Sollten die Staatsanwaltschaften jetzt die Kirchenarchive beschlagnahmen?

Am 25.09.2018 wurde, anlässlich der Bischofskonferenz in Fulda, die Studie “Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester oder männlicher Ordensangehörige“ offiziell vorgestellt. Es wurden etwa 38.000 Personal- und Handakten aus 27 deutschen Diözesen untersucht und man fand 1.670 konkrete Hinweise auf die Verübung von Sexualstraftaten.

Nach Durchsicht der Studie fordert Rechtsanwalt Eberhard Reinecke, Beiratsmitglied des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw), die zuständigen Staatsanwaltschaften auf, die Kirchenarchive der Diözesen zu beschlagnahmen.

Geheime Unterlagen zum Thema Kindesmissbrauch werden aber nicht nur in der katholischen Kirche unter Verschluss gehalten. Auch unter Zeugen Jehovas gibt es tausende Dokumente zu sexuellen Übergriffen, die vor der Staatsanwaltschaft verborgen werden. Sollte die zuständigen Staatsanwaltschaften hier nicht auch die Archive der WTG beschlagnahmen ?

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