Die biblischen Aussagen zu Sexualität und Homosexualität

Christlicher Glaube ist Glaube an Gott, wie er sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Deshalb ist “die Grundlage” (1. Kor 3,11) des christlichen Glaubens Gott und Jesus Christus und nicht etwa die Bibel alleine.

Von daher erweist sich z. B. Luthers hermeneutischer Grundsatz, die biblischen Texte an Jesus Christus als die “Mitte der Schrift” zu prüfen, als sachgemäß. Aber sie bezeugt Gottes Heilshandeln an Israel und seine Selbsterschließung in Jesus Christus. Ohne die Bibel hätten wir keine Kunde von diesem Geschehen; deswegen kommt ihr eine unersetzliche Bedeutung zu.

Das Gesamtzeugnis der Bibel

Das Gesamtzeugnis der Bibel führt hin zu der Unterscheidung zwischen dem Gesetz als dem Inbegriff des vollkommenen und heiligen Willen Gottes, den der Mensch zu tun hat, und dem Evangelium als der befreienden Zusage dessen, was Gott in Jesus Christus um des Menschen willen wirkt.

Beides steht nicht gleichrangig nebeneinander, sondern das Evangelium von Jesus Christus ist die “Mitte der Schrift”, während das Gesetz dem Evangelium zugeordnet ist, um des Evangeliums willen, aber auch bleibend notwendig ist.

Auch in dieser Hinsicht ist also eine differenzierte Betrachtungsweise gefordert, damit die grundlegenden Unterschiede zwischen dem Wirken und Wollen Gottes und dem Handeln und Vermögen des Menschen nicht aus dem Blick geraten. Jeder ehrliche Christ ist sich dessen bewusst, dass zwischen dem Anspruch Gottes und seinem eigenen Vermögen eine unüberwindbare Kluft besteht, und er somit immer der Sünde erliegen wird.

Römer 7: 12-15: So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut…. Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich“.

Gibt es die „schwere und weniger schwere Sünde“

Besonders bei uns Zeugen Jehovas spricht man gerne von einer „schweren Sünde“. Gibt es denn eine weniger schwere Sünde? Nun, wenn auch nicht jede Sünde die gleich schweren Folgen nach sich zieht, so ist in den Augen Gottes jede Sünde gleich zu bewerten. Für den Apostel Paulus stehen alle Sünden auf der gleichen Stufe. 1. Korinther 6: 9-10

Ein Hurer wird hier auf die gleiche Stufe gestellt wie ein Dieb oder Lügner. In den Publikationen der WTG wird jedoch Hurerei, Ehebruch und besonders Homosexualität als eine besonders schwere Sünde gesehen und behandelt

Biblische Aussagen zur Sexualität

Homosexuelle_A_Nach den Aussagen der Bibel ist der Mensch ein konstitutiv (lat. für „festsetzend, bestimmend“) leibhaftes und in seiner Leibhaftigkeit bestimmtes sexuelles Wesen. Er ist von Gott erschaffen als Mann und Frau. Diese Polarität wird in den biblischen Schöpfungsberichten unmittelbar in Beziehung gesetzt zu den beiden Grundelementen der Sexualität: der Weitergabe von Leben (Gen. 1:27) sowie der lustvollen Zuwendung und Vereinigung (siehe Gen. 2:24 und die beeindruckenden Texte des Hohen Lieds). Von dieser Geschlechtergemeinschaft zwischen Mann und Frau kommt alles menschliche Leben her. In ihr findet menschliche Sexualität ihre Erfüllung.

Der Sexualtrieb, die am schwersten zu beherrschende Neigung des Menschen.

Beide Grundelemente sind dabei gleichwertig, und nur durch die Zuwendung und Vereinigung, die das Gegenüber sucht und meint, gebrauchen die Partner sich nicht bloß zum Zweck der Fortpflanzung, sondern nehmen einander in ihrer unverwechselbaren Eigenart wahr. Die Einheit beider Elemente ist so nur in der Geschlechtergemeinschaft von Mann und Frau gegeben.

Das Vorhandensein von zwei unterscheidbaren Elementen der Geschlechtlichkeit birgt freilich die Möglichkeit in sich, dass sie sich auch voneinander lösen und dass sie voneinander unabhängig vorkommen. Da sich der Mensch, ja, die gesamte Schöpfung ,in einem unvollkommenen Zustand befindet, kommt es zu Abweichungen von dem, was Gott vorgesehen hat.

In Römer 8:18 lesen wir: „Die (gesamte) Schöpfung ist nämlich der Nichtigkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, so  dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit.“

Gemessen an dem im biblischen Menschenbild zum Ausdruck kommenden ursprünglichen Schöpferwillen Gottes handelt es sich dabei nicht um “Schöpfungsvarianten”, sondern um Begrenzungen und Einschränkungen, die aus der Unvollkommenheit heraus entstehen, die auch als solche ernstgenommen werden müssen. Die sich aus dieser Unvollkommenheit gegebene Ausrichtung der Geschlechtergemeinschaft von Mann und Mann oder Frau und Frau kann jedoch nicht ohne weiteres gleichgesetzt werden mit dem Leitbild der Ehe und Familie.

Biblische Aussagen zur Homosexualität

Die wichtigsten alt- und neutestamentlichen Aussagen zum Thema “Homosexualität” finden sich in Lev. 18:22 und 20:13 sowie in Röm. 1:26.; 1.Kor. 6:9-11 und 1. Tim. 1:10. Sie werten homosexuelles Verhalten ausnahmslos als “schändliche Leidenschaft”, als Ungerechtigkeit, die vom Reich Gottes ausschließt, und als Verstoß gegen Gottes Gesetz. Diesem eindeutigen Befund stehen jedoch zwei Beobachtungen gegenüber:

  • Im biblischen Gesamtzeugnis ist Homosexualität ein Nebenthema.
  • In der uns überlieferten Verkündigung Jesu spielt das Thema “Homosexualität” keine Rolle.

Dadurch werden aber die deutlichen Aussagen nicht aufgehoben, denen zufolge homosexuelle Praxis zwischen Männern oder Frauen dem Willen Gottes widerspricht. Wie sind nun diese Aussagen im Horizont der oben genannten hermeneutischen Leitfragen zu verstehen und zu bewerten?

Verschiedene Auslegungsversuche haben sich als unzutreffend oder unzureichend erwiesen: So ist es nicht zutreffend, dass Homosexualität in der Bibel nur abgelehnt werde, weil sie zum Kult anderer Götter gehört oder sofern Menschen durch spezifische homosexuelle Praktiken gedemütigt werden.

Die These, an keiner Stelle sei in der Bibel von anlagebedingter Homosexualität die Rede, trifft zwar zu, sagt aber nichts darüber aus, ob und inwiefern eine solche Sicht der Homosexualität die jeweiligen biblischen Aussagen modifizieren oder korrigieren würde.

Die biblischen Aussagen mit dem größten theologischen Gewicht finden sich zweifellos in Röm. 1:26. Diese Stelle muss im Kontext der grundsätzlichen Argumentation von Röm. 1:18-3:20 gesehen werden. Aus den Formulierungen, die besagen, dass Frauen und Männer “den natürlichen Verkehr vertauscht” bzw. “verlassen” haben, wird man nicht folgern dürfen, dass Paulus hier nur von heterosexuellen Menschen spräche, die zu einer homosexuellen Praxis übergewechselt wären. Es geht hier nicht um bestimmte Individuen oder Gruppen, sondern um eine Verhaltensform, die für Paulus Ausdruck einer grundlegenden Störung in der Gottesbeziehung ist.

Gottes heilsamer Wille und das Gebot der Liebe

Gottes guter, heilsamer Wille wird im Neuen Testament – unter Aufnahme und Verbindung alttestamentlicher Gebote – zusammengefasst in dem Doppelgebot der Liebe. Dieses ist nicht ein Gebot neben anderen, sondern der Inbegriff des Willens Gottes.

Im Zentrum der biblischen Botschaft steht die Verkündigung der Sündenvergebung, die Gott in Jesus Christus ohne Vorbedingungen aus Gnade dem Menschen zuspricht und die im Glauben für den Menschen wirksam wird. Dadurch wird die mit dem Gesetz verbundene Drohung des unwiderruflichen Ausschlusses aus der Gottesgemeinschaft durchbrochen und überwunden. Vom Evangelium her wird durch Christus eine neue Gottesgemeinschaft möglich und wirklich.

Da das Liebesgebot ausnahmslos und umfassend gilt, kann auch homosexuelles Zusammenleben nicht von seiner Geltung ausgenommen werden. Das bedeutet: Der im Liebesgebot ausgesprochene Wille Gottes gilt (auch) für die Gestaltung homosexuellen Zusammenlebens.

Damit ergibt sich eine deutliche Spannung; denn das zuletzt Gesagte hebt nicht auf, das es keine biblischen Aussagen gibt, die Homosexualität in eine positive Beziehung zum Willen Gottes setzen – im Gegenteil. Die negativen Aussagen bedeuten aber im Lichte des Evangeliums, d.h. unter der Zusage der Gnade Gottes, keinen definitiven Ausschluss aus der Gottesgemeinschaft und beziehen sich im übrigen nur auf die homosexuelle Praxis als solche, nicht jedoch auf deren ethische Gestaltung.

Homosexualität, eine Folge der Unvollkommenheit!

Ist Homosexualität angeboren, oder wird sie erworben, oder ist sie eine bewusste Entscheidung? An dieser Frage scheiden sich die Geister schon lange. Jetzt glauben Forscher, die Lösung dieses Rätsels gefunden zu haben.

Für religiöse Fundamentalisten ist der Fall klar. Ihnen gilt gleichgeschlechtliche Liebe als Lebensstil, den Betroffene in einer bewussten Entscheidung annehmen.

Lesben, Schwule, Bisexuelle, seien „gewählte sexuelle Identitäten“, meint etwa die Kinderärztin Christl Vonholdt, die Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, das zum Verein „Offensive Junger Christen“ gehört. Die sexuelle Identität sei nicht angeboren.
Diese Sichtweise rief eine Reihe meist selbsternannter Experten auf den Plan, die Lesben und Schwule von ihrer gleichgeschlechtlichen Neigung „heilen“ wollen.

Biologen und Sexualmediziner dagegen weisen derartige Therapieversuche als unsinnig und sogar potenziell schädlich für die Betroffenen zurück. Homosexualität gilt für sie als eine Veranlagung mit biologischen Wurzeln. Tatsächlich gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die sexuelle Präferenz in frühen embryonalen Entwicklungsphasen des Gehirns festgelegt wird. Homosexualität sei daher als eine der Heterosexualität gleichwertige Variante des sexuellen Begehrens zu betrachten und bedarf keiner „Therapie“. Allerdings wurden bis heute keine genetischen Grundlagen für die sexuelle Orientierung gefunden, mit denen sich die Veranlagungs-Hypothese belegen ließe.

Homosexualität doch angeboren

Jetzt aber fand ein internationales Forscherteam um den Evolutionsbiologen William Rice von der University of California in Santa Barbara heraus, dass Homosexualität doch angeboren ist. Ihrer Studie zufolge – veröffentlicht im Fachmagazin „The Quarterly Review of Biology“ – liegt die Ursache dafür tatsächlich nicht in den Genen, sondern in der Genregulation.

Entscheidend dafür sind sogenannte epigenetische Faktoren. Dazu zählen Methyl- oder Phosphatgruppen, die sich an den Strang der Erbsubstanz DNS anlagern können. Sie regulieren die Aktivität der auf der DNS aufgereihten Gene und bestimmen, in welchem Ausmaß die von ihnen kodierten Proteine erzeugt werden.

Im Normalfall sind die epigenetischen Merkmale (kurz: Epimarker) an ein Individuum gebunden und werden nicht vererbt. Jüngere Studien haben aber gezeigt, dass sie gelegentlich doch an Folgegenerationen weitergegeben werden können.

Dieser Effekt gleicht der genetischen Vererbung. Eine Reihe geschlechtsspezifischer Epimarker entsteht im frühen Stadium der fötalen Entwicklung. Sie dienen dazu, den Fötus in späteren Reifungsphasen vor den starken natürlichen Schwankungen des Geschlechtshormons Testosteron zu schützen. Dieser Mechanismus bewirkt, dass ein weiblicher Fötus selbst bei einem außergewöhnlich hohen Testosteronspiegel im Mutterleib keine männlichen Züge annimmt. Für männliche Föten gilt dies umgekehrt. Manche dieser Epimarker betreffen die Ausprägung der Genitalien, andere die sexuelle Identität und wieder andere die Vorlieben hinsichtlich der Geschlechtspartner.

Gelangen diese geschlechtsspezifischen Epimarker jedoch in die Keimbahn und werden von Vätern an Töchter oder von Müttern an Söhne weitergereicht, kehrt sich ihr Effekt um: Söhne nehmen teilweise weibliche Eigenschaften an – etwa die sexuelle Präferenz –, und Töchter entwickeln männliche Züge. Mit ihrem Modell konnten die Forscher überdies zeigen, dass die Übertragung sexuell antagonistischer Epi-Merkmale zwischen Generationen die plausibelste Erklärung des Mechanismus für das Phänomen der menschlichen „Homosexualität“ ist, urteilt Studienmitautor Sergey Gavrilets vom National Institute for Mathematical and Biological Sciences in Knoxville (US-Staat Tennessee).

Dieser Effekt erklärt, warum Homosexualität in manchen Familien gehäuft auftritt, obwohl ein entsprechendes Gen fehlt. Zugleich wäre das Rätsel gelöst, weshalb es Homosexualität noch immer gibt. Würde sie genetisch vererbt, müsste sie aufgrund der natürlichen Selektion längst verschwunden sein. Zugleich ließe sich erklären, warum es so viele schwule und lesbische Tiere gibt.

Was zeigen uns diese Forschungsergebnisse?

Wie schon erklärt, befindet sich die gesamte Schöpfung in einem Zustand der Unvollkommenheit, was besagt, dass es auf allen Gebieten der Schöpfung Entwicklungen und Varianten gibt, die nicht dem Normalfall, dem Willen Gottes entsprechen, besonders auch in der Entwicklung eines werdenden Menschen. So wie es also krankhafte Veränderungen auf körperlicher oder geistiger Ebene gibt, gibt es auch besonders auf dem Gebiet der sexuellen Entwicklung Fehlentwicklungen.

Es gibt Menschen, die unter einer sogenannten Sexualdifferenzierungsstörung (Intersexualität) leiden und das Gefühl haben in einem falschen Körper zu leben.

Weiter gibt es Menschen die Bisexuell sind. Bisexualität ist die sexuelle Orientierung oder Neigung, sich zu Menschen beiderlei Geschlechts sexuell hingezogen zu fühlen. Alle diese Entwicklungen zeigen, dass sich die betroffenen Personen ihre sexuelle Neigung oder Differenzierung nicht ausgesucht haben, sondern eine gestörte Entwicklung vorliegt.

Nun werden besonders Homosexuelle sich gegen die Ansicht wehren, dass sie Opfer einer krankhaften Entwicklung sind. Und dieser Artikel hat auch nicht das Ziel, den Begriff „Krankheit“ oder „Abnormalität“ in den Focus zu rücken.

Vielmehr soll gezeigt werden, dass „Homosexuelle“ sich nicht mit dem Begriff „Krank“ belasten sollten. Man kann ihnen schwerlich eine erfüllte sexuelle und partnerschaftliche Gemeinschaft verwehren. So wie ein heterosexueller Mensch hat auch er ein Bedürfnis, das er ausleben möchte, auch wenn es dem göttlichen Prinzip nicht entspricht, ja, viele können diesem göttlichen Prinzip nicht entsprechen, selbst wenn sie wollten.

Wenn er es schafft, dennoch dem göttlichen Prinzip zu entsprechen, schön für ihn, aber die meisten werden es eben nicht schaffen oder unter dieser Belastung zu Grunde gehen. Wo bliebe die Gerechtigkeit Gottes, wenn diese Menschen auf Grund ihrer Veranlagung, die sie sich nicht selbst erwählt haben, das Opfer Jesu nicht zur Anwendung käme und sie deshalb verloren wären. Was aber für einen christlich orientierten Homosexuellen nicht vertretbar sein kann, ist, dass er seine Veranlagung bewusst zur Schau stellt (Siehe Loveparade). Er ist sich bewusst, auf diesem Gebiet nicht dem göttlichen Prinzip zu entsprechen. Nur dann kann er auf Grund der Taufe in Christus mit einem guten Gewissen vor Gott stehen. 1. Petrus 3:21

„Die Taufe ist ein Vorbild, die jetzt auch euch rettet. Denn mit ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi“.

Was ist mit 1. Korinther 6:9-11?

„Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, (Männer die bei Männern liegen, NWÜ) Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“

Zeigt hier Paulus nicht deutlich, dass Homosexuelle das Königreich Gottes nicht erleben werden, wenn sie ihre Neigung ausleben?

Beachte, dass Paulus Homosexualität im gleichen Kontext mit Diebstahl, Lügen oder Ehebruch nennt. Also auch Lügner und Ehebrecher werden das Reich Gottes nicht ererben. Haben „wahre Christen“ all diese negativen Dinge überwunden?

Nein, wer seine Zunge beherrscht, ist vollkommen, sagt Jakobus. Und wenn wir die Worte Jesu ernst nehmen, dass nicht nur der ein Ehebrecher ist, der diese Tat vollbringt, sondern auch der, der eine Frau begehrlich anschaut, dann müssen wir alle mehr oder weniger zugeben, dass wir Ehebrecher und Lügner sind und bleiben, auch nach unserer Taufe als Christ.

Wer hat dann noch Grund, mit dem Finger auf Homosexuelle zu zeigen, um sie aus der Gemeinschaft auszuschließen? Das hat nichts damit zu tun, dass wir Homosexualität gut heißen oder als „normal“ betrachten, sondern diesen Menschen mit Liebe und Respekt begegnen, solange sie mit ihrer Veranlagung nicht kokettieren oder sie bewusst als zur Schau stellen. Auch für Homosexuelle gilt Moral und Anstand genau wie für Heterosexuelle sich vor schamloses Benehmen hüten müssen.

Doch sagte Paulus nicht, „Und doch sind einige von euch dies gewesen“. Bedeutet dies nicht, dass von einem Christen erwartet wird, dass er diese Dinge ablegt und auch ablegen kann? Nein, denn Paulus sagt nicht „Einige sind es gewesen, doch nun haben sie die Sünde überwunden. Nein, er sagt: „Aber ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus. Nicht durch eigene Leistung haben sie die Sünde überwunden, sondern durch ihren Glauben an den Namen des Herrn Jesus Christus.

Das Gesamtzeugnis der Bibel führt hin zu der Unterscheidung zwischen dem Gesetz als dem Inbegriff des vollkommenen und heiligen Willen Gottes, den der Mensch zu tun hat, und dem Evangelium als der befreienden Zusage dessen, was Gott in Jesus Christus um des Menschen willen wirkt.

 

 

 

Mag ich nicht (11)

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75 Kommentare zu “Die biblischen Aussagen zu Sexualität und Homosexualität

  1. Liebe Geschwister!

    Eigentlich wollte ich zu diesem heiklen Thema Nichts schreiben.  

    Aber es lässt mir keine Ruhe.  Mir kommen Gedanken in den Sinn, die ich “aussprechen” möchte.  Wahrscheinlich werden Einige meine Gedanken nicht nachvollziehen können oder meinen, ich sei noch zu sehr im ZJ Denken oder altmodisch, aber egal.

    Wir sind uns einig, daß Homosexualität und andere “unnormale” Sexualpraktiken von unseren beiden Höchsten nicht gutgeheißen werden.  Auch ist es eine Tatsache, daß viele Homosexuelle das im Grunde nicht wollen (Viele kämpfen lange dagegen an, wollen es sich lange nicht eingestehen), sondern sie sind wohl von Geburt aus “anders programmiert”.

    *1. Kor. 6:11*  “Und Leute solcher Art sind manche (von euch früher) GEWESEN. Doch ihr habt euch (in der Taufe) reinwaschen lassen, seid geheiligt worden, habt die Rechtfertigung erlangt durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsers Gottes.”  (alle BT aus der “Menge Ü”)

    Die Taufe heiligt uns. Unsere Sünden sind vergeben, sogar die, welche wir noch nicht getan haben. Ist das aber ein Freibrief, zu sagen, “ich bin halt so” und einfach weiterzumachen, wie vorher? Dann wären wir nicht besser wie die Katholiken u.a., die nach der Beichte weiter sündigen. Wir wären wie ein gebadetes, sauber gekleidetes Kind, das fröhlich in die nächste Pfütze springt !  

    Trotzdem, wir sündigen weiter, obwohl wir es nicht wollen, nicht mal unsere Zunge können wir immer beherrschen (sonst wären wir vollkommen, *Jak. 3:2*)  

    Es ist nicht einfach, den Unterschied herauszustellen.  Ich denke, es geht darum, die Gnade und Vergebung anzunehmen, das lässt in uns die Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus wachsen.  Und umso mehr wir IHN und unseren himmlischen Vater lieben, umso mehr wollen wir IHNEN gefallen.  Aus uns heraus können wir nicht gegen unsere sündigen Neigungen ankämpfen, das wäre wie Don Quijote gegen die Windmühlen …

    Aus uns heraus müssen wir das auch nicht schaffen, denn “Darum, meine Geliebten, fahrt fort, in der Weise, wie ihr allezeit gehorcht habt, nicht nur während meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel bereitwilliger während meiner Abwesenheit, mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zu bewirken;  denn  GOTT  IST  ES,  DER  um [seines] Wohlgefallens willen beides  IN  EUCH  WIRKT, das Wollen und das Handeln.”  (*Phil. 2:12,13*)  

    Interessant auch Vers 15  “so daß ihr euch als untadelig und unschuldig erweist, Kinder Gottes  OHNE  MAKEL  inmitten einer verkehrten und verdrehten Generation, unter der ihr wie Lichtspender in der Welt leuchtet.”  

    Wie können wir als “Lichtspender” leuchten, wenn wir so weitermachen, wie bisher, wenn wir uns nicht von der “Welt” unterscheiden?

    Momentan bin ich davon überzeugt, daß die “Ekklesia” schon vor Grundlegung der Welt auserwählt worden ist, jeder Einzelne.  Es ist unser “Schicksal" (das Wort mag ich eigentlich nicht, klingt so nach griechischer Mythologie), zu Christus zu gehören.

    Wenn wir uns “als untadelig und unschuldig” erweisen sollen, dann ist das ein Ziel, auf das wir “hinarbeiten” - aber wir arbeiten eigentlich nicht selber, wir werden geformt, so wie uns unsere beiden Höchsten haben wollen.  Joyce Meyer ist nicht unumstritten, aber Vieles, was sie sagt, ist gut und richtig.  Ich erinnere mich, vor Jahren sah ich einen Vortrag, wo es darum ging und sie hatte Knete, die sie flach formte und dann eine Lebkuchenform, die sie darein drückte. Überall stand Knete über, die machte sie nach und nach ab und sagte, so macht Gott unsere schlechten Eigenschaften nach und nach weg, hier ein bisschen Eitelkeit, da ein bisschen Lüge …

    “Wir alle straucheln oft”, aber das soll kein Grund sein, sich “gehenzulassen”.

    *2. Kor 4:7-10*  “Wir besitzen aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwengliche (Fülle der) Kraft sich als Gott angehörend und nicht als von uns stammend erweise.   Allenthalben sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt, in Ratlosigkeit versetzt, aber nicht in Verzagtheit (oder: Verzweiflung),  verfolgt, aber nicht im Stich gelassen, zu Boden niedergeworfen, aber nicht ums Leben gebracht;  allezeit tragen wir das Sterben (oder: Todesleiden) Jesu an unserm Leibe mit uns umher, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe sichtbar werde.”  

    Auch wenn das Paulus von sich selbst und seinen Gefährten schreibt, so wird doch jeder Christ bedrängt, verfolgt - von außen und von innen (von seine sündigen Neigungen).  Doch wie Paulus können wir auch unseren inneren sündigen Neigungen den Kampf ansagen:

    *1. Kor. 9:27*  “Ich zerschlage meinen Leib und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbewährt erweise.”  

    *Röm. 2:21,22*  “du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst: "Stiehl nicht", stiehlst du?   Du, der du sagst: "Begeh nicht Ehebruch", begehst du Ehebruch? Du, der du Abscheu vor den Götzen zum Ausdruck bringst, beraubst du Tempel?”

    Erwarten unsere beiden Höchsten zuviel von uns?

    *Mat. 11:29*  “Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig (oder: liebreich) und von Herzen demütig: so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.”

    “Ruhe finden”, inneren Frieden - trotz innerer und äußerer Anfechtungen, das ist es, was wir mit  IHRER  Hilfe erreichen können.  Das heißt nicht, daß wir keine Rückschläge zu erwarten haben.

    *Spr. 24:16*  “Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf, die Gottlosen aber stürzen nieder im Unglück.”

    *Mat. 18:21,22*  “Hierauf trat Petrus an ihn heran und fragte ihn: „Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich vergeht? Bis zu siebenmal?“   Da antwortete ihm Jesus: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern bis siebenzigmal siebenmal (d.h. siebenundsiebzigmal).”

    Wenn wir vergeben sollen, dann will auch unser himmlischer Vater uns vergeben!!!  Aber wir müssen zeigen, daß es uns ernst ist.

    Zeigt Jemand, der in einer Eheähnlichen Beziehung mit einer gleichgeschlechtlichen Person lebt, daß es ihm ernst ist, sich der Hurerei zu enthalten?  Ich kann mir sicher nicht wirklich vorstellen, wie schwer es ist.  Doch ich kann mir vorstellen, daß er / sie es mit der Hilfe von oben schaffen wird und ein glückliches, ausgefülltes Leben führen kann.

    Denke gerade noch an Jephtas Tochter. Ungewollt musste sie auf eine Ehe verzichten. Gott erwartet Nichts von uns, was wir nicht erreichen können - mit SEINER Hilfe !!!

    Denke auch an “Open Dors” - Gesichter der Verfolgung.  Was da Manche durchgemacht haben … da geht es uns doch gut !!!

    Am Ende waren sie gestärkt, gefestigt, können jetzt Anderen helfen, sie trösten und ermuntern.

    *2. Kor. 1:3*  “Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes,  der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die, die in allerlei Drangsal sind, zu trösten vermögen durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.”

    Ja, unsere beiden Höchsten schenken uns “die Kraft, die über das Normale hinausgeht”.

    *2. Kor. 4:7*  “Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst.”

    In geschwisterlicher Verbundenheit - Taube

  2. Norbert@Gerlinde

    Hallo Gerlinde,
    du schreibst, im Namen der Toleranz ist heut alles erlaubt, auch Gleichgeschlechtliche Liebe wird toleriert.
    Ja, die Bibel verurteilt Homosexualität, so wie Hurerei, sexuelle Ausschweifung, Ehebruch, Lügen, Trunkenheit u.s.w.

    Doch es geht hier in Verbindung mit diesem Artikel und dem WTG-Video nicht um Toleranz, sondern um Anstand und Ehrlichkeit.

    Es ist weder christlich noch anständig, wie sich besonders der Vater dieser fiktiven 
     „Zeugenfamilie“ den Freunden seiner Tochter Anna gegenüber verhält, bzw. wie wir als Zeugen uns verhalten sollten, den das ist ja der Lehrpunkt dieses Videos.

    Es ist kein Zeichen von unangebrachter Toleranz, wenn man sich auch gegenüber Personen, die nicht unserem Weltbild entsprechen, wie ein normaler Mensch verhält, auch wenn wir überzeugt sind das unser Weltbild „biblisch“ ist.

    Wie würde den das Gegenteil von Toleranz aussehen?  Ablehnung, Hass und Verurteilung, alles Dinge, die wir als Christen meiden sollten, oder?
    Wer einem Homosexuellen menschlich begegnet, heißt seine Handlung noch lange nicht gut.
    Auch einem Alkoholiker begegnet man menschlich, ohne seine Tat und seine Handlung gut zu heißen.

    Bitte beachte das die Bibel in erster Linie sexuelle Ausschweifung verurteilt. Das war der Fall in der Geschichte um Lot und Sodom und Gomorra. Es ging ums sexuelle Ausschweifung und frönen von obszönen Handlungen, ja um Vergewaltigung und erzwungen sexuellen Handlungen, nicht um Liebe zwischen Gelichgeschlechtlichen Paaren.

    Auch Gleichgeschlechtliche Paare haben echte Liebe und echte Gefühle füreinander.
    Sexuelle Ausschweifung gibt es auch unter Heterosexuellen. Ja, ich kann mir als Heterosexueller nicht vorstellen, mit einem Gleichgeschlechtlichen Partner eine eheähnliche Partnerschaft einzugehen. Aber genauso ist es für viele Homosexuelle unvorstellbar mit einem Partner vom anderen Geschlecht eine Liebesbeziehung einzugehen.
    Woran das liegt ist umstritten. Doch nicht unumstritten ist die Tatsache das sich keiner dieser Gruppen seine sexuellen Neigungen erwählt hat. Keiner kann sich stolz auf die Brust klopfen und sagen, ich bin der Gute und ihr seid zu verurteilen.

    Also, was ich sagen will, weder der eine noch der Andere hat sich seine Veranlagung ausgesucht.  Und das Märchen, jeder Homosexueller könne seine Neigung besiegen und nicht ausleben, ist albern und Realitätsfremd. Genauso kann ein gesunder Mann nicht gegen seine sexuellen Bedürfnisse angehen.

    Was man aber kann ist, sexuellen Ausschweifungen und Sex ohne Liebe vermeiden, oder seine sexuellen Triebe offen zur Schau zu stellen. Dies ist aber unter Homosexuellen als auch unter Heterosexuellen zu beobachten und zu verurteilen. Wilde Sexpartys und obszöne öffentlich zur Schaustellung seiner sexuellen Neigung ist etwas, was mit den meisten Homosexuellen, genauso wie bei den Hetrosexuellen,  nichts zu tun hat.
    Zurück zu dem Verhalten des Vaters der „Zeugenfamilie“.

    Sein verhalte ist von Selbstgerechtigkeit und Hochmut gekennzeichnet. Von Anfang an hat er die jungen Menschen und Arbeitskollegen seiner Tochter als Weltmenschen verurteilt.

    „Diese Leute lenken dich ab von den wichtigen Dingen“, so der Vater, der seine Tochter vor aller Augen beiseite nahm.  Ja, was hat den Anna Wichtiges versäumt? Einen Abend mit einem Kreisaufseher und dessen WTG-Sprüche. Die Arbeit an einem Medikament das vielen Menschen, auch Zeugen, helfen kann, scheint da doch wichtiger zu sein. Dieser Arbeit das Königreich Gottes gegenüber zu stellen ist Sektensprache. „Gottes Königreich löst alle Probleme“ toller Spruch.

    Dann dieser Gesichtsausdruck, als er mitbekommt das die Freundin seiner Tochter Anna von zwei Müttern erzogen wurde! Abscheu, Eckel und Angst spiegelte sich in seinem Gesicht wieder. Gefahr, als ob dadurch seine Tochter auch in der Gefahr steht homosexuell zu werden, einfach lächerlich.

    Kein Wunder das sich die Freundin ihre Mütter verteidigt. Was erwarten den Zeugen von solchen Kindern? Dass sie ihre Mütter verfluchen? Sich abwenden und ihnen erklären, wie abscheulich sie sind? Das machen höchstens Zeugenkinder wenn es um die Einhaltung eines Kontaktverbotes geht.
    Schon die Begrüßung ist mehr als unhöflich: „Bei uns ist es üblich sich die Schuhe auszuziehen“ Wohw, da weiß der Besuch gleich, wir sind anders und wir bestimmen was gut ist und was nicht. Kein zivilisierter Weltmensch würde seinen Besuch, auch wenn es „nur“ jugendliche Freunde seiner Tochter sind, so begrüßen. Von Anfang an Konfrontation.

    „Wir leben nach der Bibel“ beeilt sich der Vater stolz zu verkünden.  Wirklich? Und weiter „Wir zwingen niemanden unser Glaubensansichten auf“. Wirklich? Aber wir verurteilen andersdenkende und fühlen uns ihnen überlegen. Wir richten und verurteilen Menschen und fühlen uns ihnen moralisch überlegen, wie die von Jesus verurteilten Pharisäer.
    Es ist leicht auf Fehler anderer mit dem Finger zu zeigen, wenn es um Fehler geht mit denen man selbst nicht zu kämpfen hat.

    Die Einzigen, die in diesem fiktiven WTG-Drama sich vernünftig und christlich verhielten waren die jugendlichen „weltlichen Freunde“ von Anna, als sie sagten: Kommt, es ist besser, wenn wir gehen. Genauso ist es. Mit solchen verborten uns selbstgerechten Sektierern kommt man nicht weiter. 
    Auf dem Höhepunkt der peinlichen Situation hatte der „Zeugenvater“ nur einen Kommentar: „Das also ist Annas Umfeld“. 
    Ja, das ist Annas Umfeld, Freunde und Arbeitskollegen die höflich und gut erzogen alles taten um die Situation zu entschärfen. Sie zogen brav die Schuhe aus, „ist bei uns so üblich“ so der Vater.

    Sie entschuldigten sich höflich für die Unannehmlichkeiten, die Anna ihren Eltern bereit haben könnte, und sie verabschiedeten sich höflich, als die Situation zu eskalieren drohte.  

    1. O.W.Schön@Norbert

      "WIR SIND DIE GUTEN .... UND IHR SEID DIE BÖSEN!"

      Lieber Norbert,

      ein wohltuend ausgewogener Kommentar bei einem "heißen Thema". Hier die goldene Mitte zu finden und ausgeglichen zu schreiben ist eine Kunst. Ich bedanke mich dafür.

      Bei aller Emotion sachlich zu bleiben und das Verhalten Jesu Christi vor Augen zu haben, entschärft die Thematik doch erheblich. Meiner Meinung nach benutzt die JW.Org das Thema im Video, um von sich selbst und ihrer eigenen religiösen Verderbtheit abzulenken und gezielt ein Feindbild aufzubauen.  JW.Org bedient sich nur zu gern der Projektion, ein beliebtes Mittel, um im Außen das zu bekämpfen, was im eigenen Inneren schreckliche Angst macht:

      Nämlich keinen Deut besser zu sein als die katholische Kirche oder irgendeine andere Denomination.

      Herzlichst

      O.W.S.

       

      1. O.W.Schön@Aufwachende

        Worthülsen und Phrasen: Bla, bla, bla ...

        Liebe Aufwachende,

        es gilt, die Belehrung der JW.Org stets zu relativieren und sie in einen sinnvollen Kontext zu stellen. JW.Org ist in Bezug auf korrekte Bibelauslegung KEIN zuverlässiger Maßstab. Das Gleiche gilt für ihre Äußerungen über Sexualität in jeglicher Form.

        Bitte achtet einmal im unten aufgeführten Video auf den Redner Horst Kretschmer und auf seine Unfähigkeit das Jahr 1975 zu relativieren. Diese Rede ist symptomatisch für die rechthaberische Belehrung durch die JW.Org.

        Ab Minute 01:26 wird deutlich, wie willkürlich und zugleich unbelehrbar die WTG und ihre Vertreter argumentieren. Doch bitte überzeugt Euch selbst:

        https://www.youtube.com/watch?v=CFA6iQYuF2E

        Es gilt, sich stets selbst eine eigene Meinung zu bilden und Gottes Wort auf sich selbst wirken zu lassen!

        LG O.W.S.

  3. ICH denke im Namen der Toleranz ist heute fast alles erlaubt.Und man kann sich schon die Bibel Texte zurecht legen wie man sie braucht.Gott hat den Menschen als Frau und Mann erschaffen.Lot wurde von Engeln in Männer Gestalt besucht und da kammen schon andere die diese bedrängen wollten.Lot werte sie ab.Er sollte mit seiner Frau und Töchter die Stadt verlassen wegen ihrer Hurerei und Unnatürlichen Sexuellen Ausschweifenden Moral.Die BIBEL verurteilt Gleichgeschlechtliche LIEBE.Genauso wie sie die Dreibeinigkeits Lehre nicht unterstützt.Oder die Lehre der Katholischen Kirche das Zölibat ,im Gegenteil ,Es heißt der Antichrist verbittet das Heiraten.Auch die Organisation der ZJ.legt Bibelstellen falsch aus und hat in ihrer Bibel Texte so verändert das sie zur Lehre des treuen verständigen Sklaven passt.Wir alle sind Unvollkommene Menschen und sollten nicht Urteilen,aber auch nicht etwas schön reden was die BIBEL verurteilt.Das unser Himmlischer Vater und Jesus Christus so etwas wie einen Laifball in WIEN GUT finden glaub ich kaum.Gott zwingt niemanden seine Gebote zu halten ,wir haben einen freien Willen und auch dejenigen die sich bemühen straucheln oft.Und ja es ist richtig die Zeiten haben sich geändert aber das Wort Gottes nicht.IM Gegenteil es sagt sogar dass sich alles vom schlechten zum schlimmeren wenden wird. KÖNNTE damit nicht auch gemeint sein dass sich im Namen der Toleranz auch die Moral und Werte von Richtig und Falsch immer weiter auseinander entfernen.

    1. Iris

      Liebe Gerlinde ,

      du schreibst, : Gott zwingt niemand , seine Gebote zu halten . Wir haben einen freien Willen und auch die sich bemühen , machen oft Fehler .

      Da hast du recht !

      Gott hat die Menschen von Anfang an vollkommen gemacht . Sie wurden nicht mit dem Drang nach Homosexualität erschaffen . Alles war vollkommen .

      Im Römerbrief lernen wir , daß homosexualität ein Resultat der Ablehnung und des Ungehorsams Gott gegenüber ist . Röm 1:26-27   Durch diese Unvollkommenheit kann eine Person mit einer größeren Anfälligkeit für  Homosexualität  geboren werden , wie einer der eine Tendenz zur Gewalttätigkeit und anderen Neigungen hat .

      Das heißt aber nicht , daß er diesen Anfälligkeiten nachgehen muß , er kann auch dagegen ankämpfen .

      Die Bibel beschreibt Homosexualität nicht als ,, größere " Sünde als irgendeine andere . Jede Sünde ist Ungehorsam Gott gegenüber . Homosexualität ist eine von vielen Dingen , die in 1.Kor. 6-10 angeführt sind .                                                              Laut der Bibel , wird Homosexuellen genauso vergeben , wie Ehebrechern , Götzendienern , Mördern , Dieben usw. Gott verspricht ihnen auch die Kraft , seinen heiligen Geist , um solche sündigen Neigungen zu bekämpfen . 1 Kor.: 6:11 und 2. Kor. : 5:17

      Alle Menschen haben aufgrund des Loskaufsopfers Jesu , die Hoffnung auf ewiges Leben , wenn sie daran glauben . Und wie ROKo 24 schon sagte , sind wir alle auf die unverdiente Güte Gottes angewiesen . Wir haben deshalb nicht das Recht , andere wegen ihrer Sünden zu verurteilen , weil wir alle sündigen , vielmehr sollten Liebe , Güte und Toleranz unseren Mitmenschen gegenüber gezeigt werden .

      Liebe Grüße

      Iris

  4. Argentum@Johnny

    Lieber Johnny,

    diese Beobachtung kann ich nur bestätigen.

    Liebe Grüße

    Argentum

  5. Ernst

    Mich würde mal interessieren was Eurer biblisch geschultes Gewissen zu folgender Frage sagt:

    Ist es schlimmer hundert Tausend Menschen zu bestehlen oder einen Ehebruch zu begehen?

    Und was meint ihr, ist schlimmer, ein Mord oder ein Ehebruch?

     

    1. Butterblume

      Lieber Ernst

      Das hab ich mich auch schon oft gefragt. Bin gespannt auf die Reaktionen. Ich gehöre zu den schlimmen, die ihrem Mann davon gelaufen ist, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe. Hab auch wieder einen tollen Mann kennengelernt und hab ständig ein schlechtes Gewissen. Beruhige mich manchmal mit dem Gedanken, dass Jehova und Jesus ja alles sehen, auch was in einem vorgeht. Ihr Verständnis geht meilenweit über das menschliche. Dann denke ich an David, der sich auf grausame Art die Frau genommen hat, die er wollte (und er hat sie auch behalten!). Und bereut hat er erst, als er zur rede gestellt wirde. Er hat beides gemacht: Mord und Ehebruch. Es wurde ihm beides verziehen.

      Ich überlasse es Jehova.... werde es dann schon merken wie er entscheidet.....

      Butterblume

       

      1. Ernst

        Butterblume,

        im Ernst????, überlass es nicht Jehova! Schließe Frieden mit Dir und Vergangenen SCHON JETZT! Jesus Christus hat genau das möglich gemacht! Warte nicht. Auf nichts und niemand!

        Lg

        1. Butterblume

          Ja lieber Ernst????

          Im Ernst???? das ist doch nicht so einfach, oder? Ehebruch ist ja wirklich nichts für einen Christen! Und doch möcht ich das sein! Dann denk ich wieder: Jesus hat Tote auferweckt und Kranke geheilt - es hat ihm ausgereicht, dass sie an ihn glaubten und überzeugt waren dass er das kann. Verlangt er von mir mehr?

          Gruss zurück!

  6. Xochipilli

    Hallo Liebe Menschen auf BurderInfo,

    Ich schreibe seid längerer Zeit mal wieder :).

    Bei mir ist in der Zeit viel geschehen z.B das ich jetzt ganz sicher weiß das ich Schwul bin!

    Ich hab seid dem ich 16 bin dagegen angekämpft so wie es die JW.ORG will jetzt aber da ich weiß

    das die WTG auch nur eine Religion wie jede andere ist habe ich keine Lust und Kraft mehr dagegen anzukämpfen.

    Am letzen Sonntag habe ich das erste mal einvernehmlich Sex mit einem Mann gehabt und wusste sogleich das ich Schwul bin weil es mir so richtig gefallen hat, was ich damals bei einer Romanze mit einer Frau nicht hatte.

    Ich weiß dass es falsch ist und habe seid Tagen ein schlechtes Gewissen.... als ob man sich einfach nicht unter Kontrolle gehabt hätte.

    Ich möchte dem Menschen danken der diesen Artikel geschrieben hat... weil es echt tröstend für mich ist.

    Da Ich dachte das mein Verhältnis zu Jehova Gott jetzt unwiederbringlich zerstört ist.

    Aber Gottes Liebe ist will größer als wir.... und ich kann für meine Neigung wirklich nichts.

    Ich bin als Kind, ich war 7 vielleicht 8, von einen Klassenkameraden missbraucht worden. Lange Jahre habe ich mir die Schuld dafür gegeben und es schön gedacht, wie man so sagen würde. Was aber nichts heißt dass das mir damals annähernd gefallen hat.

    Vielleicht bin ich deswegen Schwul weil das mein erster Sexueller Kontakt war?

    Aber ich weiß es halt auch nicht... wenn die Forscher recht haben das kommt es eh durch einen Genetischen Defekt bei meiner Bildung im Leib meiner Mutter?!

    Ich hab vor 2-3 Tagen meinen Eltern gestanden das ich Schul bin und welch Wunder sie sind total am Ende.

    Mein Vater ist zum Glück einer der zwar streng gläubiger Christ aber von den Zeugen nichts mehr hält.

    Meine Mutter ist da leider anders die ist total indoktriniert von den Zeugen.

    Also ich hab zur Zeit leider wieder zu knabbern.

    Hoffentlich habt ihr ein paar Aufbauende Worte für mich.

    Es grüßt euch alle herzlich euer

    Xochipilli

    1. F&F

      Es gibt auch schwule Tiere. Und so liegt alles in Gottes Hand.

      1. Florian K.

        F&F hat recht. Es gibt nachweislich über 400 Tierarten, bei denen Homosexualität beobachtet wurde. Somit ist das natürlich. Wenn irgendein Schreiber vor 2000 Jahren meinte, das sei "gegen die Natur", dann ist Naturwissenschaftlich nicht korrekt. Xochipilli, solange Du niemandem schadest und alles einvernehmlich abläuft, rate ich Dir: Just be yourself.

        1. Edelmuth an Florian

          Hallo Florian K.

          Interessant! Kannst du mir eine Tierart nennen, bei der gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen festgestellt wurden und wie sie das gemacht haben.

          Bei unserem Miezekater kann ich mir das nicht vorstellen. Auch bei unseren Kanarienvögeln und bei unserem Dackel schließe ich das völlig aus.

          Ede

        2. Fanny

          Fanny@Edelmuth

          Es sind vielmehr die Tierarten die du nicht zu Hause hast wie zum Beispiel Schwertwale,Giraffen,Piguine,Enten,Flamingos,Seelöwen und vieles an Käfer und Spinnenarten.

          LG Fanny

        3. Ernst

          Edelmuth,

          bei SOLCHEN "Themen" entfalten Typen wie Du ihre HÖCHSTFORM, nicht wahr?!

          Da ist absolut NULL Kenntnis und Bildung erforderlich, kann echt jeder schlau sein, brauchts nicht mal Grund- oder Hauptschulabschluss.

          Hervorragend geeignet für Zeugen Jehovas!

          Haben die deshalb keine anderen Themen in ihren Zeitschriften, ihrem Leben und ihren Königreichsälen?

           

        4. Edelmuth an Ernst

          Guten Morgen Ernst

          Offenbar haben wir hier kein anderen Themen. Gerne wäre ich bereit mit euch über die Bibel und Gott zu sprechen, aber meine diesbezüglichen Beiträge werden meistens vor der Veröffentlichung gelöscht. Deshalb kommen überwiegend die von dir so sehr geschätzten Beiträge hier zur Veröffentlichung. Wem es gefällt...

          In unseren Kreisen unterhält man sich über Gott und die Bibel, nachzulesen im Bechhaus-Forum

          Wenn sich zwei Männer gut verstehen und sie eine innige Freundschaft verbindet bedeutet das nicht, dass sie auch miteinander kopulieren. Diese Unterstellung entspringt lediglich einer schmutzigen Phantasie. Jesus hatte eine innige Freundschaft zu einem seiner Jünger.

          Ede

        5. Gerechtigkeit

          Ede,

          "Gerne wäre ich bereit mit euch über die Bibel und Gott zu sprechen..."

          In der Bibel und bei Gott solls ja wohl, wie mir mal zu Ohren gekommen ist, auch viel um Moral, Recht, Betrug, Treue (und Treuhandverhältnisse)Diebstahl Raub usw. gehen, neben der viel gerühmten Liebe.

          Dann lass ns doch mal über die "Rechtspraktiken" der Zeugen Jehovas sprechen?!

          Das sind doch biblische Themen! Oder nicht?

          Und da können wir dann gleich solche biblischen Themen am konkreten Einzelfall besprechen - und müssen nicht so abstrakt bleiben, quasi  im "akademischen Elfenbeintürmchen"! Oder bei 2000 Jahre oder noch älteren "Rechtsfällen".

          Also was meinst Du dazu, dass die Zeugen Jehovas Deutschland K.d.ö.R, bzw. deren gesetztlichen Vertreter, bzw. weil diese laut Statut nur nach Anordnung der LK handeln dürfen, also direkt die LK, den Zeugen Jehovas einfach die Königreichsäle wegnimmt die diese in Eigenleistung gebaut und selbst bezahlt haben?

          Als was ordnest Du das ein nach der Bibel?

          Ist das eine "liebevolle Vorkehrung" oder eher Spendenbetrug oder Raub oder Diebstahl?

          Welcher gesetzlicher Tatbestand ist hier nach deinem Urteil durch die Handlungen der LK erfüllt?

          Und jetzt zieh Dich bitte nicht wieder aus der Affäre mit dem Bibelspruch "richtet nicht", denn unser biblisch geschultes Gewissen richtet ja dauernd! Zum Beispiel wenn wir eine Versammlung versäumen oder nicht genug spenden oder der Mitbruder Predigtdienst vernächlässigt!

          Also bitte, lade keine Blutschuld auf Dich indem Du den Wehrlosen das Recht verweigerst und vorenthältst!

          Also, wie muss das Verhalten der LK biblisch rechtlich eingeordnet werden?

          Also bitte, in Deinem eigenen Interesse, verschaffe der wehrlosen Witwe EILENDS Recht! Bevor sie kommt und Dir ins Gesicht schlägt!

          Säume nicht! Antworte eilends!

          So wie die Bibel gebietet und empfiehlt.

          Lg

        6. Florian K.

          Lieber Edelmuth, gerade Hunde und Katzen gehören zu den Tierarten, wo das beonders gut dokumentiert ist. Da du von "unserem Miezekater" im Singular sprichst, kannst du das gar nicht beurteilen, weil er offensichtlich gar keine Möglichkeit vorfindet, sich auszuleben. Sollte er jedoch ein Freiläufer sein, stellt sich die Frage, was er alles anstellt, wenn du gerade im HzH-Dienst deine bunten Heftchen verteilst.... Aber selbst wenn er kein Bi- oder Homokater ist, kannst du von ihm nicht auf alle Kater dieses Planeten schließen.

          LG Florian

        7. wozu gibts Google?

           

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/homosexualitaet-bei-tieren-schwule-und-lesbische-stoerche-ziehen-kueken-gross-a-417524.html

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/elternglueck-schwule-pinguine-adoptieren-kueken-a-628479.html

           

          http://www.news.de/panorama/855530735/homosexualitaet-im-tierreich-tag-gegen-homophobie-gruppensex-bei-affen-lesbische-loewinnen-so-homo-sind-tiere/1/

        8. Argentum@Xochipilli

          Lieber Xochipilli,

          wenn wir davon ausgehen, dass seit dem Sündenfall nichts mehr vollkommen ist, haben sich eben auch in die Sexualität von Menschen und Tieren einige Ungereimtheiten eingeschlichen. So erkläre ich es mir jedenfalls. Es war so nicht vorgesehen, den Idealfall sollten eben nun mal Mann und Frau als Paar darstellen. Aber so vieles, was wir heute sehen, war so nicht vorgesehen und existiert doch. Ich fand die Härte mit der so mancher Zeuge Homosexualität verurteilt hat, schon ziemlich bezeichnend. Da konnte man mal so richtig die Sau rauslassen und seine eigene Homophobie offenbaren. Dass ein Mensch, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, so nie eine erfüllende Liebe leben konnte, schien diese Herren merkwürdig kalt zu lassen. Ich dachte immer: "Wir können froh sein, dass wir dieses Dilemma (aus glaubenstechnischer Sicht) nicht haben." Solange jemand aufrichtig liebt, seine Beziehung ernstnimmt und er Verantwortung übernimmt, sehe ich daran nichts verkehrtes. Wenn ich so jemanden verurteilen würde, handelte ich gegen das Gesetz der Liebe. Und das möchte ich nicht. Wer bin ich denn, das ich richten soll, was nur EINER (der Gott der Liebe in seiner Gesamtheit) beurteilen kann?

          Liebe Grüße

          Argentum
          ????????

        9. Johnny

          Lieber Argentum, Du hast den Sachverhalt sehr schön dargestellt. Bezeichnend ist darüber hinaus auch, daß ausgerechnet jene Menschen eine besondere Homophobie an den Tag legen, die selber diese Tendenz in sich tragen (Männer und Frauen gleichermaßen). Das sieht man besonders in der rk-Kirche, diverse Naziverbände, Islamisten und ZJ. Das ist jedenfalls meine Beobachtung.

    2. Janus@Xochipilli

      Hi Xochipilli,

      schau einfach mal auf David und Jonathan, für mich ein eindeutig schwules Pärchen.

      Ich weiß dass es falsch ist und habe seid Tagen ein schlechtes Gewissen.... als ob man sich einfach nicht unter Kontrolle gehabt hätte.

      Warum? Weil du liebst?

      Kirchen trauen sogar Pärchen, in Deutschland wird es endlich akzeptiert - es ist also religiös wie weltlich akzeptiert. Wie F&F schrieb, ist in der Natur an vielen Stellen Homosexualität zu finden.

      Interessant ist auch der Punkt mit der Übersetzung (Knabenschänder) und der Kontext mit den Tempelprostituierten, der in einigen Kommentierungen angebracht wird.

      Ich habe mit dem Thema zwar keinerlei Verbindung, aber ich kenne jemand, der auch in diesem Zwiespalt steckt.

      Also lebe dein Leben, es ist nichts Falsches dran.

      Es grüßt

      Janus

      1. Störtebeker

         

        Lieber Janus,

         

        ich finde ja manchen deiner Beiträge nicht schlecht. Aber der hier: „...schau einfach mal auf David und Jonathan, für mich ein eindeutig schwules Pärchen.“ Ist für mich ein Witz!

         

        Ohne hier schwul oder nicht schwul beurteilen zu wollen.

         

        David liebte die Damen (siehe Bathseba), und er hatte einige mehr davon. Ich finde, das eine Lady das perfekte Gegenstück zum Mann ist, sozusagen das Beste, was sich unsere beiden Höchsten diesbezüglich nur ausdenken konnten.

         

        Das Verhältnis zwischen David und Jonathan bewegt sich auf einem ganz anderen Level. Ich persönlich kann das wirklich nachvollziehen. Es gibt einige wenige Brüder, denen gegenüber ich so empfinde wie es bei den Beiden der Fall war. Aber das hat nichts mit Schwulsein zu tun, sondern mit dem „Gleichklang der Herzen“.

         

        Also, ich bin nicht schwul, will es auch nicht sein. Habe viele Schwule kennengelernt, die mir an die Wäsche wollten, als ich noch jung und hübsch war. Habe aber keinen rann gelassen, und habe in Wirklichkeit auch (und das gilt für mich), keinen einzigen kennen gelernt, der mit seiner Neigung wirklich glücklich war. (Wie gesagt, andere mögen etwas anderes sagen, es bleibt ihnen unbenommen).

         

        Für mich gilt: Ich mag Lady´s. Aber auch für einen „Partner“ wie „Jonathan“ würde ich durchs Feuer gehen.

         

        Störtebeker

         

         

         

        1. Omma@Störtebeker

          Lieber Störti,

          danke für deinen Kommentar!!!

          Matthäus 19:4+5   (NGÜ)
          4 Jesus entgegnete: »Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer am Anfang die Menschen als Mann und Frau erschuf
          5 und dass er gesagt hat: ›Deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden, und die zwei werden ein Leib sein‹?

          Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

        2. Janus@Störtebecker

          Hallo Störti,

          ich weiß dass ich für meinen Kommentar einiges an Kritik einstecken werde. Die Frage ist natürlich, was man wie lesen will, ohne Frage.

          Und es geschah, sobald er damit zu Ende war, zu Saul zu reden, daß sich Jọnathans Seele mit Davids Seele verband, und Jọnathan begann ihn zu lieben wie seine eigene Seele.  Da nahm Saul ihn an jenem Tag, und er erlaubte ihm nicht, in das Haus seines Vaters zurückzukehren.  Und Jọnathan und David schlossen dann einen Bund, weil er ihn liebte wie seine eigene Seele.  Auch streifte sich Jọnathan das ärmellose Obergewand, das er anhatte, ab und gab es David sowie seine Gewänder und auch sein Schwert und seinen Bogen und seinen Gürtel.

          Oder:

           Und es geschah am Tag nach dem Neumond, am zweiten Tag, daß Davids Platz unbesetzt blieb. Darauf sagte Saul zu seinem Sohn Jọnathan: „Warum ist der Sohn Ịsaïs weder gestern noch heute zum Mahl gekommen?“  Da antwortete Jọnathan dem Saul: „David hat sich von mir dringend Urlaub erbeten, [um] nach Bẹthlehem [zu gehen].  Und er sprach ferner: ‚Sende mich bitte weg, denn wir haben ein Familienschlachtopfer in der Stadt, und mein Bruder selbst hat mich entboten. Und nun, wenn ich Gunst in deinen Augen gefunden habe, laß mich bitte wegschlüpfen, damit ich meine Brüder sehe.‘ Darum ist er nicht zum Tisch des Königs gekommen.“  Da entbrannte Sauls Zorn gegen Jọnathan, und er sagte zu ihm: „Du Sohn einer widerspenstigen Magd, weiß ich nicht wohl, daß du zu deiner eigenen Schande und zur Schande der Schamteile deiner Mutter die Wahl für den Sohn Ịsaïs triffst?  Denn alle Tage, die der Sohn Ịsaïs auf dem Erdboden lebt, wirst du und dein Königtum nicht feststehen. So sende nun hin, und hol ihn zu mir, denn er ist zum Tode bestimmt.“

          Selbst im Totenklagelied heißt es:

          Ich bin bekümmert deinetwegen, mein Bruder Jọnathan,

          Sehr angenehm warst du mir.

          Wunderbarer war mir deine Liebe als die Liebe von Frauen.

          Würden diese Aussagen an eine Frau gerichtet werden, würden alle etwas von der tiefen Liebe der Partnerschaft erzählen. Inwieweit die Beziehung sexueller Natur war und David Interesse an beiden Geschlechtern bekundete, lässt die Bibel offen, ohne Frage. Trotzdem lese ich hier von mehr als von Freundschaft. Aber ich weiß, es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

          Im Kontext der Vereinigung aus 4 Quellen, von dem Bibelwissenschaftler ausgehen, wäre dies sogar nicht widersprüchlich zu weiteren Aussagen im AT.

          Es grüßt

          Janus

          P.S.: Nur meine Sicht. Ich werde das auch nicht weiter thematisieren, keine Sorge.

        3. Störtebeker

           

          Lieber Janus,

           

          für mich sind die von dir angeführten Texte absolut kein Hinweis auf ein sexuelles Verhältnis zwischen den beiden. Auch nicht 2. Sam. 1:26 Elb. : „Mir ist weh um dich, mein Bruder Jonatan! Über alles lieb warst du mir. Wunderbar war mir deine Liebe, mehr als Frauenliebe.“

           

          Das dieser Text als Hauptargument gebracht wird ist mir schon klar. Die anderen Texte sagen diesbezüglich ja überhaupt nichts aus. Aber wie ich schon schrieb, hat auch dieser Text für mich absolut nichts mit Sexualität zu tun. Man muss das ganze Leben und Wirken Davids berücksichtigen.

           

          Zunächst einmal machte er große Anstrengungen um Sauls Tochter Michal heiraten zu können 1. Sam. 18:27. Später hatte er weitere Frauen und Nebenfrauen, die ihm viele Söhne und Töchter gebaren 2. Sam. 5:13-16. Auch Jonathan liebte Frauen und hatte Kinder, 2. Sam. 4:4 zeigt das z.B. Der Bericht in 2. Sam.11:2-5 in Verbindung mit Bathseba zeigt ganz deutlich welche Neigungen David hatte. Selbst als er alt war suchte man für ihn noch eine Jungfrau die ihn pflegen und bedienen sollte (keinen Lustknaben zum Kuscheln), gemäß 1. Kö. 1:1-4, hatte er aber keine sexuelle Beziehung mehr zu ihr.. Mit diesem Text wurde auch schon versucht David in die Ecke von Kinderschändern zu stellen. Das war er aber für mich nicht. Und ohne hier andere diesbezüglich beurteilen zu wollen, war er in meinen Augen auch nicht schwul. Das geben diese Texte einfach nicht her.

           

          In Apg. 13:21-23 Elb. bezieht sich Paulus auf 1. Sam. 13:14 und sagt: „21 Und von da an begehrten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, vierzig Jahre lang.

           

          22 Und nachdem er ihn verworfen hatte, erweckte er ihnen David zum König, welchem er auch Zeugnis gab und sprach: "Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird."

           
          23 Aus dessen Nachkommenschaft hat Gott nach Verheißung dem Israel als Retter Jesus gebracht,“
           
          David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, und gewiss kein Kinderschänder. Das hattest du, Janus ja auch nicht gesagt. Aber auch so etwas wird aus der „hl. Schrift“ herausgelesen. Dein Einschub: „Im Kontext der Vereinigung aus 4 Quellen, von dem Bibelwissenschaftler ausgehen, wäre dies sogar nicht widersprüchlich zu weiteren Aussagen im AT.“ sagt für mich überhaupt nichts aus.
           
          Ich denke du weist genauso gut wie ich was für ein Schindluder mit der Bibel getrieben wurde und getrieben wird. Ich brauche keinen Prof., Dr. Dr. von Schlaumeier, damit er mir die Bibel auslegt. Ich lese und studiere sie selber. Das ist für mich der beste Schutz um nicht wieder auf´s Glatteis geführt zu werden. 35 Jahre bei den Zeugens sind genug!
           

           
          In diesem Sinne liebe Grüße Störti
           

        4. Boas

          Ich mag aufgrund der Gebote der Bibel das Fremdgehen nicht. Und doch ging David fremd, ließ den Ehemann ermorden und empfing trotzdem Vergebung.

          Ich mag aufgrund der Bibel keine Homosexualität... doch kann ich mich nicht in eine solche Person hineinversetzen.

          Ob kleine oder große Sünde, unser großer Lord des Lebens, der Richter der Lebenden und der Toten, sei uns ALLEN Gnädig und rechne unsere Sünden bitte nicht an...

        5. Edelmuth an BOAS

          Hallo BOAS

          Als David seine Sünde erkannte und bereute empfing er Vergebung. Ob er seine Sünde bei passender Gelegenheit wiederholt hätte?

          Ich mag auch keine gleichgeschlechtliche Geschlechtsbeziehungen und denke dabei an Sodom & Gomorra. Wie stehen diese Leute zu ihren Geschlechtsbeziehungen?

          Ede

        6. F&F

          Freundesliebe ist keinesfalls erotisch vielmehr eine Bindung so wie die Frau die "beste Freundin" hat

    3. Horst

      Lieber Xochipilli,

      ich nehme an, dass Du kein Fake bist, sondern ein lieber Mensch aus Fleisch und Blut, sonst würdest Du Dich hier nicht outen.

      Was mich betrifft, habe ich, wie so viele denke ich, keine Erfahrung mit dieser Veranlagung.

      Was ich denke ist, dass unser Herr das Herz eines Menschen beurteilen kann, und um unsere Unvollkommenheit weiss.

      Für mich ist jedwede Agression eines Menschen gegen andere eine schlimme Eigenschaft: Hass, Neid, Missgunst, Herrschsucht, Gewalt und so weiter. Das hast du offenschtlich nicht.

      Also wer ohne Sünde ist, der werfe gegen Dich den ersten Stein - ehrlicherweise kann dieser Stein niemals fliegen.

      Gott kann etwas, das kein Mensch kann: In unser Herz sehen.

      Meine Frau und ich haben vier Kinder grossgezogen, und wir waren uns darin einig:

      Wenn eines davon homosexuell wäre, wäre es nicht einfach, aber wir würden es lieben, weil es unser Kind ist.

      Und wenn wir als unvollkommene Menschen dieser Überlegung fähig sind - wieviel mehr müssen es  unser himmlischer Vater und sein Sohn sein ?

      Du glaubst an Gott, dann glaubst Du auch an Christus, und ich habe als kleiner Mensch keine Ahnung wie, aber igendwie sind sie für Dich da.

      Grüss Dich

      Horst

       

      1. Schneeflocke@Horst

        Lieber Horst,

        ein wunderbarer  einfühlsamer Herzens-Kommentar von Dir, danke!

        Deine Worte zu lesen waren Balsam

        Sei lieb gegrüßt und Deine ganze Familie gesegnet!

        Schneeflocke

        1. Horst

          Liebe Schneeflocke,

          danke für Deine Bemerkungen!

          Ja, ich habe da nur meine Herzensmeinung widergegeben, ohne sie mit einer Lehrmeinung oder Bibelzitaten zu belegen.

          Ich dachte nur, hier braucht einer Hilfe, sonst hätte er sich nicht hier geoutet.

          Dir und den Deinen alles Liebe

          Horst

           

    4. mariella

      Ich denke das ist ein privates, persönliches Thema. Weil Zeugen Jehovas jedoch überall und in jedem Lebensbereich Probleme verursachen darf ich einen Filmtipp einbringen:

      http://kommunales-kino-pforzheim.de/movie/la-ragazza-del-mondo-die-welt-der-anderen

      http://www.iicstoccarda.esteri.it/iic_stoccarda/de/gli_eventi/calendario/2017/10/la-ragazza-del-mondo-a-mannheim_0.html

      https://www.youtube.com/watch?v=jiG-AzihsGw

       

    5. RoKo24

      Lieber Xochipilli,

      Sieh: Rahab - sie war mit unserem heutigem Verständnis eine Frau, die auch sexuelle Wünsche der Männer in ihrem Etablissement erfüllte. Sie war als Hure bekannt, also das ganze Gegenteil einer heutigen Glaubensschwester. Wie sie dazu kam und erotische Dienste anbot berichtet die Bibel nicht. Manchmal nehmen Menschen, die in jungen Jahren sexuelle Gewalt erfuhren später als Erwachsener ein Leben mit wenig Distanz ein. Das schrieb ich hier schon einmal ausführlicher. Link

      Wichtig ist das Ende: Jak 2:25 ...Wurde nicht ebenso auch Rạhab, die Hure, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem sie die Boten gastfreundlich aufgenommen und sie auf einem anderen Weg weggesandt hatte? Sie wurde für eine Tat für den Glauben, für Gott gerechtgesprochen - nicht, weil sie ihren Lebenswandel bereute und umkehrte - was uns viele Publikationen erklären wollen. Natürlich ist bei schweren Sünden ein Bereuen und Umkehren notwendig. Ausnahmen bestätigen die Regel. Jeder der Glauben an Jesu ausübt und das Loskaufsopfer glaubt, kann errettet werden. Der Glaube rettet. Das Vertrauen an unseren König. Glaube und Werke. Wie bei Rahab. In welchen momentanen Lebenssituationen ein Gläubiger sich befindet ist für den Schöpfer nebensächlich. Man kann auch als Sünder Vertrauen in Gott und Glauben bekunden. Und letztlich sind wir alle Sünder.
      Man ließt, Hurer, Götzendiener… werden Gottes Königreich nicht erben. Nein? Jesus sagt, Mat 21:28 Was denkt ihr? Ein Mensch hatte zwei Kinder. Er ging zu dem ersten hin und sprach: ‚Kind, geh heute im Weingarten arbeiten.‘ 29 Als Antwort sagte dieser: ‚Ich will, Herr‘, ging aber nicht hin. 30 Da trat er zum zweiten hin und sagte das gleiche. In Erwiderung sagte dieser: ‚Ich will nicht.‘ Nachher gereute es ihn, und er ging hin. 31 Welcher von den beiden hat den Willen [seines] Vaters getan?“ Sie sprachen: „Der letztere.“ Jesus sagte zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch, daß die Steuereinnehmer und die Huren vor euch in das Königreich Gottes eingehen. 32 Denn Johạnnes ist auf einem Weg der Gerechtigkeit zu euch gekommen, doch habt ihr ihm nicht geglaubt. Die Steuereinnehmer und die Huren aber haben ihm geglaubt, und obwohl ihr [dies] saht, gereute es euch danach nicht, so daß ihr ihm geglaubt hättet.

      Eine andere Bibelübersetzung bringt die Aussage noch besser übersetzt um Ausdruck:
      »Ich versichere euch: die betrügerischen Zolleinnehmer und die Huren kommen eher in
      Gottes Reich als ihr. « (Hoffnung für alle)

      »Ich versichere euch: Die Zolleinnehmer und die Prostituierten (die Dirnen, lt. Menge Bibel
      oder Einheitsübersetzung) werden eher in die neue Welt Gotte kommen als ihr. « (Gute
      Nachricht)

      Xochipilli, Du kannst mir gern mal schreiben. Roko24 beim Anbieter von web.de. Ich bin nicht schwul, habe auf psychologischem Gebiet und der psychischen Hygiene viel dazugelernt. Rest schreiben wir privat.

      Ich lese nicht heraus, dass David schwul gewesen sei. Die Gegebenheit ist auf das Schlachtfeld, Machtkämpfe und Intirigen und dortige Erlebnisse zurückzuführen. Männer die gemeinsam gegen bestialische Feine kämpfen, Freund und Leid teilen führen oft eine Männerliebe. Die ist jedoch nicht von sexuellem Charakter. Sprüche 18:24 Es gibt Gefährten, die bereit sind, einander zu zerschlagen, aber da ist ein Freund, der anhänglicher ist als ein Bruder. David meinte, dass die zwischenmenschliche Zuneigung, das Vertrauen, selbst das Vertrauen in das eigene Leben im Kampf gegen mörderische Gegner, ihm lieber waren als die Liebe und Zuwendung und erotischen Gefühle zu Frauen. Versteht vielleicht nur einer, der selbst einmal im Kampf war.

      LG RoKo
      ????????

  7. O.W.Schade@Nicht die feine Art

    ANGST ANSTATT TROST

    Der Umgang der JW.ORG mit Missbrauchsopfern ist zwar nicht die feine Art, jedoch sehr effektiv. Wenn man die Opfer lange genug bedroht, einschüchtert und ihnen Angst macht, sehen sie in der Regel von einer Anzeige ab. Und darum geht es ja der .ORG in erster Linie. Keine Polizei und keine Justiz. IM SCHATTEN des Wachtturms weiterhin die Kinderseelen brechen und zerstören.

    JW.ORG hat Methode
    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/mar/02/jehovahs-witnesses-silencing-techniques-child-abuse

    O.W.S.

  8. O.W.Schade@aussen hui,...

    AUßEN HUI, INNEN PFUI...

    Je mehr die WTG/JW.ORG nach außen des Kindesmissbrauchs überführt wird, über 23.000 registrierte Fälle weltweit, desto mehr gibt sie sich nach innen um so moralischer, ethischer und sauberer. Das moralische Blendwerk auf JW.ORG, Stichwort Teenager, suggeriert die Lüge, dass es der .ORG tatsächlich um das Wohl von Kindern und Jugendlichen gehen würde.

    Dem ist absolut NICHT so! Die Anwälte der WTG schlagen juristisch alles radikal nieder, was sich gegen ihr SAUBERMANN-IMAGE erhebt. Missbrauchsopfer und ihre Angehörigen werden mächtig unter Druck gesetzt und zum Schweigen verdonnert. Andernfalls droht der Ausschluss und die soziale Vernichtung.

    Von Reue oder Einsicht, keine Spur! Außen hui und innen pfui!!!
    https://www.youtube.com/watch?v=akWh4BHgVTU

    Zeit für die Justiz zu handeln
    O.W.S.

    1. O.W.Schade@Scheinheilig

      JW.ORG IST NUR ZUM SCHEIN HEILIG...

      Über 1000 vertuschte Missbrauchsfälle in Australien beweisen, dass die JW.ORG stets die Täter schützt, während sie die Opfer gezielt bestraft. Das WORST-CASE-SZENARIO, dass Jehovas Zeugen durch ihre Verleugnung und Verdrängung tatkräftig unterstützen und vor allem erst ermöglichen. Tausendfacher Missbrauch mit der Duldung der schweigenden Schafherde und ihrer geschlachteten Lämmer.

      Zeit, das Schweigen zu brechen!
      https://www.youtube.com/watch?v=0uSeuWneHUA

      O.W.S.

  9. Journeyman

    Liebe Geschwister,

    ich möchte mich hier als Betroffener zu Wort melden und schreibe aus eigener Erfahrung.
    Mein Lebensbericht ist in kurzer Form auch auf der Website des Deustchen Institus für Jugend und Gesellschaft zu finden : http://www.dijg.de/homosexualitaet/lebensberichte/mein-wendepunkt-am-tiefpunkt/
    Ich benutze nicht gerne das Wort Homosexualität oder homosexuell, weil es für mich nicht das richtige Wort ist. Der Begriff „Homosexualität“ ist eine hybride Wortneubildung aus dem Jahre 1868, geprägt vom Schriftsteller Karl Maria Kertbeny ( Wikipedia ). Nachdem ich mich in über 15 Jahren mit meinen eigenen Gefühlen therapeutisch auseinandergesetzt habe und auch sehr viele Lebensgeschichten von anderen Betroffenen kenne, verwende ich liebe die Begriffe "gleichgeschlechtliche Anziehung" ( Same-Sex-Attraction ( SSA ) ) und homosexuelle Praktiken. Da es bei dieser schwierigen Thematik auch um das Thema Identität geht ist meiner Meinung nach wichtig genaue Begriffe zu verwenden. Ein Christ mag sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen, würde sich aber vielleicht nicht als schwul bezeichnen wollen. Es macht einen großen Unterschied ob ich sage : ich HABE Gefühle für das gleiche Geschlecht oder ich BIN schwul. HABEN und SEIN sind zwei ganz unterschiedliche Begriffe. Außerdem bin ich zu dem Schluß gekommen, das es die eine Homosexualität als solche gar nicht gibt. Aber unter den Männern mit gleichgeschlechtlicher Anziehung gibt es immer wiederkehrende Muster in der Familiensituation als diese kleine Kinder waren. Das ist sehr auffallend und nicht von der Hand zu weisen. Frage einen Mann mit gleichgeschlechtlicher Anziehung ( SSA ) nach seinem Vater und die Antwort, ist zu 99% die gleiche : es gibt keine gesunde, liebevolle Beziehung zum Vater. Oft war dieser emotional-abwesend und schwach im Vergleich zu einer dominanten Mutter. Die typische Familiensituation von Männern mit SSA ist die narzistische Familie, d. h. : "Der Junge, der in der narzisstischen Familie aufwächst, hat von den Eltern nicht genügend Unterstützung für sein männliches Autonomie-Streben erhalten.
    Manchmal bestrafen Eltern ihren Sohn explizit für seine Autonomiebestrebungen. Eine Wiederaufnahme in die Familie kann bedeuten, die Botschaft „du bist nicht richtig männlich“ akzeptieren zu müssen. Oder die Eltern unterstützen die männlichen Bestrebungen ihres Jungen nicht, indem sie überhaupt keine Reaktion zeigen (z.B. Eltern, die es ständig unterlassen, einen Jungen vor seinem älteren, tyrannischen Bruder zu schützen). Bei einem sensibel veranlagten und nicht-stereotyp männlichen Jungen, der vom Biologischen her dazu neigt, mit seiner geschlechtlichen Identität zu ringen, haben die Eltern versäumt, die für seine biologischen Vorgaben angemessenen männlichen Bestrebungen hervorzulocken und zu fördern.
    Alle diese Verhaltensweisen erlebt der Junge als Verhalten, wodurch sich seine Eltern emotional von ihm abkoppeln.
    Einerseits ist da die biologisch verankerte Notwendigkeit, ein authentischer, unabhängiger Junge zu werden, andererseits die schambesetzte Erfahrung, dass die Eltern auf dieses natürliche Streben des Kindes nur mit Schweigen reagiert haben. Beim Jungen, der später homosexuell wird, überwiegt das Letztere. Er hat das Gefühl, nicht gut genug zu sein für das Ziel: die Verwirklichung seines eigenen, männlichen Selbst. Die empfundene Drohung, „aus dem Rudel ausgestoßen zu werden“ hat bewirkt, dass er die Botschaft (so wie er sie verstanden hat) „du bist mangelhaft“, akzeptiert hat. Und so hat er seine männlichen Bestrebungen verleugnet, aufgegeben."
    Später taucht dann die Sehnsucht nach Annahme, als gleichgeschlechtliche Anziehung wieder auf. Für mich liegt in gleichgeschlechtlichen Anziehung ein reperativer Versuch , die Bindung an gleichgeschlechtlichen Elternteil wieder herzustellen.

    Wie bereits erwähnt, ist es möglich, die für das Kind empfundenen traumatischen Situationen , psychotherapeutsich zu behandeln, so das diese Situationen aus der Vergangenheit keinen Stress mehr auf die Gegenwart ausüben. Das kann zu einer Abnahme der gleichgeschlechtlichen Gefühle führen. Bei mir ist es Fall.
    Niemand wird schwul geboren. "Homosexualität" ist eine psycho-sexuelle Entwicklungsstörung.
    Das Ebenbild Gottes kommt in seiner ganzen Fülle durch männlich UND weiblich zum Ausdruck ( und nicht durch männlich UND männlich oder weiblich UND weiblich ). Die Ehe von Mann und Frau ist die Ikone Gottes.

    Wenn wir das Thema "Homosexualität" mal aus den Bereich von Moral herausheben, bleibt für Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung immer noch die Frage : " Was erfüllt mich ? "
    Ich habe einige Jahre von meiner Frau getrennt gelebt und schwul gelebt. Mich hat es nicht erfüllt, denn ich habe gemerkt, das etwas nicht stimmig ist. Gott sei Dank habe ich nicht auf die Ältesten gehört, die mir geraten haben, bis nach Harmagedon zu warten um "geheilt" zu werden. Ich habe mich auf den mühsamen Weg der Veränderung gemacht und konnte durch Therapie mein verschüttetes heterosexuelle Potenzial hervorholen und zu meiner wahren Identität finden.
    Ich danke meiner Frau, das sie diesen Weg mit mir gegangen ist! In 3 Monaten feiern wir Silberhochzeit 🙂

    Danke Abba, Vater ! Danke Yeshua !

    Journeyman

    1. Gia an Journeyman

      Hallo Jo...man!

      Danke für dein Statement !
      Ich finde es super, dass du deinen eigenen Weg gehst
      egal wie moralisierend deine Mitmenschen oder eine Religionen sein mag ...

      "Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemanden überholt werden " ( Marion Brandon )

      Alles Gute auf deinem Weg
      Herzlichst Gia

    2. noomi

      Lieber Journeymann

      Danke für deine Lebensgeschichte und deine Offenlegung der innersten Gefühle. So bekommt man eine Ahnung, was in solchen Menschen vorgeht. In Wirklichkeit wissen doch die allerwenigsten etwas darüber und man ist schnell bereit ein Urteil zu fällen.
      Auch einen besonderen Dank und grosse Anerkennung an Deine Frau, dass sie Dir die ganze Zeit so vorbildlich zu Seite gestanden ist. Sie hat ein Lob verdient. Dass Du mit Hilfe von Therapien Hilfe angenommen hast, finde ich lobenswert. Wurde dies bei uns doch immer abgelehnt. Auch auf anderen Gebieten wäre therapeutische Hilfe oft wünschenswert.
      Ich hoffe, und wünsche Euch, dass Ihr mit Gottes Segen, noch viele gemeinsame glückliche Stunden erleben dürft.

      Danke auch an Matthäus für den Hinweis auf
      http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn13ma_art4.htm
      „Auch dort bekommt man einen Einblick in das Seelenleben über Menschen, die sich zu Gleichgeschlechtlichen hingezogen fühlen.

      LG Noomi

    3. Dominikus KLEIN

      Einfach mal nachgucken..."Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft"- Journeyman
      http://www.zeit.de/online/2009/33/homosexuelle-hetze

      Gruß Domi

      1. Journeyman

        Hallo Domi,
        Wie gut das es das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft gibt und das es aufklärt über die Ursachen von Homosexualität und anderen Ausprägungen von Unsicherheiten in der Geschlechtsidentität.
        Wenn es das Institut nicht geben würde, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Als mich meine unerwünschte gleichgeschlechtliche Anziehung vor 13 Jahren in eine so tiefe Krise getsürzt hat, das ich keinen Sinn mehr sah weiter zu leben, war das Institut für mich der wichtigste Ansprechpartner.
        Ich kenne die im Artikel erwähnte Frau Dr. Vonholdt persönlich. Sie ist eine liebenswerte Christin, die niemanden umpolen oder umerziehen möchte. Das Institut bietet auch gar keine Therapie an, wie fälschlicherweise immer behauptet wird. In erster Linie wird auf der Webseite dijg.de Aufklärungsarbeit geleistet , nichts weiter. Jeder der an Ich-dystoner Homosexualität leidet kann sich an das Institut wenden, wenn er Rat sucht und sich über Möglichkeiten der Veränderung von Homosexualität hin zur Heterosexualität informieren.
        Ich bin sehr dankbar für diese Aufklärungsarbeit, die dort geleistet wird. Ohne diese Aufklärungsarbeit hätte ich nicht aus meiner Krise herausgefunden, wäre heute immer noch schwul und verunsichert in meiner Identität als Mann, würde mit meiner Vaterwunde verletzt durch die Welt laufen, - vielleicht hätte ich mir das Leben genommen, oder mich in der schwulen Szene mit HIV infiziert.

        Abba, Vater möge die wertvolle Arbeit des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft segnen !

        Journeyman

        1. Omma@Journeyman

          Ach, lieber Journeyman,

          deine Erfahrung lässt wieder die tragische Geschichte in mir hoch kommen, die die Familie meiner Freundin aus der Jugendzeit erleben musste. Einem ihrer Söhne wurde desswegen die Gemeinschaft entzogen, später wurde er wieder aufgenommen, hatte aber immer mit schweren Depressionen zu kämpfen.

          Damals waren wir noch ZJ, und so sprachen wir auf einem Kongress kurz miteinander. Ich sah in ihren Augen die grenzenlose Sorge einer Mutter um ihren Sohn. Ihre Sorge war begründet, denn wenig später hörte ich, dass er sich vor einen Zug geworfen hatte. Mir zerreist es heute noch das Herz, wenn ich daran denke.

          Ich würde mir von Herzen wünschen, dass diese Zeilen, von ihr oder ihrer Familie gelesen werden. Sie gehörten damals zur Nachbarversammlung. Sollten sie diese Worte lesen, können sie mir schreiben, unter wegsucher51@web.de , auch anonym, wenn sie Angst vor Entdeckung haben.

          Ganz liebe Grüße von Omma

    4. Argentum an journeyman

      Lieber journeyman,
      schön zu lesen, daß Du für Dich den richtigen Weg gefunden hast.
      Ich denke, daß jeder für sich entscheiden und nachspüren muß, inwieweit er durch sein Leben zu der ihm eigenen Sexualität gekommen ist. Es ist wohl ein Unterschied, ob ein unbelastetes und gut behütetes Kind schon sehr früh feststellt, daß es " anders" fühlt, oder ob jemand durch belastende Erlebnisse in seiner Kindheit geprägt und in seinen Gefühlen und Neigungen " fehlgeleitet" wird. Wie auch immer, ich beobachte gerade bei jüngeren ZJ vermehrt eine Öffnung für Therapien, was ja offiziell leider immer noch nicht in der Literatur befürwortet wird.

      Da ich selber viel Therapieverfahren habe und viele unterschiedliche Menschen und Probleme kennengelernt habe, kann ich nur jedem empfehlen, sich diesbezüglich qualifizierte Hilfe zu suchen. Es lohnt sich, auch wenn man vielleicht nicht sofort den Therapeuten finde, mit dem man harmoniert und der das erforderliche Know- How besitzt.
      Die Erfahrung, das eigene Schweigen und Leiden zu brechen, kann ganz neue Perspektiven eröffnen, die man nicht die möglich gehalten hätte.

      Alles Gute für Dich und Deine Familie
      Liebe Grüße
      Argentum

      1. Argentum an journeyman

        Korrektur: es sollte Therapieerfahrungen heißen. 🙂

      2. Omma@Argentum

        Liebe Argentum,

        der letzte Absatz in deinem Kommentar erinnert mich an einen Brief, den wir Anfang Januar von unserem ehemaligen Psychotherapeuten erhalten hatten. Wir hatten ihm von unserem Austritt erzählt.

        Wenn dieser Brief auch dieses Thema hatte, so sind doch die Grundsätze auch auf andere Lebenssituationen anwendbar.

        Ich meine Folgendes:

        Man muss offen sein zu dem Therapeuten, ihm sozusagen "einen Auftrag" geben, dazu muss man wohl erst einmal selbst wissen, was die eigenen Ziele sind. Denn ein guter Therapeut wird uns nie zu etwas zwingen, das wir selber gar nicht wollen.

        Die letzten Sätze dieses Briefes dürfen wir wohl gleich an unseren lieben @journeyman und seine liebe Frau weiterleiten: "WIE GUT, WIE SCHÖN, DASS DU UND DEINE FRAU DIESEN MUTIGEN SCHRITT (oder Weg) GEMEINSAM GEGANGEN SEID! SO HABT IHR ETWAS MÄCHTIGES ENTGEGENSETZEN KÖNNEN: DIE LIEBE."

        Zum Schluss noch einmal Auszüge aus dem oben erwähnten Brief im Ganzen:

        "So schwer KÖRPERLICHE UND SEELISCHE BELASTUNGEN
        UND EINSCHRÄNKUNGEN auch sind, wie VIEL LEICHTER sind sie doch ZU
        ERTRAGEN, WENN MAN INNERLICH MIT SICH SELBST IM REINEN IST. Sie fühlen
        und wissen, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben - und
        ich weiß es auch.

        Ich freue mich, dass - wie Sie schreiben - unsere gemeinsame Arbeit
        damals hilfreich für Sie war und manches für Sie von dauerhafter
        Bedeutung geblieben ist. Auch ich habe über die Jahre oft mal an Sie
        gedacht, immer mit einem freundlichen Gefühl, an Ihre Ernsthaftigkeit,
        ihre Liebenswürdigkeit, und mich gefragt, wie es Ihnen wohl gehen mag.

        Als Sie zu mir kamen, war die Zeit noch nicht reif für eine
        Loslösung von den ZJ, und ICH HATTE IN DIESER RICHTUNG JA AUCH KEINEN
        AUFTRAG VON IHNEN. Der Sektencharakter der ZJ war mir durchaus bewusst,
        und das Ausbeuterische haben Sie selbst nur allzu gut beschrieben. Aber
        immer war auch die Abhängigkeit klar, in der Sie sich fühlten. Und wenn
        jetzt tatsächlich Ihre Töchter sich von Ihnen losgesagt haben, wie
        schmerzhaft muss das für Sie sein! Andererseits: WIE GUT, WIE SCHÖN,
        DASS SIE UND IHRE FRAU DIESEN MUTIGEN SCHRITT GEMEINSAM GEGANGEN SIND!
        SO HABEN SIE den manipulativen und abhängig machenden Zwangsstrukturen
        der ZJ ETWAS MÄCHTIGERES ENTGEGENSETZEN KÖNNEN: DIE LIEBE.

        Ganz liebe Grüße an dich, und euch allen einen schönen Abend, senden aus dem Sturm
        Omma & Oppa

        1. Argentum an Omma

          Liebe Schwester Omma,
          ja da hast Du wohl Recht. Ein guter Therapeut begleitet und auf unserem Weg und wird uns niemals in eine Richtung drängen wollen. Und er kann sogar behutsam mit uns ein Ziel erarbeiten wenn wir völlig fertig sind und gar keinen Durchblick mehr haben.
          Es kostet am Anfang etwas Überwindung, sich einem fremden Menschen anzuvertrauen, aber es lohnt sich.
          Es ist schön, daß Du und Dein Mann das gemeinsam angegangen seid und das ihr diesen schwierigen Weg geschafft habt. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, daß Ihr wieder eine große glückliche Familie werdet.

          Ganz liebe Grüße an Dich liebe Omma und an Deinen Mann
          Argentum

  10. ManfredF

    Ich habe jahrelang eindeutig Stellung bezogen, dass HS Sünde ist und basta. Inzwischen sehe ich das etwas anders. Wie der Artikel schreibt, hat Jesus dieses Thema gar nicht angesprochen und auch in der Bibel kommt es nur in sehr geringem Maße vor.
    Wir sollten nicht über andere Menschen richten ist ein viel größeres Thema. Ich bin heute so, dass ich denke, es gibt viel wichtigere Dinge als HS und wir sollten es Gott überlassen, wie er mit Menschen umgeht, die diese Neigung haben. Ich bin froh, in einer Gesellschaft zu leben, in der jeder Mensch die Freiheit hat, so zu leben wie er möchte. Als ich noch nicht erwachsen war da haben die Erwachsenen böse Worte über die geredet, die als Mann lange Haare trugen und gleichzeitig haben die selben Menschen Sünden begangen die in der Bibel klar als Sünde gekennzeichnet wurde. Scheinheilig nenne ich so etwas.

    Ich kann nicht in den Kopf, in die Gedanken eines Menschen reinsehen. Wer bin ich also, dass ich mir ein Urteil darüber erlauben kann, ob ein HS krank, krankhaft veranlagt, ein Sünder oder sonst was ist?

    Was ist mit den Menschen, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen geboren werden? Die Aussehen wie eine Frau aber ein Mann sind? Wo stehen diese Menschen bei Gott? Sie haben schließlich keine Schuld daran, dass bei der Zeugung etwas anders gelaufen ist. Das mögen sichtbare Dinge sein aber woher wissen wir, dass HS nicht auch unsichtbar von den Genen gesteuert wird?

    Religionen neigen leider immer dazu, Minderheiten auszugrenzen. Man sieht das in Ländern, wo Religion Macht hat. Wir leben zum Glück in einem Land, wo Religion und Staat getrennt sind und das ist gut so.

    Wenn Gott uns geschaffen hat und davon bin ich überzeugt, dann hat er auch die ganzen Facetten geschaffen, die wir heute bei Menschen finden. Und wir sollten das einfach akzeptieren und nicht zum RIchter werden und unsere Moralvorstellung zum Mass aller Dinge machen.

  11. erwachter Sünder an Matthäus

    Lieber Matthäus,

    zu:“wie siehst du dann die Worte von Paulus – hat nicht er genau davon gesprochen dass er Sünde trieb?.......Hat Paulus seine sündigen Neigungen "im Griff" oder hat er sie ausgelebt?“
    Und zu:“....Wenn er das so schrieb dann werde ich seine Worte nicht uminterpretieren, der Zusammenhang und auch jenes was er im Kap. 3 schrieb lassen keine anderen Schlussfolgerungen zu.........“

    Hören wir doch was Paulus selbst dazu zu sagen hat.

    Heb 10:26 Wenn wir nämlich bewusst weitersündigen, nachdem wir mit Gottes Hilfe die Wahrheit erkannt haben, verwerfen wir das einzige Opfer, das Sünden wegnehmen kann.
    Heb 10:27 Dann bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das die verzehren wird, die sich gegen Gott gestellt haben.

    Aber noch viel aussagekräftiger ist folgendes.

    Paulus konnte von sich sagen, dass er sich keiner Sünde bewusst ist!!!

    1Ko 4:3 Doch was mich betrifft, so ist mir völlig gleichgültig, ob ich von euch oder irgendeinem menschlichen Gericht beurteilt werde. Ja ich maße mir nicht einmal selbst ein Urteil über mich an.
    1Ko 4:4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich noch nicht gerechtfertigt, denn der Herr ist mein Richter.

    AEK  weil ich mir keiner Schuld bewußt bin; jedoch bin ich dadurch nicht gerechtfertigt. Der mich aber erforscht, ist der Herr!

    4 Mein Gewissen ist zwar rein, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen, denn mein Richter ist der Herr

    Wenn Paulus von sich sagen konnte, dass er sich keiner Sünde bewusst ist.

    Wie kannst Du Ihm dann unterstellen, Er hätte Sünde getrieben??

    LG vom e.S.

    1. Matthäus

      Warum unterstelle ich ihm etwas? Sind das nicht seine eigenen Worte: .
      15 Ich verstehe selbst nicht, warum ich so handle, wie ich handle. Denn ich tue nicht das, was ich tun will; im Gegenteil, ich tue das, was ich verabscheue.

      Wenn er etwas TUT was er verabscheut dann ist es sicher nichts auf was man stolz sein kann - oder?
      Die Worte "Sünde treibe ich" stammen auch nicht von mir die stehen z.B. In der NWÜ

      LG

      1. Was ich vergessen habe zu Hebr. 10, eine Frage an dich persönlich: Hast du schon einmal BEWUSST gesündigt? Bitte ehrlich sein!

        Da ich davon ausgehe dass du genauso unvollkommen bist wie ich, muss hier ein "JA" folgen! Dann schaut es aber düster aus, oder sollten wir die Erklärung anders verstehen?

        LG Matthäus

      2. Matthäus

        Noch was ist mir eingefallen! Was hat der David doch alles am Kerbholz, er war ein Mörder, einer der sich um eheliche Treue wenig Gedanken machte, hat soviel Blut vergossen weswegen ihm verwehrt wurde den Tempel bauen zu dürfen und doch behauptet er dies:

        PS. 26: Bekenntnis und Bitte eines Unschuldigen
        1 "Von David." HERR, schaffe mir Recht, denn ich bin unschuldig! Ich hoffe auf den HERRN, darum werde ich nicht fallen. 2 Prüfe mich, HERR, und erprobe mich, erforsche meine Nieren und mein Herz! 3 Denn deine Güte ist mir vor Augen, und ich wandle in deiner Wahrheit. 4 Ich sitze nicht bei heillosen Leuten und habe nicht Gemeinschaft mit den Falschen. 5 Ich hasse die Versammlung der Boshaften und sitze nicht bei den Gottlosen.

        Auch hier seine Behauptung "in Unschuld wäscht er seine Hände":

        6 Ich wasche meine Hände in Unschuld und halte mich, HERR, zu deinem Altar, 7 dir zu danken mit lauter Stimme und zu verkündigen alle deine Wunder. 8 HERR, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. 9 Raffe meine Seele nicht hin mit den Sündern noch mein Leben mit den Blutdürstigen, 10 an deren Händen Schandtat klebt und die gern Geschenke nehmen. 11 Ich aber gehe meinen Weg in Unschuld. Erlöse mich und sei mir gnädig! 12 Mein Fuß steht fest auf rechtem Grund. Ich will den HERRN loben in den Versammlungen.

        Was sagst du dazu e.S.?
        LG Matthäus

        1. erwachter Sünder an Matthäus

          Lieber Matthäus,

          natürlich habe auch ich schon bewusst gesündigt.
          Jeder hat irgendeine „Schlagseite”. Sei das jetzt das Geld, mit Geiz und Gier, die Unehrlichkeit, mit Lügen, Betrügereien, übler Nachrede, der Alkohol oder andere Suchtmittel, wie Drogen oder Rauchen, dann Sex, mit u.a. Homosexualität oder gar widerwärtige Pädophilie, Hochmut, ausgeprägter Egoismus, ungezügelter Ehrgeiz, usw. usf. Doch das alles können wir im Gebet unseren beiden Höchsten darlegen, Sie um Vergebung und Hilfe bei der Umkehr und die zukünftige Bewahrung vor diesen Versuchungen bitten. Sie werden uns vielleicht in manchen Fällen nicht gänzlich von diesen Neigungen befreien, damit wir in Erinnerung behalten, dass es nicht wir selbst waren, die sie besiegt haben. Aber Sie werden uns die Kraft geben, ihnen zu widerstehen und sie in die Schranken zu verweisen.

          Aber darum ging/geht es doch gar nicht, es war mein Anliegen aufzuzeigen, dass m.E. Paulus keine Sünde trieb.

          Paulus sagt doch, dass nicht er es ist der die Sünde tut, sondern die in ihm wohnende Sünde.
          Röm 7:17 Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
          Röm 7:20 Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht will, dann bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

          Außerdem schrieb ich schon dies.
          Paulus konnte von sich sagen, dass er sich keiner Sünde bewusst ist!!!
          4 Mein Gewissen ist zwar rein, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen, denn mein Richter ist der Herr

          Es geht nicht darum, dass wer sich einmal oder einigemale einer Sünde schuldig macht bzw. z.B. einmal schwach wird oder die Nerven verliert, wer aber in Sünden ständig lebt, wer mutwillig weiter Sünde treibt, kann nach der Schrift nicht gerettet sein/werden. Wer z.B. einmal, zweimal einen Kuchen backt, der ist noch kein Bäcker. So ist jemand, der einmal, zweimal von einem Fehltritt übereilt wird nicht mit dem gleichzusetzen, der gewohnheitsmäßig in diesen Sünden lebt, verharrt ( „Sünde treibt“ ).

          Zu David folgendes
          Als aber Gott den Propheten Nathan zu David sandte, der ihm vor Augen führte, dass er Ehebruch der schlimmsten Art begangen hatte (2Sam 12,1-12), erkannte David seine große Sünde,
          2Sa 12:13 Da sagte David zu Natan: "Ich habe gegen Jahwe gesündigt." Und Natan sagte zu ihm: "So hat auch Jahwe deine Sünde weggeschafft, dass du nicht sterben musst.
          demütigte sich und kehrte wieder um zu Gott.
          Und David fastete lange und streng. Und wenn er hineinkam, lag er die Nacht über auf der Erde, auf dem nackten Boden.
          2Sa 12:15 Dann ging Natan nach Hause. Jahwe ließ das Kind, das Urijas Frau David geboren hatte, schwer krank werden.
          2Sa 12:16 David suchte Gott um des Jungen willen und hielt ein strenges Fasten. Wenn er zum Schlafen heimkam, legte er sich auf den nackten Boden.
          2Sa 12:17 Die Ältesten seines Hofes versuchten ihn zum Aufstehen zu bewegen. Aber er ließ es nicht zu und aß auch nicht mit ihnen.

          Es geht also um Buße tun, sich demütigen und umzukehren zu Gott.

          Und übrigens, David musste die Konsequenzen für seine große, schwere Sünde tragen.
          JHWH gewährte ihm und Bathseba keine Straffreiheit.

          Laut dem mosaischem Gesetz verdienten beide den Tod. JHWH bestrafte sie zwar, aber er vollstreckte nicht das in seinem eigenen Gesetz geforderte Urteil.

          Auch Ahab, der König von Israel, hatte furchtbare Sünden getan und ist nach der Verurteilung durch Gott umgekehrt.
          Da zerriß er seine Kleider und legte Sacktuch um seinen Leib und fastete; und er lag im Sacktuch und ging still einher.
          1Kö 21:27 Und es geschah, als Ahab diese Worte hörte, da zerriß er seine Kleider und legte Sacktuch um seinen Leib und fastete; und er lag im Sacktuch, und er ging still einher.
          1Kö 21:28 Da geschah das Wort Jahwes zu Elia, dem Tisbiter, also:
          1Kö 21:29 Hast du gesehen, daß Ahab sich vor mir gedemütigt hat? Weil er sich vor mir gedemütigt hat, will ich das Unglück in seinen Tagen nicht bringen; in den Tagen seines Sohnes will ich das Unglück über sein Haus bringen.

          Es geht also darum, dass Menschen erkennen, dass sie gegen Gott gesündigt haben, sich dann demütigen, Buße tun und wieder zu Gott umkehren.

          Da Du ja der Ansicht bist, dass Paulus Sünde getrieben hat, glaubst Du ja wohl auch, dass wir alle ( da wir alle Sünder sind ) Sünde treiben.
          Ich sehe das wie gesagt anders.
          Es liegt wohl auch an der unterschiedlichen Auffassung, was genau Sünde treiben bedeutet.
          So das soll´s jetzt gewesen sein und auch ich habe für mich beschlossen, mich zu diesem Thema nicht mehr zu äußern.

          LG vom e.S.

  12. Jens

    Nach meiner Ansicht wird Homosexualität in der Bibel klar verurteilt, jedoch nicht Mensch an sich. Bei den ZJ ist das Problem, dass das Damoklesschwert des Ausschlusses ständig über eine Person schwebt, die schwach geworden ist und seinen Neigungen nachgegeben hat. Ich glaube auch, dass diese Neigung angeboren oder genetisch bedingt sein kann. Dem einen Christ mag es gelingen, diese Gefühle zu unterdrücken und ein starker Glaube und das regelmäßige Gebet, kann ihm helfen, dass er seine homosexuelle Neigung im Griff hat. Aber: man sollte solchen Christen helfen, auch wenn sie hin und wieder schwach werden und die Ältesten sollten seelsorgerisch für diese Personen da sein, da es bestimmt der eine oder andere Zj gibt, der starke Schuldgefühlte hat, weil er seine Neigung ausgelebt hat und innerlich zerissen ist, da er weis, dass das diese Art von Sexualität die Heilige Schrift nicht gut heißt. Aber jemand auszuschließen, weil er vielleicht rückfällig geworden ist, halte ich für falsch. MItgefühl, Verständnis und gemeinsame Gebete helfen einer homosexuellen Person mehr, als verstoßen zu werden, zumal es scheinbar immer klarer wird, dass diese Neigung angeboren sein kann.

    Unser Herr Jesus ist für unsere Sünden gestorben. 1. Johannes 2, 1-3
    Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
    Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten.

  13. Fragezeichen

    Letztendlich ist es doch eine Frage des Glaubens.
    Wenn ich einen starken Glauben aber und davon überzeugt bin, dass die Bibel göttlichen Ursprungs ist, dann bin ich doch bereit, persönliche Opfer zu bringen, egal wie schwer sie sind.
    Für einen Homosexuellen mag dies zweifellos im Vergleich zu vielen anderen Menschen ein sehr großes Opfer sein, was gerechterweise von anderen Christen hoch angerechnet werden sollte!
    (Vergleiche Jepthas Tochter, die jährlich um ihre Jungfrauschaft geehrt wurde)
    Und er könnte in einer Heterosexuellen Beziehung dennoch glücklich werden, weil er ja Gottes Willen im besonderen Maße beachtet.
    Andererseits könnte gerade die Homosexualität das Zünglein an der Waage sein, dass den Glauben an ein göttliches Wesen zum Zusammenbruch bringt und aufzeigt, dass es der Natur und der Evolution völlig egal ist, was menschliche Gesellschaften an Normen geschaffen haben, sondern dass schlicht und einfach alle Varianten des Lebens ausprobiert/generiert werden und was nützlich ist fortbestehen wird.

    1. Argentum

      Hallo Fragezeichen,
      die Aussage, daß ein homosexuell fühlender Mensch in einer Heterobeziehung glücklich werden kann, habe ich auch schon öfter in Diskussionen einschlägiger Themen zu hören bekommen. Aber ich kann es schlicht nicht glauben. Diese beiden Menschen würden dann eine Freundschaft pflegen, aber keine Ehe im eigentlichen Sinn.
      Es stelle sich bitte jeder heterosexuell orientierte Mensch vor, man verlangte von ihm, mit einem gleichgeschlechtlichen Partner in einer Ehe zusammenzuleben. Da wird sehr schnell deutlich, wie fast unmöglich das erscheint!

      Ich finde, das ist eines der schwierigsten Themen überhaupt, wenn es um den christlichen Glauben und die Schriften geht.
      Leider erlebe ich es häufig, daß gerade Männer ( auch) bei ZJ mit dem Thema eher unsensibel umgehen, es lächerlich machen und die Schrift gerne mal benutzt wird, um sagen zu können, wie sehr wir diese Neigung verachten sollten.

      Liebe Grüße
      Argentum

  14. Auch ich möchte mich dem anschließen, dieses sensible Thema wurde respektvoll abgehandelt und erklärt die "dazu führenden Gründe" sehr gut. Ich habe einmal einen persönlich betroffenen und seine Worte hierzu gelesen die noch etwas mehr Verständnis aufbringen kann:

    Eine bewusste Wahl?

    Eine zugrunde liegende Ursache für diesen Kulturkampf ist das falsche Verständnis vieler Menschen von den Grundursachen der gleichgeschlechtlichen Anziehung. Es war einfacher, diejenigen mit homosexuellen Gefühlen zu verdammen, ohne sich die Zeit zu nehmen, die Ursache dieser Gefühle zu ergründen.

    Christen werden aber durch Gottes Wort angewiesen, den Menschen nicht zu verurteilen, sondern diejenigen, die mit irgendeiner Versuchung zu kämpfen haben, dazu zu ermutigen, der Sünde zu widerstehen und Christi Beispiel zu folgen. Christen werden dazu ermutigt, sich die Mentalität Jesu Christi zu eigen zu machen: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17).

    Wie ICH haben viele (und vielleicht die meisten) homosexuellen Menschen ihre sexuelle und emotionale Orientierung nicht bewusst gewählt. Ich kann mich daran erinnern, dass ich diese Gefühle seit meiner Kindheit hatte. Wenn ich heute daran zurückdenke, kann ich mich erinnern, dass ich zu einem gewissen Grad Probleme mit meiner Geschlechtsidentität hatte. Ich glaube, dass das mit meiner stressvollen Familiensituation zusammenhing.

    Ich hatte eine konfliktreiche, emotional missbräuchliche Beziehung zu meiner Mutter und eine distanzierte Beziehung zu meinem Vater. Mir war nicht bewusst, dass mein natürliches Bedürfnis nach väterlicher Liebe und Bestätigung sich unbewusst mit meiner sich entwickelnden sexuellen Anziehung vermischte. Ich hatte nicht um meine homosexuellen Gefühle oder mein konfliktgeprägtes Leiden oder mein Gefühl der Schande gebeten, aber ich hatte das alles! Ich wusste nicht, was ich tun sollte, um „normal“ wie die anderen Jungs zu sein.

    Obwohl einige es als eine überholte Theorie abtun, sagt eine Reihe von Fachleuten, dass der klassische Typus einer Beziehung zu einem „distanzierten Vater“ ein wiederkehrender Faktor bei der Homosexualität ist. Ich kann nicht für andere sprechen, aber es war ein Faktor in meinem Leben.

    Viele Homosexuelle wehren sich gegen eine Veränderung, weil sie oft das Gefühl haben, sie wären einfach so geboren worden, dass sie biologisch bedingt eine gleichgeschlechtliche Anziehung empfinden. Viele haben angenommen, dass eine genetische Komponente eine Rolle spielt, obwohl eine umfangreiche Suche nach einem „Homosexuellen-Gen“ ergebnislos verlief. Studien mit identischen Zwillingen, von denen einer homosexuell und der andere heterosexuell ist, scheinen die Idee zu widerlegen, dass Genetik die Ursache ist.

    Das stimmt auch mit der biblischen Lehre über Gott als den Schöpfer aller Dinge überein. Es ergibt keinen Sinn, dass Gott verursachen oder zulassen würde, dass jemand als Homosexueller „geboren“ wird. Sexuelle Identität und Anziehung beginnen mit den frühesten Erfahrungen eines Menschen, manchmal schon kurz nach der Geburt.

    Aber unabhängig von den Gründen, für die meisten derjenigen, die gleichgeschlechtliche Anziehung empfinden, ist das alles, woran sie sich erinnern können. Deshalb fühlt sich die Anziehung für sie natürlich an – ein tief verwurzelter Gemütszustand, der die persönliche Identität definiert. Für sie stellt eine Infragestellung ihrer Homosexualität eine Herabsetzung ihres persönlichen Wertes als menschliches Wesen dar. Ende des Zitats

    Der gesamte Artikel von einer Glaubensgemeinschaft die den Ruf einer sehr Bibeltreuen Auslegung hat
    die es aber versteht dieses Thema "ins richtige Licht" zu rücken - ich denke Betroffene kann es eine Hilfe oder Trost und Ermunterung sein: http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn13ma_art4.htm

    1. Journeyman

      Lieber Matthäus,

      danke für deinen Kommentar! Ich bin selbst Betroffener und musste mich intensive mit diesem Thema auseinandersetzen - mit meiner eigenen Lebensgeschichte und Familiensituation als Kind und auch mit den Geschichten anderer Betroffener, die sich zum gleichen Geschlecht angezogen fühlen. Und ich kann bestätigen, das die Entwicklung gleichgeschlechtlicher Anziehung sehr viel mit der Beziehung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil zu tun hat. Meiner Meinung nach spielen dann aber auch noch die Persönlichkeit des Kindes eine Rolle. Wenn ein Kind eine sensible Persönlichkeit hat, erlebt es die Nichtgelungene Bindung an den gleichgeschlechtlichen Elternteil viel prägender , als vielleicht nicht so empfindsame Kinder.
      Aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, das man mit unerwünschten Gefühlen, therapeutisch arbeiten kann. Das hat nichts mit Schwulenheilern zu tun, sondern mit therapeutischen Werkzeugen, die jedem zur Verfügung stehen, wie z. B. Psycho-Bonding-Therapie, EMDR, Affekt-Fokusierte-Therapie u.a.
      ich kann hier nur für mich sprechen, aber nach 10 Jahren Therapie, verspüre ich einen deutlichen Rückgang meiner unerwünschten gleichgeschlechtlichen Anziehung und gleichzeitig kann ich meine Frau jetzt auch sexuell begehren, was früher nicht der Fall war.
      Seitdem ich aber mit Jesus in eine persönliche Beziehung getreten bin, bemerke ich besonders viel Herzensheilung was die gestörte Beziehung zu meinem Vater betrifft - ich merke wie Jesus in diese Wunde, diesen Vaterhunger getreten ist und ich nicht mehr nach Männern hungere.
      Ich bin jetzt fast 50 Jahre alt und habe mich vor 5 Jahren von der WTG zurückgezogen. Rückblickend kann ich sagen, ich bin aus zwei großen Illusionen aufgewacht : aus der Illusion der sogenannten Wahrheit ( WTG ) und der Illusion das man(n) über gleichgeschlechtlichen Sex seine Vaterwunde heilen kann.

      Segen!

      Journeyman

      1. Matthäus

        Hallo Journeyman!

        Es freut mich dass du in gewisserweiser Weise deinen Frieden mit dir, deiner Frau und auch mit Gott/ Jesus gefunden hast. Es ist aber auch eine Tatsache dass jeder Mensch der auf einem Gebiet eine besondere Schwäche aufweist, da spreche ich jetzt von mir, diese Schwäche oder Sünde einen das ganze Leben begleitet. Es wäre Selbstbetrug sollte man glauben, so diese Sünde habe ich besiegt. Es ist wie bei einem Alkoholiker, solange er trocken bleibt kann er damit leben und hat "sich unter Kontrolle", doch die Gefahr sich gehen zu lassen oder einen Rückfall zu bekommen ist permanent vorhanden.

        Ich wünsche dir die stützende Hand unseres Herrn Jesu und auch dass deine Beziehung zu ihm und deiner Frau keiner Prüfung ausgesetzt wird. Im Sinne von 1. Joh. 2:1,2 steht uns allen ein großer Trost zur Seite.

        LG Matthäus

        1. Journeyman

          Lieber Matthäus,

          sicher gibt es Christen, die eine Schwäche so im Griff haben, das sie damit leben können, wie z. B. die Alkoholsucht oder Spielsucht. Bestimmt gibt es auch Christen die sich zum gleichen Geschlecht angezogen fühlen, aber die Schwäche unter Kontrolle haben und sie nicht ausleben müssen.
          Mir ware es allerdigs zu wenig gewesen, "nur" ein trockener homosexuell-empfindener Christ zu sein. Ich wollte eine Auflösung meiner unerwünschten Gefühle und eine sexuelle Neuausrichtung zum anderen Geschlecht, also zum weiblichen, zu meiner Frau. Wie geschrieben, begehrte mich meine Frau früher nicht sexuell, jetzt aber tue ich es. Wirkliche Veränderung der sexuellen Gefühle ist also möglich.

          Segen

          Journeyman

  15. Tomaso

    Sehr ausgeglichene Ansicht die hier dargelegt wird. Vielen Dank dafür.
    Unser Herr ist für Sünder gestorben und wir alle sind solche.
    Wer sind wir dass wir andere beurteilen und richten? Stattdessen wollen wir uns bemühen die liebe untereinander immer besser zu pflegen und so Gottes Willen zu suchen.

    Lg tomaso

    1. erwachter Sünder an Tomaso

      Lieber Tomaso,

      zwischen beurteilen und richten muss klar differenziert werden, diese Unterscheidung ist wichtig, denn beurteilen sollen und müssen wir schon.
      Dies fängt ja schon mit den vielen Irrlehren an und betrifft auch sündiges Handeln und Fehlverhalten.

      LG vom e.S.

      1. Tomaso

        Sollte verurteilen heissen, sorry

  16. Petrus111

    Liebe Freunde,
    weshalb nennen sich heute (ich rede nicht vom Mittelalter) Geistliche aller Religionen "Seelsorger"?
    Weil sie es als ihre Aufgabe ansehen, für die Seelen und für die Seele des Einzelnen zu sorgen.
    Ich meine, das ist der christliche Geist.
    Jesus predigte Erlösung, Vergebung, Güte, Gnade.
    Was predigen JZ?
    Gehorsam, Strafe für Sünde, Vernichtung, Rache.
    Sie sorgen nicht für die Seelen, sie sorgen für die Organisation.
    Nicht die Organisation dient ihren Mitgliedern, die Mitglieder sollen der Organisation dienen - dies wird gleichgesetzt mit Gottesdienst.

    Ich finde die Gedanken aus dem Leitartikel sehr tröstlich, sie machen manches klarer in Bezug auf die menschliche Unvollkommenheit und die christliche Sicht darauf.

    Den Hinweis, dass man nicht mit etwas kokettieren sollte, das man selbst als sündig erkennt, finde ich ebenfalls sehr gut. Es ist ein Unterschied, ob man anerkennt, dass etwas suboptimal ist - ohne sich deswegen zu zerfleischen - oder ob man es eben als normal, dem Anstand/den Regeln entsprechend darstellt, um damit diese Sünde öffentlich zu befördern und letztendlich auch zu leugnen.
    Da sind auch in unserer westlichen Welt mit ihrer Werteordnung die Menschen von einem Extrem ins andere übergegangen - was ich persönlich missbillige.
    Ausgeglichenheit ist nie verkehrt - Extreme sollte man meiden.

    Ich denke, mancher, der glaubt, weil er seine Schwächen nicht in den Griff bekommt, sei er von Gott verurteilt und des Todes, wird durch diesen Artikel verstehen, dass das eben nicht so ist.

    Man muss dazu verstehen, dass JZ eben nicht die Bibel und christliche Werte vertreten wollen, sondern unter Zuhilfenahme der Heiligen Schrift in dem fortfahren wollen, was ihr zweiter Präsident - Rutherfort - begonnen hat und was Russel nie wollte. JZ sind ein Konzern, der zwar im Wandel begriffen ist (wie alle Konzerne), jedoch seit den 1920er Jahren nur mit religiösen Mitteln seine Konzernziele verfolgt hat.

    Mit den neuen Medien - unter Ausnutzung einer sich wandelnden Kommunikationsgesellschaft - tun sie dies weiterhin, wobei die Ziele immer offensichtlicher werden - und die Schafe immer blinder.

    beste Grüße
    Petrus111

  17. Ron West

    Hallo Ihr Lieben,

    möchte noch meinen Kommentar ergänzen.
    Folgenden Gedanken kann voll und ganz zustimmen und unterstützen:

    "Wer hat dann noch Grund, mit dem Finger auf Homosexuelle zu zeigen, um sie aus der Gemeinschaft auszuschließen? Das hat nichts damit zu tun, dass wir Homosexualität gut heißen oder als „normal“ betrachten, sondern diesen Menschen mit Liebe und Respekt begegnen, solange sie mit ihrer Veranlagung nicht kokettieren oder sie bewusst als zur Schau stellen. Auch für Homosexuelle gilt Moral und Anstand genau wie für Heterosexuelle sich vor schamloses Benehmen hüten müssen."

    Gruß Ron

  18. Ron West

    Lieber Artikelschreiber,

    vielen Dank für Deine Bemühungen dieses sensible Thema zu erörtern.
    Deine folgende Aussage sollte so hoffe ich bestimmt nicht die klare Aussage der Bibel verwässern oder?
    Du sagtest:
    „Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, (Männer die bei Männern liegen, NWÜ) Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben. Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“

    Zeigt hier Paulus nicht deutlich, dass Homosexuelle das Königreich Gottes nicht erleben werden, wenn sie ihre Neigung ausleben?

    Beachte, dass Paulus Homosexualität im gleichen Kontext mit Diebstahl, Lügen oder Ehebruch nennt. Also auch Lügner und Ehebrecher werden das Reich Gottes nicht ererben. Haben „wahre Christen“ all diese negativen Dinge überwunden?

    Nein, wer seine Zunge beherrscht, ist vollkommen, sagt Jakobus. Und wenn wir die Worte Jesu ernst nehmen, dass nicht nur der ein Ehebrecher ist, der diese Tat vollbringt, sondern auch der, der eine Frau begehrlich anschaut, dann müssen wir alle mehr oder weniger zugeben, dass wir Ehebrecher und Lügner sind und bleiben, auch nach unserer Taufe als Christ.

    Gerne möchte ich mich hierzu äußern:
    Die Schrift zeigt hier eindeutig, das man seine biblisch gesprochenen schlechten Neigungen nicht ausleben soll und darf.
    Das wir Menschen schlechte Neigungen haben ist nicht zu bestreiten. Doch warnt die Bibel diese auszuleben. Würden wir Menschen unsere schlechten Neigungen ausleben, dann würde das bedeuten das wir Sünde treiben.

    Es kann somit sein, das ein Christ eine Lüge ausspricht oder auch einmal Diebstahl begeht. Auch Ehebruch und so weiter. Jedoch lebt ein Christ dies nicht aus. Er wird versuchen nicht zu lügen, nicht zu stehlen, keinen Ehebruch begehen usw.

    So mag es nun auch in Bezug auf Homosexualität sein. Natürlich mag es Homosexuelle Christen geben. Doch dies auszuleben würde im Widerspruch zu Gottes Wort stehen.
    Denn Gott schuf den Mann und aus dem Mann die Frau. Beide sollten ein Fleisch werden. Nirgends in der Bibel finden wir das zwei Männer oder zwei Frauen ein Fleisch werden sollten.

    Den Text des Paulus so auszulegen, als ob durch Jesu Loskaufsopfer Homosexuelle nun Ihre Sexualität ausleben dürfen, Mann mit Mann und Frau mit Frau, das ist der falsche Weg.

    Der Text des Paulus weißt auf folgendes hin: "Aber ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“

    Das heißt, sie waren zuvor schmutzig und nicht heilig in Gottes Augen. Erst Durch Jesus wurden Sie reingewaschen.

    Die Schlußfolgerung ist also, wenn all jene reingewaschen und heilig sind, sie aufpassen müssen nicht wieder so zu werden wie sie zuvor waren. Sie sollten rein bleiben indem sie nicht mehr die Menschen werden die sie vorher waren.

    Liebe Grüße
    Ron

    1. Hallo Ron,
      ich möchte deinem Kommentar nicht widersprechen, genauso wie ich die Homosexualität nicht kleinreden oder entschuldigen möchte. Dennoch möchte ich zu diesen Worten von dir:

      > Das wir Menschen schlechte Neigungen haben ist nicht zu bestreiten. Doch warnt die Bibel diese auszuleben. Würden wir Menschen unsere schlechten Neigungen ausleben, dann würde das bedeuten das wir Sünde treiben.<

      … die Frage aufwerfen, wie siehst du dann die Worte von Paulus - hat nicht er genau davon gesprochen dass er Sünde trieb? (die NWÜ verwendet das Worte Sünde treiben)

      Röm. 7 nach Neues Leben:

      17 Aber ich kann mir selbst nicht helfen, weil die Sünde in mir mich zum Bösen verleitet. 18 Ich weiß, dass ich durch und durch verdorben bin, soweit es meine menschliche Natur betrifft. Denn immer wieder nehme ich mir das Gute vor, aber es gelingt mir nicht, es zu verwirklichen. 19 Wenn ich Gutes tun will, tue ich es nicht. Und wenn ich versuche, das Böse zu vermeiden, tue ich es doch. 20 Aber wenn ich tue, was ich nicht will, dann tue nicht ich es, sondern die Sünde in mir. 21 Es ist anscheinend wie ein inneres Gesetz in meinem Leben, dass ich, wenn ich das Gute will, unweigerlich das Böse tue.

      Hat Paulus seine sündigen Neigungen "im Griff" oder hat er sie ausgelebt?

      LG Matthäus

      1. Ron West

        Lieber Matthäus,
        Du zietiers Römer 7: 17-20 aus folgender Übersetzung
        (Neues Leben):
        17 Aber ich kann mir selbst nicht helfen, weil die Sünde in mir mich zum Bösen verleitet. 18 Ich weiß, dass ich durch und durch verdorben bin, soweit es meine menschliche Natur betrifft. Denn immer wieder nehme ich mir das Gute vor, aber es gelingt mir nicht, es zu verwirklichen. 19 Wenn ich Gutes tun will, tue ich es nicht. Und wenn ich versuche, das Böse zu vermeiden, tue ich es doch. 20 Aber wenn ich tue, was ich nicht will, dann tue nicht ich es, sondern die Sünde in mir. 21 Es ist anscheinend wie ein inneres Gesetz in meinem Leben, dass ich, wenn ich das Gute will, unweigerlich das Böse tue.

        Aufgrund Deiner Übersetzung habe ich mich dazu verpflichtet gefühlt eine Wortgetreuere Übersetzung zu verwenden. In dieser heißt der Text:

        Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß, dass in mir , das ist in meinem Fleisch , nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die min mir wohnende Sünde.

        Deine Frage: … wie siehst du dann die Worte von Paulus – hat nicht er genau davon gesprochen dass er Sünde trieb? (die NWÜ verwendet das Worte Sünde treiben)

        Meine Antwort ist: Nein. Paulus trieb keine Sünde. Er selbst sagt es selbst im letzten Satz. Dort heißt es: Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die min mir wohnende Sünde.

        Auch sollte man einmal betrachten was Paulus damit meinte, wenn er sagt, das in seinem Fleisch nichts Gutes wohnt. Der Begriff "nichts Gutes" stammt vom griechischen Wort "agathos".
        Dieses Wort heißt wörtlich übersetzt "tüchtig, brauchbar" oder aber auch "gut, gütig".

        Das erinnert mich an die Worte Jesu aus Lukas 18:19: Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.

        Ja, Jehova ist gut (gütig). Paulus zeigte durch seine Aussage das er nicht das gefühl hatte gut oder gütig zu sein.

        Paulus sprach auch vom Vollbringen des Guten, das stammt vom griechischen Urwort "kalos".
        "kalos" bedeutet wörtlich " wesensmäßig gut, von guter Art,; im klassischem Griechisch. bedeutet es schön; so drückt es die Schönheit als harmonisches Ganzes, Ausgeglichenheit mit guten, richtigen Proportionen aus. Das in sich Schöne und Harmonische, besonders das, was in Harmonie mit Gott steht, für Gott schön ist, ist zugleich auch gut.

        Das bedeutet meiner Meinung nach, das Paulus durch sein vergangenes Leben und Handeln und sein jetziges Leben und Handeln erkannte, das er sich zwar bemüht Gott zu gefallen, indem er keine Sünde trieb, jedoch erkannte, das er trotzdem als unvollkommener Mensch niemals von so guter Art sein konnte um von Gott als Gut angesehen zu werden. Er wusste das er als Mensch in seiner Unvollkommenheit niemals vor Gott als Schönheit eines harmonischen Ganzen gesehen werden konnte. Es fehlten durch seine unvollkommenheit die richtigen Proportionen die zur Ausgeglichenheit führen damit Paulus als Gut angesehen werden konnte von Gott.
        Das ganze zeigt, das Paulus sich im Klaren war, das er ohne die Hilfe seines und unseres Herrn Jesus niemals die Möglichkeit hätte (unabhängig wie gut er gehandelt hätte oder hatte) von Gott als Gut angesehen zu werden.

        Der Bibeltext hat somit nichts mit Sünde treiben zu tun.

        Gruß Ron

        1. Matthäus @ Ron

          Hallo Ron,
          Ich antworte nur aus Höflichkeit, ich bedanke mich für deine Antwort, deiner Erklärung kann und will ich gar nicht folgen, etwas was ich auch dem Jurek schon schrieb. Mit diesem Gedanken, ebenfalls von Paulus an die Römer möchte ich dieses Thema für mich
          als beendet ansehen:

          Röm. 3: Wen spricht Gott von seiner Schuld frei?
          21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. 22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. 25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen; 26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. 27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? - Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist. 28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze. .

        2. Matthäus @ Ron

          Um keine Fragen aufkommen zu lassen, mein "nicht folgen wollen" bezieht sich nur auf deine Meinung dass Paulus keiner ist der Sünde trieb! Wenn er das so schrieb dann werde ich seine Worte nicht uminterpretieren, der Zusammenhang und auch jenes was er im Kap. 3 schrieb lassen keine anderen Schlussfolgerungen zu. Abgesehen davon steht diese Aussage "es gibt keinen Gerechten" mehrfach in der Bibel.

          LG

    2. tilo

      Lieber Ron,
      ich finde deine Präzisierung gut, und sie war wohl auch notwendig. Mir ist mindestens ein Glaubensbruder bekannt, der seine homosexuelle Neigung eben nicht auslebt, weil er tiefen Respekt vor seinem Schöpfer hat. Er ist ausserdem niemand, der Homosexualität unterstützt oder propagiert. Er schämt sich dessen, weil er weiß, dass er in dieser Hinsicht nicht dem Ideal entspricht. Er hofft für seinen Teil darauf, eines Tages von Christus "gesund und ganz" gemacht zu werden. Dieser Bruder war übrigens im Bethel, wo ich ihn kennenlernte.

      Zum Artikel: Alle Erklärungen der Biologen und Mediziner greifen nicht; die Epigenetik liefert auch keinen guten Schluss, denn irgendwo und bei irgendwem muss dann ja durch "falsches Verhalten" der Keim gelegt worden sein. Die Epigenetik postuliert ja den Erwerb von genetisch fixierten Eigenschaften durch Lebensgewohnheiten. Ich möchte also darum bitten, solche Informationen vorsichtig zu gebrauchen. Vieles ist bisher nur Hypothese. Nein, es bleibt die Tatsache, dass wir alle "unter die Sünde verkauft worden sind". Und mir ist es bis heute nicht gelungen, zu wissen, was ERBSÜNDE eigentlich ist. Und ich bin "vom Fach". Aber an der Tatsache dieser ererbten Sünde kann ich nicht zweifeln. Und wo ich nichts verstehe, da will ich vertrauen, da darf ich vertrauen!

      1. ich habe im TV Berichte über 2 homosexuelle männliche Störche gesehen, die ein Nest haben und über ebensolche Pinguine. So etwas gibt es im Tierreich. Was dazu führt, weiß ich nicht

    3. erwachter Sünder an Ron

      Lieber Ron,

      möchte mich Deinem Kommentar ganz anschließen und noch folgende Schriftstellen nennen.

      3Mo 18:22 Und bei einem Manne sollst du nicht liegen, wie man bei einem Weibe liegt: es ist ein Greuel.
      3Mo 18:22 Du darfst mit keinem anderen Mann Geschlechtsverkehr haben. Das verabscheue ich.
      3Mo 20:13 Wenn ein Mann mit einem anderen Mann Geschlechtsverkehr hat, haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden. Die Blutschuld dafür lastet auf ihnen.
      1Ti 1:9 Man muss sich nämlich darüber im Klaren sein, für wen es bestimmt ist. Es ist nicht für Menschen da, die tun, was vor Gott recht ist, sondern für die, die nicht nach Gottes Willen leben und sich gegen ihn auflehnen. Es richtet sich an gottlose und sündige Menschen, denen nichts heilig ist, die keine Ehrfurcht kennen,
      die sich an Vater und Mutter vergreifen und selbst vor einem Mord nicht zurückschrecken.
      1Ti 1:10 Es gilt für Menschen, die in sexueller Unmoral leben und für Männer, die sich homosexuell an Knaben oder ihresgleichen vergehen, für solche, die Menschenhandel treiben, Lügen verbreiten, falsche Eide schwören oder sonst etwas tun, was mit der gesunden Lehre nicht vereinbar ist.
      mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt.
      Jud 1:7 Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die sich, gleicherweise wie jene, der Hurerei ergaben und anderem Fleische nachgingen, als ein Beispiel vorliegen, indem sie des ewigen Feuers Strafe

      Man sollte bei diesem Thema auch an die Kinderadoption durch Homosexuelle denken.

      „Bei der Frage der Kindesadoption durch schwule und lesbische Paare muß in einer kulturell hoch entwickelten Gesellschaft das Wohl des Kindes stets im Vordergrund stehen. Jedes Kind hat ein naturgegebenes Menschenrecht auf einen Vater und eine Mutter. Beide Geschlechter haben völlig unterschiedliche Eigenschaften, welche beim Heranwachsen eines Kindes für sein Wohl und seine Charakterprägung wichtig und unverzichtbar sind.

      Was jedoch die Befürworter einer Adoption durch Schwule oder Lesben im Auge haben, ist leider nicht das Wohl des Kindes, sondern das psychologische Wohl von gleichgeschlechtlichen Paaren, welche durch die Adoption eines Kindes das verdrängen wollen, was ihnen von Natur aus nicht gegeben ist: nämlich die gemeinsame Zeugung von Nachwuchs.

      Abgesehen davon, daß man damit schon wieder einmal die Leistungen der Frauen und Mütter beim Heranwachsen der Kinder diskriminiert, wird hier eines der elementarsten Menschenrechte – das Recht jedes Kindes auf einen realgeschlechtlichen Vater und eine realgeschlechtliche Mutter (auch bei einer Adoption!!) – völlig ignoriert und das noch völlig entscheidungsunfähige Kind in eine Zukunft gezwängt, welche es im späteren Alter völlig ablehnen könnte, was aber dann nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.“

      LG vom e.S.

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