Über die Pflicht zum Ungehorsam – ein Brief an einen Freund

„Lieber Andre!

Wir haben uns fast aus den Augen verloren in all den Jahren,  in denen wir als Zeugen Jehovas beschäftigt waren.  Nun haben sich unsere Wege wieder gekreuzt und wir stellten fest, dass wir nicht mehr die alten waren. Was hat sich verändert? Alles! Als du mich angerufen hast, wurde mir deutlich, dass du in manchen Dingen ähnlich denkst wie ich. Wir sind älter und reifer geworden und so manche jugendliche Begeisterung ist verschwunden. Ich sagte dir, dass ich als kritischer Bruder gesehen werde. Und ich sagte dir, warum das so ist.  Ich habe nicht erwartet, dass du mir in allen Dingen zustimmst, denn ich weiß, dass jeder seinen Weg allein gehen und verantworten muss.

Inzwischen habe ich mich zurückgezogen und die Versammlung hinter mich gelassen. Das wurde nötig, weil ich mit Misstrauen beäugt worden bin und man mir nachschnüffelte. Man klagte mich an, den Sklaven nicht anzuerkennen und ihn zu kritisieren. Es gab Gespräche mit Ältesten und die Einsicht, dass sie gegen die unbequemen Tatsachen nichts sagen können. Sie haben mir verboten darüber zu sprechen. Sie verlangten Frieden um den Preis der Wahrheit!

Da du mich kennst, weißt du auch, wie ich reagiert habe.  Wie stehst du dazu? Ich meine nicht, wie du zu meiner Haltung stehst, sondern zur Sache. Ich habe mit dir die Bibel studiert und dich mit der Organisation in Verbindung gebracht. Fortan hat die Organisation dich geformt, und ich müsste mich bei dir entschuldigen, dass ich den Weg dahin gewiesen habe.  Und nun hast du deine Zweifel wie so viele andere auch. Du gehst noch in die Zusammenkünfte. Ich habe sie auch noch lange nach meinem Aufwachen besucht, denn ich hatte Menschenfurcht und wollte es vermeiden, bei meinen Angehörigen in Misskredit zu kommen. Vielleicht geht es dir ähnlich und ich will dir daraus keinen Vorwurf machen.

Ich fragte mich:  Wie lange kann ich das aushalten? Wie lange schaffe ich es, der Stimme des Gewissens auszuweichen? Es hat lange gedauert. Daher habe ich Verständnis mit dir und anderen. Trotzdem bleibt die Frage: Wie lange?  Ich bin davon überzeugt, dass wir die Pflicht zum Ungehorsam haben! Ich erinnerte mich an die Worte der Apostel, die sagten:

„Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als Menschen!“  (Apg. 5:29)

Gewöhnlich wenden wir diese Worte auf unser Verhältnis zum Staat an. Aber der Kontext offenbart uns, dass die Apostel diese Worte einer Religionsführung entgegen schleuderten. Ja, sie verweigerten ihren religiösen Führern den Gehorsam! Weil sie innerhalb des Judentums über Christus gesprochen hatten, wollte man ihnen den Mund verbieten.

Als Jesus die Praktiken der Pharisäer und Schriftgelehrten kritisierte, sagte er:

„Die Gesetzeslehrer und die Pharisäer sitzen heute auf dem Lehrstuhl des Mose. Richtet euch deshalb nach dem, was sie sagen, folgt aber nicht ihrem Tun. Denn sie selbst handeln nicht nach dem, was sie sagen.“ (Mat. 23:2, 3)

Die Gesellschaft verlangt von ihren „Schafen“ den absoluten Gehorsam! Sonst könnte sie solche Sätze nicht schreiben:

„Die lebensrettenden Anweisungen, die sie dann von Jehovas Organisation erhalten, mögen vom menschlichen Standpunkt aus unpraktisch erscheinen. Wir alle müssen bereit sein, jede Anweisung zu befolgen, ob sie nun vom strategischen oder menschlichen Standpunkt aus vernünftig erscheint oder nicht.“ (wx 2013, 15. 11.; S. 20)

Als ich das wieder einmal gelesen hatte, kamen mir viele ähnliche Äußerungen in den Sinn, und ich fragte mich, was ich da eigentlich mit mir machen ließ. Warum sollte ich sterblichen Menschen solche gewaltige Macht über mich geben? Das ist doch in höchstem Maße schändlich, so etwas zu fordern.  Mein Gehorsam gehört Gott und seinem Sohn, und sie fordern nichts von mir, was meinem Gewissen widerspricht. Die Apostel haben sich so einem Anspruch also mit Recht widersetzt. Ich finde, dass dies geschickt formuliert wurde, um im Klartext zu sagen, dass alles, was der „Sklave“ anordnet, „lebensrettende Anweisungen“ seien und deshalb für alle verbindlich sei.

Ich finde es bemerkenswert, dass man niemanden gestattet, sich selbst unter dem Einfluss der Bibel, des heiligen Geistes und des Gewissens eine Meinung zu bilden und erst dann, wenn es mit der Bibel konform ist, zu gehorchen. Solche Forderungen sind wie Blancoschecks, und die unterschreibe ich nicht!

Wir haben doch das Christentum anders kennen gelernt, indem wir immer sagten, dass alles geprüft werden muss, ob es sich im Rahmen der Bibel befindet oder nicht. Jedenfalls erinnere ich mich daran, es dir eingeschärft zu haben.  Und genau das habe ich jetzt getan. Die Folgen kennst du. Ich muss aber lobend und anerkennend erwähnen, dass du bei unserem Gespräch nicht sagtest: „Das ist alles von Abtrünnigen!“ Das hätte ich dir auch nicht zugetraut, denn mit diesem Totschlagargument weist man ja alles zurück, was einem unbequem ist, alles, was nicht in das eigene Bild passt. Und indem ich das feststelle, freue ich mich über dich, dass du es nicht so machst, wie so viele andere, die klare Wahrheiten und Tatbestände einfach nicht wahrhaben wollen und deshalb sagen: „Lieber mit dem Sklaven unrecht haben, als eigene Wege gehen.“

Ich musste über Mut nachdenken. Was das ist, weißt du: Er ist das Gegenteil der Feigheit. Diesen Mut, den Bekennermut, finden wir ja bei vielen biblischen Personen. Die Propheten hatten ihn, die Apostel auch. Und ich stieß hier auf Stephanus, der einer der ersten Jünger Jesu war. Du weißt, dass er eine Diskussion mit jüdischen Glaubensgenossen hatte. Die Gesprächspartner waren judaistisch eingestellt und klagten ihn der Gotteslästerung an. Seine Verteidigungsrede vor dem Sanhedrin zeigt, dass er den Mut hatte, offen die Wahrheit zu reden.  (Apg. 7:1-53)

Als ich angeklagt wurde, wollte mich ein Ältester warnen. Er kam nachts zu mir und bat mich, klein beizugeben. Und als ich ihn fragte, was er zu Stephanus gesagt hätte, wäre er sein Freund gewesen, stiegen ihm Tränen in die Augen. Er wusste keine Antwort. Aber woher nahm Stephanus seinen Mut? Die Frage ist einfach zu beantworten: Er sah Gott, er sah Jesus Christus. Und damit passt er in die Reihe der Männer, die aus demselben Grund mutig waren, und die Paulus in Hebräer 11 aufzählt. Alle diese Männer hatten Mut, weil sie den Allmächtigen sahen! (Hebr. 11:27, 34; 13:5, 6)

Ich musste darüber nachdenken, was da eigentlich passiert ist.  Dieser Mut war ja nicht jener tollkühne Mut, der die Gefahr nicht wahrnimmt. Diese Menschen sahen die Gefahr und spürten auch den prüfenden Blick Gottes und seines Sohnes auf sich gerichtet. Und das war es, war mir mit einem Mal deutlich vor Augen stand: Ich bin unter Gottes Aufsicht! Wie kann ich dann seinen Willen verleugnen, nur weil ich Menschenfurcht habe? Wie würde denn mein Glaube aussehen, wenn ich zurückwiche, nur weil Menschen drohen? Würde ich dadurch mein Vertrauen auf Jehowah und seinen Sohn zeigen? Bestimmt nicht! Ich habe also lange um den nötigen Mut gebetet – und ich wurde erhört.

Diesen Mut wünsche ich uns beiden! Dafür bete ich, denn wir sind ja angetreten, diese böse Welt durch unseren Glauben zu besiegen. Wir hatten uns doch vorgenommen, der bösen Welt zu beweisen, dass wir es mit dem Glauben an Gott wirklich ernst nehmen.  Und jetzt stehen wir an einem Scheideweg. Jetzt ahnst du, dass in der Organisation nicht alles redlich zugeht, dass sie sich immer mehr den großen Kirchen annähert und Freundschaft mit der Welt pflegt.  Ich muss gestehen, dass ich anfangs hoffte, es handele sich um menschliche Unzulänglichkeiten, die unter dem Einfluss des heiligen Geistes behoben würden. Aber das geschah eigentlich nicht.

Außerdem ist die Hoffnung, dass Jehowah eine Religionsorganisation daran hindern würde, auf Abwege zu geraten, eine Illusion! Gott hat z. B. nicht verhindert, dass aus dem Urchristentum die Katholische Kirche wurde!

Er hat die Verantwortung für unseren Glauben in unsere Hände gelegt. Nicht umsonst sind wir in der Bibel aufgefordert worden, immer unseren Glauben zu prüfen. Wir dürfen niemals der „Menge folgen zum Unrechttun“ (2. Mo. 23:2). Ich spreche diesen Punkt an, weil wir beide dazu neigen, auf die „Gefühle“ der Versammlung Rücksicht zu nehmen.

Aber ich habe festgestellt, dass dieser Gruppenzwang uns erpressen kann, eben nicht für die Wahrheit einzutreten! Und ich würde mich heute schämen, wenn dies bei mir der Fall wäre. Aber ich will es niemanden übel nehmen, wenn er es doch tut. Ich denke da an Petrus, der ein Leben lang unter dieser Furcht gelitten hat.

Es war Menschenfurcht, die ihn veranlasste, seinen Herrn zu verraten. Später verriet er auch noch seine christliche Haltung (Gal. 2:12). Wir wissen, dass Petrus mit der Zeit diese Menschenfurcht abgelegt hat. Es musste sie ablegen, denn der Herr hatte ihm prophezeit, dass er eines gewaltsamen Todes sterben würde. Mit dieser Prophezeiung vor Augen war er gezwungen, ständig um den nötigen Mut zu beten. Auch er wurde erhört.

Wer ein Gewissen hat, muss auch den Mut haben, ihm zu folgen. Ohne Mut kann das Gewissen nicht wirksam werden. Man muss Mut gegen sich selbst und andere haben, wenn das Gewissen uns alarmiert hat, sonst wäre es nutzlos. Das Gewissen bekommt seine mächtige Unterstützung durch Gottes Wort und seinen Geist, wenn man darum bittet.  Das sind einfache biblische Wahrheiten, aber für mich war es wichtig, sie zu verinnerlichen. Sie mussten tief in mich eindringen und ich durfte nicht mehr zulassen, dass sie verwischt wurden.

Ich weiß, dass mein Brief lang geworden ist. Ich wollte dir erklären, warum ich zu diesem Denken gekommen bin. Als ich anfing, die Bibel täglich so zu lesen, wie sie es fordert (Spr. 2:1-8), da wusste ich noch nicht genau, wohin die Reise gehen würde; ich ahnte es nur. Aber von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr wurde es immer deutlicher, dass ich in meinem Leben etwas ändern musste, wenn ich mich nicht dem Vorwurf aussetzen wollte, vor dem Angesicht Gottes unehrlich zu sein. Ich hoffe, dass du es verstehst.

Es grüßt dich in freundschaftlicher Verbundenheit!“

 

Mag ich nicht (147)

177 Kommentare zu “Über die Pflicht zum Ungehorsam – ein Brief an einen Freund

  1. Möchte noch mein Gedicht über einen treuen Begleiter mit euch teilen.

    Sämtliche WTG- Erzeugnisse sind bei mir ausgezogen.

     

    Hacken Porsche Georg

    Der eine hat nen Koffer im Schrank für den WTG Weltuntergang

    Der andere die Notfallkiste unterm Bett, auch mal ganz nett.

    ICH hatte den Hacken Porsche  " Georg"

    Er stand 30 Jahre gepackt an seinem Ort.

    Du standhafter Freund aus alten Tagen,jetzt werde ich dich zum Keller tragen.

    30 Jahre warst du  Einsatzbereit, gepackt für kalte u. warme  Kriegstage,

    Socken- Seife - Schwamm und Kamm- Notfallgroschen

    Schlüpfer mit Bein kam für Oma rein.

    30 Jahre Staub entfernt - die Räder jährlich gut geölt

    Si rollten wie der Blitz-an den Weltuntergang glaubte ich ohne Witz.

    Kriegsberichte häuften sich- bald ist nach WTG -Manier

    H A R M A G E D D O N  in Sicht

    Alle ZJ freuen sich tierisch drauf ...nur ich mal wieder nicht-wie denn auch.

    Jaaa, dann ab zum Schnupperkurs nach Syrien !

    Stellt euch mal mittendrin ins Kriegsgeschehn !

    Vertraut der WTG mit Herz und Hirn- andere kippen ja wie die Fliegen

    Tausend Mann und ein achter Befehl der GmbH - WTG -CoKG

    dies ist des Zeugen Jehovas ewger Marschbefehl

    Ein Weg den ICH NICHT MEHR GEHEN WILL

     

    Liebe Grüße  und laßt die Liebe leben.

    Nordlicht

     

  2. Hallo liebe stille  Mitleser

    Über die Pflicht zum Ungehorsam-möchte ich euch kleine Einblicke in meine WTG Geschichte erzählen. Es ist die reine Wahrheit!

    Bin nur ein kleines biblisches Glühwürmchen unter all den Koryphären und der Wortwahl nicht so mächtig wie ihr alle. Ich sah in meinem "Ungehorsam " immer mein gesundes ,logisches Denken.Da ich gut zuhörte was in der VS gesagt wurde,hinterfragte ich auch alles.Meinen ersten "Einlauf" bekam ich ,als ich nichts ahnend in ein "Komitee" rein rutschte."Ihre" Wortwahl und Sicht der Dinge waren für mich unlogisch,also stand ich auf mit den Worten "das reicht mir"und ging heim. Ja, so war ICH. Ihre Logik war nicht meine Logik als Christ. Durch die Verantwortung meine Kinder alleine groß zu  ziehen ,wuchs ich über mich hinaus.Jede Aussage wurde hinterfragt, der David wurde in mir ein Goliath.In meiner ehem. VS war jeder 4te psychisch krank.Ich habe mich bis zur Erschöpfung gegen diese WTG-Wahnsinnigen gewehrt.Jaaa,im neuen System wird alles besser- doch solange wollte ich nicht warten. 30 Jahre gemaßregelt zu werden,kein Freizeitvergnügen blieb unbemerkt.Mein Hobby,1x dieWoche 2 Stunden zur Kurmusik das Tanzbein zu schwingen wurde öffentlich mit Dina und Sichem usw. beantwortet.Mein desolater PD- Bericht wurde öffentlich als schlechtes Opfer für Jehova dargestellt,es galt Prioritäten zu setzen,erst das Kö.-reich dann kommt der Rest des Lebens.Ein weiser Ältester wandte seine Weisheit weise bei mir an,damit ich auch weise Weisheit weise weitergeben kann.Er kannte meine viele Arbeit Haus-Handwerker-Garten-Kleingarten-Fewo Vermietung--Kinder und arbeiten ging ich auch noch.,die PD-Aufgaben waren alle 6 Wochen dran-Predigen die Luft war bei mir einfach raus.Er wusste Rat in Wort und Tat.Kinder gehen bald aus dem Haus-dann könne man das Haus verkaufen-von OMAS -Rente leben wir zwei! -ich Pionier.Bei Offenlegung unserer Einnahmen würde er alles durch kalkulieren u. einenPlan erstellen!Also doch seehr hilfsbereit, oder ?! Nun, wir beide blieben gaaaanz ruhig ,an diesem Nachmittag gab es KEINEN starken Kaffee. SIE schießen über das Ziel hinaus und merken es nicht einmal. Ja, Älteste können das!Dann hatte ich 15 Jahre lang einen unaufgeforderten persönlichen "Boddyguard" der erzieherische Maßnahmen durch ständiges Händeschütteln VOR der VS und NACH der VS von mir am liebsten noch mit Hofknicks u. von den Söhnen eine dienende Verbeugung einforderte.Mir genügte ein fröhliches "ich grüße euch Freunde der Wahrheit"Er ließ erst schweren Herzens von mir ab,als ich einen saftigen Brief schrieb.Es sind Kleinigkeiten ,doch sie zermürben einen.Ich habe jede Menge solcher Schoten erlebt,heute Lache ich drüber . Ja ich gab Kontra wo immer es ging,ließ mir nichts gefallen,beschützte meine Jungs wie eine löwin.Wer an ihnen Hand anlegt,legt sich mit mir an. Sie nannten es kritischer Geist - ich nannte es logisches Denken.Mein Gewissen schlug sofort für die gerechte Sache  wie ein Geigerzähler aus.Irgendwie war ich nicht von ihrer Art! Gott sei Dank sage ich heute.Bevor sie mich wie einen räudigen Hund rauswerfen - bestimmte ich wann und wie ich in Würde und erhobenen Hauptes dieses Kapitel WTG  beendete. Ein paar prickelnde Schreiben gingen daher 2017 noch hin und her.  Meine Akte ist seit dem 08.12. 2017 nach 30 Jahren geschlossen.Von ehemals 30 Mitgliedern ist die VS auf 23  Personen gschrumpft - die Suche des Sünders darf beginnen. Heute ist jeder zweite psychisch krank (oder Alle?) Nachdem ich gute Recherche betrieb (BI-aktuell u. ALLEN )sei Dank ,konnte auch meine 95 Jahre alte, geistig fitte Mutter sich sehr gut informieren.Ihr Kündigungsschreiben an die ORG war kurz u. aussagekräftig. Am 13.04.2018 war auch für sie Schluß mit Lustig.Ein Beben ging durch die VS als ihr Austritt nach 40 Jahren bekannt gegeben wurde.HAPPY-END für uns beide.  30 Jahre WTG- Betrug ,Schwesterngezicke ,Verleumdung - buchstäblicher Betrug ! -übelste Nachrede , sind mehr als genug! KEINE mildernde Umstände mehr für "Schein- Heilige Zeugnis Überträger " Des "Hirten" Schlußworte beim Ausstieg waren : Schalom -heisst Frieden, doch DEN wünschen wir IHNEN nicht. Toll was!?  Nun ,ich halte mich lieber an die " goldene Regel " denn eine Regel muss sein. Matth. 7:12 !    Die Luft in der VS wird langsam dünner. Die Lösung war , das eine 82 Jahre alte Schwester ,die ihren zweiten Wohnsitz hier hat, in der VS begrüßt wurde OHNE ihr Wissen. Sie fiel aus allen Wolken!So wollte DAS nicht!  Zum Schluß noch eine Geschichte -hier kommt Freude auf. Eine Ex-ZJ die ab u. zu die VS besucht ,machte einem Ältesten einen "sonnigen Vorschlag" wie man diese  freudlose,tote VS wieder beleben könnte.Er solle sich mal die Joyce Meyer auf Bibel- TV ! ansehen, WIE begeistert diese Frau über Jesus spricht und das Publikum mit ihrer lebendigen Art mitnimmt. Sie war voll des Lobes über diese Frau.Sie meinte es ernst. NUN, ER bräuchte DAS nicht!

    Nun, warum schreibe ich DAS alles?    Dazu eine Veranschaulichung.            Jeder hat 28 Zähne u. 4 Weißheitszähne - jeder trägt seine "Weisheit" schon in sich- also wende sie an -zeige Zähne.                                                                             Ich habe unter das Kapitel WTG einen endgültigen Schlußstrich gezogen.  Sämtliche Fewo- Anfragen meiner ehemaligen Brd. habe ich abgesagt, nachdem ich WTG- Fakten nannte,schrieb ich: ich beherberge keine ZJ mehr in meinem Haus.Wo es möglich war, habe ich Info über das wahre Gesicht der ORG zurück gelassen.Jeder trägt nun seine eigene Verantwortung nach zu forschen.             Mann mag mich für diese Konsequenz verurteilen - doch heute fühlt es sich für MICH richtig an - nur so kann ich NEU beginnen.                                                  Mutter und mir geht es erstaunlich gut. LEBEN WIR KOMMEN.                         Sollte einer von Euch mal Urlaub im Norden machen - ich beherberge jeden CHRISTEN und ich werde ihn erkennen und ihr mich!

    Allen eine gute Woche und seid MUTIG und STARK

    Es grüßt ein kleines Nordlicht

    1. FDS

      Hallo Nordlicht

      Es freut mich das ihr den Weg der Freiheit gefunden habt. Schön das auch deine Mutter mit dir mitgegangen ist. Einfach ist es bestimmt nicht, wenn man auf Jahrzehnte seines Lebens zurückblickt.

      Bitte Grüße deine Mutter auch ganz herzlich

      Ps : Urlaub im Norden ? ...wir sind dabei 🙂

      Lieben Gruß

      Frank

       

  3. Walter

    Walter an N. M.

    Lieben Dank für den Hinweis und die Klarstellung, wir erfuhren von Gerrit Lösch keine Namen, oder Einzelheiten, möglicherweise kannte er selbst nicht alle Umstände, oder wollte sie nicht preisgeben, außerdem war die Zeit sehr bemessen, nachdem wir viele Punkte Ansprachen.

    Dieter hat sich über unsere Mail an uns gewandt so konnten wir ihm das Gesprächsprotokoll mit Hr.Lösch übermitteln.

    Jedenfalls klappt die Zusammenarbeit sehr gut, was der eine nicht weiss oder versteht, kann der andere ergänzen oder erklären.

    Wunderbar wie dies hier klappt, dank deiner und eurer Aufmerksamkeit.

    LG Walter

     

     

     

     

  4. Marta

    Da ist er wieder, unser lieber Ede.

    Jetzt kommt mit dem Weihnachtsmann und den Osterhasen um zu zeigen,die WTG ist nicht so schlecht wie die Kirchen aus Babylon der Großen.

    Er verrät sich immer wieder selber.

    Marta

     

  5. pit an Tilo

    Lieber Tilo,

    ein wunderschöner Artikel. den du da verfasst hast.

    Und schön, dass du nochmal darauf hinweisst, dass der Weg eines Christen der Weg des Gewissens ist.

    Paulus hat das ja in seinen Texten schon anklingen lassen, obwohl er schon einige Kompromisse eingegangen ist.

    Er konnte sowieso nicht, wie er wollte.

    Wenn man sich seine Lebensgeschichte so anschaut ist das auch nicht verwunderlich.

    Er hetzte ja von einer Baustelle zur Nächsten.

    Kaum hatte er eine Gemeinde auf Vordermann gebracht, musste er gleich weiter, da schon wieder ein paar Wahnsinnige in einer anderen Gemeinde eigedrungen waren und ihre Sonderlehren verbreitet hatten. Es war halt alles so, wie es heute auch ist.

    Dabei ist die christliche Lehre so einfach zu verstehen, dass jeder, der sie verstehen will, auch verstehen kann.

    Was soll so schwierig sein an: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst?

    Da brauchts doch keine weitere Worte.

    Und wenn mir mein Gewissen sagt, dass ich im Unrecht bin gegen meinen Nächsten, so folge ich dem Gewissen und nicht dem Gebot.

    Aber in der Theorie habe ich schon leicht reden. In der Praxis und in grösseren Gemeinden ist das nicht mehr so einfach. Es fängt doch schon in der Familie an schwieriger zu werden. Und die ist nicht gross.

    Friede pit

  6. walter

    Hallo Dieter, uns sind leider nicht die genauen Umstände bekannt, da wir in den über zwei Stunden ohnehin so viel angesprochen haben, dass für Einzelheiten keine Zeit blieb.

    Gerade deshalb, weil G. Lösch ein LK Mietglied ist, weiss er darüber Bescheid.

    Wir haben zum Teil aufgeschrieben, was wir besprochen haben. Alles ist durch drei Personen bestätigt.

    Ein Fall der uns aus Selters bekannt ist: Erich Brüning musste den Selbstmord seiner Tochter durch Erhängen in der Zentrale Selters Taunus live miterleben, nach dem sie Jahrelang unter dem psychischen Druck der Aufseher der WTG litt und keinen Ausweg mehr wusste.

    Brüning war damals selber Ältester . Er verließ daraufhin diese Sekte und wurde Christ. Auf You Tube findet man von ihm sogar Aufklärungs Videos.

    LG Walter

  7. Walter

    Walter an Markus 

    Du hast völlig Recht damit, dass jeder glauben kann was er will. 
    Es geht um die Frage, ob denen, die als ZJ angeworben wurden, bewusst ist, dass sie getäuscht wurden.
    Das ist großteils nicht der Fall! So stellt diese Täuschung vielleicht juristisch keinen strafbaren Tatbestand dar, dennoch bleibt Betrug immer ein Betrug, wie immer man es auch benennen mag.
    Wesentlich ist, dass viele von den "Aufgewachten" erkannt haben, dass sie aufs  Übelste betrogen worden sind. Ich kann voller Inbrunst sagen, dass ich mit einer Templer Sekte bei Gott nicht das Geringste zu tun haben wollte und ich denke, dass es vielen ebenso ergeht.

    Der WTG Führung ist es gelungen, den wahren Ursprung über 100 Jahre zu vertuschen. Dieser himmelschreiende Betrug bleibt bestehen, denn er ist Teil der Geschichte geworden. Ich nenne das einen Jahrhundertbetrug, weil Millionen Menschen davon betroffen sind.

    Ungeachtet ob das gegenwärtig juristisch geahndet werden kann oder nicht, es ist zu einer Tatsache geworden ( im Sinne von einer Tat ).
    Die Frage, die uns Christen betrifft: Wie sieht es Christus, ist nicht er der 
    Richter dieser Erde?

    Meiner Einschätzung nach dürfte es in absehbarer Zeit möglich sein, zumindest in Österreich, Gruppenklagen anzustrengen. Es sind auch hier zwar keine Sammelklagen möglich, dennoch, wenn genügend massiv Geschädigte Ex ZJ ihre Rechte geltend machen, muss von Rechtswegen ein Verfahren eingeleitet werden.

    Unterschätzt bitte nicht: Wenn es Christus will, werden sie wegen dieses Etikettenschwindels der ganzen Welt vorgeführt werden!
    Ich denke auch, dass sie sich ohnehin über kurz oder lang deklarieren müssen, weil es in einer globalen Welt nicht mehr gestattet sein wird, unter einem Deckmantel zu verschleiern, dass sie in Wahrheit eine antichristliche Religionsorganisation sind.

    Soviel uns bekannt ist kennzeichnet das Blau von JW ORG. Tafeln, die unterste Loge der Freimaurer, wahrscheinlich zur Unterscheidung der verschiedenen Freimaurer-Logen (es gibt noch rot, weiß und schwarz). 

    Besonders durch die BI  Betreiber, die ja sogar Bücher zur Aufklärung geschrieben haben (die ich zu den Besten zähle, die ich bisher gelesen habe) und all ihrer Artikelschreiber, ist schon so viel Gutes bewirkt worden, dass ich mir nur eine Erklärung dafür geben kann: Christus schreibt in diesen Forum mit.

    Auch wir als Familie (7 Personen inkl. 4 Jahre altes Enkerl), die wir seit 2016 hier emsig mitlesen, sind zutiefst dankbar dafür, durch dieses Forum emotionell aufgefangen worden zu sein, vielen herzlichen Dank!

    Wer weiss schon wie vielen ihr damit buchstäblich das Leben gerettet habt, die sonst vor lauter Verzweiflung und Einsamkeit den Freitod gewählt hätten!
    Wir haben jedenfalls persönlich miterlebt, wie zwei unserer ZJ Bekanntschaften sich das Leben nahmen, der letzte Fall am 12.5.2016, gerade zu der Zeit, als wir im "aufwachen" waren.
    Einer davon war ein Mann im besten Alter von 38 Jahren, der sich unter Druck gesetzt fühlte. Da er ein Bekannter unserer Familie war, besorgten wir uns über seine Schwester den Abschiedsbrief und schickten diesen zusammen mit einem weiteren Abschiedsbrief an das Kultusamt in Wien.

    Auch Gerrit Lösch berichtete, daß sich ein 17 Jähriger ZJ vom WT Gebäude stürzte, nachdem er von einem Mitglied der LK missbraucht wurde.
    Das sind wahrlich traurige Geschichten in Verbindung mit "der einzig wahren Religion "! 
    Was sagte Jesus? "......an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen...."

    Genau aus diesem Anlass wurde JW Opferhilfe gegründet, damit schwer Geschädigten geholfen werden kann.
    Es wurden durch den Verein bereits zwei Fälle wegen Kindesmissbrauch bzw. Vergewaltigung zur Anzeige gebracht.

    Aufklärung ist daher das Gebot der Stunde, wofür BI  besonders gut geeignet ist. Wie schon angekündigt, wird JW Opferhilfe auch auf BI  installiert.
    Arbeiten wir daher auf breiter Front zusammen!
    Und sind wir froh darüber, diesem "Gift und Galle speienden Monster JW ORG" entkommen zu sein!

    Viele Grüße 
     
    Walter 

    1. Dieter

      Hallo Walter,

      wann wurde ein 17 jähriger von einem Mitglied der LK missbraucht und von wem? Schlimm, dass sich der junge Mann zu Tode stürzte.  Das ist starker Tobak.

      Wieso solltte der Herr Lösch darüber berichten, wo er doch selber Mitglied der LK ist?

      Wenn das wirklich stimmt, sonst würdest du es wohl nicht erwähnen,  gibt es doch genügend Gründe, so ein schreckliches Geschehen der Öffentlichkeit zugängig zu machen.

      Liebe Grüsse

      Dieter

       

      1. M.N.

        Da von Walter diesbezüglich nichts kommt, erlaube ich mir - Auszug aus dem Glossar:

        [Die ehemaligen LK-Mitglieder] Edward Chitty und Leo Greenlees waren beide homosexuell. Ersterer unterhielt eine homosexuelle Affaire mit einem 19-jährigen "Bethelmitarbeiter", der aufgrund von dadurch bewirkten Schuldgefühlen Selbstmord beging. Erst als diese Affaire weitere Kreise zog, wurde Chitty "pro forma" seiner Mitgliedschaft im obersten WTG-Leitungsgremium enthoben, und es besteht Grund zu der Annahme, dass – falls dieser Vorfall hätte vertuscht werden können – keine Aktion gegen ihn ergriffen worden wäre. Greenlees wurde auf die Klage von Eltern hin des Missbrauchs eines 10-jährigen Jungen überführt und daraufhin gezwungen, das "Bethel" zu verlassen, ohne jedoch "ausgeschlossen" zu werden. Im Lichte des gängigen Modus Operandi von Pädophilen besteht der starke Verdacht, dass er bereits vor diesem Vorfall – vor und während seiner Zeit als oberstes WTG-Direktoriumsmitglied – andere Kinder sexuell missbrauchte.

        (Zitatende)

        Betreffs Quellen einfach beide Namen googeln, ja kommt Einiges.

        Gruß,

        M.N.

        1. Iris

          Lieber M.N.

          der Auszug aus dem Glossar ist wirklich schockierend !

          Bethelmitarbeiter die auf ihr ,, normales " Leben verzichten , und manchmal ein ganzes Leben dafür opfern , in der Annahme , das Beste für ihren Gott zu tun , und dann von einem , ach so heiligen Glied der leitenden Körperschaft , der auch noch homosexuell ist , mißbraucht zu werden , da hat sich für diesen jungen Bruder ein tiefes Loch aufgetan und das einzige , in seiner Verzweiflung war Selbstmord .

          Und wie wurde dieses Verbrechen bestraft ? Wurde er für seine abscheuliche Tat zur Rechenschaft vor ein Gericht gestellt , wie sich das in einem Rechtsstaat gehört ?

          Natürlich nicht ! Er hat nur sein Amt verloren , da er ja ,, nur "einen jungen Mann mißbraucht hatte ! Und das ist kein Einzelfall !

          Und solche , die  gegen die Machenschaften von JWOrg aufmucken , werden wie Verbrecher behandelt , obwohl sie nur aus Liebe zu unserem König und Herrscher Jesus Christus gehandelt haben .

          Hier paßt Judas 1:4  dazu : In euren Reihen haben sich Leute eingeschlichen, deren Verurteilung schon vor langer Zeit in der Schrift angekündigt wurde , gottlose Menschen , die die Gnade unseres Gottes als Freibrief für ein ausschweifendes Leben mißbrauchen Und die sich damit von dem lossagen , der der alleinige Herrscher ist - Jesus Christus , unser Herr .( NGU2011 )

          Und in den Reihen der Versammlungen sitzen solche Verbrecher , die weitermachen können , weil sie von JWOrg geschützt werden .

          Aber wie es im Judasbrief steht , sind sie schon lange verurteilt , weil sie die unverdiente Güte und  Gnade unseres Gottes mißbraucht haben .

           

        2. O.W.Schön@Iris

          Gerechte Empörung!!!

          Liebe Iris,

          Deiner berechtigten Empörung über das Unrechtssystem JW.Org möchte ich mich bedingungslos anschließen. Du beklagst zu Recht die Täterschutz-Programme für die Täter unter den führenden Zeugen Jehovas, da diese den Opfern ein zweites Mal schweren seelischen Schaden zufügen.

          Steven Weinberg, Nobelpreisträger für Physik, bringt die religiöse Entwicklung der Zeugen Jehovas und sämtlicher anderer selbsternannter Heilsbringer auf den Punkt, wenn er der Religion attestiert:

          "Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit ihr oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion."

          JW.Org ist definitiv eine Beleidigung der Menschenwürde und eine absolute Beleidigung für das wahre Christentum, denn sie hat es geschafft, Tausende von ehemals aufrichtigen Ältesten zu Spitzeln, Denunzianten und Hexenverfolgern zu machen; gewissenlose Befehlsempfänger im Dienste eines Verlags internen Polizei- und Bespitzelungs-Apparates.

          Dir und Deinem lieben Mann ganz herzliche Grüße

          O.W.S.

           

        3. M.N.

          Addendum:

          Auch Percy Chapman, seines Zeichens verflossener WTG-"LK"-Bonze, war homosexuell, ohne dass vom ihm pädophile Handlungen bekannt sind. Mehr hierzu siehe u. a. ...

          http://www.freeminds.org/bethel/homosexuality_bethel.htm

          Ja so san's
          ja so san's
          ja so san's die oaldn LK-Leut...

          Lustig i-hist das LK-Lee-hee-ben
          Faria, fariaho.
          Brauchen den ZJ keine Rechenschaft zu geben,
          Faria, fariaho.
          Lustig i-hist's im Hauptbüro,
          Wo der Whiskey ja schmeckt gar so.
          Faria, faria, faria, faria,
          Faria, fariaho.

          In diesem Sinne: Bottoms up, und let's take a walk on the WILD SIDE ... 😉

    2. Markus

      Hallo Walter

      Ich finde es sehr gut das Ihr dies Opferhilfe organisiert

      Du hast in dem Punkt recht,das vielen Zeugen Jehovas auch älteren Zeugen Jehovas bis Heute nicht bewusst ist was hinter dieser Organisation steck,es gibt Bücher darüber,die das schon vor etlichen Jahren  aufgezeigt haben zb de Ruit

      der wurde als nicht Glaubwürdig und als Phantast dann hingestellt,zumal ihn die WTG verklagt hatte,ich hatte mit de Ruit ein persönliches Telefongespräch und weiss das seine Erwähnungen in Bezug auf die Freimauerer aus erster Quelle stammten

      Das System WTg hat aber auch noch eine andere Variante,auch diese wird verhemend verdeckt

      die WTG zahlt an den Israelischen Staat monatlich mehrere Millionen Dollar.Man fragt sich warum und wozu

      was noch auffällt,als Deutschland den Krieg verloren Hatte waren Zeugen Jehovas bzw die WTG einer der esrten Glaubensgemeinschaften,die in Deutschland Fuss fassen konnten und dehnen in Wiesbaden eine ehemalige Kasernenanlage die von den Amerikanern  beschlagnahmt wurde zur freien Verfügung gestellt wurde. Warum,was nicht nachweisbar ist aber was stark anzunehmen ist,das zu gewissen Zeiten die WTG gerade nach dem Krieg mit der Amerikanischen Besatzungsmacht zusammengearbeitet hat

      Beispiel bei Kongress besuchen sind Leute von der WTG aus Amerika mit Millitärflugzeugen nach hier bzw anderen Europäischen Staaten geflogen worden,das ist belegbar zb Aufzeichnungen der Landeerlaubnisse auf dem ehemaligen millitärischen  Flughafengebiet Frankfurt am Main

      Also passt die gesammte Optik wenn man es so nimmt dazu das die WTG dazu benutzt wurde die Deutschen nach dem Krieg in eine neue Ära zu führen,

      Verschieden Dinge kann man auch im Bundesarchiv in Koblenz entdecken,da müsstet ihr als Opferhilfe aber einen antrag stellen um in die Archivunterlagen über die ZJ Deutschland Einblick zu bekommen.

      Das dürfte aber als Opferhilfeverein kein Hinderniss sein

      Soweit mal fürs erste

      Gruss Markus

  8. Walter

    Walter an Dieter

    Das extremste Beispiel stellt das Kongress-Stadion in Dänemark dar, es wurde zwar 2017 verkauft, es besteht aber immer noch ein Benützungsvertrag. 
    Wenn man es vom Satelliten aus betrachtet, hat der Grundriss des Areals die Form einer überdimensionalen Pyramide, mit dem Allsehenden Auge.
    Einfach in Google Maps "Jehovah's Vidners Staevneplads Silkeborg Dänemark" eingeben.

    Neben vielen Subliminals, also versteckten Botschaften in Form von Bildern wie, Dämonen, Frazen, Hexen, Teufeln, Böcken, Krallen, Bockfüssen und vielen anderen abartigen Gebilden, gibt es auch in den letzten Jahren noch vereinzelt Freimaurer Symbole wie ein Pentagramm im Paradiesbuch auf Seite 128 in der Sessellehne versteckt.
    Auf Seite 244 auf dem Tisch im Hintergrund ein Bild mit dem Schädel eines Bockes, der in der Freimaurerei für den Paphomet steht.
    In dem Faltblatt "Leben und Dienst als Christ" Sept. 2016, Seite 6 ein Freimaurer Hilfsgriff.
    Auch in einem Video von JW ORG ist das Handzeichen des Gehörnten zu sehen.

    Gerne mehr Informationen, meine E-Mail:  w.nagl@icloud.com
     
    Liebe Grüße 
     
    Walter

    1. pit an Walter

      Lieber Walter,

      da seh ich leider nix auf Satellit.

      Hab aber auch kein Google-Earth.

      Friede pit

        1. pit

          Gut. Jetzt ist es klar. Hab Probleme mit der Perspektive. Danke dir.

        2. O.W.Schön@Pyramide

          DAS SOLL DOCH NIEMAND WISSEN DÜRFEN!

          Hallo Pyramide,

          kein Wunder also, dass die WTG das Objekt schnellsten verkauft hat, nachdem der optische Zusammenhang zu den Freimaurern deutlich zu SEHEN ist und von den lästigen Whistleblowern unters Zeugen-Volk gebracht wurde.

          Deshalb, so meine persönliche Vermutung, hat auch die Sophia auf JW.Org den Namen Sophia erhalten und nicht etwa einen biblischen Namen. Sophia war damals und ist auch heute noch die Göttin der Weisheit, die Göttin der Gnostiker, der Gnostiker gegen die schon der Apostel Johannes verzweifelt angekämpft hat.

          https://www.kirche-heute.ch/kirche-heute/beitraege/5impuls/2011-33-Impuls.php

          Die Gnostiker waren zu allen Zeiten die größte Gefahr für das reine Christentum und sie sind es auch heute; Jehovas Zeugen sind sich der fatalen Bedeutung "ihrer Sophia" nicht bewusst. In Herz und  Sinn ihrer Kinder wird bereits systematisch der gnostische Same eingepflanzt und Jehovas Zeugen bauen voller Eifer Gebäude mit Freimaurer-Architektur! Und sie wollen trotzdem noch das heilige VOLK GOTTES sein!!!?????????

          Seltsam alles, nicht wahr?

          O.W.S.

           

           

        3. Michaela

          hallo,

          danke fürs Einstellen der Aufnahme,

          oh Mann, ich bin völlig von den Socken, das habe ich wirklich nicht gewusst. Von diesen versteckten Bildern in Zeitschriften und Büchern wusste ich. Wobei, einiges  konnte ich nicht erkennen und denke das es übertrieben hinein gedeutet ist, jedoch gibt es auch Bilder , die ganz klar als dämonisch zu erkennen sind. Aber diese Aufnahme, ist ganz eindeutig zu erkennen.

          Und da mache ich mir Gedanken..... wieso machen die das eigentlich, die LK, die selbst ernannte Leitung?  Wenn jemand dem Volk schon etwas unchristliches unterjubeln möchte, sozusagen im geheimen, versteckt, dann kann es doch nicht so offensichtlich gemacht werden.  Wenn Sie schon das einzig richtige Gottesvolk sein möchten, wieso dann diese offensichtlichen heidnischen, oder auch dämonischen Symbole? Und ich frage mich, wieso erkennen zeigen Jehovas das nicht, wieso wissen sie es nicht? Klar, vor vielen Jahren hatten wir das Internet nicht, aber heute kann man doch alles selber nachforschen.. Ja, ich weiß nachforschen darf man nicht, aber liegt es nur daran, am Gehorsam, selber nicht nach zu prüfen?

          Das erste, was ich selber übers Internet entdeckte, vor ca. zwei Jahren, bei meinen anfänglichen zaghaften Nachforschungen, war das Grab von Charles T Russell. In meiner einfältigkeit fragte ich doch wirklich einen Bruder, was das zu bedeuten habe. Die Antwort, die ich bekam war, dass im Internet viel gelogen wird , unser lieber Bruder Russell war ein ehrlicher guter gottesfürchtiger Z. Jehovas und ich soll aufpassen, nicht abtrünnig zu werden. Da habe ich erst recht weiter geforscht, und war erschrocken in welcher Organisation ich eigentlich drin war.  Verunsicherung und Angst waren für Monate lang die Folge. Aber ich habe weiter gesucht.

          Über all die Jahre als ZJ war doch ständig die Ansage: Hüte dich vor  dämonischen Dingen, hüte dich vor Satan, gehe raus aus Babylon, Weg von der Welt und vor anderen Religionen, usw....  mit dem Ergebnis, dass ich meinen halben Haushalt weggeschmissen habe da, da eventuell irgendetwas unchristlich dabei sein könnte.. Und nun diese ganzen Symbole, Zeichen, Gebäude und so weiter.

          War ich in einer satanischen Sekte?  Ich weiß, das hört sich sehr hart an, vielleicht ist es übertrieben und falsch, aber diese Gedanken gingen und gehen wir durch den Kopf. Das einzige was ich will, es richtig zu machen und nur noch auf Gottes und auf Jesu Seite zu stehen. Ich weiß nicht, ob das erkennen dieser vielen Symbole , eben wie diese Luftaufnahme des Geländes, siehe oben, ob mich das bestärkt oder ob es mich verunsichert, oder ob es mir sogar Angst macht , wo ich die ganzen 40 Jahre dabei gewesen bin.

          Gruß Michaela

        4. pit an Michaela

          Liebe Michaela,

          die Frage ist gut und berechtigt.

          Mir stellt sich trotzdem noch eine Andere:

          Wenn es sich so verhält, was ist mit ihren Lehren?

          Was habe ich da jahrelang in mich aufgesogen?

          Friede pit

        5. Ede an pit

          Hallo pit

          Christliche Glaubenslehren müssen anhand der Bibel geprüft werden. Wer von den subliminalen Bildern auf die auf die Lehre schließt, muss auch vom Weihnachtmann und Osterhasen auf die Kirche schließen. Es ist schlimm, was Kirchen hier wie dort zulassen. Wir können nicht alles verhindern, schon gar nicht die Kriege und Terroranschläge im Namen eines Gottes. Wir können nur aufklären, und das nicht anhand von den Überlieferungen einer Glaubensgemeinschaft, sondern nur anhand der Bibel.

          Was sagst du, der Weihnachtsmann ist nicht dämonisch? Nein, er ist aus Schokolade und innen hohl. Aber der Hintergrund des Weihnachtsmannes ist nicht christlich.

          Ede

        6. pit an Ede

          Lieber Ede,

          mir ging es um das Vertrauen, das ich ihnen geschenkt hatte.

          Das haben sie schändlichst missbraucht und ob ihre Lehren was taugen kannst du gerne prüfen.

          Ich muss das nicht. Für mich sind sie ALLE obsolet.

          Friede pit

        7. Ede an pit

          Guten Abend pit

          mir ging es um das Vertrauen, das ich ihnen geschenkt hatte.

          Vertraut haben wir ihnen sicherlich alle, sonst wären wir keine Zeugen Jehovas geworden. Und wir wurden getäuscht und betrogen, sonst wären wir nicht hier. Nicht nur wir, sondern auch andere Menschen wurden von ihrer Kirche getäuscht und betrogen. Sie waren schlimmer dran, denn sie glaubten durch ihren Selbstmordanschlag Gott zu dienen und verloren ihr Leben.

          Was kann man dagegen tun? Alles anhand der Bibel zu prüfen und, wie hier, mit anderen Menschen darüber reden, damit sie vor den Fehlern, die wir machten, möglichst bewahrt werden.

          Nein, Zeugen Jehovas sind nicht harmlos. Aber mit dem Finger auf sie zu zeigen bedeutet nicht, das andere Kirchen harmlos sind.

          Ede

        8. Markus

          Hallo Ede

          Keine Kirche ,keine Glaubensgemeinschaft und keine Sekte ist harmlos,überall steckt Lug und Betrug dahinter und es klebt auch viel Blut und Elend an ihren Händen.

          Denn alle Glaubensgebilde die wir je kennengelernt haben sind von Menschen gemacht worden denn das ganz grosse Problem ist das sich jeder die Bibel den Koran und sonstige Anleitungen so auslegt,das er den besten menschlichen,ich wiederhole ,menschlichen Nutzen daraus ziehen kann um seinen Vorteil herauszubekommen.

          Die einen  versuchen dadurch Geld und Reichtum zu gewinnen,die anderen sind Machtbesessen oder beides.

          Alles was und wie es sich der Mensch auslegt ist nicht das was Gott uns geboten hat

          Wir alle kennen die Grundregeln der Bibel und auch die 10 Gebote sowie Liebe Deinen Nächsten ,wie Dich selbst,jeder sollte nach seinem herzen danach handeln und in seinem Inneren Gott und Jesus anbeten und verherrlichen ohne eine Religionsorganisation,dabei ist es egal wie die heisst.

          Man sieht ja schon manchmal im kleinen Rahmen hier im Forum,wie die Meinungen und die Ansichten auseinander gehen und das man sich manchmal dann auch gegenseitig versucht fertig zumachen,Wer hat jetzt den besseren Glauben .

          Ich sage niemand hat den besseren Glauben,wir müssen alle und damit meine ich alle unser ganzes Leben lang das wir als Mensch auf diesem Planeten Erde verbringen uns immer weiter belehren lassen durch unsere Fehler die wir selber machen sie dienen  uns als lehre

          Was Gott im Endeffekt mit uns macht ob während unseres Lebens ,wozu er uns noch gebraucht,welche Aufgaben wir erledigen müssen,durch welche Prüfungen wir durchmüssen und auch was nach unserem Tod geschieht das weiss nur Gott und sein Sohn,alles andere was von den Religionen gesagt wird sind reine Spekulationen,keiner aber auch wirklich keiner was uns noch erwartet,ob eine WTG n Harmagedon glaubt und an ein Leben auf dieser Erde danach oder ob eine Kath Kirche meint das jmand zu m Teufel kommt und so weiter,das sind Spekulationen die sich der mensch aus den Schriften herausgezogen hat um andere menschen unter Druck zusetzen und zu beherschen,denn Angst  ist der Auslöser das man vor dem Stärkeren  beugt

          Denkt an das Mittelalter wo man die Leute der Hexerei und anderen Dingen angeklagt hat und verbrannt oder umgebracht hat nur weil eine Ernte nicht so ausgefallen ist wie sie sollte und die Menschen weniger zu essen hatten,da musste dann jemand aus dem Umfeld daran glauben der als Hexer oder Hexe ins Feuer geworfen wurde ,weil ihm die Schuld zugeschoben worden ist

          Und so läuft es auch Heute noch im Prinzip

          Die WTG setz die Leute mit Angstmacherei unter druck damit sie die Leute unter Ihrer Macht halten können

          Nichts anderes wird da gemacht

           

        9. pit an Ede

          Lieber Ede,

          ich bin kein Zeuge Jehovas geworden.

          Ich bin hineingeboren. Ich habe meiner Mutter vertraut, wie das alle Kinder tun.

          Und für mich gab es nichts anderes.

          Für mich war es absolute, unumstössliche Gewissheit, das spätestens im Herbst 1975 die Welt in Harmagedon untergehen wird.

          Alle haben vor jedem neuen Kongress gefiebert. "Jetzt müssen sie (die LK) es doch öffentlich machen, dass wir nicht mehr die Gute Botschaft predigen sollen, sondern die Vernichtung." Das war Usus und Standart in allen Versammlungen, die ich gekannt habe.

          Derweil haben die (LK) noch Immobilien verschachert und neu gebaut und hatten nicht den geringsten Zweifel daran, dass 1975 nix passiert.

          Das wusste ich aber damals nicht.

          Und nein. Ich prüf ihre Leeren nicht mehr. Ich hab alles, was ich jemals bei ZJ gelernt habe ungeprüft in meine geistige Mülltonne verfrachtet und bin auch nicht bereit darüber auch nur einen biblischen Gedanken zu verschwenden.

          Ich lese die Schrift neu. Und das gewiss nicht in der NWÜ.

          Kann ich nur weiter empfenlen, lieber Ede.

          Friede pit

        10. nichtwichtig

          Ede,

          ist einer der hemmungslosesten und brutalsten Rabulisten wenn es um die Verteidigung seiner Vergangenheit (???) als ZJ geht.

          Er wird niemals zur "UMKEHR" und Jesus Christus bereit sein - steht zu befürchten.

          Ede spricht sich mit jedem Kommentar sein Urteil - ewige Verdammnis.

          Vielleicht, Gott möge ihm gnädig sein, gelingt im auf dem Totenbett, kurz bevor er die Augen schließt,

          noch die Umkehr und Reue.

          Vorher sollte ihm niemand Beachtung schenken. Lasst die Toten....

        11. Bird

          Ede, keine Kirche feiert den Osterhasen oder den Weihnachtsmann. Beides sind keine Lehren der Kirchen. Bitte nicht Birnen mit Äpfel vergleichen. Ich habe viele Pfarrer in der katholischen sowie  Freikirchen erlebt welche diese beiden Fabelwesen wehement  angreifen.

          was ist mit Sophia der WTG, sie wied regelrecht zum Erzieher der Kinder.

          meines erachtens sind die Kirchen um Galaxien näher der Wahrheit als die WTG.

          lg

          bird

        12. Michaela

          Michaela..... hallo Pit,

          Ja, das frage ich mich seit vielen Monaten, wie kommt es, dass ich voll hinter all den Bibelauslegungen der WT org dahinter stand?

          Ich erinnere mich noch, dass ich circa fünf Jahre vor meiner Taufe für mich "Geprüft" hatte, so dachte ich jedenfalls,  ob ich wohl einen Fehler finden würde? Nein, ich war sicher, man hat mir alles richtig erklärt.

          Ich dachte, hier ist eine Gruppe, die einzige, die aus der Bibel auf jede  Frage des Lebens, was ist oder was kommt, eine Antwort hat.  Und mir gefiel das sehe, die Aussicht auf ewiges Leben, es beruhigt mich. Diese Fragen konnten die anderen Religionen nicht beantworten. Und so saß ich dann mitten drin. Mein langes anfängliches zögern, passte denen natürlich gar nicht und ich wurde regelrecht und regelmäßig gedrängt, mich endlich taufen zu lassen.... ok, dann wars soweit und nun sind an die 40 Jahre vorbei.  (Und erst jetzt zeigt sich das Übel in voller Härte.)

          Und ich stelle mir die gleiche Frage wie du: wie funktioniert es, dass die Lehren der Z J.  als wahr verstanden wurden, obwohl so vieles falsch ist..?!.  Ich denke ist ein langes getüfteltes, "geschultes" Wissen der LK,  die sich ergänzenden Bibelstellen hier oder da rauszupicken und zusammen zuschließen und aus dem Kontext zu reißen. Wenn etwas nur oft und lange genug immer wiederholt wird, dann wird es zur Wahrheit. .... so wie mit einer Art Suggestionen: sage ich jemandem täglich : du bist krank ... du bist krank, und das Tage und Wochen lang, dann wird er wirklich krank, weil er es glaubt und verinnerlicht hat.

          Etwas nur oft und lange genug immer wiederholt wird, dann wird es zur Wahrheit. Ja, anders kann ich es mir heute auch noch nicht erklären. Ich weiss nur jetzt, was da alles falsch läuft. Und mit Sicherheit ist es nur die Spitze des Eisbergs. Sehr traurig.

          Gruß Michaela

        13. RoKo an Michaela

          ... ging mir auch so. Ich hab noch im Ohr, auf einem Kongress vor paar Jahren. Der Teufel, der Böse und wie man abgelästert hat. Der Redner sagte noch, er kommt nicht mir Holzschuhen laut angestapft ,dass man ihn schon von weitem hört, sondern ganz leise in Filzpantoffel... Nur die ZJ seien frei, stecken nicht in seinem Sack. Gut oder? Hat aber parallel seit Jahren diese sublimaren Bilder durchweg in den Büchern, Wachtürmen und Publikationen. Meinen Recherchen erkannten das erstmals Leser im Jahr 1985 und (waren guter Dinge) warnten in Leserbriefen die WTG vor diesen Abbildungen in ihrer Literatur. Aber nicht die Brüder, die den WT herausgeben änderten sich und stellten das ab, sondern man rief aus, die bösen Abtrünnigen, die diese Bilder in den Publikationen sehen und deuten... sei gar nicht vorhanden. Jahre vergingen, immer wieder neue Bilder. Obwohl man ja innerbetrieblich von dem Problem wusste und darauf aufmerksam gemacht wurde. Man hat es nicht abgestellt. Ich fragte mich, warum machen die das? Wäre ja Chefsache dem nachzugehen und abzustellen als wahre Anbeter. Komisch. Es muss doch da in der Abteilung, die diese Bilder erstellen jemand sitzen, der dies offensichtlich macht, der diese Bilder so malt. Den muss man doch finden? Und nun noch das. Ach verrückt. Letztlich gibt es nur eine Erklärung. Egal welche, alle Religionen sind vom Teufel unterwandert. Er drückt immer seinen Stempel auf. Eine Organisation, die Gott dient, zu schön um wahr zu sein, gibt es nicht. Alles ist das Werk des Teufels. Und wenn man aus diesem Blickwinkel die Ansprachen auf Kongressen hört, fällt es wie Schuppen von den Augen. Wie war man verblendet... Klar, das der Sklave sich nun wehrt und uns als Abtrünnige beschimpft. Das ist der Lauf der Welt. Der Teufel ging schon immer so vor. Und mit der WTG hat der Teufel ein Ding erschaffen, dass er 8 Mio Menschen im Griff hat, die Gott dienen wollen, aber wieder nur dem Teufel folgen. Schlimm. Mehr mehr immer mehr. Es ist nie genug. Die Verkündiger verausgaben sich, werden krank, brauchen Psychater, aber folgen dem weiter. Alles unbiblich, aber sie erkennen das nicht. Schlimm. LG RoKo

        14. Michaela

          Michaela @ RoKo.....

          hallo, beim Lesen deine Antwort, vielen Dank dafür, sind mir sofort einige Gedanken in den Sinn gekommen.

          Dachte ich doch wirklich all die Jahre, nur wir sind die Guten, alle anderen sind die falschen.. wie man es mir und allen anderen eingebläut hat, über die ganzen Jahre... alles sei Gottes Gesetz, alles sei Gottes Wunsch, und immer eine Bibelstelle parat. Wer möchte nicht Gott gehorchen, denn jeder möchte doch belohnt werden und ewig leben... dieses nicht zu erreichen, allein der Gedanke darüber, erzeugte Angst, und die Org arbeitet mit Angst. Wie schäbig. Ein liebender Gott verbreitet keine Angst, denke ich heute.

          . Im Grunde genommen hatte ich, wie bestimmt auch viele andere, erst wirklich die Möglichkeit, Ursachen, Fehler zu sehen und dahinter zu blicken,  durch die Nutzung des Internets. Das war ja früher nicht gegeben. Da gab es ein Buch eines so genannten abtrünnigen und auch ich traute mich nie, dieses eventuell zu lesen.

          Aber die selbst ernannte LK, hat Macht, nimmt sich Macht. Warum wird Ihnen diese Macht gegeben, von den 8 Mill. Zeugen?

          Dazu fällt mir ein Experiment aus dem Jahr 1971 in USA ein, wo 27 Personen aufgeteilt wurden in Wärter und Gefangene. Es ereignete sich dann, dass wegen sadistischer brutaler Züge der Personen, die hier Wärter spielen durften,  das Experiment abgebrochen werden musste, nach sechs Tagen.…gibt es Parallelen dazu? Punktpunkt Ich denke auch, dass hier durch die Macht-Position der LK alles aus dem Ruder läuft. Und alle lassen es sich gefallen, lassen sich unterdrücken, enteignen und in unbezahlter Arbeit benutzen. So geht Macht. .... und ich war dabei, wie traurig.

          Liebe Grüße

          Michaela

        15. RoKo an Michaela

          Liebe Michaela.

          "Das Experiment" wie Du anführst kenne ich, gibts als Verfilmung mit genau dem Titel. Schlimm oder? Wozu Menschen mit Macht fähig sind... Ich kenne den Inhalt des Experiments sogar privat am eigenem Leib durch ein Spiel was kolossal schief ging. Aber egal, gehört nicht hierher.

          Die psychischen Misshandlungen, insbesondere jene in der Organisation hinterlassen bei den Menschen unterschiedlich tiefe Narben und Verletzungen, die oftmals wirklich nur der Schöpfer einmal heilen werden kann. Diese Hoffnung ist ohnegleichen. Zum anderen Stoff schick' ich Dir mal was wenn Du erlaubst. Bis dann. LG RoKo.

           

        16. Michaela

          Michaela @RoKo,

          Hallo auch an alle anderen....

          "psychische Misshandlung " ist eine richtige Beschreibung. Wie viele leiden unter der Unterdrückung,unter Angst,  unter dem angeordneten Kontaktverbot uvm.

          Ich selber hatte extreme Angstzuständen auf dem Weg des "Weggangs " , Angst vor Gott und vor Satan.... dass mir nun doch schlimmes passieren könnte, immer noch im Hinterkopf " aber wenn nun doch alles stimmt?" .... zum Glück half mir das weitere Nachforschen und damit das Aufdecken der vielen üblen Machenschaften der Org. ....

          ja gerne, kannst Du mir etwas schicken, meine Mail Adresse ist unter " Kontakte finden" eingetragen.

          Viele Grüße

          Michaela

        17. Meereswoge

          Hallo Michaela und RoKo...dieser Holzschuh, Filzlatschentanz wurde im April 2018 inGlauchau wieder getanzt, bzw gelernt...Alle verstehen ihn und schon gehts in die nächste Runde...!!Nur stecken in den Filzlatschen andere Füße, 'gute Füße' und wieder hört sie keiner....

          Liebe Michaela, Du bist nicht die einzige, die enttäuscht ist, Jahrzehnte dem dunklen Licht geglaubt zu haben, ich frag mich selbst auch immer wieder, wie kann man von Finsternis überzeugt sein, das es Licht ist. Das Schlimme ist, dass wir Jahrzehnte lang die Generation gepredigt haben....war ja alles so logisch und verständlich.....und damit unbewußt zum falschen Propheten wurden.Unser Vater und unser Herr möge es uns verzeihen. Wir handelten nach guten Gewissen. So wie der 3., bzw 4.Sklave aus Lukas 12:48:

          "Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenige bekommen"

          Wir dürfen unseren Fürsprecher, unseren Herrn, in Anspruch nehmen,und unser Schöpfer vergibt uns. Ihnen sei von HerzenDank!

          Auch mein Mann zeigte uns diese Bilder in ' unserer' Literatur, ohne Erfolg in meinem Herzen, es war nicht zur Aufnahme bereit. mit dem Buch von R.FRanz ging es schon besser, wenn auch mit schlechtem Gewissen, Ich lernte noch vor 60 Jahren, das der Name Jehovas,...er lässt werden....bedeutet. Und so handelt er auch heute noch. Er hat es in Dir, liebe Michaela zu seiner Zeit wachsen lassen, in mir und vielen, vielen anderen lieben ZJ und gläubigen Menschen. Wollen wir bitten, das unser Vater noch viele zu unserem Herrn Jesus zieht.

          Nimm Dir Zeit, ml Michaela, Jahrzehnte lassen sich nicht einfach wegwischen,wir werden es mit der Hilfe unserer Höchsten und deren Geist aufarbeiten. Freuen wir uns drauf.....

          Ich hoffe, es geht Dir wieder einigermaßen gut....

          Sei lieb gedrückt mit einer herzl Umarmung, Eine Meereswoge

        18. Michaela

          Michaela @ Meereswoge........

          und hallo und eine schöne Woche auch an alle anderen.

          Ja, ich erinnere mich, dass ich auch mit Zahlen jonglierte und für mich rechnete, wann denn wohl diese Generation vorbei sein würde und ein angespannte erwarten, ob denn nun das Ende bald kommen würde. Viel Angst und Unsicherheit waren aber dabei.

          Und zu jedem Gedächnismahl die Aussage,…" .... stellt euch doch mal vor, vielleicht ist dieses wirklich das letzte Mal dass wir daran teilnehmen können, umso wichtiger ist es auch wirklich anwesend zu sein" .... eigentlich war ich Jahr um Jahr in ständiger Erwartung, eher in Angst voller Erwartung, denn so richtig konnte ich das ganze nicht einordnen. Und so gingen die Jahre ins Land.

          Heute versuche ich nach vorne zu schauen, das vergangene zurückzulassen, denn die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht, ich lebe heute, es ist aber gar nicht so einfach das auch wirklich durchzuführen. Denn die Erinnerungen sind doch noch sehr stark, aber mit dem Erkennen, was es wirklich mit der ZJ. Organisation auf sich hat, ist schon ein großer Schritt in die Freiheit und ins leben getan.

          Hätte ich heute die wirkliche Wahl mir etwas zu wünschen, ich würde mir wie König Salomo Weisheit wünschen, denn ich würde doch so zu gerne richtig das verstehen, was Gott und Jesus mit uns vorhaben.

          Aber inzwischen denke ich mir, über die Dinge die ich noch nicht richtig verstehe, dass alles, was kommt und was Jesus und Gott machen werden, wir werden es erkennen, wir werden es sehen, (hoffe ich jedenfalls), und es wird richtig sein, denn Gott macht es so wie es für uns am besten ist und darauf möchte ich mich verlassen.

          Liebe Grüße

          Michaela

        19. Anna

          Liebe Meereswoge, liebe Michaela, liebe Schwestern und Brüder,
          ich kann eure Gedanken gut nachvollziehen. Habe ja selber eifrig gepredigt. Und aus dem Erwachet den Satz mit der Generation, die nicht vergeht an den Türen vorgelesen.

          Ich habe mich auch so gefühlt:

          das letzte Gedächtnismahl, der letzte große Kongress, das letzte Mal den Hipi etc.

          Weil ich das alles wirklich ernst genommen habe. Nun bin ich innerlich frei, werde diese Woche sagen, dass ich den Datenzettel nicht unterschreibe. Bin schon gespannt auf die Reaktionen 🙂

          Was mich sehr verwundert ist die Tatsache, dass bei jw.org-online-Publikationen nunmehr viel alte Literatur bis hin zum WT ab 1960 zu finden ist. Weil die eigenen Publikationen ja sehr deutlich zeigen, dass sie falsche Propheten sind.

          Herzliche Grüße Anna

        20. Michaela

          Michaela @ Anna.....

          liebe Anna, ich wünsche dir gutes Gelingen und ganz viel Kraft, bei deiner Überzeugung zu bleiben, diesen Knebelvertrag, diesen Datenschutz-Wisch nicht zu unterschreiben.

          - bestimmt wird man versuchen, dich in Gespräche einzuwickeln oder mit "liebevoller Unterdrückung" zu überzeugen. Aber niemand hat es nötig,  sich drängen zu lassen. Du wirst es richtig machen.... und.... was kann dir schon passieren? gar nichts!.

          -tief durchatmen, gerade stehen, Kopf hoch, Schultern zurück… Und: Nein!

          Lieben Gruß

          Michaela

  9. Martin

    Hallo,

    Ich möchte hier gerne offenlegen, wie raffiniert die Zeugen Jehovas in 2015 in Kassel eine inoffizielle Kirchensteuer eingeführt haben, obwohl die Glaubensgemeinschaft mit einer freien, nur durch Spenden finanzierten Mitgliedschaft werben. Diese Methodik, die eigenen Grundsätze unbemerkt zu umgehen, ist bei den Zeugen Jehovas geschickt ausgeklügelt und psychologisch gut durchdacht.

    Kurz nach meinem Eintritt (sog. „Taufe“) Mitte 2015 bei den Zeugen Jehovas – nach 6-jähriger schweren Krankheit – wurde nach einem Gottesdienst offiziell verkündet, dass ab sofort neben dem Spendenkasten Formulare auslägen, auf denen jeder ohne Angabe des Namens eintragen möge, wieviel er oder sie denn jeden Monat normalerweise als Spende dort einwerfe und künfig fest zusagen könne. Begründet wurde dies vom vorsitzenden Redner so, dass bei der aktuellen finanziellen Lage – es waren just diverse baulichen Arbeiten am Gotteshaus durchgeführt worden – eine vorausschauende Planung der Einnahmen von Vorteil wären.

    Jedoch verblieb es nicht bei diesem offiziellen „Teil“, denn es wurden in den folgenden 2 Monaten mit allen – so auch mit mir als Neugetaufetem – von den sog. Gruppenleitern kurze Gespräche über die Höhe eines festen, monatlichen Spendenbeitrages zur Unterstützung der Ausgaben der Versammlung und des „weltweiten Predigtwerkes“ geführt. Als neues Mitglied ohne Angehörige in der Gemeinschaft nannte ich bereitwillig einen möglichen Betrag von 120 Euro (10% meines Einkommens), den ich monatlich zur Verfügung stellen könne.

    Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich später jedoch dazu, das bereits ausgefüllte Formular vorerst nicht einzuwerfen.

    In den kommenden 2 - 3 Monaten wurde ich erneut von meinem Gruppenleiter Herrn J. K. zweimal indirekt auf diese Sache angesprochen. Dies stets kurze Gespräch verlief so, dass Herr K. zunächst eher beiläufig eine aktuelle oder persönliche Thematik ansprach, dann geschickt in gezieltem Zusammenhang dazu die Sache in das Gespräch miteinfügte. Trotz der kurzen Unterredung stand das Thema dieser „Einnahmenplanung durch Mitgliederspenden“ auffallend im Vordergrund und ich hatte das Gefühl, dass meine mündlich zugesagten 120 Euro bei den abgegebenen Formularen (ohne eingetragenem Namen) offenbar vermisst wird.

    Nach Ablauf dieser Zeit merkte ich, dass ich einigen der Ältesten – die Häupter der Versammlung – nicht mehr wohlgesonnen war. Da ich jedoch als neues Mitglied ohne Auto besonders auf die Leiter der Gemeinde und deren Hilfe beim Anlernen im sog. Predigtdienst angewiesen war, begann für mich nun eine harte Zeit. Der zweimal im Jahr erscheinende „Kreisaufseher“ Herr M. A., der mich im Juli desselben Jahres sehr herzlich an seine Seite nahm, schloss mich im November vollständig aus seinen Gruppen aus, obgleich ich nie fehlte.

    Bis zu meinem Austritt Mitte 2017 hatten über die Hälfte dieser Ältesten sich nicht ein einziges Mal mit mir verabredet, um mich im Predigtdienst von Haus zu Haus zu schulen und den Bewohnern die Zeitschriften „Der Wachtturm“ und „Erwachet“ sowie Einladungen zu Veranstaltungen anzubieten, und so war ich oft alleine gegangen.

    Eine zwölf Jahre ältere Frau, die sich während dieser Zeit an mich hängte und mich unter enormen Druck setzte, machte mir dann das Leben zur Hölle. Nachdem ich letztes Jahr (2017) einigen meinen Willen zum Austritt kundtat, verfolgte sie mich und zeigte mich später wegen einer vorgetäuschten Körperverletzung und selbst herbeigeführten Sachbeschädigung an ihrem Auto bei der Polizei an. Ich wurde wirklich ohne Beweise und Zeugen zu einer sehr hohen Strafe schuldig gesprochen und erfuhr, wie Frau M. F. bereits vor der Anzeige mich bei der Polizei und bei anderen des Stalkings bezichtigte. Gleiches geschah scheinbar im Vorfeld bei dem Richter, der in der Verhandlung so befangen war, dass er mir ins Gesicht sagte, er wolle mich wegen der von mir begangenen Vergehen gegen Frau F. dauerhaft weggesperrt sehen und dies nun durch ein entsprechendes Gutachten erwirken wolle. Dabei hatte diese Zeugin Jehovas bei der Polizei und vor Gericht vollständig gelogen! Bei einem so hohen manipulativen Können wusste ich mich als ehrlicher Mensch gegen diese Vorwürfe gar nicht mehr zur Wehr zu setzten.

    Ich finde das Machtpotenzial der Zeugen Jehovas so erschreckend und wenn ich dazu noch die Kraft hätte, würde sämtliche mir widerfahrenen Praktiken der Zeugen Jehovas veröffentlichen.

     

    1. Markus

      Hallo Martin

      Ich kann Dir und jedem anderen nur dazu raten,sollttest Du nochmal in solch eine Situation kommen,gerade mit zeugen Jehovas,sofort ich sage sofort einen Anwalt einschalten.

      Viele sind in dem Glauben das Zeugen Jehovas siich untereinander nicht anzeigen dürfen,dieser Irrglaube kann dann zu solch katastrophalen Auswirkungen kommen.

      Ich habe Zeugen Jehovas als ich da raus bin ,als ganz linke Menschen kennen gelernt,die vor Meineid und solchen Dingen ,wie sie mit Dir gemacht worden sind ,nicht zurück schrecken

      Also sollte sowas nochmal passieren,sofort einen Anwalt einschalten,zumal solche Ermittlungen auch  weitergeleitet werden an verschiedene anderen Stellen zb Innenministerium.

      Je mehr solche Hinweise gegen Zeugen Jehovas einlaufen,desto mehr werden sie überprüft und überwacht

    2. Meereswoge

      Hallo Martin, es ist unglaublich und lieblos, was Du in 2 Jahren ZJ Dasein erlebt hast.Ich finde nicht wirklich Worte dafür. Es tut mir echt leid. Von Herzen wünsche ich Dir,daß Du nun unseren großen Vater im Himmel und unseren Herrn Jesus als echte Hirten kennenlernst, und Brüder und Schwestern, die Dich auferbauen und unseren beiden Höchsten nahe bringen. Jeder kommt vor den Richterstuhl. Jesus ist zwar barmherzig, wie sein Vater, aber auch gerecht in seinem Urteil. Jesus sagte, das was versäumt wurde, dem geringsten seiner Brüder zu tun, haben sie ihm auch nicht getan.....Weicher von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.....Unser Vater ist der Gott allen Trostes und sein Sohn wird Dich alle Tage begleiten. Sei in ihrer beider Liebe beschützt und getragen....

      Ein herzliches Willkommen hier auf BI........Meereswoge

       

       

       

    3. ProJesus

      Lieber Martin,
      da hast du ja wirklich was durchgemacht! Viele von uns hier können ein ähnliches Lied davon singen und haben ganze Ordner an Material, zum Beispiel Schriftverkehr mit Selters, Brooklyn, Kreisaufsehern u.a. Waren die Zeugen gerade noch deine Freunde, können sie im nächsten Moment tatsächlich zu hasserfüllten Feinden werden. Jehovas Zeugen können das.

      Aber wir können uns mit Offenbarung 18:5 (EÜ) trösten: „Ihre Sünden haben sich bis zum Himmel aufgetürmt und Gott hat ihre Schandtaten nicht vergessen.“

      Immer wieder bewährt sich die Umsetzung des liebevollen Rates vom Apostel Paulus – er wusste auch, wovon er sprach -- gemäß Philipper 4:6, 7 (EÜ): „Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.“

      Auch wenn man momentan vielleicht nicht die Kraft hat, etwas zu tun – zu seiner Zeit zeigt einem Christus durch seinen Geist, was wann angebracht und nun richtig wäre. Ganz viele haben diese Erfahrung schon gemacht, und es hat gute Früchte gezeigt.

    4. Michaela

      ....... hallo Martin, hallo alle andere....

      Ist es nicht so, dass Z. J. gerne alle Behörden, weltliche Institutionen und so weiter für sich in Anspruch nehmen, aber selber nichts für das Gemeinwohl tun!? Ja, denn es ist nicht verboten.

      Somit ist es auch nur legitim, sich bei Verleumdung oder Schaden durch andere, Z.J., durch einen Anwalt und das Gericht Hilfe und sein Recht zu holen. Ja, ich würde mich nicht scheuen, juristischen Beistand einzufordern wenn mir starkes Unrecht durch Z. J.  angetan wurde. Nur so kommt die Wahrheit ans Licht und Gerechtigkeit.  So denke ich jedenfalls heute. Da das Unrecht in den Versammlungen ja nicht weniger wird, kann ich nur jedem raten, sich um eine Rechtsschutz Versicherung zu kümmen, falls einmal ein Rechtsfall eintreten könnte, dann steht man wenigstens nicht ganz ohne Schutz da.

      Zu dem Spendenformular, in das wir eine verpflichtende Festsumme monatlich eintragen sollten: ( ich bin mir nicht sicher, ich  glaube fast das war 2014...?) .. natürlich habe ich auch pflichtbewusst eine Summe eingetragen, eine Summe die ich mir selber nicht als das " übrig gebliebene " sondern als Opfer selber auferlegt hatte, D.h., es war wirklich viel für mich. Hatte man uns doch jahrelang eingebläut, für Gott nur das Beste und das meiste zu geben. (Man .... wie dumm  und fremdbestimmt konnte ich nur sein) ... nachdem ich viele viele Monate schwer krank war und diese Zahlungen nicht monatlich erledigen konnte,  habe ich schön brav zum nächst möglichen Zeitpunkt die Gesamtsumme nachgezahlt. Einige Monate später begann mein Zweifel durch Fragen und Nachforschungen.....der Anfang meines Ausstiegs. Noch heute tut es mir in der Seele weh, denn diese doch recht große Summe hätte ich lieber für meine Kinder ausgeben sollen, die ist zu dem Zeitpunkt dringend gebraucht hätten. So viel zum Gehorsam der org gegenüber, bin sehr traurig über mich selber.

      Zudem denke ich, dass ein einführen einer Kirchensteuer einen Nachteil für die Organisation bedeuten würde, denn ich vermute, dass die freiwilligen Spenden viel höher sind als die Kirchensteuern.

      Allen ein schönes Wochenende

      Gruß, Michaela

  10. Maestro@Annika

    Hallo Anika,

    ich muss dich jetzt einfach mal loben für deine Bemühungen, wie du so vieles so differenziert erklärst.

    Es erwärmt mein Herz, wenn ich sehe, wie auch noch jüngere Menschen (dein Name sagt mir, dass du noch sehr bis ziemlich jung bist) sich so sehr für das Wort Gottes interessieren und sich entsprechend damit auseinandersetzen.

    Alles was du schreibst, hat Hand und Fuss!

    Egal, was dir alles noch im Leben passieren mag, verliere bitte nie das Feuer, das du jetzt momentan für deinen christlichen Glauben zeigst.

    Das Schlimmste, was uns Christen passieren kann, ist, wenn unser Glaube erkaltet oder ganz schwindet.

    Wenn du so fest bleibst wie du jetzt bist, wirst du das Leben meistern, auch unter widrigsten Umständen.

    Es grüsst mit christlicher Liebe, ein dir in Zuneigung alles Gute wünschender Glaubensgenosse!

     

    1. Annika@Maestro

       
      Lieber Maestro,
       
      vielen lieben Dank!
       
      Ja ich bin noch jünger, Mitte 20 und ich möchte dir gerne erklären, woher mein „starker“ Glaube und meine recht guten Bibelkenntnisse kommen.
       
      Ich bin von Kindheit an von meinen Eltern christlich erzogen worden und seit gut 1 Jahr nehme ich regelmäßig an dem Hauskreis meiner Eltern und meines Onkels teil.
       
      Das gibt und bringt mir echt viel, Ermunterung, Auferbauung und auch Erkenntnis.
       
      Herzliche Grüße
       
      Annika
       

      1. Meereswoge

        Liebe Annika, auch ich wünsche Dir eine schnelle Genesung. Sei in den Händen unseres Vaters beschützt.

        Wir freuen uns wieder auf Dich. Alles Liebe und ein herzliches Drücki schickt Dir Meereswoge

  11. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Ede

    Hallo Ede,

    dein Statement hat mich schon wieder auf einen Gedanken gebracht, der mal von einer "IST-SITUATION" betrachtet werden muss. Die Zeugen Jehovas (ich habe nichts gegen die einzelnen Individuen), speziell die "WTO-JW.ORG BOSSE" sind es, die gespiegelt werden müssen, nicht wahr?

    Zunächst ist, meiner Überzeugung nach, dieser Punkt eine Realität: Zeugen Jehovas waren lediglich bis zum Zeitpunkt der Taufe Jesu Christi relevant. Ihre Berechtigung befindet sich wohl im Treibsand.  Weshalb? Weil die Begebenheit aus Jes. 43 (Begründung ihrer Existenz) sich um das Wohl Isreals drehte und JHWH vorher schon über seinem Knecht (Jesus) folgendes sagte:

    Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen. (Jes. 42:1)

    Wenn also Jesus (dieser Knecht) von JHWH ausgewählt wurde, dann hatte dieser Knecht (Jesus) automatisch das Recht zu sagen:
    »
    Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein  – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ´überall sonst auf der Welt, selbst` in den entferntesten Gegenden der Erde.«(Apg. 1:8)

    Wer mit der Echt Zeit gehen möchte, muss so manche Änderung akzeptieren und sich anpssen, ergo Umstellen. Die heutige JW.ORG ist doch mit ihre Technik, Finanzwelt, Immobilien und Leitlinien etc, auch stets up to date. Wer ein wirklicher Christ sein will (das beanspruchen die Zeugen Jehovas von sich) hat die Pflicht, sich auf Jesus Christus zu verankern. Mit Jesus hat sich die gesamte Menschheitsgeschichte verändert wie uns 1. Pet. 1:13,14 versichert.

     »Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid! Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint.
    Richtet euch als gehorsame Kinder Gottes nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts ´von Christus` wusstet.
    «

    A point of view from
    @THALJA

  12. Alex

    Liebe Athalja,
     
    gestatte mir ebenfalls noch einmal auf deine Statements zu antworten.
    Entschuldige, aber mir kommt es jetzt so vor, als würden wir Erbsen zählen.
     
    Macht es Sinn jetzt darüber zu Argumentieren wer im Universum herrscht, der Vater oder der Sohn. Also dieser Diskussion möchte ich mich nicht beteiligen.
    Wir könnten jetzt gegenseitig auf Bibelstellen hinweisen um unsere jeweiligen Ansichten zu belegen, doch von dieser Art fundamentalistischen Rechthabereien halte ich nichts.
    Bitte beachte bei dem was in Matth. 28:18 steht, das Jesus sagte: „Mir ist alle Macht gegeben worden. Vom wem wohl?
     
    Du nimmst Bezug auf die Tage Noahs und das damals alles Fleisch umkam und möchtest damit belegen das unser Schöpfer Menschen sehr wohl Menschen massenhaft vernichtet, wenn sie sich nicht ändern.
     
    Für mich stellt sich die Situation zur Zeit Noahs ganz anders da, nicht zu vergleichen mit der von heute. Und bitte, zitiere mir jetzt nicht die Worte Jesu „So wie in den Tagen Noahs,“. Hier spricht Jesus nur von der „Gleichgültigkeit“ der Menschen, „sie nahmen keine Kenntnis“.
    Es bestand jedoch nie die Absicht diese Menschen überleben zu lassen.
     
    Die Situation war eine ganz andere. Ersten gab es noch nicht das Gesetz und auch nicht das Opfer Jesu, und Zweitens war das menschliche Geschlecht durch die Nephilim auch genetisch so verdorben und gewalttätig, dass es nur noch vernichtet werden konnte. Wie gesagt, es bestand nie die Absicht dieses entartete Menschengeschlecht überleben zu lassen, es war unmöglich das sie umkehren konnten.
     
    23 So löschte er alles Bestehende aus, das auf der Fläche des Erdbodens war, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; und sie wurden von der Erde ausgelöscht. Nur Noah blieb übrig und das, was mit ihm in der Arche war.
    LG

  13. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Stell dir einmal folgendes vor: Jesus hätte eine „Beitrittserklärung“ von sämtlichen Jüngern gefordert, die ihm nachfolgen wollten. Er hätte ebenfalls SEINE „AGB’s“, (S)ein Widerrufsrecht und die Zustimmung sämtlicher Datenerfassung, abverlangt. Wer wäre ihm wohl nachgefolgt?
     
    Jesus begab sich einmal in das Haus des Zachäus‘ – ein von der Allgemeinheit verpönter/verachteter Mensch, weil er ein Zoll-/Steuereinnehmer war (ein heutiger Finanzbeamter). Die wurden damals gemieden und ausgerechnet Jesus gab ihm die Anweisung: »Zachäus, komm schnell (vom Baum) herunter! Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.« (Luk. 19:5)
    Das wäre, nach den Leitlinien der heutigen JW.ORG, ein Ausschluss wert! Und das Verhalten vom Petrus, der ihn 3 Mal verleugnete: Heute bekäme kein ZJ mehr ein Vorrecht, wenn er solches Fehlverhalten beginge.
     
            »Schreibe die Worte auf, ´die du eben gehört hast`! Denn sie sind wahr und zuverlässig. (Offb. 21:5«
    Diese Worte, vom Engel an Johannes gerichtet, sind die wahrhaftigen Worte unseres Herrn und Königs Jesus Christus. Johannes musste diese „Offenbarung“ auch keinem LK-Komitee zur Prüfung vorlegen. Es brauchte auch von keiner weiteren Kommission oder Rechtsanwalt zur Verifizierung überbracht werden. Jesu Worte waren und sind ohne Unterschrift und Beitrittserklärung auch heute noch voll gültig!
     
    Jesus verlangte von keinem, der ihm nachfolgen wollte, bzw. will, irgendeine Unterschrift. Aber Jesus gab eine Warnung mit folgenden Worten, die sich auf diverse Bereiche – hier um die Unterschrift-Thematik - beziehen können:
          „Damit habt ihr euren eigenen Vorschriften zuliebe das Wort Gottes ausser Kraft gesetzt.“ (Matt. 15:6)
     
    Maybe something to think about…
    @THALJA

    1. Ede an Athalja

      Guten Abend Athalja

      Und das Verhalten vom Petrus, der ihn 3 Mal verleugnete: Heute bekäme kein ZJ mehr ein Vorrecht, wenn er solches Fehlverhalten beginge.

      Stell die einmal vor ein Zeuge Jehovas hätte 3 Mal den Sklaven verleugnet?

      Ede

      1. RoKo24

        Ich.

        Einmal, und schwupp - Rechtskomitee :-). Nicht einmal direkt, sondern indirekt. Ich fragte die Ältestenschaft schriftlich, ob das Fehlen eines biblischen Beispiels im Ältestenbuch "Hütet die Herde Gottes" nur ein Druckfehler der Druckerei sei? Böse von mir, das geht gar nicht... Mit dem Vorwurf der Hurerei kam man bei mir nicht durch. Darum nunmehr lapidar genannt "meine Lebensweise gäbe Anlass zum Anstoß". Was genau benannte man nicht. Wahrscheinlich weil ich ehemals meinen Arbeitsvertrag mit einem DRK Kreisverband hatte, ist ja lt. Buch "Frieden und Sicherheit" ein Tabu. Dass der Sklave aber selbst Rettungsfahrzeuge vorhält, kann man mal googlen unter dem Schlagwort "Watchtower Ambulance" und neuerdings auch ein Feuerwehrlöschfahrzeug (gewiss eine Auflage der Baubehörde zum Tempelbau in der Kleinststadt Warwick wenn nicht Dorf/Kuhkaff) unterschlägt man. Keine Ahnung ich weiß es nicht.

        Begründung: Ich bin der böse Antichrist! Textstelle: 1 Joh 2:18! Vers 22 in welchem Vers 18 erklärt wird, hat man geschmeidig weggelassen... Ich???? Der das Loskaufsopfer und nur Jesu Loskaufsopfer hoch hält und alles in meinem Leben daran ausmache. Hesekiel 34 steht die Antwort. Lasen die Hirten wohl nicht.

        Damit diesmal das Rechtskomitee positiv abstimmt und nicht erneut zum großen Desaster wird, wurde auch noch schnell ein Rechtskomiteemitglied vom Vorsitzenden (der alle Komitees schürte und meine Person noch nicht einmal kennt!!! der Oberwitz!!!) ausgetauscht und durch einen Ja- Sager ersetzt. Dann hat das Komitee die Frist des Widerspruchs auch von 7 Tagen auf 5 Tage verkürzt und vorschnell den Beschluss bekannt gegeben. Ich musste raus, so schnell es ging... So viel Arroganz muss man sich mal vorstellen...

        Naja, das große Gericht kommt noch.

        Dieser Verein kann mich mal. LG RoKo

        1. Fox

          Guten Morgen RoKo24,

          es ist gut, wenn die Watchtower endlich mal über kompetentes Rettungsmaterial verfügt. Keine Frage. Dass man die Anschuldigung gegen dich nicht genau bezeichnet hat ist doch deutlich genug, keinen wirklichen Grund für eine Anklage zu haben. Mit der Umschreibung "deine Lebensweise" können sich noch die Urenkel dieser Ältesten etwas heraussuchen, was sie bemängeln könnten.

          Du gehörst meines Erachtens zu jenen Menschen, deren Beurteilung durch angebliche Diener Gottes auf sie selbst zurückfällt. Jesus warnte nicht umsonst mit den Worten "Wehe diesen Menschen" wenn ein einziges seiner Schafe durch diese zum Straucheln gebracht werden soll. Es rettet sie nicht, dass es ihnen nicht gelingt! So ihnen nicht aufgeht, dass sie schwer gesündigt haben und entsprechend handeln wird kein Rettungswagen dieser Welt sie retten können.

          Dich aber beglückwünsche ich zu diesem Ausschluss. Du kannst mich ja für verrückt halten, aber ich vergleiche es, als würde ein Drogenclub, welcher immer wieder über Leichen geht, dir sagen, du darfst dich nicht mehr beteiligen. Was ein Glück! Und ich wünsche dir sehr, dass sich das auch positiv auf dein Familienleben auswirkt.

          Alles Liebe und Gute für euch.

      2. Fox

        Guten Morgen Ede,

        Petrus war mit dem Verleugnen Jesu sehr im Unrecht. Wer den Sklaven verleugnet um auf den Herrn zu hören ist sehr im Recht.

        Man betrachte mal, dass dieser Sklave im schönsten Haus bedient werden will und von den Gästen des Hausherrn erwartet, dass diese sich einschränken um es dem Sklaven gut gehen  zu lassen. Da reicht es doch nicht, die nur 3 mal zu verleugnen, das muss zum täglich Brot gehören.

        1. Ede an Fox

          Guten Abend Fox

          Grundsätzlich hast du recht. Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Dient er dem Sklaven kann er Jesus nicht dienen und umgekehrt. Darin zeigt sich auch schon der Unterschied.

          Petrus hat seinen Herrn dreimal verleugnet und es wurde ihm aus Liebe vergeben, denn Jesus kannte und berücksichtigte seine Nöte. Wer den Sklaven, der niemandes Herrn sein darf, als seinen Herrn verleugnet, wird ohne wenn & aber gefeuert.

          Es ist wichtig, dass sich jeder Zeuge Jehovas das bewusst macht.

          Ede

  14. Alex

    Hallo an Alle ,
     
    Die Frage, warum Gott den einen zur Rettung erwählt und andere nicht, scheint eine Frage zu sein die viele bewegt.
    Doch ist diese Frage für uns überhaupt zulässig?
    Die Überzeugung, dass Gott völlig unabhängig ist, zieht sich durch die gesamte Bibel. Das fängt bei Gott selbst an. Er ist schlicht Gott, der Erhabene, über dem niemand sonst steht. Er ist Herr über die Natur, über alle Menschen und Satan. Niemand im gesamten Universum oder darüber hinaus kann ihm das Wasser reichen.
     
    Bei dieser Souveränität Gottes, die in seiner Persönlichkeit und in seiner Eigenschaft als Gott gegründet ist, muss alles Nachdenken über Gottes Erwählung in die Irre führen. Mit diesem Aspekt der Souveränität Gottes sollten wir alle doch kein Problem haben.
    Die Kommentare und Erklärungsversuche zu dieser Frage erscheinen mir doch eher hilflose Versuche zu sein, die Gerechtigkeit Gottes zu erklären.
    Grundsätzlich ist es alleine Gottes Angelegenheit warum er den einen oder Andern für eine bestimmte Aufgabe schon vor seiner Geburt „Erwählt“ hat.
    Die Jünger Jesu wurden erwählt, aber diese Erwählung ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit Errettung.
    Ich glaube dem was Paulus sagte: Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. 1. Tim. 2:4 
    Für mich ist klar; was Gott will wird auch geschehen.
    Deshalb erübrigt sich für mich die Frage, warum der und warum der nicht, wann und wie wird er das bewirken u.s.w.
     
    Paulus sprach in Römer 9 im Zusammenhang der Rettung seines Volkes und stellt die Frage: Bedeutet das etwa, dass Gott ungerecht ist? Nein,
    Gott hat einmal zu Mose gesagt: Ich erweise meine Gnade, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen.«5 
    Entscheidend ist also nicht, was jemand sich vornimmt und wie sehr er sich anstrengt, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt. 
    Gott schenkt also seine Barmherzigkeit, wem er will, aber er macht Menschen ihm gegenüber auch hart und gleichgültig, wenn er es will.  
    Die Frage steht jetzt natürlich im Raum: Wie kann Gott dann noch von unserer Schuld sprechen?
    Darauf antwortete Paulus: Wer seid ihr denn eigentlich, ihr Menschen, dass ihr meint, Gott zur Rechenschaft ziehen zu können? Glaubt ihr wirklich, dass ein Gefäß aus Ton den Töpfer fragt: »Warum hast du mich so gemacht?« 
    Der Töpfer hat schließlich die Freiheit, aus ein und demselben Klumpen Lehm zwei verschiedene Gefäße zu machen: ein kostbares zum Schmuck und ein gewöhnliches für den Abfall. 
    Mit dieser Antwort sollten wir uns auch zufrieden geben.
    Liebe Grüße
    Alex

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Lieber Alex,

      bedenke, bevor die Menschenwelt entstand, war schon lange die Geisterwelt existent. Wir wissen was dort geschah, bevor noch Adam ins Dasein kam. Hatte denn Gott etwas damit zu tun, dass sich eine große Schar Engel von Ihm abwandten und zu Dämonen wurden? Gilt dort denn auch der Aufhänger der Versöhner, dass Gott ihre Errettung w i l l ? Geschieht das dann auch? Die Voraussagen sind negativ.

      Und der letzte Vers von Joh. 3 ist für die Menschen frei von jeder Hintertüre, die bleibt zu, oder?

      1. RoKo an gerd

        Ups. Habe ich einen eben Denkfehler? Also das mit dem Wort "schon Lange" sehe ich hier im Zusammenhang mit dem Sündenfall unangebracht und kann verwirren.

        Die Geisterwelt bestand schon lange. Ja.

        Aber nicht andersherum, das die Frage strittig war.

        Meines Erachtens "wartete" der Teufel mit seiner Streitfrage bis zur Vollendung der Schöpfung mit Eva. Sodann wurde er aktiv. Und die 1/3 der Engel die er hinter sich herzog in den Himmeln ist m.E. in diese Zeit zuzuordnen. Sonst hätte der Schöpfer eher eingegriffen und die Unvollkommenheit nicht zugelassen.

        Ich mag Deine Antworten, doch hier sollten wir aufpassen.

        LG RoKo

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ >roko

          Guten Abend RoKo,

          dein Einwand scheint berechtigt. Satan die Ur-Schlange, da scheint mit "Ur" das Geschehnis zur A&E-Zeit gemeint zu sein. Ich ging davon aus, dass Satan da schon eine große Schar von Mitengeln in einem vorherigen Putsch hinter sich hatte, oder die schlossen sich erst zur Edenzeit an, was eher zutrifft. Jedenfalls hat das Reich der Finsternis nur ein befristetes Bleiberecht erhalten:

          Lukas 4:5-6
          5 Und [der Teufel] führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. 6 Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem irgend ich will, gebe ich sie.  

          Die Bibelindizien sprechen für deinen Einwand! Ich halte die Rebellion und die Folgen, für ein Reinigungsverfahren, sowohl für den Himmel, also auch auf Erden, sie war möglicherweise willkommen. Und am Ende verbleibt, was für die künftige Unendlichkeit nützlich ist.

          Bevor ich weiter philosophiere, gehe ich lieber ins Bett 😉

          Danke RoKo, deine Stellungnahme, sie war anregend und bringt uns nun endlich von der unseligen WTG und ihrem Tun, wohltuend weg!

        2. Fox

          Guten Morgen RoKo24, guten Morgen Gerd,

          aus 1. Mose 6:1-7 und 1. Petr. 1:3:18-22 lese ich, dass die Zeit des Abziehens der Engel von Gott auf die Seite Satans zur Zeit Noahs geschah.

          Satan wurde mit der Überlistung Evas zum Satan, zur Urschlange. Der an Tyrus auszurichtende Rede aus Hes. 28:12-15 bezieht sich auf Satan wie der Textzusammenhang ergibt. Daraus ist zu entnehmen, dass er als ein schirmender Cherub mit dem Vorrecht, direkt vor Gottes Thron zu kommen erschaffen und diese großartige Stellung bis zu seiner Schuld innehatte.

          Jedenfalls kannten sich die Engel und Jesus, der für uns zum Erlöser wurde, sehr gut und von denen hat keiner Zweifel an seiner Existenz und Auferstehung.

    2. Fox

      Guten Abend Alex,

      du hältst also Gott für jemanden, der Menschen erwählt, obwohl sie sich benehmen wie *** andern gegenüber? Wäre das nicht ein Grund, besser daran  zu tun, NICHT an Gott  zu glauben? Eine solche Argumentation setzt meines Erachtens jeden Atheisten ins Recht.

      Wenn Gott sagt, er erbarmt sich, wessen er sich erbarmen will bedeutet dies nicht, dass er an denen, die ihn lieben, unbarmherzig handelt. Es bedeutet nicht, dass er jemanden, der ihn liebt, nicht als solchen anerkennt. Den Gott, wie du ihn gerade darlegst ist ja schlimmer als der Jehova von den Zeugen!

      Niemals würde Gott seine Allmacht missbrauchen! Niemals! Das würde er aber tun, wenn ihn jemand liebt ohne Ende und er als Gott diesen Menschen nicht erwählen würde. MEINE MEINUNG! Wir wissen, dass das Gericht Jesu unfehlbar ist und wir wissen auch, dass wer vor dem Thron Jesu als Mensch mit Mitgefühl und Liebe beurteilt wurde, auf die rechte Seite darf, zum Leben. Da gibt´s keine Ausnahme! Es gibt nur diese 2 Möglichkeiten: Leben ja oder nein! Leben ja ist geknüpft an bestimmtes Verhalten und Einstellungen, Leben nein heißt, Ego hat nicht gewonnen. Was anderes gibt´s nicht.

      Du beziehst dich u. a. auf die Erwählung der Apostel, was nicht deren Errettung bedeutet. Die Bibel sagt, dass Jesus von Anfang an wusste, wer ihn verraten wird (Joh. 6:64). Dass Jesu Tod erforderlich ist wissen wir alle, die Grundlage muss nicht diskutiert werden. Hätte er denn von jemandem überliefert werden sollen, der im Grunde seines Herzens ein liebevolles Geschöpf ist, ein Bärchen, das aus Versehen oder unbedarft in eine Pharisäerfalle gerannt ist? Judas war nicht in dem Sinn vorherbestimmt, Jesus zu verraten als dass es keine andere Möglichkeit für ihn gegeben hätte! Das nicht. Er hatte sein Herz nicht unter Kontrolle. Man muss sich das mal wegtun: Da ist er über 3 Jahre mit dem Sohn Gottes, mit dem Messias, unterwegs, sieht dessen Wundertaten, sieht dessen ernste Sorge um die Menschen, auch um die Apostel und was tut der Typ? Er stiehlt! Aber noch am Tisch des letzten Passah hatte Judas die Möglichkeit zu sagen: "Ich hab soviel Mist gebaut, hab das alles nicht ernst genommen, es tut mir leid." Es gibt keinen berechtigten Anspruch auf Mitleid für Judas. Aber diesen Anspruch hätte es für einen Erwählten Marke Petrus gegeben oder einer der anderen. Bei all dem Gebaren von ihnen, über das wir heute gelegentlich den Kopf schütteln waren sie doch von ganzem Herzen Jesus ergeben als dem Sohn Gottes.

      Die Erwählung eines Menschen von Gott aus ist klar definiert: Alle, die Jesus als den Christus annehmen, als Sohn Gottes, der für uns gelitten hat, für uns gestorben und auferstanden ist und ihm nachfolgt in der Liebe zum Vater und zum Nächsten, dem wird gewährt, Kind Gottes zu sein (Joh. 1:12,13; 5:22-24) und ewig zu leben. Und wenn diese Erwählung eines Menschen erst im Angesicht des Todes möglich wird durch eine Änderung des Herzens, was dann? So geschehen mit einem der Übeltäter, die mit Jesus hingerichtet wurden. Das macht für das ewige Leben keinen Unterschied, wohl aber hier und jetzt. Denn Jesus sagte auch, dass viele berufen sind, aber wenige auserwählt. Der mit "berufen" übersetzte Ausdruck (kletos/gr.) bedeutet soviel wie eingeladen, aber es nehmen nicht alle seine Einladung an oder sie gehen hin und missachten die Hausordnung (vergl. Matth. 22:1ff). Die von Jesus Erwählten, die Herausgerufenen, haben sein Angebot angenommen, Teil seines Leibes zu sein, der Gemeinde (ecclesia), mit der niemals ein Gebäude sondern Menschen gemeint sind (1. Petr. 2:4-8)

      Eine Erwählung liegt also sehr wohl am Verhalten, am Herzenszustand eines Menschen. Unser himmlischer Vater ist der, der auf uns reagiert und uns Hilfestellung anbietet, aber wir sind keine willenlose, dem Schicksal ausgelieferte Genmasse bezüglich einer positiven göttlichen Reaktion.

      1. Alex

        Hallo liebe Fox,

        du sagst:

        „Eine Erwählung liegt also sehr wohl am Verhalten, am Herzenszustand eines Menschen. Unser himmlischer Vater ist der, der auf uns reagiert und uns Hilfestellung anbietet, aber wir sind keine willenlose, dem Schicksal ausgelieferte Genmasse bezüglich einer positiven göttlichen Reaktion“

        Paulus sagt : Gott erweist Gnade und Barmherzigkeit wem er will.

        Wer bist du, wer sind wir, das wir hier ein „ABER“ einwerfen . Willst die Bedingungen festlegen wann und wem Gott Gnade erweist?

        Jeder der den Namen des Herrn anruft wird gerettet. Wer sagt, Herr sei mir armen Sünder gnädig, wird gerettet werden. Das ist der Herzenszustand den Gott erwartet.

        Nein, wir sind nicht Willenlos, aber das was wir wollen ist oft das Gegenteil was wir tun, auch bei Paulus war das so, ist es bei dir anders? Bei mir nicht.

        Hilfestellung, die einzige Hilfestellung hat unser Vater schon gegeben, das Opfer seines Sohnes, mehr können wir nicht erwarten. Alles anderen Überlegungen sind Eitelkeit.

        LG

        Alex

        1. RoKo24

          Alex, kennst Du die Textstelle: Vertraue auf Jahwe und verlasse dich auf ihn und er selbst wird handeln? War mal Jahrestext. Zur Zeit aber keine Angabe.

          Ich habe festgestellt, das das mit dem Vertrauen so eine Sache ist, insbesondere, wenn man bewegt ist, emotional aufgebracht und seine Angelegenheiten selbst regeln tut, weil man es nicht erwarten kann. Dann hat das auf ihn Verlassen keine Chance.

          LG RoKo

        2. Fox

          Guten Morgen Alex,

          das "Aber" ist nur die Einleitung eines weiteren Halbsatzes wenn du richtig gelesen hast. Es heißt korrekt: Aber wir können und müssen willige Mitarbeiter an Gottes Bau sein wenn wir schon die unverdiente Güte und Gnade empfangen haben, von ihm herausgerufen worden zu sein, damit wir uns vor unserem himmlischen Vater und Jesus als solche erweisen, die aufrichtig interessiert sind, auch erwählt zu werden. Die Erwählung ist gleichbedeutend mit dem ewigen Leben.

          Von Paulus habe ich diese Aussage des Gebens Gottes von Gnade und Barmherzigkeit wem ER will nicht gelesen, aber in 2. Mose steht es als Ausspruch Gottes. Und es steht dir völlig frei, diese Aussage extrahiert für deinen Lebensweg zu sehen. ABER ich fügte die Erklärung bei, weil die Bibel mehrere Aussagen zu diesem Thema trifft und nur in der Gesamtheit als vollständiges Bild zu erfassen sind. Ich bin zum Glück befreit davon, Bedingungen festzulegen wie du es nennst, bitte beachte, dass ich aus der Bibel zitiert habe. Und die ist seit über 1900 Jahren fertig, da war ich nicht beteiligt. Aber diese Hinweise stehen da drin und deshalb nehme ich mir die Freiheit, darauf hinzuweisen.

          Du schreibst, dass Paulus anmerkte das Gute vollbringen zu wollen, aber kein Gelingen darin hatte. Wir lesen die Briefe des Paulus und stellen fest: Der Mann hat unglaublich viel Gutes vollbracht! Jesus selbst sagte von ihm, dass er ihm ein sehr wertvolles Gefäß sein wird und er war es. Und es ist kein Widerspruch! Paulus war der typische Perfektionist und hatte hohe Anforderungen an sich selbst und an seine Mitmenschen (und als Beispiel hier die typische Zeugenmotivation "Tut euer äußerstes"), er selbst versprach sich von der Heilung seines Leidens, was kein körperliches gewesen sein muss wie sich aus der Umschreibung ergibt, noch mehr Einsatzfähigkeit und hat den Herrn dreimal gebeten, diesen "Engel des Satans", diesen "Pfahl für sein Fleisch" wie er es in 2. Kor. 12 beschreibt, von ihm zu nehmen. Mit Jesu Antwort, es ist mit seiner Gnade genug, seine Stärke wird in der Schwachheit vollkommen hieß weder für Jesus noch für Paulus, dass er sich nicht mehr engagieren bräuchte und er gemütlich in der Ecke sitzen bleiben kann. Paulus verstand, zu tun was ihm möglich ist, seine Aufträge vom Herrn anzunehmen und wo immer es nach seiner Meinung nicht ausreichend war, Vergebung und Hilfe von Jesus durch den Heiligen Geist zu erhalten um sich als wertvoll für Gottes Bau zu erweisen (1. Kor. 15:10)

          Es gilt hier wie in der gesamten Heiligen Schrift: Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, umfassendes Betrachten. Du fragtest, wer ich sei: Jäger und Sammler! Ich jage nach diesen Zusammenhängen und sammle damit persönliche Schätze um sie mit den Glaubensgeschwistern zu teilen.  Auch wenn ich lange nicht so erfolgreich bin wie Paulus.

        3. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Alex

          Alex, mein lieber "Fragender",

          gestatte mir auf einige deiner Statements einzugehen.

          "Er ist schlicht Gott, der Erhabene, über dem niemand sonst steht. Er ist Herr über die Natur, über alle Menschen und Satan. Niemand im gesamten Universum oder darüber hinaus kann ihm das Wasser reichen."

          Hierzu kommt mein Veto:

          »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben(Matt. 28:18)
          Meine Geschwister, ihr glaubt doch an Jesus Christus, unseren Herrn, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört. (Jak. 2:1)«

          In der Flut kam - bis auf 8 Seelen - alles Lebende um, gemäss dem Bericht aus 1. Mo. 7:21 - 23.

          »Da kam alles Fleisch um, das sich auf der Erde regte, alles an Vögeln und an Vieh und an Tieren und an allem Gewimmel, das auf der Erde wimmelte, und alle Menschen;
          22 alles starb, in dessen Nase ein Hauch von Lebensodem war, von allem, was auf dem trockenen Land lebte.
          23 So löschte er alles Bestehende aus, das auf der Fläche des Erdbodens war, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels; und sie wurden von der Erde ausgelöscht. Nur Noah blieb übrig und das, was mit ihm in der Arche war.
          «

          Hierzu jetzt meine Frage an dich: Wieviele Menschen waren das, die hier umkamen und nach welchen Kriterien bestimmte JHWH dessen Auslöschung? Ich frage dich, weil du diese Aussage angebracht hattest:
          "Ich glaube dem was Paulus sagte: Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen."
          Es ist wohl kaum anzunehmen, dass ALLE damals lebenden Menschen, von Noah persönlich Infos über die bevorstehende "Apokalypse", erhalten haben... Liegt hier evtl. ein s.g. Parteiverfahren vor?

          Ein weiteres Statement von dir war:
          "Entscheidend ist also nicht, was jemand sich vornimmt und wie sehr er sich anstrengt, sondern dass Gott sich über ihn erbarmt."
          Nun, wie passt hierzu Joh. 4:13, 14?

          »Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen.
          Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr durstig sein. Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle werden, die unaufhörlich fließt, bis ins ewige Leben.«

          Wir hätten jetzt irgendwie ein Kompetenzproblem zwischen JHWH und Jesus, nicht wahr?
          Johannes 6:35 - 41 gibt folgendes klar zu verstehen:

          »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
          36 Aber es ist, wie ich euch schon gesagt habe: Trotz allem, was ihr von mir gesehen habt, glaubt ihr nicht.
          37 Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausweisen.
          38 Denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um das zu tun, was ich selber will, sondern um den Willen dessen zu erfüllen, der mich gesandt hat.
          39 Und der Wille dessen, der mich gesandt hat, ist, dass ich von all denen, die er mir gegeben hat, niemand verloren gehen lasse, sondern dass ich sie an jenem letzten Tag vom Tod auferwecke.
          40 Ja, es ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat; und an jenem letzten Tag werde ich ihn auferwecken.«

          Jesus ist und bleibt der oberste Machthaber. Vielleicht ist JHWH inzwischen in seiner wohlverdienten"Pension". Jedenfalls geht ohne Jesus rein gar nichts! Das Verhältnis zwischen Ton & Töpfer scheint eindeutig zu sein.

          Mit einem besinnlichen Gruss aus der Verbindung des "Jesuanischen Dreiecks" von Joh. 14:6,

          »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.«

          "beame" ich mich zurück. Bis neulich & take it easy...
          @THALJA

        4. Bruder

          Hallo ihr Lieben da Draußen,

          leider ist zu beobachten das die Kommentare mal wieder in Rechthaberei und kleinliche Diskussionen abgleiten.

          Aber leider auch in persönliche Angriffe auf Andersdenkende. daher müssen viele Kommentare gelöscht werden.

          Bitte bedenkt wozu diese Kommentarfunktion eigentlich gedacht ist.

          Liebe Grüße

          Bruderinfo

           

        5. Annika@Alex

           
          Lieber Alex,
           
          als erstes sollten wir einmal festhalten bei unseren Überlegungen, das Gott nicht nur allmächtig, sondern auch allwissend ist! Das ist ganz wichtig für weitere Überlegungen!
          So, jetzt müssen wir uns fragen, warum hat Gott den Satan geschaffen, wenn er vorher wußte dass dieser sich gegen ihn erhebt?
          Da geht es nämlich los, das man auch fragen müßte, warum Gott nicht alle Engel so vorherbestimmt hat, dass sie sich nicht gegen ihn erheben, er ist doch auch allmächtig?
          Dieses ist die eigentliche Kardinalsfrage, denn nun können wir diese Frage auf die Menschen umlegen!

          Warum ein Gaddafi, warum ein Hitler, warum ein Stalin, warum ein Hussein, warum ein Bin Laden, usw. usw.? Hat Gott sie alle vorherbestimmt für ihr Verhalten, für ihre Entscheidungen?
          Matthäus 24,40.41: "Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben."
          Warum? Weil Gott es so vorherbestimmt hat?
          Nein, Gottes Wort gibt dazu eine andere Antwort!
          Matthäus 24,39: "und sie beachteten es nicht, ..."
          Wer beachtet nicht?
          Einer von den beiden auf dem Feld und eine von den beiden Frauen an der Mühle!
          Ist so etwas eine Vorherbestimmung?
          Gott ist der HERRscher und er stellt die Regeln auf, nicht die Geschöpfe und auch den Engeln im Himmel wird er gewisse „Lebensregeln“ gegeben haben! Und was tat Satan? Er beachtete diese nicht!
          Gott bestimmt nicht vorher, sondern ER weiß vorher und in diesem Sinne müssen wir die Aussagen lesen, die eine Vorherbestimmung vermuten laßen!
          Lukas 6,13.16: "Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger und erwählte zwölf von ihnen, die er auch Apostel nannte: ... Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde."
          Hat Gott den Judas vorherbestimmt, dass er zum Verräter wurde?
          Matthäus 26,24: "Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre."
          Warum hat Gott diesen Menschen denn geboren (erschaffen)? Etwa weil er dafür vorherbestimmt war, das er Jesus verrät?
          Warum hat Gott diesen Menschen denn geboren (erschaffen)? Etwa weil er dafür vorherbestimmt war, das er Jesus verrät?
          Wer behauptet das Gott jeden Menschen vorherbestimmt, der sagt im Grunde, das Gott an allem die Schuld trägt! Nicht das erschaffene Wesen ist schuld, sondern der Schöpfer ist schuldig!
          Gott hat den Judas Iskariot nicht zum Verräter vorherbestimmt, denn dann müßte Gott sich gemäß der Aussage: "Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre!" selbst bemitleiden, denn warum hat Gott nicht das getan, was eigentlich besser gewesen wäre?
          Johannes 13,10.11: "Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er kannte seinen Verräter; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein."
          Hat Jesus den Judas Iskariot darum in den Kreis der Apostel geholt, damit dieser ihn in Vorherbestimmung verrät, oder hat er ihn in den Kreis der Apostel geholt, weil er wußte das dieser ihn verraten wird?
          Die Frage lautet: "Legt Gott den Samen zum Glauben in jedem an?"
          Hatte Judas Iskariot in sich selbst den Samen zum Glauben?
          Er hatte, denn ansonsten wäre er nicht über Jahre hinweg ein „treuer“( abgesehen davon dass er in die Kasse griff) Jünger Jesu gewesen!
          Aber wie jeder Mensch kam auch Judas Iskariot an einen Punkt, an dem man eine Entscheidung treffen mußte und was tat er?
          Matthäus 24,39: "und er beachtete es nicht, ..."
          Was geschah aus seiner Nichtbeachtung?
          Johannes 13,2: "Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten."
          Bestimmte Gott vorher, dass der Teufel dem Judas ins Herz gibt Jesus zu verraten?
          Oder hat Judas nicht auf die Stimme Gottes in seinem Herzen gehört?
          Gott wußte im Vorfeld dass es so kommen wird, aber er hat es nicht in einer Vorherbestimmung festgelegt!
          Jetzt macht auch die Aussage: "Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.", einen richtigen Sinn, denn Gott bedauert es für diesen Menschen, er bedauert dessen Entscheidung! Gott hat diese Entscheidung nicht herbei geführt, aber er wußte um diese Entscheidung!
          Wer behauptet, das Gott alles vorherbestimmt, der macht Gott zum Schuldigen an allem Übel und müßte eigentlich sagen: "Das beste wäre gewesen, Gott hätte nie etwas geschaffen, dann hätte er nicht das ganze Übel!"
           
          Du meinst in etwa so : wenn Gott sich so entschieden hat, haben wir dann etwa das Recht zu sagen, Gott das ist aber ungerecht!
          Nein, Gott ist Gott und wer sind wir, dass wir sowas sagen könnten.
           
          Du gehts aber von einer falschen Voraussetzung aus, denn Gott entscheidet nicht in der Form, dass Er den Lebensweg festlegt, sondern er entscheidet nach den getroffenen Entscheidungen seiner Geschöpfe, das ist ein himmelweiter Unterschied!
          Natürlich haben wir nicht das Recht göttliche Entscheidungen in Frage zu stellen, aber die Frage ist, warum Gott in diesem oder jenem Fall so entscheidet?
          Wenn Gott etwas vorherbestimmt, dann braucht man nicht mehr selbst zu entscheiden, man hat es ja selbst nicht zu verantworten! Es ist wirklich kurios, das man behauptet, dass Gott bewußt Geschöpfe schafft um sie dann anschließend in seinem Zorn untergehen zu lassen und der Satz: "Also hat Gott die Welt geliebt!", wird zu einer reinen Farce!
           
          Liebe Grüße
           
          Annika
           

        6. Annika@Alex

           
          Lieber Alex,
           
          du bist der Meinung, dass der Töpfer gewisse Gefässe zur Unehre geschaffen hat.
           

          Das Probleme dabei wäre aber, dass Gott dann bewußt Sünder erschaffen hat, die nicht zur Erlösung vorgesehen sind und das kann so nicht richtig sein!
          Dann könnten jene nämlich sagen: "Es ist nicht meine Schuld wenn ich nicht glaube, es ist Gottes Schuld, er hat es doch so vorherbestimmt!"
          Das ist eben der Punkt mit der Vorherbestimmung und des vorher Wissens!
          Gott legt nicht vorher fest, wer für den ewigen Tod bestimmt ist, aber er weiß vorher, wer diesem nicht entgehen wird! Das ist der gravierende Unterschied!
          Es ist nicht Gottes Schuld, denn er legt niemandem ein Verdammungsgen in die Wiege, wäre dem so, dann wäre der freie Wille eine Farce!

           

          Der Mensch kann ja nichts dafür, sein Weg ist vorherbestimmt! Und wer trägt dann die Schuld?
          Gott bestimmt nach deiner Meinung, das dieser Mensch im Vorfeld verworfen wird und das jener Mensch im Vorfeld errettet wird!
          Gott legt nach deiner Meinung also vorher fest, welcher Mensch guten Samen gegeben wird und welcher Mensch schlechten Samen gegeben wird!
          Wer trägt dann die Schuld, derjenige der etwas erhält, oder derjenige der etwas gibt?
          Alle Menschen die Gott ins Gericht schickt sind dann schuldlos im Gericht, denn sie können nichts dafür, das Gott ihnen nicht den guten Samen gegeben hat!
          Somit ist sich Gott also selbst das Übel, er hat es ja so vorher bestimmt!
          Und das Adam und Eva von dem Baum gegessen haben im Paradies, dafür können diese beiden dann auch nichts, denn Gott hat es so vorher bestimmt! Also ist Gott für die Sünde auf dieser Welt verantwortlich!
          Und das Kain seinen Bruder Abel erschlagen hat, wäre dann auch Vorherbestimmung, weil ihm der gute Same fehlte!
          Man muß sich einmal ganz genau überlegen, was eine Vorherbestimmung in letzter Konsequenz bedeutet, man würde den Gedanken daran dann ganz schnell wieder verwerfen!
          Liebe Grüße
          Annika

           

           

           

      2. StillesWasser

        "Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen auf dieser Erde erschienen." (1Pe 1,20NGÜ)

        Also noch bevor die Welt geschaffen war, noch bevor Menschen geschaffen waren und noch bevor durch Adam die Sünde in die Menschenwelt kommen konnte war Christus als Opferlamm ausersehen!?!

        "Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und untadeliges Leben führen, ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe." (Eph 1,4NGÜ)

        Ebenso sind die Gläubigen in Christus vor Erschaffung der Welt erwählt.

        Ich muss anerkennen, dass es so ist! Auch wenn ich nicht verstehe, wie es sein kann. Aber mein Verstand, darf niemals Maßstab für die Beurteilung solcher Aussagen sein, sonst beginne ich Gott klein zu machen und zu verbiegen, bis er sozusagen "in meinen Verstand passt".

        "Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie tief ist seine Weisheit, wie unermesslich sein Wissen! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!" (Rö 11,33NGÜ)

        "Wer hat den Geist des HERRN ermessen, und wer ist der Mann seines Rates, den er unterwiese?" (Jes 40,13ELB)

        "Wie du den Weg des Windes nicht kennst und nicht die Gebeine im Leib der Schwangeren, so kennst du das Werk Gottes nicht, der alles wirkt." (Pred 11,5ELB)

        Was bleibt mir dann? "Aber nun bleibe ich für immer bei dir, und du hast mich bei meiner rechten Hand gefasst. Du leitest mich nach deinem weisen Plan und nimmst mich am Ende in Ehren auf." (Ps 73,23+24NGÜ)

        Liebe Grüße an euch alle.
        StillesWasser

  15. Walter

    Liebe Fox

    Wir lesen seit zwei Jahren regelmäßig BI, viele gute Kommentare von dir, wir haben dich daher liebgewonnen, obwohl wir dich nicht persönlich kennen.

    Mit Kritik kann ich umgehen, ja wie sagte, Peter Rosegger (Heimatdichter)

    " Wenn ich gelobt werde fühle ich mich gar nicht gut, denn da Denke ich mir so gut bin ich ja gar nicht, werde ich aber kritisiert, dann geht es mir schon besser, dann sage ich mir, so schlecht bin ich auch wieder nicht".

    In meinen beiden Kommentaren habe ich explizit zum Ausdruck gebracht, dass es für Inkognito sogar Bibl.Gründe gibt, wie zB.........seid vorsichtig wie Schlangen.........

    David stellte sich sogar, als er von Saul bis aufs Blut verfolgt wurde, als verrückt dar. Wer von uns würde sich schon für Christus als verrückt ansehen lassen?

    Und auch Zeit, wie und warum du so damit umgehst, sei dir völlig unbenommen, vielleicht hast du auch nicht beide Kommentare gelesen, egal, wir schätzen jedenfalls weiterhin deine Präsenz.

    Ich habe auch betont, es sei lediglich meine Meinung, und niemand braucht sich durch mein dürftiges und mittelmäßiges Geschreibsel beeinflussen lassen, schon gar nicht zum handeln veranlassen, zu dem er nicht persönlich stehen kann.

    Es ist mein persönlicher Zugang zu Christus, und meine tiefste Empfindung, zu meinem Erlöser und Heiland.

    In jeder kommenden Situation möchte ich zu ihm stehen, seit wir als Fam. 2017  raus sind, habe ich noch nie im Leben, eine solche innige Verbindung zu Christus verspürt, das ist es eigentlich was mich bewegt und Kraft gibt alles durchzustehen was auch kommen mag.

    Das unbeschreibliche Gefühl, mit Christus verbunden zu sein, von ihm angenommen worden zu sein, als verlorener Sohn angenommen worden zu sein, habe ich in meinem 37 Jährigen Zeugen Dasein nie, auch nur im geringsten erlebt.

    Es ist für mich wie in einem Traum, nach so vielen Jahren als ZJ, wo ich im permanenten Hamsterrad, zuerst als Verkündiger, Hipi, Allg.- Pionier,Dienstamtgehilfe,Ältester, und Dienstaufseher.

    Zweimal hatte ich ein Burnout, mindestes einmal einen Nervenzusammenbruch, immer noch das Gefühl zu wenig getan zu haben, nach vielen Kontroversen mit Ältesten u. Kreisaufsern, wegen der Nebenrolle die Jesus bei den ZJ spielt, und jetzt, nach dem Zeugen Dasein, eine innige Zugehörigkeit zu Christus, mir sozusagen in den Schoß fällt.

    Das ist für mich armen Sünder so ein außerordentliches Erlebnis, daß ich es bis zu meinem Tod im Herzen tragen werde.

    Interessant ist auch, dass ich seit ich mit 26 Jahren zu den ZJ gestoßen bin, und sobald ich mich durch einen Schulaufseher der mich ständig bedrängt hatte, in die Theokratische Schule Einschreiben lies, bis 2017 von Medikamenten abhängig war.

    Jetzt bin ich völlig frei von jeglicher Medikation.

    Ich lies mich völlig verbiegen, eine Person die ich nicht war aus mir machen, warum ich das zuließ, ist mir heute völlig unverständlich.

    Ich führe es darauf zurück, daß durch massive  Indoktrination, Konditionierung, eine Dissoziation entsteht, eine sog. Kognitive Dissonanz das viele, von bestimmten Medikammenten abhängig werden, und ohne diese nicht mehr funktionieren können.

    Das ist auch ein besonderes Kapitel, dass durch diese Zeugen Ideologie viele Menschen buchstäblich krank werden.

    Wer möchte daher, über irgend jemanden den Stab brechen, der mit der Situation nach einen Zeugen Dasein nicht gleich zurechtkommt, und vielleicht dann und wann einen verbalen Ausrutscher hinlegt, und nicht alle Dinge nach einen irrsinnigen Wirrwarr von Lehren, zusammenbringt. (siehe das Buch " Offenbarung der Großartige Höhepunkt ist nahe) von Lehren,zusammenbringt.

    Jedenfalls kann ich von meiner Sicht aus gesehen, jeden den aufrichtigen Impuls geben, wer sich ernsthaft zu Christus bekennt, sich ihm völlig, von den Zehenspitzen bis zu den Haarspitzen überantwortet, wird er die selbe Erfahrung machen können.

    Die Barmherzigkeit Gottes, des Vaters des Sohnes des Hl. Geistes ist so groß, dass man es im Vorfeld nicht für möglich hält.

    Sehr liebe und innige Grüße an alle die hier mitschreiben, im besonderen an dich, liebe Fox.

    Walter

    1. Nachdenker an Walter

      Nachdenker an Walter,

      danke für deine offenen Worte und den Einblick in deine Vergangenheit an der du uns teilhaben lässt. Schade um viel verschenkte Zeit für die Organisation und schade um die Gesundheit, die unter der Organisation gelitten hat. Wieder solch ein trauriges Schicksal das sich die WTG ins Stammbuch schreiben kann. Zum Glück hast du noch den Absprung geschafft und nun die wahre Freiheit kennenlernen dürfen.

      Mach was draus und genieße dein Leben in der  gewonnenen Freiheit. Ich wünsch dir alles Gute und vor allem Gesundheit.

      Grüße

      Nachdenker

       

      1. Fox

        Lieber Nachdenker, lieber Walter,

        dem schließe ich mich sehr gern an.

        Ganz herzlichen Dank für diesen Kommentar.

  16. Dirk

     
    Lieber Gerd,
     
    mir ist noch nicht ganz klar, wie du, pit und andere, genau die Erwählung verstehen.
     
    Es gibt z.B. die Lehre der einfachen und der doppelten Prädestination.
     

     

    Prädestination, verkürzt in einem Satz: Gott liebt einige Menschen so sehr, dass er sie vor Grundlegung der Welt dazu erwählt, dass Heil in Christus zu erben und sie heilig zuzubereiten für die Ewigkeit.
    Doppelte Prädestination bedeutet, dass Gott die anderen Menschen nicht nur übersieht und übergeht, sondern gleichfalls vorherbestimmt, jedoch zum Verderben.

     

     

    Bei den ganzen Überlegungen über „Prädestination“ ist zu bedenken, dass es hier um den Begriff und die Bedeutung von „Vorherbestimmung“ geht.
    Dass Gott vorherbestimmt, ist eine Tatsache die in der Bibel offenbart ist, an der kein Bibelleser vorbeikommt.
    So hat auch jeder seine Vorstellung davon, was das bedeutet. Mit anderen Worten: es gibt viele „Vorherbestimmungskonzepte“.

     

     

    Prädestination bedeutet so viel wie, dass das Schicksal aller Menschen vorherbestimmt ist. Der Mensch kann also nicht beeinflussen, ob er gerettet wird oder verloren geht. Und dann beginnt meistens noch die Diskussion über die Souveränität Gottes, der Freie Wille des Menschen usw..

     

     
    Deshalb,was genau glaubst du/ ihr ?
     

     
    Ich glaube nicht, dass Gott rein willkürlich die einen zum Heil und die anderen zur Vernichtung ausgewählt hat.
     
    Gott hat in seinem Vorherwissen jene erkannt, welche sich zu Jesus Christus bekehren und bekennen werden und hat sie zum ewigen Leben vorherbestimmt.
     

     
    D.L. Moody pflegte es ganz einfach zu sagen, die Auserwählten sind die „jeder der wird“, die Nicht-Auserwählten „jeder der nicht wird“. Das ist genau das, was die Schrift lehrt, die Einladung gilt für alle, diejenigen die diese annehmen sind die Auserwählten. Es wird uns nirgends gesagt, dass Christus nur allein für die Auserwählten gestorben ist.

    Lieber Gerd, auch dir möchte ich die Frage stellen:
     
    Welche Antwort, Erklärung, würdest du auf folgendes gesagtes, geschriebenes, eines Glaubensbruders geben?
     
    „Paulus schreibt erstens, dass er schon vor seiner Geburt von Gott ausgewählt, bzw. abgesondert wurde. Und zweitens, dass er NICHT durch seinen Glauben, SONDERN durch die Gnade Gottes berufen wurde.
     
    Gal1:15 Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leibe an ausgewählt (oder: abgesondert) und durch seine Gnade berufen hat, gefiel,
     
    Paulus hätte nie in seinem ganzen Leben an JESUS CHRISTUS geglaubt. Obwohl er das Evangelium kannte und von "dem neuen Weg" ganz genau bescheid wusste, hätte er die Christen weiterhin verfolgt, gefoltert und umgebracht. Und daran hätte sich auch NIEMALS etwas geändert, wenn, ja wenn sich JESUS CHRISTUS ihm nicht vor Damaskus selber geoffenbart hätte. Kein einziger Mensch hätte Paulus von JESUS CHRISTUS jemals überzeugen können. Er hätte sich niemals für JESUS CHRISTUS "entschieden"....................
     
    Paulus konnte JESUS CHRISTUS vor Damaskus nur annehmen – weil JESUS CHRISTUS sich ihm selber offenbart hatte.
    Paulus wäre ohne Gottesoffenbarung niemals zum Glauben gekommen! Er ist sozusagen durchs Schauen zum Glauben gekommen! Nur weil Gott ihn schon vor seiner Geburt ausgewählt hatte und durch seine Gnade berufen hat, ist er dann vor Damaskus zum Glauben gekommen. Weil Gott ihn eben, aus was für einem Grund auch immer, vor seiner Geburt zum "Glauben verordnet hat" nach seinem Willen.......................................““
     

     
    Die Behauptung, dass Paulus sich niemals für Jesus Christus entschieden hätte und ohne Gottesoffenbarung niemals zum Glauben gekommen wäre,
     
    kann m.E. niemals bewiesen werden.
     

     
    Dennoch würde mich deine/eure Antwort, auf diese Argumentation interessieren.
     

     
    Liebe Grüße
     
    Dirk
     

     

    1. Zweifelnde

       
      Hallo lieber Dirk,
       
      leider hast du keine Antwort zu der willkürlichen Beschlagnahmung des Paulus durch Jesus, erhalten. Auch ich habe leider keine passende Erklärung.
       
      Dieser Fakt der willkürlichen Bekehrung oder Erwählung von Paulus, wirft bei mir noch eine andere Frage auf.
       
      Jehova will dass alle Menschen gerettet werden, er hat keinen Gefallen am Tod von Menschen.
       
      Und Gott ist nicht parteiisch, vor ihm sind alle gleich.
       
      Warum handelt er dann nicht mit allen Menschen so, wie er es mit Paulus getan hat?
       
      Jehova oder sein Sohn könnte doch zu jedem so sprechen und für einige Tage erblinden lassen und wenn diese Menschen dann umgekehrt sind, bereut haben und sich haben taufen lassen, lässt er sie wieder sehen.
       
      Alles so wie es bei Paulus geschehen war.
       
      Wenn ich nur an die ganzen Muslime, Buddhisten, Hinduisten usw. denke, sie alle könnten durch eine solche Gottesoffenbarung wie Paulus sie erlebte, den Sohn Gottes erkennen und sich ihm und seinem Vater Jehova hingeben.
       
      Warum tut Gott dass nicht?
       
      Eigentlich glaube ich nicht an die Vorherbestimmung des Menschen durch Jehova Gott, weil wie gesagt es wäre reine Willkür den einen zum ewigen Leben zu bestimmen und den anderen zum ewigen Tod. Auch an die Allversöhnung kann ich nicht glauben und so wie ich das mitbekommen habe, glaubt hier auch keiner an diese Irrlehre.
       
      Aber diese Erwählung des Paulus gegen seinen Willen, ist für mich ein Rätsel.
       
      Und ich muss ehrlich sagen, dass beschäftigt mich vielmehr, als dass Paulus sagte Männer sollen keine langen Haare tragen usw.
       
      Keiner glaubt doch allen ernstes, dass Jehova oder sein Sohn uns nach unserem Aussehen beurteilen.
       
      Leider werden wichtige, tiefe biblische Dinge und Fragen hier nur unzureichend geklärt und zu Ende ausdiskutiert.
       
      Stattdessen werden leider unzählige Kommentare z.B. zu diesem Datenschutzzettel geschrieben.
       
      Ob ich diesen Wisch jetzt unterschreibe oder nicht, wie wird denn dadurch mein Verhältnis zu Jehova und seinem geliebten Sohn berührt?
       
      Es ist zwar wichtig dass Bruderinfo darüber aufklärt, aber diese enorme Gewichtung hat dieses Datenschutzformular bei weitem nicht verdient, da gibt es wirklich wichtigeres.
       

       
      MfG
       
      eine Zweifelnde
       

       

      1. Johnny@Zweifelnde

        Liebe Zweifelnde,

        Paulus hatte ein aufrichtiges Herz und das hat Jesus zum Anlass genommen, ihm zu helfen. Aufrichtige Andersgläubige finden bei Jesus auch Beachtung und werden ebenfalls zu ihm geführt, manchmal in auffälliger From wie bei Paulus, meist jedoch in Stille und Sanftheit. Ob die Person formell konvertiert, ist sekundär. Wichtig ist das Herz der Liebe, der Freude und des Friedens, wenn möglich in der Erkenntnis Jesu Christi.

        Zum Formular möchte ich gerne folgendes ausführen: Jesus will ganz klar nicht, dass wir Sklaven von Menschen sind. Die Tragweite dieses Formulars als moderner Versklavungsvertrag wird von den meisten VerkündigerInnen verkannt. Die enorme Sprengkraft von s(atansformular)-290 völlig unterschätzt. Erst in einigen Jahren, wenn die Falle zuschnappt, wird der Verkündiger erkennen, was er da unterschrieben hat.

        Alles Liebe und Gute für Dich, liebe Zweifelnde, Dein Bruder in Christus, Johnny

        1. Zweifelnde

           
          Lieber Johnny,
           
          ich danke dir für deine Antwort.
           
          Dass Paulus ein aufrichtiges Herz hatte und Jesus ihm deshalb geholfen hat, mag ja sein, aber was ist z.B. mit den ZJ oder den Adventisten, Katholiken und anderen Glaubensgemeinschaften, haben dort überall nicht auch die meisten ein aufrichtiges Herz?!
           
          Warum hilft ihnen Jesus nicht so, wie er dem Paulus geholfen hat?
           
          Du schreibst: „Aufrichtige Andersgläubige finden bei Jesus auch Beachtung und werden ebenfalls zu ihm geführt,.....“
           
          Die meisten (oder zumindest viele) Andersgläubigen sind aufrichtig, z.B. auch Muslime, Buddhisten usw., wo bitte werden diese ebenfalls zu Jesus geführt?
           
          Manche vereinzelt finden natürlich schon zum wahren Glauben, aber die meisten eben nicht, außerdem hat doch Jesus gesagt: nur wenige sind es, die den Weg zum ewigen Leben gehen und gerettet werden.
           
          Muslime glauben doch gar nicht an den Sohn Gottes, für sie hat Gott keinen Sohn.
           
          Sagt die Bibel nicht, dass solche Antichristen sind?
           
          Das ist der Antichrist, der leugnet, dass Jesus der Christus ist.
           

          1Jh 2,22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

           

          Jeder Geist, der nicht Jesus im Fleisch gekommen bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists.

           

          1Jh 4,1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen. 4,2 Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; 4,3 und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.

           

          Niemand kann Jesus den Herrn nennen, außer als Glaubender.

           

          1Kor 12,3 Deshalb tue ich euch kund, daß niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Fluch über Jesus! und niemand sagen kann: Herr Jesus! außer im Heiligen Geist.
          Ein Mensch, der den Sohn Gottes nicht seinen Herrn nennen kann, ist daher kein echter Christ.

           
          ( Darüber sollten auch die ZJ mal nachdenken)
           
          Zu: „Ob die Person formell konvertiert, ist sekundär.“
           
          Dem kann ich zustimmen.
           
          Zu: „ Wichtig ist das Herz der Liebe, der Freude und des Friedens, wenn möglich in der Erkenntnis Jesu Christi.
           
          Es geht nicht ohne die Erkenntnis über den allein wahren Gott und den, den er ausgesandt hat.
           
          Dieses Erkennen, dann das Begreifen und Verstehen über Jehova und seinen Sohn ist eine unabdingbare Vorraussetzung.
           
          Alle noch so guten Taten und Werke die ein Mensch vollbringt, nützen ihm nicht wirklich, wenn er sie nicht im Glauben an Jehova und seinen Sohn tut.
           
          Es gibt sehr viele Menschen die viele Werke der Nächstenliebe vollbringen, aber was wirklich
           

          zählt, ist der innere Beweggrund des Menschen der sie hervorgebracht hat. Hat dieser Mensch auf dem richtigen "Grund" gebaut, im Glauben an Jesus Christus als den Sohn Gottes und sein stellvertretendes Opfer für unsere Sünden, nur dann werden diese Werke bestehen.

           

          Wenn ein Mensch Jesus Christus als Sohn Gottes nicht akzeptieren kann, sind seine guten Werke nicht wirklich viel wert, denn dann hat er auf den falschen Grund gebaut, z.B. auf soziale Hilfe und Humanismus anstatt auf Jesus Christus.

           

          Auch dir alles Liebe und Gute und den Segen Gottes, deine Glaubenschwester, die manchmal Zweifel hat.

           

          Annika

           
          @ Tom
           
          „...ausgeprägte Fehlleitung!“
           
          Genau, trifft leider auf soviele zu.
           
          „ Gott ist also nicht parteiisch sondern gibt uns individuell das was wir benötigen um IHN in Christus zu erkennen.“
           
          Ja Gott ist nicht parteiisch, aber warum gibt Er nicht auch z.B. den Muslimen, Buddhisten usw., die benötigte Erkenntnis um Ihn (Jehova) in unserem Herrn Jesus Christus zu erkennen?
           
          „...denn im nächsten Äon wird es weitere Möglichkeiten zum erkennen und bekennen geben.“
           
          Großes Fragezeichen
           
          @ Gerd
           
          „.... die Loyalität zu Vater und Sohn, d a s ist das bestimmende Kriterium.“
           
          Absolut richtig, ich möchte noch die Liebe ( die Liebe hat oberste Priorität) zu unserem Vater und seinem Sohn ergänzen und zur Loyalität gehört unbedingt unser Gehorsam gegenüber unseren beiden Höchsten.
           
          „Daher: lassen wir uns durch Gottes Geist veredeln und niemals durch religiöse Institutionen!“
           
          Ja! und beten und bitten wir um seinen Heiligen Geist und bemühen wir uns diesen nicht zu betrüben, denn sonst kann Er uns auch wieder vorübergehend oder gar ganz ( wenn wir die Sünde gegen den Heiligen Geist begehen) verlassen.
           
          @ Fox
           
          „Würden aber tatsächlich alle Menschen sich zu Jesus bekehren wenn er sich ihnen offenbaren würde?“
           
          Nein wahrscheinlich nicht, aber sie hätten dadurch zumindest eine wirkliche, eine reele Chance.
           
          Ohne eine Gottesoffenbarung, sei es durch Jehova selbst, oder durch seinen Sohn ist es für einen Muslim, Buddhist, Hinduist usw., fast unmöglich zum wahren Glauben zu kommen (natürlich gibt es auch dort Menschen, welche durch Bibellesen, Predigten oder Zeugnisse von Christen zum christlichen Glauben finden).
           

           
          Wünsche euch allen den Segen Gottes
           
          Annika
           

           

        2. Liebe Annika,
          vielen Dank für Deine Zeilen, ich schreibe einfach mal ganz frei heraus meine Gedanken dazu!
          ...................

          "Ja Gott ist nicht parteiisch, aber warum gibt Er nicht auch z.B. den Muslimen, Buddhisten usw., die benötigte Erkenntnis um Ihn (Jehova) in unserem Herrn Jesus Christus zu erkennen?"

          Wie kommst Du darauf das er es (heute) nicht tun würde?
          Es gibt viele von Christus erweckte Muslime sowie andere religiös geprägte Menschen und auch enorm viele mitlaufende Zeugen Jehovas die IHN den Herrn bereits erkannt haben auf unterschiedlichste Weise.

          Nur die religiöse, oder kulturelle Ächtung hält sie davon ab sich zu ihm frei zu bekennen und das ist auch vernünftig, vor allem wenn nur der Tod die "Alternative" ist.

          Sie alle wurden und werden von der Liebe Gottes berührt und wissen (weil sie IHN fühlen) wer und wo Gott ist. Sie erkennen auch das der Gott der ihnen in ihrer Religion beschrieben wurde nichts mit dem Gott zu tun hat der sich ihnen ans/ins Herz legte.
          Es ist doch auch erst diese eigene spirituelle Erfahrung die mich von einer religiösen Meinung (Idee) frei macht, denn ich glaube nicht mehr an Menschen und ihre Interpretationen, sondern an DEN der IN mir wirkt, ein völlig anderes Motiv für den eigenen Glauben.
          .......................

          „...denn im nächsten Äon wird es weitere Möglichkeiten zum erkennen und bekennen geben.“
          ......Großes Fragezeichen

          Äon ist in seiner Wortbedeutung der Zeitabschnitt, wogegen das äonische Leben das EWIGE Leben ist.

          Im konkordanten NT von 2007 wird es z.B. so wiedergegeben:

          Mat 12:32  [Wer] etwa [ein] Wort gegen den Sohn des Menschen sagt, dem wird es erlassen werden; [wer] aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird es nicht erlassen werden, weder in diesem Äon noch in dem zukünftigen.

          Diese Äonen sind mehrere Zeitabschnitte, dem Sünder gegen den Heiligen Geist wird in diesem und nicht im nächsten Äon vergeben werden, dann aber vielleicht im Übernächsten?! 🙂
          Gott möchte alle Menschen vor ihrer EGO-Verdammnis retten.
          Das braucht Zeit und Geduld und die Liebe des Schöpfers hat viel Geduld mit uns.

          Geht das dann aber ewig so weiter: Nein
          1Ko 10:11  Diese Dinge sind beispielhaft an ihnen geschehen, um uns, über die das Ende der Zeiten gekommen ist, als Warnung zu dienen.

          Gemäß dieser verwendeten Zeitformen sind wir schon in der Zeit des Endes, obwohl noch weitere Äonen folgen.
          Ich kann jedoch nur für mich sprechen, nach meiner bisherigen Erkenntnis geht es im Hier und Jetzt um die Glieder des Leibes Christi, dafür gießt er seinen Geist über alle aus die IHN auch empfangen können/wollen!

          Joh 14:17  Das ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und ihn nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

          Ich bin sicher Gott kannte schon unser Herz bevor wir überhaupt in dieser Welt zu existieren begannen.
          Für jemanden der zeitlos ist, ist es kein Problem an jede beliebige Stelle in der vergangenen Zeit, oder in der Zukunft zu gehen.
          So sagt uns Gott Vater im Sohne schon jetzt: Alles wird gut!
          Darauf können wir ausnahmslos vertrauen. 🙂

          Röm 8:30  Und alle, die er dazu erwählt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch für gerecht erklärt, und die er für gerecht erklärt hat, denen hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.
          Einen lieben Gruß
          Tom

        3. Annika

           
          Lieber Tom,
           
          du hast schöne, ermunternde Gedanken geäußert, die ich dir nur ungern nehmen möchte.
           
          Aber manches sehe ich doch anders, z.B.:
           
          „Nur die religiöse, oder kulturelle Ächtung hält sie davon ab sich zu ihm frei zu bekennen und das ist auch vernünftig......“
           
          Wie Dirk schon ausführte, rein menschlich gedacht mag es vernünftig sein, aber ob unsere beiden Höchsten das genauso sehen bleibt die Frage.
           
          Wer sich nicht zu Ihm bekennt, wird von Ihm auch nicht vor seinem Vater bekannt.
           
          Dazu gehört nunmal auch das öffentliche Bekenntnis.
           
          Selbst, „..wenn nur der Tod die Alternative ist“, wie du schreibst.
           
          Dann wären ja all die Tausenden Christen die für ihren Glauben ihr Leben ließen unvernünftig und töricht gewesen.
           
          Dann wären die Millionen verfolgter Christen weltweit ( 100, oder 200 Millionen) selber schuld, weil sie sich ja zu ihrem Gott öffentlich bekennen?!
           
          Meinst du, dass sich Christen dem Islam beugen sollen und konvertieren sollen, damit sie nicht bestraft, verfolgt oder getötet werden?
           
          Zu Mt 12:32
           
          Stimmt, auch andere Übersetzungen bestätigen das, z.B.:
           
          SCHL2    Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit[3273] noch in der zukünftigen.
           
          HJ   Und wer auch immer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, ihm wird vergeben werden; aber wer auch immer gegen den Heiligen Geist redet, ihm wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der kommenden.
           
          Zu: „Diese Äonen sind mehrere Zeitabschnitte, dem Sünder gegen den Heiligen Geist wird in diesem und nicht im nächsten Äon vergeben werden, dann aber vielleicht im Übernächsten?!
           
          Jetzt sind wir im Zeitabschnitt oder Zeitalter der unverdienten Gnade und Güte, das nächste Äon ist das 1000 jährige Reich unseres Herrn Jesus Christus, das darauf folgende also das übernächste Äon ist das Reich Gottes des Vaters, das ewige Reich.
           
          Wieso sollte im Reich Gottes dem Sünder die Sünde gegen den Heiligen Geist vergeben werden?
           
          Zu: „Gemäß dieser verwendeten Zeitformen sind wir schon in der Zeit des Endes, obwohl noch weitere Äonen folgen.“
           
          Wie oben erklärt folgen noch 2 Äonen, oder meinst du es würden noch mehr Zeitabschnitte folgen?
           
          Aber das was mich an deiner Auslegung zur Vergebung der Sünde gegen den Hl. Geist am meisten stört, bzw. mich daran nicht glauben lässt, ist der Vers vor Mt 12:32, den du leider nicht anführst.
           
           Mt 12:31
           
          NEU14   Deshalb sage ich: Alle Sünden können den Menschen vergeben werden, selbst die Gotteslästerungen, die sie aussprechen. Wer aber den Heiligen Geist lästert, wird keine Vergebung finden.
          SCHL2    Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
          ELB   Deshalb sage ich euch: jegliche Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
          HJ   Deswegen sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
           
          Deshalb ist für mich Mt 12:32 nur nochmal die Bestätigung und Verstärkung von Mt 12:31,
           
          nämlich dass die Sünde gegen den Heiligen Geist den Menschen nicht vergeben werden wird, wie es im Vers 31 geschrieben steht und dann im nächsten Vers, Mt 12:32 wird dies nochmal bestätigt mit „weder in dieser Weltzeit noch in der kommenden.
           
          Aus Mt 12:32 abzuleiten, dass in irgend einem anderen Zeitabschnitt, Zeitalter, Äon, die Sünde gegen den Heiligen Geist vergeben werden würde ist m.M.n. mehr als fraglich.
           
          Unser Herr Jesus Christus sagt im Vers 31 eindeutig und unmissverständlich dass die Sünde/ Lästerung des Hl. Geistes den Menschen nicht vergeben werden wird und dann glaube ich das auch, denn der Herr widerspricht sich nicht.
           
          Vielmehr gibt Er uns in seinem nächsten Satz die Bestätigung, weder in dieser Weltzeit noch in der kommenden.
           
          Aber auch das ist nur mein persönliches Verständnis und Widerlegungen mit der Bibel sind falls vorhanden erwünscht, wie Gerd oft schreibt.
           
          Habe gerade noch einen überzeugenden Vers gefunden, der mein Verständnis bestätigt.
           
          Ja der Herr widerspricht sich nicht!
           
          Markus 3,28-29
           
          Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wie viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.
           
          Hier noch andere Übersetzungen:
           
          Markus 3:29
           

          NEU14   Wer aber den Heiligen Geist lästert, wird in Ewigkeit keine Vergebung finden. Mit dieser Sünde hat er ewige Schuld auf sich geladen."
          SCHL2    wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen.
          MEN   wer sich aber gegen den heiligen Geist der Lästerung schuldig macht, der erlangt in Ewigkeit keine Vergebung, sondern ist einer ewigen Sünde schuldig« –
          DIU   wer aber lästert gegen den Geist heiligen, nicht hat Vergebung für die Ewigkeit, sondern schuldig ist er ewiger Sünde.
          EIN   wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
          ELB   wer aber irgend wider den Heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewigem Gericht verfallen; -
          LUT1   werG302 aberG1161 den HeiligenG40 GeistG4151 lästertG987, der hatG2192 keine VergebungG859 ewiglichG1519, sondernG235 istG2076 schuldigG1777 des ewigenG165 GerichtsG2920.
          HJ   Aber wer irgend gegen den Heiligen Geist lästert, hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewigen Gerichtes schuldig."
          KJV Mar 3:29  But he that shall blaspheme against the Holy Ghost hath never forgiveness, but is in danger of eternal damnation
          GNT-V Mar 3:29 ος δ αν βλασφημηση εις το πνευμα το αγιον ουκ εχει αφεσιν εις τον αιωνα Aαλλα TSBαλλ ενοχος εστιν αιωνιου Aαμαρτηματος TSBκρισεως
          SCHLwerG302 aberG1161 wider den heiligenG40 GeistG4151 lästertG987, der hatG2192 inG1519 EwigkeitG165 keine VergebungG859, sondernG235 er istG2076 einer ewigenG166 Sünde schuldigG1777.

          Strongs Nummer: G165

          I) Sg.: d. Ewigkeit
          Eine ununterbrochene Zeitperiode:

          2) d. ewige bzw. unendliche Zukunft, d. Unendlichkeit. Mt 21:19* ua.

           
          Ich kann da wirklich keine Vergebung in irgendeinem zukünftigen Äon erkennen!
           
          Tom und Alex, darf ich euch fragen, ob ihr die Allversöhnungslehre glaubt, vertretet?
           
          ( Denn eure Kommentare, lassen mich dies vermuten)
           
          Und Alex die Prädestination wie du sie glaubst, die passt einfach nicht zu Gott, wie die Bibel Ihn uns erkennen lässt, absolut und vollkommen gerecht, unparteiisch …......
           
          Lieber Alex, ich schreibe dir gleich noch einen Kommentar dazu.
           
          P.S. Auf Antwort-Kommentare kann ich die nächsten 8-10 Tage nicht antworten, da ich morgen eine OP habe. Bitte schließt mich in eure Gebete ein, dass die OP gut verläuft.
           
          Liebe Grüße
           
          Annika
           

        4. Maestro@Annika

          Maestro@Annika

          Liebe Annika,

          ich wünsche dir viel Kraft mit der OP. Auch eine schnelle Genesung und alles Gute!

        5. Annika@Maestro

           
          Lieber Maestro,
           
          Annika die Kranke sagt dir von Herzen danke!!
           
          Werde mich nach dem KH-Aufenthalt wieder melden.
           

        6. Maestro@Annika

          Hallo Annika,

          du wirst dies heute sicherlich nicht mehr lesen weil du ja heute unters Messer kommst, aber trotzdem nochmals viel innere Kraft und Zuversicht und natürlich auch eine erfolgreiche OP!

          Danke für deine nun doch noch schnelle Antwort gestern.

          Ich bin ehem. Zeuge Jehovas, und aufgrund schwerer Differenzen in meiner Versammlung gehe ich nun seit einigen Jahren nicht mehr.

          Meine Frau geht noch und das ist auch in Ordnung!

          Ich für meinen Teil lese die Bibel intensiv für mich alleine.

          Ich bin von gläubigen Eltern grossgezogen worden, und bin evangelisch aufgewachsen.

          Aber eine wirklich christliche Erziehung hatte ich nicht - wollte ich damals auch gar nicht.

          Als 24jähriger bin ich aber damals zusammen mit meiner jetzigen Frau zu den ZJ gekommen, weil ich mich auch damals schon für die Bibel interessierte.

          Du scheinst nie bei den Zeugen gewesen zu sein?

          Ganz liebe Grüsse auch meinerseits, Maestro

           

        7. Mia

          Liebe Annika,

          auch von mir alles Gute für die bevorstehende OP und die folgenden Tage.

          Liebe Grüße
          von Mia

        8. Liebe Annika,
          selbstverständlich bist Du mit in unseren Gebeten, möge der Herr Dich behüten und alles fügen!

          Zu deinen Fragen:
          Dazu gehört nun mal auch das öffentliche Bekenntnis.

          Das öffentliche Bekenntnis gehört zur Hingabe wie bei der Taufe z.B..
          Wenn Dir jedoch ein Christenverfolger die Pistole auf die Brust setzt und fragt glaubst Du an Christus? Was sagst Du dann?
          Ich würde situationsbedingt entweder schweigen, oder sagen: "Wer will das wissen?
          Ich bin nur dem Schöpfer rechenschaftspflichtig!"

          Selbst, „..wenn nur der Tod die Alternative ist“, wie du schreibst.
          Dann wären ja all die Tausenden Christen die für ihren Glauben ihr Leben ließen unvernünftig und töricht gewesen.

          Jeder Mord an wem auch immer ist ein weiterer sinnloser Mord auf dieser Erde und gleichzeitig die völlige Abwesenheit von Liebe.
          Für jemand mit der Überzeugung der Errettung und Hoffnung steht das Ewige ÜBER dem Irdischen.

          1Jo 3:13  Wundert euch also nicht, Geschwister, wenn die Welt euch hasst.
          1Jo 3:14  Wir sind ja aus dem geistlichen Tod ins Leben übergewechselt. Das wissen wir, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, ist noch immer tot.
          1Jo 3:15  Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben in sich trägt.
          1Jo 3:16  Die Liebe haben wir ja daran erkannt, dass Christus sein Leben für uns hergegeben hat. So müssen auch wir bereit sein, das Leben für unsere Geschwister herzugeben.

          Dann wären die Millionen verfolgter Christen weltweit ( 100, oder 200 Millionen) selber schuld, weil sie sich ja zu ihrem Gott öffentlich bekennen?!

          Schuld (besser gesagt unfähig zu lieben) sind immer jene die immer noch nicht lieben (können/wollen)!

          Meinst du, dass sich Christen dem Islam beugen sollen und konvertieren sollen, damit sie nicht bestraft, verfolgt oder getötet werden?

          Wenn der Islamist meint er müsse töten weil es ihm seine Religion und sein "Gott" sagen, dann wird er es auch solange tun, solange er in dieser Verirrung bleibt.
          Welchen Sinn würde es aber machen eine Konvertierung vorzuspielen wenn diese Religion dann auch von mir verlangt andere zu töten die als Heiden, oder Christen bezeichnet werden?

          Wenn man einmal die Ewigkeit des Schöpfers und seine bedingungslose Liebe Gottes ins Herz gelegt bekommen hat, sind solche irdischen Machenschaften nicht mehr von belang.
          Jeder wird selbst frei entscheiden wie er sich in solchen Situationen verhalten wird, oder auch vom Herrn geführt und behütet sein.
          Jede Betrachtung allerdings auf rein menschlicher Ebene mit der Umklammerung dieses irdischen Lebens, kann auf diese Frage keine Antwort finden.

          2Ko 5:14  Denn die Liebe des Christus umfängt uns, wenn wir erklären: Einer ist für alle gestorben, also sind sie alle gestorben.
          2Ko 5:15  Er ist für sie gestorben, damit sie nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.
          2Ko 5:16  Deshalb beurteilen wir jetzt niemand mehr nach menschlichen Maßstäben. Auch wenn wir Christus früher so angesehen haben, so tun wir das jetzt nicht mehr.
          2Ko 5:17  Wenn daher jemand "in Christus" ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden.
          2Ko 5:18  Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich selbst ausgesöhnt und uns aufgetragen hat, diese Botschaft von der Versöhnung zu verkündigen:
          2Ko 5:19  Gott war "in Christus", als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte, darauf verzichtete, ihnen ihre Verfehlungen anzurechnen, und uns die Botschaft der Versöhnung übergab.
          2Ko 5:20  So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!
          2Ko 5:21  Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

          Ich kann da wirklich keine Vergebung in irgendeinem zukünftigen Äon erkennen!

          Deswegen schrieb ich ja auch "vielleicht"! 🙂

          Tom und Alex, darf ich euch fragen, ob ihr die Allversöhnungslehre glaubt, vertretet?

          Ich bin sicher das sich Gott mit allen Menschen versöhnen möchte, sonst wäre ja auch  sein Opfer IN Christus für ALLE Menschen unvollständig, jedoch das ist es nicht!
          Mit den Definitionen in der Allversöhnungslehre stimme ich jedoch nicht in bestimmten Punkten überein!

          Liebe Grüße und alles Gute für Deine OP
          Tom

        9. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Zweifelnde

          Liebe Annika, eine kurze, jedoch inhaltsreiche Antwort bringt meinereiner hierzu vor. Es handelt sich (wiedereinmal) um die Situation, die wir in Luk. 23:39 - 43 aufgezeichnet finden.

          Kurz und Bündig von mir dazu:

          »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!
           Jesus antwortete ihm: »Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«

          Bedenke hierzu bitte folgendes: Jesus kannte diesen Verbrecher überhaupt nicht und versicherte ihm das Paradies! Was war wohl Jesu Beweggrund gewesen?

          Take it easy,
          @THALJA

      2. Liebe Zweifelnde,

        vielen Dank für deinen durchdachten ehrlichen Kommentar.  Es ist für mich immer sehr erfrischend etwas von authentisch suchenden Menschen zu erfahren!

        Deine Überlegungen sind den meinen vor etwa 10 Jahren sehr ähnlich, denn ich fragte mich lange warum ich das Geschenk meiner Erweckung bekommen durfte/konnte und warum viele andere meiner lieben eingeschlossenen Geschwister diesen Impuls bisher nicht erhalten haben?!

        Die Antwort und Erkenntnis die ich erst längere Zeit später erhielt, oder in mir reifen konnte ist diese:

        Wir alle sind Individuen und individuell mit uns selbst und unserer Wahrnehmung im eigenen Leben beschäftigt, auch ist unser Bewusstsein die Summe aus all diesen Erfahrungen, Gedanken und Begegnungen, manche sagen Fügungen manche Glück, Schicksal wie auch immer!

        Dazu kommen noch die Prägungen die enormen Einfluss auf all das haben wenn sie schon von frühester Kindheit in eine bestimmte Richtung manifestiert wurden.

        Übertragen wir einmal diese Zusammenhänge auf die Erweckung des Paulus.  Er war Hebräer und ein noch als Saulus bekannter strenger Pharisäer. Er hatte in diesem religiösen Weltanschauungsbild enormen Eifer und war an vielen Steinigungen von Männer und Frauen beteiligt und auch oft der Initiator dieser Hinrichtungen.

        Stellen wir uns vor dass dieser Eifer von Saulus absolut echt war ganz, authentisch Gott hingegeben in dem Rahmen wie er ihn  von den religiösen Führern und Lehrern geprägt bekommen hat,  dann war er bereits in seinem Glauben, dieser war nur enorm fehlgeleitet worden durch weltlichen religiösen Einfluss.

        Wir sehen ja an vielen unserer Zeugen Geschwister ähnliches Verhalten,  ihre Hingabe an die Organisation scheint ja sehr authentisch und echt zu sein und in ihrem Herzen mag das auch so aussehen du es ist eben auch dort eine ausgeprägte Fehlleitung!

        Wir alle wissen dass man nur selbst von dort loskommen kann indem in mir selbst starke Zweifel entstehen die meistens durch Konflikte, also einem Super-GAU ausgelöst werden, somit erfolgt dieser Wandel von innen heraus.  von außen können wir als Menschen nichts tun. Maximal kleine Impulse geben.

        Unser Herr Jesus allerdings kann es, er kann von außen für Veränderungen sorgen die zweifelsfrei einen Menschen auf die richtige Spur bringen und genau das ist mit Saulus geschehen wodurch er zum Paulus wurde.  Gott ist also nicht parteiisch sondern gibt uns individuell das was wir benötigen um IHN in Christus zu erkennen.

        Es geht auch in diesem Äon um die Einsammlung der Glieder seines Leibes, wer also in diesem Zeitabschnitt noch nicht zu diesem Leib gehört ist deswegen nicht verloren denn im nächsten Äon wird es weitere Möglichkeiten zum erkennen und bekennen geben.

        LG Tom

        1. RoKo an Tom

          Mein lieber Tom,

          Wie Recht Du mit Saulus zum Paulus hast. Ich denke, da jeder Verkündiger individuell ist, wacht auch jeder anders auf. Eine Situation die für einen Verkündiger „glaubensstark“ war, stolpert ein anderer. Dies wird von der WTG immer als Fallen gelehrt, als Abfall. Aber sehr oft ist es Licht der Wahrheit. Bei mir waren weniger falsche Lehren Stein des Anstoßes, sondern vielmehr die Werke meine Brüder die mich zum stutzen brachten und Jesu Worte, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein...

          Ich diskutierte schon mit anderen und ich denke, dass der Hauptbeweggrund massiv Einfluss auf die Erkenntnis hat. Zeugen Jehovas lehren und leider sind viele dem erlegen, alles am Preis festzumachen, dem künftigen ewigen Leben. Heute zu wenig tun zu können und Gottes Gunst nicht zu erhalten wäre ein Verlust. Und diese Ansicht lehrt die WTG mit aller Energie, weil sie damit selbst machtvoll wird und alle „Bediensteten“ dem blind folge leisten. Dadurch wird ein verkündiger krank im Kopf, weil er nur noch alles als Pflicht sieht.

          Somit gerät das Verständnis bereitwillig und aus Liebe Gott etwas zu geben vollkommen aus der Bahn. Wie viele Verkündiger sind denn bereitwillig in der Versammlung und im Dienst? Der übergroße Teil behaupte ich mal, nachdem ich viele meiner Geschwister kenne, tut dies aus purem Pflichtgefühl. Pflicht = Freiwillig? Wohl kaum. Ein anderer Teil wegen theokratischer Karriere und Gesehen werden von anderen, wieder ein anderer Teil weil ihnen sonst im Leben etwas fehlt, Freunde zum Beispiel. Den tiefen Glauben an Jesu Loskaufsopfer kann einem ein ZJ nur sehr selten mit eigenen Worten erklären. ZJ sind geübt darin, auf ein Video zu klicken, hier.

          Leider ist das so. Diese Frucht brachte die WTG hervor. Ferngesteuerte Menschen. Wenn man sich das wirklich überlegt, ist das genau so.

          LG RoKo

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      3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Stimmt, die "Zweifelnde" hatte recht, Dirk du bekamst keine Antwort. Diese ist, wie auch immer, sehr gewagt, was man natürlich anzweifeln kann. Du frugst 😉 :

        Lieber Gerd, auch dir möchte ich die Frage stellen Welche Antwort, Erklärung, würdest du auf folgendes gesagtes, geschriebenes, eines Glaubensbruders geben? „Paulus schreibt erstens, dass er schon vor seiner Geburt von Gott ausgewählt, bzw. abgesondert wurde. Und zweitens, dass er NICHT durch seinen Glauben, SONDERN durch die Gnade Gottes berufen wurde.

        Grundsätzlich: Voraussage ist nicht einflussnehmende Prophetie. Nehmen wir die Wetterfrösche im TV, sie sagen voraus, machen aber nicht das Wetter. Indizien reichen ihnen. Über Jehova lesen wir in 2. Chron.16, dass seine Augen die suchen, die "ungeteilt" zu IHM stehen. Es gibt ähnliche Stellen, Sach. 4:10b. Es gipfeln alle diese Testergebnisse mit dem Ergebnis: die Loyalität zu Vater und Sohn, d a s ist das bestimmende Kriterium. Der fehlerhafte David, wurde als letzter als Hirte seiner Schafe auserwählt, trotz späterer großer Sünde blieb er Gottes Liebling. Klingt ähnlich wie wir zu sagen pflegen: "krankes Kind, liebstes Kind". In den Psalmen zeigte David immer wieder, er wollt nicht Manager seines Lebens sein, er flehte immer nach der Hilfe Jehovas. Vielleicht habt ihr das selbst schon erlebt, solange w i r unser schwieriges Leben managen wollen,  geht es mühsam. Werfen wir unsere Sorgen auf den Herrn, dann sorgt ER das alles gut ausgeht, ich finde immer diese Verheissung tröstlich, Lukas 12:

        22  Er sprach aber zu seinen Jüngern: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für das Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen sollt.

        23  Das Leben ist mehr als die Nahrung, und der Leib mehr als die Kleidung.

        24  Betrachtet die Raben, daß sie nicht säen noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernährt sie; um wieviel vorzüglicher seid ihr als die Vögel!

        25  Wer aber unter euch vermag mit Sorgen seiner Größe eine Elle zuzusetzen?

        26  Wenn ihr nun auch das Geringste nicht vermöget, warum seid ihr um das Übrige besorgt?

        27  Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht und spinnen auch nicht. Ich sage euch aber, selbst nicht Salomon in all seiner Herrlichkeit war bekleidet wie eine von diesen.

        28  Wenn aber Gott das Gras, das heute auf dem Felde ist und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wieviel mehr euch, Kleingläubige!

        Nun die Frage, warum ist gerade der fanatische Saulus und nicht Judas Iskariot angenommen? Jesus erwählte seine Jünger aufgrund des Vorauswissens über deren Charakter, so wage ich zu behaupten, auch Judas gehörte zu dem Drama dazu, um das eigentliche Ziel zu vollenden. Was zeigt uns Römer 9, die Kinder  waren noch nicht geboren und schon da wurde Esau von Gott abgelehnt. Nicht Bestimmung machte den Esau unsympathisch, es war seine selbst gesteuerte Unzulänglichkeit und das sah Gott schon voraus und machte ihn nicht durch Eingriff in den Genen zur Unperson.

        Wir können nur hoffen, dass unsere vorgeburtliche Qualität schon positive Ansätze zeigte:

        1. Gottsuche; 2. Gottvertrauen;

        dann erst kommt, w i e wir unser sündiges Leben ausleben. Daher auch meine Ansichten mit aller gebotenen Vorsicht annehmen, wer weiß wie sehr ich irren könnte?

        Daher: lassen wir uns  durch Gottes Geist veredeln  und niemals durch religiöse Institutionen!

        ~~~~><((((º>  ❤

         

      4. Fox

        Guten Morgen Zweifelnde, guten Morgen wünsche ich allen

        Deine Frage, warum sich Jesus nicht einfach allen Menschen offenbart wie Paulus ist für mich eine sehr nachvollziehbare Frage. Würden aber tatsächlich alle Menschen sich zu Jesus bekehren wenn er sich ihnen offenbaren würde? Erinnerst du dich an die Begebenheit als Jesus Brot verteilte und 5000 Menschen satt wurden (Joh. 6) Als Reaktion wollte man ihn zum König machen (V 15). Unzweifelhaft war eine Anerkennung da, die keiner vor ihm so erfahren hatte. Veranlasste das die Menschen zu glauben? Matth. 27:42 (Zitate aus der Elb.) zeigt deutlich, dass es den meisten Menschen reineweg um das Befriedigen ihrer materiellen Bedürfnisse ging und sich ihr Glaube an den sichtbaren, gegenständlichen und fassbaren Gegebenheiten festmachte. Es war ihnen nicht möglich, von den althergebrachten Lehren inneren Abstand zu nehmen um sich dem geistigen, ewigen zu widmen.

        Auch Paulus war in diesem Denksystem gefangen. Als Pharisäer in einer bürgerlich begünstigten Stellung, weil mit Anerkennung des römischen Bürgertums wurde er in diesen Kreisen garantiert hoch geachtet. Man hätte nicht irgendjemandem solche Vollmachten zum Wüten unter der Christenversammlung ausgestellt. Diese Vollmachten aber waren bei den Pharisäern, welche unter der Siegermacht Rom um politische Ruhe buhlen mussten, gern gesehen. Paulus erledigte für sie die Drecksarbeit. Seine Verfolgung brachte es auch mit sich, dass er mit dem Leben und der Einstellung von Christen direkt berührt wurde. Er sah ihr Miteinander, ihre Fürsorge, ihre Aufrichtigkeit, ihre Freude, Teil des Herrn der Herren und König der Könige zu sein, er wusste um ihre Hoffnung und er war nie schnell genug, alle mundtot zu machen durch Mord und Niederbrennen. Hat ihn das abgehalten von seiner Zerstörung? Nein! Es fachte seinen Vernichtungseifer nur umso mehr an.

        Es hätte für Jesus auch die Möglichkeit gegeben, diesen Menschen einfach zur Strecke zu bringen. Die Wundergaben des Heiligen Geistes waren zu dieser Zeit wirksam und ein Ananias samt Gattin wurden auf direktem Weg aus dieser Welt befördert nach ihrem versuchten Betrug. Ich bin überzeugt, dass nicht wenige Christen Paulus als direktes Übel, als DAS Übel bezeichneten wenn sie beteten "und erlöse uns vom Übel". Es mag für manch einen zum Stolperstein geworden sein und wir wissen nicht, ob der eine oder andere Revolutionär aus dieser Enttäuschung des Christentums heraus entstand. Was soll so ein heranwachsendes Bübchen auch empfinden, wenn er mitbekommt, wie die Eltern für Kämpfe mit Tigern und anderem weggeschleppt werden oder als lebende Fackeln zum Einsatz kommen, zur Belustigung des Nichtchristenvolkes und er allein übrig bleibt?

        Menschlich gesehen hatte Paulus nichts, aber auch gar nichts, das irgendwelche Hoffnung auf eine positive Veränderung machte. Und schon gar nicht zum Christen. Und doch wurde Paulus von Jesus angesprochen. Nicht drohend, nicht warnend und doch höchst eindringlich. Paulus wusste sicher nicht, ob seine Blindheit aus dieser Situation dauerhaft sein würde und natürlich verängstigt das sehr nachhaltig. Abhängigkeit drohte ihm, aber sollte er seinesgleichen vertrauen? Wir lesen heute nach und wissen, Paulus hat dennoch nicht aus sozial-materiellen Vorteilen heraus Christus angenommen, auch nicht aus Angst. Aber was dann? Als Pharisäer wurde er gelehrt und lehrte er, dass es nur EINEN Gott gibt. Die Christenbehauptung von wegen "Sohn Gottes" war für ihn eine Lästerung. In menschlicher Gestalt war Jesus für ihn ein Hochstapler, erzählt, dass er den Tempel niederreißen und in 3 Tagen wieder aufbauen kann und der wurde hingerichtet. Da stand der Tempel noch. Auferweckungen waren nichts Unbekanntes in Israel, aber der Leichnam dieses Gekreuzigten fehlte einfach, der war einfach weg und die in Paulus´Augen bekloppten Christen, Fanatiker, denen was Unsichtbares viel wichtiger war als das Einhalten einer staatlichen Ordnung, diese Christen behaupteten, der Mann sei auferstanden! Ohne dass ein Prophet vor Ort war, kein geistlicher Führer Israels, im Gegenteil, von denen war er der Gotteslästerung bezichtigt.

        Und jener Jesus erscheint ihm, dem Paulus, in überwältigender Art, dieser Unsichtbare spricht mit ihm, erklärt sich ihm. Und um ganz sicher die richtige Entscheidung zu treffen betet Paulus. Aber erst die Wirkung des Heiligen Geistes - gewährt aufgrund dieses Gebetes - ermöglicht ihm, die Zusammenhänge zu erkennen und anzunehmen, was er erfahren hat.  (ApG. 9) Für mich ist diese Schilderung ein warnendes Beispiel vor Überheblichkeit, Menschen aus anderer religiöser Überzeugung als Vogelfutter zu betrachten wie u. a. bei Jehovas Zeugen üblich. Es zeigt mir aber auch, dass wir Menschlein zwar gut daran tun, uns als Christen zu verhalten, aber eine Bekehrung  zu Jesus hin bedarf des Heiligen Geistes. Zeugen Jehovas können sich an dieser Stelle mal fragen, warum JESUS dem Paulus erschienen ist, wenn dieser doch ihrer Lehre entsprechend erst 1914 als König inthronisiert wurde und noch weiterhin untätig sein soll. Warum sagt Jesus zu Ananias, Paulus würde IHM ein auserwähltes Werkzeug sein, jemand, der SEINEN Namen zu den Kindern Israels trägt? Aber eins ist gewiss aus dieser Schilderung: Jesus ist bei uns! Wie er gesagt hat: "und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen."

        1. Maestro

          Chapeau, Frau Fuchs;

          habet Ihr Theologie studiert, oder woher diese Gottesgelahrtheit?

        2. Dieter

          Habet Ihr irgendwelche Argumente oder nur arrogantes Gebrabbel? Wenn Ihr so gebildet seid, schreibet wenigstens ohne Fehler. Oder wurde der mit Absicht gemacht, um die Exzentrik zu betonen?

        3. Maestro

          Seid gegrüsset, Dieterchen!

          Wo habe ich einen Fehler gemacht?

          Was ist Euer Problem?

          Jedenfalls danke ich für Richtigstellungen aller Art!

          Es grüssst ein nicht proffessioneller Gottesgelahrter.

          Shalom!

           

           

           

           

        4. M.N.

          Mit Verlaub: Was ist denn das für ein bescheuerter Einwurf!

          Haben die Männlein des obersten JW.Org-Oktumvirats Theologie, oder sonst irgend etwas studiert?

          AntMo3: Vietnamkriegssanitäterveteran und jetzt ein näselnder Wurstbrater mit Enghosen- und Spandexphobie, der seine Würstchchen aufplatzen und verkohlen lässt. Also noch nicht mal orgentlich Grillen bekommt er hin. Solllte seinen Würstchen vielleicht mal kleine Spandexhöschen verpassen, bevor er sie schmoren lässt, da blieben diese u. U. besser in Form.

          Lett the Face: Ist diplomierter Augenaufreiß- und Augenbrauenakrobat, glaubt an mehr "Beweise" für 1914 als für Strom, Schwerkraft und Wind. 3 und 4 macht Neune Widdewidde...

          Papa Lösch: Grazer Hotelpage (kann also gut Koffer schleppen, vielleicht auch Hotelbetten neu beziehen), dem ganz plötzlich "bewusst" wurde, dass er in den Himmel soll. Hat ihm vielleicht die oberste österreichische Hotelunion eingeflüstert und meinte damit, dass er mal auf den Großglockner rauf darf. Ein Missverständnis also. Mehrere Fremdsprachen kann ich auch, ohne deshalb der Kaiser von China zu sein.

          Daddy Splane: Gewieft im Gebrauch von Schautafel und Zeigestock beim Erklären von Phantasiekonstrukten, präsentiert sich gerne als taktstockschwingender Chorus-Bandleader. Besser klingt das Gesingsel deshalb auch nicht (ich höre mir halt zu oft den Mormon Tabernacle Choir an, da geht das dürre JW.Org-Chörlein gnadenlos unter).

          Fatty Sanderson: Erst"Allg. Pionier" im sonnigen San Diego, sodann plötzlich gesalbt, als er noch in jungen 20ern war (Sonnenstich - da ist die kalifornische Sonne dran schuld) , dann diverse Einsätze in WTG-Landesbüros, plötzlich ganz nach oben gespült.

          Soll ich weiter machen?

          Also: Von Akademia keine Spur. Hindert sie das, sich als geistliche Führer von Millionen Menschen aufzuplustern, um ihnen zu sagen, wie sie ihr Leben leben sollen, ihnen de facto aber das Leben ruinieren?

          Was Frau Fuchs oben zum Besten gibt hat 1000000 Mal mehr Substanz, Gehalt sowie - allem voran - mehr biblischen Gehalt - als 1000000 km wirres JW.Org-Geschreibsel. Gegen einen Fuchs-Beitrag können 130 Jahre WTG-Ergüsse einpacken.

          Herr Meister: Ihr dummdreister Einwurf erhält ein "Daumen runter"!

          Frau Fuchs: Chapeau, und "Weiter so"!

        5. Maestro

          Hallo Ex-Ältester, oder noch aktiv?

          -  Jedenfalls ein noch in der Versammlung anwesendes Glied!

          Euch hätte ich mehr Unterscheidungsvermögen  zugetraut angesichts eurer bislang geistreichen Beiträge, um zu erkennen, dass ich meinen Lob an Frau Fuchs ehrlich meinte.

          Nun denn - wer ohne Fehlurteil ist, darf den ersten Stein werfen.

          Es grüsst der Meister!

           

        6. Fox

          Hallo Maestro,

          du irrst dich bei dieser Beurteilung über die Brüder. Es sind wirklich sehr bemühte und ganz liebe! Mach weiter mit, in wenigen Monaten wirst du sie auch nicht mehr missen wollen. M.N´s Kommentare darf ich seit Jahren buchstäblich erfahren und schätze sie sehr, sein beschützen, seine Art zu analysieren... Für was ich 2 Seiten brauche hat er in wenigen Sätzen zum Ausdruck gebracht.

          Wir sind auf Bruderinfo wie eine Sommerwiese in den Bergen. Viele verschiedene Kräuter und Pflanzen, manche unscheinbar, manche lange blühend, Kraftquelle für Bienen und andere Lebewesen. Paulus sagt dazu in 2. Kor. 2:15: " Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen;". Dieser Wohlgeruch ergibt sich nicht aus einzelnen Gräsern und Blumen, es ist das Zusammenwirken was ein so herrliches Bild, einen so unverwechselbaren Eindruck und einen so herrlichen Duft gibt. Wusstest du, dass der Anteil an Antiallergenen in der Milch von Kühen, die auf solchen Wiesen geweidet werden, 18 mal höher liegt als der von Kühen auf "ganz normalen" Wiesen? Das Ergebnis dieses  Zusammenspiels beschreibt er in Phil. 4:18: "Ich habe alles und habe Überfluss; ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig."

          Ja, ein Blümchen spendet einem Kraut Schatten und verströmt seinen Duft, wovon Bienen und andere Insekten angezogen werden und auch die Blüten bestäuben, was im kommenden Jahr zu noch mehr Herrlichkeit führt. Mach mit und du wirst nicht nur diesen Effekt sehen, du wirst Teil des Wohlgeruchs für Gott durch Christus werden. Und um mit deinem Humor zu antworten: Auch wenn wir mal von einem Kuhfladen getroffen werden: es ist bloß Dünger und wir haben mehr Ausdauer im Duften! Es ist nicht wie in der Organisation, wo man in dieser Brühe ertrunken ist. (so, das musste jetzt sein!) Ich liebe meine Brüder und Schwestern hier sehr!

        7. Horst

          Lieber M.N.,

          Herr "Maestro"-  ein neuer Scherzkeks wies scheint. Erst dachte ich, der hat keinen Dunst.

          Aber ich glaube, der hat zuviel Dunst ... blauen Dunst mit Inhalt. Kann man auch selbst züchten. Führt zur Euphorie. Man hält sich dann offensichtlich für einen "Meister"..

          Abgesehen davon ist Deine pragmatische LK-Darstellung ebenso hammerhart wie wahr.

          Ich lese Deinen ironischen Pragmatismus sehr gerne.

          Schönen Gruss Horst. Oder soll ich auch schreiben "seid gegrüsset" - nee, lieber nicht.

        8. Fox

          Guten Tag Maestro,

          hast du den Beitrag gründlich gelesen? Nutzte Paulus seine Gelehrtheit bezüglich des Umgangs mit Christus und dessen Nachfolgern etwas? Sein gesamtes Leben als Christ machte er sich Vorwürfe wegen seines Handeln an ihnen und dem Herrn Jesus, so manches Mal weinte er, wenn er feststellen musste, dass andere auch auf dem Holzweg sind und über jene, die den Weg der christlichen Erkenntnis verlassen haben. Und so wie heute etliche Exzeugen sich Vorwürfe machen, ihre Kinder in und für die Organisation der Zeugen Jehovas erzogen zu haben, heute deren Ablehnung und haßerfülltes Verhalten ertragen müssen, so war auch einem Paulus zumute, den man als Pharisäer gern als Familienmitglied präsentiert hat, aber als Christen ohne festen Wohnsitz, ohne feste Arbeit, als Verfolgter? Er hat sich sehr gewünscht, seine Familie würde auch christlich werden. Und auch das Ansehen bei den anderen Aposteln war nicht immer ungetrübt. Obwohl er eine für heutige Verhältnisse sehr rigide Meinung über die Stellung einer Frau hatte wünschte er sich trotzdem ein liebes Wesen an seiner Seite und es wird so manches Mal schwer gewesen sein, sich bewusst zu machen, dass ein Mädel an seiner Seite entweder seinen Dienst einschränken oder sie in Gefahr bringen würde. Und dann steh´ mal freudig daneben, wenn ein Bruder sein Familienglück beschreibt. Ein so knallharter Verzicht aus Rücksicht macht ihn wirklich liebenswert.

          Ach weißt du Maestro, das steht alles in der Bibel! Und im Segen unserer Schöpfer liegt unter anderem, dass es in einer Gemeinschaft ganz viele unterschiedliche Talente und Fähigkeiten gibt. Wenn zu dem meinen gehört, mich mit der jeweiligen Person so zu beschäftigen als stünde sie neben mir, dann ist das nicht immer einfach. Wenn ich über die Steinigung des Stephanus lese geht mir ein Bruder verloren, ich kann mit der Witwe weinen, die ihren einzigen Sohn zu Grabe tragen im Begriff war und ich spüre ihre fassungslose Freude, als der Herr ihren Sohn wieder ins Leben bringt. Ich bin nicht weniger wütend als Paulus, wenn ich lese, dass Petrus mit den Juden isst und wieder um deren Gunst buhlt, wo er den Herrn so lange begleitet hat und unglaubliche Vorrechte erhielt. Wo war da seine Liebe geblieben? Ob ich es hätte dabei belassen können, ihm nur ordentlich die Meinung zu geigen? Und meine eigenen Schuldgefühle? Dass ich jetzt zu verstehen imstande bin, aber nicht in der wichtigsten Phase meines Lebens, der als Mutter. Da ließ ich mir einreden, der Sklave wisse alles (was in sich schon widernatürlich ist!), ist ja der Mitteilungskanal Gottes und bekommt im Voraus alles gesagt, was sich bezüglich biblischer Erfüllung und Notwendigkeit tut. Ich würde alle Studienfächer dieser Welt belegen wenn ich das umkehren könnte!

          Wenn aber nur ein einziger Mitleser hier einen Nutzen von meinem Kommentar hat, sei es nur ein kleines Wohlgefühl, dann ist es durch die Liebe und Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus in Zusammenarbeit mit Gottes Geist, die es mir ermöglicht haben. Und ich danke von Herzen, dass auch ich von einer Art Blindheit sehend gemacht wurde. Amazing Grace - was blind, but now I see.

          Danke für dein Kompliment. Sowas macht mich verlegen.

        9. Maestro

          Dir auch einen guten Tag  bzw. inzwischen guten Abend!

          Ja, ich habe deinen Beitrag gründlich gelesen, ansonsten würde ich mir kein persönliches Urteil darüber erlauben, auch wenn er positiv ist....zumindest hast du als Adressat meinen Humor nicht missverstanden!!

          Danke für deine ausführliche Antwort. Berechtigte Komplimente sollen aber niemals verlegen machen.

          Ich gehe nun nicht weiter auf deinen Kommentar ein, da er für sich spricht...ich würde ihn nur zerpflücken.

          Nur soviel...du hast mein Mitgefühl, was dich bezügl. dein Kind/deine Kinder betrifft.

          Alle Gute!

           

           

           

  17. Sylvia Geiser

    Lieber Walter

    Ich bin absolut mit Dir einig. Mit einem Pseudonym kann man viel leichter über die WTG aufs Übelste herfahren. Verzeihen ist eben ein Fremdwort und zudem sind alle gerne freiwillig da drinnen.

    Sagt Jehova nicht in der Bibel: Mein ist die Rache? Wie kann man jahrelang motiviert, ja fast süchtig über sie herfallen.

    Wer dem Andern eine Grube gräbt, fällt bekanntlich selbst hinein.

    Wünsche Dir einen schönen Sommertag

    Sylvia

    ???????

    1. Nachdenker an Sylvia

      An Sylvia,

      Wieder einer deiner vorwurfsvollen und nicht überlegten Kommentare.

      Erstens fallen hier die allermeisten mit Psydonym nicht über die WTG her, sondern liefern nur Tatsachen und versuchen aufzuerbauen.

      Zweitens sind nicht alle freiwillig in der WTG. Viele ehemalige Kinder wurden da reingeboren.

      Drittens gibt es für viele noch triftige Gründe in der WTG zu bleiben. Es ist nicht immer so einfach und leicht diesen Schritt zu gehen. Da mag es gute Gründe geben vorläufig noch drin zu bleiben.

      Nicht jeder kann sich auch wie Du ins Ausland absetzen.

      Bei deinen oberflächlichen und unüberlegten Kommentaren schwillt bei mir was an, sorry.

      Nachdenker

       

      1. M.N.

        Lieber Nachdenker,

        Dein Empfinden ist völlig verständlich, doch auch hier gilt mal wieder: Don't feed the troll. Diese S-Person sitzt in der Ferne, wartet und schaut, wann sie mal wieder einen Schraubenschlüssel ins Getriebe schmeißen kann und freut sich, wenn es dann knirscht. Im Rheinhessischen gibt es für solche Typen die Begriffe "Stinkstiefel" und "Stänkerfritzen". Auch die Bibel bezieht sich in Spr 6,19 auf sie als solche, "die Zwietracht säen zwischen Brüdern" bzw.  - laut HfA - als "Menschen, die Freunde gegeneinander aufhetzen."

        Man sollte ihr und Gleichartigen durch Ignorieren begegnen. Ihren Stinkbömbchen nicht die Ehre der Aufmerksamkeit gewähren, sie nicht durch Beachtung adeln, sondern einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Kommentarlos beiseiteschieben, am besten gar nicht erst lesen. Laß sie doch ihre Schraubenschlüssel schmeißen; unser Getriebe wird sie zerbröseln und kleinkriegen, ohne dass es weiterer Aufmerksamkeit bedürfte.

        IMHO.

        Gruß,

        M.N.

        1. Nachdenker an M.N.

          An M.N.

          Dank dir für dein Verständnis. Aber die letzten Kommentare von ihr waren einfach .....

          Aber Du hast ja recht. Ignorieren und nicht aufregen.

          Grüße Nachdenker

           

    2. Fox

      Guten Tag Sylvia,

      du meinst: "Mit einem Pseudonym kann man viel leichter über die WTG aufs Übelste herfahren." und: "Wie kann man jahrelang motiviert, ja fast süchtig über sie herfallen."

      Ist das deine einzige Motivation, hier mitzulesen? Und wer hat hier einen Beweis, dass hinter diesen Kommentaren tatsächlich eine Sylvia Geiser steht und nicht ein Enkel von AntMorrisIII zum Beispiel? Aus welchem Grund tust du dir das an, von "fast Süchtigen" so üble Dinge zu lesen? Und hast du dir bewusst gemacht, dass du das Leid jedes Einzelnen, der hier Erfahrungen mitteilt, nochmal verursachst durch einen solchen Kommentar? Kannst du überhaupt mitreden in den Empfindungen und Enttäuschungen eines Zeugen Jehovas? Wie lange warst du "Schwester"? Und warum nicht mehr?

      Und jetzt zum praktischen Teil: Wer andern eine Grube gräbt kann auch Bauarbeiter sein! Und solche Gruben dazu nutzen, Gedanken, die nicht mit dem Christus übereinstimmen in jenen zu versenken. Das geht aber tatsächlich nur, wenn man kein Zeuge Jehovas ist, sonst tritt deine Prophezeiung ein.

      Herzchen, hier kannst du die Zeugenideologie von "wir sind sooo anders als alle anderen", lieber verdächtig doof als mal gleicher Meinung zu sein getrost begraben, soweit ist der Schöpfungsgedanke schon durchgedrungen, dass wir verschieden sein dürfen und trotzdem liebenswert sind. DU AUCH!

      1. Störtebeker

         

        Störti an Fox und Nachdenker

         

         

         

        Liebe Fox,

         

         

         

        Zu: „Und wer hat hier einen Beweis, dass hinter diesen Kommentaren tatsächlich eine Sylvia Geiser steht und nicht ein Enkel von AntMorrisIII zum Beispiel?“

         

        Dahinter steht tatsächlich eine „Sylvia Geiser“. Sie ist von einigen hier auch schon persönlich besucht worden. So z. B. von unserem verstorbenen Hermann (Matthäus) und seiner Frau. Über ihn hat sie dann hier bei BI-aktuell nach seinem Tod hergezogen, vorher obwohl sie ihn kannte nie. Auch Tom und seine Frau haben sie in Thailand besucht. So wie ich es verstanden habe wollte sie sich von Tom taufen lassen und das ist soviel ich weis auch geschehen.

         

        Zu: „Kannst du überhaupt mitreden in den Empfindungen und Enttäuschungen eines Zeugen Jehovas? Wie lange warst du "Schwester"? Und warum nicht mehr?“

         

        Nein, kann sie nicht. Sie war nie eine Zeugin Jehovas. Hatte nur Kontakt mit ihnen. Genau wie lange weis ich nicht. Aber soviel ich weis nie bei den Zeugens getauft.

         

        Sie hängt sich gerne an sogenannte Bibellehrer wie Urs Martin Schmid und andere.

         

        Ihre Kommentare hier sind meistens destruktiv. Sie selbst hat biblisch wenig Durchblick. Deshalb kommt von ihr auch nichts was wirklich Substanz hat. In ihren Kommentaren lobt sie immer gerne die über den Klee, die in Opposition zu BI-aktuell stehen.

         

        Also, ich streite mich mit solchen Leuten nicht, es lohnt nicht.

         

        An meinen Kumpel Nachdenker,

         

        Reg dich nicht auf Alter. Hast du mir auch schon mal empfohlen, weist du noch?

         

        Lass uns lieber zusammen ein gutes Budweiser oder Störtebeker trinken. Die gehören zu den Edelmarken. Weist du eigentlich was der Name „Störtebeker“ bedeutet. Er bedeutet im heutigen deutsch: „Stürz den Becher“.

         

        Vielleicht sollte ich euch wirklich mal mit dem Caravan besuchen im Sommer. Du weis doch, ich habe bei dir noch einen gut.

         

         

         

        Ganz liebe Grüße an alle Gleichgesinnten.

         

        Euer Störti

         

        1. Fox

          Guten Morgen Bruderherz Störti,

          danke für deine Information. Ich sehe solche Vorgänge mit traurigem Herzen und auch ich habe mich gefragt, ob sich eine Antwort lohnt. Das weiß ich nicht, es liegt nicht in meiner Macht! Es bleibt die Hoffnung tatsächlicher Bekehrung, denn wie du schreibst, wurde sie getauft und mit einer solchen Einstellung bleibt vielleicht ein ganz schaler Geschmack für den Täufer zurück. Es ist mit Sicherheit kein gutes Gefühl für einen Bruder, wenn er sich fragen muss, ob der Täufling nicht in den Tod getauft wurde. Hoffentlich ist Tom von diesen Gedanken frei, denn es besteht und bestand für Sylvia die Möglichkeit, sich mit unserem Herrn Jesus wirklich vertraut zu machen. Eines der sichtbaren Ergebnisse würde bedeuten, unseren lieben Matthäus über den Tod hinaus als Zeuge Jesu zu lieben, einfach gerade deshalb und er ist bei unserem Vater im Himmel lebendig.

          Eine andere Sache ist mögliche Verunsicherung bei Menschen, die wie Küken aus der Wachtturm-Eierschale schlüpfen möchten, sich mühsam heraushacken dort und nicht gleich ins nächste Desaster geistig-religiöser Art schlüpfen möchten, aber auch keinen Kuckuk neben sich im Nest vorfinden wollen. Da mag sich jemand gerade trauen mit einem Nickname Fragen an uns zu richten und liest dann, dass es hier auf BI nur darum geht, wie willige Organisationsmitglieder es sich scheinbar zur lustvollen Aufgabe gemacht haben, die Organisation zu verunglimpfen. Sprich: Genau das zu erfüllen, wovor in den Ansprachen und WT-Artikeln immer gewarnt wird! Das KANN ich so nicht stehen lassen! Nicht nur wegen der Ermangelung jeglichen Anstands, es ist sachlich falsch und entspricht zu 100% dem, was eine Sylvia Geiser doch angeblich verpönt, nämlich die Einstellung, wenn man sich informiert, landet man unausweichlich bei Abtrünnigen! Ich frage mich, weshalb sie sich bei einer solchen Einstellung nicht tatsächlich den Zeugen Jehovas zur Verfügung stellt, deren Denken sie nachhaltig unterstützt! Diese "nicht Fisch, nicht Fleisch" Einstellung ist tatsächlich gefährlicher als jede Grube! Wir haben ja gelegentlich hier auf BI Wachtturmvertreter mitschreiben, das ist gelegentlich lästig, wenn sie auf überhaupt kein Argument eingehen, aber die haben wenigstens eine Meinung! Und es gehört meiner Meinung nach zu einem Menschenrecht, diese Meinung auch in "fremden Revieren" sagen zu dürfen, sie tun das auch meist mit Nickname, aber es ist auch das Menschenrecht eines jeden Mitlesers, dass ein gewisses Niveau nicht aus dem Keller geholt werden muss. Nichts anderes bedeutet es aber, wenn eine Sylvia meint, die Zeugen Jehovas verspotten zu müssen, andererseits aber deren Denken bezüglich anderer Meinung 1:1 hier auf BI in Erinnerung rufen zu wollen!

          Und ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in einem Interesse von Walter lag, durch seine Anfrage/Bedenken eine solche Hetze loszutreten. Es mag gelegentlich schwer sein, das Geschriebene so zu übermitteln wie es mündlich möglich wäre und das verlangt von uns Großherzigkeit (für die ich dir und vielen anderen hier danke!!!), doch ist es in unserem Interesse im Wachstum als Kinder Gottes, zuerst das Gute im andern zu sehen, ihm die Hand zu reichen. Sylvias Antwort an Walter war das genaue Gegenteil und das tut mir wirklich sehr leid.

        2. RoKo an Störti

          Lieber Störti, ich habe am WE auf einen Kommentar von Dir gewartet... letztes WE fragtest Du wo alle hin sind? Ob das Internet noch geht. Diesmal gab es viel zu lesen.

          Lass uns ein kühles Warsteiner trinken, ein Warst-Einer.

          Zum Wohl. RoKo

    3. Dieter

      Hallo ,

      ich schreibe nicht unter Pseudonym, weil ich keine Probleme damit habe, offen meine Meinung zu sagen.. Nur finde ich es ganz schön engstirnig, anderen hier die Absicht zu unterstellen über die ach so arme WTG aufs Übelste herzufahren.

      In  meinen Jahrzehnten in der vermeintlichen Wahrheit habe ich mehr als genug Negatives erlebt und auch im Umgang mit anderen wahrgenommen. Ich war auch lange genug aufgewühlt und hätte genügend Gründe, hier über diese vermeintliche Religion abzulästern. Damit schade ich mir nur selber. Da meine Gesundheit genug gelitten hat, mache ich einen Haken hinter meine zum Glück vergangenene WTG-Zeit.

      Also hier anderen vordergründig Rache zu unterstellen ist reine Polemik. Und wenn es bei manchem so ist, muss es jeder Einzelne mit sich selbst ausmachen und vor Gott vertreten.

      Wenn du schon so schön Jehova zitierst, heisst es in der Bibel genauso: Richtet nicht, auf das ihr nicht gerichtet werdet.

      Übrigens, wer anderen eine Grube gräbt, ist ein Bauarbeiter. 🙂

      Schönen Tag dir und allen anderen

  18. Walter

    Walter Nagl an Ede!  Sicher hast du recht, man sollte das begründen. Nun, so wie ich das verstehe, ergibt sich das aus den Worten Jesu in Mat.10:28  "......und werdet nicht furchtsam vor denen die den Leib töten....".  Wenn jemand inkognito lebt braucht er keine Furcht zu haben, die warnenden Worte Jesu gehen ins Lehre.
    Auch Mat.26:34,35, und 69-75 zeigen anschaulich, dass man sich letztlich nicht für immer verleugnen kann, wenn es auch, wie im Kommentar erläutert, eine Zeitlang bestimmte Gründe dafür geben mag.

    Bei den Zeugen waren wir Interpretations -Christen, dass ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.  Besonders die einfachen und unverwechselbaren Worte Jesu zeigen, dass man irgendwann Farbe bekennen muss, wenn man zu Christus gehören will.

    Seit unseren Austritt ist Christus eine Realität in unserem täglichen Leben und das macht glücklich!

    Liebe Grüße Walter

     

     

    1. Fox

      Guten Tag Walter,

      lass dir gedankt sein für den sehr mäßigen Kommentar und erlaube mir bitte, MEINEN Beweggrund für ein Synonym darzulegen.

      Als "Schwester" in einer physisch existierenden Versammlung wurde ich für mein Hinterfragen sehr oft kritisiert und "ermahnt". Du kennst das bestimmt: Nicht dem Sklaven vorauseilen, nicht zweifeln, keine Fragen offen stellen, das könnte Kritik am Sklaven offenbaren, Undankbarkeit, Haltung einer Rotte Korah, etc. Es ging soweit, dass mir von meinen "besten Freunden" gesagt wurde, ich könne Jehova nichts wert sein, sonst hätte ich keine psychischen Probleme. Ich war bereit aus dem Leben zu gehen, damit man nicht meinetwegen schlecht über die Organisation redet! Es konnte doch nur an mir liegen, oder?

      Obwohl ich heute weiß - und das ist für mich gesicherte Erkenntnis - dass dieser Organisationsführung ein Menschenleben nichts bedeutet, absolut nichts, und keine Schuld dieser Welt von meiner Seite her zu solchen Aussagen über einen Beweggrund unseres himmlischen Vaters betreffend hätte animieren dürfen, fühle ich mich deutlich wohler, als Fox zu schreiben. Weder der Vater noch Jesus noch der Heilige Geist würden sich zu einer solchen Einstellung wie mir durch die Vertreter dieser Organisation übermittelt wurde hinreißen lassen. Und natürlich habe ich mich auch mehr als einmal gefragt, ob es richtig ist unter einem Pseudonym zu schreiben.

      Ja! Es gibt keinerlei objektiven Grund, es nicht zu tun. Deine Sorge, dass man sich damit nicht zu Jesus bekennen würde möchte ich dir gern mit einem Beispiel nehmen: Jakobs Kampf mit dem Engel. Er rang mit diesem bis in die Morgenstunden. Wann Jakob klar wurde, dass es nicht ein menschlicher Angreifer war wird nicht gesagt, aber er ließ nicht von dem Engel ab ohne von diesem gesegnet worden zu sein. Sein Name wurde wegen dieses Anlasses auf Israel geändert. Umgekehrt aber erfuhr Jakob nicht den Namen des Engels. War die Botschaft deshalb weniger wert? Natürlich möchte ich mich nicht auf die gleiche Stufe stellen wie dieser Engel. Ich bin zuversichtlich, dass die Mitleser nicht soviel Wert darauf legen, wie der Mensch hinter dem Kommentar aussieht, sondern was er mitteilen möchte. Dazu brauche ich nicht etwas darstellen zu wollen, was ich nicht bin - im Gegenteil! Gerade das Pseudonym verhindert, dass ich als Person gemessen und beurteilt werde von Menschen. Es geht nicht um mich, es geht um die gute Botschaft des Christus. Ich bemühe mich, Teil des Christus zu sein, also ist mein Name in Wirklichkeit Christ. Und wenn ich mit einem guten Gedanken jemandes Herz für diesen Tag erfreuen kann, dann hat dieser Tag mein Leben lebenswert gemacht, denn der Heilige Geist kennt meinen Namen, meine Person, meine Schwächen, meinen Absender. Auch Gebete für andere kommen immer beim richtigen Adressaten an, egal unter welch menschlichen Alias unser Herz den Gedankenaustausch mit den Schöpfern sucht.

      Solange Menschen dazu neigen, Gedanken eines Anderen an dessen Äußerlichkeiten fest zu machen bin ich sehr dankbar, dass die Schöpfung so gestaltet wurde, dass wir heute per Mausklick und Pseudonym Beiträge beisteuern können. Ein Umstand, den so viele Machthungrige verfluchen, aber der zu unserer Freiheit beiträgt, denn auch wir lernen, einen Beitrag zu sehen und nicht die Wohlgestalt dahinter zu suchen.

  19. Walter

    Walter Nagl 

    Ich möchte was Christus angeht, folgendes mitteilen: 
    Mat. 10:26 "....wer mich vor den Menschen bekennt..."  
    Wenn man sich hinter einem Pseudonym oder einer "Maske" versteckt, erfüllt man sicher nicht diese Worte.

    Allerdings gibt es berechtigte Gründe für eine bestimmte Zeit aus strategischen Gründen so zu agieren, da Jesus sagte: Mat.10:16, "....erweist euch vorsichtig wie Schlangen...."
    Auf Sicht gesehen kommt für jeden der Zeitpunkt um klar Stellung zu beziehen. Spr. 29:25 "Vor Menschen zu zittern, ist das was eine Schlinge legt."
    Das wie und wann ist jeden selbst überlassen, denn Christus möchte bestimmt nicht, dass jemand aufgrund der Meinung anderer handelt, weil es  nicht authentisch wäre.

    Bevor wir als Fam. 7 Pers. 2017 ausgestiegen sind, informierten wir noch alle möglichen Leute, besonders Familienangehörige, 25-30 Älteste, Kreisaufseher, mit Gerrit Lösch hatten wir bereits am 16.7.2016 ein ausführliches Gespräch, wir konfrontierten ihn mit all den Widerwärtigkeiten, die wir bis dahin erfuhren.

    Zu unserer Überraschung war er ehrlicher als alle Ältesten und Kreisaufseher zusammen, die vieles einfach als Lügen abgetan hatten. Einige leugneten sogar, dass wir mit Lösch zusammengekommen sind.
    Mehr davon, und wie es uns im einzelnen ergangen ist, vielleicht später, wenn es für jemanden von Interesse ist.

    Das ist ja gerade das Problem bei den ZJ, dass man aufgrund von falschen Angaben und WT Lügen zu etwas gedrängt wird, was man in Wirklichkeit gar nicht will. Zum Beispiel haben mir Älteste während des Studiums 1980 erklärt, man kann nicht beitreten.
    Tatsächlich steht im Wahrheitsbuch auf Seite 115, Abs.4, "Können wir dieser Kirche beitreten, indem wir uns hier auf Erden, in ein Kirchenregister eintragen lassen? Nein."
    Und genauso habe ich im Dienst argumentiert, und viele Jahre später erst erkannt, das man durch die Taufe automatisch ein Mitglied einer Religionsorganisation geworden ist. Jetzt wird mit der Unterschrift zum Datenschutz ein weiterer Schritt unternommen, um die Mitglieder noch mehr an die Org. zu binden und zu kontrollieren.

    Liebe Grüße 
    Walter

     
     

    1. Ede an Walter

      Guten Abend Walter

      Wenn man sich hinter einem Pseudonym oder einer "Maske" versteckt, erfüllt man sicher nicht diese Worte.

      Wie kommst du darauf? Bitte begründe deine Behauptung!

      Ede

    2. Johnny

      Von wo genau ist der Kärntnerbua G. Lösch eigentlich? Ich habe gehört, Paternion, andere sagen Stockenboi.

      1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

        Lieber Johnny,

        der Gerrit ist ein echter Kürbiskernbua aus der Steiermark, Graz ist seine Geburtsstadt. Dort begann auch seine Karriere, zuerst mal als Kellner im Grand Hotel Wiesler.

        Er war Anfang meiner ZJ-Ausstiegskarriere (anno 1971) mein letzter KA in Wien und half mir ungewollt, mit Licht-Argumenten für die WTG, aus den Fängen dieser Org zu fliehen.

        1. Peter@Gerd

          Das Lösch-Würstl hat sich einmal bei einer Schwester aus unserer Versammlung beschwert, dass er bei einem Besuch in seiner VS in Graz kaum beachtet wurde. In Kuba würde man Schlange stehen, um ihm die Hand zu schütteln und dann sowas...

        2. Johnny@Gerd

          Danke für die schnelle Antwort, lieber Gerd! Anscheinend hat er in seiner Kellner-Zeit die Aussage „der Rest ist für Sie“ irgendwie missverstanden 😉

  20. Sylvia Geiser

    Lieber Dirk

    Vielen Dank für Deinen klaren Kommentar. Er war ausgezeichnet. Ob er verstanden wird ist eine andere Frage.

    Liebe Grüsse

    Sylvia

     

     

    1. HUPSI

      An Arroganz unübertroffen.. .

      "Ob es verstanden wird..   "

      Du, Silvia, was ist denn in dir los??? Hiiiiilfe

  21. Dirk

     
    Hallo,
     

    „Die Heiligung Gottes bei Paulus“
    Es ist eine bemerkenswerte Tatsache, dass der Apostel Paulus, der Apostel der Nationen wohl viel von der Heiligkeit der Gläubigen redet, aber nicht einmal Gott als heilig oder als Jehova bezeichnet. Der Körper Christi ist die herausgerufene Gemeinde Gottes, weil Gott sie geheiligt hat, aber die Beziehung Gottes zu Seiner Gemeine wird weder »Heiligkeit« genannt, noch durch den Namen »Jehova« charakterisiert. Obgleich Er eine Gemeinde hat, ist Er doch ausschließlich der Heilige Israels und hat Sich als Jehova nur diesem Volk verpflichtet. Die Frage ist nun, was Er denn für den Körper Christi ist. Die Antwort lautet: Mit allen, die in Christus sind, ist Er in derselben Weise verbunden, wie mit Seinem Sohn, unserem Haupt, nämlich als Gott und als Vater. Diese Namen drücken die ganze Hingabe und innige Vereinigung aus, die Seine Heiligkeit für Israel bedeutete und noch viel mehr. »Der Heilige Israels« und »Jehova« sind exklusive Titel, die von einer Beziehung reden, die nie allgemein werden kann. Wenn Gott einst von allen erkannt wird, dann wird Er es als der Vater sein. Wenn Jesus vom ganzen Weltall als Herr gehuldigt wird, wird dies zur Ehre Gottes des Vaters sein, und bei der Vollendung wird der Sohn das Reich Gott übergeben, als dem Vater (Phil.2,11; 1.Kor.15,24).

    Es war nicht Gott als der Heilige Israels, der die Welt mit Sich versöhnte; denn diese Versöhnung ist unvereinbar mit Israels Vorrechten. So konnte sie auch erst nach Israels Verwerfung verkündigt werden. Wenn Gott Sich aufs Neue Israel zuwenden wird und Seine Heiligkeit hell erstrahlen lässt, dann ist auch der heutige Haushalt der Gnade und Versöhnung abgelaufen und die Gerichte brechen über die Welt herein. Dann werden alle Israel gegebenen Verheißungen erfüllt. Dann wird auch Israel Gott als Vater erkennen. Jesus Christus lehrte Seine Jünger, dass sie Gottes Kinder seien und Er ihr Vater, aber nie finden wir in ihren Reden oder Briefen den Ausdruck »Gott unser Vater«. Paulus allein redet so, und zwar in allen seinen dreizehn Briefen, mit der Ausnahme des Galaterbriefes. Auch Paulus allein behauptet, dass die in Christus Jesus jetzt schon Söhne seien. Die Vorbedingung der Sohnesstellung ist Befreiung vom Gesetz (Gal.4,6). Nicht alle, die Gottes Kinder sind, werden schon Söhne genannt. Aber jeder Sohn ist auch ein Kind.

    Es ist ebenfalls höchst bemerkenswert, dass in den Briefen von Paulus die öffentliche und offizielle Heiligkeit, die sich vor allem in den geweihten Stätten und dem Priestertum verkörperte, fast unbekannt ist. Heute wird Gott nicht öffentlich und offiziell geheiligt, wie es durch das von Ihm Selber bestimmte und vorgeschriebene Gebäude und Amt in Israel geschah und wie es im Millennium (1000-jährigen Reich) wieder geschehen wird.

    Heute hat Er Seine Wohnung in den Herzen der Gläubigen aufgeschlagen, und die Heiligung geschieht durch Seinen Geist, nicht durch die äußerliche Priesterweihe. So finden wir auch bei Paulus in erster Linie den Gedanken der Folgen der Heiligkeit, die sich daraus ergibt, dass Christus in uns wohnt, der der einzige vollkommene Geheiligte ist.“

     
    Quelle: http://konkordant.de/heilig.html
     
    ( Fettdruck von mir )
     

     
    Wie ist eure Meinung zu: „»Der Heilige Israels« und »Jehova« sind exklusive Titel, die von einer Beziehung reden, die nie allgemein werden kann.“
     

     
    @ Bruderinfo
     
    Schade, dass ihr meinen Kommentar von heute morgen an Schneeflocke nicht freigeschaltet habt.
     
    In meinem Kommentar habe ich doch nur einiges richtiggestellt und erklärt warum hier einigen der Kommentar von Schneeflocke sooo gut tut.
     
    Liebe Grüße
     
    Dirk
     

    1. Fox

      Guten Abend Dirk, guten Abend an alle BI-TeilhaberInnen,

      zunächst möchte ich mich herzlichst bedanken für die so herzliche Begrüßung, die ich nach der Zeit meiner Abwesenheit hier wieder erfahren durfte. Auch wenn ich nicht einzeln darauf eingehen konnte, so ist doch ein jeder lieber BI-Teilhaber in meinem Herzen und ich wünsche jedem Kraft und Mut.

      Dirk, deinen Text habe ich zweimal lesen müssen. In der Regel schärft das die Sinne. Doch erlaube ich mir, einigen Gedanken von dir zu entgegnen. Zum einen bei der Aussage, Paulus habe den himmlischen Vater, von Einigen Jehova genannt, nicht explizit als "heilig" bezeichnet. Das ist falsch! Genannt sei 2. Kor. 7:1; Eph. 4:24; 1. Tess. 3:13; Hebr. 12:10. In diesen Texten bezieht Paulus Glaubensgeschwister in die Heiligkeit Gottes mit ein, was eindeutig belegt, dass er zum einen die Kindschaft der Gläubigen bescheinigt, zum anderen aufzeigt, dass Gläubige die gleiche Schulung durchlaufen müssen wie ihr großer Bruder, ihr Heiland, ihr König, ihr Hohepriester auf Ewig, da nur mit intensivster Schulung des menschlichen Umgangs und der menschlichen Emotionen ein Verständnis auf göttlicher Ebene entstehen kann! Das bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens.

      Die Bezeichnung "Jehova" als Gottesnamen wurde bekanntlich von einem katholischen Mönch im 12. Jahrhundert geprägt. Dem Loyalität und Absolutismus einzuräumen würde doch logischerweise verlangen, sich der katholischen Lehre zu unterwerfen, ihr loyal und absolut untergeben zu sein. Die Tatsachen in Bezug auf die Organisation Jehovas Zeugen zeigen, dass sie mittlerweile moralisch längst unter der katholischen Kirche steht und somit unter allem, was daraus hervorging.

      Ganz intensiv möchte ich dir widersprechen in deiner Aussage, Jesus, bzw. die Bibelschreiber hätten nirgendwo "Gott, unser Vater" als Beziehungsstatus zwischen einem Christen und unserem himmlischen Vater benutzt. Jesus selbst sprach wiederholt von "euer himmlischer Vater", noch klarer geht´s kaum. Nicht umsonst lehrte Jesus uns beten "unser Vater im Himmel...". Und in 1. Joh.5:7 lesen wir, dass drei Zeugnis ablegen: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist. In V. 10 wird dann ausgeführt, dass wir Menschen das Zeugnis dieser himmlischen Beschützer annehmen können und dies darin besteht, dass wir an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben. Im V. 11 wird dann ausgeführt, dass dieses Zeugnis darin besteht, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat! Da steht also nichts von "wird vielleicht noch werden" "bewähre dich mal tausend Jahre" oder anderen christusleugnenden und damit ohne jeden Zweifel in die Vernichtung führenden geistigen Müll! Wer Jesus Christus als Sohn des lebendigen himmlischen Vaters annimmt ist Kind Gottes und HAT das ewige Leben!

      Vor diesem Hintergrund widerspreche ich auch der Darstellung einer zentralen - sprich "leitenden Körperschaft" in einem künftigen Israel. Zur Zeit des alten Volkes Israel unter göttlicher Leitung war es unser himmlischer Vater, der sich Israel als sein Volk für sich auserwählt hat, Israel war nicht besser als sonst irgendein Volk auf dieser Erde. Dieses Auserwähltsein beruhte ausschließlich auf Gottes Gnade. Aus diesem Grund wurde lange vor der eigentlichen Gründung des Volkes Israel die Verheißung von allerhöchster Stelle für alle Völker gegeben! Das GESETZ, welches dem Volk Israel als Erzieher zu Jesus hin gegeben wurde beruhte auf Weisungen, das GESETZ des Christus beruht auf Liebe! Betrachte hierfür das erste Gebot: "Du sollst den Herrn, deinen Gott anbeten und ihm allein dienen"! Anbeten und dienen erfordern nicht zwingend Liebe. Natürlich war kein Israelit an Liebe gehindert und wer es verstanden hatte, besonders Begünstigter zu sein als Teil Israels liebte auch, aber wir wissen aus Jesu Dienstzeit, dass die Menschen umherirrten wie Schafe ohne Hirten. Die Liebe war fast tot, die Vorschriften so perfide und belastend, dass es keine Ehre mehr für den himmlischen Vater war!

      Jesus zeigte die Notwendigkeit zur Änderung dieser Einstellung auf. Den himmlischen Vater zu lieben, seinen Nächsten zu lieben - das ist das Gesetz des Christus! Und das macht uns zu seinen Geschwistern, auch wenn niemals ein Heranreichen an die Liebe Jesu uns gegenüber erreichbar wird. Seine Liebe wie auch die Liebe des Vaters machen eine solche Bewertung überflüssig, wir dürfen unverdiente Güte und Gnade in Anspruch nehmen. Weil zur Erfüllung des mosaischen Gesetzes keine Liebe erforderlich war, war auch keine Versöhnung als Ziel gesteckt. Ziel war das Kommen des Messias! Nur durch den Messias ist die Versöhnung mit dem himmlischen Vater möglich, weshalb unser Herr Jesus mit Recht von sich als "der Weg" spricht. Die Erde samt aller Schöpfung wurde für Jesus und zu ihm hin in Gemeinschaft mit dem Vater erschaffen, die gesamte Schöpfung wird durch Jesus erlöst und kommt wieder in Gemeinschaft mit dem Vater. Es liegt einzig und allein an jedem einzelnen Menschen, ob er daran teilhaben möchte oder nicht.

      1. Ede an Fox

        Guten Morgen Fox

        Vor diesem Hintergrund widerspreche ich auch der Darstellung einer zentralen - sprich "leitenden Körperschaft" in einem künftigen Israel.

        Wie siehst du den Papst, die Apostel und ähnliche Personen anderer Glaubensgemeinschaften und unseren König Jesus in ihren Stellungen?
        Für mich ist nur das legal, was von Gott kommt und das ist unsichtbar im Himmel. Jesus braucht keine irdischen Vertreter. Er verfügt über den Heiligen Geist Gottes mit dem er alles machen kann, was er will. (siehe die Berufung Paulus)

        Ede

        1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Liebe Fox,

          du hast heute Nacht wieder hervorragende Beiträge gepostet, Inhalt, Stil alles ist professionell und liebevoll.

          Nun, zur leisen Kritik zu deinen Hinweisen erhebt sich die Frage: ob gerade w i r es sind, die durch Wort, Schrift, mittels Foren und blogs die Herauswahl Gottes aus der Menschenwelt helfen, das wird sich in der Vollendung erweisen. Wo und wer sind die Helferleins bei Mormonen, Neuapostolen, Moonies - und wie sie alle heißen? Wer klärt die Marienverehrer und div. Abspaltungen auf? Wer kann  schon ausschließen, dass die "Berufenen und Erwählten" nicht durch die Predigt der ZJ zuerst zwar irregeleitet wurden, um am Ende wie bei einem Katalysator - vielleicht durch den Sog des hlg. Geistes - zur echten Wahrheit fanden? Gehören wir nicht zu letzteren, ich hätte bei mir das Gefühl, dass dieser Umweg auch zu meiner Berufung - durch GOTT ! - führte. Nach über 40-jähriger Unterstützung beim "Bruderdienst", hatte ich vielen ZJ-Zweiflern helfen können, musste aber auch feststellen, dass der Großteil der Befreiten, sich am Ende von Gott abwandten, das relativiert stark das Helferleinsyndrom, siehe auch das bekannteste Ex-ZJ-Forum im deutschsprechenden Raum. Letzte Fragen und Feststellungen waren nicht für dich, liebe Fox,  sondern allgemein geschrieben.

           

          Wenn ich schon dabei bin, möchte ich mich auch gleich bei Ede's Einwand dreinmischen. Ede erkläre uns mit Bibeltexten, speziell aus NT, wie die Landverheissungen Jehovas an Israel, aus deiner Sicht zu verstehen sind:

          "An jenem Tag schloß Jahwe einen Bund mit Abram, indem er sprach: 'Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land vom Bach Ägyptens bis zu dem großen Strom, dem Euphrat, die Keniter und Kenisiter und Kadmoniter, die Hethiter, Perisiter und Rephaiter, die Amoriter, Kanaaniter, Girgaschiter und Jebusiter.'" (1. Mose 15:18-21)

          "Und ich setze deine Grenze vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister [Gasa] und von der [judäischen] Wüste bis zum Strom [dem Euphrat]. Denn ich werde die Bewohner des Landes in deine Gewalt geben." (2. Mose 23:31)

          "Von der [judäischen] Wüste und dem Libanon bis zum großen Strom, dem Euphrat, das ganze Land der Hethiter, und bis zum Großen Meer [Mittelmeer] gegen Sonnenuntergang, das soll euer Gebiet sein." (Josua 1:4)

          Diese Zuteilungen sind bis jetzt ein umstrittener Torso, wo um Jerusalem herum Juden leben, was darf Israel künftig erwarten, lieber Ede?

          Nochmals Dank an unser Füchslein für ihre umfassenden Beiträge und Grüße an alle!

           

           

           

           

        2. Fox

          Guten Tag Gerd,

          nach meiner Auffassung sagt die Bibel nirgendwo, dass nur aus einer Kirche/Religion "wahre" Christen vom Heiligen Geist herausgefischt werden. Das gehört zur anerzogenen Arroganz des scheinbar christlichen Verständnisses. Und manchmal bringt die Menge der Ratgeber auch was vernünftiges zustande, aber ohne übereinstimmendes Grundrezept - der Bibel - verderben viele Köche halt den Brei. Meiner Meinung nach ist das mit ein Grund, weshalb so viele selbsternannte Messiasse auf offene Ohren, offene Geldbeutel und offene Gesetzeslücken stoßen.

          Die Herauswahl mittels Heiligem Geist basiert meiner Auffassung nach ausschließlich auf dem Herzenszustand eines Menschen, nicht auf Herkunft oder Bildung. Oft wird Paulus als ein gutes Beispiel dafür benannt, ein Mörder im Namen Gottes, der sich durch seine innere Wandlung für Christus ermorden ließ. Aber hatten denn die jüdischen Apostel weniger inneren Kampf? Von ihrer Herkunftsreligion als verrückte, gemeingefährliche Spinner abgetan, die einem zum Tode Verurteilten nachlaufen, von den Religionen umliegender Völker oder den Göttern der Sieger als Provokateure abgestempelt - das war auch nicht leichter, oder? Sie alle sind uns nicht umsonst außer einem als gute Vorbilder benannt.

          Ich habe vorhin in einem Kommentar auf ApG 2 verwiesen, die große Menge neuer Christen, die den Gemeinden hinzugefügt wurde. Eine Hilfe war damals das Gewähren von Wundern durch die Apostel (V43) und so wurden diese Menschen tatsächlich durch den Herrn hinzugefügt (V47). Aber wir wissen auch, dass nicht alle, die hinzugefügt wurden - durch den Herrn hinzugefügt! - darin geblieben sind! Und darin liegt die größte Gefahr für einen Menschen und eines der intensivsten Argumente für Wahrheitsverdreher um ihre Schäfchen noch weiter ducken zu können.

          Gerd, meiner Meinung nach berücksichtigen wir zu wenig, dass Jesus NICHT die Sünde von Adam und Eva beseitigt hat, sondern uns aus der Sünde Adams erlöst hat. Das nicht, weil Eva nix wert war, wie es mancher Machtsammler gern verbreitet. Die Schrift sagt uns, dass Eva betrogen/getäuscht wurde und deshalb sündigte. Dieser Sünde unterliegen wir noch immer und das ist der Sieg des Satans in dem er auch diese Vielzahl von Religionen unterstützt, was nicht zum Lob Gottes beiträgt, sondern das Gegenteil verursacht, nämlich dass Menschen sich aus religiösen Gründen bekämpfen bis aufs Blut, dass es so viele Religionen gibt, die sich als die Offenbarung Gottes darstellen. Aber Irrtum ist heilbar! Jesus selbst betete für die Verirrten am Kreuz mit den Worten "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Wie bescheuert muss sich das für diejenigen angehört haben, die ihn gerade gekreuzigt haben! Welch ein Segen für diejenigen, die es zu verstehen lernten.

          Aber Jesus hat die Sünde Adams ans Kreuz getragen und damit in den Tod für all jene, die Teil des ewigen Lebens, Teil des Leibes Jesu sein möchten. Die von Adam vererbte vorsätzliche Übertretung wurde damit gegenstandslos. Gestorben ist Jesus als "der letzte Adam", auferstanden ist er als Sohn Gottes und ewigwährender Hohepriester. Deshalb hat jeder Christ im Sinn eines bemühten Nachfolgers Christi das Recht, Kind Gottes zu sein und dies für sich anzunehmen. Denn Christus ist nicht als der letzte Adam auferstanden, auch nicht als Ersatz für den ersten Adam. Mit Jesu Auferstehung haben wir die Gewissheit zur Annahme als Kinder Gottes. Wir dürfen ihn Vater nennen. Und das bei allen Täuschungen, Enttäuschungen und Irrtümern, die uns dieses Leben im Hier und Jetzt bereit hält.

          Das ist eine unvergleichliche göttliche Gnade und Barmherzigkeit. Denn nur so ist es möglich, dass wir jetzt, noch während unseres fleischlichen Aufenthaltes und in der Gefangenschaft unserer eigenen Irrtümern das Vorrecht der vollständigen Vergebung und Befreiung unserer Sünden beanspruchen dürfen. Unsere Schöpfer wissen um Lebensumstände wie Krankheit und Alter, die eine Persönlichkeit vollständig umkrempeln können, sogar den aufrichtigen Glauben zerstören können. Aber das ist nicht der Fixpunkt zur Beurteilung eines Menschen, sondern es ist das Gute, das Bemühen und der Glaube in der besten Zeit eines Menschen. Ein Irrtum kann korrigiert werden durch den Heiligen Geist, egal wie groß er ist. Uns liegt das Angebot zur Teilhabe an der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes vor.  Und vor diesem Hintergrund, Gerd, mein lieber Bruder, wird der Raum in meinem Herzen wesentlich größer und es gibt für mich keine "falsche christliche Religion" sondern nur falsche Menschen, die sich selbst als Christus und/oder Gottesvertreter darstellen wollen.

        3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Die institutionelle Kirche begann, als sich diese Voraussage Pauli erfüllte, Apg. 20:

          29  [Denn] ich weiß [dieses], daß nach meinem Abschiede verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die der Herde nicht schonen.

          30  Und aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter s i c h her.

          31  Darum wachet und gedenket, daß ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden mit Tränen zu ermahnen.

          "aus euch selbst", also die Strukturen waren schon vorhanden: christliche Sympathigruppen. "Männer" sind die Auslöser für die Gesondertheit, die machten sich im Laufe der Jahre unfehlbar, erfanden Zeremonien, Riten, Bräuche, Sakramente. Als die Trinität erfunden war, auch mit Hilfe eines männlichen Sonnengottes, wurde das Dogma eingeführt, eine Lehre die nicht mehr verändert werden darf. Was gefiel den Frauen, vielleicht das: "Kompendium der Kirchengeschichte" schreibt auszugsweise, von Karl Heussi, § 18: 

          Der Ausbau der frühkatholischen Kirche [2. u. 3. Jh.]: In dieser Zeit gelangte die Entwicklung des Gottesdienstes zu einem relativen Abschluß. An die Stelle der urchristlichen, völlig freien und regellosen Gemeindeversammlungen ist nun ein kompliziertes Gefüge heiliger Handlungen getreten, die in feststehender Ordnung feierlich vollzogen werden. Mit dem Aufkommen des Opferbegriffs ist als sein notwendiges Korrelat der Priesterbegriff in die Kirche eingedrungen. Die Leitung der gottesdienstlichen Versammlung, einst ein "Dienst" an der Gemeinde, ist schon längst das ausschließliche Vorrecht des Klerus geworden. Die magisch-sakramentalen Vorstellungen haben im Laufe der Zeit immer größere Bedeutung gewonnen; zu Abendmahl und Taufe haben sich noch weitere heilige Zeremonien gesellt. Mit dieser Wandlung des Gottesdienstes aber hat sich eine spezifisch kultische Frömmigkeit ausgebildet, die sich immer ausschießlicher in dunkeln, mystischen Gefühlen bewegt. Was die Theologie lehrt, die Erlösung aus dem Todesverhängnis und die Vergottung des Menschengeschlechts, das läßt der Kultus den Christen e r l e b e n: in der Eucharistie fühlt der Gläubige in mystischen Schauern göttliche Kräfte in sich einströmen. Diese Entwicklung des Kultus hat sich unter starker Einwirkung der heidnischen Mysterien vollzogen...

          Dann  gab es spezielle Häuser der Zusammenkunft, kurz "Kirche" genannt. Da war viel mit Gefühl dabei, Würdenträger konnten verehrt werden. Ab 12. Jh. konnte man an diese die eigenen Sünden beichten. Im Laufe der Zeit wurden aus Bischöfen, Kardinäle, Papst -  wir kennen die "LK" und die "Ältesten"...

          Der Nichtwürdenträger Paulus predigte noch primitiv, Apg. 17:

          31  weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.

          32  Als sie aber von Totenauferstehung hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber auch nochmals hören.

          33  Also ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.

          34  Etliche Männer aber schlossen sich ihm an und glaubten, unter welchen auch Dionysius war, der Areopagit, und ein Weib, mit Namen Damaris, und andere mit ihnen.

          Auffallend auch hier: "Etliche Männer" aber nur "ein Weib"...

          Also; "Hütet euch vor Männern", besonders denen das Bartwachsen verboten wird  😉

        4. Fox

          Guten Morgen Gerd,

          die "institutionelle Kirche" hatte ihre große Chance auch deshalb, weil es Männer gab, die sich aus dem biblischen Müsli nur einzelne Körner heraus gepickt haben. Zum Beispiel mit dem von dir am Schluss genannten V. 34 aus AgG 17. Denn im letzten Halbsatz der "etlichen anderen" werden Gläubige geschlechtslos beschrieben, was somit die Geschlechterverteilung offen lässt. 😉 Frauen für die institutionelle Kirche zu gewinnen wurde auch durch die Marienverehrung als Mutter Gottes zum Honig für die Bienen und durch die Trinitätslehre rutschte sie gleich mal auf Platz 1  der himmlischen Geschöpfe, was sogar eine Umwandlung von Fleisch in Geist erübrigte. Und da zeigt sich die Crux des Ganzen: Paulus erwähnt diese Umwandlung als zwingende Voraussetzung für eine Gemeinschaft mit Jesus am Tisch des Vaters, das fällt aber genau unter den Tisch. Die Briefe des Paulus werden dennoch mit in den biblischen Kanon aufgenommen und siehe da, schrieb der Mann doch noch was richtig nützliches für eine institutionelle Einrichtung: Das Weib schweige in der Gemeinde! 50% Rücksicht, Nächstenliebe, etc. mit einem einzigen Zitat aus dem kirchlichen Haus gekehrt!

          Die Zeugen widersprechen zwar der Marienverehrung, bekunden aber ebenfalls eine Verweigerung weiblicher Mitarbeit in der Gemeinde. Was genauso verlogen ist, denn durch das Haustürpredigen wird die Gemeindearbeit nach außen verlagert. Und da wiederum bezieht man sich u. a. auf Tit. 2:3, wo Frauen "Lehrerinnen des Guten" als wünschenswerte Eigenschaften des weiblichen Geschlechts genannt werden. Keine der Institutionen schafft es zu bedenken, was es bedeutet, dass Gottes Geist sowohl auf Frauen wie auch auf Männer, auf alte und junge Menschen und auf Menschen aus allen Rassen, Völkern und Zungen ausgegossen wurde. Kann man zwar in der ApG nachlesen, beginnend mit Pfingsten 33 u. Z., aber das Verständnis dessen verlangt schon wieder die Loslösung aus der Institution hin zu Christus.

          Die Institution Kirche erinnert mich eher an die altägyptischen Pharaonensärge, welche in ihrer äußeren Form als lebender Mensch gestaltet wurde, aber trotzdem nur Leichen beinhaltete.

           

        5. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Tja, liebe Fox, hatte der Junggeselle Paulus mit den Weibern (gem. Elberf. Übs.) vielleicht ein Trauma? Ich schrieb schon einmal wie eine Art Herausforderung: ich zweifle an der wörtlichen Inspiration. Paulus blieb Mann, im Denken seiner Zeit und ihren zeitgemäßen sittlichen Eingaben. Nehmen wir nur das, 1Kor. 11:

          6 Denn wenn ein Weib nicht bedeckt ist, so werde ihr auch das Haar abgeschnitten; wenn es aber für ein Weib schändlich ist, daß ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so laß sie sich bedecken.

          7 Denn der Mann freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; das Weib aber ist des Mannes Herrlichkeit.

          8 Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne;

          9 denn der Mann wurde auch nicht um des Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen.

          10  Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupte haben, um der Engel willen.

          11  Dennoch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne das Weib im Herrn.

          12  Denn gleichwie das Weib vom Manne ist, also ist auch der Mann durch das Weib; alles aber von Gott....

          14  Oder lehrt euch nicht auch selbst die Natur, daß, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Unehre für ihn ist?

          15  Wenn aber ein Weib langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist?

          Was Paulus "Natur" nennt, würden wir heute sicherlich als "Mode" bezeichnen. Jeder Mensch wird geprägt durch seine Umwelt und deren Sitten. Wei 

          ....ähh, meinte Frauen, mussten zur damaligen Zeit, vielleicht nur im Judentum, durch ihre Stille auffallen, jedes "Dreinreden" war möglicherweise verpönt, eben nicht fraulich. Diese Sitte mag den Paulus "inspiriert" haben, aber was das Geistliche anbelangt, was ihn Christus vermittelte (Gal. 1), das waren offenbarte Geheimnisse, die speziell dem Paulus eingegeben wurden, dieser religiöse Fanatiker war  das beste Medium dafür. Ich versuche jetzt gerade diesen Spätapostel, diese "Frühgeburt" (Eigenbezeichnung), menschlicher zu machen. Was ihm Jesus für die anschließende Gnadenzeit, mit der göttlichen Herauswahl (Zeugung) übermittelte, ziehe ich niemals in Zweifel!

          Nach meinem Weggang von den ZJ schnupperte ich bei einigen Freikirchen hinein. Was mich oft irritierte, war die Frage der dortigen Mitglieder: "Sind Sie wiedergeboren?" Ich konnte, mit den theologischen Kenntnissen aus dem Wachtturm, nur schwerlich diese Frage beantworten. Ehrlich, ich habe noch bis heute Schwierigkeiten, dies so einzuordnen, wie es Jesus meinte. Joh. 3:

          3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

          4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist?

          Es heißt ja nicht "wieder"geboren, sondern "von neuem", ich erfühle einen Unterschied. Nicht Muttern gebiert uns wieder, nein, Gott zeugt uns - oder auch nicht, letzteres gehört dazu. Die Initiative liegt möglicherweise bei unserer Grundeinstellung, an unserem Charakter wie: ich suche nach Gott, oder (andere Möglichkeit): mir wird die Suche nach Gott durch die Geburt in den Kleinkirchen durch die Eltern eingeflößt? Da hört man vielleicht das Dilemma heraus, was auch unseren "pit" scheinbar belastet. Aber zeigt die Bibel, dass die "neue  Schöpfung" nur das Ergebnis einer Werbeaktion, also die gepflegte Predigt von Pastoren oder von der großen Schar an Verkündigerinnen liegt?

          Nun halte ich die Tastenfinger an, genug geklopft und warte auf ein Echo 😉

           

           

        6. Schneeflocke@Fox u Gerd

          Ihr beiden habt ein schönes Thema, liebe Fox und lieber Gerd!

          Ich beschäftige mich auch mit dem Thema der Frauen zur Zeit Christi und habe einiges für mich interessantes darüber gelesen. Wenn ich, als eine Tochter des Höchsten, einen Wunsch an unsern Vater hätte formulieren dürfen, dann wäre es ein Evangelium von einer Frau verfasst bzw. eines, das direkt vom Herrn geschrieben wurde, welches Seine ungefilterten vollkommenen Gedanken dazu enthält. Vieles, was man in der Bibel lesen kann, sind schlichte Berichte von Tatsachen oder Ereignissen. Aber wie waren Seine Empfindungen und auch ihre Empfindungen, zum Beispiel bei der Begebenheit, die am Ende von Lukas 7 zu lesen ist.

          Jesus hat eine so große Wirkung auf ALLE Menschen gehabt, einschließlich Frauen und Kindern. Er hat sie in keinem Fall geringer geschätzt, so dass in der Bibel steht, dass ihm sogar auch viele Frauen nachfolgten. Gerade für Frauen war dies zur damaligen Zeit keine Entscheidung, die mit Leichtigkeit und Bequemlichkeit zu treffen gewesen wäre. Tatsächlich muss Christus in ihnen, wie in den Männern auch, eine flammende Leidenschaft, ein Feuer des Herzens ausgelöst haben, welches sie drängte nahe bei ihm zu bleiben, sogar bis über seinen Tod hinaus.

          Leider werden die Talente der Schwestern in den Reihen jw.orgs nicht ausgeschöpft, sie werden nicht nur stark reglementiert, sondern sind auch oft einfach unerwünscht, ebenso ihre Bedürfnisse. Wenn man einer Schwester etwas sagen möchte, muss man den Mann ansprechen, andersherum soll die Schwester alle Dinge über den Mann einwenden. Dabei geht leider so vieles wichtiges verloren!  Ich habe vor ein paar Tagen eine, von drei Männern frisch zum Ausschluss verurteilte, Freundin gefragt, ob sie sich bei Ihrer Komiteeverhandlung als Mensch "gesehen" gefühlt hat. Ihre Antwort: Nein, es ging nur um Ausschluss oder Nicht-Ausschluss im eigenen Ermessen der dreien. Sie ist zwar auch weiter voll überzeugt von der Wahrheit, aber hat mittlerweile auch schon festgestellt, dass einige Dinge, die im Wachtturm stehen so nicht in der Bibel gefordert sind. Dieses Thema wäre tatsächlich einen ganzen Artikel wert, denn es würde bestimmt nicht nur vielen Schwestern, sondern auch einigen Brüdern guttun.

          Seid ganz lieb gegrüßt! ♥

          Eure Schneeflocke

        7. Fox

          Hallo Gerd,

          bereits gestern wollte ich deine Tastenfinger herausfordern mit einer Antwort von mir auf deine Ausführung zu Teil 2 von Paulus und die Frauen. Bei dem grauen Wetter wollte mich offensichtlich mein PC mal wieder mit einem BlueScreen erfreuen, ist aber nicht wirklich gelungen. Nun denn, ein neuer Anlauf:

          Du fragst, ob Paulus vielleicht traumatisiert war bezüglich Frauen? GERD! Der Mann war Pharisäer mit römischen Bürgerrechten! Der MUSS in Bezug auf Frauen einen an der Waffel gehabt haben, ähnlich wie man heute Zeugen Jehovas auch ohne Kristallkugel und Datenschutzverletzungsblatt an ihren Merkwürdigkeiten erkennen kann. Klar bestätigen Ausnahmen die Regel, aber das ist eine andere Schiene. Und man darf das auch nicht gleichsetzen mit Dummheit oder ähnlichem. Paulus hatte ein gutes Herz und es ist für jeden Christen eine Herausforderung anhand der Bibel zu wachsen und nicht im Blumentopf irgendeiner religiösen Pusteblume. Trotzdem gibt es unglaublich liebe Zeugen, Katholiken zu denen man aufschauen kann und ein Ghandi war nun wirklich als ein Weiser zu bezeichnen, oder?

          Wir wissen, dass die Juden vor Christus das Existenzrecht von Frauen als leicht ersetzbar betrachteten, Frauen hatten keine Rechte. Betrachten wir die Geschichte mit der Ehebrecherin: Das Volk hatte keine Probleme, die Frau zu steinigen, obwohl ihre Kunden doch mit Sicherheit auf ihre Kosten gekommen sind, denn es hat ja funktioniert bis sie in flagranti erwischt wurde. Für das Erbrecht von Töchtern musste man Gott direkt fragen um das zu klären. Frauen waren Besitz, kein Partner. Und auch bei jüdischen finanziell Bessergestellten als Sklavin gekauft worden zu sein beinhaltete nicht das selbstverständlichste Recht eines Menschen, das eigene Kind als eigen aufzuziehen, Sklavenkinder gehörten der Herrenfamilie. Da hinein wurde Paulus geboren, aufgezogen, erzogen.

          Woher er seine Aussage nimmt, "lehrt euch nicht die Natur..." bezüglich der Haartracht frage ich mich wirklich. In der Natur haben die männlichen Geschöpfe oft eine schillerndere Ausstattung, die Notwendigkeit des Becircens eines Weibchens hatte die Natur dem Menschen weit voraus. Und schau man sich einen Löwen an - da ist die Haarpracht beim männlichen Tier deutlich ausgeprägter als beim Weibchen. Vielleicht fehlt mir da Wissen, aber diese Aussage des Paulus erschließt sich mir nicht. Und über den Begriff der langen Haare lässt sich auch nochmal trefflich debattieren.

          Ich stimme mit dir überein, dass sich die Bibel nicht als wörtlich inspiriert auslegen lässt. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass sich Sprache verändert und völlig unbekannte Sprachgebiete erobert wurden, die Botschaft der Bibel aber weltweit und für alle Menschen gültig ist. Den Sinn zu erfassen ist aufwendig genug und dennoch wesentlich einfacher als sich um einzelne Wörter zu befleißigen. Das führt letztlich nur zu dummem Gezänk. So ist es m. E. absolut zweitrangig, ob Christus an einem einfachen Stamm oder einem Kreuz zu Tode kam, wichtig ist, dass er unsere Schuld damit getilgt hat und die Versöhnung mit dem Vater auf den Weg gebracht hat. Die von dir zitierte Aussage des Paulus zur Bedeckung einer Frau hat m. E. den Kern, dass jedes Lebewesen seinen Platz hier auf der Erde einnehmen soll. Bei einem wirklich liebenden Gatten hat eine Frau es doch gar nicht nötig, Familienmanagerin zu sein. Diese Erinnerung des Paulus, dass Mann und Frau füreinander geschaffen sind und beide von Gott selbst wird aber gern überlesen. Paulus erwies sich aber als lernfähig und mahnte auch, Frauen wie Schwestern zu behandeln und Seniorinnen als Mütter, was die Herzlichkeit erweiterte.

          Das "Schweigen in der Gemeinde" hat eine andere Grundlage. Zusammenkünfte wurden in Privathäusern abgehalten und es entspricht auch oft der weiblichen Natur, diese Gastfreundschaft mit physischen Annehmlichkeiten wie Essen und Trinken zu bereichern. Und dann kommt leicht ein geselliges Beisammensein zustande mit Geschwätz über dies und das. Wenn sich auch das christliche Zusammenkommen deutlich von den Synagogenvorträgen unterschied (1. Kor. 14:26-30) so sollte doch das christliche Zusammenkommen eine andere Qualität haben und nicht durch Gerede beeinträchtigt werden. Vergessen wir nicht, dass die Wundergaben des Heiligen Geistes noch wirksam waren.

          Zur Wiedergeburt: Neu geboren zu werden ist auch eine Form der Wiedergeburt. Du hast sicher schon Erfahrungen gehört oder gelesen von Menschen, welche die Schwelle des Todes schon überschritten hatten oder an dieser Stelle standen. Wenn sie erfolgreich wieder genesen sind, feiern sie ihren Geburtstag oft ein zweites Mal. Wenn jemand lange Schmerzen hat, mit solchen eingeschlafen ist und am andern Tag ohne Schmerzen aufwacht lautet seine Antwort auf die Frage nach dem Befinden "Ich fühle mich wie neu geboren". Neu geboren ist nach meiner Auffassung die positive Veränderung eines sehr defiziären Zustandes. Und das kann ein Christ spätestens mit seiner Taufe auch sagen, denn die Taufe bewirkt ein gutes, weil von Schuld befreiten guten Gewissen (1. Petr. 3:21; Hebr. 9:14). Wichtig ist, in diesem neuen Leben zu bleiben. Bezüglich der Neuen Geburt eines Christen betrifft es das ewige Leben. Mehr geht nicht. Aber es ist eine Gnadengabe für einen Christen und ja - wir dürfen es annehmen.

           

        8. Dirk

           
          Liebe Fox,
           
          zu: „Die Herauswahl mittels Heiligem Geist basiert meiner Auffassung nach ausschließlich auf dem Herzenszustand eines Menschen, nicht auf Herkunft oder Bildung.“
           

           
          Eine Frage, damit ich dich richtig verstehe.
           
          Ist diese Herauswahl für dich identisch mit der Erwählung?
           

           
          Zu: „Die von Adam vererbte vorsätzliche Übertretung wurde damit gegenstandslos.“
           

           
          Auch das verstehe ich nicht wirklich, denn die Erbsünde ist doch nicht gegenstandslos geworden.
           

           
          Und was genau hat Jesus ans Kreuz getragen?
           
          Viele sagen: Er hat das mosaische Gesetz ans Kreuz genagelt
           
          Das ist aber nicht richtig!
           
          Bitte beachten,
           
          es war der Schuldschein der gegen uns bestand, den Jesus ans Holz nagelte, nicht das Gesetz..

          Das Gesetz ist weiterhin heilig, gerecht und gut (Römer 7:12).

          Als Christen wandeln wir im Geist des Gesetzes (Jeremia 31:33), das Gesetz ist uns in Herz und Sinn geschrieben.
           
          Zu: „...sogar den aufrichtigen Glauben zerstören können. Aber das ist nicht der Fixpunkt zur Beurteilung eines Menschen, sondern es ist das Gute, das Bemühen und der Glaube in der besten Zeit eines Menschen.“
           

           
          Du meinst, selbst wenn der aufrichtige, wahre Glaube nicht mehr vorhanden ist, wäre das nicht der Fixpunkt zur Beurteilung eines Menschen, sondern Gott würde dann den Glauben des Menschen in seiner besten Zeit, zur Bewertung, Beurteilung heranziehen.
           
          Habe ich das so richtig verstanden?
           

           
          Krankheiten und Alter können schwere Prüfungen darstellen, aber auch in diesen Prüfungen sollen ( müssen ) wir unseren Glauben bewahren.
           

          Deshalb heißt es z.B. in Hebräer, 10

          38 Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wenn er aber zurückweicht, hat meine Seele kein Gefallen an ihm (Habakuk 2,3-4).

           

           
          Wir müssen bis zum Ende ausharren!!
           
          Krankheiten wie Alzheimer u.ä. meine ich natürlich nicht, aber bei einer Krebserkrankung z.B., dürfen wir nicht zulassen, dass wir unseren Glauben verlieren.
           

           
          Noch zur Herauswahl des Paulus.
           
          Oft wird Paulus als ein gutes Beispiel dafür benannt, ein Mörder im Namen Gottes, der sich durch seine innere Wandlung für Christus ermorden ließ.“
           

           
          Welche Antwort, Erklärung, würdest du auf folgendes gesagtes, geschriebenes, eines Glaubensbruders geben?
           
          „Das beste Beispiel für Erwählung ist Paulus.“
           
          „ Er hatte sich gegen Jesus entschieden. Er verfolgte die Christen, er sorgte dafür, daß sie in den Synagogen ausgepeitscht wurden, und verhalf einigen zum Tode. Doch dann trat ihm Jesus vor Damaskus entgegen. Es wird mit keiner Silbe berichtet, daß Jesus ihn gefragt hätte, ob er nun Buße tun und an ihn glauben und sein Apostel werden wolle. Seine Bekehrung bestand darin, daß Jesus ihn einfach beschlagnahmte. Daß Paulus angesichts der Einsichten, die ihm Jesus vermittelte, umdenken mußte, liegt auf der Hand. Jesus schuf die Umkehr, in dem er Paulus informierte:„Ich bin Jesus, den du verfolgst.“ Damit sagte Jesus: „Paulus, du irrst gewaltig. Ich bin wirklich Gottes Sohn, ich bin wirklich auferstanden und lebe. Du sündigst an mir.“ Paulus mußte einsehen, daß er nicht nur nicht an Jesus glaubte, sondern auch aktiv gegen ihn stritt. Die Buße des Paulus bestand darin, daß ihm Jesus seine Sünde einsichtig machte und seinen Widerstand gegen ihn brach. Darüber hinaus berief Jesus ihn zum Apostel. So hat Gott sowohl den Glauben als auch den Aposteldienst des Paulus geschaffen. Darum konnte Paulus sagen, daß er von Gott zum Apostel berufen worden sei und nicht aus menschlichem Willen.“
           

           
          Liebe Grüße
           
          Dirk
           

           

        9. Fox

          Guten Abend Dirk,

          Herauswahl des Heiligen Geistes ist für mich identisch mit Erwählung.

          Du hast es völlig richtig erfasst, die Erbsünde ist leider unserer noch mächtig. Aber im Gegensatz zur Zeit vor Christi Erlösungstat kann jetzt jede Sünde vergeben werden. Eine Ausnahme gibt es, die Sünde gegen den Heiligen Geist. Vor Christus gab es Sünden, die zwingend den Tod nach sich zog, worunter im Wesentlichen vorsätzliches Tun fiel. Jetzt hat auch ein Mörder die Gelegenheit zur Umkehr und Vergebung - nur als Beispiel genannt.

          Röm. 7:7 erklärt, dass das Gesetz durch Buchstaben, also das mosaische Gesetz, abgelöst wurde durch das Gesetz des Geistes. Das mosaische Gesetz war gut und notwendig, es war nicht umsonst ein Erzieher zu Christus hin. Das Gesetz des Christus, des Geistes, geht wesentlich über das mosaische Gesetz hinaus. Es befreit uns zwar von der Sklaverei ritueller Handlungen, aber Jesus zeigte an mehr als einem Beispiel, dass Gottes Gedanken weit über die Buchstaben des mosaischen Gesetzes hinausgehen. Zum Beispiel ist Ehebruch nicht erst mit dem Beischlaf eines Partners außerhalb der Ehe vollzogen, sondern durch das Begehren eines anderen Partners. Wer jedoch nach dem Gesetz leben will, der muss auch alle Anforderungen erfüllen und Nachteile, wie das Vorenthalten von Gnade in bestimmten Situationen in Kauf nehmen. Und sich bewusst sein, dass er damit Jesus verleugnet!

          Jeremia 31:33 bezieht sich nicht auf das mosaische Gesetz, da es zur Zeit Jeremias bestand, kann nur ein anderes, erweitertes Gesetz mit dieser Prophezeiung gemeint sein, weshalb auch da steht, dass dieses Gesetz "nach diesen Tagen" gegeben wird. Das in Jeremia prophezeite Gesetz geht weit über das mosaische Gesetz hinaus, es macht nicht "auf dem Herzen" halt und ist an Äußerlichkeiten gebunden (5. Mose 11:18) sondern wird in das Innerste eines Menschen gelegt und auf sein Herz geschrieben, quasi tätowiert.

          Dieses Gesetz des Geistes kann wirksam werden, weil Jesus den gegen uns bestehenden Schuldschein, ausgestellt durch Adam, verzinst durch das mosaische Gesetz, für uns ans Kreuz gebracht hat. (Kol. 2:14) Da Jesus außerhalb von Jerusalem hingerichtet wurde, hat er diesen Schuldschein gegen uns auch aus unserer Mitte weggeschafft. Warum sollten Menschen ihn wieder freiwillig heranholen? Ich weiß, die gibt´s!

          Zu:"Zu: „...sogar den aufrichtigen Glauben zerstören können. Aber das ist nicht der Fixpunkt zur Beurteilung eines Menschen, sondern es ist das Gute, das Bemühen und der Glaube in der besten Zeit eines Menschen.“

          Ich habe dargelegt, dass es Krankheiten und körperliche Eingriffe verschiedener Art gibt, die einen einstmals starken Glauben eliminieren kann. Bei Schmerzpatienten z. B., auch durch einen Schlaganfall möglich, etc. Das hat nicht im Geringsten etwas mit Zurückweichen zu tun! Das übernehmen vielmehr Personen, denen menschliche Ernennungen und Ansehen wichtiger ist als ein offensichtliches Missverhältnis in der Lehre. Warum sollte Jesus einen Menschen, der ihm treu ergeben war und niedergedrückt wurde durch Krankheit verurteilen? Haben wir nicht die Zusicherung, dass Gott nicht ungerecht ist, sondern weiß um die Liebe zu ihm (Hebr. 6:10) Erinnern wir uns vielmehr daran, dass Christen nicht damit beschäftigt sein sollen, andere  zu verurteilen, sondern sehr sorgsam darauf achten sollen, einander Liebe zu erweisen (Hebr. 10:24) Ich habe dies sehr bewusst benannt, denn es handelt sich um ganz normale, stoffwechselbedingte Veränderungen, aber wird von allzu Gerechten ignoriert und damit menschlich unheilbare Wunden geschlagen bei denen, die Hilfe und Verständnis bitter nötig hätten!

          Zu deiner Frage bezüglich der Erwählung des Paulus lass mich bitte vorausschicken: Ich persönlich habe nicht viel Interesse, mit Meinungen anderer - von dir nicht benannter - Kirchenlehrer mich hier auf BI  zu beschäftigen. Ich bin gegen jede institutionelle Religion!

          Nach meiner bescheidenen Meinung halte ich Jesus mal nicht für zu blöd als dass er nicht gewusst hat, dass dieser Saulus sich für die Gemeinde einsetzt mit seinem ganzen Leben. Es ging somit nicht in erster Linie um das Wecken von Reuegefühl, sondern um die Verdeutlichung des Irrtums, in dem sich Paulus befand. Dass sich Jesus, dessen Anhänger Paulus verfolgte, bei ihm selbst meldete und sich ganz direkt und individuell mit ihm auseinandersetzte veranlasste ihn zum umdenken. Er bekam einige Tage Zeit, sich mit diesen Gedanken auseinanderzusetzen und er wurde von denen ernährt und gepflegt, die von ihm verfolgt wurden. Es war von Jesu Seite her gar nicht erforderlich, Paulus dessen Sünden gegen ihn, Jesus, aufzuzeigen. Die Briefe des Paulus zeigen, dass er selbst sein schlimmster Ankläger war. Paulus entschied sich nicht für das Christsein wegen seiner Schuld, sondern wegen seiner tiefen Liebe zu Christus und zum Vater. In der Ewigkeit wird er halt noch lernen müssen, dass er auch von einer Schwester mal in den Arm genommen wird, aber ich bin zuversichtlich, das schaffen wir auch noch!

          Liebe Grüße sende ich dir.

        10. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Liebe Schneeflocke,

          es ist fein, dass dich unsere Frauenanalyse zu dieser Stelle führte, Zitat:

          Aber wie waren Seine Empfindungen und auch ihre Empfindungen, zum Beispiel bei der Begebenheit, die am Ende von Lukas 7 zu lesen ist.

          Diese rührende Szene mit der "Sünderin", die Jesu Füße salbt und die Reaktion von Jesus beschreibt seine Wertschätzung. Ich wage zu sagen: das kann nur eine Frau durchführen, wahrscheinlich damals wie heute. Das widerspiegelt sich u.a. auch in der Krankenbetreuung, Frauen sind von Natur aus, gewissermaßen prädestiniert, für hingebungsvolle Fürsorge, Männer bringen es bestenfalls zu Pflegern, auch das ist  nicht zu verachten.

          Welche Enttäuschung belastete eigentlich den Salomo? Prediger 7:28:

          Was meine Seele fort und fort gesucht und ich nicht gefunden habe, ist dies: Einen Mann aus Tausenden habe ich gefunden, aber eine Frau unter diesen allen habe ich nicht gefunden.

          Heilte er den Schmerz dadurch dass er sich gleich 1000 Frauen zulegte, die ihm dann die Kunst des Götzendienstes beibrachten, naja, vielleicht schwächte ihn der viele Sex 😉

          Wichtig in der noch laufenden Gnadenzeit ist diese "gender"-lose Aussicht, 2. Kor. 5:

          16  Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch Christum nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also.

          17  Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

          Dass die Frau lt. Paulus "die Herrlichkeit des Mannes widerspiegelt", also dieser Bericht verwirrt mich, ist doch eher peinlich für 'nen Mann. Ich will keineswegs die göttliche Ordnung kritisieren, vielleicht ist es auch nur ein Charm-anfall meinerseits.

          Da fällt mir ein Komiteeverfahren ein, wo mich mein VA involvierte. Da stand die sehr liebe und kluge Schwester K., aus meinem Buchstudium, im Mittelpunkt. Kopiere nun aus meinen Erinnerungen:

           
          ...In einem aktuellen WT wurde das Glücksspiel gebrandmarkt, dort hieß es, dies sei „Betrug“. Mir leuchtete die Logik dieser Argumentation zwar nicht ein, aber gemäß den neuen Anweisungen herrschte für uns akuter Handlungsbedarf. Schwester K. war Besitzerin eines Tabakladens, in dem sie außer Tabakwaren und Zeitungen, auch Lottolose vertrieb. Das müsse sie aufgeben, meinte VA-Kurt zu mir und vereinbarte eine Unterredung in ihrer Wohnung. Ich war gespannt, wie Kurt den Fall lösen würde. Er kam gleich zur Sache, die Schwester bekam plötzlich eine überraschte Miene. Sie hatte nämlich einen anderen Grund zur Klage erwartet.
          Schwester K. bekannte, dass sie sich schon längst Gewissensbisse wegen des Verkaufs der Tabakwaren machte. Über Verkauf von Lottolosen, hatte sie sich jedoch nie Gedanken gemacht. Dass wir sie aber deswegen aufsuchten, überraschte sie sehr. Nun begann Kurt ihr langatmig die WT-Erklärung mit dem Begriff „Betrug“ begreiflich zu machen. Sie schüttelte immer wieder den Kopf und meinte nur, sie arbeite doch nicht mit Fußangeln oder ähnlichem, um so ihre „Opfer“ in den Laden zu locken und dann zu zwingen Lottoscheine zu kaufen. Damals spürte ich deutlich, dass die ganze Argumentation der „Wächter-Klasse“ auf tönernen Füßen steht und hatte daher ein mulmiges Gefühl. Schwester K. bekam noch von Kurt eine Ermahnung verpasst, bald das betrügerische Lottogeschäft aufzugeben. Sie löste nach einiger Zeit das Problem, indem sie den ganzen Laden verpachtete. Damit gab sich Kurt schließlich zufrieden. Ich war froh, dass keine Verurteilung erfolgte.
           
          Zu Schwester K., einer intelligenten Frau, fällt mir noch eine Begebenheit ein. Jeden Montag Abend leitete ich ein „Versammlungsbuchstudium“, das war immer gut besucht. Dort wurde in der typischen Weise der WTG, ein bestimmtes Buch – oft mit „neuem Licht“ - mittels Frage und Antwort durchgearbeitet. In dem Buch gab es auch die lachhafte Auslegung, dass gewisse Ereignisse und Begebenheiten aus Berichten in den „hebräischen Schriften“ – gemeint ist das „Alte Testament“ – in der heutigen Zeit eine größere Erfüllung haben. Nach den Vorstellungen der WTG, lebten und handelten viele Personen in alter Zeit scheinbar nur, um im 20. Jahrhundert unserer Zeit, für ZJ und ihrer Organisation ein „Vorbild“ abzugeben.
          Diese Auslegungen konnte ich nie richtig schlucken. Bei den Vorbereitungen für das Buchstudium, fiel mir dazu eine sehr gewagte Auslegung auf. Da standen die bekannten AT-Propheten, Elia und Elisa, im Mittelpunkt. Die beiden waren gemäß dem WT-Buch „Vorbilder“ für zwei Präsidenten der WTG. Rutherford wurde durch Elia „vorgeschattet“ und Knorr durch Elisa. Also namhafte Propheten der Bibel, schatten zwei Präsidenten eines Buch- und Zeitschriftenverlages vor! Ich war entschlossen, im Buchstudium diese zweifelhafte Theorie schnell zu übergehen. Da hatte ich aber die „Rechnung“ ohne Schwester K. gemacht. Als besagter Abschnitt dran war, hob sie folgsam die Hand. Da wußte ich sofort was nun kommen würde. Mit todernster Miene stellte sie die Frage: wie könne man eigentlich so eine Ansicht oder Behauptung beweisen? Die anderen Anwesenden blickten gespannt zu mir, wie ich wohl reagieren würde. Da setzte ich ein überlegenes Lächeln auf und meinte nur: „welche Antwort erwartest du jetzt von mir, Schwester K.?“, sie lächelte zurück und sagte spitz: „danke, das genügt!“. Das wurde von allen schmunzelnd quittiert...

          Ich freue mich schon auf die Zeit des Wiedersehens mit dieser Schwester im Gottesreich, denn 1. Kor. 11  verheißt:

          11  Dennoch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne das Weib im Herrn.

          So, genug geplaudert, liebe Schneeflocke, verwandle die Flocken in diesem Frühling besser zu Regentropfen, dies sagt dir nun im liebevollen Ton, eine Ältester (an Jahren)

          🙂

        11. RoKo24

          Da hast Du Recht Gerd. Darum fahren z.B. auch bei der Polizei oft Mann und Frau gemeinsam in einem Dienstwagen. Bei knifflige Fälle kann manchmal eine Frau besser deeskalierend wirken als ein Mann. Das ist einfach so.

          In Bezug auf die Rolle der Frau bezugnehmend auf religiöse Angelegenheiten möchte ich keine neuen Diskussionen lostreten, so übe ich mich in Zurückhaltung. Nur eins: Sieht denn die (Link) Uniform der Air-Crew (Flugbegleiterinnen) von arabischen Fluglinien irgendwie komisch oder frauendiskriminierend aus? (Eine Uniform die mehrere Grundlagen jener Länder gleichzeitig konform wird und nicht nur orientalischen Frauen steht sondern auch europäischen, asiatischen und afrikanischen Frauen.) Warum denken Frauen so? Versteh ich nicht. Bei einer Hochzeit ist ein Kleid ohne Schleier nicht perfekt. Man denke mal über den Sinn des Schleiers nach! Wirklich!!!

          Aber weiter im Leben trauen sich Frauen nicht weiter ran. Warum? Ich finde so ein Auftreten wie die von Hostessen richtig adrett und chic. Richtig Toll. Warum sehe ich nie eine Schwester mit ähnlichem Gewand [festliches Kleidungsstück] auf einem Kongress? Ginge ich in die Versammlung, und käme meine Frau mit, was auszuschließen ist, und ihr Liebe zu mir offeriert ihr, sie müsse ohne Zwang vor dem Schöpfer eine Kopfbedeckung tragen, wäre das so eine Tracht, wo ich wiederum vor Respekt und Glaubenstreue in den Boden versinken würde.

          Leider ist das Verständnis bei Frauen wie Männern so massiv verschoben, dass man das nicht gerade rücken kann. Der tiefe Sinn meines Videomitschnitts damals vom ZDF hat auch nichts bewirkt, insbesondere wenn Frau keine Haare hat/hätte und sich damit regelrecht nackt und beschämend fühlt sei erwähnenswert, letzter Teil im Video. Erst dann versteht man das! Ich poste das Video noch mal. Einige sahen es gewiss noch nicht. https://vimeo.com/252737780

          Und so schrieb es auch Paulus im Korintherbrief meine liebe Fox, da möchte ich Dir diskret widersprechen. Man muss die Texte richtig lesen.

          LG Euer RoKo

        12. RoKo24

          ...bei meinem Konrolllesen fiel mir auf, man könnte meine Einwendung auch falsch auslegen. Ich möchte Fox (die ich sehr mit tiefgründigen Antworten schätze) nicht angreifen sondern zum guten Verstädnis und Gelingen beitragen. Bitte so verstehen. Fühl Dich gedrückt. RoKo

        13. Fox

          Guten Tag Ede,

          da hast du vollkommen Recht! Jesus sagte zu seinen Aposteln, sie würden nach seinem Weggang einen Helfer bekommen, den Heiligen Geist. Jener hilft uns die Schriften soweit zu verstehen, dass es reicht, unseren Glauben zu bewahren, liebende Ehrfurcht vor dem Vater und das Bedürfnis nach Gemeinschaft mit Jesus Christus in uns wach zu halten.

          Wer also ist der Papst, was unterscheidet einen heutigen Christen von einem der Apostel oder welche Religionsführer können auf mehr Vollkommenheit verweisen als einer von uns ist? Niemand Ede, niemand!

      2. Dirk

         
        Guten Morgen Fox,
         
        du schreibst: „Doch erlaube ich mir, einigen Gedanken von dir zu entgegnen.“
         
        Ganz intensiv möchte ich dir widersprechen in deiner Aussage,....“
         

         
        Du hast da wohl was nicht verstanden!
         
        Das sind nicht meine Gedanken und nicht meine Aussagen!
         
        Hast du nicht die angegebene Quelle gesehen?
         
        Ich habe keine Bewertung zu diesem Textauszug gegeben.
         

         
        Meine Frage war, wie eure Meinung zu diesem Auszug ist und besonders wollte ich wissen, wie ihr zu der Aussage: „„»Der Heilige Israels« und »Jehova« sind exklusive Titel, die von einer Beziehung reden, die nie allgemein werden kann.“ ,steht.
         

         
        Für deine Widerlegungen bin ich nicht die richtige Adresse, denn tatsächlich bin ich in einigen Punkten, deiner Meinung.
         

         
        Zu deinem 2. Kommentar an mich
         
        Es ist leicht, wenn man nicht in dieser Situation ist, über Schuld, ein schlechtes Gewissen und Gottesstrafe zu reden.“
         

         
        Nur weil ich jetzt nicht mehr in dieser Situation bin, soll/ darf ich nichts dazu sagen???
         
        Ich war von 1986 bis 2006 ein ZJ.
         
        Wer meint wie anmaßend das von mir wäre und ob ich da überhaupt mitreden könne, kann ich, sehr sogar.
         

         
        Als ich 2007 die ORG verließ habe ich sehr viel „Leid“ ertragen müssen und selbst heute noch werde ich von meiner restlichen Familie gemieden.
         

         
        Zu: „.... wir sind Begnadete!“
         
        Zweifelsfrei!
         
        Dennoch sage ich persönlich lieber: wir sind begnadigte Sünder.
         
        Bin da ganz beim „erwachten Sünder“.
         

        Wir haben Paulus freimütiges Zeugnis in 1.Timotheus 1:15, wo er sich als den größten Sünder bezeichnet.

        „Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu retten, von welchen ich der erste bin“

        Man beachte hier die Zeitform „bin“. Paulus sieht sich in diesem Vers immer noch als Sünder und dies nachdem er schon viele Jahre im Glauben war.

         

        Paulus sagt nicht: von welchen ich der erste war und er sagt auch nicht: von welchen ich der erste war, aber heute bin ich ein Begnadeter.

         
        Und Paulus war sich bewußt, dass sein Weg den Kampf gegen die Sünde beeinhaltet und dieses bis zum Ziel so sein würde: Philipper 3:12-14
         
        Es ist schon merkwürdig, dass der erwachte Sünder angegriffen wird, weil er sich als Sünder bezeichnet/ nennt.
         
        Zu: „....dass es für den Heiligen Geist kein Hindernis gibt.“
         
        Der Hl. Geist kann aber sehr wohl von uns selbst behindert werden und wir können ihn auch betrüben.
         
        Gottes Wort ist sehr klar und betont eindeutig die Notwendigkeit des Gehorsams, auch als Voraussetzung für den Empfang des Heiligen Geistes: „Und wir sind Zeugen von diesen Dingen und der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen“ Apg 5,32.
         
        Wir sollten auch unbedingt beachten, dass wir ohne Gehorsam zum Wort Gottes die Echtheit unseres Glaubens verleugnen. Das wird uns in vielen Stellen der Schrift, sehr deutlich gemacht z.B.: „Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!“Röm 6,17, und: „Denn dazu habe ich auch geschrieben, dass ich eure Bewährung kennenlernte, ob ihr in allem gehorsam seid“ 2. Kor 2,9.
         
        Liebe Grüße
         
        Dirk
         

        1. Fox

          Guten Tag Dirk,

          es wäre sehr schade, wenn du nichts zu den Themen zu sagen hättest! Und beileibe soll das auch nicht die Aussage von mir dazu sein. Die Quellenangabe dazu habe ich gesehen, aber vermisst, dass du NICHT diese Ansicht teilst und deshalb habe ich DIR widersprochen.

          Nach meiner Erfahrung wird der Heilige Geist für Vieles herangezogen, wo man ihn fast bedauern könnte. Da dir WT und Co geläufig sind kennst du auch die Erfahrungsberichte. Geht es jemandem gut, der "zur Wahrheit gekommen" ist, konnte jemand teuer sein Haus verkaufen um Pionier zu sein, dann wurde dies mit dem Wirken des Heiligen Geistes gleichgesetzt. Und was ist mit denen, die täglich kratzen müssen um über die Runden zu kommen? Du schreibst über das Erfordernis des Gehorsams gegenüber dem Heiligen Geist. Doch ist gerade die Thematik über Datenschutz, Umgang mit Kindesmissbrauch u. a. eine Herausforderung, gründlich zu prüfen, worin genau der Gehorsam besteht.

          Mit Recht verweist du darauf, dass wir während unseres Daseins als geborene Sünder die Gnade durch das Opfer und die Auferstehung Jesu erfahren. Darauf möchte ich gern @GERD noch ein wenig eingehen.

          Noch eins: Wenn ich auch schreibe, dass ich dir (oder sonst einem Mitschreiber) widerspreche, so ist das keine Negation, sondern ein entgegengesetzter Gedanke, eine Anregung, manchmal die Hoffnung auf Intensivierung des Gedankenaustausches. Nicht mehr, nicht weniger. DANKE!

  22. Dirk

     

    Hallo,

     

    die LK hat weder Mut noch Demut, denn sonst würden sie sich für das „alte Licht, die alte Wahrheit“ entschuldigen.

     

    Hier ein Beispiel wie man Verfehlungen zugeben und um Vergebung bitten kann.

     

    Ganz im Gegensatz zur WTG/jw.org.

     

    Die ORG wird sich m.E. nie für ihre falschen Prophezeiungen und falschen Lehren entschuldigen, geschweige denn um Vergebung bitten.

     

    ( Fettdruck und Kursiv von mir, Fett= frühere Fehler, Kursiv= neue Erkenntnis )

     

    „Vergeben Sie uns unsere Verfehlungen“
    „Die Weltweite Kirche Gottes kurz WKG, englisch Worldwide Church of God (seit 3. April 2009 Grace Communion International), hat in den letzten Jahren ihre Position zu einer Reihe von lange beibehaltenen Glaubenssätzen und Praktiken geändert. Diesen Änderungen lag die Annahme zu Grunde, dass das Heil aus Gnade, durch Glauben, kommt. Wenngleich wir dies in der Vergangenheit gepredigt haben, war es immer mit der Botschaft verknüpft, dass Gott uns für unsere Werke, die heiligen, gerechten Charakter bilden, eine Belohnung schuldet.
    Über Jahrzehnte betrachteten wir komprissloses Halten des Gesetzes als die Basis unserer Gerechtigkeit.
    In unserem eifrigen Wunsch ihm zu gefallen, versuchten wir durch alttestamentliche Gesetze und Regeln eine Beziehung zu Gott aufzubauen.

    In seiner Gnade hat Gott uns gezeigt, dass alltestamentliche Verpflichtungen für Christen unter dem Neuen Bund nicht gelten.
    Er hat uns in den Reichtum seiner Gnade und in eine erneuerte Beziehung mit Jesus Christus geführt.
    Er hat unsere Herzen und Sinne für die Freude seines Heils geöffnet. Die Heilige Schrift spricht zu uns mit neuer Bedeutung und wir freuen uns täglich der persönlichen Beziehung, die wir mit unserem Herrn und Erlöser haben.
    Wir legten unseren Mitgliedern einen werke-orientierten Ansatz für das christliche Leben auf. Wir verlangten die Befolgung beschwerlicher Vorschriften des alt-testamentlichen Gesetzes. In Bezug auf die Kirchenleitung ließen wir einen stark legalistischen Ansatz walten.
    Unsere frühere alttestamentliche Denkweise leistete Einstellungen von Exklusivität und Überheblichkeit Vorschub, statt der neutestamentlichen Lehre von Brüderlichkeit und Einheit“

     

    Liebe Grüße

     

    Dirk

     

  23. Dirk

     
    Hallo,
     

     
    die Erklärungen und Beweggründe ( z.B. soziale Ächtung usw. ) derer die weiterhin oder noch in die Versammlungen gehen und weiter in der WTO bleiben sind menschlich gesehen nachvollziehbar, aber die Frage ist doch wie GOTT darüber denkt.
     
    Wenn man erkannt hat, dass diese oder jene Lehre eine Falschlehre ist, dass die Prophezeiungen der LK sich nie erfüllt haben, dass es sich um falsche Propheten handelt, dass so vieles statt Wahrheit einfach nur Lüge ist, dann sollte man auch den Mut haben dies zu bekennen und zu benennen.
     
    Kann man sagen, dass man ein Feigling ist, wenn man diese Lügen nicht anspricht, richtigstellt??
     

     
    Was sagt die Bibel über Feiglinge???
     

    Offb 21,8 Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner — ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

     
    Wir sollen mutig sein.
     

    5Mo 31,23 Und er befahl Josua, dem Sohn Nuns, und sprach: Sei stark und mutig! Denn du sollst die Kinder Israels in das Land bringen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein!

    Jos 1,9 Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!

    1Chr 28,20 Und David sprach zu seinem Sohn Salomo: »Sei stark und mutig und führe es aus! Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Denn Gott, der HERR, mein Gott, ist mit dir und wird dich nicht loslassen, noch dich verlassen, bis du alle Werke für den Dienst am Haus des HERRN vollendet hast!

     

    Mutig ist,… sich seine eigene Meinung zu bilden.

    Mutig ist,… den Gruppenzwang zu umgehen.

    Mutig ist,… sich zu dem zu bekennen was man denkt und erkannt hat.

     
    Für die Wahrheit von Gottes Wort gilt es mutig einzutreten.
     

     

    In den Versammlungen sitzen einige welche vieles von dem dort gelehrten als Lüge erkannt haben,

    die aber trotzdem niemals ihren Mund aufmachen, um dem entgegenzutreten – sie haben Angst, sich mutig auf die Seite Gottes zu stellen und haben Menschenfurcht, obwohl ihre Gewissen sich lautstark melden. Oh diese „schuldigen“ Gewissen, werden sie vielleicht auf einen stummen Himmel treffen, wenn sie dann, um Erbarmen flehen. Denn irgendwann ist die Zeit der Gnade vorbei und dann ist es möglicherweise bzw. wahrscheinlicherweise zu spät.
    Schiebt es nicht als weiter hinaus.
    Dieses Warten auf eine bessere, passendere Gelegenheit, ist das nicht eher eine Ausrede?

     

     

    Die Gerechten sind mutig wie ein Löwe: Sie lassen sich durch keine Schwierigkeiten oder Leid abschrecken und sind unverzagt angesichts der Vielzahl derer, die gegen sie angetreten sind. Wenn Gott für sie ist (Röm. 8,31), ist es gleichgültig, wer gegen sie ist, denn der Kampf ist Seiner und nicht ihrer.
    Die Wahrheit zu sagen erfordert Mut und wohl deshalb entscheiden sich viele dagegen.

    Mit dem Verschweigen der Wahrheit fügt man sich selbst Schaden zu. Man bekommt ein schlechtes Gewissen und trägt Schuldgefühle mit sich herum.

    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann ist das Verhalten wenn man am GM teilnimmt.

    Obwohl man weiß, dass unser Herr Jesus wünscht, dass man von den Symbolen nimmt verweigert man es und zwar aus Menschenfurcht.

    Jeder weiß, dass man sich zu Ihm bekennen muss und zwar vor allen Menschen, sonst wird Er sich nicht zu uns bekennen.

    Was sagen diese Personen als Entschuldigung zu Jesus Christus?

    Vielleicht: Ach Jesus, ich konnte leider nicht von den Symbolen nehmen, denn dann hätten mich alle verwundert und empört angesehen und demnächst hätte ein Ältestengespräch angestanden.

    Was wird der Sohn Gottes und sein allmächtiger Vater von dieser „Entschuldigung“ halten??

    Auch die „Ausrede“, dass man es zuhause nachgeholt hat, macht das öffentliche Nichtbekennen nicht ungeschehen.
    Liebe Grüße

     
    Dirk
     

    1. Fox

      Hallo Dirk,

      noch einmal sehe ich mich veranlasst, auf deine Argumentation zu antworten: Es ist leicht, wenn man nicht in dieser Situation ist, über Schuld, ein schlechtes Gewissen und Gottesstrafe zu reden.

      Wir sollten uns nicht gegenseitig mit solchen Vorwürfen belasten, vielmehr in Erinnerung behalten, dass es für den Heiligen Geist kein Hindernis gibt. Ganz egal, was ein Mensch für einen Müll gelehrt bekommt, unser himmlischer Vater, sein geliebter Sohn und der Heilige Geist sehen uns Menschen so, wie wir als wieder mit dem Vater Versöhnte handeln und denken werden. Sie kennen unser Herz, sie wissen, wie unterschiedlich Menschen mit Streß, Anfeindungen und scheinbarer Ausweglosigkeit umgehen.

      Wir wiederum wissen, wie intensiv Sekten wie Jehovas Zeugen reales Denken verzerren. Als Beispiel sei die Behauptung genannt, Jehovas Name müsse gerechtfertigt werden und deshalb ist der Predigtdienst nötig! Als hätte keiner von ihnen die Aussage Jesu gelesen, dass es Gott dem Vater möglich gewesen wäre, aus den Steinen Kinder Abrahams zu machen wenn dies nötig gewesen wäre. Hat ein Allmächtiger es jemals nötig, sich rechtfertigen zu müssen? Klappt´s noch? Und beim Gedächtnismahl: Wir alle wurden gewarnt, wenn man von den Symbolen nehme, so sei dies für unser Gericht, sprich für eine Verurteilung Gottes an uns! Wer will denn sowas! Aber wir haben es geglaubt, weil wir geglaubt haben, dass diese Organisationsführung exklusive Einsichten durch Jehova erhält.

      Die Frage: Gibt es eine "richtige" Religion? Nein! Es gibt nur einen richtigen Glauben, nämlich den, dass Jesus Christus, der Sohn unseres himmlischen Vaters im Fleisch geboren wurde, für uns gestorben und am dritten Tag auferstanden ist um zur Rechten Gottes sitzend auf den Zeitpunkt zur Unterwerfung seiner Feinde wartend. Wir sind alle nicht besonders helle hinterm Pony und deshalb von diesem Glaubenskäfig frei geworden, wir sind Begnadete!

       

      1. RoKo24

        Die Frage: Gibt es eine "richtige" Religion? Nein! Es gibt nur einen richtigen Glauben, nämlich den, dass Jesus Christus, der Sohn unseres himmlischen Vaters im Fleisch geboren wurde, für uns gestorben und am dritten Tag auferstanden ist um zur Rechten Gottes sitzend auf den Zeitpunkt zur Unterwerfung seiner Feinde wartend.

        Ich möchte das unterschreiben mit eigenhändiger Unterschrift. Einen Glauben, unabhänig einer Religion. Jeder, der mehr zu dem macht was war und ist, sind menschliche Regeln die nichts mit dem alten Christentum, Jesu als Gründer innehaben. Das sind Religionen. Alle falsch. Wahr ist, Jesus als Gründer seines Königreiches und alles Gedöns mit eigenem Volk usw und nur wir und nur heute und was nicht alles, Müll! Jeder der Glauben ausübt, wird gerettet werden. Wie jemand Glauben ausübt kommt vom Herzen und bedarf keiner Belehrung oder Wegeeinengung, so ja und so nicht.

        Meine Unterschrift: RoKo. Liebe Grüße

    2. pit an Dirk

      Lieber Dirk.

      Veto, euer Ehren.

      Ich bin kein Richter.

      Deine AT-Texte berühren mich nicht.

      Schon aus dem Kontext kannst du leicht ersehen, dass diese Texte nicht auf die Situation eines Noch-ZJ`s übertragen werden können.

      Es ist das Sich zum Herrn bekennen, dass sich dagegen ausspricht.

      Wie kann ich mich als Noch-ZJ  gegen JHWH und seine Org. aussprechen, ohne zum Korah zu werden? Doch garnicht, oder?

      Und welche Rolle soll dann noch das Nehmen oder Nichtnehmen der Symbole spielen?

      In Bezug auf die unterschiedliche Hoffnung?

      Wie also willst du den Weg eines Menschen zum Herrn hin verurteilen?

      Dessen verwahre ich mich.

      Römer hilft dir da nicht weiter.

      Es ist eben nicht dein Kampf. Meiner ebenso wenig.

      Wie also willst du darüber richten?

      Jeder hat seinen eigenen Weg zum Herrn hin und du bist nicht Herr meines Weges.

      Wie kannst du das GM als Argument einsetzen?

      Als ob das was damit zu tun hätte, wenn doch die Org darauf plädiert, dass man eine andere Hoffnung hat.

      Biste wieder bei Korah.

      Also lös den Knoten erstmal bei dir selbst, bevor du das bei anderen tust.

      Und dann auch noch als einzig richtig bezeichnest. Willst du das wirklich?

      Friede pit

  24. Liebe Brüder und Schwestern,

    ich habe einen Freund, der von verschiedenen Ältesten einiger Versammlungen ohne ersichtlichen Grund seit Jahren massiv gemobbt wird. Es wurden sogar durch die Ältesten diverse Straftatbestände erfüllt, für die es leider keine Zeugen gibt. Darüber hinaus gaben die Ältesten unter anderen Zeugen bekannt, dass das neue DSGVO-Gesetz sie überhaupt nicht interessiert und sie machen können, was sie wollen - ihr Ältestendasein allein sei bereits eine Berechtigung dafür! Eine Einsicht in die eigenen Daten wurde dem Bruder trotz der neuen Gesetzeslage bis zum heutigen Tag verweigert, denn NUR die Ältesten und das Bethel seien befugt, in seine Daten einzusehen. Es wurde ihm lediglich die Verkündigerberichtskarte angeboten.

    Mein Freund ist schwer erkrankt und befindet sich in ärztlicher Behandlung. Gerne würde ich ihm helfen, weiß nur nicht wie. Habt ihr eine Idee oder eine Anwaltskanzlei, die auf solche Fälle spezialisiert ist?

    LG

  25. Schneeflocke

    Uiiii, schon als ich den Anfang las war ich sehr gespannt auf diesen Brief!! Vielleicht, weil auch ich diese Woche einen Brief an einen wirklich guten alten Freund verfasst habe, der uns vor fast genau drei Jahren (schweren Herzens) die Freundschaft kündigte.
    Schon ein Satz am Anfang brachte mich zum Überlegen: "Ich habe nicht erwartet, dass du mir in allen Dingen zustimmst, denn ich weiß, dass jeder seinen Weg allein gehen und verantworten muss." - in dieser Aussage steckt wirklich so einiges drin!
    Ich möchte allerdings und auch wirklich nur ganz kurz eine andere Facette erwähnen. Das Gewissen eines jeden unterscheidet sich, es ist schon irgendwie etwas persönliches, oder? Gibt es dann tatsächlich eine Pflicht zum Ungehorsam? Bzw. wie drückt diese sich aus, ausschließlich "mutig", "laut" und "öffentlich" oder gibt es auch den leisen und sanften Mut, der sich vor allem im Inneren entzaubert?! Hmmmm... Auch das, denke ich, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Wenn die Liebe als verpflichtend gilt, und Eltern sich z. B. aus genau dieser Liebe zu ihren Kindern dafür entscheiden ihren persönlichen Herzensglauben nicht in der Versammlung öffentlich zu machen, sich vielleicht einfach "nur" langsam zurückziehen oder noch nicht einmal das, wer will das verurteilen? Sind nicht solche stillen Kämpfe manchmal nicht weniger kräftezehrend und brauchen diese Brüder und Schwestern nicht auch oder sogar gerade (!) das vollste Gnadengüteverständnis des Herrn? Kann nicht unheimlich viel Gutes damit bewirkt werden, weil demütiges und verständiges Lieben solcher Eltern die wahre Wahrheit in die Herzen der Kinder als eigenes Beispiel einbrennen wird?! Liebe ist so unfassbar anziehend, ein Sprichwort sagt, dass sie ein Magnet ist, dem man sich nicht entziehen kann. Und so ist es tatsächlich, wenn man sich auf Christus einlässt...!!
    Mein Sohn hat mir heute gezeigt, dass es interessant wird, wenn man die Dinge manchmal aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.
    Es ging um die Sonne (war ja warm heute... ;-)) , die Erde und die Bewegung, Umkreisung, dass wir (zumindest ich) es gar nicht bemerken und es trotzdem so ist. Er sagte "Mama, die Welt ist doch eine Kugel." Ich "ja..." Er "wenn man immer weiter geht, viel weiter, dann muss es doch irgendwann HOCH gehen!" Hmm, ich hab überlegt, wie meint er es?! Ich dachte für mich wenn man diesen kindlichen Gedanken logisch verfolgt, müsste es ja irgendwann RUNTER gehen. Bis mir eine schlüssige Erklärung einfiel, die mir noch dazu verhalf, Dinge von verschiedenen Seiten sehen zu können. Obwohl sie sich scheinbar widersprechen, ist jede auf ihre Weise vertretbar und richtig.
    Wenn man die Weltkugel von innen betrachtet, dann geht die Krümmung tatsächlich nach oben, als von außen gesehen fällt sie aber allerdings ab...
    Was ich schlicht und einfach damit sagen will ist: super und toll und superspitzentoll für jeden, der die offizielle Loslösung der Org bewältigt, dafür kämpft und leidet und den Sieg der Freiheit erringt!! ????
    ... Aber bitte vergessen wir nicht diejenigen, die leise sind, die ängstlich sind, die auf ihre Weise andere Wege gehen um sich zu befreien, sei es auch "nur" innerlich und in ihrem Herzen. Genau dort, im Herzen, beginnt doch alles und wird es vollendet. Für den einen nach außen durch Faktenschaffung sichbar, für den anderen durch ein bloßes Leuchten des Herzens fühlbar. ❤️
    In inniger Umarmung mit Euch allen
    Schneeflocke

    1. Meereswoge

      Guten Morgen, liebe Schneeflocke. Danke Dir für Deinen Kommentar, der bestimmt vielen Brüdern und Schwestern einen großen Stein vom Herzen fallen läßt. Mir auch.....

      Es ist tatsächlich so, wer Familie und Freunde drinnen hat, darf die Liebe zu ihnen nicht einfach verschleudern. Auch hier spielt das Gewissen wieder eine gr Rolle. Die Kinder sind Geschenke Gottes und wir lieben sie von Herzen.....Möchten ihnen nicht weh tun......Den Weg, den jeder einzelne geht, geht ihn an der Hand unseres gütigen Vaters und im Licht unseres Herrn Jesus.Für jeden einzelnen ist es DER Weg für ihn. Bei unseren Brüdern und Schwestern kann er ganz anders aussehen. Die Liebe versagt nie......Hauptsache mit unseren beiden Höchsten....Sie führen uns hinaus.Den einen langsam, den anderen schneller......Seid mutig und stark und habt keine Angst..... Diese Worte sollen uns begleiten. In Rom 14:22 stehen die Worte: "Die Überzeugung, die Du selbst hast, sollst du vor Gott haben. Wohl dem, der sich nicht zu verurteilen braucht, bei dem, was er für Recht hält. Das gibt uns die Freiheit, zu entscheiden, wie wir den Weg hinaus finden.

      Einen lieben Gruß aus dem sonnigen Sachsen schickt Dir Meereswoge

    2. Stachelbeere @ Schneeflocke

      Liebe Schneeflocke.
      Ich möchte mich auch ganz sehr für deine tief ins Herz gehenden Worte bedanken. Das hat mir sooooo gut getan.

      Wir gehen ja auch noch in die Versammlung und genau wie du beschreibst, ist es fast jedes Mal ein Kampf.

      Auf der einen Seite die "Belehrung", auf der anderen Seite das eigene Gewissen,die eigenen Gedanken dazu, die am liebsten laut aufschreien würden. Oft schäme ich mich in der Versammlung vor Gott und Jesus, ganz schlimm war es zum GM.

      Es zerreißt einen manchmal innerlich, auch wenn man überlegt, wie es weiter gehen soll. Ebenso wenn man bedenkt, das fast alle lieben Menschen, denen ich heute Abend die Hand in der Versammlung reiche, sie mir morgen nicht mehr entgegen strecken würden, wenn ich nicht mehr dabei wäre.

      Das kostet Kraft...

      Bei uns ist es der leise, innerliche Weg der Befreiung. Ich flehe zu unseren beiden Höchsten, das sie uns den Zeitpunkt zeigen, an denen es für uns absolut nicht mehr vertretbar ist in die Versammlung zu gehen. Auch möchte ich darauf vertrauen, das unser Weg dann, wie bei vielen anderen hier, offiziell wird, durch die von Gott gegebene Kraft und seinen Mut.

      Ganz innige Grüße von der Stachelbeere und allen einen wunderschönen Frühlungstag in Gottes neu erblühender Natur.

       

  26. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    hab vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Briefes. Da finde ich mich in vielem wieder. Seitens der Organisation wird stets vermittelt Mut im Predigtdienst, im Umgang mit Kollegen, Nachbarn, andersgläubigen Verwandten etc. zu zeigen. So kenne ich viele die mit Herzklopfen an die Türen gehen, hoffen, dass niemand aufmacht. Und Angst vor jeder kleinen harmlosen Geburtstagsfeier in der Schule oder der Arbeit haben. An manchen dieser Tage in Urlaub sind oder krank (ggf. wirklich vor Angst).

    Mir hat es stets sehr viel Mut abverlangt mich in meiner organisationstreuen Zeit als Zeuge Jehovas zu erkennen zu geben. Auf Kongressen oder in der Versammlung dasitzen mit einem schlechten Gewissen weil ich es wieder mal versäumt habe Zeugnis zu geben. Das war nicht schön.

    Nun ist es an der Zeit für mich Mut zu beweisen um in die andere Richtung zu gehen. Ein frei von organisationszwängen werdender Mensch zu sein. Ich habe schon geschafft aus der Leben- und Dienstzusammenkunft auszutreten. Und nun muß ich ja um vor mir selber bestehen zu können NEIN sagen zur Abgabe einer quasi Blanco-Unterschrift zur Aushebelung des Europäischen Datenschutzgesetzes. Am 18. Mai endet die Abgabefrist für die Unterschrift. Also spätestens in 4 Wochen wird meine Weigerung dem Sklaven zu folgen öffentlich bekannt. Am Schluß des vorgelesenen Briefes hieß es ja, dass wir dadurch unsere Loyalität und unser Vertrauen zum treuen und verständigen Sklaven beweisen können. Unser lieber Bruder @Matthäus hat schon vor Jahren angedeutet, dass irgendwann eine Treuebekundung per Unterschrift eingefordert wird. Die Organisation hat hier geschickt das neue Datenschutzgesetz für ihre Zwecke ausgenutzt.

    Herzliche Grüße an alle und genießt den schönen Frühling

    Anna

     

     

    1. Richard

      Hallo,

      diese Angst von der du berichtest kenne ich! Mir erging es ebenso! Zwar bin ich "in der Wahrheit" aufgewachsen, aber ich war eigentlich immer ein Mitläufer. Ja mir war es sogar peinlich mich als Zeuge Jehovas zu outen. Es hat bis zu meinem dreißigsten Lebensjahr gedauert, bis ich mich von der Organisation befreit habe. Heute bin ich 64 Jahre alt, und es geht mir gut ohne die Organisation! Ich bereue meinen Eintritt in die "böse Welt" nicht. Ich würde es immer wieder tun, nur viel früher. Aber da war ja diese Furcht vor der Organisation, vor Ältesten, Brüdern, Eltern. Vor Menschen eben!

      LG Richard

      1. hei-bea

        Hallo Richard,

        es spricht für Dich, diesen Schritt überhaupt gegangen zu sein Angst und Furcht vor dem nahen

        Umfeld hält die Menschen klein, läßt sie nicht "wachsen". Und dann wollte man ja auch nicht

        als eine der vielen Leichen zum "Vogelfutter" werden! ( Siehe Illustrationen in Veröffentlichun-

        gen der ZJ). Ich bin Dein Jahrgang und habe die Wahrheit hinter der Wahrheit erst viel später

        erkannt, aber mich dann auch "befreit"! Wohl dem, der es hinter sich hat...

        Grüße aus dem Harz              hei-bea

        1. richard

          Liebe hei-bea,

          vielen Dank für deinen lieben Gruß. Bist du denn immer noch ziemlich religiös, oder hat sich das relativiert? Bei mir ist es so, dass ich mich bis vor ca. 7 Jahren überhaupt nicht mehr mit dem Glauben auseinandergesetzt hab. Dann ist meine Mutter als Zeugin verstorben. Ich hab sie auch von den Brüdern beerdigen lassen. Ja, und da hat mich irgendwie die Vergangenheit wieder eingeholt. Und dann bin ich auch noch auf diese Website hier gestoßen!

          LG in den Harz, und noch ein paar Sonnenstunden

          Richard

        2. hei-bea

          Guten Morgen Richard,

          bin ich denn immer noch ziemlich religiös?- Nach einigem Nachdenken bin ich zu dem

          Schluß gekommen, dass es eine Frage der Definition ist. Ich habe n i e zu denjenigen ge-

          hört, die von morgens bis abends die Bibel lesen um sie bei jeder Gelegenheit zu zitieren.

          Aber - ich habe versucht herauszufinden, was ein Schöpfergott, sprich unser himmlischer

          Vater eigentlich von uns kleinen Menschlein erwartet und möchte. Das widersprach nach

          meinem Verständnis vielem, was in der Vs der ZJ ablief. Da ich konsequent bin, habe ich

          nach einem besonders brisanten Vorfall die Vs verlassen und nachgedacht, wie es wei-

          tergehen soll, denn das Bedürfnis nach Nähe zu unserem himmlischen Vater war im-

          mer da. Da ich ihn sehr schätze und dankbar für alles bin, was er für uns getan hat und

          noch tut, habe ich einen Teil der gewonnenen Freizeit genutzt, um - wie in einer guten

          Beziehung oder Ehe - meinem Gott näher zu kommen, ihn besser zu verstehen und

          zwar o h n e eine, sich "dazwischen" drängende  JW-Org, die in einer "Zweierbezie-

          hung" Mensch- Gott auch ni c h t s zu suchen hat. Nachdem ich mir das klar gemacht

          hatte, fühlte ich mich "befreit". Mein Glauben ist direkter, eigentverantwortlicher,

          dankbare und tiefer dadurch geworden und ich würde mich n i e wieder einer "Kir-

          che" anschließen. Wenn ich Rat brauche, habe ich die Bibel und liebe "Gleichge-

          sinnte" auf BI und privat. Die kurze Antwort auf Deine Frage lautet also: ja, ich bin

          religiöser im Sinne von "glaubender" geworden...

          Grüße aus dem sonnigen Harzmorgen                   hei-bea

        3. Butterblume

          Liebe Hei-Bea, lieber Richard

          entschuldigt mich, wenn ich da so dazwischen komme..... Wir sind hier tief gläubig, aber nicht religiös, oder? Wenn wir religiös wären, würde doch eine Religion dahinter stehen?

          schönen Frühling Euch allen!

          Butterblume????

        4. richard

          Danke,

          für deine ermunternden Worte!

          Du, und bestimmt die meisten hier sind viel bibelfester als ich!

          Können sich auch wesentlich besser ausdrücken.

          Aber ich schätze das.

          Vielleicht finde ich ja auch mal wieder die Zeit, um mich noch mehr mit Glauben und Religion auseinander zu setzen!

          LG Richard

      2. Birgit

        Birgit@Richard

        Lieber Richard,

        mein irdischer Vater sagte;Birgit spring vom 3 Meterbrett.Ich tat es.

        Spring vom 7,5 Meter Brett Birgit..ich tat es.

        Spring von 10 Meter mit Handstand und Köpper 😉 ,ich tat es.

        Kein Problem...Daddy..weil ich keine Angst hatte.

        Angst ist nur ein Gefühl.Das kann man abstellen.

        Ein Vogel auf einem Ast verlässt sich nicht auf den Ast.....sondern?

        Auf seine Flügel.

        Wir alle wurden im Ebenbild unseres Schöpfers gemacht...es wird Zeit ,das zu erkennen.

        Wenn unser Schöpfer uns in seinem Ebenbild erschaffen hat...was sind wir?

        Wenn ein Gott etwas erschafft,in seinem Ebenbild,sind WIR ALLE Götter?

        Diese Frage beschäftigt mich schon lange.

        Wie seht ihr das?

        1. Eine wunderbare Frage liebe Birgit und ich denke und fühle es sogar, JA wir sind in unserem eingeschränkten Sein wie unser Schöpfer, auch wenn nur ein winziger Teil von IHM.

          Den Gottesstatus allerdings erhalten wir erst dann wenn uns unser Herr seinem Vater übergeben hat nachdem die Lehr-Aufgaben in dieser Matrix erfüllt sind. Ich kann aber nur für mich sprechen, jeder mag hierbei seinem eigenen Geistverständnis folgen, denn unsere Wege IN unseren Herrn und sein Weg in uns ist vollständig individuell.

          Das besondere für mein Empfinden ist die Verbindung aller Leibesglieder mit und in SEINER Liebe, sie alle werden EINS so wie er mit dem Vater EINS ist, nur auf einer viel höheren Ebene. Für uns kleine Menschen nicht erfassbar, aber im kleinen Hier und Jetzt für uns erlebbar und das über alle menschlichen Grenzen hinaus!

          Ein Geschenk Gottes in seinem Sohn, an seine Kinder und welches von ihnen müsste da noch Ängste haben, sie alle sind in ihm geborgen für die Ewigkeit! LG Tom

           

    2. M.N.

      Die bedeutungsmäßige Neudefinition der "Mut/mutig sein"-Vokabel ist ein typischer JW.Org-Rabulismus (wie auch "gut", "richtig", "treu" u. a.).

      In JW.Org-Ideologie ist "Mut/mutig sein" gleichbedeutend mit "kecke Tollkühnheit; freche Unbekümmertheit" im "dickfelligen" Hinausposaunen der eigenen ZJ-Affiliation vor anderen, i.d.R uninteressierten bis feindlich gesinnten Menschen. Die Org usurpiert dieses Attribut, um ihre menschliche, eigenzweckdienliche "Predigtdienst verrichten/Zeugnisgeben"-Direktive zu pushen und ihre "Verkündiger"-Befehlsempfänger dazu zu drängen, auf Biegen und Brechen, koste es was es wolle, zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als Multiplikatoren ihrer Organisationsinteressen und als Produktvertriebler aufzutreten, ungeachtet der daraus für die "Verkündiger"resultierenden Nachteile und Schäden. Mehr hierzu steht im Glossar unter "Mut; mutig."

      Gruß,

      M.N.

    3. hei-bea

      Liebe Anna,

      ich finde es super und freue mich, dass Du den Mut aufbringst, in die "andere", die richtige Richtung

      zu gehen - mit allen Konsequenzen. Warum tust Du das? - Um vor Dir selbst bestehen zu können! Das

      ist die Motivation, die uns letztendlich auch Jesus viel näher bringt, zumal wenn man bedenkt, dass er

      ja noch viel "mutiger" sein mußte - bis in den qualvollen Tod! Soweit sind wir noch lange nicht und

      tun uns trotzdem mit gewissen Entscheidungen manchmal so schwer...Jetzt winken geistige Freiheit,

      Glück, Zufriedenheit und das Wissen, Gott zu gefallen und- mehr Zeit für die schönen Dinge des Le-

      bens...

      Liebe "Frühlingsgrüße" aus dem Harz          hei-bea

      1. Anna

        Liebe hei-bea, liebe Omma, liebe Schwestern und Brüder,

        diese Unterschrift würde mir meine  Selbstachtung nehmen. Irgendwann ist einfach Schluß mit verbiegen lassen. Wird auch interessant was die organisationstreuen Verwandten meines Mannes dazu sagen, irgendwie spricht sich das schon rum. Weil wir ja dann auch auf keinen "Listen" im Königreichssaal usw. mehr stehen 🙂

        Gestern abend bis heute früh was ein  österreichischer Freund aus den BI-Anfangstagen bei uns. @Glocknerkönig, wer ihn noch kennt. Das war schön!

        Herzliche Grüße aus dem Frühling Anna

    4. Omma@Anna

      Meine liebe Anna,

      bei uns war der Oppa der mutigere Teil von uns Beiden.  Mir ist es genauso  ergangen, wie du es beschreibst.

      Ich kann mich noch gut an einen der letzten großen Kongresse erinnern, es wurde, wie so oft, plötzlich und ohne Vorankündigung, eine Resolution vorgetragen, und von allen erwartet sie begeistert anzunehmen, ohne eigentlich richtig zu wissen, wofür man da seine Zustimmung gibt. Mir war irgendwie nicht wohl bei der ganzen Sache, habe aber, zwar zögerlich, um nicht aufzufallen, mitgeklatscht. Und der Oppa? - Er saß da und hat demonstrativ seine Hände in den Schoß gelegt, unter den entsetzten Blicken der Anderen, einschließlich unserer Familie. Einige Zeit später dann ein Programmpunkt in der Heimatversammlung, der wieder Druck ausüben sollte.  Der Redner sagte von der Bühne, wir haben ja alle begeistert der Resolution auf dem letzten Kongress zugestimmt ....

      Der Oppa flüsterte mir zu: "ICH NICHT!!!"  -  Ich nahm mir vor, in Zukunft mutiger zu sein!  Ich dachte dabei an den Bibeltext:

      Matthäus 10:32+33   (Hoffnung für alle)
      32 Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde ich mich auch vor meinem Vater im Himmel bekennen.
      33 Wer aber vor den Menschen nicht zu mir steht, zu dem werde ich auch vor meinem Vater im Himmel nicht stehen.«

      Ach, liebe Anna, das ist kein leichter Weg, wenn man von Natur aus zurückhaltend ist, und nicht auffallen möchte. Das macht sich die Org. zu nutze, den Gruppenzwang, und die Menschenfurcht. Denken wir nur an Petrus, auch er ist in die gleiche Falle getappt, aber mit Hilfe des Heiligen Geistes zeigte er später unerschütterlichen Mut. Das hatte Jesus vorausgesehen, denn er sagte ja zu ihm:

      Lukas 22:32   (Hoffnung für alle)

      32 Aber ich habe für dich gebetet, dass du den Glauben nicht verlierst. Wenn du dann zu mir zurückgekehrt bist, so stärke den Glauben deiner Brüder!«

       

      Ja, Petrus hatte durch diese Erfahrung gelernt, und konnte seine Brüder dadurch viel besser verstehen, - dass war Lebenserfahrung -, die er weitergeben konnte. Auch hatte er gelernt, sich selbst nicht zu überschätzen, sondern sich stets Kraft von oben zu erbeten, und dann sich in kleinen Dingen zu üben, damit er dann in größeren Dingen treu sein könne.

       

      Lukas 16:10   (Hoffnung für alle)

       
      10 Nur wer im Kleinen treu ist, wird es auch im Großen sein. Wenn ihr bei kleinen Dingen unzuverlässig seid, werdet ihr es auch bei großen sein.

      Du schreibst davon: "Unser lieber Bruder @Matthäus hat schon vor Jahren angedeutet, dass irgendwann eine Treuebekundung per Unterschrift eingefordert wird." Ja, davon hatte ich auch von anderer Seite schon gehört. Unser lieber Brd. Ray Franz hatte auch schon in seinem zweiten Buch angedeutet, dass es immer schwieriger werden würde, als Aufgewachter, in der Org. zu leben und gleichzeitig nach seinem Gewissen zu handeln.

      Liebe Anna, ich möchte auch dir einen ganz lieben Frühlingsgruß in den Süden senden, und hoffe, dir auch bald endlich auf deine liebe Mail antworten zu können.

      @Tilo
      einen ganz lieben Dank, für die Veröffentlichung, dieses zu Herzen gehenden Briefes!

      Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

      1. Boas@Omma, Oppa

        Liebe Omma,
        Lieber Oppa,

        heute hab ich was gedreht. Viele werden vielleicht entsetzt sein. Aber irgendetwas hat mir heute gesagt, tue es! Heute waren wieder mein Bruder und meine Schwägerin da, um meinen Vater zu besuchen. Da habe ich sie spontan gefragt, ob sie die EINWILLIGUNG HINSICHTLICH DER VERWENDUNG PERSONENBEZOGENER DATEN schon unterschrieben hätten. "Natürlich. Haben wir sofort gemacht."

        Und dann kam die Frage, warum unserem Vater diese Einwilligungserklärung noch nicht von den Ältesten vorgelegt wurde. Ich machte sie auf den Passus aufmerksam, "...um geistlichen Beistand zu erhalten." Dann sagte ich ihnen, dass die Hirten unseren Vater seit fast zwei Jahren alleine (verrecken) lassen. Abgesehen von vor 18 Monaten, wo Älteste mittels Rechtsanwalt wegen Dateneinsicht herzitiert werden mussten . Und ich würde unserem Vater raten, diese Einverständniserklärung zu unterzeichnen.

        Wenn man ihm nicht diese Möglichkeit zur Einwilligung gibt, können die Ältesten nach seinem Tod behaupten, dass sie von Gesetzeslage nicht dazu befugt waren, ihn in seinen letzten Tagen, Monaten Jahren zu besuchen und geistlichen Beistand zu leisten. Und sie könnten dadurch als Versager als Hirten ihre Hände in Unschuld waschen. Deshalb meine heutige Frage an die Beiden: "Wo bleibt das Blatt mit dem Datenschutz für unseren Vater?"

        Und ich hätte da noch viele Hünchen mit den Ältesten der Versammlung zu rupfen. Aber das betreffe nicht Gesetze, sondern biblische schwere Sünden.

        Habt ihr mal gesehen, wie eine Gazelle vor einem Löwen flieht? Dann könnt ihr euch die Situation bildlich in etwa vorstellen, wie sie fluchtartig das Haus verlassen haben. So lange mein Vater lebt, wird er ein schmerzhafter Dorn im Auge der WTG bleiben. Und wenn er seinen Weg bis zu Ende gegangen ist, wird er ein ewiges Mahnmahl für das Versagen der LK bleiben. Wenn sich die Ältesten nicht melden, werden wir einen Notar einschalten, damit sie sich nicht vor ihrer Verantwortung drücken können. Direkt an den Datenschutzbeauftragten in Berlin.

        Ich hatte heute wieder erheiternde Situationen, die ich Euch nicht vorenthalten wollte. (breites grinsen)

        Boas

        1. Janus@Boas

          Hallo Boas,

          vielleicht willst du ja das Schreiben per Einschreiben gleich den Ältesten schicken: https://www.reddit.com/r/exzj/comments/8a6dci/datenschutzerkl%C3%A4rung_deutsch

          Ich warte auch noch auf mein "persönliches Formular" um die Unterschrift zu verweigern.

          Es grüßt

          Janus

        2. Omma an Boas

          Lieber Boas,

          ich musste deinen Kommentar dreimal durchlesen:

          Beim ersten Mal: "Huch, was ist dem Boas denn da eingefallen?"

          Beim zweiten Mal: "Manches verstehe ich schon besser, aber der Satz: "Und ich würde unserem Vater raten, diese Einverständniserklärung zu unterzeichnen." ??????????

          Beim dritten Mal: "Puhhh, ist ja noch mal gut gegangen."

          Aber, lieber Boas, was wäre, wenn deinem Vater dieses Schriftstück tatsächlich vorgelegt worden wäre? Hätte er es mit gutem Gewissen unterschreiben können? Ich denke an die Worte unserer lieben "Anna", sie schrieb in ihrem Kommentar: "Am Schluß des vorgelesenen Briefes hieß es ja, dass wir dadurch unsere Loyalität und unser Vertrauen zum treuen und verständigen Sklaven beweisen können."

          Ich denke, auch diesem Satz hätte man dann ja zugestimmt, denn die Unterschrift gilt ja für alles. Ja, lieber Boas, meine Bauchschmerzen bleiben, auch beim vierten durchlesen deines Kommentars, auch wenn ich große Teile deines Kommentars nachvollziehen kann, aber das "Kleingedruckte" bereitet mir Unbehagen........

          Ich hoffe, du bist mir nicht böse, dass ich so offen war. (?)

          Ganz liebe Grüße senden dir und deinem Papa  Omma und Oppa

        3. hei-bea

          Hallo Omma,

          ich finde Eure Einstellung sehr ausgeglichen und kann sie nur unterstreichen! Ich möchte

          @Boas noch etwas hinzufügen: ich verstehe nicht, warum Du immer noch - egal in welcher

          Form - den Kontakt zu der JW-Org suchst! Du willst u.a. "Hühnchen" rupfen, aber macht

          das wirklich Sinn? Was bringt es Dir, ob "Älteste" sagen können, sie waschen ihre Hände

          in Unschuld oder nicht?! Der Höchste kennt doch die Umstände ganz genau, i h m kann

          keiner etwas vormachen! Willst Du dieses "neverending" Drama nicht langsam um Eurer

          selbst Willen beenden?! Warum nicht diesbezüglich zur Ruhe kommen? Ihr müßt doch

          keinem etwas beweisen!!!

          Lieber Boas, ich mach mir ein paar sorgenvolle Gedanken um Dich und möchte gern,

          dass Du wieder eine gewisse Lebensfreude bekommst; außerdem ist es Frühling: tan-

          ke mal ein paar Glücksgefühle in der erwachenden Natur, denk p o s i t i v!

          Grüße an alle aus dem sonnigen Harzwetter              hei-bea

        4. Boas@Bea

          Liebe Bea,

          wollte mich an dieser Stelle für unseres gestrige schöne Telefongespräch bedanken. Papa hat sich sehr über Deine Grüße gefreut. Du bist so herzerfrischen direkt und frei von der Leber weg. Ich liebe das.

          Ganz liebe Grüße
          Boas

        5. RoKo24

          Lieber Boas,

          Lieber Boas, Deine Gedanken finde ich sehr gut bedacht und fürsorglich Deinem Vater gegenüber der so lange mit der Versammlung verbunden war und nur, weil er jetzt ein Pflegefall ist, jetzt nicht mehr? Wie schäbig. Das soll von den Hirten die Umsetzung der Wahrheit sein?
          Ich meine, Du denkst wie ein gerichtlich bestellter Vormund. Man muss die Dinge im Sinn des Betroffenen regeln und weniger wie man selbst denkt oder handeln würde. Ein Spagat. Ich möchte eine Textstelle der NWÜ anführen:

          Mat 25:31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32  Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33  Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.
          34  Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35  Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36  nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37  Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38  Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39  Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40  Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘
          41  Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42  Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43  Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44  Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45  Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46  Und diese werden in die ewige Abschneidung  weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

          Def. Schafe:
          40  Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

          Def. Böcke:
          45  Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten  n i c h t  getan habt, habt ihr es mir  n i c h t  getan.

          Mehr muss man gar nicht vortragen. Deinen Vater den Hirten der Versammlung ins Gedächtnis zu bringen, dem Kreisaufseher, dem Bezirksaufseher und dem Zweigbüro finde ich gut. JHWH wollte keinesfalls, wenn Hirten nach Kranken zu sehen nicht sonderlich viel Tamtam machen. Er wollte gerade, dass sie es machen. Viel zu stolz klopfen sich manche Hirten auf die Brust, Bruder XY, ach, ein toller Vortrag, vernachlässigen aber dann ihr Tun. Armseelig! Sie weiden sich selbst (Hesekiel Kap. 34, nach dem lesen wird man ganz stumm und nachdenklich…). Ein Beweis mehr ist ein Beweis mehr. Ich denke darum geht es Boas.

          So, und danach Frühling geniesen.

          Noch ein Wort zu Richard,
          so viel Bibelkenntnis braucht man gar nicht. Wissen allein und Kenntnisse wo etwas in der Bibel niedergeschrieben steht rettet niemand. Viel Wissen kann sogar zum Stolz führen, Erhabenheit oder Wertdenken. Und man fühlt sich größer als man ist. Eine niedere gute Tat hingegen ist ein Werk, und Jesus wird es nie vergessen. Gut, wer viele Werke hat. Ganz ohne viel Wissen. Das macht reich, unabhängig und völlig losgelöst von weltlichen Erfordernissen einer Unterschrift oder nicht.

          LG RoKo

        6. Boas@RoKo, Omma, Oppa

          Lieber RoKo, Omma, Oppa.

          Anna erwähnt einen Brief als Beilage des Zettels. "Am Schluß des vorgelesenen Briefes hieß es ja, dass wir dadurch unsere Loyalität und unser Vertrauen zum treuen und verständigen Sklaven beweisen können."

          Ich kann euch als Vollkaufmann versichern, diese Worte sind in einem Gesetzestext nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurden. Reine Werbung und Meinungsförderung / Meinungsverbiegung / Druckaufbauung. Was zählt, ist der Gesetzestext und nicht die dazu gedichteten Erklärungen, warum es angeblich im Gesetz gehen würde.

          Ein Beispiel: Ein Autoverkäufer beschreibt mir einen neuen Kombi, den er die Tage bekommen wird. Mit Klimaanlage, Schiebedach, Automatikgetriebe, Sitzheizung, Alufelgen, 130 PS für einen sensationellen Preis. Aber ich müsse mich schnell entscheiden. Also sage ich ihm, dass er den Vertrag fertig machen soll. Ausgeschrieben auf mich als Firmeninhaber. Er legt mir den Vertrag vor und ich unterschreibe ohne zu lesen, was im Vertrag steht.

          Eine Woche später bestellt mich der Verkäufer zur Abholung meines gekauften Firmenfahrzeuges. Und was sehe ich da? Gebrauchtes Auto. Verrostet, keine Klima. 60 PS. Keine Alufelgen, keine Automatik. Nur 2 Türen. Und ein Kombi ist es auch nicht. Erzürnt sage ich dem Verkäufer, dass ich das Auto nicht bezahlen will, weil es den Versprechungen des Verkäufers nicht entspreche. Er fragt mich darauf hin, ob ich nicht wisse, was ich da unterschrieben habe. Ich hätte genau das bekommen, was ich unterschrieben habe. Und tatsächlich...

          Wir gehen vor Gericht, und der Richter wird mich am Ende des Gerichtsverfahrens als Vollkaufmann fragen, warum ich seine kostbare Zeit vergeudet habe. Ich habe doch genau das bekommen, was ich unterschrieben habe. Was der Verkäufer als Werbung erzählt hat, spielt keine Rolle. Was ich unterschrieben habe zählt. Und ich habe genau das bekommen, was im Vertrag steht. Alt, gebraucht und überteuert.

          Deshalb ist die vorgehende Ansprache und der Brief bedeutungslos in dieser rechtlichen Angelegenheit. Kleingedrucktes gibt es in der neuen Datenschutzvereinbarung nicht. Und den Passus, dass der, der unterschreibt seine "Loyalität und sein Vertrauen zum treuen und verständigen Sklaven ausdrückt", gibt es auch nicht. Der Brief und die Ansprache war nur Werbung und Mittel zum Zweck, möglicht schnell und ohne Vorbehalte das Blatt zu unterschreiben. Nicht mehr und nicht weniger. Rechtlich irrelevant.

          Auch die angegebenen Seiten, die man nachlesen soll, haben keinen Inhalt, der eine automatische Loyalität zum T.u.v.s. beinhaltet. Habe alles als Vollkaufmann genau gelesen. Und selbst im angegebenen Buch "Organisiert, Jehovas Willen zu tun" sucht man das Wort "Daten" vergebens. Kommt es niemanden komisch vor, dass eine bestimmte Seitenzahl und Abschnitt nicht auf JW.ORG hierzu angegeben ist? Vielleicht, weil es ihn nicht gibt? Oder zumindest nicht rechtlich relevant ausgedrückt wird? Zudem hat mein Vater kein solches Buch, weil er 1956 getauft wurde. Nachträglich seine Tauffragen zu fälschen (siehe besonders die zweite Frage) und heimlich die neuen Fragen einzusetzen, ist nicht mehr möglich. Dann könnten sie ja gleich einen Passus nachträglich einsetzen, dass jedes Mitglied mit seiner Unterschrift sich verpflichtet 10.000 € im Jahr zu spenden ("...einschließlich möglicher künftiger Anpassungen).

          Geht aber nicht. Das eine ist Datenschutzgesetz. Das andere ist religiöse Einstellung. Bezüglich des religiösen Denkens wird da nichts unterschrieben. Auch wenn es suggeriert wird. Ich denke hier als Vollkaufmann. Mein Vater hatte noch nie ein Rechtskomitee. Und zu verbergen hat er auch nichts. Warum sollen sie rechtlich nicht berechtigt sein, seine Briefe dem Zweigbüro in Süd Afrika zu übermitteln? Denn auch dort wurden seine Briefe verteilt und werden dort immer noch gelesen. Deshalb mein breites Grinsen. Aber letztlich bleibt es seine Entscheidung.

          Ganz liebe Grüße mit der Sichtweise eines Vollkaufmannes und Firmeninhabers
          Boas

        7. Boas

          Heute ist mein Bruder gelaufen gekommen. Er wäre sich der Tragweite des Dokumentes am Donnerstag nicht bewusst gewesen. Aber gestern sei ja Versammlung gewesen. Und er hätte die Hirten seiner Gemeinde darauf hingewiesen. "Keinen geistigen Beistand..." bei nicht unterschreiben. Erst jetzt haben die Ältesten den Hintern hoch bekommen. Und wen schicken Sie? Meinen leiblichen Bruder! Mein Vater darf jetzt entscheiden, ob es ein für alle Mal vorbei ist. Oder ob es jetzt erst richtig losgeht. JHWH, Jesus und der heilige Geist werden ihn bei seiner Entscheidung leiten. Davon bin ich überzeugt. Der Wille Gottes geschehe.

          Was daraus zweifelsfrei hervor geht ist die Tatsache, dass die Ältesten es nicht gewagt haben, ihn heimlich auszuschließen. (Grins)

          Aber es geht nicht darum, den Ältesten mal so richtig mit der Bibel einzuheizen! Meine Aufgabe besteht darin, als notariell beglaubigter mit Generalvollmacht für meinen Vater eventuell vorhandenes Gold bei den Ältesten in ihrem Innern zum glänzen zu bringen. Deshalb werde ich in meinen Reden mild gesinnt sein.

          Auch ich bin kein Richter der Menschen und will es den Ältesten nicht gleich tun. Doch sollen sie das wissen, was RoKo24 bereits sagte. "Was ihr dem geringsten meiner Brüder nicht getan habt, habt ihr mir nicht getan." Jesus soll über ihre Zukunft entscheiden. Wenn ihre Worte aber erkennen lassen, das Sie zum Teufel gehören, dann sollen sie auch zum Teufel gehen. Für solche Menschen ist dann kein Platz in unserem Haus.

          Ich bin nur ein Werkzeug. Ein Diener. Der Geringste und Kleinste von allen.

          LG Boas

        8. Fox

          Lieber Boas,

          menschlich ist es für mich sehr gut nachvollziehbar wie du heute bei diesem Besuch mit der Angelegenheit umgegangen bist. Und nun kommt das Aber: Glaubst du wirklich, da kauft sich jemand was dafür? Du hast doch gesehen, wie gut trainiert dein Bruder nebst Gattin den Besuch beendet haben. Was bleibt ist ihre Einstellung dir gegenüber, wieder bestätigt bekommen  zu haben, dass die bösen Abtrünnigen dich verblendet haben. Hast du nicht verstanden, dass ihr die Organisation nicht anklagen dürft, weder du noch dein Vater? Und sie werden sich in der nächsten Versammlung loben lassen für ihre Standhaftigkeit, bei einem solch verbalen Ausfall gleich geflüchtet zu sein anstatt eine Infektion  zuzulassen. Und die Ältesten? Da hat kein einziger ein schlechtes Gewissen, sonst wäre er schon längst bei euch aufgetaucht. Selbst wenn er dich hätte fragen müssen, ob du ihm ein paar Minuten allein mit deinem Vater lässt, aber jemand mit Bibelkenntnis und dem Willen zur Umsetzung dessen wäre da gewesen.

          Bleibt der Datenschutzbeauftragte: Glaubst du allen Ernstes, es interessiert einen von denen, ob die Zeugens verkünden, mit dem Einverständnis zur Datenverwertung könne man geistigen Beistand haben? Mit Recht würde dich jeder fragen, warum die Zeugen nicht selber denken können. Wer Beistand gewähren will braucht keine Daten. Ruf mal die Telefonseelsorge an, das geht anonym, da brauchste noch nicht mal deinen Namen zu sagen, kannst einen Nickname verwenden wenn dir danach ist und trotzdem bemüht sich der oder die am andern Ende der Leitung, dich aus der bestehenden seelischen Notlage zu holen! Willst du wirklich jemanden ernsthaft erklären, deinem Papa einen Gefallen tun zu wollen, ihn weiterhin irgendwelchen Nötigungen auszuliefern? Nee Boas, da hoffe ich sehr, dass du innerlich freier wirst von dieser Krake namens Org, die mit jedem Mal, wo sie eine Tentakel auswirft, die Betreffenden ein Stück mehr aussaugt.

          Boas, du hast dich um deinen Vater bemüht und ihn umsorgt als er noch keinerlei Abstand zu diesen Emotionsdieben hatte. Du hast seine Würde, weil seine Ansicht, geachtet. Jetzt hat er gesehen, wo die wirkliche Liebe ist. Warum sollte er wieder in diese geistlose Zeugenmilitarisierung gedrängt werden? Das steht sowohl dem Heiligen Geist als auch dem Frieden durch ihn entgegen, warum also? Von staatlichen Institutionen Unterstützung und Hilfe zu erwarten ist genauso für die Katz! Und wir brauchen das auch nicht, wir sind Christen, Boas! Und das angebliche Unschuldswasser, mit dem sich manche Menschen ihre Hände zu reinigen wünschen löscht auch kein Feuer im Himmel! Das Herz unseres Herrn Jesus lodert für seine Nachfolger. Da brauchts kein Datenschutzverletzungsblatt einer WTG! Genießt euer Miteinander, die Zeit kommt, wo das für eine Weile nicht mehr sein wird. Schade um jede Minute, die man einer Org schenkt. Seid dem Herrn anbefohlen!

        9. Boas@Fox

          Liebe Fox,

          wahrscheinlich hast Du, als Du Deinen Kommentar geschrieben hast, noch nicht lesen können, was meine Worte bei den Ältesten ausgelöst haben. Ich lasse den heiligen Geist entscheiden, wie es weiter geht.

          Kein Mensch hätte meinem Vater geraten solche Briefe zu schreiben. "Alles vergebliche Liebesmühe". Aber dem war nicht so! Hunderte haben durch diese Briefe Kontakt gesucht und sind aufgewacht. Von Kreisaufsehern, Sonderpionieren und Anderen aus den verschiedensten Ländern. Was Jesus da noch mit ihm vorhat, kann ich nicht wissen. Wessen Mittel er sich bedient, ist für mich noch nicht einsehbar. Aber ich lasse ihn machen. Und mein Vater sieht das auch so.

          Wenn ich morgen früh in sein Schlafzimmer komme, und er ist in der Nacht verstorben, dann ist das die Entscheidung gewesen, die JHWH und Jesus für ihn vorgesehen haben. HeiBea gab mir einen anderen Rat als Du. Sie fragte sich, ob ich noch die Kraft habe, diesen Kampf zu kämpfen. Und meine Antwort ist: "Bis zum letzten Atemzug für unsere beiden Höchsten."

          Bitte liebe Fox: Entmutige niemals wieder jemanden, der für unsere beiden Höchsten bereit ist auf alle Arten zu kämpfen, die ihnen zur Verfügung stehen, bis zum letzten Atemzug. Durch die vielen Kontaktaufnahmen wissen wir, dass unser Kampf nicht umsonst gewesen ist. Es gibt noch Gold bei den Zeugen Jehovas, das mühselig geschürft werden kann. Lassen wir doch einfach Jehova und Jesus machen...

          Ich lieb Dich als Bruder, liebe Fox...

        10. RoKo an Boas

          Lieber Boas,

          ich verfolgte diese Dinge auch und sandte Fox eine PN und hoffe es erreicht sie. Nun ist dein Betrag online zu sehen und wie ich erkenne, ergänzen wir uns.

          Ich denke, ob Bea oder Fox oder andere, niemand versucht Dich abzuhalten oder zu entmutigen. Ich denke eher, sie wollen Mut machen auf ihre eigene Art. Wir sind eben verschieden. Mut zum sehen, was um einem herum ist. Man sagt oft, dass muss jetzt bei Dir nicht zutreffen, dass man wenn man heftig in einer Sache dring steckt, das drumherum nicht erkennt. Denke ich nicht. Darum wollen sie Dir helfen, Dinge abzustreifen, hinter sich zu lassen, die erdrücken. Bereit für neue Aufgaben. Weil man von solchen Kämpfen auch müde werden kann. Sie entkräften. Und sie als Schwestern sind umsorgt. Und die Hinweise sind nicht gegen Dich sondern weil sie ermuntern wollen. Was ich niedlich finde. Schön das es die Schwestern gibt oder?

          Boas, ich bin auch kein Weichei. Bekomme ich eine in die Gusche, ich den Schlag nicht kommen sah, haut es mich vielleicht hin, aber ich steh wieder auf und dann gibts saures. Nicht handgreiflich, auch nur verbal. Viele Älteste meiner Exversammlung können davon berichten. Sie haben vor Problemen oft gekuscht, andere angeschwärzt und sich selbst in gutes Licht gerückt. Karriere eben. Bei einer Frau würde man sagen, sie hat zu viel Make-up aufgelegt. Hab ich auch einigen gesagt, mir gefällt eher natürlich hübsch. Und das kommt von innen. Das Äußere ist nur künstlich.

          Wie bei den Pinguinen muss jeder mal in die Mitte zum aufwärmen und neu Kraft tanken. Somit, lieber Boas, sie wissen nicht wie stark Du tatsächlich bist und mancher wäre vielleicht schon selbst an den Aufgaben erstickt. Man reflektiert die Dinge meist wie man sie selbst sieht/erlebt. Ich als Kerl durch und durch finde, Du bist auf einem guten Weg und es ist Dein Weg. Und ja, man bekommt Unmengen an Kraft wenn es um solche Fragen des Glaubens geht.

          Herzliche Grüße RoKo

        11. Markus

          Lieber Boas

          Ich stimme Dir voll zu das man kämpfen soll für unsere beiden höchsten bis zum letzten Atemzug.

          Wenn man bedenkt wie verungimpfelt und welcher Schmach und Dreck auf beide geworfen wird von Sektenähnlichen Glaubensgemeinschaften wie den Zeugen Jehovas,das Sie sich die Bibel gerADE SO AUSLEGEN WIE ES IHNEN GRADE IN DEN kRAM PASST

          Vor allem welches LEID UND UNHEIL SIE ÜBER FAMILIEN GEBRACHT HABEN DURCH IHRE STURE UND INKOMPETENTEN ANMA?UNGEN;ALSO PHARISÄERTUM ;DIE DAMALS WIE HEUTE REGELN AUFSTELLEN MENSCHLICHE REGELN DIE GEGEN JEDEN MENSCHLICHEN VERSTAND UND MENSCHLIE AUSFÜHRUNG GEHT

          Auch meine Familie wurde zerstört durch dies Glaubensgemeinschaft,ich gebe dieser Glaubensgemeinschaft und deren Helfer  die Schuld am Tode meiner Frau ,weil sie psychisch fertig gemacht wurde.

          ICH HOFFE UND BETE DAFÜR DAS DIE VERANTWORTLICHEN  DIE DAS ZU VERANTWORTEN HABEN VON GOTT UND SINEM SOHN ZU IHRER GERECHTEN STRAFE GEFÜHRT WERDEN

          Liebe Mitbrüder und Mitschwestern  ,seit vorsichtig in der Organisation der Zeugen Jehovas sitzt der Wolf im Schafspelz,auch wenn einige von Euch das noch nicht so gemerkt haben und denken und handeln auch so als ob das alles gar nicht so schlimm wäre,ich kann als betroffene Person nur vor sochen Verharmlosungen ,so wie sich die Organisation hinstellt warnen

          Es steckt weit mehr böses Blut in dieser Organisation als ihr alle Ahnt.

          Alleine der Organisationsaufbau  ist schon dermaßen verschachtelt das wirklich nur  Wirtschaftsspezialisten dahinter schauen können,deshalb kommt man an die Hauptverantwortlichen gar nicht drann,die 8 sogenannte leitende Körperschaft sind auch nur Schachfiguren die in diesem Spiel um den es um viel Geld und Macht geht die hin und her geschoben werden,die Drahtzieher sind andere,da kommt man so schnell nicht drauf

          Und es kann unter Umständen lebensgefährlich werden das auch zu veröffentlichen,also für die Person die sowas vor hat

          Also am besten raus aus der Organisation und Finger weg davon

          Lieber Boas ich bin im Grund auch ein Saarländer in Neunkirchen im Flitnerkrankenhaus geboren ein guter 54er Jahrgang

          Ich lebe auch an der Pfalz saarländischen Grenze an in der nähe der höchsten stelle im Saarland an der Freisener höhe

          Und ich  verneige mich vor Deineme Vater und vor Dir das Ihr mit so einem Engachement die Unwahrheiten der Organisation aufdeckt

          Mit Gruß und aller Hochachtung Markus

        12. Fox

          Guten Tag Boas,

          RoKo hat dankenswerter Weise meinen Beweggrund bereits dargelegt. Es war nicht Entmutigung, sondern Besorgnis, dass du dich einem unnötigen Kampf hingibst.

          Direkt nach meinem Kommentar sah ich deine Ergänzung, deine Nachricht, dass dein Zeugenbruder mit den Ältesten gesprochen hat und denen bislang nicht klar gewesen sei, dass mit einer Unterschrift zum Verzicht des Datenschutzes geistiger Beistand verbunden sei.

          Boas, ich bedaure sehr wenn dich das entmutigt oder enttäuscht, aber ich denke, es hat noch keiner verstanden! Hat der Heilige Geist jemals Missachtung von den selbstverständlichsten Menschenrechten benötigt? Wo findet man in der Heiligen Schrift einen einzigen Hinweis, dass Trauernden, Weinenden, sich Freuenden nur dann Liebe und Unterstützung zuteil werden soll, wenn sie sich gänzlich Menschen offenbaren? ApG. 2: 41: (GNB)" 41 Viele nahmen seine Botschaft an und ließen sich taufen. Etwa dreitausend Menschen wurden an diesem Tag zur Gemeinde hinzugefügt." 3000 Menschen an einem einzigen Tag! Und "nur" durch das Wirken des Heiligen Geistes! In den folgenden Versen wird beschrieben, welche Wirkung dies auf die Christengemeinden hatte, es ist von Liebe, von Gemeinschaft, von Teilen die Rede.

          Das ändert nichts an den positiven Briefen deines Vaters an die Ältesten, es ändert nichts an deiner Liebe zu deinem Vater, deiner Fürsorge. Im Gegenteil! Gerade WEIL DU lange als ein Leuchtturm fungiert hast und dich frei gemacht hattest von unchristlicher Bevormundung und Überwachung wurden m. E. diese Wege bereitet. Gerade daraus resultierte meine Gedanke, sich durch das unterzeichnen des Datenschutzverzichts wieder in eine Form der Sklaverei zu begeben.

          Boas, es ist und bleibt deine eigene Entscheidung. Ich bin noch sehr damit beschäftigt, selbst wieder "auf die Beine" zu kommen um mich in unnötige Streitereien zu verwickeln. Die Wahrheit Jesu wird uns frei machen. Aber wir werden nicht gezwungen, Fesseln abzulegen. Wenn ich auf dich nach Hebr. 10:24 geachtet habe, dann aus tatsächlicher geschwisterlicher Liebe - das macht mich kein Stück besser oder gedanklich vollkommener als sonst jemand. Aber mir unterstellen zu wollen, die Arbeit deines Vaters oder deine nicht zu schätzen geht echt zu weit! Du glaubst doch wohl nicht allen Ernstes, ich würde nur mir zuliebe hier mitschreiben? Glaubst du allen Ernstes, am Tisch unseres Herrn Jesus würden unterschiedliche Portionen verteilt? Hast du das in der Bibel gelesen? Wenn nicht, dann lass es bitte mit den Unterstellungen, denn das hat nix mit Liebe zu tun!

        13. Boas@Fox

          Liebe Fox,

          ich hätte da einen Vorschlag. Nachdem wir nun einander jetzt richtig verstanden haben, sitzen wir uns doch ein paar Minuten ins Freie, essen ein Eis, denken an etwas schönes und genießen den heutigen Sonnenschein...

          Ganz liebe Grüße
          Boas

        14. Fox

          Mein lieber Boas,

          kein Eis dieser Welt kann den Gedanken aufwiegen, dass es deinem Papa und dir gut geht! Und ich wünsche euch beiden so sehr, dass ihr dies miteinander von ganzem Herzen genießen könnt. Wissend, dass überall in dieser Welt Herzen für euch schlagen, gemeinsam und im gleichen Takt wie das Herz unseres himmlischen Vaters und Jesus, denen ich euch voller Freude anbefehle als Blümchen, die selbst in tiefen Tälern blühen. Ich bin sehr dankbar, dass es euch gibt.

          PS: Bei uns gewittert es gerade und ich hab meinen Balkonpflänzchen Schutzhüllen vermacht.

    5. marisol

      Liebe Anna, danke für deine Kommentare und dass du Bezug auf den vorgelesen Brief in der Versammlung genommen hast. Die Information, dass man durch unterschreiben der Datenschutzerklärung der Zeugen Jehovas seine Loyalität zum Sklaven bezeugt ist sehr interessant und zeigt auf, in welche Richtung das Ganze geht! Wir gehen seit über 2 Jahren nicht mehr hin, ein Betreten des Gebäudes mit dem Logo ist für mich undenkbar und auch mit meinem Gewissen nicht vereinbar, da es für mich darstellt: wir müssen dem Sklaven mehr gehorchen.......bisher hat man uns nicht konfrontiert oder informiert, was ich seltsam finde, da wir 30 Jahre aktiv (sogar sehr org,treu-Pionier,Ältester, etc.waren) . Bin trotzdem darüber froh, möchte auch sehr gern gelöscht werden. Das Gesetz tritt ab 28.5.18 in Kraft, dann sind sie zur Löschung verpflichtet- vorher gelten die alten Datenschutzbestimmungen. Das Besondere bei der WTG ist das Zusammenarbeiten mit einer Organisation, die in den USA sitzt.

      Herzliche grüße aus dem Norden

       

  27. Birgit

    Hallo ihr lieben,

    auch ich habe einen alten Brief gefunden,den ich meiner letzten" Bibellehrerin" zum Abschied sendete.Ich hoffe,er ist nicht zu lang.

    03.03.2017
    Liebe Mary,
    nachdem ich gestern nochmals das Video "100 Jahre Gottes Königreich" angesehen habe und sah,das sich eine junge Frau ein Kreuz mit Krone umhängte und dazu die Schlachthymne der Republik (Glory Halleluja)läuft,kam mir echt alles hoch.Was dazu kommt möchte ich so kurz wie möglich halten.
    Das Weltliche jw.org Logo an den Königreichssäälen neben Jehovas Namen ist erschreckend.
    Da gehört Jesus hin.Auf jw.broadcast ist ein Neuer Saal in Kirgistan zu sehen...OHNE seinen Namen,nur noch riesen groß das Logo.Wer wird da angebetet?Du sollst nicht 2 Herren dienen!!Was soll ich dazu sagen?Geht hinaus mein Volk,sagte Jesus.Auch Abraham floh vor irgendeiner Art Religion.Wir sind Jesu Jünger wenn wir Glauben an ihn haben.Ohne Zwänge und Verboten die nicht in der Schrift enthalten sind.
    Seit 1992 ist die Watchtower Gesellschaft eng verbunden mit UNO!!!Mit Syntology und anderen.Paulus forderte immer wieder auf...prüft,prüft,prüft...seid wachsam.Zeugen Jehovas sind eine Religion genau wie die Katholiken u.a.Ich brauche keine Religion um Glauben an Jesu irgendeinem Menschen zu Beweisen,noch erarbeiten kann man sich das.
    Es ist in meinem Herzen verankert.Die schlimmste Regel der Zeugen Jehovas ist die Trennung von der Familie bei Übertritten.Würde Jesus so handeln?Nein.Deshalb macht in so vielen Versammlungen keiner den Mund auf....Angst herrrst.Sie würden bei Kritik ihre Lieben verlieren.Wer stellt solche Regeln auf?Jesus nicht...WER dann?
    Jesus heilte einen blinden,dieser erzählte es den Pharisäern und wurde ausgeschlossen.Was tat Jesus?Er ging auf ihn zu und tröstete ihn.Was für ein Gegensatz zu dieser menschenverachtenden Regel.Ich lasse mir keine Angst machen,von keinem Menschen.Vielleicht hat es seinen Grund warum ich nach 40 Jahren!!!studieren noch nicht getauft bin.X mal die gleichen Bücher und keines geht in die Tiefe der Bibel.Da geht einem vor Langeweile die Luft aus...ehrlich.Aber...ich muss mich weiter beweisen?Wem?Ich gebe mich Jesus unserem einzigen Retter hin,keiner Gesellschaft....niemals.
    Ein Gott,ein Sohn,ein Erlöser,EIN MITTLER,eine Bruderschaft,eine Taufe.
    Luk.21:8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet;+ denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘+ Geht ihnen nicht nach.
    Wer predigt seid Jahrzehnten irgendeine Zeit wäre Nahe und hat sich nie erfüllt?Bitte denk darüber nach,folge nicht blind einer Organisation.Die weiteren Buchstudien möchte ich aussetzen,denn ich brauche endlich Stoff der mich Jesus Christus näher bringt.
    LG  und alles Gute   Birgit

    1. Iris

      Liebe Birgit ,

      dein Brief an deine ehemalige Bibellehrerin hat mich daran erinnert , daß es mir so ähnlich gegangen ist , als wir noch in die Versammlung gegangen sind .

      Durch unsere Tochter , die uns ,, aufgeweckt " hat , sind wir zum Nachdenken gekommen und haben genau aufgepaßt , was da so von der Bühne herab erklärt wird . Die letzten Wochen vor unserem Austreten , habe ich nicht mehr richtig mitgearbeitet, sondern war nur noch am suchen in der Bibel , um zu kontrollieren ,was gesagt wurde . Natürlich hatte ich nur die ,, Neue Weltübersetzung " in der Versammlung, aber zu Hause konnte ich vergleichen und mein Mißtrauen wurde immer größer . Wie unserer Tochter , ist uns auch aufgefallen , daß Jesus nur eine ganz geringe Rolle spielt und die Empörung darüber , wurde immer größer , so daß wir beschlossen , der Versammlung den Rücken zu kehren.

      Das war die beste Entscheidung unseres Lebens . Auch wenn es mit vielen Tränen verbunden war , weil wir einen Teil unserer Familie zurücklassen mußten , war uns es doch wichtiger , Jesus , unseren König und Lebengeber nachzufolgen und nicht den selbsternannten ,, Treuen und verständigen Sklaven " .

      Wenn wir jetzt von außen die Machenschaften von JWOrg betrachten , haben wir nur noch Mitleid , mit denen , die noch ,, drinnen " sind . Wie schön könnte ihr Leben sein , ohne die schweren Lasten , die ihnen aufgebürdet werden . Mehr Zeit für die Familie , nicht in den Predigdienst hasten , weil keine Zeit mehr ist und noch schnell eine Stunde Alibipredigdienst gemacht werden muß . Von den Sonntagen ganz zu schweigen , die wären für die Familie reserviert , wenn man sie nicht für JWOrg verbrauchen würde . Wenn Sie endlich erkennen würden , für wen sie sich so verausgaben ........

      Wenn sie so weitermachen , sind sie es , die ihr ewiges Leben verlieren werden , nicht die so bösen Abtrünnigen . Wir , mein Mann und ich , haben uns die ganzen 40 Jahre , wo wir drinnen waren , noch nie so viel mit der Bibel beschäftigt , wie jetzt . Die Freude über das , was wir für uns neu erkennen konnten , ist groß . Keine Angst mehr vor ,, Harmageddon " , nur noch Freude , über das , was wir erwarten dürfen , wenn wir Jesus treu bleiben .

      Tilo danke ich für seinen ,, Brief an einen Freund " . Hoffentlich lesen ihn noch viele , die auch noch mit unguten Gefühlen in die Versammlung gehen .

      Liebe Grüße

      Iris

      1. Birgit

        Birgit@Iris

        Wie Recht du hast.Mit dem Kopf nicken wie ein hirnloser Wackeldackel ist einfach.
        Doch hat man einmal die Wahrheit erkannt und hinter die Kulissen blickte,ist es mit dem nicken vorbei.Jesus selbst spricht von Neuem Licht in der Endzeit.Genau DAS ist es...NEUES Licht.Dazu gehört Mut,Glaube an Jesus Christus und Wissen.Wissen ist Macht.Mit dieser mächtigsten Macht,Liebe zu Jesus Christus,kann man nur noch Ungehorsam einer weltlichen Organisation an den Tag legen.Sie zwingte mich förmlich dazu.Auch sagte Jesus,das er heiligen Geist in der Endzeit ausschütten wird.Ist es das,was jetzt passiert?Ich denke ja.
        Dieses Weltweite "Erwachen"ist nur auf unseren König zurückzuführen.Seine Schnitter sind unterwegs,weltweit.Er ruft seine Kinder zusammen.Das ist der Enge Weg mit Bedrängnis und Verfolgung.Ja sagen ist einfach....NEIN sagen ist schwer.Meine Ängste sind vollkommen weggewischt.
        Mutspritzen:
        «Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.» - Josua 1, Vers 9.
        «Wenn du durch tiefes Wasser oder reißende Ströme gehen musst - ich bin bei dir, du wirst nicht ertrinken. Und wenn du ins Feuer gerätst, bleibst du unversehrt. Keine Flamme wird dich verbrennen.» - Jesaja 43, Vers 2
        «Aber er hat zu mir gesagt: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.“ Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft Christi an mir.» - 2. Korinther 12, Vers 9
        „Ihr wißt: ich habe euch die Macht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und Macht über das ganze Heer des Widersachers, und keinen Schaden wird er euch irgendwie zufügen können. Doch nicht darüber freuet euch, daß die Geister euch gehorsam (= untertan) sind; freut euch vielmehr darüber, daß eure Namen im Himmel eingeschrieben stehen!“ (Jesus in Lukas Kapitel 10, Verse 19-20; Menge Bibel, 1939)
        Mögen noch viele Erwachen
        Birgit

  28. Lili

    Danke lieber Tilo,

    Du hast die Gabe,auf so liebevoll -  empathiesche Art

    und doch in aller Klarheit ,die Beweggründe anzusprechen

    die uns zur Loslösung von der ORG bringen.

    Allein durch Christus zum Vater.

    Dein Mut macht mir auch Mut !

    Hab herzlichen Dank für Deinen " offenen Brief "

    Lili

  29. Lieber Tilo,

    ich weiß, gar nicht wie ich Dir Danken Soll!!!

    Dieser Artikel beschreibt, meinen JETZIGEN ZUSTAND!

    Du hast mir Mut gegeben !

    Du hast RECHT , ich FÜRCHTE MICH VOR DEN MENSCHEN, und ich SCHÄME MICH DAFÜR!!!

    Es ist alles nicht so Einfach, wenn man seine FAMILIE da DRIN HAT!!!

    Aber dein Artikel, hat mir Persönlich gezeigt, daß der TAG KOMMEN WIRD , AN DEM ICH MEINEN GANZEN MUT AUFNEHMEN WERDE UM MEINEN HERRN , RETTER , ERLÖSER JESUS CHRISTUS ZU BEKENNEN, UND SO AUCH MEINEN HIMMLISCHEN VATER!!!

    In diesem Schweren Zeiten, seid IHR DIE REDAKTEURE, von BRUDER - INFO AKTUELL und die anderen Brüder und Schwestern, ein WAHRER TROST!!!

    Alle Kommentatoren , tragen auch dazu bei , sich AUFGEHOBEN UND GETRÖSTET ZU FÜHLEN!!!

    In diesem Sinne, wünsche ICH EUCH ALLEN DENN SEGEN , JHWH und seines SOHNES JESUS CHRISTUS!

  30. Bernd

    Gerne werde ich den Inhalt in mein eigenes Glaubensleben einbauen. Danke.

  31. Flocki

    Lieber Tilo,

    vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Briefes, er ermutigt mich, mehr Mut zu haben und auch noch mehr anderen die eigene Überzeugung noch mehr zu vermitteln und zu zeigen, dass man sich (endlich) eine eigene Meinung erarbeitet hat und sich mit der wirklichen Wahrheit der Bibel auseinander gesetzt hat. Nochmal herzlichen Dank ????????

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