“Gehorsam wird von Jehova gesegnet”

Oder, “der Sklave ist nicht dogmatisch” 

“Gehorsam wird von Jehova gesegnet” so lautet das Thema, welches Anthony Morris III, in einem Videovortrag auf JW-Broadcast, behandelt. Schnell stellt sich heraus, dass Morris hier aber im Wesentlichen nicht den Gehorsam gegenüber Jehova meint, sondern den Gehorsam gegenüber der leitenden Körperschaft, denn er erklärt: „Wenn wir der leitenden Körperschaft gehorchen, dann wird Jehova uns segnen“.

Link zum Video

Der Leittext zu dieser Ansprache ist Johannes 21:17. Der dreht sich eigenartigerweise aber nicht um “Gehorsam” oder um “Jehova” und Morris geht auch im Laufe seiner Ansprache nicht weiter auf diesen Text ein. Wir lesen dort:

Jesus sprach zum dritten Mal zu ihm: ‘Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb?’ Petrus wurde traurig und sprach zu ihm: ‘Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe.’ Jesus spricht zu ihm: ‘Weide meine Schafe!’“ 

Was hat nun dieser Text mit dem Thema: „Jehova segnet Gehorsam“ zu tun? Es scheint eher so, als soll hier die Funktion des „treuen und verständigen Sklaven“  erklärt werden. Jedenfalls ist dies die Richtung, in die Anthony Morris unsere Aufmerksamkeit lenken möchte.

Allerdings gibt es hierbei Ungereimtheiten: Jesus gebot dem Petrus, seine Schäflein zu weiden und nicht, ihnen Befehle oder Anweisungen zu erteilen, über sie zu regieren oder zu herrschen. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass mit der Befugnis des Petrus, die Schafe zu weiden, auch einhergeht, dass die Schafe ihm gehorchen sollten. Denn als Christen hören wir nicht mehr auf Propheten und folgen diesen, wir folgen nur einem Führer – unserem Herrn – Jesus Christus.

Des Weiteren wurde dieser Auftrag nur dem Petrus erteilt. Und dieser kam ihm, in seiner Lebenszeit, im Anfangsstadium der Christenversammlung, treu nach. Bis vor einigen Jahren sollten wir glauben, es habe auch schon in der Christenversammlung des ersten Jahrhunderts einen „treuen und verständigen Sklaven“ gegeben, der die Vollmacht hatte, die Schafe zu weiden. Darauf stützte sich ja das Argument, die Bevollmächtigung zum Weiden der Schafe erstrecke sich, angfangen von der Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ des ersten Jahrhunderts, bis zum Wirkungsbereich des “Sklaven” in der heutigen Zeit.

Dies sollen wir nun jedoch nicht mehr glauben. Kürzlich haben wir “Neues Licht” erhalten, gemäß dem es keine Klasse des „treuen und verständigen Sklaven“ im ersten Jahrhundert gegeben habe, woraus folgt, dass Jesu Auftrag an Petrus nichts mit der LK zu tun gehabt haben kann, wenn wir uns an derzeit gültiger WTG-Lehre orientieren.

Bevor wir diese Ansprache näher beleuchten, sollten wir uns daran erinnern, dass ein Redner oftmals viel über seine Absichten preisgibt, einfach dadurch, dass er bestimmte Sachen auslässt. In dieser Rede, in der es um Gehorsam geht, wird ausschließlich auf Jehova und noch häufiger auf die „leitende Körperschaft“ Bezug genommen; doch gibt es keinerlei – nicht eine einzige – Bezugnahme auf den, dem unser aller Gehorsam gebührt – den König Jesus Christus. Dabei hat bereits Mose darauf verwiesen:

„Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, zu euch senden, einen Mann aus eurem Volk. Ihr sollt alles befolgen, was er euch sagt. Gott hat Jesus zuerst zu euch geschickt, nachdem er ihn in diese Welt gesandt hatte, und ihn beauftragt, euch zu segnen. Er wird euch helfen, umzukehren und euer Leben zu ändern.“  (Apg 3:19-23)

Jesus ist der “größere Moses”. Wer ihn missachtet oder nicht auf ihn hört, soll, gemäß Vers 23, aus dem Volk verstoßen werden. Da die WTG die “Rotte Korah” so gerne bemüht, fragen wir uns: Gibt es vielleicht Parallelen zwischen denen, die bei dem Thema Gehorsam – Jesus Christus – den “größeren Moses”, immer wieder unerwähnt lassen und der „Gruppe Korah”, die sich gegen Mose auflehnte?

Eine fehlerhafte Grundannahme 

Mit seiner Bezugnahme auf Apg 16:4 und 5 baut Morris auf einer fehlerhaften Grundannahme auf. Er behauptet: Auch im ersten Jahrhundert habe es eine sogenannte leitende Körperschaft gegeben. Demzufolge müsse auch heute eine leitende Körperschaft existieren, die von Christus eingesetzt sei. Und natürlich erwartet auch er, als Teil dieser heutigen „leitenden Körperschaft“, unbedingten Gehorsam.

Während es also, nach der neuesten Interpretation der WTG bez. Matthäus 24:45-48,  keinen “treuen und verständigen Sklaven” im ersten Jahrhundert der Christenversammlung gegeben hat, so soll es damals aber eine leitende Körperschaft gegeben haben? Apg.16:4,5 erzählt jedoch lediglich davon, dass die Apostel und älteren Männer der Versammlung in Jerusalem zusammen kamen, um eine spezielle Streitfrage zu klären.

Dieser Disput, um die Beschneidung der Heiden-Christen, entstand nun einmal durch die Hardliner der jüdisch-christlichen Versammlung in Jerusalem und deshalb wollte Paulus auch, dass sie dort geklärt werde. Dieser „Einzelvorfall“ beweist in keiner Weise die Existenz einer zentralen LK im ersten Jahrhundert. Wir sollten uns fragen: Warum gibt es keinerlei Belege, für die Annahme einer solchen Existenz – weder in der Spätzeit des ersten, noch während des zweiten und dritten Jahrhunderts?

Die Entscheidung, die von den Aposteln und den älteren Männern in Jerusalem gefällte wurde, kam unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes zustande und stammt somit von Gott.

Nun behauptet unsere leitende Körperschaft ja ebenfalls, von Gott geleitet zu sein. Demnach kommen alle Anweisungen, die von ihr herausgegeben werden, angeblich von Jehova Gott. Gleichzeitig lässt sie sich aber jederzeit eine Hintertür offen, durch  die Begründung, nicht inspiriert und somit fehlbar zu sein, um falsche Entscheidungen ihrerseits als Irrtum entschuldigen zu können.

Können wir wirklich annehmen, dass es, unter Anleitung Jehovas, zu diesen Fehlern kam? Und wenn wir dies nicht bejahen können, warum sollten wir der LK bedingungslos gehorchen und das mit der Erwartung, hierfür von Jehova gesegnet zu werden?

Wir machen uns nicht des Dogmatismus schuldig!

Als nächstens versucht Morris eine Erläuterung des Begriffes “Beschlüsse” aus Apostelgeschichte 16:4, der in Griechisch “dógmata” lautet und befindet das Wort als unpassend: „Wir wollen nicht sagen, der treue Sklave sei dogmatisch oder des Dogmatismus schuldig“.

Er zitiert sodann aus einem nicht genannten Wörterbuch: … ‘Wenn man eine Lehre oder ein Glaubensgebäude als Dogma bezeichnet, zeigt man damit seine Missbilligung, da die Leute das einfach als wahr akzeptieren sollen, ohne es zu hinterfragen.’

Klar, so eine dogmatische Haltung ist nicht gut. Ein anderes Wörterbuch sagt:  ‘Wenn man jemanden als dogmatisch bezeichnet, kritisiert man ihn, weil er meint, Recht zu haben und nicht einräumen will, dass andere Ansichten auch berechtigt sein könnten.’ Das wollen wir natürlich nicht auf die Beschlüsse des treuen Sklaven heute anwenden.“

Wow, wie interessant! Zuerst gibt uns Anthony Morris eine zutreffende Definition zum Begriff  Dogmatismus, weist diese Definition für das Verhalten der leitenden Körperschaft aber weit von sich. Die WTG ist nicht dogmatisch. Das behaupten nur die Abtrünnigen. Leider sprechen die Tatsachen eine andere Sprache. Die Publikationen des Sklaven sind voll von dogmatischen Aussagen.

Wachtturm vom 15. 9. 95, S. 30

“Darum genügt es nicht, wenn man ewig leben möchte, dass man nur auf Jehova, sowie auf sein Wort vertraut, sondern man muss auch auf Gottes Anweisungen, die er durch seine Organisation erteilt … uneingeschränkt vertrauen.“

” … auf die Anweisungen des Sklaven uneingeschränkt vertrauen“ – das ist Dogmatismus in seiner reinsten Form.

Im Wachtturm vom 1.10.87, in dem Artikel: „Bist du zufrieden mit Jehovas geistigen Vorkehrungen?“ wird noch dicker aufgetragen. Der Artikel war mit folgender Abbildung versehen: Aus dem Himmel ragen Gottes Hände, die einige markante Druckereigebäude der WTG halten. Aus diesen Gebäuden ergießt sich eine Flut von Druckwerken direkt auf das Dach eines Königreichssaales der ZJ. Unter den Armen der Gläubigen und in ihren Büchertaschen finden sich jene Publikationen, die aus der „himmlischen“ Druckerei und den Händen Gottes herabkamen. Damit ist klargestellt, worin die „geistigen Vorkehrungen Jehovas“ bestehen: Besuch aller Zusammenkünfte und Studium aller Schriften, die die WTG druckt. Kommen wir nun zur dramatischen Einleitung dieses Artikels:

„Wenn du aufhörst, Luft zu atmen, wirst du in wenigen Minuten sterben. Wenn du aufhörst, Wasser zu trinken, wirst du in wenigen Tagen sterben. Wenn du aufhörst, Nahrung zu essen, wirst du in wenigen Wochen sterben. Wenn du aufhörst, dich von Jehovas geistigen Vorkehrungen zu ernähren, wirst du, sobald du stirbst, für immer tot sein.“

Aber Morris möchte uns sagen, dass die „leitende Körperschaft“ oder der „treue und verständige Sklave“ von uns nicht erwartet, dass wir ihre Glaubenslehren ohne Hinterfragen akzeptieren? Der offizielle Standpunkt, wie er in Publikationen und von Kongressbühnen verkündet wird, lautet so:

“In Übereinstimmung zu denken, schließt aus, Ideen zu hegen, die im Gegensatz zu Gottes Wort oder zu unseren Publikationen stehen.” (CA-tk13-E No. 8  1/12)

Und weiter heißt es: “Es ist angebracht, Personen, die ‘nicht von unserer Art’ sind, indem sie vorsätzlich den Glauben und die Lehren von Jehovas Zeugen zurückweisen, als solche zu betrachten und zu behandeln, die wegen Fehlverhaltens ausgeschlossen wurden.” Wachtturm 15. Sept. 1981 Seite. 23

Diese Aussage muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Personen, die die Lehren von “Jehovas Organisation” zurückweisen, müssen wegen Fehlverhalten ausgeschlossen werden. Es wird also als Fehlverhalten bewertet und im Sinne einer Sünde, mit Ausschluss bestraft, wenn jemand es wagt, die Lehren der Organisation zu kritisieren oder abzulehne.

Und noch einmal: Laut Anthony Morris Statement ist die WTG nicht dogmatisch.

Falls du immer noch glaubst, dass Morris die Wahrheit sagt und dass er in diesem Video nicht lügt, dann prüfe es doch ganz einfach: Sprich mit den Ältesten deiner Versammlung, anlässlich einer Zusammenkunft und sage ihnen, dass du nicht an 1914 glaubst oder dass du deine Predigtdienstzeit nicht mehr berichten möchtest, weil dies eine unbiblische Praxis ist. Unterhalte dich mit Glaubensbrüdern darüber.

Eine Organisation, die nicht dogmatisch ist, wird dir keine Sanktionen auferlegen, wenn du deine eigene Meinung hast oder etwas, gemäß deinem eigenen Verständnis, tun möchtest. Eine undogmatische Gesellschaft wird dich nicht mit einer Strafmaßnahme, die dein gesamtes Leben umkrempelt, wie z.B. dem Gemeinschaftsentzug bedrohen, nur weil du dich dafür entscheidest, eine andere Meinung als der “Sklave” zu vertreten. Nur zu – trau dich. Schau, was passiert. Anthony Morris fährt fort:

“Abtrünnige und Gegner wollen uns zwar einreden, dass der treue Sklave dogmatisch sei, dass man alles, was von Brooklyn kommt, wie ein Dogma zu akzeptieren hat, als etwas willkürlich Entschiedenes. Aber das ist natürlich falsch und daher lautet die korrekte Übersetzung nicht ‘Dogma’, sondern ‘Verordnungen’.”

Ab dieser Stelle verliert Anthony Morris nun jeglichen Boden unter den Füßen. Er verfügt über keinerlei gültiges Argument, sondern nur über unbegründete Behauptungen und versucht, Andersdenkende in Misskredit zu bringen. Wie es scheint, macht die Organisation zunehmend Abgefallene zu ihrem Hauptthema. Es gibt kaum eine Ansprache, in der das Schimpfwort „Abtrünniger“ nicht auftaucht, bietet es sich ja zur Diffamierung und Stigmatisierung einer Person regelrecht an und hat in etwa die Wirkung, wie wenn man jemanden einen “Nazi” nennt.

Derartige Schimpfwörter sind, dank erfolgreicher Indoktrination, aufgeladen mit Inhalten, wie diesem: “Hört nicht auf sie. Sie alle sind Abgefallene. Wir hassen Abgefallene, nicht wahr? Sie sind wie Nazis. Böse kleine Menschen; geistig krank; voller Hass und Gift.”

Es fällt auf, dass sich Morris in seiner Ansprache mehrmals auf Zweigkomitees bezieht. Man fragt sich unwillkürlichsich, ob wohl in den höheren Rängen der Organisation auch schon ein Geist der Unzufriedenheit herrscht und damit ein Geist der Abtrünnigkeit.

Nachdem er auf dogmatische Weise festgestellt hat, dass die LK nicht dogmatisch ist, fährt Morris fort:

“Haltet den Text in Apg 16 bitte fest und geht mal kurz zu Mat 24. Im Vers 45 wird eine Frage gestellt, die wir gut kennen und die heute beantwortet wird: ‘Wer ist in Wirklichkeit der TUVS, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen Speise zur rechten Zeit zu geben?’ Der Sklave ist also keine Einzelperson.”

Moment mal! Erst spricht er vom “Sklaven” im Singular und dann springt er unwillkürlich zu der Schlussfolgerung, dass es sich OFFENSICHTLICH um ein Kollektiv handele! Einen Beweis für diese Behauptung liefert er nicht und offenbar wird von uns erwartet, dies als Wahrheit anzunehmen. Natürlich völlig undogmatisch! Er fährt fort:

“Die Beschlüsse wurden gemeinsam getroffen. Kein Einzelner trifft die Entscheidungen. Diese Entscheidungen oder Verordnungen werden also von einem Gremium getroffen. Wenn sie dann bei den Zweigkomitees, den Ältesten oder den Versammlungen ankommen, ist es am besten, Jehova zu bitten, dass er uns hilft, sie zu verstehen und – wenn man möchte, dass er uns segnet – sie als Älteste oder als Versammlung zu befolgen. Falls du dies nicht verstehst, bitte Jehova, dir zu helfen, dies zu verstehen. Und wie genau ‘hilft’ Jehova dir, dies ‘zu verstehen’?”

Nun, Jehova spricht nicht direkt mit dir, oder? Jedenfalls habe ich noch keine Stimme in der Nacht gehört. Nein, Gott hilft uns, indem er uns seinen Heiligen Geist gibt und die Schriften für unsere Sinne öffnet. (Joh 16:12,13) Wenn das der Fall ist und wir so erkennen, dass eine bestimmte Unterweisung verkehrt ist, was dann? Laut Anthony Morris müssen wir den Männern der LK auf jeden Fall gehorchen.

Er beendet seine Ansprache wie folgt:

“Genauso wie heute war es auch im ersten Jahrhundert. Geht doch bitte zurück zu Apg 16:4 und 5. Was passiert, wenn der Kreisaufseher kommt und Hinweise des treuen Sklaven überbringt oder wenn Zweigkomiteesitzungen nach den Richtlinien geführt werden? Vers 5 sagt, wenn man sie befolgt, dann wird man im Glauben befestigt. Die Versammlungen wachsen, und das Zweiggebiet gedeiht Tag für Tag. Warum? Weil Jehova den Gehorsam segnet … Es ist eine Theokratie, eine Gottesherrschaft, und nicht eine Sammlung von Menschengeboten. Jehova Gott beherrscht das alles vom Himmel aus.”

Hoppla! Hat uns Anthony Morris hier nicht gerade unfreiwilligerweise den Beweis dafür gegeben, dass Jehova den Gehorsam der Herde, gegenüber der leitenden Körperschaft, eben nicht segnet?

Laut Apostelgeschichte 16:4,5 sollte die Organisation wachsen und sich ausdehnen, doch sie schrumpft! Es ist keine Zunahme in den Versammlungen zu verzeichnen. Im Gegenteil – die Zuwachszahlen werden kleiner, Königreichssäle werden verkauft und Zweiggebiete, innerhalb der entwickelten Länder, berichten negative Zuwachszahlen. Morris hat unüberlegt den Beweis dafür geliefert, dass Gehorsam gegenüber Menschen, anstatt gegenüber Gott, nicht gesegnet wird. 

“Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.  Denn des Menschen Geist muss davon, / und er muss wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pläne.  Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott,  der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist; der Treue hält ewiglich …”  (Ps 146:3,4)

Mag ich nicht (75)

53 Kommentare zu ““Gehorsam wird von Jehova gesegnet”

  1. Martin@Alle

    Hallo ihr Lieben
    die ihr noch in die Versammlung geht und den heutigen WT-Artikel, „Suchst du Zuflucht bei Jehova“ betrachtet.
     
    Gemäß diesem Artikel beinhalten die Anordnung der Zufluchtsstädte, die unter dem mosaischen Gesetz vorgesehen waren, eine "Lektionen, von der Christen heute etwas lernen könnten. Der Sklave scheint noch ganz in der Gedankenwelt des alten Israels und dem Gesetz verwurzelt, wenn er schreibt: „Uns mit der Regelung der Zufluchtsstädte im alten Israel zu beschäftigen hilft uns, diese Fragen zu beantworten
     
    Doch es gibt in der Bibel keinen Hinweis darauf, dass die alten israelitischen Zufluchtsstädte als Vorbild dienen könnten, von denen Christen lernen können. Doch warum benutzt dieser Artikel die Zufluchtsstädte als Vorbild für uns?
     
    Gut, man möchte Vordergründig mit dem Bezug auf die Zufluchtsstädte die Barmherzigkeit Gottes belegen. Doch an dieser Stelle würde es vollkommen ausreichen, auf das Opfer Jesu hinzuweisen. Aber das geschieht erst im Abs. 16, Zitat: Wie kannst du also bei Jehova Zuflucht nehmen? Glaube an die Kraft von Jesu Opfer. ... Glaube auch, dass er für dich gestorben ist. Das Lösegeld ist die Grundlage (?) der Vergebung deiner Sünden.

     
    Ein (fast) richtiger Satz, mit dem eigentlich schon alles gesagt wäre. Der Hinweis auf die alttestamentarische Einrichtung der Zufluchtsstädte wäre damit überflüssig. Doch nein, die Autoren verfolgen ein ganz bestimmtes Ziel. Das Opfer Jesu ist nur die „Grundlage“ unserer Befreiung von Sünde und deren Folgen. Der Sünder muss erst bei den Ältesten vorstellig werden, quasi die heutigen Zufluchtsstädte aufsuchen. Wie im Alten Testament muss er, seinen Fall den Ältesten vortragen.
     
    Übersetz möchte uns der Sklave mit diesem Artikel sagen: Wer eine schwere Sünde begangen hat sollte nicht denken, es würde genügen seine Sünde im Gebet persönlich vor Gott zu bereuen, oder das Opfer Jesu würde genügen.
    Nein, erst wenn die Ältesten die Reue geprüft haben kommt das Opfer Jesu zum tragen.
     
    Jehova soll festgelegt haben, dass sich Ältesten sich um Fälle von schwerer Sünde kümmern sollen. Als Beweis führt man Jakobus 5:13-16 an. Ich lese hier aber nichts davon, Jehova habe festgelegt, Älteste sollten sich um Fälle von schwerer Sünde kümmern um die Versammlung rein zu erhalten.
    Ein angeblicher Bruder namens Daniel beging eine schwere Sünde, aber er zögerte sich den Ältesten zu offenbaren. Und obwohl er zu Jehova betete, fühlte er sich schlecht.  Erst nachdem er sich den Ältesten offenbarte fühlte er sich befreit um sich Gott zu nahen.
     
    Halten wir fest. Daniel sündigte gegen Gott, nicht gegen die Ältesten. Das Gebet um Vergebung vor Jehova genügte aber angeblich nicht. Er musste erst die Vergebung der Ältesten bekommen. Traurig wie hier der wahre Liebesbeweis Gottes, das Opfer seines Sohnes nur mit einem Satz erwähnt wird während man das sogenannte Rechtskomitee und die Ältesten dagegen eine Stunde lang als Beweis der Liebe Gottes preist.  

    1. M.N.

      "Er musste erst die Vergebung der Ältesten bekommen."

      An was erinnert uns das?

      BINGO: An Beichte und Absolution. Auch hier mal wieder steht die ach so böse, "babylonische" RKK Pate für JW.Org-Procedere, so wie anderswo auch (KRR-Klerus mit Papst, Kurie, Bischofskollegien, ... aka "Leitende Körperschaft" als "TUVS" in Personalunion, "Helfer"-Komitees, Zweigkomitees und weiter die gesamte Hierarchiestruktur hinunter; der "ex cathedra"-Lehranspruch des obersten JW.Org-ZK (welches in Französisch interessanterweise "collège central", also "Zentralkollegium" heißt; sodann das Exkommunikationsprocedere aka "Gemeinschaftsentzug/Ausschluss" uvm.). Dann aber auf die verruchte RKK draufhauen, dass die Fetzen fliegen. Heuchlerischer geht's nimmer.

      Aus gruppenpsychologischer Sicht dienen solche "Sünde vor Menschen bekennen"-Mechanismen der Kontrollausübung in puncto "Gedankenkontrolle". Die Kirche MUSS zwischen dem einzelnen Menschen und Gott stehen, sich mit Gewalt dazwischenschieben, nach dem Motto: "He - wir sind AUCH noch da, du musst erst MIT UNS verhandeln", um eine mentale Abhängigkeit des Menschen von der Kirche/der Org zu erzeugen und diesen weiterführend zu anderen, für die Org nützlichen Handlungen - orgzentrische Leistungen - anzustacheln.

      Dies erklärt weiterführend das enorme Verteufeln sexueller "Sünden" auf seiten strikt fundamentalistischer Religionen, weil diese sich besonders gut als Grundlage für Gängelung und Verhaltenssteuerung eignen, da Sexualität so fundamental ist, wie sie allumfassend ist. Im Glossar heißt es dazu unter "Hurerei":

      "Solch düster/dräuenden, mittelalterlichen, drakonisch/hanebüchen/weltfremden "Steinzeit"-Vorgaben bewirken unweigerlich bei jedem normalen jungen (aber auch älteren) ledigen Menschen, der diese rein menschlichen Kirchenorganisationsedikte als Gotteswort ansieht, erhebliche seelisch/emotionale Notlagen und permanente Schuldgefühle, die durch "Studium" (von WTG-Literatur), gesteigerten "Haus-zu-Haus-Dienst" und weiteren WTG-orientierten Aktionismus, Bekenntnis der "schmutzigen Sünde" vor Eltern und Ältesten zum "Hilfeersuchen" etc. bekämpft werden müssen. Viele geraten in eine nicht enden wollende seelische Zwickmühle und schleppen einen Berg an Schuldgefühlen mit sich herum, wenn sie es einfach nicht schaffen, eines ihrer natürlichen Bedürfnisse – so natürlich und unausweichlich wie Atmen, Essen und Schlafen – abzustellen und so zu tun, als gäbe es dieses nicht."

      Durch diese "Sünde vor den Ältesten bekennen"-Direktive verankert sich die Org sehr effektiv im Sinn ihrer Schäfchen und stellt sicher, dass jene nicht etwa den direkten Draht zum himmlischen Vater suchen und finden, denn das möchte man ja überhaupt nicht - wo kämen wir denn da hin, wenn die Zeugen uns elegant umgehen und direkt nach oben funken? Dann könnten wir ja unseren Laden gleich dichtmachen.

      Alles eine Frage der Strategie.

      Gruß,
      M.N.

  2. Ulla

    Liebe hei-bea,

    lass doch die Omma auch mal "mutlose und depremierende" Worte schreiben.

    Wir haben uns vielleicht schon viel zu viel daran gewöhnt, dass manche nur eine sonnige, von Liebe getriebene Einstellung an den Tag legen, dass wir ihnen eine Mutlosigkeit gar nicht zugestehen wollen. Aber wir sind alle nur Menschen. Und ich finde es schön und ausgeglichen, wenn Omma auch mal ihr Herz ausschütten darf...keiner ist nur "einseitig"         ; )

    Omma darf auch mal getröstet und ermuntert werden...

    LG Ulla

    1. hei-bea

      Hallo Ulla,

      mutlos und deprimiert darf natürlich jeder mal sein und ist es auch - ist menschlich. Aufpassen

      müssen wir aber, dass uns solche "Familienverhältnisse" nicht so "runterreißen", dass sie in ei-

      ner ernst zunehmenden Depression enden und das tägliche Leben zum Albtraum gestalten.

      Meine Worte an Omma waren auf die mir eigene Art und Weise als Trost und Ermunterung

      gemeint - schade, dass Du das mißverstanden zu haben scheinst.

      LG aus dem kalten Harz             hei-bea

    2. Omma@Ulla@hei-bea

      Liebe Ulla, und liebe hei-bea,

      eure Kommentare, von euch Beiden, haben mir sehr gut getan!  D.A.N.K.E!   Ihr seid Beide so lieb, jede auf ihre Weise!

      Ja, manchmal können die Ohren etwas hängen, aber dann stehen sie wieder aufrecht. Ein lieber Bruder hatte uns eine Mail gesendet und geschrieben: Das Leben ist ein AUF und AB.  Ja, ihr Lieben, das können wir bestätigen.  Halten wir uns an der richtigen Hand ganz fest.

       

      Psalm 37:5, 7, 23+24   (NGÜ)
      5 Lass den Herrn deinen Weg bestimmen, vertrau auf ihn, und er wird handeln.
      7 Überlass dich ruhig dem Herrn und warte, bis er eingreift. ......
      23 Es ist ein Geschenk des Herrn, wenn die Schritte eines aufrichtigen Menschen fest und sicher werden. An seinem Weg hat der Herr Gefallen.
      24 Wenn ein solcher Mensch dann doch einmal hinfällt, bleibt er nicht hilflos liegen, denn der Herr hält ihn an der Hand.

      Seid ganz lieb gegrüßt von Omma und Oppa

  3. Hupsi

    Genau so empfinde ich das. Danke für dein Feedback.

    Wenn ich jetzt mal bisschen Zeit hab, bin ich mal CT Russel, den ersten Symbolen auf altem Zions Wachtturm, den Symbolen und Hierarchien der Freimaurer -Organisation, ihren aktuellen Symbolen, symbolischen Gesten in Handzeichen, dem Buch über den "Göttlichen Plan der Zeitalter"  nachgegangen, und dem Grab Russels in Pyramidenform, dem Auge Luzifers in der Pyramide, den Rothschilds, und den Symbolen der Freimaurer Mädchen (Schmetterling)

    Unter dem Namen "go rainbow" und sowas. Ganz klar. Hier kommt ausschließlich Satan daher, sonst garnix.

    Mir schwirrt zwar der Kopf von meiner Suche, aber ich bin erleichtert, dass ich innerlich davon Abstand nehmen konnte. Und äußerlich gelingt es mir auch noch.

    Guten Abend!

  4. haraschmi

    Hallo an alle,

    ich finde das passt zu dem Artikel mit dem "Segen". Es heißt ja immer, dass durch die Mehrung der Segen Jehovas zu erkennen ist. Die neuen Zahlen für 2017 sind verfügbar. Ich habe mich erst gewundert, dass es so eine Steigerung gab. Da ich die letzten 5 Jahre für Europa und die ganze Welt in einer Excel-Liste zusammengefasst habe (ja ich bin ein Zahlenmensch). Dann ist mir aufgefallen, dass die Werte für den Verkündiger-Durchschnitt nicht mehr gezeigt werden (zumindest in dem 5-seitigen Dokument). Es werden nur noch die Verkündiger-Höchstzahlen angedruckt. Das kann man ja nicht mit dem Durchschnitt vergleichen. Also habe ich meine Datei erst mal angepasst (Russland habe ich 1:1 übernommen, da in 2017 nicht mehr angezeigt) und bin zu folgendem Ergebnis gekommen (wen es interessiert):

    knapp 31.o00 getaufte in Europa aber ein Rückgang von -0,29%. Wenn wir von 1 % Sterberate ausgehen, sind das 20.000 die die Gemeinschaft in Europa verlassen haben oder nicht mehr berichten.

    In den letzten 5 Jahren gab es in Europa gut 170.000 getaufte aber eine Mehrung von -0,0023%. Wären bei einer Sterberate von 1% = ca. 100.000, die in den 5 Jahren nicht mehr berichtet haben und das in Europa!

    In der gesamten Welt sieht zwar etwas besser für Gottes wohlhabende, glorreiche, einzige irdische Organisation aus aber wenn man genau hinsieht ist auch keine wirkliche Mehrung mehr zu finden.

    Rund 1.360.000 getaufte in 5 Jahren, eine Mehrung von 6,1% auf 5 Jahre gesehen. Wenn ich die Steigerung der Weltbevölkerung von knapp. 5,5 % in den letzten 5 Jahren abziehe, bleiben effektiv nicht mal 1 % Mehrung in 5 Jahren übrig.

    Die Zahlen ohne Gewähr.

    Seit wann spielt sich die LK als Führer auf? Ca. 5 Jahre? Passt!

    Für alle die es interessiert.

    Liebe Grüße

    Der haraschmi war´s

    1. Peter

      Hallo Haramschi, danke für Deine Arbeit, alles genau rauszurechnen. Die Zahlen aus Afrika würde ich mit Vorsicht genießen. Da wird oft „wohlwollend“ gezählt. Liebe Grüße, Peter

  5. JkB

     
    ***** Hinweis AN ALLE: ***** Nimm einen Zeugen Jehovas einzeln zur Seite und frage ihn: „Bist du im Heiligen Geist getauft?“ Das mag eine der unangenehmsten Fragen überhaupt für einen Zeugen Jehovas sein. Höchstwahrscheinlich geht die nächsten Sekunden in ihm etwa Folgendes vor: „Am liebsten würde ich ja diese Frage gar nicht beantworten, … doch da würde ich ja den religiösen Führern der Tage Jesu gleichen, die eine an sie gestellte Frage auch nicht beantworten wollten (Lukas 20:3-8). … Irgend etwas muss ich also antworten.“
     
    Wie also wird der Zeuge Jehovas nun antworten?: „Bin ich im heiligen Geist getauft? Nun, irgendwie „Ja“ – aber ich bin kein „Geistgesalbter“, ich gehöre zur „großen Volksmenge“.
     
    Oder wird er antworten: „Nein – nur „Geistgesalbte“ sind im heiligen Geist getauft. Ich gehöre nicht dazu.“
     
    Doch vielleicht überlegt er sofort erschrocken bei sich und würde seine Antwort am liebsten wieder zurücknehmen: „Gesalbter“ bedeutet doch „Messias“ oder „Christus“. Wenn ich sage „Ich bin ein „Christ“, dann müsste ich doch eigentlich auch „Gesalbter“ sein und folglich im heiligen Geist getauft sein... Aber ich will mir gegenüber auch ehrlich sein: Ich könnte zwar nach außen hin sagen: „Ja, ich bin im heiligen Geist getauft.“ – Aber entspricht diese Äußerung auch wirklich meiner inneren Überzeugung?“
     
    Vielleicht überlegt der Zeuge Jehovas auch still für sich: „Wenn ich sage „Ja, ich bin im heiligen Geist getauft“ – was wird wohl die nächste Frage an mich sein? Vielleicht: „Seit wann weißt du es? Wie ging diese Taufe vor sich? Woher weißt du es? ...“
    *****
     
    Mit diesen Worten beginnt ein neu ins Netz gestellter Artikel. Du kannst die Fortsetzung weiterlesen, indem du hier auf diesem Portal rechts oben auf das Fensterchen „Rubriken“ gehst und dort „Leben-und-Dienst-Zusammenkunft“ anklickst.
     
    Dort erscheint dann der Artikel zur Leben-und-Dienst-Zusammenkunft für die Woche vom 1. bis 7. Januar 2018, der sich mit Matthäus 1 bis 3 beschäftigt und „Die Taufe im heiligen Geist“ zum Kernthema hat.
     

  6. Argentum

    Ihr Lieben alle,

    ich wünsche Euch auf diesem Wege und für dieses neue Jahr alles Liebe, Gottes Segen und wahre Erkenntnis und vor allem den Mut, dem eigenen Gewissen und Herzen zu folgen. Großen Dank an BI für alle Bemühungen und all die Arbeit!

     

    Liebe Grüße

    Argentum

    1. Liebe Geschwister ich möchte mich den guten Neujahrswünschen von Agentum anschließen und Euch auch ein gesegnetes, glückliches und mit viel Genuss und Freude erfülltes neues Jahr wünschen!

      Euer Tom

  7. Omma@BI

    Ihr Lieben von BI,

    habt ganz herzlichen Dank, für all eure Mühe und ausdauernde Arbeit!  Ja, ihr beherzigt wirklich die Worte aus

    Epheser 6:18   (NGÜ)

    18 Wendet euch, vom Heiligen Geist geleitet, immer und überall mit Bitten und Flehen an Gott. Lasst dabei in eurer Wachsamkeit nicht nach, sondern tretet mit Ausdauer und Beharrlichkeit für alle ein, die zu Gottes heiligem Volk gehören.

    Oft ist es so, dass wenn wir uns von unseren Beiden Höchsten gebrauchen lassen, es nicht lange dauert, und der Widersacher aktiv wird.  Auf der einen Seite halten uns unsere Beiden Höchsten liebevoll ihre helfenden Hände hin, die wir natürlich selbst ergreifen müssen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dann der Widersacher uns regelrecht ZERMAHLEN möchte, wenn wir dann aber glaubensvoll um Hilfe flehen, dürfen wir trotz allem den Frieden und die Kraft verspüren, den nur sie uns geben können.

    Epheser 6:10-12   (Hoffnung für alle)
    10 Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen!
    11 Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren.
    12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben.

    Auch für das kommende Jahr (2018), wünschen wir euch ganz viel Kraft und den Segen von oben.

    Wir haben euch ein kleines Lied rausgesucht, und hoffen sehr, dass der, der es spielt, auch selbst aufwachen möge und in diese herrliche Freiheit gelangen möge, die viele von uns schon erleben dürfen.

    https://www.youtube.com/watch?v=-STSGbOxBuo

    Es grüßen euch von ganzem Herzen  Omma  und  Oppa

  8. Matthäus

    Die LK bezeichnet sich ja selbst als geistige Juden (Israel) interessant hierbei dass es auch schon zur Zeit Johannes solche gab die sich das eingebildet haben deshalb auch die Warnung an jene Versammlung:

    Offenb. 3:

    9 Achte jetzt auf alles, was geschehen wird: Es werden Leute zu dir kommen, die sich als Juden ausgeben. Aber sie lügen; in Wirklichkeit sind sie Anhänger des Satans. Ich werde sie dazu bewegen, dass sie sich vor dir niederwerfen; denn sie sollen erkennen, dass ich dich liebe.

    Woran sind Anhänger des Satans erkennbar, ....an ihren Lügen.

    Unser Herr Jesus hat deshalb auch die Pharisäer als Kinder Satans bezeichnet. Weiters hat er in Matth. 23 sehr deutliche Worte verwandt die ebenfalls auf diese ORG. und ihre Vermessenheit zutreffen, oder auf wen trifft das zu?

    4 Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren.
    5 Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden ....

    7 und die Begrüßungen auf den Märkten, und wenn sie von den Leuten »Rabbi, Rabbi« genannt werden.
    8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. ....

    11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.
    12 Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

    13 Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein.

    14 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen!
    15 Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, ....

    Was macht diese jw.org nicht alles um Anhänger zu bekommen. Sie bürden schwere Lasten auf, beuten tausende Freiwillige aus, machen nicht halt vor Witwen wie auch Kinder um an ihr Ersparrtes zu kommen UND fordern GEHORSAM die nur ein Gott fordern darf. Eines ihrer wirksamsten Mittel i
    hier ist:

    Der Gemeinschaftsentzug – warum so gefürchtet?

    Durch diese Strafsanktion wird ein ZJ aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen oder exkommuniziert. Niemand darf mit ihm reden, noch nicht einmal grüßen. Wer sich nicht an diese Regel hält, wird ebenfalls ausgeschlossen. Der Grund des Ausschlusses wird der Versammlung nicht bekannt gegeben. Der Beschluss des Gemeinschaftsentzugs-Komitee muss von allen ZJ blindlings anerkannt werden. Für engste Familienangehörige, die nicht in derselben Wohnung leben, gilt:

    „Höchstwahrscheinlich ist es möglich, so gut wie gar keinen Kontakt mit diesem Verwandten zu haben.“ Und bei wichtigen Familienangelegenheiten muss man ihn „auf ein Minimum beschränken“. (WT v. 15.4.88) Da JZ in der Regel keinen „unnötigen Umgang“ mit Außenstehenden pflegen und alle Kontakte mit der „Welt“, der Organisation Satans, abgebrochen haben, führt ein Gemeinschaftsentzug oft zur Vereinsamung oder schweren Depressionen. So mancher „bereut“ daher und bittet um Wiederaufnahme oder – auch wenn er nichts zu bereuen hat - begeht Selbstmord. Die Zahl der Suizide bei JZ ist hoch.
    Weltweit werden jährlich 50 bis 60.000 ausgeschlossen – ohne jede Hoffnung auf künftiges Leben (wie allen eingehämmert wurde), wenn er nicht wiederaufgenommen wird.

    Der Wachtturm vom 15.7.95 verteidigt den Gemeinschaftsentzug auf S. 25 als „eine liebevolle Vorkehrung“. Der Ausschluss ist für den ZJ wie eine Hinrichtung.

    Warum „Abtrünnige“ nicht getötet werden, begründete der Wachtturm vom 15.1.53 wie folgt: „Da wir durch die Gesetze [des Staates und des Christus] eingeschränkt sind, können wir gegen Abtrünnige nur bis zu einem gewissen Maße Schritte unternehmen....
    [diese Gesetze] verbieten es uns, Abtrünnige zu töten, selbst wenn es Familien- angehörige nach dem Fleische wären.“

    Nur das Gesetz hindert die LK daran, Abtrünnige zu töten. Angst und Hass wären groß genug, um (wenn sie die Macht dazu hätten) die Scheiterhaufen wieder auflodern zu lassen. ....und damit zeichnen sie sich endgültig als Kinder des Teufels aus – siehe 1. Joh. 3:15

    Liebe Grüße und alles Gute für 2018, ich möchte mich den guten Wünschen und dem Dank an BI gerne anschließen. Es wird seit Jahren auf hohen Niveau großartige Hilfe geleistet und ich bin überzeugt dass in den nächsten Jahren noch vielen Hilfe und Trostsuchenden geholfen wird.

    Matthäus

     

    1. Edelmuth an Matthäus

      Guten Abend Matthäus

      Durch diese Strafsanktion wird ein ZJ aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen oder exkommuniziert....

      Von der Bühne wird dann verkündet: "Herr/Frau .....ist kein Zeugen Jehovas mehr"

      Der größte Zeuge Jehovas, der je lebte und stets der Größte unter uns sein wird, ist unser Herr Jesus. Er hat den Menschen den Namen seines Vaters und wofür er steht bekannt gemacht. Wer wollte das bestreiten? Jesus war aber nie Mitglied der gleichnamigen Glaubensgemeinschaft.

      Daher sollten wir uns nicht fürchten nicht mehr Zeugen Jehovas genant zu werden, denn wir sind Zeugen Christi.

      Ede

    2. O.W.Schön@Matthäus

      BETHEL UND FREIMAURER-JUGEND

      Lieber Matthäus,

      vielleicht mag es nicht uninteressant sein, dass auch die Jugendorganisationen der Freimaurerei gut für ihren weiblichen Nachwuchs sorgen und ihre Gemeindezentren Bethel nennen. Außerdem ist der Schmetterling ein zentrales Symbol ihres weiblichen Nachwuchses.

      Bethel als Zentrum der weiblichen Jugendorganisationen der Freimaurer:

      https://jobsdaughtersinternational.org/be-a-jdi-volunteer/

      Der Schmetterling als zentrales Symbol für Freimaurer-Mädchen:

      https://www.gorainbow.org/

      Und wie steht es mit den Sophia-Videos der JW.Org?

      Gruß

      O.W.S.

       

       

      1. O.W.Schön@Matthäus

        Freimaurer-Nachwuchs-Mädchen

        Lieber Matthäus,

        hier nochmals der korrigierte Link, der aufzeigt, dass die weiblichen Nachwuchskräfte innerhalb der Freimaurerei in Zentren organisiert sind, die sich Bethel nennen.

        https://jobsdaughtersinternational.org/bethel-locator/

        Gruß

        O.W.S.

    3. Petrus111

      Liebe Freunde,

      zum Kommentar von Matthäus - zum Thema Gemeinschaftsentzug - möchte ich folgenden Gedanken benennen:

      Unter der Überschrift "Fünf Wunden der Seele, die Narben hinterlassen" wird aufgezählt, was einen Menschen wirklich in der Seele trifft:

      - die Erniedrigung
      - die Enttäuschung
      - die Gleichgültigkeit
      - der Verrat
      - der Verlust

      Nun überlegen wir bitte zweierlei:

      a) Was macht der Gemeinschaftsentzug mit dem Betroffenen?

      Er wird erniedrigt, indem man ihn aus einer Gemeinschaft ausschließt, ihn automatisch seiner sozialen Kontakte beraubt, er als unwert erachtet wird, überhaupt noch gegrüßt oder sonst wie einem Mindestmaß an Beachtung wert zu sein.

      Er wird so von allen seinen bisherigen Freunden und Bekannten enttäuscht. Egal, was und wieviel er vorher für diese getan hat: sie werden ihn ächten.

      Sie stehen ihm gleichgültig gegenüber - strafen ihn mit absoluter Nicht-Beachtung.

      Vielfach geht damit auch ein Verrat einher: entweder die Denunziation oder die Aufkündigung von Freundschaften, somit einer Treue, wie diese unter Freunden üblich ist.

      Es erfolgt der Verlust aller Beziehungen, die einem bislang wichtig gewesen sein sollten.

      Beachte: wenn ein "Komitee" wegen einer nicht bereuten "Sünde" zu dem Ergebnis kommt, jemanden aus der Gemeinschaft ausschließen zu müssen, so ist es möglich, dass nur der Betroffene und das Komitee davon wissen. Von hundert Personen in der Versammlung weiß niemand etwas - außer dem Komitee und dem Betroffenen. Auf Befehl von der Bühne - ohne jede Möglichkeit, sich selbst ein Urteil zu bilden, beschließen die verbleibenden 99: wir kennen den Betroffenen ab sofort nicht mehr - wir ignorieren ihn, grüßen ihn nicht mehr, ächten ihn.

      Der Gemeinschaftsentzug bedeutet für den Betroffenen die totale Verwundung seiner Seele.

      aber:

      b) Beachte: Jehovas Zeugen sind in der Lage, auf "Befehl" ohne jedes Wissen um die näheren Umstände, einem bisherigen Freund, Bekannten, Familienangehörigen alle diese fünf seelischen Verwundungen auf einmal zuzufügen.

      Was muss man daraus schließen, dass die Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft so konditioniert sind, dass sie zu dieser kollektiven seelischen Grausamkeit problemlos in der Lage sind?

      Jeder normale emphatische Mensch hat Skrupel, Bedenken, Gewissensbisse, wenn er seinem Mitmenschen auch nur eine dieser seelischen Verwundungen zufügt. Aber JZ können durch die konsequente Ächtung auf Zuruf jeden, also Freund oder Kind oder Elternteil oder Enkelkind - einfach jeden seelisch zugrunde richten - sie haben dabei keine Schmerzen.

      Im Gegenteil: sie erklären, dass dies eine liebevolle Maßnahme sei, um Menschen zurück zu Gott zu bringen und so vor dem sicheren Tod zu bewahren.

      Die Hexenverbrennung hatte den gleichen Zweck - Läuterung durch Feuer.

      Es ist Mittelalter - es ist einfach nur krank!

      Beste Grüße

      Petrus111
      ????

      1. Schneeflocke@Petrus111

        Lieber Petrus111,

        Perfekt analysiert, Dein Kommentar sollte jedem zu denken geben!!!

        "... dass sie zu dieser kollektiven seelischen Grausamkeit problemlos in der Lage sind? " -

        Das ist ein Grund dafür, warum ganz viele,  aus allen Wolken fallen,  wenn wir feststellen, dass wir getäuscht wurden.

        Es kann nur absolute Bewusstseinsmanipualtion gewesen sein, denn so sind wir unser Natur nach einfach nicht...

        Ich danke Dir

        1. Boas@Omma

          Vielen Dank liebe Omma. Da habe ich durch Dich wieder etwas dazugelernt. Es ist einfach super, dass es Dich und Oppa gibt. Danke!
          Boas

      2. Iris

        Lieber Petrus111

        du hast es treffend formuliert , ,,Auf Befehl von der Bühne - ohne jede Möglichkeit , sich selbst ein Urteil zu bilden " ..... beschließen sie so zu handeln .

        Selbst Soldaten , die durch vorheriges Training abstumpfen und dann keine Skrupel mehr haben , Mitmenschen zu töten , würden die eigene Familie schützen , weil sie sie lieben !

        ZJ wird diese echte Liebe zu ihren Angehörigen abtrainiert , wie wenn diese ihre Feinde währen . Nur weil diese die Liebe zu Jesus , vor JWOrg gestellt haben . Egal , wie liebevoll und herzlich die Beziehung vorher war , diese Feinde muß man bekämpfen und hassen . So wird es Ihnen befohlen und sie gehorchen konsequent , ohne Skrupel . Denn ihr Herz ist in einem betäubten Zustand . Es kann keine normalen , menschlichen Gefühle mehr entwickeln . Die Betäubung wird ständig aufrechterhalten durch die ,, Belehrung " in den Zusammenkünften . Selbst die kleinen Kinder werden durch ,, Kindervideos " manipuliert und handeln auch so , wie Ihre schon ,, betäubten " Eltern .

        Erst  durch besondere Umstände , weil man krank wird , oder aus anderen  Gründen die Zusammenkunft versäumt , kann die Betäubung nachlassen . Dann werden sie merken , wie gefühllos sie waren .Daß sie ihre liebsten Angehörigen skrupellos verraten und verkauft haben . Wenn sie das erkennen , werden sie endgültig aufwachen . Das wird sehr schmerzlich sein .

        Wehe denen , die dieses Leid verursacht haben !

        1. Omma@Iris

          Liebe Iris,

          du hast einen sehr schönen Kommentar geschrieben.  Du sprichst davon, dass ihr Herz in einem betäubten Zustand ist. Dann schreibst du: "Die Betäubung wird ständig aufrechterhalten durch die ,,Belehrung " in den Zusammenkünften. Selbst die kleinen Kinder werden durch ,, Kindervideos " manipuliert und handeln auch so, wie Ihre schon ,, betäubten " Eltern."

          Ja, liebe Iris, mir fiel bei deinem Kommentar ein, wie Jesus seinerzeit die Pharisäer verurteilte, wegen ihrer Hartherzigkeit. Ich habe eine interessante Beschreibung dieser Sekte, in einem Bibellexikon gefunden:  (Fett hervorgehoben von mit).
          Bedeutung des Namens
          Pharisäer = die Abgesonderten

          Dies war der Name einer jüdischen religiösen Schule. Es wird vermutet, dass er sich vom hebräischen Wort parash ableitet, welches „trennen" bedeutet. Dieser Name wurde ihnen von anderen gegeben. Sie selbst nannten sich chasidim, was „Fromme" bedeutet. Laut Josephus gab es sie schon unter der Regierung von Jonathan (160-143 v. Chr.). Sie waren stolz auf ihre überlegene Lebensheiligkeit, ihre Hingabe an Gott und ihr Studium des Gesetzes. Der Pharisäer im Gleichnis dankte Gott, dass er „nicht war wie die Übrigen der Menschen" (Lk 18,11). Als Paulus vor Agrippa stand, sprach er von „der strengsten Sekte" (Apg 26,5). Die Pharisäer kamen aus allen Klassen des Volkes. Sie waren zahlreich und hatten zuweilen einen großen Einfluss. Im Synedrium, vor dem Paulus angeklagt wurde, waren sie gut vertreten (Apg 23,6-9). Sie waren die großen Verfechter der Tradition und waren peinlich genau in der Abgabe des Zehnten. In vielerlei Hinsicht gleichen ihnen die Ritualisten von heute.

          Der Herr tadelte ihre Ansprüche heftig und legte ihre Bosheit und ihre Heuchelei offen. Es mag sein, dass manche wegen der großen Laxheit der Juden im Allgemeinen anfangs hingebungsvoll nach größerer Heiligkeit suchten. Andere, die nicht aufrichtig waren, mögen sich dieser Sekte angeschlossen haben, sodass sie sich von ihrem ursprünglichen Entwurf abwandelte, bis ihr moralischer Zustand so wurde, wie er vom Herrn offenbart und angeprangert wurde. Der Name als solcher ist ein Synonym für Engstirnigkeit und Formalismus geworden. Wahrscheinlich waren Männer wie Gamaliel, Nikodemus und Paulus von einer anderen Sorte, obwohl sie alle die wiederbelebende Kraft der Gnade benötigten, um ihnen zu geben, was sie zu suchen bekannten.

          (Ende des Zitats)

          Ja, fühlen sich die Zeugen nicht auch als etwas Besonderes? Das Einhalten von Regeln wird über christliche Gebote gestellt:

          Matthäus 15:3-9   (NGÜ)
          3 Jesus entgegnete ihnen: »Und ihr, warum missachtet ihr Gottes Gebot euren Vorschriften zuliebe?
          4 Gott hat zum Beispiel gesagt: ›Ehre Vater und Mutter!‹ und: ›Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden.‹
          5 Ihr dagegen lehrt, man könne zu seinem Vater oder zu seiner Mutter sagen: ›Alles, was dir eigentlich von mir als Unterstützung zusteht, erkläre ich zur Opfergabe‹; (Kann auch Zeit, Hilfeleistung und Liebe sein!)
          6 dann brauche man seine Eltern nicht mehr zu unterstützen. Damit habt ihr euren eigenen Vorschriften zuliebe das Wort Gottes außer Kraft gesetzt.
          7 Ihr Heuchler! Was Jesaja prophezeit hat, trifft genau auf euch zu:
          ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.
          Ihr ganzer Gottesdienst ist wertlos, denn ihre Lehren sind nichts als Gebote von Menschen.‹«

          Zum Schluss schreibst du: "Daß sie ihre liebsten Angehörigen skrupellos verraten und verkauft haben. Wenn sie das erkennen, werden sie endgültig aufwachen. Das wird sehr schmerzlich sein."

          Ja, liebe Iris, ich denke manchmal daran, wenn diese "Betäubten", ihre betagten, kranken Eltern und Großeltern, auf Geheiß hin, (manchmal jahrelang) geächtet haben, und dann aufwachen, diese dann aber nicht mehr da sind, weil sie inzwischen im Tode entschlafen sind, WAS MÖGEN DAS FÜR SCHMERZEN SEIN!

        2. Hupsi

          Liebe Omma, danke für deine Antwort, ich bin immer von deiner liebevollen Art begeistert, mit der du diese emotional komplizierten Situationen analysiert und ohne jemanden bewusst zu verunglimpfen darstellen kannst.
          Du recherchierst gründlich, verknüpfst korrekt und bereichert diese Seite und damit alle Leser, egal in welcher Situation man sich befindet.
          Wenn ich am Ende einer Woche etwas mehr Zeit zum Lesen finde, freue ich mich stets darüber.
          Hab vielen Dank, von Hupsi !

        3. hei-bea

          Hallo Omma,

          Deinen Vergleich des Benehmens : Zeugen Jehovas - Pharisäer finde ich hervorragend he-

          rausgearbeitet , genauer können zwei Gruppen eigentlich nicht übereinstimmen...

          Etwas anders sehe ich die Sache mit den "liebsten" Angehörigen. Natürlich besteht für je-

          den Christen die moralische Verpflichtung, sich um diese zu kümmern. Aber ist es auch im-

          mer eine Herzensangelegenheit?! Meine Frage dazu: kann e c h t e Liebe durch andere, in

          diesem Fall die Org, wirklich "abtrainiert" werden? Ist es vielleicht nicht oft auch so, dass

          man nur nach außen eine Fassade der "heilen", sich liebenden Familie aufrecht erhält,

          in Wirklichkeit aber froh ist, wenn die "Alten" bald den Weg allen Fleisches gehen und

          man diesbezüglich "frei" ist (weil, vielleicht haben sich die Eltern ja immer dazwischen

          gedrängt, alles besser gewußt)?! Dann ist es für die "Kinder"überhaupt n i c h t schmerz-

          lich sondern eine "Erlösung". Wirklich traurig werden nur die sein, die "r i c h t i g",

          d.h. tief und immer mit oder ohne Org geliebt haben...

          Soweit die Gedanken einer "Harzerin"         Seid mir alle gegrüßt            hei-bea

        4. Omma

          Liebe hei-bea,

          du hast Recht, zwischen einer moralischen Verpflichtung und einer Herzensangelegenheit kann eine große Lücke sein.  Aber wer von uns Menschen, kann schon in das Herz eines anderen sehen?

          Manchmal ist es aber auch so, dass durch die Indoktrination der Org. ein Zerrbild entsteht.

          Dort wird ja von einem "Liebesbeweis" gesprochen, wenn Zeugen Ausgeschlossene, oder diejenigen, die aus Gewissensgründen gegangen sind, so grausam behandeln.

          Hass als Liebe(sbeweis)???????  Das soll einer verstehen.

          Nach unserem Austritt, waren die letzten Worte unserer Tochter (auf einem Zettel), "wir hätten euch so gerne gepflegt".

          Der Oppa sagte später zu mir, "weißt du, was das im Umkehrschluss bedeutet"?  Jetzt nach unserem Austritt, muss es ihnen egal sein, wie es uns geht, sie würden uns niemals pflegen.

          Liebe Grüße aus dem Norden von Omma und Oppa

        5. hei-bea

          Liebe Omma,

          große Traurigkeit spricht zu Recht aus Euren Worten:... nach unserem Austritt muss

          es ihnen egal sein, sie würden uns niemals pflegen. Seid doch bitte nicht so mutlos

          und deprimiert! Ihr zeigt auf BI einen so starken Glauben an unsere beiden Höch-

          sten und habt Euch konsequent von der falschen Religion der ZJ getrennt, das wird

          im Himmel mit Freude gesehen! Plötzliche, von oben gelenkte "Einsicht" Eurer

          Tochter oder ein einschneidendes Ereignis können sie j e d e r z e i t zum Nach-

          denken und Einlenken bringen, auch wenn im Moment nichts so "läuft", wie Ihr

          es gern hättet! G l a u b e kann B e r g e versetzen, wieviel mehr ein "Menschlein"

          aufwachen lassen!

          In diesem Sinne Abendgrüße aus dem nachtdunklen Harz   hei-bea

        6. Boas@Omma

          Vielen Dank liebe Omma. Da habe ich durch Dich wieder etwas dazugelernt. Es ist einfach super, dass es Dich und Oppa gibt. Danke!
          Boas

          PS: Bin beim Antworten in die falsche Zeile gerutscht

        7. Omma&Oppa

          Lieber Boas,

          danke für deine lieben Worte.

          Dass du in die falsche Zeile gerutscht bist, ist nicht so schlimm, kann jedem passieren.

          Wir hoffen, dass du und dein Papa gut ins neue Jahr gekommen seid, vor allem gesund.

          Ich habe das mit dem "guten Rutsch" ins neue Jahr wohl zu wörtlich genommen, denn am Neujahrstag habe ich die Treppe (waren die letzten fünf/sechs Stufen), mit lautem Gepolter im Fall genommen.  Der arme Oppa hat einen ordentlichen Schrecken bekommen. Einige Tage war ich "Humpelchen", aber jetzt geht es immer besser. Hätte aber auch anders ausgehen können.

          Du siehst, lieber Boas, es gibt schlimmeres, als in die falsche Zeile zu rutschen.  😉

          Ganz liebe Grüße senden dir und deinem lieben Papa  Omma und Oppa

        8. Iris

          Liebe Omma ,

          vielen Dank , für deinen wieder einmal einfühlsamen Kommentar . Du verstehst mich und weißt , was ich mit meinem Kommentar sagen wollte .

          Es geht hier nämlich nicht darum , daß unsere noch von JWOrg beeinflussten Kinder für uns sorgen sollen , das ist noch nicht der Fall . Wir wollen auch keine Last für sie sein . Unsere Familie war wirklich in echter ungeheuchelter Liebe verbunden , bis wir wegen ,, Kritik am Sklaven " ausgeschlossen wurden .

          Darum bin ich der Meinung , daß durch die ständigen dogmatischen Behauptungen von JWOrg , die Versammlung so beeinflußt wird , daß sie nicht mehr normal und unabhängig denken kann .

          Abgefallene werden als böse , kleine Menschen bezeichnet , die geistig krank sind ,voller Haß und Gift ! Auf die soll man nicht hören , sagt Antony Morris in einer Ansprache in Broatcasting , wo es um Gehorsam gegenüber Jehovah geht .

          Wer möchte da ungehorsam sein , wenn einer der sieben ,, Gesalbten " spricht !

          In letzter Zeit geht es ja sehr oft um Abtrünnige und wie man sich ihnen gegenüber verhalten soll . So dass man nicht auf den Gedanken kommt , daß es ja noch ein biblisches Gebot gibt , das im Gegensatz zu den Anweisungen der WTG steht . Das ist das Gebot der Liebe , allen Menschen gegenüber .

      3. Hupsi

        Lieber Petrus 111, ich möchte gerne berichten, dass ich in einer Weiterbildung zur Gehirnforschung Erkenntnisse der modernen Forschung am lebenden Gehirn einen Beitrag des Gehirnspezialisten Dr. Hüter etwas Interessantes erfahren musste:

        Versuchsaufbau: Gehirn unter Dauer CT, Versuchsperson hatte Joystick für ein Computerspiel.

        Ein Ballspiel wurde per virtueller Brille mit der Versuchsperson gespielt.

        Versuchsperson hatte per Stick die Möglichkeit mitzuteilen und Bälle ins Ziel zu werfen.

        Dann wurden die aktiven Gehirnregionen lokalisiert. Treffer Freude, Reflexe und so weiter. Dann unmerklich für die Versuchsperson, Ball wurde kaum noch zugespielt oder zuletzt gar nicht mehr. Keine Möglichkeit mehr am Spiel teilzunehmen.

        Jetzt das krasse Ergebnis:

        Die Gehirnregion, die für das stärkste Schmerzempfinden zuständig ist wurde immer intensiver aktiviert...

        Und da ging es nur um ein virtuelles Videospiel...

        Ausschluss ist schlimmer als Tod und Trauer,

        WEIL MAN ES BEWUSST ERLEBEN MUSS

        und weil man ja noch lebt...

        Wer das tatsächlich ohne Skrupel anwenden kann, hat die Liebe des Vaters nicht (mehr) in sich.

        Herzlichst Hupsi...

        1. Markus

          Hallo Hupsi

          Wie ich schon in einem Kommentar schrieb

          Die Wachturmgesellschaft und Ihre Gesammte Anhängerschaft sind bewusst und auch unbewusst der Spielball des Bösen,also Satan des Teufels.

          Das ist in jeglicher Hinsicht an den Taten die sie machen zu sehen,wenn man mal genauer hinschaut und nicht nur wischi waschi Beschauung macht.

          Denn Ihr Jehova ist Satan und nicht Gott,denn sie studieren die Bibel nur als Alibi Funktion,Ihre Taten danach sprechen eine völlig ander Sprache und sind nie und nimmer von Gott dem Allmächtigen

          Gruss aus dem verregneten Hunsrück

  9. M.N.

    Kleiner Hinweis zum o. a. Zitat aus dem wt vom 15. Sept. 1981 Seite. 23 „Es ist angebracht, Personen, die ’nicht von unserer Art‘ sind ..."

    Der entsprechende deutsche wt ist der vom 15.12.81; zu dieser Zeit waren die dt. noch nicht mit den engl. Ausgaben synchronisiert. Der genaue dt. Wortlaut ist wie folgt (Abs. 16):

    "Personen, die den Glauben und die Glaubenslehren der Zeugen Jehovas vorsätzlich verwerfen und dadurch selbst zeigen, daß sie „nicht von unserer Art“ sind, sollten passenderweise so betrachtet und behandelt werden wie jemand, dem wegen eines Unrechts die Gemeinschaft entzogen worden ist."

    Sehr "schön" ist hier das bürokratisch/gestelzte, Selters-amtsdeutsche "passenderweise". Wieso das "passend" sein soll, bleibt der JW.Org Geheimnis - ach so, ja natürlich, "passend" gemäß ihrer Umdeutung und Verdrehung biblischer Aussagen; "passend" zu ihren eisegetischen Bibelverdrehungen, aber nicht "passend" zu wahren Gehalt des NT und dessen Aussagen, gemäß denen Nachfolger Christi GEHALTEN sind, Lehren zu überprüfen, die Geister zu unterscheiden und an dem, was RECHT ist, festzuhalten.

    Ungeheuerlich ist daher die Aussage, jemand, der sein gottgegebenes Gehirn benutzt und wie die Beröer die rein menschlichen Dogmen der JW.Org im Lichte von sola scriptura prüft und als falsch befindet, als einen Übeltäter abzuqualifizieren ("wie jemand, dem wegen eines Unrechts die Gemeinschaft entzogen worden ist"). Hier erweist sich die JW.Org einmal mehr als totalitäres System und als zweifelsfrei zu denen gehörend, "die das Böse gut heißen, und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis; welche Bitteres zu Süßem machen, und Süßes zu Bitterem!" (Jes 5,20). "WAS WIR EUCH SAGEN, IST RICHTIG - WER SICH NICHT UNSEREM DIKTAT BEUGT, WIRD AN DIE WAND GESTELLT!"

    Gruß,

    M.N.

  10. John

    ICH WÜNSCHE ALLEN FREUNDEN VON BR. INFO GOTTES SEGEN

    UND BEISTAND FÜR EIN NEUES JAHR

    Danke für die gute Arbeit

    GRÜßE VON JOHN

    1. Markus

      Auch ich schließe mich den  Glückwünschen an BI und alle Leser ,auch stille Leser und Kommentatoren an.

      Einen guten Start ins Jahr 2018 und macht weiter so,damit noch sehr viele aus dem Dilemma der WTG herausfinden werden,durch Euere Aufklärung

      Gruß aus dem trüben Hunsrück

      Markus

    2. Luthersocke

      "Hier stehe ich, ich kann nicht anders."

      Ich möchte mich bei den Verantwortlichen von Bruderinfo-Aktuell für die (meist) guten Artikel und die (meist guten) Kommentare herzlich bedanken und allen Beteiligten und auch stillen Mitlesern Gottes Segen wünschen. Für mich ist dieses Forum wirklich geistige Speise zur rechten Zeit.
      Es ist schon etwas länger her, dass ich als "Robin" auf Bruderinfo auch Kommentare geschrieben habe. Zweifel, ob ich hier richtig bin, und dann noch ein anderer Robin mit nicht so guten Ansichten hielten mich von einer weiteren Beteiligung ab.
      Doch wie schon gesagt: Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
      Bis bald in diesem Forum
      Luthersocke

      1. hei-bea

        Hallo "Luthersocke",

        schön, dass Du dieses Forum wieder mit Deinen hoffentlich guten Kommentaren bereichern

        willst, Robin, wir sind ja alle nicht vollkommen, geben uns aber Mühe auf die eine oder ande-

        re Art...

        Stürmische Grüße aus dem Harzer Mittelgebirge          hei-bea

  11. Störtebeker

     
    Störti an BI-aktuell und an alle Gleichgesinnte!
     

     
    Am Schluss dieses Jahres 2017 danke ich euch allen für eure konstruktiven Beiträge und für die Energie und die Mittel, die ihr diesbezüglich einsetzt.
     
    Das was hier gemacht wird ist sehr wertvoll, ja manchmal sogar lebensrettend. Ich bin dankbar dafür, dass ich zu euch gehören darf! Meine Unterstützung werdet ihr weiterhin haben, und wenn ich hier und da, auch etwas Produktives zum große Ganzen beitragen kann, freue ich mich.
     
    Im Allgemeinen macht das was hier gemacht wird Sinn, deshalb betrachte ich es eben auch als sinnvoll, wenn es mir möglich ist, ein wenig dazu beizutragen.
     

     
    Also, den Segen unserer beiden Höchsten und alles Gute für 2018
     
    wünscht Störti
     

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Anfrage an die LK am 31. 12.:

      Was kann man nur machen, damit nächstes Jahr in den Zusammenkünften  mehr Aufmerksamkeit herrscht?

      Antwort von Warwick im WT: Blondinenwitze erzählen!

      Gesegnete Wirkung: Alle 5 Anwesenden hören zu und fühlen sich geistig auferbaut!

      Prosit an alle Noch-Sklaven zum heiligen Neujahr 1919! Oda, täusch i mi?

      Allen nostalgischen Mitlesern, die optimistisch glauben es käme nach 1975 gleich Harmagedon im Jahr 2018: - Guten Rutsch... ´¯`•.¸

      Für die BI-aktuell Betreiber gilt: ➳ ➽ ♝ ☞ ><((((º>   ♥♥♥♥❤❤❤❤ !!!!

  12. Matthäus

    ........von einem ehemaligen KA (kenne ihn seit meiner Jugendzeit – vor über 50 Jahren)

    Zitat: ......Man kann auch als kritischdenkender Mensch zu dem Schluss kommen: „Entweder er (Jesus) war das, was er zu sein behauptete, oder er war ein raffinierter Hochstapler; doch weder das eine noch das andere lässt den Schluss zu, er sei lediglich ein guter Mensch gewesen.“ („Unterredungen an Hand der Schriften“, WTG, S. 239)

    Jesus verlangte keinen blinden Glauben. Er verfügt über erstklassige Referenzen, konnte sich ausweisen und bestens legitimieren, wenn er sagte „Ich bin...“. Das veranlasste viele Millionen Menschen, sich der Führung Christi rückhaltlos anzuvertrauen und an seiner Lehre uneingeschränkt festzuhalten. Ihre Entscheidung steht unserer Überzeugung nach auf einer guten Grundlage.

    Vor der gleichen Entscheidung steht heute jeder, wenn er hört, wie Menschen großsprecherisch dem Sinne nach predigen: Wir sind der Weg, die Wahrheit und das leben. Niemand kommt zu Gott außer durch uns. Und wieder werden uns JZ zustimmen und fragen: Wer sind diese Gotteslästerer, die größenwahnsinnig solchen Absolutheitsanspruch erheben und sich mit Gottes Sohn auf eine Stufe stellen? Das Traurige und Unfassbare an dieser Frage ist die Tatsache, dass JZ in ihrer Verblendung und ihrem Organisationskult nicht merken, dass sie mit dieser aufbegehrenden Frage ihrer über alles geschätzten Organisation das vernichtende Urteil sprechen!

    Empört wird jetzt jeder ZJ wissen wollen, wann die Organisation sich jemals angemaßt hat, mit der Kompetenz eines Jesus Christus zu sprechen? Nichts ist leichter als die Beantwortung dieser Frage. Wir werden Beispiele anführen, die unwiderlegbar beweisen, dass sich die LK der ZJ eine Christus-gleiche Autorität anmaßt und von uns Dinge verlangt, die weder Gott noch Christus von uns gefordert haben. (Von ihren abwegigen Sonderlehren wollen wir jetzt noch gar nicht reden.) Anspruchsvoller geht es wirklich nicht mehr. Bei so hohen Ansprüchen, bei denen es gemäß der Lehre der WTG um ewiges Leben und ewigen Tod oder zumindest um Dinge geht, die das ganze Leben entscheidend beeinflussen, sollte es besonders der ZJ als seine Pflicht betrachten, diese Ansprüche einer gründlichen Prüfung (auch nach seiner Taufe) zu unterziehen

    Gottes Organisation prüfen

    und – wenn nötig – kritisieren und korrigieren?

    Warum haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir das machen? Warum ist es bei uns nach der Taufe verpönt, das zu tun, wozu wir Andersgläubige in unserer Predigtätigkeit auffordern? In der Broschüre der WTG Jehovas Zeugen – Wer sind sie? erhalten wir auf S. 4 folgende Einladung:

    „Jehovas Zeugen glauben, dass alle religiösen Lehren anhand der Bibel geprüft werden sollten, ganz gleich, ob es sich um Lehren handelt, die sie selbst vertreten, oder um die Lehren von jemand anders.“ Wie soll man aber das Kunststück fertig bringen, dieser Einladung zu folgen und zugleich die

    Aufforderung zu befolgen, an nichts, was die Organisation lehrt, zu zweifeln oder in Frage zu ziehen? Wenn ein ZJ einem Irrtum seiner Organisation auf die Spur kommt, muss er lt. Wachtturm vom 1.2.96 sofort etwas unternehmen, um die geringste Spur des Zweifels auszurotten: „Wenn sich eine Spur des Zweifels an ... seiner Organisation in unserem Herzen festzusetzen droht, müssen wir schnell etwas unternehmen, um ihn auszumerzen, bevor er so zu nagen beginnt, dass er unseren Glauben zerstört.“ Wer so spricht, muss große Angst vor der Wahrheit haben. Auf wie wackligen Füßen muss doch jene Wahrheit stehen, die sich davor fürchten muss, hinterfragt zu werden. Eine Lehre, die auf Wahrheit beruht, hält auch einer noch so scharfen Kritik Stand. In einer Sonderausgabe der Zeitschrift Erwachet! (v. 8.1.61), in der die katholische Kirche nach Strich und Faden kritisiert wurde, zitiert die WTG Dr. Albert Schweitzer mit den Worten: „Man kann einer Lehre keine größere Ehre erweisen als sie mit der gleichen Rücksichtslosigkeit zu prüfen, mit der man Stahl prüft, um herauszufinden, wie viel Wahrheit sie enthält.“ (S. 3) Erweisen wir daher der WTG die große Ehre, ihre anmaßenden Behauptungen und Sonderlehren zu prüfen, um herauszufinden, wie viel Wahrheit sie enthalten.

    Alle Ansichten der Organisation sind richtig und wahr – glauben fast alle ZJ, da es ihnen von oben oft genug gesagt wird. Darum darf sich kein ZJ angesprochen fühlen, wenn er im Wachtturm (obwohl er in aller erster Linie für JZ geschrieben wird) liest: „Entspricht dies auch deiner Ansicht über Wahrheit? Wenn ja, könnte es dann sein, dass du diese Ansicht übernommen hast, ohne sie gründlich zu hinterfragen?“ (1.7.95, S. 4) Wer anfängt, eine der Ansichten, die nur ZJ vertreten, zu hinterfragen, beschwört eine weitere Reihe von Fragen herauf, so dass der Zweifel zu nagen beginnt, bis er unseren Glauben (an die hinter- fragte Ansicht) zerstört.

    Wir werden zwar durch den Wachtturm ermahnt, keine Ansicht zu übernehmen, ohne sie gründlich zu hinterfragen, aber die Schreiber können darauf vertrauen, dass die große Masse der Leser das nicht tut. Denn der regelmäßige Leser ist schon so weit indoktriniert, dass er sich über niemanden, der in der Organisation Autorität ausübt, beklagt und über nichts mehr murrt. Er vertraut uneingeschränkt und folgt rückhaltlos. Er hinterfragt nichts mehr, weil er dann ein schlechtes Gewissen hätte. Wer es dennoch tut und dann zwangsläufig anfängt zu murren und zu klagen, wird im Wachtturm vom 15.6.96 auf Seite 21 bereits zu den „gottlosen Abtrünnigen“ gezählt! Unter der Überschrift „Warnung vor dem Murren“ wird auf dieser Seite mit folgenden Worten auf die gefährlichen Folgen dieser missachteten Warnung aufmerksam gemacht: „Das Murren und Klagen kann bei ihnen sogar so weit gehen, dass sie Veröffentlichungen des ‚treuen Sklaven’ kritisieren.“

    Was für ein Vergehen, sogar so weit zu gehen! Wir dürfen selbstverständlich alle übrigen sechs Milliarden Menschen incl. der angesehensten Staatsmänner, Wissenschaftler, Bibelexegeten und alle hohen kirchlichen Amtsträger – allen voran den Papst – kritisieren, aber dann ist Schluss. Wenn es dann noch jemand von uns wagt, sogar so weit zu gehen, die LK des ‚treuen Sklaven’ zu kritisieren, dann liegt mehr als eine Majestätsbeleidigung vor. Das ist schon mindestens eine Blasphemie.

  13. Martin@Alle

    Auch der heutige WT Studienartikel wiederlegt mal wieder die Behauptung von Morris, der Sklave sei nicht dogmatisch
    Wir erhielten heute in der Zusammenkunft Gesangsunterricht, damit wir in Zukunft die vom Sklaven produzierten Lieder und deren Inhalt auch tatsächlich übernehmen. Nur die Lippen bewegen gilt ab sofort nicht mehr.
    Ja, vom Charakter her ist ein Lied zum Lobpreis Gottes ein Gebet des Dankes, des Lobpreises. Für die WTG dienen ihre Lieder jedoch der Verinnerlichung ihrer Glaubensinhalten und Glaubenswerke.
    Musik erweckt Gefühle, richtig, aber Lieder zum Lobpreis Gottes müssen unseren persönlichen Gefühlen entspringen, und sollten nicht instrumentalisiert werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass alle Diktatoren und Dogmatiker der Welt den Wert der Musik und das Singen, für sich als ein Mittel der Beeinflussung benutzen., 
    Und so macht die WTG aus dem Singen mal wieder schnell ein Dogma. Wer nicht freudig mitsingt in der Versammlungen ist schon verdächtig. Der Aufbau des Artikels verlief nach dem bekannten Muster. Man bezieht sich auf einige Aussagen aus dem alten Testament von begeisterten Sängern, Psalmisten, und konstruiert daraus eine Verpflichtung für alle fleißig mit zu singen.
    Zitat aus dem Artiel:  Schon seit Langem ist Musik für treue Anbeter eine Möglichkeit, Jehova zu preisen.  Oder: Auch unsere heutigen Lieder sind wirklich „geisterfüllte Lieder“. Singen wir sie voller Dankbarkeit. Sie gehören zu der geistigen Speise, für die „der treue und verständige Sklave“ sorgt. ... Auch wenn dir das Singen schwer fällt, .... Trotzdem haben wir alle die Verantwortung, Jehova durch unser Singen zu preisen.
    Obwohl das Neuen Testament bis auf die Stelle in Epheser 5,19 nur spärliche Angaben zum Thema Lieder und Musik in den christlichen Gemeinden geben, macht die WTG mal schnell ein Dogma daraus. Laut mitsingen ist eine Pflicht, wer nicht laut mitsingt kommt seiner Verantwortung nicht nach. Älteste die auf der Bühne nur die Lippen bewegen, das geht überhaupt nicht, deren Vorbildfunktion ist zu hinterfragen. es heißt hier: In Epheser 5,19 lesen wir jedoch „Sprecht einander in Psalmen, Hymnen und geistlichen Liedern zu; singt und jubelt dem Herrn in euren Herzen.“
    Singen aus dem Herzen will die WTG verordnen. Sie hat nicht verstanden das die angeführten Vorbilder nur aus dem Herzen heraus Gott Lobpreis gesungen haben. Da helfen keine Übungen und Atemtechniken. Warum singen wohl viele von uns nur halbherzig die vorgegebenen Lieder? Könnte es daran liegen, das sie sich mit dem Text und den Zielen dieser Lieder einfach nicht identifizieren können. Schon mal daran gedacht, liebe WTG?
    Anstatt das Singen zu einem Dogma zu machen, sollte man mal darüber nachdenken.
    Es gibt keine Verantwortung Gott gegenüber zu singen. Ja, geistige Lieder verbunden mit einer schönen Melodie erreichen mein Herz und können mich anrühren ohne das ichlautstark vor Anderen singe.

    Nur Menschliche Organisationen wollen das wir ihre Gedanken übernehmen und diese aller Welt kundtun.

    Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr für alle B-Leser wünscht euch

    Martin

    1. Leertaste

      Zitat aus dem Wachtturm:
      “Ein bekannter Liedtexter sagte: ’Wörter erzeugen Gedanken. Musik weckt Gefühle. Aber ein Lied lässt dich einen Gedanken fühlen.’ Unsere Königreichslieder bringen Lobpreis und Liebe für Jehova zum Ausdruck.”

      Wer war der bekannte Liedtexter? Yip Harburg (*1896, +1981). Ein leidenschaftlicher Religionskritiker, bekennender Atheist, Kommunist mit feministischen und pazifistischen Einschlag. Also ein Mann mit Meinung, mit Seele und Prinzipien.

      Wenn er wüsste, dass er jetzt von einer fundamentalistischen Dauerendzeitsekte dazu missbraucht wird, kollektivgehirnwäsche in Form von Noten zu unterbauen, würde er sich nicht nur in seinem Grabe herum drehen, sondern auch die Hexe von Oz bitten (siehe seine Arbeiten), die JW.org zu verfluchen. Auf dass aus ihren Druckwalzen und Servern nur Bilder und Texte herauskommen, auf denen in über 800 Sprachen “scheinheilige Lüge” in roten Buchstaben aufgestempel ist - quer übersät und unauslöschlich. Ein Wasserzeichen der Wahrheit.

      Denn auch hinter einem goldenen Vorhang kann eine Pappmachékulisse stehen. Das ist die Lehre, die man aus den JZ zieht.

    2. Kirschblüte

      Kirschblüte@Martin

      Lieber Martin, vielen Dank für deine Überlegungen zu diesem Thema. Habe das als Anlass gesehen, mir den WT im Original durchzulesen.

      Dabei bin ich auf diesen Gedanken gestoßen:

      Zitat aus St.WT von heute (November 2017) Unterstreichungen von mir:

      .......Der Titel „Behüte dein Herz“ lautet jetzt „Wir beschützen unser Herz“. Warum? Bei Zusammenkünften und Kongressen sind viele Schwestern sowie interessierte Personen, junge Leute und Neue anwesend. Die Worte „Behüte dein Herz“ zu singen würde sie in die unangenehme Situation bringen, anderen zu sagen, was sie tun sollen. Aus Rücksicht darauf wurden Titel und Liedtext verändert....
      Zitat Ende

      Darauf muss man erstmal kommen. Das heißt, wenn ich das als Schwester singe, fühlt sich mein männlicher getaufter Nachbar bevormundet... weil er das als "Anweisung" betrachtet...aaah, ja. Ok.

      Hätte mich wirklich mal interessiert, wie das in der Versammlung kommentiert wurde und ob das wirklich jemand ernst zur Kenntnis genommen hat?

      Liebe Grüße

      Kirschblüte

       

    3. M.N.

      Diese JW.Org-Anweisungen betreffs des "freudigen Singens" der (teils sehr schrägen) JW.Org-Gesänge deckt sich mit ihren Vorschriften betreffs des Empfindens von "Begeisterung" angesichts ihrer selbst sowie allem, was irgendwie mit ihr zu tun hat. ZJ haben "mit Begeisterung" den von ihr zu christlich/göttlichem Gebot erhobenen "Haus-zu-Haus-Predigtdienst" durchzuführen und "mit Begeisterung" allen mandatorisch von ihr vorgeschriebenen Zusammenkünften und Kongressen beizuwohnen, sie müssen "mit Begeisterung" an den Zusammenkünften durch Ausarbeiten und Halten vorgeschriebener "Studierendenansprachen" sowie durch "Kommentaregeben" aktiv teilnehmen, sie müssen "begeistert" bei sämtlichen als "Vorrecht" bezeichneten "Freiwilligen"-Aktivitäten wie Reinigung von "Königreichs-" und Kongresssälen, oder auch beim Immobilienschaffen und -unterhalt für die WTG mitwirken und sich dabei voll einsetzen etc. - Beispiele:

      Im "Tagestext" vom 26.6.2016 verordnet die Org ihrer "Zeugen Jehovas"-Befehlsempfängerherde folgendes – Großschreibung hinzugefügt:

      "Bin ich ein BEGEISTERTER Leser unserer Veröffentlichungen?"

      In einem Orgbrief an "Alle Ältestenschaften" vom 1.11.2016 heißt es betreffs einer von der Org mandatorisch angeordneten "Königreichssaal-Wartungsschulung" im Absatz 12:

      "Wichtig ist, dass die Ältesten die Wartungsschulung durch das LDC BEGEISTERT unterstützen, sodass sich alle in der Versammlung ermuntert fühlen, bei der Pflege des Königreichssaals mitzumachen."

      Auch hier wieder gilt: Merkmal eines totalitär/gedanken- und gefühlskontrollierenden Herrschaftsapparates; von der Leitungshierarchie gewünschte Emotionen werden einfach befohlen, und die Massen stampfen "begeistert" dem Diktator zuwinkend und zuklatschend im Gleichschritt. Welchen Beweises bedarf es noch, um zu belegen, um was für eine Art autokratisch/diktatorisch/totalitäres, gedankenmanipulierendes Gebilde es sich bei der JW.Org handelt?

    4. Anna

      Liebe Schwestern und Brüder,

      Anthony Morris III hört sich halt selber gerne reden. Danke BI für die Info. Ich schließe mich dem Wunsch vieler an, dass es bei möglichst vielen durch die Beiträge auf BI zu einer "Erwachet-Funktion" kommt.

      @Martin: Ich durfte mir das WT-Studium mit dem Gesang auch antun. Musik erreicht Herzen, ja das ist wohl wahr. Nur wenn die meisten Texte nur zur unermüdlichen Tätigkeit auffordern oder der Sklave verherrlicht wird, wie soll man da singen.

      Herzliche Grüße Anna

       

  14. Mich würde mal interessieren, ob diese Vorträge, z. B. die eines Anthony Morris III auf JW-Broadcast, von den "Insassen" des Konzerns nur privat abgehört werden oder ob diese zusätzlich öffentlich in den Zusammenkünften vorgespielt werden. Wird dann anschließend darüber "diskutiert" oder wie muss man sich den Ablauf vorstellen.

    1. Lichtspender

      Lieber Heinz, zu deiner Frage: Ja, die "Brotkasten"-Vorträge werden nicht nur privat angesehen. Sie werden zudem in vielen Versammlungen an einem zusätzlichen Tag im Monat im Königreichssaal abgespielt. So auch in der Versammlung, zu der ich damals gehörte. Das war auch von der WT-Gesellschaft so angeregt worden. Ich bin nie hingegangen, denn es war "freiwillig" und ich befand mich schon im Abnablungsprozess, als es bei uns eingeführt wurde.

      Wenn ein Glied der LK spricht, ist die Verzückung besonders groß. Da wird dann noch in nachfolgenden Zusammenkünften oder auch im Predigtdienst zwischen Türen davon gesprochen.

      Mich erinnerte das immer an das Dritte Reich und den Führer -- wie verzückt das Volk ihn anhimmelte.

      Der "Brotkasten"-TV-Kanal ist nichts anderes als ein Propaganda-Kanal der Leitenden Körperschaft. Es ist erschreckend und traurig zugleich zu sehen, wie die Massen der Zeugen dem auf den Leim gehen und in Verzückung geraten -- alles wird einfach akzeptiert. Doch für wahre Christen gibt es nur einen Führer: Christus (Matthäus 23:10).

    2. John

      HALLO HEINZ,

      DIESE Ansprachen der leit. KÖRPERSCHAFT werden auch im Könireichssaal

      angehört bzw. angesehen als Video. BROADCASTINGSENDUNGEN.

      GRUß John

  15. Laura

    Jesus spricht zu ihm: ‚Weide meine Schafe!’“

    Von Kontrolle wie sie die WTG ausführt war nie die Rede in der Bibel.

    Die Folgen sind zu spüren.

    Beim letzten Kreiskongress wieder 70 Personen weniger anwesend.

    Ich gebe der WTG max 20-30 Jahres, dann hat die WTG ausgedient.

     

    1. Peter

      Liebe Laura, 70 weniger ist schon arg. Und meistens sind es die besonders netten und einfühlsamen Geschwister, die plötzlich weg bleiben. Diejenigen, die sehr gewissenhaft sind und irgendwann einmal die Leere der Ansprachen nicht mehr ertragen. Diejenigen, die die ständige Simplifizierung als Beleidigung ihres Verstandes nicht mehr hinnehmen wollen. Aber ich kann jeden einzelnen gut verstehen.

      Liebe Grüße

      Peter

      1. John

        JOHN

        Peter genau so ist es wie du schreibst.

        GRÜßE VON JOHN

    2. Tommy

      Nun Laura,

      das koennte gut moeglich sein. Aber....wozu hat sie denn gedient? Was denkt Ihr alle?

      Ich war nie ein Zeuge und kenne daher vielleicht viele Christen und treffe immer wieder neue. Was mir bei den Zeugen auffaellt, und ich will die WTGjetzt nicht beschoenigen oder gut heissen, von dort aus kommen viele, viele Menschen, die sich sozusagen als Bibelforscher ernsthaft Gedanken gemacht haben und Dinge versuchen richtig zu stellen.

      Gottes Wege sind m. E. manchmal sehr ueberraschend fuer uns.

      Wie gesagt, kein Loblied auf die angesprochene Organisation. Lasst uns aber mal nachdenken wie ein Bruder Matthaeus, fuer mich ein wandelndes Wachtturmlexikon, oder ein Bruder Gerd usw. vielleicht sollten wir Gott doch manchmal dankbar sein und uns einfach demuetig fragen, warum wir ihm nicht vertrauen. Man sieht hier, dass er die Seinen dann auch gern mal fueht.

      Meint ein nicht in Religionen verstrickter

      Tommy

      1. Argentum

        Lieber Tommy,

        ich weiß, was Du meinst! Vielleicht mussten so einige von uns (mich eingeschlossen) diesen Weg gehen! Und sind dann auf die wirkliche Wahrheit gekommen. Gott sei es gedankt. Mit aller Demut und Dankbarkeit! Wer weiß, wofür das alles und diese Umwege gut sind? Wir können doch nur unserem Herzen und unseren Gefühlen folgen und vielleicht durch unsere Erfahrungen und Gefühle dazu beitragen, dass liebe Geschwister sich verstanden und aufgehoben fühlen und sich trauen, ihren eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen.

        Liebe Grüße, auch an Euch stille Mitleser, Zweifelnde und wahrhaftig Suchende!

        In Liebe Argentum

  16. Lieber Bruder Morris ihr seid also nicht Dogmatisch ???? Wie kommt es das es VERBOTEN ???? ist EINGEHÄNDIG IN DER BIBEL ZU LESEN??? Das man das Wort Gottes nur anhand der Bibelerklärenden WTG Literatur zu betrachten zu Studieren hat! Euch Liebe LK laufen die Schafe davon und Du redest von WUNDERSAMER VERMEHRUNG??????? Ich Frage mich wieso IHR EUCH IMMER NOCH WEIGEIRT JESUS CHRISTUS ZU BEKENNEN UND ANZUNEHMEN? Warum erkennt IHR IHN UNSEREN HERRN JESUS CHRISTUS DENN UNSER VATER IN DEN HIMMELN ALLE GEWALT IN HIMMEL UND AUF DER ERDE ÜBERTRAGEN HAT??? Hat er etwa EUCH beauftragt das LEBEND GEBENDE BROT ???? uns seinen Schafen zu geben?????Ist nicht Jesus Christus das LEBEND GEBENDE ???? VON HIMMEL??? Und hat er nicht seinen Nachfolgern zugesagt ,das der HELFER " DER HEILIGE GEIST" uns zur Verfügung stehen würde? Und IHR NIMMT EUCH ANMASSEND DENN PLATZ UNSERES HERRN ,RETTER , ERLÖSER EIN????Wehe EUCH DIE IHR LEUGNET ,DAS UNSER HERR JESUS CHRISTUS, DAS LEBEN ,DIE WAHRHEIT UND DER WEG IST UND NICHT NICHT DIE LK IST ES!!!

    1. O.W.Schön@BI-Macher

      DIE WAHRHEIT TRIUMPHIERT!

      Liebe BI-Macher,

      herzlichen Dank für das Video über Anthony Morris den III. und seine dumm dreisten Lügen. Wir haben soeben das Video meiner 82 jährigen Mutter vorgespielt und sie war regelrecht empört und verärgert über so viel Unwahrheit und menschlicher Verschlagenheit.

      Bitte deckt weiterhin so mutig und entschlossen auf und nennt das Kind ruhig beim Namen! Jehovas Zeugen verkommen mehr und mehr zu einer Kultgemeinschaft und Jesus Christus selbst ist es, der seine Schafe aus dieser verweltlichten und verruchten Organisation herausruft, in seine christliche Freiheit!!!

      Bitte weiter so in 2018

      O.W.S.

       

       

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