln und sehen nahezu alles gleich wie du! Auch für uns ist es gar nicht so sehr von Bedeutung, ob wir jetzt himmlische oder irdische Hoffnung haben. Wir wissen, dass wir mit Christus verbunden sind und unser Leben gewinnt Tag für Tag durch diese Verbundenheit an Qualität - und auch an Vertrauen zu ihm und seinem Vater.

      Was uns an deinen Zeilen sehr gefiel war der Umstand, dass du alle ins Boot holst, wenn du sagst "ob Kind oder Freund Gottes". Ja auch alle, die noch drin sind und denen gesagt wird, sie sind nur "Freunde" statt "Kinder", können - wenn sie es zulassen - eine Gottverbundenheit spüren - und wenn sie auch loslassen - vom ständig vorhandenen der Kette einer ORG, die  ein persönliches Verhältnis zu unserem Vater und seinem Sohn sehr erschwert. Aber wir kennen inzwischen einige, die noch drin sind - und ihren Weg gehen, die Richtung zu Christus orientiert haben, auch wenn das gänzliche Loslösen ein schwieriger Prozess ist. (man sieht es auch an der rasanten Zahl von denen, die von den Symbolen nehmen). Es ist also nur eine Frage der Zeit, wie viele sich hier noch befreien werden!

      Zur "großen Stadt" ein Gedanke. Wir haben dabei auch Hebräer 11:10 im Sinn, wo es lt. HFA heißt:
      Denn Abraham wartete auf die Stadt, die wirklich auf festen Fundamenten steht und deren Gründer und Erbauer Gott selbst ist.

      Wir sehen hier eine Gemeinsamkeit mit Abraham und Anbetern Gottes im AT - was also heißt, dass auch sie diese Hoffnung wie in deinen Zitaten aus dem NT hatten (z.B. Offenbarung 21), können aber falsch liegen. Wir kennen allerdings Richtung AT nur diese Aussage von Paulus. Wäre interessant wie andere dies sehen...

      Liebe Grüße von den Zartbesaiteten!

    3. Störtebeker

      Störtebeker an Noomi

      Liebe Noomi,

      du hast viele Texte angeführt, aber ein wichtiger war nicht dabei: 1. Joh. 3:1,2.

      Was genau dann sein wird weis heute Niemand!

      Liebe Grüße an dich Störti

  23.  
    Eine "ZJ" meinte, dass GOTT beruft die Menschen zum himmlischen Königreich, und sie verspürt ja keine Berufung.
    Ihre Begleiterin ergänzte, dass sie überhaupt nicht in den Himmel kommen will, sondern auf einer paradiesischen Erde sein möchte…

    Wie kann GOTT wem zu was berufen und ziehen, der das gar nicht will?
     

    1. pit an Jurek

      Lieber Jurek,

      ich weiss nicht, was ich von deinem Kommentar halten soll.

      Im Falle, er ist ernst gemeint, ist meine Antwort: "Bei Gott sind alle Dinge möglich."

      Der Eine meint: "Zufall."

      Der Andere: "Kann nicht sein. So eine Verkettung kann kein Zufall sein."

      Jeder nach seinem Glauben.

      Friede pit

    2. Edelmuth an Jurek

      Hallo Jurek

      Ihre Begleiterin ergänzte, dass sie überhaupt nicht in den Himmel kommen will, sondern auf einer paradiesischen Erde sein möchte...

      Das ist nicht ungewöhnlich. Die Menschen wurden für die Erde gemacht und fühlen sich dort auch wohl. Ursprünglich war ein Leben im Himmel nicht vorgesehen. Erst durch die Sünde Adams & Evas wurde zur Bildung einer Königreichsregierung der Aufenthalt im Himmel erforderlich und das auch erst durch den neuen Bund mit Christus.

      Vergegenwärtigt man sich, was im Leben eines Geistgeschöpfes im Himmel alles nicht möglich sein kann, wird verständlich, warum sich Menschen nach einem Leben auf der Erde sehnen.

      Als adoptierter Sohn Gottes und Regierungsmitglied mit Jesus im Himmel hast du ausschließlich die Interessen deines Herrn im Sinn mit nichts für dich selber. Alle privaten Interessen wirst du nie ausleben können, nicht einmal wünschen dürfen, denn dann wärst du der bedauernswerteste "Mensch" im Himmel, weil dann dein Leben ein ständiges Martyrium wird. Du gibst buchstäblich dein Leben für deinen Herrn, der die Menschen auf der Erde zu ewigem Leben führen will, hin. Du gibst dein Leben für die Menschen auf der Erde hin, mit nichts für dich selber. Erst, wenn du dazu bereit bist, verfügst du über eine notwendige Voraussetzung für ein Leben im Himmel.

      Das Opfer, das Jesus in viel größerem Umfang erbracht hat, ist für den Himmel so bedeutsam, das er die Menschen, die dazu bereit sind, als größer als einen von einer Frau geborenen Menschen erachtet.

      Ede

    3. Ottonio

      Ein Beispiel:

      Wenn ich dir vor einem Jahr 1000 Euro versprochen habe, es mir aber anders ueberlege und dir ein halbes Jahr spaeter 1000000 Euro verspreche, beharrst du dann auf mein 1. Versprechen von vor einem Jahr? Sagst du dann: "Es gibt 2 Versprechen, eines von 1000 Euro und eines von 1000000 Euro, und ich waehle das 1. Versprechen."? Oder hat nicht eher das 2., das bessere Versprechen das weniger gute 1. Versprechen abgeloest?

      Indem er sagt: der neue Bund, hat er den alten Bund fuer vergangen und nicht mehr zeitgemaess erklaert. So liest man im Hebraeerbrief.

      Beides zeitgleich gleich gueltig zu erklaeren, bedeutet neuen Wein in alte Schlaeuche zu fuellen. Dann macht weder das eine noch das andere Sinn.

      Nein, der bessere Bund wird letztendlich fuer alle gelten, sobald die verschiedenen Gruppen zu ihrer jeweiligen gegebenen Zeit gewahr werden, dass auch fuer sie der neue Bumd gilt. Am Ende des Tages bekommt jeder denselben Lohn, naemlich einen Denar. Es gibt keine verschiedenen Bezahlungen, das ist der Sinn des Gleichnisses Jesu.

      Jesus ist fuer alle Menschen gestorben, und er hat verschiedene Wege und verschiedene Geschwindigkeiten vorgesehen, auf dass alle dieses Endziel erreichen koennen. Sonst haette er weniger erreicht als Adam, der es geschafft hat, dass alle sterben. Und doch ist die Macht Jesu groesser als die Macht der Suende. Oder glaubt ihr das etwa nicht, und erachtet ihr das ueberstroemende Geschenk Jesu als minderwertig wenn ungleich mehr in den Genuss dieser Gabe kommen als ihr selbst es zugestehen wollt?

      Wieso hat Gott nicht nur Engel erschaffen, sondern Menschen? Und wieso war der Teufel auf um vielfach schwaechere Erdlinge eifersuechtig? Nun, das ist eine andere Frage, und soll erst dann hier beantwortet werden, sobald dieser hier bereits besprochene Punkt verstanden worden ist; ansonsten wuerde ich nur in den Wind sprechen.

       

       

    4. Ottonio

      Bei ZJ ist Gott ein Fremder geblieben, und die WTG hat alles getan, um sie mental von der Einladung Gottes fernzuhalten, indem man ihnen sagte, dass es Groessenwahn und ein Zeichen mangelnder Demut ist, sich einzubilden dazu zu gehoeren. Wenn der Einladungsbrief gefaelscht uebersetzt wurde, wie kann dann jemand der Einladung Folge leisten? Wenn ich von vorneherein sage, die Einladung gilt nicht fuer dich, wie kannst du dann ueberhaupt in Erwaegung ziehen, der Einladung zu folgen?

      Aber, so frage ich, wieso gilt die Einladung nicht, aber ansonsten soll ich alles befolgen?

    5. wäre der Mensch für den Himmel geschaffen, hätte es notwendigerweise keinen Adam geben müssen, der in Eden gärtnert.

      Jahwe macht alles perfekt, wohl überdacht und kennt den Ausgang der Dinge ehe er sie beginnt.

      wir sind Teil eines kosmischen Schauspiels, das im Prinzip schon vor Adam begann und wo Adam so was wie ein Katalysator wurde.

      Wenn der Christus in seiner Herrlichkeit am Ende der Tage manifestiert sein wird, so wie am Ende des jüdischen Systems, wird der Geist wirken, wie auch damals. Da konnten die Brüder in fremden Sprachen sprechen.

      Gottvertrauen zählt. Das ist zwar nicht immer leicht - aber es ist der einzige Weg

    6. Boas an Ede

      Lieber Jurek,

      "der Geist bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind" (Römer 8:16). Der Geist bezeugt nicht einen Ort der Auferstehung. Wenn jemand sich aber nicht als Kind Gottes fühlt, so wird er es wohl auch nicht sein. So schade das auch ist.

      Und was den Ort unserer Auferstehung angeht, wer will Gott sagen, wo er uns aufzuerwecken hat. Und zu welcher Arbeit er uns dann einteilt?

      Was hat Kain und viele ZJ gemeinsam? Kain wollte ein Leben mit Gott. Er brachte ihm sogar ein Opfer dar, um seinen Wunsch nach Nähe und Anerkennung JHWH zu zeigen. Der Knackpunkt war, er wollte dieses zwar, aber nicht zu den Bedingungen Gottes. "Hab Acht, die Sünde lauert an deiner Tür. Halte dich im Zaun."

      Auch die meisten Zeugen wollen ein Leben mit der Anerkennung und Gunst Gottes. Aber nicht zu seinen Bedingungen.

      Liebe Grüße
      Boas

      1. Edelmuth an BOAS

        Guten Abend BOAS

        Und was den Ort unserer Auferstehung angeht, wer will Gott sagen, wo er uns aufzuerwecken hat. Und zu welcher Arbeit er uns dann einteilt?

        Gott hat bereits festgelegt, wo er bestimmte Menschen aufwecken wird. Wenn ich diese Bibelstellen zitiere, um anderen Menschen zu zeigen, was Gott gesagt hat, werden meine Beiträge wieder gelöscht, so als wenn jemand etwas gegen die (Irr-)Lehren der WTG sagen will und ihm das Wort entzogen wird.

        Auch die meisten Zeugen wollen ein Leben mit der Anerkennung und Gunst Gottes. Aber nicht zu seinen Bedingungen.

        BI aber auch nicht!.

        Ede

        1. Edelmuth an BOAS

          Guten Morgen BOAS

          Adam & Eva wurden nicht mit einem geistigen Leib ausgestattet in den Himmel gesetzt, sondern mit einem fleischlichen Leib im Paradies auf die Erde.

          (Jesaja 45:18) . . .Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel, ER, der [wahre] Gott, der Bildner der Erde und der sie gemacht hat, ER, der ihr festen Bestand gab, der sie nicht einfach umsonst erschuf, der sie bildete, damit sie auch bewohnt werde: . . .

          Der Mensch wurde für die Erde gemacht und hat darauf abgestimmt auch seine Bedürfnisse.

          Durch den Sündenfall wurde eine Regierung mit Jesus als König in den Himmeln erforderlich. Während seiner Regierungszeit sollen die Nachkommen Adams & Evas nicht nur zur körperlichen  sondern auch zu geistigen Vollkommenheit geführt werden, so, wie Adam & Eva vom Vater erschaffen wurden.

          Für diese Regierung mit Jesus als König werden nicht alle Menschen, sondern nur eine auserwählte Gruppe von Regierungsmitgliedern benötigt, die über besondere Eigenschaften verfügen müssen. Diese Auserwählten sind mit Jesus Blut von der Erde erkauft.

          (Offenbarung 5:9-10) . . .Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren."

          Es können nicht alle Menschen über eine unbewohnte Erde regieren, sondern nur eine Gruppe vom Vater auserwählter Regierungsmitglieder mit Jesus über eine bewohnte Erde. Sie tragen nicht nur eine besondere Verantwortung, sondern sie empfangen darüber hinaus ein schwereres Gericht.

          (Jakobus 3:1) . . .Nicht viele von euch sollten Lehrer werden, meine Brüder, da ihr wißt, daß wir ein schwereres Gericht empfangen werden. . .

          Alle Menschen werden geprüft. Während die Herzen der großen Volksmenge geprüft werden, müssen die Gesalbten zu ihren Lebzeiten ihren Glauben durch Taten unter Beweis stellen.

          (Jakobus 2:26) . . .Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

          Sie sind es, die ihre Liebe zu den Menschen und ihre Berufung bereits auf der Erde durch ihre Predigttätigkeit im Auftrage Jesus (nicht irgendeiner Organisation) geboffenbart und ggf. ihren Tod für ihre unbeugsame Treue zum Vater und zum Sohn in Kauf genommen haben.

          (Offenbarung 20:4) . . .Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre.

          Sie werden als Mitkönige mit Jesus lobend in der Bibel erwähnt.

          Ede

        2. Boas an Ede

          Lieber Edelmuth,

          Du schreibst:
          "Durch den Sündenfall wurde eine Regierung mit Jesus als König in den Himmeln erforderlich. Während seiner Regierungszeit sollen die Nachkommen Adams & Evas nicht nur zur körperlichen sondern auch zu geistigen Vollkommenheit geführt werden, so, wie Adam & Eva vom Vater erschaffen wurden."

          Ich würde es nach meinem jetzigen Verständnis etwas anders ausdrücken:
          "Durch den Sündenfall wurde eine Regierung mit Jesus als König erforderlich. Während dieser 1000 Jahre andauernden Regierungszeit wird es sowohl die Nationen, die nach Harmargedon noch am Leben sind, und die real, am letzten Tag der Regierung Satans, Auferstandenen Toten hier  auf der Erde geben, die mit einem eisernen Stab gehütet werden. Ihre einstigen Machtstrukturen werden von Jesus und den Seinigen zerbrochen wie Tongefäße. Jesus trägt in dieser Zeit sein Schwert in seinem Mund.

          Ihre Aufgabe wird es sein (das Ihre bezieht sich auf Jesus und seine als Erstlinge erkauften Menschen), alle die, die es wollen, zur Gerechtigkeit zu führen. Und allen lebenden Menschen zu zeigen, wie es ist, wenn das Reich Gottes regiert. 10 Männer werden den Rocksaum eines Juden ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen. Denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.

          Am Ende der 1000 jährigen Regentschaft des Sohnes und der Seinen, wird jeder nicht nur wissen, welche Konsequenzen seine Entscheidungen haben werden. Er wird auch beide Seiten kennen. Niemand kann auf Unwissenheit plädieren. "Wir wurden verführt! Wir kannten ja lediglich nur das Königreich der Welt und seines Königs, dem Teufel. Was wir da alles Gute erleben durften, seit dem das Königreich Gottes und seines Christus herbeigekommen ist, war uns zuvor total fremd."

          Nach den 1000 Jahren der Aufklärung (hat meines Erachtens nichts mit Vollkommenheit zu tun) und sichtbaren und fühlbaren Vorteile, ein Leben mit Gott zu führen, wird sich jeder Mensch entscheiden müssen, ob er ein Leben mit Gott möchte. Und zwar nach Gottes Bedingungen. Der Teufel wird ein letztes mal frei gelassen um zu verführen. Um seine alte Masche der Verführung auszuprobieren. Doch nun hat er es mit wissenden Personen zu tun. Und nicht wie damals bei Eva, mit einer Person, die nur eine Seite kennt. Jetzt ist die Sache ausgeglichen. Dann werden die Bücher aufgeschlagen und neue Namen in das Buch des Lebens eingeschrieben. Und die Restlichen kommen in den Feuersee. Als letzter Feind wird der Tot zunichte gemacht.

          Warum lässt Gott das Böse zu? Weil die meisten Menschen dieser Welt verführt sind. Und diese schlechte Seite der Medaille genau kennen sollten. Erst wenn sie die andere Seite auch kennen, durch das 1000 ährrige Königreich, ist ein Gericht wirklich gerecht. Und dieses letzte Gericht erfolgt nach den 1000 Jahren.

          So sehe ich zumindest das Große und Ganze mit der Menschheit. Ist also meine private Schlussfolgerung, zu der ich gelangt bin.

          Sei ganz lieb von mir gegrüßt
          Boas

        3. Edelmuth an BOAS

          Hallo BOAS

          Doch nun hat er es mit wissenden Personen zu tun. Und nicht wie damals bei Eva, mit einer Person, die nur eine Seite kennt. Jetzt ist die Sache ausgeglichen.

          Wer, meinst du, wäre für die "Unwissenheit" Evas, die zu ihrem Tod führte, verantwortlich?

          (1. Mose 3:1-3) . . .Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: "Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?" 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: "Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.' "

          Eva war nicht unwissend, denn sie hat wörtlich das wiederholt, was Jehova ihr mitgeteilt hat. Damit wusste sie auch, was böse ist, nämlich sich nicht an die Weisungen des Vaters zu halten. Doch Satan stellte Gott als Lügner hin und widersprach SEINEN Anordnungen.

          (1. Mose 3:4-5) 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: "Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse."

          Satan offerierte ihr durch ihren Ungehorsam die Möglichkeit selber zu entscheiden, was gut und was böse sein sollte. Das Ergebnis sehen ständig bis zum Überdruss.

          Wir können uns wie Paulus auf unsere geistige wie fleischliche Unvollkommenheit berufen, die uns gegen unseren Willen zur Sünde verleitet. Diese Möglichkeit hatten Adam & Eva nicht, denn sie waren seit ihrer Erschaffung durch den Vater vollkommen. Jehova beurteilt auch in ihrem im Falle die Herzen.

          Ede

        4. Boas an Ede

          Lieber Edelmuth,

          ich kenne die Sichtweise Deines letzten Kommentars. "Satan bezichtigte Gott der Lüge und legte Eva die Rebellion gegen Gott nahe." So oder so ähnlich meintest Du es doch.

          Nun, ich habe einen ganz anderen Blickwinkel zum Sündenfall. Wenn Eva bewusst und voller Absicht gegen das Gesetz Gottes gesündigt hat, wo liegt dann noch der Betrug der Schlange? Den Betrug erkannte Eva Bereits vor der Urteilsverkündung und Urteilsvollstreckung. Somit kann das alt werden und sterben (Ihr werdet bestimmt nicht sterben") nicht zum Betrug der Schlange gehören. "Die Schlange betrog mich. Und so aß ich." Auch Paulus sagt von Eva, und nur von Eva, dass sie nicht nur betrogen, sondern gründlich betrogen wurde. Worin liegt also der Betrug der Schlange? Wo hingegen Adam nicht betrogen wurde.

          Und wieso kam die Sünde nur durch einen Menschen in die Welt? Durch Adam und nicht durch Eva, die zuerst das Gebot übertrat? Übertrat sie es willentlich?

          Alles in allem sehr interessante Gedanken, die wir uns da beide machen.

          Liebe Grüße
          Boas

        5. neutruma

          "Und wieso kam die Sünde nur durch einen Menschen in die Welt? Durch Adam und nicht durch Eva, die zuerst das Gebot übertrat? Übertrat sie es willentlich?"

          Jetzt bin ich aber auch auf die Antworten gespannt, Boas.

        6. Edelmuth an BOAS

          Guten Abend BOAS

          Deine Fragen sind echt super! Sie zeigen mir, dass du über Gott von Herzen nachdenkst und dass du alles über IHN wissen willst. Deine Fragen machen mir so viel Spaß, weil auch ich selber nachforschen muss. Ich habe schon eine Idee, aber ich möchte deine Fragen gerne erst morgen Abend beantworten. Da habe ich mehr Zeit.

          Ede

        7. Boas an Ede und neutruma

          Lieber Edelmuth,

          da ich noch nicht gesund bin, wird mir ein bisschen Ruhe gut tun, während ich auf Deine Ergebnisse des Forschens voller Freude warte.

          Es gibt da noch viele weitere Fragen zum Sündenfall:

          Was erkennt man aus der Antwort Evas auf die Frage des Teufels?
          Wie nennt man heute eine Frage, die sich der Teufel zu Beginn bediente?
          Welche Erwähnungen des Teufels waren wahr, halbwahr oder Falsch?
          Was fragte und sagte der Teufel wirklich?
          Forderte der Teufel Eva zum Übertreten eines göttlichen Gesetzes (Rebellion gegen Gott) auf?
          Welchen Betrug erkannte Eva bereits vor dem Urteil und dessen Vollstreckung?
          Welchen Betrug erkannte Eva erst viel später? (gründlich Betrogen = zwei Mal betrogen!?)
          Wie unterscheiden sich die Antworten Adam und Evas an Gott?
          Worin liegt der Unterschied zu Adam?
          Warum kam die Sünde nur durch Adam in die Welt, und nicht durch Eva?
          Wie unterscheiden sich die Urteilssprüche beider Menschen?
          Warum sagt Gott nicht, ich werde Feindschaft setzen zwischen der Schlange und dem Mann?
          Warum betrifft die Feindschaft nur die Frau?
          Warum ist das Wort Feindschaft hier so zutreffen auf die Frau?
          Könnte Eva theoretisch eine Auferstehung haben?
          Kann Adam eine Auferstehung haben?

          Bei so vielen Fragen freue ich mich auf die Gedanken von Dir. Und natürlich auch von Anderen.

          Ganz liebe Grüße
          Boas

        8. Boas an Ede

          Lieber Edelmuth,

          über einige meiner Meinungen schweige ich mich aus. Sowohl bei Bi, wie auch Bi-aktuell. Auch Jesu Meinung war, dass er seinen Jüngern noch viel zu sagen hätte. Aber es wäre nicht der richtige Zeitpunkt. Sie könnten es noch nicht ertragen. Aus diesem Grund mache ich der Brüder Willen um einige Dinge einen Bogen und erwähne sie nur selten.

          Einer von den beiden folgenden Sätzen ist falsch:

          1. Es gibt für alle Menschen nur eine einzige Zukunftshoffnung, nur eine einzige reale Auferstehung.

          2. Es gibt für Kinder Gottes nur eine Hoffnung, zu der sie berufen werden. Für diese Kinder Gottes gibt es nur eine reale Auferstehung.

          Über den zu erhaltenden Körper und wo die Auferstehung stattfindet habe ich bewusst kein Wort gesagt, weil da gewisse Meinungsverschiedenheiten beginnen würden. Ich bin der festen Überzeugung, dass du den falschen vom richtigen Satz unterscheiden kannst.

          So lange, bis es keinen deutlichen Artikel gibt, in dem die unterschiedlichen biblischen Bedeutungen des Wortes Auferstehung, reale Auferstehung, zum Leben kommen, zeitlich und die Orte der unterschiedlichen Auferstehungen geklärt wurden, werde ich mich bei diesem Thema bedeckt halten. Um des lieben Friedens willen.

          Sei ganz lieb von mir gegrüßt
          Boas

        9. hei-bea

          @ neutruma,

          leg mal die Betonung auf:  Menschen, nicht auf :einen und dann bekommt das Ganze schon

          einen ganz anderen Sinn!

          Gruß aus den Harzer Bergen          hei-bea

        10. Anna

          Lieber Boas, Ede und Alle,

          bezüglich deiner vielen m.E. berechtichten Fragen möchte ich noch meine Gedanken einfließen lassen:
          Mit meinem lieben Mann habe ich bereits diskutiert bezüglich der Frage, warum Eva nicht skeptisch war, dass ein Tier, in diesem Fall die Schlage, sprechen konnte.

          Meine 1.Frage wäre ja gewesen, "Hallo Schlange, warum sprichst du"?
          Ich hätte auch, vor dem Genuss der Frucht, um Zeit zum Nachdenken  gebeten. Und ich bin unvollkommen.

          Ich finde hier wird der Frau zuviel Verantwortung eingeredet. Immerhin wurde das ja imNeuen Testamet richtiggestellt,dass die Frau grünlich betrogen wurde. Das sind erstmal meine Gedanken.

          Herzliche Grüsse Anna

        11. Edelmuth an BOAS & Neutruma

          Hallo BOAS
          Hallo Neutruma

          (Römer 5:12) . . .Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten . . .
          Warum kam die Sünde nur durch Adam in die Welt, und nicht durch Eva?

          "Und wieso kam die Sünde nur durch einen Menschen in die Welt? Durch Adam und nicht durch Eva, die zuerst das Gebot übertrat? Übertrat sie es willentlich?"

          Die Israeliten hatten kein Ebrecht wie wir es heute kennen. Die Erfolge wurde vom Vater im mosaischen Gesetz geregelt. Danach hatte die Frau eigentlich kein Erbe. Nur in Ausnahmefällen, wenn kein männliche Erbe vorhanden war, durften Frauen erben.

          Ein Vater das Recht und die Mutter die Abstammung an ihre Nachkommen weiter.

          Das erkennen wir deutlich an Jesus, unseren König. Er wurde von einer Frau nicht als Geistgeschöpf, sondern als Mensch geboren und hatte das Aussehen, nicht wie ein Chinese, Afrikaner oder Europäer, sondern wie ein Israelit, vermutlich mit schwarzen Haaren und braunen Augen.

          Sein Ebrecht bekam Jesus von seinem Pflegevater Joseph. Das Recht vollkommen zu sein erhielt er von seinem leiblichen Vater Jehova.

          Wendet man dieses Ebrecht auf Adam & Eva an, konnte nur Adam die Vollkommenheit bzw. Unvollkommenheit weiter geben.

          Adam war vollkommen, als er sündigte und deshalb unvollkommen wurde. Damit verlor er das Recht Vollkommenheit geben zu können. (Römer 5:12) Der Vater musste ein vollkommenes menschliches Opfer beschaffen, dem die Sünde Adams zugerechnet werden konnte, damit die Nachkommen Adams vom Vater in der Erbfolge als vollkommen angesehen werden könnten

          Die Jungfrau Maria konnte nur durch ein übermenschliches Wunder, das nur vom Schöpfer veranlasst werden konnte, schwanger werden, denn jede Art außerehelicher Geschlechtsbeziehungen, insbesondere zwischen Geistwesen und Menschen, stellt eine schwere Sünde dar, die die daran Beteiligte und das daraus entstandene Kind unvollkommen werden lassen. Damit ist Jungfrauengeburt Jesus durch Maria von größter Bedeutung.

          Nur Jesu konnte uns durch sein Opfer von der Sünde befreien, indem er sein menschliches Leben dafür gab, indem ihm die Sünde Adams zugerechnet werden konnte, damit wir als Nachkommen Adams die Möglichkeit hätten ewige zu leben, wenn wir nur wollen.

          Ede

    7. Omma@Jurek

      Ach, lieber Jurek,

      du glaubst gar nicht, wie sehr Menschen beeinflusst werden können, die dann glauben, dass es ihre persönliche Überzeugung (ihre Hoffnung) ist, die jeder Prüfung standhalten würde.

      Auch wir brauchten so unsere Zeit, bis sich ein gewisses Bild unserer Hoffnung vor unseren Augen abzeichnete, ich behaupte nicht, dass dieses Bild schon fertig ist.

      1. Korinther 13:12   (NGÜ)
      12 Jetzt sehen wir alles nur wie in einem Spiegel und wie in rätselhaften Bildern; dann aber werden wir ´Gott` von Angesicht zu Angesicht sehen. Wenn ich jetzt etwas erkenne, erkenne ich immer nur einen Teil des Ganzen; dann aber werde ich alles so kennen, wie Gott mich jetzt schon kennt.
      Wie sehr sich doch die Hoffnungen voneinander unterscheiden können.......

      Wenn wir zum Beispiel die WT-Brille aufsetzen, wird ein bestimmtes Bild unserer Hoffnung vor unseren erscheinen.

      http://www.bruderinfo.de/monatsthema/an-welches-evangelium-glaube-ich/

      Ein ganz anderes Bild haben zum Beispiel die jungen Männer, die sich selbst in die Luft sprengen und möglichst viele "Ungläubige" mit in den Tod reißen wollen.  Sie träumen von einem Paradies, in dem Jungfrauen auf sie warten.

      Andere glauben mehrere Lebensformen zu durchlaufen, bis sie ihr Ziel erreichen.  usw.  usw.  usw. ....

      Ich könnte meine Aufzählung um viele weitere Hoffnungen erweitern.  Doch wie können wir als Christen herausfinden, was unsere Beiden Höchsten mit uns vorhaben, denn es kommt NICHT darauf AN, was WIR WOLLEN, oder WAS WIR UNS WÜNSCHEN, sondern was DER WILLE UNSERER BEIDEN HÖCHSTEN ist.  Und den können wir nur herausfinden, wenn wir unter Gebet die Bibel lesen und um den Heiligen Geist bitten, und das immer wieder.

      Kolosser 1:23   (NGÜ)
      23 Voraussetzung dafür ist, dass ihr euer Leben auch weiterhin fest und unerschütterlich auf das Fundament des Glaubens gründet und euch durch nichts von der Hoffnung abbringen lasst, die Gott euch mit dem Evangelium gegeben hat. Ihr habt diese Botschaft gehört; es ist die Botschaft, die überall in der Welt verkündet worden ist und in deren Dienst Gott mich, Paulus, gestellt hat.

      Es grüßen ganz herzlich  Omma und Oppa

  24. Richard

    Es lohnt sich mal verschiedene Bibelübersetzungen, bevorzugt die Kommentare und Querverweise,
    anzuschaut.
    Die Übersetzung von Schumacher sagt in Joh 10:16 von der „HeidenMission“
    Querverweise:(Galater 3:27, 28) Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid e i n e r in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

    (Epheser 4:3-6) euch ernstlich bemühend, die Einheit des Geistes in dem vereinigenden Band des Friedens zu bewahren. 4 Da ist e i n Leib und e i n Geist, so wie ihr in der e i n e n Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet; 5 e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe; 6 e i n Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.
    (Apostelgeschichte 10:34-48) Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.

    NT Wilkens sagt:   Damit wird auf die Heidenmission angespielt“

    Jeh.Zeugen machen eine Verbindung von Johannes 10:16, Matth 25:26-33 und  Offenb 7:9,10 gemacht. Wurde aber in verschiedenen Zeitpeioden unterschiedlich eingeordnet.

    Joh 10;16  wurde 1923 da erste Mal auf eine gesonderte Klasse von Menschen angewendet, die eine irdische Hoffnung haben sollen. (Es ist eine der eigenartigen Erklärungen von Rutherfort, wie nich andere Lehren, an denen man sich heute festhält.

    Ich hab in Bibeln und Nachschlagewerke keine andere RelGM gefunden die lehrt, dass die “Anderen Schafe” eine irdische Klasse darstellt..

    Noch eine Frage zu Überlegung:
    Kann ich selbst bestimmen, wenn es eine 2 Klassenhoffnung geben würde?
    Wie soll man aus der Schrift beweisen, dass wir nur "Freunde" sind, wenn dies nur einmal bei
    Abraham angewendet wurde. Wir sprechen in der Regel von Gott JHWH immer von unserem Vater!

    Die ganzen neuen "Erklärungen" von neuem "Licht" ist wie der neue Flicken auf einen alten Weinschlauch.

    1. Edelmuth an Richard

      Hallo Richard

      Kann ich selbst bestimmen, wenn es eine 2 Klassenhoffnung geben würde?

      Nein, denn es ist der Vater, der seine Auserwählten beruft.

      Wie soll man aus der Schrift beweisen, dass wir nur "Freunde" sind, wenn dies nur einmal bei
      Abraham angewendet wurde. Wir sprechen in der Regel von Gott JHWH immer von unserem Vater!

      (Galater 4:4-5) . . .Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz zu stehen kam, 5 so daß er die unter Gesetz loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.

      (Epheser 1:5-7) . . .Denn er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte, die er uns durch [seinen] Geliebten gütigerweise erwiesen hat. 7 Durch ihn haben wir die Befreiung durch Lösegeld mittels des Blutes dieses einen, ja die Vergebung [unserer] Verfehlungen, gemäß dem Reichtum seiner unverdienten Güte.

      Die Annahme an Sohnes Statt war erst durch Christus und den neuen Bund möglich. Christus war ein später Nachkomme Ábrahams.

      Die Rettung zu irdischem Leben wurde bereits früh durch mehrere Bibelaussagen deutlich.

      (Jesaja 65:20-24) . . .Nicht mehr wird es dann von jenem Ort einen Säugling von wenigen Tagen geben noch einen alten Mann, der seine Tage nicht erfüllt; denn obwohl hundert Jahre alt, wird einer noch als Knabe sterben; und was den Sünder betrifft, obwohl hundert Jahre alt, wird Übles auf ihn herabgerufen werden. 21 Und sie werden gewiß Häuser bauen und [sie] bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und [deren] Fruchtertrag essen. 22 Sie werden nicht bauen und ein anderer [es] bewohnen; sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen. Denn gleich den Tagen eines Baumes werden die Tage meines Volkes sein; und das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen. 23 Sie werden sich nicht umsonst abmühen, noch werden sie zur Bestürzung gebären; denn sie sind der Nachwuchs, bestehend aus den Gesegneten Jehovas, und ihre Nachkommen mit ihnen. 24 Und es wird tatsächlich geschehen, bevor sie rufen, daß ich selbst antworten werde; während sie noch reden, werde ich selbst hören.

      Jesaja schildert in weiser Voraussicht das Leben auf der Erde nach der Auferstehung. Im Himmel wird weder ein Knabe sterben noch wird Übles auf einen Sünder herab gerufen werden. Sünder gibt es im Himmel nicht. Auch baut niemand im Himmel Häuser und legt auch keine Weingärten an. Man gebärt im Himmel auch nicht, weil man dort nicht heiratet.

      (Offenbarung 20:7-9) . . .Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und M?gog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

      Zum Ende der tausendjährigen Schulungszeit wird Satan aus seiner Gefangenschaft für die Schlussprüfung an den Menschen frei gelassen werden. Eine Prüfung kann an den gesalbten Brüdern im Himmel nicht durchgeführt werden, weil Satan keinen Zutritt zum Himmel mehr hat. Außerdem wurden Jesus Brüder vom Vater gerecht gesprochen. Dieser Angriff Satans kann sich daher nur auf der Erde abspielen.

      Ede

  25. RoKo24

    Ihr Lieben,

    das Thema kann man sicher nur mit guten Zähnen essen. Leichte Speise ist das nicht. Ich möchte Ottonio sagen, die Apostel haben einst recht wenig begriffen, wie Jesus sie lehrte. Und er war bestimmt der größte Lehrer den es je gab. Ob der heilige Geist sie dann zu Pfingsten befähigte alles zu verstehen, tja wer weiß das schon.

    Der Leser schlage auf: Gal. 1:6 Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei  v e r f l u c h t .

    Die Interpretationsmöglichkeiten werden geringer, wenn man die ganze Schrift als Einheit betrachtet und nicht nur eine Textstelle auslegen will sondern immer alle in Einheit betrachtet.

    Jes 11:6  Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. 7  Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. 8  Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. 9  Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken. Die Erfüllung dieser Prophezeiung war noch nicht wenn ich mich nicht irre.

    Es gibt weitere Textstellen. Wie das im Himmel gehen soll möge man mir einmal erklären. Meine Email: roko24 eat web punkt de

    Vor kurzem hatten wir einen Beitrag des Bruders in Amerika, der einen Vortrag hielt und die Versammlung ihn verwies und das Mikro abschaltete. Den Blick auf das Wesentliche gerichtet halten! Das Wesentliche ist, dass uns der Schöpfer eine Zukunft verhiesen hat, in welcher er seinen Namen heiligen wird, seine Souveränität rechtfertigen und wir einen Anteil daran haben werden. Dazu werden dann neue Buchrollen aufgetan werden. Wozu sich jetzt den Kopf zerbrechen zu etwas, was wir derzeit nicht verstehen?

    Hätte der Schöpfer die Erde nicht "geformt" für das sie auch bewohnt werde, hätte er nach dem Engel schaffen aufhören können. Engel leben im himmlichen Bereich. Wozu ist dann ein Mensch im Bilde Gottes erschaffen? Dennoch hat der Mensch weiter (auch wenn er keine Nachkommen mehr zeugen kann) das menschliche Bedürfnis nach Zärtlichkeit. Ob es ein Partner ist oder eine Maschine, die von einem "Baum" oder Mast "herunter hängt" die mich dann knuddelt, möchte ich mir nicht vorstellen.

    Wie es weiter geht nachdem beim Schöpfer 7000 Jahre (7 Tage) um sind und die neue Arbeitswoche startet, müssen wir uns doch mit unserem 5% an Gehirnleistung nicht die Birne zerbrechen. Wer das tut ist unvernünftig, weil er die restlichen 95% unbenutzt lässt. Wieviele Synapsenverbindungen in der mathematischen Potenz das einmal zulassen wird, können wir sicher nie voraussagen. Wunderkinder mit nur wenig Mehrleistung leisten schon unbegreifliches. Im Moment benötigen wir lediglich ein gesundes Maß an Glauben, dass der Christus für uns sein vollkommenes Leben hergegeben hat. Die Liebe zu ihm. Das macht die Religion aus. An den Schöpfer zu glauben, seinen Sohn und das uns eine Zukunft bevorsteht. Das ist das Evangelium. Nicht mehr und nicht weniger. Fertig. Kann man in 5 min erklären. Bedarf kein Bibelstudium von einem Jahr. Wer mehr lehrt, der sei verflucht. Ob es ein Sklave gibt (was gemäß Lukas nur ein Gleichnis war), oder wann das Ende kommt ... und was weiß ich was es noch für Lehren gibt, Vollzeitdienst anstreben, alles andere ist nichts wert... Egal. Alles mit wenig Sinn. Sie reden wirres Zeug, um sich die Ohren zu kitzeln... 2. Tim Kap 1 bis 4. Sollte man immer wieder mal genau lesen.

    Liebe Grüße RoKo

    1. Ottonio

      Ein Beispiel:

      Wenn ich dir vor einem Jahr 1000 Euro versprochen habe, es mir aber anders ueberlege und dir ein halbes Jahr spaeter 1000000 Euro verspreche, beharrst du dann auf mein 1. Versprechen von vor einem Jahr? Sagst du dann: "Es gibt 2 Versprechen, eines von 1000 Euro und eines von 1000000 Euro, und ich waehle das 1. Versprechen."? Oder hat nicht eher das 2., das bessere Versprechen das weniger gute 1. Versprechen abgeloest?

      Indem er sagt: der neue Bund, hat er den alten Bund fuer vergangen und nicht mehr zeitgemaess erklaert. So liest man im Hebraeerbrief.

      Beides zeitgleich gleich gueltig zu erklaeren, bedeutet neuen Wein in alte Schlaeuche zu fuellen. Dann macht weder das eine noch das andere Sinn.

      Nein, der bessere Bund wird letztendlich fuer alle gelten, sobald die verschiedenen Gruppen zu ihrer jeweiligen gegebenen Zeit gewahr werden, dass auch fuer sie der neue Bumd gilt. Am Ende des Tages bekommt jeder denselben Lohn, naemlich einen Denar. Es gibt keine verschiedenen Bezahlungen, das ist der Sinn des Gleichnisses Jesu.

      Jesus ist fuer alle Menschen gestorben, und er hat verschiedene Wege und verschiedene Geschwindigkeiten vorgesehen, auf dass alle dieses Endziel erreichen koennen. Sonst haette er weniger erreicht als Adam, der es geschafft hat, dass alle sterben. Und doch ist die Macht Jesu groesser als die Macht der Suende. Oder glaubt ihr das etwa nicht, und erachtet ihr das ueberstroemende Geschenk Jesu als minderwertig wenn ungleich mehr in den Genuss dieser Gabe kommen als ihr selbst es zugestehen wollt?

      Wieso hat Gott nicht nur Engel erschaffen, sondern Menschen? Und wieso war der Teufel auf um vielfach schwaechere Erdlinge eifersuechtig? Nun, das ist eine andere Frage, und soll erst dann hier beantwortet werden, sobald dieser hier bereits besprochene Punkt verstanden worden ist; ansonsten wuerde ich nur in den Wind sprechen.

       

       

      1. RoKo24

        Ich verstehe Deine Gaben nicht 1.000 + 1.000.000 Euro? Zusammen? Her damit. Lach.

        Liest man die Anforderungen des neuen Bundes sehr gründlich, so sind doch viele Merkmale aus dem alten Bund darin enthalten, nur nicht so detailliert ausgedrückt. Eben einfacher.

        Der große Unterschied aber ist, dass der alte Bund nur für die Israeliten galt hingegen der neue Bund für alle Erdenmenschen gilt, ganz grob gesagt. Der neue Bund konnte auf das Loskaufopfer von Jesus gegründet werden, vorher sollten die Gläubigen ihren Glauben durch Opfer "unter Beweis" stellen. Dies hat sich durch Jesu Opfertod erübrigt. Der neue Bund wäre ohne den alten Bund wohl so nicht ins Dasein gekommen, sondern baut auf diesen auf.

        Das der Teufel neben den Menschen auch 1/3 der Engelschaar hinter sich her gezogen hat darf man nicht vernachlässigen.

        So. Jetzt Du.

    2. Gerd

      Ich will nicht den Lesern auf die Nerven gehen und wieder den "sermon" vom Unterschied der beiden "oikonomia" nochmal erklären. Simpel ausgedrückt: man darf einfach nicht Jes. 65 mit allen IRDISCHEN Voraussagen mit 1Kor. 15 von dem unsterblichen Leben als "Leib Christi" in einen Topf werfen und umrühren, da kommt nie ein klares Ergebnis raus! Jesaja predigte dem Volk Israel, Paulus bekam eine NEU-Offenbarung durch Jesus übermittelt... keine Angst,   ich höre schon auf mit dieser Perpetuum-Predigt. Ein Autor erklärt die n e u e Verheissung, mit dieser Einleitung:

      Manfred Mössinger Thema:

      Evangelium – wie es Paulus offenbart wurde

      Was ist "paulinisches" Evangelium? Die Verkündigung des Evangeliums unseres erhöhten Herrn, wie es vor allem dem Apostel Paulus geoffenbart wurde, ist zu unterscheiden von dem Evangelium, das Jesus während Seiner Erdenzeit verkündigte und den 12 Aposteln anvertraute. Es handelt sich gleichsam um eine zweite Offenbarungsstufe des Evangeliums Jesu Christi. Hier muß ich nun zunächst einigen Mißverständnissen entgegentreten, die sich gern einschleichen: Verkündigern, die diese Unterscheidung beachten, macht man gelegentlich den Vorwurf: Hier wird Paulus verherrlicht und Jesus verdunkelt; Paulus und seiner Botschaft wird größeres theologisches Gewicht beigemessen als Jesus und Seiner Verkündigung auf Erden; man beschäftigt sich mehr mit den Paulusbriefen als mit den Jesusworten der Evangelien.

      Demgegenüber muß klar herausgestellt werden, daß niemals Paulus gegen Jesus ausgespielt werden kann und daß Worte des Apostels Paulus nicht gegen Worte Jesu Christi stehen. Jesus hat in Seiner Niedrigkeit persönlich zum Volke Israel gesprochen, und derselbe Jesus hat als der erhöhte Christus zum Apostel Paulus gesprochen. Es gibt nicht zweierlei „Jesus Christus“! Es ist nur ein Herr. Aber es gibt zweierlei Offenbarungsstufen. Wir kennen Jesus in Seiner Niedrigkeit als Messias für Israel, und wir wissen um den erhöhten Christus als Haupt der Gemeinde...

      Mehr: http://www.johannes-3-16.de/studien/003VA.pdf

      Da ist das Wort: "Unterscheidungsvermögen" ganz wichtig!  🙂

      Klare Sicht wünscht -

      Gerd

      1. Argentum@Gerd

        Lieber Gerd,

        nein, das ist sehr wichtig. Danke für die Richtigstellung. Wir müssen immer den Kontext beachten. Wer hat was, zu wem, wann gesagt!

        Erst so wird ein Schuh draus und die zwei unterschiedlichen Hoffnungen verständlich.

        Das sind die Haushaltungen Gottes. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen. Da sieht man vieles klarer.

         

        Liebste Grüße

        Argentum

        1. Gerd

          Wir müssen nur zur Kenntnis nehmen, dass es z w e i unterschiedliche Existenzen im neuen Äon geben wird.

          Die e r s t e Hoffnung an die Nachkommen Abrahams, war in einem von Gott festgesetzten Gebiet als künftige Heimat Israels, die dann über die gesamte ERDE ausgedehnt wird. Wurde dies später vergeistigt, sodass die Verheissung "neue Erde" später "verhimmelt" wurde? Nein, bei den Synoptikern wird immer wieder auf die irdische Erfüllung hingewiesen!

          WAS kam h i n z u ? Wie schon oft zitiert, bekam Jesus erweiterte Erkenntnisse durch seinen Vater, die das 4. Evangelium, durch Johannes benennt, Beispiel Kapitel 1:

          12   so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,

          13   welche n i c h t aus Geblüt [wie bei Abrahams Nachkommen], noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

          Diese werden "geboren" und sind nicht "geschaffen" wie die Engel, diese werden keine neuen Engel sein, sondern Söhne/Töchter Gottes! Offenbar wurde dies erst durch die Kundgaben Jesu an den Paulus! Beispiel Phil. 3:

          20   Denn unser Bürgertum ist i n den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten,

          21   der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leibe der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen.

          Also die gleiche "Form" wie der Erstgeborene! Das zeigt deutlich der Römerbrief Kapitel 8, oder 1. Joh. 3:

          29   Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes g l e i c h f ö r m i g zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

          1 Sehet, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.

          2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird, wir ihm g l e i c h sein werden,

          Wer "wiedergezeugt" wird, was nicht durch den Vater gießkannenmäßig erfolgt, wird Sohn/Tochter Gottes und natürlich gleichzeitig ein Bruder/Schwester des ERSTgeborenen!

          Was war dabei falsch an der Lehre der ZJ? Zu letzterem: es war eigentlich korrekt, bis zurück zur Bibelforscherzeit, was ich erst kürzlich dem Boas aus der WTG-Literatur zeigte.

          Aber die IRREführung begann ab 1935, als suggeriert wurde: diese Berufung stehe nur einer Klasse bei Zeugens zu, daher wäre es wie Hochmut, wenn wir durch unseren Geist das ZIEHEN durch des Vaters Geist verspüren sollten. Das war und ist theologische Kriminalität, jeder prüfe sich selbst ob er/sie dabei zum Opfer wurde und "bescheiden" absagte, durch die Nichtannahme der Symbole am 14. Nisan!

          Jedoch die "neue Erde" wurde NICHT durch den "neuen Himmel" verschlungen. Wer nicht durch den Geist Gottes berufen wird, ist doch nicht verworfen. Nach meinem Verständnis sind die irdischen Überlebenden hier genannt, Matth. 24:

          29   Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

          30   Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.

          31   Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.

          Nur die in den letzten Sätzen genannten Himmel irritieren, oder erliege ich in diesen Sätzen überhaupt einem Trugschluss?

          Mit Vorbehalt sende ich nun wie üblich, wer kann noch helfend ergänzen? DANK im Voraus -

          und liebe Sonntagsgrüße!

          Gerd

        2. neutruma

          ", von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende."

          Guten Morgen Gerd,

          da "die Himmel" (gibt es mehrere?) kein "Ende" haben verstehe ich diese Wortwendung im Sinne von "überall". Hier kann nach dem Zusammenhang kein Hinweis auf die Gestalt oder Ort des Lebens in der Ewigkeit gesucht werden.

          In welchem Punkt genau Du also "Ergänzung" erhoffst ist mir nicht klar?

           

        3. Gerd

          Danke neutruma, du fragst berechtigt:

          In welchem Punkt genau Du also "Ergänzung" erhoffst ist mir nicht klar?

          Nicht Ergänzung, sondern eventuell Korrektur. Denn die in Matthäus genannten Himmel passen - wenn sie buchstäblich verstanden werden sollten - nicht zu meiner Vermutung, dass bei Jesu Kommen zur Erde, er die irdischen Auserwählten "himmelweit" suchen würde. Es ist gut, wenn man sich als ehemaliger Verführter erinnert,  selbst einer Prüfung zu unterziehen.

          Aber "Himmel" ist in der Bibel oft eine Metapher. Aber was müssen wir da erwarten? 2Pet 3:

          10   Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden a u f g e l ö s t und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden. 

          11   Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit!

          12   Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.

          13   Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, n e u e Himmel und eine n e u e  Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.

          Wird da ein himmlisches tabula rasa stattfinden, ein kompletter N e u-anfang, von dem weg alle Anfänge neu gerechnet werden? Wo der Sohn Gottes und die göttlichen Gotteskinder im gesamten All, durch eine Art Neuschöpfung, gewissermaßen den All-Kalender neu starten? Wo Paulus, in noch weitere Ferne blickend, feststellte, 1Kor 15:

          24   dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht.

          25   Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26   Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod.

          27   "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.

          28   Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei.) ><((((º>

          ¸.•*¨*`•.¸☆

      2. neutruma

        Gerd,

        Du hast es gut erfasst. Ich teile Deine Auffassung.

        Der "Glaube" von Jehovas  Zeugen ist in Wirklichkeit nichts weiter als profane menschliche Wünsche nach schönen Zuständen. Das haben alle Menschen. Ganz gleich welcher Konfession. Und entspricht auch den Wünschen von Atheisten.

        Die LK hat sich den Wunsch nach einem schönen Heim mit Seeblick erfüllt.

        Jehovas Zeugen "warten"....

        Nach meiner Auffassung der Bibel haben sie nicht verstanden, was Jesus Christus lehrte und bedeutete.

        Viele sind teilen die Auffassung, dass mit Gottes Stimme vom Himmel, als er sagte, "dieser ist mein Sohn hört auf IHN" auch gemeint war, ihr braucht nun nicht mehr auf (das Gesetz) Mose zu hören.

        Der "neue Bund" ist kein Ersatz des alten, auch keine Aufhebung, aber eine Erfüllung und Neuausrichtung.

        Sie sind zu bedauern.

        Lg.

  26. Ulla

    Lieber Bruder,

    dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! Auch ICH habe mich vor Jahren einer Schwester, einer guten Freundin, in der Vers. offenbart, keine irdische Hoffnung zu hegen...sie hörte kurz zu und meinte dann: "Vielleicht kommen da so Deine katholischen Wurzeln hervor wieder. Was man als Kind geglaubt hat..."

    Und ja, es kann tatsächlich sein, dass ich damals näher an der himmlichen Hoffnung, meiner Freude, bei Christus sein zu dürfen, dran war! Auch näher an Christus, weil ich jeden Abend zu ihm betete...

    Was Paulus in 1. Kor. 15 schreibt, trifft tatsächlich für Christen zu: Der Wunsch, den physischen Leib ablegen zu dürfen, um einen ewigen geistigen Leib von Gott zu erhalten.

    Allerdings spricht Jesus in Mat. 5 auch von "friedfertigen Menschen, die die Erde besitzen werden."

    Wenn unser Herr sichtbar wiederkommt und alle Gewalten zunichte machen wird, wird es Menschen geben, die sich als Schafe auf die rechte Seite Gottes stellen, zu denen Christus dann sagen wird: "Kommt her, Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt die neue Welt Gottes in Besitz, die er seit Erschaffung der Welt für euch als Erbe bereithält." (Mat. 25:32-34, die Schafe und die Böcke).

    Diese Menschen werden gewiß auf der Erde leben und gesegnet werden, auch diejenigen von den Juden, die sich dann Christus zuwenden werden. Denn unser treuer Vater hat in 1. Mose 12:1-3 dem Abraham Segen versprochen ("alle Völker der Erde sollen durch dich gesegnet werden.")

    Sowie er auch Israel trotz aller Strafen das endgültige Versprechen gab in Jes. 54:7-10: "Nur für kurze Zeit habe ich dich verlassen. Ich will dich wieder zu mir holen, denn ich liebe dich immer noch. Im Zorn habe ich mich für einen Augenblick von dir zurückgezogen. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und meine LIEBE wird NIE MEHR AUFHÖREN. Das verspreche ich, der Herr, dein Erlöser."

    Die (neue) Erde wird also für die Juden und die Menschheit im allgemeinen, da sein, die sich bei Jesu Wiederkehr zu ihm bekennen und der "ewig guten Botschaft" des Engels in Off. 14:6 ,7 Folge leisten, "Gott fürchten und ihm die Ehre geben".

    Als Christen tun wir gut daran, die Warnung Jesu aus Off. 2:14 zu beachten: "Die Lehre des Bileam" (Antisemitismus) nicht anzunehmen. Denn Israel ist Gottes "Augapfel" und unser Vater sprach einst zu Abraham: "Wer dir Gutes wünscht, den werde ich segnen. Wer dir aber Böses wünscht, den werde ich verfluchen."

    Die Resolution der Internationalen Bibelforscher zur Judenfrage, die anlässlich ihres großen Kongresses am 25.6.1933 angenommen wurde, war ein Angriff auf den "Augapfel" Gottes! Es hieß ua. darin: "Das angloamerikanische Weltreich ist die größte und bedrückendste Herrschaft auf Erden...Es sind die HANDELSJUDEN des britisch-amerikanischen Weltreichs, die das Großgeschäft aufgebaut und benutzt haben als ein Mittel der Ausbeutung und der Bedrückung vieler Völker." (Angaben basieren auf Studien des Historikers Detlef Grabe, "Glaubensgehorsam und Märtyrergesinnung, EZW-Text 145, 1999.)

    Behalten wir Jerusalem im Auge, sie ist die Weltenuhr der Zeit.

    LG Ulla

     

  27. ottonio

    Die Bibelschreiber des Neuen Testamentes hatten NUR EINE Hoffnung für ihre Leser, keine zweite oder weitere. Das gibt die WTG in einem ihrer Bücher unumwunden zu.

    Stellen wir uns ein weiteres Gespräch vor, in der ein gut informierter Wohnungsinhaber die Zeugen an ihrer Türe darüber aufklärt.

    ##################################

     
    Die irdische Hoffnung von Millionen, die auf der Erde leben sollen - biblisch?

    Millionen Zeugen Jehovas sind davon überzeugt, dass das NT ausser der himmlischen Hoffnung auch die irdische Hoffnung bereithält. Ist dies wirklich so, wenn man die WTG-Litaratur genauer unter die Lupe nimmt?

    Ein Zeuge mag sagen:
    "Du kannst für immer im Paradies auf Erden leben!"

    Darauf könnte man fragen:
    "Wollen Sie unbedingt gerne ins irdische Paradies? Wären Sie dann auch noch Zeuge Jehovas, wenn dies keine biblische Hoffnung wäre?
     

     
    Sehen Sie, was der Wachtturm vom 15.07.1999, auf Seite 9-10, Absatz 3 als Warnung sagt:“
     
    "aber diejenigen, die sich nur deshalb mit Gottes Volk verbinden, weil sie ins Paradies gelangen möchten, haben ihren Fuß nicht fest auf den schmalen Weg gesetzt, der zum Leben führt (Matthäus 7:13,14).“
     

    Man könnte noch fragen:
    "Wussten Sie, dass die irdische Hoffnung erst Anfang der 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts eindeutig im Wachtturm dargelegt wurde?
     
    Eine Ihrer Mitschwestern, die damals gelebt hat, wird im Wachtturm vom 01.04.1989, S.29 diesbezüglich zitiert:
     
    Als ich mich 1930 taufen ließ, hatte man noch kein genaues Verständnis in bezug auf diejenigen, die ewig auf der Erde leben würden. Daher nahmen John und ich wie alle anderen beim Gedächtnismahl von den Symbolen. Selbst als 1935 die "große Volksmenge" aus Offenbarung, Kapitel 7 als eine irdische Klasse von "Schafen" identifiziert wurde, änderte sich daran nichts (Offenbarung 7:9; Johannes 10:16). Dann wurde im Wachtturm von 1952, Seite 63 (deutsch: Seite 111) deutlich der Unterschied zwischen der irdischen und der himmlischen Hoffnung gezeigt. Wir erkannten, daß wir keine Hoffnung auf himmlisches Leben hatten, sondern uns eigentlich ein Leben auf einer paradisischen Erde wünschten (Jesaja 11:6-9; Matthäus 5:5; Offenbarung 21:3,4).
     

     
    Wenn der Zeuge nun Matthäus 5:5 zitiert:
     
    "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde ererben werden.",
     

     
    kann man fragen:
    "Sind Ihrer Meinung nach die hier erwähnten Mildgesinnten solche, die die irdische Hoffnung haben?"

     
    Bejaht er dies, kann man den Wachtturm vom 01.02.1975, S.86 zitieren:
     
    In der Bergpredigt sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde ererben werden" (Matth. 5:5; Ps. 37:11). In Übereinstimmung mit diesen inspirierten Worten ererbte Jesus Christus, der mildgesinnteste oder sanftmütigste aller Menschen, die Erde.
     

     
    Weiter schreibt der Wachtturm vom 15.09.1974, S. 570, nachdem er Matthäus 5:5 zitiert hat:
     
    Ja, diese Mildgesinnten, die mit Christus in seinem himmlischen Königreich vereint sein werden, werden über die Erde regieren (Offb. 5:9, 10)
     

     
    An dieser Stelle könnte er sagen:
    "Sie werden über die Erde regieren. Also muss es Menschen auf der Erde geben, über die sie regieren können."
     

    Darauf könnte man antworten:
    "Nehmen wir das nun mal so an, dass es so wäre. Aber an keiner Stelle in der Bibel wird angedeutet, dass diese regierten Menschen Christen wären. Das NT hält keine irdische Hoffnung für die Christen bereit, und Sie sagen doch, dass Sie ein getaufter Christ sind. Das stimmt doch so, oder nicht? Also hält das NT für Sie keine irdische Hoffnung bereit."

    An dieser Stelle wird er mit Bestimmtheit sagen:
    "Das sehe ich nicht so."

    Dann kann eine weitere Veröffentlichung der WTG zum Zuge kommen, nämlich das Buch mit dem Titel "Der heilige Geist - die Kraft hinter der künftigen neuen Ordnung" aus dem Jahre 1976, also aus einer Zeit, in der bei den Zeugen Jehovas gewiss keine Unsicherheit mehr über die irdische Hoffnung bestand, auf S. 128 bis 129:
     
    Flößten die Apostel und die anderen christlichen Bibelschreiber den getauften Gläubigen eine irdische Hoffnung ein - die Hoffnung, Kinder des Ewigvaters, Jesus Christus, zu werden und für immer auf einer paradiesischen Erde zu leben? Nein! Sie vermittelten denjenigen, denen sie predigten und schrieben, die Hoffnung, die damals alle hatten, die zu Kindern Gottes, zu Söhnen Jehovas, gezeugt worden waren (Jesaja 9: 6,7). In den inspirierten christlichen Schriften wurde den damals lebenden Jüngern versichert, daß sie zu einem himmlischen Königreich berufen worden waren und daß sie die Hoffnung haben könnten, Miterben mit Jesus Christus im Himmel zu werden (Kolosser 1:13; 1. Korinther 1:26-31; 2. Petrus 1: 10,11). Nur diese Hoffnung wurde ihnen vermittelt; sie wurden darüber nicht im ungewissen gelassen. Auf diese Weise bezeugte der heilige Geist den Jüngern des ersten Jahrhunderts, daß sie Kinder Gottes, Erben Gottes, waren. Das bedeutet, daß sie gleichzeitig Miterben mit dem verherrlichten Jesus Christus waren.
     

     
    Abschliessend kann man also resümieren:
    "Kein Wunder also, dass man trotz intensivem Bibelstudium jahrzehntelang keine irdische Hoffnung für Christen erkennen konnte, eben weil die Bibelschreiber nichts darüber geschrieben haben. Daher ist es ebenso also auch kein Wunder, wenn der anfangs zitierte Wachtturm davor warnt, sich allzu sehr darauf festzulegen, denn sehr schnell könnte eine solche fundamentale Lehre der Zeugen per Federstrich in einem einzigen Wachtturm ins Nichts verschwinden, und so alles 'auf Sand gebaut sein'"

    ##############################

    Das wären doch produktive Haustür-Gespräche, nicht wahr?
     

    1. Edelmuth an Ottonio

      Guten Abend Ottonio

      Das wären doch produktive Haustür-Gespräche, nicht wahr?

      Nein, Ottonio. Das wären sie nicht.

      In deiner Argumentation gehst du davon aus, dass ein Zeuge Jehovas seinen Glauben stets an der derzeit gültigen WTG-Literatur ausrichtet, und wenn du die Aussagen dieser Literatur widerlegst, meinst du, hättes du auch den Glauben widerlegt. Das ist natürlich nicht möglich.

      Außer der WTG-Argumentation gibt es noch reichlich biblische Gründe, die zwei unterschiedliche Auferstehungsgründe wahrscheinlich sein lassen. Diese kann ich in diesem Beitrag nicht alle besprechen.

      Doch wenn Paulus von sich sagt, ... ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. (Apostelgeschichte 24:15) , dann wird deutlich, dass diese Ungerechten niemals eine Auferstehung im Himmel haben können. (1. Kor. 6:9). Jesu Brüder, die mit ihm vom Himmel über die Erde regieren werden, haben eine Auferstehung im Himmel.

      Ede

      1. Ottonio

        Mir geht es einzig darum, ob es fuer Christen 2 Hoffnungen gibt, alles andere habe ich nicht thematisiert.

        Ausserdem waere die Aussage eines Zeugen ("Was juckt mich mein Gewaesch von gestern?") sehr kontraproduktiv, denn dann koennte man mit vollem Recht zurueckfragen: "Was juckt mich dein Gewaesch von heute?"

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