Die Panama-Papers und die Lichtscheu der Wachtturmgesellschaft

„Möchtest du einen Menschen gut kennenlernen, dann schau auf sein Verhältnis zum Geld!“

Es gibt wohl kein größeres Geheimnis, als die Finanzen der Wachtturm-Gesellschaft. Es werden keine Geschäftsberichte veröffentlicht, obwohl alleine durch die weltweit über 100.000 Immobilien viele hunderte Millionen US Dollar verschoben werden können.
Riesige, über 100 ha große Real Estate Projekte, wie in Warwick, USA werden kostengünstig durch freiwillige Helfer gebaut und andere Immobilien, wie die in Brooklyn, werden gleichzeitig sehr gewinnträchtig verkauft. Was passiert mit den Gewinnen…? Was macht diese Gesellschaft mit diesen Geldmengen…?

Link zum Video: Hier

Es ist schwer gesicherte Fakten und Erkenntnisse zu finden. Das Firmengeflecht der WTG ist so groß und mit einem Dschungel zu vergleichen, so dass es selbst für Finanzfachleute schwer ist durchzublicken. Nur eins ist sicher, die Mitglieder werden im Dunkeln gelassen was mit ihren Spenden passiert.

Doch bei intensiver Nachforschung findet man doch hier und da Fakten oder mindestens Anhaltspunkte dafür, dass die WTG wie weltliche Firmen Gelder spekulativ anlegt und auf Briefkastenfirmen verschiebt. Und wo Rauch ist, da ist auch Feuer.

Vor einiger Zeit wurden die Dateien der Paradis- und der Panamapapers veröffentlicht.  Hier kann man sich umsehen: https://offshoreleaks.icij.org/

Die investigativen Journalisten haben schon die „größten Fische“ an Land gezogen. Was die Datenbanken enthüllen, ist ein Who-is-Who der politischen, wirtschaftlichen und religiösen Korruption. Ein „kleiner Fisch“ ging mir ins Netz: Es ist die Wachtturm-Bibel-und-Traktat Gesellschaft.  Ich fand ein paar Offshore-Firmen, die mit ihr verbunden sind:

Unter dem Suchbegriff „International Bible Students Association“ Search results for “International | ICIJ Offshore Leaks Database  sind zwei Firmen registriert:

  1. „International Bible Students Association“ auf Barbados (11. 12. 1986)

Albert Stephen Hardy, John Stuart Andrew, John Dennis Dutton, John Alfred Wynn, Peter Philip Bell, Steven Papps sind hier eingtragen.

  1. „International Bible Students Association“ auf Samoa

Ivor Darby, Philipp Buttner, John Stuart Andrews, Steven Albert Hardy, John Dennis Dutton, Karl Snaith, Paul Stuart Gilles, Steven Morie, Steven Papps sind hier eingetragen.

John Stuart Andrews, Dennis Dutton, Steven Albert Hardy und John Alfred Wynn sind bekannt als Mitglieder des US Zweigbüros von Jehovas Zeugen.

Für beide Firmen wurde diese Anschrift verwendet: IBSA House, The Ridgeway, London, England. (Dieses Haus wurde kürzlich von der WTG verkauft.) IBSA wurde am 30. 06. 1914 in England als rechtliche Körperschaft der WTG eingetragen.

Die International Bible Students Association (IBSA) wurde 1914 in das Vereinigte Königreich aufgenommen. Ihr erklärtes Ziel ist die Förderung des Christentums, indem sie die Versammlungen von Jehovas Zeugen und andere im Zusammenhang mit ihrem geistigen und materiellen Wohlergehen unterstützt.

Aktivitäten: Förderung der christlichen Religion durch Unterstützung der Versammlungen von Jehovas Zeugen zu ihrem ihrem geistigen und materiellen Wohl. Wir bieten Einrichtungen zum Drucken von biblischer Literatur und Unterkünften für Mitglieder unseres Ordens oder besondere Vollzeitbedienstete. Wir verteilen religiöse Literatur frei an alle, die sie lesen wollen. Konventionen für christliche Bildung werden arrangiert und die Öffentlichkeit eingeladen.

Benutzt man die Abkürzung „IBSA“, dann findet man noch einen Eintrag: Search results for “IBSA” | ICIJ Offshore Leaks Database

„IBSA Finance INC“ vom 22. 09. 2009, auf Barbados registriert. Mit dieser Firma sind 26 „Direktoren“ verbunden. Ihre Namen kann man erfahren, wenn man auf den Firmennamen klickt.  Auch die Adresse der Firma kennen wir: IBSA House, The Ridgeway, London, England.

Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Watch Tower House das auf dieser Website auch vorgestellt wird. IBSA Haus

Unter dem Suchbegriff „Watchtower“ finden sich Einträge, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Es sind die „Watchtower Trading LTD“ auf Malta und die „Watchtower Holdings LTD“ ebenfalls auf Malta. Unter dem Suchbegriff „Jehovah“ erscheinen die Firmen: Search results for “Jehovah” | ICIJ Offshore Leaks Database 

  1. „Jehovah Jireh LTD“, Jungferninseln (20. 06. 2005)
  2. „Shalom Jehovah Outreach Ministries International INC“ Barbados (21. 08. 1997)
  3. „Jehovah Jireh Trust, St. Kitt Islands (24. 11. 1997)
  4. „Jehovah Jireh Holding Trust“, Cook Islands (04. 09. 2008)

Diese Firmen sind bisher nicht zuzuordnen. Lediglich zu „Jehovah Jireh LTD“ habe ich einige Informationen gefunden die zeigen, dass die Wachtturmgesellschaft mit dieser Organisation in Verbindung steht oder gar zusammenarbeitet.

Jah Jireh Werbevideo

Jah Jireh Website

Joh Jireh Altenrsidenz Holland

Deutlich wird es aber hier, wenn man als Suchbegriff „Witnesses“ eingibt:  Search results for “Witnesses” | ICIJ Offshore Leaks Database

  1. „Foundation of Jehovah’s Witnesses of Aruba“ (10. 12. 2004)
  2. “Congregation of Jehovah’s Witnesses” Barbados (18. 11. 2011)

Unter 1. ist der Name eines Direktors zu finden: Margarita, Hubert Norberto. Trägt man diesen Namen in die Suchmaske ein, dann erscheinen über 40 Firmen, die mit diesem Namen verknüpft werden! Und klickt man auf die Firmen, dann blickt man nicht mehr durch: Es ist ein Beziehunsgeflecht, ein Netz, in dessen Mitte der Herr Margarita wie eine Spinne sitzt. Seine Verbindungen reichen in fast alle Teile der Welt. Seine Adresse: Balanderstraat 16, Oranjestad West, Aruba.

Unter 2.  finden sich ebenfalls viele „Direktoren“; daneben auch eine Bankadresse: Barclays Bank PLC, Trustee Branch, P. O. Box 438, Bridgetown, Barbados.

Immer sind es Firmen in sogenannten Steuerparadiesen. Zu jeder Firma gehört mindestens ein Bankkonto. Firmen, die hier registriert sind, zahlen keine Steuern! Diese Steueroasen werden von zwielichtigen Leuten gebraucht, die die Allgemeinheit um die rechtmäßigen Steuern betrügen wollen.

Der Verdacht ist begründet, dass die WTG über die Kanzlei Mossack-Fonseca (und anderen) Briefkastenfirmen gegründet hat. Das ist an und für sich keine Staftat. Aber es erhebt sich die Frage, warum sie diese Briefkasten- oder Scheinfirmen gegründet hat. Steuerfachleute gehen davon aus, dass sich jeder, der solche Scheinfirmen hat, auf jeden Fall verdächtig macht, denn er hat etwas zu verbergen. Wer sich näher mit dem Problem der Briefkastenfirmen befassen möchte, kann diese Adresse anklicken:  https://youtu.be/qd6ByMgazpk

Wozu diese Scheinfirmen allgemein dienen ist bekannt: Es geht in den meisten Fällen um Steuerschwindel, Geldwäsche und Verschleierung von Kapitalflüssen, mit dem Ziel ein Vermögen vor dem Zugriff der Finanzämter zu schützen. Was aber die WTG in diesem Sumpf zusammen mit anderen Religionsgemeinschaften zu suchen hat, ist mir kaum rätselhaft. Sie ist ja allgemein als gemeinnützig anerkannt, und hätte kein Motiv für die Benutzung von Briefkastenfirmen. Aber trotzdem hat sie Briefkastenfirmen gegründet, hat sie sich in eine gefährliche Dunkelheit zurückgezogen. Sie scheut das Licht und will nicht, dass ihre Machenschaften bekannt werden. Was hat sie zu verbergen?

Da ich aber  die Geldgier der WTG aus eigener Erfahrung kenne, könnte ich daran denken, dass hier Steuern „gespart“ werden sollen. Denn das ist der Grund, warum so viele reiche Menschen sich von der Kanzlei Mossack-Fonseca Briefkastenfirmen einrichten ließen. Und warum hat die WTG diese Heimlichkeit, dieses Verstecken von Geld und die Verschleierung von Kapitalflüssen nötig? Ich meine, dass Jesu Worte aus Johannes 3:20 hier zutreffen: „Wer Böses tut, scheut das Licht. Er kommt nicht ans Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.“

Wenn ein Christ verpflichtet ist, Steuern zu zahlen, dann wird er es ohne Zögern tun. Er wird es tun, weil ihn die Bibel (Römer 13:5, 6) und sein Gewissen dazu verpflichten. In den Veröffentlichungen der WTG wird immer wieder zur ehrlichen Steuerzahlung aufgefordert (wx 88, 15. 02: „Ist Ehrlichkeit nicht mehr gefragt?“) Man kennt also die Pflichten eines christlichen Staatsbürgers gut. Aber während man das der Masse predigt, läuft hinter der Bühne eine ganz andere Geschichte!

Zeugen Jehovas und Steuern 

Mit dem Steuerzahlen ist es bei den Zeugen Jehovas mitunter so eine Sache! Ich habe selbst Fälle von Steuerbetrug mitbekommen – und die Ältesten auch! Was geschah? Eigentlich nichts! Waren die Ältesten selbst in dieser Sache befangen? Mag sein. Jedenfalls bekam ich dies zu hören: „Geschäftliche Angelegenheiten gehen uns nichts an.“ Und ich erinnere mich noch lebhaft an die zweite Hälfte der 60er Jahre, als ein Prozess vor dem Finanzgericht für die WTG (Deutscher Zweig) verloren ging und ein beträchtlicher Betrag an Steuern nachgezahlt werden musste. Dazu wurde extra zum Spenden aufgerufen! Dasselbe ereignete sich ca. 20 Jahre später noch einmal. Wieder war eine Millionensumme fällig, weil man auf Kongressverpflegung keine Umsatsteuern gezahlt hatte. Kurz danach wurde die Kongressverpflegung abgeschafft. Warum zahlte die WTG keine Umsatzsteuern? Die Gesetzeslage war doch deutlich. Redete man sich ein, „dass die Söhne des Königs steuerfrei“ seien?

Für Christen ist es lebenswichtig, sich von dunklen Praktiken fernzuhalten. Schon die Billigung dieser Praktiken ist gefährlich, denn Paulus schrieb in Römer 14:22:

„Glücklich der Mensch, der sich nicht selbst ins Gericht bringt, durch die Dinge, die er billigt.“

Als ich dies alles erfahren hatte, dachte ich bei mir: „Zur WTG fällt mir nun nichts mehr ein!“ Zwischen der Organisations-Urlüge in „Das Vollendeten Geheimnis“  und der Tatsache, dass die WTG in den Panamapapers bekannt ist, ist alles das eingeschlossen, was hier auf Bruderinfo-aktuell zur WTG geschrieben wurde! Neben dem Skandal (Ja, so will ich das nennen!), der durch die Panamapapers aufflog, nimmt sich jede Kritik am Bibelunverständnis der WTG wie ein Witz aus. Hier erschlägt nämlich ein Blitz das Kerzenlicht. Was soll man da noch sagen?

Doch, es ist noch etwas zu sagen: Und das ist die moralische Seite dieser Angelegenheit! Man möchte den Leuten von der WTG das ins Gewissen schreiben, was der Prophet Jeremia seinem Volk sagen musste:

„Seht doch ein, dass ihr euch nur auf Lügen verlasst, die euch gar nichts nützen! Wie? Ihr stehlt und mordet, ihr brecht die Ehe, schwört Meineide, bringt dem Baal Räucheropfer und lauft anderen Göttern nach, die euch gar nichts angehen.

Und dann kommt ihr her und tretet in diesem Haus vor mich hin – in diesem Haus, das meinen Namen trägt – und sagt: >Wir sind doch gerettet!<, um dann weiter all diese Gräuel zu verüben. Ist denn dieses Haus, das meinen Namen trägt, für euch zu einer Räuberhöhle gworden? – >Gut, dann sehe ich es auch so an, spricht Jahwe. (Jer. 7:8-11)

„Schämen müssten sie sich wegen ihres schändlichen Treibens. Aber sie denken gar nicht daran. Sie kennen keine Scham.“ (Jer.6:15)

Aber angesichts des letzten Satzes aus Jeremia 6:15 und der Geschichte der WTG fehlt mir der Glaube an eine Änderung, die ja mit der Scham beginnt.

Hat man sich geschämt, als der Verdacht aufkam dass sich die WTG für einen aggressiven Agrar-Hedge-Fond (Global AgInvest) interesiert hat und womöglich auch investiert hatte, der sich mit landgrabbing befasst? Hat man sich geschämt, weil diese Fonds durch ihre Habgier Millionen Menschen an die Grenze zum Hungertod rücken?

Hat man sich geschämt, als ein Zeuge Jehovas in Amerika feststellte, dass die WTG ein riesiges Aktienpaket der „Rand Corporation“ besaß, einer Firma die für das Pentagon interessant wurde, weil sie einen Motor entwickelt hatte, der für Antriebe in Kriegsmaschinen wichtig wurde? Dem Bruder wurde in einem Brief maßloses Erstaunen geheuchelt. Angeblich wusste man nichts von diesem Rüstungsbetrieb. Man versprach eine Änderung. Aber bei diesem Versprechen blieb es. Hat man sich je geschämt, an jährlichen Hedge-Fonds Treffen in London teilzunehmen, wo man sich aus erster Hand über die neuesten Strategien zur Geldvermehrung informierte?  Man war unter sich, unter netten Leuten, die nur eines wollten: Viel Geld verdienen. https://e-watchman.com/de/Wachturm-Gesellschaft-Hedge-Fonds/

Ich sprach einen Zeugen Jehovas, einen ehemaligen Banker, darauf hin an und bekam  dies zu hören: „Alles für das Königreich!“ Dann spielt es offenbar keine Rolle, auf welche Weise Geld verdient wird. Hauptsache, die „Königreichsinteressen werden gefördert“.  Und wie sieht es bei der schweigenden Mehrheit der Zeugen Jehovas aus? Man redet sich heraus und verweist darauf, dass „man nicht alle Hintergründe kenne und in den Medien wird ja so viel gelogen“.  Wie lange geht das gut? Wie lange kann man die Wahrheit einfach verdrängen? Denkt man denn gar nicht daran, dass Gott jeden Gedanken in uns wahrnimmt und dann festsellen muss, dass man sich selbst und ihn belügt? Kann das gutgehen?

Es kann nicht gutgehen! Gott lässt sich doch nicht verspotten! Die Bibel hat an vielen Stellen dazu eine ganz feste Haltung:

„Denn ihr müsst wissen, dass keiner von denen, die in sexueller Unmoral leben, ein ausschweifendes Leben führen oder von  H A B G I E R  erfüllt sind – Habgier ist mämlich eine Form von Götzendienst – einen Platz im ewigen Reich des Messias und Gottes haben wird.“ (Eph. 5:5)

Soweit es mich betrifft, will ich nach diesen Worten leben:

„Früher gehörtet ihr zur Finsternis, aber jetzt gehört ihr durch den Herrn zum Licht. Lebt nun als Menschen des Lichts! Ein solches Leben bringt als Frucht jede Art von Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Fragt immer danach, was dem Herrn gefällt, und beteiligt euch  nicht an den nutzlosen Dingen, die aus der Finsternis kommen, sondern stellt sie vielmehr bloß. Denn was manche heimlich tun, ist schon auszusprechen unanständig.“ (Eph. 5:8-12)

Ich denke jetzt an die Auftritte der Leitenden Körperschaft in JW.broadcast. Sehen sie nicht alle irgendwie vertrauenerweckend aus? Sind sie nicht lieb und nett? Und wie sanft sie reden! Wie salbungsvoll und wie freundlich sie auftreten! Kann man diesen Menschen skrupelloses Gelderwerben und Steuerhinterziehung, wie es durch die Enthüllungen aus den Panamapapers deutlich wird, zutrauen?

Man lasse sich bitte nicht täuschen! Hat doch Jesus vor solchen Menschen gewarnt:

„Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen aus wie sanfte Schafe, in Wirklichkeit aber sind es reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ (Mat. 7:15, 16)

 

Mag ich nicht (3)

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72 Kommentare zu “Die Panama-Papers und die Lichtscheu der Wachtturmgesellschaft

  1. Wahrheit

    Super Artikel! Mehr davon!

    Ps:

    Die Zurückhaltung in der Bewertung ist vielleicht mehr "unangebracht", als das bei privaten Personen und Firmen der Fall sein kann.

    Eine als KdöR anerkannte, aber auch schon "immer" steuerbefreite Religionsgemeinschaft kann die "Steuerflucht" nicht begründen. Es sei denn die Steuerbefreiung per se wäre gefährdet, weil zuviel "Gewinne" entstanden sind, oder die zweckgebundenen steuerfreien Mittel zweckfremd verwendet wurden, oder 'man' (gegenüber Finanzbehörden) nicht deklarieren konnte oder wollte wo die Gelder verblieben sind.

    Daher ist auch das WTG / ZJ Argument, dass die Finanzbehörden ja kontrollierten, um zu begründen, warum sie, die einzelnen ZJ, (angeblich) keinen Wert auf Rechenschaftsberichte legten, und sie "vertrauten", hinfällig - nicht haltbar. Sie verschließen willentlich und bewusst fest beide Augen. Um ihr gewissen abzutöten und weiter den (angeblichen, ungerechten) "Schlaf der Gerechten" schlafen zu können - während sie gleichzeitig mitmachen bei einem der größten religiösen Betrugsgeschichten der Geschichte.

    Die von der WTG geschaffenen (Konzern-) "Strukturen" habe klar erkennbar nicht (nur) das Ziel der "Steuervermeidung", sondern dienen eindeutig und zweifelsfrei dazu, Geldflüsse zu verschleiern und Gelder verschwinden zu lassen. Der "naive", besonders hartnäckige, aber auch "verschlagene" ZJ mag nun noch einwenden, der Lebensstil der LK sei doch bekannt. Er will zweierlei verkennen: Erstens ist er das nicht bzw. nur zu einem Teil. Und zweitens, gibt es noch andere "Vergnügen" als solche die 'man# herzeigen kann und darf. Und ferner, dass auch andere Zielsetzungen als 'persönliche Vergnügen' finanziert werden wollen/müssen.

    Glasklar und zweifelsfrei jedenfalls, wird jede ORG die auf Spenden baut, und keinen anderen als die propagierten Ziele verfolgt, aus Eigeninteresse auf größtmögliche Transparenz und Spendenverbleibs-Rechenschaftsbericht bedacht sein - schlicht weil die 'Rechenschaft' über die Ausgaben, den Verbleib der Spenden, die Einnahmen erhöht. Die WTG macht das Gegenteil. Dafür hat sie verdammt, verdammt, verdammt gute Gründe. Und die können -im Gegensatz zu privaten natürlichen Personen oder kommerziellen nichtnatürlichen Personen- ausschließlich kriminell motiviert sein. Eine andere Möglichkeit existiert nicht.

  2. Barbara

    @Ede

    Lieber Ede

    Du hast uns am 6. einen sehr befremdenden Kommentar (deine Schlussfolgerung) über unseren Herrn Jesus Christus geschrieben.

    Vergiss bitte nicht, dass das Dogma, alle Israeliten seien für immer und ewig nicht mehr Gottes Volk von den JZ stammt. Ich bete fast täglich, dass ich von der Denkweise der JZ-Lehre frei werde!

    Wenn Du wirklich darüber diskutieren willst, studiere bitte zuerst die kleinen Propheten, dann sind wir gerne bereit dazu. Dann können wir gerne z.B. über Amos 9:14, Joel 4:16-21, Hosea 14, Obadja Vers 21und all die anderen "kleinen" Propheten diskutieren. Auch im Licht des Römerbriefes.

    Dann schlage ich Dir aber vor, uns auf unserer privaten E-Mail anzuschreiben. Meine ist wernerbabs@gmaill.com.

    Herzliche Grüsse

     

  3. Ede an alle

    Guten Morgen

    Die International Bible Students Association (IBSA) wurde 1914 in das Vereinigte Königreich aufgenommen. Ihr erklärtes Ziel ist die Förderung des Christentums, indem sie die Versammlungen von Jehovas Zeugen und andere im Zusammenhang mit ihrem geistigen und materiellen Wohlergehen unterstützt.

    Aktivitäten: Förderung der christlichen Religion durch Unterstützung der Versammlungen von Jehovas Zeugen zu ihrem geistigen und materiellen Wohl. Wir bieten Einrichtungen zum Drucken von biblischer Literatur und Unterkünften für Mitglieder unseres Ordens oder besondere Vollzeitbedienstete. Wir verteilen religiöse Literatur frei an alle, die sie lesen wollen. Konventionen für christliche Bildung werden arrangiert und die Öffentlichkeit eingeladen

    1914 gab es noch keine Zeugen Jehovas. Es gab „nur“ Ernste Bibelforscher. Ab 1928 trennten sich die heutigen Zeugen Jehovas von den Ernsten Bibelforschern. Die Ursachen lagen in den unterschiedlichen Ansichten über bestimmte Lehrpunkte.

    Die ernsten Bibelforscher lehnten jede Art Religionen ab. Außer den Versammlungen gab es keine leitende Körperschaft, die die u.a. Lehrpunkte bestimmten.  Die IBSA muss daher im Kontext der damaligen Situation gesehen werden.

    Die heutigen Zeugen Jehovas lehnen die Lehren der Ernsten Bibelforscher grundlegend ab. Sie als Zeuge Jehovas zu verbreiten würde den unverzüglichen Ausschluss nach sich ziehen.

    Ede

    1. Horst

      Hallo Ede,

      geh mal auf die offizielle JW-Org-Seite und suche die Kontaktadresse z.B. in Malta, weil Du dort ein Bibelstudium wünschst. Was findest Du ? Eine Adresse der International Bible Students Association !

      Dann gehst du auf die Seite der Inernational Bible Students Association, findest das Symbol mit Kreuz und Krone und kannst die Schriften von Russel bestellen. -

      Wikipedia zitieren ist einfach. Nachforschen ist besser, und somit muss ich Deinen Ausführungen widersprechen.

      Gruss Horst

      1. Boas

        Lieber Horst,

        IBSA
        meine Nachforschungen haben ergeben, dass es verschiedene IBSA gibt. Betritt man die Homepage von der Ursprünglichen  IBSA, so erhällt man den Hinweis, das diese nichts mit JW.ORG zu tun hat. Wo hingegen andere z. B. auf Malta mit den Zeugen verbunden ist. Also verschiedene Firmen mit gleichen Namen.

        Googelt mal unter Bächerei Müller. Auch dort werden verschiedene Firmen des gleichen Namens, die nichts miteinander zu tun haben, aufgelistst. Deshalb ist die Unterscheidung der einzeln Firmen so schwierig.

        LG Boas

        1. Horst

          Lieber Boas,

          ja, es scheint sich hier um den britischen Zweig der IBSA zu handeln, wobei die Wachtturm-Gesellschaft da nach aussen keinen Unterschied erkennen lässt. Sie spricht nur von der IBSA (siehe Wachtturm vom 15.1.2001).

          Die "international bible students association", gegründet von C.T. Russel, wird in Grossbritannien verwendet als Gesellschaft zur Verbreitung der Literatur und ist auch Bauträger für das neue Zweigbüro.  Die britische IBSA unterstützt erklärterweise die "christliche Kongregation" der ZJ.

          Es gibt sehr viele Gesellschaften, die weltweit gegründet wurden. Der "religiöse Orden" der ZJ, der "kingdom support services" u.v.m.

          Die Wachttower bible and tract society Pensylvania und die von New York sind schon mal zwei verschiedene Gesellschaften für Urheberrechte und für Verwaltungsangelegenheiten wie Immobilien. Ich musste da auch externe Quellen anzapfen zur Information.

          Nun es es legitim, verschiedene Gesellschaften für verschiedene Aufgaben zu gründen.

          Schleierhaft erscheint nach wie vor die Verwendung der "internatonal bible students association", die nebulöse Verflechtung und die Tatsache, dass die WTG New York z.B. mit einem Umsatz von 950 Millionen Dollar bereits 2001 zu den 40 reichsten New Yorker Unternehmen gezählt wurde.

          Hierzu möchte ich nochmals den Artikel zitieren: die "Lichtscheu" der Wachtturm-Gesellschaften, was die Verflechtungen zur internationalen Geldvermehrung und Steuervermeidung anbelangt, wo der kleine Verkündiger doch so sehr zur Ehrlichkeit, Offenheit und Wahrhaftigkeit angehalten wird...

          Schönen Gruss sendet Dir Horst

           

      2. Boas

        Hier noch zwei gute Weißheiten, die ich gelesen habe:

        "Wer mit den Menschen auskommen will, darf nicht so genau hinsehen!"
        "Gott hat Dir ein Gesicht gegeben, lächeln musst Du selber."

    2. Horst

      PS an Ede:

      Die "International bible students association" findest Du auf JW- Org. auch als Kontaktadresse für Kenia, Samoa, Uganda, Papua-Neuguinea usw. Sie ist sehr wohl präsent und muss nicht, wie Du sagst, "im Kontext der damaligen Situation gesehen werden".

      Im Bericht auf JW.-Org über die Bibelforscher-Vergangenheit in Brasilien findest du höchstes Lob über C.T. Russel, die Bibelforscher und deren Schriften.

      Also ist das wieder mal keinewegs so eindeutig, wie Du beschreibst. Es ist so nebulös wie das Finanzgebahren ....

  4. Jule

    Ich will nichts sagen aber das sind Indizien und keine Beweise. Es bleibt für einen glaubenden zj nur das eine, zu glauben dass es lügen sind. Ansonsten bricht ihr Weltbild zusammen. Aber trotzdem habe ich die Frage ob jemand beweise für das oben gesagte hat. Zb mit den Fonds usw. Ich bin für alles sehr dankbar. Danke 🙂

    1. Markus

      Liebe Jule das kann man alles nachlesen lass Dir die dementsprechenden Links dazu geben BI hat sie noch bestimmt,einen Teil des obnegenannten kann man auch bei Sekteninfo nachlesen und es gibt auch noch andere Foren die diese Informationen habenbzw die Links dazu,so das Du direkt die Unterlagen einsehen kannst

      In meinen Augen  ist die LK der Zeugen Jehovas und ihr ganzer Tross dahinter nichts anderes als Schmarotzer die von dem Geld leben das andere spenden und das hat absolut nichts mehr mit christlichem verhalten zu tun,das was da abläuft ist Mafiaähnliches Verhalten und Betrug im hoechsten Format

      Zu den Königreichsaal Enteignungen  möchte ich als Jurist einen Denkanstoss geben,für die Menschen unter den Zeugen die noch ein Gewissen haben und die hier mitlesen,es gibt eine Möglichkeit an den Besitz dieser Immobilien wieder zu bekommen,das nachgewiesen wird das hier  im Gesetzlichen Rahmen Geschäfte getätigt wurden,die  dem Deutschen Gesetz zuwieder gehandelt wurden,also sogenannte unlautere Geschäfte,ich sehe darinn eine kleine Chance das man an die überschriebenen Immobilien sprich Königreichsääle wieder dran kommt,denn ist sowas nachzu weisen ,dann sind die Überschreibungen ungültig

    2. Horst

      Liebe Jule,

      "handfeste Beweise" für "unreelle"  Geschäftsgebahren der WTG wirst Du auch nicht finden. Sie werden sich immer im Rahmen der Gesetze bewegen, alles andere würde von den staatlichen Stellen verfolgt. Es geht um finanzielle Tricks, um Steuervermeidung und Geldvermehrung in "diesem System der Dinge", und Tilo erwähnt folgende Tatsachen:

      1. Die WTG veröffentlicht keine Geschäftsberichte. Warum ?

      2. Die ZJ werden über die Verwendung ihrer Spendengelder und  das Vermögen der WTG im Unklaren gelassen.

      3. Die Verbindung zu vielen Organisationen, z.B. zu den "International Bible Students" ist nebulös. Rufe die Homepage der IBS auf, das ist z.B. ein KREUZ im Firmenlogo. Mach das mal als ZJ mit Deiner Visitenkarte ...

      4. Die "Jehova Jireh"-Einrichtungen sind zumindest suspekt. Auf ihren Seiten findest Du die Information, dass sie sich um verarmte Zeugen kümmern....Über die Preise kann man anscheinend verhandeln.

      Fakt ist doch, dass jedes Unternehmen eine Bilanz mit Einnahmen, Ausgaben, Gewinnen usw. veröffentlicht. Die Frage hierzu ist: Warum hält die WTG ihre weltweiten Mitglieder im Unklaren über ihre Finanzen ?

      Die Tatsache als solches, etwas verbergen zu wollen, kann bereits ein Indiz für krumme Geschäfte sein.

      "Wo das Geld spricht, schweigt die Wahrheit" sagt ein russisches Sprichwort.

      Gibt man auf der JW.-Org-Seite auf der online-Bibliothek das Stichwort "Finanzen" oder "Finanzberichte" ein, findet man nur Allgemeinplätze oder Informationen wie folgende (Zitat, Hervorhebungen von mir)):

      "Auf den Kongressen und einmal im Monat in den Versammlungen wird ein KURZER Bericht vorgelesen, aus dem die Summe der eingegangenen freiwilligen Spenden und die Höhe der Ausgaben hervorgeht, GELEGENTLICH wird in Rundschreiben mitgeteilt, wie die Spenden verwendet werden"--

      Das ist doch alles andere als ein offenes Finanzgebahren.

      Dann suchen wir mal unter dem Stichwort "Steuererklärung".- Mit dem Hinweis, "Jehova ist ein Gott der Wahrheit", werden die Leser angewiesen, ehrlich bei ihren Steuererklärungen zu sein.

      Wie ehrlich und offen ist die Watchtower bible and tract society in der Offenlegung ihrer Finanzen ?

      "Wir verwenden alles für das weltweite Königreichswerk" - das ist so, als würdest Du in Deine Steurerklärung schreiben "ich habe alles für meine persönlichen Interessen ausgegeben", nähere Angaben gibts halt nicht.

      Einen herzlichen Gruss

      Horst

    3. Fox

      Guten Morgen Jule,

      für was genau bist du dankbar? Worum geht es eigentlich? Dass die Organisation jw.org im Namen Gottes zu agieren behauptet ist klar, oder? Dir ist sicher noch die Aussage des Herrn Slupina aus Selters gegenüber "Galileo" bekannt zur Frage, warum die Artikel im WT und EW keine Namen der Autoren wiedergeben: Da war Jehova der Autor - sagte Herr Slupina.

      Die Grundfrage aber lautet: Inwieweit kann ein Christ es mit seinem Gewissen verantworten, einer Gemeinschaft anzugehören, die von ihren Mitgliedern unbedingten Glauben an die Aussagen ihrer Führung abverlangt, Zweifel sanktioniert bis zum Gemeinschaftsentzug, obwohl viele dieser Aussagen menschenrechtswidrig, gewissensfeindlich und schlicht falsch sind?

      Zwei Möglichkeiten gibt es hierzu: Entweder unterstellt diese Gemeinschaft ihrem Gott Unwissenheit und dass dieser Gott Äußerungen an seinen Mitteilungskanal gibt, auf deren Richtigkeit es ihm nicht ankommt oder dieser Gott verwirrt gezielt diese Prophezeiungen und Äußerungen wie er es auch bei Ahab veranlasst hat (1. Könige 22:20). Im ersten Fall frage man sich, ob man an einen solchen Gott glauben möchte. Es reflektiert jedoch das selbstherrliche Bestreben, die Organisationsführung auf den Thron Gottes zu setzen (vergl. Jes. 14:13) Im 2. Fall: Du denkst, die Org warnt ja immer vor dem Denken Ahabs? Dann bitte ich im Hinterkopf zu behalten, dass Ahab König von Israel war und damit von einer Nation, die Erbe des Wortes Gottes an Abraham war. Im NT findet sich hierzu das "Gegenstück" in Form der Warnung des Paulus aus ApG 20:30: "Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her." jw.org ist sehr darauf bedacht, sich nicht innerhalb der eigenen Reihen um richtig oder falsch einer Sache zu bemühen sondern sich a) berieseln zu lassen von den Anführern und b) sich bar aller Tatsachen als beste, einzig liebende Organisation gegenüber allen menschlichen Organisationen darzustellen. Mit diesem Hochmut, mit dem sie die Jünger Jesu von diesem abziehen in ihre Organisation kann es als logische Folge nur den Zorn des Herrn nach sich ziehen. Auch in Form von Verirrung und Verwirrung ihrer eigenen Aussagen!

      Ergo ist es also nicht nötig, sich mit den wirtschaftlich-weltlichen Umtrieben dieser Religion zu beschäftigen, mit ihrer Teilnahme als NGO´s bei UNO und OSZE, etc. Für unser eigenes Verhältnis zu unserem himmlischen Vater ist nur wichtig, wem wir wirklich und ausschließlich nachfolgen und diese Nachfolge uns ohne Zweifel zum Vater bringt. Ich frage dich: Wie kann jemand "in der Wahrheit" sein, wenn die selbsternannten Führer dieser Wahrheitsorganisation die Unwahrheit publizieren, Menschen ins Unglück stürzen (siehe: Verkauf von Häusern und Grundstücken km 5/74 engl.  - lies bitte auch mal die "Wilmersdorfer Erklärung"-https://www.sektenausstieg.net/sekten/26-zeugen-jehovas/staat/nationalsozialismus/3868-brief-der-wtg-an-hitler-1933) aufgrund unwahrer Prophetie, etc., während der Name dessen, der vom himmlischen Vater den Namen "treuer und wahrhaftiger Zeuge" bekam (Offb. 3:14) und sich seinen Jüngern als DER WEG, DIE WAHRHEIT und DAS LEBEN vorstellte, permanent verdrängt und seine Stellung als absolutes Abbild des einzig wahren Gottes geleugnet wird?

      In Teil 2 die zugesagten Aussagen der jw.org.

       

      1. RoKo an Jule & Fox

        Liebe Fox, ich nochmal. Es ist m.E. nach sogar 3.) Sagt die LK selbst immer wieder. Jehova offenbart ihnen nicht immer alles im rechten Licht. Er tut es nicht, weil das zuviel Wissen auf einmal sei. Das schaffen wir nicht zu begreifen... Deshalb irren sie sich zwangsläufig. Gaben sie doch zu im Tagestext 28.07.2018. Sie geben also die Schuld Jehova. Das tat schon mal ein Mensch. Adam. Er sagte, die Frau die du mir gabst... Wie es aus ging kann man nachlesen.

        Meiner Meinung nach erfüllen sich an den Zeugen Jehovas aktuell viele Prophezeiungen. Unter anderem die Voraussage, wenn ein Blinder einen Blinden leitet... fallen beide in die Grube. Mat 15:14- Jesus sagte, lasst sie. Er sagt nicht, haltet sie auf... oder weißt sie zurecht... Interessant! Lasst sie. Ganz einfach.

        Als Verkündiger muss man ungeheuerlich aufpassen, welche Worte man vorn von der Bühne hört. Diese muss man mit der Bibel vergleichen, gern auch mit anderen Übersetzungen, nicht unbedingt die Bibel von JW.org. Man stellt nämlich fest, dass 3.Tim4:3 stimmt. Ich zitiere aus der Züricher Bibel:

        "Denn es wird die Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen, sondern nach eigenem Gutdünken und Verlangen von einem Lehrer zum andern laufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen." (ZB)

        Ist alles vorausgesagt.

        Was im Detail? Nun, es ist biblisch, dass Jesus Christus der Vorsteher, der Herr der Versammlung ist. Das sagt die LK immer wieder. Jetzt muss man aber genau hinhören! Sie sagt etwas bemerkenswertes. Sie sagt nämlich nie, dass sie von Jesus Christus etwaige Details erfährt, sondern von Jehova! Die LK pflegt stets zu behaupten, dass die Männer dieses Gremiums direkt mit Gott im Kontakt stehen. Was bedeutet das?

        A) Dass sie den Herrn Jesus Christus umschiffen. Junior-Chef ist ihnen wertlos. Sie wollen die Anweisungen direkt vom Vater. Gleichwohl Jesus sagte, "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen". Das bedeutet, dass die LK das Loskaufsopfer nicht annimmt. Sie hören nicht auf Christus. Sie stehen über ihn! Christus ist nur der 'Hauptvermittler' [von mir eingefügt: für das Fußvolk], was Du liebe Fox uns so toll aufgezeigt hast. Diese Textstelle, "wie lieblich sind die Füße derer, die die Gute Botschaft bringen" (Rö 10:15) würde dann passen.

        B) Funktioniert das? Gibt es Menschen auf der Erde, die Christus nicht benötigen? In meinem HB-Studium lernte ich, jeder benötigt Jesu Loskaufsopfer. Selbst wenn es so wäre, und sie zählen zu den 'Auserwählten', wo sich sich zuzählen, sind sie doch mit welchem Blut erkauft? Mit Christi Blut und seinem Loskaufsopfer.

        C) sie sind heute schon vollkommen. Dann wäre das möglich. Dann stimmt aber der o.g. Tagestext nicht, dass sie irren können...

        Funktioniert alles nicht gemäß der Bibel. Vielmehr trifft Luk 17:21,22 zu. "Niemand wird sagen können: ›Hier ist es!‹ oder ›Dort ist es!‹ Denn Gottes Reich ist schon jetzt da – mitten unter euch.« 22 Zu seinen Jüngern aber sagte er: »Die Zeit wird kommen, wo ihr alles dafür geben würdet, auch nur einen einzigen Tag die Herrlichkeit des Menschensohnes mitzuerleben. Aber dieser Wunsch wird sich nicht erfüllen. 23 Man wird euch zwar einreden wollen: ›Seht doch! Hier ist er!‹ oder ›Dort ist er!‹ Geht niemals dorthin und lauft solchen Leuten nicht nach!" (HFA)

        Wie ist das zu verstehen? Die LK lehrt stets, nur innerhalb! der Versammlung kann man Rettung finden. Nur wer jede Woche! mit der Versammlung verbunden ist und sie besucht. Die ZJ behaupten also. Im Königreichssaal ist die Rettung, innerhalb der Organisation. Sie sagen damit "Hier!" Wie liest man im Vers 23? Glaubt ihnen nicht! Stimmt nicht! Geht nicht dorthin sagt die Bibel. Famos oder? 'Denn Gottes Reich ist schon jetzt da - inmitten unter uns.' So Vers 21.

        Liebe Jule, genau hin hören. Jedes Wort ist wichtig! Verdrehern von Wahrheit ist es ihr eigen, ein winziges Wort "entstellt" wieder zu geben und so eine Lawine in Gang zu setzen.

        Wollt ich noch kundtun. LG RoKo

        1. Fox

          Guten Abend RoKo,

          du schreibst: "Sagt die LK selbst immer wieder. Jehova offenbart ihnen nicht immer alles im rechten Licht. Er tut es nicht, weil das zuviel Wissen auf einmal sei."

          Das ist ja wirklich eine heftige Aussage! Ja doch, das bringen sie auch zum Ausdruck, wenn sie bei Fragen, die sie nicht beantworten können sagen "Jehova offenbart das schon zu seiner Zeit". Alles was für den Glauben wichtig ist hat unser himmlischer Vater bereits vor fast 2000 Jahren offenbart und niederschreiben lassen. Was diese Gesellschaft aber gar nicht abkann ist, wenn jemand überhaupt Fragen hat! Und sie können es nicht akzeptieren, dass unser himmlischer Vater und sein Sohn gar keine extremistische Lebenshaltung - und damit auch Geisteshaltung - verlangen. Meines Erachtens ist eine solche Extreme der Grund für das nicht erfassen können, was GLAUBE bedeutet. Kann man quer durch alle Religionen beobachten: Je größer die eigenen Gesetze sind umso kleiner echte Spiritualität.

          Dass die Organisation mit dem Opfer Jesu ein sehr großes Problem hat zeigt sich auch darin, dass sie Jesu Erläuterungen zum Essen seines Fleisches und seines Blutes mißachten und sogar gegenteilig auslegen (Joh. 6 ab V.27), sie drohen allen Ernstes mit einem Gericht von Gottes Seite her sollte jemand, der sich nicht als "Gesalbter" sieht, die Weisungen Jesu beherzigen! Das geht weit über ein nicht verstehen, was dieses Opfer bedeutet hinaus, es zeugt von Verachtung größten Ausmaßes dieses Kaufpreises für unsere Leben. Obwohl klar ist, dass Jesus diese Hinweise an eine große Volksmenge gegeben hat, die längst nicht alle seiner Meinung waren wie sich aus diesem Text eindeutig ergibt. Heute zwingt die Organisationsführung die "große Volksmenge", sich dem von Jesus Gesagten ebenfalls zu widersetzen. Ich kann dich also nur bestätigen in deiner Darlegung, dass diese Organisationsführung an Jesus vorbei agieren will und behauptet, direkt mit Jehova in Kontakt zu stehen. Sie sind Einbrecher am Haus Gottes, Diebe, welche die Schafe des Herrn stehlen wollen.

          Was für ein Trost, dass wir wissen: Es wird nicht ein Schaf Jesu vermisst werden von ihm. Was immer Menschen, Organisationen, Religionen sich überlegen - unsere beiden Höchsten haben alles fest im Griff zu unseren Gunsten.

    4. Fox

      und hier die Zusammenstellung des geschätzten Bruders:

       

      Nur ein kleiner Auszug einiger Zitate - UND DANACH hat Jesus diesen Sklaven ausgesucht !!! ?

      Die Frauen machen Affen oder Drahtpuppen aus den Männern. ... Die Männer nehmen den Hut ab, wenn sie einen Personenaufzug betreten, wo eine Frau zugegen ist; und von diesen Manieren heisst es, sie seien Bezeugungen der Ehrerbietung und zeigten, dass man ein Gentleman sei. Die Sache ist aber fein angelegt, und die wahre Bedeutung ist weit verschieden von der allgemeinen Auffassung. Es ist eine List Satans, die Menschen von Gott und seiner festgelegten Regel über die richtige Stellung von Mann und Weib wegzuwenden. Der Herr hat erklärt, dass Weichlinge das Königreich der Himmel nicht ererben werden (1. Korinther 6:9). Das beweist, dass die Forderung oder der Brauch, den Frauen Huldigungen darzubringen, nicht von Gott, sondern vom grossen Feinde Gottes kommt. (Rechtfertigung, Band 1, 1931, S. 154)

      Off 6:2. Und siehe, ein weisses Pferd: Die Lehren des Herrn und der Apostel ... Und der darauf sass: Das Bischofsamt Roms, der Anfang des späteren Papsttums, zu dem es sich allmählich entwickelte, so Satans Sache vertretend. Hatte einen Bogen: „Und sie spannen ihre Zunge, ihren Bogen, mit Lüge ...“ ... Und er zog aus, siegend und auf dass er siegte: So erblicken wir die anscheinende Niederlage unendlicher Gerechtigkeit in dieser ersten Epoche der Kirche. Dem Anschein nach liess Gott seine Kirche im Stich, verliess sie ... Aber noch schlimmere Dinge sollten kommen!  (Das vollendete Geheimnis, 1917, S. 134, 135)

      Unbestreitbare Tatsachen beweisen deshalb, dass die 'Zeit des Endes' im Jahre 1799 begann, dass des Herrn zweite Gegenwart 1874 begann. (WT 22 Juni)

      In diesem Kapitel liefern wir den biblischen Nachweis, dass das völlige Ende der Zeiten der Heiden (Nationen), d. i. das volle Ende ihrer Herrschaft, mit dem Jahre 1914 errichtet sein wird; und dass dieses Datum die Auflösung der Herrschaft unvollkommener Menschen bringen wird. ... Im Hinblick auf diesen starken biblischen Beweis über die Zeiten der Nationen betrachten wir es als feststehende Wahrheit, dass das schliessliche Ende der Reiche dieser Welt und die volle Herstellung des Königreiches Gottes nicht lange nach 1914 ... erfolgt sein werden. .... und dass die „Schlacht des grossenTages Gottes des Allmächtigen“ (Offb. 16:14), die im Jahre 1914 zu Ende gehen soll, bereits angefangen hat.  (Schriftstudien Band 2, Die Zeit ist herbeigekommen, Studie 4)

      Heute können sich nur noch wenige an die dramatischen Ereignisse von 1914 erinnern. Wird diese ältere Generation vergehen, bevor Gott die Erde vor dem Ruin rettet? Nein, gemäss der biblischen Prophetie nicht. (WT 92 1.5. 3)

      Wie Jesus auch zu erkennen gab, sollte dieses kombinierte Zeichen zu Lebzeiten jener Generation vollständig in Erscheinung treten, die dessen Anfänge 1914 gesehen hätte. (EW 93 22.3. 11)

      Sollten wir aufgrund dieses Studiums annehmen, dass im Herbst 1975 die Schlacht von Harmagedon vorüber sein und die lang ersehnte Tausendjahrherrschaft Christi beginnen wird? Vielleicht ... Der Unterschied mag höchstens einige Wochen oder Monate, keinesfalls Jahre ausmachen. (WT 68 15.11. 691)

      Wenn du ein junger Mensch bist, so musst du dir auch über die Tatsache im klaren sein, dass du in diesem gegenwärtigen System der Dinge nie alt werden wirst. (EW 69 22.8. 15)

      Ja, das Ende dieses Systems ist so nahe! Ist das kein Grund, unsere Tätigkeit zu vermehren? ... Wir hören Berichte von Brüdern, die ihre Häuser und Eigentum verkauft haben und planen, den Rest ihrer Tage in diesem alten System im Pionierdienst zu verbringen. Das ist sicherlich eine gute Art und Weise, die verbleibende Zeit zu verbringen, bevor dieses böse System endet. (km 5/74, engl.)

       

      Ein besonders dramatisches Beispiel ihrem Unvermögen biblische Begebenheiten richtig zu erklären oder der Wahrheit gemäß "als Speise zur rechten Zeit zu vermitteln.

      Ob die Bewohner von Sodom und Gomorrah auferstehen oder nicht, wurde VIER mal ins jeweiige Gegenteil verkehrt!

      vor 1952 JA sie werden auferstehen
      1952-1965  Nein sie werden nicht auferstehen
      1965-1988 Ja sie werden auferstehen
      1988- Nein sie werden nicht auferstehen (ich kann gerne alle Quellen und Erklärungen hier einstellen)
      Mit Römer 13 war es ähnlich, bis zu den 1920er Jahren war es der Staat, dann bis Anfang der 1960er Jahre waren die obrigkeitlichen Gewalten Jehova und Jesus, heute ist es wieder der Staat.

      DA BLEIBT NUR MEHR DIESE ERKENNTNIS:

      WT 15.8.76 S. 490 :
      Es ist eine schwerwiegende Sache, Gott und Christus zuerst auf eine bestimmte Weise zu vertreten, dann festzustellen, daß das Verständnis wichtiger und grundlegender Lehren der Bibel falsch war, aber danach ausgerechnet zu den Lehren zurückzukehren, die man aufgrund jahrelangen Studiums als verkehrt erkannt hatte. Christen dürfen hinsichtlich solch grundlegender Lehren nicht unschlüssig oder gar wankelmütig sein. Wenn sie es wären, könnte man ihnen dann Vertrauen schenken und sich auf ihre Aufrichtigkeit oder auf ihr Urteilsvermögen verlassen? Zitat Ende

      Ist das nicht eine klare Aufforderung IHNEN Nicht mehr zu vertrauen?  Psalm 146:3
      LG Matthäus

      Matthäus
      1 Tag zuvor
      Antworten

      Weil es gerade so lustig ist, hier ein paar Zitate in Gesundheitsfragen:

       

      Die Öffentlichkeit ist sich nicht generell bewusst, eine welch grosse Industrie die Herstellung von Seren, Antitoxinen und Impfstoffen darstellt, oder dass das Grossgeschäft die ganze Industrie kontrolliert ... Die Gesundheitsbehörden bemühen sich um den Start einer Epidemie von Pocken, Diphtherie oder Typhus, die eine goldene Ernte einbringt, wenn eine gedankenlose Gemeinschaft mit dem Gedanken geimpft wird, diesen hergestellten Schmutz loszuwerden.

      ... Im Endeffekt ist eine Impfung das unnatürlichste, unhygienischste, barbarischste, schmutzigste, widerlichste und gefährlichste System von Infektion, das bekannt ist. Sein scheussliches Gift befleckt, verdirbt und verschmutzt das Blut der Gesunden und führt zu Geschwüren, Syphilis, Skrofulose, Wundrose, Tuberkulose, Krebs, Tetanus, Wahnsinn und Tod.  The Golden Age, 3. Januar 1923, S. 214

      Denkende Menschen hätten lieber Pocken als eine Impfung, weil die letztere die Saat von Syphilis, Krebs, Ekzemen, Wundrosen, Skrofula, Schwindsucht und sogar Lepra und vielen weiteren widerlichen Krankheiten ausstreut. Daher ist die Praktik der Impfung ein Verbrechen, ein Frevel und eine Täuschung. The Golden Age, 1. Mai 1929, S. 502

      Vermeide das Einspritzen von Seren und Impfungen, weil sie mit ihrem schmutzigen Eiter den Blutstrom verunreinigen. The Golden Age, 13. November 1929, S. 106, 107

      Das Impfgesetz reduziert Vater und Mutter zu blosser Sklaverei; fast so schlimm wie es den Farbigen erging, als sie auf den Block gestellt und verkauft wurden. In vielen Fällen von Verkauf in die Sklaverei war es Mutter und Vater sogar verboten, Tränen zu vergiessen. Impfung ist eine direkte Verletzung des ewigen Bundes, den Gott mit Noah nach der Flut schloss. The Golden Age, 4. Februar 1931, S. 293

      Eine Impfung hat noch nie ein Menschenleben gerettet, sie verhütet keine Pocken. ...

      Die Zeitschrift der American Medical Association ist das schmutzigste Blatt, das mit der US-Post befördert wird ... Nichts Neues und Nützliches in der Therapie entgeht ihrer unqualifizierten Verurteilung. Sie greift generell ad hominem an. Ihre Leitartikel dienen grösstenteils einem Anschlag auf den Charakter ... Ihr Herausgeber [Morris Fishbein] gehört zu dem Typ von Juden, die Jesus Christus kreuzigten.

      The Golden Age, 26. September 1934

  5. Noomi

     
    Hallo Domi   Eigentlich wollte ich nicht auf deinen Kommentar antworten. Vielleicht hast du es nicht bemerkt. Ich zitierte Pinchas Lapide den jüdischen Religionswissenschaftler, aus seinem Buch: Ist die Bibel richtig übersetzt. Er versucht die Fehlübersetzungen und Umdeutungen richtig zu stellen, zum besseren Verständnis.
     
    Und nun zitiere ich daraus nochmals: Es gibt im Grunde nur zwei Arten des Umgangs mit der Bibel: man kann sie wörtlich nehmen oder man nimmt sie ernst. Beides zusammen verträgt sich nur schlecht.
     
    Es wäre gut, wenn du dich für eines von Beiden entscheiden könntest. Oder kauf dir das Buch, es ist höchst spannend.
     
    Oder lass es – aber bedenke, ich und die meisten hier nehmen Gottes Wort sehr ernst.
    Noomi
     

  6. Boas

    Wollte euch noch auf eine Seite auf YouTube aufmerksam machen. Habe mir bislang alle Videos angesehen bis auf Eines. Was ich schön finde, dass er Bruderinfo-Aktuell namentlich erwähnt. Und das dieser Bruder seinen Glauben nicht verloren hat.

    Detlef Behr
    www.youtube.com/channel/UCl05Uld0HdZzFdn8KVhAIgA/feed

    LG Boas

  7. Noomi

    Hallo liebe Wildblume es tut mir aufrichtig leid, dass ich deine spezifische Frage übersehen habe. Ich lese viel hier, aber nicht immer alles. Deshalb gebe ich  Peetha recht,  mit seiner Kritik. Übrigens schön wieder mal  von dir Peetha zu hören.
    Noomi

     

  8. Noomi

     
     Hallo Boas und Alle   Es sind so viele wunderbare Gedanken über die Stelle Luk 16:1-9 geschrieben worden. Möchte gerne noch eine weitere interessante Meinung hinzufügen.
     
    Lapide als jüdischer Religionswissenschaftler, versucht die Fehlübersetzungen und Umdeutungen richtig zu stellen, zum besseren Verständnis.
     
    Lapide stellt die Frage: „Lobt Jesus einen Betrüger?“ Das Rätsel nähert sich seiner Lösung, wenn man den anstössigen Satz in Hebräische des 1. Jahrhunderts zurückübersetzt, worauf sofort die zwei Bedeutungen der beiden Schlüsselworte ins Auge sticht „BARECH“, das zwar im Allgemeinen „segnen“ oder „loben“,  heisst, aber auch als Euphemismus das Gegenteil bedeuten kann: „Verfluchen, absagen, verwünschen“. Dazu gesellt sich die Doppeldeutigkeit des Eigenschaftswortes „arum“ das zwar klug oder verständig bedeuten kann, aber auch listig oder hinterlistig.
     
    Wenn also Lukas, der Grieche war, unter den vielen Berichten, denen er von Anfang an sorgfältig nachgegangen ist (Luk 1:1), auch ein hebräisches Urevangelium zur Verfügung hatte, jedoch nicht genügend mit den Ambivalenzen der biblischen Sprache vertraut war, wäre es höchstwahrscheinlich, dass er daneben geraten hat. Und so setzte er „lobte“ anstatt „fluchte“ und anstatt „hinterlistig“ übersetzte er „klug“.
     
    Was jedoch ursprünglich gemeint war, wie es sowohl der Kontext als auch die jesuanische Ethik nahelegen, war:
    „Und der Herr verdamme den betrügerischen Verwalter, weil er hinterhältig gehandelt hat.“
     
    Soweit Pinchas Lapide. Mir hat er auf jeden Fall geholfen diese Stelle besser zu verstehen. LG Noomi
     
     
     

    1. peetha@Noomi

      Hallo Noomi - warum postulierst du deine Gedanken und deine erforschten Ergebnisse nicht an „Wildblume“ die, neu hier, Luk 13, 1-9 soo gelesen in Frage gestellt hat? Ihr mir Lieben Schwestern im Herrn, es soll auf Bia stille Mitleser/innen geben, DIE verunsichert und mitdenkend auf IHRE Fragen/Zweifel Antworten suchen. Guut‘s Nächtle

       

    2. Dominikus KLEIN

      Hallo Noomi,
      Du schreibst u.a.: "... unter den vielen Berichten, denen er von Anfang an sorgfältig nachgegangen ist (Luk 1:1), auch ein hebräisches Urevangelium zur Verfügung hatte, jedoch nicht genügend mit den Ambivalenzen der biblischen Sprache vertraut war, wäre es höchstwahrscheinlich, dass er daneben geraten hat. Und so setzte er „lobte“ anstatt „fluchte“ und anstatt „hinterlistig“ übersetzte er „klug“.
      Gute Schlussfolgerung, aber hier auf Bruderinfo werden viele darauf bestehen, dass die Bibel von Gott insperiert und unfehlbar ist!
      Macht nicht viel Sinn wenn das "hebräische Urevangelium" von Gott insperiert ist aber der Übersetzer mit den Zweideutigkeiten der biblischen Sprache nicht zurechtkommt.
      Gruss Domi

      1. Hallo Domi,

        du zitierst aus dem Noomo-Beitrag das:

        "... unter den vielen Berichten, denen er von Anfang an sorgfältig nachgegangen ist (Luk 1:1)"

        Was sollte dir denn ↑ auffallen?

        Dass eben der Lukas NICHT insperidiert (oder wie das heißt) wurde, sondern Lukas eigenen Recherchen folgte, da wurde natürlich auch von ihm die eigene Wortwahl verwendet!

        Das mag noch Diskussionen auslösen.... ٩(͡๏̯͡๏)۶

        1. Störtebeker

           
          Na ja, insperiert, insperidiert (oder wie das heißt) finde ich schon ganz schön zu geistigen Höhenflügen anregend. Bin im Moment am fliegen. Allerdings nüchtern, nur ein zwei Bier.
          Das der Lukas nicht insperidiert (oder wie das heißt) war, glaube ich persönlich nicht.
          Allerdings gibt es auch Inspirationen aus anderen Richtungen (also nicht von unseren beiden Höchsten).
          Ein kleines bisschen Acid wirkt natürlich auch inspirierend. Da kann man auch schon mal zu dem Schluss kommen, dass man tatsächlich den Himmel geöffnet sieht!
          Was ich damit sagen will ist: Wenn der Satan, durch seine Mittel (Drugs, Acid u.s.w.) solche Wirkungen in den Gehirnen der Menschen, und solche außergewöhnlichen Bewusstseinszustände erzeugen kann, was wird uns dann wohl erwarten, wenn wir mit dem Christus letztlich vereint sein werden, und ihn dann so sehen wie er ist?

          Fragt ein cleaner Störti
           

        2. Störtebeker

           
          Störtebeker zu inspiriert oder nicht inspiriert

          Ihr Lieben,

          ich denke, dass Lukas dazu inspiriert wurde sein Evangelium zu schreiben.
          In seinem Evangelium berichtet er was Jesus angefangen hat zu tun, hier auf der Erde und auch was er lehrte. Er stimmt in dem mit den anderen Evangelien überein.
          Er berichtet aber auch über eine Fülle von Begebenheiten, die die anderen Evangelien nicht erwähnen. Z. B. 16:19ff, 9:51ff, 10:30ff, u.s.w. ich könnte jetzt noch mehr nennen.
          Die Apostelgeschichte (auch von Lukas geschrieben) könnte man auch als Teil 2 des Lukasevangeliums bezeichnen. Er bezieht sich in der Apostelgeschichte auch auf den „ersten Bericht“ Apg. 1:1, damit meint er das Lukasevangelium.
          Im Lukasevangelium wird das Wirken Jesu auf Erden bis zu seiner Erhöhung in den Himmel geschildert.
          In der Apostelgeschichte wird dann das Wirken des erhöhten Jesus geschildert. Mit der Sendung des Heiligen Geistes u.s.w.
          Das sind sozusagen zwei Teile eines Doppelwerkes.

          Meint euer Störti

           

        3. Störtebeker

           
          Störti an BI-aktuell,

          schön, dass wir jetzt die über 3 Millionen- Marke der Besucherzahlen überschritten haben.
          Ich weis, dass die Zahlen nicht ganz stimmen. Zwischendurch waren ja auch schon mal Zählausfälle u.s.w. Whatever, die genannten Zahlen sind jedenfalls erreicht und wahrscheinlich um einiges überschritten.
          Ich denke, sie zeigen immerhin, dass wir hier unsere Schläge nicht in die Luft schlagen.
          1. Korinther. 9:26 (Elb.)
          Störti

        4. RoKo

          Lieber Störti,

          ich musste gestern herzlich schmunzeln wie ich Deine Zeilen las.

          Weißt Du was. Vielleicht ist es so, dass die Bibel [auch hier] Recht hat und insbesondere Heb 4:12 tatsächlich stimmt. Dann hat alles seinen Sinn, auch Unsinn hat seinen Sinn, poetisch formuliert.

          Insofern mögliche Fehler einer Sprache oder Übersetzung. Denn schließlich tat auch Gott dies, wenn man zurück denkt, nämlich die Sprachen zu verwirren. Warum wohl? Denn mit Sprachen und deren Entstehung haben auch Evolutionisten so ihre Erklärungsprobleme. Dennoch ist die Verständigung von Zuneigung immer gleich und auch ohne Worte verständlich.

          Zwei Männer sitzen einen ganzen Abend am Lagerfeuer und sprechen nicht ein Wort. Das Feuer und der Holzvorrat ist niedergebrannt. Sie verabschieden sich und gehen. Beide sagen, war ein schöner Abend. - Gut oder?

          Wenn Domi über Lukas Worte stolpert und kein Vertrauen in die Verheißung der Heiligen Schrift herausbilden kann, können dennoch viele weiter Mitmenschen das sehr wohl. Deshalb kann jeder von uns glauben was er möchte. Entweder Gott und seinen Sohn lieben, oder ihn absprechen. Kann man nichts machen.

          LG RoKo

      2. Fox

        Guten Tag Domi, guten Tag Noomi,

        da bekomme ich ehrlich einen Knoten in meine Birne! Warum sollte ein Gott einen Schreiberling für seine Briefe auswählen, der so gar keinen Vertrag hat mit seiner Form zu denken, fühlen und handeln? Sogar außerstande, das ihm übermittelte wenigstens 1:1 aufzuschreiben? Ist es uns denn so fremd, dass unser himmlischer Vater, dessen Denken wir tatsächlich nicht ansatzweise erfassen können, uns gerade deshalb auf unserer niederen Form des Seins begegnet, sich selbst soweit demütigt uns mit Begriffen wie "Vater", "seine Augen durchschweifen die ganze Erde", "sie (die Israeliten) kränkten ihn" und dergleichen, damit wir ihn mit Herz und Sinn erfassen können? Es wird doch wohl niemand auf die Idee kommen, dass ER dies tut um uns auf der untersten Stufe schöpferischer Möglichkeiten festzuhalten?

        Was werden Angehörige solch verführter Religionsmassen denken, wenn sich die Verheißung erfüllt, dass ihnen beim erkennen des Herrn Jesus die mosaische Decke des Verständnisses vom Herzen genommen wird, so dass der ewige Bund einerseits mit Israel als der einen Herde und Christen als der anderen Herde durch den ewigen Hohepriester zum Lob unseres Vaters erfüllt wird?

        Ich bitte, mir KEINE Glühlampen zu schicken weil ich oben von meiner Birne schrieb. LG.

        1. RoKo an Fox

          Liebe Fox. Ich entknote auch mal die Strippe. Ist so eine Sache mit den Wirbelströmen. 🙂 Domi ist Ignostiker so viel ich mich erinnern kann. Insofern werte ich seinen Kommentar als zulässige Meinungsäußerung hier im Blog. Bin wieder weg. LG RoKo

        2. Fox

          Guten Abend RoKo,

          es kam mir gar nicht in den Sinn, eine negative Meinung über Domi, Noomi oder sonstwen hier zum Ausdruck zu bringen und somit auch keine unrechten Beweggründe. Ich habe einen Punkt anders ge- und bedacht als sie - nicht mehr und nicht weniger. Mir sind hier alle Geschwister im Herrn Jesus, sonst würden wir uns hier nicht "treffen". Ob Domi irgendwann Gott personell betrachtet oder nicht wertet ihn doch als Mensch nicht ab. Ich bedaure, wenn ein falscher Eindruck entstanden ist. Das ist dann bei mir ein S-kin(n)-Effekt bei soviel Wirbelströmen 😉

          Gerade das Für und Wider eines Gedankens zu erörtern hilft m. E. in die Tiefe zu gehen und letztlich war es auch das, was die Beröer taten. Nicht einfach angeblich "geistige Nahrung" zu konsumieren in Mengen, wo der Geist nur noch alle Viere von sich streckt. Ich gehöre diesbezüglich zu den Jägern und Sammlern, auch wenn sich die Jahrzehnte langsam bemerkbar machen.

          Du möchtest hoffentlich nicht deshalb weg sein?

  9. RoKo

    Was versteht Ihr denn nicht? Boas und ich glaube Horst?

    Ich verlinke mal zu einer Bibelübersetzung, die den Sachverhalt verständlicher darbringt:

    https://www.bibleserver.com/text/HFA/Lukas16.1-12

    Man muss auch den Rest der Bibel im Kontext sehen. Z.B. der ungleichen Waage, Gott hast betrügerische Geschäfte, weil dahinter immer Arglist steht. Und viele Dinge mehr.

    Die Untreue hat der im Gleichnis genannte Verwalter ausgenutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Darum wurde er von seinem reichen Herrn gehasst und verstoßen, aber bei den Menschen geachtet. Ungefähr so, als kommt der Finanzbeamte nach Hause, Steuerprüfung. Sie müssen nach Aktenlage 2.480 Gulden Steuern nachzahlen. Er streicht diese Summe, und notiert, 1.000 Gulden sind jetzt fällig. Zum Leid des Fiskus. Zur Freude der Steuerzahler, also der kleinen Leute.

    Der Sinn dahinter ist der Erlass einer Schuld. Dies greift Jesus auf. Denn der Vater im Himmel ist noch gnädiger im Erlassen unserer Schuld. Das ist m.E. damit gemeint.

    Dieser Passus ist übrigens im deutschen Recht auch verankert. Besitz verpflichtet, Art 14 GG.

    LG RoKo

    1. Boas

      Lieber RoKo,

      das ist eben Hoffnung für alle. Leicht zu lesen. Zum tiefen Schürfen für mich leider ungeeignet. Was ich an den neuen Bibelübersetzung teils gut und teils schlecht finde, ist, dass sie bereits in ihrer Übersetzung ihr persönliches Verstehen eines Bibeltextes unterbringen.

      Die Züricher Bibel finde ich in dieser Passage recht gut. Aber was steht da wirklich im Urtext? Dieser Vers 9 passt in meinem Kropf nicht zu den übrigen Versen. Bez. nur dann, wenn man die Übrigen Verse auch etwas verbiegt und interpretiert.

      Die Verse 10-12 sprechen für mich so negativ über das Handeln des Verwalters. Die Aufforderung Treue auch in kleinen Dingen. Wer schon in geringen Angelegenheiten betrügt, wird auch bei größerer Verantwortung nicht ehrlich sein. Wer nicht vertrauenswürdig ist, dem wird man doch nicht die wahren Reichtümer anvertrauen.

      Das fühlt sich so an, dass dieser Verwalter zwar menschlich schlau und erfolgreich war, aber von Jesus als abschreckendes Beispiel benutzt wurde. Einen weiteren Satz finde ich interessant. Vers...

      Ich zermartere mir hier über eine Kleinigkeit den Kopf. Gebt es zu, ich sollte es gut sein lassen.

      LG Boas

      1. RoKo an Boas

        Welcher Herr agiert denn so wie im Gleichnis? Der dort benannte Herr ist nicht Jesus oder der Herrgott. Sondern ein "Reicher" mit entsprechenden materiellen Mitteln. Würde er die Arbeitsweise des Verwalter gutheißen, hätte dieser doch nie Anstoß am Verwalter gefunden. Aber, weil der Verwalter "VERSCHWENDERISCH" mit diesen Mitteln (die nicht mal sein Eigentum waren) umging, deshalb erhielt er eine Mahnung, die ein Arbeitnehmer heute arbeitsrechtlich als Abmahnung kennt, wenn nicht sogar Kündigung. So kam dem Verwalter in den Sinn, arglistig bei anderen Schuldnern einzuschleimen. Denn anderes sind die Dinge nicht zu bewerten. Diese Begebenheit nannte Jesus als Vergleich, es war keine echte Begebenheit, sondern nur sinnbildliche Sprache. Insofern hast Du die Wortwahl schon gefunden. Jesus nannte dies möglicherweise sarkastisch. Für das Verständnis muss man viele Textstellen mehr im Einklang sehen. So auch die Stelle, Gott hasst eine betrügerische Waage Spr. 16:11 und einige andere. LG RoKo

  10. ULLA

    Lieber Horst,

    der Vers in der Bibel, sich Freunde mit dem ungerechten Reichtum zu machen, ist und bleibt mir ein Rätsel...Lukas 14-16 war gestern nacht meine Bettlektüre...

    ...aber dabei mußte ich an den Film "Catch me if you can" mit Tom Hanks und Leonardo DiCaprio aus dem Jahr 2002 denken: Wiewohl DiCaprio da einen Scheckbetrüger erster Klasse gibt, ich habe große Achtung vor seiner Kreativität und Anpassungsfähigkeit, authentisch mal Pilot, mal Arzt, mal Staatsanwalt zu "sein". Er ist einfach schlau und den anderen, vor allem Tom Hanks als FBI Agent, immer einen Schritt voraus.

    Ein Geniestreich des echten Frank Abagnale, dessen Geschichte ja hier verfilmt wurde!

    Am Ende wird doch alles gut: Abagnale, der Meister im Scheckfälschen, darf für eine Abteilung des FBI arbeiten, um anderen Betrügern auf die Schliche zu kommen! Seine Fähigkeit setzt er nun für gute Zwecke ein!

    Vielleicht kommt es in diesem Gleichnis einfach nur auf die Betonung von Schläue an?!

    (Nur MEINE Ansicht!   ; )   )

    LG ULLA

    PS: Was ich heute morgen leider nicht auf mich beziehen kann, da ich die kleine Rechenaufgabe unten vor dem Wegschicken des Kommentars tatsächlich mit den Fingern abzählen mußte!    ; ))

     

  11. t

    Guten Tag Noomi,

    ich spreche vom neuesten Artikel hier, Panama Papers etc., hab ich den an der falschen Stelle eingebracht?

    Tommy

  12. Horst

    Lieber Tilo,

    für Deine Ausarbeitung des Artikels meine Hochachtung. Ich werde ihn noch genau "studieren" müssen, denn das sind FAKTEN. - Sehr seltsam, dass für das "Königreich" Geld gescheffelt werden soll, wo es doch "nicht von dieser Welt" ist (ist das Geld nicht in Harmageddon futsch ??), noch seltsamer, dass es möglichst keiner der spendenden Zeugen Jehovas erfahren soll, extrem pervers die Wege dieser Geldbeschaffung und absolut im Dunkeln das Verschwinden dieser Milliardenbeträge.

    Wie gesagt, Fakten und keine "Lügen Abtrünniger".

    Was denke ich darüber als ausgemusterter Bethel-Mitarbeiter oder verarmter Pionier ?

    Gruss Horst

    1. frank&frei

      für die Anglophilen Mitleser

      https://www.walesonline.co.uk/news/wales-news/jehovahs-witnesses-dealt-allegations-child-15379501?fbclid=IwAR1HCPHTkHjKWdJLOpd-BLznT0aePP_0D36HFDQ8FsDm2q5BmG54ujnvGic

    2. Markus

      Dieser Artikel ist sehr intressant,ich hatte ja schon geschrieben in dieser Woche,das die JW.Org einer  Maffiosen Organisation gleich zusetzen ist in ihren Geschäftlichen Gebahren

      Und mich würde es keinesfalls wundern wenn in den Hintergründen der Organisation ,solch eine andere Organisation steckt

      Das Problem bei der Sache,das die Organisation der JW. Org im Geschäftsbereich sehr stark verschachtelt ist,so das man an die eigentlichen Drahtzieher nicht oder nur mit hilfe von Spezialisten drankommen kann

      Im Fazit kann man allerdings sagen,das diese Art des Betrugs,da nehme ich sogar den Hut ab ,vor denjenigen die das so eingefädelt haben,das sind ganz schlaue Burschen,ist das alles andere als Christlich,von Gott ergeben und vor allem von Gott geleitet zu sehen,

      Das war vielleicht am Anfang bei Russel der Wunsch ,das es so sein sollte ,inzwischen hat sich diese Organisation zu einer hochkriminellen Organisation entwickelt.

      Ich hoffe das die amerikanische Justiz,diese Aufschlüßelungen einmal in Angriff nimmt und auch schafft

       

  13. Boas

    Liebe Noomi,

    ich meinte, es geht um Lukas 16. Um den untreuen Verwalter. Trotzdem will ich das bereits Geschriebene nicht einfach wegwerfen/löschen. Vielleicht freuen sich einige über diese Erklärung. Wenn nicht, dann erklärt es mir, was ich falsch sehe. Immerzu her damit.

    Da lobt Jesus vermeindlich einen Menschen, den ungerechten/treulosen Verwalter. Der seinen Herrn eigentlich bestiehlt, um sich selbst erstens zu bereichern. Und zweitens sich zu schütztenmit diesem, zu ungerecht erworbenen Diebesgut. Kann man das so ausdrücken? Und sich durch diese kriminelle Tat auch noch Freunde für die Zukunft zu sichern. Aber war das wirklich Diebesgut? Hat er einen Cent von dem Fälschen der Papiere erhalten?

    Ich gebe zu, ein sehr schweres Gleichnis Jesu. Sagt hier Jesus zu uns: "Werdet kriminell. Und wenn ihr kriminell werdet, benutz das Diebesgut, das euch eigentlich nicht gehört, um euch selbst zu schützen?"

    Vielleicht müssen wir bei diesem Gleichnis nicht am Anfang, sondern in der Mitte beginnen. Dieser untreue Verwalter besitzt einen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb. Er möchte auf Dauer sein Leben schützen. Nicht nur im diesem Augenblick. Er denkt in menschlichen Vorstellungen voraus.

    Natürlich muss diesem untreuen Verwalter klar gewesen sein, dass er niemals wieder eine Anstellung als Verwalter erhalten wird. Denn auch die, von denen er sich in der Zukunft eine Anstellung erhofft, wird bewusst sein, was er ist. Unzuverlässig und bereit seinem Herrn zu hintergehen. Aber eins hat er. Die Möglichkeit, einen Gefallen einzufordern. Und das sollte man auch nicht unterschätzen, den Ruf schlau zu agieren. Also warum ihn nicht für gewisse Dienste in Anspruch nehmen?

    Welche Infos haben wir zum eigentlichen Herr des Verwalters? Jesus sagte, dass er reich sei. Hatte alles im Überfluss. Zweitens, wird über den Verwalter BEHAUPTET, dass er mit den Gütern seines Herrn verschwenderisch umginge. Stimmte das wirklich? Drittens wird ihm mitgeteilt, dass sein Job bereits Geschichte ist. Also ohne Anhörung bereits eine Verurteilung. Viertens dann die innere Resonanz, welche Möglichkeiten stehen mir für die Zukunft offen (zu graben zu schwach)? Welche will er nicht haben (betteln). Fünftens nun sein erkorenes Ziel, dem er zielstrebig Taten folgen lässt: Die, die ihn kennen werden schon eine angemessene Arbeit für ihn haben. Und nun lässt er nach seinem Entschluss gemäß auch Taten folgen. Er zieht das durch. Auch wenn es kriminell ist. Wird vielleicht sogar zum ersten Mal straffällig. Denn vorher war das alles eine unbewiesene Behauptung.

    Was ist die Essens aus diesen Worten Jesu? Lukas 16:8
    8 Und sein Herr lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte; denn die Söhne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegenüber in praktischer Hinsicht weiser als die Söhne des Lichts.

    Sein Herr, ein reicher Mann, der sein Reichtum vielleicht der Unterdrückung der Armen verdankte, erkennt seine praktische Weisheit und Schläue lobend an, obwohl sie wahrlich nichts mit Rechtschaffenheit zu tun hat. Ob er ihn weiter beschäftigt hat, wird nicht gesagt. Aber die, die allen Anstand und Benehmen über Bord werfen sind den Söhnen des Lichts wahrlich in menschlichen Erfolgen überlegen. So steht es doch dort in der Bibel. Wir hätten als Kinder des Lichts bestimmt nicht so gehandelt.

    Jetzt folgen die Erklärungen Jesu zu dieser erfundenen Geschichte. Und vielleicht sollte man mit Vers 14 anfangen. Denn darum ging es Jesus wirklich.

    "Die Pharisäer nun, die GELDLIEBEND waren, hörten alle diese Dinge, und sie begannen ihn zu verhöhnen."

    Also den Pharisäern würde ein solches Verhalten eines UNTREUEN VERWALTERS keine schlaflosen Nächte bereiten. Sagt ja mal schon viel aus über den Charakter eines Menschen. Geld, Geld Gold. Ist mir doch egal, wie es beschafft wurde. Da war die Devise der Pharisäer.

    Jetzt blicken wir nur kurz zurück auf die Worte Jesu zwischen dien Texten, die noch nicht erwähnt wurden. Wir wissen, dass Jesus einen untreuen Verwalter nicht mit Lob überhäuft. Wissen aber auch, das die Pharisäer ein solches Verhalten richtig gut gefunden hätten. Ein Mann nach ihrem Geschmack , Denk- und Handlungsweise. Mit einem untreuen Verwalter hätten sie keine Probleme. Hauptsache: Es bringt für mich etwas Nützliches ein. Geld. Der Zweck heiligt die Mittel.

    Was will Jesus aber eigentlich sagen? Vers 13 sagt das:

    13 Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“

    Es ging Jesus damals um das Manni. Geldliebe! Den Pharisäern war jedes Mittel recht um an Geld zu kommen. Sogar ein untreuer Verwalter wird dafür von ihnen selig gesprochen. Um mal etwas salopp daherzureden.

    Jetzt haben wir noch ein paar Verse, die wir nicht unter die Lupe genommen haben.

    10Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12 Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem ANDEREN GEHÖRT, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das EURE geben?

    Für mich eine ganz klare Aussage, das wir es einem untreuen Verwalter nicht gleich tun sollen. Auch wenn seine Schläue zu einem eventuelln finanziellen Erfolg geführt hätte, was absehbar eine Fantasie seinerseits gewesen ist. Denn einem solchem Mann vertaut man doch nicht. Wer wird mir bei dieser Handlungsweise das MEINE geben? MEINE RETTUNG? Die Zwei da Oben bestimmt nicht.

    Und hier kommt nun der Knacktext, die manche nicht verstehen.

    9 Auch ich sage euch: Macht euch [doch] Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser [logischer Weiße] VERSAGT, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen.

    Wann werde ich in die ewigen Wohnstätten aufgenommen? Wenn DIESER (ungerechter Reichtum) versagt. Wenn mir also im Kopf klar geworden ist, dass dieser ungerechte Reichtum mir nichts bringt. Wenn mir klar wird, dass ich keinen wirklich nachhaltigen Nutzen aus meiner menschlichen Schwäche der Geldgier oder meinem Erhaltungstrieb gezogen habe. Hat dieser aber nicht versagt, so erliege ich dem Fehlschluss, das Menschenschläue, Gewinnsucht und Geldsucht das wirkliche Leben bedeuten.

    Jetzt noch die letzten Worte Jesu:

    Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum

    Wie soll ich es besser ausdrücken?

    "DANN macht euch doch Freunde mit dem ungerechten Reichtum. Ihr werdet es schon sehen, was ihr davon im Endeffekt habt."

    Liebe Noomi, liebe Wahrheitssuchenden; Vielleicht bringt euch dieser Kommentar zur einer Erkenntnis, die eine kleine Frage zu diesem Bibeltext erklären kann. Der Geist spricht zu jedem, der Fragen an ihn hat.

    Boas

    1. Tilo

      Lieber Boas!

      Ich zitiere eine Schlussfolgerung von dir: "DANN macht euch doch Freunde mit dem ungerechten Reichtum. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon im Endeffekt habt."

      Wollte Jesus das sagen und wollte er es so sagen? Ich habe meine Zweifel. Recht hast du, wenn du ausführst, dass Jesus nicht zur Untreue ermuntern wollte. Aber ich kann nur davor warnen, nach dem Muster der Bibelforscher allzuviel in ein Gleichnis hineinzudenken, das dazu dienen soll, mit dem Reichtum verantwortungsvoll als Christ umzugehen. Reichtum, so sehe ich es, ist in dieser Welt immer ungerecht, denn meist hat jemand nur mehr Glück als andere, oder seine Arbeit brachte ihm etwas ein, oder er war sparsam. Gewöhnlich aber wird Reichtum dadurch erworben, dass andere dafür gearbeitet haben, dass sie ausgebeutet wurden usw. Ungerecht ist er in dem Sinne, dass niemand gegenüber dem Mitmenschen ein wirkliches Recht darauf begründen kann. Wir sind doch als Menschen nur Verwalter dessen, was wir haben! In der Regel sind wir sogar ungerechte Verwalter. Was wir haben, haben wir doch nie aus uns selbst; es ist doch nur geliehen! Aber wer ist schon so ehrlich, das zuzugeben? Jedenfalls habe ich als Christ die Pflicht, meinen "Reichtum" mit anderen zu teilen! Muss ich das noch begründen? Und erst dann, wenn ich meinen Besitz zum Wohle anderer die in Not sind, einsetze, dann verwalte ich ihn gut. Dann verwalte ich ihn im Sinne Gottes! Dann mache ich mir "Freunde", die mich in die ewig bestehenden Wohnstätten aufnehmen.

      Einen schönen Abend dir! Tilo

      1. Boas

        Mein geschätzter Tilo,

        ich bin hoch erfreut, dass wir mal miteinander schreiben.

        Reichtum und Christentum, sind das nicht zwei Gegensätze? Hat nicht Jesus zum reichen Jüngling gesagt, dass er seine weltlichen Besitztümer verschenken soll? Und dann die Feststellung Deinerseits, "mit Reichtum verantwortungsvoll als Christ umzugehen". Ist das wirklich die Lehre, die wir aus diesem Gleichnis ziehen können? Verantwortungsvoll war das Vorgehen von diesem Verwalter in meinen Augen keinesfalls. Es war in meinen Augen kriminell und hinterlistig und widersprach allen Gesetzten Gottes, die die Juden hatten. Kläre mich auf, wenn ich das falsch sehe.

        Reichtum, Geld, ist an sich nichts Schlechtes. Auch Salomo war reich. Aber ging es wie im Vers 14 gesagt nicht um die liebe zum Geld? Und war es den Pharisäern nicht egal, wie sie ihr Geld vermehrten? Ob legal oder illegal? War nicht gerade dieses Verhalten des untreuen Verwalters für die Geldliebenden Pharisäer ein Grund zum Schmunzeln. Das hätten sie doch genau so gemacht wie der von Jesus beschriebene Mann. Deshalb lachten sie Jesus doch aus.

        Also was wollte uns Jesus mit diesem Beispiel eines durchtriebenen Mannes erklären? Also wir sind uns schon Mal darüber einig, das das Verhalten dieses Mannes unehrenhaft war. Hüh oder Hot?

        Es gibt natürlich viele Möglichkeiten aus einer Geschichte etwas Nützliches festzuhalten. Nun nehme ich zu diesem Zweck mal die Worte Jesu einfach mal so, wie sie übersetzt wurden: "Macht euch Freunde mit dem UNGERECHTEN Reichtum." Also ist doch eines für mich ganz klar: Dieser Reichtum wurde unrechtmäßig erworben. Da geht es nicht um Glückspiel. Nicht um einen Lottogewinn. Oder Reichtum erworben durch harte Arbeit. Es geht hier ganz einfach um stehlen. Jemandem anderen etwas wegzunehmen. Auch wenn er reich ist, und den Verlust verschmerzen kann. Und dann damit sich noch einen Vorteil verschaffen.

        Also wenn ich das so verstehen würde, hätte Jesus damit sagen wollen, beklaut euren Arbeitgeber. Das ist schon O. K. Und wenn es raus kommt, dann seid schlau, und benutz das geklaute Geld dafür euch einen Vorteil zu verschaffen. Also irgendwas in mir sagt mir, das das so nicht zu verstehen ist. Geht es Dir jetzt vielleicht genauso?

        Ungerechter Reichtum? Wie es zu dieser Anhäufung von ungerechtem Reichtum kommt erklärt ja Jesus. Der kommt nicht durch eine zufällige Glückssträhne meiner Geschäfte. Nein, es ist Unrecht, weil es gestohlen wurde. Werden Diebe Gottes königreich ererben?

        Allein diese Überlegung hat mich zu diesem Verständnis des Textes gebracht. Könnte an meiner Überlegung vielleicht "etwas" wahres sein? Nur etwas ganz kleines?

        Lieber Tilo, freue mich auf weitere Mails.

        LG Boas

        1. Bruder

          Hallo Boas,

          melde mich persönlich bei dir per Mail dazu.

          liebe Grüße

          BIa

        2. Boas

          Jetzt musste ich ja so herzhaft lachen. "Hallo Boss". Oh nein, das bin ich nicht. War bestimmt ein Vertipper. Über Deine Mail werde ich mich sehr freuen.

          Wenn ich Lukas 16:1-15 so lese, wie es Übersetzt wurde, habe ich wirklich ein Problem das ganze logisch in meinem Gehirn zusammen zu setzen. Jesus erzählt hier eine Ganovengeschichte, die für den Ganoven gut ausgeht. Also ein Happyend wie im Film Ocean’s 13.

          Dann macht er die Aussage, dass dieser untreue Verwalter den Kindern des Lichtes an praktischer Weisheit einiges voraus hatte. Also Klever war das Verbrechen des Verwalters schon. Aber alleine, dass er die Handlungsweise des untreuen Verwalters dem Verhalten eines Sohnes des Lichts gegenüberstellt, lässt mich daraus schlussfolgern, dass ein Sohn des Lichts so etwas nie machen würde.

          Also wie soll ich diese Geschichte verstehen? War sie eher negativ oder positiv von Jesus gemeint? Sollten wir irgendetwas von diesem Verwalter nachmachen, oder eben nicht nachmachen? Seid so Klever wie dieser Verwalter. Oder, auch eine solche Klevernis bringt euch letztendlich bei Gott nichts. Oder geht es um die Ausreden, die dieser Verwalter gefunden hat, nicht einer normalen Beschäftigung nachzugehen. Und so vor sich selbst die seine untreue Handlungsweise zu rechtfertigen?

          Wenn ich die Erklärung aus Vers 10 durchlese, "Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht." Auch hier wieder das Wort Unrecht. Das Wort "ungerecht" ist doch das genaue Gegenteil von rechtschaffen handeln und treu sein. Bezieht er das auf den Herrn des Verwalters? Oder auf den Gauner? Das sein ehemaligen Chef die schlaue Idee lobend registriert, so würde ich darauf tippen, das beide im Herzen Gauner waren. Hintertrieben und einfallsreich.

          Aber was sagt der Vers 10 für mich aus? Dem Verwalter wurde ja schon vorher Veruntreuung vorgeworfen. Also ein typischer Wiederholungstäter. Schlecht bleibt schlecht. Gut bleibt gut. So würde ich es in Worten fassen. Wer es bei kleinen Beträgen schon nicht lassen kann in die Kasse zu greifen, wird es auch bei großen Beträgen nicht lassen. Einem solchen Menschen wird kein Vertrauen mehr entgegengebracht.

          Nun der Vers 11: "Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen?" Also, wenn ihr schon im Kleinen versagt habt, wird man euch nichts Wertvolleres anvertrauen. Aber worin versagt? Hier steht "ungerechter Reichtum". Was will Jesus mir sagen? Reich zu sein bedeutet ja nicht automatisch ungerechte Bereicherung. Reichtum ist nicht immer ungerecht. Das Gleichnis hat es in sich.

          Wollte Jesus, dass die Menschen ihr hart erarbeitet Geld verschenkten? Ja, hat er mit unter ab und zu zu einigen gesagt. Auf der anderen Seite hatte er selbst eine Kasse, die von Judas verwaltet wurde. Könnte also sein. Oder bezieht er sich auf ungerechte Bereicherung? Auf das Versagen der Person bezüglich Geld? Also, wenn er es Damals schon nicht geschafft hat, sich unberechtigt zu bereichern, wer wird ihm noch etwas Kostbareres anvertrauen?

          Vers 12: "Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben?" Wer würde einen solchen durchtriebenen Verwalter noch einstellen?

          Vers 13: "Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein." Also muss man sich entscheiden. Geld zu besitzen und dem Geld versklavt zu sein, ist bestimmt ein Unterschied. Geldliebe. Auf Reichtum versessen. Das ist für einen Christen falsch.

          Vers 14: "Die Pharisäer nun, die geldliebend waren, hörten alle diese Dinge, und sie begannen ihn zu verhöhnen."

          Bis hierher ist für mich logisch alles in Ordnung. Macht es nicht wie dieser untreue Verwalter. Auch wenn es für ihn hier auf der Erde ein Happyend gab. Trotz alles Klevernis etwas zu kurz gedacht und die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Bevor ihr etwas unrechtes tut, geht lieber Arbeiten oder auch Betteln. Aber vergesst nicht: liebt nicht das Geld. Seid dem Geld nicht verfallen. Und wer sich unrechtmäßig Geld verschafft, der macht sich dadurch Gott nicht zum Freund.

          Aber wie bekomme ich logisch den Vers 9 unter? "Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen." Soll ich diesen Satz ernst nehmen? Oder war das bitter böser Sarkasmus von Jesus? Wer soll da wen in die ewigen Wohnstätten aufnehmen?

          Hat jemand für mich eine andere Erklärung wie man diesen Vers im Zusammenhang gelesen noch verstehen kann? Wäre über eine Antwort wirklich wirklich dankbar.

          LG Boas

        3. Hallo "Bossi"  Boas!

          Du schriebst: Schlecht bleibt schlecht. Gut bleibt gut.

          Darüber denke ich oft nach, ist das was "schicksalhaftes"?

          Ich denke daran, Matth. 13:

          25  Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging hinweg. 26  Als aber die Saat aufsproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27  Es kamen aber die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn Unkraut? 28  Er aber sprach zu ihnen: Ein feindseliger Mensch hat dies getan. Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen? 29  Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit demselben den Weizen ausraufet. 30  Laßt es beides zusammen wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

          Beide genannten Pflanzen sind Menschen

          Man löst die Allegorie meist so, dass der "Feind" der Teufel ist und er hat sein "Klientel" in seiner Samenschürze und streut sie aus unter solchen die schon als "Weizen" gepflanzt sind.

          Die Überlegung, nämlich wer führt da gewissermaßen "Regie", oder wie du schriebst, w e r ist für das "Schlecht bleibt schlecht. Gut bleibt gut" verantwortlich?

          ☝ oder... 👉 wir selbst...    👁

        4. Markus

          Hallo Boas

          Ich verstehe dies so,ganz einfach ausgedrückt

          Hast Du Geld und Reichtum,dann läuft Dein Haus über mit sogenannten Freunden,bist Du arm oder hast Deinen Reichtum verschenkt oder durch Fehlspekulationen verloren,bleibt Dir nur noch Gottes Königreich,denn die Freunde sind dann weg.

          Die Welt der Reichen und Superreichen ist eine Glitzerwelt,die können sich alles aufgrund ihres Reichtums erwerben,aber diese Welt ist sehr oberflächlich und wahre Freunde hat man da nicht,weil immer welche dabei sind,die auf Deinen Reichtum aus sind

          Es gibt auch Reiche Leute,dehnen man das nicht ansieht und die ein ganz normales Leben führen auch mit Tiefsinnigen Gedanken usw,das ist  sind aber sehr wenige.

          Die meisten die Reichtum besitzen,verlieren ihn auch schnell wieder,denn je mehr er hat ,er mehr noch will

          Wenn ein Super Fussballspieler zb Weltmeisterelf,die wirklich viel Geld verdienen,aber der in seinem Gehirn nur den Satz formulieren kann der Ball ist rund und ich muss das Tor treffen,aber ansonsten keine Leuchte ist,wenn so einer falsche Berater hat der ist ganz schnell wieder arm,oder ein Superstar,der dann auf einmal weil er 10 Millionen CDs verkauft hat auf einmal Multimillionär wird,dann dann Größenwahnsinnig wird sich Ferraris Porsche usw kauft,der ist dann auch schnell am Nullpunkt angelangt

          Das meinte ich damit

        5. Boas

          Lieber Gerd.

          Mir kommt bei deinem Kommentar eben Bibelstellen in den Sinn. Das wir schon vor Anbeginn der Zeit von Gott erwählt wurden. Ist das Richtig zitiert? Wenn das Wahr ist... steht die Zukunft für einen Menschen bei Gott schon lange fest. Eigentlich logisch. Denn JHWH existiert außerhalb Raum und Zeit. Er kennt das Gestern und auch das Morgen.

          LG Boas

      2. Horst

        Lieber Tilo,

        gestatte mir bitte, zu diesem Thema "Reichtum" und Deiner Ansicht etwas einzuwerfen. Penibel gedacht, wo ist die Grenze zum "Reichtum" ? Milliardär, Millionär, oder schon eine eigene Haustüre ?

        Oder gemäss der marxistischen Auslegung ? Sind in der christlichen Lehre alle gleich arm, oder wird doch einigen neben der Ehre auch "Reichtum" von Gott gegeben (1. Könige 3:13) ?

        Reichtum, sagst Du, ist in dieser Welt immer ungerecht und beruht in der Regel auf Ausbeutung Anderer. Nun, ein bescheidener Wohlstand vieler beruht auf einer lebenslangen Arbeitsleistung, und wenn diese "Mittel zum Leben" für die Familie und sich selbst verwendet werden, wo setzt Du denn  die Grenze ? Ruderboot am Bodensee versus Yacht in Monte Carlo ?

        Der "reiche Mann", von dem ansonsten nichts Negatives erwähnt wird, und Lazarus treffen im Hades auf Abraham, und der leidende reiche Mann erhält folgenden Bescheid  (Lukas 16:19-31):

        "Gedenke,  dass Du Dein Gutes völlig empfangen hast im Leben, und Lazarus ebenso das Böse. Jetzt wird er hier getröstet, und du leidest Pein..."

        Das kann aber auch sehr negativ ausgelegt werden.

        Keine Frage, wie Du sagst, alles was wir besitzen ist insofern nicht unser eigener Verdienst, weil Gott alle Voraussetzungen dafür geschaffen hat, damit dies überhaupt der Fall sein kann. Müssen wir deshalb Puritaner oder "Franziskaner" sein ?

        Keine Frage: "Die Liebe prahlt nicht" - aber  ich kannte bei den Zeugen Jehovas Firmeninhaber, die Brüdern Arbeit und Brot unter fairen Bedingungen gegeben haben, die modernste Geräte für tolle Vorträge zur Verfügung stellen konnten, und die unter fadenscheinigen Gründen aus der Versammlung geekelt wurden, weil  ihnen ihr Lebensstandard von ein paar Kleingeistern geneidet wurde. Deshalb mein kleiner Einwand, dies etwas zu differenzieren...

        Ich danke Dir für Deine Kenntnisnahme und grüße Dich herzlich

        Horst

        PS: Ich bin KEIN Millionär.........

        1. Tilo

          Lieber Horst,

          du fragst mich, wo die Grenze zum Reichtum sei. Ich möchte dazu sagen, dass Jesus gar keine Grenze gzogen hat. Aus allem, was er zu diesem Thema zu sagen hatte, geht hervor, dass es ihm auf die Einstellung, die Haltung zum Besitz ankam. Es ging ihm darum, die LIEBE zum Geld als Götzendienst bloßzustellen. Am reichen Jüngling kritisierte er nicht den Reichtum, sondern die Haltung des Mannes dazu.

          Boas hat noch das Gleichnis vom armen Lazarus ins Spiel gebracht. Daraus ziehen viele den Schluss, dass Reiche ihren Lohn schon "auf Erden haben" und Arme  "in Himmel belohnt werden". Dieses Gleichnis ist eine Persiflage der pharisäischen Glaubensansichten. Die Pharisäer haben den Leuten das "Eiapopeia vom Himmel" als billigen und falschen Trost hingeworfen. Jesus hat ihnen mit dieser Geschichte die Unsinnigkeit und die Verlogenheit der Höllenlehre u. ä. vorgehalten. Die Pharisäer  vertrösteten die von ihnen betrogenen Menschen mit der Geschichte vom "Lohn im Himmel", nachdem sie quasi ausgeraubt worden waren.

          Zurück zu der Grenze: Es gibt sie nicht! Ich habe bettelarme Menschen gekannt, die freudig (!) das Wenige mit anderen teilen konnten! Ich habe relativ Reiche gesehen, die sogar mit sich selbst geizig waren. Ich habe Arme gesehen, die furchtbar habgierg waren. Sie waren dadurch auch noch menschlich "arm". Was den Unterschied machte, war die Haltung zu materiellen und geistigen Dingen. Es gibt  Menschen, die sich nur als Verwalter ihres Besitzes und ihrer geistigen Gaben sehen. Sie erheben keinen Anspruch auf irgendeinen persönlichen Besitz und sind der Meinung, dass sie alles Gott verdanken, dessen Besitz sie nur verwalten. Natürlich genießen sie selbst, aber denken auch an andere, für die sie sich verantwortlich fühlen.

          Und wer einem anderen etwas neidet, zeigt ja auch nur, dass er in krassem Besitzdenken verharrt. Lass einmal solche Neider zu Wohlstand oder Verstand kommen, dann wirst du sehen, was auch aus  ihnen werden kann.

          Lieber Horst! Ich grüße dich herzlich!

          Tilo

        2. Boas

          Lieber Tilo,

          wenn ich  mich hier kurz einklinken darf. Du erklärst mit diesem Kommentar die Worte Jesus bezüglich der Geldliebe. "Am reichen Jüngling kritisierte er nicht den Reichtum, sondern die Haltung des Mannes dazu." Das ist in meinen Augen eine ganz tolle Erklärung.

          Dann schreibst Du über das Gleichnis von Lazarus und dem Reichen: "Jesus hat ihnen mit dieser Geschichte die Unsinnigkeit und die Verlogenheit der Höllenlehre u. ä. vorgehalten." Haben wir hier noch ein Beispiel, dass Jesu manchmal sarkastische Äußerungen gemacht hat? Warum nicht auch in Lukas 16:9?

          LG Boas

        3. Hallo Boas => [ https://up.picr.de/34294393fz.jpg ]

          Du "spekulierst" sicher auf Eph. 1:

          3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo, 4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe; 5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

          Für Grübler: Können wir nachträglich etwas dazu beitragen um Weizen zu werden um nicht Unkraut zu sein? Gewissermaßen unsere Gegenwart in die "Zeit und Raum"->Gegenwart von der "Grundlegung der Welt" zu transferieren?

          Das hieße: wenn wir jetzt noch ungeeignet wären, eine positive Korrektur in die Vergangenheit zu verlagern, um so noch annehmbar zu werden?

          Vielleicht geht es leichter mit Glaube und Gnade - aber das wäre ja auch schon vorausgesehen worden...

          ☝👆.....👇  Bevor ich hier gelöscht werde, hau ich besser ab!

          (`☠’)

        4. Boas

          Entweder ist man Unkraut oder Weizen.
          Aber... einige, die sehen aus wie Unkraut sind in Wirklichkeit Weizen. Siehe Paulus.
          Und manche, die meinen Weizen zu sein, sind in wirklichkeit Unkraut. Siehe Judas.

          Und hau hier nicht ab. Lass uns nicht alleine.

        5. Ede an BOAS

          Hallo BOAS

          Es gibt noch eine weitere Bedeutung für den ungerechten Reichtum

          Wie hier bereits erwähnt wurde, wird kaum ein Mensch durch seine eigene Arbeit reicht. Er benötig die Mitarbeit anderer Menschen, denen er ihren gerechten Lohn vorenthält.

          Ist ein Christ durch Erbschaft reich geworden, kann er nicht ungerührt am Leid seiner Brüder und Mitmenschen vorbeigehen ohne den Wunsch zu haben ihnen nach besten Kräften und Möglichkeiten helfen zu wollen. (Apostelgeschichte 3:1-10) Wenn er sie liebt wird er in Kürze ebenso arm sein wie sie.

          Jetzt können wir auch Jesus Worte verstehen:

          (Matthäus 19:21-24) . . .Jesus sagte zu ihm: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.“?22 Als der junge Mann dieses Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Besitztümer.?23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: „Wahrlich, ich sage euch, daß es für einen Reichen schwierig sein wird, in das Königreich der Himmel einzugehen.?24 Wieder sage ich euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen.“

          Ein Kamel kann nicht durchs Nadelöhr gehen. Noch weniger wird ein Reicher in das Königreich kommen, weil er die Liebe zu anderen Menschen vermissen lässt.

          Ede

    2. RoKo

      Boas hat die Textstellen wie ich finde gut vorgetragen und verknüpft. Die WTG verwendet diese Dinge in unserer heutigen Zeit durchaus geschickt, wie man ihr zugestehen muss, um gezielt die Verkündiger zu verblenden und sich als perfekt zu instrumentalisieren. Daran nehme ich an Anstoß, weil das unehrlich ist.

      Die LK erschleicht sich immer wieder das Vertrauen der Verkündiger neu. Sie setzt nun alles daran, diese Irritation zu vertuschen. Die Brüder denken, wenn schon in einer Ansprache das Thema Ehrlichkeit so offen angesprochen wird, vermutet man gerade deshalb nicht, dass in der WTG gegenteilige Ziele vorherrschen. Dass Briefkastenfirmen in Übersee genutzt werden, um Mio-Transferzahlungen vom redlichen Zugriff des Fiskus zu entziehen und viele Dinge mehr. Damit sich die Schäfchen in vermeintlicher Sicherheit wiegen, finden immer wieder solche Wortwendungen Verwendung. Um den Glanz aufrecht zu erhalten. Die WTG handle in allen Angelegenheiten wie immer rechtstreu... Lieber Verkündiger, du doch auch oder?

      Um das zu verstehen ein Vergleich aus dem Leben:

      Ein Gebrauchtwagen der beim Händler steht hat Autoreifen mit 1,6mm Restprofiltiefe. Also gesetzliche Regelungen besagt, die Reifen sind jetzt zu erneuern, sie sind am Ende. Aber der Autohändler will sich vor diesen Ausgaben drücken und frischt die alten grauen Reifen (die wirklich vom Anblick schon alt aussehen) einfach mit Spray ringsherum auf, dass sie wieder schön schwarz glänzen wie Neureifen um diesen offensichtlichen Mangel geschickt zu vertuschen. Bei der Besichtigung erkundigt sich ein Laie und Kaufinteressent, wie es um den Zustand des Fahrzeugs steht. Und der Verkäufer sagt, alles perfekt. Sogar die Reifen sehen aus wie neu! Der Laie hat einen Freund mit, der den Schummel erkennt und sagt, das Auto nehmen wir nicht. Da müssen wir zuviel investieren, der Kaufpreis passt nicht. Und gehen wieder zum Ärgernis des Verkäufers... Jetzt aber erfindet der Verkäufer einen Trick. Er bewirbt seine Angebote in der Zeitung mit den Worten, alle Fahrzeuge rundum geprüft, Batterie geladen, Frostschutzmittel gecheckt und aufgefüllt, alle Fahrzeuge sofort abfahrtbereit. Kunden, die das Angebot lesen denken, da geht wirklich alles mit rechten Dingen zu und kommen zu Besuch, und nicht lange hin und schon schnappt die Falle zu. Der Kunde kauft die alte Möhre. Trick hat funktioniert, allein wegen der Worte. Worte die nichtssagend sind, aber Qualität suggerieren. Nur bemerkt man das so schnell nicht. Ist man vom Fach, wird einiges auffällig. Was ist denn geprüft? TÜV? Steht da nicht. Vermutlich vom Hausmeister geprüft der viele Mängel übersehen hat. Auf wieviel Grad ist denn der Motor frostsicher befüllt oder wurde nur Wasser aufgefüllt? Minus 5 Grad oder Minus 35 Grad? Wurden Silikathaltige und Silikatfreie Zusätze gemischt oder wie der Fachmann empfiehlt verwendet? Ist die Batterie neu? Oder letztmalig geladen und beim ersten Frost funktioniert sie nicht mehr? Abfahrbereit ja, ob man damit am Ziel auch ankommt? Alles Irritationen. Viel hui, aber pfui. Das böse Erwachen kommt dann später... Diese Begebenheit ist nicht von mir erfunden, hat sich genau so zugetragen beim Gebrauchtwagenkauf von Bekannten, die bei Fahrzeugtechnik eher Laien sind.

      LG RoKo

      1. Boas ich bleibe schon, nur bei meinem Beitrag dachte ich an eventuelle Weiterleitung ins BI-Nirwana 😉 manche hätten das vielleicht begrüßt ◑︿◐

        Ich entdeckte auch einen ungenauen Begriff in meinem Schrieb:

        Gewissermaßen unsere Gegenwart in die "Zeit und Raum"->Gegenwart von der "Grundlegung der Welt" zu transferieren?

        Das soll man so nicht schreiben, sorry!

        Beim Raum-Zeit-Kontinuum gibt eben keine Vergangenheit und Zukunft, es ist alles wie gegenwärtig. Wer das genau erklären konnte, war der gläubige DDDr. Ernest Wilder-Smith. Er erklärt es vor Gläubigen recht verständlich, soweit wir 3-Dimensionalen das überhaupt begreifen können, da: Vortrag schriftlich als PDF:

        https://load.dwgradio.net/de/data/mp3/Wilder-Smith,%20A.E./Wo%20wohnt%20Gott.pdf

        Thema: "Wo wohnt Gott?"

        Ist Gott denn irgendwo örtlich  "zuhause"? Weil hier oft auf Off. 21 hingewiesen wurde, da sollte Gott aus der Unendlichkeit (Himmel) zur Erde kommen um dann in einem "Zelt" zu wohnen. Ist das bei den göttlichen Dimensionen möglich, ohne dass die Materie sich gleich atomisiert, wie es Petrus prophezeite. Gott kann jetzt schon bei uns "wohnen" und das Abendbrot essen, dabei sollten wir immer den "Geist des gesunden Sinnes" gebrauchen.

        Auch jetzt ist Abendbrotzeit, ohne Kontinuum, lest danach den Vortrag,

        sende allen Abend- und auch Nachdenkgrüße!

        1. Störtebeker

           
          Lieber Gerd,

          zu: „Eph. 1:3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christo, 4 wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe; 5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

          Für Grübler: Können wir nachträglich etwas dazu beitragen um Weizen zu werden um nicht Unkraut zu sein?“

          Meine Frage ist: „Können wir nachträglich etwas dazu beitragen um Unkraut zu werden um nicht Weizen zu sein?“

          Denn wenn es so ist, dass diejenigen, die dem Christus gehören, also diejenigen, die ihm vom Vater übergeben wurden, von denen der Vater nicht wünscht, dass auch nur einer „von diesen Kleinen“ verloren geht, die er „... auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, daß wir heilig und tadellos seien vor ihm in Liebe; 5 und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesum Christum...“
          Wenn es also so ist? „...auserwählt vor Grundlegung der Welt, zuvorbestimmt zur Sohnschaft...
          Kann es dann nicht sein, dass der Allmächtige uns seit unserer Zeugung kennt? David sagte: Deine Augen sahen selbst der Embryo von mir...
          Kann es nicht sein, dass er da ganz am Anfang unserer Existenz etwas an uns gesehen gesehen hat, was ihn dazu veranlasste uns unser ganzes Leben hindurch zu begleiten und uns zur Kenntnis zu nehmen? Mit all den Einflüssen die von außen auf uns einschlugen? Mit all unseren Unvollkommenheiten, Irrtümern, Bemühungen, mit all unserem Scheitern in unseren Bemühungen trotz Aufrichtigkeit, mit manchmal Höhenflügen im Leben und dann auch wieder mit dem tiefen Fall?
          Kann es nicht sein, dass er das alles überwacht und letztlich doch auf uns aufgepasst hat, um uns dann, zu genau dem richtigen Zeitpunkt seinem Christus zu übergeben?
          Also, in dem Falle hätte er uns zum Weizen werden lassen. Aber nicht weil wir so gut gewesen wären, sondern weil er von Beginn an, trotz unserer vielen Mängel, Sünden und Fehler „etwas“ in uns erkannt hat, das ihn irgendwann dazu veranlasst, unser Leben letztlich so zu beeinflussen, dass das schlussendlich, und zum richtigen Zeitpunkt geschehen ist.
          Ich habe jetzt in dieser kleinen Überlegung die dazugehörigen Schriftstellen nicht angeführt, da ich davon ausgehe, dass diejenigen die das überhaupt interessiert, sie ohnehin kennen.
          Jetzt nochmal zu meiner Frage: „ „Können wir nachträglich etwas dazu beitragen um Unkraut zu werden um nicht Weizen zu sein?“
          Ich denke ja: Hebräer 10:26-31 (Elb.)

          26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig,

          27 sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.

          28 Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin.

          29 Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?

          30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: "Mein ist die Rache, ich will vergelten"; und wiederum: "Der Herr wird sein Volk richten."

          31 Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

          Das oben beschriebene wäre dann wohl die Sünde gegen den hl. Geist. So verstehe ich es jedenfalls.

          Euer Störti

    3. Horst

      Lieber Boas,

      wie ich das Gleichnis lese:

      Natürlich war der Verwalter ungerecht.

      Um sich dann eine Zukunft zu sichern, erliess er den Schuldnern seines Herrn ganz erhebliche Beträge.

      Dafür wurde er von seinem Arbeitgeber sogar noch gelobt.

      Ein kluger Herr, der offensichtlich um das "Schnöde" des Mammons wusste, und diese Verwendung sogar noch guthiess.

      Das ist die Erklärung eines einfachen Gemütes in einfachen 4 Zeilen.

      Gruss Horst

  14. Noomi

     

    Hallo M.N. Ich meinte diesen Kommentar:
    M.N. { Ich mag sie auch. Sie bieten ein hervorragendes Betätigungsfeld zum Richtigstellen der Dinge. }
    07. Nov, 15:20
    LG Noomi

     

    1. M.N.

      Ah so. Dies bezog sich auf des "Opas Klaus Prüter" an unseren lieben Ede gerichtete Aufmunterung:

      "Ich mag Deine Kommentare."

  15. Boas

    Ich habe einen Freund, der super gute Beziehungen hat. Auch zum Kremel und Wallstreet. Wie die Sache mit Russland ausgehen (sollte), wusste ich schon lange Zeit vorher. Die haben so einiges herausgefunden. Aber wenn sie es veröffentlichen würden, wäre es außerhalb des Gesetzes. Und zumindest Einer würde dafür enorme Prügel von staatlicher Seite einstecken, wenn sie es veröffentlichen würden. Also veröffentlichen sie keine Dokumente, zu denen sie offiziell niemals Einsicht hatten. Kann ich verstehen.

    Ich sage hier ja nicht, um wen es geht und bin ganz vorsichtig in meiner Ausdrucksweise. Sagen wir mal, gewisse Männer haben Kreditkarten. Und die Belastungen dieser Kreditkarten pro Stück belaufen sich bis zu 7stelligen Summen im Monat. Ist es da noch verwunderlich, dass man bei einem TV-Auftritt eine Rolexuhr im Wert von 30.000 $ sehen kann? Sollen sie doch mit ihren erhaltenen Spenden machen, was immer sie wollen. Es muss ja auch den Reichen geben, der Lazarus nur Brotkrumen gab. Und er wird dessen Platz in diesem Gleichnis einnehmen.

    Wer aber hinter diesen Männern, die Fäden wirklich in der Hand hält, werden wir wohl nie erfahren... Jehova und Jesus sind es wohl mit Sicherheit nicht.

    Habe ich etwas gesagt??? Habt ihr etwas gehört???

  16. M.N.

    Liebe Noomi,

    ich weiß leider nicht, worauf Du Dich mit Deiner Frage beziehst.

  17. Neoveritas

    Hallo Tilo,

    besten Dank für die aufschlussreiche Berichterstattung. Die Finanzgebahren der WTG waren nie transparent. Ich habe mich immer gefragt warum. Eine Erklärung mag dieses Video liefern. Wir sollten nicht zu viel spekulieren. Aber mehr als verdächtig ist das Verhalten der WTG schon. Über kurz oder lang wir es dann aber "helleres Licht" geben, was diesen Aspekt angeht. Man kann gespannt sein.

    Mit besten Grüßen aus Sharm El Sheikh

    Neoveritas

  18. Ella

    Lieber Verfasser und liebe Betreiber von Bruderinfo,

    ich möchte Euch Danke sagen für diese sicher aufwendige Recherche, die Mühen, die Ihr zur Aufdeckung solcher undurchsichtigen Praktiken auf Euch nehmt.

    Tatsächlich sitze ich doch relativ fassungslos vor dem PC.

    Ich kenne doch etliche liebe Zeugen, die der Organisation alles anvertrauen (würden).

    Ich wünsche Euch viel Kraft und dass die Bitterkeit über diese Aufdeckungen nicht Besitz von Euch ergreift, sondern die Liebe unseres Schöpfers alle Spuren beseitigt.

    Lieben Gruß von

    Ella

    1. Stachelbeere

      Liebe Ella, liebe Wildblume

      Ich habe es leider nicht eher geschafft zu schreiben, möchte euch beide aber auch noch herzlich willkommen heißen.

      Es ist für mich eine Ermunterung und Freude zu sehen, wie immer wieder liebe Menschen den Weg zu unserem großartigen Gott und seinem Sohn finden, sich anfangen von dem schweren, von Menschen auferlegtem Joch zu befreien, mit freien, neuen Gedanken, mit Hilfe des heiligen Geistes.

      Wie du, liebe Ella schon geschrieben hast, ist es sehr wichtig nicht verbittert zu werden, sondern die Liebe und Freude unserer beiden Höchsten in unserem Herzen wirken zu lassen und ihnen Lobpreis und Ehre, aus einem dankbaren, freudigem Herzen für ALLES Gute entgegen zu bringen.

      " Freut euch Tag für Tag, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich euch sagen: Freut euch!" Phil 4:4 (Hfa)

      In dem Sinne, seid einfach mal freudig umarmt von der Stachelbeere

       

       

      1. Ella

        Liebe Stachelbeere,

        Deine freudige Umarmung lässt mich doch gleich beschwingteren Schrittes durch den Tag wippen und wenn Du ganz aufmerksam den Horizont absuchst, wirst Du bestimmt an einer Stelle kleine lustige Luftwirbel sehen können...Da lache ich gerade und freue mich mit Dir um die Güte unserer Höchsten uns mit dieser Fähigkeit ausgestattet zu haben...

        Untersuchungen haben gezeigt, dass so ca 400 Muskeln am Lachen beteiligt sind und der Körper die Botenstoffe wie zum Beispiel Serotonin, Dopamin, Endorphin und etliche andere aktiviert, welche sich die lästigen Stresshormone vornehmen und abbauen...

        Dann wünsche ich Dir und den lieben anderen Mitlesern mal einen lustigen Tagesbeginn mit Lachpotential...

        Liebe Grüße von Ella

      2. Liebe Stachelbeere,

        auch Dir danke ich sehr für die überaus herzliche Begrüßung hier.

        Es ist so aufregend hier zu sein! Ich bin nicht allein, sondern unter lieben Menschen, die

        die Heilige Schrift verstehen wollen.

        Es winkt die

        Wildblume

  19. Und letzten Sonntag (war mal wieder in der Versammlungs-Schalte) kam von der Bühne:

    "Machen wir als ehrliche Christen das Kreuz an der richtigen Stelle in unserer Steuererklärung?"

    Ich frage mich, sind wir alle gleich, aber manche gleicher?

    Fällt sowas noch unter die Rubrik "ungerechter Reichtum"? Ich gebe zu, das Gleichnis Jesu aus

    Lukas 16 verstehe ich nicht so ganz.

    Jedoch sagt er in Vers 13

    "Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon."

    Vers 14

    "Das alles hörten auch die Pharisäer, die sehr am Geld hingen, und sie lachten über ihn.

    Vers 15

    "Da sagte er zu ihnen: Ihr redet den Leuten ein, dass ihr gerecht seid; aber Gott kennt euer Herz. Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Greuel."

    Zitat aus der Einheitsübersetzung

    Vielleicht könntet Ihr mir mit dem Gleichnis vom klugen Verwalter aus Luk. 16 helfen?

    Nachdenkliche Grüße

    Wildblume

     

  20. Ruanda nix Wanda

    Warum hat man eigentlich vor einigen Jahren den Verkauf der Literatur an den Haustüren (gegen Hartgeld) eingestellt?

    1. Susanne

      Ging es da nicht um Steuern, die fällig geworden sind/ wären? Und uns ist es als Segen dargestellt worden, dass die Literatur nun kostenfrei abgegeben werden kann?

      1. Sonderfall

        Krass.... ich mag es gar nicht glauben

  21. Noomi

     
    Hallo Tommy und M.N. Von welchem Artikel sprecht Ihr beide. Habe ich etwas verpasst???  Noomi
     

  22. Tommy

    Ich vermute mal in meiner boshaften Art, dass sich hierzu keiner der Ultras meldet. Dabei wuerde mich interessieren, was die dazu zu sagen haben.

    Kann man diesen Artikel gar als Luege enttarnen? Das waere fuer die Menschen in Selters doch jetzt mal eine Gelegenheit.

    Tommy

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