Mauern, Zäune, Stacheldraht

Mauern, Zäune und Stacheldraht braucht man, um Menschen einzusperren, abzugrenzen und zu isolieren. Die physischen und psychischen Grenzen werden – trotz Globalisierung – durch Ideologien immer enger gezogen. Die Religionen dieser Welt gehen mit. Es gibt viele sogenannte Psychosekten, die ihre Mitglieder regelrecht einsperren, bevormunden, entrechten und versklaven.

Nun ist die Wachtturmgesellschaft ja ein Kind der Neuzeit, wenn man an ihre eigentliche Gründung (nicht durch Russell, sondern durch Rutherford) denkt. Rutherford hat dieser Gesellschaft zwar nicht den Namen gegeben, aber er hat das mit dem „Wachtturm“ wohl falsch aufgefasst. Er hat tatsächlich viele „Wachttürme“ errichtet!

Als gewiefter Rechtsanwalt und Zeitungsleser hat er schnell erkannt, wie man eine Organisation aufzuziehen hat, die autoritär-diktatorisch geleitet werden soll. Er hat begriffen, wie eine Organisation funktionieren muss, in der die christliche Freiheit abgeschafft worden ist. Er hat wie viele andere auch erkannt, dass das Individuum gezwungen werden muss, kein Individuum mehr zu sein, wenn die Organisation alles und der einzelne Mensch nichts mehr sein soll. Nur solche Menschen, die ihrer Individualität und Freiheit beraubt sind, funktionieren im Sinne der Organisation. Dieses Muster erinnert fatal an eine Armee, die auch nach diesen Grundsätzen organisiert ist.

Wir kommen wieder auf die Wachttürme, die Mauern die Zäune und den Stacheldraht zurück. Diese Absperrungen müssen im Bewusstsein der Menschen errichtet werden, weil wir ja in einer offenen Welt leben und man nicht neben Jeden einen Polizisten aufstellen kann, der für Überwachung sorgt. Für die eigene Überwachung hat in der Organisation zuerst jeder selbst zu sorgen; jeder soll sein eigener Polizist sein, der, wenn der bewusste Fall eintritt, alles den Ältesten zur Anzeige bringt.

Ein begleitender Bibeltext gefällig? Hier ist er: „Bekennt also einander offen eure Sünden.“ (Jak. 5:16) Was höre ich? Der Text soll nicht passend sein? Er hat eine andere Bedeutung? Tatsächlich? Aber wer durchschaut das so schnell, wenn er nicht daran gewöhnt ist, den Zusammenhang zu lesen und zu verstehen? Also lautete die Frage für Rutherford und Coll.: Wie hält man Menschen davon ab, die Bibel selbst (sie sagen: „eigenständig“) zu verstehen? Wie hält man sie in geistiger Abhängigkeit, ohne dass sie es merken?

Und er hatte einen Einfall! Man muss nur die  Definitionen ändern, dann ändert sich auch der Sinn eines Bibeltextes. Das kannte er aus seiner Praxis als Rechtsanwalt. Winkeladvokaten legen in ein einzelnes Wort eines Gesetzestextes durch eine falsche Definition einen ganz neuen Sinn in das Gesetz. Dadurch legen sie dann das Gesetz zu ihren Gunsten aus.

Das geht in der Rechtspraxis nicht so einfach, weil man auf der Gegenseite ja auch mitdenkende Richter und Anwälte hat, die u. U. auch mit allen Wassern gewaschen sind. Aber einfache Leute, wie ich und du, sind so naiv, dass sie so viel Durchtriebenheit einem anderen nicht zutrauen, besonders dann, wenn es um Religion geht. Wir gaben Rutherford also einen Vertrauensvorschuss, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass so ein Mann auch ein Betrüger sein könnte.

Der Stacheldraht der WTG

Alle Sonderlehren der Wachtturmgesellschaft beruhen letztlich auf falschen Definitionen! Wer sich da kundig machen möchte, soll einfach im Glossar auf der Hauptseite von bruderinfo-aktuell nachlesen. Und wie ich schon sagte, führen diese falschen Definitionen biblischer Begriffe zu überraschenden neuen Lehren. An einem Beispiel soll das deutlich werden:

Das Reich Gottes ist für Christen das Reich, in dem Gott durch Christus regiert. In diesem Friedensreich wollen Christen einmal leben. Die WTG sagt dagegen: Das Königreich ist eine Regierung aus 144000 himmlischen Herrschern unter Vorsitz von Jesus Christus. Diese Herrscher sind dafür im Neuen Bund aufgenommen worden. Wer nicht Mitherrscher mit Christus ist, ist auch nicht im Neuen Bund! (Darum darf er auch nicht von den Gedächtnismahlsymbolen nehmen.) Wir schlussfolgern aus dieser Gedankenkette, dass wir als normale Christen, weil wir nicht zur Regierung gehören, auch nicht im Neuen Bund sind. Und das bedeutet doch auch, dass unsere Sünden eben nicht vergeben sind! Die Sündenvergebung erhalten wir vielleicht später, wenn die „himmlischen Herrscher“ es wollen.

So kann man fortfahren. Die ganze vertrackte Theologie vom „Überrest“ ruht auf falschen Definitionen. Damit hat man eine sehr hohe Mauer errichtet und noch Stacheldraht gezogen, was uns daran hindern soll, uns dem „Überrest“ als Jünger Jesu gleichwertig zu fühlen. Damit hat sich der „Überrest“ in himmlischen Höhen gehoben und das Fußvolk schaut, wenn es auf ihn sieht, immer noch oben. „Das ist eine Autorität!“, denkt es und bewundert ihn.

Diese Mauer verhindert den direkten Zugang zu Jesus Christus, ja sie verhindert auch den Zugang zu Gott, denn Gott kann nur erkannt werden, wenn Jesus es will und bewirkt. Sie verhindert auch das Gefühl sich als Sohn Gottes und als Christi Bruder zu erfahren. Im Wachtturm-Denken muss sich jeder Christ immer wieder die „Freundschaft zu Gott erarbeiten“. Nichts ist uns geschenkt worden!  Es ist kaum auszudenken, wie weitreichend die Folgen dieser verlogenen Flickenteppich-Theologie sind!

Die Mauer der Propaganda: Das Feindbild der WTG

Will man Menschen daran hindern, die Organisation zu verlassen, dann muss man auch eine Mauer aus Angst bauen. Zuerst muss jeder verteufelt werden, der anders denkt als die Organisation es will. Der „Abtrünnige“ muss im Bewusstsein der „treuen Schafe“ so schlecht gemalt werden, dass jeder wie vor einem Aussätzigen fürchtet.  Jeder Zeuge Jehovas  muss durch geschickte Propaganda dazu gebracht werden, von vornherein alles als Lüge hinzustellen, was „Abtrünnige“ zu sagen haben. Und wer in Sinne der WTG ein Abtrünniger ist, bestimmt nur sie selbst. Und das sind für die WTG alle Unzufriedenen, alle Kritiker, alle die aus ihrem Gewissen heraus Anstoß an ihren Taten nehmen – und es auch sagen. Aber in der Bibel sind Abtrünnige alle, die die gesunde Lehre Christi verlassen haben. Für die WTG liegt die Sache ganz anders, weil sie sogar „Abtrünnigkeit“ neu definiert hat.

Das Feindbild eines Abtrünnigen im Sinne der WTG ist so grauenhaft, dass kein normaler Zeuge es wagt, mit ihm Kontakt zu haben. Ich erinnere nur an die Kongressansprache von Herrn Fiala, der sich süffisant über „Satans Küchenhelfer“ ausließ. Alles dies soll dazu dienen, sich selbst abzuschotten, sich selbst einzusperren und seine Augen und Ohren zu verschließen, damit nicht der geringste Zweifel aufkeimt und man daran denken könnte, die „wunderbare Organisation“ zu verlassen.

Die Mauer der Angst

Der durchschnittliche Zeuge Jehovas hat viele Ängste. Ich möchte  ein paar aufzählen. Da ist zunächst die Angst vor dem eigenen Denken, vor der eigenen Meinung, vor der Meinung der anderen und sogar die Angst vor Gott. Es ist die Angst, nicht genug fürs „Königreich“ getan zu haben, es ist die Angst eines Tages doch als Christ zu versagen, es ist die Angst vor den Funktionären. (Man denke nur daran, mit welcher Furcht viele einem „Hirtenbesuch“ entgegensahen.)

Und bei manchen ist es auch die Furcht vor Harmagedon, die sie zum Abarbeiten irgendwelcher Listen zwingt. Aber die größte Furcht ist es, die Organisation zu verlassen! „Wer sie verlässt, hat das ewige Leben verwirkt!“ – so ist man durch Propaganda beeinflusst worden. Und hinter dieser Mauer der Angst hält man dann geduldig und ohne zu klagen aus. Die Propaganda sagt unverblümt, dass derjenige, der die Organisation verlässt, Jehova verlassen hat! Und da die meisten Zeugen kaum mündige Christen werden, lassen sie sich das alles bieten. Und die Bibel würde ihnen die Augen des Herzens öffnen, wenn sie nicht Angst davor hätten, sie „eigenständig“ zu lesen. „Wohin sollen wir denn gehen?“, ist eine Frage, die ich immer wieder hören muss. Wie armselig das alles ist! Da kommt man nicht auf die Idee, eine kleine Schlussfolgerung aus dem Gespräch zwischen Jesus und Petrus (Joh. 6:68) zu ziehen oder an die Worte Jesu aus Math. 11:28-30 zu denken.

Der Zaun um die Bibel

Warum sind die meisten Zeugen so schwach in ihrer wirklichen Bibelkenntnis sind? Das mag daran liegen, dass auch um die Bibel ein Zaun errichtet worden ist. Zuerst einmal ist der Durchschnittszeuge davon überzeugt, dass nur die Leitende Körperschaft die Bibel richtig auslegen kann. Das ist dann der Zaun um die Bibel.  Und das Bibellesen geschieht nach einem Programm, und selten aus einem privaten Bedürfnis heraus. In der Zusammenkunft wird auf Bibelhöhepunkte verwiesen, die in der Regel Erklärungen der WTG sind. Ein Zeuge Jehovas bekommt nichts anderes zu hören.

Auch zu Hause liest er nur die „bibelerklärenden Schriften“ der WTG. Das fängt schon mit dem Tagestext an, der in der Regel den Bibeltext als Aufhänger benutzt, um die Meinung der WTG zu kolportieren. Die Schriften der WTG nehmen ihm jedes Nachdenken und Reflektieren ab, denn sie sind so gehalten, dass alle aufgeführten Fragen im Text ihre einfache Antwort finden. Und die streicht man mit dem Farbstift an. Und wenn er dann noch mit Videos bearbeitet wird, ist sein Sinn schon von den verführerischen Bildern so voll, dass er keine Lust mehr auf Fragen hat. Dann kann er sich einbilden, was G. Lösch so schön formulierte, dass alle in einem „wunderschönen geistigen Paradies“ (so bezeichnet er das geistige Gefängnis!) ist, weil er in der Organisation sein geistiges Zuhause gefunden hat. Sind da noch irgendwelche Fragen?

Mauern und Zäune verhindern freies Bibellesen und Gedankenaustausch

Die Zeugen Jehovas diskutieren gern, habe ich vernommen. Ach ja, an den Haustüren mag das noch manchmal stimmen. Aber dort verteidigen sie auch nur die WTG-Doktrin. Die Bibel steht da schon lange nicht mehr im Mittelpunkt. An ihre Stelle ist die mediale Beeinflussung mit  Smartphon und Tablett getreten. Unter sich diskutieren sie schon lange nicht mehr, denn die Lehre des „Sklaven“ kann nicht mehr diskutiert werden, weil angeblich alles geklärt ist. Und dabei kommt der Verdacht auf, dass es innerhalb der WTG so und nicht anders sein muss, weil die persönliche Bibelerkenntnis wirklich zum Erkennen der Wahrheit führt. Und das muss verhindert werden, weil sonst unbequeme Fragen auftauchen, Menschen wach werden und – gehen. So wird also durch einen Zaun, der um alle errichtet wurde, der Gedankenaustausch eingeschläfert. Es ist bekannt, dass Rutherford gegen „geselliges Beisammensein“ unter Brüdern war. Warum wohl?

Spitzeldienste als Mauer des Misstrauens

Ich habe es wie viele andere auch erlebt, dass man überwacht wird. Es wird einem nachgeschnüffelt, man fängt jede Äußerung auf, die verdächtig scheint. Man achtet auf den anderen, angeblich weil man an seinem Wohlergehen interessiert ist. Meine Erfahrung verlief anders. Man schwärzte mich regelrecht bei den Ältesten an, weil es Sätze gab, an denen die „Rechtgläubigen“ Anstoß nahmen. Und dann finden „Gespräche“ statt, die sich immer um die Frage drehen: „Vertraust du dem treuen und verständigen Sklaven?“ Das zeigt, in welch engen Kreisen sich das Denken vieler Zeugen bewegt. Die Organisation ist eine heilige Kuh, die man nicht anfassen darf. Aber diese Art von Überwachung macht das Leben schwer, denn man erwartet eigentlich Vertrauen und Wohlwollen von seiten seiner Geschwister, man möchte willkommen geheißen sein. So spürt man auch hier eine Mauer, die uns von den anderen trennt.

Mauern und Zäune trennen christliche Geschwister

Es ist doch auffällig, wenn reisende Aufseher auf die Frage nach Freundschaften nur den Kopf schütteln und sagen, dass dazu keine Zeit war. Ja, auch die straffe Einteilung deiner und meiner Zeit durch die Organisation hat uns an guten Freunden verarmen lassen. Wir hatten (ich rede in der Vergangenheitsform, weil ich mich vom Betrieb getrennt habe) viele nette Bekannte, die gewohnheitsmäßig nach dem Befinden fragten, ohne es eigentlich wissen zu wollen. Wir haben viel unverbindliche Freundlichkeit erlebt, wie sie halt so üblich ist. Aber das Band von Herz zu Herz gab es eher selten. Ist das auch eine Folge des Mauerbaus durch die WTG? Ich vermute es.

Ich sehe also, dass die Wirkungen psychischen Mauern und Zäune der WTG bei der großen Masse erfolgreich sind, wenn es darum geht, sie von jedem Gedanken der Kritik abzuhalten. Aber warum gibt es dann in steigender Zahl Aussteiger? Das liegt einfach daran, dass es eine stärkere Kraft gibt, die alle Mauern, Zäune und den Stacheldraht überwindet. Es ist der Geist Gottes, der die Augen des Herzens öffnet und uns sehen lässt.

Eine Mauer um die Lüge

Psychologen haben herausgefunden, dass eine Lüge immer glaubwürdiger wird, je öfter man sie wiederholt. Das ist das Grundgesetz der teuflischen Propaganda. Und noch etwas hat die Psychologen überrascht: Eine offene Bloßstellung von Lügen kann bei der breiten Masse dazu führen, dass sich die Lügen im Bewusstsein sogar noch verfestigen.

Jedes Dementi wird von der Masse als Bestätigung für den Wahrheitsanspruch einer von ihr geglaubten Lüge gesehen. Im Sinn dieser Menschen mag sich folgender Prozess abspielen: „Es liegt ja auf der Hand, dass die Gegner so was behaupten müssen. Sie können ja gar nicht zugeben, dass die Organisation  Recht hat. Deshalb müssen sie lügen!“ Jedes Offenlegen einer Lüge wird damit im Sinne der dumpfen Masse selbst als Lüge abgetan. So habe ich es bei den Kindesmissbrauchs-Skandalen erlebt. Man sagte mir: „Das behaupten nur die Abtrünnigen!“

Damit wollte man sagen: „Das ist eine Lüge!“. Mit dieser Behauptung aus dem Mund der WTG wehrt ein durchschnittlicher Zeuge jede unangenehme Wahrheit ab. Und hier wird er zum Mittäter und macht sich schuldig. Hier zeigt er deutlich seinen Mangel an innerer Wahrhaftigkeit.

Und nun denke ich nur noch an eine Begebenheit aus dem Leben Jesu. Es war in der Synagoge von Nazareth. Jesus wurde gebeten, aus der Schrift vorzulesen. Und was er dann las, war beeindruckend:

„Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Das ist mein Auftrag: Den Armen soll ich die gute Nachricht bringen. Den Gefangenen soll ich ankündigen, dass sie frei werden, und den Blinden, dass sie sehen werden. Den Unterdrückten soll ich Freiheit bringen. Ich soll verkünden: Jetzt beginnt das Jahr, in dem der Herr Gnade schenkt.“ (Luk. 4:8, 19) 

Da ist dann kein Platz für Mauer, Zäune und Stacheldraht. Das hat im Christentum keinen Raum. Denn wo Jesu regiert, da herrscht Freiheit! „Der Herr [Jesus Christus] wirkt nämlich durch seinen Geist. Und wo der Geist des Herrn ist, da herrscht Freiheit. (2. Kor. 3:17)*

Deshalb konnten Paulus und die anderen Apostel innerlich wahrhaftig sein. Sie hatten keine Tricks nötig, um Gott zu dienen:

„Wir haben uns von allen beschämenden Heimlichkeiten losgesagt. Wir arbeiten weder mit Tricks noch verfälschen wir das Wort Gottes, sondern lehren die Wahrheit ganz offen. Dadurch empfehlen wir uns vor den Augen Gottes dem Gewissensurteil aller Menschen.“ (2. Kor. 4:2)

Wie mag es wohl in den Männern aussehen, die diese Worte auch kennen und trotzdem weiter lügen, Mauern und Zäune errichten und so gegen die Interessen Gottes und der Menschen wirken? 

Fußnote:

(*) Hier fügt der Übersetzer der NWÜ den Namen Gottes willkürlich ein! In über 5000 alten Manuskripten der Griechisch-Christlichen Schriften ist an keiner Stelle der Gottesname zu finden! Der Gottesname wurde viel später (14. Jahrhundert), teilweise noch in unserer Zeit von zumeist jüdischen Übersetzern eingefügt.

Mag ich nicht (150)

54 Kommentare zu “Mauern, Zäune, Stacheldraht

  1. Barbara Kouhut

    Hallo an Alle,
    das Bayerische Fernsehen hat für die Sendung "Stationen" einige Beiträge zum Thema "Gefangen sein" vorgesehen.

    Am Mittwoch den 21.3. werden diese Beiträge gesendet.

    In dem letzten Beitrag geht es um die Gefangenschaft innerhalb der Religion.

    Mein Sohn und ich konnten dazu einige Gedanken beitragen.

    https://www.br.de/themen/religion/wege-aus-dem-inneren-gefaegnis-100.html

    Ich bin selbst sehr gespannt darauf, was Frau Mumelter aus den Informationen extrahiert hat um diesem Thema gerecht zu werden.

    Ganz herzliche Grüße
    Barbara Kohout

    1. Boas

      Vielen Dank Barbara für den Hinweis. Werde ihn mir gerne ansehen.
      Liebe Grüße
      Boas

  2. Ulla

    Hallo BI,

    wie kommt es, dass mein Kommentar ein zweites Mal hier eingestellt wird? Hihi, danke....aber von MIR kommt die Wiederholung nicht...naja, egal...war nur grad erstaunt, Dejavu.....   ; )

    Ulla

    1. Omma@Ulla

      Liebe Ulla,

      ich glaube, es sind hier wieder einmal sogenannte "Sockenpuppen" unterwegs, die ein wenig Unruhe stiften möchten, das hatten wir schon mal.

      Sie kopieren Kommentare, eine kleine Veränderung, und schon hat BI wieder ein Haufen Arbeit, die Ärmsten. Einen meiner Kommentare haben sie auch missbraucht.

      Ich habe dir mal kurz notiert, was ich über Sockenpuppen gefunden habe:

      Sockenpuppen - Was ist das?

      Wenn der Begriff „Sockenpuppe“ fällt, denken die meisten Leute an ein, aus einem Socken gebasteltes Kinderspielzeug. Dies ist sicherlich auch eine Bedeutung dieses Wortes. Doch in der Sprache des World Wide Web, dem so genannten Netzjargon, bedeutet dieses Wort etwas völlig anders. Die so genannte „Sockenpuppen“ gibt es dort zum Beispiel in Foren und Communities. Im Grunde sind Sockenpuppen schlicht und einfach nur gestohlene, erfundene oder auch kopierte Identitäten, die Diskussionen im Internet beeinflussen sollen. Der Begriff Sockenpuppe bedeutet im Grunde einfach Multiaccount, also übersetzt schlicht und einfach Mehrfachanmeldung.

      Ja, liebe Ulla, da möchte wohl jemand wieder Unruhe stiften.

      Ganz liebe Grüße, und lasse dich nicht aufregen, senden dir Omma und Oppa

      1. RoKo24

        Danke Omma, sieh an, den Ausdruck kannte ich bislang auch noch nicht. Aber feches Wort - Sockenpuppen. Wer das wohl war? Nicht alles machen die Russen, auch wenn man ihnen viel Schabernack nachsagt. Здравствуйте! Мой дорогой друг. LG RoKo

  3. Sylvia Geiser

    In Apostelgeschichte 15 steht geschrieben: Denn der heilige Geist und wir, (Jehova, Jesus) selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: Euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, so wie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gut gehen. Bleibt gesund.

    Das Moral Gesetz, die 10 Gebote mit den 2 steinernen Tafeln mit dem Finger Gottes geschrieben, die, die Sünde definiert, wurde in der Bundeslade im Allerheiligsten aufbewahrt. Seine Gültigkeit ist ewig.

     

    Jesus sagt: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz  oder die Propheten zu vernichten. Nicht um zu vernichten bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen.

    Weicht von mir ihr Gesetzlosen, ich habe euch nie gekannt.

     

     

     

     

     

  4. Omma

    Liebes Nordlicht,
    als ich dem Oppa deinen Kommentar vorlas, besonders deinen letzten Satz (LEBEN ich komme!), sagte er spontan: "Genau, wie wir!"
    Der Oppa hat seine persönlichen "95-Thesen" auch aufgeschrieben, aber nicht an die Tür des KS genagelt, sondern, wie du abgeheftet.  Auch ich habe das eine oder andere aus dem Leben von Omma und Oppa aufgeschrieben und weggeheftet.
    Du schreibst: "Ich wurde versöhnlicher mit mir selbst ich verzeih mir meine 30 Jahre WTG nichts war vergebens für mich, ...."
    Ich sehe heute auch manche Dinge anders, als noch vor Jahren. Ein Beispiel dafür ist für mich das Leben des Paulus.
    Galater 1:13-16   (Hoffnung für alle)13 Ihr wisst sicherlich, wie ich als strenggläubiger Jude gelebt habe: Ich verfolgte die Christen überall mit glühendem Hass und wollte so die Gemeinde Gottes zerstören.14 Ich hatte mich ganz dem jüdischen Glauben verschrieben und übertraf in meinem Eifer die meisten meiner Altersgenossen in unserem Volk. Mit aller Kraft trat ich dafür ein, dass die überlieferten Vorschriften unserer Vorfahren buchstabengetreu erfüllt würden.15 Aber Gott hatte mich in seiner Gnade schon vor meiner Geburt dazu bestimmt, ihm einmal zu dienen. Als die Zeit dafür gekommen war, 16 ließ er mich seinen Sohn erkennen. Die anderen Völker sollten durch mich von ihm erfahren. Ohne Zögern habe ich diesen Auftrag angenommen und mich mit keinem Menschen beraten.
    Meine Überzeugung ist, dass unsere Beiden Höchsten, jeden Menschen schon vor der Geburt, so gut kennen, dass sie wissen, wie das Leben des Einzelnen verlaufen wird. Dabei sind wir keine willenlosen Roboter, auch haben wir keine Vorherbestimmung, der wir dann ausgeliefert wären. Sie kennen aber unsere Gene, unser Herz, unser folgendes Leben, so genau, dass sie schon wissen, wann unsere Zeit gekommen ist, den Sohn zu erkennen. Genauso beobachten sie das Herz unserer Kinder.
    Ach, liebes Nordlicht, ich wollte nicht 30 Jahre WTG mit dir durchgehen, wie du wohl auch nicht 60 Jahre WTG von uns aufarbeiten wolltest.  Manche Dinge mögen uns gegenseitig helfen und Mut geben, die mögen reichen.
    Was mich interessiert hätte, ist, ob du in unserer Nähe wohnst, wir dich evtl. sogar kennen. Sowas ist doch immer sehr spannend, oder?
    Ich habe gestern diesen Spruch gefunden, und ihn für dich aufgeschrieben, auch wenn nicht alles passen mag.
    Die Kraft des LoslassensWenn du etwas liebst, lass es frei. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir, wenn nicht, war es nie dein. Selbst in einer liebevollen Beziehung braucht jeder Partner seinen Freiraum. Wenn wir lernen möchten, wie man liebt, müssen wir zuerst lernen, wie man vergibt, um den vergangenen Schmerz und die vergangenen Kränkungen loszulassen. Liebe bedeutet, unsere Ängste, Vorurteile, unser Ego und unsere Wenn und Aber loszulassen. „Heute lasse ich all meine Ängste los. Was früher war, hat keine Macht mehr über mich. Heute fange ich ein neues Leben an.“

  5. Ulla

    Hallo an alle,
    ich habe mir heut die Videos der Aktivisten angesehen und dabei ein ganz flaues Gefühl im Magen. Ich stellte mir vor, ich reiste Jahre zurück, säße in der Versammlung und dann kämen solche Auftritte...
    Es hätte mir Angst gemacht! Ich hätte auch Angst gehabt, dass meine Kinder dadurch einen Riesenschreck bekommen hätten, hätten sie eine Aktivistin laut rufen hören: "Ich wurde von meinem Vater vergewaltigt usw usf....!"
    Solche Aktionen machen die Vers.besucher nur noch paranoider, als sie es eh schon sind! ("Die Welt ist soo böse mit uns...und jetzt kommen sie auch noch reingeschneit und machen Unruhe hier...") Sie klammern sich dann vor Angst noch MEHR an die Org...dann haben sie auch noch MEHR Angst, sich persönlich und in ihrem eigenen Schritttempo übers Internet zu informieren...
    Konfrontation ist zwar gut, aber es gibt andere Wege: Ich spreche desöfteren mit Trolley Zeugen oder im Park mit den Verkündigern und erzähle ihnen von meiner Hoffnung, dass Christus bald wiederkommt und alles in Ordnung bringen wird...Ich bin auch sicher, dass Jesus seine Schafe kennt und sie seine Stimme hören werden, denn er hat es versprochen...
    Im Geist der Milde und mit den richtigen Fragen zur richtigen Zeit kann man viel mehr erreichen...
    Es gibt die Möglichkeit, anonym mit den Medien zusammenzuarbeiten, Artikel zu schreiben....die beste Erfahrung habe ich damit gemacht, mit "Weltmenschen", Verwandten oder Freunden die eigene Geschichte zu teilen. Das geht den meisten unter die Haut und man kann die Doppelgesichtigkeit der Org. freundlich und sachlich darlegen.
    Servusli und ein schönes Woende für euch alle!

  6. Birgit

    So ist, und so bleibt es auch ,ohne Zäune
    Maria Magdalena war eine mutige Nachfolgerin von Jesus. Sie ging mit ihm im Frühling 30 nach Jerusalem, war bei seiner Hinrichtung und Grablegung dabei und gehörte zwei Tage später zu den Frauen, die am frühen Morgen zum Grab gingen (Markus 15,40.47; 16,1). Das Grab war leer und Jesus, der Auferstandene erschien Maria Magdalena als erster.

    Aufgewühlt wollte sie ihn festhalten, doch Jesus hinderte sie daran, wies sie sie auf seine neue Existenzweise hin und trug ihr auf, dies den Jüngern kundzutun: „Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“ (Johannes 19,14-18).

    Als Frau, die zuerst dem Auferstandenen begegnet war, erfüllte Maria Magdalena an den Aposteln den Auftrag, den diese wenig später selbst wahrnahmen: anderen Menschen die Auferstehung von Jesus als Augenzeugen mitzuteilen. In diesem Sinn war sie eine Apostelin.?!
    Ob es so war oder nicht...Eine Bitte...die Zeit der Unterdrückung sei vorbei.Wir sind starke Wesen..vom Schöpfer gegeben.Wir nehmen kein Leben,wir geben es,lieben es ,zu geben.
    Jesus machte es an der Kaaniterin vor (am Brunnen).
    Mögen ALLE SEINE Kinder folgen
    Ohne Stacheldraht

    Birgit

  7. Petrus111

    Liebe Freunde,

    danke für den Artikel.

    Ich meine, es ist normal, dass eine Religionsgemeinschaft ihre Glaubenslehren vertritt und nur solche Mitglieder haben möchte, die sich einigermaßen im Konsens mit diesen Glaubensauffassungen bewegen.

    Das ist bei JZ nicht das Problem.

    Wer die Glaubensansichten nicht (mehr) teilt, soll austreten - mit den hinlänglich bekannten Folgen - das wäre auch nicht das Problem.

    Problematisch ist, dass JZ ihre Mitglieder in einer Art Parallelgesellschaft gedanklich gefangen halten - sie tun sehr viel dafür, dass ihre Mitglieder sich nur in der Gedankenwelt der Religionsgemeinschaft bewegen, sich nur in dem Sozialraum der Religionsgemeinschaft bewegen und letztlich ihr Leben nicht als Christen unter ihren Mitmenschen gestalten, sondern als Mitglieder einer Sondergruppe: ihr Leben nur in dieser Sondergruppe gestalten und diese Sondergruppe nur verlassen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und im Übrigen eben der eigenen Gruppe zu dienen, indem sie missionieren und alle Nebengeschäfte der Mission betreiben.

    Tatsächlich gibt es bei JZ nicht nur schwarz und weiß - es gibt "gemäßigte JZ", wenig engagierte JZ, solche, die auch beruflich sehr engagiert sind etc etc.

    Aber die offizielle Linie ist so, dass man als Mitglied der Glaubensgemeinschaft: die "Welt" ablehnt, die "Welt" nur benutzt, aber nicht dazu beitragen will über das gesetzliche Maß hinaus; "kein Teil der Welt sein will" etc..

    Die Methode bei JZ besteht darin, ihre Mitglieder nach Möglichkeit möglichst umfangreich zu beanspruchen mit dem Besuch der Zusammenkünfte, dem Predigtdienst, dem "Studium anhand bibelerklärender Schriften", diversen "theokratischen Aktivitäten" - so dass kaum noch Zeit bleibt für ein selbst bestimmtes Leben. "Gottesdienst" ist Dienst an der Org - mit dem eigenwirtschaftlichen Bemühen, die Mitgliederzahl durch Mission zu erhöhen.

    Ich selbst habe es mir - sehr wenig engagiert - 30 Jahre recht bequem in dieser Religionsgemeinschaft eingerichtet - auch sowas ist möglich - aber eben nicht für ewig :-). Ich dachte zu frei und wirkte zu frei - da wurde ein Vorwand gefunden, mich aus der Gemeinschaft zu entfernen - heute sage ich: zum Glück.

    Denn Menschen, die in der Gemeinschaft leben, sich jedoch dennoch überall frei bewegen und somit auch Informationen von außen in die Gemeinschaft hineintragen - und zeigen, wie normal das Leben außerhalb der Mauern sein kann, sind höchst gefährlich für die Gemeinschaft - da wird dann reagiert.

    beste Grüße

    Petrus111

  8. Liebe Omma u. Oppa

    ich habe Euch nicht vergessen.30 Jahre WTG-Schitt möchte ich Euch nicht zumuten,da ihr selbst soviel Leid ertragen müsst. 30 Jahre habe ich diesen  Psychoterror selber zugelassen ich trage dafür die Verantwortung.Mit zunehmenden Alter wurde ich dünnhäutiger u. ertrug die  Macken der psychisch Kranken nicht länger.Der Kampf um mein logisches Denken begann mit einem Satz gleich nach meiner Scheidung.30 Jahre dieser Höllenritt hat mir einen Burnout, Tinitus u. meine Söhne ,die ich lebendig auf dem Altar der WTG-Org. geopfert habe, gekostet.Alles was ich hatte.Doch habe ich erhobenen Hauptes inbrünstig überzeugt diese Satanssekte aus Sicherheitsgründen um meine geistige Gesundheit besorgt-nach allen gesammelten Fakten auch Dank BI-verlassen. 30 Jahre Lach und Krachgeschichten sind Stoff für einen Klamauk Film ,so manch Brüller ist dabei.-doch es ist Vergangenheit. Habe meinen "Ganz persönlichen 30 jährigen Kleinkrieg"unter Brüder zu Papier gebracht,  abgeheftet.Wem nützen diese WTG- Geschichten.Da ich mich ständig reflektiert habe um meinen Monckey- Mind zu bändigen sind die Geschichten skurril, deftig, kräftig,autentisch .Ich wurde versöhnlicher mit mir selbst ich verzeih mir meine 30 Jahre WTG nichts war vergebens für mich,solange der Geist gesund blieb.Ich nutze heute alles erlernte um es in mir Leben zu lassen, ohne PD-Druck.Die Wahrheit macht frei.Der Senfkornglaube versetzt Berge. Mein sonniges Gemüt und mein freies Lachen habe ich mir bis heute bewahrt.

    LEBEN ich komme !

    Liebe Grüße Nordlicht

    1. Birgit

      Liebes Nordlicht,
      wie sehr du mir aus der Seele sprichst.Nach 40 Jahren ,nicht über die Mauer sehen,haben wir es geschafft,das alles einigermaßen zu verarbeiten.Obwohl ich immer und immer wieder von den damaligen,angeblichen Freundinnen,angesprochen werde,immer und immer wieder die selben Fragen höre,bin ich es Leid sie zu beantworten.Wie Jesus es tat,drehe ich mich um und gehe einfach.Einfach stehen lassen.Sollen sie sich das selbst beantworten.Das ist ihre Devise...Zermürbungstaktik.Sie tun mir Leid,kann ihnen aber nicht helfen.Es tut nicht gut und belastet nur.Es entzieht gute Energien,die andere brauchen,vor allem,Ich selbst.Deshalb brauche ich oft lange Pausen,immer noch.Es öffnen sich immer noch Tore,die ich nicht kannte.
      Lesestoffe die ich nicht kenne,Filme,Dokus,die ich nicht sehen durfte.Für Dich und viele andere Schwestern hier ist es besonders schlimm,weil ihr Kinder mitgenommen habt,die jetzt feststecken.Dies blieb mir erspart.Grausam muss das sein,doch eines bin ich mir sicher.Jesus kennt seine Kinder ganz genau und wird sie ziehen,zur gegebenen Zeit.Seine Geduld und Liebe ist unermeßlich,doch nur wenn ihr Herz bereit ist.
      Auch ich kann jetzt wieder das Herzhafte und gesunde Lachen hervorbringen,das lange verschwand.Wir sind stärker als je zuvor.Da fällt mir ein altes Zitat ein;Sei ein Licht,dein ganzes Leben...denn nur wer Licht hat,kann Sonne geben.Hier können wir es u.a. geben..ohne Mauern,Zäunen und Stacheldraht.
      Ich denke,also bin ich.
      Birgit

      1. Liebe Birgit,

        danke für Deine Zeilen.Wie hätte ich gehandelt wenn ich in Deiner Situation wäre habe ich mich gefragt.Den Ball den sie mir zuwerfen hätte ich geschickt mit  W- Fragen die wir alle in der PD-Schule gelernt haben ,zurück geworfen hätte schriflich geantwortet.Auf BI habe ich sehr gutes Material gefunden um so meinen Kindern mit W-Fragen ihr logisches Denken anzuregen. Auch denke ich an David u. Goliath der erste Wurf musste sitzen! Ich wusste dass ich nur einmal diese Chance habe dieses Material meinen Kindern zu senden-habe wochenlang auf BI recherchiert.Danke- Danke Allen ! Dann habe ich losgelassen u. es in JHWH u. Jesu Hände gelegt.Wenn der Straßenterror weiterginge wäre ICH mit lauter Stimme aktiv geworden! das ich mir jegliche Belästigung verbiete. Opferrolle kommt für mich nicht  in Frage.So habe ich auch meine Kinder vor Älteste verteidigt. Ich denke auch an mich welche Fragen mein Denken in Fahrt gebracht haben. Es waren subliminale Bilder-Okkultismus in allen WTG- Publikationen,sex. Mißbrauch und der Spendengelderverschwendung,  zweiTauffragen ? Jesus stellte keine Tauffragen, usw...Es tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf. Doch es sind meine Überlegungen.DU bist DU und ICH bin ICH.

        Viel Kraft denn für alles bist Du stark durch den der dir Kraft verleiht .       Jetzt sende ich Dir ein gutes Gefühl von Mir zu Dir.                                           Ach wie ist das Leben schön...muss nicht mehr zur Versammlung gehen       muss nicht an zugigen Ecken stehen,entspannt ohne Traktate bummeln gehn brauch keinen psychisch Kranken mehr verstehen keine Lasten mehr tragen darf von Herzen das Lachen wieder wagen,darf alles frei ohne Strafpredigt sagen und keiner liegt mir mehr auf dem Magen.                                                 Ach  wie ist das Leben schön,darf ohne Angst in die Welt raus gehen            Zeit und Raum vergessen bis zum Platzen Kuchen essen                                 mal faul im Strandkorb liegen - träumen vom Fliegen                                   Einfach sein im hier und jetzt auch mal ganz nett.                                             Ach wie ist das Leben schön auf die Plätze fertig los das Leben ist famos.      Liebe- Lebenslust und Lachen mal Faxen machen.                                           Große und kleine Kinder das Leben ist für alle viel gesünder                          Mit Humor - Respekt und Toleranz also packen wir es endlich an.

        Liebe Grüße Nordlicht

    2. Omma@Nordlicht

      Liebes Nordlicht,

      als ich dem Oppa deinen Kommentar vorlas, besonders deinen letzten Satz (LEBEN ich komme!), sagte er spontan: "Genau, wie wir!"

      Der Oppa hat seine persönlichen "95-Thesen" auch aufgeschrieben, aber nicht an die Tür des KS genagelt, sondern, wie du abgeheftet.  Auch ich habe das eine oder andere aus dem Leben von Omma und Oppa aufgeschrieben und weggeheftet.

      Du schreibst: "Ich wurde versöhnlicher mit mir selbst ich verzeih mir meine 30 Jahre WTG nichts war vergebens für mich, ...."

      Ich sehe heute auch manche Dinge anders, als noch vor Jahren. Ein Beispiel dafür ist für mich das Leben des Paulus.

      Galater 1:13-16   (Hoffnung für alle)
      13 Ihr wisst sicherlich, wie ich als strenggläubiger Jude gelebt habe: Ich verfolgte die Christen überall mit glühendem Hass und wollte so die Gemeinde Gottes zerstören.
      14 Ich hatte mich ganz dem jüdischen Glauben verschrieben und übertraf in meinem Eifer die meisten meiner Altersgenossen in unserem Volk. Mit aller Kraft trat ich dafür ein, dass die überlieferten Vorschriften unserer Vorfahren buchstabengetreu erfüllt würden.
      15 Aber Gott hatte mich in seiner Gnade schon vor meiner Geburt dazu bestimmt, ihm einmal zu dienen. Als die Zeit dafür gekommen war,
      16 ließ er mich seinen Sohn erkennen. Die anderen Völker sollten durch mich von ihm erfahren. Ohne Zögern habe ich diesen Auftrag angenommen und mich mit keinem Menschen beraten.

      Meine Überzeugung ist, dass unsere Beiden Höchsten, jeden Menschen schon vor der Geburt, so gut kennen, dass sie wissen, wie das Leben des Einzelnen verlaufen wird. Dabei sind wir keine willenlosen Roboter, auch haben wir keine Vorherbestimmung, der wir dann ausgeliefert wären. Sie kennen aber unsere Gene, unser Herz, unser folgendes Leben, so genau, dass sie schon wissen, wann unsere Zeit gekommen ist, den Sohn zu erkennen. Genauso beobachten sie das Herz unserer Kinder.

      Ach, liebes Nordlicht, ich wollte nicht 30 Jahre WTG mit dir durchgehen, wie du wohl auch nicht 60 Jahre WTG von uns aufarbeiten wolltest.  Manche Dinge mögen uns gegenseitig helfen und Mut geben, die mögen reichen.

      Was mich interessiert hätte, ist, ob du in unserer Nähe wohnst, wir dich evtl. sogar kennen. Sowas ist doch immer sehr spannend, oder?

      Ich habe gestern diesen Spruch gefunden, und ihn für dich aufgeschrieben, auch wenn nicht alles passen mag.

      Die Kraft des Loslassens
      Wenn du etwas liebst, lass es frei. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir, wenn nicht, war es nie dein. Selbst in einer liebevollen Beziehung braucht jeder Partner seinen Freiraum. Wenn wir lernen möchten, wie man liebt, müssen wir zuerst lernen, wie man vergibt, um den vergangenen Schmerz und die vergangenen Kränkungen loszulassen. Liebe bedeutet, unsere Ängste, Vorurteile, unser Ego und unsere Wenn und Aber loszulassen. „Heute lasse ich all meine Ängste los. Was früher war, hat keine Macht mehr über mich. Heute fange ich ein neues Leben an.“

      Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

  9. Annodazumal

    habe einen langen kimmentar geschrieben wúrde mich wundern was da so gaksch ist
    +++++
    ??????_

  10. Annodazumal

    wollt ihr mich nicht einschalten
    +++++++
    ????????

    1. Omma@Annodazumal

      Liebe Fanya,

      manchmal hat es einfach technische Gründe, dass ein Kommentar in der Versenkung verschwindet.  Ich kann natürlich verstehen, wenn du enttäuscht bist, gerade, wenn du dir so viel Mühe gemacht hast.

      Mir ist es gerade bei meinem letzten Kommentar an Ulla (wird wohl noch freigeschaltet) auch so ergangen, plötzlich stand da error und alles war weg.  Ich kenne das aber schon, kann manchmal passieren.  Daher speichere ich meinen Kommentar vorher immer ab, besonders dann, wenn ich mir viel Mühe gemacht habe, so kann ich meinen Text bei einem weiteren Versuch wieder einfügen.

      Also, liebe Fanya, ganz tief Luft holen, und einen neuen Versuch starten.  VIEL ERFOLG!!!

      Ganz liebe Grüße von der Omma

      1. RoKo24

        Liebe Fanya. Das ist mir das auch schon passiert und fragte vor 4 Tagen genau dazu nach. 😉 http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/zeugen-jehovas-koennen-das/comment-page-1/#comment-32517 ganz unten. Ja, ärgerlich. Besonders wenn man sich viel Mühe gab.

        Vor dem Absenden "markiere" ich meist den ganzen Text und klicke mit der rechten Maustaste auf "kopieren". Dann ist der Text erstmal im virtuellen Zwischenspeicher, auch Zwischenablage genannt (Wiki), da ist das Geschriebene erstmal nicht weg und ich kann bei Bedarf den Text wenn es nicht klappt einfach noch einmal neu "einfügen" ohne diesen neu zu schreiben. "Kopieren" & "einfügen" mit der rechten Maustaste oder mit den Befehlen "Strg"+"C" sowie "Strg"+"V" mit der Tastatur Belegung. Stürzt der PC ab, ist aber auch dieser weg.

        Wie Omma sagt, besser den Text vorschreiben/ speichern. Im allereinfachste (RTF-) Textprogramme ohne jegliche Formatierung. Wenn Du Windows benutzt gehe links unten auf "Start", "Alle Programme", ganz unten im Ordner "Zubehör" meist an 4. Position der gute alte "Editor" zum Beispiel. Bei Apple weiß ich es nicht. Die haben den TextEdit.

        Liebe Grüße RoKo

  11. Ulla

    Hallo an alle,

    ich habe mir heut die Videos der Aktivisten angesehen und dabei ein ganz flaues Gefühl im Magen. Ich stellte mir vor, ich reiste Jahre zurück, säße in der Versammlung und dann kämen solche Auftritte...

    Es hätte mir Angst gemacht! Ich hätte auch Angst gehabt, dass meine Kinder dadurch einen Riesenschreck bekommen hätten, hätten sie eine Aktivistin laut rufen hören: "Ich wurde von meinem Vater vergewaltigt usw usf....!"

    Solche Aktionen machen die Vers.besucher nur noch paranoider, als sie es eh schon sind! ("Die Welt ist soo böse mit uns...und jetzt kommen sie auch noch reingeschneit und machen Unruhe hier...") Sie klammern sich dann vor Angst noch MEHR an die Org...dann haben sie auch noch MEHR Angst, sich persönlich und in ihrem eigenen Schritttempo übers Internet zu informieren...

    Konfrontation ist zwar gut, aber es gibt andere Wege: Ich spreche desöfteren mit Trolley Zeugen oder im Park mit den Verkündigern und erzähle ihnen von meiner Hoffnung, dass Christus bald wiederkommt und alles in Ordnung bringen wird...Ich bin auch sicher, dass Jesus seine Schafe kennt und sie seine Stimme hören werden, denn er hat es versprochen...

    Im Geist der Milde und mit den richtigen Fragen zur richtigen Zeit kann man viel mehr erreichen...

    Es gibt die Möglichkeit, anonym mit den Medien zusammenzuarbeiten, Artikel zu schreiben....die beste Erfahrung habe ich damit gemacht, mit "Weltmenschen", Verwandten oder Freunden die eigene Geschichte zu teilen. Das geht den meisten unter die Haut und man kann die Doppelgesichtigkeit der Org. freundlich und sachlich darlegen.

    Servusli und ein schönes Woende für euch alle!

    Ulla aus Nürnberg

    1. Annodazumal

      Liebe Ulla

      da stimme ich dir vollkommen zu!

      Fanya

    2. Omma@Ulla

      Liebe Ulla,

      du sprichst mir aus dem Herzen.

      Ich habe bis jetzt noch gewartet, einen Kommentar dazu zu schreiben, da ich mir selbst erst einmal die Zeit geben wollte, meine Gefühle zu sortieren.  Wir, der Oppa und ich, kennen beides, gerechten Zorn und geduldiges Abwarten.

      Aber so wie du, liebe Ulla, haben auch wir an früher gedacht.  Was wurde uns nicht alles erzählt, ...... zum Schluss sahen wir die "Abtrünnigen", wie Monster mit acht Beinen, und hatten richtig Angst vor ihnen.  Ja, was hätten wir damals gedacht, wenn wir hautnah Zeuge solcher Aktionen geworden wären?  Also ich hätte gedacht: "Die Zeugen haben Recht, und sie wollen uns schützen, und ich hätte mich noch enger an die Org. gehalten." Sollten die Eingeschlossenen überhaupt mit uns reden wollen, kommt man mit Güte und der Bibel viel weiter, so sagt es auch Paulus zu Timotheus:

      2. Timotheus 2:23-26   (Hoffnung für alle)
      23 Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein. Du weißt ja, dass sie nur zu Streit führen.
      24 Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, andere geduldig im Glauben unterweisen und bereit sein, auch Böses zu ertragen.
      25 Er soll versuchen, alle, die sich der rettenden Botschaft widersetzen, mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott sie ja zur Einsicht, dass sie umkehren und die Wahrheit erkennen.
      26 Dann können sie wieder aus der Falle des Teufels befreit werden, in der sie gefangen waren, so dass sie sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.
      Natürlich sind auch der Oppa und die Omma keine "Heilige", und auch wir müssen ab und zu mal "Dampf" ablassen, wegen all der Ungerechtigkeiten, die man uns angetan hat. Das tun wir aber meist zu Hause unter vier Augen (oder wir schütten unser Herz unseren Beiden Höchsten aus), denn wir möchten ja die Herzen der Eingeschlossenen gewinnen, und keine Schlachten.

      Es grüßen ganz herzlich die Omma und der Oppa

    3. Omma@Ulla

      Liebe Ulla,

      hier ist noch einmal die Omma.

      Du schreibst: "...... die beste Erfahrung habe ich damit gemacht, mit "Weltmenschen", Verwandten oder Freunden die eigene Geschichte zu teilen. Das geht den meisten unter die Haut und man kann die Doppelgesichtigkeit der Org. freundlich und sachlich darlegen."

      Dazu eine kleine Erfahrung, die mir gerade einfiel.

      Wir wohnen noch nicht lange hier in der Straße, sind uns aber gleich mit einem Ehepaar aus der Nachbarschaft näher gekommen. Beides gläubige Menschen, die an Gott und Christus glauben.  Als wir ihnen unsere Geschichte erzählten, waren sie außergewöhnlich aufmerksam und hörten genau zu.  Auch hatten sie zwischendurch immer mal wieder Fragen. Wir erfuhren zu unserem Erstaunen, dass sie Freimaurer waren, und als wir sie bei unserem letzten Besuch danach fragten, sagten sie, dass auch sie dort ausgetreten seien, und zwar schon im Sommer, nach unseren Gesprächen, denn sie erkannten auch dort sektenähnliche Strukturen, aber was ihnen besonders "sauer Aufstieß" war die Heuchelei, denn Missstände wurden einfach unter den Tisch gekehrt.

      Ja, liebe Ulla, man weiss nie, wie unsere Reden im Herzen anderer arbeiten.

      Eine gute Nacht wünschen dir Omma und Oppa

  12. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

    "Vermisst!"

    Eine RTL-Sendung nennt sich so.

    Auch kommenden Sonntag Abend erfüllt die sympathische Sandra Eckardt die Sehnsucht mancher Menschen. Sie hilft Angehörigen von Suchern, die ihre Verwandten vermissen, zu finden, manchmal geht es bis nach Südamerika. Meine Frau meint immer: "Oh, die Tränendrüsensendung" hängt trotzdem am Fernseher, ich auch. Wird der oder die gesuchte Person gefunden, entlockt das auch mir ein Tränchen. Aber da ist mir bestimmt Staub ins Auge gekommen, denn wer die WTG-Schule durchgemacht hat, ist doch nicht mehr rührselig, sondern durch HzH-Dienst gestählt...

    Kürzlich suchte eine Frau über 40 ihren Vater. Es wird verzweifelt gesucht, in Ämtern und früheren Arbeitsstätten. Die Sucherin wird zwischendurch informiert, die Spannung wächst - dann kommt endlich die Erlösung, Vater gefunden, er schließt seine Tochter in die Arme. Man sieht zu wie ein Voyeur  und ist bewegt.

    Vermissen wir noch die JW.org?

    Jetzt sollte eine andere Sehnsucht erwachen: haben wir unseren Bruder gefunden und seinen und unseren Vater? Ist der himmlische Vater nicht auf der Vermisstenliste, sondern in unserem Kopf ist nur ein strenger Jehova, der uns privat bis ins Badezimmer verfolgt? Wenn ja, dann steht er nicht auf unserer Sehnsuchtsliste, es könnte das "happy end" mit ihm ausbleiben, weil er garnicht vermisst wurde. Entsorgten wir ihn genauso wie "seine" angebliche Organisation?

    Wobei dieser Vater uns doch zuruft: "Gib mir mein Sohn dein Herz!" 

    ..·.¸¸·´¯`·.¸¸.ஐ

  13. Jehu

    Das Problem der WTG org ist unter anderem, dass das Verhältnismäßigkeitsprinzip nicht eingehalten wird. Wenn ein deutscher Staatsbürger von seinem Recht auf Gewissensfreiheit gebrauch macht, ist es nicht verhältnismäßig, ihn mit sozialer Ächtung bis hin zum Zerstören seiner Familie zu bestrafen.

  14. Anna

    Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

    vielen Dank, dass du uns an deinen Gedanken über die Mauern und Stacheldrähte hast teilhaben lassen.

    Unsere auf die Organisation vertrauenden Brüder sehen das ja eher als Schutz vor der bösen Welt.

    Ich gehe so weit zu sagen, dass sie sich ihre Mauern und Stacheldrähte selber bauen. Und sollte nur die kleinste Lücke vorhanden sein wird diese schnellstmöglich repariert.

    Solidarität untereinander gibt es nicht. Weil diejenigen, die unsinnige Dogmen herausgeben, zum Predigtdienst anfeuern, das Geld aus der Tasche ziehen und vieles mehr wären machtlos, würden nicht alle mitmachen.

    Wie du zurecht sagst lieber @Tilo ist da immer dieser Gedanke in den Köpfen meiner Brüder "es ist ja doch die Wahrheit..."

    Die von dir beschriebenen Ängste bei vielen sind da. Jedoch werden diese ausgeblendet und mit Aktivitäten scheinbar bekämpft. Daher versucht man regelmäßig die Versammlung zu besuchen, den Treffpunkt und gibt natürlich artig seinen Bericht ab. Auch wenn die Stunden ja übermessen werden. Gut, dass es so viele NH-Adressen gibt. Weil man ja sonst einen Hirtenbesuch (immer von 2en) bekommt und ich kenne niemanden, der davon begeistert ist. Auch wenn manche Älteste sich wirklich Mühe geben. Es kommt nicht recht an. Dieses "Ermunterungsprogramm" basierend auf irgendeinem WT-Artikel. Dabei käme man sich bei einem gemütlichen Kaffeehausbesuch oder einfach ein schöner Spaziergang OHNE schlechtes Gewissen, nicht genug zu tun, viel näher.

    Es ist ja auch sehr schwer erstmals sich selber gegenüber einzugestehen vieles investiert zu haben an Zeit, Kraft, Geld.  Für mich darf ich sagen, in dem Moment, als ich aufgewacht bin war ich erschüttert über so viel Dummheit meinerseits.

    Ich kann wirklich nur darauf hoffen es mögen viele merken welche Lügen ihnen aufgetischt werden und wurden.

    Herzliche Grüße Anna aus einem Hauch von Frühling

     

  15. Max

    Hallo RoKo24,

    ob diese Aktionen der Aktivisten, die die Versammlungen aufmischen, sinnvoll sind kann man

    sicherlich hinterfragen. Habe so meine Zweifel, den die Brüder sehen das als Verfolgung und scharen sich noch enger an die Org.

    Doch den Aktivisten Hass zu unterstellen, dem kann ich nicht zustimmen. Der Beweggrund ist nach meinem dafürhalten nicht Hass, sonder ehrliches Bemühen die schlafenden Brüder aufzuwecken.

    Aber wie gesagt, ob dies der richtige Weg ist, ich bezweifle es.

    Was mir so nebenbei auffällt ist, wie schlecht die Versammlungen auch in Amerika besucht werden.

    Mehr leere Plätze als besetzte.

    LG

    Max

     

     

    1. RoKo24

      Danke Max. Vielleicht ist das Wort Hass auch zu krass gewählt. Seinem Ärger Luft zu machen oder auch ein Reim mit entsprechendem "Galgenhumor" zu schreiben sehe ich legitim und das werden bestimmt viele Ex-ZJ auch bestätigen. Das hilft vielen auch in der Problembewältigung. Es darf auch lustig sein, bedenkt man, wie stark die WTG das Leben eines Verkündigers bis ins kleineste Privatleben beeinflusst! Verbringt man jedoch als Kehrseite (vorsichtig formuliert) nur noch sein Leben mit vielen negativen Gedanken ist der Hass dann nicht mehr weit. Der Übergang ist nahezu fließend. Mehr wollte ich nicht sensibilisieren. Es kann jeder machen was er denkt. Und wenn wir so bunt gemischt sind ist es doch gut. Wenn wir uns gegenseitig etwas gut zureden und vertrauen, auch mal lachen, wieder ermahnen und vielleicht von einer unbedachten Attacke zurückhalten sehe ich das nur christlich und dem großen Ziel förderlich. Wisst Ihr wie ich meine? Der eine sucht energisch den Kontakt um andere Brüder mit Tatsachen zu konfrontieren (https://www.youtube.com/watch?v=hQnFGP7wDMc), der andere schafft das in dieser Art und Weise nicht, will seinen Unmut aber auch irgendwie Luft machen und stellt dann Kohleanzünder an der Fassade auf. Gab es schon. Man muss sich der Tragweite bewusst sein was man beim anderen auslöst, so möchte ich formulieren. In diesem Sinne. Liebe Grüße RoKo

  16. RoKo24

    Ihr Lieben,

    an und für sich schmunzel auch ich, wenn so Dinge passieren wie in den Videos. Es ist letztlich auch für den einen oder anderen im Herzen wie ein Jubelruf und Erquickung, hat doch diese Organisation ebenso viel rotes Blut an den Händen wie die Org in Wachturm immer den anderen Religionen vorwerfen und viele Brüder und Schwestern viel Leid erlitten.

    Jetzt kommt mein aber. Sollen wir aktiv werden diese Ordnung ins Wanken zu bringen? Im Danielbuch und dessen Vision wurde der Stein „ins Rollen gebracht“ der unaufhaltsam auf die Füße und Zehen des Standbilds dahinrollt und es zum Sturz bringt.

    Niemand kann diesen Stein anhalten. Wie die Org vor einem Jahr die Bruderschaft aufforderte, Briefe an die russische Regierung zu schreiben um eine Kehrtwende der Probleme in Russland herbei zu führen, so schüttelte ich auch schon den Kopf. Ist es richtig etwas solches zu tun wenn man doch immer die Neutralität beschwört?

    Ist es richtig, nun nicht für diese Organisation, sondern dagegen etwas zu tun? Ich habe da persönlich einige Bedenken bezüglich meiner Neutralität. Wem geht es noch so?

    Der Verein hat in seinem Vereinshaus das Hausrecht. Er kann gegen störende Bürger diesen auch wegen Hausfriedensbruch anzeigen und Hausverbote erteilen. Ist in Amerika bestimmt wie in Deutschland.

    Ich glaube (wenn ich diese Video sehe) eher, dass es mit Mehrung und neuen Bautätigkeiten so eine Sache ist und die gezeigten Zusammenkünfte bestimmt bald von Schließung bedroht sind. Darüber kann man gut und gerne den einen oder anderen Wortwitz machen und ich lache mit.

    Wie soll ich mein Denken begründen? Ich denke an inhaltsreiche Informationen einer studierten Psychologin zurück. Sie sagte einmal: Als Mensch darf man Ärger haben. Auch Zorn. Aber keinen Hass! Hass macht blind und stiftet Schaden. Hass ist etwas Schlechtes.

    Einst haben die Juden ihren König Jesus so sehr gehasst und ihn in ihrem Hass zu Tode gebracht. Weil Hass damals wie heute alles rationale Denken außer Kraft setzt. Begonnen hat es mit kleinen Dingen, fast Belanglosigkeiten.

    Bei allem Ärger und Zorn den viele von uns diese impertinente WTG haben. Hass gegen die Org fruchten zu lassen finde ich nicht gut. Ja Hass zerfrisst einen. Ich nehme aber gern andere Meinungen entgegen wie ihr darüber denkt. Allen eine guten Nacht, Euer RoKo

    1. Markus

      Hallo ROKO

      Ich musste auch über diese Videos Schmunzeln

      Bewirkt wird allerdings mit dem Verhalten nichts.

      Man muss diese WTG Organisation mit ihren Eigenen Waffen schlagen,genau so wie es hier auf BI geschieht,das falsche Interprteieren der Bibel aufdecken und klarstellen,

      Wenn die  WTG  wieder mal auf dubiose Weise in meinen Augen Mafia ähnliche Strukturen die diese Organisation aufweisst,auf vermehrtes Spenden hinweisst mit dubiosen aus dem Zusammenhang gerissene Bibelverse aufwartet,diese Dinge anprangern und richtig stellen.

      An der Finanzseite kann man diese Organisation packen,gehen die Verkündiger weg oder werden  die Verkündiger wachgerüttelt was mit ihren gut gemeinten Spenden wirklich passier,zb der ganze Anwaltsapperat muss bezahlt werden,wenn sie gegen Missbrauchsklagen die zurecht laufen angehen,Strafen müssen gezahlt werden ,Schmerzensgelder und Wiedergutmachungsgelder müssen bezahlt werden und und und,da geht ein grossteil der Spendengelder hin

      Und in Amerika zum Beispiel kostet sowas richtig Geld,da kann man den Anwalt nicht mit ein paar Tausend Euro bzw Dollar abspeisen,da geht die Honorartschere weit nach oben auf

      Mit Knkerlitzchen wie diese Versammelungschracher kommt man da nicht weit,das prallt ab,gut die können die Leute eventuell kurz dazu animieren über das was da abläuft nachzudenken,aber mehr auch nicht.

      Glaubt mir mal so wie die Situation sich darstellt,das die Versammelungen immer leerer werden,wird sich in einigen Jahren dann das ergeben,das sich die WTG selbst erledigt hat,vielleicht noch ein kärglicher Rest von komplett unbelehrbaren.

      Man kann auch sagen Gott ist dabei ,seine angebliche Organisation wie sich die WTG darstellt zu verwerfen und zu elemeniern

      Morgengruss aus dem Hunsrück

       

      1. Horst

        Ja, Frankie...

        an den "Versammelungen" kann man Dich immer wieder identifizieren ...

    2. Tilo

      Lieber RoKo24!

      Dein Kommentar hat mir Freude bereitet. Ich halte es immer für  gut, wenn zur Mäßigung ermahnt wird, obwohl ich die Enttäuschung verstehen kann, die so viele befällt, wenn sie merken, dass sie hinters Licht geführt worden sind. Aber Enttäuschung darf nicht dazu führen, dass man anfängt zu hassen und auf Rache aus ist. Der Hass kann sich in der Ausdrucksweise äussern, aber auch in Taten.  Natürlich können wir nicht über andere Menschen urteilen. Ob jemand Hass im Herzen fühlt, weiß eigentlich nur er allein - und der, der in den Herzen liest.

      Wir sind uns einig, wenn es um das christliche Verhalten geht: "Betet für die, die euch verfolgen!" Seit ich auch ein Betroffener bin und unter dem "Kirchenbann" stehe, habe ich damit zu kämpfen, nicht zu hassen! Ich zwinge (!) mich dazu, für meine ehemaligen Geschwister zu beten, damit sie zu einer Einsicht kommen können, die eine Umkehr bewirkt. Wir wissen beide, dass die Macht Gottes und Jesu so groß ist, dass sie ein "Kamel durch das Nadelöhr" bringen kann. Du erinnerst dich an Zachäus und auch an Paulus. Hätten wir beide je gedacht, dass gerade diese beiden sich eines Tages doch zu Jesus bekennen würden? Es ist passiert, weil jemand barmherzig war!

      Ich habe mich früher einmal gefragt, was meine Fürbitten eigentlich ausrichten können, wenn Jehowah ja doch nur tut, was er für richtig hält. Natürlich kann ich Gott nicht zu irgendetwas überreden, aber durch meine Fürbitte solidarisiere ich mich mit meinem Mitmenschen. Und das kann dazu führen, dass ich barmherziger über ihn denke. Es macht mich also selbst "besser" und hindert mich daran, Rache üben zu wollen. So jedenfalls habe ich es aus der Bibel erfahren (siehe Hiob 42:8 und 1. Mo. 20:17).

      Ich bin mir sicher, dass noch in viele Herzen das Licht der Liebe Gottes scheinen wird. Dafür steht Gott, das passt zu ihm! Durch die bekannt gwordenen Aktivitäten in den Sälen wird Unruhe erzeugt, ob sie aber auch ÜBERZEUGEN, muss ich bezweifeln. Aber das ist nur meine private Ansicht. Etwas anderes ist es, wenn man wegen Diskriminierung an die Öffentlichkeit und vor Gericht geht, denn hier wird ein Menschenrecht verletzt. Und wenn der "Kirchenbann", wie ihn die Org. ausübt, keine Diskriminierung ist, was ist es dann?

      Liebe Grüße! Tilo

       

    3. Meereswoge

      Hallo, Roko, Danke für Deinen neutralen, mit Liebe geschriebenen Kommentar, er hat mir gut gefallen. Du fragst nach Meinungen. Es sind schon viele gute Gedanken geäußert worden. Meine Gedanken gingen zu Jesus. Wäre er in die Synagoge gestürzt und hätte Aufruhr gemacht? Sicher nicht. Das tat er nur, als das Haus seines Vaters zur Räuberhöhle gemacht wurde. In den Versammlungen sitzen meist einfache Schäfchen, die nur ihren ruhigen 'Gottesdienst' abhalten wollen. Zum Nachdenken kommen wohl wenige, oder niemand durch so eine Aktion.....Um ruhig und fair zu diskutieren, ist die Lage beiderseits zugespannt.

      Ebenso sind die Briefe nach Russland zu bewerten. Von der LK angewiesen, werden ohne Überlegung millionenfach Briefe geschrieben mit vorgedachten Texten. Auf Nachfrage, ob unsere Brüder mal über Neutralität nachgedacht haben, bzw wie Jesus gehandelt hätte,kamen Antworten, das es schon richtig sei wenn es von der LK kommt, oder auch, das viele Menschen auf Jehova bzw seine Zeugen hingewiesen werden. Aber es gibt auch welche, die nicht geschrieben haben... Aufgrund ihres Gewissens und Verstehen der Worte von Paulus: "Betet für die Regierungen, daß ihr Frieden leben könnt"

      LG und ein angenehmes WE.     Meereswoge

       

       

    4. RoKo24

      Ich lese mit, mein Dank und Gruß bisher an Markus, Tilo, Max, Ulla, Fanya, Omma und Meereswoge. Ihr habt alle Recht, jede/r mit seinen Gedanken. Ullas gut geschildertes Gefühl darf man nicht außer Acht lassen.

      Friedliche Demonstrationen wie schon passiert vor Warkick, okay. So Stürmungen eines Saales sehe ich eher als Kurzschlusshandlung weil sich bei den Geschwistern so viel Ärger, Frust und Schmerz angestaut, keiner wirklich geholfen hat und sie kein Ventil hatten dem Dampf abzulassen. Aber was bringts? Die Versammlung meint dann nur, "zu Recht ausgeschlossen". Besser finde ich ein Boxsack, ein Gesicht drauf malen das man nicht leiden kann und dann hemmungsos auf den Boxsack einkloppen bis man nicht mehr kann. Hilft ungemein, so übten wir im Kampfsport, vor meiner Verkündigerzeit.

      Birgit fragte kürzlich, ob man bei der Petition mit machen kann/ soll? Muss jeder selbst wissen.

      Ich denke immer zurück an die Abschiedsworte unseres ersten und so liebevollen Kreisaufsehers, er war sehr weiße und herzlich, ist schon viele Jahre tot. Er gab uns  die Textstelle Jes. 30:15 auf den Weg. Er sagte, egal was eintritt, denkt immer an diese eine Textstelle. Denn so spricht der Herr, Jahwe, Israels heiliger Gott: / "Durch Umkehr und Ruhe werdet ihr befreit, / im Stillsein und Vertrauen liegt eure ganze Kraft./ Doch ihr wolltet es ja nicht. (NeÜ) Andere Übersetzungen sagen das auch aus. Ruhe, Besonnen, im Stillsein, Gelassensein. Vor allem im Vertrauen.

      Allen ein schönes WE. RoKo

  17. M.N.

    Ihr Lieben,

    hier eine interessante Entwicklung aus den U.S. of A. - sog. "Meeting Crashers", also "Abtrünnige", die zu dritt oder viert in eine ZJ-"Zusammenkunft" einfallen und dort so richtig Mische machen:

    https://www.youtube.com/watch?v=6GvdYg-tG8Y

    https://www.youtube.com/watch?v=aCd5vMmkfgw

    https://www.youtube.com/watch?v=3weMonz4XmI

    U. a.

    Da kommt so richtig Freude auf; die dortigen JW.Org-Helferlein wissen nicht, wie ihnen geschieht und wo ihnen der Kopf steht, sie haben alle Hände voll zu tun und kriegen die Lage dennoch nicht in den Griff. Partystimmung - YEAH!

    1. Petrus111

      Liebe Freunde, lieber M.N.,

      ich möchte kurz meine Meinung zu den "Meeting-Crashers" sagen:

      1) das erfüllt den Tatbestand des Hausfriedensbruchs.

      2) das ist, abgesehen vom Straftatbestand, ganz einfach schlechtes Benehmen

      3) Die jeweilige Zusammenkunft hat nichts mit dem zu tun, was die "Meeting-Crasher" von sich geben - es gibt keinen direkten Zusammenhang.

      4) Ein JZ, dem sowas in seiner Zusammenkunft passiert, dürfte völlig überfordert sein, total gestresst - und sich lediglich verfolgt/beeinträchtigt sehen - es wird ihm nicht möglich sein, daraus irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.

      Kurzum: solche Aktionen halte ich für überhaupt nicht zielführend - vielleicht fühlt sich der Aktionist danach besser, weil er meint, was unternommen zu haben - aber im Sinne eines christlichen Geistes ist das keine Aktion, die ich billigen würde.

      beste Grüße

      Petrus111
      ????

      1. Horst

        Lieber Petrus 111, lieber M.N.,

        ich schätze Euer Beider Meinung sehr, erlaube mir zu dieser Kontroverse jedoch folgendes anzumerken:

        Die amerikanische Mentalität insgesamt ist mit der "zielführend" deutsch-ordentlich-korrekten nicht unbedingt zu vergleichen. Wer die US-Bürger kennt und erlebt hat, (ich habe sie erlebt), weiss, dass sie anders ticken und handeln.

        In den Videos sind trotzdem keine wild in den Königreichssaal stürmenden Randalierer zu erkennen, sondern Besucher, die teilweise ruhig auf die Möglichkeit zur Abgabe eines Kommentares warten, um dann diverse Dinge beim Namen zu nennen, bis ihnen das Mikrofon entzogen wird.

        Möglicherweise hat der eine oder andere die Videos nicht genau angesehen oder mangels fremdsprachlicher Kenntnisse auch nicht verstanden.

        Daraufhin werden sie von Männern aus dem Saal geleitet, die wie Enkel von Mohammad Ali aussehen, und beim Verlassen des Saales rufen Sie den Zeugen noch ein paar Wahrheiten zu.

        Zum Beispiel, warum sie ein ausgeschlossenes Kind mutterseelenallein in einem abgetrennten Bereich isolieren usw.

        Auch ich bin gegen jedwede Randaliererei. Aber wir (ich) stellen uns nicht einmal stumm mit einem Plakat "Lies Bruderinfo.de !" oder "Mach Dich schlau: Kindesmissbrauch bei JZ verschwiegen !" oder wie auch immer vor einen Königreichssaal. Wie erreichen wir die Zeugen Jehovas eigentlich ? Wir warten, bis sie sich im Internet suchend vielleicht auf Info-Seiten verirren.

        Wir geben nur auf dieser Insiderseite unsere Meinung ab und pflegen liebe Kontakte. Und haben dann leider nur 484 Aufrufe eines hervorragenden Bruderinfo-Filmes auf You-Tube, von dem ich mir wünsche, dass ihn Hunderttausende ansehen.

        Hier erreicht der US-Amerikaner eine andere Aufmerksamkeit als mit braver konfrontationsvermeidender Leisetreterei.

        Für diese Meinung werden mich jetzt wieder einige steinigen, ab er trotzdem liebe Grüße

        Horst

      2. M.N.

        Ich stimme mit Dir überein, dass solche Aktionen im Endeffekt nicht sehr effektiv sein dürften, zumal die Protagonisten z. T. recht aufgeregt und hastig zu Werke gehen. Und der Beton in den orgloyalen ZJ-Denkschüsseln dürfte sich noch von Granit- zu Diamanthärte verfestigen. Wahrscheinlich werden solche Vorfälle den ZJ-"Verfolgungs"-Wahn noch höherpeitschen und ihre Pawlow-konditionierte Wagenburg-/Abwehrmentalität den "bösen Apostaten" gegenüber noch weiter konsolidieren.

        Könnte aber auch sein, dass dies erst ein Anfang ist und diese Aktivisten erst mal Erfahrung sammeln, um ihre Methoden weiter zu verfeinern, worauf sich ihnen noch mehr anschließen und dies zu einer regelrechten Bewegung anschwillt. Verfolgen sollte man das auf jeden Fall.

  18. Wieder ein interessanter Artikel, diesmal wird die Aufmerksamkeit auf das “eingesperrt sein hinter geistigen Mauern” gelenkt.  Kann mich erinnern an einen Vergleich mit einem Vogel im Käfig - wir = der Vogel / der Käfig = die Org. / und draußen lauert die Katze = die Welt, Satan.
    Und wie froh war man (selber!), sicher im Käfig zu sitzen!
    Mir ist folgendes aufgefallen:  “Diese Mauer verhindert den direkten Zugang zu Jesus Christus, ja sie verhindert auch den Zugang zu Gott, denn Gott kann nur erkannt werden, wenn Jesus es will und bewirkt. Sie verhindert auch das Gefühl sich als Sohn Gottes und als Christi Bruder zu erfahren.”  Das ist es, nur wenn Jesus es will und bewirkt.  (merken wir selber, man kann reden und reden, Bibeltexte zitieren … wenn Derjenige nicht “gezogen” wird, bringt es NICHTS)  Nur ER kann die Menschen aus dem “Gefängnis” befreien, nur ER kann sie “Erwachen” lassen, nur ER kann die Kraft geben, letztlich den “Ausstieg” zu wagen, ertragen - ob direkt selber oder “ausschleichend” - Jeder, wie es sich für ihn ergibt. Und nur unsere beiden Höchsten können uns die Kraft geben, das grausame Kontaktverbot zu ertragen, auch wenn es Tage gibt, wo man diese himmelscheiende Ungerechtigkeit laut bekanntgeben möchte, wo man am liebsten vor Gericht ziehen möchte, um sich Recht zu verschaffen.  Doch wir wissen, sie werden zu ihrer Zeit Recht schaffen - in jeder Hinsicht.
    “Aber warum gibt es dann in steigender Zahl Aussteiger? Das liegt einfach daran, dass es eine stärkere Kraft gibt, die alle Mauern, Zäune und den Stacheldraht überwindet. Es ist der Geist Gottes, der die Augen des Herzens öffnet und uns sehen lässt.”
    Dazu kann ich nur noch schreiben: “Amen!”
    In geschwisterlicher Verbundenheit - Taube

  19. Birgit

    Mauer,Zäune,Stacheldraht
    Die Reihenfolge ist wirklich gelungen.
    Eines Tages wird man wach und merkt, das man in einem Gefängnis sitzt.3 Hürden sind zu meistern.Man läuft oftmals vor die Mauer (durch Regeln,Verbote und Gesetze von der Truppe).Mit genug Mut erklimmt man sie und ist rüber.Noch wird vom Wachpersonal nicht viel bemerkt(Versammlungen,Dienst ect.).Am Zaun wird es schon schwieriger,denn jeder hat durch sein Verhalten,Wissen und Hilfe von Außen ,verschiedene Ausgangspositionen.Mit genug Kraft und Glauben kann er den Zaun meistern.Durchatmen und Kraft sammeln,denn jetzt wurde es bemerkt im Tower(weniger Versammlungsbesuche,kaum noch Dienst).
    Durch Megaphone kommt die Durchsage;wenn du weitergehst wirst du in Harmagedon sterben und du stehst alleine da....ohne uns und hast keine Freunde mehr.Was nun?
    Jetzt  tritt unser König ins Licht.Er kennt seine Kinder ganz genau,kennt unseren Glauben und unser Herzenseinstellung.Ihm wurde ja Alle Macht gegeben.Startschuß....Lauf mein Kind,ich helfe dir durch diesen Stacheldraht(Natodraht?)Er würde sicher hängen bleiben,denn das schafft man nicht alleine.Der letzte Schritt ist nur zu schaffen wenn man Jesus Christus annimmt und ihm blind vertraut.Ok,Augen zu und durch......doch.....kein Draht mehr da!!Weg,verschwunden....in Luft aufgelöst.Jesus würde nie zulassen das wir mit unserem freien Willen und ihm gehorchen,hängen bleiben.Er trägt uns in seinen Frieden,einen Frieden,den die Welt nicht geben kann.So ähnlich ist es mir passiert,nach 40 Jahren.Täglich gehe ich in die Knie und verbeuge mich vor der unendlichen Liebe Jesu Christi.Wer kann mir mehr geben als der Sohn unseres Schöpfers,einziger Retter und Erlöser?Niemand.
    Mögen noch viele Anlauf nehmen...der Startschuss ist gefallen und niemand läuft allein.
    Birgit

  20. Ihr Lieben, ich habe etwas himmlisches für euch.

    Himmlisch

    Vom Himmel droben komm ich her,bringe frohe Botschaft u.noch viel mehr.

    Kein Weg ist mir zu weit um euch zu erreichen.

    Der Böse wird für immer weichen.

    Vom Himmel droben komm ich her ,von droben sehe ich viel mehr als IHR.

    Das Volk für meinen Namen dessen Same wird die LIEBE sein,

    der Glanz in ihren Augen, das lächelnde Gesicht, das gütige Wesen

    ihr alle spiegelt MICH.

    Die LIEBE wird siegen ihr werdet es sehen,

    lasst ab von denen die nicht mit uns gehen.

    Sie sprechen sich selber ein Gericht, das Mene Tekel sehen sie nur nicht.

    Fasst Mut habt doch VERTRAUEN

    keine Angst kleiner Mensch du kannst auf mich bauen,

    denn  Angst gibt es in der Liebe nicht.

    Sei bereit für ein Leben zu zweit , nur DU und ICH.

    Am Strand des Lebens mit einer Spur

    ICH werde dich tragen werde bei dir sein auf weiter Flur.

    Doch daran GLAUBEN musst DU es nur !

    LG Nordlicht

     

    1. Birgit

      Birgit@Nordlicht

      Wie erbauend und stärkend deine Gedanken doch sind.Sie können wirklich aufrichten in schweren Stunden.Viele stehen im Kampf gegen die org.und bekommen so eine kräftige Stütze ,die man in keiner Versammlung bekommt.

      Danke Birgit

       

       

  21. Horst

    Sehr gut.  Wozu wird ein "Wacht-Turm" benötigt ? Die DDR benötigte "Wachttürme", um die Bürger am Verlassen ihres Staates zu hindern ....

    ERWACHET, liebe Zeugen...

    1. Violetta

      gute beispiel

    2. RoKo24

      ... um schon von weitem zu sehen, ahhhh schau... dort büchst jemand aus, den schnappen wir uns und zerren ihn vor ein Komitee!

       

  22. Lea

    Und als Außenstehender, der die Mauer sieht geht daran zu Grunde da er sie nicht einreißen kann um den Gefangenen zu retten da er denkt er wäre frei und alle anderen gefangen

    1. Birgit

      Birgit@Lea

      Jeder,der es geschafft hat,reicht die Hand und regt zum Denken an.Dafür sind wir hier.

      Lea..Jesus Christus glaubt an Dich.Du bist sein Kind,doch nur wenn du IHN ,Jesus Christus,annimmst kann er helfen.

      Jede Gefangenschaft wird beendet..durch Jesus Christus.

      Ich,als Aussenstehender kann auch nicht mehr begreifen wie sowas funktioniert.Aber..es funktioniert.

      Eines tue ich immer noch.Ich klettere zurück und hole ihn.Manchmal geht man einen Schritt zurück um nach vorne zu kommen.Mit einem Schritt zurück kann man auch Anlauf nehmen,immer mit einem Ziel.

      Liebe,Liebe wurde uns ins Herz gepflanzt

      Birgit

       

    2. Birgit

      Birgit@M.N.

      Ich liebe deine Herzerfrischende Art.Sowas gibt es nicht in Ketten.

      M.N. ist frei..frei von allen Zäunen und Dogmen.

      Ich denke,auch Er hat seine Zeit dafür gebraucht.

      Danke M.N. für alles

      Birgit

  23. turtle

    Der Warwickturm hat starke Ähnlichkeit mit dem Turm des Dachauer KZ.

    1. M.N.

      Na, wenn das mal kein Zufall ist.

      Ob da oben wohl die 8 fat cats der JW.Org-Bonzenrunde jeden Mittwoch morgen ihre "Helleres Licht"-"Geistige Schmaise" empfangen, so nach dem Motto "da oben sind wir 20m näher an Gott?" Hoffentlich ist die Minibar da oben immer prall gefüllt, damit es auch zu ordentlichen Inspirationen (-> Spirituosen) kommt. Die jetzigen Bönzlein wollen doch nicht hinter ihrem großen Mentor Jupp von der Ruter Furt zurückstehen... 😉

      Gruß,

      M.N.

    2. M.N.

      Um den grauen Wachtturm
      weht ein kalter Nachtsturm,
      bläst ihm seine Ziegel weg –
      es friert der fetten Bonzen Speck.

      Bald im fernen Warwick
      herrscht die helle Panik;
      Zeugen treibt es in die Flucht,
      dieweil "Der Sklave" sie verflucht.

      Wartend auf "Das Ende"
      ringt er seine Hände,
      ruft zu einem falschen Gott
      umsonst – denn der ist mausetot.

      1. Peetha

        MN, mein liebster : ˋmausetot´  ist doof, (zu weich gespült und ohne Eier). Wenn dann, dann schon watt mit : …ˋ denn der endet eh auf dem Schafott´.????  Ein bis die taage und ein  undundund. Dem Autor TILO ein  chapo für ein gut reflektiertes und emotional freies ˋ ist so ´!

        Jutti! Den Freunden, Mitlesern und … stillen Mitdenkern einer Mauerfreienzone bleibt mir nur der Wunsch, sprengt die Mauer die euch von der Freiheit der beiden Höchsten trennt! Und das geht ganz leise. Tschüss

        1. M.N.

          OK, lieber Peetha, ich ändere die letze Zeile wie folgt:

          "denn der starb auf dem Schafott." Ob das unbedingt besser ist, wage ich zu bezweifeln - mir gefällt meine Version immer noch besser. "Gott ist tot" aka "Der JW.Org-Götze ist tot." Im Stil des alten Nietzsche.

        2. RoKo24

          Lieber M.N., ich musste auch schmunzeln... LG RoKo

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