Unsere Begegnung mit Eva …. „Ja, wir sind Ausgeschlossene.“ 

Es war im Spätsommer 2003. Die große Hitze war abgeklungen. Da Heidi an dem Krupunder See beinahe zu Tode gekommen war, überkam sie von diesem Zeitpunkt an immer ein Unbehagen oder gar Angst, wenn sie an diesen See kam.

Willi und Heidi spazieren am See entlang. Es waren nur wenige Spaziergänger unterwegs. Sie setzten sich am Ufer des Sees auf den Rasen. Willi holte seine Mundharmonika aus der Tasche und begann Volkslieder zu spielen. Die meisten Lieder, die er spielte, stammten aus seiner Kindheit und waren meistens einhundert Jahre alt oder noch älter.

Nicht weit von ihnen entfernt hielt eine Radfahrerin an. Sie stieg ab und schloss ihr Rad um den Pfosten des Badeverbotsschildes ab. Eine Weile lauschte sie seinen Melodien, ohne dass Willi dies gewahr wurde. Als er eine Pause machte, kam sie zu ihm und beglückwünschte ihn, dass er sich seine Volkstümlichkeit bewahrt hätte. Nicht wie die Jugend von heute, die nur noch die neuesten Schlager kennt, oder nur noch alles in Englisch zu singen imstande sei.

Sie war eine Frau um die vierzig. Sie erzählte, dass sie aus Stuttgart sei und wäre hier in den Norden gezogen, um sozusagen ein neues Leben anzufangen. Dort unten wäre ihr das alles zu eng geworden. Aber ihr Problem sei, dass sie auch hier im Norden noch nicht die richtigen Freunde gefunden habe. Sie wäre mit den Norddeutschen immer noch nicht so recht warm geworden. Aber sie habe es nicht aufgegeben, irgendwann doch noch echte Freunde zu finden.

Sie fragte Willi, wie er auf diese alten Volkslieder gekommen wäre. Willi erzählte ihr, dass das ein Teil seiner Kindheit gewesen sei, und schloss: „Wenn Sie genau hinhören, dann werden Sie feststellen, dass die meisten alten Lieder einen Gottesbezug aufweisen.“ Dann sagte er ihr die drei Strophen der Goldenen Abendsonne vor. Man merkte, dass sie leicht gerührt war.

„Ja“, sagte sie etwas nachdenklich geworden, „die heutigen Menschen denken sehr wenig an Gott. Die Bibel sagt, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten da sein werden. Dass die Menschen gottlos wären, egoistisch, mit keinem Willen zum Guten. Die Kinder würden den Eltern ungehorsam sein, zu keiner Übereinkunft bereit, dass sie mehr das Vergnügen lieben würden als Gott … Und von denen sollte man sich wegwenden.“

Spätestens jetzt klingelte es bei Willi. Das klang recht vertraut und Heidi nickten zustimmend. Die Unbekannte staunte und strahlte über das Gesicht. Man merkte, dass ihr die Unterhaltung gefiel.

„Wissen Sie eigentlich, dass Gott einen Namen hat?“, fragte sie nach einer Weile und sah die beiden dabei fröhlich lachend an, so, als ginge es hier um die einhunderttausend Dollar Frage.

Heidi und Willi sahen sich flüchtig an. Diese Fragestellung kam ihnen überaus bekannt vor und sie mussten lachen. Willi setzte einen nachdenklichen Blick auf, schob die Unterlippe vor und sagte: „Tja, die Theologen sind sich da nicht so recht einig. Die einen meinen der Name wäre Jahwe, die anderen meinen er wäre Jehova. Jetzt kann ja jeder wählen, welchen Namen er benutzen möchte.“ Sie staunte über seine Antwort.

„Ich spürte doch die ganze Zeit, dass ihr ganz anders seid, als die übrigen Weltmenschen“, sagte sie völlig überwältigt und konnte sich der Freudentränen nicht mehr erwehren. Sie war tief gerührt und konnte sich gar nicht mehr beruhigen.

Auch Heidi musste sich ein paar Tränen aus den Augen wischen. Ihre neue Bekannte erzählte, dass sie zu der Versammlung Hamburg Schnelsen gehöre. „Ihr könnt mich ruhig Eva nennen“, sagte sie.

Auch sie stellten sich jetzt mit ihren Namen vor. „Soll ich in der Versammlung Grüße von euch ausrichten?“, fragte sie.

Schluck … Wie sollten sie ihre Situation erklären? Wenn man Glaubensbrüder trifft, dann bekommt man von denen oft Grüße an die Versammlung mit, mit der man verbunden ist. Das ist so üblich. Aber gerade diese Versammlung hatte Heidi vor drei Jahren die Gemeinschaft entzogen, sie aus der Versammlung ausgestoßen und sie bis jetzt nicht wieder aufgenommen. Also alles in allem eine heikle Situation.

„Wenn ihr nicht wollt, dann werde ich natürlich keine Grüße ausrichten“, sagte Eva beschwichtigend.

Heidi und Eva tauschten jede Menge Erfahrungen aus, erzählten Erlebnisse aus ihrer Versammlung. Besonders ihr Verhältnis zu den Ältesten in dieser Versammlung sei angespannt, meinte Eva. Heidi betonte, dass sie in dieser Versammlung, das herausragende Kennzeichen des Christseins, nämlich die Liebe, vermissen würde. Die Versammlung Schnelsen funktioniere zwar, mehr aber auch nicht. Eva nickte zustimmend.

Eine ganze Stunde unterhielten sie sich. Eva machte jetzt einen gelösten und so richtig glücklichen Eindruck. Sie erzählte, dass sie in Stuttgart gleich nach der Taufe mit einem Mann zusammengelebt hätte und aufgrund dessen aus der Versammlung ausgeschlossen worden wäre. Erst vor Kurzem sei sie wieder aufgenommen worden und sie befände sich deshalb gegenwärtig unter Bewährung. Sie stünde unter „Beobachtung“, ob sie es mit der Wiederaufnahme auch wirklich Ernst meine.

Diese ständigen Besuche von Ältesten und das subtile Ausforschen habe sie nicht mehr ausgehalten. Da habe sie kurzerhand ihre sieben Sachen gepackt und sei nach Norddeutschland gezogen. Hier wollte sie einen Neuanfang machen. Aber in der Versammlung Hamburg Schnelsen sei sie doch ziemlich kühl aufgenommen worden und das behage ihr ganz und gar nicht.

Die Sonne hatte sich geneigt und sie wollten sich so langsam auf den Nachhauseweg begeben. Auf alle Fälle wollten sie mit Eva in Kontakt bleiben. Willi zog daher eine Visitenkarte aus der Brusttasche und überreichte sie Eva.

„Wenn wir schon dabei sind Rufnummern auszutauschen, dann würde ich auch gerne deine Telefonnummer aufschreiben“, sagte er. Nach anfänglichem Zögern gab Eva sie ihm.

„So“, sagte Willi zu Heidi, „jetzt hast du eine neue Freundin gefunden. Da kannst du ja so richtig von Frau zu Frau reden. Schließlich hattest du dich doch beschwert, dass du niemand zum Reden hast.“

Sie schlossen ihre Fahrräder auf und packten ihre Sachen ein.

Auch Eva hatte ihr Fahrrad aufgeschlossen. Jetzt kam sie noch einmal zu ihnen herübergelaufen. Ihr Blick hatte jetzt etwas Fragendes an sich. Sie wirkte irgendwie verändert, geradezu besorgt. Sie sah die beiden mit großen Augen und ernster Miene an. Irgendetwas schien sie zu beunruhigen. „Ich gebe ungern meine Rufnummer an andere weiter“, sagte sie. „Seid bitten nicht böse, ihr dürft anrufen, wann ihr wollt. Aber … Ihr müsst mir versprechen, dass ihr, ja – dass ihr keine Ausgeschlossenen seid!“

Ihr Blick wanderte von Willi zu Heidi und wieder zurück. Ihre Augen hatten jetzt auf einmal etwas Lauerndes an sich, das Willi vorher nicht an ihnen wahrgenommen hatte. Eva wartete beharrlich auf eine Antwort. Das Ehepaar überlegte und sah sich an. Heidi sah ihr ins Gesicht und sagte jetzt mit etwas leiserer Stimme:

„Ja, wir sind Ausgeschlossene.“

Heidi hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da fuhr Eva mit einem jähen Ruck zurück, so, als wollte sie gerade dem Zustoßen einer Klapperschlange ausweichen. Ihr Gesicht wurde jetzt aschgrau und blutleer. Ihre Augen, die noch vor wenigen Minuten vor Glück, wie die aufgehende Sonne gestrahlt hatten, waren jetzt starr vor Entsetzen. Sie glichen jetzt nur noch zwei schwarzen Löchern, die sie, wie die Mündung einer Schusswaffe, voller Hass und Abneigung auf das Ehepaar gerichtet hielt, mit der Absicht, diese in der nächsten Sekunde zu töten. Ihr Atem ging stoßweise.

„Nein –, das darf doch nicht wahr sein! Wie konnte ich mich bloß so irren! Ihr habt mich getäuscht! Wie konntet ihr bloß!“, stammelte sie entrüstet immer wieder vor sich hin. Ihre Stimme wurde von Mal zu Mal lauter. Sie holte Willis Visitenkarte hervor und gab sie ihm unwirsch zurück.

„Unter diesen Umständen hat sich das wohl erledigt“, stieß sie jetzt sichtlich gekränkt und total verärgert hervor. „Das hat mir gerade noch gefehlt: Kontakt mit Ausgeschlossenen! Nein, niemals! Das darf doch nicht wahr sein! Ihr kennt doch die Richtlinien der Organisation! Was uns der „Sklave“ sagt, muss unter allen Umständen eingehalten werden! Solch eine unerhörte Frechheit! Bevor ihr nicht wieder aufgenommen seid, braucht ihr euch gar nicht zu melden!“, brach es völlig empört und entrüstet aus ihr heraus.

Sie drehte sich mit einem Ruck auf dem Absatz um, eilte zu ihrem Fahrrad, schob es den Hügel hoch, schwang sich auf den Sattel und trat wie wild in die Pedale. Noch einmal drehte sie sich um, so, als wollte sie sich vergewissern, dass Willi oder Heidi ihr auch nicht folgten. Entsetzen stand in ihrem Gesicht, dann verschwand sie um die Biegung.

Langsam und sehr nachdenklich schoben Willi und Heidi ihre Räder die Anhöhe hinauf. „Ich habe dir doch gleich gesagt, dass es nichts als Ärger bringt, wenn man mit Zeugen zu tun hat“, brach es jetzt aus Heidi heraus. Sie war den Tränen nahe: „Solche Menschen verletzen uns immer wieder. Früher oder später bekommen sie es heraus, dass man nicht mehr dazugehört und dann ist es Schluss mit der Freundschaft. Der heutige Tag ist für mich gelaufen.“ In ihrer Stimme klangen Enttäuschung und Resignation. Sie war dem Heulen nahe.

Die Erfahrung mit Eva zeigte wieder einmal überdeutlich, wie groß eigentlich die Berührungsangst der Zeugen vor Ausgeschlossenen ist. Was dabei deutlich zutage tritt, ist eine Paranoia im fortgeschrittenen Stadium! Und 99,9 % der Zeugen unterwerfen sich strikt diesen paranoiden Richtlinien ihrer Vordenker-Organisation. Denn schließlich ist sie verantwortlich, für das Hervorbringen solcher, manipulierter und charakterlich verformter, Menschen, wie Eva eine war! Es ist eine Organisation, die sich anmaßt „Der Mund Gottes“ zu sein und, die das Hinterfragen von Dogmen strikt verbietet! Eine Organisation, die ihren Gläubigen schon tausendmal das Paradies auf Erden angekündigt hat und, die sie tausendmal belogen und die ihre Gläubige nach wie vor zum Narren hält.

Sollte man auf solch einen selbsternannten Propheten überhaupt noch hören? (5 Mose 18:22).

 

 

Mag ich nicht (6)

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49 Kommentare zu “Unsere Begegnung mit Eva …. „Ja, wir sind Ausgeschlossene.“ 

  1. Ella

    Lieber Boas, lieber Markus,

    habt Dank für Eure aufmunternden Zeilen, die so ansprechend und sorgsam gewählt wurden.

    Tatsächlich habe ich bei meinem Kommentar nicht bedacht, dass ich möglicherweise durch die milde, möglichst wertfreie Ausdrucksweise andere liebe Mitleser erbaue und darauf habt ihr mich liebevoll hingewiesen.

    Mein Beweggrund hatte nach meinem Empfinden weniger mit Angst vor Ablehnung oder anderer Meinung zu tun, als eher mit einer Art Genervtheit gepaart mit einem kleinen bisschen Enttäuschung.

    Auch wenn ich mir große Mühe gebe Andere anders sein zu lassen, vermisse ich hier manchmal eine größere Toleranz und Freundlichkeit, also ein durch Liebe und Mitgefühl geprägtes Verhalten beim Schreiben, welche schon in der Einstellung, wie ich eine Botschaft aufnehmen möchte, deutlich werden kann. Meine ganz persönliche Wahrnehmung zeigt mir soviele Grenzüberschreitungen und Einflussnahme in den vielen Bereichen der Kommunikation auf, dass es mich einfach anstrengt und ich mich frage, ob die Beschäftigung hier in dem Portal mich nicht in einer Gedankenschleife hält, persönlich mich aber nicht weiterbringt in Sachen Glaubensausübung.

    Und so habt Ihr Beide, aber auch viele andere Gleichgesinnte, bei denen wundervoll jene Eigenschaften im Schreiben zum Ausdruck kommen, mir gezeigt, dass ich eben doch noch viel davon lernen kann und es mir eine wirkliche Wonne ist diese Beiträge zu lesen.

    So möchte ich Euch noch einen klaren inneren Tag wünschen, der den Blick auf unseres Vaters reiche Schöpfung ermöglicht mit einem Glucksen im Herzen und dem Schmunzeln auf den Lippen..

    Liebe Grüße

    Ella

     

     

     

    1. Omma@Ella

      Liebe Ella,

      ich hatte versucht, dir hier eine kleine Symbolgeschichte zu senden, die genau deine Gefühle, die du beschreibst, in Form eines Märchens zeigt.

      Leider war sie wohl etwas zu lang, hatte es schon befürchtet, so dass sie hier nicht freigeschaltet wurde.  Tja, so etwas passiert eben auch der Omma.  🙂

      Kann ich sie dir über Mail, als Anhang, senden?  Meine Mail-Adresse Ist:   wegsucher51@web.de

      Ganz liebe Grüße senden dir  Omma und Oppa

       

  2. Ja, wir sind vor 40 Jahren ausgeschlossen.
    Bitte den Text mit Str-+ vergrößern zum Lesen.
    RoKo empfiehlt meine 40 Jahre alte Z.J. Vita zu erzählen. Dem Tipp folge ich gern.

     
    Zunächst danke ich für die Zusprüche von über 10 lieben Schreibern hier in 6 Tagen:
    u.a.: RoKo, Ella, Zartbesaitet, Boas, Markus, Ede, Noomi, Omma & Oppa, Horst, Ulla, u.v.a.
     
     Einiges über mich steht ja schon in meinen beiden Homepages. Hier probiere ichs nochmal kurz.
    1950 mit 15 J. gerade ‚flügge werdend‘ und in der Elektriker-‚Lehre‘ beim Wiederaufbau helfend, machte ich mir Gedanken über die Unvernunft des gerade beendeten Krieges. Dazu kam die allgemeine Furcht vor einem 3. Weltkrieg.
    … da kam sie … die WTG mit ihrem „letzten Krieg aller Kriege, Harmagedon“ und von Gott geschaffenem Weltfrieden.
    Das schlug bei mir ein. Religion und Bibel kannte ich so gut wie nicht. Erstkontakt war nur das Buch „Gott bleibt wahrhaftig“.
    Dieses ‚Neuland‘ nahm mich naiven 15 Jährigen gefangen. Ein etwas später mögliches Heimbibelstudium gab es wegen Einspruch meiner Mutter nicht. So lud der persönliche Erstkontakt durch einem Bruder im Straßendienst mich in die Versammlung ein.
    Ich wurde dort mit viel „Love Bombing“ empfangen. Die gesamte ‚Atmosphäre‘, auch wegen einiger KZ-Überlebender Brüder und wegen meiner Jugend, war viel angenehmer als Jahre später. Bei Kreiskongress-Vorbereitungen, wo ich half, sagten altgediente Brüder, als sie von meiner Taufabsicht erfuhren, ich solle nemals auf Menschen/Brüder und deren Verhalten schauen.
    Damals blieb die WTG beim Taufgelübde noch außen vor.
     
    Dann schön brav vom ‚Strom‘ dort mitgerissen, fühlte ich mich gelegentlich sehr einsam - ‚anonym‘.
    Mit einem gleichaltrigen jungen Bruder schloss ich ‚dicke Freundschaft‘ und wir unternahmen sehr viel gemeinsam, bis uns Familiengründungen örtlich trennten. Bei diesem war ich Ende der 70er kurz Arbeitnehmer und nach meinem J.Z.-Ausstieg bei einem Gespräch sagte er: „du magst ja recht haben, aber ich will mich damit nicht belasten“. In seinem Betrieb waren noch 3 weitere Z.J. beschäftigt. Und ausgerechnet diese 3 sind 50km hergekommen und haben vor dem Komitee gegen mich ausgesagt aus vertraulichen Gesprächen.
    Bei Winter-Kurzarbeit ging ich dort weg, weil der Betrieb 50km entfernt war.
    In diese 70er Zeit fiel auch mein Ausstieg mit just 8-Personen Familie. Mein Ausstieg war ein „Achterbahn“-Prozedere (gleich mehr) an Emotionen nach ca. 30 Jahren Zugehörigkeit. Da war kaum Zorn oder Wut dabei.
     
    Aber viel Traurigkeit, heftige Enttäuschung, Fassungslosigkeit, Ernüchterung, bis an den Rand des Suizides. Uns kam aber nie der Gedanke, Gott Vorwürfe zu machen, eher mussten wir uns selbst welche machen. Deshalb hielten wir an Gott und Bibel fester als je zuvor. Wir fühlten uns irdisch plötzlich als Waisenkinder, die ihr gewohntes Elternhaus verloren hatten und nun ziemlich wackelig auf eigenen Füßen vorwärts kommen mussten.
     
    Im Rückblick gab es allerdings schon einiges zu danken für Wertvolles, u.a.:
    Bibelkenntnis, sehr liebe Ehepartnerin und Kinder, eine Reihe gute Freunde, Schutz u. Vorsicht vor Torheiten des Lebens, Reisen, Redetraining, Freiheit von Berührungsängsten, Annäherung an Gott und Jesus, unbezahlbare Hoffnung durch diese beiden Höchsten.
    Mir (und meiner Frau) war es wichtiger, Brüdern praktisch zu helfen, zu dienen, als Dienstämter zu bekleiden. Wir waren eine Art ‚Anlaufstelle‘ für Sorgenkinder.
    Nun zur Austritts Phase. So um 1973, (5 Kinder waren da) hatten sich manche Fragen in mir angesammelt, die in der Literatur nicht beantwortet wurden. Mangels ehemaligen Heimbibelstudiums bat ich, das noch nachzuholen und auch meine Fragen unterzubringen. Ja, ein älterer Ältester lud mich und Frau zu sich zu dem Zweck ein und … lies keine Fragen außerhalb des Buch-Inhaltes zu. Ich sollte nicht der WTG vor eilen sondern abwarten. So brach das Buchstudium vorzeitig ab. (1975 kam Kind 6).
    Am 9.6.1978 verweigerte dieser Älteste mir den „Königreichssdienst“, weil ich noch keine Stundenzettel abgegeben habe. (Innendienst wurde ja nicht berichtet). Innerlich empört gab ich einen Zettel diesem Ältesten, drauf stand (soweit ich mich erinnere):
     

    Liebe Brüder, ich bitte um schriftliche Beantwortung folgender drei Fragen:
    1.) Welche Pflichten hat die Versammlungsältestenschaft gegenüber einem 8-Personen-Hausstand der Jehova sucht und der den harten Kampf gegen Satan zu gewinnen sucht?
    2.) Welche Rechte gegenüber der Versammlungsältestenschaft hat eine 8-Porsonen-Familie auf geistige Ermunterung und Hilfe?
    3.) Wer oder was entscheidet, ob die Pflichten erfüllt und den Rechten genüge getan wurde?
    Nur wer mir diese Fragen schriftlich und klar beantwortet,  Ist für mich ein ungeheuchelter Christ.
    Der Familienvorstand und die Ehefrau Klaus Prüter

     

    Die Antwort der Ältesten am 10.07.1978
    Lieber Bruder Klaus Prüter!
    Wir haben Deine schriftliche Nachricht über unsere Nachlässigkeiten Dir und Deiner Familie gegenüber mit tiefem Bedauern zur Kenntnis genommen und bitten Dich, uns doch mitzuteilen wann, wo und wie wir dieses Versäumnis nachholen können weil wir wie Jesus Christus handeln möchten und nicht eines der Schafe Jehovas, unseres gemeinsamen Gottes, verlieren möchten.
    (Dein Taufdatum und das Deiner Frau lautet: 20.1.1952 und 7.9.1952).
    Die Ältestenschaft der Versammlung Bad D.

    Daraus entwickelte sich ein ‚Papierkrieg‘ von 73 Blatt, inkl. an Berufungskomitee und WTG.
    Darin ging es um das Verhalten der „Ältesten“ (später ‚Aufseher‘) gegenüber den Schafen in der Versammlung.
    Bis Blatt 32 (20.12.78) ging alles kopiert an WTG. Beim Stand von Blatt 41 am 26.12.78 Kurzantwort von WTG mit Vertröstung auf Kreisaufseherbesuch; der tat aber nix. Es folgte weiteres ‚Schattenboxen‘. Zwischendurch brachte ich persönlich Kopien nach ‚Wiesbaden‘ - Audienz wurde verweigert.  Schneeglätte bescherte mir dabei noch Beule ins Auto.
     Bei Blatt 73 am 22. August 1979 dann Schluss des Dramas. „Das letzte Wort haben immer die Ältesten“= Ausschluss.
    Ich hatte das Bedürfnis, „mich frei zu Kämpfen“, statt sang- & klanglos wegzubleiben. So entstand eine los-löse-Prozedere.
    Es fiel mir schwer, jede Hoffnung auf dortige Humanität so schnell aufzugeben aber mir blieb nichts anderes übrig.
    Später habe ich dann bis auf Reste, alle Literatur über Ztg-Anzeigen weg gegeben.

    Durch meine Frau und 6 Kinder, die zu mir hielten, war die ‚Isolation‘ nicht allzu schmerzhaft. Sofort noch im August 79 habe ich dann begonnen, Flyer zu verfassen, zu kopieren und in tausende Briefkästen zu verteilen. Im ersten entschuldigte ich mich, dass ich mal für J.Z. an die Türen kam. In den anderen war kein „Blick zurück“ mehr drin, sondern nur noch Blick nach vorn im Sinne von Gottes Konzept der „Weltverbesserung“ und dem Anteil des Menschen. 
    Meine Frau und ich halten fester als je zuvor an Gott und Bibel fest mit viel Studium und Analysen; ca. 40 Jahre im Alleingang.
     
    Seit meinem 15. Lebensjahr interessieren mich bis heute Lehrpunkte der Bibel. Meine Bibelforschung/Analyse hat mittlerweile ziemlich das Gegenteil der gesamten JW.ORG-Ideologie herausgefunden. Seit den 1995er Jahren lese und schreibe ich in Foren und mache mir auf PC auch viele Notizen. Wer „infolink“ kennt, > da war ich seit der ersten Stunde als „EggeKlaus“ dabei und hatte vom Gründer vorher schon seine Flyer per Post erhalten. Wegen Zunahme von Atheisten dort habe ich dann pausiert und ab 2014 mich nochmal beteiligt.
    An weiteren Foren beteiligte ich mich. Und nicht ganz neu an BI.
    In den ca 40 Jahren sind wir beide, Opa Klaus & Oma Helma isolierte Einzelgänger geblieben und stets eines ermutigte uns,
    nämlich die beiden Höchsten und ihr Konzept/Vorhaben immer besser kennen zu lernen. Daher stammt mein Fokus auf Lehrpunkte.
    Eine Zeit lang verfolgte mich noch die Furcht vor einem heißen Harmagedon. Beim Golfkrieg dachte ich: ‚jetzt geht’s los‘. Nach gründlichem analytischem Nachdenken über viele Gründe, ging mir ein Licht auf, dass Harmagedon nur ein kalter Krieg sein kann.
    Damit fielen in mir viele Ängste ab und Gottes Liebe ging endlich wie eine warme Sonne in meinem Herzen auf. Anderes Ungereimtes gegen Gott konnte ich nun noch besser entlarven. Mir und meiner Frau haben primär bessere Kenntnisse über Gott zu besserer, stärkerer Liebe zu IHM geführt.
    Jegliche Liebe zum Nächsten bleibt für uns immer an sekundärer Stelle stehen - so sagt es auch die Schrift. Fataler Weise will ja die JW.ORG unsere Liebe zu Angehörigen arg missbrauchen um uns wieder in die Arme unserer Liebsten dort in ihrer Org. zurück zu ködern. In Gottes Armen sehen wir die Menschen besser und können ihnen auch am besten helfen.

    1. Markus

      Lieber Opa Prüter

      Einen herzlichen Dank für Deinen lebensbericht.

      Das die wachturmgesellschaft in den Jahren nach dem Krieg ,geradeauch hier in Europa so einen Zuwachs bekommen hat war klar,die Menschen waren Kriegsmüde und auch ziemlich am Ende ihrer Kräfte, durch das System Hitler

      das machte sich die Wachturmgesellschaft zu nutze,wenn man bedenkt,das auch darinn die Wachturmgesellschaft von den Besatzungsmächten,hauptsächlich von Amerika ,da ja Amerikanische Sekte,Hilfe bekam.

      Vielleicht dürfte Dir bekannt sein,das der Sitz der WTG in Wiesbaden,also das ehemalige Bethel vorher ein Millitärgelände war bzw Kassernen,die der WTG von den Amerikanern kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden

      Die WTG hatte mitunter direkt nach dem Krieg,die Deutsche Bevölkerung ,soweit diese zu der Skte gekommen sind mit in eine amerikanische Form des Lebensstiels zu führen und damit zu entnaziffizieren,da ja bei den Kriegsheimkehrern immer noch das Syndrom und das System Hitlers im Kopf vorhanden war

      Also greift eines ins andere  Christialisierung und  Politisches Umdenken  in einem Zug

      Da ja die WTG früher schon ihren Sitz vor dem Krieg in Magdeburg hatte und sich ein Deutscher Zweig da schon gebildet hatte war es auch damit für die Amerikanischen Politiker kein Problem dies unter einen Hut zu bekommen.

      Das Du als 15 Jähriger Naiver Jung da hineingerutscht bist,durch das Love Bombing das ja zumindestens war das bei uns in den 80er Jahren als ich dazu kam ja immer noch an erster Stelle,was auch einem imponiert hat ,das gebe ich ehrlich zu,allerdings heute herscht eine Eiseskälte in den Versammelungen und jeder ist gegn jeden misstrauisch,ich habe immer noch Familienangehörige die da mit drinn sind,dies aber durch die Vorkommnisse in unserer Familie,die durch das Handeln der WTG ausgelöst wurden,das dann mit sehr großer Vorsicht ansehen.

      Das mal in kürze zu den Hintergründen der WTg direkt nach dem Krieg,ich hatte das mal recherchiert über das Bundesarchiv in Koblenz,zu dem ich zutritt hatte aufgrund meines Berufes,wir hatten damals einen Prozess zu führen gegen  den führenden General von Weißrussland der von Hitler dort eingesetzt war und der verantwortlich war für etliche Hinrichtungen usw,bei der Gelegenheit hatte ich auch die Unterlagen über die WTG bzw da noch bibelforscher in der Hand.

      Als 15 Jähriger junger Mann ist noch nicht abschätzbar,was aus so einer Sache werden kann,das ist mir auch klar.

      Heute sage ich mir folgendes und das meine ich wirklich so ,auch wenn ich wieder in ein Fettnäpfchen trete

      Wenn  mir heute nochmal jemand erzählen würde das die Wachturmgesellschaft bzw deren Führung direkt von Gott inspiriert ist,also indirekten Kontakt zu Gott hat und das ich als Mensch nur durch diese Organisation gerettet werde,den werde ich an Kopf und Kragen schnappen und in aus dem Fenster,nicht aus der Tür,aus dem Fenster auf die Strasse buchsieren,denn das ist das gröte Lügengebäude das gerade weil Du Satan immer erwähnst,das Satan aufgebaut hat,diese Organisation führt uns ins psychiche und damit inspysiche verderben

      Das Gott in unsrer Zeit überhaupt noch mit Menschen in Kontakt treten wird ist schon mal abzusehen,wenn dann nur Jesus

      Das was sich die Wachturmgesellschaft da zuzammengezimmert hat, ist ein Lügengebäude das so raffiniert gestaltet ist,das immer und immer wieder Menschen darauf reinfallen ,vor allem Menschen ,denn das habe ich gemerkt die nach dem Sinn des Lebens suchen oder stark angeschlagen sind durch irgendwelche Negativen beeinflußungen in ihrem Leben.

      Heute kann ich sagen in der Zeit in der ich dabei war von 1983 bis endgültiger Ausstieg 2016 mit entsprechenden  Reaktionen Strafanträge usw usw, von meinem Komitee wurden 2 Älteste zu je 6000 Euro strafe verdonnert,waren 60% der zeugen Jehovas Psychich angeschlagen und nicht in der Lage bei dieser Organisation zwischen Fiktion und Wahrheit also die reale Wahrheiten des Lebens zu erkennen.

      Ich für meinen Teil werde solange ich das kann die Organisation bekämpfen und zwar solange bis sie entweder aus Mietgliedermangel aufhören muss und das ist schon zu gange oder vom Staat verboten wird darann arbeiten wir,denn sowas können wir in unsrer Zeit heute nicht mehr gebrauchen,ich schrieb nicht umsonst hier schon oft das ich die WTG oder jetzt JW.Org im jetzigen zustand in der die Organisation ist ,als Mafiaorganisation,denn die wirtschaftliche Zusammensetzung und das aggieren außerhalb des theokratischen Begriffs sind einer Mafiosen Organisation gleichzusetzen und wird auch juristisch so in  gehandhabt,zb Verschleierung der Einkünfte,(Spenden,inzwischen recherchiert Konten in zig Steuerparadis Staaten Eine Führung die Herschsüchtig ist und mit der in keinster Weise zu kooperieren ist usw usw

      Darinn kann sich jeder seine Gedanken machen ob er weiterhin Finanzell wie moralisch und anders so eine Organisation unterstützen will Ach ja die Enteignungen kommen da auch noch dazu ein Milliardenvermögen durch Enteignungen von Königreichssäälen.

      Glaub mir wenn das System von Jesus und Gott nicht geändert wird und ich wieder auf die Erde kommen kann,dann verdiene ich mein Geld auch so ,durch kostenlose Arbeiter anschließender Enteignung und dann das bei benutzung des Saales dann auch noch Kosten also qusi ,das ist ja wie eine Miete was da verlangt wird,also leichter kann man sein Geld nicht verdienen.

      In meinen Augenm als Jurist nennt man sowas sogar laut Strafgesetzbuch Schweren Betrug

      Vielleicht sehen das andere anders

      Soweit fürs erste Nochmals Danke für Deinen lebensbericht

      Gruss

      Markus

      1. RoKo an Opa K. P.

        Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, ... betrügt. So die Definition https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

        Hierbei ist die Anwendung von Arglist und Hinterlist zutreffend. Menschen mit viel Wissen führen Menschen mit wenig Wissen vor und nutzen die menschlichen Wünsche nach Liebe, Glauben und Hoffnung aus, um sich durch den Wunsch nach Liebe, Glauben und Hoffnung der anderen Menschen selbst einen Vorteil zu verschaffen. Die WTG sagt immer wieder, dass man damit Gott näher kommen und Gunst erlangen kann. Wie gleichen sich diese Ansichten mit denen der Großkirche? Denen die WTG das Verhalten vorhält, aber selbst kopiert?

        Ein Politiker nannte einmal den Fakt. Je größer die Lüge, desto einfacher der Betrug.

        Wenn man als junger Mensch, oder älterer Mensch darauf hereinfällt, sei es drum. Wer kann es übel nehmen? Ich nehme es keinen Verkündiger übel, der einsichtig erkennt, er hat sich darin geirrt, dermaßen geirrt, dass er vermutlich jahrelang oder jahrzehnte lang auf das falsche Pferd gesetzt hat. Wie konnte man ihnen nur so auf den Leim gehen? Und selbst Gott kann man persönlich im Gebet dafür seine ernstgemeinte Entschuldigung vortragen.

        Die Lebenserfahrung von Opa Klaus Prüter ähnelt sehr vielen. Klaus, Du bist damit nicht allein. Auch ich hatte als Kind Angst durch die politischen Mächte, von Neutronenbomben ausgelöscht zu werden, wie Pershing II Raketen in den 80er Jahren stationiert wurden. Ich kann mich erinnern, wie wir als Schulklasse in der 4. oder 5. Klasse Unterschriften gesammelt haben. Ich war glücklich, als ich von der Bibel erfuhr. Was ich damals auch nicht erkannte, dass viel biblisches mit viel unbiblischen Dingen vermischt wurde. Das erkannte ich erst später.

        Aber was mir beim Lesen auffiel. Du nanntest Deinen Ältesten einen Anstoß. Und man antwortete Dir. Sogar schriftlich. Das gibt es heute nicht mehr. Man erhält als Verkündiger keine Antwort. Man sitzt diese Dinge einfach aus. Man sagt lapidar, die Schulung gibt die Antwort, man müsse nur zuhören. Wenn man weiter am Anstoß festhält, sei dann mit dem Verkündiger etwas geistig nicht in Ordnung, man habe wohl einen Hirtenbesuch notwendig... Habe ich alles selbst erlebt.

        Extrem geschickt, um nicht zu sagen arglistig ist das Vorgehen der geschulten Ältesten in deren Schulungen, den Verkündiger von vorn bis hinten zu verarschen. Nur mit viel Kraft und fixem Mundwerk und biblischen Grundlagen kommt man dieser Indoktrin überhaupt an. Ich weiß, wenn man selbst nicht so geschickt im reden ist, aber die Liebe Gottes in sich hat, fällt es einem sehr schwer, diesem Einfluss zu entkommen. Man leidet dann schwer, weil man einfach untergebuttert wird. Männer und Frauen betrifft das gleichermaßen. Ich vermute, sehr viele Stimmen würden mir hier beipflichten, aber sie haben keine Kraft, sich hier auf BI zu äußern. Für diese Schwachen sollen wir Starken uns doch einsetzen? Oder? Lese ich so aus der Bibel heraus.

        Sodann wird man aber von den Ältesten rausgekehrt, man bringe die Ordnung der Versammlung durcheinander, man gäbe zu erkennen, kein Zeuge [für] Jehova mehr sein zu wollen, sei damit ein böser Abtrünniger, also ein Antichrist - und wird entfernt. Sofort. So schnell kann man gar nicht gucken, wie sich dort die Zahnräder drehen. Warum wohl? Warum studierte man mit mir 3 Jahre lang, um mich dann in einem inszenierten Verfahren ratzfatz vor die Tür zu setzen und noch nicht einmal den Grund dafür nennen kann?

        Sie tun das, wie Johannes 16:2 sagt, im puren Wahn, Gott einen heiligen Dienst zu erweisen.

        So entfernte man einst Christus. Ebenso handelt man heute auch. Das ist Religion! Agiert immer gleich. Glauben nicht, Glauben ist etwas anderes. So lehrte Jesus Christus.

        Für einen Kontakt kannst Du mir natürlich auch schrieben; #comment-36835

        Ich habe für alle Dinge und Lebenssituationen ein offenes Ohr. Ich antworte auch soweit mir das möglich ist mit der nötigen Zurückhaltung, immer wie ich denke, ohne dabei lehren zu wollen. Nur bitte nicht alle Fragen aus 40 Jahren Sammlung auf einmal. Das schaffe auch ich nicht 🙂 LG RoKo

  3. Eilmeldung

    ***** Eilmeldung *****

     

    Eilmeldung - Report Mainz Sendung über Zeugen Jehovas auf 27.11.2018 verschoben
    Wie wir soeben erfahren haben, wurde die Sendung leider verschoben, was auch uns sehr leid tut! 🙁
    Bitte informieren Sie Ihre "Alarmkette" 🔊

    Wir halten Sie hier und aufhttp://www.jw.help
    auf dem Laufenden. Dort gibt es übrigens einige Neuigkeiten, wie das Video "Machen ZJ krank?", das in einer Expertenrunde diskutiert wird. Außerdem haben wir einen Leitfaden "Hilfe für Betroffene" zum download bereitgestellt.

    http://www.jw.help/?fbclid=IwAR1BAD0aj5EML8vPQv72Zt1gQMPx2qDOvGkoIpE9ugDB380UaGhcoI_XyNs

    1. Boas

      Dann hoffen wir mal, das es der ARD nicht so geht wie RTL. Zu frühe Infos über dieses Thema preiszugeben, gibt der betroffenen Kirche viel Zeit alle Hebel in die Wege zu setzen. Und es endete leider schon bei anderen Sendeanstallten mit einem nicht Ausstrahlen der Sendung.

      Wünsche euch Glück.

      Boas

      1. Matthias Wierhake

        Lieber Boas,

        das erinnert mich ein bisschen daran, wie ein Ältester meiner ehemaligen Versammlung immer so stolz drauf war, schon als erster den neuen Wachtturm  gehabt zu haben.  Mehr Infos früher gehabt zu haben, als andere. D.h. etwas dringend gewollt zu haben. "Steht da was drin, was uns Harmagedon näher bringt" ??

         

        Wenn Jehova jetzt will, dass etwas passiert, veröffentlicht wird, dann passiert es. Wenn nicht,dann nicht. Ob wir das gerade so gut finden oder nicht.

        Schön entspannt zurücklegen und genießen, was da an göttlicher Offenbarung kommt. Auch wenn wir es gern selbst live miterleben wollen. Darauf kann leider keine Rücksicht genommen werden 🙂

        Dass etwas passieren wird, bleibt weiterhin sicher.
        So, wie es dann gemacht wird, wird so genial sein, dass wir uns das wohl nie wirklich haben vorstellen können.

        Matthew

         

         

         

         

         

        1. Meereswoge

          Meine lieben alle!!! Nun kann ich mich gerade nicht entscheiden, an welchen Kommentar ich mich hänge...

          Zumindest kann ich bei Deinem Kommentar, lb Matthias W.aus ganzem Herzen Amen sagen. Auch ich sehnte mich damals in der DDR nach originalen WT, i.d Hoffnung, es steht was NEUES drin...Es war einmal.....und nun denke ich 'abwarten und Tee trinken' und nach Jesus Worten: "Wachet und betet, das ihr nicht überrascht werdet"

          Und allen anderen Schreibern von vergangener Nacht und heute Morgen möchte ich schreiben, das Ihr mich gerade sehr glücklichund dankbar macht, meinem Gott gegenüber. Und danke Euch von Herzen für Eure Kommentare, in Liebe geschrieben, den Anderen höher achtend. Das empfinde ich als christliche Liebe.

          Auch Opa Klaus achte ich sehr, das er sich aufmacht und hier mit schreibt. Das er seinen Glauben aktiv erhält durch eigene Studien und Gebet. Manchmal frage ich mich, wo nimmst Du die Motivation dafür her, 40 Jahre Einzelkämpfer. Und denke, es ist die Liebe zum Vater und Sohn, und ihr lebendiger Geist motiviert Dich dazu. Den neuen Kommentar habe ich noch nicht gelesen.....

          Der Dank an Euch war mir erstmal wichtig und ein Herzl Drücki...... Eure Meereswoge

        2. Boas

          Du..., an die Zeiten, wer hat zuerste den Wachtturm, erinnere ich mich auch noch...
          Auf was haben wir damals nur gewartet, es als Erster zu erfahren?

          LG Boas

    2. Nachdenker an Alle

      An Alle,
      hier die Antwort zur Verlegung der Report Mainz Reportage über die Zeugen Jehovas.

      Sehr geehrter Herr ........

      nein - keine Sorge, der Beitrag wurdenur aus redaktionellen Gründen geschoben. Er wird definitiv in der nächstenREPORT-Ausgabe gesendet am 27.11.  um 21.45h in der ARD.

      Beste Grüße

      Edgar Verheyen

      SWR Multimediale Chefredaktion

  4. Sylvia Geiser

    Lieber Klaus Prüter

    Danke für all Deine Kommentare, die ich mit grossem Interesse von Dir lese. Ich gratuliere Dir für Deine geistige Fitness in Deinem Alter. Alle Achtung über Dein umfangreiches Wissen, grossartig so etwas hier zu lesen. Du bist für mich wie eine wertvolle Perle.

    Wäre es möglich von Dir über BI eine Emailadresse zu erhalten? Ich bin sicher, dass Ella ebenfalls interessiert wäre.

    Mein Kommentar an Dich wurde gestern nicht freigeschaltet.

    Von Herzen liebe Grüsse aus dem warmen Thailand, wo es sich wie im Paradies leben lässt

    Sylvia

     

    1. Liebe Sylvia und liebe Ella, danke für Eure Zuwendung.
      Ich bin schon lange nicht mehr anonym im NET unterwegs. Schreibt mir an: klaus@prueter.eu
      Mein Laptop neben mir meldet Post sofort. Ich sitze viel bei Heimarbeit in der Stube,ich antworte schnell.
      Außerdem ist bei meinen BI-A. Beiträgen mein Name braun gefärbt.
      Mit einem Klick darauf öffnet sich meine Homepage auch mit Kontaktdresse.
      @alle: RoKo empfahl mir meine Z.J.-Vita zu schreiben, da bin ich dran.
      Vielleicht platziere ich das hier dann im Thema "...wir sind Ausgeschlossene".
      Liebe Grüße Klaus

    2. Boas

      Liebe Sylvia,

      wenn sich hier keiner traut, so verbrenne ich mir hier mal die Finger. Ich habe einen breiten Buckel.

      Bist Du auf der Pirsch nach weiteren E-Mailadressen, denen Du den Sabbat predigen kannst?

      Ist ja nur mal so die Frage. Die dann immerwährend die Bildchen mit den 10 Geboten geschickt bekommen, wie ich. Na, das hat ja von Glück in den letzten Monaten mir gegenüber nachgelassen.

      Wie nanntest Du es in Deinen letzten Mails, wo es um den Sabbat ging:

      raffiniertes Täuschungsmanöver von Satan
      Scheinchristen gäbe es Millionen auf der Erde
      Oder Dein Zitat zu dem Thema Sabbat: Weicht von mir, ihr Täter der GESETZLOSIGKEIT
      Oder auch Deine Aussage, dass SCHEINCHRISTEN den HEILIGEN SABBAT ignorieren

      Und als ich die hier Versammelten dazu ermuntert habe, "offiziell" Nochmitglieder nicht zu verurteilen oder gar dazu zu drängen endlich aus der Kirche der ZJ mittels Unterschrift auszutreten, sonder ihnen ihre eigene Zeit zu lassen? Was schriebst Du da noch? Das Du über meine Einstellung "entsetzt" warst. Im Betreff der Mail musste ich sogar das Wort "Schizophrenie" ertragen. Aber ich sehe Dir das nach und bin keinesfalls beleidigt. Da wir ja schon ausführlich über das Thema Sabbat geredet haben, und auch 2, wie es Jesus vorgab, mit dir geredet haben, so rede ich nun zur Versammlung.

      Nun ist es ja jedem erlaubt, seine Mailadresse weiter zu geben, wem er will. Aber er sollte vielleicht auch im Vorhinein wissen, was ihn dann evtl. erwartet. Und deshalb spreche ich das hier bei Bi-a ganz offen an. Und ich mache das auch, weil ich von dritter Seite mehrfach dazu gebeten wurde.

      Du hast auch sehr gute christliche Eigenschaften, wofür Du zu loben bist. Und deshalb schließe ich diesen Kommentar mit den Worten, die ich bereits früher bei Dir verwendet habe.

      Trotzdem liebe ich Dich und sehe Dich auch als eine Christin an. Und ich entbiete Dir meinen Gruß.

      Boas

      PS: Wie verhielt sich Petrus, als er bei den Heidenchristen unterwegs war? Ga. 2:15

      "Wenn du, obwohl du ein Jude bist, so lebst WIE DIE NATIONEN und nicht wie Juden, wie kommt es, dass du Leute von den Nationen NÖTIGST, gemäß jüdischem Brauch zu leben?"
      👍

      1. Ella

        Lieber Boas,

        vielen Dank für Deine Offenheit...ich war beim Lesen des Kommentars von Sylvia direkt irritiert, weil sie mir eine Intention der direkten Kontaktaufnahme zu Opa Klaus zwischen die Zeilen legte, welche ich nicht beabsichtige.

        Und bei allem, was ich lese, prüfe ich das, was wörtlich geschrieben wird undwas dazwischen steht.

        Allerdings muss ich zugeben, dass es zunehmend anstrengend wird, sich auch zu äußern.

        Bei etlichen Schreibern bewundere ich die Fähigkeit in der Ausdruckweise und der unermüdlichen Vermittlung bei konträren Sichtweisen, so wie auch bei Dir.

        Für mich werde ich wohl beschließen, den Fokus mehr auf eigene Studien zu legen, und von meinem Mitteilungsbedürfnis abzusehen.

        Liebe Grüße mit guten Wünschen für einen friedvollen Abend

        Ella

        1. Bruder

          Hallo liebe Leser von BI und Freunde,

          wahrscheinlich ist euch auch schon aufgefallen das unter dem Artikel zu unserem Buch ungewöhnlich viele

          „Daumenrunter-Bewertungen“ geklickt wurden. 

          Aktuell 214 Daumen rauf gegen 156 Daumen runter. 

          Wir haben deshalb mal ein wenig in der Datenbank gewühlt. Es ist nicht so einfach an IP-Adressen ran zu kommen. Erstaunliches konnten wir aber dennoch erkennen. Von den 156 Daumenrunter Bewertungen kamen 149 aus Thailand.

          Gibt es da nicht eine Leserin von BI aus Thailand? Das sieht doch sehr nach gezielter Manipulation aus.

          Solche Bewertungen kann man jedenfalls in Auftrag geben.

          Das wollten wir euch wissen lassen, so kann sich jeder seine Gedanken machen, und man braucht nicht beunruhigt sein.

          LG

          Bruderinfo aktuell

        2. Boas

          Liebe Ella,

          hoffentlich hast Du bemerkt, dass auch ich aus Deinen Beiträgen Kraft ziehe... Und wenn es nur der Sache geschuldet ist, zu sehen, dass wir nicht alleine sind.

          Halte Dich nicht zurück. Schenke uns Einblicke in Dein Denken. Deine Hoffnungen. Deine Sicht der Zukunft. Deine Sorgen und Ängste. Und solltest Du mal schief deswegen angemacht werden und nicht mehr weiter wissen, so gibt es hier einige, die sich als Mauer vor Dich hinstellen und alles Abfangen, was Dir schaden könnte. Und wenn diese Mauer auch von Oben unterstützt wird, ist sie unzerstörbar.

          Ich bin bei Dir
          Boas

        3. Boas

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          MicrosoftInternetExplorer4

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          font-family:"Times New Roman";}

          Mein lieber Bruder von Bi-Aktuell.

          Thailand, Thailand? Da hab ich doch was im Hinterkopf. Aber ich will hier ja niemandem was unterstellen.

        4. Markus

          Hallo Ella

          Auch von mir ein herzliches Willkommen  bei BI

          Bleibe uns erhalten un lasse Deiner Meinung und Deinene Erfahrungenfreien lauf

          Es ist so,je mehr Informationen man über die JW.Org bekommt um so besser  kann man kalkulieren was sie vorhaben und wie man dagegen wirken kann

          Ich fand Deine Kommentare gut

          .

          Vor mir braucht man sich nicht zu fürchten auch wenn ich wie es  Petrus getan hat manchmal ,dazwischen poltereund mit der  Tür ins Haus falle wenn eine ganze Zeit nur   Diskussionen sich im Kreis bewegen,die zu nichts führen und dann Rechthaberei entsteht

          Gruß Markus

      2. Störtebeker

         

        Störti an Boas

         

        Lieber Boas,

         

        erst nachdem ich ihr mehrfach geschrieben habe, dass ich mich von ihren Mails belästigt fühlte hat sie scheinbar damit aufgehört. Ich hoffe es bleibt dabei!

        Zu: "Bist Du auf der Pirsch nach weiteren E-Mailadressen, denen Du den Sabbat predigen kannst?"

        Ja lieber Boas, so scheint es wohl zu sein.

        Deshalb zu: "Nun ist es ja jedem erlaubt, seine Mailadresse weiter zu geben, wem er will. Aber er sollte vielleicht auch im Vorhinein wissen, was ihn dann evtl. erwartet. Und deshalb spreche ich das hier bei Bi-a ganz offen an. Und ich mache das auch, weil ich von dritter Seite mehrfach dazu gebeten wurde."

        Hast du gut gemacht!

        Störti

         

        1. RoKo

          Störti, Boas, M.N. Ihr bringt mich da so manchmal echt zum schmunzeln, was Ihr für Worte findet. Allein heute.

          Ich würde es bedauern, wenn Ella sich zurückzieht. Bitte bleibe uns erhalten. Weniger zum Schmusen. Sondern nur um des Evangeliums Willen. Ach die Wortwahl... LG RoKo

        2. Boas

          Danke Störti, für Deinen Erfahrungsbericht. Wir müssen manchmal auch ganz offen mit der Wahrheit sein. So wie im ersten Jahrhundrt die ersten Christen...

          Boas

  5. Ella

    Lieber Opa Klaus,

    zuerst möchte ich Dir freundlich meinen Respekt aussprechen. Dein Wissensdurst, die geistige Beweglichkeit und die Intention Deiner Aussagen zeugen von beachtenswertem Durchhaltevermögen.

    Und sollte ich eine konkrete Frage bezüglich des Verständnisses einzelner Bibelpassagen haben, so bin ich überzeugt davon, dass ich mich vertrauensvoll an Dich wenden darf und du mir umfassend Deine Sichtweise zum Verständnis darlegen wirst.

    Was die vielbeachtete Tonart Deiner Aussagen angeht, so möchte ich lediglich dazu sagen, dass es in jeglicher Kommunikation immer einen Sender und einen Empfänger gibt, und dass Deine Senderqualität eine wundervolle Übung für meine Empfängereinstellungen ist.

    So möchte ich Dir meine Wertschätzung aussprechen und ich mit einer freundlich-heiteren Einstellung weitere Kommentare von Dir lesen werde, und Deine Provokationen gelassen nehme,denn in vielen Punkten stimmen Deine Aussagen mit meinen Erkenntnissen überein und ich bin bemüht, sie in jedem bewussten Moment meines Seins umzusetzen.

    Und ich finde Schmusekurs ist ein herrliches Wort...ich liebe Wortgewandheit und Ausdrucksfähigkeit,auch wenn ich selbst, gerade in einem öffentlichen Portal, mit Respekt auf alle unterschiedlichen menschlichen Persönlichkeitsstrukturen eine zurückhaltende vorsichtige Redensart praktizieren möchte.

    Sei herzlich gegrüßt von

    Ella

     

  6. Zartbesaitet

    Vorerst ein herzliches Willkommen liebe Elke!

    Wollten auch erwähnen, wie positiv wir die Kommunikation (vor allem auch von dir lieber Boas) mit Opa Klaus Prüter empfanden. Was auch bei Opa Klaus positiv auffällt ist, dass jemand, der Jahrzehnte diese ORG verlassen hat noch immer fest im Glauben steht und sich mit Gedanken dazu auseinandersetzt! Das widerspricht allen Aussagen von den Führern von JZ, die alle behaupten, dass, wer diese Sekte verlässt sich in Finsternis, Glaubens- und Hoffnungslosigkeit wieder findet. Diese Seite und all ihre vielen wertvollen Kommentatoren sind ein Beweis für das Gegenteil.

    RoKo und Markus möchten wir auch danken, denn sie haben hier eine Seite aufgeschlagen, die es schon längst zu erwähnen galt. Unser lieber Ede - den ich damit keineswegs verurteilen möchte, denn was er sagt meint er sicher sehr ehrlich - und einzelne wenige hier (man kann sie auf den Fingern einer Hand locker aufzählen) verwechseln den Sinn dieser Seite nach wie vor viel zu oft - und dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn deren Kommentare bisweilen gelöscht werden. Ich möchte dazu eine Veranschaulichung aus meiner Schulzeit bringen (weiß nicht, ob die Sache heute noch genauso gehandhabt wird):

    Im Deutsch-Unterricht wurden Aufsätze geschrieben und der Lehrer oder Professor gab das Thema vor. Nun - einzelne Schüler konnten sich wunderbar und blumig wie auch phantasievoll ausdrücken. Aber wenn das Thema "Umweltschutz" (ja das gab es damals schon) Vorgabe war - und ein Schüler schrieb phantasievoll, wie alles mal gelöst wird, wenn wir andere Planeten durch die Raumfahrt bevölkern und dies auf Erden Probleme lösen würde - dann hieß es "Thema verfehlt" und es gab höchsten für den Stil einen Pluspunkt - aber keine gute Note.

    So sehen wir beide auch die kunstvoll ausgearbeiteten Kommentare einzelner hier (die sich damit viel Mühe geben), die jedoch Lehrpunkte zum Inhalt haben - und die von den Postern so gesehen werden und andere versuchen damit zu überzeugen! Dafür ist unserer Meinung diese Seite nicht da ("Thema verfehlt") - denn die Vereinnahmung mittels Lehre ist ja Gegenstand ALLER Religionen - nicht nur von JZ! Ja - einzelne Artikel beschäftigen sich auch hier auf BI-Aktuell mit Lehren (z.B. durch Besprechung von WT-Studienartikeln), aber da kann man den Artikel positiv oder auch respektvoll nicht zustimmend kommentieren. Aber damit hat es sich - ohne den Versuch der Vereinnahmung anderer.

    Ein wunderbares Beispiel gibt übrigens der neueste Artikel auf der Schwesternseite - "Kinder Gottes"! Die Verfasser haben sich wunderbar zurückgehalten, eine persönliche Meinung zum Besten zu geben. Sie haben nur Fragen gestellt, Bibeltexte eingesetzt und dem Leser die eigene Schlußfolgerung überlassen. Das heißt nicht, dass alle Artikel so sein sollten - aber wir sollten Rücksicht auf die vielen stillen Mitleser nehmen, die sich dann ermutigt fühlen, sich hier zu äußern, wenn sie nicht das Gefühl haben vom Regen in die Traufe zu kommen. Daher danke nochmals an Markus, RoKo und auch Boas. Und Ede hat in seinem Kommentar ohnehin gesagt, wo das Problem ist, daher wäre es gut, wenn er akzeptiert, wofür diese Seite steht. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass er es eines Tages auch zur Kenntnis nimmt!

    Seid alle hier wiederum herzlich umarmt - auch dafür dass ihr - so wie Opa Klaus mit Boas - zu einem überwiegenden Teil so liebevoll miteinander umgeht!

    1. Boas

      Lieber Zartbeseitet,

      Deine Worte gehen natürlich runter wie Öl. Aber mir ist immer bewusst, ich bin nur ein kleines Werkzeug. Als Gegenstand ein nutzloses Ding. Erste der Benutzer erweckt mich zum Leben. Setzt mich dort ein, wo ich am besten gebraucht werde. Ich bin NICHTS. Vater und Sohn ist ALLES. Und das ist gut so. Sonst könnte ich überheblich werden. Und vergessen, wie klein und dumm ich in Wirklichkeit bin.

      Und Du hast Recht. Bruderinfo und Bruderinfo-Aktuell haben unterschiedliche Aufgaben. Jede Seite hat ihre eigene Berechtigung von Gott und Jesus gebraucht zu werden. Aktuell berichtet über Aktuelle Themen, die die ZJ bloßstellen. Hier findet zurzeit auch reger Austausch zwischen den Lesenden statt. Und der Zusammenhalt wird gestärkt.

      Gestern Abend rief mich eine liebe Glaubensschwester an, das Urmel. Und sie fragte nach meinem körperlichen befinden. Einige der Mitleser machen sich Gedanken über mein körperliches Befinden. Und ob ich mit meiner schwierigen Arbeit mit meinem Papa mich nicht überfordere. Ist das nicht eine Schmuseeinheit vom Besten? Gelebtes Christentum? Oh, das tut soooo gut.

      Bruderinfo füllt die Lücke zu Lehren der Bibel im deutschsprachigen Raum. Natürlich können da einzelne Artikel auch schon mal etwas Falsches enthalten. Aber immerzu raus damit, wenn wir falsch liegen. Wir sind lernfähig.

      Durch die vielen Hackerangriffe, mussten die Sicherheitsbedingungen auf dieser Seit extrem verschärft werden. Tausende Angriffe pro Sekunde, um die Server in die Knie zu zwingen. Von wem kommen die Hackerangriffe? Drei Mal dürft ihr raten. Aber einen Namen nenne ich hier nicht. Aber es scheint gewissen Leuten wichtig zu sein, die Seite zu zerstören. Sie zum Schweigen zu bringen. Deshalb haben auch einige von Euch Schwierigkeiten dort Kommentare abzugeben. Es ist also nicht böser Wille. Die Hintergründe kennen hier ja die wenigsten.

      Auf der einen Seite verstehe ich ja auch die angreifenden Personen. Kindesmissbrauch muss man erst im "bösen Internet" / "TV" nachlesen. Aber wenn jemand mit der Bibel kommt, so ist die Antwort schon im Gedächtnis von Bibeltexten zu finden. Was ist also gefährlicher für das Aufdecken von Wahrheiten? "Kindesmissbrauch" oder z. B. "Es gibt nur eine Hoffnung für Christen"? Man stürzt sich natürlich auf den gefährlicheren "Feind", und versucht ihn auszuschalten.

      Und ich sehe mit Freude, dass Bruderinfo und Bruderinfo-Aktuell in einigen Dingen sogar liebevoll zusammen arbeiten. (Auf näheres will ich hier nicht eingehen.) Denn jede Seite wird m. E. von unseren beiden Höchsten für einen speziellen Zweck gebraucht.

      Mal ganz frei von der Leber: Ich stehe auf Schmusekurs. Von Seiten unserer beiden Höchsten und auch von Euch, meine lieben Schwestern und Brüdern. Da wird mir ganz warm ums Herz. Vielen Dank für die Kraft, die ihr mir jeden Tag schenkt.

      Boas

      1. Omma an Boas

        Lieber Boas,

        du hast zwei wunderbare Kommentare geschrieben, ich meine auch den an Athalja, da wird einem ganz warm ums Herz.

        Sehr schön hast du hervorgehoben, wie viele liebe Brüder und Schwestern, im "Hintergrund" Gutes tun. Dies tun sie aus Liebe zu ihren Geschwistern, und wir haben keine Ahnung davon.  Mir kommen gerade die Worte Jesu in den Sinn:

        Matthäus 25:35-40   (schlachter 2000)
        35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt;
        36 ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
        37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben?
        38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet?
        39 Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen?
        40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

        Natürlich können nicht alle so helfen, schon aus dem Grund, weil uns oft viele km von einander trennen.  Zum Glück gibt es ja Telefon und Internet, doch gibt es auch einige, die liebe Briefe und Päckchen versenden, es muss nicht etwas Großes und Teures sein, auch Blumensträuße haben ihren Weg quer durchs Land, liebe Menschen erreicht.  Eine kleine Geste, die "sagt": "Ich denk an dich, ich habe dich lieb."

        Trotzdem möchte ich noch einen Namen nennen, jemand, den wir hier gut kennen.  Es ist unser lieber O.W.Schön und seine liebe Frau. Mir sind mindestens zwei Begebenheiten bekannt, in denen sie liebe Brüder im Krankenhaus persönlich besucht haben.

        Auch andere haben ähnliches getan, je nach den Möglichkeiten.  Manchmal war es eine letzte Umarmung, bevor der Kranke seine Augen in diesem Leben schloss.  Alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Kommentars sprengen, aber seid versichert, unsere Beiden Höchsten sehen alles.  Und vergessen wir nie, dass unsere Gebete sehr, sehr viel bewirken können.

        Ganz liebe Grüße an dich, lieber Boas, und an alle unsere Geschwister, in Nah und Fern, senden  Omma und Oppa

    2. Boas

      Lieber geschätzter Athalja,

      habe im letzten Kommentar ganz vergessen zu erwähnen, das Dein Wesen beim Treffen, dem ich leider nicht beiwohnen konnte, voll zur Geltung gekommen ist. Deine Liebe, Wärme, Bibelverständnis und Deine Ruhe, hat viele beeindruckt. Diese Empfindungen der Anwesenden sollte nicht ungesagt unter gehen.

      Liebe Grüße an Dich und Deine Frau
      Boas

  7. Bernhard Schüler

    Hallo allesamt,

    es gibt eine Möglichkeit, die wahren Herzenschristen unter den predigenden oder an Trolleys stehenden Zeugen Jehovas sofort zu erkennen und so das Stroh vom Weizen zu trennen.

    Ich spreche die Prediger der WTG ständig, besonders an vielen Bahnhöfen in NRW, an und zeige ihnen Bilder von Opfern und Tätern, die ich von "silentlambs" kopiert habe. An den Reaktionen der Prediger darauf, kann ich erkennen, wer noch ein Gewissen hat und wer nur stur den Befehlen der LK gehorcht.

    Liebe Grüße von Bernhard

     

     

     

     

     

    1. Schneeflocke@Bernhard Schüler

      Lieber Bernhard Schüler,

      leider kann man das so auf die leichte Art auf keinen Fall beurteilen. Traurigerweise werden viele Zeugen Jehovas regelrecht davon abgehalten im Herzen Christus erkennen zu können. Das ist die Folge von falscher Leistungs-Indoktrination, die mit gefügig machendem Demutstropfen jedem geistigen "Festmahl" untergejubelt wird.

      Möchtest du eine Kostprobe?

      "Nur demütige Menschen gehorchen Gott und führen seinen Willen aus. Und Gottes Wille ist, dass wir mild sind (Mat. 5:5; Gal. 5:23). Wenn wir Gottes Willen ausführen, macht das Satan wütend. Obwohl wir demütig und mild sind, werden wir von vielen Menschen, die ein Teil von Satans Welt sind, gehasst (Joh. 15:18, 19). Also brauchen wir innere Stärke, um Satan zu widerstehen. 

      ....

      Jehova leitet uns durch die Bibel an sowie durch die vom „treuen und verständigen Sklaven“ vorbereiteten Veröffentlichungen *, Filme und Zusammenkünfte (Mat. 24:45-47). Jetzt liegt es an uns: Wir müssen demütig anerkennen, dass wir Hilfe brauchen, wir müssen studieren, was Jehova uns anbietet, und das Gelernte gehorsam umsetzen." 

      Ende Zitat aus einem der neusten Studierenden WT' s. Im Artikel davor ist folgende   "Kampfansage" zu lesen:

      "Was bedeutet Integrität bei Gottes Dienern? Sie lieben Jehova von ganzem Herzen und sind ihm unerschütterlich ergeben. Bei all ihren Entscheidungen steht sein Wille an erster Stelle. Eine Grundbedeutung des biblischen Wortes, das mit Integrität übersetzt wurde, ist „vollständig“, „fehlerlos“ oder „ganz“. Zum Beispiel mussten die Tiere, die Jehova geopfert wurden, nach dem Gesetz fehlerlos * sein (3. Mo. 22:21, 22). Es durften keine Tiere geopfert werden, die krank waren oder denen ein Bein, ein Ohr oder ein Auge fehlte. Für Jehova war es wichtig, dass das Tier vollständig, fehlerlos oder ganz war (Mal. 1:6-9). Warum? Dazu ein Vergleich: Wenn wir ein Stück Obst, ein Buch oder ein Werkzeug kaufen, möchten wir nicht, dass es Mängel aufweist oder etwas fehlt. Es soll vollständig und fehlerfrei sein. Nichts anderes erwartet Jehova auch von unserer Liebe zu ihm und unserer Loyalität"

      Ende Zitat.

      Lieber Bernhard, wenn man solch eine Spritze jede Woche bekommt, gleichzeitig glatt verrührt mit der süßen Lüge, alle Ex Zeugen sind ganz böse Abtrünnige, wen wundert, dass wahrscheinlich die wenigsten Zeugen auf Deine Konfrontation eingehen?!

      Das hat nichts damit zu tun, dass sie Spreu oder Stroh oder keine Herzenschristen sind!! Ganz im Gegenteil, viele sind aber leider in ihrem Herzen so beschnitten worden, ihnen ist eine boshafte Vergewaltigung ihrer Herzen geschehen und sie müssen es jede Woche weiter aushalten. Da die meisten unter Betäubung gelegt wurden, merken sie es nicht. Glücklicherweise ist unser Herr seht behutsam und wenn ein Herz auftauen möchte und aufleben möchte, dann legt er mit SEINER überströmenden Liebes- Gnade ein Tuch über die blutende Wunde und verbindet vorsichtig das schwache Menschenkind.

      Liebe Grüße

      Schneeflocke
      👍

  8. Mario

    Zum Kommentar von Markus sei angemerkt:

    Natürlich lernt man nie aus. Das behauptet bzw. stellt auch hier niemand in Frage. Bei BI gibt es sehr gute bis vortrefflich recherchierte Kommentare. In der "Kürze liegt die Würze". Warum alles so kompliziert machen?  Dennoch brauchen wir gar nicht so ins Detail gehen . Mir fällt ein simples Beispiel ein,dass ich erst jüngst erlebte. Meine vier Schwestern sind allesamt ZJ. Die zweitälteste seit 1970. Ich erinnere mich an die Diskussionen bezüglich der Geburt von Kindern aus dem Jahre 1974/75/76 noch ganz genau. "In der heutigen Zeit kann man doch keine Kinder mehr bekommen,wir leben in der Endzeit!" "Wenn jetzt die große Drangsal kommt, haben wir zudem einen Säugling zu versorgen,eine zusätzliche Belastung." "Im Paradies können wir später Kinder bekommen". So die damaligen Aussagen. Jetzt ist meine zweitälteste Schwester wider erwarten Oma geworden.Der Sohn ist angeblich ausgestiegen. Ihr Kommentar auf meine Gratulation: " Die kleine ist ja süß,aber in der heutigen Zeit und Situation Kinder bekommen ist nicht nötig."  Das selbe dumme "Geschwalle" wie 1974 !!!!!! Wenn ich mir die Publikationen der ZJ unter die "Lupe" nehme lese ich unter dem Thema Endzeit: Wir können froh sein,dass Harmagedon nicht schon gekommen ist, dann wären wir doch alle nicht am Leben, das wäre doch schade - oder ? Welch eine Verdrehung der Tatsachen ! Auf der einen Seite sehnt man sich Harmagedon herbei, auf der anderen Seite soll man froh sein,dass er noch nicht eingetroffen ist. Wo ist hier die Logik??? Genauso Quatsch mit dem Predigtdienst. Es sollen noch möglichst viele gerettet werden bis das Ende kommt. Es werden aber immer noch Kinder geboren,die noch nichts von der Wahrheit wissen. Die "Rettungsversuche" sind nicht unababsehbar, eine Spirale ins unendliche.Wo sind die ZJ Kinder die nicht geboren wurden ? Kann man auch hier den Satz anwenden:"Es wäre schade dass sie nicht geboren wurden?" Die ZJ dezimieren sich selbst,deshalb auch keinen nenneswerten Mitgliederzuwachs.

     

     

  9. Beim Einstieg zu J.Z. schloss ich Freundschaft mit einem gleichaltrigen Jungen, 'Ernst P.'
    Bis zu Familiengründungen unternahmen wir sehr viel miteinander. Nach Jahren trafen wir uns 50km entfernt wieder, mit Familien und in den 70ern arbeitete ich sogar für ihn. Nach meinem Ausstieg '79 mit obligatorischem Ausschluss redeten wir noch mehrmals miteinander. Nie vergesse ich, was er sagte: "Klaus, du magst ja recht haben, aber ich will mich nicht damit belasten". So trennten wir uns.
    30 Jahre später rief ich ihn mal an, wie es ihm geht. Zuerst wollte er wissen, ob ich zurückgekehrt sei, bevor er mit mir redet. Nun sind wieder ca. 10 Jahre vergangen ohne dass ich weiß, ob er noch lebt.

    Vor dem Schmerz eine Isolation bin ich zum Glück verschont geblieben, weil meine 8 Personen-Familie komplett mit ausgestiegen ist. Verwandte (Z.J.) meiner Frau (weiter weg) redeten zögerlich doch noch mit ihr. Ich selbst habe keine Angehörigen.

    Tja, nun suche ich seit ca. 40 Jahren nach geistiger Verwandtschaft - aber niemals nach emotionalem "Schmusekurs"; denn nach der Schrift 'sind die Küsse des Hassers zahlreich'. Egal wie viel Nichtschwimmer (Laien) sich aneinander klammern, sie gehen alle unter. Ab wann gilt Jesu Wort, "die Wahrheit wird euch frei machen'. Für die Wahrheit müssen wir nicht nur ein Winkelchen in uns zur Verfügung stellen und an manchen uralten rel. Überlieferungen festhalten. Ein vollständiges 'entrümpeln' ist eher nötig, um für die reine Wahrheit Platz zu schaffen. Wir blockieren den bereitwilligen Geist Gottes, wenn wir an >ach so geliebten Überlieferungen< festhalten. Die WTG warf Luther ungenügende Reform vor. Da sollte die WTG sich auch mal "selbst an die Nase packen", statt den gleichen Fehler zu machen. Gott macht sehr gern die Wahrheit zugänglich, wenn wir seinen hl. Geist nicht blockieren. Wohlfühlen kann ich mich nur unter geistiger Verwandtschaft, die im Herz und Verstand für die volle, reine Wahrheit Gottes Platz schafft. Schmusekurs ist kein Ersatz für mich.

    Frische emotionelle, seelische Wunden müssen sicherlich zunächst im "Schmusekurs" erst mal liebevoll verbunden und abgeheilt werden, bevor neue 'Belastung' möglich ist. Wieviel % der Leser hier in BI sind 'frisch Verwundete'? Die emotionelle Pflege mag so angenehm sein, dass man sie immerzu auch nach Abheilung wünscht, verstehe ich gut, ist aber nicht gut.

    1. Ede an Opa Prüter

      Guten Abend Opa Prüter

      Dein Ansinnen trifft auf viel Gegenliebe. Allerdings sind hier Auseinandersetzungen anhand der Bibel unerwünscht und werden mit Löschung des Kommentares quittiert (Mein letzter Beitrag an dich ist auch gelöscht worden) Für dein Anliegen musst du dir und Gerd und Petra u.v.a. eine andere Plattform suchen.

      Ede

      1. M.N.

        Hier eine Klarstellung von Eddies neuestem Kracher "Allerdings sind hier Auseinandersetzungen anhand der Bibel unerwünscht...".

        Grundsätzlich gilt:

        "Auseinandersetzungen" sind IMMER und ÜBERALL unerwünscht, denn "Sklaven des Herrn haben es nicht nötig zu streiten", siehe 2Tim 2,24.

        "...anhand der Bibel..." ist zu dechiffrieren als "... anhand der Bibel, SO WIE SIE VON DER WTG VERDREHT WIRD". Siehe den "vertraulichen" WTG-Brief SCG:SSF vom 1.9.1980 "An alle Kreis- und Bezirksaufseher", im Zitat zu finden im Glossar (nach SCG:SSF suchen).

        Mit anderen Worten:

        "Die Bibel in WTG-Version", was ebensogut als "unbiblische WTG-Dogmen" beschrieben werden könnte.

        Somit formuliere ich Eddies Knaller folgendermaßen um:

        "Allerdings sind hier Auseinandersetzungen anhand von unbiblischen WTG-Irrlehren, um dieselben zu stützen zwecklos, da diese Irrlehren schonungslos aufgedeckt und seziert werden, bis sie in all ihrer Abstrusität und Irrigkeit bloßgestellt sind. Entsprechende Kommentare, die wieder und wieder Durchgekautes erneut wiederkäuen, müssen damit rechnen, aufgrund ihrer Sinnfreiheit gelöscht zu werden."

        Gruß,
        M.N.

        1. Ede an M.N.

          Guten Abend M.N.

          Um, wie du sagst, die Abstrusität und Irrigkeit der Irrlehren der WTG bloßstellen zu können, müssen diese Lehren hier zunächst benannt werden. Wenn du/ihr dies durch mangelnde Freischaltung verhindert, könnt ihr sie auch nicht bloßstellen. So ist es eben!

          Dein bemühen richtet sich offensichtlich um die, die an diesen Irrlehren unbeirrt festhalten. Wenn du/ihr die Diskussion über diese Lehren wieder durch mangelnde Freischaltung verhindert, wirst du auch niemanden von deiner Meinung bezüglich der Irrlehren überzeugen können. So ist es eben!

          Wenn alle anderen Dinge, außer den Irrlehren des Sklaven, von anderen hier diskutiert werden können, wirst keine Zeugen Jehovas dafür begeistern können.

          Was heißt alle anderen Dinge? Die Verfehlungen der Kirche, denen du/ihr angehört, dürfen hier nicht diskutiert werden. So ist es eben!

          Wer entscheidet, was sinnfrei ist? Du, der Moderator, eure Kirchenleitung? Ich hoffe, es ist Jehova durch seine Bibel.

          Deshalb lasst uns alle Dinge, wie die Beröer, anhand der Bibel prüfen.

          Ede

        2. RoKo

          Grundsätzlich ist das so.

      2. Lieber Ede, Du bist doch kein Greenhorn im NET. Jedes Wort wird schnell überall von einigen Kommentatoren gern "auf die Goldwaage gelegt"; also "sag es treffender", wenn es auch mehr Mühe kostet. Statt "Auseinandersetzungen" wäre 'Gegenüberstellungen' vielleicht treffender gewesen.
        Ich mag Deine Kommentare.

        1. M.N.

          Ich mag sie auch. Sie bieten ein hervorragendes Betätigungsfeld zum Richtigstellen der Dinge.

    2. RoKo an Opa Prüter

      Wieder so ein Kommentar. Ich muss mich nochmal an Dich wenden mein lieber Bruder, auch wenn ich Respekt vor Deinem Haar habe. Ich verstehe Deine Aussagen. Das vorweg.

      Nun betrachte bitte den Sinn und den Zweck von BI. Ich denke, dies ist ein Bindeglied. Eben von Zeugen für Zeugen. Eine Plattform, von Aufgewachten betrieben, um mit neuen Mitmenschen, die noch in der WTG gefangen sind, zu kommunizieren. Jeden Tag kommen da welche dazu, die hier neu Anfangen zu lesen. Der Blog muss also auf sie zugeschnitten sein. Die Grundschule. Jedes Jahr gibt es dort eine neue Schulklasse und das 1x1 wird neu durchgenommen.

      Was Du suchst als Jahrzehntelanger Aussteiger, ist ein Blog, wo nur fertige Aussteiger miteinander kommunizieren, die mit dem Aussteigen abgeschlossen und alles hinter sich haben. Seit Jahren. Diese suchen ein Gymnasium, die höhere Bildung. Sei ja jedem frei.

      Jeder der will kann so einen Blog betreiben. Jurek hat auch einen soweit ich weiß. Wer Interesse hat, kann sich an den Betreiber wenden, um vielleicht das technische Know How künftig miteinander zu teilen. Wenn das die Betreiber mitmachen? Fragen kostet nichts. Unser Gerd sucht auch ein Blog, wo er tiefe Diskussionen führen kann.

      Für den einen oder anderen Gläubigen, die tief forschen wollen, ist das bestimmt nicht schlecht. Und verkehrt auch nicht. Als Blog und Erste-Hilfe-Station für Verkündiger, die von Ältesten stark bedrängt werden, quasi als "Frauenhaus", entschuldigt das Wort liebe Frauen, dann aber überzogen und hier falsch. Mein Herz und meine Stimme vermittelt mir, dass viele Verkündiger gebraucht werden, die infolge ihrer persönlichen Stärke hier vorangehen, ich habe viele starke Menschen hier kennen gelernt, danke dass es Euch gibt, und bei Bedarf auch mal auf den Zweck von BI wieder und wieder hindeuten. Wenn einer vor Spiritualität und Zeitreserven nur so strotzt, tiefer und noch tiefer in die Materie einzudringen, gern. Nun von mir selbst gesprochen, ich hindere Dich nicht daran. Der christliche Auftrag zur Nächstenliebe offeriert mir aber etwas anders. Nächstenliebe soll den Blick zum Nächsten im Sinn haben, und nicht auf eigenen Vorteil bedacht. Schrieb ich schon mal. Drum weht Dir hier Gegenwind entgegen. Und je heftiger Du diskutierst, dann auch heftiger.

      Kannst Du damit leben? War das zu anzüglich von mir? Ich wünsche und hoffe nicht.

      LG RoKo

       

      1. Markus

        Auch ich möchte  zu dem Thema ,Kommentare von Opa Prüter etwas schreiben.

        Lieber Opa Prüder das ist jetzt nicht böse gemeint,aber Du solltest einmal auch in Deinem Alter darüber nachdenken.

        Es gibt ausgeschloßene Brüder,die schon ,wie Du 40  Jahre und noch mehr von der Organisation weg sind,

        Inzwischen haben sich Grundelemente der Gesellschaft oder Organisation geändert,gut die Lehre nicht bzw nicht allzuviel

        Aber trotzdem wenn ihr auf den ollen Kamellen immer weiter rummreitet,,da kann nichts dabei rauskommen,als sich nur laufend im Kreis zu bewegen

        Zu Deinem Bibelverständniss sei gesagt,alles gut recht und schön,aber wenn man die Bibel intensiv studiert und auch versucht einen gewissen Sinn darinn zu finden,stösst man immer und immer wieder an seine Grenzen,da man die Bibel nie vollständig erklären kann.

        Wer der Ansicht ist ,das er das kann ist ein Dummschwätzer,denn das können selbst hochstudierte Theologen noch nichtund davon kenne ich einige ,die sogar ihre Professur darinn haben

        Die Bibel ist als Grundliunie für ein menschlich normales Leben zu führen anzusehen,ohne das manabtrifftet in ein sogenanntes unmenschliches Verhalten,was ja dochleider auf dieser Welt zu finden ist,siehe radikale Religionsgruppierungen, bei dehnen ein Menschenleben gar nichts wert ist,damit menschliches Leben geschützt bleibt das ist das non plus Ultra des Christentums,obwohl das Christentum dies erst auch über Jahrhunderte lernen musste und vorher wie die Vandalen geherscht haben

        Das man alles was nicht erklärbar ist Satan zuschuster ist auch so eine Masche,,darauf gehe ich aber jetzt nicht darauf ein.Es gibt ein Sprichwort ,Schuster bleib bei Deinen Leisten,das sollte jeder beherzigen,der den Versuch macht ,sich als Lehrmeister zu betätigen und sich über andere zu stellen,obwohl er in seiner Überheblichkeit nicht weiß,wie Dumm das bei anderen ankommt

        Also schön auf dem Teppich bleiben ,wie man so schön sagt,wir werden alle wie wir Menschen leben,auf die ein oder andere Weise erfahren,was Gott mit uns vorhat,und wie unsere Fragen die wir als Menschen über uns selbst stellen,wo kommen wir her und wo gehen wir hin von ihm oder von Jesus beantwortet werden zu der Zeit die sie für richtig halten

        Ich will noch einen Denkanstoss geben,Ich habe Jura studiert dieses Studium ist eines der längsten Studiengänge die es gibt,man sollte darum voraussetzen das man alles weis,nach einem Studium,da ist man aber leider auf einem komplett falschen Dampfer,man kennt nur die Grunderfassung der Juristik im Ansatzpunkt,alles ander und die Routine kommt erst mit der Zeit und wenn man 30 ,40 Jahre Anwalt usw ist weiß man noch nicht alles,man muss vor Prozessen Bücher welsen um sich selber nochmal fit zu machen für diesen Prozess.

        Dasselbe ist es mit dem Studieren der Bibel,das ist jetzt mal der Vergleich.Man lernt in seinem Leben nie aus,das sollte man sich hinter die Ohren schreiben,auch Du lieber Opa Prüter,aber ian allen Ehren für Dein Alter und Deine Erfahrungen damit,versuche nicht die Sterne vom Himmel zu holen,das kannst Du nicht,ich bin ca 20 Jahre jünger als Du ich mache erst gar nicht den Versuch,denn ich weiß das das fehlschlägt

        Auch dieser Kommentar sollte für die jenigen sein die dasselbe versuchen

        Mit einem freundlichen noch Sonntagsgruß

        Markus

        Es gi

        1. Nachdenker an Alle

           

          na, da hat ja unser..... wieder voll zugeschlagen. Erstaunlich das ein so hochstudierter Jurist so ne Menge Grammatik und Rechtschreibefehler einbauen kann.

          Grins

        2. Ede an Nachdenker

          Hallo Nachdenker

          Linienrichter sind auch Richter, ebenso Schiedsrichter und die haben sogar ne Pfeife.

          Ede

      2. Lieber RoKo, und auch Ede, danke Euch sehr für Eure Ausführungen. es hilft mir sehr, alles im richtigen Blickwinkel eines Exodus fort von der JW.ORG zu sehen. In Offb. wird ja auch gesagt: "Offb 18,4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr (Babylon), mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden, und hinaus aus ihren Plagen, damit ihr sie nicht empfangt!"  Wohin wird dort nicht explizit gesagt. Dann halt 'in die Freiheit der Kinder Gottes'.
        Das "Tränen abwischen, nimmt ja sicherlich schon einen Anfang, wenn wir die Hütte Gottes näher heranlassen und IHN unter uns wohnen lassen". Für die "Monatsblätter zur Heilung der Nationen" wird sich noch eine Erklärung finden. Da darf ich nicht "zu viel Gas geben". Nochmals Danke.

    3. Boas

      Lieber Opa Prüter,

      wir hatten ja die Tage miteinander telefoniert. Schmuseeinheiten sind was ganz tolles. Besonders wenn sie ehrlich gemeint sind und von Herzen kommen. Wenn ich mir die Schmuseeinheiten z. B. aus Hesekiel 34 durchlese, die Gott seinen Schafen zukommen lässt.

      Natürlich haben wir hier alle den Drang danach die Wahrheit zu erfahren und zu begreifen. Manche nehmen dies ernster als Andere. Viele haben ihre eigenen Wünsche und Vorstellung vom Königreich. Aber ist es wirklich das Ziel eines Christen, alles schon vorab zu sehen und zu erkennen? Natürlich sind wir Wissbegierig. Und ich liebe es auch, wenn jemand mich korrigiert. Nur so kann ich geistig wachsen. Wenn er es aber mit Freundlichkeit und Herzenswärme tut, fällt es mir um so leichter ihm zuzuhören.

      Wie sagte Paulus einst sinngemäß: "Wenn ich alle Erkenntnis besitze und die ganze Welt gewinne, aber keine Liebe zeige, dann bin ich nichts. Der Ton macht die Musik. Was bringt pure Erkenntnis. Was bringt mir und anderen geniales Wissen und Verstehen der Dinge? Nachher landen wir doch alle im selben Topf als Kinder Gottes. Und was andere nicht gewusst haben und ich falsch verstanden habe, wird im nu richtig gestellt sein.

      Eine kleine Anekdote aus meiner Vergangenheit. Ein Kreisaufseher von den Zeugen, der in meiner Versammlung zugeteilt war. Und ich kann nichts Schlechtes über ihn berichten. Sondern nur Gutes. Sein Gesicht war ganz schief, weil er bei der SS viel Prügel einstecken musste, weil er Bibelforscher war. Wenn ich mich nur noch an seinen Namen erinnern könnte. Schade.

      Dieser Mann war die Güte und Milde in Person. Seine Einstellung liberal. Verständnisvoll. Herzlich. Voller christlicher Wärme. Er sagte einst zu meiner Mutter: "Gerda, wir werden uns noch sehr wundern, wer nach Harmagedon noch da ist. Und wer nicht." Aber darum geht es mir nicht. Ein Vergleich von ihm ist haften geblieben. Den haben bestimmt auch Andere gebraucht. Aber bei ihm kam er von einem liebenden Herzen. Und er lebte und lehrte auch danach.

      "Du kannst deinem Bruder die Wahrheit wie ein nasses Handtuch um die Ohren schlagen. Oder Du kannst deinem Bruder die Wahrheit auch wie einen angewärmten Morgenmantel liebevoll über die Schultern legen."

      Seinen Kommentar, der so viel Eindruck bis heute bei mir hinterlassen hat, lasse ich einfach ohne weitere Erklärung im Raum stehen. Ich fühle mich bei seinen Worten so geborgen und behütet. Wahrlich; DIESER Kreisaufseher war ein älteren Mann nach dem Herzen Gottes. Jesus schütze ihn, wenn er denn noch lebt. Und wenn nicht, soll Jesus seiner bei der Auferstehung gedenken.

      Wird es Dir bei diesen Worten nicht ganz warm ums Herz?

      Sei ganz lieb gegrüßt und geschmust von mir
      Boas

      PS: Man darf auch bei einzelnen Zeugen nicht die gute Wahrheit verschweigen. Es gibt auch Zeugen Jehovas die man ohne Gewissensbisse ehren sollte!

      1. RoKo an Opa Prüter

        Mich lässt der Gedanke an Opa Klaus Prüter nicht schlafen...

        Es gibt viele Textstellen, ich will sie nicht alle nennen... , kurz: "wer bis zum Ende ausgeharrt hat, der wird gerettet werden." Die Zeit des Endes ist davon geprägt, dass viele Brüder und Schwester mit vielen Bedrückungen belastet werden. Keinesfalls erlebt jeder Verkündiger alle Bedrückungen. Der eine so, ein anderer so. Es gibt Bedrückungen die man leicht wegsteckt, worüber ein anderer fallen würde und zu Sturz kommt. Und es gibt Bedrückungen, da hat man selbst zu knabbern, die aber vielleicht andere nicht so schwer tangieren.

        Aber! Wir erhielten die Zusicherung, niemand wird über die eigenen Fähigkeiten bedrückt. Das lässt der Vater in Verbindung mit seinem Sohn in den Himmeln nicht zu. Wie kann das aussehen? Vielleicht ergeben sich Möglichkeiten, wo man als Mensch anderen helfen kann. Das ist nach Jesus Christus das A und O in der Gemeinschaft, die auf ihn vertraut. Er sagte, man wird dran erkennen, wer ihm nachfolgt, wer seine Jünger wären. Manchmal helfen auch Engel. Und manchmal gebraucht JHWH auch andere Menschen, um etwas gerade zu richten.

        Boas Bericht zur Aussage des Kreisaufsehers sind wirklich gut. Ein anschauliches Beispiel. Ich kannte einen sehr sehr lieben Kreisaufseher, der überströmend an liebender Güte und sehr nachsichtig war. Leider lebt er nicht mehr, er würde sich vermutlich im Grab umdrehen, was aktuell in der WTG los ist... Vielleicht würde ihn das auch so fertig machen, dass er daran zerbrechen würde. Ich kenne aber auch Aufseher, die alles andere und das blanke Gegenteil waren. Bei denen zählten nur Wissen, Dienststunden und Loyalität zur Org. Vieles wurde mit kaltem Stift entschieden. Brüderliche Nähe war ihm fremd. Er sandte mich nach Hause zum umziehen, weil ich zum Diensttreff und Predigtdienst mit ihm kein weißes Hemd trug. Ich erzählte die Geschichte schon einmal.

        Die Bibel sagt: Dem schwächeren Gefäß Ehre zuteil werden lassen. Stimmts? Es schreiben viele Schwestern mit, die auch in der Gemeinschaft sind. Und leider beteiligen sich viele Schwestern nicht mehr. Fragt man sie warum, antworten sie, weil der Ton oft zu barsch ist.

        Ein Gerechter (angesehener Mann, Oberster je nach Bibelübersetzung) fragte einmal Jesus, was muss er tun, um gerettet zu werden? Nach einer Diskussion zw. dem Mann und Jesus antwortete Jesus. Geh hin, verkaufe alles und gebe es den Armen. Folge mir nach. Kurz: Geh und tu Gutes!

        Das sagt das NT aus. Erkenntnis in sich aufnehmen, ja. Aber infolge des Glaubens wird ein Gläubiger Werke hervorbringen. Gemäß der Bibel anderen Hilfen geben. Dem Nächsten. Egal wie. Eine Person kann vielleicht mit materiellen Gaben aushelfen. Eine andere Person gut schulen. Ein anderer kann gut zuhören. Ein weiterer kann gut Beistand geben. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ein Niedergedrückter kann mit einem Blumengruß aufgebaut werden, ihm übermitteln und sagen, er ist nicht allein und andere Brüder und Schwestern an ihn denken. Das kann so viel Kraft geben. und so vieles mehr. All das sind Werke. Großartige Werke im Glauben. Werke die im Himmel gesehen werden und ich glaube, dort freut man sich über so bunte breit gefächerte Hilfe gegenseitig.

        Ist das schmusen? Für meine Begriffe etwas verfehlt... Lieber Opa Klaus Prüter, Du siehst all die Dinge nur oberflächlich. Du weißt (noch) nicht, was im Hintergrund alles bewegt wird. BI ist nicht nur ein Bildschirm. Hier sind viele Verkündiger tätig. Das siehst Du bislang nicht. Ich möchte sagen - leider. Werde doch ein Teil von uns. Ich wünsche Dir, dass Du von der hier herrschenden Liebe ergriffen wirst. Ich wünsche es Dir wirklich, dann wirfst Du allen Wissensdurst über Bord. Ich bewundere Deine Fertigkeiten mit den neuen Medien. Ich bewundere auch Gerd, wie gut er in so hohem Alter mit Computertechnik umgehen kann. Ihr seid wirklich fit was das betrifft. Als jüngerer Mensch ziehe ich meinen Hut. Stellt damit gute Sachen an. Sei ausgeglichen.

        Wissen rettet nicht. Liebe, Vertrauen und Glauben sind der Schlüssel zur Rettung. Lieber Opa Prüter, schreibe den jüngeren Mitlesern, was Dich damals bewogen hat, der WTG den Rücken zu kehren. Bestimmt wird das ein dickes Buch mit all Deinen Erlebnissen. Diese sind wertvoll. Denn Missbrauchsfälle waren es bestimmt nicht. Ist heute leider ein Thema. Aber auch dies ist nur ein Fragment im täglichen Umgang in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Es gibt sehr vieles, was dort nicht biblisch ist. Dein Lebensweg, wie Du das eine oder andere erlebt hast, wie Du vielleicht gespürt hast was das richtige ist, das stärkt andere Mitleser viel mehr, als Deine Fragen und Erörterungen zu dem oder dem. Denn letztlich ist alle Erkenntnis, alles Nachforschen und alles Wissen dem man nachstreben kann , all das ist ein Haschen nach Wind (bzw. vergebliche Müh, je nach Bibelübersetzung). Schrieb Salomo in Prediger 1:12-14 https://www.bibleserver.com/text/LUT.ELB.HFA.GNB.NeÜ/Prediger1.12-14

        Gute Nacht, RoKo

  10. Liebe Mitverbundende, ich lese schon seid mehr als ein Jahr Eure Gedanken und Kommentare. Ich bin vor einem  Jahr selbst aus der Gemeinschaft ausgetreten, habe von mir aus einen Brief geschrieben, dass ich nicht mehr an die Leitende Körperschaft glaube, wegen UNO Mitgliedschaft und wegen des Vertuschens des Kindesmissbrauchs und bin daraufhin in der Versammlung als Nicht- Zeuge  vorgelesen worden. Jeder hat es schnell erfahren dass ich selbst gegangen bin und nun ein Abtrünniger bin, Ich bin 55 Jahre alt und war 39 Jahre ein ZJ.

    Ich war Ältestenfrau (Witwe) und Pionier 10 Jahre lang,, es ging wie ein Lauffeuer herum dass ich gegangen bin, sie hätten nie gedacht dass ich so „falsch“ bin.

    Ich habe mit diesem Schritt meine gesamte Familie und sehr viele Freunde verloren, bis dato spricht kein Mensch mit mir. Meine Mutter ist sehr getroffen, 77 Jahre alt und denkt ihr Kund stirbt nun in Harmagedon.

    Dass ich jetzt schon für tot erklärt worden bin, merkt sie nicht.

    Ich habe seid einiger Zeit ganz intensiv eine Form der Gottergebenheit empfunden, eine Kälte und Heuchelei.  Auch eine verschreckte Art des Schweigens bei Freunden, man redet nicht mehr, vertraut niemanden mehr oder flüstert nur noch seine eigenen Gedanken.

    Es entstand mit der Zeit eine Herrschaft der Diener, die Bruderschaft wurde verehrt und man wollte dazu gehören und der einfache Bruder oder die Witwe oder die Weisen, die Leute ohne Lobi sind nicht wichtig. Alles dreht sich um die theokratischen Herren  und ihre Familien. Die Macher waren am meisten angesehen und die Ja-Sager nickten still. Wichtig war auch die Anwesentheit und das Dienstgehens.

    Ich habe die Versammlung einmal kennengelernt als eine liebe Gemeinschaft.  Das hat sich Jahr und Jahr sehr geändert.

    Ich bin inzwischen nicht allein, habe gute Freunde gefunden.  Zwei davon sind auch ehemalige ZJ.

    Eine Schwester hat mir die Treue gehalten, die Familie nicht.

    Ihr kennt alle dieses Leid und versteht mich auch.

    Mit geht es gut und ch lese regelmäßig Eure Kommentare.

    Danke für das Zuhörens und Lesens.

    Eure E

     

     

     

     

     

     

    1. Omma@Elke

      Ach, meine liebe Elke,

      wenn ich könnte, würde ich jetzt zu dir kommen, und dich ganz fest in die Arme schließen.  Ich möchte dich von ganzem Herzen hier auf dieser Seite WILLKOMMEN heißen!

      Du hast einen mutigen Schritt getan, den sehr viele NOCH nicht geschafft haben.

      Ja, du hast Recht, wenn du schreibst: "Ihr kennt alle dieses Leid und versteht mich auch."

      Besonders gefreut hat mich dieser Schlusssatz von dir: "Mit geht es gut und ich lese regelmäßig Eure Kommentare."

      Wenn du willst, kannst du mir gerne eine Mail schreiben:   wegsucher51@web.de

      Ganz liebe Grüße, mit einer herzlichen Umarmung, senden dir  Omma und Oppa

       

    2. Hallo, liebe Elke!

      Das ist sehr mutig von dir, daß du von dir aus "gegangen" bist.  Wir, mein Mann (60) und ich (45) "wurden gegangen".  Aber - im Nachhinein - es ist gut so, auch wenn es weh tut, daß die Meisten ZJ uns "wie Luft" behandeln, auch die Familie (meine Eltern, unsere beiden Kinder, in der Folge drei Enkel 😭😭😭 ).

      Nach und nach lernen wir hier in Sachsen "neue Geschwister" kennen, aber leider ist persönlicher Kontakt noch sehr selten (außer einem ehemaligen Interessierten, der 1 x / Woche zum Hauskreis kommt).   In welchem Bundesland wohnst du?

      Wir wünschen dir den reichen Segen unseres himmlischen Vaters auf deinem weiteren Lebensweg!  Du kannst uns auch gern eine Mail senden, du findest uns bei "Kontakte", bei Zwicken ☺

      Liebe Grüße und auch Allen anderen Lesern einen gesegneten Tag!  -  Taube

      1. Korrektur!   Bin leider schon 54, das war ein Zahlendreher...

        LG Taube

  11. Petrus111

    Liebe Freunde,

    danke für den Artikel. Das beschriebene Ereignis ist zwar schon 15 Jahre her - aber natürlich trotzdem aktuell.

    Die "Eva" aus der Geschichte "steht unter Bewährung" - sie war ausgeschlossen und wollte wieder eingeschlossen sein. Sie hat zwar selber die Erfahrung von Ausschluss und Ächtung gemacht - das führt bei ihr aber nicht dazu, dass sie über dieses Verfahren anders denkt.

    JZ sind, was zwischenmenschliche Kontakte betrifft, völlig gestört (Ausnahmen bestätigen die Regel - diese Ausnahmen haben aber jeweils gute Gründe...).

    JZ wird eingetrichtert, dass sie zu "Weltmenschen" überhaupt keine Bindungen aufbauen sollen. Sie sollen Empathie heucheln, wenn sie von Haus zu Haus gehen und sich auf der Arbeit mit Kollegen unterhalten - aber sie sollen keine emotionale Bindung aufbauen. Das sagt ja schon das Wort "Weltmensch" - ein Sprachgebrauch von JZ.

    Ihnen wird auch eingetrichtert, dass JZ die einzigen Menschen seien, die wahre Liebe untereinander haben - und das jemand, der ausgeschlossen wird, ein reueloser Sünder ist, der also diese Liebe nicht mehr in sich trägt. Ausgeschlossen, abtrünnig... - es sind Wahrnehmungen aus dem Mittelalter.

    In Pakistan fordert man zur Zeit den Tod einer Christin, weil sie aus einer falschen Tasse getrunken hat, darauf nicht zum Islam übergetreten ist.... sie soll deshalb sterben. Heute - im Jahre 2018!!!!

    JZ kappen von einem Tag zum anderen die Beziehung zu ihren allerliebsten Freunden - und zu ihren Kindern oder Eltern - wenn ein Komitee den Ausschluss feststellt und verkündet.

    DAS IST RADIKAL.

    Diese Menschen sind ein einer Weise indoktriniert, die man nicht anders bezeichnen kann.

    JZ sind eine fundamentalistische und totalitäre Endzeitsekte.

    Ich bin seit 3 Jahren nicht mehr dabei... - der einzige Freund/Freundin, der/die mir geblieben ist, ist jemand, der/die selber mal ausgeschlossen war - und den/die ich nicht geächtet habe (weil ich diese Ächtungspraxis selber nie praktiziert habe - aber auch nicht offen kritisiert habe, sondern nur "im Untergrund" dagegen verstoßen habe.)

    JEDER, der sich auf ein Gespräch mit JZ einlässt, muss wissen, wie sie mit solchen verfahren, die dazugehörten und austreten.

    Immer wieder kurios und makaber ist der von mir mehrfach an solcher Stelle benannte Gedanke: JZ gehen von Haus zu Haus - und wollen Christen abtrünnig machen - und diese Menschen sollen dann ihrerseits als Abtrünnige vom evangelischen oder katholischen Glauben zu ihren ehemaligen Mitgläubigen gehen und die ebenfalls abtrünnig machen. Wieso glauben sie, dass man mit ihnen als Abtrünnige reden sollte?!

    JZ verstehen die Welt nicht, sie verstehen ihre Mitmenschen nicht und sie verstehen sich selber nicht. Eigentlich verstehen sie gar nichts - sie glauben nur das, was ihnen die Org serviert - und das Denken haben sie sich komplett abgewöhnt - ebenso wie die Fähigkeit zu echten eigenen Emotionen.

    beste Grüße

    Petrus111

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