Beweise allein genügen nicht

„Wir alle mussten schon erkennen, dass es sehr schwer ist, eine feste Überzeugung aufzugeben. Selbst wenn die Beweise, die gegen unsere Überzeugung sprechen, erdrückend sind, wir wollen sie dennoch nicht aufgeben.

Angenommen: Jemand glaubt von ganzem Herzen und lebt in seinem Glauben [das tun die Zeugen] und du legst ihm eindeutige und unbestreitbare Beweise vor, dass sein Glaube auf einer Lüge beruht, was passiert dann? Diese Person wird häufig nicht nur unerschütterlich daraus hervorgehen, sondern sogar noch mehr davon überzeugt sein, dass sie den wahren Glauben hat.

JEHOVAS Zeugen sind mit dem oben genannten Phänomen erfahrungsgemäß vertraut. Sie haben es oftmals selbst in ihrem Haus-zu-Haus-Dienst und bei Bibelstudien beobachtet, wenn sie versuchten, eine feste Überzeugung bei anderen Personen zu ändern. Was sie aber nicht bemerkt haben, ist, dass andere das gleiche Phänomen erlebten, wenn sie versuchten, die feste Überzeugung bei einem Zeugen zu ändern.

Ich hatte vierzig Jahre damit verbracht, das, was ich fälschlich für „die Wahrheit“ hielt, mit Menschen zu studieren, ihnen zu erklären und zu vermitteln. In meinem letzten Jahr als Zeuge versuchte ich dann, einigen meiner Mitältesten vorsichtig zu zeigen, dass die Wahrheit, an die wir glaubten, nicht die Wahrheit ist. Es erstaunte mich damals sehr, dass kein Ältester sich damit auseinandersetzen wollte.

Die persönliche Erfahrung belehrte mich, dass eindeutige und unbestreitbare Beweise nicht der entscheidende Faktor dafür sind, ob Menschen, die fest von einer Illusion überzeugt sind, in der Lage sein werden, zu begreifen, was mit ihnen geschehen ist.

Eindeutige und unbestreitbare Beweise (Jehovas Zeugen und die mexikanische Armee)

Ich konnte jedem Ältesten in meiner Versammlung Kopien offizieller Briefe der Wachtturm-Gesellschaft an das Zweigbüro in Mexiko vorlegen, die zeigten, dass Präsident Knorr den Zeugen in Mexiko erlaubt hatte, Regierungsbeamte auf ungesetzliche Weise zu bestechen, damit diese ihnen eine Bescheinigung ausstellten, nach der sie als Reservisten in der mexikanischen Armee eingetragen waren. Aus dieser Bescheinigung ging hervor, dass sie angeblich ein Jahr militärische Grundausbildung mit Erfolg absolviert hatten und nun den Status des Reservisten der mexikanischen Armee innehatten.

(Für Zeugen Jehovas, in allen anderen Teilen der Welt, war ein solches Verhalten inakzeptabel.)

Ich versuchte den Ältesten zu erklären, dass ich auf diese Information gestoßen sei und bat sie, an die Leitende Körperschaft zu schreiben und anzufragen, ob an diesen Briefen etwas dran sei. Ich wusste, dass die  Leitende Körperschaft auf diese berechtigte Frage keine Antwort geben würde, aber die Ältesten weigerten sich, allein schon diese Anfrage zu stellen.

Sie hatten nicht das geringste Interesse daran, zu erfahren, ob die Briefe echt waren. Ihnen bereitete nur Sorge, dass ich diese Briefe hatte. Sie fragten: „Woher hast du diese Briefe?“ Ich sagte, sie seien in einem Buch enthalten, das Raymond Franz, ein ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft, geschrieben hatte. Darauf stellten sie mir die Frage: „Und warum liest du ein Buch, das ein Abtrünniger geschrieben hat?“ Das war ihre einzige Reaktion auf die Briefe.

Später hatte ich die Möglichkeit, mich mit einem Ältesten der Versammlung zusammenzusetzen und die Briefe sorgfältig durchzugehen, damit er verstand, was sie besagten. Seine einzige Reaktion war: „Wenn die Gesellschaft nicht Gottes Organisation ist, dann kann ich eben so gut essen, trinken und fröhlich sein. Ich gehe lieber betrogen ins Grab, als herauszufinden, dass die Gesellschaft nicht das ist, was sie von sich sagt.“

„Mir ist egal, ob jedes Mitglied der Leitenden Körperschaft manchmal unehrlich ist. Ich tue, was sie sagen, weil ich weiß, dass Jehova diese Organisation gebraucht, egal was passiert.“

Diese Aussagen stammen von den „geistig reifen“ Männern, die die Leitende Körperschaft, „unter der Leitung des Heiligen Geistes“, zu Hirten der örtlichen Versammlung ernannt hat. Dies sind die Männer, von denen die Mitglieder der Versammlung Schutz vor Personen erwarten, die sie täuschen und in die Irre führen möchten.

Aber wie kann ein Ältester seine Versammlung vor Täuschung schützen, wenn er sich selbst lieber täuschen lassen möchte, als sich der Wahrheit zu stellen? Die Antwort lautet natürlich: Das kann er nicht.

Wenn Loyalität zur Organisation – egal was geschieht – wichtiger wird, als Loyalität zur Wahrheit, werden die Führer ihre Anhänger irreführen.

Nach einiger Zeit geschah Folgendes: Ein ehemaliger Ältester beklagte sich mir gegenüber, wie die Ältesten ihn vor einer gewissen Zeit, auf unfaire Weise, des Amtes enthoben hatten. Ich empfahl ihm, er möge das Buch „Der Gewissenskonflikt“, von Ray Franz, lesen. Ich sagte ihm, dass es ihm  vielleicht helfen könne, zu verstehen, warum Älteste so denken und handeln, wie sie es tun.

Am darauffolgenden Tag gab er mir das Buch zurück ohne etwas daraus gelesen zu haben und zeigte mich bei den Ältesten unserer Ortsversammlung an, die mich daraufhin wegen Abtrünnigkeit ausschlossen. Offenbar glaubten sie, dadurch die Organisation Gottes rein zu halten.

Wenn zehntausend Worte nichts ausrichten können, aber ein Wort alles …

Ein paar Tage bevor sie meinen Gemeinschaftsentzug bekannt gaben, überreichte ich etwa hundert Kopien eines zehnseitigen Briefes an Mitglieder der Versammlung, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich meine Seite anzuhören und einige Beweise anzuschauen, von denen ich wusste, dass ihre Ältesten nicht beabsichtigten, sie ihnen zu zeigen. Soweit ich weiß, zeigte kein einziger dieser Briefe bei jemandem Wirkung.

Ich traf auf eine Redensart, die vielleicht den grundlegenden Faktor erklären kann, der eindeutige und unbestreitbare Beweise null und nichtig macht. Sie lautet etwa so:

Wenn man mit jemandem zu tun hat, der bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen, kann ein Wort alles ausmachen. Wenn er aber nicht dazu bereit ist, werden zehntausend Worte nichts ausrichten.

Meine zehntausend Worte richteten nichts aus. Und es hatte den Anschein, als sei der Grund dafür, dass niemand sonst in meiner Versammlung bereit oder fähig war, sich der Wahrheit zu stellen. Ich möchte jedoch noch einmal auf das zurückkommen, was der Apostel Paulus den Thessalonichern erklärte:

Natürlich dachte Paulus dabei nicht an die Wachtturm-Gesellschaft, aber der Grundsatz, den er aufstellte, trifft auf jeden zu, wenn es um die Wahrheit über Gott geht. Er bezog sich auf gewisse Leute und sagte über sie:

„ … [weil] sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, […] darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben.“

Nach diesem Text können sich einige Zeugen deshalb nicht der Wahrheit stellen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben. Es ist offensichtlich, dass diese Ältesten sie nicht angenommen hatten, als sie mir sagten, dass es ihnen gleichgültig sei, ob sie belogen und betrogen würden. Damals war eine Menge Irrtum in ihrem Denken wirksam.

Sie „glaubten weiterhin der Lüge“, dass die Wachtturm-Gesellschaft die Organisation Gottes sei. Da es das war, was sie glauben wollten, ließ Gott sie es glauben. Soweit ich weiß, lässt Gott sie es immer noch glauben.

Diese Erklärung liefert eine mögliche Antwort auf die Frage, warum einige Zeugen Jehovas sich an dem, was in ihrer Organisation geschieht, stören, während andere, die dieselben Dinge sehen, sich nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Sie können so oft: „Ich bin in der Wahrheit,“ sagen, wie sie wollen, erst wenn sie mit der Wahrheit konfrontiert werden, wird ersichtlich, ob sie „die Liebe zur Wahrheit“ angenommen haben oder nicht.

Die verschiedenen Arten von Zeugen Jehovas

Da gibt es die Zeugen, die besorgt sind über das, was sie vor sich gehen sehen und die in der Lage sind, die Propaganda und ihre vorsätzliche Blindheit beiseite zu lassen – sie sind bereits dabei, die Beweise für sich selbst zu untersuchen. Viele von ihnen suchen im Internet nach Antworten (üblicherweise anonym).

Einige sind sogar bereit, sogenannte Abtrünnigen-Literatur zu lesen, aber sie wissen, dass sie sich auf dünnem Eis bewegen. Wenn jemand in der Versammlung, vielleicht sogar die eigenen Familienmitglieder, herausfinden, dass sie „Gottes Organisation“ einer Prüfung unterziehen, kann es sein, dass sie den Ältesten gemeldet werden, damit diese „ihr Denken zurechtbringen“.

Dieses Zurechtbringen durch Älteste läuft oft auf folgende zwei Fragen hinaus: „Glaubst du, dass die Gesellschaft Gottes Organisation ist?“ und: „Bist du bereit, darauf zu warten, dass Jehova seine Organisation berichtigt, falls sie im Irrtum ist?“ Ein „Nein“, auf eine der beiden Fragen, führt zu einem Ausschluss wegen Abtrünnigkeit.

Es gibt Zeugen, die sich entweder keiner Probleme bewusst sind (gewöhnlich Neugetaufte) oder die ganz und gar bereit sind, „darauf zu warten, dass Jehova seine Organisation berichtigt“, gleichgültig wie lange das dauert. Sie bleiben trotz der Probleme, die sie erkennen, dabei, weil sie nichts Besseres sehen können. Sie glauben immer noch: „Wir können nirgendwo anders hingehen.“

Andere bleiben, damit ihnen nicht die Gemeinschaft entzogen wird, denn das könnte ihre Beziehung zu Familienangehörigen, die nicht bereit sind, mit ihnen zusammen die Gemeinschaft zu verlassen, zerstören.

Andere wiederum bleiben, weil sie es sich gemütlich eingerichtet haben und nicht wollen, dass irgend etwas das stört. Möglicherweise ist es ihnen sogar gleichgültig, ob die Wachtturm-Gesellschaft wirklich Gottes Organisation ist oder nicht.

Es mag viele unglückliche Zeugen Jehovas geben, die entweder nicht wissen, was sie tun sollen oder nicht wagen, etwas zu unternehmen.

Einige Zeugen sind an dem Punkt angelangt, ab dem sie nur noch pro forma mitmachen, weiter auf „eine neue Welt“ hoffen und für sie beten – eine Welt, die binnen kurzem das gegenwärtige böse und gesetzlose System der Dinge ablösen wird und in der Frieden und Sicherheit herrschen werden.

Und dann gibt es noch solche, die sich trotz ihrer Zugehörigkeit zur „Organisation Gottes“ nicht allzu sehr anstrengen, nach biblischen Grundsätzen zu leben. Jedes Jahr werden Tausende von Zeugen wegen irgendeiner Art Unmoral ausgeschlossen.

Es ist nicht immer leicht, die verschiedenen Typen von Zeugen zu erkennen, besonders wenn mehr als einer anwesend ist. Beispielsweise unterhalten sich zwei Zeugen, die von Haus zu Haus, über ernsthafte Fragen oder Zweifel an Wachtturm-Lehren oder deren Verfahrensvorschriften, aber sie wagen es nicht, ihre Sorgen deutlich vor dem anderen Zeugen zu äußern. Unter sich neigen sie dazu, ihre Loyalität  gegenüber der Organisation Gottes, zeigen zu wollen. Erst wenn man privat mit ihnen redet, mögen sie bereitwilliger sein, ihre wahren Gefühle oder Sorgen zu äußern.

Egal, wie sehr sie in ihrer Vorstellung von der Organisation gefangen sind und welcher Druck auf sie ausgeübt wird, damit sie in ihr bleiben, die Gefangenschaft ist nicht so stark und der Druck nicht so groß, dass Gott ihnen nicht helfen könnte, zu entkommen. Und gleichgültig, wie lange sie schon in ihrer Illusion leben, es ist nicht so lange, dass Gott ihnen nicht helfen könnte, die Wirklichkeit zu erkennen. Mit anderen Worten: Ungeachtet dessen, wie unmöglich es vom menschlichen Standpunkt aus scheinen mag, dass Jehovas Zeugen in der Lage sind, zu erkennen, was mit ihnen geschehen ist, es ist nicht unmöglich, wenn Gott ihnen helfen will.

Welchen Personen möchte Gott helfen?

Wenn Gott Personen, die die Liebe zur Wahrheit nicht annehmen, die Lüge glauben lässt, dann hilft er vielleicht denen, die diese Liebe haben, damit sie aufhören, der Lüge zu glauben. Dieser Gedanke wird durch die Anweisungen  nahegelegt, die Paulus dem Timotheus gab und die ihm helfen sollte,  Personen, die der Lüge glauben, auf die Wahrheit aufmerksam zu machen.

Umschreibung von 2. Timotheus 2:23-26

Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig, mit Jehovas Zeugen zu streiten, sondern muss gegen sie sanft sein, der sie mit Milde unterweist, da Gott ihnen vielleicht Reue gewährt, die zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit über die Wachtturm-Gesellschaft führt, und sie wieder zur Besinnung kommen mögen.

Es ist zwar gut, wenn man Beweise hat, die die Zeugen Jehovas kennenlernen müssen und wenn man in der Lage ist, sie in sanfter und freundlicher Weise darzulegen, aber ob sie dann fähig sind, ihre Bedeutung zu erkennen, hängt letztlich davon ab, was Gott tut. Man beachte, dass es nicht die Beweise sind, die sie zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit über ihre Religion führen. Vielmehr bewirkt dies Gott, der ihnen Reue gewährt. Und nach den Worten des Paulus in 2. Thessalonicher 2:10, 11 scheint sie Gott nur denen zu gewähren, die „die Liebe zur Wahrheit annehmen“.

Es ist nicht möglich, jemanden dazu zu zwingen, diese Art von Liebe anzunehmen oder einen Zeugen, der nicht bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen, dazu zu bringen, dies zu tun. Aber vielleicht ist es möglich, verschiedenen Zeugen zu helfen, einige interessante Aussagen ihres Verkündiger-Buchs zu erkennen und es dann Gott zu überlassen, ob er sie  über die Bedeutung dessen zu Begreifen befähigt.

 

 

Mag ich nicht (148)

46 Kommentare zu “Beweise allein genügen nicht

  1. In den Kommentaren wurde ja auch Noah's Zeit angesprochen.
    Welche BEWEISE hätten damals die Menschen bewegt, an eine kommende Sintflut zu glauben,
    trotz völlig unbekanntem 'Wassers von oben > Regen'.
    Der Archenbau war ganz gewiss eine riesige Sensation,
    die schnell damals allen als stets begehrte Neuigkeit bekannt wurde,
    so ähnlich wie heute der Twin-Tower Angriff/Einsturz Globales aufsehen erregte.
    Gemäß meinem 'Kopfkino' dürfte es eine Art "Wallfahrten" von Neugierigen zur Baustelle gegeben haben, die um näher an Noah heran zu kommen, ihm Baumaterial als Gabe mitbrachten.
    Ich glaube, dass Tiere vor einer Katastrophe sonderbares Verhalten >versammeln vor der Arche, zeigen.
    Noah musste für 1 Jahr Archen-Aufenthalt Vorsorge treffen. Da hat er sicherlich nur sehr junge Tiere in die Arche hereingelassen, die weniger Versorgung benötigten und während des Jahres dann groß genug wurden. Die Flut kann nur regional auf bestimmten Breitengraden einen hohen Wasserstau verursacht, haben, denn anders wäre kein Platz zum Ablaufen des Wassers gewesen. Es kommt wirklich sehr auf ehrliches Interesse an biblischen Berichten an, um realistisch darüber zu denken.

    Aus der damalige Katastrophe können wir lernen, dass nach einer Reduzierung der Menschheit die Saat des Bösen in den Köpfen schnell wieder aufblüht >Nimrod …
    Diese "Saat" ist Satans Lug+Trug +Hirngespinste in den Köpfen von Menschen, dies gehört entfernt.

  2. Die beschriebene Unvernunft suche ich schon lange zu analysieren:

     
    Warum sind Vernunft und Verstand des Menschen oft so schwach oder versagen völlig?
     
    Beim total gesunden Menschen ist das eigentlich überhaupt nicht der Fall.
     
     
    Was schwächt denn erfahrungsgemäß schnell Vernunft und Verstand beim Menschen?
     
    Außer Krankheit, schwächen besonders Drogenkonsum, Sucht, Wahn, Gier, Illusionen, Hirngespinste, Lug+Trug stark Vernunft u. Verstand.
     
     
    Frage dann mal einen Drogensüchtigen, ob er aus seiner Erfahrung lernt und die Schädlichkeit erkennt!
     
    Der wird damit überfordert sein, wegen stark geschwächtem Verstand u. Vernunft.
     
    Er kann nur seine eingeschlagene „Rutschbahn“ weiter hinunter rutschen und kaum zurückklettern.
     
     
    Das große ewige Problem ist einfach ein generationen-übergreifendes Suchtverhalten, eine Realitätsflucht in Ersatzwelten.
     
    Diese aber unerkannte größte Droge sind Realitätsflucht, Hirngespinste, Fantasien und Illusionen mit Lug+Trug.
     
    Die Menschenwelt trieft nur so davon, jeder wirft es dem anderen vor, nur selbst spricht jeder sich frei davon.
     
     
    Fantasiegebilde können vielfältig und sehr bunt sein - genau wie FEUER auch.
     
    Bei beiden gibt es eine schädliche und eine nützliche Seite!
     
    Allerdings unterscheiden sich Feuer und Fantasie in ihrer zeitlichen Schadens-Verzögerung.

     
    Die Menschen lieben eine starke blühende Fantasie, ihr Kopfkino hat Dauerbetrieb.
     
    Weil hier ein Schaden vorwiegend verzögert eintritt, deshalb hat man zunächst unbekümmert Spaß daran und ignoriert Vernunft und Verstand.
     
    Jede Art Weltverbesserung erfordert eine Verbesserung des menschlichen Grund-Verhaltens und seiner Motive.
     
    Der Mensch muss Verstand und Vernunft besser vor Schwächung und Versagen schützen.
     
    Genau das wollte Gott mit dem Baum der Erkenntnis klar machen.
     
    Er darf sich durch technische Spitzenleistungen des Verstandes einerseits,
     
    nicht blind machen lassen gegenüber dem Versagen, was sich durch viel Leid+Elend zeigt.
     
    Auf so vielen Gebieten haben die Menschen erhebliche Fortschritte gemacht, warum bleibt trotzdem immer das Leid+Elend unverändert?  Welche dunklen verborgenen Mächte halten das Leid+Elend gnadenlos aufrecht?
    Die gesamten religiösen Kulte sind eine „äußere Form der Gottseligkeit“ …
     
    genau betrachtet, sind sie eine Verhöhnung Gottes, statt inbrünstiger Liebe zu ihm.
     
     Unsere Gedanken und Fantasie mag ja grenzenlos buntes Vielfältiges produzieren.
    Dabei muss aber doch auch eine Schadensgrenze erreicht werden, die nicht überschritten gehört.
    Schadensgrenze und Schmerzgrenze mögen da zweierlei sein.
    Manche „Lust“ kann verzögert großen Schmerz und Schaden kosten. >>
    Lust+Leid, Glück+Glas liegen oft beieinander.
     
    Ist da ein kein vernünftiges Unterscheidungsvermögen mit Verstand möglich? Warum?
    Es gibt törichte reichlich unsinnige Gedanken (Meinungen) und Fantasien, die sogar tödlich enden, wenn sie ausgeführt werden.
    Somit ist eine Grenze, Bezähmung nötig.
     
    Ohne dass Fantasie, Gedanken und Meinungen ins unrealistische übertrieben werden, bleibt noch reichlich Spielraum in der Realität übrig.
     

  3. M.N., du hast ein hochernstes und -aktuelles Thema angeschnitten:

    ...Erzählung des Korans von denen des Alten Testaments, müssen berücksichtigt werden. Jene Erzählungen wurden mehr als ein Jahrtausend später verfasst... 

    Der Koran übernahm vergangene Historie, plus religiösen Hintergrund, veränderte ihn etwas, oder schmückte ihn aus. Viele Namen wurden für den Eigenbedarf geändert: aus Abraham wurde zu Ibrahim u.v.a.m., wie M.N. zeigte, so wurde aus Noah der Nuh - diese Neuanpassung geht bis zu Jesus, dem billigte man zwar noch die Rolle eines Propheten zu, aber er wurde durch Mohameds Prophetentum weit übertroffen. So macht man sich selbst zur Kernreligion, wo deren Allah über all den anderen Göttern steht.

    Seit Jahren denke ich schon, es ist eine Religion die der typischen Voraussage  "Antichrist" wie eine Vorlage, wie ein Spiegel, dient. Und die Spitzen dieser Religion verteidigen z.B. vehement Jerusalem, sie eignete sich das Grundstück Jehovas an und grenzte es von deren natürlichen Nachkommen ab. Es ist dies der islamische "Tempelberg", den sie als ihren Eigenbesitz verteidigen. Der aktuelle Verdacht der Übernahme, aus jüdischer und christlicher Tradition, wurde ab dem 7. Jahrhundert verwirklicht.

    Der Kampf um die Vorherrschaft, ist doch schon sehr lange, geht an einer JW.org, sowie an der gesamten Christenheit, förmlich vorbei. Der Ideologiefeind sitzt ja schon in den eigenen Mauern...

    Welcher "endzeitliche" Plan schon lange vorliegt, den beschreibt Joel Richardson im Buch:

    Der Islamische Antichrist

    Oder:

    Ist der Islam unsere Zukunft?

    http://www.crash-news.com/web/wp-content/uploads/2012/12/Der-Islamische-Antichrist.pdf

    Der Inhalt ist überhaupt nicht rassistisch, wie gerne unterstellt wird, denn nicht die  Rasse löst die Gefahr aus, sondern die  ➽  Religion!

     

    Das sollte uns erfahrungsmäßig doch irgendwie bekannt vorkommen...

     

  4. Noomi

     
    Halöchen Meereswoge Danke für deine lieben Worte, sie sind Labsal auf meine müde Seele. Sie haben mir echt gut getan. Du musst wissen, dass auch ich Deine Kommentare immer sehr gerne lese. Sie sind immer sehr liebevoll, stimmen versöhnlich und glätten die Wogen schön aus, wenn die Stürme etwas rau geworden sind. Dasselbe wie du möchte ich auch Boas sagen. Es ist wundeschön, wenn wir den Geist des Christus in dieses Forum einbringen zur gegenseitigen Ermunterung und zur Stärkung unseres Vertrauens. Ich wünsche Allen eine gute Nacht, seid unseren unsere beiden Höchsten anbefohlen.
    LG Noomi
     

  5. Noomi

     
    Hallo Georg Markowitz
    Habe soeben ein Buch von Pinchas Lapide gelesen und  ein paar Sätze daraus möchte ich noch meinem letzten Kommentar hinzufügen.
    Der Glaube ist nicht Wissen, wohl aber Gewissheit, die nur echte Gläubigkeit zu schenken vermag.  (kennen wir ja aus Hebräer 11)
    Weder das Geheimnis Gottes noch der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung lässt sich durch Rechenaufgaben lösen – eine Unmöglichkeit, die gläubige Menschen mit ganzem Herzen bejahen, denn das Sichvergewissernwollen und Sicherstellen des Glaubens ist doch nichts als Unglaube, der sich an irdische Greifbarkeiten klammert.
    Aber du bist nicht alleine, auch ich gehöre zu denjenigen, die immer forschen, grübeln, vergleichen und Alles hinterfragen. Das mache ich deshalb, weil ich mir nie wieder etwas über den Kopf stülpen lassen möchte. Dabei habe ich immer wieder Höhenflüge, die mich in meiner Gewissheit und meinem persönlichen Glauben bestärken. Bei Vielem, das ich als JZ gelernt oder anerzogen bekommen habe, musste ich umdenken, was nach über 60jähriger Zugehörigkeit, nicht immer einfach ist. Wenn ich nicht weiterkomme beim Grübeln, ja dann mache ich mir bewusst, dass ich noch nicht Alles verstehen muss. Wenn Gottes Geist mir beim Lesen der Bibel (verschiedene Übersetzungen) hilft dieses oder jenes besser zu verstehen, wird es geschehen – alles zu seiner Zeit. Das wiederum gibt mir innere Ruhe und die Gelassenheit, dass ich gut aufgehoben bin in der Hand meines himmlischen Vaters und Jesus Christus.
    LG Noomi
     

    1. Meereswoge

      Hallöle, ml Schwester Noomi, nun setze ich mich gleich mal unter Deinen Kommentar. Eigentlich wollte ich Dir schon lange schreiben, um mich bei Dir für Deine Kommentare zu bedanken, die einen starken Glauben sprechen lassen, mit denen ich fast immer im Einklang bin. Macht vielleicht unser Alter.... Du bist auch so eine liebe Noomi. Ich mag sie sehr, wegen ihrer Demut, ihrem Weitsinn und vor allem Gottvertrauen. Auch daß sie die beiden Moabiterinnen als Töchter liebte und den Freiraum im göttlichen Gesetz nutzte.....Fein, daß Du diesen Namen trägst. In herzlicher Liebe,  Meereswoge

      Nun bin ich so frei und schreibe noch paar Zeilen darunter

       

      Hallöle, ml Bruder Boas.....als ich nach einem wunderschönen Sonnenuntergang nach Hause kam, dachte ich so bei mir: Mal sehen, was meine lieben Brüder und Schwestern so schreiben an einem herrlichen, warmen Herbsttag. So las ich Deine Zeilen und war voller Freude, daß es immer wieder liebe Schreiber gibt, die darauf achten, das wir alle Kinder Gottes sind und unserem Friedefürsten folgen wollen. Du hast eine ruhige Art, das zu auszudrücken, nicht wie die  'Donnersöhne', die Jesus sehr liebte, und so manchen 'Rüffel' von ihm einstecken mußten....

      Herzlichen Dank! LG an Deinen Vati und Dich.    Meereswoge

       

       

       

       

  6. Noomi

    Herr Markowitz
    Demjenigen, der eingerichtet
    hat, dass jeden Tag die Sonne aufgeht haben Abel, Henoch, Noha, Abraham, Isaak,Jakob u.s.w. geglaubt. Ihr Glaube war auf einem tiefen Vertrauen ihrem Gott gegenüber gegründet.
    Ohne je, von einem Plan zu erfahren?
    Ohne Bibel oder andere religiöse Schriften?
    Ohne tausende Bücher die sich nur mit der Interpretation dieses einen Buches befassen
    Nur durch ihren Glauben und durch tiefes Vertrauen in
    ihren Schöpfer und Gott sind sie zum Ziel gebracht worden
    .
    22 Nein, ihr seid zu dem Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem,herangetreten und zu vielen Tausenden von Engeln, zu einer Festversammlung
    23 und zur Gemeinde der im Himmel aufgeschriebenen
    Erstgeborenen und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der
    vollendeten Gerechten,

    24 und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zum Blute der
    Besprengung, das Besseres14 redet als (das Blut)
    Abels. (Menge)

    Dieses tiefe Vertrauen zu haben ist eine Herzens-Angelegenheit und ich
    wünsche, dass sie es bekommen, mit Gottes Wort und seinem Geist, um in die Ruhe Gottes einzugehen. Was braucht es mehr??
    LG Noomi
     

     

  7. Georg Markowitz

    ..... ich war dabei .....

    ..... 1995 ausgeschlossen  ....

    ..... suche seit vielen vielen Jahren ....

    ..... bin überzeugt von "intelligent design" ....

    ..... hat diese Intelligenz tatsächlich einen Plan? ....

    ..... wenn ja, wie kann ich diesen Plan erfahren? ....

    ..... durch die Bibel oder andere religiöse Schriften? ....

    ..... würde diese Intelligenz ein Buch inspirieren, wäre es dann nicht einfach, logisch, ohne Widersprüche und vor allem ohne Interpretationsspielraum verfasst?  ...

    .... es gibt tausende Bücher die sich nur mit der Interpretation dieses einen Buches befassen ....

    .... ich werde meine Suche fortsetzten ...

    .... ob die Zeit die mir noch bleibt ausreicht um eine Antwort zu finden? ....

    .... nur eines weis ich mit Sicherheit - in ein paar Stunden geht wieder die Sonne auf ....

     

    1. Tommy

      Guten Tag Herr Markowitz,

      eine sehr berechtigte Frage und vielleicht auch Auslegung.

      Darf ich die Frage stellen, wo sich die Schrift in Ihren Augen widerspricht?

      Tommy

    2. Ede an Georg Markowitz

      Hallo Georg Markowitz

      ..... würde diese Intelligenz ein Buch inspirieren, wäre es dann nicht einfach, logisch, ohne Widersprüche und vor allem ohne Interpretationsspielraum verfasst?  ...

      Sicherlich! Sie würde und hat dieses Buch verfasst.

      Welche ist die richtige Sichtweise, die diese Intelligenz im Sinn hatte, damit dieses Buch logisch und ohne Widersprüche verstanden werden kann. Das kann dir derzeit kein Mensch sagen. Dies zu wissen fordert diese Intelligenz auch nicht. Aber sie verlangt die beabsichtigte Suche danach und die Bereitschaft sich zu ändern, wenn man einen Teil davon verstanden hat. Deshalb ist bereits der Weg zur vollen Erkenntnis das Ziel und neue Erkenntnisse fortgesetzt aufzunehmen bedeutet dann ewiges Leben. (Joh. 17:3)

      Ede

  8. Heinz

    Es gibt wohl mehr Menschen als wir für möglich halten, die gerne andere für sich denken lassen. Das ist viel bequemer, als selbst nachzforschern, zu hinterfragen, Schlussfolgerungen zu ziehen, eigene liebgewordene Ansichten zu korrigieren etc.

    Hinzu kommt ein Elitedenken, ganz nach der pharisäischen Einstellung "Herr, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie diese da".

    Da wirken Fakten, die diese Einstellung stören, einfach lästig. Das muss man sich nicht antun, "man ist schließlich in der Wahrheit".

    Niemand ist so blind, wie jemand, der nicht sehen will.

  9. Anna

    Lieber Lupo

    Liebe Schwestern und Brüder

    Sich einzugestehen,  dass man mit der Organisation einer Fata Morgana nachgelaufen ist mag schmerzhaft sein.

    Die Befreiung jedoch tut gut. Es scheint mir allerdings schwierig die Brüder mit Beweisen zu konfrontieren. Sie wollen es nicht wissen.

    DON Cameron beschreibt dies.

    Lg Anna aus der Sonne im Ausland

  10. Frank&frei

    Lieber Wolf alias Lupo, wie Recht du hast.

    Die Zeugen sind seit Russel "in der Wahrheit", die seither eine Metamorphose nach der anderen durchmacht. Mit dem "neuen Licht" formen sie ihre Doktrin beliebig um. Ich habe ähnliche Erfahrung gemacht. Die vom WT ernannten Ältesten kleben an ihrer Nomination wie die Fliegen auf dem Fladen.

    Satan ist der Gott der Welt, er hat alle Religionen ausgehöhlt .ein ehemaliger Jesuit, ein Alberto, hat berichtet, dass ihr SJ Unterweiser das zugeben. Alberto wurde umgebracht.

    Der Misscondukt der AG wird zu deren völligen Entkleidung und Konfistörung ihres Habens führen. Warten wir es ab, große Entwicklungen nahen

    1. Kritische Einschätzung

      „Zeugen Jehovas - eine Kritische Einschätzung. - Das Hauptproblem Gemeinschaftsentzug ... ... ist emotionale Erpressung und verstösst gegen die Menschenrechte - Ankonditionierte Angst… ...und erschwerte Persönlichkeitsentwicklung - Zeugen Jehovas - Vorgaben durch die Gruppe  Permanente Indoktrination –17.5 Stunden pro Woche  Starke Einbindung auch der Kinder und Jugendlichen  Bluttransfusionen verboten  Keine höhere Bildung  Rigide Sexualmoral  Soziale Isolation  Kein politisches oder gesellschaftliches Engagement  Keine Mitbestimmung möglich – Kritik führt zum Ausschluss  Strukturen und Lehre fördern Formen von Missbrauch Ächtung oder Gemeinschaftsentzug ist eine Art von oben verordnetes Mobbing. Geschähe das auf einem Schulhof, würde die Schulsozialarbeiterin eingeschaltet oder es käme eine Gewaltpräventionsstelle zum Einsatz. In einer Firma riefen solche Praktiken einen Ombudsmann auf den Plan. Und in einer Behörde führten solche Machenschaften zu einem politischen Skandal. Es verstösst gegen die Menschenrechte und die Verfassung, wenn Familien und Beziehungen auf Druck von aussen auseinandergerissen werden. Laut Artikel 16 der Menschenrechte hat die Familie Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat. Und jeder Mensch hat nach Artikel 18 das Recht auf Gedankens -¬, Gewissens -¬ und Religionsfreiheit – ein Recht, das die Wachtturm ¬‐ Gesellschaft für sich beansprucht, ihren Mitgliedern aber nicht gewährt.“

  11. Meereswoge

    Guten Abend, lieber Bruder Lupo, vielen Dank für Deine Mühe! Bei meinem Versuch, die mir lieb gewordenen Brüdern und Schwestern und meine Familie zu "untersuchen" in welche Kategorie ich sie einordnen würde, werde ich echt traurig. Du hast es so treffend beschrieben. Und das Hamsterrad dreht sich auch mit dem Wissen weiter, das sehr vieles unserem Vater und seinen Sohn keine Ehre macht, sondern Schmach auf sie bringt.

    Zum Glück gibt es noch die beruhigende Wahrheit, das unsere Höchsten im Herzen sehen, wer Liebe zur Wahrheit hat, und sie im rechten Augenblick befreien können.

    Diese Gewissheit bringt die Hoffnung, den Glauben und die Liebe zum Tragen.

    LG der Hoffnung!  Meereswoge

  12. Andre

    Hallo Bernhard,

    ist das Wunschdenken von dir ? Ich glaube viel, das aber nicht. Nein, nicht im entferntesten.

    Du weißt doch, wie sie jetzt darauf reagieren - siehe den Kommentar von Nordisch by nature.

    Genau so ist es. Du hoffst dich zu freuen und wirst enttäuscht sein. Und die lieben ZJ leben weiterhin brav in ihrem geistigen Paradies.

    Andre

    1. Omma@Andre

      Lieber Andre,

      bei deinem Kommentar und dem von Nordisch by nature musste ich an die Unterhaltung Jesu mit seinen Jüngern denken, die wir in Matthäus 13 finden:

      Matthäus 13: 10-16   (NGÜ)
      10 Die Jünger kamen zu Jesus und fragten ihn: »Warum verwendest du Gleichnisse, wenn du zu den Leuten redest?«
      11 Er antwortete: »Euch ist es ´von Gott` gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen ist es nicht gegeben.
      12 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
      13 Das ist der Grund, warum ich in Gleichnissen zu ihnen rede. Sie sehen und sehen doch nicht, sie hören und hören doch nicht und verstehen auch nichts.
      14 An ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas: ›Hört zu – ihr werdet doch nichts verstehen. Seht hin – ihr werdet doch nichts erkennen.
      15 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, ihre Ohren sind verstopft, und ihre Augen halten sie geschlossen. Sie wollen mit ihren Augen nichts sehen, mit ihren Ohren nichts hören und mit ihrem Herz nichts verstehen und wollen nicht umkehren, sodass ich sie heilen könnte.‹
      16 Ihr aber seid glücklich zu preisen! Denn eure Augen sehen, und eure Ohren hören. 
      Lieber Andre, du schreibst an Bernhard: "Du hoffst dich zu freuen und wirst enttäuscht sein. Und die lieben ZJ leben weiterhin brav in ihrem geistigen Paradies."

      Jesus zeigt uns, wie wir wirklich Freude und Glück empfinden können, wenn er im Vers 16 sagt: Ihr aber seid glücklich zu preisen! Denn eure Augen sehen, und eure Ohren hören.

      Ja, wahres Glück können wir dadurch erlangen, wenn wir uns mit der Bibel befassen.  Schauen wir nach vorn und nicht zurück! Was sagte Jesus?

      Matthäus 15:14   (Schlachter 2000)
      14 Lasst sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen.

      Oder denken wir an die Einstellung des Apostels Paulus:

      Philipper 3:8, 13   (NGÜ)

      8 Mehr noch: Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen ist etwas so unüberbietbar Großes, dass ich, wenn ich mich auf irgendetwas anderes verlassen würde, nur verlieren könnte. Seinetwegen habe ich allem, was mir früher ein Gewinn zu sein schien, den Rücken gekehrt; es ist in meinen Augen nichts anderes als Müll. Denn der Gewinn, nach dem ich strebe, ist Christus;

      13 Geschwister, ich bilde mir nicht ein, das Ziel schon erreicht zu haben. Eins aber tue ich: Ich lasse das, was hinter mir liegt, bewusst zurück, konzentriere mich völlig auf das, was vor mir liegt,

      Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

      1. das Urmel@Omma

        Guten Morgen liebe Omma, natürlich auch liebe Grüße an den Oppa,

        Herzlichen Dank, für Deine Info. Unsere liebe Fox und ihre Kommentare, habe ich hier schon sehr vermisst. Wenn Du mit ihr telefonierst, übermittle ihr ganz liebe Genesungswünsche und den Segen unserer Höchsten

        Allen ein wunderschönes sonniges herbstliches Wochenende🌻🍁🍂

        Euer Urmel.

  13. Noomi

     
    Hallo Bernhard Schüler   Spätestens dann, wenn die Führer der Wachtturm-Gesellschaft in allen Ländern wegen ihres Verhaltens bei Kindesmissbrauchsfällen und wegen ihres Kritikverbotes öffentlich staatlich zur Rede gestellt werden
     
    Glaubst du wirklich daran?? Australien ist nicht die ganze Welt
     
    Nimm das Beispiel von Kanada über das Ausschlussverfahren!!
     
    https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/jw/region/kanada/oberster-gerichtshof-entscheidet-ueber-gemeinschaftsentzugsverfahren/
     
    Auszug:  Im Gerichtsfall Versammlung Highwood von Jehovas Zeugen (Rechtskomitee) gegen Wall entschied der Oberste Gerichtshof von Kanada am 31. Mai 2018 einstimmig, dass „Religionsgemeinschaften die Freiheit haben, festzulegen wer ihr Mitglied sein kann und unter welchen Voraussetzungen.“
     
    In seinen Ausführungen über die Gründe für die Entscheidung erklärte Richter Malcolm Rowe vom Obersten Gerichtshof im Namen des neunköpfigen Richtergremiums: „Regeln und Handlungsweisen einer bestimmten Religionsgemeinschaft können mit der Auslegung religiöser Lehren einhergehen, wie es hier der Fall ist. Die Gerichte sind weder berechtigt noch in der Lage, sich mit strittigen Fragen religiöser Lehren zu befassen.“ (meine Einfügung Z.B. Zweizeugenregelung)
    Philip Brumley, Justiziar von Jehovas Zeugen, sagt: „Mit dieser Entscheidung schließt sich Kanadas Oberster Gerichtshof den Obersten Gerichten von Argentinien, Brasilien, Ungarn, Irland, Italien, Peru, Polen und den Vereinigten Staaten an, die ebenfalls unser Recht anerkennen, dem biblischen Vorbild zu folgen, wenn es um Voraussetzungen geht, die jemand als Zeuge Jehovas erfüllen muss“ (1. Korinther 5:11; 2. Johannes 9-11).
     
    LG Noomi
     

    1. Ede an Noomi

      Guten Abend Noomi

      Eine kleine Geschichte...

      Vier Brüder unterhielten sich darüber, seit wann es Zeugen Jehovas gibt.

      Der erste Bruder meinte, dass es Zeugen Jehovas seit Adam geben müsse, denn er hatte schließlich Henoch von Jehova erzählt.

      Der zweite Bruder meinte das es Zeugen Jehovas seit Noah geben müsse, denn Noah wurde von Jesus lobend als Prediger der Gerechtigkeit erwähnt.

      Der dritte Bruder meinte, dass es Zeugen Jehova bestimmt seit der Anerkennung der Israeliten als seine Zeugen durch Jehova geben müsse, denn Jehova kann sich nicht irren.

      Der vierte Bruder meinte, dass es Zeugen Jehovas spätestens seit Jesu irdischem Lauf geben müsse, denn Jesus war der größte Zeuge seines Vaters Jehova.

      Wer hatte recht? Alle Brüder hatten recht! Denn alle genannten Personen waren Zeugen Jehovas, aber keiner von ihnen war Mitglied in der gleichnamigen Glaubensgemeinschaft, weder Adam, noch Noah, oder die Israeliten und auch nicht Jesus.

      Welche Voraussetzungen muss man somit erfüllen, um eine Zeuge Jehovas zu sein? Man muss Zeugnis für Jehova ablegen können.

      Welche Voraussetzungen erfordert es, um Mitglied in der gleichnamigen Glaubensgemeinschaft zu sein oder zu bleiben? Man muss der Organisation mehr als Gott gehorchen.

      Ede

      1. Störtebeker

        "Noah wurde von Jesus lobend als Prediger der Gerechtigkeit erwähnt."

        Nur der Richtigkeit halber, es war Petrus und nicht Jesus. 2. Petr. 2:5

      2. M.N.

        Liebe Leute,

        vergessen wir doch bitte ganz schnell dieses Starren auf das "Jehovas Zeugen/Zeugen Jehovas"-Etikett - es ist völlig irrelevant, unwichtig, überflüssig wie ein Kropf, denn es taucht im Gegensatz zur Bezeichnung "Zeugen Jesu" ("Ihr werdet Zeugen VON MIR - Jesus - sein...") NIRGENDS in der Bibel auf, auch in Jes 43,10.12 nicht. Es ist ein auf einem Missverständnis und einer Falschanwendung dieser Jesajaverse beruhender Kunstbegriff, eine künstlich erschaffene Wendung, ein "Unwort", ersonnen zu dem Zweck, sich von anderen, nicht genehmen und zum Feindbild erklärten Gemeinschaften zwecks Schaffung einer starken eigenen Gruppenidentität abzugrenzen.

        Zu WEM hatte JHWH einst (EINST!) gesagt: "Ihr seid meine Zeugen"? Richtig: Zum "Bundesvolk" des "Alten Israel" - ZU NIEMANDEM SONST, siehe Ps 147,19 - Großschreibung zur Betonung hinzugefügt:

        "Er verkündete JAKOB sein Wort, ISRAEL seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen. SO HANDELTE ER AN KEINER NATION..."

        Vgl. mit Deut 7,6 "Du bist JHWH, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat JHWH, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk seines Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind", oder Röm 3,1.2 "Was ist nun der Vorzug des Juden oder was der Nutzen der Beschneidung? Viel in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind IHNEN die Aussprüche Gottes anvertraut worden."

        Ich darf aus dem Glossar zitieren ("Ihr seid meine Zeugen"):

        "Laut Jes 43,10.12 von Gott gebrauchte Bezeichnung für sein Bundesvolk, das "Alte Israel"; von der WTG seit 1931 usurpiert und auf sich selbst "umgebogen", obgleich aus dem gesamten Kontext dieser Verse deutlich wird, dass sich Gott hier ganz spezifisch und ausschließlich an die damalige jüdische Nation richtet, siehe z. B. Jes 43,1, oder auch das größere kontextuelle Umfeld, Jes 41,8.14 und 44,1.2; siehe "Zeuge(n)". Die WTG sucht zu ihrer "Doppelte/Mehrfache Erfüllungs"-Doktrin Zuflucht, um "einfach so" zu behaupten, diese an das "Alte Israel" gerichtete Aussage Gottes würde sich heute an der WTG/an "Jehovas Zeugen" erfüllen, ohne dass es hierfür auch nur den Ansatz eines biblischen Beweises oder Grundes gibt. Die Selbstbetitulierung der WTG als "Zeugen Jehovas" bzw. "Jehovas Zeugen" unter Falschanwendung von Jes 43,10-12 ist eine Anmaßung und Erfindung Rutherfords. Deshalb muss im Sinne von Jer 14,14.15; 23,21 und 27,15 ("Ich habe die Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen. Ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt") festgestellt werden, dass sich die WTG betreffs der von ihr für sich selbst beanspruchten Gotteszeugenschaft einen "Schuh anzieht, der ihr nicht gehört". Sie maßt sich einen "göttlichen Auftrag" an, der ihr nie gegeben wurde...

        ...

        Betreffs der "Gotteszeugenschaft" des "Alten Israel" muss im Hinblick auf den von der WTG zum göttlich/christlichen Hauptgebot erhobenen "Predigtauftrag" klar festgestellt werden, dass dieses "Bezeugen" nicht dadurch geschah, dass Israeliten in die umliegenden Nationen ausgezogen und dort in WTG-Manier "Haus-zu-Haus -/ Predigtdienst" verrichtet und dort Proselyten gemacht hätten. Wie Jos 2,9-11; 4,23.24; 5,1 u. a. zeigen, gab Israels Existenz und Geschichte, die Befreiungstaten Gottes i. V. mit dem jüdischen Exodus aus Ägypten und danach, Zeugnis; die gesamte Nation hätte durch ihr Hochhalten der Bundesgesetze und die dadurch bewirkten und daraus resultierenden Segnungen Zeugnis gegeben (siehe Deut 28,10), nicht durch ein "Überbringen einer Botschaft auf Einzelbasis"/durch "Predigen" an andere Nationen. Der Bericht in Jos Kap. 9 betreffs der Gibeoniter zeigt, dass aufgrund dieses Zeugnisses andere Nationen ZU DEN ISRAELITEN KAMEN – nicht umgekehrt – und sich ihnen unterwarfen bzw. sich ihnen in ihrer Anbetung anschlossen, wie auch das spätere Beispiel der Proselyten wie z. B. des Äthiopiers Ebed-Melech u. a. zeigt."

        Mehr hierzu siehe im o. a. Glossarartikel. Die Obsession der WTG/der ZJ mit dieser rein menschlichen, ihnen von "da Judge" gewaltsam übergestrippten Etikettierung kann man getrost in den Orkus entsorgen.

        Gruß,
        M.N.

      3. M.N.

        Hier noch ein Addendum zu "Noah ein 'Prediger' als Stütze der WTG-'Predigtdienst'-Anweisung: Noah ein 'Vorbild' für heutige JW.Org-Predigtdrohnen", und ich zitiere wieder aus dem Glossar, Eintrag "Prediger":

        "Unabhängig von der Tatsache, dass Noahs Mandat tatsächlich göttlichen Ursprungs, und Noah (im Gegensatz zur WTG) von Gott inspiriert war, muss gesagt werden, dass der zugrundeliegende Begriff für "Prediger" – κῆρυξ kēryx (κήρυκα kēryka im Akkusativ), wovon sich die Begriffe "kērýgma" und "kērýssō" ableiten, siehe "Predigen"  – zwar im Sinne eines "Ankündigers" oder "Verkünders", der Anderen eine Botschaft überbringt oder Informationen mitteilt, aufgefasst werden KANN (gemäß diversen Quellen war Noah laut jüdischer Tradition in verkünderischem Sinne tätig), aber nicht zwingend ausschließlich in diesem Sinn verstanden werden MUSS; andere Ü verwenden statt der Vokabeln "Prediger" oder "(Ver)Künd(ig)er" den Begriff "Herold" (Menge; ESV; NET et al.), und diverse Kommentatoren bemerken betreffs Noahs Wirken als "Herold" wie folgt:

        (Sorry für die vielen Englischtexte, aber es gibt ja translate.google.com ;-))

        'Commentary on the Holy Scriptures: Critical, Doctrinal, and Homiletical' von Johann Peter Lange:

        "He stood up against the world…" (was auf vielerlei Weise – nicht nur oral/rednerisch – stattfinden kann.)

        'Expository Notes' von Dr. Thomas Constable:

        "By his words and deeds, Noah proclaimed righteousness to his ungodly neighbors."

        'Exposition of the Whole Bible' von John Gill:

        "a preacher of righteousness; of the righteousness of God, in all his ways and works, …and of civil and moral righteousness among men, both by words, during the building of the ark, and by works, by his own example, in his righteous life and conversation…"

        'Horae Homileticae' von Charles Simeon:

        "Noah... maintained his steadfastness amidst all the aboundings of iniquity..."

        'The Biblical Illustrator' von Joseph Exell:

        "Both in his doctrinal instructions and exemplary life he was a preacher of righteousness."

        'The Pulpit Commentaries':

        "A preacher of righteousness. The Old Testament narrative does not directly assert this; but "a just man and perfect," who "walked with God" (Genesis 6:9), must have been a preacher (literally, "herald ") of righteousness to the ungodly among whom he lived. Josephus, in a well-known passage ('Ant.,' 1 Peter 1:3, 1 Peter 1:1), says that Noah tried to persuade his neighbours to change their mind and their actions for the better." (Man bemerke die Unsicherheit der "must have been"-Passage. Die Festlegung des Wirkens als "Herold" in verkünderischem Sinne stützt sich nicht auf präzise Informationen des AT, sondern auf die jüdische Tradition.)

        Da Heb 11,7 explizit erklärt, dass Noah DURCH DAS BAUEN DER ARCHE – nicht durch "Verkünden einer Gerichtsbotschaft" – "die Welt verurteilte" (δι’ ἧς κατέκρινεν τὸν κόσμον di' hēs katékrinen tòn kósmon, "durch dieses (rückbezüglich auf das direkt davor erwähnte Bauen der Arche verweisend) verurteilte er die Welt"), kann innerhalb eines strikt biblischen Rahmen lediglich konstatiert werden, dass Noah DURCH DIE TÄTIGKEIT DES BAUENS DER ARCHE als "Herold" wirkte; die Vorstellung von Noah als einem "oral/rednerisch tätigen Prediger/Verkündiger einer göttlichen Gerichtsbotschaft" stützt sich auf reine Mutmaßung, die nur durch die jüdische Tradition, nicht aber durch das AT im Sinne von "sola scriptura" belegt wird."

        (Zitatende)

        Also auch hier wieder gilt "Was WIRKLICH in der Bibel steht, und was nicht."

        Gruß,
        M.N.

        1. Ede an M.N.

          Guten Abend M.N.

          (1. Mose 6:9) . . .Noah war ein gerechter Mann. Er erwies sich als untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit dem [wahren] Gott.?
          (1. Mose 6:13-14) . . .Danach sprach Gott zu Noah: ...14 Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes. . .
          (1. Mose 6:22) . . .Und Noah ging daran, gemäß allem zu tun, was Gott ihm geboten hatte. Geradeso tat er.

          Zur Zeit Noah gab es noch keinen Regen. Sintflutartige Überschwemmungen waren daher undenkbar. Noah offenbarte den gleichen Glauben wie Abraham und tat genauso, wie der Vater ihm gesagt hatte.

          Ein schwimmendes Haus zu bauen erschien daher absolut verrückt zu sein. Möglicherweise erklärte Noah seinen aufmerksam gewordenen Nachbarn, warum er die Arche baute und erzählte ihnen von seinem Glauben und sein Vertrauen zum Vater. Die riesige, weit sichtbare Arche in Verbindung mit Noahs Erklärung über seinen Glauben war damals das größte Zeugnis, das gegeben werden konnte.

          Darüber, ob Noah zu seinen Nachbarn ging und ihnen vom Bau der Arche erzählte, sagt die Bibel nichts. Dennoch war es angemessen, dass Petrus Noah unter Leitung des Heiligen Geistes einen „Prediger der Gerechtigkeit“ (2. Petrus 2:5) nannte. Noah und Frau, sowie seine Söhne und Schwiegertöchter wurden als einzige Menschen von Gott aus einer gottlosen Welt gerettet.

          Ede

        2. M.N.

          Völlig richtig, lieber Eddie - meine Worte, oder?

          Interessant, dass Du den Passus "Noah ging daran, gemäß allem zu tun, was Gott ihm geboten hatte. Geradeso tat er" aus Gen 6,22 zitierst. Hier stellt sich nämlich die Frage: Ja WAS GENAU hatte "Gott ihm geboten"? Genau WORIN besteht "ALLES, was Gott ihm geboten hatte", und "Alles" = "ALLES" - nicht mehr, nicht weniger.

          Verse 14 - 22 als Vollzitat:

          Mache dir eine Arche aus Goferholz; mit Zellen sollst du die Arche machen und sie von innen und von außen mit Pech verpichen!
          Und so sollst du sie machen: Dreihundert Ellen sei die Länge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breite und dreißig Ellen ihre Höhe.
          Ein Dach sollst du der Arche machen, und zwar nach der Elle sollst du sie von unten nach oben fertigstellen; und die Tür der Arche sollst du in ihrer Seite anbringen; mit einem unteren, einem zweiten und dritten Stockwerk sollst du sie machen!
          Denn ich, siehe, ich bringe die Wasserflut über die Erde, um alles Fleisch unter dem Himmel, in dem Lebensodem ist, zu vernichten; alles, was auf der Erde ist, soll umkommen.
          Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.
          Und von allem Lebendigen, von allem Fleisch, sollst du je zwei von allen in die Arche bringen, um sie mit dir am Leben zu erhalten; ein Männliches und ein Weibliches sollen sie sein!
          Von den Vögeln nach ihrer Art und von dem Vieh nach seiner Art, von allen kriechenden Tieren des Erdbodens nach ihrer Art: je zwei von allen sollen zu dir hineingehen, um am Leben zu bleiben!
          Und du, nimm dir von aller Speise, die man isst, und sammle sie bei dir, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene!

          That' it - das ist ALLES. Plain & simple. Nicht mehr, nicht weniger. Rien ne va plus.

          Was erkennen wir?

          Bingo: Es gibt nicht den leisesten Hinweis - auch nicht die kleinste Spur - von "Und geh hin, VERKÜNDIGE ihnen mein kommendes Strafgericht, PREEEDIGE mit Donnerstimme, ziehe von Hütte zu Hütte und renne ihnen die Bude ein mit feurigen Strafankündigungen meines glühenden Zornes, rede auf sie ein, quatsche sie voll, bis ihnen die Ohren abfallen und sie vor lauter Albräumen keine ruhige Nacht mehr haben und sie dich auf den Mond schießen wollen ..." - nix, rien, nada, zero, nitschego njä ...

          ES GIBT KEINEN BIBLISCHEN "BEWEIS", DASS NOAH ORAL/REDNERISCH "GEPREEEDIGT", oder gar "Haus-zu-Haus-Dienst" durchgeführt hätte. Eine solche Vorstellung beruht auf reiner Spekulation.

          Danke, Eddie, dass Du das nochmal herausgestellt hast. Das nenn man "Synergie". Great minds think alike.

        3. Ede an M.N.

          Guten Abend M.N.

          Was meinst du hat Noah ihnen geantwortet, als er gefragt wurde, was er da tut und warum er das tut.

          Der Predigtauftrag wurde erst später durch Jesus erteilt.

          Ede

        4. M.N.

          Jetzt bist Du aber wieder mal neben dem Gleis, lieber Eddie. was soll denn diese Frage?

          Dazu "meine" ich gar nichts, denn es steht überhaupt nichts in dieser Richtung in der Bibel, jedenfalls nicht in meiner. Ich kann in keiner einzigen der Dutzenden von Bibelausgaben, die ich gedruckt hier habe, sowie weiterer Dutzend in e-Form und Online, in keiner der Sprachen, derer ich mächtig bin irgendetwas in der Richtung "Und Noahs Nachbarn begannen ihn zu fragen: Was tust du da? Und Noah hub an und sprach also: Der Gott des Himmels, der Allmächtige erschien mir in nächtlichem Traumgesicht und sprach also: Baue dir eine Arche, denn in 120 Jahren wird Wasser vom Himmel kommen... Und wenn er nicht baute, dann zogen Noah und seine Leutchen durchs Land, von Hütte zu Hütte und von Höhle zu Höhle, stellten sich auf Hügel und Berge und riefen aus: Tuet Buße und kehrt um, denn alles Fleisch wird verscheiden im Wasser vom Himmel... " Grimms - pardon: Eddies Märchenstunde. "Und nun ihr Kinder, gebt fein acht: Eddie hat euch etwas mitgebracht!"

          Vielleicht liest Du ja die "Inspirierte Version" der King-James-Bibel vom Mormonengründer Jupp Schmidt, oder den Koran mit seinen anachronistischen Märchenanreicherungen der Bibel, oder die schrägen Abenteuer des grünen Ali Baba vom Stuhlbein im gelobten Land  - dort mögen solche Märchenphantastereien wohl drinstehen, aber die interessieren uns nicht, da alles, was für uns zählt, "sola schriptura" ist.

          Gruß,
          M.N.

        5. Ede an M.N.

          Guten Abend M.N.

          Ich kann in keiner einzigen der Dutzenden von Bibelausgaben, die ich gedruckt hier habe, sowie weiterer Dutzend in e-Form und Online, in keiner der Sprachen, derer ich mächtig bin irgendetwas in der Richtung.

          Vielleicht liegt es tatsächlich an deiner Übersetzung.

          (2. Petrus 2:5) . . .sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, ...;

          Irgendetwas wird Noah schon gepredigt haben. Da sind Petrus und ich uns ganz sicher. Möglicherweise stand das Thema im Zusammenhang mit der Arche, was anläßlich der Größe des Bauvorhabens warscheinlich ist. Es stand auf jeden Fall im Zusammenhang mit der Gerechtigkeit, sonst hätte Petrus dies unter Leitung des Heiligen Geistes nicht erwähnt.

          Ede

        6. Störtebeker

           
          Störti an Alle!

          Zitate von Ede:

          „Was meinst du hat Noah ihnen geantwortet, als er gefragt wurde, was er da tut und warum er das tut.“

          „Irgendetwas wird Noah schon gepredigt haben. Da sind Petrus und ich uns ganz sicher. Möglicherweise stand das Thema im Zusammenhang mit der Arche, was anlässlich der Größe des Bauvorhabens wahrscheinlich ist. Es stand auf jeden Fall im Zusammenhang mit der Gerechtigkeit, sonst hätte Petrus dies unter Leitung des Heiligen Geistes nicht erwähnt.“

          Hier wird ja nicht auf den Haus zu Haus Dienst, wie er von Zeugens suggeriert wird hingewiesen. Aber, dass man diese Aussagen der Schrift ins lächerliche ziehen muss, der Meinung bin ich ja nun gar nicht!

          Die obige Frage von Ede, und auch seine danach folgende Frage halte ich für Vernünftig. Es ist nach meiner Meinung logisch, wenn ich solch ein riesiges Ding baue, dass ich auch danach gefragt werde warum ich das tue. Und, dass ich dann auch meinen Mitmenschen sage, dass ihr Leben davon abhängen kann.

          Hebräer 11:7 (Elb.): „Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.“

          Warum schreiben wir hier eigentlich? Ist es nicht weil wir anderen helfen wollen zu glauben? Wird nicht Noah auch geredet haben um anderen zu helfen zu glauben?

          Deshalb finde ich Kommentare wie diese:

          „Bingo: Es gibt nicht den leisesten Hinweis - auch nicht die kleinste Spur - von "Und geh hin, VERKÜNDIGE ihnen mein kommendes Strafgericht, PREEEDIGE mit Donnerstimme, ziehe von Hütte zu Hütte und renne ihnen die Bude ein mit feurigen Strafankündigungen meines glühenden Zornes, rede auf sie ein, quatsche sie voll, bis ihnen die Ohren abfallen und sie vor lauter Albräumen keine ruhige Nacht mehr haben und sie dich auf den Mond schießen wollen ..." - nix, rien, nada, zero, nitschego njä ...“

          oder

          „Dazu "meine" ich gar nichts, denn es steht überhaupt nichts in dieser Richtung in der Bibel, jedenfalls nicht in meiner. Ich kann in keiner einzigen der Dutzenden von Bibelausgaben, die ich gedruckt hier habe, sowie weiterer Dutzend in e-Form und Online, in keiner der Sprachen, derer ich mächtig bin irgendetwas in der Richtung "Und Noahs Nachbarn begannen ihn zu fragen: Was tust du da? Und Noah hub an und sprach also: Der Gott des Himmels, der Allmächtige erschien mir in nächtlichem Traumgesicht und sprach also: Baue dir eine Arche, denn in 120 Jahren wird Wasser vom Himmel kommen... Und wenn er nicht baute, dann zogen Noah und seine Leutchen durchs Land, von Hütte zu Hütte und von Höhle zu Höhle, stellten sich auf Hügel und Berge und riefen aus: Tuet Buße und kehrt um, denn alles Fleisch wird verscheiden im Wasser vom Himmel... " Grimms - pardon: Eddies Märchenstunde. "Und nun ihr Kinder, gebt fein acht: Eddie hat euch etwas mitgebracht!"
          ziemlich arrogant! Tut mir leid, aber ich finde nicht, dass wir auf solch eine lieblose selbstherrliche Art auf solche Überlegungen eingehen sollten. Und erst recht dann nicht wenn wir wissen, dass der dem wir das schreiben von den meisten hier überwiegend abgelehnt wird und wir deshalb dem Applaus Vieler sicher sein können.

          Ich applaudiere in diesem Fall jedenfalls nicht! Ich halte das was Ede dazu schrieb für vernünftig und denke, dass es nicht richtig ist so etwas zu verspotten!

          Euer Störti

        7. Florian

          Hallo Ede, hallo Störti

          Noah wird von der WTG als Stütze ihrer Predigtdienstanweisung missbraucht. Ja, Petrus spricht von Noah als einen Prediger der Gerechtigkeit. Doch der Versuch, Noah als einen Verkündigen im Sinne der WTG zu sehen ist Schwachsinn und von daher hat M.N. recht, wenn er diesen Versuch von Ede auch als Schwachsinn bezeichnet. Noahs Auftrag bestand nicht darin die Menschen zu warnen oder zu überzeugen in die Arche zu gehen.

          Er sollte die Arche einzig zur Rettung seiner Familie bauen, die Welt um ihn herum war schon verurteilt.

          Die Mutmassung, Noah habe den Menschen bestimmt erklärte warum er diesen Kasten baut ist reine Spekulation und dient den Zielen der WTG, welche Noah für ihren angeblichen Predigtdienst-Auftrag für alle missbraucht. Noah wurde von seinen Mitmenschen verspottet und angefeindet und eher keine Lust und Gelegenheit zu erklären und zu predigen.

          Der Begriff "Prediger der Gerechtigkeit" kann nicht in diesem Sinn verstanden werden. Ich kann M.N. nur zustimmen, wenn er die Überlegungen von Ede nicht für ernst nimmt.

          In diesem Sinne liebe Grüße Florian

           

        8. M.N.

          Und jetzt, lieber Eddie, hast Du eine 360-Grad-Vollkreisumdrehung aufs Trapez gelegt, denn genau das hatte ich bereits vor 3 Tagen kommentiert, siehe oben zum Begriff "kēryx". Irgend etwas scheint mit Deinem Kurzzeitgedächtnis nicht zu stimmen - oder hattest Du vor 3 Tagen akuten Analphabetismus bzw. einen Blackout?

          Das Thema ist hiermit für mich abgeschlossen. Solltest Du noch weitere sinnfreie Addenda loslassen, tangiert mich das nicht mehr.

          Ciao,
          M.N.

        9. M.N.

          Lieber Störti,

          1. Ich schreibe hier nicht für Applaus.

          2. Ich verwahre mich gegen den Vorwurf, Aussagen der Bibel ins Lächerliche ziehen zu wollen. Wenn ich jemals etwas ins Lächerliche ziehe, dann den Blödsinn, den Menschen mit der Bibel anstellen oder in sie hineinlesen.

          3. Trifft letzteres zu, dann geht es um den Themengegenstand, nicht um die Person, die "Verspottung" ist also nicht als ad hominem zu bewerten. Hat jemand wirklich Solides zu bieten, gibt es auch keinen Grund für "Spott", ansonsten sorry: Wenn ein X als U verkauft wird, dann muß das offen festgestellt werden dürfen.

          4. Meinungen und Geschmäcker sind verschieden. Im Gegensatz zur WTG und ihren Erfüllungsgehilfen verlange ich von niemandem, einer Meinung mit mir zu sein. Des einen Schreibstil geht dem anderen gegen den Strich; was den einen gefällt, ärgert den anderen. That's life, daran können weder Du, noch ich, noch sonst ein Mensch etwas ändern, und mir scheint, die Meisten hier kommen mit dieser Tatsache gut zurecht.

          mit freundlichen Grüßen,
          M.N.

        10. Ede an Florian

          Hallo Florian

          Doch der Versuch, Noah als einen Verkündigen im Sinne der WTG zu sehen ist Schwachsinn und von daher hat M.N. recht, wenn er diesen Versuch von Ede auch als Schwachsinn bezeichnet.

          Stimmt! Die WTG gab es damals noch nicht und Jesus, der erst viel später als Mensch geboren wurde, hotte noch keinen Predigtauftrag erteilt.

          Noahs Auftrag bestand nicht darin die Menschen zu warnen oder zu überzeugen in die Arche zu gehen.
          Er sollte die Arche einzig zur Rettung seiner Familie bauen, die Welt um ihn herum war schon verurteilt.
          Die Mutmaßung, Noah habe den Menschen bestimmt erklärte warum er diesen Kasten baut ist reine Spekulation und dient den Zielen der WTG, welche Noah für ihren angeblichen Predigtdienst-Auftrag für alle missbraucht. Noah wurde von seinen Mitmenschen verspottet und angefeindet und eher keine Lust und Gelegenheit zu erklären und zu predigen.

          Um Noah verspotten zu können, mussten die Menschen Kenntnis von dem haben, was er warum tat.

          Was meinst du Florian, ist Jehova so hartherzig, dass er allein Noah die Möglichkeit zu Rettung gab und damit die gesamte übrige Welt zum Tode verurteilte?

          Ich glaube, dass Jehova möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zur Rettung gab.

          Ede

        11. Ede an Florian

          Hallo Florian

          Bei der Ankündigung des Endes wird auf die Menschen zur Zeit Noahs Bezug genommen.

          (Matthäus 24:36-39) . . .Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.?37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.?38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging,?39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.?

          Wovon nahmen die Menschen damals wie heute keine Kenntnis? Woher wussten sie davon, damals wie heute.

          Ede

        12. Boas

          Lieber Ede und Andere.

          Warum reizt ihe Ede? Ich kannte ihn, als jede zweite Erklärung noch aus dem Einsichtenbuch erfolgte. Und heute? Befindet er sich nicht auf dem Weg des Christus? Bewegt er sich nicht vorwärts auf seinem Weg? Es mag sein, dass er mit Eurem Tempo nicht mehr ganz mithalten kann. Dass sein Erinnerungsvermögen nicht mehr das ist, was er von früher gewohnt ist. Meinem Vater geht es ebenso. Und es ist kein böser Wille. Sondern eine Einschränkung des Alters, von dem in der Bibel gesagt wurde: "Und du hast keinen Gefallen daran."

          Im Großen und Ganzen versucht Ede doch nur etwas Wahres zu sagen und JHWH damit zu ehren und hier mitzuhelfen zu erbauen. Schaut euch doch nur seine einzelnen Sätze an und analysiert sie. Ihm ist vollständig klar, dass Noah hauptsächlich seinen Glauben an die Vorhersage seiner Rettung dadurch zum Ausdruck brachte, dass er dieses riesige schwimmfähige Gebäude mit 4500 Qm Wohnraum baute. Und er setzt es wörtlich als "Möglichkeit", dass die umliegenden Menschen ihn nach dem Zweck dieses Bauunternehmens fragten. Wer will allen ernstes behaupten, dass Noah eine solche Frage während des Baus nie gestellt wurde. Und er niemals darauf eine erklärende Antwort gegeben hat. Das Urteil war gesprochen. Der Richterhammer war gefallen. Aber es geht in Hebräer um den Glauben, den Menschen zum Ausdruck brachten durch ihre Werke, bevor das Prophezeite eingetroffen ist. Somit bezeugten sie ihren Glauben an die Verheißung Gottes die in der Zukunft lag. Und Gott bezeugte ihnen, dass er mit ihnen ist.

          "Da wir von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind", können wir da nicht die geringen Fehler unserer Brüder mit Liebe tragen. Und über die Kleinigkeiten der momentanen Unzulänglichkeiten mit einem Schweigen hinwegsehen? Liebt Ede doch so wie er ist. Es gibt keinen Ede Nr. 2. Sondern nur ein Ede auf dem Weg in die richtige Richtung. Geht es mir oder Anderen etwa besser als ihm, so dass wir alles richtigstellen müssen und uns über unseren Bruder selbst erhöhen?

          LG Boas

          PS
          Lieber M.N. Du hattest versprochen in Zukunft liebevollere Worte zu finden. Erinnere Dich bitte daran und erbaue uns weiter mit biblischen Schätzen.

        13. Ede an BOAS

          Guten Abend BOAS

          Vielen Dank für den Mitgefühl verbunden mit deinen Worten an die Mitleser.

          Allerdings bin ich sehr wohl der Meinung, dass die Menschen währen ihre Kenntnisnahm über die auf sie zukommenden Dinge zu Gott hätten umkehren und gerettet werden konnten, wenn sie nur wollten.

          Wir grausam wäre es, wenn tatsächlich, wie du schreibst, das Urteil gesprochen und der Richterhammer gefallen wäre, dass die übrigen Menschen nicht zu hätten Gott umkehren könnten und sterben müsste, wenn Noah ihnen hätte erklären müssten, dass sie sterben müssen und er mit seiner Familie allein gerettet wird. Welch eine unerträgliche Predigt wäre das? Wie könnte diese Predigt jemals von Petrus lobend erwähnt werden?

          Ede

        14. Boas

          Mein lieber Ede,

          lass es doch einfach gut sein. Ob gepredigt durch die Taten eines schwimmfähigen Bauwerkes oder die Antwort auf die Frage, warum er dieses große Ding baut. Ändert das etwas an Deiner und meiner Rettung?

          Nur 8 Menschen fanden Gunst in den Augen des Herrn. Ist Gott ungerecht, wer will ihn richten? Ist es mein Recht Gott Vorwürfe zu machen, weil er 120 Jahre vor der Flut bereits wusste, was wen erwarten wird? Vor Beginn aller Zeit, hat Gott uns bereits auserwählt. Dich und mich. Wie auch viele Andere.

          Lass es doch einfach auf sich beruhen. Es gibt eine Zeit zum Reden, und eine Zeit zum Schweigen. Das letztere wäre im Interesse ALLER jetzt angesagt. Jeder kann für sich das Nützlichste für sich selbst mitnehmen.

          Allen eine gute Nacht
          Boas

        15. M.N.

          Ihr Lieben,

          wen's interessiert (und das ist jetzt "todernst" gemeint):

          Thema: Noah als Prophet und Warner im Islam

          Zuerst bitte Koran Sure 71 lesen, z. B. hier:

          http://koran-auf-deutsch.de/71-noah-nueh

          Sodann dieses hier:

          https://www.grin.com/document/275422

          Auszüge:

          3.2 Die neuen Ideen im Koran

          Die inhaltlichen Abweichungen der Sintflut - Erzählung des Korans von denen des Alten Testaments, müssen berücksichtigt werden. Jene Erzählungen wurden mehr als ein Jahrtausend später verfasst und man konnte auf die inzwischen zahlreichen Legenden und Ausschmückungen der jüdischen und christlichen Tradition außerhalb der Bibel zurückgreifen.

          3.2.1 Nuh als Prophet und Warner

          Im Koran tritt Nuh schon einige Zeit vor der Sintflutgeschichte auf. Bereits die erste mekkanische Periode kennt die große Flut und die Errettung der Gläubigen. Er ist ein Gesandter Gottes, der sein Volk vor einem Strafgericht zu warnen versucht. Diese Rolle erhielt Noah schon durch die zwischenzeitlich entstandene jüdische und christliche Literatur, die Mohammed eventuell als Vorlage nutzte. Seine Rolle als Prophet und Warner seiner Zeitgenossen steht im Koran jedoch viel deutlicher im Vordergrund. Mehr als die Hälfte des Textes der Sintflutgeschichte wird der Warnung Nuhs Mitmenschen gewidmet. Nur ein kleiner Teil beschäftigt sich mit der Flut selbst, die als Strafe für die Ungläubigen dient. Während die Bibel von der Sündhaftigkeit der Menschen im Allgemeinen berichtet, dreht sich im Koran alles um den Widerstand der Menschen gegen den Propheten Nuh.

          (Zitatende)

          Wir sehen: Die Genesis (sola scriptura) redet "nur" von Archebau, und "DADURCH verurteilte er die Welt" (Heb 11,7).

          Die darüber hinausgehenden Ideen betreffs "Noah als Warner und Prophet" gehen auf viel spätere, den Bibelbericht weit überschreitende Erzählungen zurück und sind im Koran zu fester Form "geronnen", und hierzu bitte 1Kor 4,6 lesen, und zwar laut NWÜ. Es steht jedem von uns frei, sich von später-jüdischen Spekulationen bzw. von koranischen Ideen leiten zu lassen; ich für meinen Teil halte es lieber mit dem Genesisbericht und den restlichen Schriftzeugnissen der Bibel.

          So, das soll jetzt aber wirklich alles hierzu gewesen sein. Ich hoffe, hiermit keine Befindlichkeiten verletzt, noch auf irgend jemandes Füßchen getreten zu sein.

          Gruß,
          M.N.

        16. BenKenobi

          Hebräer 11,7:

           Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist. 

          Hier kann man eindeutig erkennen inwiefern Noah gepredigt hat, nämlich durch seinen Glauben. Der Bau der Arche aus der Kraft seines (Noahs) Glaubens hat die Gerechtigkeit Gottes "gepredigt". Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen wenn man die Wt-Brille nicht mehr auf hat. Manche sehen den Wald nicht mehr vor lauter Bäumen. Meine nicht dich lieber M.N. ......

          LG, BenKenobi

      4. Horst

        Hallo Ede,

        zu "Zeugen Jehovas", begründet auf das Zitat aus "Jesaja", empfehle ich eine Einsicht unter dieser Rubrik in Wikipedia, vor allem unter "Jesaja"zur Beurteilung des Begriffes und diese Bibel-Buches sowie speziell dieses Kapitels, sowie ins Glossar. Damit stellt sich Deine Frage ad absurdum.

        Gruss Horst

    2. Bernhard Schüler

      Hallo Noomi,

      wer kriminellen Menschen anstatt Christus gehorcht, ist dann aber kriminell und kein Christ. Das sind dann böse Menschen, die nicht auf Andere mit dem Tadelfinger zeigen dürfen. Diese Heuchelei der ZJ gehört immer angeprangert.

      Liebe Grüße von Bernhard

  14. Bernhard Schüler

    Hallo,

    letztendlich werden alle "Zeugen Jehovas" und alle Menschen überhaupt die Wahrheit nicht mehr verleugnen und verdrängen können.

    Spätestens dann, wenn die Führer der Wachtturm-Gesellschaft in allen Ländern wegen ihres Verhaltens bei Kindesmissbrauchsfällen und wegen ihres Kritikverbotes öffentlich staatlich zur Rede gestellt werden, so dass dies jeder loyale Mitläufer mitbekommt, kann die Wahrheit nicht mehr unterdrückt und verschwiegen werden.

    Dann muss jeder Farbe bekennen und dann ist die Organisation entlarvt und ihrer eigenen Moral beraubt. Das ist das Ende der Organisation, wonach jeder selbst nach seinem Gewissen handeln muss.

    Zuversichtlich christliche Grüße von Bernhard

    1. nordisch by nature

      Hallo Bernhard,

      Ich fürchte, das selbst wenn in sämtlichen Ländern sie öffentlich staatlich zur Rede gestellt werden, wird dies keine Auswirkungen haben. ZJ setzen dann ihre org-Scheuklappen auf.

      Das beste Beispiel ist doch Australien. Monatelang wurde dies öffentlich und transparent behandelt. Ich habe viele ZJ damit konfrontiert und es war interessant wie sie reagierten. Zuerst erstaunt und ungläubig. Wenn man dann Ihnen Links zu der öffentlichen Prozessen und Zeugenaussagen zeigt (erst recht die Befragung von Jackson) sind sie zwar  sichtlich erschrocken aber im nächsten Augenblick kalt und abweisend.

      Auf einem der Letzten Kongresse wurde ja darauf hingewiesen, das man Informationen aus Zeitungen  und Internet keinen Glauben schenken soll.. nur auf JW org würde man korrekte Infos zur angemessenenen Zeit bekommen.

      Ich frage dann gerne warum wohl die Gesellschaft den Prozess in Russland, wo es um den Verbot der ZJ ging (sie sich also als das "Opfer" darstellen konnten), sehr detailliert berichtet wurde, und in diesen grossen Prozess in Australien, wo sogar einer aus der LK aussagen musste (und die WTG nicht als Opfer sondern als Täter dastand), warum hier nichts aber auch gar nichts auf jw.org berichtet wird oder erscheint.

      Die meisten schweigen dazu. Wenn sie dann noch nicht weggegangen sind und man es auf die Spitze treiben will, kann man dann auch mal die Definition von "Propaganda" erfragen. Zeugen würden nie glauben bzw sagen das die org dies betreibt. An Hand dieses Beispieles kann man es aber nun mal sehr gut belegen, das dies der Fall ist.

      Aber dennoch, wird es leider nichts ändern und die Org wird sich bei jeglichen Problemen immer wieder neu erfinden und länger bestehen als manch einer sich das wünscht. So sieht die Realität aus ;/

  15. Andre

    Hallo Lupo,

    ich stimme deinen Ausführungen voll zu. Ja, genau so ist es.

    Hast du die Briefe der WTG über die Mexiko Geschichte selber oder "nur" aus dem Buch von R.F. kopiert ? Ich vermute zweiteres. Denn das ist das eigentliche Problem. Viele Info`s über die ZJ, über internes, über Sachen die aufgedeckt werden, erscheinen nur auf "Abtrünnigenseiten". Und damit, dank der Indoktrination von jedem treuen ZJ als unwahr, falsch und vom Teufel kommend abgestempelt. Das wird einfach nicht geglaubt. Die sind ja soweit, dass eine Tageschau Meldung als falsch hingestellt wird, geschweige, wenn du mit einem Buch von R.F kommst. Wundert es dich da ?

    Falls du die Briefe aber selber hast, lasse es mich bitte wissen...

    LG

    Andre

  16. ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

    Oha, wie waren doch die Worte, die Jesus einst an die Gesetzeslehrer & Pharisäer  richtete:

    "Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben. Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!" (Matt. 11:28 GNB) "Sie schnüren schwere, kaum tragbare Lasten zusammen und laden sie den Menschen auf die Schultern, aber sie selbst machen keinen Finger krumm, um sie zu tragen." (Matt. 23:4 GNB)

    Das trifft doch sicher auf die Führer der JW.ORG zu, nicht wahr?

    Ich finde dass es keine Schande ist, ein Ausgeschlossener von der JW.ORG oder Zeugen Jehovas zu sein, wenn ich dafür ein Angeschlossener Zeuge Jesu Christi werde! Da gibt es eine Art Garantie:

    "»Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.«"

    Eine Ansicht von

    Athalja

  17. ULLA

    Lieber Bruder Lupo,

    deine Gedanken treffen voll zu auf die unterschiedlichen Reaktionen, die wir machten, wenn wir mit Fakten konfrontiert wurden! Für mich ist es die Fähigkeit, persönlich INNENSCHAU zu halten und Konsequenzen zu treffen. Danke für deine Ausführungen, ja, so schauts aus: Es hat mit der eigenen inneren Wahrhaftigkeit zu tun, wenn wir das, was wir in der Bibel lesen mit dem vergleichen, was "blinde Leiter" von uns fordern und wie wir was umsetzen. Wenn wir wie die Beröer Informationen sammeln, sie abgleichen und entsprechend handeln.

    Jak. 1:23-25:  "Wer Gottes Botschaft nur hört, sie aber nicht in die Tat umsetzt, dem geht es wie einem Mann, der in den Spiegel schaut. Er betrachtet sich, geht wieder weg und hat auch schon vergessen, wie er aussieht. Ganz anders ist es dagegen bei dem, der nicht nur hört, sondern immer wieder danach handelt. Er beschäftigt sich gründlich mit Gottes Gesetz, das vollkommen ist und frei macht. Er kann glücklich sein, denn GOTT WIRD ALLES SEGNEN, WAS ER TUT."

    Dass immer wieder und immer mehr aufrichtige Menschen auch aus den Reihen der ZJ zu ihrer inneren Wahrhaftigkeit finden (nach dem Prüfen der Sachverhalte), zeigt doch, dass auch dort noch etlicher echter Weizen zu finden ist.

    Denn wenn man SEIN und SCHEIN nicht unter einen Hut bringen kann, entsteht innere Zerrissenheit und Depression, eine "kognitive Dissonanz", wie Psychologen dies bezeichnen. Und das tut gar nicht gut! Das macht die Psyche fertig!

    Danke für deinen wunderbaren Artikel, lieber Lupo Bruder

    Deine Schwester Ulla

     

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