Arbeite jeden Tag mit Jehova

Kommentar zum  Wachtturm-Studienartikel 21. Oktober 2018

“Wir sind Gottes Mitarbeiter” (1.Korinther 3:9)

Bevor wir diesen Artikel betrachten und analysieren, möchten wir uns zunächst mit dem Kontext dieser Worte des Apostel Paulus befassen, um zu sehen wie der Artikel diesen Text aus 1. Korinther 3:9 verwendet. Es gab in der korinthischen Gemeinde offensichtlich Spaltungen. Paulus erwähnte Eifersucht und Streit, sowie weitere unerwünschte  Eigenschaften, die sich unter den Christen in Korinth offenbarten. (1. Korinther 3:3).

Einige behaupteten, sie würden zu Paulus gehören, während andere bekannten, Apollos zu folgen. Vor diesem Hintergrund macht Paulus die Aussage, die zum Thema des WT-Artikels für diese Woche zitiert wird. Es erschien ihm wichtig, in dieser Frage zu betonen, dass er und Apollos Gottes Diener waren.  Er erweitert dann den Gedanken im Vers 9 und sagte: „Denn wir (Paulus und Apollos) sind Gottes Mitarbeiter; ihr(die Gemeinde) seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.“

Link zum Video: HIER

„Mitarbeiter Gottes“ 

Folgende zwei Punkte fallen uns hier auf: Paulus und Apollos erheben keinen Anspruch auf eine besondere Stellung innerhalb der Gemeinde zu haben, denn in 1.Korinther 3:5 fragt er:

„Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr zum Glauben gekommen seid, ein jeder, wie es der Herr ihm gab:  Ich habe gepflanzt, Apollos hat bewässert, Gott aber ließ es wachsen.

Halten wir Folgendes fest: Paulus spricht von der Christenversammlung als dem Feld Gottes. Er sagt “Du bist Gottes Feld, du bist Gottes Bau” und nicht „Du bist Gottes Mitarbeiter.“ Und die Gemeinde gehörte Gott, nicht zu Paulus oder Apollos. Sie hatten als Gottes Mitarbeiter keine besondere Stellung innerhalb der Christenversammlung.

Im Gegensatz dazu wird jedoch im Abs. 1 hervorgehoben, welches Privileg es für uns sein sollte, “Gottes Mitarbeiter” zu sein. Zusammengefasst sagt der Absatz eins:

„DER Schöpfer wollte, dass vollkommene Menschen gemeinsam mit ihm seinen Vorsatz verwirklichen. Wir …. können jeden Tag mit Jehova zusammenarbeiten. Wir werden zum Beispiel zu „Gottes Mitarbeitern“, wenn wir die gute Botschaft vom Königreich predigen und Menschen helfen, Jünger zu werden.

Stell dir vor: Du darfst den allmächtigen Schöpfer des Universums bei etwas unterstützen, was ihm am Herzen liegt! Das Predigen und Jüngermachen ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, mit Jehova zusammenzuarbeiten. … In diesem Artikel geht es (auch) um die Unterstützung theokratische Projekte und um das vermehrte einsetzen im heiligen Dienst (Kol. 3:23).“

Es geht also (welch Überraschung) mal wieder um das „Predigen und Jünger machen“, sowie um den freiwilligen Einsatz für theokratische Projekte. Und wie so oft, handelt es sich bei dieser nicht-biblischen Redewendung “Mit Jehova zusammenarbeiten” um eine Worthülse zur Bezeichnung des von der WTG verordneten “Einsatzes” zur Förderung der eigendienlicher Organisationsinteressen.

Demnach muss “Jehovas Mitarbeiter”, in diesem Zusammenhang, durch “Mitarbeiter der leitenden Körperschaft” (der WTG) ersetzt werden, um der tatsächlichen Bedeutung dieser Aussage gerecht zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, missbraucht die WTG 1.Kor 3:9 als “Leittext” und das ohne Skrupel.

Wie wir gelesen haben, spricht Paulus in diesem Text von sich selbst und den anderen, von Gott inspirierten, urchristlichen Evangelisten als Gottes Mitarbeiter, da diese tatsächlich ein göttliches Mandat empfangen hatten. Deshalb ist die diesbezügliche Anwendung der WTG und ihre Aufforderung zur Mitarbeit – zur Förderung ihrer Interessen – als eigenzweckdienliche Usurpation der Bibel und als Schriftverdrehung zurückzuweisen.

Zwischen der nicht zu übersehenden Aufforderung, den Predigtdienst als hohe Wichtigkeit zu positionieren, werden natürlich auch allgemeine christliche Prinzipien benannt wie: die Sorge um die Familie und Gastfreundschaft gegenüber Glaubensbrüdern. Doch „theokratische Projekte“ bilden den Schwerpunkt. Dabei verweist man auf Kolosser 3:23:

„Was ihr auch tut, tut es mit Leib und Seele, so als wäre es für den Herrn und nicht für Menschen, im Wissen, dass ihr dafür vom Herrn das Erbe empfangen werdet. Dient Christus, dem Herrn!“ 

Aber: Kolosser 3:23 enthält kein Konzept für „theokratische Projekte“. Tatsächlich geht es Paulus um unser Leben als Christ, in der Ehe und der Familie, es geht um Kinder und unsere tägliche Arbeit. Für die Behauptung, Gott habe uns beauftragt, bestimmte theokratische Projekte durchzuführen und Christen müssten sich als „Mitarbeiter Gottes“ erweisen, gibt es keinen Beweis.

Die einzigen „theokratischen“ Bauprojekte, die gemäß der Schrift direkt von Gott in Auftrag gegeben wurden, sind die Arche und die  Stiftshütte. Diese wurden Noah und Moses von Engeln mit klaren Anweisungen überbracht. Alle anderen Projekte, wie zum Beispiel Salomons Tempel, waren nicht direkt von Gott beauftragt. (Es fand keine direkte AufforderungGottes dazu statt, obwohl er das Projekt im Nachhinein unterstützte.) 

Wie üblich, steht also auch in diesem Artikel der, von der WTG als das wichtigstes biblische Gebot deklarierte “Predigtdienst”, an oberster Stelle.

Abs. 1 “Wir werden … zu „Gottes Mitarbeitern“, WENN WIR DIE GUTE BOTSCHAFT VOM KÖNIGREICH PREDIGEN und Menschen helfen, Jünger zu werden (1. Kor. 3:5-9).“

Dies ist als anmaßende Behauptung der WTG zurückzuweisen. Gemäß der Bibel unterstellen sich Menschen Gott, indem sie sich an SEINE in der Bibel geoffenbarten Willensäußerungen halten, wie z. B. der in Micha  6:8:
„Man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert JHWH von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Gott?”

Du darfst den allmächtigen Schöpfer des Universums unterstützen?

Sodann behauptet die WTG immer genauestens über Gottes momentane Präferenzen und Empfindungen bis ins Kleinste Bescheid zu wissen:

“Stell dir vor: Du darfst den allmächtigen Schöpfer des Universums bei etwas unterstützen, was ihm am Herzen liegt!”

Im Unterthema: “Für die Familie und Glaubensbrüder da sein” wird im Abs. 3 echte Sorge für die Familie oder für Glaubensbrüder betont. Dies hört sich edel an, verschleiert aber, dass es in Wirklichkeit um die Interessen der Organisation geht. Es geht nicht um echte Sorge für die Familie, sondern um das “Problem”, aufgrund der Sorge um die Familie, nicht mehrso viel Zeit für die Theokratie einsetzen zu können.

Abs. 4: „Eltern können mit Jehova zusammenarbeiten, indem sie ihren Kindern helfen, sich theokratische Ziele zu stecken. …. Vollzeitdienst — vielleicht weit weg von zu Hause als Missionare, im Bethel oder als Pioniere …

Durch die Entfernung kann die Familie nicht so oft zusammen sein. Trotzdem ermuntern solche opferbereiten Eltern ihre Kinder, dort zu bleiben, wo sie eingesetzt sind. Warum? ….. Sie empfinden es als große Ehre, Jehovas Interessen auf diese Weise zu unterstützen. Sie würden es gar nicht anders wollen.“

Auch hier schreckt die WTG nicht vor einer groben Bibelverdrehung zurück, wie zu sehen am Beispiel Hannas, aus 1. Sam. 1:28: “Ich habe ihn [Samuel] JHWH geliehen; alle die Tage, die er lebt, ist er JHWH geliehen”. Hier wird eine unzulässige Parallele zu Kindern heutiger Zeugen Jehovas  hergestellt, die von ihren Eltern in den glorifizierten “Vollzeitdienst“ gepusht werden. Hier wird bewusst darüber hinweggesehen, dass es sich bei Samuel um eine von Gott inspirierte und zu einer “Spezialmission” ausersehene biblische Person, für eine bestimmte Zeit handelt, was auf heutige Zeugen Jehovas nun wirklich nicht zutrifft.

Ein weiteres Beispiel grober Bibelverdrehung findet sich im Absatz 4, wenn mit Verweis auf 3.Joh:4 behauptet wird: „Der Gedanke, dass Königreichsinteressen für die Kinder Vorrang haben, macht Eltern sehr glücklich.“

Die Worte von Johannes: „Ich habe keine größere Freude als dies, dass ich höre, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln“ , werden in diesem Zusammenhang völlig aus seinem Kontext gerissen. Johannes bezieht sich nicht auf seine buchstäblichen Kinder, die er zur Predigtdienstätigkeit gedrängt hätte, die von einer menschlichen Organisation zum Maß aller Dinge erhoben wurde. Er bezieht sich auf zum Christentum konvertierte Mitgläubige, die er aufgrund seines vorgerückten Alters, auf väterliche Weise als seine “Kinder” bezeichnete.

Zitat Absatz 5: „Wenn du keine dringenden familiären Verpflichtungen hast, könntest du dann Glaubensbrüder unterstützen, die krank oder älter sind oder sonst irgendwie Hilfe brauchen? Oder könntest du die entlasten, die sich um sie kümmern? Sieh dich doch einmal in deiner Versammlung nach solchen Brüdern um. Vielleicht gibt es da eine Schwester, die einen Elternteil pflegt. Könntest du dem Vater oder der Mutter dieser Schwester Gesellschaft leisten, damit sie so lange etwas anderes erledigen kann? Oder kannst du jemanden zu den Zusammenkünften abholen, für ihn einkaufen oder mit ihm einen Krankenbesuch machen? Vielleicht beantwortet Jehova dann durch dich ein Gebet.“

Bei diesen hier angesprochenen Anregungen, wie:“Glaubensbrüder unterstützen, die krank oder älter sind oder sonst irgendwie Hilfe brauchen“ etc., handelt es sich eigentlich um Empfehlungen, die bei solch einer Betrachtung an oberster Stelle stehen sollten.

Doch schon durch die Wortwahl “könntest du/kannst du”, werden diese Tätigkeiten, betreffs ihrer Wichtigkeit, im Vergleich zu der an vorderster Stelle rangierenden “Predigttätigkeit”, auf die hinteren Ränge verwiesen.

Thema “Gastfreundschaft”

Auch beim Thema “Gastfreundschaft” dreht sich für die WTG alles wieder nur um die Förderung ihrer Interessen. Sollte der Leser hier etwa an die Gastfreundschaft gegenüber Bedürftigen oder gar Flüchtlingen u. a. bedürftigen Personengruppen denken, so wird man von der WTG auf S. 25 Abs. 7 eines Besseren belehrt:

Zitat:Mit Gott zusammenarbeiten kannst du auch, wenn du Vollzeitdienern, die zu Besuch kommen, Gastfreundschaft erweist. Das tut beiden Seiten gut und führt zu einem „Austausch von Ermunterung. Olaf hat das erlebt …“

Nachfolgend wird dann das Beispiel eines Kreisaufsehers mit Namen Olaf   angeführt, dem im Sinne der WTG “Gastfreundschaft” erwiesen wurde.

Auch soll, laut Abs. 8, “Außenstehenden” im Predigtdienst   Gastfreundschaft erwiesen werden. Hier handelt es sich um eine merkwürdige Verdrehung des Begriffes “Gastfreundschaft”. Gastfreundschaft mit dem Ziel, Interesse für die WTG und ihre Botschaft zu erwecken, um sie “zur Organisation zu führen” – nicht zu Christus – hat nichts mit echter Gastfreundschaft zu tun. Die hier angeführte fragwürdige Erfahrung bestätigt dies anschaulich:

Zwei ‘Zeuginnen Jehovas’ stellten einer Frau einen Korb mit Lebensmitteln vor die Tür. Beim Bibelstudium, wurde dieser dann bewusst: Gott hatte ihr Gebet erhört… Nun war sie entschlossen, Jehova [der WTG] zu dienen.“

Sodann geht es um “freiwillige Mitarbeit bei theokratischen Projekten”. Es werden aufgelistet: Abs. 10:” … SICH UM EIN DIENSTAMT BEMÜHEN, um so mit Jehova, sprich der WTG, zusammenzuarbeiten.

Wer das tut, möchte anderen helfen … mithelfen … z. B. beim ORDNUNGSDIENST, bei der LITERATUR, den GEBIETEN, der INSTANDHALTUNG oder anderswo“ …

… oder auch bei der Mitwirkung zur Vermehrung der WTG-Immobilien: 

Abs 11:” … beim BAU VON KÖNIGREICHSSÄLEN … auf BAUPROJEKTEN … Hast du schon einmal BEI EINEM BAUPROJEKT MITGEARBEITET? Stell dich einfach zur Verfügung …”

Unter „Ferner Liefen” finden sodann im Abs. 12 und 13 „Mitwirkung bei Katastrophenhilfe“, sowie die „Unterstützung internationaler Flüchtlinge“ Erwähnung, wobei die WTG, auf die ihr typische Weise, diese Gelegenheit nicht auslässt, sich selbst zu loben,

Abs. 13:“„Was wir erlebt haben — die Liebe, die Einheit, der Glaube und das Vertrauen auf Jehova, hat unsere Liebe zu Jehovas [Organisation] wirklich vertieft. Wir schätzen jetzt viel mehr, was wir DURCH SEINE ORGANISATION alles bekommen.“

Regelmäßige Leser dieser Artikel werden nicht überrascht sein, über die Botschaft, die die Herausgeber am Ende des Artikels offenbaren. Ein Teil der Zeugen Jehovas wird die Schlussfolgerungen dieses Artikels als logisch akzeptieren. Sie sind tatsächlich zu der Überzeugung gelangt, dass „theokratische Ziele“ zur Errettung unverzichtbar sind.

Sind “theokratischen Ziele” lebensrettend?

Wenn du „Vollzeitdienst“ oder “theokratische Ziele” in das Suchfeld der JW Bibliothek eingibst, wirst du zwar Treffer wie Sand am Meer haben, aber nicht einen Treffer aus der Bibel. Die Bibel erwähnt keinen Vollzeitdienst. Jesus ermutigte seine Nachfolger, Gott mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben und ihre Nächsten wie sie sich selbst. Dies sind die zwei größten Gebote. (Matthäus 22: 36-40)

In diesem Zusammenhang gab es keine Verpflichtungen, Zeitvorgaben, Anforderungen,”Positionen” oder „Vollzeitdienst“. Jeder tat, was seine Umstände erlaubten, und das Herz motivierte sie dazu. Angesichts dieses krassen Missbrauchs der Bibel und an Eigennützigkeit nicht mehr zu überbietenden Aussagen und Aufforderungen, zu immer mehr Einsatz, verschlägt es einem die Sprache. Dieser Artikel offenbart einen völligen Mangel an biblisch/christlicher Orientierung, an Spiritualität und der Förderung eines christlich/ethisch hochstehenden Menschentums. Alles, was für die WTG zählt, ist völlige Selbstaufgabe und absolutes Engagement im Klein-Klein des Getriebes ihrer rein menschlichen, auf sich selbst zentrierten Organisationsinteressen.

Es ist bezeichnend, dass es in einem solchen Machwerk, in dem der WTG-typische Dauergebrauch der “Jehova”-Vokabel und das penetrant anmutende, mantra-artige: “mit Jehova zusammenarbeiten” nur zu einer einzigen, nebensächlichen Erwähnung von Jesus Christus kommt. Und dies auch nur, um auf dessen angeblich an die WTG, an Jehovas Zeugen erteiltes “Predigtgebot” Bezug zu nehmen. Mit einem echt biblisch/christlichen, an Heb 12,2 orientierten Weltbild hat dieses “mit Jehova zusammenarbeiten” nichts zu tun.

Mag ich nicht (17)

66 Kommentare zu “Arbeite jeden Tag mit Jehova

  1. Dominikus KLEIN

    An Bruderinfo,
    die Zeugen Jehovas und alle sogenannten "christlichen Kirchen" beteuern doch dass gem.2.Timotheus 3:16 die ganze Schrift (sprich Bibel) von Gott inspiriert ist.
    Bitte nehmt Eure Bibeln zur Hand und schlägt den Hebräerbrief auf.
    Hebräer 6:4-6 lautet (nach der Schlachter Bibel):

    4 Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,6 und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!

    Naja, versuchen wir es mal auf "gut Deutsch":

    Es ist unmögich für die, die einmal erleuchtet worden sind und die dann doch abgefallen sind, (sie) wieder zu erneuern und zur Buße zu bringen, (da sie ja durch ihren Abfall) den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

    Also für diese "abtrünnigen" Zeugen Jehovas keine zweite Chance, was auch immer der "treue und verständige Sklave" schreibt!!

    Jetzt aber schnell "römisch katholisch" werden und zur Beichte gehen? Nix da! Siehe Hebräer!

    Protestantisch, irgendwelche Freikirchen? Nein, solange sie 2.Timotheus ernst nehmen!

    Naja, Ihr könnt noch in das Vierte Jahrhundert u.Z. zurückgehen, guckt Euch mal den Codex Sinaiticus an....Nein nicht den Barnabas Brief...sondern den "Hirten" von Hermes...

    Was sagt dieses Buch?

    Dieses Buch behauptet auf der Grundlage von einer göttlichen Offenbarung, das Christen die nach ihrer Taufe wieder sündigen eine zweite Chance bekommen (aber nur eine zweite Chance!!) zu bereuen und in Gottes Gnade zurückkehren können.

    Gruß Domi

    1. RoKo an Domi

      Lieber Domi, ich weiß nicht was Du uns mit Deinem Post mitteilen willst. Ist das eine Frage? Eine Feststellung? Eine Antwort auf #comment-37190 ?

      Warum sprichst Du von 2 Chancen? Lies in Hebräer nicht nur Verse 4-6, sondern 1-12. Am besten in der Bibelübersetzung HFA, für mich am verständlichsten:

      Darum wollen wir jetzt aufhören, euch immer wieder in den  e i n f a c h s t e n  Grundlagen eures Glaubens an Christus zu unterweisen. Wir möchten vielmehr darüber sprechen, was Christen wissen müssen, die in ihrem Glauben erwachsen sind. Es geht jetzt also nicht mehr darum, das alte Leben hinter sich zu lassen, das letztlich zum Tod führt; auch nicht darum, wie notwendig es ist, zu Gott umzukehren und ihm zu vertrauen.
      2 Ebenso wenig wollen wir euch lehren über die Taufe im Unterschied zu den jüdischen Waschungen1, die Handauflegung, die Auferstehung der Toten und über Gottes Letztes Gericht.
      3 Wenn Gott es will, dann wollen wir lieber Schritte nach vorn tun.
      4 Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist geschenkt wurde,
      5 die Gottes gute Botschaft aufnahmen und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt haben –
      6 für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn dem Spott seiner Feinde ausliefern.
      7 Ein Mensch, der Gott treu bleibt, der wird von ihm gesegnet. Er ist wie ein guter Acker: Dieser nimmt den Regen auf, der immer wieder über ihm niedergeht, und lässt nützliche Pflanzen wachsen. Schließlich bringt er eine gute Ernte.
      8 Wer aber einem schlechten Acker gleicht, dem droht Gottes Fluch. Auf ihm wachsen nichts als Dornen und Disteln, und am Ende wird er abgebrannt.
      9 Das mussten wir euch, liebe Freunde, ganz offen und unmissverständlich sagen. Trotzdem sind wir überzeugt, dass ihr gerettet werdet und das Ziel erreicht.
      10 Denn Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, was ihr getan habt und wie ihr aus Liebe zu ihm anderen Christen geholfen habt und immer noch helft.
      11 Wir haben nur einen Wunsch: Jeder von euch soll mit diesem Eifer an der Hoffnung festhalten, dass sich einmal alles erfüllt, was Gott versprochen hat. Ja, haltet daran fest, bis ihr das Ziel erreicht!  12 Werdet in eurem Glauben nicht träge und gleichgültig, sondern folgt dem Beispiel der Christen, die durch ihr Vertrauen zum Herrn standhaft geblieben sind und alles erhalten werden, was Gott zugesagt hat.

      Die Schlachter 2000 hat für diese Verse die Teilüberschrift
      "Ermahnung zum gläubigen Festhalten der Verheißungen in Christus"
      Jesus hat gemäß Mat 18:21,22 geboten, 77 mal zu vergeben. Steht so auch in der Schlachter Übersetzung. Insoweit reden wir hier nicht von 2 Chancen, sondern von 77 Chancen (es ist hilfreich, die 77 im Kontext zu sehen). Infolge der exklusiven Liebe die ein Christ kennt, sollte es möglich sein, das "Böse" nicht anzurechnen, zum vergeben bereit zu sein. Gelingt mir auch noch nicht vollends.

      2.Tim 3:16 ist parallel mit Heb 4:12,13 zu verstehen:

      Die Kraft des Wortes Gottes
      12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
      13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben. (Schlachter)

      Alles klar? Wie siehst Du das als Agnostiker? LG RoKo

      1. Horst

        Lieber RoKo,

        gestatte mir bitte einen zustimmenden Kommentar auf  Deine Antwort an Dom. Klein, der maximal eine zweite Chance zur Sündenvergebung sieht, wenn ich es richtig verstanden habe.

        Ich lese Vers 6: Es ist unmöglich, zu Gott zurückzukehren, wenn ich mich BEWUSST von ihm abgekehrt habe. -

        Wenn Jesus sinnbildlich von 77-facher Vergebung spricht, wieviel mehr wird der gütige Vater mir vergeben können, sofern ich nicht bewusst und vorsätzlich mich gegen ihn wende ?

        Ein sehr schönes Zitat aus dem Hebräerbrief.

        Grüsse Horst

      2. Dominikus KLEIN

        Hallo RoKo,
        ja Du hast recht, es gibt bessere Übersetzungen des Hebräerbriefes als die "Schachtelsätze" in der Schlachter-Bibel.
        Daher nochmals die Verse 4-6 in Deiner Übersetzung...

        4 Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist geschenkt wurde,
        5 die Gottes gute Botschaft aufnahmen und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt haben –
        6 für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn dem Spott seiner Feinde ausliefern.

        Nur das Ergebniss ist das selbe...
        "Wer die gute Botschaft aufnimmt und sich später davon abwended für diesen Menschen ist es unmöglich zu Gott zurückzukehren!"

        Weiters schreibst Du...
        Jesus hat gemäß Mat 18:21,22 geboten, 77 mal zu vergeben. Steht so auch in der Schlachter Übersetzung. Insoweit reden wir hier nicht von 2 Chancen, sondern von 77 Chancen (es ist hilfreich, die 77 im Kontext zu sehen). Infolge der exklusiven Liebe die ein Christ kennt, sollte es möglich sein, das "Böse" nicht anzurechnen, zum vergeben bereit zu sein. Gelingt mir auch noch nicht vollends.

        Alles gut und schön, ob jetzt 77 mal oder 1 mal vergeben, für den Verfasser des Hebräerbriefes ist das unwichtig, sein Grundsatz ist und bleibt gleich:

        "Wer die gute Botschaft aufnimmt und sich später davon abwended für diesen Menschen ist es unmöglich zu Gott zurückzukehren!"
        Gruß Domi

        1. Meereswoge

          Hallo, meine Brüder Domi und Roko!

          Eure Kommentare habe ich mit Interesse verfolgt, denn Hebr.6:4-6 liegt mir schon einige Zeit schwer im Magen, und will mir keine Gedanken darüber machen, denn es tut weh.

          Grund: Ein sehr naher Familienangehöriger u. Frau haben mit der Gemeinschaft der ZJ auch Gott und Jesus verlassen....vielleicht zu 90%. Deshalb auch kein Gebet mehr und die Kinder wachsen ohne Gott und Jesus groß....

          Nun wird gerade dieser Text hier von Euch aufgegriffen, ausgleichend dazu Hebr 4:12,13.

          Vor allem Vers 13: " Vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles bleibt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden." Dahinein würde ich auch Umstände und Erlebtes interpretieren und jetzige Lebensweise, die sich nicht von der eines Christen unterscheidet.

          Meine Beruhigung war immer,,das nicht einmal Jesus Petrus verurteilt hat, als er ihn 3 mal verriet....den Sohn Gottes...... Im Gegenteil, er wurde von seinem Herrn durch Liebe und nochmalige Aufforderung, ihm zu folgen, zu einem mutigen treuen Apostel, der sogar als eine der Säulen in der Vers galt. Joh. 21: 15-19.

           

          Hallo Tilo danke für deine Mühe, für mich ein sehr guter Artikel, denn als ZJ identifiziere ich mich nicht mehr, die Bezeichnung Zeuge Jesu ist noch nicht gedanklich in Fleisch und Blut über gegangen und 'einfach Christ' zu sein, fällt schwer, wenn man über 50 Jahre ZJ war.

          Aber keine Angst.....ich bin zum Leben freudig und dankbar eingestellt und bin glücklich, unsere Höchsten auf eine ganz andere Art kennengelernt zu haben, Dank Eurer Artikel und der vielen Ansichten der Kommentarschreiber

          Herzlichen Dank Euch Allen, Eure Meereswoge

        2. Ede an Dominikus

          Guten Abend Dominikus

          (Markus 14:66-72) . . .Während Petrus nun unten im Hof war, kam eines von den Dienstmädchen des Hohenpriesters,?67 und als sie Petrus sich wärmen sah, schaute sie ihn direkt an und sagte: „Auch du warst mit dem Nazarener, diesem Jesus.“?68 Er aber leugnete es, indem er sprach: „Ich kenne ihn nicht und verstehe auch nicht, was du sagst“, und er ging hinaus zur Vorhalle.?69 Als das Dienstmädchen ihn dort erblickte, fing sie wieder an, zu den Dabeistehenden zu sagen: „Dieser ist einer von ihnen.“?70 Wieder leugnete er es. Und nochmals, nach einer kleinen Weile, begannen die Dabeistehenden zu Petrus zu sagen: „Bestimmt bist du einer von ihnen, denn du bist ja ein Galiläer.“?71 Er aber fing an zu fluchen und zu schwören: „Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet.“?72 Und sogleich krähte zum zweiten Mal ein Hahn; und Petrus erinnerte sich an den Ausspruch, als Jesus zu ihm gesagt hatte: „Ehe ein Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und er brach zusammen und fing an zu weinen.

          Hatte Petrus, so wie Jesus es voraussagte, nicht soeben seines Herrn verleugnet und abgestritten ihn überhaupt zu kennen? Im letzten Satz erkennst du aber auch seine Reue, indem er weinend zusammenbrach. Ob Jesus ihm wohl vergeben hat?

          Es mag viele Gründe geben gegen seinen Herrn Jesus zu sündigen. Wenn das Herz nicht aus böser Absicht gehandelt hat, mag der Herr mildernde Umstände finden, die ihm die Vergebung der Sünden ermöglichen. Bei Petrus war es buchstäbliche Todesangst.

          Es ist daher angemessen nicht wie ein Gesetzeslehrer zu (ver-)urteilen, sondern wie ein liebender, gutmütiger Freund das Beste zu hoffen.

          Ede

        3. Fox

          Guten Tag Dominikus,

          Hebr. 6:4-6 spricht nicht von Christen sondern von Menschen, die des Heiligen Geistes teilhaftig wurden durch ihre Hinwendung zu Christus und Reue über das bisherige. Wie Paulus in den vorangehenden Texten erläuterte, kann von einem Christen irgendwann davon ausgegangen werden, gewisse Grundlagen verinnerlicht zu haben, so dass nicht ständig über die Bedeutung von Reue, Taufe und dergleichen diskutiert werden muss. Hier wird der Unterschied von Personen schon klarer, derer, die sich tatsächlich Christus zugewandt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig wurden und derer, die das zwar meinten, aber nie über die erste Stufe hinauskamen.

          Wenn die Grundlage jedoch gegeben ist und sich dann jemand willentlich und wissentlich des Christseins entledigt indem er Christus leugnet, dann ist das Vergeben von anderen Christen nicht mehr gefragt, da dieser Mensch gleichsam erklärt, nicht entschuldigt werden zu wollen. Sie geben den Heiligen Geist ab wie ein Kleidungsstück in die Altkleidersammlung. Es ist die Erklärung, den Heiligen Geist nicht mehr zu wollen!

          Der Unterschied zwischen der zu beanspruchenden Vergebung und dem Verlust derselben besteht nicht in unserer Fehlerhaftigkeit. Es ist nicht intelligenzabhängig und mißt sich nicht in Zugehörigkeit einer Nation, Rasse oder Religion. Es geht nicht um eine einzelne Sünde, auch nicht eine "schwere Sünde" betreffend wie die Zeugen es auslegen. Es geht auch nicht um das Versagen bei einer Sucht oder wiederholte Fehler wegen unserer Trotteligkeit. (Hier ist die Gabe der Unterscheidung gefragt zu einem zeitweiligen Entzug von Gemeinschaft, weil jemand nicht begreift, was Sünde anrichten kann.) Es geht um das bewußte Verneinen Jesu als Christus obwohl das Bekennen zu Christus - also weit mehr als eine pure Kenntnis, dass Jesus mal gelebt hat und von Christen auch angebetet wird - vorhanden war.

          Als Christ darf man stets auf Vergebung hoffen. Jemand der mit Christus verbunden ist kommt nicht ins Gericht, das hat Jesus zugesichert und zählt 1000%.

      3. RoKo an Domi

        Lieber Domi, ich erkläre es Dir mal anders, Horst nannte die Fragmente bereits:

        Als Christ lernt man natürlich erst einmal christlos die Bibel kennen, so wie auch Du. Irgendwann hat man den ersten Kontakt. Manchmal genügt dieser nicht und Jahre später folgt ein zweiter Kontakt. Vielleicht wird man dann neugierig. Ich war 18/19 wie das bei mir passierte. Man kann die Inhalte prüfen. Mich faszinierte dabei, dass die Kernaussagen vom ersten Bibelschreiber bis zum letzten Schreiber sehr genau übereinstimmen. Und dass bei einem Werk, dass über mehrere hunderte und tausende Jahre geschrieben wurde. Wahnsinn. Ich will nicht meine Entwicklung aufschreiben, sondern nur benennen. Darum habe ich und viele andere hier im Laufe der Zeit Vertrauen in dieses Werk herausgebildet. Es muss ein göttliches Ding sein. Viele andere Details die unser Leben tangieren fließen in dieses Verständnis ein und ich kann nur von mir sprechen, ich habe Glauben herausgebildet. Damals zu biblischer Zeit war das auch nötig. Damals mussten die Menschen glauben, dass der Messias kommt, der in den alten Schriften prophezeit wurde. Dann kam er. Die Menschen jener Generation sahen den Messias, dennoch glaubten nicht alle das er es sei. Famos oder? Wenn sie ihn sehen, anfassen oder berühren konnten...?

        Wir nun leben in einer Zeit, da war der Messias rückblickend in der Vergangenheit. Alles ist aufgezeichnet. Sogar unsere Zeitrechnung ist an ihm ausgerichtet. Trotzdem glauben nicht alle Menschen an ihn. Die, die es tun, nicht wenige, haben ein innerliches Glücksgefühl. Sie sind befreit. Und das Gefühl ist wunderbar. Sie wissen (durch Glauben) durch den Opfertod Jesu können sie gerecht gesprochen werden, obwohl sie selbst Sünder sind. Und im Grunde sind sie es bereits. Durch die Annahme des Opfers durch Christus. Sie baten Gott um ein reines Gewissen. Das ist ein privater Akt. Es folgt dann die öffentliche Taufe. Dies wird bereits wieder von den Religionen sehr unterschiedlich zelebriert. Sei es drum. Der Sinn dahinter ist kein menschlicher, sondern göttlichen Ursprungs.

        In diesem Verbund als Person mit Christus, insofern mit dem heiligen Band des Vaters im Himmel, ist diese Person sodann mehr oder weniger bestrebt, die Werke die Christus begonnen hat, nachzuahmen, weiter zu führen. Das gelingt uns heute natürlich nur unvollkommen. Versündigt man sich dabei, wie soll ich mich ausdrücken, sind diese Verfehlungen bereits "gesühnt". Das passiert bestimmt jeden Tag. Ich mache einen Fehler im Straßenverkehr und ein anderer hupt mich an, ich laufe in Gedanken an einem Menschen vorbei der mich gegrüßt hat und ich ihn nicht zurück und er fasst es als Beleidigung auf und vieles mehr. Das sind die "kleinen Sünden". Meines Erachtens betrifft das sogar "große Sünden", die die Zeugen Jehovas als schwerwiegende Sünde bewerten, die gemäß ihrer Lehre einen Ausschluss nach sich ziehen. Aber: Sünden, die aufgrund der Unvollkommenheit passieren. Indem man sich vielleicht in eine fremde Person verliebt ... Wer tut das denn bewusst? Stand man früh auf und sagte, heute will ich unbedingt eine neue Person treffen, die finde ich so attraktiv,  in diese werde ich mich verlieben... Bestimmt spielen da viele Faktoren eine Rolle, auch wie die eigene Beziehung aktuell ist, in der man augenblicklich lebt. Ist man dort glücklich und zu hause, können noch so attraktive Personen kommen. Man findet sie sicher hübsch. Aber das was man hat, wiegt mehr auf. Menschen, die aber in zerrütteten Verhältnissen leben, fallen dieser Sünde leichter zum Opfer.

        Ich könnte noch viel mehr schreiben, muss es abkürzen: Jene Sünder haben keineswegs ihren Glauben abgelegt. Sie wurden von "ihrem Fleisch überwältigt". Die bewusste willentliche Entscheidung, den Glauben aufzugeben und den Messias zu verneinen, sind ganz andere Gegebenheiten. Diese Sachen werden hier im Text benannt. Auch 2. Petrus nimmt diese Dinge zum Anlass und benennt im Kap 2 den ganzen Sachverhalt. Am besten mal das Kapitel lesen, da werden viele Dinge aufgeführt. Und dann der Schluss. Wenn Du die Schlachter liebst, verwende ich sie:

        17 Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser, Wolken, vom Sturmwind getrieben, und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbehalten in Ewigkeit.
        18 Denn mit hochfahrenden, leeren Reden locken sie durch ausschweifende fleischliche Lüste diejenigen an, die doch in Wirklichkeit hinweggeflohen waren von denen, die in die Irre gehen.
        19 Dabei verheißen sie ihnen Freiheit, obgleich sie doch selbst Sklaven des Verderbens sind; denn wovon jemand überwunden ist, dessen Sklave ist er auch geworden.
        20 Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt und überwunden werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste.
        21 Denn es wäre für sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten, als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
        22 Doch es ist ihnen ergangen nach dem wahren Sprichwort: »Der Hund kehrt wieder um zu dem, was er erbrochen hat, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Schlamm.«

        Die hier genannten Menschen sind dann tatsächlich der Antichrist. Ich kenne auch zwei Menschen. Ich bin überhaupt nicht beflügelt, mit ihnen intensiv Zeit zu vollbringen, oder miteinander zu essen... Weil das Menschen sind, die ich lieber von hinten sehe. Insofern mache ich die Aufforderungen die ein Zeuge Jehovas stellt, automatisch - keinen Umgang mit diesen zu haben.

        Jedoch ist es eben etwas anderes. Ich denke, ZJ schließen viel zu schnell einen Christen aus ihren Reihen aus. Ich denke 95% der Ausschlüsse hätten niemals sein müssen, wenn die Ältesten wirklich biblisch handeln würden, statt der Lehre ihrer Vordenker nachzueifern. Und Eifer ist hier der Schlüssel. Man ist dort wirklich bestrebt, denjenigen raus zu werfen. Man ist regelrecht blind, entlastende Dinge zu sehen und taub, entschuldigende Berichte in die Entscheidung einfließen zu lassen. So meine Beobachtungen und auch selbst mein eigenes mir zuteilwerdendes Komitee war so. Ich hatte ja zwei davon, weil das erste von der Anklage her nicht durchging.

        Aber Domi, wie siehst Du das als "un"gläubige Person? Würde mich auch mal interessieren. LG RoKo

  2. Fox

    Guten Tag peetha,

    das ist mir nun auch neu, dass es einen Unterschied zwischen "Gefühl" und "Emotion" geben soll. Wenn ich dich richtig auslege ist Emotion die negative Form von Gefühl? Wissenschaftlich habe ich darüber keinen Nachweis, aber gut, lassen wir es mal so stehen.

    Kehren wir wieder zu den Anfängen unseres Christseins zurück, dass wir vergessen hätten, was Kummer und seelische Not anrichten können? Haben wir vergessen, dass Jakob so viel Kummer um den vermeintlichen Tod seines Sohnes hatte dass er bereit war, seine gesamte Familie dem Hungertod preiszugeben um Benjamin nicht nach Ägypten mitgeben zu müssen? Dass der Jüngste damit auch sein Leben verlieren würde sah der Mann gar nicht mehr vor lauter Kummer. Und doch war er einer, der als Erbe Abrahams und Vater der 12 auserwählten Stämme die Zusicherung von Gottes Segen hatte. Und was sagt es uns, wenn wir lesen, dass Hiob sogar seinen Gott beschuldigte, Leid über ihn ausgeschüttet zu haben obwohl er, Hiob, stets um Treue und Liebe bemüht war?

    Was sagt es uns, dass die medizinische Forschung mittlerweile Psychoonkologie als notwendige Hilfe zur Heilung etabliert hat, welche von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird? Wie denken wir in unserem Herzen über Psychokardiologie (http://www.psychokardiologie.org/?) Sind wir so arrogant, das Broken-Heart-Syndrom als Spinnerei abzutun? So wie die WTG es in der Nachkriegszeit noch bis in die 70er Jahre tat, Depressionen mit Gottlosigkeit gleichzusetzen?

    Intensiver Kummer macht Menschen krank. In dieser Krankheit ist es nicht bzw. nur eingeschränkt möglich, stets rationale Entscheidungen zu treffen. Jesus warnte nicht nur Pharisäer, sich vorzusehen, einen seiner Kleinen zum Straucheln zu bringen. Als Christen sollten wir uns verhalten wie eine Schafherde. In dieser wird jedes Schaf einmal in die Mitte genommen, geschützt und gewärmt von den anderen Tieren. Das geschieht abwechselnd, so dass jedes Schaf mal so ganz intensiv die Gemeinschaft wahrnehmen kann und den Herdengeruch behält.

    Auf diesen Punkt eingehend möchte ich mich gern nochmal an Markus wenden, denn trotz aller christlichen Nächstenliebe sind alle Mahnungen, die an ihn hier ergingen, berechtigt und hoffentlich nützlich. In diesem Sinn finde ich deinen Kommentar sehr moderat und wirklich freundschaftlich und ich möchte mich wiederholen, dass meine Antwort keine Korrektur sein soll sondern Ergänzung deines Gedankens.

    1. RoKo an Fox

      Liebe Fox,

      Gefühl ist die Empfindung die man als Mensch verspürt blanko. Emotion ist dagegen mehr, sie lässt aus dem angedienen Gefühl eine Tat oder Handlung entstehen. Sodann spricht der Psychologe von der Emotion. Das ist insofern auch im Strafrecht sehr wichtig, ob eine Tat oder Handlung vom Täter aus einem Affekt heraus unüberlegt erfolgte (strafmindernd) oder [genau] geplant, also mit Vorsatz.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Emotion#/media/File:Plutchik-wheel_de.svg

      LG RoKo

      1. Fox

        Guten Tag RoKo,

        vielen Dank für deine Erklärung aus der Wissenschaft.

        Nun muss ich mich wohl schrecklich fühlen, weil ich nur aus Emotionen bestehe!? 🙂 😉 Liebe Grüße und vielen Dank für deine reichen Bemühungen hier.

    2. peetha@fox

      Moorjen, moorjen - jaanz kurz nur: der Alltag, der Berufliche - hindert mich im Moment meinen gelebten Unterschied von Gefühl/Emotionen näher zu artikulieren. dein Ansinnen - so verstanden von fördern &fordern  =  bleibt/ist mir sehr sympathisch. - bis die Taage peetha

  3. Fox

    Guten Tag Ella,

    schade dass es ein solcher Anlass ist, bei dem ich auf einen Beitrag von dir antworten kann. Inhaltlich dessen an Markus bin ich in (fast) allem deiner Meinung und dein Mitempfinden ist bewunderswert.

    Zur Anmerkung: "Diese Gefühle richten womöglich in diesem Forum, so meine Vermutung, mehr Schaden an, als dass sie Dir Befreiung und Erleichterung verschaffen." hoffe ich sehr, dass dem nicht so ist. Im ersten Moment war das auch ein Gefühl von mir. Doch bin ich dem BI-Moderator sehr dankbar, diesen Kommentar freigegeben zu haben. Wie oft wurde in der Vergangenheit behauptet, auf BI würden nur gesinnungskonforme Kommentare freigegeben, alles andere würde zensiert. Dieser Kommentar ist alles andere als das Empfinden der "BI-Macher". Zum anderen haben wir die Möglichkeit, wie du auch getan hast, entsprechend darauf zu reagieren und so jedem Leser/Schreiber deutlich zeigen, dass ein biblisch angesprochenes Gewissen nicht einig geht mit Markus was den Umgang mit der Organisation angeht.

    Wenn wir das Johannesevangelium lesen, das 6. Kapitel, erfahren wir, wie selbst Jesus Auslöser einer solchen Situation war. Mit Sicherheit dachte er sich, dass seine Worte über sein Fleisch und sein Blut nicht bei allen Zuhörern gut ankommen würden. Dennoch verzichtete er darauf, dies nur seinen Jüngern zu sagen.

    Auch wenn es hier kein positives Beispiel ist, auch nicht von immenser Wichtigkeit, so hoffe ich sehr, dass es ein Beispiel ist, bei dem der Weg eines Guten deutlich unterschieden wird vom Weg eines Bösen. Wie soll es sonst gesehen werden, wenn nicht durch eine Veröffentlichung des Kommentars? Nun unterstelle ich Markus keinesfalls einfach nur Bosheit. Dieser Kommentar ist wie der Schrei einer Mutter, die gerade ihr einziges Kind verloren hat. Weder Logik noch Verwarnung haben da eine Chance, den Herzensboden zu ergreifen. Ich hoffe sehr für Markus, dass die ihm  erwiesene Liebe der Veröffentlichung seines Kommentars als Schrei seines Herzens in diesem Platz gemacht hat. Platz für den Trost den er dringend benötigt, Platz um die Dinge wieder richtig zu positionieren, Platz um sich die Freiheit zu nehmen, jetzt selbst erst einmal Hilfe zuzugestehen. Platz, unsere Liebe anzunehmen und seinem Herrn dafür zu danken.

    Deshalb ist es gut, dass dieser Kommentar eingestellt wurde.

    1. Ella

      Liebe Fox,

      lieben Dank für Deine sehr weise und mitfühlend gewählten Worte zu dem Kommentar von Markus und dass Du mich freundlich auf meine unglücklich gewählten Worte hinweist. Du sprichst tatsächlich etwas an, das ich nach dem Absenden bereits selbst fühlte.

      Nicht mitfühlend genug gewesen zu sein. So, wie ich es formuliert habe, mag es die eigentliche Intention nicht erfüllen können.

      Lieber Markus, bitte verzeihe mir meine fehlerhafte Ausdrucksweise, es war mir eher ein Bedürfnis Dir zu sagen, dass es mit Hilfe unseres Schöpfers und gerade mit Jesus, der in den Evangelien alles Nötige dafür aufzeigt, möglich ist, diese vielen negativen Gefühle Stück für Stück aufzulösen und dass es viel Zeit und Milde und Geduld mit sich selbst dafür braucht.

      Für jedes Stückchen Schmerz und Wut, welches man gehenlassen kann findet die Liebe unseres Vaters einfach mehr Raum um zu wirken.

      Ich möchte dir aber auch sagen, dass Deine harten Worte etwas mit mir machen.

      Sie tun mir weh, auch wenn es nicht Deine Absicht ist.

      Dir, liebe Fox, möchte ich nochmals lieben Dank für Deinen Hinweis sagen und dass ich Deine Beiträge sehr gerne lese.

      Wir werden bestimmt noch gute Gelegenheiten finden uns auszutauschen und darauf freue ich mich.

      Liebe Grüße und einen schönen entspannten und friedlichen Abend

      von Ella

       

       

       

       

       

      1. Markus

        Liebe Ella,liebe Fox ,lieber Boas

        Ich danke euch das ihr mich mit eueren Kommentaren wieder zur Vernunft gebracht habt,meine Äußerungen waren doch  zu hart gewählt,,es ist halt so,das man manchmal wenn man darüber nachdenkt was die Organisation der ZJ alles macht um sich in den Vordergrund zustellen und die wesentlichen Dinge ,die einen Christ ausmachen sollten,ganz nach hinten schieben oder erst gar nicht erwähnen,da kommt einem derart die Wut hoch,das man dann unkontrolliert sowas schreibt.

        Nur Dienst,Dienst ,Dienst,,spendemn,spenden ,spenden,die Leute unter Druck halten,sie seelisch und körperlich fertig machen,so das man nach 30 Jahren WTG nur noch bzw viele von uns ein seeliches und Körperliches Wrack sind.

        Das ist für mich keinesfalls ein christliches Verhalten,deshalb reagiere ich manchmal sehr hart auf die Artikel die ich zwar nur noch ab und zu  in den Wachtürmern lese.

        Gruß Markus

        danke Euch das Ihr das ganze abgeschwächt habt

        1. Boas

          Lieber Markus,

          Du hast mit Deiner Offenheit deines letzten Kommentares wahre Größe gezeigt. Meine Hochachtung.

          LG Boas

        2. Fox

          Mein lieber Markus,

          bisher hast du dich sehr zurückgehalten, Privates von dir zu schreiben. Das kann ich sehr gut verstehen. Doch wenn man immer allein ist mit dem ganzen Kummer und deine lieben Geschwister hier keine Ahnung haben, dass du einen "Gebetsexpress" benötigst wird das Herz fast zwangsläufig zur Mördergrube. Es kann gar nicht anders sein. Es ist die typische Taktik bei einer Löwenjagd: Die Beute isolieren.

          Ich hoffe sehr, dass du heute Abend mal so richtig befreiend weinen kannst, ohne jede Scheu und Scham. Dass du unseren beiden Höchsten erzählst, wie sehr du dich danach sehnst, verstanden zu werden und Hilfe benötigst um deine Trauer, deine Wut und Enttäuschung endlich aufarbeiten zu können. Es reicht halt nicht zu wissen, dass man den geliebten Menschen in der Auferstehung wieder sieht. Er fehlt jetzt. Auch wenn Jesus sagte, dass wir hundertfach Brüder und Schwestern, Eltern und Kinder erhalten wenn wir ihm nachfolgen, wir alle können dir deinen Schmerz nicht abnehmen. Wir können uns aber im Geist neben dich setzen, dich wissen lassen, dass du nicht allein bist. Wir können die stärkste Kraft im Universum, nämlich die Kraft Gottes, bitten, einen Maxibecher voll Stärke und Mitgefühl an dich zu reichen und wir wissen, das funktioniert. Aber schlucken, lieber Markus, das musst du schon selbst. 😉

          Es ging mir nach deinem fürchterlichen Hilferuf gar nicht gut, Hilflosigkeit und tiefe Trauer machten sich breit, dass ich so gar nichts abnehmen kann. Nach einem sehr wohltuenden Telefonat überwog bei mir wieder die Einsicht, dass ICH das auch nicht besser kann als Jesus, der es auch dir versprochen hat, deine Bürden, deinen Kummer in einem gemeinsamen Joch dir abzunehmen. Er macht dies so umfassend, so dauerhaft und gründlich und ihm geht die Kraft dafür nicht aus. Vor jedem Schritt schaut er dich an und fragt: "Markus, darf ich?" Dich bitte ich, ihm nicht sinnfreies aufzupacken. Sinnfreies wie die Wut über eine WTG-Predigtdienstverordnung anstatt praktischer Liebe. Markus: Nur wenn diese Organisation sich ganz viel Unsinn ausdenkt, ihre althergebrachte Leier zwangsläufig ändern muss weil die Zeit gegen sie spricht und die Habgier sichtbar wird wie mit den Saalverkäufen - Markus: Nur so wird offenbar, dass es eben nicht "die Wahrheit" ist in der gewandelt wird, sondern die Wahrheit gewandelt wird zur Unwahrheit und zum Widerstand gegen unsere beiden Höchsten. Deshalb danke ich Gott für jeden neuen Unfug seitens dieser Organisation. In dieser gibt es noch sehr viele Opfer der Verführung, liebe Menschen um die wir beten sollten, Markus. Nicht dass ich Angst hätte, dass sie sonst von Jesus vergessen werden, sondern damit sie Hilfe haben wenn sie merken dass da was nicht stimmen kann und sie nicht so leiden müssen wie du und ich, wie viele andere hier.

          Markus, deine Frau war bestimmt eine ganz liebe christliche Gattin. Nun ist sie in den besten Händen des gesamten Universums. Sie hat ihren Kampf beendet, sie ist dir in der Liebe des Christus vorausgegangen, denn niemand kann ihren Sieg über diese Welt nehmen. Bitte freue dich für sie. Auch wenn sich uns noch Erkenntnisse auftun werden über welche die vergangenen Generationen nur mit offenem Mund staunen würden - das alles begünstigt uns, aber es ändert nichts daran, dass alle, die in den Gräbern sind, Jesu Stimme hören und herauskommen werden. Diese Gewissheit kann dir niemand nehmen, darauf hat unser himmlischer Vater einen Eid abgelegt. So wie du über deine Frau schreibst lebt sie in den Augen unseres himmlischen Vaters. Sie lebt, Markus. Und möchte ganz bestimmt, dass du dies ebenfalls tust. Ganz bestimmt möchte sie nicht, dass du in diesen Fesseln der Lieblosigkeit und Kontrollsucht von irgendwelchen Ältesten hängen bleibst wie in einem Ast, der dich in einem gefährlichen Strudel nach unten zieht. Bitte nimm die Hand Jesu an, gib ihm deinen Rucksack, in dem alles, was wir nicht vergessen können, drin ist, damit das unvergessliche nicht zum Ballast wird.

        3. Markus

          Danke liebe Fox und Danke lieber Boas,das hat wirklich gut getan

          Liebe Fox ,es hatte schon seinen Grund mich nicht ganz aus der Deckung zu wagen

          Aber ich will mal zuerst mal nur einen kleinen Teil offen legen,warum ich von dieser Organisation sehr entäuscht bin,ich werde das nach und nach schreiben ,denn aufeinmal ist das zu viel.

          Meine Frau mein Stiefsohn,sowie mein Sohn  und ich waren bzw sind noch in der WTG Organisation.

          Meine Frau ist ja inzwischen verstorben,ich bin ausgeschloßen worden,die Gründe schreibe ich noch ,mein Stiefsohn mit Familie ,sowie mein Sohn mit Familie sind noch in der Organisation.

          Mein Ausschluß ist die Folge, von nicht einsehen meinerseits,das es in der Organisation Kriminelle Ereignisse gibt und das tunlichst vertuscht wird,Ja ich bin Jurist im Ruhestand und ich bin der berüchtigte Franki der hier auch schon angeprangert wurde,weil ich versucht habe ohne mich selbst ans Messer zu liefern,denn ich unterstehe auch in der rente oder Pension,egal wie man es nennen will der anwaltlichen Schweigepflicht,die besteht,solange ich lebe.

          Ich habe schon in den 90er Jahren in Erfahrung gebracht ,das es Kindesmisbrauch auch hier in Deutschland unter Zeugen gab und noch gibt,differse Unterlagen bzw Akten habe ich mir darüber von Kollegen kommen lassen,ich selber habe aus Gründen,da ich da noch selbst ein ZJ war  solche Strafprozesse zu führen abgelehnt,da ich dazu zu befangen war.

          Ich habe aber bis hinauf nach Selters bis zum Big Boss in Selters interveniert,das solche Straftaten innerhalb der Versammlungen laufen,allerdings mit wenig Gehöhr dazu

          Ferner sind mir Straftaten bekannt innerhalb von ZJ die vor allem Firmen besessen haben oder noch besitzen,wegen Steuerbetrugs und anderen Betrügereien ,sogar Betrügereien die in die Millionenhöhe gehen,einen Bekannten,der früher mit meiner Frau und mir das Studium durchgeführt hat ,hat es letztes Jahr auch erwischt,er hatte eineSchreinerei und stellte Fenster her,die er vorwiegend an ZJ und auch an die Gesellschaft verkaufte,den hat man fallen lassen ,er sitzt mit über 1 Million Steuerschulden jetzt da ,die Firma ist insolvent,seine Leute ca 15 an der Zahl musste er entlassen,wahrscheinlich geht seinPrivates Haus mit dabei drauf und einiges mehr und er wird niemehr ganz Schuldenfrei werden,sei denn er macht den Weg über die Privat Insolvenz,all das dank der lieben und guten WTG Organisation

          Wenn ich daran denke das ich beim Umbau in Selters mehrere Wochennenden mit geholfen habe ,wir haben Fensterbänke gesetzt und man mir anschließend in den Allerwertesten getreten hat,, naja vorbei das ganze.

          Das meine Frau den Schlaganfall im Februar 2012 bekommen hat war nicht von ungefähr,

          Ich stand praktisch von 2009 an bei der WTG auf der Abschußliste,man wollte mich unbedingt los werden,da ich Zuviel aufruhr machte und die Dinge die ich wußte nicht unter den berühmten Tisch gekehrt habe,ich hatte denen in Selters sogar angedroht das veröffentlichen zu lassen und anschließend einen Strafschauprozess laufen zu lassen,das war dehnen dann Zuviel

          Zurück zum Dilema,da die Frau meines Stiefsohnes und ihre Mutter eine sogar 5000%ige Zeugin war hat sie es erreicht nachdem ein jetzt ehemaliger VA unserer Versammlung dehnen gestochen hatte was mit mir demnächst passieren würde,,das mein Stiefsohn,(meiner Frau ihr Sohn) komplett den Kontakt mit uns abbrach,obwohl ich da noch gar nicht ausgeschloßen war,es gab keinen Kontakt mehr,das ging sogar soweit als meine Frau,sie ist 2015 im November verstorben im Krankenhaus lag und schon im Sterben lag,das ihr Sohn noch nicht mal mehr zu seiner sterbenden Mutter gekommen ist,meine Frau hatte das seelisch so mit genommen das sie ,wie ich schon schrieb im Februar 2012 einen Schlaganfall erlitten hat,der zb die Mobilitäten außer Kraft setzte,sie konnte nicht mehr laufen,am Anfang und nach einer Rheha hat sich die Sache gebessert allerdings kam dann das psychische,seelische dazu,im Frühjahr 2014 hat sie dann abgenommen  auf 30,5 KG,also absolute Lebensgefahr,wir haben sie dann wieder aufgepäppeelt,sie hat keine Nahrung mehr bei sich behalten unser Arzt und auch die Ärzte im Krankenhaus gaben mir die Bestätigung das das Psychisch belastet war,da meine Frau ein Kind aus dem Ruhrpott war hatte Sie auch die typische Ruhrpottkrankheit Asthma das sich dann zum Copd ausbreitete,,das heißt es kam dann im Februar 2015 dazu das sie künstlich beatmet werden musste ,jeder der medezinisch etwas firm ist weiß wenn eine künstliche Beatmung länger als 3 Wochen dauert,diese fortgesetz werden muss und später stück für stück zurückgefahren werden kann,andernfalls fallen die Lungenflügel zusammen und der Patient erstickt,allerdings war die Todesursache meiner Frau eine beidseitige Lungenentzündung,das kommt sehr oft bei bettlägerigen die längere Zeit bettlägerig sind vor,,sie hatte wohl schon wieder etwas über 50 kg,aber die wiederstandskraft diese Lungenentzündung zu überwinden,war nicht mehr da

          Das mal zuerst über meine Privatleben,und das alles meine lieben Brüder und Schwestern geschuldet durch eine irreale Machenschaft der WTG,vielleicht könnt ihr mich jetzt besser verstehen

          Lg

          Markus
          ?????💤💤

        4. peetha@Markus

          Puh, das war knapp. Alter! Dein Kommentar zuvor war überschrittene Schmerzgrenze. Der war faschistoid! Nicht erst Im 21 Jh. ein NO Go! Von Menschen, die sich ständig mit einem Habitus präsentieren, Mensch öffentlichen Rechts zu sein - in deinem Fall du Dich mit einer Vita als Richter, erwartet der Leser, Zuhörer, Mitdenker A : Unterscheidungsvermögen, daraus resultierend B: Respekt.

          Zorn, Verbitterung und Hass waren noch NIE gute Ratgeber. Ich hoffe, DU wirst die nächsten Nächte schlecht schlafen. Gefühle sind das eine- Emotionen etwas völlig anderes. Emotionen sind zwar einfach... sind jedoch nur LAUT & machen BLIND. - bis hier her!

      2. Boas

        Liebe Geschwister,

        gerade kam mir beim lesen eurer Kommentare ein altes Königreichslied in den Sinn:

        Wie lieblich sind doch Brüder
        in voller Harmonie.
        Gemeinsam täglich wirken.
        In Einheit wohnen sie.

        Das Nachfolgende lasse ich mal weg mit der Vorbereitung. Ihr macht das richtig gut. Und ich bemerke einen stetig ansteigenden Geist des Friedens und der Liebe unter euch. Sind das nicht zwei Früchte des Geistes Gottes?

        LG Boas

        1. Fox

          Guten Abend lieber Boas,

          du meinst: "Und ich bemerke einen stetig ansteigenden Geist des Friedens und der Liebe unter euch." Nicht: "unter euch", Boas, "unter uns" ist richtig. Du gehörst dazu. Die Stärke einer Kette ist nur so groß wie das Schwächste ihrer Glieder. Du hast wie so Viele sehr viel gelötet hier, sonst wäre ich sicher schon manches mal gerissen.

          Liebe Grüße und Friede für alle

      3. Fox

        Liebe Ella,

        nein, es war nicht "falsch" ausgedrückt was du geschrieben hast. Wie Markus zeigte, war es auch keine falsche Intension. Es war EIN Aspekt von mehreren - nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich was dazu schreibe, dann betrachte es bitte nicht als Korrektur (wer bin ich, dass ich das könnte?), sondern als Ergänzung. Ein Dach besteht ja auch nicht aus einem einzigen Ziegel, sondern eine Vielzahl davon sorgt für eine trockene und warme Unterkunft.

        Ich danke dir für deine Bemühung um Markus, für dein gutes Herz einer schnellen Reaktion und ich danke dem Herrn für euch.

  4. Ella

    Lieber Boas,

    Deine Zeilen haben mich tief gerührt. Dein so starkes Licht ist etwas müde geworden, Akku fast leer und da hatte ich eine spontane Idee...Ich habe gedacht, ich nehme Dich einfach mit, also den leeren Akku und das schwache Licht zum Laden...Nein, ich hab Dich nicht mehr gefragt ,zu schwer wäre das Sprechen für Dich gewesen..Ich hab mich warm eingepackt und dich vorsichtig in eine muckelige Tasche gesetzt und bin in den Keller, dort hast Du in meinem Fahrradkorb gut Platz gefunden und ich habe das Rad nach draußen gebracht, es war sehr viel schwerer als sonst, da war mir klar, was für eine Last Dich gerade niederdrückt...Dann bin ich losgeradelt, den Berg hoch, raus aus den Straßen und fort von den vielen lauten Menschen hinein in die Farbvielfalt der Natur..Du warst ganz still, hast wohl ein kleines Nickerchen gemacht..das letzte Stück ist sehr steil und ich durfte mich gehörig anstrengen, aber mein Keuchen hat Dich wohl nicht gestört..

    Oben angekommen habe ich das Fahrrad ordentlich geparkt und Dein schwaches Licht herausgenommen und die Sonne schien auf uns...ohne zu sprechen habe ich mich langsam in Bewegung gesetzt und schon am Anfang war viel Laub dort und ich bin extra geschlurft und es raschelte ganz schön und Du fingst an ein bisschen aufzumerken, als wenn man das schwere Augenlid ein wenig anhebt und mal blinzelt..da wurdest Du einen Hauch leichter..mit jedem schlurfendem Schritt, mit einem Luftzug des kühlen Ostwindes, mit jedem Blatt, dass sich im Sonnenlicht lustig drehte beim Fallen und bunt glitzerte ging es Dir besser..Jetzt hattest du die Augen schon richtig wach und neugierig auf, erfreutest Dich genauso wie ich mich an jedem neuen Moment, der einen anderen Blick auf die wundervolle Schöpfung offenbahrte...wir haben alle Seitenpfade gewählt, den Vogelstimmen gelauscht und als wir einen steilen Pfad hinab zu einem Bach stiegen, bin ich auf einer feuchten Baumwurzel, die ich unter dem Laub nicht sehen konnte, ausgerutscht und nach hinten gefallen, da lag ich verdutzt, wie ein Marienkäfer mit strampelnden Beinchen auf dem Rücken, na super, und dann kam es..Dein befreiendes herzliches Lachen und es machte dich ganz leicht und heiter und Dein Licht flackerte lustig..

    An einem großen umgestürztem Baumstamm, der in der wärmenden Sonne auf einer kleinen Lichtung lag, hielten wir inne und lauschten auf alle Geräusche um uns und nach einer Weile hörten wir ein fernes Gurren, erst leise, dann immer lauter werdend...die Kranicheziehen und wir haben uns auf diesen dicken Baumstamm gelegt und Ihnen zugeschaut und ihr schönes Gurren bestaunt...den Weg, den sie noch vor sich haben, bedacht und ihnen eine gute Reise und viel Kraft und guten unterstützenden Wind und viel Sonne und viele schöne nährende Rastplätze für unterwegs gewünscht und irgendwie fühlten wir uns genauso leicht und freudig und Dein Licht strahlte und ich merkte, dass es jetzt Zeit wurde zurückzugehen, jeder in sein eigenes Leben mit der wunderschönen Erinnerung an die Schönheit und Fülle der Schöpfung, die unser Vater und sein Sohn so voller Liebe für uns geschaffen hat..

    Danke, dass Du mich begleitet hast und nicht sauer warst, dass ich Dich nicht gefragt habe, ob Du mitkommen möchtest..

    Wenn Du mal wieder müde von der Pflege bist und niedergedrückt davon einen geliebten Menschen zubegleiten, der jeden Tag ein bisschen weniger wird, dann sag Bescheid und ich nehme Dich mit, hoch auf den Berg, auch bei Regen und Schlamm...

    Dort ist man unserem Vater einfach ein bisschen näher..

    Einen lieben Gruß

    Ella

     

     

    1. Wildblume@Ella

      Liebe, liebe Ella,

      das war sooo schön! Ich war auf Deinem "Ausflug" quasi dabei.     Das nächste Mal, wenn mein Akku leer ist...nimm mich mit! Natürlich nur, wenn Dir das nicht zu viel wird 😉! Du könntest dann ja ein flaches Ausflugsziel wählen....

      Lass Dich drücken

      Wildblume

    2. Iris

      Liebe Ella ,

      jetzt durften wir in dein liebevolles Herz schauen .

      Vielen Dank , dafür . Bestimmt hat Boas das gut getan . Wenn er nur nicht so weit weg wohnen würde , ich habe auch das Bedürfnis ihm etwas Gutes zu tun .

      Iris

      1. Ella

        Liebe Iris,

        das liebevolle Herz ist es ja, welches uns in unserer Liebe zum Schöpfer und seinem Sohn und auch untereinander verbindet...auch wenn Ihr es nicht wisst, Ihr seid ganz oft auf meinen Spaziergängen dabei und ich zeige in meinen Gedanken denen, die durch Krankheit oder Arbeit oder anderen Pflichten verhindert sind,oder jene,die die Augen vor Schwere kaum mehr aufhalten können,  die Schönheit dieser Herrlichkeit und teile sie mit Euch.

        Auch Dir und Deinem Mann wünsche ich, dass Ihr bald wieder so gesund werdet, wie es nur irgend möglich ist und Euch mit mir freut über die Fülle, die uns zuteil wird.

        Viele liebe Grüße und einen schönen herbstlichen Novembertag

        von Ella

         

         

    3. RoKo

      Einfach süß!

    4. Meereswoge

      Boas, mein lieber, treuer Bruder,

      "Bei Gott allein wird ruhig meine Seele", denn von ihm kommt meine Hoffnung.

      Er allein ist mein Fels und meine Rettung, meine Burg, ich werde nicht wanken

      Bei Gott ist meine Rettung und meine Ehre, mein starker Fels, in Gott ist meine Zuflucht.

      Vertraut ihm, Volk, zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus!........

      Ja, die Macht ist bei Gott und bei dir mein Herr, ist die Huld.

      Denn du wirst vergelten, einem jeden nach seinem Tun."

      Ps. 62:6-9,13  Einheitsübersetzung

      Aus eigener Erfahrung spricht David diese Worte. Sie möchten auch Dich stärken in Deiner Last und Herzensnot.

      In herzlicher Verbundenheit.    Meereswoge

       

       

      1. Markus

        Liebe Meereswoge,lieber Boas

        Ich kenne die Arbeit die man hat wenn man eine Person zu Hause zu pflegen hat,

        Ich habe meine Frau eineinhalb Jahre bis zu ihrem Tod gepflegt,sie war bettlägerig durch einen Schlaganfall oder medezinisch ausgedrückt Hirninfarkt.

        Sie musste auch teilweise künstlich beatmet werden,das hieß alle 2 Stunden auch nachts den Wecker stellen und das Röhrchen saubermachen das sie in der Luftröhre am Hals hatte.

        Wer sowas noch nicht mitgemacht hat kann sich kein Bild davon machen,was da alles auf einen zukommt.

        Die meisten Jüngeren Zeugen Jehovas stecken dann ihre alten und kranken Eltern in ein Alters oder Pflegeheim,ich habe es erlebet das da finanzell getrickst wurde um die Kosten eines Pflegeheimes zu umgehen.

        Das ist für mich eine Abscheulichkeit,die nicht mehr hinnehmbar ist,auch helfen bei solchen Situationen keine heiligen Sprüche,da ist Tatkraft angesagt.

        Dann habe ich komplett zu kritisieren,das bei dem Zustand den meine Frau gehabt hat während den eineinhalb Jahren sich gerade 2 mal Älteste aus der Ortsversammlung haben sehen lassen,also auf die Devise ,ich sags jetzt knallhart,mit der ist nichts mehr anzufangen die wird links liegen gelassen.

        Christlich ist anders,in meinen Augen sind das Satansjünger und ich schreibe nochwas knallhart hier rein,wenn ich was zu bestimmen hätte das ist Gott sein Dank nicht der Fall würde ich von der LK angefangen bis zum Kreisaufseher und unbelehrbare Älteste zum Tode verurteilen lassen,für die Freveltaten die sie in ihrem Leben als Zeugen Jehovas zu verantworten haben,da gebe ich der Russischen Regierung recht das sie das verboten habemn und ich gebe dem Regim von 1933 bis 1945 recht,das solche individien weg müssen ,damit die Menschen in Ruhe leben können

        Solche Menschen die andere Menschen nur benutzen um ihre Machtgelüsste und ihre Provitgier zu befriedigen sind auf dieser Welt fehl am Platz

        Gott entschuldige wenn ich sowas schreibe,aber es wäre an der Zeit das da mal aufgeräumt wird

        1. Ella

          Lieber Markus,

          Du hast mit der Pflege Deiner Frau sicher eine sehr schwere Zeit durchlebt. Und du hast sicher recht, dass jemand, der bisher nicht selbst Pflege geleistet hat sich kaum vorzustellen vermag, was alles damit verbunden ist und dass es wohl oft über die eigenen Grenzen geht.

          Und der Verlust dieser geliebten Person schmerzt dich vielleicht noch und in Deinen Worten klingen, wie mir schon mehrfach aufgefallen ist, sehr viel Wut und Zorn und Verbitterung mit.

          Auch wenn diese Gefühle in Dir sind, und sie sicher ihre Berechtigung haben, empfinde ich es als wenig christlich verantwortlich diese auf höchst belastende, verallgemeinernde, grenzüberschreitende  Art und Weise hier zu verbreiten, also noch zu mehren, zu schüren?

          Nach meiner Erfahrung hält mich das Festhalten an  Hass von der reinen Liebe unseres Schöpfers fern.

          Diese Gefühle richten womöglich in diesem Forum, so meine Vermutung, mehr Schaden an, als dass sie Dir Befreiung und Erleichterung verschaffen.

          Die Verantwortung für sämtliche Gefühle, die in mir sind, liegt allein bei mir, und auch wenn wir nicht vollkommen sind, darf sich ein reifer Christ sehr wohlüberlegen, wie und in welcher Art er diesen Ausdruck verleiht.

          Ich bin zutiefst dankbar, dass kein Mensch gerecht über mich zu urteilen vermag und möchte mich klar und deutlich von Deinen letzten Aussagen distanzieren.

          Dir wünsche ich, dass Du Dich in die allumfassende Liebe unseres Schöpfers und seines Sohnes fallen lassen kannst und tiefen Frieden findest.

          Lieben Gruß

          Ella

           

           

           

        2. Fox

          Guten Tag Markus,

          die Wunden deines Herzens sind nicht zu überlesen. Die Zeit der Isolation wegen der Pflege deiner Frau, deine Sorge um sie und die menschliche Enttäuschung wegen des allein gelassen seins ist alles nachvollziehbar. Ich bitte dich dennoch, einen Gedanken mitzugehen.

          Zwischen 1933 und 1945 wurden sehr viele Bibelforscher in den Lagern umgebracht. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Nun haben einige von diesen auch Verrat durch jene miterleben müssen, die sie Brüder nannten, ihnen vertrauten. Als dann 1953 im WT ein Artikel erschien bei dem erwähnt wurde, dass der einzige Grund, Abtrünnige nicht zu töten der ist, dass Landesgesetze es verbieten, konnten viele dies als gerecht nachempfinden. Papa kam nicht nach Hause weil er verraten wurde. Mama wurde vergewaltigt, damit sie lernt, dass ein arisches Kind ein Segen ist. Kinder wurden ihren Eltern entrissen und umerzogen zu "guten Katholiken", weil ein Reichskonkordat bestand  und man sich da der "kleinen Schädlinge"  unauffällig entledigen konnte. Kinder wurden von klein auf gelehrt, dass es richtig ist, Judenkinder umzubringen weil die Juden Jesus umgebracht hätten. Möchtest du wirklich diese Morde legitimieren durch deine eigene Auffassung? Das tust du aber!

          Deine Frau erlitt eine Krankheit und fiel dieser nach langer Leidenszeit zum Opfer. Du möchtest Menschen lange leiden lassen um sie dann umzubringen. In welcher Form erklärst du dich dann bitte für besser als die Ältesten, die immerhin 2 mal zu Besuch waren, während du deinen Mitmenschen nicht einmal das Leben gönnst, geschweige denn Besuch? Du gönnst einem Kind nicht die Liebe seiner Eltern, egal, ob in Armut oder Reichtum, du hast mit deinem Kommentar Bomben, Landraub, Mord jeder Art legitimiert und erwartest allen Ernstes Mitgefühl für das, was du "nur" mit deiner Frau durchmachen musstest und das "nur" über eineinhalb Jahre, während ein Waisenkind sein Leben lang geprägt ist, ebenso wie Eltern, die ihre Kinder verloren haben und umso schlimmer, wenn dies durch einen Akt der Gewalt geschehen ist? Diese Haltung ist in meinen Augen schlimmer als die der Ältesten deiner Versammlung und beschämt mich zutiefst.

          Du hast uns vermittelt Jurist zu sein. Und als solcher verachtest du Gottes Gerechtigkeit, welcher durch seinen Sohn sagte, dass Barmherzigkeit über das Gericht triumphiert? Ja, das ist manchmal unsäglich schwer, eine geradezu zynische Herausforderung unseres christlichen Glaubens. Was denkst du, was jemand als "gerecht" empfindet, der einem Fehlurteil ausgesetzt ist/war, wenn deine Auffassung rote Fahne sein soll, Orientierungspunkt für Gerechtigkeit? Markus, wir hätten Mord als von Gott gebilligt um uns! Es ist eine unbeschreibliche Barmherzigkeit unseres Gottes, dass weder deine noch meine Meinung auch nur so viel wert sind wie Staub auf einer Waage. Aber was bitte soll man deiner Frau beim Wiedersehen in der Ewigkeit sagen? "Markus, dein Mann, fand es richtig, dass die Nazis gemordet haben wie blöd"? Deine Frau ist ihrer körperlichen Unvollkommenheit zum Opfer gefallen. Das ist sehr schlimm und verursacht mit Recht Trauer. Aber du willst dich mit Mördern identifizieren, mit einem Judas, Kain und Adam, letztlich mit dem Verursacher dieser körperlichen Unvollkommenheit, Satan. Wenn du alles aneinanderreihst ist es so, als würdest du deine Frau umgebracht haben, weil du den, der es verursacht hast, als unbedingt nötig darstellst. Bitte denke darüber nach.

          Ich hoffe sehr, dass du diesen Beitrag sehr bereust und Christi Interessen suchen wirst.

        3. Boas

          Lieber Markus,

          ich kann Deine Gefühle sehr wohl nachvollziehen. Ich hatte sie selbst einmal. Und nun denke ich an den größten Christenverfolger, den man in der Bibel findet. Wenn ich mir Apostelgeschichte 9 durchlese, so werden die Gefühle von Ananias offenbart, der zu Paulus/Saulus geschickt wurde. Es war Furcht. Vorsicht. Bedenken. Aber keine Anzeichen von Hass. Kein Gerechtigkeitssinn oder Bestrafung. Ananias ist ein großes Vorbild für mich.

          Und damit möchte ich das Gesagte ohne weitere Erklärungen auch auf sich bewenden lassen. Du verstehst bestimmt, was ich damit sagen möchte.

          Sei ganz lieb von mir gegrüßt.
          Boas

        4. M.N.

          Ihr Lieben,

          was die NS-Verfolgung der Bibelforscher anbelangt (und das gilt gleichermaßen für Rußland/Putin und die ZJ), gilt, dass die, die die Suppe auslöffeln müssen, nicht diejenigen sind, die sie gekocht haben. Ich darf an folgendes erinnern (zitiert aus dem Glossar, Eintrag "Verfolgung"):

          In vielen Fällen sind Schwierigkeiten, die aus einem rigiden und strikten Befolgen von WTG-Direktiven resultieren, aufgrund überzogener und fanatischer WTG-Dogmen hausgemacht, sind also im Kontext von "selbsterfüllenden Prophezeiungen" zu betrachten. Z. B. wurde während des "Dritten Reiches" durch eine Flut von (unter der Ägide und auf Anordnung des damaligen WTG-"Präsidenten" "Richter" Rutherfords von "Jehovas Zeugen" in aller Welt an Adolf Hitler versandten) im Tonfall außerordentlich aggressiven und extrem provokanten Standard-Telegrammen ("Gott wird Sie und Ihre Nazipartei vernichten!") – parallel zu einem im Tonfall gleichermaßen aggressiven, direkten Brief Rutherfords an Hitler (nach einem ersten gescheiterten Annährungsversuch seitens Rutherfords) – eine brutale Verfolgung der Bibelforscher losgetreten, die sodann durch die weiterführenden, den deutschen "Zeugen Jehovas" von Rutherford auferlegten Propagandafeldzügen, die als "halsbrecherische" und jeglicher Vernunft ermangelnde Provokationen, durch welche das Naziregime gezielt bis aufs Blut gereizt wurde, gewertet werden müssen, dramatisch verschlimmert wurde. ...

          In den WTG-Publikationen der Rutherford'schen Ära wurden Geistliche und Religionsführer aufs Äußerste verspottet und in einer Flut ätzend/hämischer Karikaturen lächerlich gemacht (hier die berüchtigte "fliehender Pfaffe mit Pfeil im A..."-Karikatur). ...

          Es liegt auf der Hand, dass dadurch der Ärger und die Feindschaft der etablierten Kirchen und deren Führer im Sinne einer "selbsterfüllenden Prophezeiung" geradezu herausgefordert und heraufbeschworen wurde. Deren logisches sich-zur-Wehr-Setzen wurde und wird sodann von der WTG zu boshaftem und satanischem "Durch Verordnung Unheil schmieden" (laut Ps 94,20 gemäß NWÜ) erklärt, indem sich die WTG als "armes Opfer" dieser "bösen Werkzeuge Satans" präsentiert, die sich aus schierer Bosheit unter dem Einfluss Satans der Politik und der Justiz bedienen, um durch das Bewirken von gegen "Jehovas Zeugen" gerichteter Gesetze und Verordnungen die WTG zu drangsalieren und möglichst auszurotten.

          (Zitatende)

          Sodann folgen diverse Zitate aus Prof. Pentons "Jehovah's Witnesses and the Third Reich"-Buch, wo u. a. die berechtigte Frage gestellt wird:

          "It must be asked in retrospect: Was not their courage often an example of FANATICAL FOOLHARDINESS DRIVEN BY J.F. RUTHERFORD'S TEACHINGS? (Im Rückblick stellt sich die Frage: Bildet der Mut der Bibelforscher in vielen Fällen nicht ein Beispiel fanatischer, durch die Lehren Rutherfords angetriebener Tollkühnheit?)"

          Oder erinnern wir uns an des kanadischen Zweigaufsehers Walter Salters berühmten Ausspruch:

          "Rutherford sends us out from door to door to face the enemy while he goes from ‘drink to drink’ and tells us if we don’t we are going to be destroyed. (Rutherford schickt uns aus von Tür zu Tür ins Angesicht des Feindes und sagt uns, wir würden vernichtet, wenn wir es nicht tun, während er von 'Drink zu Drink' geht."

          Mehr von Prof. Penton (translate.google.com benutzen) - Großschreibung zur Hervorhebung hinzugefügt:

          "The evidence is clear... that HAD THE WITNESSES CONDUCTED THEMSELVES MORE DISCREETLY, MANY COULD HAVE maintained their integrity, gained converts quietly, and AVOIDED MUCH UNNECESSARY SUFFERING. Unlike the Jews and Gypsies, the Nazis had nothing against them from a racial stand- point; all but a few were ‘Aryans’ whose only ‘fault’ was THEIR OPEN and often INDISCREET OPPOSITION to the Third Reich and its totalitarian demands. ...

          THE WITNESSES fail to recognize that they THEMSELVES WERE IN PART RESPONSIBLE FOR THEIR SUFFERINGS. No movement can CONSTANTLY HEAP INSULTS ON ALL OTHER RELIGIONS, the business community, and national governments in THE WAY THAT THE BIBLE STUDENT-JEHOVAH'S WITNESSES DID from 1918 onward without provoking a reaction – a reaction had already begun under the democratic Weimar Republic. Long before Hitler came to power, JUDGE J.F. RUTHERFORD HAD MADE THEM HATED BY THE VAST MAJORITY OF GERMANS THROUGH HIS AND Das Goldene Zeitalter's VENOM-FILLED PRINTED DIATRIBES. ...the Witnesses would inevitably have become victims of Nazism, but THAT PERSECUTION MIGHT HAVE BEEN DELAYED AND BEEN LESS SEVERE HAD IT NOT BEEN FOR THE WITNESSES INCREDIBLE PUBLIC MILITANCY.

          ...

          After the Nazis refused to accept Watch Tower blandishments in 1933, RUTHERFORD BEGAN A PROPAGANDA WAR AGAINST THEM THAT BROUGHT TERRIBLE PERSECUTION ON THE GERMAN WITNESS COMMUNITY. It would have been reasonable for the Watch Tower Society to publicize what was happening in the Reich in other countries, but TO DEMAND THAT GERMAN WITNESSES GO FROM DOOR TO DOOR WITH WATCH TOWER PUBLICATIONS AND PHONOGRAPHS WHILE UNDER BAN WAS MADNESS. So too was the policy of calling on them to distribute one inflammatory, antiregime broadside leaflet after another. POLICIES LIKE THESE LED DIRECTLY TO THE ARREST AND IMPRISONMENT OF MANY WITNESSES who might otherwise have avoided such direct persecution and to the deaths of many of them. Although they felt it necessary to carry on their preaching activities under the ban, they could have done so more quietly, with greater stealth and more common sense. But RUTHERFORD would not have it that way, and he DESERVES THE HARSHEST CRITICISM FOR DRIVING HIS GERMAN BRETHREN INTO PRISON AND CONCENTRATION CAMPS while he lived like a prince at Beth-Sarim, his California House of the Princes.

          ...

          ...while the Watch Tower Society continued to point to the distribution of the Lucerne Resolution and the Open Letter as brave Witness acts of faith, ...THESE DISTRIBUTIONS WERE SERIOUS MISTAKES. THEY WERE NOTHING SHORT OF ACTS OF SUICIDAL RELIGIOUS FANATICISM THAT OFTEN LED TO UNNECESSARY MARTYRDOM."

          Was Rußland anbelangt: Weshalb wohl sind russische Sektenexperten (die mit Sicherheit über ein Mindestmaß an Intelligenz und/oder gesundem Menschenverstand verfügen) zu dem Schluss gelangt, JW.Org-Literatur sei "extremistisch"? Sagen die das einfach so? Stichworte "totale Kontaktsperre gegenüber sog. Abtrünnigen; nur wer sich der WTG bedingungslos unterordnet, hat eine Chance auf Rettung; alle nicht-ZJ werden in Harmagedon elendiglich krepieren (wieder und wieder genüsslich in Albtraum-Horror-Bildchen zelebriert)" etc. - ist all das etwa nicht "extrem(istisch)"?

          Aussage des Experten Alexander Korolew:"Schon die Literatur der Zeugen Jehovas manipuliert das Verhalten des Menschen gegen seinen Willen."

          Worauf man einen lassen kann.

          Nun sind es nicht die geschundenen Feld-, Wald- und Wiesen-ZJ - Hansi und Lieschen Müller, Jupp und Lene Meyer, etc. - die für die Verlagsprodukte von WTG & Co. verantwortlich zeichnen. Alles, was Hansi, Lieschen ... "dürfen" ist, (1) die in diesen Produkten kolportierte "Geistige Speise" ohne Wenn und Aber als den geoffenbarten "Willen Jehovas" widerspruchslos zu verinnerlichen, obgleich es sich dabei nur um den rein menschlichen Willen der JW.Org-Oberen handelt; (2) JW.Org-Botschaft samt dieser Produkte "eifrig" und "fleißig" unters Volk und an den Mann zu bringen, unter Strafandrohung, sich bei "nicht genug tun" das Missfallen des gestrengen und ewig "Mehr" fordernden Jehova zuzuziehen.

          Somit gilt: Dieweil sich die für "Verfolgung" Verantwortlichen in fernen Gefilden im Glanze ihres Glückes sonnen (in Rutherfords Fall buchstäblich, nämlich in der luxuriösen "Prinzenvilla" im sonnigen San Diego und seinen zwei 16-Zylinder-Cadillacs; heute in der gepflegten Warwick-Parkanlage mit Seeblick und vergoldeten Bronzegullis), dürfen andere an der Front für die Org die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holen und die von ihr gebraute Suppe auslöffeln. Wer hier die "Küchenhelfer Satans" sind, darüber bedarf es keiner weiteren Worte. Es gilt für die verfolgten BF wie auch für heutige JZ in RU: "Wehe, wenn ein Blinder (die WTG, vertreten durch ihren blinden tuvS) Blinde (die Masse verblendeter JW.Org-Drohnen) leitet." Da kann nichts Gutes dabei herauskommen.

          Deshalb ist m. E. die Aussage "Geschieht denen ganz recht, solch ein Gesindel muss weg, damit die anderen in Ruhe leben können" etc. unerträglich und ungeheuerlich. Sie zeugt von völligem Fehlen an Verständnis für Ursachen und Zusammenhänge, von (Mit-) Menschlichkeit mal ganz zu schweigen.

          Gruß,
          M.N.

        5. RoKo

          Liebe Fox, Lieber Peetha, lieber Markus, alle,

          ich habe Markus Kommentar gelesen. Mit eigenen Schmerzen geplagt kann ich erst jetzt antworten.

          Ich kann Fox Veto und das von Peetha vollumfänglich nachvollziehen. Ich vermute allerdings, ihr habt Markus missverstanden und schließe mich M.N. mit seinem Kommentar an. Markus kritisiert m.E. die Führung der ZJ. Es gibt Nachweise, dass die Führungsspitze der ZJ das Machtregime im damaligen Deutschlands der 30er Jahre verbal sehr angegriffen und attackiert hat. Jesus Weisung an seine Jüngerschaft, den orbigkeitlichen Gewalten Untertan zu sein, missachteten sie zutiefst, gerade sie, die Führungskader der ZJ. Darum antwortete das Regime  m.E. mit Verfolgung der kleinen Verkündiger hierzulande, wobei viele Menschen in Gefangenschaft und Lager einfuhren und dort Martyrien durchlebten. Damals in Deutschland, aktuell in Russland. Und die Führung der ZJ provozieren die Könige dieser Länger regelrecht wie einst Propheten zu biblischer Zeit. Elia und die Baalsanbeter als Beispiel benannt, nur sollte es damals einen völlig anderen Zweck dienen. Kann das richtig sein? Sind das Jesu Anweisungen für uns? Die politischen Regime derart zu attackieren und anzugreifen? So tat auch Johannes der Täufer, und das Ende der Begegnung ist für uns als Warnung in der Bibel aufgezeichnet. Diese Lehre sollte man daraus ziehen, nicht, dass Geburtstage "verboten" seien. Zu dieser Erkenntnis bin ich gelangt.

          Ich las Markus Statement so, dass er nicht die kleinen Verkündiger kritisierte, die letztlich das Leid erlitten und die Suppe auslöffelten. Martyrien, die ich, egal welcher Mensch Elend und Todesqualen erleben muss, zutiefst missbillige. Markus positionierte sich zum damals glänzenden Präsidium, den Präsidenten der WTG und die ganze Etage, die damalige Leitende Körperschaft wenn sie sich damals schon so nannte und ihren Taten.

          Markus Zeilen reflektieren das tiefe Leid im Lebensalter, was diese WTG über Menschen hereinbringt, die sich ihr hingegeben haben. In jedem Satz ließt man die großen emotionalen Strapazen. Durch diesen bitteren Schmerz den auch ich selbst an meinem Leib erfuhr und mit Markus und Boas und vielen anderen teilen kann, wie abgrundtief bösartig mit Intrigen behaftet man ohne das geringste Erbarmen gegen Verkündiger vorgeht, die das wahre Gesicht von JW.org erkennen und zur Sprache bringen. Die vom Gewissen gedrängt sagen, diese Machenschaften können doch nicht richtig und Teil der Wahrheit sein und selbst parallel aufgrund ihres Gewissens und Liebe wichtige christliche Taten vollbringen, Angehörige pflegen, Niedergedrückten helfen und Org-Opfer aufpeppeln.

          DAS sind letztlich die Früchte dieser Org. Es sind die aufgesetzten Fratzen, die manche Funktionäre machen, um ihr wahres Gesicht mit samt seinem Ausdruck, der Körpersprache zu überdecken und ihren Taten zu tarnen. Polizeipsychologen dieser Welt haben das schon lange durchschaut. Und ich bin der festen Überzeugung, die Himmel auch.

          Markus melde Dich mal. LG RoKo

    5. Boas

      Liebe Ella,
      und ihr vielen Anderen, ob hier geschrieben oder am Telefon,

      das tut soooo gut. Das habe ich gebraucht! Ihr seid echte Schwestern und Brüder im Herrn für mich. MEINE Schwester. MEINE Brüder. Auch ich brauche mal Trost und Ermunterung. Und ein in den Arm nehmen. Ein Mitnehmen im Korb auf einen schönen Weg. Ein herzhaftes Lachen. Ermunterung aus Gottes Wort. Ja, meine Akkus sind zurzeit sehr erschöpft. Aber ihr füllt sie ein gutes Stück wieder auf.

      Lautet nicht dieser Artikel hier: "Arbeite jeden Tag mit Jehova"?  Ist die gegenseitige Hilfsbereitschaft, ob in Tat oder Wort, nicht gerade DAS Erkennungsmerkmal eines guten Christen? Eines guten Herzens? Wie im ersten Jahrhundert. "Nach Witwen und Weißen in ihrer Drangsal zu sehen..." Ich denke gerade an Dorkas. Die Hilfsbereitschaft, wie es Jesus uns vorgelebt hat. Der große Unterschied zwischen den Buchstaben orientierten Pharisäern und Jesu Taten der Liebe. Und predigen eure Worte nicht auch das Evangelium Jesu?

      Wenn es auf der Verkündiger-Dienstkarte nur eine Rubrik mit der Dorkas-Überschrift geben würde: "Dorkas Stunden für Gute Taten". Auch wenn nur einer von zehn Dankbarkeit zeigt, wie bei den Aussätzigen bei Jesus. Auch gute Taten von und für Menschen, die nicht zum Volk Jehovas zählten, wie der barmherzige Samariter. Denn man muss bei diesem Gleichnis Jesu bedenken, dass Jesus uns erklären wollte, dass ein "Nächster" jeder sein kann. Auch wenn sie unterschiedlicher Abstammung und Anbetung sind. Heilte nicht Paulus auch eine Frau, eine von einem Dämon Besessene, die keine Jüdin oder Samariterin war?

      Ich bin euch sooo dankbar für eure warmen Worte und Umarmungen aus der Ferne. Ihr seid wirklich meine Schwestern und Brüder. So wie es Jesus es uns versprochen hat. "Ihr werdet viele Schwestern, Brüder, Väter und Mütter erhalten, wenn ihr sie um meinet Willen verloren habt" sagte Jesus doch Sinngemäß.

      Danke
      Boas

      1. Diener Jehovas

        Hallo Boas,

        diese Liebe und Aufmerksamkeit kannst du auch in der Versammlung der Zeugen Jehovas finden, so jedenfalls habe ich es erlebt.

        Predigtdienst und praktische Nächstenliebe sind kein Widerspruch, im Gegenteil, auch das verkündigen der guten Botschaft, wie es Zeugen Jehovas machen, ist ein Zeichen der Nächstenliebe.

        es grüßt

        Ein Diener Jehovas

        1. turtle

          Hallo Diener Jehovas,

          wenn das so wäre, bräuchtest Du hier keine Werbung dafür machen.

          Gruß, turtle

        2. Stachelbeere

          Lieber Diener Jehovas,

          es freut mich wirklich sehr das du in deiner Versammlung die  (erbauende unvoreingenommene, ungeheuchelte, bedingungslose, selbstlose, zum vergeben bereite, tolerante, nicht prahlende, alles erduldende, alles ertragende, alles hoffende, nie versagensende?) Liebe und auch Aufmerksamkeit verspürst. Warum freust du dich nicht einfach mit uns mit, das diese brüderliche Liebe hier zu finden ist? Warum bringst du diese Liebe und die Freude darüber nicht auch hier zum Ausdruck?

          Hier sind viele Brüder und Schwestern, die nicht das große Glück wie du gehabt haben, und diese unvoreingenommene, bedingungslose Liebe in ihrer Versammlung erleben konnten. Und so leben wir diese Liebe hier untereinander aus um uns im Glauben und im Leben für Jesus Christus zu stärken.

          Es grüßt dich die Stachelbeere

        3. Fox

          Guten Tag `Diener Jehovas´und ein herzliches Willkommen,

          warum kann man denn die von dir angeblich erfahrene Liebe nur IN den Versammlungen erleben? Heißt: Warum sind die Mitglieder einer Versammlung denn so gehindert, diese Liebe wie von Jesus vorgelebt, nach außen zu tragen, im täglichen Leben anzuwenden? Jesus hat sich nicht auf das Predigen beschränkt. Es war auch nicht wie von der Organisationsführung gelehrt, sein Hauptauftrag. Sein Hauptauftrag bestand darin, Sünder zu suchen um zu erretten (Luk. 19:10; 1. Tim. 1:15). Dies erfüllte er auf viele Arten.

          Es ist sehr schön, dass du so positiv denkst. Du kannst natürlich nicht beantworten, warum die Versammlung um Boas herum bis heute überhaupt keinerlei Notwendigkeit sieht, ihm in praktischer Weise behilflich zu sein. Aber warum kannst du das nicht? Also sie wissen von Boas und seinen Umständen. Als Jesus sagte, dass er zum retten kommt saß er bei einem ganz schön miesen Oberzöllner, der nicht bestritten hat, ein Egoist par excellence gewesen zu sein und ein Falschankläger obendrein um dadurch diebisch Gewinn erzielt zu haben. Ich versichere dir, dass Boas ein ganz Lieber ist. Aber die Versammlung entlastet ihn trotzdem nicht. Hast du nie gehört dass Taten lauter reden als Worte?

          Nun ja, in diesem Fall hast du leider daneben gelegen. In ganz vielen anderen Fällen der hier Mitschreibenden auch. Aber ich freue mich, wenn du deinen Beginn, Realität und göttliche Wahrheit hier zu suchen fortsetzt und auch ganz lieb antwortest wofür ich mich gern bedanke.

        4. Boas

          Lieber Diener Jehovas,

          auch Dir danke ich für Deine lieben Worte. Ich bedanke mich auch für Deinen Gruß an mich. Zeigt es mir doch, dass Du mich nicht als Antichrist siehst, oder als ein Feind Jehovas und Jesu.

          Du hast mit Deiner Aussage Recht. Auch in einer Versammlung der Zeugen Jehovas kann man Liebe und Aufmerksamkeit erfahren. Ich war sogar mal vor 30 Jahren einer Versammlung in BW zugeteilt, über die ich als GANZES sagen musste, eine Versammlung wie Philadelphia (Off. 3:7-11). Die Ältesten waren so was von liebevoll und demütig. Wirkliche Diener. Und deren "Ausgang ihres Wandels" steckte die ganze Versammlung an (Heb. 13:7). Meine Frau und ich wohnten sogar nach unserer Pionierzeit bei einem Ältesten in seinem ausgebauten Keller.

          Wie diese Versammlung heute ist, kann ich nicht sagen. Einige der Ältesten und viele Brüder sind verstorben, wie ich hörte. Andere weggezogen. Leider kann ich ein so gutes Zeugnis nicht über alle Versammlungen ablegen. Die Versammlung hier vor Ort lässt meinen Vater seit Jahren alleine sterben, mit Ausnahme meines leiblichen Bruders und seiner gutherzigen Frau. Beides Pioniere. Meine leibliche Schwester und deren ganzen Seite hingegen lässt sich seit 11 Jahren nicht blicken. Wir haben nicht einmal eine Adresse von ihnen.

          Und was mich betrifft, bei meinem Austritt aus der "Kirche der Zeugen Jehovas" 2007 musste ich den Ältesten eine ernste Ermahnung aussprechen:

          "Ihr wurdet gewogen, ihr wurdet gewichtet, und ihr wurdet für zu leicht befunden. Macht bitte bei den Anderen nicht die gleichen Fehler." Leider haben sie sich meine Worte nicht zu Herzen genommen. Und haben mir und meinem Vater gegenüber noch ein gutes Stück an Herzlosigkeit draufgelegt.

          Aber diese traurigen Banalitäten sind ja nicht die Gründe, warum viele sich von den Versammlungen und der Wachtturmgesellschaft distanzieren. Es sind biblische Grundlehren, die wir nicht mehr guten Gewissens verbreiten können. Oder dahinter stehen können, weil wir eben Beröerchristen sind. Für mich zumindest. Für mich zählt das Wort der Bibel mehr als das Wort von Menschen. Und Du weißt, das so etwas zum gnadenlosen Ausschluss aus der Kirche führt. Natürlich hat Jehova ein solches liebloses Verhalten innerhalb seines Volkes vorhergesagt. Und es ist auch ein Grund, warum die Schafe vor den Hirten und aus der Herde davonlaufen, wenn ich Hesekiel 34 lese.

          Wie tröstend sind in diesem Bibeltext doch die Worte Jehovas, dass ER seine versprengten Schafe suchen geht. Er kommt zu ihnen und nimmt sie auf den Arm und tröstet sie. Der Zug fährt in den Bahnhof ein. Und nicht der Bahnhof in den Zug. Oh, wie oft habe ich schon seine tröstende Hand gespürt. Auch mittels Gaben von Menschen wie Du und Anderen, was die vielen Ermunterungen für mich hier deutlich zeigen.

          Ich bin nicht mehr nachtragend. Auch nicht den Ältesten vor Ort. Oder denen gegenüber, die sich in ihrer Lieblosigkeit ihnen angeschlossen haben. Papa und ich spüren diese Lieblosigkeit ja täglich. Wir leben damit. Jedem, der es wünscht, werde ich seine begangenen Sünden, mir und gegenüber meinem Vater, bereitwillig vergeben. So wie es Jesus wünscht. Ja, sogar 70 Mal.

          Nochmals, auch dir ganz lieben Dank für deine Worte und einen herzlichen Gruß von mir von Bruder zu Bruder.

          Boas

        5. Ede an Diener Jehovas

          Guten Abend Diener Jehovas

          diese Liebe und Aufmerksamkeit kannst du auch in der Versammlung der Zeugen Jehovas finden, so jedenfalls habe ich es erlebt.

          Ja, Du....! Uns lässt man nicht zu Wort kommen. Da haben sie offenbar Angst. Sie wissen, warum! Und Liebe? Nee, die haben wir jahrelang gesucht und nicht gefunden.

          Predigtdienst und praktische Nächstenliebe sind kein Widerspruch, im Gegenteil, auch das verkündigen der guten Botschaft, wie es Zeugen Jehovas machen, ist ein Zeichen der Nächstenliebe.

          Das kannst du uns mal erklären und uns deine Nächstenliebe zeigen und uns unsere Fragen beantworten. Ich bin sehr neugierig.

          Ede

        6. M.N.

          "Das verkündigen der guten Botschaft, wie es Zeugen Jehovas machen, ist ein Zeichen der Nächstenliebe."

          Au weia. Dazu kann man nur sagen: "Feind schreibt mit".

          "Haus-zu-Haus-Drückerkolonnen-WTG-Dogmen- und Verlagsprodukt-Vertriebsdienst" ein "Zeichen der Nächstenliebe"? Und 4 mal 3 macht Neune. Das nennt man ein Musterbeispiel an rabulistischer Begriffsverwirrung, genau so, wie es im Falle der WTG-Hochleistungsaktionismusvokabeln "Anderen helfen", "Gutes tun", "Nächstenliebe üben", "vortreffliche Werke" etc. der Fall ist. "Lieb" und "Gut" ist hierbei, was der WTG nützt. "Gute Werke" sind Werke, durch die WTG-Organisationsinteressen bedient werden.  Die Org legt fest, was "Gut" und "Böse" ist.

          Adé, Du Diener der JW.Org und ihres "Jehova"-gleichen obersten menschlichen Zentralkomitees.
          M.N.

      2. Fox

        Guten Tag Boas,

        lieber Bruder, ich habe mich sehr danach gesehnt, wieder Beiträge hier lesen zu können. Es ist für mich sehr erstaunlich, dass du noch zu so viel Liebe imstande bist, Artikel verfasst ("grüne Seite" von BI) und unsere Liebe hier förderst. In der Zeit, als ich selbst dies nicht konnte, ist die liebe und umsichtige Omma nicht müde geworden mir darüber zu berichten und ich danke ihr von ganzem Herzen dafür, wünsche ihr wirklich, dass das am Freitag begonnene neue Lebensjahr noch besser wird als das vergangene und sie es mit dem lieben Oppa wirklich genießen kann. Durch sie war es mir möglich, wenigstens für deinen Papa und dich zu beten.

        Heute sehe ich, wie vielfältig und doch einmütig deine liebenden Geschwister Trost und Aufmunterung geben und freue mich unbeschreiblich für diesen sichtbaren Beweis christlicher Liebe. Ja Boas, es ist gut, wenn du wieder freier atmen kannst. Alles Liebe und Gute für Papa und dich.

        1. Omma@Fox

          Meine liebe, liebe Fox,

          jetzt ist es soweit, jetzt haben sich doch tatsächlich bei der Omma, Tränchen selbstständig gemacht, Tränchen der Rührung, über so viel Liebe in deinen Worten.

          Ich habe gerade die Worte unseres Bruders Paulus vor Augen:

          2. Korinther 1:3+4   (NGÜ)
          3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn er ist ein Vater, der sich erbarmt, und ein Gott, der auf jede erdenkliche Weise tröstet und ermutigt.
          4 In allen unseren Nöten kommt er uns mit Trost und Ermutigung zu Hilfe, und deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden: Wir geben ihnen den Trost und die Ermutigung weiter, die wir selbst von Gott bekommen.

          Ja, meine liebe Fox, unsere Beiden Höchsten haben uns kein problemloses Leben vorausgesagt, wenn wir uns zu ihnen bekennen, aber sie stehen uns bei, geben uns Kraft, und immer wieder dürfen wir ihre Segnungen spüren.  Der Oppa und ich, die Omma, haben noch nie so ein erfülltes Leben führen dürfen, wie in den letzten Jahren.  Mal sehen, ob und wie lange uns noch die Höchsten brauchen können, denn nur mit ihrer Hilfe können wir Trost und Ermutigung weitergeben.

          Ganz liebe Grüße, und vielen, vielen Dank, für deine Telefonanrufe und .... , senden dir Omma und Oppa

        2. Fox

          Für Omma und Oppa,

          ganz lieben Dank.

           

      3. Meereswoge

        Guten Abend Ihr lieben Brüder und Schwestern! Es ist sehr ergreifend die Kommentare der letzten 24 Stunden zu lesen, zu erfassen, zu empfinden. Da sind liebe Brüder, die sehr in aktiver, emotionaler Not sind, oder gerade mit ihren Gefühlen, ihrem Denken konträr mit der Barmherzigkeit und Vergebung Gottes sind, und sofort gehen Kommentare der göttlichen Liebe und des tiefen Verstehens ein.

        Wir Leser werden durch diese Liebe und den Frieden mit eingeschlossen, im Herzen bewegt, zur Dankbarkeit Euch  und unseren Höchsten gegenüber.Vor allem, unserem Herrn Jesus ,der uns diese Liebe vorlebte. Ihr drückt aus, was auch uns bewegt, nur nicht jede hat die Gabe, es zu Papier zu bringen.

        Es macht Freude hier auf BI zu lesen und erbaut unseren Glauben. Die ersten Christen waren täglich beisammenn und im Gebet vereint. So verbunden und gesendet fühle ich mich, wenn ich fast täglich hier lese und Euren Geist spüren darf. Habt Dank, für Eure Mühe!

        Auch ein herzliches Dankeschön an Omma für den gesuchten Bibelvers und an

        M.N. fürs Übersetzen für englisch Unkundige

        Grüße des Friedens und der Liebe....Meereswoge

  5. Wildblume@Boas

    Mein lieber Bruder Boas,

    ich kann nur ahnen, wie es Dir gerade gehen muss. Leider kann ich Dir so gar nicht helfen, außer Dir von fern eine innige Umarmung zu schicken mit dem Wunsch, unser himmlischer Vater möge Dich ganz und gar in seine Hände nehmen und Dich trösten und Dir Erleichterung in Deiner Not verschaffen. Du hast mich hier mit großer Herzlichkeit begrüßt, da drück ich dich jetzt einfach Mal zurück.Und sooft das nötig sein mag: fühl ich umarmt von mir. Deine Beiträge hier lese ich gern. Ist also nicht ganz uneigennützig von mir....😉

    Lass Dich nicht unterkriegen bitte!

    Liebe Grüße

    Wildblume

  6. Helmut Walter

    Hallo alle die ihr hier seid und euch über viel biblische Lehren Gedanken macht, hatte heute morgen ein interessantes Gespräch mit meiner lieben Frau , wir konnten keine Antwort finden wie so es aufeinmal wider Gesalbte und zwar 8 an der Zahl gibt die sich auch noch dazu LK nehmen wo es doch vor Jahren hieß das es keine sogenannten ( gesalbten )mehr in der LK vertreten sind . Würden uns freuen wenn der eine oder andere eine plausible Antwort könnte geben , wir wissen bereits das es ja jedes Jahr ein sogenanntes neues Licht gibt .

    ein schönes WE euch von Kerstin und Helmut  Walter aus Weinböhla

    1. Fox

      Guten Morgen und liebe Grüße an Kerstin und Helmut Walter,

      Frage: Wie kann man auf eine Lüge eine plausible - also zutreffende - Antwort erhalten wollen?

      Frage: Wie viele Personen nahmen von den Symbolen des Abendmahls? Nur diese Acht? Wer hat diese Acht zu einer Leitenden Körperschaft im Sinn einer religiösen Vertretung Jesu auf der Erde ernannt (Joh. 14:16, 26)? Wo in der Bibel steht, dass es in unserer Zeit Offenbarungen geben wird, die man als NEUE, von JHWH gegebene Erklärungen bezeichnen kann? Wir verstehen uns richtig, ja: keine neuen Auslegungsversuche, das wäre kein "helleres Licht", sondern nur die Lampe woanders hin getragen.

      Vielen Dank für eure Frage und einen schönen (hier noch sonnigen) Sonntag für alle.

    2. Wildblume@Walter und Kerstin

      Hallo,

      Eure Frage ist berechtigt. Darüber habe ich auch schon nachgedacht.

      Man lässt halt die Generationen einfach so weit "überlappen", dass man sich selber legitimieren kann! Das ist dermaßen konstruiert....kenne welche, die das auch nicht so recht verstehen/glauben können. Man redet einfach nicht weiter drüber....schweigen und abwarten....Kritik ist ja verboten....

      Grüße

      Wildblume

      1. Wildblume@Helmut

        Lieber Helmut, bitte entschuldige die falsche Anrede....hatte wohl nen Knoten im Kopf...🤔

        Wildblume

    3. M.N.

      Lieber Helmut,

      Deine Frage rührt an die "einfach so"-Behauptung des verflossenen WTG-"Präsidenten" seine Exzellenz Freddie Franz, seines Zeichens Halb-Gräzist (da er bekanntermaßen das GR-Studium nach wenigen Semestern schmiss, sodann aber innerhalb der Org und der ZJ-Fangemeinde als der große Gelehrte vom Berg voller Andacht und Ehrfurcht vergöttert wurde; man nannte ihn "Das Orakel"; wenn Freddie den Mund auftat, dann sprach Gott selbst...):

      "Keine neuen Gesalbten nach 1935!"

      Beleg: "Der Wachtturm" vom 1.2.1999 S. 19:

      "Bei einer Gilead-Abschlußfeier im Jahr 1970 sprach Frederick Franz, der damalige Vizepräsident der Watch Tower Society, vor den Studenten von der Möglichkeit, daß sie, die alle zu den anderen Schafen mit der irdischen Hoffnung gehörten, jemand taufen könnten, der den Anspruch erhebt, zum gesalbten Überrest zu gehören. ... Dann äußerte er sich zu der Frage, ob immer noch der Aufruf ergeht, Glieder des Überrestes einzusammeln. „Nein, kein weiteres Hinzufügen!“ sagte er. „Der Aufruf endete seinerzeit zwischen 1931 und 1935! Es gibt kein weiteres Hinzufügen."

      Dementsprechend dozierte die WTG wie z. B. im "Wachtturm" vom 15.2.1982 dritter "Studienartikel" (auszugsweise):

      "Wenn wir berücksichtigen, wie Jehova in der „Erntezeit“ mit seinem Volk gehandelt hat, wird deutlich, daß die himmlische Berufung im Jahre 1935 im allgemeinen zu Ende ging (basierend auf unbewiesenen und unbeweisbaren WTG-Hypothesen, Phantasien und Wunschvorstellungen). Damals verstand man ('Richter' Rutherford legte es 'einfach so' für alle 'Zeugen Jehovas' als unbedingt zu akzeptierende Glaubens-'Wahrheit' verbindlich fest), daß die in Offenbarung 7:9 bis 17 erwähnte „große Volksmenge“ eine irdische Hoffnung hat." Und dann kam noch die Theorie mit "Ersatz für 'untreue' Gesalbte" als Erklärung dafür, dass sich IMMER NOCH welche erdreisteten, "von den Symbolen zu nehmen", was aber gaaaanz seltene Ausnahmen sein sollten.

      Freddie postulierte bekanntermaßen das Eintreffen von "Harmagedon" für das Jahr 1975. Während dieser Zeit zeigte die Kurve an "Gedächtnismahlteilnehmern" steil nach unten und hätte bei bis 1972 gleichbleibendem Schwund ca. in 2000 die Nullmarke erreicht. Kann man sehr leicht mit MS-Excel nachprüfen. Mittlerweile ist Freddie schon lange tot (seit 1992), nichts ist so alt wie WTG-Lehre von gestern, was kümmert die Org ihr Geschwätz von damals, und - vor allem - ist die Zahl an "Gedächtnismahlteilnehmern" seit 2006 bekanntermaßen am Explodieren; ein Diagramm hierzu siehe im Glossar unter "Gesalbter Überrest". D. h., Freddies "Keine neuen Gesalbten nach 1935!"-Postulat hält schon lange kein Wasser mehr, und die Org ist am Rudern mit solchen Notbehelfserklärungsversuchen wie die im "Wachtturm" vom 1.5.2007 S. 30 und 31 präsentierte:

      "Ab wann wird kein Christ mehr zu Leben im Himmel berufen?

      AUF DIESE FRAGE IST IN DER BIBEL KEINE GENAUE ANTWORT ZU FINDEN (oh wie wahr) ...im Laufe der Zeit [haben] manche Christen, die sich nach 1935 taufen ließen, das Zeugnis des heiligen Geistes erhalten ..., zu Leben im Himmel berufen worden zu sein (Römer 8:16, 17). Demnach scheint man keinen festen Zeitpunkt angeben zu können, ab dem niemand mehr zu Leben im Himmel berufen wird." - Liebe Org: Es "scheint" nicht nur so, es IST einfach so, und war noch nie anders - seit fast 2000 Jahren, während derer es die Bibel in ihrem akkreditierten Kanon gibt.

      Es musste also WTG-seitig bis ins Jahr 2007 dauern, bis diese schlichte Wahrheit der hochwohlgeborenen Org von eigenen Gnaden klar wurde. Wow. Es stellt sich die Frage, wieso dies dem erlauchten, angeblich so "gelehrten" WTG-Chepapologeten Fred Franz, dem "Orakel" und der "Quelle der Wahrheit" (auch so wurde er tatsächlich von seinen Mitbossen bezeichnet: "Our fount of truth") galt in all seiner "Gelehrtheit" nicht klar gewesen sein sollte.

      Wie gesagt: Der "gesalbte Überrest" schwillt zur Zeit massiv an, sanktioniert von der Org selbst, die nun allen den Neu-"Gesalbten" gegenüber misstrauisch eingestellten ZJ sagt, sich da gefälligst rauszuhalten, denn "es steht zwischen Jehova und dem Einzelnen", siehe den o. a. wt:

      "Wie ist es anzusehen, wenn jemand davon überzeugt ist, dass er jetzt gesalbt ist, und von nun an beim Gedächtnismahl von den Symbolen nehmen möchte? MAN DARF IHN NICHT VERURTEILEN. (Dies 'durfte' man allerdings noch nie, da es keinem Menschen zusteht, Gott zu verbieten, einen Menschen in ein Kindschaftverhältnis aufzunehmen.) Es ist eine Angelegenheit zwischen ihm und Jehova (Römer 14:12)." Ach wie weise und edel, dies nun großmütigst zu gestatten!

      Und somit besteht nun keinerlei Problem, "gesalbtes" Frischfleisch für die oberste Org-Chefetage zu bekommen. Jüngstes Beispiel ist Markiboy aus dem sonnigen Kalifornien, der mit schlappen 48 Jährchen in die JW.Org-Bonzenriege rekrutiert wurde. Der derzeit achte im Bunde ist auch nicht viel älter. Und das muss auch alles so sein, denn vermittels des "Überlappende Generation"-Hütchenspielertricks hat man ja die "Zeit des Endes" eben mal so locker-flockig bis 2050 ausgedehnt. Was danach kommt und zu welchen theologischen Tricks die Org dann greifen wird, bleibt abzuwarten - ein 3. Teil der "ÜG"? Oder gar eine nach hinten offene "ÜG"? Oder alles nur "symbolisch gemeint, April April, Harmagedon kommt nie, sondern ist nur ein 'Symbol'"? Unsere Nachkommen werden es bestaunen können.

      Gruß,

      M.N.

      1. Tommy

        Gut recherchiert M. N.,

        solche Beweise sollte man hier online stellen und immer darauf verweisen koennen falls mal jemand fragt. Von unschaetzbarem Wert fuer menschen, die die Wahrheit suchen. Auch diese.

        Tommy

        ++++++++++

        Lieber Tommy,
        solche Informationen findet man im Glassar.
        Am besten das Glossar runterladen, dann kommt man schnell an alle Informationen.
        LG

        Bruderinfo

        1. M.N.

          Addendum:

          Da das Glossar laufend aktualisiert und ergänzt wird (idR an jedem Monatsende), sollte man, wenn man die Offline-PDF-Variante nutzt, dieselbe hin und wieder neu herunterladen.

      2. Helmut &Kerstin Walter

        Hallo M.N. Danke für deine schnelle und präzise Antwort , wir sind noch neu hier lesen tun wir es so 1,5 Jahre und sind seid März 2018 keine Zeugen mehr , dafür ganz lieb geächtet inm großen umfang da mein Schwager ein KDÄ ist und alle Versammlungen in Raum Dresden und Umgebung unterrichtet hat das wir die Brüder wegziehen würden da mit uns eine Familie aus der selben vers. Gleichzeitig der WTG gekündigt haben,und andere nun auch schon viel nachforschen und sich zurückziehen und letzte Woche wider ein Bruder ausgeschloßen wurde... Deshalb verwende ich auch meinen richtigen Namen weil in unserer Umgebung sowieso alle es schon wissen und uns aus dem weg gehen ..und euch nochmals Danke sagen alle die hier schreiben da wir so einwenig Trost finden . Ich würde euch noch mehr schreiben was ich so alles erlebt habe ,nur weis ich nicht wie und wo ich einen Bericht euch hier veröffentlichen kann.

        seit alle ganz lieb umarmt

        Helmut

        1. Fox

          Guten Tag Kerstin und Helmut Walter,

          ihr seid einen sehr großen Schritt gegangen.

          Ist es nicht erstaunlich, dass die Ältestenschaften so sehr bemüht sind, Rechtsverletzungen wie nach dem Datenschutzgesetz zu begehen ohne Ende (dieser Teil war übrigens auch schon vor Mai 2018 untersagt), in deinem Beispiel die Weitergabe eurer Daten ohne eure Zustimmung um darauf zu achten, dass ihr ja schön von allen geächtet werdet, aber nicht halb so viel Energie auf praktische, tätige Nächstenliebe legen? Ich bin immer wieder aufs Neue perplex darüber, wie Gewohnheitsverbrecher am lautesten nach Menschenrechten schreien wie sie es mit der Russlandgeschichte getan haben. Das werden wir nicht verändern, aber wir können uns selbst verändern und unseren Glauben mit dem Guten der Heiligen Schrift stärken. Davon wünsche ich euch ganz viel.

        2. Omma@Helmut

          Lieber Helmut,

          du schreibst: "Ich würde euch noch mehr schreiben was ich so alles erlebt habe ,nur weis ich nicht wie und wo ich einen Bericht euch hier veröffentlichen kann."

          Es gibt auch für Erfahrungen und Lebensberichte (unter Schlagwörter) eine Möglichkeit seinen Lebensbericht zu schreiben.

          Natürlich muss BI sein OK dazu geben.  Mein Tipp:  Schreibe deinen Bericht auf Word und sende ihn dann zur Begutachtung, als Anhang einer Mail, an den Betreiber dieser Seite.  Vielleicht hast du Glück, und dein Bericht wird hochgeladen.

          Dazu ein Beispiel, wie man sich diesen Vorgang des Prüfens vorstellen kann:

          BI ist ein Blog mit einem Blogbetreiber, also ein Gastgeber, der für den Inhalt verantwortlich ist.  Er möchte natürlich, dass die Gäste gerne kommen, und dass ihnen das Essen gut schmeckt, daher kostet er es vorher, und wenn es in ihren Augen OK ist, wird das Essen den Gästen serviert.

          Versuche es doch mal!

          Ganz liebe Grüße senden euch zwei Lieben Omma und Oppa

  7. Fox

    Danke an den Autor bruderinfo1,

    das "Hanna-Beispiel" ist ein gern von der Organisationsführung missbrauchtes Beispiel von zu unterdrückender Mutterliebe zugunsten der Organisationsinteressen.

    Zunächst sei bemerkt, dass Hanna ihren Mann und ihren Sohn nicht zu den üblichen Gepflogenheiten jüdischer Feste nach Silo (damalige jüdische Hauptstadt) begleitete als der Knabe noch ganz klein war (1. Sam. 1:21,22) sondern die Zeit mit ihm völlig auskostete, unabhängig aller Vorschriften! Vergleich mit der aufgerufenen Versammlungstätigkeit: Mutter Zeugin, kümmere dich in allererster Linie um dein Kind, genieße die Zeit mit dem Erben deines Gottes. In einer von Gott geleiteten Organisation würde es immer genug Diener für die nötigen Arbeiten geben.

    Hanna hatten den Sohn von Gott erbeten. Jehovas Zeugen wurde in der Vergangenheit zumindest oft nahegelegt, auf Kinder zu verzichten "so kurz vor Harmagedon" und sich auf den Predigtdienst zu konzentrieren. Wir alle dürfen also dankbar sein für den gelegentlichen Ungehorsam unserer Eltern. Hanna wurde erhört. Samuel war also kein Zufallstreffer sondern ersehntes Wunschkind. Dieses besondere erhört-werden honorierte Hanna mit dem Wunsch, Samuel (dessen Name sich in diesem Geschehen reflektiert) dort, wo Gott zu jener Zeit der Geschichte sich zeigte, leben zu lassen. Für eine vergleichbare Situation fehlt es m. E. heute auf der ganzen Linie.

    1. Sam. 2:19: Die Eltern besuchten ihren Sohn jedes Jahr und Hanna brachte ihm dann ein selbstgefertigtes Priestergewand mit. Darüber hinaus gab es mehrere jährliche Feste in Silo bei denen die gläubigen Eltern Samuels garantiert anwesend waren und dann auch ihren Sohn sahen. Jahrelanges entfremden - dafür kann Hannas Beispiel wahrhaftig nicht herangezogen werden. Das Eltern-Kind-Verhältnis war offensichtlich groß genug um bei Samuel keine negativen Emotionen aufkommen zu lassen weil er Geschwister bekam die zuhause leben durften.

    Papa Elkana hat keinen Aufstand gemacht als Hanna mit ihrem Sohn nicht die jährlichen Feste besuchte sondern ihre Zeit mit dem Sohn ausgekostet hat. Er war ganz offenkundig wie seine Frau auch trotzdem von Gott gesegnet. Diese Familie hatte so viel Liebe - diese nachzueifern wäre tatsächlich nachahmenswert.

  8. Petrus111

    Liebe Freunde,

    ich habe mir nur diesen Artikel auf BI-Aktuell durchgelesen - nicht den WT-Artikel selbst.

    Aber es hat sich natürlich bei JZ nichts geändert: nicht die Religion dient den Menschen; nicht die Menschen erhalten Inspiration, sondern die Menschen sollen der Org dienen.

    Die Botschaft ist - in diversen Verpackungen - aber es ist immer die Botschaft: gehe predigen, besuche die Zusammenkünfte, spende für die Org, nimm an diversen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Org teil, opfere Deine Zeit, Dein Geld, Deine Kraft....

    Es ist nicht die Botschaft: lebe hier und heute als Christ auf der Erde - trage die christlichen Werte in Dir und lebe sie im Alltag aus...- übe Nächstenliebe, indem Du dort, wo Du gehst und stehst, Deinem nächsten die Hand reichst...

    Die Org saugt alle aus, so viel wie sie sich aussaugen lassen. Und denen, die es glauben, vermittelt man das Gefühl des Märtyrers - je stärker es schmerzt, desto größer war der Gottesdienst. All jene, die merken, dass sie auf der falschen Spur sind, haben es sehr schwer, sich zu trennen - sind hin und her gerissen zwischen dem, was sie bisher glaubten und nun aber herausgefunden haben.

    Aber nochmal: man kann jeden Vortrag, jeden WT-Artikel betrachten: die Botschaft ist immer: rackere für die Org - in allen Variationen. Achtet mal drauf - ist wirklich so. Da ist dieser WT-Artikel ja keine Ausnahme - es ist die Regel...

    beste Grüße

    Petrus111

    1. Störtebeker

       

      Lieber Petrus111,

      Du schriebst richtigerweise: „All jene, die merken, dass sie auf der falschen Spur sind, haben es sehr schwer, sich zu trennen - sind hin und her gerissen zwischen dem, was sie bisher glaubten und nun aber herausgefunden haben.“

      Richtig! Wenn man etwas als wirklich wahr erkannt hat, gibt es kein zurück mehr zu dem, was man bis dahin glaubte! Das ist Fakt! Darum haben wir unseren von Gott gegebenen Verstand.

      Richtig ist was Emanuel Kant schrieb: „Scheue dich nicht dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“.

      Das hatte ich immer als Spruch während meiner Zeugens-Zeit über meinem Schreibtisch hängen.

      Auch wenn es manchmal dauert, es geht doch nichts daran vorbei, wenn man mit sich selbst und mit anderen ehrlich und wahrhaftig ist.

      Also, mit anderen Worten: „Gott mit Geist und Wahrheit anbeten!“

      Grüße Störti

    2. lusan

      Die WTG nutzt nur die Menschen aus,

      und läßt sie wie eine heiße Kartoffel fallen,

      wenn der Wirkungsgrad nicht mehr bei 1 liegt.

    3. Iris

      Lieber Petrus111

      wie recht du hast , die ORG saugt alle aus , so wie sie sich aussaugen lassen .

      Sie versprechen Ihnen Rettung , wenn sie sich ihrer Autorität unterstellen . Dabei sagen sie , es liege nur an ihrem Wollen , an ihrem Gehorsam und Fleiß , diese Rettung zu erlangen .

      Das was sie tun , nämlich predigen und rackern für die Org , ist kein Predigtwerk zur Rettung , sondern ein Zerstörungswerk !

      Das Fundament , das bei den ersten Christen gelegt wurde ist Jesus Christus . Niemand kann ein anderes legen .( 1 Kor. 3:9 ) Das Fundament der JWOrg ist aus Holz , Heu und Stroh , da sie die Grundlage des Hauses Gottes , Jesus Christus beiseite geschoben haben . Ihr Werk wird durch Feuer geprüft werden ( 1 Kor3:14)

      Viele liebe Grüße an Alle

      Iris

  9. RoKo

    Ein schöner Blogbeitrag zum WT-Studium. Danke.

    Zur Teilüberschrift Sind “theokratischen Ziele” lebensrettend? fielen mir gleich Bibelverse ein:

    Geh zur Ameise, Du Fauler, sieh was sie tut und lerne von ihr. (frei nach Spr 6:6)

    Wer seine Hausgemeinschaft nicht versorgt, ist schlimmer als ein Ungläubiger. (frei nach 1.Tim 5:8)

    Der Urheber der Bibel hat immer Arbeit und seinen Lebensunterhalt verdienen im Sinn.

    Mir wurden als aktiver ZJ von Vollzeitdienern auch andere Sprüche an den Kopf geworfen, weil ich voll arbeitete, dadurch kein wahrer Christ zu und lau zu sein. WT-Artikel wie diese, untergraben immer wieder die eigentliche Lehre der Bibel. Hält man sich als Verkündiger an die Bibeltexte und nicht an den WT, zählt man als Randfigur. Laut Bibel erfüllt man so ein Bibel-konformes Leben. Bei den den Zeugen Jehovas wird man dann von vielen Eliten dann als glaubensschwach, lau, fern ab und vieles weitere mehr, sogar materiell betittelt und angefeindet. ZJ die hier mitlesen sollte dieser Umstand zu denken geben, ob JW.org und sie selbst nicht eine andersartige Gute Botschaft vermitteln (Gal :6), fern ab des ursprünglichen Evangeliums.

    LG RoKo

  10. Danke für diesen Beitrag! Bin also nicht die einzige, der dieser Studienartikel sauer aufstößt. Am Anfang "vergleiche dich nicht mit anderen" Kuschelkurs, in der Mitte kommt die Keule und ab Abs. 14 kriegt man sie drüber. Hat mich wütend gemacht .....Aber man kennt das ja schon hinlänglich.

    Beste Grüße

    Wildblume

    1. Fox

      Guten Abend liebe Wildblume,

      für uns bedeuten diese Artikel, dass wir eine unnachahmliche Schönheit haben wenn wir geistliche Gänseblümchen sind: Bewahrt uns vor Rasenmähern der WTG, sieht anmutig aus und bietet Nützlingen jede Menge Nahrung. Sieht auch prima aus auf Gottes Acker.

      Dieses ganze an nichts orientierte Großgetue seelischer Aufputscherei ist natürlich unbedingt nötig. Wie will sonst die Motivation gestärkt werden für diese Nutzlosigkeit.

      1. Wildblume@Fox

        Liebe Fox,

        "Rasenmäher der WTG" ist gut getroffen, saurer Regen passt auch.....😉

        Schönen Abend

        Die Wildblume

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